Draßburg-Rapid II

1:5 (0:4)

Das Ergebnis verrät den Charakter der beiden Spielhälften. Rapid II spielte in der ersten Halbzeit souverän und ging schon früh durch einen Elfmeter (Melih Ibrahimoglu) in Führung. Es folgten Tore von Daniel Markl, Raphael Strasser und Lukas Sulzbacher. In der zweiten Halbzeit verwaltete man das Ergebnis. Das dosierte Zurückschalten ist aber offenbar gar nicht so leicht und Draßburg konnte in einer Drangphase einen schönen Treffer erzielen. In der Schlussphase konnte Dragoljub Savic für Rapid II noch durch einen Schuss aus spitzem Winkel nach einem sehenswerten Solo über die linke Seite den vorigen Torabstand wiederherstellen.

Es ist erfrischend zu sehen, wie sich die im Fuß und Kopf pfeilschnellen jungen grün-weißen gegen die deutlich älteren und groß gewachsenen Kampfmannschaften der Regionalliga behaupten können. Das war nicht in jedem Jahrgang so. Der Jahrgang Grün-Weiß-II-2019 verspricht ein ähnlich guter Jahrgang zu werden wie der heurige Wein.

An der Tabelle ändert sich nichts, denn die Spitzengruppe war durchwegs erfolgreich. Rapid II hat mit +12 die beste Tordifferenz. Auf das Nachtragsspiel gegen Mannsdorf müssen wir noch etwas warten, aber wenn das gewonnen werden würde, wäre Rapid II sogar Tabellenführer. So aber ist Rapid II auf Platz 3 mit einem Spiel weniger.

Ambiente

Wer hätte gedacht, dass es in Bereich der Postleitzahl 7021 (Draßburg) gleich zwei „Waldstraße“ gibt. Unser Navi fand zunächst die falsche im Nachbarort Baumgarten. Den Fehler konnten wir rasch beheben.

Wer kannte bisher Rasporak, Darafalva oder Draßburg? Die Gemeinde unseres Regionalligagegners hat etwa 1200 Einwohner und das praktisch unverändert seit 150 Jahren. Sie liegt im Bezirk Mattersburg. Man wählt hier mit großer Mehrheit SPÖ. Wie auch bei vielen anderen Orten im Burgenland sagt uns die Ortstafel auch den kroatischen Namen Rasporak. Von tragischer Bekanntheit ist der Nachbarort Schattendorf, den man mit dem „Schattendorfer Urteil“ von 1927 verbindet, dessen Folge der Justizpalastbrand war.

Mit 550 Zuschauern war fast jeder zweite Einwohner bei dem Spiel. Aus Wien haben sich nicht allzu viele nach Draßburg verirrt. Friederike, Hannes, Gerhard, Florian und Franz. Gesehen haben wir auch Jochen Lehner, den Besitzer des Haydnbräu in Eisenstadt und Rapid II-Sponsor.

Sehr engagiert präsentierte sich ein junger Mann, der nach Andy Marek, seinem Vorbild fragte. Es stellte sich heraus, dass wir den Stadionsprecher von Draßburg kennen gelernt haben. Er wird sicher nichts unversucht lassen, Andy Marek einmal persönlich kennen zu lernen.

Draßdorf wird von Franz Lederer, früherer Trainer und Sportdirektor bei Mattersburg trainiert. Die Homepage des ASV Draßburg nennt 14 Funktionäre des Sportvereins und präsentierte sich auf einer kleinen aber sehr gepflegten Anlage.

Prominente Gäste in Draßburg

  • Didi Kühbauer, Jürgen Macho, Raimund Hedl, Leo Gartler

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Rapid II – Leobendorf

3:0 (2:0)

Die Serie der souveränen Auftritte von Rapid II geht weiter. Und beim Spiel gegen Leobendorf konnten wir nicht nur eine Feldüberlegenheit, sondern auch die dazugehörigen Tore bewundern. Der Star des Abends war der 19-jährige Melih Ibrahimoglu, der die ersten beiden Tore erzielt hat. Aber nicht nur die Tore, sondern auch die Übersicht im Mittelfeld zeichnen ihn aus. „Melih“ heißt „schön, anmutig, liebenswürdig“. Ich traf zufällig seine sichtlich stolzen Eltern vor dem Spiel und erfuhr, dass Melih noch einen jüngeren Bruder hat, der auch im Rapid-Nachwuchs spielt. Das dritte Tor erzielte der erst 18-jährige Raphael Strasser.

Raphaels Tor zum 3:0 wird bejubelt.

Der ebenfalls erst 18-jährige Dalibor Velimirovic war nicht im Kader, denn er rückt in den Kader der Kampfmannschaft für das Derby am Sonntag auf.

Tabelle

Aktuelle Tabelle aus fussballoesterreich.at

Der höchst erfreuliche Zwischenstand zeigt Rapid II auf dem zweiten Platz, punktegleich mit Ebreichsdorf aber mit der besseren Tordifferenz. Gemeinsam mit dem Wiener Sportklub hat Rapid die meisten Tore erzielt.

Kommentare der Rapid II-Anhänger

Der Besuch der Spiele von Rapid II ist eine kleine Entschädigung für die derzeit ziemlich erfolgsbefreiten Auftritte der Kampfmannschaft. Das erfrischende Spiel der jungen Rapidler lässt uns Zuschauer glauben, dass es möglich wäre, Rapid II statt der Kampfmannschaft – etwa im Derby – antreten zu lassen. Das ist zwar sicher nicht der Fall, weil wir die Spielstärke des Gegners unberücksichtigt lassen, aber für ein gesundes Selbstvertrauen der jungen Spieler ist so ein Mix aus Siegen aber auch Niederlagen gar nicht so schlecht. Ob diese Mannschaft dann aber auch in der 2. Liga ohne Verstärkungen bestehen könnte? Wahrscheinlich nicht ohne zusätzliche Verstärkung! Man kann das vom Punktestand der Young Violets ablesen, die sich nach 6 Runden mit 0 Punkten am Tabellenende der 2. Liga wiederfinden.

Prominente Gäste auf West 1

Zoki Barisic, Didi Kühbauer, Manfred Nastl, Jürgen Macho, Raimund Hedl, Gerhard Niederhuber, Gerhard Höckner, Rudi Edlinger, Leo Gartler

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Rapid II – Admira Amateure

2:1 (1:1)

Die Macht war mit uns! Heute trafen zwei sehr ähnliche Mannschaften aufeinander und es hätte daher auch anders ausgehen können. Dass die jungen Rapidler die drei Punkte holen konnten, lag auch an Schiedsrichterentscheidungen.

Trotz anfänglicher Überlegenheit der Admira Amateure ging Rapid II nach einer prächtigen Kombination und einem präzisen Schuss von Marco Fuchshofer ins Kreuzeck in Führung. Damit erzielte Marco sein viertes Tor im vierten Spiel, und natürlich ist das auch den häufigen Spielbeobachtern der Kampfmannschaft nicht entgangen. Aber sie dämpfen unsere Erwartungen (Didi hat darüber bei der gestrigen Mitgliederversammlung in diesem Sinne berichtet), denn sie meinen, dass es einen großen Unterschied ausmache, ob man sich in der Regionalliga oder eben in der Bundesliga duelliert, und daher müsse man Geduld haben. Die Admira Amateure konnten nach einem perfekten Konter ausgleichen und das war auch der Pausenstand.

Nach der Pause spielten auch die Schiedsrichterentscheidungen eine gewisse Rolle. Nach der Notbremse eines Admiraners konnte ein Rapidler ein Tor erzielen, doch ließ der Schiedsrichter den Vorteil nicht gelten und entschied auf Ausschluss des Admiraners und Freistoß, der aber nichts einbrachte.

Den schönen Führungstreffer für Rapid II steuerte Dragoljub Savic bei. Die Admira Juniors hatten nichts zu verlieren und drückten auf den Ausgleich. Bei einer regelwidrigen Abwehr von Niklas Hedl entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, doch der Linienrichter hat schon Augenblicke davor auf Abseits des Stürmers entschieden, also blieb es beim 2:1. Glück für Rapid II, das kann man sagen.

„Mörder!“

Diesen lauten Ruf hörte man nach einem Foul an einem Rapidler. Bei einem Spiel im vollbesetzten Stadion hätte man das nie gehört, hier aber auf West I bei 300 Zuschauern schallte der Ruf energisch über das nächtliche Spielfeld.

Dieser dritte Sieg in Folge brachte uns in der Tabelle der Ostliga den dritten Platz, zwei Punkte hinter dem Spitzenduo Ebreichsdorf und Mannsdorf und einen Punkt vor dem Wiener Sportklub, Ein guter Saisonstart ist gelungen! Am Freitag geht es gegen Leobendorf. Die Spiele gegen Leobendorf im Vorjahr gingen beide 1:1 aus.

„Und der Sportklub ist schon wieder hinter uns…“

Das sind die kleinen Freuden der Fußballfans, wenn es für größere gerade nicht reicht. Vielleicht können wir das beim kommenden Derby auch anstimmen? Ausschauen tut’s ja nicht danach, aber nach diesen Zittersiegen gegen Sturm und gegen Altach könnte man sich sogar einen eben solchen Zittersieg im Derby vorstellen.

Karrieren junger Talente

Gerade beim Vergleich der beiden Nachwuchsteams von Rapid und Admira kommt man ins Grübeln. Hätte man einen Sohn und der strebte eine Fußballerlaufbahn an, welchen Verein sollte man ihm empfehlen? Rapid oder Admira? Ich denke, dass Spieler ähnlicher Entwicklung bei der Admira viel früher den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen, einfach, weil dort kein Geld für Spielerkäufe da ist. Und natürlich fallen dann diese Talente in der Admira-Kampfmannschaft auf und kommen auf diesem Weg möglicherweise auch früher zu anderen Bundesligaklubs – auch zu Rapid – als ein Spieler der bei Rapid seine Karriere beginnt.

Rapid könnte dringend eine Mannschaft in der zweiten Liga brauchen. So muss Rapid seine Spiele „auf Wanderschaft“ schicken, wie zuletzt Elias Felber und Kelvin Arase. Eigentlich dachte ich, dass man Kelvin als Druckmittel gegen einen derzeit um seine Form ringenden Philipp Schobesberger einsetzten könnte, doch es kam zu dieser Leihe nach Ried. Und wegen der Verletzung von Thorsten Schick muss man die Leihe bei Ried auch schon unterbrechen, denn Kelvin trainiert wieder bei der Kampfmannschaft mit und könnte am Sonntag im Derby dabei sein.

Ambiente

Viele meinen, der Ausguck für den Stadionsprecher wäre so etwas wie ein Mini-Vip und in gewisser Weise ist er das ja. Die Stammgäste dort sind Rudi Edlinger, Peter Elstner, Gerhard Höckner und Gerhard Niederhuber. In Wahrheit ist es aber vielleicht auch eine Art „Raucherkammerl“ zum Schutz der umstehenden Sportler vor den Nikotinschwaden der passionierten Raucher.

Die Spiele von Rapid II verführen uns regelmäßig zu einem Besuch der Rekordmeisterbar. In dieser wunderschönen Umgebung kann man auch einmal etwas anderes essen als Käsekrainer und befindet sich in freundlicher Umgebung, betreut von Alex, Denise und Steffi.

Nächsten Freitag: Rekordmeisterbar, offen bis 18:00.

Wir sahen Steffen Hofmann, Ivica Vastic, der seinen Sohn Tin beobachtete und Martin Hiden unseren neuen Chefscout. Auch Leo Gartler war dabei.

Ausgewählte Bilder

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Rapid II – Wiener Viktoria

3:0 (1:0)

Spielbeginn

Ein Duell mit einer Überraschungsmannschaft stellt man sich schwierig vor, immerhin hat die Wiener Viktoria die einzige Sensation im Cup geliefert und einen Bundesligisten eliminiert. Großgewachsene, routinierte Gegenspieler warteten auf unsere Mannschaft, aber diese zeigte keinerlei Respekt und stellte nach wenigen Spielminuten nach einer sehr schönen Kombination auf 1:0. Dann begannen für uns Zuschauer bange 80 Minuten, weil trotz zahlreicher Chancen das 2:0 nicht und nicht gelingen wollte. Natürlich steigerte der Gegner in der zweiten Halbzeit das Tempo, doch unsere Verteidigung und der sehr sichere Paul Gartler verhinderten einen Gegentreffer. Schließlich gab’s aber die Erlösung und Marco Fuchsbichler erzielte den zweiten Treffer und wurde unter kräftigem Beifall gegen Yusuf Demir getauscht. Der wollte natürlich auch zeigen, was er kann und erzielte in der 92. Minute das sehenswerte 3:0.

Die Spielweise kann man kurz zusammenfassen: souverän! Es wird uns ein Vergnügen sein, den einen oder anderen Spieler bald bei der Kampfmannschaft begrüßen zu dürfen, wie zum Beispiel die beiden Torschützen, Marco Fuchsbichler und Yusuf Demir, Marco Bozic (6) oder Dragoljub Savic (7) oder
Melih Ibrahimoglu (61).

Prominenz

Das Spiel war mit 350 Besuchern für Rapid-II-Verhältnisse sehr gut besucht. Grund dürfte der mitgereiste engagierte Anhang der Meidlinger unter der Leitung von Toni Polster und Roman Gregory gewesen sein.

Vielleicht sollte man einmal erwähnen, dass der älteste Fanklub auch bei den Spielen von Rapid II sehr gut repräsentiert ist. Nicht nur unser Obmann Gerhard Niederhuber, der bei jedem Heimspiel dabei ist, auf der Längsseite sind Friederike, Hannes, Arnold, Florian, Ingrid, David, Mario und Christian dabei, auf der Hintertorseite Gerhard und Christian. Auch einige andere, mir persönlich nicht bekannte Mitglieder sind regelmäßig anwesend.

Delegation des „Klub der Freunde“

Das gesamte Trainerteam mit Didi Kühbauer, Zoki Barisic, Jürgen Macho, Thomas Hickersberger und Manfred Nastl, dazu Raimund Hedl, Ehrenpräsident Rudi Edlinger, Rapid II Hauptsponsor Gerhard Höckner, Rapid II Medien-Coach Peter Elstner beobachteten die solide Darbietung von Rapid II.

Die „VIP-Loge“

Vorprogramm

Wenn sich eine Gelegenheit dazu ergibt, besuchen wir das Rapideum, es ist jedesmal ein Erlebnis. Der Anlass war diesmal ein Besuch aus Holland. Für eine Vorbereitung habe ich schon Anfang des Monats einen Fototermin im Rapideum absolviert und in einem kleinen Bericht zusammengefasst. Unser Führer war Thorsten. Er erzählt sehr engagiert und man hat nach seinen Ausführungen Lust auf mehr und nimmt sich vor, sich die vielen Schaustücke noch einmal bei einem nächsten Besuch in Ruhe zu betrachten.

Thorsten beginnt die Führung mit den ersten Jahren von Rapid

Im Anschluss an die Museumsführung besuchten wir noch die wichtigsten Räume in der Röhre und schlossen unseren Rundgang bei einem Roten Zwickl in der Rekordmeisterbar ab.

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Rapid II-Neusiedl

1:0 (0:0)

Nach dem fulminanten Saisonstart von Neusiedl war man gewarnt, aber Rapid II löste die Aufgabe souverän, lediglich am Ende des Spiels hat man sich zu sehr einschnüren lassen. Schließlich brachte man den Vorsprung über die Ziellinie. Der Torschütze war wie im ersten Spiel gegen Traiskirchen der Neuzugang, die Nummer 19, Marco Fuchshofer.

Aufstellung der Mannschaft bei Spielbeginn

Prominenz

Nicht nur Andy Marek, auch Steffen Hofmann, Manfred Nastl und Jürgen Macho fanden den Weg zum Spiel von Rapid II. Viele Eltern der aktiven Spieler waren dabei und interessierten sich für den Einsatz ihrer Söhne. Bei einem Fotoshooting von Koya Kitagwa haben wir uns eingemischt.

Koya Kitagawa

Man hat das Gefühl, dass der junge Mann aus Japan gerade eine riesige Umstellung mitmacht und es noch einige Zeit dauern wird, bis er einigermaßen Fuß gefasst hat.

Kleinigkeiten

Dass die Registrierkassenpflicht auch vor der Tombola von Rapid II nicht halt macht, ist zwar irgendwie logisch, hat aber zur Folge, dass es die Tombola erst wieder gibt, wenn dieses Problem gelöst ist.

Christian, Florian, Arnold, Hannes, Friederike

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Traiskirchen- Rapid II

2:2 (2:2)

Die Bilanz der Spiele gegen Traiskirchen seit 2016 ist negativ:

DatumWoTrainerErgebnisSUN
09.08.2019Aradovicz2:2U
26.04.2019Hradovicz0:1N
28.09.2018AAkagündüz1:2N
16.03.2018HAkagündüz1:2N
25.08.2017AAkagündüz3:1S
26.05.2017HAkagündüz2:2U
04.11.2016AAkagündüz0:2N

Insofern war dieses Unentschieden positiv zu sehen.

Bedenkt man aber das engagierte Spiel unserer Mannschaft in der erste Halbzeit, dann meint man, Ähnlichkeiten mit der Kampfmannschaft zu bemerken: spielerische Überlegenheit aber wenige Chancen. Der Gegner kommt zwei Mal vors Tor und ist erfolgreich.

Die zweite Halbzeit war ausgeglichener und dennoch hätte Rapid II durch drei Top-Chancen in der Schlussphase die drei Punkte holen können, zwei davon hatte Arase und natürlich ärgern sich die Zuschauer darüber, warum der Stürmer in dieser Situation nicht etwas anderes gemacht hat, also zum Beispiel den Ball abgeben. Aber so sind eben die Fragen im Fußball – und im Leben. Wir müssen uns darin üben, Dinge hinzunehmen und auch zu lieben, die wir nicht ändern können, auch, wenn sie uns in Details nicht gefallen mögen.

Marco Fuchsbichler und Kelvin Arase treffen für Rapid II. Überhaupt ist Arase durch seine weiteren Großchancen in der zweiten Halbzeit sehr auffällig in diesem Spiel.

Prominenz am Platz

Das Spiel wurde seitens Rapid prominent begleitet. Etwa beobachtete Carsten Jancker, derzeit Trainer bei Mannsdorf seinen nächsten Gegner. Er plauderte mit Zoki. Weiters wurden auch Jürgen Macho, Leo Gartler und Walter Skocik gesehen.

Die „Sitzplatzschweine“ waren ebenso vertreten wie „AMAS-Support“ und wir, vom Klub der Freunde. Die „Vier im Citroen“ waren Arnold, Christian, Florian und Franz.

Bildergalerie

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Keine Irrfahrten mehr

Die Frage vor einem Auswärtsspiel von Rapid II ist immer „wo ist das Stadion?“. Fast immer funktioniert die Eingabe „Sportplatzstraße“ und eben den Ortsnamen. Nicht so in Traiskirchen. Dort landet man in einer idyllischen Siedlungszone, aber ohne Sportplatz. Man erfährt, dass dort der Sportplatz in den 1950er Jahren war und der Straßenname seither nicht geändert wurde. Um solche leeren Kilometer in Zukunft sicher zu vermeiden, enthalten alle Angaben im EwkiL-Kalender immer die Adresse des jeweiligen Stadions. Hier ein Blick auf den Freitag.

Man sieht die Themen der Rapid-Viertelstunde mit einem Link zum Video, danach das Spiel gegen Traiskirchen mit den zugehörigen Links aber auch mit der Adresse des Spielortes.

Rapid II – Admira Juniors

1:1 (0:0)

Startaufstellung mit vielen neuen Spielern aus der U18

Da passiert 90 Minuten lang nichts, die Zuschauer meinen: „na ja, das übliche Gekicke, wenn’s um nichts mehr geht“, doch dann, einer der weniger Angriffe der Juniors und die Gäste gingen in Führung. Eigentlich eine Aufforderung zum Nachhausegehen, doch wie wir wissen, endet das Spiel nicht nach 90 Minuten, sondern erst, wenn es der Schiedsrichter es beendet. Und nach einem klaren Foul beim Gegenangriff zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, und Daniel Markl verwandelte souverän.

Aber es waren die jungen Spieler aus der U18 auf die man an diesem Abend besonders achten sollte, denn sie werden in der kommenden Saison zu Rapid II aufrücken.

Ein prominenter Gast war Ivica Vastic, denn sein jüngerer Sohn Tin war in der Startelf der Admira Juniors.

Dass die Punkteausbeute unter Trainer Akagündüz eine höhere war, wurde bei einem der vorigen Berichte schon dargestellt. Dass aber der schöne 2:1-Sieg gegen den Sportklub am grünen Tisch zu einer 0:3-Niederlage umgewandelt wurde, ist ärgerlich. Als Grund gilt der unberechtigte Einsatz eines Spielers. Steffen Hofmann meinte, dass Rapid in diesem Punkt im Recht wäre und die Strafverifizierung bekämpft werden würde. Nun ist es in der heurigen Saison egal, ob man fünfter oder sechster in der Tabelle ist, aber in einer knapperen Endabrechnung spielt jeder Punkt eine große Rolle und man sollte bei formalen Aufstellungsfragen doch etwas sorgfältiger vorgehen. Drei Punkte werden derart noch viel leichtfertiger vergeben als es Spieler bei schlampigen Torschüssen auf dem Feld tun können.

Wir können gespannt sein, ob der Langzeitverletzte Ivan Mocinic bei der Saisonvorbereitung dabei sein wird. Er war bei diesem Spiel – wie zuletzt auch gegen den Sportklub – in der Startelf und spielte erstmals durch. Vielleicht gibt es ja noch eine Hoffnung, ihn bei der Kampfmannschaft zu sehen.

Ambiente

Nicht nur die Zuschauerzahlen im Stadion sind auf Talfahrt, auch die Verantwortlichen für die Rekordmeisterbar müssen reagieren. Man schließt ab sofort auch an Freitagen schon um 18:00 – wie wir diversen Anschlägen entnehmen konnten.

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Sportklub – Rapid II

1:2 (0:1)

Der Sportklub ist das „Rapid der Regionalliga“. Für die Spieler von Rapid II ist es das Spiel der Saison, wenn am Sportklub-Platz gespielt wird. Mehr als 2.000 Zuschauer gaben eine prächtige Kulisse an einem milden Frühlingsabend in Dornbach. Schon am Nachmittag kann man sich dem Treiben in der Alszeile in den Bierzelten hingeben, und auch beim Spiel selbst sieht man, dass hier auf die Zuschauer geschaut wird. Es gibt nicht nur die Klassiker wie Schnitzelsemmel oder Käsekrainer, es gibt auch Knoblauchstangerln und Fleischlaberln.

Die Stadtplaner des 19. Jahrhunderts wussten noch nicht um die Abmessungen späterer Fußballfelder, und damals, als die Vorstädte am Reißbrett geplant wurden, hat die Breite der Häuserblöcke für damalige Spielfelder genügt. Jetzt gibt es schon Entwürfe für ein neues Gewand für den Traditionsplatz, aber die Spielfläche soll für wichtige Spiele und vielleicht auch schon für die zweite Liga zu schmal sein.

Beim Sportklub besteht eine seltene Übereinstimmung in der Auffassung der Funktion des Sports zwischen Vereinsführung und Fangruppen. Man tritt gemeinsam gegen Rassismus und Intoleranz auf, veranstaltet den Ute-Bock-Cup, wirbt für den Augustin.

Unsere Welt erfährt derzeit einen vorher nicht für denkbar gehaltenen Rechtsruck. Menschliches Handeln, das eigentlich keiner politischen Richtung zugeordnet werden kann, wird als „Gutmenschentum“ tituliert. Links beginnt heute schon dort, wenn man nicht à priori gegen andere ist. Ich vermisse solche klaren Positionierungen bei den Rapid-Fangruppierungen.

Wenn mich wer fragt, wer nun die bessere der beiden Mannschaften war – ich weiß es nicht. Rapid II hat einfach ein Tor mehr geschossen. Und wir konnten sogar erstmals den Jungstar Yusuf Demir ab der 66. Minute beobachten, er kam für Ivan Mocinic. Yusuf Demir gehört trotz seiner erst 15 Jahre (er wird am 2.Juni 16) bereits zum Kader von Rapid II und nicht mehr zur U18, eine erstaunliche Begabung!

Interessant ist auch der Einsatz von Ivan Mocinic. Ivan war nicht nur in diesem Spiel sondern auch schon in den letzten Spielen bei Rapid II im Einsatz. Und wie mir die ständigen Besucher von Rapid II erklärten, wird Ivan oft eingesetzt und meist in der zweiten Halbzeit getauscht. Einerseits haben wird gehört, dass man mit Ivans Einsatz in der Kampfmannschaft nicht mehr rechnet, anderseits spielt er regelmäßig bei Rapid II. Warum macht man das, wenn man ihn abgeben will? Vielleicht schafft er ja doch das Comeback in die Kampfmannschaft? Investiert hat man ja genug in den Spieler. Und er fällt im Spiel durchaus durch gutes Zweikampfverhalten und Übersicht auf.

Sensationell war der Torjubel von Roland Spöttling nach dem kurzen Ausgleich für den Wiener Sportklub. Dann gaben die Jung-Grünen wieder Gas und schafften in einer Drangperiode den Führungstreffer. Auch Yusuf Demir war in der Vorarbeit beteiligt.

Ein Besuch in Dornbach ist ein Highlight in der Regionalliga-Saison, man sollte sich das nicht entgehen lassen. Bei den Bildern auch die Dornbacher Tradition des Schlüsselklimperns zu sehen.

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Mauerwerk-Rapid II

2:0 (1:0)

Allzu oft hat sich unsere Mannschaft nicht vor das gegnerische Tor verirrt. Gefahr für Mauerwerk drohte eigentlich nur bei zwei Freistößen und zwei Weitschüssen. Ansonsten war Mauerwerk überlegen, konnte aber nicht mehr als einen Treffer aus dem Spiel erzielen. Das zweite Tor war ein Elfer.

„Azubis gegen Kampfmannschaft“; so kann man verkürzt diese Spiele beschreiben. Gefälliges Spiel von Rapid, die Entschlossenheit zum Sieg fehlt.

Der Spieler Mendy von Mauerwerk hat es den mitgereisten Rapid-Anhängen besonders angetan. Seine Strategie, sich nach einem Zweikampf theatralisch fallen zu lassen, hatte beim Schiedsrichter nur beim ersten Mal Erfolg.

Mendy fällt durch Theaterspiel auf

Normalerweise sind bei Spielen gegen Kampfmannschaften deutlich mehr Zuschauer als bei Heimspielen auf West 1, doch zu diesem Spiel sind auch nicht mehr als 100 Zuschauer gekommen. Zieht man die noch die berufsbedingt Anwesenden ab, zu denen auch der fleißige Steffen Hofmann zählte, war es eine triste Kulisse, obwohl man hätte vermuten können, das die Migranten-Community mehr Zuschauer anlockt. Ein Grund könnte der entlegene Spielort sein, der nur mit dem Autobus 217 zu erreichen ist, wobei man mit dem Autobus zwar zum Stadion kommt, aber nach dem Spiel fast eine Stunde auf den allerletzten Bus warten muss.

Das sonnige Wetter am Nachmittag war eine Täuschung, kurze Hosen waren etwas zu optimistisch. Der Abend war ziemlich kalt.

Aka <-> Zeljko

Ein Gedanke in dieser Kälte war, dass unter Aka besser gespielt wurde. Das wollte ich überprüfen. Hier ein Vergleich der Ergebnisse des heurigen Jahres zwischen Zeljko und Aka:

Spiele  S U N Punkte (2018/19)
    18 10 2 6 1,8 Aka
     9  4 1 4 1,4 Zeljko

Das Gefühl der Zuschauer ist trotz der Kälte richtig. Unter Aka wurden mehr Punkte geholt, wenn auch die Anzahl der beobachteten Spiele nicht besonders groß ist.

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Rapid II-Bruck/Leitha

4:1 (3:1)

Rapid II feierte in dieser 22. Runde einen ungefährdeten Sieg gegen Bruck/Leitha.

Dieser Sieg war aber noch ohne weitere Auswirkungen auf den Tabellenplatz, die Abstände zu den Nachbarn bleiben unverändert, weil auch Mannsdorf und der Wiener Sportklub punkteten. Aber diese Verfolgergruppe Mannsdorf, Rapid II und Sportklub konnte zwei Punkte auf Leobendorf und drei auf Mauerwerk gut machen. Ohne die fatale 5:1-Niederlage von Rapid II in Mannsdorf wäre die Situation deutlich besser. Aber es gibt ja noch 8 Runden und da ist noch viel möglich.

1 53 Ebreichsdorf (kein Aufsteiger)
2 45 Mauerwerk (keine Lizenz)
3 43 Leobendorf
4 42 Mannsdorf
5 41 Rapid II
6 40 Sportklub

Wie sich die Randbedingungen, etwa der Umstand, dass der überlegene Tabellenführer Ebreichsdorf nicht aufsteigen will, und der Zweitplatzierte Mauerwerk keine Lizenz bekommt und daher nicht aufsteigen kann, auf die Aufstiegschancen eines Drittplatzierten auswirkt, weiß derzeit nur das Regelwerk und hängt wahrscheinlich auch noch von den Ergebnissen der anderen Regionalligen ab.

Bei ungewöhnlich kühlem Wetter, verirren sich nur etwa 100 Zuschauer ins Allianz-Stadion, mit dabei das „Fähnlein der 7 Aufrechten“ + Fotograf.

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Ebreichsdorf-Rapid II

2:1 (1:0)

Wie immer im Fußball müssen Tore nicht unbedingt fallen. Wwie dann auch die zweite Halbzeit gezeigt hat, konnte Rapid II trotz Überlegenheit der Ebreichsdorfer das Spiel offen halten. Die größere Entschlossenheit und der größere Druck der Ebreichsdorfer vor dem Tor brachten sie nach
einem flach geschossenen Freistoß aus etwa 20 Metern in Führung. Fehler 1: der Schuss wurde durch die Mauer nicht abgefangen. Fehler 2: der Schuss ging ins Tormann-Eck und wäre eigentlich haltbar gewesen aber vielleicht war er abgefälscht.

Den Ehrenankick hatte eine Rapid-Legende, Franz Hasil. Man könnte meinen, dass sein Name etwa mit „Hasen“ zu tun hat, aber es ist ein tschechicher Name, der erst durch die deutsche Betonung auf das a, also „Hásil“ zum „Hasen“ wird. im Tschechischen spricht man es wie „Hassil“ (kurzes a) und es ist ähnlich wie „(Feuer-)löscher“.

Warum man bei Rapid mit Muhammet Akagündüz unzufrieden war und während der laufenden Saison einen Trainerwechsel vorgenommen hat, ist auch eines jener Fußballrätsel, die schwer zu ergründen sind. Jedenfalls war heute erstmals der neue Trainer Zeljko Radovic am Werk. Nach dieser Niederlage liegt Rapid II auf Platz 6, sollte das Nachtragsspiel gegen Schwechat gewonnen werden, auf Platz 5 aber doch mit deutlichem Abstand zur Spitze. Für einen Aufstieg reicht es noch nicht.

Anders als die Heimspiele von Rapid II war die Begegnung im Sportzentrum Weigelsdorf ein Spiel mit Publikum. 700 Zuschauer wurden gezählt. Es gab eine große Tombola und reichhaltige Verpflegung. Hier, in der Regionalliga ist anscheinend Rapid II der „Dorfklub“.

Verglichen mit der Größe von Rapid verirren sind nur wenige Anhänger zu den Auswärtsspielen. In der Hardcore-Ecke sind es vielleicht 20. Auf der Haupttribüne dominiert die Rapid-Prominenz: Helge Payer, Raimund Hedl, Didi Kühbauer, Goran Djuricin, Robert Racic. Ja, und wir natürlich: Arnold, Christian, Florian, Franz, Mario. Bei den Bildern findet Ihr auch die Stadionzeitung und den Fanartikelkatalog von Ebreichsdorf.

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Mannsdorf-Rapid II

5:1 (2:0)

Bei strömendem Regen erlebten wir ein ein ziemlich einseitiges Spiel zugunsten der Mannsdorfer. Die vereinzelten Konter von Rapid II wurden von der gestaffelten Abwehr der Mannsdorfer immer abgefangen und es dauerte bis in die zweite Hälfte, dass überhaupt ein Torschuss von Rapid II abgegeben wurde.

Warum eine durchaus brav spielende Mannschaft wie Rapid II so unter die Räder kommen kann, ist auch eines jener ungelösten Fußball-Rätsel. Die Torserie begann jedenfalls mit einem Tor, bei dem Tormann Gartler einen nicht unerheblichen Anteil zuschieben muss.

Beim zweiten Tor waren sich meine Sitznachbarn sicher: der Ball wäre unhaltbar gewesen. Schuss aus 20 Metern ins rechte Kreuzeck, wobei man aber bemerken muss, dass der Tormann in dieser Ecke gestanden ist.

Meine Ansicht bei allen Toren ist, dass sie alle haltbar wären, nur reagierte eben der Tormann zu spät oder er stand eben am falschen Ort, aber „unhaltbar“ ist nicht der richtige Ausdruck.

Und die Mannsdorfer konnten noch nachlegen und einen ordentlichen Druck vor dem Tor von Rapid II aufbauen, dass dann auch noch drei weitere Tore fallen konnten. Es waren auch zwei Standardsituationen dabei.

Rapid II ist auf den 6. Tabellenplatz zurückgerutscht. Sowohl Mannsdorf als auch der Sportklub sind mit je 33 Punkten vor Rapid II mit 32 Punkten.

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Rapid II – St.Pölten Juniors

3:0 (1:0)

Bezeichnend für das Spiel von Rapid II war, dass Paul Gartler ziemlich unterbeschäftigt war. Nur eine Art Kerze, bei der sich der Ball bedrohlich ins Tor gesenkt hätte musste er entschärfen. Die meisten anderen Angriffsaktionen der jungen St. Pöltner wurden bereits von der Verteidigung abgefangen.

Für das erste Tor sorge nach einem Eckball Oliver Strunz per Kopf. Weitere Chancen blieben vor der Pause ungenutzt.

Nach einem sehenswerten Pass auf Nicholas Wunsch konnte dessen Schuss noch vom Pöltner Tormann abgeweht werden, aber der Nachschuss führte zum 2:0. per Kopf. Auch das 3:0 steuerte er bei. Niki ist vielfacher ÖFB-Nationalspieler (U15-U19), ebenso Oli (U17-U19).

Mit diesem verdienten Sieg blieb Rapid II seiner Favoritenrolle gerecht und kann damit den Anschluss an die Spitze gemeinsam mit dem Sportklub halten. Vor den Samstag-Spielen hat zunächst Ebreichsdorf die Tabellenführung übernommen, aber nach Ebreichsdorf müssen wir in 14 Tagen noch und könnten dann den Punkteabstand von derzeit 8 Punkten verringern.

Prominente Gäste auf West 1 waren Rudi Flögel und Didi Kühbauer.

Es gibt sie wieder, die Stadionzeitung der Ostliga zur Runde. Ihr findet sie über die Links (Ewkil -> Bilder). Der Sponsor Schau-TV präsentiert die Spiele jeden Montag um 19:00.

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Rapid II-Sportklub

4:2 (1:0)

Mit diesem Sieg wahrt Rapid II einen Platz im oberen Tabellendrittel und könnte mit einem Erfolg im Nachtragspiel am kommenden Dienstag gegen die Mattersburg Amateure auch noch zum Führungstrio aufschließen.

Die Mannschaften bei Spielbeginn

Rapid II zeigte die fast schon gewohnte spielerische Überlegenheit, konnte aber in der ersten Halbzeit nur einen Treffer erzielen. Die zweite Halbzeit war dann mit insgesamt fünf Treffern ziemlich abwechslungsreich, und auch diese Halbzeit ging schließlich an Rapid II.

Die beachtliche Zuschauerzahl von 550 kommt nur bei Spielen gegen den Lokalrivalen zustande. Ein schöner Besuch aber doch zu gering, um das Spiel auf das Hauptfeld zu verlagern.

Christian, Florian, Arnold, Raphael, Karl und Roman

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Stadlau – Rapid II

2:2 (1:2)

Die Spiele in Stadlau werden wegen der fehlenden Flutlichtanlage immer sehr früh angesetzt. Wir Zuschauer haben das kühle und regnerische Wetter als schlecht empfunden. Aber zum Fußballspielen muss es ideal gewesen sein.

Spielbeginn

Die Verkehrsverbindung nach Stadlau mit der S80 ist toll. Man ist aus Favoriten in einer Viertelstunde und aus Hütteldorf in einer halben Stunde in Stadlau. 

Es ist eine nette Eigenschaft der Kampfmannschaft von Rapid, „Tote“ zum Leben erwecken zu können. Die hat in Rapid II einen perfekten Nachahmer gefunden.

Stadlau kam in der ersten Halbzeit kaum aus der eigenen Hälfte raus, bald stand es hochverdient 2:0 für Rapid II. Doch kurz vor der Pause konnte Stadlau aus einer schönen Kombination den Anschlusstreffer erzielen. Wegen der deutlichen Überlegenheit von Rapid II war das aber noch kein Grund zur Beunruhigung.

In der 56. Minute lässt sich Niklas Hedl auf ein Dribbling ein, verliert den Ball – vielleicht ist er im Rasen hängen geblieben – und der Stürmer kann den Ball unbedrängt ins leere Tor rollen)

Niklas schaut ungläubig auf seinen Schuh und fragt sich wohl, warum ihm dieser einen Streich gespielt hat.

Gleichzeitig mit dem Ausgleich kippt das Spiel, und Stadlau ist dem Führungstreffer näher als dass Rapid II das Spiel noch einmal für sich entscheiden könnte.

Eine oft gehörte Antwort: „Mia haum zum Fußboispün aufgheat!“ ist dann aber doch etwas zu einfach; gespielt wurde schon, aber die Verunsicherung auf der Rapid-Seite war groß und der Hunger auf den ersten Sieg seit vielen Monaten bei Stadlau ebenso. Zum Glück für Rapid II konnte Stadlau die sich bietenden Chancen nicht verwerten.

Noch einen Aspekt möchte ich erwähnen: Ivan Mocinic spielte mit und wurde etwa zeitgleich mit dem Ausgleich ausgewechselt. Ich hatte den Eindruck, als hätte sich Ivan enorm im Spiel eingebracht, sogar eine gelbe Karte musste er einstecken. Für uns Fußballlaien ist es sehr schwer einzuschätzen, welchen Wert die Teilnahme eines bestimmten Spielers hat, ob er eine Verstärkung ist oder eine Schwächung. Es könnte durchaus sein, dass er in der zweiten Halbzeit gefehlt hat.

Arnold, Gerhard und Christian

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