Neusiedl-Rapid II

2:2 (2:2)

Der furiose Spielbeginn von Neusiedl ließ schon einen Untergang von Rapid II befürchten, stand es doch nach 14 Minuten schon 2:0 für die Gastgeber. Doch Rapid II kämpfte sich zurück und konnte noch vor der Pause ausgleichen und hatte sogar noch Chancen auf das 2:3.

Nach dem Seitenwechsel begann Neusiedl wieder druckvoll, doch nach und nach bekam Rapid II das Spiel unter Kontrolle und das Spiel verlagerte sich zum Tor von Neusiedl. Hohe Bälle in den Strafraum aus Eckbällen oder Freistößen war das Rezept, doch es reichte nicht für einen Torerfolg.

Dem Trainer wird die disziplinierte Spielweise gefallen haben, mit dem mageren Punkt verringert sich aber der Abstand zu den Verfolgern Ebreichsdorf und Sportklub.

Ambiente

Das Sportzentrum liegt am Rande des Schilfgürtels, das Auto parkt praktisch direkt am Schilf. Benachbart sind das Hallenbad und ein riesiges Schulzentrum, bestehend aus Bundesgymnasium, HAK&HASCH, Polytechnikum und Kochschule Pannoneum.

Exakt 60 Minuten vor Spielbeginn öffnetem der VIP-Club im NCS-Cafe und das reichhaltige Buffet des Kantinenvereins mit Riesenschnitzelsemmeln und anderen kulinarischen Highlights. Josef Kamper ist mit einem besonderen Angebot präsent.

Rechnet man nur die Zuschauer, hat der Nuesiedl SC monatliche Einnahmen von etwa 7.000 Euro (350 Zuschauer, 2x montalich, 10 Euro Eintritt). Das ist für einen solchen Verein viel zu wenig. Ein eigener Kantinenverein wurde gegründet, um den Neusiedl SC zu unterstützen, das NSC-Cafe ist täglich geöffnet, der VIP-Club bessert die Einnahmen auf. Es ist ein große Leistung, einen solchen Verein zu betreiben.

Immer präsent und seine Schützlinge beobachtend: Steffen Hofmann.

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Rapid II-Neusiedl

1:0 (0:0)

Nach dem fulminanten Saisonstart von Neusiedl war man gewarnt, aber Rapid II löste die Aufgabe souverän, lediglich am Ende des Spiels hat man sich zu sehr einschnüren lassen. Schließlich brachte man den Vorsprung über die Ziellinie. Der Torschütze war wie im ersten Spiel gegen Traiskirchen der Neuzugang, die Nummer 19, Marco Fuchshofer.

Aufstellung der Mannschaft bei Spielbeginn

Prominenz

Nicht nur Andy Marek, auch Steffen Hofmann, Manfred Nastl und Jürgen Macho fanden den Weg zum Spiel von Rapid II. Viele Eltern der aktiven Spieler waren dabei und interessierten sich für den Einsatz ihrer Söhne. Bei einem Fotoshooting von Koya Kitagwa haben wir uns eingemischt.

Koya Kitagawa

Man hat das Gefühl, dass der junge Mann aus Japan gerade eine riesige Umstellung mitmacht und es noch einige Zeit dauern wird, bis er einigermaßen Fuß gefasst hat.

Kleinigkeiten

Dass die Registrierkassenpflicht auch vor der Tombola von Rapid II nicht halt macht, ist zwar irgendwie logisch, hat aber zur Folge, dass es die Tombola erst wieder gibt, wenn dieses Problem gelöst ist.

Christian, Florian, Arnold, Hannes, Friederike

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Rapid II-Neusiedl

3:1 (2:0)

Rapid II tritt in praktisch allen Spielen dieser Saison souverän auf. Auch wenn verloren wird, hat man gar nicht den Eindruck, als würde man als schlechtere Mannschaft vom Platz gehen.

So auch in dieser Begegnung gegen Neusiedl. In allen Duellen, in der Übersicht und auch bei der Schusstechnik war Rapid II klar überlegen. Christopher Dibon, der bei Rapid II Spielpraxis sammelte, klärte einige Situationen souverän und einer seiner wuchtigen Kopfbälle nach einem Corner landete leider nur an der Latte. Das machte aber nichts, denn die Jungen zeigten groß auf. Die Tore schossen Eddi Jusic (19), Nicholas Wunsch (18) und Daniel Markl (18). Niklas Hedl im Tor war eher unterbeschäftigt. Das Gegentor war ein unhaltbar abgefälschter Schuss.

Die Spieler von Rapid II geben dem Zuschauer derzeit das Gefühl, dass sie in dieser Liga niemand aufhalten kann. Das Spiel gegen die starken Ebreichsdorfer wurde schon gewonnen, das Duell mit Mauerwerk steht noch bevor.

Ambiente

Der Besuch war eher schwach. Die Einsermannschaft war schon in Salzburg, die verletzten Spieler beim Tag des Sports im Prater, die sonstigen Granden von Rapid II glänzten durch Abwesenheit. Das Kleine Vip war nur mit Peter Elstner besetzt.

Das Spiel war ursprünglich – wie alle anderen Heimspiele – für Freitag 19:00 angesetzt, wurde dann aber auf den Samstag verschoben. Warum diese Spielverschiebungen nicht besser erklärt werden, versteht man nicht. Der Freitag ist für die Spiele von Rapid II ein optimaler Termin, weil dann entweder der Samstag oder Sonntag für sonstige Aktivitäten frei bleibt.

Wahrscheinlich sind die Chemtrails schuld, die man an diesem Abend über Hütteldorf beobachten konnte.

Wir hatten erstmals zwei Banner auf West I platziert, jedes auf einer der beiden Längsseiten:

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Neusiedl-Rapid II

3:2 (2:0)

Bild: Hannes

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Rapid-Viertelstunde vom 18.5.2018

  • Steffen Hofmann beendet Karriere
  • Der Ehrenkapitän im Interview
  • Steffen Hofmann im Zusammenschnitt
  • Link zum Video
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Rapid II-Neusiedl

2:1 (2:1)

Neusiedl startet stark, Rapid II kommt bei einem Bombenschuss die Latte zu Hilfe. Dann geht es schnell. Rapid II gewinnt das Spiel in 15 Minuten und verteidigt danach den knappen Vorsprung erfolgreich bis zum Schlusspfiff. Zwar gab es im Verlauf der Spiels Chancen auf beiden Seiten und auch den Anschlusstreffer durch Neusiedl, aber Rapid II kann die Führung bis zum Spielende behaupten.

Im Bild der Siegestreffer zum 2:0 durch Mujakic nach einem Elfer:

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Das kleine VIP im kleinen Raucherkammerl mit Rudi Edlinger, Dr. Erich Haider, Gerhard Höckner und Gerhard Niederhuber:

Der Gewinner des Hauptpreises der Tombola:

Rapidviertelstunde vom 3.11.

  • Ein Matchtag beim SK Rapid
  • Ein besonderes Schaub-Tor
  • Djuricin hat UEFA Pro Lizenz
  • Karten für Hauptversammlung
  • Zu Besuch bei Rapid-Gräbern
  • Link zum Video

Die neue Kamera des W24-Teams:

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Bilbao und Neusiedl

Bilbao-Rapid 1:0 (0:0)

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Unsere VIP-Delegation hat die besten Plätze im Stadion bekommen. [Bild von Hannes.]

Gut, gegen Bilbao kann man verlieren, aber es war denkbar knapp. Eigentlich hat Rapid bei diesem schwierigen Spiel die bisherigen Ergebnisse in der Liga bestätigt. Rapid ist dort der Verein mit den wenigsten Gegentoren. Und daher war nach dem (durchaus verdienten) Siegestreffer von Bilbao die Freude der Spanier sogar gegen diesen Underdog „Rapid“ besonders groß, was ein bisschen im Gegensatz zur Bewertung des Spiels stand. Die ziemlich überhebliche Art der spanischen Presse ist nicht angebracht aber Chauvinismus scheint heutzutage geradezu ein medialer Grundstoff für den Boulevard zu sein.

Immerhin hat die Mannschaft von Bilbao (150 Millionen) den sechsfachen Marktwert von Rapid (25 Millionen). Und dieses Geld wird offenbar auch benötigt, um in Spanien mit einer Mannschaft in den vorderen Tabellenrängen bestehen zu können. Viel Aufwand, um gerade einmal ein Tor gegen den belächelten Gegner zu schaffen! Aber Rapid kennt das mit umgekehrten Rollen natürlich auch. Gegen St. Pölten, Altach, Ried und Mattersburg ist Rapid in der Rolle von Bilbao.

Rapid hatte es mit diesem Gegner ziemlich schwer. Man muss bedenken, dass in dieser starken Liga das Spieltempo deutlich höher ist als bei uns. Und dieses ungewohnt hohe Tempo bewirkt ungewohnt hohen Entscheidungsdruck und das wieder treibt die Fehlpassquote in ansonsten unbekannte Höhen.

Und diese Schnelligkeit kann man nicht einfach nur am Spielermarkt einkaufen, die muss man sich Woche für Woche erspielen. Erspielen gegen Gegner, die eben auch dieses hohe Tempo gehen können.

So ganz unmöglich wäre aber ein Unentschieden nicht gewesen. Es gab nur ganz wenige Chancen aber mit ein bisschen Glück…

Ambiente

Es war ein komplettes Fußballprogramm an diesem Tag. Um 19:00 Rapid II und danach das Public Viewing im Stags-Head.

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Das Stags-Head war ausgebucht, das Schnitzel war hervorragend, wir waren eingekreist von „Muppets“. Aber dank des Biers kann man darüber hinwegsehen. Im Vordergrund Florian, Karl und Christian.

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Rapid II-Neusiedl 3:2 (2:1)

Zu ungewohnter Beginnzeit am Donnerstag trifft sich das „Fähnlein der sieben Aufrechten“ auf West 1. Rapid II geht rasch 2:0 in Führung. Es war ein bisschen Glück dabei – wo nicht. Diese beiden ersten Tore waren nicht sehr spektakulär, etwas gestochert, aber der Ball war hinter der Linie. Diese Tore waren aber schließlich in der Endabrechnung entscheidend, denn im weiteren Spielverlauf konnte Neusiedl aufholen.

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Rapid II weiter im Spitzenfeld der Regionalliga-Ost.

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Rapid-Viertelstunde am 30. September 2016

  • Neuer Partner Magma Glasdesign
  • Neue Spieler und ihre Autogrammkarten
  • Greenie-Tag am 15. Oktober
  • Rapid-Profilfoto
  • Interview Andreas Müller
  • Zum Video

Führung Rapideum/Stadion

Unser Freund Herbert vom Klub der Freunde organisiert eine Führung am Donnerstag, 13.10. um 14:00. Wenn sich jemand anschließen möchte, bitte um eine Nachricht bis Sonntag. ewkil{at}iam.at.

Einführung in das kostenlose Grafik-Programm GIMP

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Im Bild unser Trainer von Rapid II und das Maskottchen von GIMP.

Da ich selbst viele Bilder des Fußballgeschehens mit GIMP nachbearbeite, setzte ich eine solche Einführung auf den Veranstaltungskalender von ClubComputer.

  • Dienstag, 4. Oktober 18:00
  • Kulturschmankerl, Simmeringer Hauptstraße 152, 1110 Wien
  • U3-Simmering, 6 oder 71 eine Station bis Fickeystraße
  • APCOA-Garage unter dem Lokal, Einfahrt Kaiser-Ebersdorfer-Straße, linker Seitengang bis zum Schild „Simmeringer Hauptstraße 152.
  • Anmeldung
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Rapid II-Neusiedl

2:2 (0:1)

Das Spiel stand überwiegend im Zeichen von Angriffen von Rapid II. Viel effizienter präsentierte sich aber Neusiedl, das zwei Mal in Führung ging, Rapid II konnte zwei Mal ausgleichen. Für Neusiedl ist der Punkt sehr wichtig, zumindest nach dem heutigen Spiel hat man mit der besseren Tordifferenz, den Abstiegsplatz hinter sich gelassen. Die nächste und letzte Runde wird für Neusiedl entscheidend sein.

Tabellensituation

Gut gespielt, Punkt geholt und vielleicht doch noch Abstiegskandidat.

Rapid II liegt am 12. Tabellenplatz und hat mit dem direkten Abstieg nichts zu tun. Der Abstieg von Oberwart ist fix, um den zweiten Abstiegsplatz tanzen Sportklub, Neusiedl und Schwechat. Rapid II spielt in der letzten Runde gegen die Admira-Amateure und hat daher keinen Einfluss mehr auf das Abstiegsduell (eigentlich „Abstiegstriell“).

Weil aber Rapid II das schwächste der vier Amateur-Teams ist, und es so festgelegt ist, dass nicht mehr als vier Amateur-Teams in der Regionalliga spielen dürfen, muss – im Falle eine Amateurmannschaft in einer Landesliga Meister wird –  Rapid II gegen diesen Amateur-Aufsteiger Relegation spielen.

Unser Augen sind daher auf die Burgenland-Liga gerichtet, wo die Mattersburg-Amateure jetzt, zwei Runden vor Schluss durchaus gute Chancen auf den Meistertitel haben.

Nach Runde 29 waren die Mattersburg-Amateure einen Punkt hinter Eberau.

Jetzt, nach den ersten Spielen der 30. Runde siegt Eltendorf klar gegen Klingenbach 3:0 und die Mattersburg-Amateure remisieren in Jennersdorf, daher ist Eltendorf bis morgen vorläufiger Tabellenführe, könnte aber morgen bei einem Sieg von Eberau überholt werden. Das wäre gut (für Rapid II), denn dadurch würde sich der Punkteabstand der Mattersburg-Amateure auf vier Punkte zur Tabellenspitze erhöhen.

Man sieht, es ist spannend und es gibt noch zwei Runden, am 2./3./4.Juni und am 11./12. Juni. Es ist noch alles möglich. Entwarnung kann erst am 11. Juni gegeben werden.

Das Ambiente

Es ist das letzte Spiel von Rapid II auf dem Elektraplatz. Schade! Uns hat dieser Platz sehr gut gefallen. Gottlieb Juen und sein Kantinen-Team hat eine sonst in der Regionalliga unbekannte Kulinarik auf die Beine gestellt. Rindsrouladen nach dem Spiel, am Platz serviert, das wird man wohl in dieser Form nicht so schnell wo erleben.

Ein letzter Blick auf unsere Sitzumgebung mit den Hauptakteur Christian und seinen Freunden.

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Für Neusiedl ist das Spiel enorm wichtig, steht man doch mit einem Bein auf dem Abstiegsplatz. Markus, Funktionär bei Neusiedl ist entsprechend angespannt:

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Hornissen, fleißig wie immer auf ihrem Platz:

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Gerhard Niederhuber, der Kommunikator

Das billigste Scouting für Spieler für die Kampfmannschaft ist ein Besuch bei Rapid II. Man kauft auch keine Katze im Sack, sondern man kann die Spieler praktisch das ganze Jahr beobachten. Gerhard Niederhuber weiß das, er besucht alle Spiele und versucht, die besten Spieler durch genaue Beobachtung zu ermitteln.

Im Vorfeld des Spiels diskutiert er mit dem Publikum, ohnehin meist seine Mitglieder, aber auch mit Spielern und Rapid-Insidern, bevor er sich gemeinsam mit Gerhard Höckner und meist auch Rudolf Edlinger auf seinen Logenplatz im ersten Stock des Energiezentrum Wien begibt.

Gerhard Niederhuber im Gespräch mit Dominik Finster (Utensilien Manager von Rapid II).

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Gerhard Niederhuber im Gespräch mit Hannes (Fenster-Lieferant im neuen Stadion, Mitglied beim Klub der Freunde).

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Gerhard Niederhuber im Gespräch mit eine Runde altgedienter Rapidler.

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Neusiedl-Rapid II

Danke für den ausführlichen Bericht über das Spiel in der Südstadt! Es war offenbar doch nicht so ein gutes Spiel von uns, wie die offizielle Facebook-Seite von Rapid meint. Ich bin aber trotzdem vom Potenzial der Mannschaft überzeugt, nur verstehe ich nicht, dass Grahovac wieder nicht im Kader für das Spiel war.

Ich bin am Donnerstag schon spontan zu Mittag mit dem Zug nach Bruck an der Leitha gefahren, da mein Bruder dort arbeitet und mich mit dem Auto abgeholt hat. Weiter ist es dann nach Neusiedl am See gegangen. Die schweren Unwetter haben in Neusiedl leider erheblichen Schaden am Mittwochabend angerichtet. Über 3000 Blitze waren über dem Neusiedler See zu sehen. Keller wurden schwer überflutet und standen teilweise bis zu 1 Meter unter Wasser! Meinen Bruder hat es zum Glück nicht so stark erwischt, wie manche andere. Bei ihm waren es nur 20-30 cm Wasser im Keller.

Das Problem war, dass mein Bruder mit seiner Freundin im Keller unten wohnt. Es gibt zwar eine Rückstauklappe beim Haus nur war schon alles voll und das Wasser konnte nirgends hin abfließen, sodass es sogar beim Klo herausgespritzt hat wie bei einem Springbrunnen. Daher war Hilfe angesagt und wir mussten Donnerstagnachmittag erstmals Großteils der Möbel in die Garage hinauf räumen, damit das Wasser trocknen kann im Keller. Ein Bekannter hat am Mittwochabend zum Glück mit einer Taucherpumpe aushelfen können, sodass man Großteils des Wassers abpumpen konnte.

Am Mittwochabend war kaum mit einem Meisterschaftsspiel der Regionalliga gegen die Rapid Amateure zu rechnen. Das Team und alle Helfer haben großartige Arbeit geleistet, vor allem die freiwillige Feuerwehr ging auch sehr engagiert zu Werke und half mit riesigen Pumpen aus und pumpte das ganze Wasser vom Sportplatz ab. Zum Glück war es Donnerstag dann meist sonnig und windig, sodass der Platz bis Freitagabend komplett trocken war.

Das Spiel von Neusiedl war gegen die Rapid Amateure ziemlich einfach ausgerichtet. Hinten so viele Zweikämpfe wie möglich gewinnen, so wenig wie möglich zulassen und die eigenen Konter gut ausspielen, zumindest das zweite von den beiden gelang dem NSC phasenweise sehr gut. Die Rapid Amateure fanden selbst zahlreiche Chancen vor, mussten aber durch eine gelb-rote Karte von Kreso (LV) schon in Halbzeit 1 zu 10 weiterspielen. Seltsamerweise wurden die Amateure oder Rapid II wie man sich jetzt nennt, zu 10. immer stärker in Halbzeit 2. Nur an der Chancenauswertung mangelte es gewaltig, wie auch in der Kampfmannschaft.

Neusiedl konnte die Konter aus meiner Sicht auch deswegen so gut spielen, weil die Rapid Amateure defensiv nicht gut aufgestellt waren. Haring fungierte als IV in dem Spiel, rückte aber ziemlich weit auf, da er ja eigentlich ein 6er bzw. sogar ein 8er sein könnte. Der Spielaufbau wurde von Haring von hinten heraus zwar gut gestaltet, jedoch war er für mich als IV defensiv zu schwach. Die Nummer 5 der Rapid Amateure wirkte ziemlich hölzern und konnte das Spiel in der IV auch kaum antizipieren. Auch Ferdinand Weinwurm war als RV mit von der Partie, blieb aber meist wenig auffällig. Wer mir neben Haring noch positiv aufgefallen ist, war Plank mit der Nummer 7, der einen schnellen Grundspeed besitzt und auch in 1 vs. 1 Situationen nicht so schlecht ist. Leider wollte er dann aber zu oft mit dem Kopf durch die Wand.

Sportdirektor Andreas Müller war auch live vor Ort und beobachtete die jungen Spieler genauer.

Nachdem wir uns bei der Nachmittagssonne im Pool des Gartens abgekühlt hatten ging es dann gestern Abend noch aufs Stadtfest in Neusiedl, wo ziemlich ausgelassen gefeiert wurde. Es ist in der Ortschaft ein riesen Event, wo jung und alt zusammentreffen und gemeinsam essen und trinken. Eine Art Kirtag, könnte man sagen. Es wurde später gegen Abend ziemlich voll und es waren sehr fesche Frauen anwesend, wie allgemein in der Gegend dort, was höchstwahrscheinlich auch daran liegt, dass sehr viele Slowakinnen und Ungarinnen im Burgenland arbeiten und teilweise auch leben. Bei diesem Fest trifft eigentlich so gut wie die ganze Ortschaft zusammen und wenn man dort wohnt, trifft man eigentlich alle paar Meter etliche Bekannte und Freunde.

Zum Abschied kann ich nur sagen, dass es obwohl es am Donnerstag eine Menge Arbeit war, sehr erholsam war, einmal paar Tage am Land zu verbringen und draußen aus der Stadt zu sein. Jetzt freue ich mich aber auch wieder auf nächste Woche auf das Spiel gegen Sturm und hoffe auf 3 Punkte. Die nächste Woche warten auch schon wieder einige Bewerbungstermine auf mich.

Liebe Grüße, Thomas Seyser

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