Rapid II-FAC

2:3 (1:1)

Nach der ausgeglichenen ersten Halbzeit dachten wir auf einen möglichen Punktgewinn, weil man technisch zwischen den beiden Teams keinen allzu großen Unterschied bemerkt hat. Doch durch einen Doppelschlag durch den 30-jährigen Routinier Marco Sahanek in der zweiten Halbzeit wurde diese Hoffnung begraben. Der Anschlusstreffer fiel zu spät durch einen schweren Abwehrfehler des FAC.

Interessant ist die Kapitänsrotation. War beim letzten Spiel Melih Ibrahimoglu der Schleifenträger, war es bei diesem Spiel Lukas Sulzbacher.

Ambiente

750 Zuschauer fanden sich bei herrlichem Fußballwetter in der Allianz-Arena ein. Eine schöne Kulisse für die Spieler von Rapid II.

Weil man ihn auf seinem Arbeitsplatz auf der West-Tribüne nicht so gut sieht, möchte ich unseren Stadionsprecher, Roman Dallamassl durch ein Bild aus seiner Facebook-Seite vorstellen.

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Rapid II-Juniors OÖ

1:1 (1:1)

Nach der empfindlichen 0:3 Niederlage gegen Liefering in Grödig hatte man im Publikum schon ein bisschen Sorge, ob Rapid II diese neue Herausforderung in der 2. Liga bewältigen kann. Und es begann auch nach einem sehenswerten Distanzschuss der Juniors mit einem Rückstand. Doch die Sicherheit im Spiel von Rapid II stieg mit Fortdauer des Spiels. Der Rückstand wurde aufgeholt, und mit ein bisschen Glück wäre auch ein Sieg möglich gewesen.

Der frühere Kapitän von Rapid II, Elias Felber, der bereits ein ganzes Jahr beim FAC Erfahrung in der 2. Liga gesammelt hat, hätte fast das Siegestor erzielt – 10 Zentimeter haben gefehlt. Kapitän war bei diesem Spiel Melih Ibrahimoglu, der seine Qualitäten bei mehreren Aktionen unter Beweis stellen konnte.

Was einem Zuschauer auffällt, ist der Unterschied in der Zusammensetzung der Spieler zwischen Rapid und den Juniors. Während bei Rapid mit Ausnahme von Mateo Barac ausschließlich Spieler aus dem eigenen Nachwuchs stammen, haben sich die Juniors deutlich verstärkt, etwa durch Enrique Wild (Winterthur), Hyun-seok Hong (Korea), Mamoudou Karamoko (Wolfsburg) und Jan Boller (Leverkusen). Ob auch Rapid II solche Verstärkungen brauchen wird?

Ambiente

Das Spiel auf dem Hauptfeld war für Zuschauer und Spieler gleichermaßen ein Erlebnis, erstmals Stimmung bei einem Spiel von Rapid II. Mit 500 Zuschauern kamen fast drei Mal so viele Zuschauer wie bei einer der bisherigen Regionalliga-Begegnungen.

#einfachleiwand

Die Stadt Wien wirbt mit #einfachleiwand. Woher aber kommt das wienerische Wort „leiwand“? Wien war im Mittelalter ein Handelsknoten für Leinen. Die Händler trafen sich beim damaligen Bürgerspital und tätigten ihre Geschäfte. Das Bürgerspital hatte als einzige Wiener Institution das Braurecht. Das dort ausgeschenkte Bier wurde durch die Nähe zum Leinwandhandel „Leinwandbier“ genannt, und von diesem Begriff leitet sich das Wienerische „leiwand“ ab.

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Während Rapid II mit dem Brustsponsor „blinz-blank“ aufläuft, hatte Kapitän Melih als einziger den Brustsponsor BTW. Großartig das Engagement von Jochen Lehner und seinem Eisenstädter Haydnbräu.

Etwas zu groß…

…geraten ist die zweite Auflage der Zeman-Kappen.

Am Vormittag noch die letzte Blutabnahme, am Nachmittag in der Rekordmeisterbar bei der ersten „Dosis“ Gösser-Bier, verordnet durch den Arzt, „trinken Sie viel“. Er sagte aber auch, ich soll mich vor der Sonne schützen, doch in der Eile vergaß ich mein Schirmkapperl und brauchte Ersatz. Die neue hellgraue Zeman-Schirmkappe schien mit gerade recht, doch die Passform der Einheitsgröße lässt zu wünschen übrig. Niemandem passt sie, auch den „Großkopferten“ nicht. Mein türkischer Änderungsschneider wird das hoffentlich irgendwie hinkriegen.

Vienna-Rapid II

0:3 (0:1)

Beide Mannschaften sind durch das Ausscheiden von Mattersburg in die überraschende Lage gekommen, in die nächst höhere Spielklasse aufsteigen zu können. Es ist zwar noch nicht ganz fix, aber wahrscheinlich wird Rapid II in der zweiten Liga und die Vienna in der Regionalliga Ost weiterspielen.

Unsere Elf war seit dem letzten Spiel im März ziemlich umgebaut. Viele der Stammspieler sind in das Training mit der Kampfmannschaft eingestiegen, viele neue Namen müssen wir lernen. Wegen dieses Umbaus waren wir seh optimistisch für den Spielausgang. Man könnte ja meinen, dass es lange dauern würde, bis sich die Neuen in die Mannschaft einfügen, aber von einer solchen Eingewöhnungsphase wie man sie oft in der Kampfmannschaft erlebt, konnte man bei diesem Spiel nicht sehen. Wir sahen viele tolle Einzelaktionen und Einsatzbereitschaft der Neuen und prächtige Tore von Bernhard Zimmermann, Mustafa Kocyigit und Marco Fuchshofer.

Ambiente

Ein gut besuchtes Testspiel zwischen Gastgeber Vienna und Rapid II auf dem Nachwuchszentrum Spielmanngasse in der Brigittenau. Wir waren schon eine Stunde vor Spielbeginn am Platz, weil es ja im August die Obergrenze von 200 Zuschauern bei nicht nummerierten Plätzen gibt. Und so etwa 200 Zuschauer werden es auch gewesen sein, die sich in der Hitze zusammengefunden haben, um endlich wieder Fußball sehen zu können. Der Eintritt war kostenlos. Man gab Namen und Telefonnummer bekannt, für den Fall einer Infektion. Unser mitgebrachtes Getränk reichte gerade für ein paar Minuten in der ziemlich starken Abendsonne. Also tankten wir in der Kantine kräftig nach.

Christian, Arnold und Florian

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Neusiedl-Rapid II

2:2 (2:2)

Der furiose Spielbeginn von Neusiedl ließ schon einen Untergang von Rapid II befürchten, stand es doch nach 14 Minuten schon 2:0 für die Gastgeber. Doch Rapid II kämpfte sich zurück und konnte noch vor der Pause ausgleichen und hatte sogar noch Chancen auf das 2:3.

Nach dem Seitenwechsel begann Neusiedl wieder druckvoll, doch nach und nach bekam Rapid II das Spiel unter Kontrolle und das Spiel verlagerte sich zum Tor von Neusiedl. Hohe Bälle in den Strafraum aus Eckbällen oder Freistößen war das Rezept, doch es reichte nicht für einen Torerfolg.

Dem Trainer wird die disziplinierte Spielweise gefallen haben, mit dem mageren Punkt verringert sich aber der Abstand zu den Verfolgern Ebreichsdorf und Sportklub.

Ambiente

Das Sportzentrum liegt am Rande des Schilfgürtels, das Auto parkt praktisch direkt am Schilf. Benachbart sind das Hallenbad und ein riesiges Schulzentrum, bestehend aus Bundesgymnasium, HAK&HASCH, Polytechnikum und Kochschule Pannoneum.

Exakt 60 Minuten vor Spielbeginn öffnetem der VIP-Club im NCS-Cafe und das reichhaltige Buffet des Kantinenvereins mit Riesenschnitzelsemmeln und anderen kulinarischen Highlights. Josef Kamper ist mit einem besonderen Angebot präsent.

Rechnet man nur die Zuschauer, hat der Nuesiedl SC monatliche Einnahmen von etwa 7.000 Euro (350 Zuschauer, 2x montalich, 10 Euro Eintritt). Das ist für einen solchen Verein viel zu wenig. Ein eigener Kantinenverein wurde gegründet, um den Neusiedl SC zu unterstützen, das NSC-Cafe ist täglich geöffnet, der VIP-Club bessert die Einnahmen auf. Es ist ein große Leistung, einen solchen Verein zu betreiben.

Immer präsent und seine Schützlinge beobachtend: Steffen Hofmann.

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Rapid II-Traiskirchen

0:0

Verglichen mit dem stellenweise frühlingshaften Winter waren die Temperaturen an diesem Spielabend eisig. Ich hatte den Auftrag, vor dem Fußballspiel Ravioli vom Hofer mitzunehmen, aber in der allgemeinen Corona-Panik waren die dortigen Regale leergekauft. Doch Rapid sprang in die Bresche, denn in unserem Fanshop gibt es auch grün-weiße Pasta! Eine Jause in der Rekordmeisterbar machte den kalten Abend insgesamt erträglicher.

Trotzdem die jungen Rapidler den Gegner phasenweise ordentlich in den „Schwitzkasten“ nahmen, vereitelte der Traiskirchner Schlussmann gekonnt einen Torerfolg. Wie so oft im Fußball hätte natürlich auch in den Gegenrichtung ein Malheur passieren können. Wenigstens einen Punkt konnte man gegen Entrup-Beirami&Co einfahren.

Unser Neuzugang Samuel Oppong ist ein sehr flinker Spieler. Er hat trotz seiner erst 22 Jahre schon sehr viele Stationen absolviert. Bei Rapid ist er bis zur U18 aufgestiegen, wechselte dann zur Admira, zu Blau-weiß-Linz, wieder zu Rapid II und wieder zurück nach Linz, nach Zypern zu Olympiakos, wieder zu Rapid II, zu Kapfenberg, wieder zu Olympiakos, zu Kapfenberg und jetzt endlich wieder zu Rapid II. Man kann ihm nur wünschen, dass er jetzt einen ruhigen Hafen erreicht hat.

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Es gibt den neuen Link Rückblick, mit dem man zu den bisherigen Tagebucheinträgen zu dem jeweiligen Gegner kommt.

Admira Juniors-Rapid II

1:1 (0:1)

Dass hier eine der führenden Mannschaften gegen einen Nachzügler in der Regionalliga Ost gespielt hat, konnte man am Spiel nicht ablesen. Zu dominant war unser Gegner, die Admira Juniors.

Schon der Pausenstand 0:1 (Torschütze Denis Pehlivan) war schmeichelhaft für Rapid II, weil die Admira Juniors viel Spielanteile und einen Lattenschuss zu verzeichnen hatten. Nach der Pause schnürten die Admiraner unsere Mannschaft regelrecht ein und der Ausgleich war schließlich die logische Folge. Dass es bei diesem Spielstand blieb, verdanken wir dem Torpfosten. Bei Spielende gab es noch Konterchancen für Rapid II, aber ein Sieg wäre etwas zu viel „Masl“ gewesen.

Man hatte den Eindruck, als hätten Spieler schon genug von der anstrengenden Saison. Wir wünschen ihnen eine ausreichende Regeneration und freuen uns schon auf das erste Spiel Ende Februar gegen Traiskirchen auf West I.

Da unsere Kontrahenten Ebreichsdorf und Mannsdorf verloren haben, konnten wir einen Punkt gut machen. Der Abstand zum Tabellenführer Mannsdorf beträgt nur noch drei Punkte und Rapid II hat die bessere Tordifferenz.

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Das Spiel konnte kostenlos besucht werden, es gab keinen Stadionsprecher und keine Anzeigetafeln für die Auswechslungen und für die Nachspielzeit.

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Mattersburg Amateure – Rapid II

0:1 (0:0)

Erstmals besuchten wir die schmucke Mattersburger Akademie mit insgesamt fünf Fußballfeldern. Gespielt wurde am Hauptfeld, Nummer 2.

Doch im Spiel wollte Rapid II seiner Favoritenrolle nicht so recht gerecht werden. Das Spiel war recht ausgeglichen und chancenarm. In der ersten Halbzeit gab es eine gewisse Überlegenheit von Rapid II, doch in der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt und die Gastgeber kamen besser ins Spiel. Die Einwechslung von Deniz Pehlivan zeigte Wirkung und brachte das Siegestor in der Rapid-Viertelstunde. Die Schlussoffensive der Mattersburger brachte nichts mehr ein, Rapid II überwintert am zweiten Tabellenplatz.

Der Schiedsrichter geizte nicht mit Karten.

  • 1 HZ: 3 gelbe Karten für die Mattersburg Amateure
  • 2 HZ: 3 gelbe Karten für die Mattersburg Amateure, 4 gelbe Karten Rapid II

Die Küche war gut, die Bedienung sehr freundlich. Dass man für einfache Plastikbecher 50 Cent Einsatz zahlt, führt zu sauberen Tribünen nach dem Spiel.

Leo Gartler und Steffen Hofmann waren vor Ort.

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Rapid II-Stripfing/Angern

1:0 (0:0)

Das war wieder so ein Spiel, bei dem man den Eindruck hat, dass nicht der Bessere gewinnt, sondern der Glücklichere. Natürlich war es sehr erfreulich für uns und auch der fehlerfrei zu Ende gespielte Konter in Unterzahl war ein Gustostückerl, aber in den sonstigen Spielphasen hatte es Rapid II schwer, die Zweikämpfe für sich zu entscheiden. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

Als die erste Halbzeit torlos zu Ende ging, dachte man schon wegen der geringen Chancenzahl an nur einen Punkt, als dann in der zweiten Halbzeit Srdjan Grahovac mit Rot vom Platz musste, sahen wir auch diesen Punkt wackeln, doch es kam anders. Während einer Druckphase von Stripfing gelang ausnahmsweise ein Konter mit dem nötigen Ballglück – auch der Ball war nicht zu weit vorgelegt – und Nicholas Wunsch traf zum 1:0.

Die Schlüsselszene des Spiels war eine Folge von zwei Ereignissen in der zweiten Halbzeit. Ein Angriff von Rapid II misslang, der Ball wurde von der gegnerischen Verteidigung nach vorne gespielt und ein Stripfinger nahm den Ball mit der Hand mit. Alle sahen es, nur nicht der Schiedsrichter und der ließ weiterspielen. Danach kam es zu einem Foul von Marko Dijakovic, der den Angriff zunächst gestoppt hat. In der Diskussion rund um diese Szenenfolge dürfte Srdjan Grahovac den Schiedsrichter etwas zu heftig auf das vorangegangene Handspiel hingewiesen haben (im Spielbericht steht „Beleidigung“), was eine rote Karte zur Folge hatte. Dass die Deutschlehrerin von Srdjan gleich in den ersten Lektionen die Schimpfwörter unterrichtet hätte, kann ich mir nicht vorstellen. Die Erklärung dürfte sein, dass der Schiedsrichter Jozo Katava Kroate ist (zumindest deutet Google Translate den Namen „Jozo“ als kroatisch) und man hat sich möglicherweise muttersprachlich die Meinung gesagt.

An dieser Stelle fürchteten wir schon, dass das Spiel verloren gehen würde, doch – wie gesagt – es kam anders. In den Schlussminuten boten die Stripfinger Roman Kienast auf, der bis dahin auf der Bank saß, doch reichte die Restspielzeit nicht für den Ausgleich.

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Sportklub-Rapid II

0:4 (0:0)

Wenn ich nach der ersten Halbzeit hätte eine Prognose abgeben müssen, meine Antwort wäre gewesen: „wenn wir mit einem Punkt nach Hause fahren, können wir zufrieden sein“, denn die erste Halbzeit war zweigeteilt. Anfangs dominierte Rapid II, danach ist es aber dem Sportklub gelungen, sich in der Rapid-Hälfte festzusetzen und ein Gegentor wäre durchaus möglich gewesen. Aber es gab keins, vielmehr gab es eine zweite Halbzeit, die es in sich hatte.

Rapid kam deutlich später aus der Kabine, und wer weiß, was die Lagebesprechung genau ergeben hat, denn sie dürfte gewirkt haben. Gleich in der 47. Minute kam es zu einem Konter und die Hereingabe konnte von Marko Bozic zum 1:0 verwertet werden. Fünf Minuten später stellte Manuel Martic nach einem prächtigen Freistoß auf 2:0. Der eingewechselte Mustafa Kocyigit sorgte mit einem Doppelpack für den Endstand.

Dass Rapid II mit diesem Sieg auf den zweiten Tabellenrang vorgerückt ist, lässt die knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter Mannsdorf schon wieder vergessen. Vielleicht ist ja in Laufe des kommenden Halbjahrs noch mehr möglich!

Der Verein wird diesem Erfolgslauf wohl mit gemischten Gefühlen verfolgen. Seit wir Rapid II begleiten, haben wir eine so tolle Saison nicht erlebt und ein Titel wäre möglich. Vielleicht genügt ja sogar ein zweiter Platz, wenn der Führende gar nicht aufsteigen kann oder will. Aber aus der Sicht der Rapid-Infrastruktur könnte dieser Erfolg zu früh kommen, weil man ja zuerst das Trainingszentrum in Betrieb sehen will. Auch muss man sich fragen, ob eine solche Teilnahme in der zweiten Liga leistbar ist.

Ambiente

Für Rapid II ist dieses Auswärtsspiel in Dornbach mit mehr als 3000 Zuschauen das Spitzenspiel der Saison. Es ist eine ausgesprochen gemütliche Umgebung mit einem nostalgischen Touch.

Vor dem Spiel machte sich der Dornbacher Redakteur „Sorgen um den Zgonc“, indem er auf die letzten Ergebnisse von Rapid II anspielte und meinte: „Verlieren die Rapid Amateure den Anschluss?“

Das geschlossene Auftreten von Verein und Anhängerschaft gegen Antisemitismus und Homophobie ist bemerkenswert. Die Friedhofstribüne titelte: „Aus unserer Geschichte gelernt, gegen jeden Antisemitismus“, die Mannschaften tragen das Banner „Wiener Fußball gegen Homophobie“ auf das Spielfeld, jeder Spieler hat auch eine solche Tafel in der Hand.

Zum Glück war ich beim Vortrag „Grün-weiß unter dem Hakenkreuz“ von Laurin Rosenberg in der VHS-Penzing und kann daher die Bedeutung des Anti-Antisemitismus-Transparents erklären: In der Zwischenkriegszeit waren etwa 10 bis 15 Prozent der Wiener Bevölkerung jüdischen Glaubens und die Kader der Wiener Fußballvereine hatten etwa diesebe Zusammensetzung – mit Ausnahme des Sportklub. Der Sportklub war in dieser Zeit dafür bekannt, dass er Spieler jüdischen Glaubens nicht in der Mannschaft duldete.

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Rapid II-Mannsdorf

2:3 (0:2)

Das Spiel begann fulminant und man hatte den Eindruck, als wäre es nur eine Frage der Zeit, dass Rapid II in Führung geht. Wie es aber so im Fußball ist, schießt dann der Gegner das erste Tor. Der Schuss aus einer Distanz von etwa 25 Meter war sehr gut, dass sich aber der Tormann – in diesem Fall Paul Gartler – so gar nicht bewegt hat, stimmt nachdenklich. Beim 0:2 hatte unsere Abwehr keine ausreichende Übersicht, denn ein Angreifer stand völlig ungedeckt und konnte unbedrängt einen scharfen Flachschuss abgeben. Kurz nach der Pause fiel sogar das 0:3 aus einer schnörksellosen Aktion der Mannsdorfer.

Eigentlich konnte man das Spiel an dieser Stelle als gelernter Pessimist schon aufgeben. Nicht so unsere Spieler! In vier Minuten wurden durch Melih Ibrahimoglu und Dragoljub Savic zwei Tore aufgeholt, vielleicht ebenso überraschend wie die vorige Führung von Mannsdorf. Leider reichte es trotz größter Anstrengung nicht, auch noch den Ausgleich zu erzielen.

Spielerisch muss sich Rapid II nichts vorwerfen lassen. Eventuell fehlende Routine und Abgebrühtheit wird durch Schnelligkeit und Kombinationsfußball sehr gut ausgeglichen. Ein Punkterichter hätte auf Punkteteilung entschieden. So aber ist Mannsdorf bereit 9 Punkte voran und aus eigener Kraft nicht mehr einzuholen.

Wir freuen uns auf das Freitag-Spiel gegen den Sportklub, denn mit dieser Spielstärke und ein bisschen Glück wäre sogar der zweite Tabellenplatz möglich.

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Diese Spiele um 19:00 bieten die ideale Gelegenheit zu einem gemütlichen Besuch in der Rekordmeisterbar. Empfehlenswert!

Unsere kleine Gruppe des Klub der Freunde wurden vom Stadionsprecher Roman freundlich begrüßt. Friederike trumpfte mit einem interessanten Schal der „Sitzplatzschweine“ auf. Eigentlich stand sie Anfangs mit dieser Gruppierung auf der West auf Kriegsfuß, doch das Kriegsbeil wurde begraben uns sie wurde zur Ehrenpräsidentin des mittlerweile sehr aktiven Fanklubs auf der West. In Bruck hatte man gleich drei Banner aufgezogen und bei diesem Spiel gegen Mannsdorf war man erstmals mit einem Banner präsent.

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Rapid II – Wiener Linien

1:1 (1:1)

In diesem Spiel konnte Rapid II seine deutliche Überlegenheit im Spiel nicht in Tore umlegen. Wir gingen zwar durch einen Foulelfmeter in Führung, doch kurz danach konnte die Verteidigung den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen und die Straßenbahner konnten ausgleichen. Dabei blieb es bis zum Spielende.

Rapid II liegt weiter auf Platz vier in der Tabelle der Regionalliga Ost und hätte mit einem Sieg beim Nachtragsspiel gegen Mannsdorf am kommenden Dienstag die Möglichkeit, bis auf drei Punkte zum Spitzenreiter Mannsdorf aufzuschließen und den Sportklub und Ebreichsdorf zu überholen.

Der Wechsel der Besten zur Kampfmannschaft (Melih Ibrahimoglu und Dalibor Velimirovic) hinterlässt natürlich Lücken bei Rapid II, aber das ist eben das Los der Zweiermannschaft, dafür konnte Manuel Martic seine Qualitäten als Passgber im Mittelfeld unter Beweis stellen.

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Ein Blick auf den Rasen zeigt, warum gegen Ebreichsdorf am Hauptfeld gespielt wurde, und warum sogar eine Verlegung auf den Elektra-Platz diskutiert wurde.

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Bruck-Rapid II

1:2 (1:1)

Bruck ist uns in unangenehmer Erinnerung, denn in der vorigen Saison gingen wir als Verlierer vom Platz. Eine Revanche wäre die richtige Reaktion. Der Stadionsprecher sprach auch von einer besonderen Leistung, die seine Mannschaft abrufen müsste, um gegen die favorisierten Grün-Weißen zu bestehen. Und ich finde, dass die Brucker sich sehr gut geschlagen haben, denn ein Ausgleich nach dem Führungstreffer von Rapid II wäre durchaus möglich gewesen.

Die Verteidigung von Rapid II war am Beginn etwas unorganisiert und ließ sich von der Brucker Offensive in der 5. Minute überrumpeln und lief danach diesem Rückstand hinterher.

Wie verschieden wir doch auf dieselbe Situation reagieren. Sind wir auf der Siegerstraße, soll der Schiedsrichter das Spiel möglichst rasch beenden, sind wir aber im Hintertreffen, dann kann die Nachspielzeit nicht lang genug sein. In dieser ersten Spielhälfte wurde nachgespielt, ausreichend lang, denn der Ausgleich gelang in der allerletzten Minute durch Daniel Markl, gleich danach gab’s den Pausenpfiff.

Und der Führungstreffer gelang gleich in der ersten Minute der zweiten Halbzeit durch Raphael Strasser. Man kann also sagen, dass Rapid II das Spiel in nur zwei Minuten gedreht hat. Zwar hatte man danach auch noch weitere Chancen auf einen Ausbau der Führung, doch da das nicht gelang, mussten wir noch eine ganze Halbzeit lang vor Standardsituationen bangen, aber es bliebt bei der knappen Führung!.

Durch den Last-Minute-Sieg des Sportklub gegen Neusiedl und die Punkteteilung im Spitzenspiel Ebreichsdorf-Mannsdorf bleibt Rapid II auf dem vierten Tabellenplatz aber in Tuchfühlung mit dem Spitzentrio. Wir können gespannt auf die Ergebnisse des Nachtragsspiels gegen Mannsdorf und des kommenden Duells gegen den Sportklub sein.

Ambiente

Eine treue Truppe des „Klub der Freunde“ begleitet Rapid II. Bei diesem Spiel stießen die „Sitzplatzschweine“ von der Westtribüne dazu und präsentierten gleich drei Banner. Auch Steffen Hofmann beobachtete seine Schützlinge und es kann durchaus sein, dass der „Nachschub“ junger Talente in die Kampfmannschaft auch auf seine sehr individuelle Betreuung zurückzuführen ist. Mehlis Eltern begleiten ihren Sohn bei Spielen von Rapid II, auch in Bruck waren sie dabei.

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Rapid II – Ebreichsdorf

0:0

Die Bilanz der Spiele gegen Ebreichsdorf seit 2015 sind 2 Siege, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen.

Zwar war Ebreichsdorf insgesamt die reifere Mannschaft, doch die besseren Chancen fand Rapid II vor. Zwei „knapp daneben“ von Yusif Demir und Mario Sonnleitner und ein prächtiger Schuss von Daniel Markl, der vom gegnerischen Tormann gerade noch zur Ecke geklärt werden konnte. Auf der Gegenseite waren die gefährlichsten Szenen aus Standards. Man muss gegen diesen starken Gegner mit einem Unentschieden zufrieden sein.

Rapid II bleibt am vierten Platz der Tabelle und hat mit nur fünf Gegentoren gemeinsam mit Ebreichsdorf die beste Verteidigung. Bei den erzielten Toren hinkt Rapid II ein bisschen hinter dem Spitzentrio hinterher.

Ambiente

Wegen Rasenproblemen auf West 1 musste das Spiel am Hauptfeld ausgetragen werden, was für die 300 Zuschauer wegen der guten Beleuchtung und der besseren Sicht ein besonderes Highlight war. Sehr viele Spieler von Rapid II, die an diesem Tag nicht zum Einsatz gekommen sind, waren ebenfalls auf unserer Tribüne, zum Beispiel Melih Ibrahimoglu und Paul Gobara.

Von der sportlichen Leitung sahen wir Zoki Barisic, Manfred Nastl und Jürgen Macho. Die VIP-Loge besetzten wie immer Ehrenpräsident Rudolf Edlinger, Gerhard Niederhuber, Obmann des Klubs der Freunde und Gerhard Höckner, Sponsor von Rapid II. Leo Gartler nahm auf einer Betreuerbank Platz.

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Wr.Neustadt-Rapid II

0:1 (0:0)

Wir sahen ein insgesamt ausgeglichenes Spiel, die Souveränität der ersten Spiele von Rapid II war nicht so deutlich zu sehen. Rapid II begann stark, allerdings hatte man im Nachhinein den Eindruck, als wollten die Wiener Neustädter einmal testen, wie sich der Gegner „anfühlt“, denn nach etwa 10 Spielminuten verlagerte sich das Spiel mehr und mehr in den Rapid-Strafraum und es hätte durchaus das eine oder andere Gegentor geben können. Es blieb aber beim 0:0, ein vorteilhafter Pausenstand aus der Sicht von Rapid II:

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit konnte Daniel Markl auf 1:0 stellen. Rapid II beherrschte danach das Spiel und die zahlreichen Angriffe der Wiener Neustädter führten praktisch zu keiner relevanten Torchance. Ein sehr effizientes Ergebnis – aus der Sicht von Rapid II.

Wenn ein angreifender und ballführender Spieler von einem Gegenspieler am Trikot zurück gehalten wird, dann ist das ein taktisches Foul und in der Regel gelb. Wenn es nur immer so wäre. Denn als es bei einem Rapid-Angriff einmal der Fall war, gab es nur Freistoß. Auf der Gegenseite aber Gelb und Freistoß. Wer soll sich bei dieser Inkonsequenz auskennen und nicht annehmen, dass tendenziös gepfiffen wird, von zahlreichen anderen ungeahndeten Fouls ganz zu schweigen.

Der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Yusuf Demir ist uns nicht besonders aufgefallen. Aufgefallen ist aber, dass Marco Fuchshofer nicht im Kader war. Das könnte bedeuten, dass er den Ausfall von Koya Kitagawa im Spiel gegen Hartberg kompensiert. Überhaupt stellen wir fest, dass Didi im heurigen Jahr sehr viele junge Spieler einsetzt, etwas, das wir im Vorjahr schwer vermisst haben, vielleicht ist das auf den Einfluss seines neuen Sportdirektors Zoki (und der leeren Kassen) zurückzuführen.

Ambiente

Erstes Spiel im neuen Stadion, Einlass schon um 16:30, das Vorspiel der Amateure von Wiener Neustadt gegen Felixdorf endete 0:2. Bei unserer Ankunft – etwa 75 Minuten vor Spielbeginn – waren alle Parkplätze beim Stadion besetzt, inklusive der Parkplätze bei der benachbarten Aqua Nova, also war ein längerer Fußmarsch angesagt. Die punktuell tiefen Gräben bei den Parkplätzen entlang der Straße in dieser Gegend sind ein sonderbares städtebauliches Highlight mit einer gewissen Unverträglichkeit mit dem Fahrgestell von Autos. Dabei waren nur etwa 2.000 Besucher gekommen, maximal finden 4.000 Besucher Platz. Wo diese Besucher dann parken sollen, ist unklar, ebenso dann, wenn gleichzeitig eine Veranstaltung in der Arena Nova stattfinden würde. Nicht sehr vorausschauend, die Planung.

Stadion Wiender Neustadt von der Haupttribüne

Die Eintrittskarten kosteten einheitlich 5,- Euro, man bekam einen Gutschein für ein Puntigamer-Bier.

Die einzige Haupttribüne wird durch den VIP-Bereich in zwei Hälften geteilt. Ein Wechsel auf die andere Seite ist nicht möglich.

Die Lautsprecheranlage klang so, als wäre es das letzte Spiel in einem alten Stadion – und nicht das erste in einem neuen. Viel getestet wurde die Anlage offenbar vorher nicht.

Der kleine Kiosk war für diese Besucherzahl viel zu klein, die Wartezeiten erheblich.

Interviews mit dem Bürgermeister von Wiener Neustadt standen am Beginn der Aufwärmphase, an deren Ende vier Fallschirmspringer punktgenau am Mittelkreis landeten. Interessant war, dass man die Markierung für die Springer als einen Pfeil entgegen der Windrichtung ausgeführt hat, wie es sich eben für die „Luftfahrt“ gehört. (siehe Bilder). In der Pause gab es wieder (akustisch völlig unverständliche) Interviews und eine Musikkapelle, die deutlich besser hörbar war.

Durch die heutzutage übliche Trennung der Tribüne in Besucherklassen, konnten wir unsere mitgereisten Rapid-Freunde nicht finden, wahrscheinlich waren sie im nördlichen Sektor. Hinter uns saßen aber Steffen Hofmann und Raimund Hedl,

Ausgewählte Bilder

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Rapid II – Mauerwerk

1:1 (1:1)

Spielbeginn

Waren die letzten Spiele von einer gewissen Leichtigkeit der Spiels unserer Mannschaft geprägt, war die Begegnung gegen Mauerwerk eine schwierigere Aufgabe, denn Mauerwerk verteidigte kompakt und wurde immer wieder über die Flügel gefährlich.

Das Ergebnis entspricht dem kampfbetontes und ziemlich ausgeglichenen Spiel. Mauerwerk ging über den linken Flügel früh mit kräftiger Mithilfe unseres Paul Gartler in Führung, und es dauerte bis zu 31. Minute, dass Marco Fuchshofer mit einem präzisen Kopfball ausgleichen konnte. Ob der Treffer so gewollte war oder sich im Zuge des Zweikampf so ergeben hat, weiß man nicht so recht; wichtig war er, denn er brachte wenigstens einen Punkt.

Rapid II wurde durch diesen Punkteverlust in der Tabelle vom Sportklub überholt und liegt nunmehr auf Platz 4.

Gäste

Etwa 150 Besucher vermeldet die Seite von Fußballösterreich, darunter einige prominente Rapidler: Matteo Castello, Rudolf Edlinger, Peter Elster, Gerhard Höckner, Michael Krammer, Gerhard Niederhuber. Vertreter der Kampfmannschaft waren bereits in Tirol.

Der „Klub der Freunde“ war durch eine stattliche Delegation vertreten:

Hannes, David, Friederike, Arnold, Christian, Florian, Gregor

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