Auswärtsfahrt Wolfsberg

In etwa zweieinhalb Stunden gemütlicher Fahrt erreichten wir Wolfsberg. Wir verkürzten uns die Fahrt mit Düringers „Regenerationsabend“. Auf der Pack liegt schon Schnee aber das Wetter in Wolfsberg ist mit 6-8 Grad für die Jahreszeit sehr mild.

Mittagessen

Eigentlich habe ich mir auf Google-Maps schon ein Wirtshaus ausgesucht aber ich fragte beim Tanken in der Ortseinfahrt zu Wolfsberg nach einem preiswerten Gasthaus. Der Tankwart empfahl „s’Landhaus“. Und gut war’s. Ausgezeichnete Küche, preiswert.

Stadtspaziergang

Die Stadt war wie ausgestorben. Die paar alten Gassen sind rasch abgegangen, bleibt noch die Burg, also rauf auf den Berg. Alles sehr einsam. Eigentlich wollten wir das Stadion von oben sehen aber leider müsste man dazu bis auf die Zinnen klettern, denn ein Hügel verstellt den direkten Blick zum Stadion. Außerdem ist die Burg in Privatbesitz und man kann nur das Schlossrestaurant besuchen, nicht aber die der Stadt zugewandten Teile der Burg.

Der Burgkern ist mittelalterlich aber was man sieht ist Historismus aus dem 19. Jahrhundert, etwa wie die Franzensburg in Laxenburg oder die Burg Kreuzenstein.

Es ist noch etwas Zeit, und wir beschließen, in ein Cafe zu gehen. Trotz einiger Empfehlungen von Passanten finden wir aber kein geöffnetes Cafe. Die Innenstadt ist wie ausgestorben.

Stadion

Also geht es gleich zum Stadion, ca. zwei Stunden vor Spielbeginn. Zu diesem Zeitpunkt gibt es mehr Polizei als Besucher und prompt will man uns ein Polizist wegen unserer Rapid-Schals nicht rein lassen. Schließlich akzeptiert man aber unsere Karten. Wir sprechen mit Kärntner Fußballfans über das Spiel und über Rapid. Sehr freundliche Leute, die viel Sympathie für ihren heutigen Gegner haben. Man hat den Eindruck als würden sie Rapid-Fans sein, hätten sie nicht eine eigene, recht erfolgreiche lokale Mannschaft. Unsere Gesprächspartner erraten übrigens den Spielausgang perfekt.

Die neue Ost-Tribüne. Ganz unten Stehplätze, darüber beste Sicht von allen Reihen.

Beim Eingang tut sich die nächste Hürde auf: mein Fotoapparat. Man belehrt mich, dass Fotoapparate mit einem Wechselobjektiv in keinem österreichischen Stadion zugelassen wären und es hilft nichts, als ich ihm erklärte, dass ich in ganz Österreich damit unterwegs wäre. Vorschrift ist Vorschrift. Aber wenn ich einen Presseausweis hätte, könne ich mich akkreditieren lassen. Was der Wächter der Ordnung nicht wusste, dass ich tatsächlich einen Presseausweis besitze. Eine nette Dame folgte mir eine Akkreditierung aus. Also was das für einen Sinn hat, das verstehe ich nicht.

 

Das Stadion ist sehr nett eingerichtet. Man kann über die Laufbahn von der West- zur Osttribüne gehen. Beide Tribünen benutzen Holz als wichtigsten Baustoff.

Anders als in Grödig hat man sich die Anordnung überlegt und die Sicht ist Dank einer erhöht angeordneten Tribüne und Dank einer Brüstung aus Glasplatten von allen Reihen sehr gut.

Der Jahreszeit angepasst trinken wir Glühwein statt Bier. Es ist ziemlich warm für die Jahreszeit; bestes Fußballwetter.

Das Spiel

Ein nicht ganz ungewohntes Bild in der ersten Hälfte mit einer stark zurückgezogenen WAC, die diszipliniert auf Konter lauerte. Halbchancen bei Rapid aber nicht besonders zwingend. Sehr gefälliges Spiel von Pavelic, der seinen Gegenspieler Wernitznig ziemlich aus dem Spiel nimmt.

Nach der Pause beginnt Rapid mit einem Fehlpass von Schwab aber Sonnleitner kann mit einer gelungenen Abwehr den Fehler wieder ausbessern. Das Spiel nimmt Fahrt auf und ist sehr gut anzuschauen. Sehr auffällig das Flügelspiel von Kainz, das immer wieder zu gefährlichen Szenen von dem WAC-Tor sorgt. Einmal kommt der Ball zum freistehenden Schrammel aber dessen platzierter Schuss trifft nur die Stange. Wieder hat Rapid deutlich mehr Spielanteile aber das erste Tor fällt für den WAC nach einem Corner. Der Ausgleich fällt einige Minuten später durch ein wuchtiges Kopfballtor von Schwab nach einer Flanke von Schrammel.

Rapid kommt immer besser ins Spiel und spielt viele Chancen heraus, aber sowohl Kainz als auch Alar, der für Beric eingewechselt wurde, vergeben.

Beric machte während des ganzen Spiels keine besonders gute Figur. Immer wider hängte er sich in den Verteidiger ein und ging zu Boden, auf einen Elfmeter hoffend, aber es wäre wohl besser gewesen, einfach in den durchaus guten Positionen spielerisch den Erfolg zu suchen. Dieses taktische Spiel ist wenig „Rapid-like“.

Mit Kainz hat Rapid einen technisch starken Spieler, der phasenweise an den Salzburger Kampl erinnert.

Oliver Drachta leitete das Spiel unauffällig und gut. Auf die zahlreichen „Umfaller“ von Berid im Strafraum ist er nicht besonders eingegangen.

Stimmung

Es ist beachtlich, was die Wolfsberger in den wenigen Jahren Bundesliga an Infrastruktur errichtet haben. Und auch die Stimmung ist für einen, von den Wienern gerne als „Dorfklub“ titulierten, Kleinstadt-Verein beachtlich. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich. Wir kommen gerne wieder.

Wir saßen auf der Osttribüne. Das ist die typische Familientribüne und entspricht auch der zukünftigen Ost im neuen Hanappi-Stadion. Die VIP-Tribüne ist also gegenüber.

Blick von der Famlientribüne auf die VIP-Tribüne beim Einlaufen der Mannschaften.

Interessant ist die Position des Stadionsprechers. Er befindet sich nicht  – wie man erwarten könnte –  bei der Haupttribüne. Er ist vielmehr der Familientribüne zugewendet und ist damit in direktem Dialog mit dem harten Kern des Anhangs.

Der Stadionsprecher versucht mit dem Mikrofon die Stimmung auf der Tribüne zu verstärken.

Heimfahrt

Wieder hilft uns eine CD – Mittermaiers „Blackout“ – die Fahrt kurzweiliger zu gestalten. Es kommt mir vor, als würden CDs, die Aufmerksamkeit erfordern, viel besser als Musik geeignet sein, eventuelle Müdigkeit hintanzuhalten.

Ein Abendessen in der Raststation „Kaiserwald“ zeigt wieder, wie praktisch es für Betriebe sein muss, monopolartige Situationen vorzufinden: nie würde uns einfallen, in Wien ein Restaurant dieser Preisklasse aufzusuchen (Kalbsschntzel 21,50) aber in Wien hat man Wahlmöglichkeit, auf der Autobahn eben nicht.

Es wundert mich, dass die ASFINAG den Betreibern der Rasthäuser nicht die Auflage erteilt, „für jeden etwas“ anzubieten. Es stört nicht, wenn es einen Restaurantbereich der gehobenen Preisklasse gibt, sofern es gleichzeitig ein preiswertes Self-Service für diejenigen gibt, die nicht endlos auf Kellner warten wollen.

Fazit 

Die beiden letzten Spiele von Rapid geben durchaus Hoffnung, dass man den derzeitigen Punkterückstand in der Frühjahrssaison wird aufholen können. Tolle Kombinationen, viele gewonnene Zweikämpfe, 67:33 Ballbesitz für Rapid, Torschüsse 18:7 für Rapid. Die Chancen für einen Sieg waren vorhanden, gereicht hat es leider wieder nicht.

Bilder Statistik Bericht-Rapid DerStandard Bundesliga

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Die Pleite von Grödig

2014-11-22 16:00 Grödig-Rapid 3:1

Grödig ist für Salzburg wie die Südstadt für Wien: wenig Fußballbegeisterung (außer vielleicht beim Präsidenten von Grödig), kaum Zuschauer, eine fußballerische Wüste. Sicher ein Drittel der Zuschauer waren mitgereiste Rapidler. Der engagierte Stadionsprecher bemüht sich, so etwas wie Stimmung aufkommen zu lassen, aber es wirkt ein bisschen künstlich.

Beginnen wir daher mit den positiven Seiten. Einmal eine sehr entspannte Fahrt mit der Westbahn und Mittagessen mit zufällig mitgereisten Freunden im Restaurant „Johann“ am Bahnhof. Gepäck ins Schließfach verstaut und mit Autobuslinie 25 nach Grödig. Bestes Fußballwetter, mild. Wir treffen Familie Pechacker aus Purgstall, und Figgi von OMS-Spaßvogel.

Rapidler aus Purgstall an der Erlauf

Weitere Bilder Statistik Weltfußball Bundesliga DerStandard

Wir erfahren, dass die neuen Tribünen von „DasGoldberg“-Stadion nach einem ausgeklügelten Baukastensystem einer Reinsberger Firma errichtet wurden, dass aber diese Firma durch diesen Auftrag in den Konkurs geschlittert ist.

Technisch ist der Aufbau sicher einwandfrei aber manchmal loht es sich doch, einen Architekten und nicht nur einen guten Handwerker mit solchen Projekten zu betrauen. Empfehlen können wir die Sitzplätze auf der Nordtribüne (Längsseite) nicht, denn die Anlage steht zu dicht am Spielfeldrand und die erste Reihe ist ca. einen Meter über dem Rasen. Man sieht daher die ersten Meter der Längsseite nicht, egal, wo man sitzt. Wenn sich also das Spielgeschehen zur Tribüne verlagert, sieht man nichts.

Daher reichen bei professionellen Aufbauten die Tribünen in den ersten Reihen bis zum Rasen (und haben keinen Sockel wie beim DasGoldberg-Stadion) und es hatte auch das Hanappi-Stadion zusätzlich einen leichten Knick in jeder Längsseite, der die Sicht auf der Haupttribüne deutlich verbessert. Daher sollte man sich in diesem Stadion eher hinter das Tor auf der Ostseite (Gästesektor) setzen, dort überblickt man das ganze Spielfeld ohne Sichtbehinderung.

Jetzt weiß ich auch, warum der Stadionrasen im Old-Trafford-Stadion eigentlich ein Hügel ist. Mit diesem Hügel ist der Rasen auf der Höhe der ersten Sitzreihen und das verbessert die Sicht nicht nur für die ersten Reihen sondern für alle Reihen.

Das alles ist viel interessanter als das Spiel, das so gar nicht nach unserem Geschmack verlaufen ist. Das Spiel war aus der Sicht eines Rapidlers alles andere als lustig anzuschauen. Hohe Fehlpassquote, früher Ballverlust und auf der Gegenseite ein sehr konstruktives Spiel. Natürlich kann man bei den Gegentreffern unserem Torhüter eine Mitschuld geben, aber dass es überhaupt zu solchen Situationen kommen konnte, dafür muss sich die ganze Mannschaft bei der Nase nehmen. Auch die Ausrede, dass die Spieler noch jung wären, kann man bei diesem Gegner vergessen, denn auch die Grödiger boten eine sehr junge Mannschaft auf.

Diese allgemeine Verunsicherung sind ein Rätsel. Man ist geneigt zu glauben, dass alles beim ungerechtfertigten Ausschluss von Mario Sonnleitner in Altach den Anfang nahm.

Unsere Stürmer Beric und Alar wirkten im Vergleich mit Huspek und Reyna eher langsam und phantasielos. Auch sind die Gegentore zwei und drei aus katastrophalen Fehlern der Verteidigung entstanden und nicht unbedingt durch eine großartige Leistung von Grödig. Fehler, die eine Verunsicherung der Mannschaft aufzeigt.

Der Abschied von Grödig ist daher leicht gefallen. Hier die Ansicht von der Autobushaltestelle:

DasGoldberg-Stadion nach dem Spiel

Nicht vergessen: die Weihnachtsfeier. Bitte auch Kopien der Mitgliedskarten oder wenigstens Namen und Mitgliedsnummer und Ablaufdatum mitschicken. Man weiß ja nie. Im Einladungstext steht, dass ein Mitglied eine Begleitperson mitnehmen kann. Das wurde in der Vergangenheit nie so genau genommen. Aber in Zeiten der Suche nach neuen Mitgliedern kann sich das ändern.

Wir treten auf der Stelle

2014-11-09 Rapid-Austria 2:3

Eigentlich war – laut Homepage – die Liliputbahn schon in der Winterpause aber das schöne Wetter machte es möglich, dass wir sogar noch jetzt, im November mit dieser Kutsche des Kleinen Mannes zum Stadion fahren konnten. Mit uns kamen immerhin 28.200 weitere Fußball-Interessierte, der beste Besuch bei einem Heimspiel in diesem Jahr.

Eine wie immer tolle Choreografie des Block-West leitete eine weniger tolle erste Halbzeit ein. Rapid war nervös und kam kaum vors gegnerische Tor. Damari machte den Unterschied. Mit einem energischen Vorstoß über die rechte Seite platzierte er einen Schuss aus eigentlich aussichtsloser Position aber er hat es probiert und hatte Glück, denn Novota schlüpfte der Ball zwischen den Händen ins Tor.

Vielleicht hat der eine oder andere sich gefragt, wie wohl Mario Sonnleitner in dieser Situation gehandelt hätte.

Und auch beim 2:0 war Damari derjenige, der eine Flanke als erster angenommen hat, nachdem der Ball bereits an einer ganzen Reihe von Verteidigern vorbei geflogen war.

Die sonderbare Fußball“begeisterung“ nach dem 2:0 im Austria-Sektor mit gezielt in den Sektor E abgefeuerte Leuchtraketen (siehe Link „Bilder“) machte sogar einen Aufmarsch der Polizei erforderlich.

Dass dann in der zweiten Hälfte Rapid mehr Sicherheit im Spielaufbau zeigte, wurde auch nicht gleich belohnt, denn Royer erhöhte kurz nach seiner Einwechslung zum 3:0. Der Exodus der Zuschauer, die sich offenbar den Formel-I-Start anschauen wollten begann. Und sie versäumten, dass dann Rapid durch Alar mit einem schönen Heber zum 3:1 verkürzte und danach Beric einen fast schon von Lindner gefangenen Ball ins leere Tor beförderte.

Trotz weiterer Chancen gelang der Ausgleich nicht. Dennoch insgesamt – wie so oft – eine gute Leistung von Rapid aber wieder keine Punkte.

Berichte und Bilder zum Spiel
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Statistik und Video wird erst morgen publiziert und wird dann auch im Kalender von EwkiL auf http://ewkil.rapid.iam.at zu finden sein.

Statt einer Aufholjagd tritt Rapid auf der Stelle und wird seinerseits von Altach überholt und auch Sturm ist nur wegen der geringeren Zahl geschossener Tore einen Platz hinter Rapid.

Länderspielpause

Montag (10.11.), Dienstag (11.11.) und nach dem Russland-Spiel am Sonntag (16.11.) kann man der Nationalmannschaft jeweils um 17:00 beim Training beim Happel-Stadion zuschauen.

2014-11-15 18:00 Österreich-Russland

Von bisher 2 Spielen gegen Russland gab es keinen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. (Mit der UdSSR gab es 15 Begegnungen, davon 4 Siege, 4 Unentschieden und 7 Niederlagen.)

2014-11-18 19:00 Österreich Brasilien

Von bisher 8 Spielen gab es – wie gegen Russland – keinen Sieg, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen.

Eigentlich eine klare Ausgangslage in beiden Begegnungen: wir sind der Underdog – wieder einmal. Aber da uns heuer mit dem Unentschieden gegen Uruguay schon eine kleine Sensation gelungen ist, warum nicht am kommenden Länderspiel-Wochenende auch.

Altach-Training-Shoperöffnung-Rapid II

2014-11-02 Altach-Rapid 0:2

Dieses Spiel stand ganz im Zeichen von Dieter Muckenhammer, der in einer einmaligen Aktion Mario Sonnleitner in der ersten Minute vom Feld schickte und damit den Spielausgang wesentlich mitbeeinflusste. Die Kommentatoren waren sich in dieser Szene ziemlich einig, dass „rot“ in dieser Szene völlig unangebracht war.
Dieter Muckenhammer leitete seit 2012 sechs Spiele von Rapid und war bisher in seiner Spielleitung eher unauffällig. 3 Siege, 1 Unentschieden und zwei Niederlagen, davon aber eben die gegen Altach.
2014-11-02 14. Runde Altach A 0:2
2014-09-20 9. Runde WAC H 3:0
2014-04-27 34. Runde RB H 2:1
2014-02-16 23. Runde Admira A 1:2
2013-04-06 28. Runde Innsbruck A 1:1
2012-09-29 10. Runde Innsbruck A 2:0
Warum ein Schiedsrichter in einer so wesentlichen Entscheidung sich nicht mit seinen Assistenten an der Linie und mit dem 4. Schiedsrichter berät, ist nicht klar, zumindest hatte man nicht den Eindruck als hätte es eine solche Absprache gegeben.
Bei der nächsten Runde fehlen jedenfalls beide: Mario Sonnleitner im Spiel gegen die Austria und aber auch Dieter Muckenhammer pfeift kein Spiel in der Bundesliga und auch nicht in der Erste Liga. Nachdenkpause?

2014-11-06 10:00 Training

Weitere Bilder
Das Rapid-Training ist ein beliebter Treffpunkt von Fernsehteams. W24 ist wegen eines Interviews mit Zoran Barisic für die Rapid-Viertelstunde gekommen und auch Servus-TV war vor Ort.

Die zentrale Trainingseinheit war das Umschalteverhalten in den Angriff nach Ballgewinn. Dass dabei zuerst der Ball in der Verteidigung einmal quer gespielt wird, einfach, um die Lage zu sondieren und auf eine günstige Abspielmöglichkeit zu suchen, stört uns Zuschauer aber das Trainerteam weniger. Das ist Teil des Aufbauspiels.

Man sieht hier, beim Training, aus nächster Nähe, wie schwierig es ist, einen Ball anzunehmen und zu verwerten.

Dass auch beim Training nur ein Teil der Schüsse sein Ziel trifft, stört hier niemanden, weil das Treffen nicht die Leistung darstellt. Etwa so, wie man mit der Leistung von Rapid gegen Altach durchaus zufrieden sein kann aber eben nicht mit dem Ergebnis.

Es ist auch für die Spieler ein besonderes Glück zu treffen. Wäre es ein standardisierter, reproduzierbarer Vorgang, niemand würde sich über ein Tor freuen.

2014-11-07 16:00 Eröffnung des Fanshops im Stadion-Center

Um 16:00 war Verkaufsstart beim neuen Rapid-Fanshop im Stadion-Center. Das Gedränge war groß. Gleichzeitig gab es auch zwei Autogrammstunden, zuerst mit Christopher Dibon, Florian Kainz und Ján Novota und um 18:00 mit Deni Alar, Robert Beric und Louis Schaub.

Der Fanshop wir auch am Sonntag geöffnet sein.

2014-11-07 18:05 W24-Rapid-Viertelstunde

Hier geht es zum Video
Inhalt: Rapid schießt sich ein; Fan-Fragen; Glavinic wechselt die Seiten; Rapid News

2014-11-07 19:30 Rapid II – St. Pölten Juniors 1:0

Bei leichtem Nieselregen und wenig Publikum zeigte sich die Rapid II von ihrer besten Seite. Das Ergebnis ist sehr schmeichelhaft für die St. Pöltner. Gab es in der ersten Halbzeit noch vereinzelte gefährliche Konter der Gäste, war die Überlegenheit von Rapid II in der zweiten Hälfte sehr deutlich. Die Zweikämpfe wurden zu einem großen Teil gewonnen. Die letzten Spiele von Rapid II wurden überwiegend in der zweiten Hälfte verloren. In dieser Begegnung zeigte die Mannschaft, dass sie auch in der zweiten Halbzeit nachsetzen kann. Das tolle Tor von Albin Gashi nach einem Sololauf belohnte die Mannschaft für ihren Einsatz. Gerhard Niederhuber sieht Gashi schon in der Kampfmannschaft.

Unsere Chronik

Weitere Informationen findest Du auf unserer Homepage http://ewkil.rapid.iam.at – „Rückschau“ (letzter Monat), „Vorschau“ (nächster Monat) und „Kalendarium“ (Monatsauswahl). Alle Termine, die Rapid und die österreichische Nationalmannschaft betreffen sind dort zu finden. Zu den Spielen gibt es auch Links zu Berichten aus der Presse, von Weltfußball und von Rapid. Man sieht, wer bei dem Event beteiligt war und auch Spielergeburtstage sind eingeblendet. Weiters gibt es ein tägliches Bild von der Stadion-Baustelle. Der heutige Tag ist blau hinterlegt, das Wochenende rot.

Eine ereignisreiche Woche

Mo, 27.10. 19:00 Mitgliederversammlung des „Klub der Freunde“

Gäste: Robert Berič · Steffen Hofmann · Osarenren Okungbowa · Dominik Wydra

Osarenren ist ein echter Wiener und wird doch nicht in allen Situationen als solcher akzeptiert – wie er bei einer Mitgliederversammlung berichtet hat. Das liegt wieder an dem doch nicht ganz so „goldenen Wienerherz“.

Autogrammkarten der Spieler findet man hier:
http://kdf.rapid.iam.at.localhost/Dokumente.aspx?showcat=spieler&showyear=2014

Bilder (71)https://picasaweb.google.com/103374753388611853315/20141027KdfBeric_Hofmann_Okungbowa_Wydra?authuser=0&feat=directlink

Bei der Mitgliederversammlung wurden folgende Bilder verteilt

Bild 1: Das Hanappi-Stadion im Oktober 2014. (3.10.-25.10. außer Sonntage), je ein Bild um 11:00 Vormittag.

Bild 2: Das letzte Bild mit Blick auf den Rasen des Hanappi-Stadions am. 4.10., dem Tag der Abrissparty, gesehen vom Abgang 4 auf der Südtribüne.
Bei Interesse kannst Du die Bilder gerne auch in Papierform bekommen. Bitte um eine Mail an rapid@fiala.cc.

Mi, 29.10. 20:30 Cup-Achtelfinale Rapid-Sturm 1:0

Wir sind das Spiel wieder einmal im Gösser Eck gemütlich angegangen.

Materialien zum Spiel
Zu allen Rapid-Events gibt es unterschiedlich viele Zusatzinformationen, die im Kalender als eine Sammlung von Links abgerufen werden können. So schaut das zum Beispiel für das Cupspiel gegen Sturm aus:
Bilder (55)

Do, 30.10. 11:00 Training

W24 machte am Beginn der Trainingseinheit ein Interview mit Florian Kainz und mit Zoran Barisic. Auch der ORF war mit einem Team vertreten.

Das war’s aber dann schon, denn alle anderen Spieler, die am Vortag im Einsatz waren, hatten trainingsfrei. Es trainierten daher nur jene Spieler, die am Vortag nicht im Kader waren, beziehungsweise, die nur einen Kurzeinsatz absolviert haben.

Aufwärmen, Passtraining, Abschlusstraining und Auslaufen. Die Einheit dauerte etwa eine Stunde.

Bilder
https://picasaweb.google.com/103374753388611853315/20141030Training?noredirect=1

Do, 30.10. 19:00 Austria Amateure – Rapid II (3:1)

Das Spiel glich ein bisschen den Spielen der Kampfmannschaft: klare spielerische Überlegenheit von Rapid II in der ersten Spielhälfte aber die große Zahl der Chancen reichte nur zu einem 1:1, weil man nach einem frühen Führungstreffer den Ausgleich durch einen direkten Freistoß hinnehmen musste.  In der zweiten Halbzeit zerbröckelte die Dominanz, kräftig begünstigt durch einen sehr freizügigen Schiedsrichter, der mit Gelb-Verweisen nicht gerade sparsam war. Schließlich führte das sogar zum Ausschluss eines Rapidlers und zum Führungstreffer für die Austria per Kopf nach einem Corner.

Der Austria-Anhang fiel wieder einmal durch unappetitliche Sprechchöre, teilweise aus der Kiste der Nazisprüche auf; der Rapid-Anhang glänzte durch Abwesenheit. Nicht einmal dreißig Rapidler haben sich auf  die Fantribüne verirrt.

Dennoch hatte der Abend auch etwas Erfreuliches zu bieten: eine Linienrichterin.

Bilder
https://picasaweb.google.com/103374753388611853315/20141030AustriaARapid_II31?noredirect=1

Nachtrag zum Ligaspiel gegen Sturm Graz

Rapid hat auf der Homepage eine Stellungnahme zu zwei Artikeln der Kleinen Zeitung betreffend die Sprechchöre gegen Robert Beric und Florian Kainz abgegeben.

Stadionmodell und Wunderwaffe

Dienstag, 21.10. der letzte warme Tag, Zeit für eine Radfahrt in Sachen „Rapid“.

Station 1: Rapid-Fancorner

Wir haben uns das kostenlose „Familienfoto 2014“ geholt:

Hier gibt es das Foto auch zum Download:
http://www.skrapid.at/9610+M51195f2b3b8.html

Stadionmodell

Im Vordergrund das Modell, im Hintergrund die Bronze-Statue des „Mister Rapid“, Dionys Schönecker, die vorher vor dem Rapideum gestanden ist.

Die Spielstandanzeige am Modell hat was: Heimspiel gegen die Austria 4:0

Station 2: Rapid-Training

Wenn Zeit bleibt sind wir beim Training. Und es ist wirklich vielfältig. Es dauert etwa so lang wie ein Spiel und jede Übung wird in einer Art Stationsbetrieb von je einer Gruppe bestritten. Mit Ausnahme des Auslaufens hat sich noch keine Übung wiederholt.

Ein sonderbarer Apparat, der ausschaut wie die Kreuzung aus einem Rasenmäher und einem Griller, entpuppt sich als eine Schussmaschine, die von Raimund Hedl im Tormanntraining eingesetzt wird. 

Auch die Funktionsweise ist interessant: zwei dauernd rotierende Schwungscheiben „schießen“ den Ball vom Corner-Eck zum Tor. Dosierbare Druckluft versetzt den Ball zusätzlich in Rotation, sodass sich eine Flugkurve zum Tor ergibt. Man sieht gut reproduzierbare Schüsse, wenn man aber genau schaut, unterscheiden sich diese auch von Schuss zu Schuss.

Wie wenig man eigentlich vom Fußball weiß, zeigt sich, wenn man nicht einmal die Trainingssituation versteht: ein 4+4+2. Damit ist aber keine Aufstellung gemeint. Je vier Spieler die gegeneinander spielen und zwei eingekesselte Mitspieler im Zentrum. Ziemlich verwirrend. Hohes Tempo auf kleinstem Raum.


Es muss im Vorfeld zu diesen Übungen eine Vorbesprechung geben, denn man kapiert die Absichten der Übungen nicht immer. Eigentlich sollte der Trainer den Zuschauern eine kleine Einführung geben.

Alle Bilder

Jetzt geht es voller Zuversicht in die beiden Duelle mit Sturm. Wir sind dabei!

Wiener Neustadt – Rapid

Wiener Neustadt-Rapid I

Wahrscheinlich sind wir der einzige Rapid-Fanklub, der Bilder vom ursprünglichen Veranstaltungstag, vom Samstag, 13.9. für das Spiel gegen Wiener Neustadt vorzuweisen hat.

Janine und Peter waren die unermüdlichen Auswärtsfahrer, die uns diese seltenen Bilder zugeschickt haben. Wie sie erzählten, haben sie den Ärger über das abgesagte Spiel mit einem Essen im Chinarestaurant beim Stadion kompensiert.

Bilder vom Regen
https://picasaweb.google.com/103374753388611853315/20140913WienerNeustadt?noredirect=1

Wiener Neustadt-Rapid II 1:5 (1:1)

8. Runde, Barisic, 4137, Drachta Oliver Mag.

Aber am Mittwoch war es dann soweit und das Nachtrags-Spiel konnte um 18:30 starten; eine unzweckmäßige Beginnzeit für arbeitende Menschen, wie mir scheint, und das hat der Fanblock auch deutlich zum Ausdruck gebracht.

Vor dem Spiel wurde Peter Hlinka verabschiedet. Den längste Abschnitt seiner Karriere verbrachte Peter bei Rapid, absolvierte immerhin 112 Spiele und ist uns allen natürlich in bester Erinnerung. Die Verabschiedung erfolgte mit wenig Anteilnahme seitens des Publikums. Peter saß während der ersten Spielhälfte in unserer Reihe, vielleicht, um sich an bessere Zeiten bei Rapid zu erinnern. Er meinte, dass ihm Rapid in dieser Spielhälfte besser gefallen hätte. Glücklicherweise konnte Rapid das auch in der zweiten Hälfte in Tore umsetzen. Peter ist 36 und es wird für ihn schwierig sein, noch einen Verein zu finden. Im Bild im Gespräch mit Hannes.

Vor dem Spiele wurde auch über die Anrainerproteste wegen des Stadionneubaus mit Vizepräsident Christoph Peschek diskutiert. Hier mit Andy Marek im Gespräch:

Die teilweise sehr gelungenen Angriffe von Rapid kann man sich über den Link „Video“ weiter unten eine Woche lang ansehen. Danach wird das Video „aus urheberrechtlichen Gründen“ abgeschaltet.

Menschen suchen immer nach Gründen. Nach Gründen für Sieg und Niederlage, Tor und Gegentor.

Manche Fehler sind die Ursache von Gegentoren (wie zum Beispiel der Ballverlust von Steffen Hofmann im Mittelfeld, der zum 1:1 führte) und manche Aktionen führen danach zu einem Tor, es gibt also einen Spieler, der die Ursache dafür war, der „Assistgeber“ (zum Beispiel der Corner von Steffen Hofmann zum 5:1).

Aber genauso sicher ist, dass in einem Spiel laufend Fehler vorkommen und alle diese Fehler führen zu keinem Tor und es gibt viele wunderbare Aktionen, die keine Erwähnung finden, weil sie nicht von einem Tor gekrönt werden.

Tor oder Gegentor, das sind Augenblicke des Glücks oder Unglücks, die man nicht wirklich erzwingen kann. Und weil sie so überraschend sind, freuen sich Spieler und Publikum gleichermaßen darüber – jeweils die eine oder andere Partei.

Das heißt nicht, dass es sich um blinden Zufall handelt. Das wäre frustrierend, das annehmen zu wollen. Die Torquote über längere Zeit gerechnet ist daher das Resultat großer vorangegangener Anstrengungen (Training, Spielerauswahl, Fansupport, Klima in der Mannschaft…)

Ein einzelnes Tor, ein einzelner Sieg sagt nichts. Er freut uns im Moment aber unterm Strich kann es dennoch zu wenig sein, dann nämlich, wenn am Saisonende, eben nach viele Spielen, alle Ups und Downs einer Saison mit eingeschlossen, alle Zufälligkeiten in der einen oder anderen Richtung gegengerechnet.

Wir können nur hoffen, dass die Mannschaft auch am Samstag diese erfrischenden Kombinationen zeigt und dem WAC zeigt „wo der Bartl den Most holt“. Entschuldige Didi, des muas sein. Als Rapidler wirst Du das verstehen, dass man da keine Rücksicht nehmen kann.

Bilder vom Spiel
https://picasaweb.google.com/103374753388611853315/20140917WrNeustadtRapid15?noredirect=1

Hier sind alle gesammelten Links zu diesem Spiel:

Länderspiel-Wochenende

Montag 2014-09-08 20:30 Österreich-Schweden 1:1

Es hat schon was; ein volles Happel-Stadion, ein Andy Marek in Hochform. „I am from Austria“ und der „Radezkymarsch“.

Dieses kollektive Einstimmen auf die Begegnung ist fast schon der Höhepunkt des Abends, wenn es – wie an diesem Montag – nicht zu einem Sieg reicht. Die heurige Bilanz des Teams ist zwar positiv aber wenig aufregend. Drei Unentschieden (Uruguay, Island, Schweden) und ein Sieg (Tschechien). Immerhin, hielt das Spruchband das Versprechen, dass „Wien eine Festung ist“.

Die Fangruppen haben sich bei der Choreografie mächtig ins Zeug gelegt.

Für die Mitglieder von EwkiL:Rapid hier die Pressekonferenz in Teilen

Was mich stört, ist die Auswahl mancher Spieler. Eine Einberufung ins Nationalteam ist doch so etwas wie die Würdigung der Leistungen eines Spielers bei seiner Klubmannschaft. Und es ist für einen Amateur-Teamchef ein No-Na-Kriterium, dass jeder Spieler einen Stammplatz in seiner Klubmannschaft in einem wöchentlichen Spielrhytmus haben muss, um im Nationalteam auflaufen zu dürfen.

Viele der Spieler im Nationalteam erfüllen dieses Kriterium.

Es gibt aber auch Positionen, wo man die Besetzung weniger versteht. Zum Beispiel auf der Position des Torhüters oder des Mittelstürmers. Dass es kein persönliches Verschulden eines Spielers sein muss, nicht in der Startaufstellung seines Klubs zu sein, ist natürlich möglich aber wir haben ja alle einmal im Leben Pech und es läuft nicht, trotzdem wir uns anstrengen.

Die Pfiffe bei der Auswechslung von Janko habe ja deutlich gezeigt, dass auch das Publikum diese Aufstellung nicht goutiert. Dass ein Teamchef einen Stürmer nominiert, dessen letztes Bewerbspiel im Februar in der Türkei war, ist einem Zuschauer nicht verständlich. Man kann sagen, dass auch die gebotene Leistung dem entsprochen hat.

Auch ist es nicht ganz einzusehen, warum aktuell erfolgreiche Stürmer wie Weimann oder Hosiner nicht einmal nominiert wurden.

Dienstag 2014-09-09 16:00 Nachmittags-Training der Rapid.Kampfmannschaft

Robert ist bei jedem Rapid-Training und auch bei jedem sonstigen Event.

Trainings stehen im Zeichen von Robert. Er ist immer da und kennt die Spieler wie kaum ein anderer. Heute Nachmittag gab es eine reduzierter Besetzung mit 16 Spielern. Wir sahen:

  • ein interessantes Volleyfußball, 
  • Freistoßtraining (Hofmann, Petsos, Schwab, Beric und als „Gast“ Zoki) und danach
  • kollektive Massage mit Styropor-Rollen. 
Hier die Masagerolle von Mario Sonnleitner
Die fehlenden Spieler sind bei den jeweiligen Nationalmannschaften. Grahovac nur in einem Light-Training mit Trainingsschuhen. 
Freistöße dürften zu den schwereren Übungen gehören, wovon sich auch Zoki überzeugen konnte. Auch im Training will der Torschuss nicht immer gelingen.
Heute waren ausnahmslos orange Bälle von Puma im Einsatz. 
Steffen Hofmann mein Volleyfußball

Dienstag 2014-09-23 16:00-21:00 Inventarverkauf

Einen Vorgeschmack auf die Abrissparty wird der Inventarverkauf der Inneneinrichtung des Hanappi-Stadion geben.

Top 50 Europas – Realistisches Ziel oder doch nur eine Illusion?

Nach den letzten Spielen –> dem Europacup-Aus gegen „HJK Helsinki“ und dem ersten Heimsieg seit einem Monat gegen den „SV Grödig“ mit 2:0 möchte ich einmal zusammenfassend ein Resümee ziehen. Vielleicht teilen ja einige von euch meine persönliche Sichtweise der Dinge, die bei „Rapid“ eine Rolle spielen, egal ob positiv oder negativ.

Heute um 0:00 endete die Transferzeit des Sommers 2014. Nicht nur für „Rapid“, sondern weitgehend für fast alle anderen Fußballvereine, auch international. Wenn man sich auf diversen Internetplattformen Kommentare der „Rapid-Fans“ durchliest, kann man feststellen, dass die Meinungen oft deutlich auseinander gehen bezogen auf die Transferzeit von „Rapid“. Viele behaupten das man die Abgänge vor allem von den Spielern „Trimmel“, „Burgstaller“, „Sabitzer“ nicht adäquat ersetzen konnte.

Die allgemeine Meinung, ist, dass „Rapid“ heuer eine sehr junge Truppe stellt, wobei man das so nicht ganz stehen lassen kann. Wenn man den gesamten Kader mit Vereinen vergleicht, speziell vielleicht jetzt mit „HJK Helsinki“ ist der Schnitt laut „transfermarkt.at“ zwar mit 23,1 gegenüber 26,2 von „HJK Helsinki“ deutlich geringer, allerdings widerspiegelte sich das in der Aufstellung des Rückspiels nicht wieder. Im Spiel bezogen auf die Aufstellung war das Durchschnittsalter von „Rapid“ bei 24,1 Jahren gegenüber 24,7 von „HJK Helsinki“, also nur minimal geringer.

Ich sehe das Problem eher bei den Schlüsselspielern von Rapid. Die Routiniers wie „Novota“, „Sonnleitner“, „Hofmann“, „Schrammel“ müssten konstant ihre Leistungen abrufen, um den jüngeren Spielern von Rapid eine Hilfe zu sein. Bis auf „Hofmann“, der in letzter Zeit wieder gezeigt hat wie enorm wichtig er noch immer trotz fortgeschrittenen Alters für unser Spiel ist und mit Abstrichen vielleicht „Schrammel“ spielt keiner von diesen Schlüsselspielern konstant auf gutem Niveau. „Sonnleitner“, der normalerweise öfters in Spielen der Fels in der Brandung war,wirkt in letzter Zeit wieder ein wenig unsicher und „Jan Novota“, der zusätzlich noch einen Legionärsplatz in Anspruch nimmt, kann seine guten Leistungen von letzter Saison bei weitem nicht mehr abrufen und fällt in „Durchschnittlichkeit“ zurück. Hier muss man sich auf jeden Fall fragen, ob dieser Legionärsplatz nächste Saison bzw. im Winter nicht besser in den Kader investiert werden sollte, da „Novota“ bei weitem nicht der Leistungsträger im Team ist, wie es ein Legionär normalerweise sein sollte. Mir persönlich lässt er in letzter Zeit auffällig oft zu viele Bälle nach vorne abprallen bzw. fangbare Bälle währt er „nur“ ab.

Wenn man die technische Qualität unserer Neuzugänge betrachtet, kann man eigentlich aus meiner Sicht kaum meckern. Es kamen mit „Schwab“, „Kainz“, „Beric“, „Grahovac“und „Schobesberger“ junge talentierte Spieler, die gute technische Qualität mitbringen. Was man bei diesen Transfers allerdings bemängeln könnte, ist, dass diese Spieler bis auf „Schwab“ körperlich von ihrer Status her sehr „burschikos“ wirken. Sie haben diese aggressive, körperbetonte Härte nicht, die sie ausspielen könnten, wie es z.B. ein „Terrence Boyd“ konnte.

Deshalb ist mein größter Kritikpunkt zum Abschluss der Transferzeit das man keinen Stürmer mehr geholt hat, der diese körperliche, robuste Komponente ins Spiel bringt. „Issiaka Quédraogo“ wäre z.B. eine solche Art von Stürmer gewesen. Zwar, wenn man den meisten Leuten Glauben schenkt, auch kein Stürmer, der Tore am Fließband erzielt, aber jemand, der diese von mir erwähnte körperliche Robustheit mitgebracht hätte, Gegenspieler auf sich gezogen hätte und so vielleicht auch Räume für einen „Robert Beric“ und/oder die kreativen Mittelfeldspieler hätte schaffen können.

Liegt es also nur an den robusten und körperlichen Spielertypen, die Rapid im Moment fehlen? Nein! Es ist so, dass sich das System, welches Rapid und Trainer „Zoran Barisic“ spielen will, drastisch geändert hat. Früher hatte man mit „Sabitzer“, „Burgstaller“ und „Trimmel“ Flügelspieler bzw. einen offensiven Außenverteidiger, die auch mal selbst in den Strafraum gezogen sind und dort auch Bälle angenommen haben. Im Moment ist es so, dass „Zoran Barisic“ sehr viel Wert auf die taktische Komponente „Mitspieler hinterlaufen“ legt. Das heißt, ein Flügelspieler oder auch ein zentraler Mittelfeldspieler, der den Ball auf der Seite hat, so lange abwartet bis ein Außenverteidiger aufrückt und dem dann den Ball in den Lauf spielt, so dass dieser dann zu einer Flanke kommt. Früher war es jetzt so, dass durch Spielertypen wie „Burgstaller“, „Sabitzer“ und „Trimmel“ bei Flanken mehr Leute im Strafraum zu finden waren, die Bälle annehmen und verarbeiten konnten. Wenn man sich das aber im Moment ansieht, ist es meist so, dass bis auf einen Spieler, der meist „Robert Beric“ ist, niemand im Strafraum ist, um diese Flanken zu verarbeiten. „Beric“ ist so gesehen ein bisschen arm, weil der Druck bei einer Flanke in den Strafraum fast auf ihm alleine lastet und von den Fans erwartet wird, dass er diesen Ball verwerten kann. „Beric’s“ Stärken liegen aber nicht im Kopfballspiel, sondern im spielenden Bereich. Er ist ein technisch versierter Fußballer, der einen Ball gut abdecken und weiterspielen kann. Wenn man „Beric“ im Spiel genauer auf die Füße sieht, kann man auch feststellen, dass er oft mit dem Rücken zum gegnerischen Strafraum steht, um die Bälle, die er vorne bekommt, weiterzugeben.

Beric – Transfer- Top oder Flop?

Bereits jetzt gibt es schon sehr viele Fans, die von „Beric“ enttäuscht sind und ihn für einen Transferflop halten. Ob man das so früh in der Saison beurteilen kann, bleibt jedem selbst überlassen. Ich würde im Moment in keinen der beiden Richtungen tendieren. „Robert Beric“ ist auf jeden Fall ein Wunschspieler von „Zoran Barisic“ gewesen, wie man des öfteren hören und lesen konnte. „Zoran Barisic“ hat also ein Plan, ein System im Kopf, wie er spielen möchte und darin spielt „Beric“ offenbar auch eine große Rolle. Die Art von Spielertyp, die „Beric“ ist, habe ich zuvor schon erwähnt. Offenbar benötigt „Barisic“ in seinem jetzigen System, welches „ballbesitzorientiert“ ausgelegt ist, solch einen Stürmertyp. 
Ob das System, welches „Barisic“ spielen lässt, das Richtige für die jetzigen Spieler ist, muss jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall benötigt es Zeit und wird nicht von heute auf morgen funktionieren. Man muss bedenken, dass letzte Saison das System noch ein wenig anders ausgelegt war, da man andere Spielertypen im Team hatte. Ob „Rapid“ diese Zeit allerdings hat? „Rapid“ ist ein Verein, wo die Fans wenig Geduld aufweisen und immer Erfolg erwartet wird. Gegenüber kleineren Vereinen in der österreichischen Bundesliga, die die Zeit in einen Aufbau investieren können, hat „Rapid“ aus meiner Sicht diese Zeit einfach nicht. 
„Rapid“ ist der österreichische Rekordmeister, „Rapid“ war Erfolg, ist Erfolg und soll auch in Zukunft für Erfolg stehen, wenn man die Meinungen der Fans betrachtet. Auch ob „Zoran Barisic“ ein guter Trainer für „Rapid“ ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich bin überzeugt davon, dass „Barisic“ kein „Trottel“ ist und sich durchaus Gedanken macht, wie er seine Mannschaft spielen sehen will, allerdings sind der Plan und die Umsetzung immer zwei Paar Schuhe. Und „Barisic“ muss sich als Trainer, dann eben auch verantworten, wenn er den Spielern seine taktische Spielweise nicht richtig übermitteln kann. 
Fußball in Österreich – Ein Teufelskreis ohne Ausweg?

Schon letzte Saison benötigte man viel Zeit um die Mannschaft konkurrenzfähig zu machen. Erst gegen die Frühjahrssaison hin, schaffte man es, dass man ansehnliche Spiele gezeigt hat. Spieler, wie „Burgstaller“, „Sabitzer“, „Trimmel“ entwickelten sich weiter, spielten groß auf und waren in Form. Genau jene Spieler, die dann am Ende der Saison ins Ausland gingen und verkauft wurden. 
Und hier ist auch das Problem von „Rapid“ oder generell der Teams in der österreichischen Bundesliga, ausgenommen vielleicht „Red Bull Salzburg“, die aufgrund ihres finanziellen Spielraums vielleicht noch besser dar stehen. Kaum spielt man eine kleine Serie an guten Spielen, wo die Spieler ihr Können auch beweisen, sind diese Spieler dann nach der Saison wieder weg. „Österreich“ kann puncto Fußball nicht viel bieten. Finanziell geht es „Rapid“ schon seit Jahren nicht wirklich gut und auch vom Image her, gibt der „österreichische Fußball“ wenig her. 
In der 2. und sogar in der 3. deutschen Bundesliga gibt es Teams, die in Stadien vor 20.000-30.000 Zuschauer spielen. Das schafft in „Österreich“ nicht mal ein Verein in der höchsten Spielklasse, außer vielleicht im europäischen Bewerb. Die Kulisse und die Finanzen, bewegen die Spieler einfach so schnell wie möglich ins Ausland zu gehen. Die 2. Bundesliga zahlt den Spielern bei weitem mehr, als einem Spieler bei „Rapid“ und die Kulisse ist auch eine andere. Das sind einfach größere Dimensionen. 
Und da hat „Österreich“ nicht erst jetzt, sondern schon Jahre davor einiges verschlafen. Wenn man sich jetzt „Rapid“ z.B. ansieht. Im Moment haben wir nicht mal eine richtige „Jugendakademie“, die dem Namen auch wirklich gerecht wird. In den „Niederlanden“ und „Belgien“ sprießen die „Nachwuchsakademien“ auch nur so aus dem Boden und in „Österreich“ hinkt man deutlich hinterher. In Nachbarländern wie „Tschechien“, „Ungarn“, „Slowenien“, „Slowakei“ werden einfach so Stadien gebaut, die eine Kapazität von 30.000 Zuschauern umfassen. 
„Rapid“ macht jetzt immerhin schon den nächsten großen Schritt Richtung Zukunft und wird mit dem „neuen Stadion“ sicher wirtschaftlich um einiges gesünder dar stehen, aber die Entwicklung von „Rapid“ und dem „österreichischen Fußball“ wird noch einiges an Zeit brauchen, um irgendwann den Rückstand, der sich über Jahre angehäuft hat, aufzuholen. 
Das gesteckte Ziel von Präsident „Michael Krammer“ in den nächsten „5 Jahren“ in die „Top 50 Europas“ zu kommen, kann meiner Meinung nach nie erreicht werden. Es ist zwar gut und wichtig sich Ziele zu stecken, nach denen man streben kann, aber realistisch betrachtet, muss man das zur Kenntnis nehmen. Alleine, wenn man sich das ausrechnet. Dafür müsste „Rapid“ alleine schon einige Male auch über die „Gruppenphase der Europa League“ hinauskommen und momentan sind wir nicht mal in dieser drinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste es möglich sein, eine „Mannschaft“ auch einmal „2-3 Jahre zusammenzuhalten“, was auch einen finanziellen Aufwand erfordert, den sich „Rapid“ aber einfach nicht leisten kann. 
Und so wird es dann schwer, wenn man fast jede Saison Leistungsträger abgibt und diese nur mit jungen Talenten nach besetzen kann, die erst Zeit benötigen. 
Österreichische Trainerlizenz – Änderungen nötig?

Aktuell ist es so, dass jemand, der schon einmal im Nationalteam für „Österreich“ gespielt hat und ein ehemaliger Spieler ist, automatisch die „Trainerlizenz für die österreichische Bundesliga“ erhält. Wenn man das mit unseren Nachbarn in „Deutschland“ vergleicht, ist das echt heftig. Dort gibt es eine Reihe von gut ausgebildeten Trainern, die immer wieder hervorkommen und die vorher nicht mal jemand kannte. In „Österreich“ kenne ich in den höheren Spielklassen, bei den Profivereinen, kaum jemanden, der früher nicht selbst ein „aktiver Fußballspieler in Österreich“ war. 
Hier sollte man meiner Meinung nach etwas „ändern“ und die „Lizenz“ auch Leuten zugänglich machen, die „nicht“ unbedingt „aktiv“ in „Österreich“ oder fürs Nationalteam waren. 
Nach dem Spiel gegen „HJK Helsinki“ gab es auch Kritik von Teamchef „Marcel Koller“, dass es in „Österreich“ allgemein an den „taktischen Grundlagen“ bei Spielern fehle und das man noch einiges an „Nachholbedarf im internationalen Vergleich“ habe. Laut „www.sportnet.at“ gab es darauf eine beleidigte Reaktion von Trainer „Zoran Barisic“, der meinte, dass man sich bei uns sehr wohl Gedanken um „Taktik“ mache und er das nicht so stehen lassen möchte.
Für mich wirkt diese „Reaktion“ von „Barisic“ ein wenig „überzogen“, sofern die Geschichte wahr sein sollte. Das war eine „konstruktive Kritik“ von „Marcel Koller“ und da braucht man sich nicht gleich beleidigt fühlen. 
Diese „taktische Grundschulung“ müsste bereits im „Jugendbereich“ anfangen, was sie aber meist nicht tut, da vor allem bei den Vereinen in „Österreich“ die „finanziellen Mitteln“ für eine „gesamte sportliche Struktur“ „fehlen“. Auch die „Scoutingabteilung“, die man bei „Rapid“ in Zukunft intensivieren bzw. installieren möchte, wird spannend, da man „kaum Geld“ zur Verfügung hat, in „Scouts“ zu „investieren“ und diese rund um die Welt zu schicken. Daher versucht man jetzt Studenten zu finden, die es „freiwillig ohne Bezahlung“ machen, was zwar „moralisch“ ein wenig „fragwürdig“ ist, aber sicherlich klappen kann. Da es sicher einige „Rapid Fans“ gibt, die das „gerne“ für den Verein „übernehmen“ würden. 
„Die Zukunft“ wird es also weisen, in „welche Richtung“ sich „Rapid“ und der „österreichische Fußball“ „entwickelt“. Ich glaube persönlich aber, dass noch „einige Jahre vergehen“ werden bis „Rapid“ und allgemein der „österreichische Fußball“ diesen „Rückstand“ im „internationalen Vergleich“ „aufholen“ kann bzw. zumindest deutlich „verringern“ kann. 

Länderspielpause

Sonntag 31. August 2014 Rapid-Grödig 2:0

Es war schlussendlich nicht so leicht, wie es dem Ergebnis nach ausschaut.

Zum Beispiel was das nicht gegebene Gegentor von Grödig kein Abseits. Und der tolle Schuss von Schrammel, der nach „Maßarbeit“ ausschaut, muss in dieser präzisen Form nicht gelingen. Der Schuss war wie ein Lotto-Sechser.

Ganz abgesehen von sonstigen Details, dass nämlich schon die Ballkinder das Spiel mitbeeinflussen, weil gerade vor dieser Szene der Ball nach einem Out sehr rasch ins Spiel gefunden hat und damit überhaupt erst zu dieser von Louis Schaub eingeleiteten Aktion und den abschließenden Torschuss in dieser Form gekommen ist.

Hier gibt es 

Über EwkiL:Rapid

Wir, EwkiL:Rapid, sind der jüngste Fanklub von Rapid. Wir konzentrieren uns auf den Informationsaustausch über das Internet, um den gemeinsamen Besuch von Rapid-Veranstaltungen zu planen.
Wir nutzen dazu 

Wer mehr will

Wer von Euch intensiver mit Rapid-Akteuren in Verbindung treten möchte, dem empfehlen wir den Besuch des „Klub der Freunde des SCR“. Einige von uns machen bereits davon Gebrauch. Bei diesem Klub steht der Kontakt mit den Akteuren von Rapid im Vordergrund. Da dieser große Klub auch ein eigenes Klublokal finanziert, gibt es dort einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Gäste, die sich das Geschehen einmal anschauen wollen, sind herzlich willkommen.
Einen Einblick in eine solche Mitgliederversammlung gibt uns das Video von W24 vom vorigen Freitag. Gezeigt wird die Mitgliederversammlung vom 25. August, bei der auch Janine, Peter, Benjamin, Dieter, Hannes, Florian und Franz von EwkiL:Rapid teilgenommen haben. 
Die nächsten Mitgliederversammlungen sind

Montag, 29. September 2014

Gäste: Mario Pavelic, Florian Kainz, Philipp Schobersberger, Christopher Dibon

Montag, 27. Oktober 2014

Gäste: Steffen Hofmann, Robert Beric, Dominik Wydra, Osarenren Okungbowa

Freitag 5. Dezember

Krampuskränzchen. An diesem Abend gibt es eine große Tombola. Die Einnahmen aus dieser Tombola kommen zur Gänze dem Nachwuchs des SK Rapid zugute.
Der Obmann des „Klub der Freunde“, Gerhard Niederhuber, freut sich über Gäste insbesondere über solche, die auch wiederkommen.
Wer also bei einem dieser Abende mitmachen möchte, schreibt an ewkil{at}iam.at, wir geben Eure Anmeldung weiter.

Rapid durch Underdog eliminiert

Jedes Spiel beginnt mit Zuversicht

Am Würstelstand „Stadion“

Euphorie bis zur 15 Minute, dann eine Stunde Bangen bis zum Aus in der 77 Minute.

Natürlich kann man sagen, dass das dumme Foul des übermotivierten Petsos, der gerade in der 72 Minute eingewechselt wurde, an dem entscheidenden Gegentreffer Schuld war; aber eigentlich war es schon der Schock durch das Tor in der 15 Minute, weil man gewusst hat, dass ein weiteres Gegentor das Aus bedeuten würde und das hat schon die ganze Stunde davor das Spiel von Rapid irgendwie gelähmt. Man konnte an das Anfangsfurioso nicht mehr anknüpfen.

Aber es allein an Petsos festzumachen ist zu billig. Jedem Tor geht irgendein Fehler voraus. Aber den meisten Fehlern folgt gar kein Tor sondern die meisten Fehler haben keine weitere Folge. Sie sind eher das Normale im Fußball. Wer keine Fehler verträgt, darf nicht Fußballspielen und auch das Zusehen wird zur Qual.

Was Rapid wohl besiegt hat?

Der Support des Gegners kann es nicht gewesen sein

Der fehlende Support der eigenen Fans wohl auch nicht.

Vielleicht war es die Rolle des Favoriten, die uns Helsinki geschickt zugeschoben und uns damit auch eine Art des Spiels aufgezwungen hat, die spielerisch schwächeren Vereinen wie Altach, Sturm und eben auch Helsinki ermöglicht, zu bestehen.

Es wird den Finnen wohl gereicht haben, sich die letzten Meisterschaftsspiele im Video anzuschauen. Von Altach haben sie’s gelernt. Kaum eine Chance aber die muss man dann eben nützen.

Selten sind wir so belämmert vom Platz gegangen. Immer die bessere Mannschaft und dann doch ausgeschieden. Dieses Drama wiederholt sich in den letzten Spielen schon zu oft, als dass man es dem Zufall zuschreiben könnte. Es ist schon ein bisschen Methode dabei, wenn auch eine solche, die man sich besser nicht angewöhnt.

Ein Tor aus einem Corner kann passieren aber dass man dann nach dem rasanten Start gleich die Panik bekommt und irgendwie verhalten weiterspielt, unter dem Motto „nur ka zweites Tor“, denn man weiß, dass man ab dem Gegentor deutlich im Nachteil ist, wenn man dann noch eins draufkriegt. Das ist eben auch der Fluch, wenn man das Heimspiel als zweites Spiel hat. Der Gegner hat in diesem Spiel den Vorteil des Auswärtstores. Schließlich hat aber auch diese Kalkulation nichts genützt, denn es wurde nicht einmal der Tor-Gleichstand erreicht.

Der eingeschlagene Weg schaut gut aus aber wir sind noch auf seinem steinigen Teil.

Hervorzuheben ist der leise vorgetragene Abgesang des Fanblocks „Marmor, Stein und Eisen bricht…“ und eine Stimmung, die den Kampfgeiste der Mannschaft und ihre Überlegenheit als einen Baustein für die weitere Saison honoriert hat. Pfiffe blieben weitgehend aus.

Die Rolle eines gesetzten Vereins im Play-Off hat Rapid gut getan. Die Folge ist, dass wir in den kommenden Jahren wohl wieder auf der ungesetzten Seite zu finden sein werden, weil keine weiteren UEFA-Punkte gesammelt werden können.

Bilder vom Spiel

Wichtige Spiele in der letzten August-Woche

Ziemlich intensiv diese Woche.


2014-08-24 Austria-Rapid 2:2

Hier ein Video vom Spiel.
2014-08-24 Austria-Rapid 2:2
Für mich war das ein sehr spannendes Spiel, bei dem die Austria ihre Tore einmal durch einen Überraschungsangriff und dann durch ein Geschenk des Schiedsrichters erzielt hat.
Wenn solche Hands-Elfmeter-Entscheidungen die Regel werden, sollte man den Spielern raten, eher auf den Körper der Gegner als auf das gegnerische Tor zu zielen.
Die Einsatzbereitschaft unserer Mannschaft konnte sich sehen lassen. Auch nach Auswechslung des Kapitäns hat gerade Stefan Schwab, der ja vielleicht in die Rolle eines Rudelführers hineinwachsen könnte, durch seinen wuchtigen Kopfball die schon verloren geglaubte Partie in ein Remis verwandelt. 

2014-08-28 Rapid-Helsinki 

Die Spieler haben erzählt, dass das Spiel am Kunstrasen von Helsinki doch etwas ganz anderes war als ein Spiel auf Naturrasen und dass dieser Umstand auch ein Vorteil für Helsinki gewesen wäre. Wollen wir also hoffen, dass beim Rückspiel die Vorteile auf unserer Seite liegen werden, Der Publikumssupport wird es eher nicht sein, denn der Kartenvorverkauf läuft leider schleppend.

2014-08-31 Rapid-Grödig 

Wir sind sicher nicht die einzigen, die sich sehnlichst den ersten Sieg gegen Grödig wünschen. Es wird ein ähnliches Anrennen gegen Mauern sein wie gegen Altach oder Sturm aber nach und nach werden unsere Spieler mit dem Gemäuer besser umgehen lernen und wir werden früher oder später die Früchte der Trainingsarbeit ernten; vielleicht an diesem letzten Augusttag.

Helsinki, eine tolle Auswärtsfahrt mit Rapid

Eine Auswärtsfahrt ist wie die Einberufung zu einem realen Krieg nach vielen Manövern. Bestens vorbereitet für alles, was man trainieren kann. Nur eines kann man nicht trainieren: die zufällig chaotisch auftretenden Ereignisse, die durch die Anwesenheit eines realen Gegners (und eines Schiedsrichters) entstehen. Daher ist anfangs noch alles eitel Wonne, im „Manöver“ hat man ja alles gewonnen.

Der Veranstalter war Firma Intertravel, die Rapid  seit Jahren betreut. Herr Federspiel, Chef von Intertravel war mit von der Partie.

Wir, das sind Hannes, Peter, Florian und Franz (der Fotograf).

20. August 09:00 Abflug

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Florian mit Zoki und Hicke

Florian mit Christopher Dibon

Florian, Robert Beric, Hannes

Steffen Hofmann und Mario Sonnleitner im Fernsehinterview

Die ursprünglich vorgesehene Maschine der Austrian Airlines musste auf eine größere Maschine von FlyNiki getauscht werden. Auf jedem Sitz war ein „Niki-Rapid“ Schutzbezug angebracht:

Verpflegung: Eierspeise, Tomate, Buttersemmel.

20. August Stadtrundgang

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Die Anmeldeformulare im Hotel waren mit den Namen vorausgefüllt. Wieder einmal hat man „Austria“ mit „Australia“ verwechselt.

Helsinki ist eine sehr saubere Stadt, kein Grafitti. Der Stadtkern ist einheitlich mit Kopfsteinen gepflastert; Hotel Glo in Stadtmitte, ca. 500 zum Hafen und Marktplatz.

Die Stadt ist jung, seit ca. 200 Jahren Hauptstadt von Finnland. ca.600.000 Einwohner. Zu Beginn unter russischer Herrschaft, seit 1917 Hauptstadt des nunmehr unabhängigen Finnland.

In der Stadt gibt es eine U-Bahnlinie. Sonst fährt man Straßenbahn. Die Straßenbahnen sind grün. Eine rote Garnitur hat auch ein Pub an Bord.

30 Prozent der Bevölkerung spricht Schwedisch. Die Beschriftungen in der Stadt sind Finnisch und Schwedisch. Diese schwedischen „Untertitel“ sind sehr hilfreich, weil sie – im Gegensatz zum Finnischen – eine große Verwandtschaft zum Deutschen haben. Eines der wenigen Wörter, das man am Markt versteht, ist „Bratwursti“ (‚i‘ am Ende).

Die Preise sind erwartungsgemäß deutlich höher als bei uns. Wie uns später aber ein Verkäufer mitteilte, sind die Löhne nicht im selben Ausmaß höher, sodass auch Armut kein Unbekannter ist. Im Hotel: Krügel: 6€, 1/8 l Wein 10€, Hot-Dog 3..6€, Schiffsrundfahrt 22€.

20. August Abschlusstraining

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Das Sonera-Stadion befindet sich am Rande des Olympiageländes aus dem Jahr 1950. Das zukünftige Rapid-Stadion wird etwa zwei mal so groß sein.

Zwei Polizisten nehmen zwei jungen Männern vor dem Stadion die Bierdosen weg und werfen sie – etwas unfinnisch – auf den Boden. Wahrscheinlich gibt es eine Altersgrenze für den Konsum von Alkohol.

Das Abschlusstraining wird von heftigen Gewittern begleitet, was uns auch ein schönes Bild mit einem Regenbogen bescherte. Der nasse Kunstrasen macht den Ball unberechenbarer. Aber am Matchtag ist der Regen vorbei.

Im Regenbogen sieht man das höchste Gebäude von Helsinki, einen Aussichtsturm, von dem man das ganze Olympiagelände von 1950 überblicken kann.

Das Abendessen im Hotel war im Preis von 595,- Euro inkludiert. Nach einer längeren Wartezeit wurde das Essen schließlich schnell serviert. Es gab Tomatensuppe mit Ingwer, Steak, rosa mit Erdäpfel mit Zitronengras und einen Kuchen als Nachspeise. Das Restaurant war personell etwas unterbesetzt; wir zahlten die Getränke an der Bar.

21. August Stadtrundfahrt, Schiffsrundfahrt

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Stadtrundfahrt

vlnr: Universität, Denkmal für Zar Alexander den Zweiten, Evangelische Kirche, Regierungsgebäude. 

Die Rundfahrt beginnt am Hauptplatz, der an russische Städte erinnert.

Wir setzen die Rundfahrt mit einem Blick auf die Fährschiffe nach Stockholm und Tallin fort und umfahren den naturbelassenen Süden der Stadt mit Ausblick aufs Meer.

Wir besuchen das Olympigelände mit dem Denkmal für Paavo Nurmi, den finnischen Langstreckenläuifer und Olympiasieger der 1920er Jahre.

Danach sehen wir das „Döbling von Helsinki“. Wer zu dieser Liga gehört, wohnt in einem parkartigen Wald, in von der Straße fast nicht einsehbaren Häusern, umgeben vom Meer. Auch der finnische Präsident wohnt hier.

Am Rande dieser Parkanlage besuchen wie das Denkmal zu Ehren des finnischen Komponisten Jean Sibelius.

Den Abschluss der Rundfahrt bildet der Besuch einer sehr schlichten aber eindrucksvollen Kirche, die aus dem Granitfelsen herausgesprengt wurde.

Wir beenden unsere Fahrt bei Hotel in dessen Nähe sich auch das Kaufhaus Stockmann mit einem interessanten Motto befindet: „War wir nicht haben, brauchen Sie nicht.“

Schiffsrundfahrt

Peter, Hannes und Florian
90 Minuten dauert diese Rundfahrt durch die Inselwelt vor Helsinki

Der Nachmittag ist frei und wir buchen eine Rundfahrt durch die Inselwelt vor Helsinki. Man zählt in Finnland die Kleinigkeit von 200.000 Inseln und 2.000.000 Sauna-Anlagen.

Vor jedem der malerischen Häuser auf den Inseln ist am Stand eine kleine Saunahütte, von wo eine kleine Stiege direkt ins Meer führt.

Wir passieren eine Drehbrücke und einen ganz schmalen Kanal sowie die Zooinsel.

Am Sommerhafen der Eisbrecher erfahren wir, dass die Eisdecke in den Wintermonaten bis zu 8 Meter betragen kann und dass man dann mit dem Auto zu den Inseln fahren kann.

Verköstigung am Hafen hinter dem Mövenschutznetz

21. August Helsinki-Rapid 1:2(0:0)

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Um 17:30 geht es mit dem Bus zum Stadion. Etwa eine halbe Stunde vor Spielbeginn haben wir den Eindruck, als würden wir allein im Stadion bleiben. Erst in den letzten Minuten vor dem Spiel füllen sich die Ränge. Es kamen ca. 6000 Zuschauer.

Sympathisches Spruchband des Rapid.Sektors „Markus Heikkinen – einer von uns“

Charly Wendtner und Lukas Marek. Charly, optimistisch wie immer.

Unsere Reihe: Florian, Hannes, Peter, Charly

Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte wurde das Spiel doch noch dramatisch.

Das Führungstor von Louis Schaub war von der Sorte sehenswert. Der Flugbahn des Balls beschrieb eine Kurve um den ausgestreckten Arm des Tormanns und es schaute schon so aus als würde der Ball am Tor vorbei gehen. Der Schuss war aber so gut dosiert, dass sich der Ball gerade noch ins Tos gesenkt hat.

Der Knackpunkt im Spiel, das optisch bis zu diesem Zeitpunkt von Rapid klar dominiert wurde, war ein ziemlich heftiges Foul an Dibon. Dibon musste verletzt vom Spielfeld und in der Abwehrreihe war eine Unordnung bis zur Einwechslung von Maximilian Hofmann; ein Finne kam ungehindert zu Schuss, der Ausgleich. Der Siegestreffer zählt zur Kategorie „Zufall“, weil der Ball kurz vor dem Tor unhaltbar für Novota abgelenkt wurde.

Rapid dränge in der Schlussphase auf den Ausgleich. Zwei Mal kam Starkl im Strafraum zu Fall, zwei Mal gab es keinen Elfmeterpfiff. Die Druckphase in den letzten Minuten, getragen von Florian Kainz führte zu einer Riesenchance nach einem kurzen Pass von Florian Kainz zur Mitte aber Starkl fuhr am Ball vorbei.

Ziemlich unnötige Pfiffe am Ende des Spiels, denn die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert. Wir können für den kommenden Donnerstag zuversichtlich sein.

Die Stimmung beim Heimflug war gedämpft. Andy Marek schenkte Mineralwasser ein. Es gab Erdäpfelschmarrn mit Kren, Lauch mit Hühnerfleisch und Semmel.

Ankunft kurz nach ein Uhr früh.

Chrstopher Dibon konnte zwar gehen aber er er hat an der Hüfte eine Blessur unbekannten Grades.

Das Auto war im Parkhaus. Parkgebühr: 75 Euro. Wir fahren auf einer ziemlich leeren Süd-Ost-Tangente nach Hause.

3:00 Bettruhe „nach dem Krieg“.

Unsere Hoffnung ist wie immer, dass wir in der heurigen Saison noch viele weitere Fahrten mit Intertravel werden absolvieren können. Die Frage ist nur, wer das dann alles bezahlen wird.

Eine rabenschwarze Woche

Die Woche beginnt schlecht, mit Verletzungen und endet mit einer Niederlage. Und man kann nicht einmal sagen, dass mit einem Beric oder Alar das Altach-Spiel hätte gewonnen werden können.

Di 2014-08-12 Training

Einem der Zuschauer beim Training fällt auf, dass Deni Alar nach der ersten Trainingseinheit fehlt. Am Nachmittag erfahren wir: Riss im Mittelfußbereich. Gleich danach wird ein Nasenbeinbruch von Brian Behrendt gemeldet. Aber der könnte wenigstens mit einer Gesichtsmaske spielen.

Ob diese Verletzung nur Zufall ist? Immerhin war Alar in den letzten Spielen nur Wechselspieler und sein Konkurrent Beric ist derzeit gesetzt. Da muss man im Training zeigen, was man drauf hat. Und wenn man an die Grenzen geht, kann es auch Verletzungen geben.

Bilder vom Training

Kuriosität am Rande: Deutsche auf Fußball-Sightseeing in Österreich

Irgendwie sind wir als Insider aufgefallen, weil Florian sogar die neuen Spieler mit Namen kennt und so kamen wir mit einer Familie aus Ingolstadt ins Gespräch, die mit ihrem Sohn, der Tormann bei einer Jugendmannschaft ist, nur wegen des Rapid-Trainings nach Wien gekommen ist. Vorher hat die Familie bereits viele andere Bundesliga-Stadien besucht (nicht die in Deutschland, nein, die in Österreich) und die würde noch am selben Tag (Dienstag) nach Wiener Neustadt fahren. Wir haben sie zwar gewarnt, dass es dort außer einem windschief aufgebockten Fernseh-Container nicht viel zu sehen gibt, aber wir konnten sie von der Fahrt nicht abhalten.

Mi 2014-08-13 Anmeldung zur Helsinki-Fahrt

In der Organisation von Fanreisen ist Rapid schwer zu schlagen. In wenigen Stunden sind vier Flieger ausgebucht. Wir haben den Zwei-Tages-Flieger gebucht und werden im Hotel Scandic-Simonkentta übernachten und haben auch ein Abendessen und eine Stadtrundfahrt inkludiert.
http://de.hotels.com/ho212665/scandic-simonkentta-helsinki-finnland

Stadion

Sonera-Stadion
Sonera-Stadion

Das Soneara-Stadion ist in einer Gegend, wo es vor Stadien nur so wimmelt, viele wurden für Olympische Spiele errichtet.

Landkarte von Hotel, Stadion und Flughafen:

Do 2014-08-14 19:00 Weihnachtsfest im Cafe Spaßvogel

OMS (Operation MainStream) ist ein Fanclub von Rapid, bei dem wir zwar nicht Mitglied sind aber wir werden von Figgi, dem Fanclubleiter, regelmäßig zu den dortigen Festen eingeladen.


Einige Gäste erscheinen – dem Titel der Veranstaltung „Weihnachtsfest“ entsprechend – mit einer Weihnachtsmann-Zipfelmütze. Die Unterhaltung läuft meist über glorreiche Zeiten von Rapid, denn derzeit gibt’s wenig Positives zu berichten. Ein angenehmer Grillabend (Grillmeister Christian Hein).

Danke Figgi für die Einladung!

Sa 2014-08-16 12:30 Luftburg

Wozu Bier, Wein und gutes Essen? Irgendwie muss man ja die Niederlagen ertragen; und die Kulinarik im Prater ist eine kleine Entschädigung für das, was danach folgt.

vlnr.: Florian, Hannes, Thomas, Janine, Peter, Marcel, Raphaela

Die Stärkung wurde übrigens als „Potlatch“, einem Brauch der Nordamerikanischen Indianer entsprechend, vom Fotografen bezahlt. Einmal im Jahr geht das und es sorgte seinerzeit bei den Indianern dafür, dass es nicht zur Anhäufung von Reichtum gekommen ist, etwas, was in der heutigen Gesellschaft eher ein Problem ist, denn das gehortete Geld arbeitet nicht (für uns). Man hat damals.bei den Indianern, das überschüssige Geld bei diesen traditionellen Familienfesten wieder verbraucht.

Nach der Stärkung in der Luftburg geht es mit der Lilputbahn zur Meiereistraße.

Sa 2014-08-16 15:00 „Oase“

Beim Imbiss „Oase“ spendiert uns Peter eine Runde Jägermeister.

Sa 2014-08-16 15:15 Würstelstand „Stadion“

Beim Würstelstand „Stadion“ wird der durchschlagende Erfolg von der Oase wiederholt und mit einem Bier nachgespült.

vlnr.: Janine, Marcel, Hannes, Franz, Thomas, Florian

Sa 2014-08-16 16:30 Rapid-Altach 0:1(0:0)

Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch guter Dinge:

Der Fanblock sucht einen altruistisch veranlagten und unauffällig im Hintergrund agierenden Milliardär, der bereit ist, Geld für nichts zur Verfügung zu stellen. Probieren kann man’s ja:

Eine der wenigen Chancen in der zweiten Hälfte, ein Freistoß von Petsos, wird aber vom Torhüter der Altacher abgewehrt.

Man darf sich von dem hohen Ballbesitz-Anteil von Rapid nicht täuschen lassen. Genau dieses Spiel zwingen uns die Gäste regelmäßig auf. Bei der gegenwärtig sehr geringen Torausbeute von Rapid von nicht einmal einem Tor pro Spiel genügt ein Zufallstreffer (wie bei Sturm) oder ein nicht gegebenes Abseits (wie eben heute) und das Spiel kann nicht mehr gewonnen werden, weil einfach die Phantasie, der Mut und oft auch das Können oder die Erfahrung für das Durchbrechen der Abwehrreihen fehlen. Aber ja, es kann einmal ein Schuss an die Latte gehen oder in die Arme des Tormanns wie eben bei diesem Spiel. Blöd ist nur, wenn überhaupt nur diese beiden Schüsse fallen. Dann ist die Zahl der Chancen ausgeschöpft und wir stehen mit leeren Händen da.

Rapid spielt, als würde das schöne Spiel entscheidend sein, leider sind es aber immer noch die Tore.

Bei einem so knappen Spiel verwünscht man dann auch noch den Schiedsrichter Hameter wegen eines nicht gegebenen Elfers.

Das Ergebnis: Morgen Platz sechs in der Tabelle, egal, wie das Sonntagsspiel ausgeht. Wir werden den heutigen Platz fünf in jedem Fall verlieren.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Internationale Spiele verlaufen anders. Helsinki wird – anders als Altach oder Sturm – das Spiel machen müssen, um sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen und daraus ergibt sich, dass nicht 8 Mann hinten mauern können. Dasselbe gilt für das kommende Derby. In beiden Begegnungen können wir darauf hoffen, unterschätzt zu werden. Kein großer aber vielleicht doch ein Vorteil.

Rund um das Sturm-Match

Di 2014-08-05 Rapid-Training
Dieter, Benjamin und Florian warten auf die Rapid-Spieler
Trainiert werden Timing, Flanken und Abschluss. Leicht ist es auch ohne Gegner nicht, weil eben diese runden Bälle so ihr Eigenleben haben.

Fr 2014-08-08 13:00 Rapids Gegner im Play-Off heißt „Helsinki“

Laut Transfermarkt ist der Kaderwert
16.5 Mio Rapid (Durchschnittsalter 23 Jahre)
6.75 Mio Helsinki (Durchschnittsalter 26 Jahre)
Beide Mannschaften haben in ihrem Land einen ähnlichen Status (Helsinki wurde 26 Mal Meister). Derzeit stellt Helsinki 11 Nationalspieler Rapid nur 2.
In beiden Ländern spricht man von einer „lösbaren“ Aufgabe.
Sa 2014-08-09 19:00 Rapid-Sturm 1:1
Sechs gelbe Karten und eine rote Karte, da hat Rapid ganz schön was ausgefasst.
Ein aus den beiden letzten Spiele gewohnter Spielverlauf: eine deutliche Überlegenheit in praktisch allen Belangen aber eine magere Ausbeute an Toren und schließlich noch ein eher zufällig entstandenes Gegentor, daher kein Sieg.
So unauffällig Beric sich im gegnerischen Strafraum sonst bewegt, bei der Flanke von Schrammel hat er sich perfekt vor den Verteidiger geschoben und das 1:0 erzielt.
Der eingewechselte Schobersberger zeigte aber auch in den wenigen Einsatzminuten, dass man mehr Bewegung im gegnerischen Strafraum gut brauchen kann.
Auf der linke Angriffsflanke von Rapid harmonieren Kainz und Schrammel recht gut. Auf der rechten Seite fällt auf, dass dort ein immer gut anspielbarer Pavelic steht, allerdings eher als Alleinunterhalter, weil es ihm oft an Unterstützung seitens eines Mitspielers mangelt.
Das Spiel durch die Mitte war nie erfolgreich. Die größte Chance hatte Beric, dessen unplatzierter Schuss  aber genau den Tormann traf.
Tolle Choreografie von Rapid: Wien-Wappen und grün-weiße Fahne.
Zweiteilige Choreografie der Sturmfans mit „samma schwoarz“ in der ersten und „samma weiß“ in der zweiten Halbzeit verbunden mit gleichfarbigen Rauch, sorgte bei Windstille eher für tränende Augen, wie übrigens auch das eher zufällig entstandene Gegentor.
So bereitet man sich auf ein Rapid-Spiel vor, gesehen beim Würstelstand vor dem Stadion.
Armbänder
Eines der beliebtesten Fanartikel ist das grün-weiße Armband. Leider ist die derzeit nur die Version für Zwerge erhältlich, die Größeren müssen noch warten, bis sie wieder nachbestellt werden.
Di 2014-08-12 10:00 Reiseangebote „Helsinki“
Wer nach Helsinki mitfliegen will, erfährt am Dienstag um 10:00 welche Reiseangebote es gibt und am Mittwoch ab 10:00 kann gebucht werden.
Sa 2014-08-16 16:30 Rapid-Altach
Man kann gespannt sein, wie der Trainer auf den erfreulichen Kurzeinsatz von Schobersberger reagiert und ob er ihm auch eine ganze Halbzeit zutraut. „Müde Krieger“, wie etwa die derzeit etwas außer Form spielenden Louis Schaub und Deni Alar könnten durch motivierte Neuzugänge ersetzt werden.
Einen vollen Erfolg gegen Altach, das könnte man im Hinblick auf die internationalen Spiele und das kommende Wiener Derby gut brauchen.