Andy Mareks Weihnachtsshow

Es dauert nur eine oder zwei Stunden, bis die Sporthalle von Waidhofen an der Thaya für die „Andy Mareks Weihnachtsshow“ ausverkauft ist – „restlos ausverkauft“. Aus der Rapid-Familie kommt die kleine Gruppe, bestehend aus Arnold, Florian, Franz, Janine, Peter (heuer leider erkrankt) und Silvia, die an diesem Tag ausnahmsweise „aufs Land“ pendeln um dieses einzigartige Fest zu besuchen. Fast fünf Stunden vielfältigstes Programm ohne Pause mit Künstlern, die Andy mit einer Leichtigkeit „aus dem Ärmel“ zaubert, die verblüfft.

Abendessen in Mörtersdorf

Wir leiteten den Abend jetzt schon traditionell mit einem Besuch bei der Graselwirtin ein und staunten nicht schlecht, als wir die Zelle des Räuberhauptmanns Grasel im Keller leer fanden. Auf einem Zettel stand „Mia reichts – Pfiat eich.“. Ganz schlau wurden wir daraus nicht, jedenfalls konnte man aus dem Zeitungsbericht über eine nachgestellte Verhandlung erfahren, dass Grasel heute höchstens mit fünf Jahren Gefängnis zu rechnen gehabt hätte und ein Teil der Strafe bedingt ausgesprochen werden würde und er sich daher längst in der Weihnachtszeit auf Heimaturlaub befinden würde.. Daher vielleicht die Leerstehung der (ansonsten besetzten) Gefängniszelle. „Räuberhauptmann Grasels Wirtshaus-Haft“, Kurier 2013. Hinrichtung 1818 DocPlayer

Andys Weihnachtsshow

Wenn Andy zu seiner Weihnachtsshow einlädt. wird man für diese Stunden Teil seiner großen Waldviertler Familie. Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, Menschen aus der Region zu helfen, die in eine Notlage geraten sind; eine Art „Waldviertler Licht ins Dunkel“. Was er dem Publikum dabei an Programm bietet, ist in dieser Vielfalt, Menge und Qualität einzigartig.

Am Beginn der Veranstaltung konnten die Besucher dem Team rund um Andy Marek eine Aufgabe stellen. Aus den abgegebenen Aufgaben wurden zwei gezogen und waren später eigene Programmpunkte.

Ablauf der Show

  • Lukas kündigt die Show professionell an und bietet auch gleich ein Gewinnspiel an. Man sollte ein Foto vom Abend erstellen und in Instagram mit dem Hashtag #amxmas19 posten.
  • Bundespräsident Van der Bellen richtet eine Video-Botschaft an das Publikum. (Echt! Keine Maschek-Parodie)
  • Andy Marek eröffnet die Show, begrüßt die Gäste, allen voran den Bürgermeister und Vizebürgermeister .
  • Die Sporttanzgruppe TSC Schwarz Gold, die zu den besten der Welt zählt, präsentiert einen Querschnitt durch ihr Programm.
  • Aus den abgegebenen Aufgaben werden zwei gezogen: (1) Folgende Personen der Gemeinde sollen gemeinsam ein Weihnachtslied singen: Bürgermeister, Vizebürgermeister, ein Polizist, ein Feuerwehmann, ein Sanitäter und der Pfarrer, (2) Andy Marek soll mit Steffen Hofmann das „Lied von der Kanne“ vortragen.
  • Tom Walek erzählt amüsanten Geschichten aus der Langzeitsendung „Mikromann“, von seinem Südpolabenteuer mit Hermann Maier und „Wandern mit Tom Walek“
  • Ein 14-jähriger Rollenaktobat zeigt Balancekunst auf hohem Niveau.
  • Andy Marek präsentiert Projekte, die aus der Veranstaltung des Vorjahres finanziert wurden.
  • Am 25.12. wird ein Mädchen in ORF-2 mit Helene Fischer im Duett singen. Und dieses Mädchen trat mit einem toll vorgetragenen Lied auf.
  • Andy Marek singt „So this is Christmas“ von John Lennon.
  • Waltraud Haas erzählt über ihre 70-jährige Karriere, über ihre Filme mit Hans Moser und Peter Alexander und über ihre kommenden Projekte.
  • Romana Schneller vom Zirkus Pikard, eine gebürtige Hornerin, präsentiert Jonglieren mit Händen und Beinen.
  • Ein zehnjähriges Mädchen aus der Mongolei erregt Aufsehen mit ihrer Fähigkeit, ein-, zwei-, drei- und vierstellige Zahlenfolgen (positive und negative Zahlen gemischt) fehlerfrei ohne Hilfsmittel zusammenzuzählen. Dass sie von Lukas und Andy vermischt vorgesagte Zahlen addieren und dem richtigen Sprecher zuordnen konnte, war erstaunliche.
  • Daniela Eibensteiner, Waldviertler Superstar 2005
  • Lukas Pratschker & Falco zeigen ihr Programm. Falco ist ein Border-Collie. Lukas & Falco sind Gewinner der 7. Staffel von „Supertalent“. Sie kamen unter die Top-10-der-Welt in einer großen Us-Amerikanischen Show.
  • Die erste Publikumsaufgabe wird gelöst. Es war nicht ganz einfach, den Pfarrer zu finden. Das Sängerquintett, angeführt vom Bürgermeister, singt das geforderte Weihnachtslied. Andy Marek verpflichtet sich bei der Christmette als Ministrant zu erscheinen.
  • Ein Musical-Star-Duo (Maya Hakvoort, „Elisabeth“ & Lukas Perman „I am from Austria“) singen je ein Sololied und ein Duett.
  • Versteigerung von drei Rapid-Packages, bestehend aus je zwei VIP-Karten für das letzte Heimspiel mit der Moderation von Andy Marek am 16.2.2020, eine Stadionführung mit dem Präsidenten Martin Bruckner und dem signierten Trikot eines Spielers mit dem Gesamterlös von 2.800,- Euro. DIe Spender sind Herr Morovsky, Landesrat Waldhäusl und ein Gmündner Unternehmer.
  • Auftritt der Jugend-Bigband der Musikschule „Albert Reiter“
  • Baumeister RIchard Lugner plaudert mit Andy Marek über seinen Lifestyle und präsentiert sich sogar als Sänger, unterstützt durch Background-Sängerinen.
  • Welt- und Europarekordversuch mit Saltos. Europarekord wurde gebrochen, der Weltrekord wurde knapp verpasst.
  • Der a capella Chor Weinviertel bringt ein Medley aus Weihnachtsliedern mit einem modernen Arrangement.
  • Andy Marek singt ein Lied speziell für seine Frau Sabine, die ihn in dem schwierigen Monat November unterstützt hat.
  • Die Mayerin, Preisträgerin im Amadeus Award 2019, singt zwei Dialektlieder.
  • Akrobat Noah Chorny zeigte seine Kunst auf einer ziemlich biegsamen Straßenlaterne.
  • Andy Marek berichtet über Interviews 2019 mit Marcel Hirscher, Michael Heyböck, Seiler und Speer, Andy Lee Lang uva.
  • Dennis Jale, der Elvis-Darsteller präsentiert zwei Lieder und kündigt eine Tournee mit den „Original Musicians“ an, jene legendären Musiker und Background-Sänger, die mit Elvis Presley gemeinsam musiziert haben.
  • Kabarettist Christoph Fälbl bringt einen Auszug aus seinem aktuellen Programm „Midlifepause & Menocrisis“.
  • Ulli Bäer, einer der gefragtesten Studiomusiker, singt zwei Lieder, darunter „Lass mi amoi no d’Sun aufgehn segn“.
  • Aus den zahlreichen Bildern, die im Rahmen des angekündigten Gewinnspiels an Facebook eingesendet wurden, wir eines gezogen. Der Gewinner erhält einen Warengutschein in der Höhe von 100 Euro.
  • Dem Bühnenteam von Andy Marek ist es gelungen, Steffen Hofmann aus Wien zu holen. Andy und Steffen singen das legendäre Lied „Loch in der Kanne“, besonders bekannt in der Version von Reinhard Mey und Rainhard Fendrich.

Am Ende der Veranstaltung waren alle Gäste aufgefordert, aus den zahlreichen gespendeten weihnachtlichen Waren auszuwählen und dafür eine Spende zu leisten. Unsere Ausbeute: Ein 6er-Tragerl Zwettler Bier, Mohnzelten und ein Kletzenbrot.

Bildergalerie (Auszug)

Links

Andy Mareks Weihnachtsshow 2014-2019

2019-12-21Sporthalle (1.400 Besucher) Bilder Bericht
2018-12-22 Sporthalle (1.400 Besucher) Bilder Bericht
2017-12-17 Sporthalle (1.400 Besucher) Bilder
2016-12-18 Sporthalle (1.400 Besucher) Bilder
2015-12-20 Stadtsaal (680 Besucher) zwei Vorstellungen Bilder
2014-12-20Stadtsaal (340 Besucher) Bilder Bericht

Fanklub-Weihnachtsfeier

Der Abend begann beim gut besuchten Punschstand der „Wächter von St. Hanappi“, bei dem auch Steffen Hofmann heiße Getränke servierte. Der Preis war eine freie Spende, die für die Kinderzukunft gesammelt wurde.

Die Rekordmeisterbar war bis auf den letzten Platz gefüllt, ein zusätzlicher Tisch wurde aufgestellt.

Andy begann seine Moderation mit einem Rückblick auf die Hochs und TIefs des abgelaufenen Jahres und ließ auch die schmerzhaften und irgendwie tragischen Niederlagen gegen RB im Cup und gegen Sturm im PlayOff nicht aus. Man hatte das Gefühl, als hätten diese Niederlagen den Zusammenhalt in der Fangemeinde sehr gestärkt.

Präsident Martin Bruckner bedankte sich bei den Fans für das zahlreiche Erscheinen, immerhin waren über 100 Fanklubs mit je zwei Personen vertreten. Er versicherte, dass er mit dem neuen Präsidium versuchen wird, Rapid kontinuierlich zum Erfolg zu führen und man abrupte Kurswechsel vermeiden wird. Aus den unvorhersagbaren Folgen von Veränderungen habe man gelernt. Er erzählte auch, dass das Präsidentenamt keineswegs Teil einer Karriereplanung war; er wäre durch die Kollegen dazu ermuntert worden, in seiner Präsidentschaft die Erfahrungen seines Vorgängers Michael Krammer weiterzutragen.

Christoph Peschek erklärte, dass man auch das aktuelle Geschäftsjahr wird positiv abschließen können. Er ging auch auf die überaus gute Zusammenarbeit mit Zoki ein, die so weit ginge, dass die nahenden Weihnachtsfeiertage so etwas wie Entzugserscheinungen hervorrufen würden.

Dass hier nicht mehr der Trainer, sondern der Sportdirektor auftrat, bemerkte Andy Marek gleich an dessen Bekleidung. Trainingshose war einmal, italienische Modekleidung deutete auf das neue Amt hin. Dennoch verbringe Zoki auch viel Zeit bei den Trainings, um immer am Laufenden zu bleiben. Er wurde zu seinen Reaktionen nach seiner Kündigung gefragt. Natürlich wäre das für ihn eine schwere Zeit gewesen, über die er versucht hat, im Ausland hinwegzukommen und sich weiter zu entwickeln. Andy bestätigte diese Entwicklung mit einer Anekdote aus dem Jahr 2006, als Zoki als Co-Trainer unter Peter Pacult erstmals bei einer Pressekonferenz im damaligen kleinen VIP-Klub des Hanappi-Stadions auftreten musste. Andy berichtete, dass Zoki damals die Fragestunde schweißgebadet beendet hat. Diese damalige Nervosität habe er abgeschüttelt und gehe nun schon fast als Medienprofi ans Werk.

Die spannendste Frage war aber die, warum denn die vielen Jungtalente zwar den Kader vergrößern, mittrainieren und auf der Bank sitzen aber kaum Einsatzminuten bekommen. Darauf hatte Zoki keine direkte Antwort, das müsse man den Trainer fragen. Sein Verhältnis zu Didi beschrieb er als korrekt, dennoch bleiben unterschiedliche Auffassungen. „Freunde ja, Haberer na“. könnte man sagen.

Zoki beschrieb die derzeit durchaus positive Entwicklung als einen Prozess, der hoffentlich mit einem Titel gekrönt werden würde. Auf die Frage, wann er das erwarte, konnte er nicht sagen. Wir, das Publikum, dürften auch sehr ungeduldig sein. Wenn man eine der größten Trainer-Karrieren, die des legendären Sir Alex Ferguson bei Manchester United, betrachtet, kann man sehen, wie viel Geduld die dortige Vereinsführung und natürlich auch die Fans aufgebracht haben, bis sich schließlich Erfolg eingestellt hat. Ganze sechs Jahre hat es dort bis zum ersten Titel gedauert.

Es war der letzte große Abend mit Andy Marek (für Insider gibt es am kommenden Samstag noch die „Andy Mareks Weihnachtsshow“ in Waidhofen an der Thaya). Und es war Einiges an großer Dankbarkeit, Bewunderung und Wehmut dabei. Standing Ovations nach Dankesworten von Martin Bruckner. Andy hat diese Huldigungen eher weniger gern. Er stellte sachlich fest, dass das Haus Rapid und insbesondere das Fanservice auf soliden Beinen steht, und dass der gegebene Zusammenhalt zwischen Fans und Verein die Arbeit in der Zukunft erleichtern wird. Er appellierte an die Fanklubleiter, diesen Zusammenhalt wie bisher zu pflegen. Andy lobte Christoph Peschek als einen sehr fanaffinen Kapitän, der Rapid noch lange erhalten bleiben möge.

Ein angedeuteter Hinweis auf das Verhältnis zwischen Verein und Fans am Verteilerkreis sollte uns Warnung genug sein, Spaltungstendenzen zwischen einzelnen Gruppen der Rapid-Familie nicht aufkommen zu lassen.

Andy bedankte sich bei Robert Racic stellvertretend für das Team des Fanservice.

27

Bei Rapid ist die Antwort auf die „Frage nach dem grün-weißen Leben, dem grün-weißen Universum und dem ganzen Rest“1) nicht 42 sondern 27. Es ist eine interessante Symmetrie der Rapid-Geschichte, dass die Ära Schönecker (1911-1938) ebenso lang gedauert hat wie die Ära Marek (1992-2019), nämlich genau 27 Jahre. Der erste hat den Grundstein für den sportlichen Ruf von Rapid gelegt, der zweite hat Rapid in unvergleichlicher Weise durch seine Inklusionspolitik popularisiert. Er hat nicht sportlichen Erfolg verkauft, der ja bekanntlich „ein Vogerl“ ist, sondern Gemeinschaft; eine Erfolgsstory!

Grün-weißes Christkind

Keine Fanklubweihnachtsfeier vergeht ohne Geschenke für die Gäste. Heute hat sich Andy Marek etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Für jeden Besucher gab es einen Jahreskalender 2020 und einen personalisierten Schal mit dem Aufdruck des Fanklubs und des Namens, übergeben vom Präsidenten und den Geschäftsführern.

Nach der Verteilung der Geschenke gab’s ein tolles Buffet. Jeder Gast bekam zwei Freigetränke.

Abschiedsgedanken

Wir fragen uns alle, wie es denn im kommenden Jahr weitergehen wird, zum Beispiel

  • mit den Stammtischen,
  • mit den Ansagen im Stadion (für die es mit Lukas einen perfekten Nachfolger gäbe),
  • mit dem Moderator der Rapidviertelstunde,
  • dem Fanbetreuer,
  • dem Organisator der Auswärtsfahrten,
  • den Ideengeber,
  • dem zwischenmenschlichen Kitt,
  • dem Kommunikator,
  • mit dem, der alle kennt und den alle kennen und mit dem die meisten können,
  • dem Freund,
  • mit all den vielen Dingen, die wir alle im direkten Kontakt mit Andy erleben durften – und die vorbei sind.

Wie geht es weiter mit Rapid? Das zugehörige Brainstorming wird im Jänner in Form einer Klausur stattfinden, und was auch immer entschieden werden wird, sportlicher Erfolg würde alles leichter machen.

Beim Händeschütteln erzählte mir Jürgen von der Zeit vor Andy Marek, als es unter der Geschäftsführung von Franz Binder Jun. noch untersagt war, Fahnen auf der Tribüne zu schwenken. Er berichtete von einem Heimspiel gegen Sturm vor 900 Zuschauern, bei dem West-, Nord- und Ost-Tribüne geschlossen waren und das kleine Häuflein der Zuschauer sich auf der Südtribüne versammelte. Und er erinnere sich noch genau an den Tag der offenen Tür, bei dem ein 30-jähriger, blondgelockter junger Mann verkündete „Grias eich, i bin der Andy und i kum ausn Waldviertel.“

Wir wünschen Andy, dass sein derzeit einziger Wunsch bald in Erfüllung gehen möge. Daaanke!

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  1. Zitat aus „Per Anhalter durch die Galaxis“

Weihnachtsfeier

Es war tatsächlich eine Weihnachtsfeier für alle, die kommen wollten. Zwar hatten wir auch bei der früheren Weihnachtsfeier „old style“ den Eindruck, dass alle dabei sein konnten, doch die eindrucksvolle Zahl von 6.200 Besuchern zeigte deutlich, dass das frühere Fest viele ausgeschlossen haben muss. 1)

Bedenken wir, dass die Kinder die Stadionbesucher von morgen sind und daher die Kinder die Zielgruppe Nummer eins bei fanorientierten Veranstaltungen. Daher waren die Programme auf der Bühne und bei den verschiedenen Stationen der Röhre auch auf das kleine Publikum ausgerichtet.

Aber auch die Großen kamen nicht zu kurz, denn die akrobatischen und gesanglichen Darbietungen waren von gewohnt hoher Qualität. Andy nutzte die Anwesenheit des Zirkus Pikard in Wien und lud zwei prominente Artisten zu diesem Abend ein.

So voll war die VIP-Tribüne noch nie!

Es herrschte Höchstbetrieb auf beiden Ebenen. Beim ersten Weihnachtssingen mit der Mannschaft um 17:00 war die VIP-Tribüne zum Bersten voll. Alle Plätze waren besetzt, auf den Stiegenabgängen war auch kein Platz mehr zu kriegen. Wir haben gerade noch einen Stehplatz ergattert. Da das Geschehen im Stadion auch in die Röhre übertragen wurde, konnte man aber auch im Warmen sitzen bleiben.

Thomas Murg, genannt „James“ war gefeierter Solotenor des Abends. Dejan Ljubicic wurden an diesem Abend nur „Bruder“ genannt, wahrscheinlich eine Anspielung auf seinen Bruder, der bei St.Pölten spielt. Bemerkenswert war die bescheidene Haltung des Cheftrainers gegenüber dem konsumorientierten Weihnachtsfest. Er unterstützt zwar die Bemühungen seiner Familie für ein schönes Fest, ist aber selbst ziemlich wunschlos und freut sich „halt“ wenn ihm jemand unbedingt ein Geschenk machen muss.

Nichts bei der Moderation von Andy hätte uns auf seine schwere Operation hingewiesen, und doch verfolgten wir diese letzte große Show mit großer Wehmut. Wir stellen uns natürlich die bange Frage, wer denn alle diese Arbeiten von Andy in Zukunft managen wird und sind schon gespannt auf die Entscheidungen der Geschäftsführung und des Präsidiums. Lukas hat schon im Rapid-TV und bei den Moderationen sein Können unter Beweis gestellt, und wir können uns sehr gut vorstellen, dass er in Zukunft eine größere Rolle zugesprochen bekommt.

Andys Zitat am Ende des zweiten Singens mit der Mannschaft kennzeichnete seine Situation und wohl auch mancher Gäste an diesem Abend: „Ein Gesunder hat viele Wünsche; ein Kranker nur einen, gesund zu werden“

Und um Andys Worte zu verwenden: „So lassen wir das stehen, und auf das seine Gesundung möglichst bald gelingen möge.“

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  1. Zufällig fand zeitgleich das (für den Stadtrivalen) wichtige Spiel gegen den WAC statt und dort zählte man 6.700 Besucher. Das Ergebnis 1:1 bescherte uns indirekt den dritten Tabellenplatz, weil wir mit dem Sieg gegen die Admira den WAC überholen konnten.
  2. Die vor der Nord- und Südtribüne gespannten Netze werden während der Winterzeit vor Vereisung in einem Sack geschützt aufbewahrt.

Andy Mareks Weihnachtsshow

Bereits zum fünften Mal lud Andy Marek zur seiner Weihnachtsshow in die Sporthalle in Waidhofen an der Thaya. Der Stadtsaal ist für dieses Megaevent längst zu klein geworden. Mit einer bis dicht an die Wände der Halle reichenden Extrembestuhlung fanden 1400 Waldviertler und wir Platz.

Für 21 Euro erlebten wir vier Stunden lang und ohne Pause ein Highlight nach dem anderen. Die ganze Familie Marek war im Einsatz. Lukas leitete das Spektakel gekonnt ein, es gab eine schöne Version von „I am from Austria“, gesunden von Andy, Lukas und Toni Marek. Ein zweites Lied hat Andy seiner Tochter Katherina abgerungen, die ihre Bühnenscheu überwinden musste.

Die Veranstaltung ist eigentlich eine riesige Charity-Veranstaltung für Waldviertler, denen es nicht ganz so gut geht. Andy zeigte zahlreiche Beispiele dafür wie die Gelder im Vorjahr verwendet worden sind und forderte die Besucher auf, sich bei den vielen Köstlichkeiten, die von der örtlichen Wirtschaft gespendet wurden, gegen eine Spende zu bedienen.

Andy bestreitet keine Veranstaltung ohne eine mehrfache Erwähnung von Rapid. Die Rapidfans kommen ja keineswegs nur aus Wien, und Veranstaltungen wie diese bieten die Gelegenheit auf Rapid hinzuweisen. Anders aber als vorgefertigte Werbung stimmt Andy seine Ansage gekonnt auf die jeweilige sportliche Situation ab und findet auch für die aktuelle Berg- und Talfahrt die richtigen Worte.

Die Kartenbeschaffung für dieses Event ähnelt schon ein bisschen der Rapid-Weihnachtsfeier. Da der Verkaufsbeginn für die Eintrittskarten in allen Sparkassemfilialen gleichzeitig am Freitag, dem 16. November erfolgt ist, fand ich mich am pünktlich um 9:00 in der Filiale am Kepletplatz ein. Doch ich bekam nur mehr Karten in der letzten Reihe. Der Grund: die Waldviertler Sparkassen öffnen schon um 7:45 und in diesen 75 Minuten war der Saal praktisch ausverkauft. In Waidhofen standen die Menschen schon um 6:00 früh in der Warteschlange. Die Lehre für das nächste Jahr: Auf ins Waldviertel zum Kartenkauf!

Unsere „Rapid-Delegation“

Arnold, Florian, Franz, Janine, Silvia. Leider sind Gerti und Peter erkrankt und konnten nicht mitfahren. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung!

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EwkiL-Bilder · EwkiL-Bericht