Trainerkarussell

Trainerkarussell

Wir “Teamchefs” meinen viel zu wissen, und vielleicht stimmt das ja auch, allein wir wissen alles erst im Nachhinein, weil wir angesichts der Wirkungen von vorangegangenen Entscheidungen urteilen.

Es beginnt bei der Interpretation eines Spieles in den zahlreichen “Hätti-wari”-Kommentaren, wenn wir also im Nachhinein wissen wollen, was ein Spieler/ein Trainer hätte besser machen können. Dabei wissen wir ja gar nicht, was bei dieser alternativen Entscheidung sonst alles passiert wäre. Wesentlich ist, dass wir eine Handlung sehen, zu der sich der Spieler wenigstens eine halbe Sekunde vorher hat entscheiden müssen und unsere Erkenntnis bereits die Wirkung der Entscheidung miteinschließt.

Genauso verhält es sich – etwas verlangsamt – mit Entscheidungen der Führungsetage. Einmal entschieden, gibt es kein Zurück mehr; “was liegt, das pickt”, auch wenn es sich einige Tage später als eine fatale Fehlentscheidung erweist. Und die Entscheidungen bezüglich des Trainerpostens bei Rapid waren von ziemlichen Fehleinschätzungen geprägt. Und immer noch leiden wir an der “Erbsünde” der Kündigung von Zoki beim Einzug ins neue Stadion, und es fühlt sich wie ein Fluch an, den abzuschütteln schwerfällt. Man vermisst Kontinuität und erlebt durch Panik getriebene Entscheidungen, weil mit jedem weiteren Schritt in die Mittelmäßigkeit die Marketing-Botschaft “Rekordmeister” immer mehr ins Wanken gerät.

Was im Geschäftsfeld “Wirtschaft” Jahr für Jahr so positiv dargestellt werden kann, gelingt im Geschäftsfeld “Sport” weniger überzeugend. Wirtschaft ist leichter planbar, aber im Sprot gilt: “Erfolg is a Vogerl”.

Bevor wir uns dem Trainerkarussell bei Rapid annähern, werfen wir einen Blick auf andere Amtsträger.

Amtszeit von Präsidenten

  • Ein Bundespräsident ist im Schnitt 8 Jahre im Dienst. (Zwischen 1919 und 2021 zählen wir 96 Jahre und 12 Bundespräsidenten.)
  • Ein Rapid-Präsident hat dagegen eine mittlere Amtszeit von etwa 4 Jahren (30 Präsidenten in 123 Jahren).
  • Ein Bundespräsident erlebt daher im Mittel zwei Rapid-Präsidenten.

Amtszeit eines Trainers

  • Ein Bundeskanzler ist etwa 2,6 Jahre im Amt.
  • Ein Trainerjob ist ebenfalls keine Lebensstellung – sieht man von Sir Ferguson bei Manchester United einmal ab. Im Durchschnitt konnte sich in den letzten 20 Jahren ein Trainer bei Rapid zwei Jahre halten, und er absolvierte dabei 98 Spiele. Über die ganze Rapid-Geschichte war die Dienstzeit eines Trainers 2,5 Jahre
  • Ein Rapid-Trainer ist etwa so lang wie ein Bundeskanzler im Amt.
  • Ein Rapid-Präsident erlebt zwei Trainer.

So ein Trainerjob kennt typischerweise zwei Szenarien an seinem Ende:

  • die Kündigung durch den Verein
  • die Kündigung durch den Trainer, meist in Folge einer Berufung zu höheren Aufgaben

Jedenfalls ist die Amtszeit eines Trainers bei einem bestimmten Verein keine Lebensstellung, es ist ein Job mit absehbarem Ende. Hat ein Trainer das Glück, dass der Sportdirektor ihm Spieler zur Verfügung stellt, die eine Meisterschaft entscheiden können, dann war der Trainer ein guter Trainer, in allen anderen Fällen wird der Trainer aus Panik gekündigt – so scheint es. Gute Beispiele sind die Meistersaisonen 2004/05 mit Hofmann/Ivanschitz und 2007/08 mit Hoffer/Maierhofer. Dass die Kündigung mit der Leistung des Trainers im Zusammenhang steht, ist nur ganz selten der Fall. Am ehesten könnte man die Rolle des Trainers mit der des “Sitzredakteurs” im 19. Jahrhundert vergleichen.

Sitzredakteur

Als “Sitzredakteur” nannte man früher jenen Mitarbeiter einer Zeitungsredaktion, der im Impressum als “Für den Inhalt verantwortlich” angegeben war. Tatsächlich hatte er die Aufgabe, stellvertretend für seine Kollegen Strafen abzusitzen, die sich aus publizierten Artikeln ergaben, die der Obrigkeit nicht gefallen haben.

Eine vergleichbare Funktion könnte man einem Fußballtrainer zuschreiben. Er wird gekündigt, wenn die Ergebnisse nicht passen, obwohl die Gründe oft ganz woanders liegen.

Rapid-Trainer seit 2001

Punkte Spiele Trainer
1,65    90    Durchschnitt
---------------------------
1,79   210    Pacult         +
1,77   151    Barisic        -
1,73    67    Djuricin       -
1,66   141    Kühbauer       ~
1,64    25    Büskens        -
1,61   154    Hickersberger  +
1,61    82    Schöttel       -
1,13    32    Matthäus       -
1,09    23    Zellhofer      -
0,88    17    Canadi         -

Meistertrainer werden abgeworben (+), die meisten anderen werden gekündigt (-). Didi wird bei Rapid immer willkommen sein. (~)

Im Schnitt absolviert ein Trainer bei Rapid 90 Spiele und erreicht dabei 1,65 Punkte.

Die Ansprüche steigen. In der Vor-RB-Ära konnte man mit 1,61 Punkten Meister werden (Hickersberger). Mit diesem Punkteschnitt wird man heute gekündigt.

Ein Trainer mit “Legendenbonus” hat es leichter. Gogo, der Vorgänger von Didi, wurde mit heute respektablen 1,73 Punkten vom Block in die Wüste geschickt. Diesen Punkteschnitt erreichte Didi punktuell, doch über alle Spiele gemittelt liegt Didi mit 1.66 Punkten klar hinter Gogo.

MTTF / MPTF

Als MTTF (Mean Time To Failure) bezeichnet man im Lebenszyklus eines Produkts jene Zeit, die bis zum Ausfall eines Produkts vergeht. Übertragen auf den Fußball könnte man sagen, dass die Mittlere Zeit bis zum Scheitern eines Trainers bei Rapid etwa 90 Spiele beträgt, schwankend zwischen 151 (Barisic) und 17 (Canadi).

In Anlehnung an dieses MTTF könnte man ein MPTF als die Mittlere Punktezahl bis zum Scheitern eines Trainers bei Rapid bezeichnen. Sie beträgt 1,65 Punkte, schwankend zwischen 0,88 (Canadi) und 1,77 (Barisic)

Grafische Darstellung des Erfolgsverlaufs im Allianz-Stadion

Trainer im Allianz-Stadion

Bilder: EwkIL (außer Feldhofer)

Eigentlich gehört Zoki nicht auf dieses Bild, da er aber der Ausgangspunkt des Trainerkarussells im Allianz-Stadion ist und hier zum Vergleich herangezogen wird, ist er als erster mit dabei.

Erfolgsverlauf

In den folgenden Saisonübersichten wird der gefühlte Erfolgsverlauf durch einen Kurvenzug (grün, rot) dargestellt. Die horizontale blau-strichlierte Linie ist ein Erfolgsmittelwert (-100%…+100%). die Balken auf der Grundlinie sind die Zuschauerzahlen (grün: heim, braun: auswärts) und die “Kugerln” an der Mittellinie sind die Tore (grün, oben: Rapid, schwarz, unten: Gegner). Auf der Mittellinie wird das Resultat symbolisiert: rot: Niederlage, gelb: Unentschieden und grün: Sieg.

In der Beschriftung steht der/die Trainer, sowie der Erfolgsmittelwert, gemittelt über alle Ergebnisse der Saison. Zum Vergleich: Die Meistersaison 2004/05 wurde mit 40%, die Saison 2007/08 mit 22% Erfolgsmittelwert abgeschlossen. Die erste Saison im Allianz-Stadion war eine der wenigen Saisonen in der Rapid-Geschichte mit einem negativen Erfolgsmittelwert.

Kommentar

In der Planungs- und Bauphase des neuen Stadions konnte Zoki unbeschwert arbeiten, die Entscheidungsträger waren mit Planungsarbeiten beschäftigt. Die Platzierung konnte sich sehen lassen. Doch dann wendete sich das Management dem sportlichen Geschehen zu und wollte – angesichts der zukünftig zu erwartenden Mehreinnahmen – mehr als nur den zweiten Platz. Zoki wurde ein Opfer der Fehleinschätzung der Wirkung des Zaubertranks “neues Stadion” und “Geld”.

Rapid hatte durch den Stadionbau Aussicht auf ein größeres Budget und konnte damit höhere Gehälter bezahlen, bessere Spieler holen. An dieser Stelle kann man einen Spruch von Frank Stronach abwandeln: “Geld ist nicht alles, man muss es auch richtig arbeiten lassen“: Denn falsch eingesetzt, verpufft das Geld, ohne irgendeine Wirkung gezeigt zu haben. Soforthilfe versprechen leistungsstärkende Verpflichtungen, aber es muss auch die richtige Wahl getroffen werden. Die Liste ist lang: Jelic, Traustason, Guillemenot, Ivan, Pavlovic, Badji, Kitagawa… Die teuren Verpflichtungen erwiesen sich in der Mehrzahl als wenig wirkungsvoll, sodass der Beobachter den Eindruck haben musste, dass vieles auch durch Eigenbauspieler hätte bewerkstelligt werden können. Statt eines Höhenflugs leitete das neue Stadion eine bis heute andauernde Talfahrt ein, und brachte einen bei Rapid bis dahin nicht gekannten Trainerverschleiß.

Büskens folgte seinem Vorgänger wegen des vermeintlich zu geringen Erfolgs. Der Punkteschnitt von Büskens entsprach aber wahrscheinlich dem Leistungsvermögen der damaligen Mannschaft, entsprach aber nicht der Erwartungshaltung des Präsidiums und auch nicht der des Publikums. So einträchtig alle der Meinung waren, dass seine Kündigung richtig war, so falsch war die Entscheidung. Der geringe Erfolg war wie eine Kränkung der Rapid-Seele, “da muss doch mehr möglich sein”, meinte man. Doch es kam noch schlimmer.

Für die Verpflichtung von Damir Canadi wurde Rapid von der Fachpresse beglückwünscht, doch nur sein guter Ruf bewahrte ihn vor einem vorzeitigen Hinauswurf, sein Punkteschnitt war der niedrigste in der Rapid-Geschichte. Eine 0:3-Auswärts-Niederlage gegen Ried und die Gefahr eines Abstiegs waren denn doch zu viel, man zog die Notbremse. Aus der Sicht eines Beobachters war diese Kündigung die einzige, an der der Trainer auch selbst massiv mitgewirkt hat. Alle anderen Kündigungen hätte man sich ersparen können. Es soll nicht unvergessen bleiben, welche Zufälligkeiten zu einer solchen Trainerbestellung führen. Canadi war ein angesehener Trainer, brachte er doch die Mannschaft von Altach weit nach oben in der Tabelle. Canadi bestellte jenen Kollegen zu seinem Co-Trainer, der sein Altach in einer Cup-Begegnung besiegte: den Trainer von Ebreichsdorf Goran “Gogo” Djuricin.

Gogo wurde zum Nachfolger von Canadi. Man hat ihm nicht viel zugetraut, war er doch nur ein ehemaliger Regionalliga-Trainer, doch die Ergebnisse unter Gogo konnten sich sehen lassen. Unmittelbar nach dem Trainerwechsel am Ende der Saison 2017/18 machte sich ein deutlicher Trainereffekt bemerkbar. Gogo schaffte den Klassenerhalt. In Verlauf der Saison zeigte der Stürmer Giorgi Kvilitaia mit 11 Toren allein im Sommerhalbjahr seine Qualitäten. Er schoss damit Rapid auf den dritten Platz und sicherte damit auch die Teilnahme am internationalen Bewerb. Doch Kvilitaia verließ Rapid, und es gab keinen adäquaten Ersatz. Es kam, wie es kommen musste, die Ergebnisse waren am Beginn der Saison 2018/19 durchwachsen und nach der dritten Niederlage in Folge und massivem Druck seitens der organisierten Fanszene war Schluss. Diese Kündigung wurde unter dem Druck des Blocks ausgesprochen – aber sachlich begründet war sie nicht.

Ich kannte Didi Kühbauer nicht aus seiner Glanzzeit bei Rapid in den 1990er-Jahren, sondern nur als Spieler und Trainer bei anderen Vereinen. Bei mir hatte er keinen Legendenbonus und daher hatte ich überhaupt kein Verständnis für die Kündigung seines Vorgängers, weil Gogo das Opfer einer weniger konkurrenzfähigen Mannschaft war. Wäre nämlich tatsächlich Gogo an den Ergebnissen schuldhaft beteiligt gewesen, hätte man das nach dem Trainerwechsel sofort sehen müssen (so wie das nach Canadi der Fall war).

Die Ergebnisse unter Didi blieben gleich durchwachsen wie bei seinem Vorgänger, einen Trainereffekt gab es nicht. Mehr noch, Didi hat in seiner ersten Saison alle möglichen Ziele verpasst: die Meistergruppe, den Cup, den internationalen Platz. Dafür kehrte unter Didi Ruhe ein, es gab keine Kritik, auch wenn schlecht gespielt wurde und auch, wenn Didi nie den Punkteschnitt seines Vorgängers erreicht hat. Immerhin beendete Didi die beiden folgenden Saisonen mit einem beachtlichen zweiten Platz.

Mit dem Ende der Saison 2020/21 erlebten wir einen Stimmungswandel in der Mannschaft, der möglicherweise durch die Verhinderung von Abgängen hervorgerufen wurde. Die Stürmer konnten an ihre Vorjahresform nicht anknüpfen, die Torquote war sehr gering und daher der Misserfolg die logische Folge. Man könnte meinen, dass diese “Trotzphase” der Spieler irgendwann vorbei sein müsste, doch können die schlechten Ergebnisse durchaus ihre demotivierenden Nachwirkungen gehabt haben. Weiters muss man bedenken, dass es keine leichte Sache ist, vier Innenverteidiger vorgeben zu müssen, was sich auch in der hohen Zahl an Gegentoren in dieser Saison zeigt. Und dass die Doppelbelastung ein wesentlicher Faktor sein kann, könnte man mit einem Blick auf den Klassenprimus und seinem letzten Spiel gegen Klagenfurt bestätigt sehen. Schließlich wissen wir alle, wie nachteilig für Rapid viele Entscheidungen in den Meisterschaftsspielen gefallen sind (Elfmeter, VAR). Seitens der organisierten Fanszene gab es keinen Druck auf die Entscheidungsträger.

Alles das müsste man bei einer solchen schwerwiegenden Entscheidung dem Trainer gutschreiben. Dennoch dominierte dort offenbar die Panik vor einem eventuellen Nicht-Erreichen der Meistergruppe, und man suchte das Heil in einem Trainerwechsel, dessen Notwendigkeit sachlich unbegründet scheint.

Auch mit Didi sollte es nicht gelingen, im neuen Stadion Fuß zu fassen und eine Vertrautheit zu entwickeln, die im Hanappi-Stadion selbstverständlich geworden war. Diese Vertrautheit der alten Heimat beruhte auf Erfolgen, an die im neuen Stadion nur höchst selten angeknüpft werden konnte. Symptomatisch dafür ist die lange Zeit nicht gewonnener Heim-Derbys.

Ob wir mit dem erfrischenden Stil im Spiel gegen Ried bereits eine Wirkung der Interimstrainer gesehen haben? Wir werden es nie erfahren, ein einzelnes Spiel sagt gar nichts, un der Neue ist schon da. “Ferdl”, der neue Trainer, hat bereits kommenden Sonntag die Chance, als jener Trainer gefeiert zu werden, der als erster Erfolg in einem großen Wiener Heim-Derby hatte. Wer weiß, vielleicht bringt die Hand des neuen Trainers Rapid dorthin, wohin Rapid gehört: an die Spitze. Als Spieler hat er es schon geschafft!

Als Anhänger von Rapid wünschen wir unserem neuen Trainer einen Erfolg im Derby als Einstandsgeschenk an den Verein, und möge er nicht wie seine Vorgänger gekündigt, sondern im Gegenteil befördert werden, sofern das bedeutet, dass er als ein erfolgreicher Trainer in die Folge der Rapid-Trainer eingereiht wird.


Bin ich froh, dass ich nicht über den Verbleib eines Trainers entscheiden muss! Ich behaupte aber, dass bei vielen dieser Entscheidungen gegen einen Trainer die geringe Punkteausbeute allein dem Trainer angelastet wurde und eventuelle andere nachteilige Randbedingungen zu wenig berücksichtigt wurden. Schließlich sind wir hier wieder am Anfang dieses Artikels: im Nachhinein ist man im Fußball immer gescheiter!

Termine

Termine

Do 2021-12-02 19:00 Rapid-Stammtisch "10 Jahre Rapideum" RapidTV
Di 2021-12-14 19:00 Fanklub Weihnachtsfeier
Sa 2021-12-18 15:00 Abholung BW-Kalender
Sa 2021-12-18 20:15 Andy Mareks Weihnachtsshow W24
So 2021-12-19 20:15 Andy Mareks Weihnachtsshow SchauTV
Fr 2021-12-24 11:00 Andy Mareks Weihnachtsshow Puls 24
Do 2022-01-06 15:00 Punschstand Tornados
Fr 2022-01-07 15:00 Punschstand Tornados  
Sa 2022-01-08 15:00 Punschstand Tornados 

Stammtisch

Stammtisch

Ambiente

Am Donnerstag, 18. November, am Vorabend der dreitägigen 2-G-plus-Regel trafen sich geimpfte Rapidler im Gösser-Bräu zu Ottakring zur letzten Veranstaltung bis Mitte Dezember. Das Gösser-Bräu ist im Erdgeschoß eines Nebengebäudes der früheren Tabakfabrik Ottakring eingemietet. Die 2G-Kontrolle wurde am Eingang professionell mit der “Green-Check”-App durchgeführt. Der Gastraum war durch zahlreiche Strahler in grünes Licht getaucht. Wir haben bei unserer Bestellung nur mehr Restplätze reservieren können und saßen in einem getrennten Gastraum und hatten nur eine akustische Verbindung zur Bühne. Der Klub der Freunde war mit 3 Tischen durchaus gut vertreten. Kulinarisch war der Abend ein voller Erfolg. Ob das Fleisch des Rindsgulaschs ein “Wodschunken” war, erfuhren wir zwar nicht, das war aber auch egal, weil es einfach hervorragend geschmeckt hat.

Gösser-Bräu mit Rapid-Dekoration

Gäste

Neben Moderator Lukas, kamen auch Robert Racic, Helmut Mitter und unser Präsident Martin Bruckner. Weil die Veranstaltung ausgelagert war, durften die Spieler Jonas Auer, Ercan Kara und Leo Greiml nicht persönlich teilnehmen und wurden über Video zugeschaltet. Die Videoschaltung war eine von vielen Corona-Schutzmaßnahme, die sich lohnen. Nicht nur, dass Rapid eine 100%ige Impfquote meldet, fallen unsere Spieler weniger durch Corona-Infektionen aus.

Quiz

Das Rapid-Quiz wurde von Lukas zwar als “leichter” angekündigt, doch ohne die Hilfe von Christian fehlte uns die Expertise in Auswärtsspielen und auch das Glück beim Raten hat uns verlassen. Schließlich wollten wird aber auch den anderen eine Chance geben und freuen uns, dass das Team “Glühwürmchen” an diesem Tag den ersten Preis bekommen hat.

Fragen (siehe EwkiL:Bilder bei den Links )

  1. Bild einer Choreografie (Lok Moskau)
  2. Bild einer Spielerkarte (Karl Brauneder)
  3. Bild eines Auswärtsstadions (Rotterdam)
  4. Bild einer Zigarettenschachtel (Ernst Happel)
  5. Geburtsort von Ercan Kara (Ottakring)
  6. Ergebnis des Spiels gegen Arsenal 1953 in Brügge (6:1)
  7. Begräbnisstätte von Dionys Schönecker (Baumgartner Friedhof)
  8. Europäische Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister (Peter Pacult)
  9. Wie oft wurde Walter Zeman mit Rapid österreichischer Meister? (8)
  10. Wie viele Gelbe Karten bekam Leo Greiml in seine bisherigen Spielen für Rapid? (25)
  11. Wie viele Tore erzielte Antonín Panenka für Rapid? (77)
  12. Wer war der häufigste Gegner von Zoran Barisic in dessen Zeit als Trainer bei Rapid? (Didi Kühbauer)

Links

Magischer SCR

Magischer SCR

“Magischer SCR” ist der Titel eines Films über Rapid. Eine Art illustriertes Leitbild. Erinnerungen für die, die dabei waren, Motivation für alle Neo-Rapidler.

Die Filmpremiere fand am 15.10.2021 20:30 im ARTis-Kino statt. Der größte Saal (Saal 1) mit 256 Sitzplätzen war nach zwei Stunden ausverkauft, man hätte auch einen viel größeren Saal gefüllt, und vielleicht kommt das ja noch. Lukas begrüßte Christoph Peschek, Zoran Barisic, Steffen Hofmann, Helmut Mitter, Stefan Kjaer und Daniel Budka. Man hat die triste Corona-Zeit genutzt, um dieses schon länger geplante Projekt umzusetzen.

105 Minuten dauert der Film, und er hat keine Längen. Gut strukturiert werden die Aspekte dieses “Rapid” gegliedert und von kompetenten Rapidlern beschrieben. Man kann nur sagen: “Schaut Euch das an”. Das ist ein Pflicht-Film für alle Rapidler und für die, die es noch werden wollen. Gerade rechtzeitig bietet sich dieser Film als ideales Weihnachtsgeschenk an. Zum Preis von 12,- € kann die DVD hier bestellt werden.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, wie viel Mühe man sich um die Gäste gemacht hat. Es gab eine toll gestaltete Eintrittskarte; auf jedem Sitzplatz war ein Pop-Corn-Sackerl; eine Wiener Cabanossi von Radatz und ein Energy-Drink Silber-Pfeil. Das alles um 12,- Euro.

Vor dem Kino; Was man so zu einem Film braucht; Eintrittskarte; Lukas im Interview mit Christoph und Zoki

Rapid und seine Fans, eine Symbiose

Was mich beeindruckt, ist die ständige Weiterentwicklung der Rapid-Idee. Es ist wie ein gekonntes Zusammenspiel zwischen den Fangruppen und dem Verein.

Erstmals aufgefallen ist es mir bei der Eröffnung des Fanshops in der früheren Geschäftsstelle, deren Stil sich auch im neuen Fanshop fortgesetzt hat. Der Designer des Shops hat Elemente der Fankultur in die Ausgestaltung übernommen. Es gab Grafitti, abbröckelnde Wände und lose Ziegeln als Symbole der Vorstädte. Ein Fan, der den Shop betritt, fühlt sich zu Hause.

Dann gibt es zahlreiche Elemente, aus Aussprüchen und Liedtexten von Fans, die man auf den Trikots des Vereins wiederfindet. “Wir sind Rapid… …und wer seid ihr”, “LBS SCR” uva.

Schließlich im heutigen Film, der schon im Titel den gleichnamigen Gesang des Block “Magischer SCR” verewigt. und im Untertitel mit “du bist alles und noch viel mehr—“ ergänzt. Und es gibt auch ein passendes T-Shirt dazu: hier.

Von Cover der DVD


MAGISCHER SCR – EIN LEBEN FÜR RAPID – EIN FILM VON FANS FÜR FANS


Die Idee zum Film bestand schon längere Zeit, im Frühjahr 2021 war es dann so weit. Wir haben euch, die Rapid-Familie, gebeten, eure Gedanken und schönsten Momente zu teilen. Es entstand daraus ein authentischer Rapid Film aus den eingesendeten Beiträgen und weiteren Gesprächen. Alle Protagonisten des Films erklären ihre persönliche Sicht als Fans und zeichnen so ein ehrliches und interessantes Bild unseres Vereins. Es ist eine spannende Reise, bei der man als Fans mitfühlen, mitlachen und mitreden kann.

Besonders stolz macht uns dass dieser Film erstmalig einen Mix aus verschiedenen, teilweise noch nie veröffentlichtem, Filmmaterial bietet. Filmmaterial von Fans, unserem Block West, Rapid-TV, dem Rapideum und klassischem TV-Material sind vereint und machen so diesen Film einzigartig, spannend und überraschend. Wir hoffen allen Fans mit diesem innovativen Film-Projekt eine Freude zu machen. Ob es uns gelungen ist, der Magie unserer Rapid näher zu kommen, müsst ihr am Ende aber selbst entscheiden.

Wir danken allen Fans für die eingesendeten Beiträge. Ein besonderer Dank gilt zudem dem RAPIDEUM. dem Block West (insbesondere Roland Kresa und Dominik Hahn) sowie Daniel Mandl für die Bereitstellung von Illustrationen, Bildern sowie Videomaterial.

Magischer SCR – Ein Leben für Rapid
Erstmalig: Filmmaterial Mix
Filmlänge: 104 min.
Gesamtverantwortung: Helmut Mitter
Idee & Konzept: Stefan Kjaer
Schnitt: Danel Budka
Kamera: Max Fritz
Tonmischung: Franz Moritz
Post Production: bertha produziert motion content
Grading: Mathias Muckenhuber
Animationen: Birgit Lebner

Danke für die freundliche Unterstützung an ORF. ATV. Puls 4. W24 und Rapid TV
Musik unter der Lizenznummer: 675284 arthst.io

Links

Über diesen Film wird auch in der nächsten Rapidviertelstunde berichtet.

Stammtisch

Stammtisch

Rapid lud zum zweiten Stammtisch in dieser Saison und Lukas präsentierte die Gäste.

Christoph Peschek…

berichtete über Aktuelles aus der ersten Phase der Saison. die Stellung Rapids in der Bundesliga.

Die erste Bauphase im Trainingszentrum mit den Umkleidekabinen für die Kampfmannschaften ist abgeschlossen und die Bauphase zwei beginnt. Rapid verfügt nunmehr über sechs Trainingsplätze im Bereich des Happelstadions und über zwei im Bereich des Trainingszentrums. Ein weiterer Platz wird durch die Gemeinde errichtet. Insgesamt werden es also 9 Plätze im Endausbau sein.

Die Freude über die neue Errungenschaft des VAR ist bei allen Beteiligten enden wollend. Zwar konnten 20 Entscheidungen als Fehlentscheidungen durch den VAR korrigiert werden, dennoch gab es aber auch 4 Entscheidungen, die trotz VAR falsch entschieden wurden. Dass die langen Wartezeiten nach einem VAR-Check nicht ausreichend in die Nachspielzeit eingerechnet werden, ist auch ein wichtiger Kritikpunkt.

Derzeit ist e so, dass Schiedsrichter nicht aus dem Bundesland einer der beiden Mannschaften eines Spiels kommen darf. Es sollte nicht wichtig sein, aus welchem Bundesland ein Schiedsrichter kommt, sondern es soll der beste gewählt werden.

Die Zusammenarbeit der Bundeliga mit Sky wurde um weitere vier Jahre verlängert. Ob es eine Sublizenz zu einem Free-TV-Partner geben wird, liegt bei Sky.

Der Schlüssel zur Aufteilung der Fernsehgelder bleibt in der bisherigen Form bestehen: 30% fix, 20% Österreichertopf, 30% Punkte, 20% Zuschauerzahl. Immer wieder kommt es dazu, dass andere Vereine diesen Schlüssel zu ihren Gunsten verändern wollen, dass also Rapid auf seinen großen Anteil verzichten soll. Als gutes Diskussionsargument dienen in diesen Fällen die Einschaltquoten bei den angebotenen Spiel. Dann zeigt sich nämlich, dass bei eine Anwendung dieses Schlüssels, das Ungleichgewicht noch viel größer wäre.

Arbeitsgruppe 50+1-Regel; Investoren und Spender: Investor beansprucht für sein eingesetztes Kapital auch einen Gewinn. Es geht um die Bewahrung der Werte des Fußballsports.

Das Regulativ im Cup wird laufend diskutiert. Rapid strebt eine Änderung an, nach der es nicht möglich ist, dass bereits in der zweiten Runde zwei Bundesligisten aufeinandertreffen wie in der vorigen Saison gegen Salzburg und heuer gegen die Admira. Der Cup lebt von dem Aufeinandertreffen von “David und Goliath”, bietet den unterklassigen Vereinen eine große Bühne und damit hohe Einnahmen und gerade das sollte erhalten bleiben.

Christian “Rocky” gratuliert Christoph für seinen einmaligen Einsatz für Rapid und bekommt dafür großen Applaus.

Tamas Szanto

…erzählte von seinem zweijährigen Leidensweg bis zum endgültigen Aus nach seiner Verletzung und über seine neue Rolle als Talentemanager bei Rapid II.

Marco Grüll, Emanuel Aiwu, Thierno Ballo

Marco avancierte praktisch aus dem Stand zu einem Leistungsträger. Seine Zielstrebigkeit im Spiel spiegelt sich in seiner Laufbahn. Marco gefiel die Aufnahme bei Rapid, dass man ihn hier schätzt und dass man ihm eine Bühne bietet. Eine wichtige Anerkennung kann man schon durch seine erste Berufung ins Nationalteam erkennen. Wir können nur hoffen, dass er bei seinem Weg nach Europa auch Rapid ausreichend lang unterstützen kann. Emanuel und Thierno berichte über ihren Einsatz bei den jeweiligen Nationalteams und ihre Situation bei Rapid. Ein Zuhörer wollte den Unterschied zwischen den Trainertypen Didi und Andy erklärt bekommen. Was wir jetzt wissen, ist dass Andy in das Trainingsgeschehen eher eingreift, während Didi eher der beobachtende Typ ist. Die Trainingsmethoden sind aber in der Bundesliga sehr ähnlich.

Quiz

Es ist schon Tradition, dass es am Abschluss eines Stammtischabends ein Quiz gibt, das von Laurin ausgearbeitet wurde. Es gab drei Fragengruppen mit je 4 Fragen: Bilderfragen, Wissensfragen und Ratefragen.

Das Siegerteam: Christian, Florian, Franz, Erich, Herbert, David

Unser “Klub der Freunde” war zahlreich vertreten, fehlen uns doch die früheren Mitgliederversammlungen sehr. Tisch 1: Herbert, Arnold, David, Franz, Florian, Franz; Tisch 2: Erich, Franz, Hannes, Thomas, Christian. Tisch 3: Robert, Brigitte; Tisch 4: Franz, Gabriele. Diese große Zahl ermöglichte uns auch wieder den ersten Platz im Quiz. Dass die Torschützen im Eröffnungsspiel Joelinton und Tomi waren, das muss man erst einmal wissen, und Florian hat es gewusst. Christian wieder wusste, das es sich um die Choreografie beim Heimspiel gegen Leverkusen gehandelt hat. Arnold steuerte die Antwort “Rudolf Weinhofer” bei. Bei den Ratefragen hatten wir einfach auch Glück.

Hinweise

  • Wer keine Karten für die Premiere des Films “Magischer SCR” heute Abend im Artis-Kino bekommen hat, kann ab Samstag die DVD im Fanshop erwerben.
  • Das morgige Spiel Rapid II-Innsbruck wird ausnahmsweise von Lukas moderiert.

Links

Stammtisch

Stammtisch

Diese kurze Zusammenfassung leidet unter altersbedingem Gedächtnisschwund, es handelt sich also nur um bruchstückhafte Gedankenreste ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit.

Lukas begrüßte Zoran Barisic, Kevin Wimmer, Robert Ljubicic und Christoph Peschek zum Gespräch. Die Zuhörer konnten Fragen stellen.

Zoran Barisic

Wir haben uns das schon mehrfach beim Spiel von Robert Ljubicic gedacht, und Zoki hat es angesprochen: Wir haben zwar einen guten Ljubicic verloren, jetzt aber einen vielleicht noch besseren Ljubicic bekommen.

Das Publikum beglückwünscht Zoki zu den getätigten Transfers und zu dem Umstand, dass das Team ohne große Änderungen erhalten geblieben ist. Die Anfragen zu Transfers seien bis zur letzten Stunde eingetroffen. Dass Rapid auf hohen Ablösesummen bestanden hat, dürfte die Freude der abwerbenden Vereine und damit auch der wechselwilligen Spieler getrübt haben, und das – meint Zoki – hätte auch auf die Leistung einiger Spieler in den ersten Spielen abgefärbt.

Kevin Wimmer

Die Karrierestufen von Kevin Wimmer – aus Oberösterreich zu Köln und schließlich zu Tottenham und weiter zu Rapid – sind beeindruckend, auch die analytische Art, mit der er die Fragen von Lukas beantwortet.

Robert Ljubicic

Robert Ljubicic kam aus der Regionalliga in die Kampfmannschaft, und es war auch die Zeit als Didi Kühbauer bei St. Pölten anheuerte. Daher ist das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden besonders gut.

Christoph Peschek

Obwohl die Zuschauerzahlen grundsätzlich in Ordnung sind, hat man sich seitens Rapid etwas mehr Zuspruch erwartet, insbesondere wegen der langen coronabedingten Durststrecke. Es scheinen aber Gründe wie Angst vor Ansteckung, Scheu vor Testaufwand oder allgemeine Unsicherheit hinter dem Verzicht des Besuchs von Fußballspiele stecken. Das sei aber keineswegs ein österreichisches Phänomen, der Zuschauerrückgang sei europaweit zu beobachten.

Alles das trifft einen Mitgliederverein besonders hart, weil er mit keinen Zuschüssen seitens eines Eigentümers rechnen kann. Umso bemerkenswerter ist die souveräne Überwindung des finanziellen Tals. Wie schwer es Rapid hat, sieht man an den Transfers zum Nulltarif. Als Zuschauer hat man aber den Eindruck, als würde dieses Zuwenig an Mitteln die Phantasie der Geschäftsführer beflügeln und auch unsere die Karriere unserer Nachwuchsspieler positiv beeinflussen. Dass sich die Neuzugänge nicht für andere Vereine, sondern für Rapid entschieden haben, verdanken wir einerseits der Attraktivität der Arbeitsumgebung bei Rapid aber auch der Tradition und die Sprungbrettfunktion die Rapid bietet. Ob sich dann daraus eine für beide Teile profitable Zukunft ergibt, das liegt allein bei der Leistung der Spieler.

Quiz

Es gab ein spannendes Quiz mit 12 Fragen. Sieger wurde das Team “Klub der Freunde I” (8 von 12 Punkten), gefolgt von der “Green White Family” (7 von 12 Punkten). Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass wir diesen einen Punkt dem Überallhinfahrer Christian zu verdanken haben, der sich noch an das Stadion in Thun erinnern konnte (Frage 3). (Quiz-Formular bei den Bildern)

  • Frage 1: Das Bild zeigte die Choreografie des Block West. Gesucht war der Gegner und das Jahr den Begegnung.
  • Frage 2: Abgebildet war dein Spielerpass mit zahlreichen Station im Inland, Der damalige Spieler ist heute im Trainerstab von Rapid. Wer ist es?
  • Frage 3: Das Bild zeigte eine Mannschaftsaufstellung eines Auswärtsspiels mit der Choreografie des Heimpublikums. Gesucht war der Name des Stadions.
  • Frage 4: Das Bild zeigte das Trikot mit der Rückennummer 7 aus dem Europacup-Jahr 1996. Wer trug dieses Trikot?
  • Frage 5: Welcher Spieler (der heute nicht mehr bei Rapid spielt) hatte die meisten Einsätze in der Europacup-Gruppenphase?
  • Frage 6: Wer waren die drei Gegner der Turniers anlässlich der 100-Jahr-Feier von Rapid 1999?
  • Frage 7: Wie lautete die Postanschrift des Hanappi-Stadions (oder der Geschäftsstelle)?
  • Frage 8: Welcher Rapid-Trainer wurde als “Peitschenknaller” bezeichnet?
  • Frage 9: Wie viele Tore erzielte Rapid in der Gruppenphase der Europa-League? (49, 72, 86)
  • Frage 10: Wie viele Saisonen beendete Rapid ohne Niederlage? (1, 2, 4)
  • Frage 11: Wie oft war Rapid in einem europäischen Viertelfinale? (2, 4, 8)
  • Frage 12: Wie viele Rote Karten erhielt Zoki als Spieler? (2, 4, 8)

Das (nur teilweise richtig) ausgefüllte Quiz-Formular sit bei den Bildern, ebenso die Aufnahmen zu den Fragen 2-4.

Ambiente

Die Beobachtung, dass sich weniger Zuschauer im Stadion einfinden, trifft auch für die Zahl der Stammtischbesucher zu. Der Besuch war gut, aber er war schon besser. Vermutlich sind die Gründe ganz ähnlich wie beim Stadionbesuch.

Wir müssen uns von Alexandra verabschieden, sie hat das Team der Rekordmeisterbar verlassen. Denisa ist aber noch präsent und erhält Verstärkung durch Charlène aus Passau, seit einigen Wochen Wahlwienerin (und anderen, die wir noch kennen lernen werden)!

Lukas führte souverän durch das Programm, und wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Unternehmung! Sogar auf die “Dreifaltigkeit” Lukas + Helmut + Robert ( = Andy ) gewöhnen wir uns allmählich, indem wir unsere Anliegen hoffentlich immer dem Richtigen vortragen.

Bilder

Denisa; Gerlinde und Franz (Rechnungsprüfer beim Klub der Freunde);
Zoran Barisic; Herbert, Arnold, Christine. David, Florian, Franz, Christian (Klub der Freunde); Charlène;
Christoph Peschek, Lukas; Robert Ljubicic, Kevin Wimmer, Lukas

Links

Schön war’s! Danke Rapid!

Rudolf “Rudi” Edlinger 1940-2021

Rudolf Edlinger, Ehrenpräsident von Rapid
Wikipedia (Steindy)

Rudolf “Rudi” Edlinger 1940-2021

In seiner 12-jährigen Amtszeit als Rapid-Präsident hatte Rudolf Edlinger zwar so manches Tief zu überwinden aber wir blicken mit Freude auf zwei Meistertitel zurück und auf die Überwindung großer finanzieller Stolpersteine.

Rudi Edlinger war mein erster Präsident, denn meine Rapid-Erinnerungen reichen nur bis zum Jahr 2000 zurück. Damals war mir noch nicht klar, welche Tragweite der Rückzug der Bank Austria als Hauptsponsor für Rapid hatte. Heute sehe ich seine Akquisition von Wien Energie als einen Meilenstein für das finanzielle Überleben des Vereins.

Die Heimholung von Steffen Hofmann nach dessen – glücklicherweise – glücklosen Abenteuer in München war eine weitere Heldentat für unseren Verein.

Ich erinnere mich auch, dass Rudi Edlinger in den letzten Jahren seiner Amtszeit wichtige Schritte in Richtung Stadionneubau gesetzt hat und danach seinen Platz der jüngeren Garde überlassen hat, die seine Vorarbeiten in die heutige Realität umgesetzt hat.

Für seine markanten Sprüche war er bekannt. Dass der Wiener Bürgermeister zwar ein tüchtiger Mann sei aber leider nichts vom Fußball verstehe, war einer seiner unvergesslichen Sager.

Ein Präsident zum Angreifen

Für Rapid-Mitglieder ist so ein Präsident schon ein ziemlich “hohes Tier”, dem man mit entsprechendem Respekt begegnet. Doch während unserer vielen Besuche der Spiele von Rapid II erlebten wir in ihm einen Präsidenten zum Angreifen, der Freud uns Leid des Fußball-Alltags mit uns teilte. Er war bei praktisch allen Spielen von Rapid II auf West 1 gemeinsam mit Peter Elstner, Gerhard Höckner und Gerhard Niederhuber im “kleinen VIP” (=Raucherkammerl) anwesend.

Ein Freund der “Freunde”

Beim “Klub der Freunde” ist es Tradition, dass bei der jährlichen Generalversammlung auch der jeweilige Rapid-Präsident zu Gast ist. Es war am 26. Mai 2014 als er mit seinem Nachfolger Michael Krammer das letzte Mal an dieser Versammlung teilnahm. An diesem Tag durften wir ihn auch als neues Mitglied bei uns begrüßen.

Damals beschäftigte ich mich mit der Darstellung der Spielergebnisse einzelner Spieler. Wenn ein Spieler Rapid verließ und uns beim Klub der Freunde besuchte, druckte ich ein Dossier mit allen Daten über seine Rapid-Karriere aus. Diesen Vorgang wendete ich auf den Zeitraum der Präsidentschaft von Rudi Edlinger an und erstellte eine 44-seitige Datensammlung für alle Spieler, Trainer, Spiele und Tore aus der Zeit seiner Präsidentschaft. (siehe Links). Einige Tage nach unserer Versammlung bedankte er sich in einem Brief, der mich sehr gefreut hat (siehe Links).

Eine Präsidentschaft bei Rapid, das ehrt jemanden mehr als das Amt des Finanzministers, denn der Rapid-Präsident ist ein parteiübergreifender Sympathieträger – mit der Ausnahme skurriler andersfarbiger Minderheiten.

Wir Rapidler verneigen uns mit Respekt vor seinen wesentlichen Beiträgen zum Erfolg von Rapid.

269 Bilder von Rudolf Edlinger bei verschiedenen Rapid-Veranstaltungen

Mitgliederversammlungen mit Rudi Edlinger

  • 2009-06-25 Rudolf Edlinger • Gerhard Höckner • Siegfried Menz • Rainer Setik
  • 2010-05-31 Kurt Deringer • Rudolf Edlinger • Andy Marek • Rainer Setik
  • 2011-11-10 Rudolf Edlinger • Herbert Feurer • Rudolf Flögel • Raimund Hedl • Gerhard Höckner • Steffen Hofmann • Alfred Körner • Werner Kuhn • Andy Marek • Martina Mosovsky • Atdhe Nuhiu • Harald Pichler • Peter Schöttel • Thomas Schrammel • Rainer Setik • Mario Sonnleitner
  • 2012-05-21 Stefan Ebner • Rudolf Edlinger • Peter Grechtshammer • Rainer Setik
  • 2013-05-27 Rudolf Edlinger • Carsten Jancker
  • 2014-05-26 Rudolf Edlinger • Michael Krammer

Links

2021-09-26

Liebe Obfrauen! Liebe Obmänner!

Anbei muss ich euch leider die Parte von Ehrenpräsident Rudi Edlinger übermitteln. Die Trauerfeier findet am Freitag, 3. September 2021 um 14:00 Uhr statt. Rudi Edlinger, lebte und liebte seinen Verein nach seinem Motto:

„Als Rapidler wird man geboren! Auch wenn mancher ein halbes Leben braucht, bis er es weiß.“

Mit grün-weißen Grüßen

Tanja

Neuer Teampartner Elektro-Shop Köck

Neuer Teampartner Elektro-Shop Köck

Rapid-Pressemeldung

Zwei Tage nach dem ersten internationalen Auftritt der Saison 2021/22 kann der SK Rapid einen weiteren neuen Teampartner in der grün-weißen Sponsorenfamilie begrüßen. Mit Elektro-Shop Köck wurde eine Vereinbarung über zunächst drei Spielzeiten, also bis inklusive der Saison 2023/24 abgeschlossen. Das im Oktober 2004 gegründete österreichische Unternehmen zählt seit Jahren zu den größten heimischen Elektrofach- und Onlinehändlern.

Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft des SK Rapid meint zum jüngsten Neuzugang auf Business-Ebene: „Ich freue mich sehr, mit Elektro-Shop Köck ein weiteres österreichisches Unternehmen in unserer großen Partnerfamilie willkommen zu heißen. Die Firma Elektro-Shop Köck wird künftig in unserem Stadion auf der SMD-Bande präsent sein und vor allem bei einigen unserer digitalen Angebote wie der offiziellen Homepage oder auch als Presenting-Partner von Rapid TV. Zudem dürfen sich unsere Anhänger auf einen besonderen Fanartikel freuen, in Kooperation mit LIEBHERR wird es schon bald einen stylischen Kühlschrank im Rapid-Design geben, natürlich dann erhältlich in unseren Fanshops“, so der 37jährige Wiener.

Der Geschäftsführer des Neo-Teampartners, Herr Karl Köck, meint zur Kooperation mit dem grün-weißen Traditionsklub: „Die Gemeinsamkeiten könnten nicht unterschiedlicher sein – der eine ein Rekordmeister am Rasen, der andere Spezialist im Elektrofachhandel. Was uns jedoch eint ist der volle Einsatz unserer Teams und die damit erkämpften Erfolge. Wir sind stolz, mit dem SK Rapid einen ebenbürtigen Partner zu haben und freuen uns auf eine gemeinsame, erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Elektro-Shop Köck bietet fachkundige Beratung, ein großes Produktsortiment von High-End bis Low-Price in den Bereichen Haushalts- und Küchengeräte, TV, HiFi und Multimedia, SAT- und Alarmanlagen, Küchen- und Einrichtungsstudio samt Planung, Lieferung und Montage, Split-Klima-Systeme (ebenfalls samt Planung, Lieferung und Montage), Reparaturen aller Marken und last but not least generell Markenqualität zu fairen Preisen! Zusätzlich wird die Firma Köck auch eine Cashback Aktion einführen, um den Nachwuchs des SK Rapid zu unterstützen. Die Infos dazu folgen in Kürze.

Links

Neuer Teampartner N26

Neuer Teampartner N26

Rapid-Pressemeldung

Die von zwei Österreichern gegründete mobile Bank N26 wird ab der neuen Saison und für vorerst zwei Spielzeiten neuer Teampartner des SK Rapid! Das Unternehmen, das mittlerweile weltweit über sieben Millionen Kunden in 25 Ländern hat, wird künftig auch den zahlreichen Rapid-Fans im Rahmen dieser Kooperation vielfältige Vorteile bieten! 

Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft des SK Rapid sagt: „Es freut mich, dass wir mit N26 eine junge und höchst innovative Direktbank, welcher bereits über sieben Millionen Kunden vertrauen und die stetig wächst, in der grün-weißen Teampartner-Familie begrüßen dürfen. Unser Neo-Partner wird künftig im Allianz Stadion nicht nur durch klassische Werbeformen wie den 3D-Carpet oder auch auf der Vidi-Wall sowie der SMD-Bande präsent sein, sondern auch als „Part-Time-Ärmelsponsor“ bei ausgewählten Bundesligaspielen und zudem gleich bei den enorm wichtigen Qualifikationsspielen zur UEFA Champions League gegen den tschechischen Spitzenklub Sparta Prag. In den kommenden Monaten wartet dann eine weitere Besonderheit auf unsere Fans, eine Bankomatkarte in unseren Vereinsfarben und mit unserem Wappen wird auf den Markt kommen, gleich gestaltet werden Teile der digitalen N26-App! Ich freue mich sehr, dass wir einen weiteren Partner, der sich voll mit dem SK Rapid identifiziert, in der Riege unserer Teampartner wissen dürfen und bin sicher, dass wir gemeinsam tolle Produkte entwickeln werden, die unseren Fans vielfältige Vorteile bringen werden und wir einmal mehr Tradition und Innovation verbinden.“

Das ist der neue Teampartner N26


Mit der mobilen Bank N26  kann man sein Girokonto 100 % mobil verwalten und ein Konto innerhalb weniger Minuten auf dem Smartphone eröffnen – ganz ohne Papierkram. Einnahmen und Ausgaben lassen sich übersichtlich über die N26 App in Echtzeit verfolgen. N26 hat heute bereits über sieben Millionen Kunden in 25 Ländern, darunter die USA. Gegründet wurde die mobile Bank 2015 von zwei Österreichern, die Idee entstand in Wien. Die Verbundenheit zur Hauptstadt besteht nach wie vor: Im Wiener TechHub von N26 werden Banking-Produkte für Kunden in aller Welt entwickelt, zukünftig sollen es bis zu 300 Mitarbeiter sein. 

N26 Kunden erhalten bei ausgewählten Spielen einen Rabatt auf Stadion-Tickets in der Höhe von 26 Prozent – beispielsweise für das anstehende Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Sparta Prag am 20. Juli. Darüber hinaus profitieren N26 Kunden von einem Fanshop-Rabatt in Höhe von zehn Prozent und der Möglichkeit, VIP-Tickets für die Bundesliga-Heimspiele zu gewinnen.

„Wir sind stolz und freuen uns sehr, neuer Partner von Rapid Wien zu sein. N26 ist eng mit Wien verbunden – hier kommen wir her. Daher ist es für uns ein logischer Schritt mit Rapid den erfolgreichsten und traditionsreichsten Klub in Wien und Österreich zu unterstützen”, sagt Georg Hauer, General Manager Österreich bei N26.

N26 und SK Rapid
v.l.n.r.: Zoran Barisic (Geschäftsführer Sport SK Rapid), Georg Hauer (General Manager Österreich N26), Christian Strobl (Head of Partnerships N26), Christoph Peschek (Geschäftsführer Wirtschaft SK Rapid)
© © SK Rapid|Red Ring Shots

Über N26

N26 ist die erste Bank, die du lieben wirst. Sie bietet ein mobiles Bankkonto ohne versteckte Gebühren an. Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gründeten N26 im Jahr 2013 und starteten ihr Produkt 2015 in Deutschland und Österreich. N26 hat über sieben Millionen KundInnen in 25 Ländern. Bei N26 arbeiten derzeit mehr als 1.500 Mitarbeiter in Berlin, Barcelona, ​​Madrid, Mailand, Paris, Wien, New York und São Paulo. Mit der europäischen Banklizenz, einer Technologie die Maßstäbe setzt und ohne teures Filialnetz, verändert N26 das Banking des 21. Jahrhunderts maßgeblich und ist für Android, iOS und über die Webanwendung verfügbar. Bis heute hat ​N26 fast 800 Millionen Euro von renommierten Investoren eingesammelt, darunter Insight Venture Partners, GIC, Tencent, Allianz X, Peter Thiels Valar Ventures, Li Ka-Shings Horizons Ventures, Earlybird Venture Capital, Greyhound Capital, Battery Ventures, sowie Mitglieder des Zalando Vorstands und Redalpine Ventures. ​Derzeit ist N26 in folgenden Ländern aktiv: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowenien, der Slowakei, Spanien und den USA, wo sie über ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft N26 Inc. mit Sitz in New York tätig ist. Bankdienstleistungen in den USA werden von N26 Inc. in Zusammenarbeit mit der Axos® Bank, Member FDIC, angeboten. 

Links

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür

Lukas feiert in diesen Tagen eine Premiere nach der anderen. War es zuletzt seine erste Mitgliederversammlung, so war es heute sein erster “Tag der offenen Tür”. Nicht mehr vor dem Stadion, sondern hinter der Nordtribüne wurde ein Fest für alle Rapid-Anhänger gefeiert.

Für uns war es ein doppeltes Fest, weil auch unsere Silvia an der Präsentation des neuen Auswärtstrikots und der Mannschaft 2021/22 teilgenommen hat.

vlnr.: Florian, Erich, Silvia, Margit, Arnold

Die Kampfmannschaft 2021/22

1 T Strebinger Richard
5 M Ljubičić Robert
6 V Wimmer Kevin
7 S Schobesberger Philipp
8 M Knasmüllner Christoph
9 S Fountas Taxiarchis
13 M Schick Thorsten
14 M Grahovac Srdjan
16 M Petrovič Dejan
17 V Dibon Christopher
18 S Strunz Oliver
20 V Hofmann Max
21 T Unger Bernhard
22 V Stojković Filip
23 V Auer Jonas
25 T Gartler Paul
27 S Grüll Marco
29 S Kara Ercan
30 V Greiml Leo
31 V Ullmann Max
32 S Kitagawa Koya
33 V Dijakovic Marko
36 S Arase Kelvin
37 V Sulzbacher Lukas
42 M Schuster Lion
45 T Hedl Niklas
47 M Velimirovic Dalibor

Not und Tugend

Es gibt 11 neue Spieler, davon kommen 7 von Rapid II, ein gefühlter Spitzenwert, wahrscheinlich eine direkte Folge der leeren Kassen durch die Pandemie; ein Glücksfall für die Nachwuchskicker.

Nachspiel

Es waren leider nur mehr Stehplätze zu vergeben und die Anstellerei um eines aus drei Gerichten war uns schließlich zu mühsam und wir verlagerten “das Spiel” in den Garten des Gasthauses “der Hütteldorfer”.

Links

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

Am 1. Juli, pünktlich zu Beginn der Corona-Lockerungen, lädt Rapid zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Eingeloggte Mitglieder können das Treffen in voller Länge über Rapid-TV sehen: https://tv.skrapid.at/detail/video/das-sk-rapid-mitgliedertreffen-2021-17673.

Greencheck

Die Freude am Wiedersehen nach langer Pause war groß. Christian zeigte stolz seinen neuen Doppelhalter “Pumuckl on Tour” (siehe Bilder). Am Eingang wurden 3G-Status, Ausweis und Eintrittskarte kontrolliert. Einen Tipp bekamen wir von einem Rapidler, den ich Euch nicht vorenthalten will: Über die Adresse https://greencheck.gv.at kann man den QR-Code von Grünen Pass leicht überprüfen:

Funktioniert übrigens am PC gleich gut wie am Handy. Man kann den Code sowohl von einem schon mehrfach gefalteten Papierdokument als auch von einem Handydisplay gut ablesen.


Wir starteten in den Abend mit einer Schnitzelsemmel und einem Bier auf der Terrasse von dem VIP-Saal.

Lukas eröffnete die Mitgliederversammlung nach dem gemeinsamen Absingen der Rapid-Hymne – man darf wieder singen – in den “Kirchen” des Landes.

Präsident Bruckner begann seinen Vortrag mit einem dicken Paket an Moderationskarten, legte sie aber nach einigen Minuten wieder beiseite und beschränkte sich auf einen einfachen Notizzettel.. Er dankte allen Stakeholdern der Idee “Rapid” für ihre Engagement in der schwierigen Zeit der Pandemie. Immer wieder wurde gesagt, dass der Zusammenhalt und die Beträge aller das Überleben gesichert hat. Präsident Bruckner gratulierte Zoki zu seiner neuen Rolle als Großvater und überreichte im einen Strampler für den neugeborenen Enkel.

Zoki erläuterte die Zu- und Abgänge und betonte auch, dass das Transferfenster noch bis Ende August geöffnet bleibt, wir daher noch nicht vom endgültigen Kader ausgehen können. Das entscheidende Motiv für den Abgang von Dejan Ljubicic nach Köln und Mateo Barać nach Sotschi war wohl das mehrfache Gehalt, das sie bei ihrem zukünftigen Arbeitgeber erwarten können, ein Umstand, den wir als Rapid schmerzlich zur Kenntnis nehmen müssen.

Geschäftsführer Christoph Peschek erklärte mit Power-Point-Unterstützung die schwierige Situation des Vereins in der Pandemie. Keinen anderen Verein hätte diese Zeit mehr getroffen als Rapid; sowohl im nationalen noch im internationalen Vergleich. Die Haupteinnahmequelle von Rapid ist der Spieltag bei vollen Rängen. Und alle diese Einnahmen sind mit einem Mal ausgefallen. Als Beispiel nannte Christoph die fünf Spiele der Meistergruppe, in denen man mit Einnahmen in der Höhe von 3 Millionen Euro hätte rechnen können. In der zweiten deutschen Liga decken die Fernsehgelder 53 % der Einnahmen ab, bei Rapid sind es nur 7%. Daraus kann man die existenzielle Wichtigkeit der Einnahmen an Spieltagen und die wichtige Rolle der Fans ableiten.

Der Ausfall von IMMO-UNITED als Sponsor konnte durch die Verkaufsabteilung der drei vakanten Logen kompensiert werden. Trotz Pandemie konnten neue Sponsoren und Partner gewonnen werden. Der Ausfall von VW-Kamper als Partner lag an der Veränderung der weltweiten Werbestrategie von VW, die nur mehr an Nationalmannschaften adressiert. Josef Kamper ist nach wie vor Förderer der Rapid-Idee, siehe https://www.skrapid.at/de/startseite/news/news/aktuelles/2021/07/namhafte-spende-fuer-den-gruen-weissen-nachwuchs.

Rapid hat trotz Pandemie das Projekt “Trainingszentrum” durch Unterstützung durch die Gemeinde Wien (finanziert einen Rasenplatz am Gelände) und Varta (Tojner, 10-jährige Partnerschaft) vorangetrieben. Das Hauptspielfeld wird dieselben Abmessungen wie das Spielfeld im Allianz-Stadion haben: 105x68m. Die bisherigen Tennisplätze und der der Swimming Pool werden durch ein Spielfeld mit Rasenheizung und -kühlung ersetzt. Insgesamt gibt es beim Trainingszentrum selbst drei Plätze, insgesamt aber – mit den Areal des Happel-Stadions – 9 Plätze. Es wird die Möglichkeit geben, dass Mitglieder – ähnlich wie beim Stadionbau – die Baustelle besuchen.

Didi Kühbauer befindet sich derzeit mit der Mannschaft auf Trainingslager in Bad Tatzmannsdorf und wurde über eine Videokonferenz in die Mitgliederversammlung eingebunden. Er berichtete über ein gutes Mannschaftsklima und einen guten Trainingsfortschritt. Als zukünftiger Kapitän wurde Christopher Dibon nominiert, sein Stellvertreter wird Max Hofmann sein.

Laurin Rosenberg und sein Museumsteam konnte der besucherfreien Zeit auch Positives abgewinnen, weil man Projekte vorantreiben konnte, für die ansonsten wenig Zeit erübrigt werden kann. Laurin stellt die Broschüre “Deutscher Meister war nur der SCR” vor, die im Fanshop um 7,- Euro erhältlich ist.

Mitglieder konnten selbst Fragen an das Präsidium richten. Mit besonderem Applaus begleitet war der Auftritt von Andy Burger mit Pascal, der sich bei den Akteuren für ihr Engagement in der Corona-Zeit gedankt hat. Weniger Anklang fand die Aufforderung von Franz Binder, ob man nicht bei den Strafen, die Rapid für verschiedene Fan-Aktionen zahlen muss, sparen könnte. Die Höhe der Strafen kann man übrigens in der jährlichen Geschäftsberichten nachlesen.

Helmut Mitter berichtete von bereits 10.000 verkauften Abos. Er war voller Optimismus für eine “volle Hütte” für das kommende Championsleague-Spiel gegen Sparta Prag. Bekanntgegeben wurden auch Termin und Ort für das Cupspiel gegen Toni Polsters Wiener Viktoria mit Freitag, 16.7.2021 20:30 im Allianz-Stadion. Helmut scheidet wegen seiner Anstellung aus dem Wahlkomitee aus. An seiner Stelle wurde der viertgereihte der früheren Wahl, Christian Weiss nominiert.

Links

Peter Elstner (*1940, †2021)

Peter Elstner (Foto Benutzer Steindy, Wikipedia)

Peter Elstner (*1940, †2021)

Besonders den Besuchern der Spiele von Rapid II war Peter Elstner als Medientrainer an der Rapid-Akademie ein Begriff. Ich bin dem prominenten Sportreporter bei zwei Anlässen begegnet:

  • bei einer Mitgliederversammlung des “Klub der Freunde des S.C.Rapid” am 11. November 2010 wo er gemeinsam mit Didi Kühbauer, Peter Stöger und Zoki Barisic Gast war. Er erklärte uns damals seine Rolle als Mediencoach bei der Nachwuchsmannschaft im Rahmen der Akademie.
  • bei unzähligen Spiele von Rapid II, wo er seine Schützlinge am Spielfeld beobachtete. Das folgende Bild ist typisch für “das kleine VIP” bei Spielen von Rapid II und ist vom 15. Mai 2015 am Elektra-Platz. Vlnr.: Gerhard Niederhuber, Peter Elstner, Rudi Edlinger und Gerhard Höckner.

Sprüche von Peter Elstner

  • “Ich bin’s, der Peter, lass uns rein, Pepi, wir sind auf Sendung!” zu Josef Hickersberger nach dem legendären 3:0 bei der WM_Quali 1989 vor der Kabinentür der Mannschaft; gleichzeitig Buchtitel 2019.
  • “Es gibt keine Trotteln mehr”, Kurier 2015
  • “Ich finde, wenn ich Journalist bin, ist es meine Pflicht, zu berichten” (ligaportal.at, 2019)
  • “In der Verlängerung zählt das Golden Goal für die Mannschaft, die es erzielt.”
  • “Auf guat Wienarisch muaß man sich langsam froagn, ob da Ipoua net an Pecka hat.”
  • “Toni, wenn Sie jetzt diese Bilder sehen, was geht da jetzt in Ihnen vor? Sie san ja eh schon a ausgekochter nordischer Ski.”
  • “Viermal die Note zwanzig – nur der Japse gibt’s net.”

Links

Buchpräsentation “Mein Leben mit Rapid 27,5”

Buchpräsentation “Mein Leben mit Rapid 27,5”

Am 27.5.2010 präsentiert Andy Marek sein Buch “Mein Leben mit Rapid 27,5”. Es enthält 109 Geschichten aufgeteilt auf 27,5 Kapitel. Der Abend war ein aufwändig inszenierter Rundgang durch die Geschichten des Buchs.

Andy Marek

Andy singt “Für di schlågt mei Herz”

Kapitel 1-7

Andy und Lukas präsentieren die Inhalte in Kurzform

1. Musik, Mode und ein bisschen Rapid
2. “Ich heiße Andy Marek und komme aus dem Waldviertel”
3. Was Fleischknödel alles bewirken
4. “Seavas Andy”, gegenseitige Wertschätzung
5. Wir sind die Grünen, die Grünen von Rapid
6. In Hütteldorf sind wir zu Hause
7. Europäische Weltklasse

Michael Schottenberg

Der frühere Intendant des Volkstheaters, Michael Schottenberg, liest die Geschichte “Der Stadionsprecher”.

Mitstreiter von Andy

Walter Weiß (Stadionchef), Gaby Fröschl (Büroleiterin), Werner Kuhn (Manager), Ernst Dokupil (“Sonnenkönig”)

Grußbotschaften über Video-Stream

…von Jan Åge Fjörtoft, Heribert Weber und Ladi Maier

Kapitel 8-14

Andy und Lukas präsentieren die Inhalte in Kurzform

8. “Herr Präsident, ich würde gerne Merchandizing machen”
9. Schwere Stunden
10. Des gibt’s nur bei Rapid
11. Mein Versuch, es allen Recht zu machen
12. Dreimal Party, jede Menge Stress
13. Und täglich grüßt das Murmeltier
14. “Andy, moch wos”

Die Co-Autoren des Buchs

Lukas Marek und Günter Bitschnau (früher Leiter der Presseabteilung)

Andy Marek bedankt sich bei allen, die zu den Inhalten und Bildern beigetragen haben.

Andy Lee Lang

Andy singt “Ooh Rapid”

Der erkrankte Pascal wird von Andy Marek begrüßt.

Florian Scheuba

Florian Scheuba liest die Geschichte “Die Bühne Block West”

Die Präsidenten

Rudolf Edlinger ist gesundheitlich angeschlagen und entschuldigte sich.

Günter Kaltenbrunner, Michael Krammer, Martin Bruckner erzählten über ihre Zeit mit Andy. Die Schlussworte spricht Michael Krammer und betont, wie bedeutend die Rolle von Andy in der Zeit der Planung des neuen Stadions war. Die von Andy initiierte Großveranstaltung in der Stadthalle war ein Wendepunkt in der Akzeptanz des Projekts durch die Behörden.

Grußbotschaften über Video

Stefan Schwab und Christopher Trimmel wünschen Andy und seinem Buch viel Erfolg.

Kapitel 15-19

Andy und Lukas präsentieren die Inhalte in Kurzform

15. Sportliche Sternstunden und Niederlagen mit Folgen
16. Die Stimme Rapids und …
17. “Ich glaube erst, wenn es dasteht”
18. “Das werde ich nie vergessen” Teil 1
19. Die Nummer 1 bei Veranstaltungen sind wir
20. Was unbedingt notwendig war
21. Tripple Check

Rapid-Lied

Leo Aberer singt den Raggae “Rapid”

Steffen Hofmann und Mario Sonnleitner

Sowohl Steffen Hofmann (2002-2018) als auch Mario Sonnleitner (2010-2019) verkörpern den Spielertyp, der sich den Fans gegenüber öffnet und keine Mühe scheut, um die Popularität von Rapid zu steigern.

Torhymnen

Andy hat Spieler eingeladen, die in diesen 27,5 Jahren für Rapid gespielt haben. Und es wäre nicht Andy, wenn er sie einfach nur auf die Bühne gebeten hätte; er hat sie nach der zu ihrer Zeit verwendeten Tormelodie gerufen:

1992 Star Wars (Michi Hatz und Raimund Hedl)
1994 Go West (Florian Sturm)
1996 Rapid Hymne (Christopher Drazan)
1998 Walk out the door (Ümit Korkmaz, Tanju Kayhan)
2001 Wir sind Rapid (Markus Katzer)
2005 Seven Nations Army (Andreas Dober)

Steffen Hofmann

Steffen Hofmann und Andy Marek tragen den Schmunzelhit “Da ist ein Loch in der Kanne” vor.

Christopher Sailer

Christopher Sailer las eine Geschichte über eine Auswärtsfahrt in Glasgow und interpretiert die Erzählung ziemlich frei, sehr zum Gaudium des Publikums. Die Pointe: es wurde ein Hotel mit violetter Einrichtung gebucht.

Grußbotschaften über Video

…von Louis Schaub, Peter Pacult, Alex Kristan als Hans Krankl

Geschäftsführer und Freund Christoph Peschek

Zitat Christoph Peschek, der die Stellung von Andy Marek in der Rapid-Familie kennzeichnet: “Wer unter mir Geschäftsführer ist, ist mir egal.”

Zitat Christoph Peschek: “Der ‘Thomas Gottschalk von Rapid’ ist wieder da.”

Kapitel 22-27,5

Andy und Lukas präsentieren die Inhalte in Kurzform

22. Hinter jedem erfolgreichen Mann…
23. “Das werde ich nie vergessen”, Teil 2
24. Gemeinsam, kämpfen, siegen
25. Rapid verlässt man nicht
26. Vom Beifahrer zum Partner
27. Der Abschied
27,5. Danke! Bitte!

Er half jedem, und plötzlich…

Andy Marek liest Geschichten über Ivica vor. Einige kannten wir schon, die beste war aber die letzte über die Szene am Swimmingpool auf Zypern.

Zusammenfassung

Als ich Andy Marek erstmals in einem Gespräch begegnet bin, hatte ich den Eindruck, als wäre ich selbst dieses “Rapid”; genau das vermittelt die aktuelle Mitglieder-Werbekampagne mit Florian Scheuba. Es ist ganz egal, wer sein augenblickliches Gegenüber war; diese Person war “Rapid”.

1W4 = 3

Eine Position wie die von Andy Marek kann man nicht einfach nachbesetzen; das ist wie mit Heinz Conrads (übrigens auch ein Rapidler) oder Marcel Prawy oder Karl Farkas. Bei Rapid hat man daher die Formel 1W4=3 (Ein Waldviertler, drei Leut) angewendet:

Andy Marek = Lukas Marek + Helmut Mitter + Robert Racic

Mr. Rapid I und Mr. Rapid II

Dionys Schönecker hat in 28 Jahren den sportlichen Grundstein für Rapid gelegt; man nennt ihn “Mister Rapid”; Andy Marek hat in 27,5 Jahren die wirtschaftliche und organisatorische Basis gelegt und der Beiname “Mister Rapid II” wird dem gerecht. Ich habe Andy einmal als “Dionys Schönecker der Neuzeit” bezeichnet. Dieses “Neuzeit” ist einer frühen Rapid-Chronik entlehnt, in der die ersten drei Jahrzehnte des Vereins in den Kapiteln “Altertum”, “Mittelalter” und “Neuzeit” beschrieben werden.

Links

Bei den Bildern gibt es auch eine Audio-Aufzeichnung der Veranstaltung (185 MB) zum Nachhören der Veranstaltung.

Artikel im Tagebuch über Andy Marek

Bitte beachtet besonders die Entwicklung der Zuschauerzahlen und den Schlussabsatz in http://klubderfreunde.at/2017/12/der-rapid-turbo/. Hier wird gezeigt, dass nicht die seltenen sportlichen Erfolge den Höhenflug von Rapid bewirkt haben, sondern dass es die Hinwendung zu den Anhängern war, verkörpert durch Andy Marek.

Green-White-Walk

Green-White-Walk

Rapid bietet auch dem nicht so betuchten Anhängern die Möglichkeit, etwas zum Gesamterfolg der Mannschaft beitragen zu können. Ein solcher leistbarer Beitrag ist ein Baustein am Green-White-Walk.

Unsere Tante war in ihrer Jugend auch begeisterte Rapid-Anhängerin, und daher haben wir mit ihr gemeinsam einem solchen Baustein auf der Ehrentafel von Franz Binder erworben. Meine Idole aus der Schulzeit waren das Team rund um Rudi Flögel und Franz Hasil und daher war es mir ein Bedürfnis, uns auch auf deren Ehrentafel eintragen zu lassen.

Heute, am Pfingstsonntag war es soweit, die Tafel war fertiggestellt und wurde in Anwesenheit der beiden Legenden enthüllt. Lukas begrüßte die Gäste und Präsident Martin Bruckner betonte die wichtige Rolle der Legenden für Rapid. Er selbst hatte zwar beide nicht spielen sehen, doch sie waren seines Vaters Idole.

Während Rudi Flögel den sesshaften Fußballer verkörpert, der den Namen “Rapid” durch vier Meistertitel und vier Cupsiege gefestigt hat, war Franz Hasil einer der ersten international bekannten österreichischen Fußballer, der den Namen “Rapid” in Europa bekannt gemacht hat.

Wenn man den Erzählungen der beiden Legenden lauscht, taucht man in eine versunkene Fußballwelt ein.

Rudi Flögel

Damals in den 1950er Jahren musste man noch einem Beruf nachgehen, wenn man Fußballspielen wollte. Seine Eltern bestanden darauf, dass Rudi einer geregelten Arbeit nachging. Nur unter dieser Bedingung durfte er am Training und an den Spielen der Nachwuchsmannschaft von Rapid mitmachen. Und er bekam eine Stelle beim Rapid-Zeugwart, daher waren Beruf und Berufung gleichzeitig bedient. Am Abend trainierte er mit seiner Nachwuchsmannschaft und am Nachmittag, in Arbeitspausen, beobachtete er das Training der Kampfmannschaft. Einmal fehlte in der Kampfmannschaft ein Spieler und Ernst Happel lud ihn ein, mitzuspielen. Die Qualitäten des jungen Mannes sind aufgefallen, und führten dazu, dass er noch als Nachwuchsspieler, 1957, bei einer Amerikareise der Kampfmannschaft mitgenommen wurde, was in der damaligen Zeit eine Sensation war.

Franz Hasil

Franz Hasil war ein jüngerer Kollege von Rudi Flögel und betonte ihr harmonisches Zusammenspiel. Unter den Trainern Binder/Körner sollte er eine für ihn ungewohnte Position als linker Außendecker einnehmen. Er hat im Nachhinein das Gefühl, dass Rapid mit einer anderen Aufstellung noch einen weiteren Meistertitel hätte gewinnen können. Hasil zog es zu Schalke, und auch dort wurde er in eine ungewöhnliche Position, die des Mittelstürmers, gedrängt, das aber durchaus erfolgreich. Schließlich landete er bei Feyenoord und wurde dort Meister, gewann den Europapokal der Meister (heutige Championsleague) und auch den Weltpokal neben vielen weiteren Titeln. Bei einem Empfang bei der holländischen Königin meinte diese, dass er als Fußballer einen Traumberuf hätt. Seine wienerisch gefärbte Antwort: “Sie habn oba aa ka schlechte Hockn.” wurde von den Dolmetschern zu wenig verstanden, um übersetzt worden zu sein.

Zum Abschluss der Feier wurde die Ehrentafel enthüllt und jeder eingeladene Gast wurde gemeinsam mit Rudi Flögel und Franz Hasil bei der Ehrentafel fotografiert. (Bild folgt)

Weitere Informationen

Anmerkungen

“Der Vergleich macht Sie sicher”, sagt die Werbung, und es gibt gar keine andere Möglichkeit, eine Qualität zu bemessen. Natürlich vergleichen wir auch Lukas mit Andy, aber abgesehen von der Anrede mit “Herr Flögel und “Herr Hasil, die bei Lukas‘ Vater wohl kollegialer ausgefallen wäre, können wir nur unsere große Bewunderung dafür aussprechen, wie professionell Lukas den Laden schupft! Manche meinen, dass er bereits im Begriff ist, seinen Vater sogar zu übertrumpfen!

Durch die Aussprache des Namen von Franz Hasil mit Betonung auf dem A wie Hásil, denkt man unwillkürlich an eine Verwandtschaft zum “Hasen”, doch wenn man die beiden Silben kurz ausspricht, also wie “Hassil”, erinnert der Name an einen tschechischen Feuerwehrmann (hasič) oder jemanden der löscht (hasil).

Fanklubtreffen

Fanklubtreffen

Beim Empfang wurden die drei “G” geprüft, die Sitze wurden zugeteilt. Wegen der Corona-Regeln war die Sitzordnung aufgelockert, Lukas führte souverän durch den Abend. Hätte er es nicht erwähnt, wäre es uns gar nicht bewusst gewesen, dass es seine erste Moderation eines Fanklubtreffens war. Gratulation!

Dass man das Fanklubtreffen am allersten Tag angesetzt hat, an dem das möglich war, ist bezeichnend für die Motivation der Leitung von Rapid. Es wurde auch seitens der Fanklubs den leitenden Rapidlern für das Durchhalten in diesem schwierigen Jahr gedankt (vorgetragen vom Obmann der “Magistri Rapid”).

Martin Brucker, Präsident

Unser Präsident richtete Dankesworte an die Fans, die den Verein in dieser schwierigen Zeit in einer ziemlich einmaligen Weise unterstützt haben. Man hatte den Eindruck, als würden die derzeitigen Schwierigkeiten beim Veranstalten von Fußballfesten geradezu ein Kitt des Zusammenhalts innerhalb des Führungsteams.

Christoph Peschek, GF Wirtschaft

Die Pandemie hat den Fußball schwer getroffen, aber Rapid ist durch die Art der Finanzierung aus den Zuschauereinnahmen besonders betroffen. Die Beschränkung auf 3.000 Zuschauer ist für weniger populäre Vereine fast keine Beschränkung, für Rapid ist sie aber besonders schmerzhaft. Ein Spiel mit nur 3.000 Zuschauern erzeugt mehr Kosten als an Einnahmen zu erwarten ist.

Ein fairer Wettbewerb erfordert Regeln und die Einhaltung dieser Regeln. Rapid wendet sich gegen Praktiken, die mit Umgehungen der Regeln arbeiten,. Es geht um das TPO (=Third Party Ownership), die Beteiligung an Transferrechten an Spielern durch Dritte. TPO ist seit 2015 durch die FIFA verboten. Hier einige Links zum Einlesen in diese Thematik:

Zoran Barisic, GF Sport

Zoki bedankt sich bei den Anwesenden mit dem Spruch des Tages: “Würde gerne alle einzeln abbusseln, aber Gott sei Dank lassen das die Corona Regeln nicht zu.”

Warum die letzten drei Spiele verloren wurden, ärgert ihn wahrscheinlich noch mehr als uns, über die Gründe kann auch er nur spekulieren.

Mario Sonnleitner werde wohl in der kommenden Saison kein Thema mehr für die Kampfmannschaft sein, doch wolle man den Führungsspieler in irgendeiner Form für Rapid erhalten.

Helmut Mitter, Direktor Klubservice

Helmut berichtete über Fanklubgründungen während der zuschauerlosen Zeit. Es gibt Bemühungen, den Fanklubs bei der Fertigung von personalisierten Fanartikeln behilflich zu sein (Beispiel Fanschal des Fanklubs “Grüne Festung Fürstenfeld”, siehe Bilder).

(1) Lukas Marek; (2) Martin Bruckner; (3) Zoran Barisic, Christoph Peschek, Lukas Marek; (4) Helmut Mitter

Nächste Termine

Sa 2021-05-22 17:00 Rapid-LASK
So 2021-05-23 15:00 Enthüllung Ehrentafel für Rudi Flögel und Franz Hasil
So 2021-05-23 17:00 Rapid II-Austria Klagenfurt
Di 2021-05-25       Rapideum öffnet, Stadionführungen sind wieder möglicht.
Do 2021-05-27 18:30 Buchpräsentation von Andy Marek "Mein Leben mit Rapid 27,5"
Di 2021-06-01       Betriebsstart in der Rekordmeisterbar
Mo 2021-06-28       Mitgliederversammlung
Sa 2021-10-09       Fanklubturnier

Kulinarik

  • Frankfurter & Debzeziner mit Senf, Mayo und Kren
  • Getränke frei für alle

Links

EwkiL: Bericht · Bilder