Rapid-Schani

Rapid-Schani ist ein Versuchsprojekt – zunächst auf der Nord-Tribüne, mit dem der Stadionbesucher sich das Anstellen ersparen kann. Essen und Getränke werden an den Platz geliefert. Es erinnert an das Service von MacDonald’s, bei dem die Bestellung ebenfalls an den Tisch serviert wird und tatsächlich ist beim Mäc die Konsumation tatsächlich relativ entspannt. Kein Warten in der Schlange, kein Sich-anstellen am Schalter mit der längsten Warteschlange, und alles ohne Mehrpreis.

Aus dem Werbeprospekt

Was ist der Rapid Schani?

Der Rapid-Schani ist ein neues Service, das seit dem LASK-Spiel im Testbetrieb befindet. Mit dem Rapid Schani kannst du dir zwischen der 5. und 35. bzw. zwischen der 50. und 80. Minute dein Essen und deine Getränke direkt zu deinem Sitzplatz liefern lassen. Die Bestellung erfolgt einfach und intuitiv über eine mobile Webseite.

Was kostet der Rapid Schani?

Im Testbetrieb fallen keinerlei Gebühren oder Produktaufschläge an. Die Preise sind somit mit jenen an den Kiosken ident.

Wie kann ich bezahlen?

Die Bezahlung erfolgt im Zuge des Bestellvorgangs per Kreditkarte. Sobald der Bestellvorgang erfolgreich abgeschlossen ist, werden deine Getränke und Speisen zu deinem Sitzplatz gebracht.

Wie bekomme ich meinen Becherpfand zurück?

Wie an den Kiosken erheben wir auch beim Rapid Schani für Getränke einen Becherpfand von jeweils € 2. Du kannst deine Becher später wie gewohnt an den Kiosken zurückgeben. Der Pfand wird dir entweder auf deine Rapid Mari€ gebucht oder du bekommst eine neue Karte mit einem Guthaben in Höhe deines Pfandes. Alternativ kannst du den Becherpfand wie gewohnt an das Projekt „Kinderzukunft Rapid“ spenden, indem du deinen Becher an den Fanshop-Kiosken in der Promenade abgibst!

Noch Fragen?

Besuche rapidschani.bringsta.com

Dort erfährt man, dass

  • das System bei ausgewählten Spielen verfügbar sein wird,
  • man die Bestellungen bis zur 70. Minute abgeben kann
  • es sich um einen Testbetreb ausschließlich auf der Nordtribüne handelt
  • es beim nächsten Heimspiel gegen die Admira am 15. September wieder in Betrieb sein wird.

Anleitung

Heute testen wir den Rapid Schani – ein kostenloses Catering-Lieferservice direkt zu deinem Sitzplatz:!

Scanne den QR Code oder rufe rapidschani.bringsta.com auf.

  1. Wähle deinen Sitzplatz aus.
  2. Bestelle Essen & Getränke direkt zu deinem Sitzplatz.
  3. Der Rapid Schani steht im Testbetrieb nur auf dieser Tribüne zur Verfügung.

Anmerkungen

Grundsätzlich wäre ein solches System nicht unpraktisch, man erspart das Anstellen und kann auch während des Spiels Speis und Trank bestellen.

Dass es aber nicht gelungen ist, das Bestellsystem mit der Rapid-Marie zu verbinden, ist ein ziemlicher Mangel, denn damit ist Rapid wieder einmal Spitzenreiter, nämlich in der Disziplin: „Anzahl der bargeldlosen Zahlungssysteme im Stadion“. Die Zahlungssysteme werden leider nicht überall angenommen, sondern hier das eine und dort das andere: Kreditkarte (Schani) + Rapid-Marie (Kiosk) + Bankomat/Kreditkarte (Rapid-Shop).

Die Rapid-Marie hat zwei Vorteile: der Zahlungsvorgang ist schneller, und Rapid hat das Geld aller im Voraus aufgebuchten Beträge am Konto. Was wir nicht wissen, wie groß dieser zweite Vorteil wirklich ist, dass dafür die Besucher viele Nachteile in Kauf nehmen müssen, denn es ist leider kein echtes „Rapid-Geld“ sondern nur ein „Kiosk-Geld“. Vielleicht wartet man die Ergebnisse des Probebetriebs ab und vereinheitlicht danach die Zahlungssysteme. Wenn das aber angedacht wird, dann könnte man auch einige andere Grundsatzfragen der Bezahlung klären:

  • Rapid-Marie ja, aber überall! Warum kann man mit der Rapid-Marie nicht auch anderswo, also im Shop oder im Internet bezahlen? Es ist klar, dass das tatsächlich unüberwindliche technische Hürden bedeuten könnte, aber es ist jedenfalls kein Vorteil für den Besucher.
  • Kreditkarte/Debitcard statt Rapid-Marie? Da der „Rapid-Schani“ ohnehin nur mit Kreditkarte zu funktionieren scheint, könnte man die Kredikartenzahlung auch gleichzeitig für die Kioske anwenden und statt Rapid-Marie-Karten Prepaid-Karten von Visa/MasterCard einsetzen, womit man eine vereinheitlichte Bezahlmöglichkeit geschaffen hätte, die auch anderswo genutzt werden kann. Der Vorteil der Rapid-Marie, die schnellere Bezahlung wäre mit Kreditkarten genau so gegeben, Bleibt eben die Frage, wie vorteilhaft für Rapid der „zinsenlose Kredit“ durch die auf die Rapid-Marie-Karten aufgebuchten Beträge ist. Die Mitgliedskarte von Rapid könnte zu einer Kreditkarte/Prepaid-Kreditkarte aufgewertet werden.
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Wappenzeremonie des SK Rapid

Mir gefällt das Wappenzeremoniell von Rapid sehr gut, viel besser als die Salzburger Kopie deutscher Fahnenwachler. Der wichtigste Grund ist, dass bei Rapid die Mitglieder eine schöne Aufgabe übertragen bekommen und Teil des Fußballspiels sein können.

Ich staunte nicht schlecht, als ich bei der Wappenzeremonie beim Spiel gegen den LASK Gregor als einen der Wappenträger erkannt habe. Wahrscheinlich war das der Grund für den klaren Sieg! Aber es war auch der Anlass, zu fragen, ob man nicht auch selbst einmal dabei sein könnte. 

Boli steht im Weg

am Weg zur Mitte

angekommen!
 

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In der aktuellen Saison 2017/18 wurde am Beginn eines jeden Heimspiels, etwa 15 Minuten vor Spielbeginn eine Wappenzeremonie eingeführt, bei der je sechs Mitglieder das älteste und das aktuelle Wappen in die Mitte des Spielfelds tragen. Begleitet wird dies durch das gleichzeitige Absingen der Rapid-Hymne im Stadion.

Nach der Hymne werden die Wappen abgelegt und nach dem Einlaufen und gegenseitigen Begrüßung der beiden Mannschaften werden die beiden überdimensionalen Wappen wieder vom Feld getragen.

Anmeldung

Anmelden können sich alle Rapid-Mitglieder (1 x pro Saison) unter folgendem Link:
https://www.skrapid.at/de/startseite/mitgliedschaft/mitgliedschaft/wappenzeremonie/

Nach der Anmeldung bekommt man ein Email mit einem vorgeschlagenen Termin, dieser kann nach Rücksprache aber auch alternativ gewählt werden, sollte man an diesem Tag keine Zeit haben

Treffpunkt

Der Treffpunkt ist jeweils eine Stunde vor Anpfiff, beim Eingang zum Platz West1 neben der Röhre.

Betreuung

Man wird von einem Mitarbeiter des SK Rapid betreut. und erhält von ihm beim Eingang eine Akkreditierung. Nach Erhalt der Akkreditierungen wird man am Trainingsplatz entlang zur Ecke Nord/Haupttribüne gebracht.

Instruktion

„Knapp bevor unsere Mannschaft zum Aufwärmen ins Stadion kommt betreten auch wir das Spielfeld um die beiden Planen mit den Wappen vorzubereiten. Danach gibt es eine gewisse Wartezeit, diese kann genutzt werden um Fotos zu machen, oder einfach nur die Atmosphäre zu „inhalieren“. Mit dem Beginn der Rapid-Hymne werden dann die beiden Wappen zu ihren am Feld vorgesehenen Plätzen gebracht, und dort bis zum Ende derselben möglichst gespannt in der Luft gehalten. Danach werden die Wappen auf den Boden gelegt, währenddessen bleibt man einfach am Platz stehen.

Ein tolles Erlebnis, da hier noch die Aufwärmphase voll im Gange ist, und die Mannschaft um dich herum trainiert.

Nachdem die Mannschaften vom Schiedsrichterteam aufs Feld geführt wurden, und die Teams das traditionelle „Handshake“ absolviert haben, werden die Wappen am kürzesten Weg von den Wappenträgern vom Spielfeld gebracht. Danach bleibt noch knapp Zeit, die gewohnten Plätze auf den Tribünen einzunehmen.

Fotos

Fotos während der Zeremonie sind nicht erlaubt!


Es ist eine Schande, dass wir da noch nicht dabei waren! Wir werden das noch in der laufenden Saison nachholen!

Alle Wappenzeremonien 2017/18

Bis zum Heimspiel gegen St. Pölten im Oktober 2017 trug man die Wappen an der Längsseite, danach an der Querseite. Bei den Bilder fällt auf, dass das überdimensionale Rapid-Trikot nur bei fünf von 13 Spielen zu sehen war.

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Green-White-Greenkeepers

Am Weg zum perfekten Rasen

Nach dem Ball ist wohl der Rasen das wichtigste „Spielgerät“. Gerade eine technisch auf hohem Niveau spielende Mannschaft wie Rapid profitiert von einer gleichmäßigen Spielfläche. Wenn die Bewegung des Balls wegen vieler Unebenheiten nicht voraussagbar wird, profitiert ein technisch schwächerer Gegner. Spiele auf sehr strapazierten Fußballplätzen oder auch solche auf hartem Boden wie beim Spiel WAC-Rapid im Herbst zeigen, wie wichtig es ist, dass der Rasen auf Top-Niveau ist.

Ein Blick nach England

Bei Fußballfahrten zwischen 2007 und 2009 nach England ist uns aufgefallen, dass man dort ein engeres Verhältnis zum Spielfeldrasen hat. Drei Dinge waren es, die das gezeigt haben:

  • Der Guide bei der Stadiontour hat unmissverständlich klar gemacht, dass er sofort die Polizei holen würde, wenn ein Besucher seinen Fuß auf den Rasen setzen sollte; und er meinte das ernst.
  • Der Rasen wurde nach dem Aufwärmen und in der Pause von acht Spezialisten mit Gabeln wieder in den bestmöglichen Zustand gebracht.

    Rasenpflege in der Pause des Spiels Chelsea-Westham (15.8.2009)
  • Für das Tormann-Training wird ein eigenes Trainingstor „Temporary Goalmouth“ aufgestellt, um den Rasen beim Spielfeldtor zu schonen.

    Trainingstor beim Aufwärmen vor dem Spiel Wigan-Bolton (1:3) am 7.4.2007 (mit Paul Scharner)
  • Im eigentlichen „Goalmouth“ darf nicht trainiert werden.
  • Wenn das Geld für ein Trainingstor nicht ausreicht, kann man sich behelfen:

    Behelfsmäßiges Trainingstor beim vom Spiel Millwall FC-Oldham Athletic (2:0) am 18.8.2009

Man wäre damals, vor 10 Jahren, geneigt gewesen zu sagen, dass in England auf einem „Rasen“ und in Wien auf einer „Wiese“ gespielt wird. Wir waren ein bisschen enttäuscht, dass man dem Rasen in Wien nicht ganz so viel Beachtung schenkt wie das in England der Fall ist.

Rapid, Hausherr im eigenen Stadion

Dann kam aber die Saison 2012/13 und Rapid war nicht mehr nur Untermieter sondern der Hausherr im eigenen Stadion. In dieser Zeit übernahm Harry Gartler die Verantwortung über das Stadion und sorgt sich seither mit seinem Team um die Rasenqualität.

Harry Gartler, man of the green.


Harry Gartler am 4.4.2014 beim Spiel Rapid Amateure – Austria Amateure

Und schon damals berichtete das Tagebuch, dass sich etwas Revolutionäres am Rasen ereignet hat. http://klubderfreunde.at/2012/07/rapid-hausmeister-in-st-hanappi/

Sechs Rasen-Spezialisten, bewaffnet mit kleinen Gabeln beseitigten in der Pause die entstandenen Unregelmäßigkeiten.

Bild vom Spiel Rapid-Wacker Innsbruck am 21.7.2012

Rasen im Allianz-Stadion

Beim Einzug in das Allianz-Stadion absolvierten wir die für Mitglieder obligatorische Stadionführung und siehe da, auch im Allianz-Stadion wies der Führer ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten des Rasens verboten sei. Allerdings war die Ausdrucksweise nicht ganz so rigoros wie in England, „Wienerisch abgefedert“, könnte man sagen.

Die Rasenspezialisten heißen nicht einfach „Platzwart“, denn der hat wieder andere Aufgaben. Sie heißen „Greenkeeper“.

Wenn man eine Stadionführung mitmacht, kann man eventuell diese konischen Behälter sehen, die an ein Gartenlicht erinnern. Es sind aber Niederschlagsmesser, die dabei helfen, die Bewässerung richtig zu dosieren.

Rasen-FAQ

Harry Gartler war so freundlich, dem Tagebuch Details über die Rasenpflege zu erzählen, und wir fassen seine Antworten im folgenden Dialog zusammen.

Spielfeld

  • Welche sind die Abmaße des Rasens, welche des Spielfeldes?
    • 68×105 m, die Innenmaße des Stadions sind 80x120m
  • Aus welchem Material sind die weißen Markierungen für das Spielfeld? Kalk?
    • Weiße Lebensmittelfarbe

Herstellung

  • Wer ist der Hersteller des Rasens?
  • Was würde eine Neuverlegung kosten?
    • Ca. €180.000.-
  • Wie lange dauert es, bis ein neu verlegter Rasen wirklich gut angewachsen ist?
    • Ca. 6-8 Wochen, je nach Witterung und Verlegezeitpunkt

Personaleinsatz

  • Wie viele Personen werden für die Rasenpflege eingesetzt?
    • Zwei Mitarbeiter ständig, auch für die beiden Rasentrainingsplätze und den Kunstrasen
  • Sind es an Spieltagen mehr?
    • Ja – zur Vorbereitung und auch zum Einhaken nach dem Aufwärmen und in der Halbzeit sind es 5-6 Personen
  • Kann man die Kosten des Rasens pro Jahr abschätzen? Das Wesentliche dürften ja die Personalkosten sein, oder?
    • Bitte um Verständnis das ich darüber keine Auskunft geben kann
  • Muss man Gärtner sein, um da mitarbeiten zu können?
    • Nein – Gärtner ist ein Vorteil aber viel Leidenschaft und die Bereitschaft in Seminaren die Kenntnisse auszuweiten sind das Wichtigste

      „Green-White-Greenkeepers“, Aufnahme Harry Gartler vom 29.11.2017

Pflege

  • Worin besteht eigentlich die Pflege, abgesehen vom Schnitt?
    • Da gehört sehr viel dazu: Düngen, Besanden, Topdressen, Airifizeiren, Vertikutieren, Belichten, Belüften, auf Krankheiten überprüfen usw.
  • Gibt es einen Pflegeplan?
    • Natürlich, dieser wird für das ganze Jahr erstellt und den Notwendigkeiten, Spielterminen bzw. dem Wetter permanent adaptiert
  • Was sind die Pflegemöglichkeiten neben dem Bewässern und dem Schnitt?
    • Besanden, Düngen, Airifizieren, Vertikutieren,
  • Welche Geräte werden für die Rasenpflege eingesetzt?
    • Rasenmäher, Düngewagen, Besandungsmaschinen, Airifizierer, Vertikutierer
  • Wie oft wird gedüngt?
    • Das ist unterschiedlich von Monat zu Monat, hier kommt es auch auf die Temperaturen und das Wetter an
  • Wie wird der Rasen belichtet?

Was sehen wir als Laien?

  • Wie kann man erkennen, ob der Rasen in einem guten Zustand ist? (Als Laie schaut man, ob bei einer Beanspruchung durch die Spieler, der Rasen dem Druck der Schuhe widersteht, dass also der Rasen gut mit dem Untergrund verwachsen ist.)
    • Man überprüft den Rasen ständig auf Scherfestigkeit, auf Krankheiten usw. – sollte dies alles passen dann funktioniert der Rasen auch
  • Kann man als Laie vom Sitzplatz aus erkennen, ob der Rasen in Ordnung ist?
    • Eher nicht, nur wenn große Rasenteile herausgerissen werden, kann man annehmen das etwas sein könnte, als Laie ist es aber sehr schwer erkennbar
  • Sagt es etwas aus, wenn die Rasenstruktur unregelmäßig gefärbt ist?
    • Jeder Rasen hat verschiedene Grassorten in sich, daher kann es zu unterschiedlichen Färbungen kommen, ist aber grundsätzlich eher ein unwesentliches und optisches Thema

Bewässerung

  • Wir wird das Wetter und die Außentemperatur in den Gießrhythmus berücksichtigt?
    • Natürlich werden die Regenmangen kontrolliert und so der Wasserbedarf für den Rasen abgestimmt
  • Wird über die eingebauten Regendüsen bewässert oder werden diese nur vor dem Spiel eingesetzt?
    • Immer über die gesamte Beregnungsanlage, dies ist aber mehr als nur die mittleren Regner die Sie am Spieltag sehen
  • Wie wird die natürlich Regenmenge gemessen?
    • Mittels eigenen Plastiktrichtern mit Anzeigen die in den Rasen gesteckt werden
  • Das Bewässern vor dem Spiel: gibt es da Vorschriften? Kann sich das der Trainer wünschen? Mögen das die Spieler? Kann das auf die Spielweise einen Einfluss haben?
    • Die Spieler werden gefragt, wann sie den Platz bewässert haben wollen. Einfluss hat es sehr wohl, da der Ball bei feuchtem Rasen schneller zirkuliert
  • Eine Zeitlang war der Rasen in einem sehr schlechten Zustand, hat sich aber erfreulicher Weise erholt. Was wurde gemacht?
    • Wir haben die Bearbeitung des Rasens selbst übernommen – im Herbst 2016 haben wir nach dem Pflegeanleitungen der Strabag Sportstättenbau gearbeitet. Die Bewirtschaftung wurde umgestellt, das Wetter war im März 2017 sehr gut, die Temperaturen haben gepasst, wir hatten 4 Wochen kein Heimspiel, das alles hat zusammen gepasst.
  • Man hört, dass manchmal Sand in den Rasen eingebracht wird (in Wiener Neustadt war das im Winter der Fall). Warum macht man das? Wie bringt man den Sand wieder raus?
    • Der Sand ist wichtig für die Stabilität und die Lüftung des Rasens, dieser wird aufgebracht und dann mittels Airifizierens mit Vollspoons in den Boden eingearbeitet. Das was Sie meinen in Wr. Neustadt hatte eher den Sinn, den Boden im Winter weicher zu machen da keine Rasenheizung vorhanden war, auf die Dauer aber macht es keinen Sinn so zu agieren.
  • Der Rasen wird wegen des Stadiondachs nicht gleichmäßig beleuchtet. Das hat man durch ein durchsichtiges Dach stark verbessert. In welcher Form berücksichtigt man diese ungleiche Belichtung?
    • Wir haben in der Planung eben darauf geachtet, dass wir sehr viel transparentes Makrolon verwendet haben, um so viel wie möglich natürliches Licht im Stadion zu haben. Der Rasen ist südseitig vor dem Block West mehr im Schatten und dadurch auch sensibler. Dazu haben wir uns jetzt einen Lichtbalken angeschafft, wo wir zumindest die Strafräume mit LED Licht künstlich beleuchten, um das Rasenwachstum zu fördern. Denn Licht und Luft sind das Lebenselixier des Rasens.
  • Gibt es so etwas wie eine Lebensdauer des Rasens?
    • Nein – hier kommt es wirklich darauf an wie das Stadion konzipiert ist und der Rasen auch beansprucht wird
  • Wann müsste der Rasen getauscht werden?
    • Sicher wäre es gut, den Rasen – wenn er gesund ist – trotzdem so alle 3 Jahre zu tauschen, ist aber nur notwendig wenn Probleme entstehen. Die Strafräume (5er Bereich) werden in der Regel 1-2x Jährlich getauscht.
  • Wenn man den Rasen benotet; welche Kriterien wendet man dabei an? Wann ist also der Rasen erstklassig?
    • Natürlich muss er scherfest sein, die Farbe satt grün, aber eigentlich ist es wichtig, dass die Spieler und der Trainer zufrieden sind.
  • Was macht man mit Schadstellen? Kann man dort Rasensamen einfügen, damit sich wieder ein Grün bildet?
    • Es wird ein Sand/Erde Gemisch eingestreut damit wieder Rasen nachwächst – ab Oktober auf Grund der Temperaturen wächst aber nichts mehr nach, daher ist es wichtig, schon vorher die Basis für die Wintermonate in der Bewirtschaftung des Rasens zu legen

Rasenheizung

  • Ab welcher Außentemperatur schaltet man die Rasenheizung ein?
    • Nach Bedarf – ca. eine Woche vor dem Spiel ja nach Temperaturentwicklung
  • Welche Vorlauftemperatur hat diese Heizung? In welchem Abstand sind die Rohre?
    • Ca. 80 Grad – Abstand ca. alle 20cm
  • Wie ist der Rasenuntergrund geschichtet? Wie dick ist der Untergrund?
    • Die Rasentragschicht ist ca. 15 cm hoch
  • Gibt es außer der Rasenheizung und der Beregnung noch etwas unter dem Spielfeld? (Außer der Schatzkiste natürlich.)
    • Die Drainage

Krankheiten und Schonung

  • Muss man vorsorglich Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen oder macht man das nur im Anlassfall?
    • Wir verwenden zur Vorsorge jetzt einen UV-C Lichtbalken, der schon vorsorglich die Krankheiten bekämpfen soll aber auch bei Auftreten einer Krankheit eingesetzt wird
  • Gibt es so etwas wie einen Rasen-Doktor, wenn der Rasen eine Beschädigung hat?
    • Ja es gibt Experten die wir kontaktieren, wenn etwas auftritt, von dem wir keine Kenntnis haben
  • Gibt es typische Rasen-Krankheiten?
    • Ja, z.B. Dollarspot oder Pythium (Wurzelfäule)
  • Ein sehr interessanter Aspekt des Betretungsverbots ist die Möglichkeit, Schädlinge einzuschleppen. Ist das schon vorgekommen?
    • Ja und zwar dann, wenn zum Beispiel die Profis in anderen Stadien spielen, wo eine Krankheit besteht, kann das schon übertragen werden
  • Vor Spielbeginn befinden sie viele Leute am Rasen. Wir dort der Rasen nicht sehr stark beeinträchtigt? Sollte man dort nicht temporär etwas zum Schutz auflegen?
    • Ja auch hier gibt es natürlich die Möglichkeit von Krankheiten. Das mit den Matten ist halt vor dem Spiel sehr aufwendig – aber eine Möglichkeit

Wir danken Harry Gartler für die Beantwortung der Fragen!


Der Rapid-Rasen

Rapid hat die Rasenpflege in den letzten Jahren auf ein hohes Niveau gehoben. Kleine Unterschiede gibt es noch zu den englischen Verhältnissen:

Es gibt viele Seiten, die sich der Pflege von Sportplätzen widmen, zum Beispiel Eurogreen.

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Inspirierende Stadionführung

Mit dem Fanklub „Grün-weiße Distel“ und ihrem Obmann Christoph besuchten wir die Räume des Allianz-Stadions. Der Rundgang dauerte drei Stunden.

Spannend. Beeindruckend. Informativ.

Die Stadionführung mit Rapid-Pfarrer Christoph Pelczar war ein ganz besonderes Erlebnis, denn sie zeigte Fußball aus der Warte eines Mentaltrainers, der die Inspiration der Akteure in seinen Ausführungen immer wieder als ein wichtiges Element beschrieben hat.

Die Führung war spannend, weil sie uns gezeigt hat, wie wichtig möglicherweise Unwägbarkeiten für Erfolg im Spiel sind, beeindruckend, weil unser Führer mit seinem Engagement sowohl für Rapid als auch für sein Anliegen, den Glauben, überzeugend präsentiert hat und informativ, weil wir kleine und durchaus auch größere interessante Interna aus dem Zusammenleben der Rapid-Akteure aus erster Hand erfahren haben.

Gemeinsam. Glauben. Kämpfen. Siegen.

Katholiken sind genial in der Art, fremde Gefilde zu erobern. Schaut einmal auf die Überschrift: scheinbar wie das Motto des Rapideums, das sich in der letzten Zeit zum Motto von Rapid entwickelt hat. Mit dem Zusatz „Glauben.“ wurde es zum Motto des Friedensgottesdienstes, an dem wir teilgenommen haben. Das dort vorgetragene Gebet für den Frieden, das auf Franz von Assisi zurückgeht, möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Gebet für den Frieden (Hl. Franz von Assisi)

Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens.
dass Ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt,
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert.
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten, nicht, dass ich getröstet werde,
s
ondern dass ich tröste; nicht, dass ich verstanden werde,
sondern dass ich verstehe; nicht, dass Ich geliebt werde,
sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Fußball und Religion, Integration oder Trennung?

Laurin Rosenberg hat in seiner Einleitung zur Führung einen Vergleich zwischen Religion und Fußball als Religion gezogen und dabei überraschende Parallelen in Äußerlichkeiten aufgezeigt, die auch in diesem Tagebuch schon einmal angesprochen worden sind. Pfarrer Christoph wollte diese oberflächlichen Vergleiche aber eher nicht gelten lassen.

Fußball und Kirche haben auch organisatorisch gewisse Gemeinsamkeiten, sind sie doch beide hierarchisch klar strukturiert. Die Vereine und deren Vertreter, die nach den Regeln dieser Fußballhierarchie arbeiten, sind die letzten in einer Kette übergeordneter Verbände. Ganz oben, in der FIFA, sitzt ein Fußballpapst, umgeben von Fußballkardinälen, die festlegen, wie Fußball gehandhabt werden soll. Und eine dieser Entscheidungen betrifft die Religion am Spielfeld und die hat dort – nach Meinung der Fußballoberen – nichts zu suchen (siehe Links).

Dem steht aber gegenüber – wie uns Pfarrer Christoph vermittelt hat, dass überraschend viele Spieler in der Hinwendung zu einem Glauben Kraft für das Spiel schöpfen und dadurch gestärkt die Spiele absolvieren. Und genau diese Kräfte hilft Pfarrer Christoph zu mobilisieren. Nun, uns, den sieghungrigen Anhängern kann es schließlich egal sein, warum die Spieler gut spielen; dem einen hilft Musik, dem anderen ein Glaube.

Wir haben erfahren, dass es auch in den Reihen unseres Ligakrösus sehr gläubige Spieler gibt, auch solche, die schon Tore gegen uns erzielt haben, und ich konnte mir das Schmunzeln nicht verkneifen, dass möglicherweise der Salzburger Pfarrer mit der Vermittlung „seines Glaubens“ mehr mentalen Erfolg hat als der aus Hütteldorf; oder ist es doch eher das Geld, das den Unterschied ausmacht?

Der Schutzpatron der Fußballer, ein Rapidler?

Bischof Alois Schwarz hat den 1981 heiliggesprochenen Aloisius Scrosoppi im Jahr 2010 in Pörtschach zum Schutzpatron der Fußballer erklärt. Rapid besitzt mit der Statue des Schutzpatrons Luigi (Aloisius) Scrosoppi ein Original und dürfte überhaupt der erste Fußballverein sein, der eine solche Statue besitzt; viele weitere Vereine bemühen sich in der Kärntner Pfarre um eine solche Statue.

Mit Rapid hat zwar der historische Aloisius nichts zu tun, denn er starb schon 1884, aber dem aufmerksamen Harry Gartler ist aufgefallen, dass der Name des Fußballpatrons mit den Buchstaben „SCR“ beginnt, was – nach der Überzeugung von Pfarrer Christoph – kein Zufall sondern Fügung ist. Also eigentlich heißt der Heilige Osoppi und das SCR ist so etwas wie eine Adelsbezeichnung  Aloisius SCR Osoppi. Na, wenn das kein Wink von Oben ist!

Der Andachtsraum

Grundsätzlich ist der Raum grün beleuchtet, doch zeigt sich die Elektronik sehr anpassungsfähig.

Die Gästekabine

Es scheint unter den Organisatoren von Fußball eine ausgemachte Sache zu sein, dass man die Gäste möglichst „schlecht“ behandelt, dass man ihnen also nur eine Mindestausstattung zubilligt aber auch nicht mehr. Interessant waren die Texte in der Gästekabine, die noch vom letzten Spiel gegen Mattersburg über geblieben sind. Etwa stand dort groß aufgemalt „SIEG“ und daneben „Selbstvertrauen“, „Laufbereitschaft“, „Mut“, die wahrscheinlich von Trainer Baumgartner stammen, also ähnliche Tugenden, die man in solchen Situationen von jeder Mannschaft fordert.

Den Ausgang in die Flashzone hat man ziemlich „höllisch“ dekoriert mit der Aufschrift „Letzte Chance umzudrehen“.

Was wir aber alle nicht wissen, ob diese Inszenierung in der gewünschten Weise wirkt. Betrachtet man nüchtern die Ergebnisse der letzten Jahre, dann könnte man – alles andere einmal ausklammernd – der Meinung sein, dass dieser psychologische Hokuspokus genau umgekehrt wirkt als er sollte, was übrigens auch auf die dargestellte kriegerisch-aggressive Stimmung im Stadion zutreffen dürfte. Trainer Baumgartner hat es in der Pressekonferenz auch treffend charakterisiert, als er sagte, dass für seine Spieler die zwei Begegnungen in Hütteldorf die Highlights des Jahres sind und überhaupt der Grund, Fußballspieler sein zu wollen. Man kann daher mit solchen provokativen Wandmalerein in den gegnerischen Spielern das genaue Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen will, nämlich eine jetzt erst recht“-Stimmung, die den Gegner sogar besonders motiviert. Aber so ist sie halt, die Psychologie; ein gegebenes Verhalten kann völlig verschiedene Wirkungen hervorrufen und wir können nur hoffen, dass die Wahl der Dekoration die richtige Wirkung hat.

Grün-weiße Distel

Nach einem gemeinsamen Abendessen konnten wir noch dem Punschstand der Tornados einen Besuch abstatten. Wir bedanken uns für die Möglichkeit zur Teilnahme bei der vom Obmann Christoph bestens organisierten Veranstaltung.

Wer Einblicke in das ziemlich dichte Arbeitsprogramm von Pfarrer Christoph gewinnen will, dem können wir eine solche besinnliche Führung empfehlen. Langweilig wird es im Andachtsraum nicht, es gab bereits 35 Taufen, und mehrere Hochzeiten sind auch schon vorgemerkt.

Links

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Stadionführung

Herbert und Walter vom Klub der Freunde haben mich zu einer Stadionführung mit einer großen Gruppe von Eisenbahnveteranen eingeladen, der ich mich gerne angeschlossen habe. Altersmäßig habe ich gut dazu gepasst.

Im Tagebuch wurde schon mehrmals über das Innenleben des Stadions berichtet, daher beschränke ich mich hier auf Besonderheiten dieser speziellen Führung. (weitere Berichte siehe Links)

Im Eingangsbereich werden historische Fußbälle ausgestellt. Wie wir wissen, wird bei jeder Fußball-WM ein neuer Spielball von adidas entwickelt. Hier findet man alle diese Bälle beschrieben. Auch der erste Fernsehball, der Telstar fehlt nicht in der Rapid-Aula. Interessant ist, dass alle diese Bälle in Pakistan hergestellt werden:

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Zufällig war während unserer Führung eine Besprechung der Verteidiger, im Bild Christoph Schößwendter, Christopher Dibon, Max Hofmann und Wolfgang Frey.

Ist es nicht bemerkenswert, dass man nicht einmal eine Stadionführung machen kann, ohne dass man auf die aktuelle Misere von Rapid hingewiesen wird? Der Vorjahreskapitän und Herzeigespeler Mario Sonnleitner war nicht dabei. Zufall? Sicher nicht!

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Es wird immer wieder auf die Unterschiede zwischen den Spielerkabinen von Rapid und jener der Auswärtsmannschaft hingewiesen. Einer dieser Unterschiede ist zum Beispiel eine ziemlich mächtige aber gut portable SONY-Soundanlage, die einen Höllenlärm erzeugen soll und die wahrscheinlich weniger berühmte Spielszenen in den 90 Minuten davor vergessen macht.

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Gegenüber von der Spielerkabine gibt es einen Raum, der den Eindruck eines „Gehirnwäschezentrums“ macht, ist dem die Spieler rund um ein Spiel auf den „Rekordmeister“ eingeschworen werden.

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Beim folgenden Bild könnte man raten lassen, wofür dieses verglaste und voll einsichtige WC wohl dient. Es ist das WC zur Doping-Kontrolle, in dem Spieler ihre Urinprobe abstellen aber gleichzeitig ein Vertreter der WADA dabei zuschaut, dass nicht manipuliert wird.

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Etwa 8mal pro Jahr gibt es eine unangekündigte Kontrolle. In der Pause werden zwei Spieler ausgelost.

Im Mixed-Bereich gibt es neuerdings Wärmestrahler.

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In der Kabine der Gastmannschaft wurden wir von Geschäftsführer Christoph Peschek begrüßt. Christoph ist ausführlich auf Fragen aus dem Kreis der Besucher eingegangen und insbesondere eine seiner Antworten ist mir in Erinnerung geblieben.

Auf die Frage über den Umgang mit dem „Problem“ Entrup hörten wir folgenden Vergleich: dieser Wechsel eines ehemaligen Mitglieds eines Austria-Ultras-Fanklubs zu Rapid wäre etwa so als würde ein früheres Mitglied des RFS (Ring Freiheitlicher Studenten) zur SPÖ wechseln. An dem etwas holprigen Vergleich werde ich noch länger „kiefeln“. Im Bild Laurin Rosenberg, unser Begleiter durch das Stadion und Christoph Peschek, Geschäftsführer von Rapid.

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Angesichts der „Erfolge“ in den letzten Spiele fragt man sich, ob das wirklich ein Vorteil ist, der Heimmannschaft beheizte Sitze anzubieten.

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Das folgende Bild zeigt eine Ansammlung von Sponsor-Logos auf der Interview-Wand. Wenn man genauer schaut, sind aber nicht alle dieser Partner gleich häufig vertreten. Wer mehr zahlt, eben öfter:

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28 lyoness
28 wien energie
24 allianz
24 ottakringer
22 adidas
22 card complete
18 tipp 3
18 wiener zucker
 6 admiral
 6 panaceo
 3 kamper
 2 orf
 2 sky sport

Einen ungewohnten Anblick vom Stadion etwa aus der Andy-Marek-Sprecherposition bietet das folgende sphärische Panorama, das durch einen Rechenvorgang am Handy und durch etwa 20 zusammengesetzte Aufnahmen entstanden ist.

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Links

 

 

 

 

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Rekordmeisterbar im Blumenschmuck

Es ist nicht alltäglich, in die Rekordmeisterbar eingeladen zu werden; speziell, wenn Profis die Gestaltung übernehmen.

Unsere langjährigen Sitznachbarn des Blumen-Imperiums Schieflinger & Schuster aus Meidling gaben der Rekordmeisterbar mit in weiß gehaltenem Blumenschmuck ein festliches Aussehen. (siehe auch Artikel Gold für „Rapid-ein Leben lang“)

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Der Anlass war so besonders wie der Blumenschmuck. Es war das Fest zum 50jährigen Geburtstag von Andy, dem „Gärtner-Lehrling“.

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Das Programm

In diesem Fall begann alles auf der Dachterrasse bei einem Aperitif. Das Wetter spielte mit. Freundliche Bedienung von der Schank der zweiten Logen-Ebene. Schöner Ausblick auf das Wiental, den Lainzer Tiergaren, den Himmelhof und natürlich das Bahnhofsgelände im Vordergrund.

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Das danach in der Rekordmeisterbar präsentierte Menü kann sich sehen lassen:

Vorspeisen

  • Austrian Anipasti (Saftschinken, Wurzelspeck, Waldviertler Haussalami, Essiggemüse, Perlzwiebel, frisch gerissener Kren
  • Steirischer Rindfleischsalat (Käferbohnen, Vogerlsalat, Kernövinaigrette)
  • Leberkäse (Hausgemachter Senf, Jourgebäck)

Suppe

  • Klare Rindsbouillon (Kräuterfrittaten, Grißenockerl oder Leberknödel)

Hauptspeisen

  • Duo vom Gebackenem (Wiener Schnitzel und gebackene Hühnerkeule, Erdäpfel Vogerlsalat, Erbsenreis, Tüllzitrone)
  • Spanferkelrücken (karamalisiertes Kraut, Serviettenknödel, Schwarzbiersaftl)
  • Geschmorter Zwiebelrostbraten (getrüffelter Grießstrudel, Karottengemüse)
  • Kalbsrahmgulasch (Butternockerl, glasiertes Gemüse)
  • Tiroler Käsespätzle (Bergkäse, Röstzwiebel, grüner Salat)

Dessert

  • Grießflammerie (Birnenchutney)
  • Auswahl an Wiener Naschereien
  • Mousse auf chocolat blac et noir (Waldbeeren)
  • Frucht Macchiato im Glas (Obers)

Dass es darüber hinaus auch ein Programm mit einem Zauberer gab, fällt natürlich in den Bereich „Optionales“.

Am Eingang der Rekordmeisterbar gibt es ein sensationelles Wandbild vom Eröffnungsspiel gegen Chelsea, hier mit Florian.

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Eines der Geschenke für Andy war eine Collage eines Bildes, zusammengesetzt aus ca. 18.000 Einzelbildern aus dem Rapid-Umfeld.

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Man muss mehr als einen Meter vom Bild entfernt sein, um das Gesicht zu erkennen. Wenn man das Bild aus der Nähe betrachtet, kann man die vielen verstreuten Gesichter sehen aus denen das Bild zusammengesetzt ist.andydetail

Und was kostet es?

Nun, die Rapid-Seite ist nicht sehr konkret in diesen Angaben; Interessenten sollten für eine Anfrage diese Formularseite verwenden. Der Preis hängt natürlich davon ab, was alles man bei einem solchen Fest buchen will. Aber so etwa ab 2.000,- Euro ist man dabei.

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Domenicos Blick zurück auf das Hanappi-Stadion

Immer, wenn die Zeit auf Umbruch steht, so wie jetzt, bei der Errichtung der neuen Rapid-Heimat am alten Standort, fragt man sich mehr als sonst, wie das damals war, als Rapid alte Heimstätten verließ, um in ein neues Heim zu ziehen. Wie war der Einfluss auf den sportlichen Erfolg? Kann sich das wiederholen?

domenico1Ein erster dieser Rückblicke waren Domenicos „Erinnerungen an die Pfarrwiese„, die vor einigen Tagen in diesem Blog erschien.

Gerade rechtzeitig zur Eröffnung des West-/Allianzstadions erschien auf den Seiten des „Wien Geschichte Wiki“ ein weiterer Artikel über das Gerhard-Hanappi-Stadion.

Du gehörst als Leser dieses Tagebuchs zu den ersten, die über diesen Artikel erfahren.  Wie auch beim ersten Artikel bitte ich Euch, den Text aus urheberrechtlichen Gründe im Original auf der Seite des „Wien Geschichte Wiki“ zu lesen, es lohnt sich.

Du findest den Artikel über das „Wien Geschichte Wiki“ -> Suchen „Hanappi“. Dabei findest Du auch einen  Artikel über Gerhard Hanappi und eben den über das Gerhard-Hanappi-Stadion (14). Der Autor ist Domenico Jacono, der frühere Kurator des Rapideums.

Im Artikel sind auch zwei interessante Fotos vom Eröffnungsspiel am 10. 5. 1977 zu sehen. Rapid spielte unter anderem auch mit Hans Krankl und Werner Walzer. Das Spiel wurde gewonnen, das Tor schoss Paul Pawlek. Ausverkauft war das Stadion mit 14.000 Zuschauern nicht.


Mein erstes Bild vom Hanappi-Stadion stammt vom 28. 4. 2001 vom Spiel Rapid-LASK, das Rapid 6:0 gewann. Es war die Zeit, als begonnen wurde, die Tribünen zu überdachen. Das Transparent der Ultras verweist darauf:

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Einer der Höhepunkte war wohl die Meisterfeier nach dem 3:0 gegen Altach am 20.4.2008:

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Schließlich der Abschied. Ein Bild, das diese Verbundenheit der Anhänger zum Hanappi-Stadion zeigt, ist jenes von der Abrissparty im Herbst 2014,

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gefolgt von dem Abriss, protokolliert von der Webcam

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Wer von Euch vermisst nicht die komfortable Tiefe der Hanappi-Sitzreihen?

Tschechen im Hanappi-Stadion

Es freut mich, etwas zu dem Artikel beitragen zu können. Es ist nicht bedeutend aber es ergänzt den Abschnitt „Nationalteam, Zeugen Jehovas und Wolfgang Ambros“, in dem die Mehrfachnutzung des Stadions durch die Gemeinde beschrieben wird.

logoSokol PRO VERUAuch der Verein SOKOL (deutsch: „Falke“) der  Wiener Tschechen nutzte das Gerhard-Hanappi-Stadion im Jahr 1982 für ihre internationale Turnveranstaltung „Mezinárodní slet“. Bis in die 1960er Jahre fanden diese Turnolympiaden (sofern sie in Wien abgehalten wurden) noch am Gelände der heutigen Generali-Arena (früher Horr-Platz, früher Tschechisches Herz Platz) statt. Wegen der insgesamt geringen Nutzung des Geländes in Favoriten verkauften die Wiener Tschechen den Platz dem Wiener Fußballverband und begnügten sich damit, fremde Stadien anzumieten, und im Jahr 1982 war es eben das Gerhard-Hanappi-Stadion.

Meine kürzlich verstorbene Tante (siehe Tagebucheintrag „Letzte Worte“) war eine sehr angesehene Vorturnerin dieses Vereins und hat an diesen Veranstaltungen als Mitorganisatorin mitgewirkt.

Hier im Bild einige Ansichten von dieser damaligen Veranstaltung im Jahr 1982:

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Stadioneröffnung-Generalprobe

Wanderer, kommst Du nach Hütteldorf…

…dann wirst Du etwa so begrüßt: „Servas im Weststadion“ steht auf einer Plakatwand, gleich neben dem Stags Head.

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Unter den Zuschauern auch der Projektleiter der Strabag, Roman Hornischer.

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Der neue Block-West, geschlossen wie immer und vor allem: keine Netze, freie Sicht.

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Die Flotown-Boys belegen mit Jürgen Hartmann „SK Rapid Wien, der Sinn des Lebens“ die Ecke:

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Ein paar Fragen zum Pre-Opening

  • Wie viele Mitglieder kamen zur Stadioneröffnung?
  • Das Stadion wurde „enthüllt“, warum?
  • Wie ist es um die Kulinarik unterhalb der Ränge bestellt?
  • Wer ist jener Rapid-Spieler, der die wohl kürzeste Einsatzzeit in einer Profi-Karriere hat?
  • Warum ist bei Rapid der Westen im Süden?
  • Was war das allererste Spiel in der neuen Rapid-Heimat?
  • Wer hat das allererste Tor geschossen?
  • Wer war der erste Sieger im neuen Stadion?
  • Wie groß ist der Kader 2016/17 bei Rapid?

Die Antworten auf diese Fragen bekamen die Besucher der Generalprobe für die Stadioneröffnung präsentiert. Es war noch nicht wirklich alles ganz fertig, die Sonne heizte die neue Ost-Tribüne (heißt jetzt Allianz-Tribüne) mächtig auf und ein Utensil ist für den nächsten Samstag schon vorgemerkt: ein Kapperl. Aber vielleicht brauchen wir das Kapperl ja gar nicht, denn für den nächsten Samstag werden 22 Grad vorausgesagt, kein Niederschlag.

Diese Details störten aber nicht, zu groß war die Freude über das Erlebnis „Neues Stadion“. Was nächste Woche wohl anders sein wird: Personenkontrollen, denn die gabs heute noch nicht.

Zum Pre-Opening kamen etwa 6500 Mitglieder. Die Osttribüne war gut gefüllt, für den Block-West stand nur der mittlere Sektor zur Verfügung, weil die Wellenbrecher in den anderen Sektoren noch nicht montiert waren.

Die Reihen haben eine geringe Sitztiefe. Wenn es jemandem einfällt, sich ein Bier zu holen, heißt es für alle Sitzenden: aufstehen. Gut, man soll ja Bewegung machen. Weil es eben etwas kompliziert ist, in den „Bauch“ des Stadions zu gelangen, muss man die zukünftigen Stadionbesuche strategisch anders anlegen und erst möglichst spät auf die Tribüne gehen und vorher ausgiebig die vielfältige Rapid-Kulinarik genießen.

Rapid-Kulinarik

Dieses reichhaltige Angebot haben wir bisher noch nirgendwo erlebt. Und dabei meine ich natürlich weniger die anderen Stadien in Österreich; auch in England und Deutschland ist diese Vielfalt unbekannt, vielleicht mit Ausnahme der Allianz-Arena. Es gibt eine „Asia-Box“, ein „Snack-Exk“, das neben Marillenkuchen mit Kaffee auch Salate und Wraps anbietet, eine Pizzeria, ein Snack-Eck und Würstel-Standln, einfach sensationell. Dankenswerterweise gibt es auch fest verbaute Stehtische zum Plaudern.

Mein Lieblingsgetränk habe ich schon gefunden. Es ist auch das Billigste: „Rapid-Soda“, ein Soda mit ein wenig Holundersaft; sehr erfrischend im Sommer.

Das Stadion wurde enthüllt!

Nach meiner Ansicht war das einfach ein Fehler der Monteure, dass die Kunststofffolie auch nach Montage der Klappsessel noch befestigt war. Jedenfalls gab Andy Marek das Kommando zur „Enthüllung des Stadions“ und alle Besucher wurden aufgefordert, die Folien zu entfernen. Aber so einfach war das gar nicht. denn die Folie war durch die Verbindungsschrauben ziemlich gut fixiert. Egal, das Stadion wurde „enthüllt“, kleine Kunststoffreste werden wohl länger an den Sesseln haften bleiben.

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Alfred Körner als Gesangslehrer

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Der Plan ist, dass alle Besucher eines Spiels fünf Minuten vor Spielbeginn die alte Rapid-Hymne singen, die und Alfred Körner schon vor einigen Jahren vorgestellt hat. Der Text ist auch auf dem Eröffnungs-Fanschal eingedruckt. In einer ersten Lektion stimmte das Stadion dann diese Hymne an. Andy Marek meinte, dass bei der Darbietung noch Luft nach oben wäre, ähnlich wie bei der Mannschaft. Vielleicht erreichen ja Mannschaft und Publikum das Lernziel punktgenau zum Saisonende.

Der Spieler mit der kürzesten Einsatzzeit…

…ist wahrscheinlich Harry Gartler. Ganze drei Minuten verbrachte er bei seinem einzigen Einsatz auf dem Spielfeld. Es war das Spiel am 29. April 1998 gegen Salzburg unter Heribert Weber. Das Spiel wurde 0:1 verloren. Dass er trotzdem im Legendenteam aufgestellt wurde, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Wieder einmal ein Spieler, der ein Stadion baut!

Die Rapid-Himmelsrichtungen…

…sind anders. Der Block West residiert im Süden. Der VIP-Bereich der alten Süd ist jetzt im Westen. Die neue Ost ist die Vereinigung der alten Süd und der alten Nord. Wer sich da noch auskennt…

Das erste Spiel…

…bestritt eine Auswahl von Rapid-Legenden gegen eine Auswahl von Sportklub/Vienna-Legenden.  (Aufstellung siehe Rapid-Bericht.)

Das erste Tor…

…fiel bereist in der dritten Minute durch Andreas Herzog.

Der erste Sieger…

im neuen Stadion waren die Rapid-Legenden.  Aber bis 15 Minuten vor Schluss stand es noch 2:2. Doch ein Weckruf von Andy Marek beschleunigte das Spiel von Rapid und schließlich endete die Partie 8:2 für die Rapid-Legenden. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, als wären die Verteidiger der Sportklub/Vienna-Legenden absichtlich sehr hoch gestanden, um den Rapidlern die Konter zu erleichtern aber man kann sich täuschen. Jedenfalls bekamen wir auf beiden Seiten schöne Aktionen zu sehen in einer Langsam-Variante, bei der man alle Bewegungen und Tricks in einer Art altersbedingten Zeitlupe wahrnimmt.

Der Kader

Wir rechnen mit einem 28-Mann-Kader. Die 27 in der folgenden Tabelle sind derzeit bekannt, mit einem 6er wird verhandelt. Dino Kovacec ist nach einem kurzen Gastspiel bei der Kampfmannschaft wieder bei Rapid II gelandet, möglicherweise ist es für ihn nachteilig, dass er Kroate ist und das die Flexibilität bei der Aufstellung einschränkt. Im Bild das Team im neuen Auswärtsdress:
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T1SKJan Novota
T21ATobias Knoflach
T30ARichard Strebinger
T37APaul Gartler
V3AChristoph Schösswendter
V4AThomas Schrammel
V6AMario Sonnleitner
V17AChristopher Dibon
V20AMaximilian Hofmann
V22AMario Pavelic
V24AStephan Auer
V39AMaximilian Wöber
M7APhilipp Schobesberger
M8AStefan Schwab
M10ALouis Schaub
M11DSteffen Hofmann
M15SLOSrdjan Grahovac
M16APhillipp Malicsek
M18HTamás Szántó
M19AStefan Nutz
M23ISLArnor Ingvi Traustason
M27AAndreas Kuen
M29AThomas Murg
M35AAlbin Gashi
S9SKMatej Jelic
S28ESTomas Esteban Correa Miranda
S34BRJoelinton Cassio Apolinário de Lira

Erwartungsdruck

Auf den Spielern und Trainern lastet ein großer Erwartungsdruck. Der „Rekordmeister“ will wieder einmal bestätigt werden und diese kollektive Kraftanstrengung des Stadionbaus hatte ja keinen anderen Zweck als eben Titel zu holen. Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit reift dafür, wieder ganz oben zu stehen.

Gleichzeitig wurde aber darauf hingewiesen, dass trotz dieses hohen Budgets von 30,000.000 Euro man den Rivalen RB noch lange nicht eingeholt haben werde. Aber auch wenn, es ist ein bedeutender Unterschied, ob ein Verein mit 30,000.000 dotiert wird und diese Zahl praktisch unvermindert für den Sportbetrieb zur Verfügung steht. Bei Rapid muss ja der hohe und kostenintensive Personalstand diese Summe erst einmal erwirtschaften und da bleibt unter Abzug der Personalkosten gar nicht so viel „im Börserl“.

Zum Abschluss eine kleine Kuriosität

Was ist das Besondere an diesem Bild?

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Gut, es handelt sich um rote Pfosten. Das Besondere ist aber, dass diese Pfosten seit urdenklichen Zeiten mit einer Kette verbunden waren. Im letzten Jahr hat man sogar das letzte offene Teilstück zur Mauer mit einer eigenen Kette abgesperrt, damit nur ja niemand diese Abkürzung nimmt, wenn er vom Hütteldorfer Bahnhof zum Stadion will.

Heute waren alle diese Ketten abmontiert, wohl um zu verhindern, dass sich daran ein Stau bildet. Wir werden ja sehen, was in Zukunft an dieser Stelle gemacht wird.

Ob auch an Spieltagen die Keisslergasse – so wie heute – von Autos befahren wird? In anderen Städten werden stadionnahe Verkehrsflächen für die Dauer des Spiels abgesperrt. Aber das werden wir alles noch erleben.

Links

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Stadion Einblicke (Fotos Hannes)

Wir warten schon sehnsüchtig auf den kommenden Samstag auf die „Erstbesteigung der Tribünen“.  Hannes gewährt uns erste Einblicke aus dem Innenleben des Allianz-/West-Stadions:

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Generalprobe Stadion 9. Juli

Alle Mitglieder sind eingeladen, sich bereits eine Woche vor dem Eröffnungsspiel gegen Chelsea, am Samstag, 9. Juli zum Eröffnungsspiel der Legenden exklusiv für Mitglieder im Stadion einzufinden. Karten um 0,- Euro gibt’s ab 16. Juni. Solltest Du noch kein Mitglied sein, um 100 Euro pro Jahr bist Du dabei.

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Rapid Bericht

Hier der Text von Andy Marek

Liebes Vereinsmitglied des SK Rapid!

Vor einiger Zeit haben wir – in Anlehnung an unser großes Familienfoto bei der Abrissparty des Gerhard Hanappi-Stadions – eine würdige Fortsetzung versprochen. Aus dem reinen Baustellenfoto ist danach aus verständlichen Sicherheitsgründen nichts geworden; wir haben im Hintergrund aber lange getüftelt und nun für Dich etwas ganz Besonderes zusammengestellt: Den Stadion-Nachmittag exklusiv nur für Mitglieder unter dem Motto „Wieder zuhause“. Das erwartet Dich:

  • Eine Woche vor der offiziellen Eröffnung des Allianz Stadions (16. Juli) laden wir Dich am Samstag, 9. Juli 2016 nach Hütteldorf, in unsere künftige Heimstätte ein!
  • Einlass in das Stadion ist um 16:00 Uhr, unser Programm findet zwischen 17:00 und 19:30 Uhr statt.
  • Da uns dieser Nachmittag als Generalprobe dient, haben bereits alle Eingänge und Tribünen (Ausnahme: VIP-Bereich auf der Haupttribüne und Rapid-„Röhre“) geöffnet – Du kannst also zum ersten Mal auf Deiner künftigen Tribüne Platz nehmen!
  • Auch die Gastro-Stände sind an diesem Tag im Betrieb – nimm daher bitte Deine Rapid Mari€ mit, die hier schon Gültigkeit hat und als Zahlungsmittel dient (wenn Du noch keine via Eröffnungs-Package hast, kannst Du sie auch ab 16. Juni im Fanshop Hütteldorf besorgen).
  • An diesem Nachmittag wirst Du nicht nur das Stadion sehen, sondern wir präsentieren auch exklusiv das neue Auswärtstrikot unserer Mannschaft für die nächsten zwei Saisonen!
  • Danach werden wir alle gemeinsam die alt-ehrwürdige Rapid-Hymne einstudieren – am besten auch den Schal aus dem Eröffnungs-Package mitbringen! Diese Hymne soll ja in Zukunft bei jedem Heimspiel ein Fixpunkt kurz vor Spielbeginn sein.
  • Es folgt das angesprochene „Familienfoto“ im neuen Stadion mit allen anwesenden Rapid-Mitgliedern auf einer der Tribünen – das Foto wird mit neuester Technik geschossen, sodass sich dann jeder einzelne auf der Homepage wieder erkennen kann.
  • Und nach all diesen Höhepunkten rundet ein weiteres Highlight den Tag ab: Erstmals wird ein Spiel auf dem neuen Rasen stattfinden, wenn unsere Rapid-Legenden sich mit einem anderen Legendenteam (Gegner wird noch bekannt gegeben) messen.

Alles, was Du nun bitte noch machen musst: Komm in unseren Fancorner und besorge Dir ab 16. Juni 2016 – 10.00 Uhr eine Eintrittskarte (bzw. auch online möglich) für diesen besonderen, exklusiven Tag.  Die Kosten pro Eintrittskarte betragen: € 0,- (in Worten: Null Euro)! Die Eintrittskarte soll dazu dienen um auch unsere Eingangsbereiche zu checken, aber vor allem natürlich soll sie auch eine Erinnerung an einen ganz besonderen Tag sein.

Wir hoffen, Du hast mit dieser Überraschung große Freude – Du siehst, Mitglied beim SK Rapid zu sein, ist etwas Besonderes und lohnt sich auch!

Grün-weiße Grüße

Andy Marek und das Klubservice-Team

___________________________

SK RAPID WIEN
Keißlergasse 3, 1140 Wien

T: +43 (0)1 727 43
F: +43 (0)1 727 43 71
info@skrapid.com

www.skrapid.at
tickets.rapidshop.at
www.rapidshop.at
www.facebook.com/skrapid
www.twitter.com/skrapid

 

 

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Baustelle inside

Hannes ist mit seinem Fenster-Team von windows1

windows1immer nah am Baugeschehen. Er hat uns heute Eindrücke von Innenleben der „Grün-Weißen Holle“ geschickt.

Hier eine Gesamtansicht:

baustelle

Hier ein Link zum Durchblättern:

 

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Direktverbindung nach Hütteldorf

Es werden zwar noch ein paar Monate vergehen, bis wir zum Eröffnungsspiel fahren können, aber da die Wiener Linien soeben die Sperre der U4 ab Ende April bekanntgegeben haben, müssen wir, die Rapidler, uns auch überlegen, wie wir während dieser Arbeiten nach Hütteldorf kommen werden.

Es klingt ein bisschen nach einem Schildbürgerstreich, dass man die notwendige Sanierung der U4 nicht während der Bauzeit des neuen Rapid-Stadions sondern gerade während der Eröffnungsphase durchführt.

Zum Glück gibt es die S80

Aber es gibt eine gute Alternative speziell für Anreisende aus dem Süden, die S80. Die S80 ist eine direkte Schnellbahnverbindung zwischen Hauptbahnhof und Hütteldorf. Die Züge fahren stündlich:

xx:34 ab Hauptbahnhof Bahnsteig 3
xx:51 an Hütteldorf Bahnsteig 6
xx:37 ab Hütteldorf Bahnsteig 6
xx:54 an Hauptbahnhof Bahnsteig 4
Letzter Zug ab Hauptbahnhof 23:34, ab Hütteldorf 23:37.

Die Fahrzeit beträgt 17 Minuten.

Die Züge fahren in der Mehrzahl auf der Basisstrecke zwischen Hausfeldstraße und Hütteldorf. Es gibt aber auch Verbindungen bis Marchegg im Osten und Purkersdorf im Westen. Hier sind die Stationen der Basisstrecke:

Fahrplan

Den exakten Fahrplan gibts als PDF-Dokument zum Download.

Das Bild zeigt die S80 am Gleis 3 des Hauptbahnhofs. Wer mit dieser Garnitur fährt, kommt in den Genuss, über die spektakuläre „Überwerfung“ fahren zu können, mit der die S80 über alle Gleise der Hauptstrecke fährt und am südseitigen Gleis des Meidlinger Bahnhofs ankommt. Alle Bauphasen dieser Überwerfung wurden hier dokumentiert.

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Schließlich nicht zu vergessen:

Forza Rapid Release Party

Morgen, Freitag, 5.2. 19:00 Stags Head. Stargast Rudi Flögel.

Wer hätte das gedacht: Die Karriere von Rudi Flögel ist im Transfermarkt ganz gut dargestellt.

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Der verflixte Block G

Block G, der schönste Platz im Stadion

Genau genommen ist der schönste Platz der, bei dem man unter Freunden sitzt. So gesehen kann jeder Platz der schönste sein.
Aber die Spezialisten wissen, dass der Block G im ersten Rang des Sektors E die beste Sicht bietet. Im Sektor B steht dieser Block nicht zu Verfügung, denn dort ist er für die teuersten VIP-Karten reserviert. Im Beliebtheitsranking kommen danach die Blöcke G im zweiten Rang von Sektor B oder E.
Die besten Plätze im Happelstadion: Blöcke G im Sektor B und E

Wer aber – so wie ich – gerne fotografiert, der muss den Block G im Sektor B wählen, denn dann sieht er das ganze Geschehen vor dem Spiel frontal und kann das eine oder andere Bild trotz großer Entfernung festhalten.

Stellvertretend für viele andere Fotos hier eine gelungene Kostprobe vom Spiel gegen die Admira.

Christoph Peschek mit der kleine Star Moritz

Im Happel gilt für beste (Fotografier-)Sicht auf den Längsseiten: Block G im Sektor B muss es sein!

Alles Bestens, oder?

Es ist zum Aus-der-Haut-Fahren!

Stefan (sitzt im Block F des Sektors B) ist beim Spiel gegen die Admira der Kragen geplatzt, als ein Freund, der nur einen Sitz neben ihm in diesem exklusiven Block G sitzt aber nicht so wie er (blau) – bei Stiege 3 sondern bei Stiege 4 (violett) ins Stadion gehen muss und dann noch ziemlich kompliziert zu seinem Platz gelangt, weil er sich durch alle Sitzenden hindurch zu seinem Platz vorkämpfen muss.

Man hat den Eindruck, als müsse man den tollen Blick im Block G durch verschiedene Hürden erkaufen.

Es geht um den Block G im 2. Rang des Sektors B. Wir alle, die dort sitzen, kennen die Situation und haben gelernt mit der Einlassprozedur zu leben; es ist ja nur für zwei Jahre. Aber auch, wenn wir diese Phase hinter uns lassen, wird alle Nachkommenden das Zugangsproblem zum Block G quälen.

Alle Sitzplätze eines Blocks sind zu einer bestimmtem Stiege zugeordnet und der Versuch, bei einer anderen Stiege ins Stadion zu kommen scheitert an den modernen elektronischen Kontrollen, die in diesen Fragen null Toleranz haben und dadurch Optimierungsfanatiker wie Stefan auf die Palme bringen.

Diese „Intoleranz“ gilt stadionweit und auch im Sektor E kann es passieren, dass die Zuschauer auf zwei durchaus benachbarten Sitzplätzen bei anderen Stiegen eingelassen werden. Im Sektor E ist das aber weniger problematisch, weil dort zwischen dem ersten und zweiten Rang ein Rundgang ist, von dem aus man jeden beliebigen Block im ersten oder zweiten Rang erreichen kann.

Blick vom Spielfeld auf die Blöcke im Sektor B.
Die VIP-Zone unterbricht den Rundgang und die linke Hälfte des Blocks G ist nur mühsam zu erreichen.

Schuld ist die VIP-Zone

Aber im Sektor B ist dieser Rundgang genau beim Block G durch den VIP-Bereich unterbrochen. Wäre das nicht der Fall, würde der violette Besucher ein Stückchen am Rundgang weiter gehen und dann den für ihn geeigneteren Aufgang wählen.

Die Unterbrechung des Rundgangs durch den VIP-Bereich hat einen zusätzlichen „Querverkehr“ im Block G zur Folge. Denn wenn jemand aus den Blöcken A-F einen Besuch in den Blöcken H-M machen will, dann geht das nicht über den Rundgang denn der ist auf der Höhe des Blocks G unterbrochen.

Wer also im Block G seinen Sitzplatz hat, noch dazu in einer der vorderen Reihen, weiß, dass dort ein ziemlicher Querverkehr ist; einerseits, weil der Zugang ausschließlich von der rechten Seite möglich ist, und darüber hinaus der Durchgang durch die Sitzreihen die einzige Möglichkeit ist andere Blöcke zu besuchen.

Aber genau wegen dieser Unterbrechung des Rundgangs müsste man die Zuordnung der Plätze zu einer Stiege an dieser besonderen Stelle optimieren, damit der störende „Querverkehr“ den Sitzreihen geringer wird.

Im Sektor E, der im Prinzip spiegelbildlich gleich aufgebaut ist, fällt die Zuordnung zu einer Stiege nicht so auf, denn dort gibt es an dieser Stelle keinen abgesperrten VIP-Bereich und auch wenn dann jemand nur bei einer Stiege eingelassen wird, kann er am Rundgang unterhalb der Blöcke jenen Aufgang wählen, der zu seinem Platz am Nächsten ist.

Warum sollte der violette Besucher nicht ebenso wie der hellblaue bei Stiege 3 reingehen können? Richtig, die Software will das so? Und da man das so programmiert hat, kann man das genauso wieder ändern. Die Software hat da nichts dagegen, die Menschen sind’s.

Was könnte man tun?

Wenn man den Rundgang im Bereich der VIP-Zone durchgängig macht, würde wieder eine Situation wie im Sektor E hergestellt und der derzeit gesperrte Bereich würde zu einer „Begegnungszone“ (ähnlich wie in Salzburg) umgewandelt. Eine eher unwahrscheinliche Lösung.

Die Plätze in der linken Hälfte des Blocks G werden der Stiege 3 und die der rechte Hälfte der Stiege 4 zugeordnet. Dadurch wird die besonders betroffene rechte Seite des Blocks G entlastet.

Es führt aber dazu, dass in der Mitte des Blocks G dasselbe empfunden wird wie derzeit zwischen Block E und G, denn benachbarte Sitze sind in der Mitte verschiedenen Stiegen zugeordnet.

Man müsste daher zusätzlich Toleranz ins System einbauen (was sich ja auch in allen anderen Bereichen des Zusammenlebens sehr bewährt). Man schreibt auf die Karten des Blocks G (und bringt das auch der Software bei) dass dieser Block sowohl die Stiege 3 und Stiege 4 benutzt werden darf. Das löst das Problem für die Abo-Besitzer, nicht aber für die Einmalbesucher, denn die wissen nicht, was vorteilhafter ist.

Daher muss man auf der Eintrittskarte für diese Zwischenblöcke eine der Stiegen zur Hauptstiege erklären, etwa so:
der violette Sitzplatz findet auf seiner Karte: Stiege 3 (oder 2)
der blaue Sitzplatz findet auf seiner Karte: Stiege 3 ( oder 4)
und ein Sitzplatz auf der rechten Seite des Blocks G: Stiege 4 (oder 3)

Eine solche „tolerante“ Zugangskontrolle bietet einen weiteren organisatorischen Vorteil, weil auch bei temporärer Schließung einer Stiege automatisch ein „Backup“-Zugang definiert ist. Darüber hinaus ist das eine Maßnahme, die auf das ganze Stadion anwendbar ist und nicht nur auf den Block G im Sektor B.

Man kann sich leicht überlegen, ob eine solche Änderung je stattfinden wird. Rapid ist im Stadion lediglich einer mehrerer Untermieter wie ÖFB und andere Veranstalter. Zugangs- und Sicherheitsüberlegungen werden von der Stadionverwaltung und nicht von Rapid definiert.

In einem Kommentar der spanischen Zeitung El Pais nach dem Spiel gegen Villarreal wird das Happel-Stadion höflich als „historischer Bau“ beschrieben und das spürt man an allen Ecken und Enden. Wahrscheinlich muss man sich damit abfinden.

Und im neuen Stadion?

Die Sicht auf der neuen Osttribüne wird wegen der großen Nähe und der größeren Steilheit der Tribüne viel besser sein, aber wer als Foto-Knipser von seinem Sitzplatz etwas fotografieren will, der ist im neuen Stadion echt schlecht dran, denn das Geschehen vor einem Spiel findet auf der anderen Seite, auf der Westtribüne statt und daher drehen uns die dortigen Akteure ihren Rücken zu und nichts ist es mit einem schönen Foto. Solche Bilder wie das folgende sind dann – für Fotoamateure – Geschichte.

Spielbeginn beim Spiel Rapid-Admira vom 20.9.2015

Sorgen haben die Leut! Aber so ist sie, die kleine Welt des Fußballs!

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Wir kriegen ein Glasdach!

Man muss mitschreiben, wenn man so viele Details erzählt bekommt wie zuletzt bei der Stadionführung. So langsam fallen mir wieder die Dinge ein, die ich mir eigentlich merken wollte!

Betreiber von Fußballstadien kämpfen mit dem Problem der Erhaltung des Rasens. Fußballrasen will gepflegt, belüftet, lichtdurchflutet sein und bitte kein Frost. Der wirtschaftliche Druck nach mehr Sitzplätzen erzwingt eine geschlossene Bauweise, die wieder der Rasenerhaltung entgegen steht.

Man nimmt daher in Kauf, dass man den Rasen öfter komplett erneuern muss.

Belüftung

Fehlende Belüftung durch geschlossene Bauweise ist ein Problem großer Stadien, unter dem der Rasen leidet.

In Augsburg, Siezenheim und St. Pölten begünstigt man den Luftzug durch ein abgehobenes Dach. Für den Zuschauer ist es ein bisschen zugig, für den Rasen aber wohltuend.

Der Vorteil der offenen Bauweise (hier das Stadion in St. Pölten) ist die Belüftung des Rasens.

Diese Option eines abgehobenen Dachs haben wir in Hütteldorf nicht und zwar wegen der maximal zulässigen Bauhöhe, die durch die Dachfläche gegeben ist. Ein Abstand zwischen dem Daches und den obersten Sitzreihen würde den Verlust von Sitzreihen darunter bedeuten, weil man das Dach nicht anheben darf.

Wahrscheinlich ist die geschlossene Bauweise aber auch ein Faktor zur Eindämmung der Lärmbelästigung der Anreiner. Unser zukünftiges Stadion ist daher völlig geschlossen.

Belichtung

Je mehr Sitzreihen die Ränge haben, desto höher ist das Dach und der praktisch gleich große Dachausschnitt wirft mehr Schatten, daher bleibt für den Rasen bei höheren Stadien insbesondere an der Südseite zu wenig Licht.

Ich erinnere mich an unsere ersten Besuche in England 2007, wie düster uns manche ältere Stadien vorgekommen sind, hier eine Tribüne im OldTrafford:

Schattenspiele im OldTrafford

Dann wollte es der Zufall wieder, dass Florian, Marcel und ich nach Leverkusen gefahren sind und dieses prächtige Stadion, die BayArena, besucht haben. Das damalige Spiel gegen Werder war an einem Nachmittag und man merkt zu dieser Tageszeit gleich, was an diesem Stadion so besonders ist: es hat ein „Glas“dach. Die lichtdurchfluteten Ränge schaffen eine sehr freundliche Atmosphäre.  Eine weitere Besonderheit in Leverkusen ist, dass die VIP-Tribüne auf einer Breitseite angeordnet ist.

BayArena vor dem Spiel gegen Werder am 14. August 2011

Der damalige Traum war: dieses Stadion abbauen und in Wien wieder aufbauen (grün lackiert, versteht sich), das wär’s! Wer hätte gedacht, dass dieser Wunsch in Erfüllung gegen könnte?

Bei der Stadionführung in Hütteldorf wurde demonstriert, dass etwa die Hälfte der Dachfläche aus durchsichtigem Kunststoff bestehen wird. Der geschlossenen Bauweise will man daher mit mehr Licht begegnen.

Der hellere Innenteil der Dachflächen wird transparent sein.

Aber nicht nur dem Rasen wird das gut tun, auch der Eindruck auf den Rängen wird dadurch deutlich freundlicher, wie man am Bild der BayArena in Leverkusen sieht.

Wenn man das Dach auf der West-Tribüne des neuen Stadions betrachtet, fällt die kleine Stufe auf. Sie kommt durch das zweite, nachträglich aufgesetzte Logen-Stockwerk E4 zustande. Die Stockwerke E0 bis E3 erlauben durch die „Röhre“ einen Blick auf die Keisslergasse, das letzte Stockwerk E4 nicht mehr. Die Westtribüne ist daher etwas höher als die anderen Tribünen geworden.

Was dem kleinen Maxi dazu (im Nachhinein) einfällt, warum man die anderen Tribünen nicht auch gleich auf diese Höhe vereinheitlicht hat. Wahrscheinlich hat das mit den Grundstücksabständen zu tun, die sich dadurch verkleinern würden, weil ja dann die Fläche des Stadions zunehmen würde.

Wie es uns schließlich wirklich empfangen wird, das neue Stadion? Wir können gespannt sein, wie auf den Ausgang eines Fußballspiels.

Wie seinerzeit die Selzergasse, die Pfarrwiese und das Hanappi-Stadion ist auch unsere neue Heimat ein überlebenswichtiger Meilenstein in der Rapid-Geschichte und dieses gemeinsame Projekt hat einen spürbaren Schulterschluss zwischen Vereinsführung und Anhängern gebracht, eine wirkliche Aufbruchsstimmung, die unsere Mannschaft hoffentlich beflügeln wird.

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Stadionführung

Heute, um 15:00 war die erste von zwei Stadionführungen mit Bauhelm und Warnweste im neuen Stadion. Damit alle wissen, welches Stadion gemeint ist: „Allianz-Stadion“, wenn man eher Anhänger von Rapid ist, „Weststadion“ wenn man Anhänger des BlockWest ist.

Präsentation in der Bauhütte

Vor Beginn des Rundgangs sahen wir in der Bauhütte eine Präsentation des Stadions mit Videos. Auch die Strabag baut nicht jeden Tag ein neues Stadion und man hatte den Eindruck, als würden die spektakulären Abbruch-Phasen, wie zum Beispiel der Domino-Day der Nordtribüne, oder der Fall des Dachs bei der Südtribüne oder der Fall des letzten Scheinwerfermasten absichtlich und im Sinne einer „Weiterverwendung“ inszeniert worden. Besonders deutlich war es beim Fall des letzten Scheinwerfermasten, den man vorher sogar besonders präparieren musste, damit er wie ein Baum umfällt.

Im Zuge der Bauarbeiten haben sich Details der Ausführung gegenüber den ersten Bildern im Geschäftsbericht 2013 verändert. Interessant st zum Beispiel der „Allianz-Schriftzug“ im Dachbereich. Dieser wurde so abgeändert, dass bei Beleuchtungseffekten dieser Schriftzug nicht auf das Spielfeld projiziert wird. Wäre das bei internationalen Spielen der Fall, würde man gegen eine UEFA-Bestimmung verstoßen und müsste dann für dieses Vergehen eine UEFA-Strafe bezahlen. In München zum Beispiel ist so eine Projektion gegeben und die Bayern zahlen auch bei jedem internationalen Spiel eine UEFA-Strafe.

EwkiL baut mit

Wenn man auf den Bildern unseres Rundgangs Fenster- oder Türöffnungen sieht (speziell bei der Außenseite der neuen Westtribüne), dann werden später die zugehörigen Fenster und Türen vom Rapid-Hoflieferanten Hannes kommen, denn er hat sich bei der Ausschreibung durchgesetzt.

Diese Fenster werden im Stadion eiigebaut.

Wenn Du also als Leser dieser Liste einen Neu-, Um- oder Ausbau planst und dazu Fenster brauchst: Du kannst auch die gleichen Fenster wie in Deinem Stadion haben, warum nicht? Die Sitze aus dem Hanappi-Stadion haben wir zu Hause, warum nicht auch die Fenster des neuen Stadions?

Unsere Gruppe

Helm und Warnweste sind Pflicht, ebenso feste Schuhe,
die der Herr Fotograf prompt vergessen hat. Gut, dass er nicht im Bild ist.

Wenn man das Stadion (als Nicht-VIP-Gast) an der Süd-Ost-Ecke betritt befindet man sich unterhalb der Tribünen in einem Gang, der unterbrechungslos unterhalb der Süd-, Ost- und Nord-Tribüne verläuft. Man kann also problemlos Bekannte auf anderen Tribünen besuchen. Nur die VIP-Gäste sind von dieser Kommunikation ausgeschlossen.
Das wird aber nicht bedeuten, dass man irgendwo sitzen kann; bei dein Einstieglöchern werden die Karten (vermutlich) noch einmal kontrolliert.

Der Rundgang beginnt an der Nord-West-Ecke. Die erste Tribüne ist die neue Nord-Tribüne. Hier einmal eine Außenansicht. Derzeit sind nur etwa 2/3 der Tribüne fertiggestellt und links, im ersten Drittel wird die Zufahrtsstraße zur Baustelle unterhalten. Erst wenn alles andere fertig ist und das schwere Baugerät vom Spielfeldbereich abgezogen ist, wird dieses Loch geschlossen.
Neue Nordtribüne von der Ost-Tribüne gesehen.
Links ist die Zufahrt zur Baustelle. Dieser fehlende Teil wird ganz zum Schluss errichtet.

Und jetzt gehen wir unterhalb der Ränge, entlang der neuen Nord.

Neue Nordtribüne, gesehen von der Nord-West.Ecke, Familiensektor.
Links sind die Kioske und rechts die WC-Anlagen.
In diesem Bereich werden sich die Besucher bewegen.
Meine ursprüngliche Sorge, dass es zu wenig WC-Anlagen geben würde, scheint unbegründet, denn beim Stadion in Augsburg, das dieses Problem hat, müssen sich die WC-Anlagen und die Kioske den Platz rechts teilen. Außen ist dort nichts. Aus unserer nach außen geschlossenen Bauweise ist viel mehr Platz für Kioske und WC-Anlagen.
Nord-Ost-Ecke, Aufgang in den Gästesektor
Die Gäste werden unsere Stadion-Promenade nicht stören, weil ihr Zugang unterirdisch geführt wird.
Neue Ost-Tribüne, gesehen von der Nor-Ost-Ecke.
Links Kioske, praktisch durchgängig, rechts die WC-Anlangen, unterbrochen von den Ausgängen zur Tribüne.
In den Kiosken wird teilweise schon die Elektroinstallation verlegt.
Nach der Fertigstellung wird der Blick von außen an dieser Stelle wohl nicht möglich sein, weil an der Stelle der Ausgänge wohl Notausgänge sein werden.
Ansicht der neuen Ost-Tribüne von außen.
Die ersten drei Dachträger sind schon montiert.

Warum ist die Stahlkonstruktion für das Dach außen?
Der Grund ist die zulässige Bauhöhe, die nicht überschritten werden darf. Die Stahlkonstruktion fürs Dach zählt nämlich nicht zur Bauhöhe. Wäre nämlich diese Konstruktion wie beim Hanappi-Staion unterhalb des Dachs, würde man innen einige Sitzreihen des Fassungsvermögens verlieren. Damit gibt es im Stadion auch nirgendwo eine Stütze, die die Sicht beeinträchtigen könnte.

Dieses Einhalten der Bauweise hat eine Umweltverträglichkeitsprüfung erspart. Inklusive der außen angebrachten Dachträger ist also das Stadion höher.

Jetzt gehen wir durch ein Einstiegsloch auf die Tribüne und hinauf bis zur obersten Sitzreihe. Es sind 29 Reihen und 87 Stufen. d.h. pro Sitzreihe sind es drei Stufen. Im Hanappi-Stadion waren es zwei Stufen pro Sitzreihe. Die Sitzreihen im neuen Stadion sind also deutlich steiler angeordnet.

Aufgang zu den Tribünen.
Diese Ansicht erweckt den Eindruck einer Bergbesteigung.
Und die 87 Stufen von Einstiegsloch zur höchsten Sitzreihe haben es in sich.
Oben werden die schlankeren sitzen.
Vom Einstiegsloch nach unten sind es (glaube ich) drei Reihen und 9 Stufen
Blick von der neuen Ost-Tribüne auf die neue West-Tribüne.
Das Erdgeschoß ist im Rohbau fertig, der erste Stock wird gerade errichtet.

Die unterirdischen Zugänge zum BlockWest auf der neuen Süd-Tribüne werden gerade fertiggestellt.

Blick auf die unterirdischen Aufgänge zur neuen Süd-Tribüne.
Hier kommen die Besucher auf die neue Südtribüne raus.
Das besondere an der Südtribüne: es gibt keine Einstiegslöcher, die eine Choreografie stören könnten.

Hier ein Rundblick etwa auf Strafraumhöhe, Heimtor:


rundblick allianz-stadion by ffiala on photosynth
+- Hinein- und hinauszoomen

Neue West-Tribüne, etwa höhe Mittelauflage. Erdgeschoß.
Blick nach Süden, Bereich der Spielerkabinen von Rapid.

Gleichbehandlung

Die im Erdgeschoß der Westtribüne untergebrachten Mannschaftsräume sind für die Heim-Mannschaft und für die Auswärtsmannschaft gleich ausgestattet. Das entspricht einer Vorschrift der Bundesliga.

Wir erinnern uns an einige Stadionführungen in England, wo man geradezu betont hat, dass man die Räume für die Gäste nur mit vorgeschriebenen Minimum an Inventar ausrüstet. Irgendwie unenglisch!

Die Raumhöhe dieser ersten Etage ist etwa 5,30 Meter. Die spätere Raumhöhe wird aber nur etwa 3,3 Meter sein, weil zwei Meter von oben der Installationsbereich abgehängt wird.

Neue West-Tribüne, etwa Höhe Mittelauflage.
Wir stehen außen beim Trainingsplatz West 1.
Man erkennt, dass der obere erste Stock und dann der zweite darüber breiter sind,
entsprechend der späteren Röhrenform

Die West-Tribüne ist größer (einen Stock höher) als ursprünglich geplant.

Wegen der hohen Nachfrage für die Logen hat man einen zusätzlichen Stock mit weiteren 10 Logen aufgesetzt. Damit ist die Dachkonstruktion etwas ungleich gegenüber den anderen Tribünen geworden.

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