Ein toller Tag

Ich darf Euch von einem Montag Vormittag mit einer großen Überraschung berichten.

Einladung zum Fotoshooting

Dass es am Montag 30.9. das alljährliche Fotoshooting geben würde, war bekannt, Medienleute – unter die sich der Autor des Tagebuchs gemischt hat – waren eingeladen. Der Grund, warum ich unbedingt dabei sein wollte, ist das Copyright. Genaugenommen darf man nur solche Rapid-Fotos weiterverwenden, die man entweder selbst gemacht hat oder die am Presseportal von Rapid freigegeben worden sind. Ich erhoffte mir daher einige Bilder, die ich in den Berichten verwenden werde.

Erwartet hätte ich Presseleute, einige mit Kamera, doch in der Röhre waren alle “gsackelt”, etwa so wie für ein Begräbnis oder eine Hochzeit, Medienvolk war keines dabei. Wir wurden zum Spielertunnel geleitet, wo gerade die letzten Einzelaufnahmen fertiggestellt wurden. Dabei wird Jeder Spieler zwei Mal unter verschiedenen Lichtverhältnissen fotografiert.

Einzelaufnahmen

Während wir noch am Eingang warteten, wurde am Rasen bereits das Mannschaftsfoto in vielen Varianten angefertigt.

Mannschaftsfoto mit Sponsoren

Dann wurde das Geheimnis um die “gsackelten” Anwesenden gelüftet. Ein Teil von ihnen waren Vertreter der Top-Sponsoren wie etwa cashback world, Admiral oder IMMO-United. Dazu kamen einige Großspender. Erinnert Euch an die Weihnachtsfeiern, wenn Versteigerungen stattfinden. Wer dort für Rapid-Devotionalien seinen Geldbeutel öffnet, bekommt als Draufgabe die Zusicherung, am Mannschaftsfoto dabei sein zu dürfen. Und das war eben heute der Fall.

Alles das könnt Ihr bei den Bildern anschauen. Die sind allesamt nicht so professionell wie das Mannschaftsbild, das man später im Fanshop bekommen wird, aber sie dokumentieren das Geschehen aus der Sicht eines Besuchers.

Wertschätzung

Als eigentlich alles schon vorbei war, fiel der Blick von Andy Marek auf den “jungen Mann” im Outfit des “Klub der Freunde” und sagte: “Franz, stell Dich zur Mannschaft”. Proteste waren zwecklos, ich war eindeutig in der Minderheit, die Kamera und Rucksack wurden mir abgenommen und der Franz stand neben dem Didi, und bekam eines jener Geschenke, die man mit (Klein)Geld nicht kaufen kann: Wertschätzung! Wertschätzung für die Arbeiten des “Klub der Freunde”. Daaanke!

Kleine Rätsel

Bei diesem “Mannschaftsfoto mit Franz” stehen 8 Spieler in der letzten Reihe, aber bei den ersten Fotos (siehe Bilder) waren 9 Spieler. Was hat es mit diesem zusätzlichen Spieler auf sich? Nachdem ich diesen neunten Spieler nicht im Kader gefunden habe, fragte ich bei Peter Klinglmüller nach. Des Rätsels Lösung: dieser neunte “Spieler” war eigentlich ein Rapid-Mitarbeiter. Er war Platzhalter für Dejan LJubicic, der an diesem Montag einen unaufschieblichen Untersuchungstermin hatte. Im endgültigen Mannschaftsfoto wird die Postion des “9. Spielers” durch das Bild von Dejan ersetzt..

Das “Mannschaftsfoto mit Franz” ist leider unscharf. Ein freundlicher Unbekannter nahm die Kamera und fotografierte die Szene mehrmals aus bester Position. Leider kannte er das kleine Geheimnis von Kameras nicht, dass man nämlich den Auslöser zuerst nur kurz niederdrückt, damit der Autofokus das Bild scharf stellen kann, erst dann wird ausgelöst. Daher sind diese Bilder alle unscharf. Macht nichts, die man dann im Fanshop bekommen wird, haben diesen Mangel nicht, die sind alle hochprofessionell hergestellt.

Kader

Die folgenden Tabellen geben eine Übersicht über die Spieler des SK Rapid. Bemerkenswert ist die große Zahl junger Spieler, wobei einige von ihnen schon am Mannschaftsfoto gelandet sind, andere aber noch darauf warten.

Spieler auf der Webseite 30
Spieler am Mannschaftsfoto 27
Nicht am Mannschaftsfoto Ibrahimoglu, Savic, Schuster
Bei Rapid II Demir, Ibrahimoglu, Savic, Schuster, Velimirovic, Wunsch
Noch ohne Einsatz Demir, Gartler, Savic

Hier die genaue Aufstellung mit Rückennummern, Position, Land, Geburtsdatum und Anzahl der Einsätze in Bewerbspielen (bis gestern):

NR POS LAND DATGEB WEB1 WEB2 FOTO EINSATZ FNAME VNAME
36 S A 15.01.1999 + + 12 Arase Kelvin
24 M A 11.01.1991 + + 123 Auer Stephan
27 S SEN 10.10.1997 + + 27 Badji Aliou
4 V CR 20.07.1994 + + 32 Barac Mateo
48 S A 02.06.2003 + + + Demir Yusuf
17 V A 02.11.1990 + + 158 Dibon Christopher
9 M GR 04.09.1995 + + 11 Fountas Taxiarchis
25 T A 10.03.1997 + + Gartler Paul
14 M BIH 19.09.1992 + + 107 Grahovac Srdjan
30 V A 03.07.2001 + + 2 Greiml Leo
20 M A 07.08.1993 + + 153 Hofmann Maximilian
40 M A 17.07.2000 + + 1 Ibrahimoglu Melih
32 S J 26.07.1996 + + 5 Kitagawa Koya
28 M A 30.04.1992 + + 12 Knasmüllner Christoph
21 T A 30.12.1993 + + 34 Knoflach Tobias
39 M A 08.10.1997 + + 83 Ljubicic Dejan
15 M A 15.08.1995 + + 22 Martic Manuel
10 M A 14.11.1994 + + 144 Murg Thomas
13 M A 19.05.1990 + + 5 Schick Thorsten
43 M SRB 25.04.2001 + + Savic Dragoljub
7 M A 10.12.1993 + + 157 Schobesberger Philipp
42 M A 09.08.2000 + + 1 Schuster Lion
8 M A 27.09.1990 + + 220 Schwab Stefan
6 V A 08.10.1986 + + 339 Sonnleitner Mario
22 V MNE 22.01.1993 + + 1 Stojkovic Filip
1 T A 14.02.1993 + + 148 Strebinger Richard
18 M H 17.02.1996 + + 46 Szántó Tamás
31 V A 17.06.1996 + + 7 Ullmann Maximilian
47 M A 13.02.2001 + + + 3 Velimirovic Dalibor
49 M A 05.10.2000 + + + 4 Wunsch Nicholas

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Enthüllung Gedenktafel Schmelz

Geschichte der Schmelz

Vor der Ringstraßenzeit, als noch die Stadtmauer stand, benutze die Armee das Glacis als weitläufigen Exerzierplatz. Im Zuge der Umgestaltung der Innenstadt wurde der Armee das Gebiet der Schmelz als Übungsgelände zugewiesen. In den übungsfreien Zeiten konnten Sportvereine das Gelände nutzen. Um 1892 hat das Gelände etwa so ausgeschaut:

Landkarte von Fünfhaus 1892

Diese Landkarte befindet sich im Eingangsbereich zur U-Bahnstation Johnstraße. Sie zeigt die Gegend um die Schmelz um 1892, denn der Linienwall (gezackte Mauer entlang des heutigen Gürtels) war noch intakt (Abriss 1894). Die Häuserzeile in der Selzergasse bestand noch nicht. Auf dem Gebiet der heutigen Stadthalle befand sich der Schmelzer Friedhof. Man erkennt die Planungsgebiete rund um die Schmelz, die Schmelz selbst blieb naturbelassen. Der Weg westlich vom Buchstaben “S” des Schriftzugs “SCHMELZ” ist genau der Weg, an dem heute die Enthüllung der Gedenktafel stattfand.

Anfänge

Am 22. Juli 1897 wurde der “1. Wiener Arbeiterfußballklub” gegründet und nutzte das Gebiet der Schmelz für die ersten Spiele. Dabei mussten die Spieler selbst die Spielfelder abstecken und durch den Verkauf einfacher Stadionzeitungen, auf die damals noch die Spielregeln aufgedruckt waren, für die ersten Einnahmen sorgen. Das können wir einer solchen Stadionzeitung aus dem Jahr 1900 entnehmen, einer der wenigen Belege für die Zeit auf der Schmelz:

Programm für ein Fußballspiel am 14. Oktober 1900 auf dem Schmelzer Exerzierfeld mit Spielregeln, die noch mit den englischen Fachbegriffen wie Forwarder, Gpalkeeper, Half-Back, Back und Football-Match abgefasst sind. Rapid spielte in rot-blau. Beachte die alte Rechtschreibung.

Damals, also in der Monarchie, hatten es Organisationen mit den Beinamen “Arbeiter” oder “sozialistisch” nicht leicht. Und neben den sportlichen Misserfolgen war auch das ein Grund, warum man schon zwei Jahre nach der Gründung eine Namensänderung anstrebte.

Es ging damals – wie heute auch – ums Geld. Eintritt konnte man nur verlangen, wenn das Gelände abgezäunt und uneinsichtig war. Daher strebte Rapid nach den ersten Jahren auf der Schmelz einen solchen eigenen Platz an und fand ihn 1903 auf dem abschüssigen Grundstück in der nahe gelegenen Selzergasse. Die folgenden Bilder zeigen die Selzergasse im Jahre 1907 und die heutigen Ansicht derselben Häuser.

1912 erfolgte dann die Übersiedlung nach Hütteldorf.

Tschechen bei Rapid

Der Kader war von den vielen tschechischen Migranten geprägt. Markant waren die vier Brüder Schediwy (eingedeutscht von “Šedivý” = “Grau”). Karl und Alois spielten bereits zu Zeiten des Arbeiter FC für Rapid, Josef scheint 1900 erstmals im Kader auf. Josef stirbt im Ersten Weltkrieg in russischer Gefangenschaft. Es gibt einen Nachruf in der Chronik- 1919 “20 Jahre Rapid”. Franz war 10 Jahre jünger und spielte noch bis in die 1920er-Jahre. Karl war später als Funktionär noch jahrzehntelang tätig. (im “Neuen Rapid Buch” aus den 1970er-Jahren von Günther Allinger kommt er zu Beginn vor). Karl und Franz sind am Baumgartner Friedhof begraben.

Gedenktafel

An diese Anfänge von Rapid erinnert die heute enthüllte Gedenktafel, und der dafür gewählte Tag, der 22. Juli, ist der Gründungstag des 1. Wiener Arbeiterfußballclubs.

Auf der Tafel werden die damaligen Umstände so geschildert:

Die Schmelz

An dieser Stelle befand sich das Schmelzer Exerzierfeld, die erste Heimstätte des SK Rapid. Der damalige 1. Wiener Arbeiter Fußball-Club spielte hier von 1897 bis 1903.

Als Ersatz für die innerstädtischen Übungsplätze, die im Zuge der Errichtung der Ringstraße verbaut wurden,; erhält die Habsburger Armee die Schmelz als Truppenübungs- und Exerzierfeld, das auch bei Staatsempfängen für Paraden genutzt wurde. lm Dezember 1897 bekommt der am 22; Juli 1897 gegründete 1. Wiener Arbeiter Fußball-Club die Genehmigung, hier seine Übungen und Spiele abzuhalten. Auch nach der am 8. Jänner 1899 erfolgten Umbenennung in Sportclub „Rapid” bleibt der zu diesem Zeitpunkt noch in der Farbkombination Blau-Rot spielende Verein für einige Jahre auf der Schmelz. 1903 wird schließlich auf den ums Eck liegenden Rudolfsheimer Sportplatz übersiedelt.

Auch abseits des 1. Wiener Arbeiter Fußball-Clubs ist die Schmelz ein Zentrum der proletarischen Sportbewegung und der Arbeiterbewegung insgesamt. Rund um das Schmelzer Exerzierfeld leben in erster Linie aus Böhmen und Mähren zugewanderte Arbeiter und Arbeiterinnen, die sich in ihren Betrieben und vielen anderen Lebensbereichen zu Gewerkschaften und Vereinen zusammenschließen. Gemeinsam wollen sie das Elend, in dem sie leben und arbeiten müssen, bekämpfen. Neben politischen Zielen spielt aber auch die Gestaltung der eigenen Freizeit eine große Rolle. Solidarität soll nicht nur am Arbeitsplatz, sondern in jedem Lebensbereich eine Rolle spielen. In Folge entsteht ein einmaliges Soziotop des Zusammenhalts.

Viele der hier entstandenen Vereine gehen später in der ASKÖ beziehungsweise dem WAT auf. Zwei Verbände, die hier bis heute Sport betreiben und mit Ihrer Infrastruktur einen wesentlichen Beitrag für den Breitensport leisten.

Text der Gedenktafel

Die Tafel zeigt daneben auf einer historischen Landkarte Spielorte, Wohnorte der Funktionäre und Spieler sowie Versammlungsorte im Bezirk, die zeigen, dass viele der prominenten Vertreter in Fünfhaus, dem Gebiet südöstlich von der Schmelz gewohnt haben. Auch lange nach der Übersiedlung nach Hütteldorf fanden Veranstaltungen in Fünfhaus statt.

Arbeiterfußball

Auch wenn man “Rapid” und nicht mehr “Arbeiterfußballclub” hieß, war es klar, dass Spieler, Funktionäre und das Publikum aus dem Arbeitermilieu stammten oder sich mit den sozialistischen Idealen identifizierten. Während diese Ideologie in der Monarchie unterdrückt wurde, konnte sie sich in der jungen Ersten Republik in den Zeiten des Roten Wien frei entfalten. 1919 wurde der WAT (Wiener Arbeiter Turn- und Sportverband) gegründet und feiert heuer sein 100jähriges Bestandsjubiläum. Bereits 1889 wurde der Vorläufer der heute als ASKÖ bekannte “Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich” gegründet.

Eigentlich wäre es nahe liegend gewesen, dass Rapid als immer noch Arbeiterfußballklub Teil dieser Organisationen der Arbeiterschaft wird. Tatsächlich war auch beim 20jährigen Jubiläum von Rapid, bei der Generalversammlung 1919 einer der Tagesordnungspunkte ein Antrag für die Aufnahme in der späteren ASKÖ. Doch aus organisatorischen Gründen wurde dieser Punkt auf die nächste Hauptversammlung vertagt.

Gleichzeitig wurde in diesen Jahren die Gründung einer Profiliga in Österreich vorangetrieben. Österreich war das erste Land in Kontinentaleuropa, das eine solche Profiliga realisiert hat. Da sich auch Rapid an dieser Liga beteiligte, waren damit weitere Verbindungen zum ASKÖ nicht mehr möglich und Rapid wurde einer der Vereine der Profiliga.

Festakt

Der Standort der Tafel, “Auf der Schmelz 10” ist so ziemlich genau die Mitte der Schmelz, und man erreicht diesen Ort nur zu Fuß. Schon ein ziemlich mühsames Unterfangen für den 93jährigen Alfred Körner, der ebenso wie Stefan Schwab zu der Enthüllung “beordert” wurde. Christian, der einen Kleingarten auf der Schmelz besitzt, hat der betagten Legende einen bequemen Stuhl aus seinem Garten gebracht.

Für das Arrangement sorge Robert, das Fernsehteam von w24, Gunther und Alex drehten für die Rapidviertelstunde-194 am kommenden Freitag.

Weiters waren anwesend: das Team des Rapideums, das auch die Gedenktafel gestaltet hat, Christoph Peschek, Peter Klinglmüller, Präsident und Geschäftsführer des ASKÖ und der Präsident des WAT. Im Zuge der von Andy Marek moderierten Interviews erfuhren wir von Michael Maurer (Geschäftsführer des ASKÖ) das interessante Detail, warum Rapid 1919 fast Mitglied des ASKÖ geworden wäre, das Vorhaben aber durch einen Zufall nicht zustande kam und später wegen der Gründung der Profiliga nicht mehr möglich war.

Es waren auch zahlreiche Mitglieder anwesend, allen voran Oliver mit einer Ultras-Delegation, Brucki, Julian, Christian, Thomas, Florian und Franz und sicher noch einige weitere.

Schließlich wurde die Gedenktafel mit vereinten Kräften enthüllt und bot den Hintergrund für zahlreiche Erinnerungsfotos. (siehe EwkiL Bilder).

Die Tafel ist vorläufig am Zaun der Anlage des ASKÖ angebracht. Bei der geplanten Neugestaltung wird die Tafel ihren endgültigen Platz bekommen.

Ausgewählte Bilder

Hinweis: dieser Beitrag wird möglicherweise durch einen Zeitungsausschnitt aus 1919 ergänzt werden, der den geplanten Beitritt von Rapid zum damaligen ASKÖ dokumentiert.

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Tag der offenen Tür

Ambiente

Das Wetter hatte Einsicht, der Regen hat sich zurückgehalten, die Temperatur war angenehm, die Stimmung war perfekt, Andy Marek lief zur Höchstform auf.

Meisterwerk Mannschaftsfoto

Immer wieder wurde auf der Video-Wand das Mannschaftsfoto mit dem neuen Trikot angezeigt. Das Bild hat aber ein kleines Geheimnis, das erst sichtbar wird, wenn man es mit dem Bild von 1907 vergleicht:

Mannschaftsbild 1907 und 2019 (Bildmontage aus Facebook “Erich H.”, Danke!)

Das Mannschaftsbild 2019 ist mit sehr viel Aufmerksamkeit für Details entstanden, die Spieler nehmen dieselbe Pose ein wie ihre historischen Vorläufer aus 1907. Das Bild ist eine Reminiszenz an die Pioniere des Wiener Fußballs, damals vor dem Hintergrund der Häuserzeile in der Selzergasse, heute irgendwo in der Ottakringer Brauerei.

Details

Die Crew um Andy Marek ist auch sonst sehr aufmerksam. Es ist ihnen aufgefallen, dass die Video-Wand im Vorjahr vom Publikum nicht gut zu sehen war, weil sie am Boden der Bühne stand. Heuer hat man sie etwa einen Meter höher gestellt!

Die hohe Kunst, Menschen zu begeistern

Was ist schon so besonders an einem Tag der offenen Tür? Nun, es ist die Kunst, den vielen Fans zu vermitteln, warum sie weiterhin Rapid die Treue halten sollen. Wir alle spüren, wie schwer es dem Team in den letzten Jahren gefallen ist, seine “PS” auf den Rasen zu bringen und wir alle die Last von Fehleinschätzungen in Form schlechter Ergebnisse ertragen mussten.

Eine erfolgreiche Mannschaft zu verkaufen, das ist ein Selbstläufer. Aber eine Saison, bei der praktisch alle Saisonziele trotz Trainerwechsels verfehlt wurden, kann dazu führen, dass die Fans die Motivation verlieren und die tollen Fanartikel zu einem Ladenhüter werden.

Aber Anhängerschaft zu Rapid ist etwas anderes als der Kauf einer Marke, die man je nach Laune wechselt, und daher fanden sich wieder alle Rapid-Verehrer am Stadionvorplatz ein, und ich hatte den Eindruck, als wären es noch mehr als im Vorjahr gewesen.

Integration durch Fußball

Ist es nicht ein großartiges Zeichen der Integrationskraft von Fußball, wie Spieler aus dem Ausland und Spieler mit Migrationshintergrund ohne irgendein rassistisches Ressentiment vom Publikum akzeptiert werden und hier zu wahren Publikumslieblingen werden – wie man am Beispiel von Aliou Badji sehen kann? Ich erinnere mich noch an unsere ersten Besuche bei Rapid vor etwa 20 Jahren, als das keineswegs so war, und dass wir hier eine gute Entwicklung erleben.

Ebenso erfreulich war die Anwesenheit muslimischer Eltern in der Umgebung der Hüpf- und Rutschburgen, die ebenfalls Fußballvereine als Orte der Integration ausweist.

Doppelmoderation

Erstmals – so scheint mit – erlebten wir eine Vater-und-Sohn-Moderation mit genau verteilten Rollen. Mit Lukas und Andy haben wir sogar schon zwei “Stimmen Rapids”, die nicht müde werden, uns jedes Jahr das beste Team aller Zeiten vorzustellen. Und sie lügen nicht; es ist natürlich nicht das absolut beste Team – das wissen wir – aber es ist das beste, das mit dem gegebenen Budget möglich war. Und dafür danken wir!

Die Stimme Rapids

Was wir als selbstverständlich empfinden – die Ansage von Andy Marek – ist ein Meisterwerk, das auf vielen Jahren Erfahrung beruht. Alle Sätze sind entweder minutiös geplant oder perfekt der Situation angepasst. Das betrifft auch die Vorstellung aller Spieler. Nicht alle Spieler sind gleich populär, aber die Ankündigung nimmt auf das alles Rücksicht.

Es gab zum Beispiel einen Unterschied im Publikumszuspruch bei der Vorstellung von Didi und Zoki. Beide sind beliebt, aber natürlich ist allen Anhängern auch bewusst, dass es Zoki war, der Erfolge gebracht hat, etwas, das wir natürlich auch Didi für die kommende Saison wünschen. Aber genau diesen Unterschied hat das Publikum durch die Lautstärke zum Ausdruck gebracht und nach dem Stagediving der neuen Spieler hätte das Publikum spontan Zoki den Vorzug vor dem Trainer gegeben. Andy hat an dieser Stelle die Reihenfolge geschickt korrigiert und Didi als ersten auf die Publikums-Reise geschickt, und der hat es sichtlich genossen:

Didi wird von den Anhängern auf Händen getragen (Foto: Rapid-Homepage)

Kleinigkeiten

Es mag eine Kleinigkeit sein, aber viel fehlt ja unserer Mannschaft nicht zu einem Spitzenplatz. Und diese Geister der Vergangenheit lasten immer noch auf dem Team. Bei der Spieler-Präsentation wurde uns wieder bewusst gemacht, dass Mario Sonnleitner nicht einmal Kapitän-Stellvertreter ist, das kann man als Außenstehender nicht verstehen. Es ist doch offensichtlich, das seine Demontage durch Andy Müller eine Aktion war, die mit dem Auftreten von Mario am Spielfeld in keinerlei Zusammenhang steht. Offenbar eine schwer wiedergutzumachende Fehlentscheidung.

Leider sind noch 8 Wochen bis zum Transferschluss und ziemlich sicher ist das nicht genau der Kader, der dem Trainer ab September zur Verfügung stehen wird. Es wird von einem Zugang gemunkelt, und auch Abgänge sind nicht ausgeschlossen.

Jusuf Demir

Ein Spieler ließ bei der Vorstellung aufhorchen: Jusuf Demir! Er wird zwar derzeit auf der Rapid-Homepage noch im Kader von Rapid II geführt – und wahrscheinlich wird er dort auch zu sehen sein – aber dass Jusuf trotz verlockender Angebote bei Rapid geblieben ist, muss belohnt werden und die Aufnahme in den Kader der Kampfmannschaft und dieser Tag der offenen Tür waren solche Zuckerln für ihn.

Jusuf ist erst im Juni 16 Jahre alt geworden. Und seit 1.7.2019 ist er – laut Transfermarkt – im Rapid-Kader. Wohl nicht unbedingt, um ihn gleich gegen Salzburg auflaufen zu lassen, sondern eher, um ihn zu “vergolden”. Wenn also ein Interessent seine Fühler nach ihm ausstreckt, dann hat er es mit keinen U16-Spieler sondern mit einem Spieler der Kampfmannschaft zu tun.

PS: “Jusuf” ist das arabische “Josef” (und der Namensgeber war auch ein islamischer Prophet) und “Demir” heißt “Das Eisen”. Beide Namen kommen als Vor- und Familienname vor.

Eindrücke

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Mitgliedertreffen 2019

Das Mitgliedertreffen 2019 war auch eines mit Bedeutung. Es musste ja das Wahlkomitee bestimmt werden, das eine Vorauswahl über das neue Präsidium treffen soll, das dann bei der Hauptversammlung im November von den Mitgliedern gewählt werden wird.

Das Wahlkomitee

Das Wahlkomitee besteht aus 6 Personen; aus zwei Mitgliedern des Kuratoriums, einem Mitglied des Präsidiums und drei Vereinsmitgliedern.

Die beiden Mitglieder des Kuratoriums wurden schon nominiert. Es sind Dr. Susanne Schicker, derzeit Leiterin der Koordinationsstelle von “WienBeethoven2020” und Mag. Werner Muhm, ehemals langjähriger Direktor der Arbeiterkammer Wien. Das Präsidium wird von Michael Krammer vertreten, weil er als einziger nicht mehr kandidieren kann. Drei Vereinsmitglieder wurden beim heutigen Mitgliedertreffen gewählt.

Es gab sechs Kandidaten:

  • Leopold Franz Brodik
  • Mag. (FH) Jürgen Hampel BA
  • Mag. (FH) Herbert Kretz
  • Mag. Helmut Mitter
  • Gerhard Stangl
  • Gerhard Weihs

Fast 600 Stimmen wurden abgegeben. Die Wahl fiel auf die fett gedruckten Mitglieder. Die Vorstellung der Kandidaten findet Ihr bei den Links.

Es geht bei der kommenden Wahl im November nicht nur um einen neuen Präsidenten, sondern auch gleichzeitig um das Team rund um diesen Präsidenten. Das können sowohl die bereits bekannten und in diese Materie bestens eingearbeiteten Präsidiumsmitglieder sein aber auch neue Personen, die ein Präsidentschaftskandidat nominiert. Für das Amt des Präsidenten wurden schon viele Namen genannt:

Die in der Presse genannten Kandidaten

Im Vorfeld haben wir über Presseberichte auch gehört, dass die betuchten Kandidaten ziemlich umrühren würden im Verein. Schon die Nominierung von Zoki als Sportdirektor war nicht unbedingt nach deren Geschmack.

Ob das Testspiel von Rapid gegen Klosterneuburg zufällig in der Heimatstadt von Roland Schmid und der ebenfalls von ihm gesponserten IMMO United Arena organisiert wurde, oder ob es sich dabei schon um ein Signal auf die Anwartschaft auf das Amt des Präsidenten handelt, können wir nur mutmaßen.

Warum jemand, dem der Weltkulturerbestatus der Stadt weniger bedeutet als der eigene Gewinn überhaupt in dieser Liste genannt wird und wir das eventuell gar nicht ablehnen können, wenn sich kein anderer Kandidat anbietet, zeigt, wie sich das ursprüngliche Verständnis eines Arbeitervereins wandelt.

Pikanterweise stehen einander Doskozil und Tojner in einem Gerichtsverfahren gegenüber. Es geht um den Vorwurf der strafbaren Aneignung von Steuergeldern durch Tojner, das wieder durch Gutachten entkräftet werden soll. Es gibt auch im Gegenzug eine Amtshaftungsklage.

Egal, wer schließlich zum Präsidenten gewählt werden wird, eine Lektion sollte er aus der Präsidentschaft Krammer mitbekommen haben, dass man nämlich Erfolg in der Wirtschaft besser kalkulieren kann als Erfolg im Fußball. Ob Präsident, Trainer oder einfacher Anhänger: ob ein Tor gelingt, ein Schiedsrichter ein Handspiel sieht oder nicht sehen will, das hat nichts mit den eingesetzten Geldmitteln zu tun. In diesen Situationen sitzen wir alle im selben fragilen und zufallsgesteuerten Fußball-Boot.

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Geburtstagsabend

Es war ein Abend der Superlative. Seit wir die Veranstaltungen von Rapid besuchen (etwa seit 2005) haben wir keine so tolle Veranstaltung erlebt. Dazu trägt natürlich der Rahmen im neuen Stadion, die präzise Planung und das Pyro-Spekakel am Ende des Abends bei.

72 rote Fackeln zeichnen “120” auf die Tribüne des Fanblocks

Die folgende Bilderfolge zeigt alle Diskussionsrunden, alle Bilder findet Ihr über den Link am Ende des Beitrags. Bei den Bildern sind auch drei Videos aus dem Stadion.

Besonders hervorheben möchte ich die Collage mit Roman Gregory mit seiner ausdrucksstarken Mimik.

Es wurden viele Gags an diesem Abend erzählt, den von Rudi Edlinger habe ich mir gemerkt: Ein Journalist fragte ihn einmal, welcher Job schwieriger sei, der des Finanzministers oder der des Rapid-Präsidenten. Die Antwort war überraschend, der des Rapid-Präsidenten, denn ein Finanzminister weiß, wo er sich das Geld beschaffen kann, wenn es in der Kassa fehlt, der Rapid-Präsident weiß das nicht.

Es gab auch eine – für mich – echte Premiere, denn noch nie war Oliver Pohle in einer Talkrunde zu Gast und er und Roland Kresa gaben uns interessante Einblicke in “wie alles begann”.

Gerhard Niederhuber schilderte Rapid in den Nachkriegsjahren als einen elitären Zirkel, der nur ausgewählte Personen als Mitglieder aufnahm. Dieser Engpass war die Geburtsstunde des “Klub der Freunde des S. C. Rapid”. Der Verein konzentrierte sich seit jeher auf die Unterstützung der Nachwuchsmannschaften, denn der Kampfmannschaft “könne man nicht helfen”. (Ziemlich zweideutig in diesen Tagen:-) Es gab Situationen finanzieller Engpässe, in denen der Geschäftsführer von Rapid vom Klub der Freunde Geld für Gehälter bekam.

Interessant war auch die Schilderung, wie es dazu kam, dass der auf Meisterkurs liegende Walter Skocik im April 1982 überraschend auf Weisung des damaligen Präsidenten Holzbach von Rudi Nuske abgelöst wurde und damit der Titel “Meister 1982” gleich zwei Trainern angerechnet werden kann.

Wer hat Andy Marek erfunden?

Auch diese Frage wurde beantwortet: es war Franz Binder jr. der 16 Jahre lang Geschäftsführer bei Rapid war.

Alle Experten waren sich einig, dass die Mannschaft der 1950er Jahre, die unter anderem auch vom Star der 1920er-Jahre Pepi Uridil trainiert wurde, zu den Spitzenmannschaften in Europa gezählt hat. Videos von den Erfolgen gegen Real Madrid haben das eindrucksvoll gezeigt.

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Andy Mareks Weihnachtsshow

Bereits zum fünften Mal lud Andy Marek zur seiner Weihnachtsshow in die Sporthalle in Waidhofen an der Thaya. Der Stadtsaal ist für dieses Megaevent längst zu klein geworden. Mit einer bis dicht an die Wände der Halle reichenden Extrembestuhlung fanden 1400 Waldviertler und wir Platz.

Für 21 Euro erlebten wir vier Stunden lang und ohne Pause ein Highlight nach dem anderen. Die ganze Familie Marek war im Einsatz. Lukas leitete das Spektakel gekonnt ein, es gab eine schöne Version von “I am from Austria”, gesunden von Andy, Lukas und Toni Marek. Ein zweites Lied hat Andy seiner Tochter Katherina abgerungen, die ihre Bühnenscheu überwinden musste.

Die Veranstaltung ist eigentlich eine riesige Charity-Veranstaltung für Waldviertler, denen es nicht ganz so gut geht. Andy zeigte zahlreiche Beispiele dafür wie die Gelder im Vorjahr verwendet worden sind und forderte die Besucher auf, sich bei den vielen Köstlichkeiten, die von der örtlichen Wirtschaft gespendet wurden, gegen eine Spende zu bedienen.

Andy bestreitet keine Veranstaltung ohne eine mehrfache Erwähnung von Rapid. Die Rapidfans kommen ja keineswegs nur aus Wien, und Veranstaltungen wie diese bieten die Gelegenheit auf Rapid hinzuweisen. Anders aber als vorgefertigte Werbung stimmt Andy seine Ansage gekonnt auf die jeweilige sportliche Situation ab und findet auch für die aktuelle Berg- und Talfahrt die richtigen Worte.

Die Kartenbeschaffung für dieses Event ähnelt schon ein bisschen der Rapid-Weihnachtsfeier. Da der Verkaufsbeginn für die Eintrittskarten in allen Sparkassemfilialen gleichzeitig am Freitag, dem 16. November erfolgt ist, fand ich mich am pünktlich um 9:00 in der Filiale am Kepletplatz ein. Doch ich bekam nur mehr Karten in der letzten Reihe. Der Grund: die Waldviertler Sparkassen öffnen schon um 7:45 und in diesen 75 Minuten war der Saal praktisch ausverkauft. In Waidhofen standen die Menschen schon um 6:00 früh in der Warteschlange. Die Lehre für das nächste Jahr: Auf ins Waldviertel zum Kartenkauf!

Unsere “Rapid-Delegation”

Arnold, Florian, Franz, Janine, Silvia. Leider sind Gerti und Peter erkrankt und konnten nicht mitfahren. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung!

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Termine bis zur Gruppenteilung

 
2. Woche
Di 08.Jän 10:00 Stolperstein für Wilhelm Goldschmidt
Di 08.Jän 16:00 Kranzniederlegung am Grab von Dionys Schönecker
Di 08.Jän 19:00 120 Jahre Rapid

3. Woche
Di 15.Jän 15:00 Testspiel Rapid-Horn
Sa 19.Jän 14:00 Testspiel Rapid-FAC

4. Woche
Fr 25.Jän 16:00 Testspiel Rapid-Aarau (14:00 Wien)

5. Woche
Di 29.Jän 15:00 Testspiel Rapid-Odensee (13:00 Wien)
Fr 01.Feb Testspiel Rapid-Horsens

6. Woche
Fr 08.Feb Testspiel (geplant)

7. Woche
Do 14.Feb 16:55 Rapid - Inter Mailand
So 17.Feb 17:15 Rapid - TSV Hartberg

8. Woche
Do 21.Feb 21:00 Inter Mailand - Rapid
So 24.Feb 17:00 Rapid - Red Bull Salzburg

9. Woche
Mo 25.Feb 19:00 Mitgliederversammlung
Sa 02.Mär 17:00 SKN St. Pölten - Rapid

10. Woche
Do 07.Mär Europa-League, 1/8-Finale
Fr 08.Mär 19:00 Rapid II - SKN St. Pölten A
So 10.Mär 17:00 SV Mattersburg - Rapid

11. Woche
Do 14.Mär Europa-League, 1/8-Finale
Fr 15.Mär 19:30 SC Mannsdorf - Rapid II
So 17.Mär 17:00 Rapid - TSV Hartberg

Hinweis zu den Fanreisen nach Mailand

Alle Angebote für die Reise nach Mailand werden am 11. Jänner von Rapid bekanntgegeben. Auch die VIP-Reise wird von Rapid abgewickelt werden.

Weihnachtsfeier

Immer, wenn ich Andy Marek “bei der Arbeit” sehe, frage ich mich, wann genau er all diese Vorbereitungen zu den Veranstaltungen macht. Die Stunden der Tage reichen dazu nicht aus. Des Rätsels Lösung erzählte uns einmal Marcel Prawy auf die Frage, wie lange er sich auf eine seiner populären Fernsehsendungen vorbereite, und er sagte: “50 Jahre und eine Stunde”. Und so wird das auch bei Andy sein.

Als ich gefragt wurde, ob es nicht langweilig werde, sich all diese Weihnachtsfeiern anzuschauen, habe ich festgestellt, dass diese Weihnachtsfeiern nie langweilig werden. Seit nunmehr 14 Jahren besuchen wir sie und haben keine ausgelassen. Das Programm und die Dramaturgie des Abends ist immer auf die jeweilige sportliche Situation angepasst. Ich erinnere mich an eine Weihnachtsfeier, bei der die meistgebrauchten Worte “Herbstmeister” und “Winterkönig” waren, aber auch an eine an der die Mannschaft sich sozusagen als Wiedergutmachung für den damals vorletzten Tabellenplatz als Kellner beweisen musste.

Wir waren es zum Beispiel schon gewohnt, dass die Mannschaft einen Teil des Abends mit Gesängen und Spielen zum Gaudium des Publikums bestreitet. Es wäre vielleicht auch in diesem Jahr am Plan gestanden, doch waren das Spiel am Verteilerkreis und die Vorkommnisse rund um das Spiel nicht dazu angetan, allzu übermütig zu sein. Daher war die heurige Weihnachtsfeier nicht ganz so euphorisch wie frühere, doch empfand man das Absingen der alten Hymne mit Fredi Körner sowohl als Höhepunkt als auch Schlusspunkt des Fests.

Blick au den halben Saal

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Hauptversammlung

Kurzfassung

  • Präsident Krammer kandidiert bei der nächsten Generalversammlung Ende November 2019 nicht mehr.
  • Die Rückzahlung des Stadionkredits geht voran. Es wurden bereits 10 Millionen zurückgezahlt, also verbleiben noch 25 Millionen.
  • Die Organisationsform des Rapid-Sportbetriebs bleibt eine GesmbH.
  • Das Projekt “Trainingszentrum” ist auf Schiene. Das Projekt wird im Bereich der Trainingsplätze des Happel-Stadions unter Einbeziehung des Elektra-Geländes umgesetzt und teilt sich das Gelände mit dem Sportklub Elektra.
  • Ab 2021 wird es zusätzlich zu den bestehenden internationalen Bewerben CL und EL auch einen neuen Bewerb geben. Rapid vertritt bei den Vorbereitungen dazu die “Mid Size Clubs”.
  • Die Plätze beim Allianz-Stadion werden modernisiert, dazu gehört eine Drainage auf dem Nord-Platz und eine Rasenheizung sowie die Überdachung der Sitztribünen auf West 1.
  • Zum Gedenken an die Gründung des SK Rapid von 120 Jahren wird in jedem Monat des nächsten Jahres eine Aktivität daran erinnern und es wird auch ein Gedenkspiel am 13/14. Juli stattfinden. Außerdem wird in jedem Monat ein Merchandising-Artikel zu Kauf angeboten. 
  • Ein (nicht unproblematischer) Antrag zweier Mitglieder sieht vor, dass es zukünftig im Präsidium einen Sport-Fachmann aus dem Kreis der Vereinslegenden geben soll.
  • Unter dem Motto “Ich habe einen Traum…” hat ein Mitglied einen offenen Brief an den Präsidenten gerichtet, der zum Ausdruck bringt, dass der legendäre “Rapid-Geist” in den letzten Jahren abhanden gekommen ist. 

Mehr als 1200 Mitglieder waren bei der Hauptversammlung anwesend, ein Zeichen, dass es sportliche Probleme gibt. Der allgemeine Unmut über die Situation wurde denn auch an einigen Stellen durch die Mitglieder geäußert. 

Die Redner wollten – wie immer – Optimismus verbreiten aber so ganz ist das nicht gelungen. Man will mit durchaus beeindruckenden Zahlen den finanziellen Erfolg darstellen, doch dann stellt sich heraus, dass das Transferbudget 2017/18 eigentlich nur 2 Millionen Euro betragen hat und das wieder zeigt, wie gering eigentlich die Ausstattung des Sportdirektors für Neuverpflichtungen ist.

Ich habe einen Traum…

Rapid-Mitglied Jochen Thoma hat in einem Brief an Michael Krammer folgende Vision verfasst, die wir eigentlich für Rapid als gegeben angenommen haben, die aber in den letzten Wochen, Monaten und sogar Jahren abhanden gekommen sind;

Ich habe einen Traum…

  • …dass ich voller Vorfreude unseren Spielen entgegenfiebere, weil ich die Gewissheit habe, dass die elf an diesem Spieltag Auserwählten alles geben werden, um zu siegen;
  • …dass unsere Mannschaft in jedem Spiel an ihre Leistungsgrenzen geht und uns mit ihrer Einsatzbereitschaft, ihrer Laufstärke und ihrem unbedingten Siegeswillen begeistert. “Magischer SCR”
  • …dass unsere Mannschaft in jeder Spielminute uns Fans das Gefühl vermittelt, alles für unseren Verein, für unsere Farben und unser Wappen zu geben. “Rapid Wien Lebenssinn!”
  • …dass unsere Mannschaft unseren Gegnern in der Meisterschaft läuferisch, kämpferisch und als Einheit überlegen ist. “Gemeinsam! Kämpfen! Siegen!”
  • …dass unsere Mannschaft auch bei ungünstigen Spelverläufen unerschütterlich niemals den Glauben in die eigenen Fähigkeiten verliert und immer weiter macht. “Immer vorwärts Rapid Wien!”
  • …dass unsere Mannschaft uns begeistert mit ihrer Dynamik, ihrem Spieltempo und dem Zug zu Tor,
  • …dass unsere Mannschaft unsere Rapid-Tugenden in jedem Spiel und in zumindest 80% der Spielminuten einhält
  • …dass unsere Mannschaft für ihre Sieger-Mentalität und dem unbändigen Siegeswillen berühmt ist und bewundert wird.

Sportzentrum im Prater

Das bestehende Elektra-Gelände wird mit den Trainingsplätzen bei Happel-Stadion vereinigt. Es wird Plätze mit denselben Abmessungen wie im Allianz-Stadion geben. Rasenheitung wird vorhanden sein. Das bestehende Geböude wird über der gesamten Länge des Geländes erweitert und bietet den Jugendlichen die notwendige Infrastruktur und auch ein Internat. Alle derzeitigen Büros und Trainingseinrichtungen im Dusika-Stadion und im Happel-Stadion übersiedeln in die neue Anlage. Es wird eine Kooperation mit dem ASK Elektra angestrebt, mit dem Ziel, dass die Elektra in die Regionalliga und Rapid II in die zweite Leistungsklasse aufsteigen.

Nicht vergessen sollen die unübertroffenen Schnitzelsemmeln aus der Essbar werden!

Das Rapid-Trainingszentum soll bis 2021 fertiggestellt sein. 

Trainingsplätze in Hütteldorf

Auch die Plätze in Hütteldorf sollen ausgebaut werden West 1 bekommt eine Rasenheizung und eine Tribüne, der Nord-Platz eine Drainage.

Es sollte nicht darauf vergessen werden, die auf Betonsockeln ruhenden Sprecherkabinen auf beiden Längsseiten von West 1 abzutragen, weil sie eine gravierende Sichtbehinderung für die Zuschauer darstellen.

Jubiläumsjahr 2019, “120 Jahre SK Rapid”

Jeden Monat wird es eine oder mehrere Aktivitäten sowie einen speziellen Fanartikel geben.

Jänner

  • Stolperstein für Wilhelm Goldschmidt
  • Kransziederlegung bei Dionys Schönecker
  • Rapid bin ich und sag es…- Der Geburstagsabend
  • Generationenbild
  • Mitgliedskarte im Retro-Stil
  • Fanartikel: Leibchen “Retro Trikot 1906”

Februar

  • Ticketrohling für Alle Matchkarten
  • Fanartikel: Nostalgieball

März

  • Sonderausstellung “Mythos-Rapid – Die Ursprünge des SK Rapid”
  • Fanartikel: Das Notizbuch mit nostalgischem Holzumschlag

April

  • Enthüllung Gedenkstätte 1 – Rudolfsheimer Sportplatz
  • Fanartikel

Mai

  • Legendenabend
  • Fanartikel

Juni

  • Neues Heimtrikot
  • Grün-Weiß sind unsere Farben – Die Trikots des SK Rapid
  • Fanartikel

Juli

  • Jubiläumsspiel (13/14. Juli)
  • Enthüllung Gedenkstätte 2 – Schmelz
  • Fanartikel

August

  • Chronik Teil III
  • Fanartikel

September

  • Sonderausstellung “Mythos Rapid – Wir sind Rapid!”
  • Enthüllung Gedenkstätte 3  Gerhard-Hanappi-Stadion
  • Fanartikel

Oktober

  • Hallo of Fame (Galaabend)
  • Fanartikel

November

  •  Enthüllung Gedenkstätte 4 – Ernst Happel Stadion
  • Legendenabend
  • Fanartikel

Dezember

  • Weihnachten im Stadion
  • Fanartikel

Ausgewählte Bilder

Viktor hat die Lacher auf seiner Seite
Ehrenpräsident Rudi Edlinger und Alfred Körner mit Jürgen Hartmann , Maria Alt (beide Rapid Wien Lebenssinn) und (? Grün-Weiße Distel)

Links

Stammtisch

Termine

Andy Marek kündigt wichtige Termine an und verweist darauf, dass es noch Karten für den Tagesflieger nach Villarreal gibt.

  • 2018-10-22 Kartenausgabe für die Teilnahme an der Hauptversammlung
  • 2018-11-26 Hauptversammlung
  • 2018-12-01 Weihnachtsfeier Kartenvorverkauf
  • 2018-12-17 Weihnachtsfeier
  • 2018-12-18 Weihnachtsfeier BusinessClub
  • 2018-12-22 Andy Mareks Weihnachtsshow

Beachtet bitte den neuen Fanartikelkatalog, der in den nächsten Wochen erscheinen wird. 

Didi bei Andy Marek

Für die alten Hasen waren die Stationen von Didi Kühbauer bekannt, für uns Frisch-Gfangte war es sehr spannend zu hören, wie sich die Karriere von Didi mit Rapid und außerhalb von Rapid entwickelt hat. Wer das Interview nachhören will, findet bei den Bildern einen Audio-Mitschnitt.

Didi bei Claudia Stöckl

Der Überraschungsgast des Abends war Claudia Stöckl, die ihren Interview-Partner Didi für die Sendung “Frühstück bei mir” am kommenden Sonntag beobachtet hat. Nicht vergessen, am Sonntag um 9:00 Ö3 einzuschalten!

Christoph Peschek berichet

…über das Trainingszentrum

Die größte Chance auf Realisierung hat ein Ausbau der Sportanlage am Elektra-Platz, kombiniert mit den bestehenden Platzen am Happel-Stadion. Genutzt wird das Gelände gemeinsam mit dem Stadtligisten ASK Elektra. Das Investitionsvolumen wird etwa 30 Millionen Euro betragen und umfasst die Erweiterung des Haupt-Spielfeldes auf 105×68 Meter und der Infrastruktur auf das Niveau der 2. Liga. Schaffung eines weiteren Spielfeldes am Ort des derzeitigen Tennisplatzes und Biotops, Erweiterung des Hauptgebäudes auf Unterbringung der Schüler, mit entsprechender Infrastruktur, Integration der bisherigen Büros die sich derzeit im Happel- und Dusika-Stadion befinden, Modernisierung der Trainingsplätze mit einer Rasenheizung uvam.

…über das Stimmverhalten in der Bundesliga

Die Offenlegung der Gebarung der Bundesligaklubs ist in Deutschland selbstverständlich, in Österreich eine Ausnahme. Allein der SK Rapid stellt seine Gebarung seinen Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Ein Antrag von Rapid, dass alle Bundesligaklubs eine solche Offenlegung praktizieren sollten, wird mit 11:1 Stimmen abgelehnt.

Als Laie fragt man sich, ob ein Verein das überhaupt darf, wenn für sein wirtschaftliches Überleben auch öffentliche Gelder verwendet worden sind (und das dürfte wohl für jeden der Bundesligavereine zutreffen, auch für RB).

Viele Hunde…

Ein Fußballspiel wird nur zum Teil am grünen Rasen gewonnen. Wer hätte gedacht, dass der schnelle “Hase” “Rapid” in Gefahr gerät, von einer angriffslustigen Meute von “Hunden” durch Punkteabzüge eingebremst zu werden. 

In Österreich gibt es einige Minderheiten: die Kroaten, die Slowenen, die Tschechen, die Ungarn, die Englisch und die Französisch Sprechenden. Und allen gemeinsam ist, dass sie in Österreich Schulen betreiben, etwas, über das man nicht abstimmen kann, denn würde man das, gäbe es diese Schulen nicht, die Mehrheit würde sie ablehnen.

So ähnlich einander Fußballvereine dieser Welt sind, es gibt große Unterschiede zwischen einem Verein mit 100 oder einem solchen mit 10.000 und mehr Mitgliedern. In Österreich gibt es viele kleine Vereine und einige wenige große und diese werden von Rapid deutlich übertroffen, besonders wegen seiner Mitgliederzahl. Der große Verein hat aber mit Problemen zu kämpfen, die den kleinen völlig unbekannt sind.

Und daher ist es unangebracht, die Mehrheit der kleinen Vereine über Probleme des großen Vereins zu befinden lassen. Diese Probleme sind in erster Linie “Fans”, die in der Anonymität der großen Kurve Deckung finden und dazu neigen, das System Fußball im Anlassfall wie Terroristen zu destabilisieren und den großen Verein in Misskredit zu bringen. 

Dieses Fanproblem entsteht allein durch die Größe und kann durch Methoden, die ein “Dorfklub” als “Medizin” empfiehlt, nicht beseitigt werden. 

Dennoch fühlen sich die kleinen Vereine bemüßigt, dem Großverein durch Androhung eines Punkteabzugs Verantwortung für Dinge zu geben, die dieser nicht in jedem Detail verantworten kann, weil alle diese Menschen in praktisch unkontrollierbarer Weise das Geschehen im Stadion mit beeinflussen. 

Es ist – ganz ähnlich wie im Schulsystem – nicht möglich, eine Mehrheit über ein Problem entscheiden zu lassen, das sie in dieser Form nicht kennt. Die Bevölkerungsmehrheit hat keinen Begriff davon, was es heißt, keine Schule zu haben und die Mehrheit der Vereine der Bundesliga hat keine Ahnung davon, was es heißt, mit einem gut organisierten Block mit 7000 Anhängern umzugehen, der noch dazu von nicht organisierten Personen als Deckung missbraucht wird. 

Die “Dorfklubs” sonnen sich in der Unschuld der Kinder, die die Verantwortung des Erwachsen-Seins noch nicht erlebt haben, sich aber wie Pubertierende theoretisierend über Erfahrungen der Erwachsenen hinwegsetzen. 

Und es ist nicht “die Bundesliga”, die so gerne als Buhmann genannt wird, es sind ganz konkret die Vereine Admira, Altach, Austria, Innsbruck, LASK, Mattersburg, RB, St.Pölten und WAC, die diesen Punkteabzug (für Rapid) fordern. Hartberg und Sturm haben sich der Stimme enthalten. 

Didi, Liebling der Fans

Unsere Runde

vlnr: Arnold, Vater Thomas, ?, Thomas. Thomas 2 (Stehtisch), Florian, Christian. Alle Klub der Freunde.

Links

Stammtisch

Die Bedeutung der Bundesliga-Neu wird auch durch den einheitlichen Spielball “Telstar” symbolisiert:

Andy Marek begrüßte Christoph Peschek, der besonders die Balance zwischen wirtschaftlichem und sportlichem Erfolg betont. Bereits 12.500 Abos wurden verkauft

Unterhaltsam war die Runde mit Boli Bolingoli und dem neuen Mittelstürmer Jeremy Guillemenot. Beiden gemeinsam ist, das Französische und so wurde manchmal übersetzt. Aber als Schweizer versteht Jeremy natürlich auch Deutsch, wenn auch noch nicht in der Wienerischen Version. Jeremy war bis zu seinem 18. Lebensjahr bei Servette Genf und ging dann zu Barcelona II, das in der 3. spanischen Liga spielt. Dass er zu Rapid kam, verdanken wir dem Umstand, dass es bei Barcelona noch um eine Größenordnung schwerer ist als bei Rapid, sich in die Kampfmannschaft zu spielen. Da Jeremy als schnell bekannt ist, wird er eine gute Verstärkung unserer Stürmerreihe darstellen.

Wir können an allen Transfers eine einheitliche Linie feststellen, die durch die finanziellen Rahmenbedingungen vorgezeichnet ist. Alle verpflichteten Spieler passen in den Finanzrahmen von Rapid und alle hatten so etwas wie einen Karriereknick und waren daher für Rapid leistbar. Der Wechsel zu Rapid soll ihnen wieder neuen Auftrieb gaben. Das ist ihre Chance und die von Rapid.

Sehr aufschlussreich war auch das Gespräch mit dem Trainer und Kapitän. Man will aufgrund der neuen Möglichkeiten in Zukunft auch variantenreicher sein, aber aus einer Bemerkung von Stefan Schwab konnte man ablesen, wie schwierig eine solche Umstellung sein kann. Er meinte, dass etwa eine Dreierkette in der Verteidigung enorm viel an vorbereitenden Übungen benötigt, etwas, das uns Zuschauern nicht bewusst ist. Es geht ja nicht um die konkreten Fertigkeiten eines Einzelnen sondern um das Zusammenspiel in der Mannschaft und diese Mechanismen aufzubauen, ist eben – wie Stefan erklärte – sehr arbeitsintensiv.

Es fehlte auch nicht der Hinweis auf das atemberaubende Abschiedsspiel für Steffen Hofmann als ein Zeichen an alle Spieler von Rapid, dass sich eben Treue lohnt. Der Zusammenhalt der Spieler dürfte auch durch den Faktor Kameradschaft und Betreuung durch den Verein sehr gut sein.

Ganz Rapid geht mit hohen Erwartungen in die neue Saison. Nächster Termin: Sonntag in der Südstadt.

Geburstagswünsche

Nicht vergessen wurde von den anwesenden Mitgliedern, dass Andy Marek am Vortag seinen 56. Geburtstag gefeiert hat. Wir bedanken uns bei ihm, dass er uns Zugang zu einer großartigen Gemeinschaft ermöglicht.

Links

Tag der offenen Tür

Zum 25. Mal seit 1992 begrüßt Andy Marek die Rapid-Fans zum Tag der offenen Tür (im Jahr der Stadioneröffnung ist dieses Event ausgefallen),

und wie in allen vorangegangenen Jahren haben sich sehr viele Rapid-Fans eingefunden, um die Mannschaft zu begrüßen. Im Bild vlnr. Christian, Thomas und Florian.

Uns kommt der Kader mit 30 Spielern riesig vor und wir würden uns natürlich wünschen, immer alle Spieler zu sehen, doch ebenso sicher ist, dass es für viele Spieler eine schwere Geduldsprobe sein wird, um zu einem Einsatz zu kommen.

Geschäftsführer Christoph Peschek berichtet von 12.000 verkauften Abos und Sportdirektor Fredy Bickel steht jetzt, nach dem Abschluss einer intensiven Transferperiode offenbar unmittelbar vor seinem Urlaub.

Eine besondere Überraschung war, dass Steffen Hofmann eigens vom Trainingslager von Rapid II nach Wien kam, um für die Fans für ein Foto-Shooting zur Verfügung zu stehen. Dass bei seinem Abschiedsspiel  mehr als 20.000 Besucher kommen werden und damit mehr als bei den allermeisten Bundesliga-Spielen, das musste natürlich auch gesagt werden.

Mannschaft (speziell für Ferdinand in Großschrift)

 1 T Richard Strebinger
 3 V Mert Müldür
 4 V Mateo Barac
 5 V Boli Bolingoli
 6 V Mario Sonnleitner
 7 M Philipp Schobesberger
 8 M Stefan Schwab
 9 S Veton Berisha
10 M Thomas Murg
13 S Giorgi Kvilitaia
15 M Manuel Martic
16 M Philipp Malicsek
17 V Christopher Dibon
18 M Tamás Szántó
19 V Marvin Potzmann
20 V Maximilian Hofmann
21 T Tobias Knoflach
22 S Andrija Pavlovic
23 V Manuel Thurnwald
24 V Stephan Auer
25 M Aleksandar Kostic
26 M Ivan Mocinic
28 M Christoph Knasmüllner
29 S Deni Alar
32 T Christoph Haas 
36 S Kelvin Arase
37 T Paul Gartler
39 M Dejan Ljubicic
43 S Alex Sobczyk
97 S Andrei Ivan

Der Fanklub EwkiL:Rapid bedankt sich beim Klubservice, dass für unseren Dieter eine tolle Lösung für seinen Platz auf der Allianz-Tribüne gefunden werden konnte.

Mitgliederversammlung

Geburtstagswünsche

…des Präsidiums für Friederike Baar (70) …

…und für Sabine Karl (50).

Diesen Glückwünschen schließt sich das Tagebuch natürlich gerne an!

Bericht des Klubservice (Andy Marek)

Aboverkauf

Am Tag der Mitgliederversammlung waren schon fast 10.000 Abos verkauft, davon 52% Abo-Plus und 48 % Abo-16.

Mitgliederzahlen

Die Mitgliederzahlen sind konstant.

Gedenktafel “Pfarrwiese”

Am kleinen Weg in der Verlängerung der Isbary-Gasse, dem Standort der Pfarrwiese wurde heute im kleinen Kreis eine Gedenktafel eröffnet. Anwesend waren neben dem Architekten auch die Pfarrwiesen-Legenden Rudi Flögel und Alfred Körner, sowie Laurin Rosenberg und Christoph Peschek.

Gleich eine Frage: Sind Rudi Flögel und Alfred Körner in ihrer aktiven Karriere gemeinsam am Spielfeld gestanden?

Richtige Antwort: Ja, aber nur während der Saison 1958/59, denn das war die letzte Saison von Alfred Körner und die erste Saison von Rudi Flögel.

Erstes     Letztes Spiel
14.02.1943 24.06.1959 Alfred Körner
30.08.1958 17.06.1972 Rudi Flögel

Trotzdem man in dieser Saison nur drei Niederlagen und ein Unentschieden beklagte, wurde man dennoch nicht Meister. Der Cup ging im Finale gegen den WAC 0:2 verloren. (WAC = Wiener Athletic Club). Dieses Spiel war auch gleichzeitig das letzte Spiel von Alfred Körner. Er war damals 33 Jahre alt.

Rapideum

Es gab bisher 30.000 Besucher und 1400 Führungen im Rapideum.

Interview Christopher Dibon und Gogo Djuricin

Während viele Spieler noch im Urlaub sind, verbrachte Christopher Dibon die letzten Wochen in der Kraftkammer und verschiedenen Trainings, die ihm Gogo als persönliches Programm verordnet hat. Christopher wird ins Training einsteigen und ist zuversichtlich, dass er wieder voll einsatzfähig ist.

Gogo begrüßt den Weg der Einbindung von Nachwuchstalenten von Rapid II. Dass der Einstig von Mert Müldür beim Spiel gegen RB nicht geglückt ist, nimmt er – sich entschuldigend – auf seine Kappe.

Abschiedsspiel von Steffen Hofmann

Für das Abschiedsspiel von Steffen Hofmann am 22.7. sind schon 11.000 Karten verkauft. Ab heute beginnt der freie Verkauf.

Eigentlich sollte noch nicht bekannt gegeben werden, wie das Rapid-Trikot für die kommende Saison ausschauen wird. Das bisher als Auswärts-Trikot verwendet grün-weiß längsgestreifte Trikot wird das zukünftige Heimtrikot und ein neues Trikot wird beim Abschiedsspiel von Steffen vorgestellt. Und da man nicht gut grün gegen grün spiele kann, wird dieses neue Trikot (wahrscheinlich) auch im Hinblick auf das kommende Jubiläumsjahr in blau rot gestylt sein.

Gastspiel des HSV

HSV als Testspielpartner? Manche rümpfen die Nase, ob dieser Auswahl. Man muss bedenken, dass diese Testspiele überhaupt nur dann kostengünstig machbar sind, wenn sich eine prominente Mannschaft in Österreich auf Trainingslager befindet. Dabei kommt uns zugute, dass Österreich als Ort für Trainingslager sehr beliebt ist, und dass der Saisonbeginn in Österreich etwas früher ist als in Deutschland oder England. Der Zufall will es, dass der HSV vom 8. bis 14. Juli in der Lindsberg-Therme in Bad Erlach im Süden von Wiener Neustadt logiert. Dieses Zusammentreffen hat dieses Spiel sicher extrem begünstigt.

Dazu kommt, dass es jedem Team in einer solchen Abstiegssituation wie sie der HSV erstamals in seiner Geschichte erlebt, gut tut, eine Einladung von einem alten Bekannten zu bekommen, die etwas sagen will, “Kopf hoch, Du wirst wieder erstklassig!” Und aus dieser Sicht ist diese Begegnung eine Geste, wie man sie nicht besser ausdrücken könnte.

Referat “Nachwuchs” (Mag. Peter Grechtshammer)

Die Struktur der Ausbildung bei Rapid wird genau geschildert (siehe Bilderfolge). Wesentlich ist, dass für eine erfolgreiche Karriere als Fußballprofi die erforderlichen Schritte dem individuellen Reifegrad des Spielers entsprechen. Die Ergebnisse im Wettbewerb sind nicht erstrangiges Ausbildungsziel. Man soll sich daher als Betrachter der Tabellen im Endklassement keine Sorgen um den Nachwuchs machen, wenn die Mannschaften nicht in den ersten Plätzen zu finden sind. Für die, die sich doch Sorgen machen hatte Peter Grechtshammer noch die Schlussbotschaft, dass die U9 das prominent besetzte internationale Turnier im Allianz-Stadion für sich entschieden hat.

Strenges Regiment

Der frischgebackene Talentemanager Steffen Hofmann kam im Rahmen des Referats von Peter Grechtshammer auch kurz zu Wort und nahm auch Stellung zu, letzten Bewerbspiel. Er meinte, dass er selbst ein Drehbuch zu diesem Abschiedsspiel nicht besser hätte schreiben können. Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen mit dem Legenden-Team am 22. Juli.

Beim Abgang von Steffen konnte es sich Andy Marek nicht verkneifen, Steffen auf die Verpflichtungen in dessen neuer Rolle als Angestellter von Rapid hinzuweisen, in dem er die kurze Hose des Fußballgottes in Pension als nicht konform mit dem ansonsten üblichen Dresskode (lange Hose, rotes Stecktuch…) anmerkte.

Über die Lage von Rapid (Michael Krammer)

Besucherzahlen

Im abgelaufenen Jahr wurden in der Bundesliga ca. 1.1 Millionen Besucher gezählt. Etwa 340.000 besuchten Heimspiele von Rapid und weitere 200.000 besuchten die Auswärtsspiele von Rapid. 42% aller Besucher sahen ein Rapid-Spiel.

GmbH <-> AG

Aus dem Jahr 2013 stammt die Anfrage eines Mitglieds, ob Rapid eine GmbH oder doch besser eine AG als Rechtsform haben sollte. Aus diesem Grund stellten ein Steuerberater und ein Jurist der Steuerberatungskanzlei Deloitte die beiden Modelle im Vergleich vor. Eine Abstimmung darüber wird bei der Hauptversammlung im November erfolgt. Die Folien des Vortrags findest Du über einen Link weiter hinten. 

Für einen Laien stellten sich die beiden Konstrukte so dar, als würde man die AG nur dann brauchen, wenn man Geldgeber einfach an Rapid beteiligen möchte, ohne dafür einen Notariatsakt zu brauchen, wie das bei der GmbH der Fall wäre. Da Mensch und Fußballverein ohnehin nie Geld genug haben können, hat man bei der Deutschen Bundesliga die 50+1-Regel eingeführt, damit die Vereine immer die Oberhoheit über ihre Profimannschaften behalten. Die AG würde es aber auch erleichtern, dass sich private Anleger an Rapid und nicht nur an Rapid-Projekten (wie zum Beispiel beim Stadion-Crowdfunding) beteiligen können.

Wir können bis November eine spannende Diskussion erwarten und werden noch genauer lernen, was die Unterschiede zwischen diesen Rechtsformen ist. Bei den Links finden sich weitere Informationen.

Frage Gazprom

Wie zu erwarten war, wurde aus dem Kreis der Mitglieder auch die Frage gestellt, was an dem Gerücht dran wäre, dass Gazprom bei einem Wiener Fußballverein einsteigen möchte.

Wenn die Kriterien für einen solchen Einstieg, die Popularität oder die Besucherzahlen wären, dann könnte wohl nur Rapid gemeint sein. Insider wollen aber wissen, dass ein solches Investment mit der ÖMV in Verbindung steht. Die ÖMV war bis vor einigen Jahren als Rapid-Partner bei Jugend-Projekten aktiv, hat aber die Seiten gewechselt und unterstützt nunmehr die Austria.

Wenn also der Schlüssel für die Auswahl bei der ÖMV liegt, dürfte die Popularität von Rapid zweitrangig sein, und es stellt sich die Frage, warum die ÖMV die Seiten gewechselt hat.

Was ebenfalls verwundert ist die Verlautbarung eines Gerüchts durch den Vizekanzler über den Sender OE24 und dazu auch die konkrete Namensnennung von Rapid, ohne dass es dazu irgendeinen weiteren Anhaltspunkt gibt.

Wir können gespannt sein, ob sich dieses Gerücht materialisiert, und wo das dann der Fall sein wird.

Gap

Wie groß der finanzielle Abstand zu RB ist, zeigte die Beantwortung der Frage, ob man nicht durch die Akquisition eines oder mehrerer Sponsoren den finanziellen Abstand zu RB verringern könnte. Man bedenke, dass Rapid 30 Millionen Euro Umsatz hat und allein für die Erwirtschaftung einer zusätzlichen Million die Eventmaschine Rapid extrem belasten würde. Ein Großsponsor wie es Wien Energie ist, bringt geschätzt 4 Millionen pro Jahr. Aber die zu überbrückende Distanz sind 70 Millionen Euro! Etwas, das auch mit einigen solchen Sponsoren nicht aufzuholen wäre. Was also bleibt ist die Beschränkung auf die gegebenen Ressourcen und weiter daran arbeiten, dass die Bedingungen zur Teilnahme an der Bundesliga besser dem klassischen Verein entsprechen.

Wirtschaft (Christoph Peschek)

Rapid hat die Lizenz für die kommende Saison problemlos bekommen und wird auch das Wirtschaftsjahr, das mit 20. Juni endet, mit einem Gewinn abschließen.

Trainingszentrum

Leider kommen die Verhandlungen über das Trainingszentrum wegen der ungewissen Zukunft des Happel-Stadions und auch wegen der veränderten Besetzung des Rathaus-Teams nicht so voran wie man das eigentlich wünschen würde. Aber die Präferenz liegt bei Rapid eindeutig beim Standort “Prater”. Allein die Nähe zu den 8 Schulstandorten der Akademie im Raum Wien wäre ein wichtige Vorteil für den Standort “Prater” gegenüber dem Standort “Tullnerfeld”. Die Suche nach einem Ersatzstandort für die Elektra im zweiten Bezirk kommt als weitere Erschwernis dazu.

Sportbericht (Fredy Bickel)

Fredy hat in seiner sehr angenehmen und wertschätzenden Art einen genauen Bericht über jeden einzelnen Ab- und Zugang gegeben. Mit dem Zugang eines zweiten Stürmers (wahrscheinlich Ivan) kann in den nächsten Tagen gerechnet werden.

Auf die Frage, warum man bei Rapid nicht auf das Geld aus dem Österreichertopf verzichtet, um beim Kauf von Spielern flexibel zu sein, haben Christoph und Fredy klar zum Ausdruck gebracht, dass man einerseits auf die Summe von 600.000 Euro nicht verzichten kann und man anderseits den Nachwuchsspielern damit signalisiert, dass man mit ihnen rechnet und möglichst vielen von ihnen die Chance geben will, in die Kampfmannschaft aufzurücken. Österreich sei (wie die Schweiz) eine Ausbildungsliga und man könne man Beispiel der Schweiz sehen, dass sich die konsequente Verfolgung dieses Weges lohnt.

Wie schwierig auch für den Großklub Rapid die Finanzlage ist, zeigt die Auswahl der Neuzugänge. Die Kurzfassung: ein talentierter Stürmer, der in der laufenden Saison spielt, ist für Rapid unerschwinglich. Man verpflichtet Nachwuchsspieler (Müldür, Arase, Kostic…) Spieler, oder Spieler deren Vertrag ausläuft (Potzmann) oder Spieler, die aus irgendeinem Grund bei ihrem Verein nicht erste Wahl sind. Das trifft sowohl für Andrija Pavlovic als auch für Andrei Ivan zu. Hier zum Vergleich deren Marktwert aus dem Transfermarkt:

Beide haben einen Karriereknick und bei beiden hoffen wir, dass ihr Einsatz bei Rapid eine Trendumkehr zur Folge haben wird.

Freibier für alle

Der Präsident und die beiden Geschäftsführer bedanken sich für den zahlreichen Besuch und spendieren den Mitgliedern Freibier. Beim Verlassen der Röhre bekommt jeder Besucher eine Flasche Ottakringer Wiener Original mit auf den Weg. Danke!

Als fast schon traditionelles Titelbild Viktor erklärt Alfred Fußball”, wobei: nach jahrelangen Beobachtungen dieses Phänomens “Fußball”, bin ich gar nicht mehr so sicher, ob die Akteure überhaupt über die Nöte der Anhänger Bescheid wissen, sind doch ihre Motive, sich dem Fußball zuzuwenden ganz andere als die der Zuschauer und natürlich auch die Welt, in der sie leben.

Links

Bisherige Berichte zu Mitgliederversammlungen

Treffen der Weltreligionen

Das ist ein Tagebuch und wenn man wo nicht dabei war, kann man auch schwer darüber berichten. Aber man entkommt auch diesen Events nicht. Fast wäre also dieses Mega-Event vorbei gegangen, wäre da nicht die Begegnung in der S-Bahn gewesen:

Szene 1

Anfahrt zum Altach-Spiel mit der S80. Thema: Fußball. Mario meint, “Was dieser Papstbesuch gekostet kostet hat, man solle doch dafür besser Spieler kaufen.”

Man fragt sich, was Jugendliche in der Schule über Wirtschaft lernen, und wieso überhaupt so wenig darüber gewusst wird, wie Firmen funktionieren.

In so komplexen Apparaten wie es Firmen oder auch Fußballvereine sind, gilt wohl immer der humorige aber eben immer auch richtige Satz von Eugen Roth: “Ein Mensch sieht ein und das ist wichtig: Nichts ist ganz falsch, nichts ist ganz richtig.”

Egal, ob es um Trainer- Spieler- oder Präsidenten-Bestellungen, ob um Marketingmaßnahmen, Greenietage, Mitgliederversammlungen oder was auch immer geht, immer gibt es Alternativen und die – das muss man zugeben – müssen keineswegs falsch sein.

Aber wie Christoph Peschek immer betont: “Die Rapid-Führung unternimmt alles, um Geld für die sportliche Führung bereitzustellen und damit die Wahrscheinlichkeit für Erfolge zu erhöhen.” [Dieses Wort “Wahrscheinlichkeit” ist mir erstmals bei der letzten Mitgliederversammlung des Klub der Freunde aufgefallen und es beschreibt etwas besser, dass niemand, auch nicht die europäischen Spitzenklubs, die Ereignisse bei Spielen im Detail kontrollieren können und daher der Zufall eine wesentliche Rolle spielt. Niemand kann 23 Stangenschüsse ohne Punkteverluste verkraften; wenn Sturm vier Spiele in der Nachspielzeit knapp gewinnt, ist das auch kaum aufholbar, es sei denn, man hätte selbst auch dieses letzte Glück.]

Rapid ist ein Mitgliederverein. Aktionen, die geeignet sind, aus Fußball-Interessierten Rapid-Anhänger und aus Rapid-Anhängern Rapid-Mitglieder zu machen, sind gefragt. Was auch immer man unternimmt, es kostet Geld. Aber am wenigsten kostet es, wenn es so interessant ist, dass die Medien darüber (gratis) berichten.

Betrachten wir die Kosten einer solchen Reise. Nehmen wir an, dass Rapid alles bezahlt hat. Sagen wir es waren 30 Personen, Flug, Übernachtung und Verpflegung um 500 Euro pro Person. Daher kostete die Reise geschätzt und gerundet, sagen wir 20.000,- Euro.

Aber so einfach ist es nicht, denn auch wenn Du oder ich diese 20.000 Euro haben würden, können wir damit keine Privataudienz beim Papst bekommen. Dazu bedarf es viel mehr. Dazu braucht man zum Beispiel einen charismatischen Pfarrer wie es Christoph Pelczar ist, der seinen Chef, den Herrn Kardinal Schönborn wahrscheinlich schon seit der Stadioneröffung mit diesem Wunsch nach einer Papstreise des SK Rapid bombardiert hat (Siehe Inspirierende Stadionführung); dazu braucht es den zufälligen Umstand, dass der Schutzheilige des Fußballs, Aloisius Scrosoppi, in Kärnten zu Hause ist und der Andachtsraum im Allianz-Stadion der erste Ort in der Welt ist, in dem eine Statue des Heiligen aufgestellt wurde. Dazu braucht es aber auch die Einsicht des Vereins, dass trotz der Vielschichtigkeit des Rapid-Publikums die kulturelle Basis eine christlich-katholische ist. Leitbild: “Der SK Rapid ist offen.”] Es muss aber auch zufällig ein Papst “bei der Hand” sein, der sich für Fußball interessiert. Würden alle Vereine in der Größenordnung von Rapid aufwärts um eine solche Audienz ansuchen, bräuchte der Papst einen Doppelgänger, um dieses Arbeitspensum abarbeiten zu können. Man sieht, dieser Besuch war schon etwas Einmaliges in der Fußballwelt, denn auf eine solche Idee hätten ja Tausende andere Vereine auch kommen können. Der Umstand, dass der Papst lebenslanges Mitglied bei Rapid wird, ist ein fast ebenso kitschiger Höhepunkt wie das Tor zum 4:1 beim Abschiedsspiel durch den scheidenden Steffen Hofmann.

Was hier passiert ist, ist also nicht einfach eine Reise, es ist das Ergebnis von allergrößtem Engagement, das durch eine Synergie zwischen Rapid und den Fußballsympathisanten in der Kirche ermöglicht wurde. Die Christen haben sich immer schon dadurch ausgezeichnet, andere Ideen, jetzt eben den Fußball, in ihr spirituelles Selbstverständnis einzubeziehen.

Betrachten wir nun den Gegenwert, der sich durch diese Investition von 20.000 Euro ergeben hat.

Es gibt kein Medium im Land, das diesem Ereignis nicht einen Artikel, oft auch eine Schlagzeile gewidmet hätte. Kein Fernsehkanal, der nicht in der Hauptsendezeit auf diese spektakuläre Aktion hingewiesen hätte. Rapid in aller Munde. Werbeprofis können es sicher berechnen, welchen Gegenwert diese positive Botschaft an Wert repräsentiert. Unbezahlbar, würde ich sagen, jedenfalls für Rapid nicht bezahlbar. Die Linkliste zu diesem Besuch findet sich im Anhang an diesen Text.

Szene 2

Wer es in eine Satiresendung schafft, hat schon Aufmerksamkeit erregt. Die Frage ist, wie er bei der Sendung wegkommt, ob der Eindruck beim Publikum insgesamt ein sympathischer ist. Nach den Reaktionen des Publikums und dem Gesamteindruck: klarer Sieg von Grün-Weiß gegen Violett bei…

…Willkommen Österreich am 22.5. im Abschnitt “Begrüßung”.

Hellhörig wurde ich bei der Aussage “Danach (nach der Hochzeit des Jahres) das spektakuläre Spiel St. Pölten gegen die Austria. Die Austria verliert nur 2:0 in St. Pölten, mit der Austria geht es aufwärts! Aber auch für Rapid läuft es, 4:1 gegen den Weltverein Altach!”

Aber alles Folgende dreht sich nur um die beiden “Weltreligionen”. Rapid steigt auch in der Satire gut aus, das Publikum ist begeistert.

“Aber für Rapid läuft es wirklich, nicht nur am Fußballplatz, sondern auch ganz Rapid, mit Vorstand und Management waren bei einer Papst-Audienz. Wirklich, sie waren eingeladen beim Papst. Hier das Beweisfoto:”

Bild aus Archiv presse.skrapid.com, vom ORF kopier’ ich das lieber nicht.

“Der Mann mit dem sportlichen Gesicht ist nicht der Sportminister und auch nicht Franz Wohlfahrt, das ist der Rapid-Geistliche. ” Dann eine Anmerkung über unseren Ersatztormann: “Der Mann gehört sofort exorziert und aus dem Kader geschmissen.” (Er hatte die Hände in der Hosentasche. Das ist nur im ORF-Bild zu sehen.) …”Das ist ja das Gipfeltreffen zweier Weltreligionen. Rapid und Katholizismus. Das ist doch toll, oder?” “Djuricin hätte das Treffen mit dem Heiligen Vater inspiriert und er überlegt, von Viererkette auf Rosenkranz umzustellen.” “Der Heilige Vater war begeistert und hat sich gleich zwei Karten für das Spiel gegen Altach sichern lassen. Zwei, er wollte mit seinem Sohn kommen, offensichtlich. Und Rapid hat ihm ein komplett grün-weißes Rapid-Outfit verpasst und so sah dann der Heilige Vater beim Spiel gegen Altach in der Fankuve aus: “

Das Originalbild aus der Fernsehbeitrag konnte ich nicht verwenden, da steht überall “copyright” drauf, daher habe ich das Bild nachempfunden aus einem selbstgemachten Bild und einem Ausschnitt aus einem der Bilder aus dem Medienarchiv von Rapid.

“St. Hanappi! Er hat den Fußballgott Steffen Hofmann heilig gesprochen und verabschiedet. Allah, wir wissen wo Dein Auto steht!” “Das ist halt der Unterschied: Rapid ist ist beim Papst und die deutschen Nationalspieler Gündogan und Özil waren bei Recep Erdogan. In London haben sie eine Privataudienz bekommen…”

Satire-Sendungen und Kabarett-Aufführungen bedienen sich gerne der Metapher “Fußball”. Manchmal sind sie ausgewogen, also es bekommen Grün und Violett gleichermaßen ihre Kritik ab, wie zum Beispiel in dem Kabarett “Ballverlust” von und mit Florian Scheuba (grün) und Alfred Dorfer (violett). Manchmal zielt die Kritik einseitig auf Rapid, wie in den ersten Folgen der Sitcom “MA 2412” in der Rolle des Herrn Weber, dargestellt von Alfred Dorfer. Manchmal ist aber die Schieflage auch zu Gunsten von Rapid wie in der hier erwähnten Folge von “Willkommen Österreich”. Noch unsymmetrischer war die Darstellung im Rateklamauk “Was gibt es Neues”, wo mit Gerold Rudle und Florian Scheuba  gleich zwei Rapid-Protagonisten recht heftig gegen Violett ins Feld gezogen sind, aber das wurde offenbar von den Sendungsverantwortlichen bereinigt.

Links

Programm der Langen Nacht der Kirchen

Um jeweils 18:00, 19:00, 20:00 & 21:00 wird im Rapideum über die Verbindungen zwischen Rapid und Religion gesprochen.
Um jeweils 18:20, 19:20, 20:20, 21:20 wird im Andachtsraum von Rapid-Pfarrer Christoph Pelczar über den Themenkomplex „Fußball und Glaube“ referiert.Um jeweils 18:40, 19:40, 20:40, 21:40 wird im Pressekonferenzraum des Allianz Stadions mit ausgewählten Vertretern des SK Rapid über ihren persönlichen Bezug zu Glauben gesprochen.

Links zum Papsbesuch

2018-05-15

DerStandard

Rapid Wien – Rapid: Eine Religion geht zum Papst: Privataudienz bei Franziskus – Auch Kardinal Schönborn dabei (11:04)

DiePresse

Rapid holt sich den Segen von Papst Franziskus: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. (08:53)

Heute

Fußballgott im Vatikan: Letzte Ölung? Papst gibt Rapid eine Privataudienz: Im Kampf um Platz drei holt sich Rapid im Saisonfinish Unterstützung von ganz oben. Der Papst empfängt den Boss, Sportliche Leitung, Hofmann und Schwab. (08:34)

Laola1

Rapid reist zur Papstaudienz nach Rom: Dem SK Rapid wird eine ganz besondere Ehre zuteil. Eine Delegation der Grün-Weißen reist nach Rom und wird in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. Vertreten wird Rapid durch Präsident Michael Krammer, die Geschäftsführer Christoph Peschek und Fredy Bickel, Cheftrainer Goran Djuricin und zahlreiche Spieler um Kapitän Stefan Schwab und Ehrenkapitän Steffen Hofmann. Geht es mit dem göttlichen Segen für Rapid in Zukunft wieder bergauf? (10:16)

OÖ-Nachrichten

Rapid erhält Privataudienz beim Papst: WIEN.sterreichs Fuball-Rekordmeister, der SK Rapid Wien, holt sich am Mittwoch den Segen an hchster irdischer Stelle: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. (12:03)

Österreich

Rapid reist zum Papst nach Rom: Rapid erhält am Mittwoch Privataudienz bei Papst und Fußballfan Franziskus. Österreichs Fußball-Rekordmeister, der SK Rapid Wien, holt sich am Mittwoch den Segen an höchster irdischer Stelle: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. (10:47)

Plinden

Ist Thomas Letsch der richtige Trainer für Austria?: Wenn schon nicht durch einen Sieg über Meister Red Bull Salzburg versteht es Rapid auf andere Art für Schlagzeilen zu sorgen: Durch eine Privataudienz bei Papst Franziskus Mittwoch Vormittag in Rom. Kardinal Christoph Schönborn und „Rapid-Pfarrer“ Christoph Pelczar begleiten die grün.weiße Delegation um Präsident Michael Krammer, die Vorstände Fredy Bickel und Christoph Peschek, Trainer Goran […] … Weiterlesen(13:36)

Rapid

Privataudienz bei Papst Franziskus: Die Statue von Luigi Scrosoppi, dem Schutzpatron aller Fußballer. Eine auergewhnliche Ehre wird einer Delegation des SK Rapid am Mittwoch erwiesen. Frhmorgens wird eine Abordnung der Grn-Weien, darunter Prsident Michael Krammer , die Geschftsfhrer Fredy Bickel und Christoph Peschek , Cheftrainer Goran Djuricin und zahlreiche Spieler um Kapitn Stefan Schwab und Ehrenkapitn Steffen Hofmann von Wien … Weiterlesen (19:21)

SkySportAustria

Rapid Wien: Privataudienz bei Papst Franziskus: Wien (APA) – Österreichs Fußball-Rekordmeister, der SK Rapid Wien, holt sich am Mittwoch den Segen an höchster irdischer Stelle: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. Die Abordnung der Hütteldorfer wird angeführt von Präsident Michael Krammer, den […] (08:14)

SN

Rapid erhält am Mittwoch Privataudienz bei Papst Franziskus: Österreichs Fußball-Rekordmeister, der SK Rapid Wien, holt sich am Mittwoch den Segen an höchster irdischer Stelle: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. (11:18)

 

2018-05-16

DiePresse

“Großer Moment”: Rapid bekam Privataudienz beim Papst: Eine Rapid-Delegation begegnete auf Vermittlung des Vereins-Seelsorgers und von Kardinal Schönborn in Rom Papst Franziskus. Ein besonderer Moment für viele. (18:11)

Heute

Treffen im Vatikan: Hier posieren die Rapid-Stars mit Papst Franziskus: Die Führungsetage und die Mannschaft von Rapid Wien wurden im Vatikan bei Papst Franziskus vorstellig. Die Bilder: (11:53)

Heute

Ehrenmitglied der Wiener: Der Papst ist jetzt ein lebenslanger Rapidler: Rapid war zu Gast bei Papst Franziskus im Vatikan. Das Kirchenoberhaupt ist jetzt ein lebenslanges Mitglied. (14:49)

Krone

Papst führte Rapid exklusiv durch den Petersdom: Auf einen besonderen Ausflug hat sich eine Delegation des SK Rapid Wien begeben. Die Grün-Weißen waren am Mittwoch zu einer Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan und durften anschließend noch den zu dieser Zeit eigentlich gesperrten Petersdom besichtigen. (13:04)

Kurier

Papst Franziskus empfing die Rapid-Delegation: Das Kirchenoberhaupt begrüßte die Hütteldorfer Delegation am Mittwochvormittag. (11:35)

Laola1

Papst empfing Rapid im Vatikan: Eine Delegation des SK Rapid wurde am Mittwoch-Vormittag von Papst Franziskus im Vatikan empfangen. Allerdings nicht wie geplant in der Audienzhalle Paul VI., sondern aufgrund organistorischer Notwendigkeiten “nur” bei der Generalaudienz vor zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz. Mit dem Flugzeug ging es für Präsident Michael Krammer, Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek, Sportchef Fredy Bickel, Trainer Goran Duricin sowie zahlreiche Spieler inklusive Rapids “Fußballgott” Steffen Hofmann und Kapitän Stefan Schwab nach Rom. Rapid ist damit das erste Bundesliga-Team aus Österreich, dem diese Ehre zuteil wird. (15:27)

OÖ-Nachrichten

Rapidler holten sich Segen des Papstes: ROM.Auf einen besonderen Ausflug hat sich eine Delegation des Fuball-Rekordmeisters SK Rapid Wien begeben. Die Grn-Weien waren am Mittwoch zu einer Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan.(15:06)

Österreich

Rapid holte sich Segen vom Papst: Die Hütteldorfer wurden auch von Kardinal Schönborn begleitet.  (13:31)

Plinden

Goiginger ist der einzige, der als Schaubs „Nachfolger“ bei Rapid in Frage kommt: Stresstage für Louis  Schaub. Dienstag war er in Köln zur sportmedizinischen Untersuchung, Mittwoch flog er mit der Rapid-Delegation zur Papstaudienz nach Rom. Als er im Vatikan war, kam die offizielle Vollzugsmeldung vom 1.FC Köln und Rapid: Der Wechsel des 24jährigen Kreativspielers in die Domstadt zum Zweitligisten ist nach  elf Jahren bei Grün-Weiß in trockenen Tüchern. […] Der Beitrag Goiging… Weiterlesen (13:11)

Rapid

“Ein Erlebnis, das man nie wieder vergessen wird”: Ab sofort Lebenlanges Mitglied: Papst Franziskus bekam eine Mitgliedschaft als Gastgeschenk überreicht. So etwas hat man nicht alle Tage und ist umso hher vom Stellenwert her einzustufen: Am Mittwoch in der Frh reiste eine Delegation des SK Rapid nach Rom, bestehend aus Prsident Michael Krammer , Vizeprsident Nikolaus Rosenauer , unsere beiden Geschftsfhrer Christoph Peschek und Fredy Bickel , And… Weiterlesen (16:18)

SkySportAustria

Papst wird lebenslanges Rapid-Mitglied: Auf einen besonderen Ausflug hat sich eine Delegation des Fußball-Rekordmeisters SK Rapid Wien begeben. Die Grün-Weißen waren am Mittwoch zu einer Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan und durften anschließend noch den zu dieser Zeit eigentlich gesperrten Petersdom besichtigen. Präsident Michael Krammer, die Geschäftsführer Fredy Bickel und Christoph Peschek, Cheftrainer Goran Djuricin und viele Spieler […] (

SN

Rapid Wien zu Gast beim Papst – Exklusive Führung durch Petersdom: Auf einen besonderen Ausflug hat sich eine Delegation des Fußball-Rekordmeisters SK Rapid Wien begeben. Die Grün-Weißen waren am Mittwoch zu einer Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan und durften anschließend noch den zu dieser Zeit eigentlich gesperrten Petersdom besichtigen. (15:53)

Weltfußball

Papst ist nun lebenslanges Rapid-Mitglied: Eine große Delegation der Grün-Weißen wurde vom Oberhaupt der katholischen Kirche vor dem Petersdom empfangen. “Das ist unbeschreiblich”, strahlte Lucas Galvão (13:23)

 

2018-05-17

abseits.at

Grün-Weiße Papst-Audienz: Eine Abordnung des SK Rapid hatte gestern Nachmittag eine Privataudienz bei Papst Franziskus in Rom. Die Instagram-Accounts der Spieler glühten danach. Wir haben einige Eindrücke zusammengesammelt. ⛪️🙏🏽 Ein Beitrag geteilt von joelinton (@joelinton34) am Mai 16, 2018 um 3:11 PDT Unvergessliche Momente mit Papst #Franziskus #SCR2018 Ein Beitrag geteilt von… (05:00)

Plinden

Steffens Abschiedstränen: Es schaut nach schlechtem Rapid-Gewissen aus!: Mittwoch, bei der Privataudienz beim Papst in Rom, stand der grün-weiße Fußballgott meistens in der zweiten Reihe. Ganz bescheiden, wie es nun einmal seine Art ist. 24 Stunden später gehörte Steffen Hofmann die Bühne allein, als er das Ende seiner Karriere mit Saisonende verkündete. Keine große Überraschung mehr. Der noble Rahmen, den ihm Rapid dafür […] Der Beitrag Steffens Abschiedstränen: Es sc… Weiterlesen (20:52)

 

7. Rapidlauf


1. Reihe (vlnr): Start zum 1,8 km Lauf, Andy Marek, Christoph und Florian, Franz und Gabriele Hobecker;
2. Reihe (vlnr): Christian Keglevits, Anita Rohschitz und Andy, Rapid-Wirt Charly Wendtner

Teilnehmerzahl

Ideales Laufwetter für den 7. Rapidlauf, viele Kinder, doch irgendwie hatten wir den Eindruck, als wären beim diesjährigen Alfred-Körner-Lauf weniger Läufer am Start als noch in den vergangenen Jahren. Ein Blick auf das Starterfeld auf der Seite von Pentek-Timing bestätigt das:

Jahr Anzahl der Läufer
2014  880
2015 1099
2016 1097
2017 1078
2018  765

Seit Pentek-Timing die Ergebnisse dokumentiert (2014), verzeichneten wir heuer mit 765 Läuferinnen und Läufern die geringste Teilnehmerzahl. Aber warum?


Am Samstag ist bei uns um 7:00 Schwimmen angesagt; im schönsten Hallenbad der Welt in Wien, im Amalienbad. Heute empfing uns folgende Schrift: “Während der Pfingstfeiertage bleibt dieses Bad geschlossen!”


Das könnte auch einen Einfluss auf das Starterfeld gehabt haben. Wir haben Startnummern bis über 1000 gesehen, und daher kann man vermuten, dass viele angemeldete Läufer das längere Wochenende zu einem Kurzurlaub genutzt haben.

Organisation

Nach meinem subjektiven Eindruck verbessert sich die Organisation von Jahr zu Jahr, sind viele Helferinnen und Helfer bemüht, für einen reibungslosen Ablauf des Rapid-Laufs zu sorgen.

Martina und Christian

Man kennt sich aus Facebook!

Für uns war der Rapid-Lauf nur eine kurze Fahrt; vielleicht 6 Kilometer. Für die Rapid-Anhänger aus Niederösterreich, zum Beispiel für unseren Rapid-Wirt, bedeutet aber die Teilnahme am Rapid-Lauf eine beachtliche Reise. Wenn aber jemand wegen des Rapid-Laufs und wegen des Sonntagsspiels gegen Altach aus dem Ländle angereist kommt, dann ist das schon bemerkenswert. Martina aus Lech am Arlberg kommt wegen dieser Rapid-Veranstaltungen nach Wien, übernachtet im Motel One am Hauptbahnhof und fährt nach dem Sonntagsspiel wieder nach Hause. Das letzte Mal trafen wir Martina als sie als Wappenträgerin zum Heimspiel gegen St. Pölten nach Wien angereist war (Siehe auch Bericht über das Heimspiel gegen St. Pölten).

Er spielte zu einer Zeit als ich noch nicht wusste, was Fußball alles kann. Zum Beispiel, dass durch Fußball einander so unterschiedliche Menschen wie Martina, Christian und wir einander näher kommen. Bei unserem ersten Besuch bei Rapid war mir Christian mehr als GAK-Trainer denn als Rapid-Spieler bekannt. Gemeint ist Christian Keglevits, und ich bin sicher, dass ich ihm nie bei einem Event persönlich begegnet bin. Christian war ebenfalls Teilnehmer beim Rapid-Lauf und nach dem Lauf, am Weg zum Verpflegungs-Standl, schüttelte er jedem von uns die Hand. Das hat mich echt überrascht. Noch im Weggehen löste Christian das Rätsel auf: “Du bist doch der, mit den Geschichten über Rapid!”

Es ist schön, wenn schon nicht als Aktiver, dann wenigstens als Beobachter etwas zu diesem “Rapid” beitragen zu können.

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