Rapid-Sturm Spielbericht

Das Ergebnis

Das Spiel im Kalender http://ewkil.rapid.iam.at/kalender.aspx?id=2015-02-28

Das Ergebnis dieses Spieltages: ein zweiter Platz, der am kommenden Mittwoch noch besser abgesichert werden könnte, eine beruhigende Distanz zum Stadtrivalen und ein Trainer, der durch diese knappen Partien immer mehr in „Herzkasperl“-Gefahr ist, wie er im Interview bemerkt hat.

Die Fanblocks

Die Rapid-Fans zeigten sich mit einer gelungenen und pyro-freien Choreografie von der konstruktiven Seite:

Insbesondere wurde die zweite Halbzeit durch einen spektakulären Glitzerschlangenregen eingeleitet.

Nur beim Anti-Bundesliga-Transparent war eine symbolische einsame Fackel zu sehen.

Dafür wollten die Sturm-Fans den bereits nach Pyro-Schlecht-Punkten klar führenden Rapid-Fans nicht nachstehen – so ähnlich wie bei „Asterix bei den Belgiern“ –  und zeigten, dass sie auch einiges draufhaben.

…wahrscheinlich ebenso zum Schaden des Vereins. Aber irgendwie muss sich ja auch die Bundesliga finanzieren. Jetzt könnte man fragen, was mit den Strafgeldern geschieht. Aber vielleicht erfahren wir das auch noch.

Man of the Match

Beric ist „Man of the Match“, für viele ist er der aktuelle „Mister Rapid“ überhaupt. Keine Frage, Beric schießt die Tore, die wir so dringend brauchen.

Beric wird nach dem Last-Minute-Treffer freundschaftlich getatscherklt 

Aber eigentlich macht er „Dienst nach Vorschrift“. Er steht bei Angriffen von Rapid einfach dort, wo man es von ihm erwartet: vor dem Tor. Und wenn alles passt und der Ball mehr oder weniger zufällig bei ihm ankommt, dann hält er den Kopf oder Fuß hin. Aber, dass er dort, vor dem Tor stehen kann, das verdanken wir dem druckvoll aufspielenden Rapid-Mittelfeld. In der Restzeit bleibt er von zwei Verteidigern gut gedeckt, von denen er sich oft nicht wie gewünscht lösen kann, was man an den 7 Abseitssituationen von Rapid im Spiel sehen kann.

Beric ist bei Rapid richtig aufgeblüht:
Sturm 35 BL-Spiele 10 Tore: 315 Minuten pro Tor
Rapid 20 BL-Spiele 16 Tore: 113 Minuten pro Tor
siehe: http://www.weltfussball.at/spieler_profil/robert-beric/2/

Wir müssen uns jetzt über jedes Spiel mit ihm freuen, denn wenn er in dieser Tonart weiter trifft, wird man ihn wohl auch mit einem Champions-League-Startplatz nicht halten können.

Die Teamchefs

Wenn es nach der Meinung der um mich Sitzenden geht, dann ist das Spiel von Rapid eine Katastrophe und wären das ständige Zurückspielen und das langsame Spiel die Wurzeln allen Übels. Von den persönlichen Anschuldigungen der Unfähigkeit einmal gar nicht zu reden.

Diesen Publikumsmeinungen steht aber entgegen, dass die Spieler im Interview von einem kräfteraubenden Spiel sprechen, dass also die beobachtete Langsamkeit eher ein subjektives Empfinden aus der Distanz ist. Je weiter wir von einer Szene entfernt ist, desto langsamer kommen uns die Bewegungen vor. Und im Happel-Stadion Sektor B sitzt man schon sehr weit weg. Wenn man Spielsituationen beim Training aus nächster Nähe beobachtet, hat man diesen Eindruck der Langsamkeit überhaupt nicht.

Der Spielaufbau beginnt eben aus der Verteidigung und man muss den Akteuren diesen Freiheitsgrad zubilligen, sich eine Situation herauszuspielen, aus der heraus ein Angriff gute Chancen hat. Diese Situationen kann man auch beim Training beobachten und da keiner der Trainer daran etwas kritisiert, nehme ich an, dass das abwartende „Ballhalten-Spiel“ ein wichtiges Element zum Sondieren der Situation bei einem tief stehenden Gegner ist.

Spielszenen

Alle Objektive auf die zu erwartende Torszene gerichtet
Viele Schüsse von Sturm gehen weit übers Tor

Die Meisterschaft

Dieses Viertel der Meisterschaft beschert uns lauter „Fast“-Heimspiele. Die Auswärtsspiele sind in der Nähe (Austria, Wiener Neustadt, Admira), nur ein einziges ist weiter weg und das war schon im Dezember. Dieses Viertel spielt Rapid ein bisschen in die Karten. Das nächste Viertel wird schon schwieriger mit weiten Auswärtsfahrten (Altach, Grödig, Ried, Graz, Kärnten*2).

Links

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Alle Bilder EwkiL

Die Links zum Video und zu den Rapid-Bildern werden nach Erscheinen hier eingefügt.

EwkiL-Runde

EwkiL in der Pizzeria „Rossini’s“ in der Donaufelderstraße.

Rapid-Sturm, eine Vorschau

Vorberichte

Es gibt schon zahlreiche Vorberichte, insbesondere gibt es zwei Bescheide der Polizei. Hier ein Blick auf unsere Kalenderseite:

http://ewkil.rapid.iam.at?id=2015-02-28

Hier alle Links

Materialien Bescheid-Personenkontrolle (18 kB)
Materialien Bescheid-Sicherheitsbereich (22 kB)
Materialien Matchplakat (225 kB)

Statt einer einfach verständlichen Skizze des Sicherheitsbereichs hat man zu einer etwas aufwändigere Textversion verfasst: „Mauer / Zaun der Krieau parallel der U-Bahn Trasse Richtung U-Bahn Station Messe – nördliche Begrenzungsmauer / Zaun verlaufend unter der U-Bahn Trasse zur Vorgartenstraße – Querung der Vorgartenstraße – linke Gebäudefront entlang der Vorgartenstraße bis Olympiaplatz – Querung Olympiaplatz bis Stadioncenter – Hausfront des Stadioncenters entlang parallel zur U-Bahn Trasse bis Marathonweg – Querung der Fahrbahn und des Gehsteiges Richtung Stadionbad – linker Begrenzungszaun parallel der U-Bahn Trasse bis Absperrung Trainingsplätze – Zaun entlang der Trainingsplätze gegenüber Sektor E – Verlauf des Zaunes des Stadionbades bis zur Hauptallee – Querung der Fahrbahn der Hauptallee Richtung Süden bis südliches Fahrbahnende – Prater Hauptallee Richtung Praterstern bis über die Meiereistraße – Querung der Fahrbahn der Hauptallee Richtung Stadion – Verlauf des linkseitigen Zaunes bis Schrankenanlage Einfahrt Krieau – Querung der Zufahrtsstraße – Zaun entlang Meiereistraße 3 bis Einfahrt Trabrennverein Krieau – Zaun entlang bis U-Bahn Station Stadion „

kennst di aus?

Jedenfalls darf die Polizei zwischen 12 und 24 Uhr in diesem Bereich verdächtige Personen wegweisen und sie darf auch alle Personen durchsuchen. Hoffentlich werden Grüne in voller „Kriegsbemalung“ nicht auch als verdächtig eingestuft.

 

Vorschau der Bundesliga

Samstag, 28.02.2015, 18:30 Uhr, Ernst Happel Stadion (live bei Sky), Schiedsrichter Dieter Muckenhammer

Bundesliga ON EAR überträgt das Spiel live im Stadion:

Radio-Frequenz 99.2 MHz und als Livestream

Von den letzten acht Spielen in der tipico Bundesliga gegen den SK Puntigamer Sturm Graz hat der SK Rapid vier gewonnen und nur eines verloren. Daheim sind die Grün-Weißen seit sieben Spielen gegen die Steirer ungeschlagen. Der SK Sturm siegte auswärts zuletzt am 9. April 2011 mit 2:0. Im Herbst erreichten die Grazer im Ernst-Happel-Stadion ein 1:1-Unentschieden.

Die letzten beiden Heimspiele in der tipico Bundesliga hat der SK Rapid jeweils mit 3:0 (gegen SC Wiener Neustadt und SV Josko Ried) für sich entschieden. Der SK Puntigamer Sturm Graz kam im Frühjahr bisher erst einmal zum Einsatz, spielte dabei zu Hause gegen Schlusslicht SC Wiener Neustadt 3:3.

  • Der SK Rapid Wien hat bei einem Torerfolg in Heimspielen gegen den SK Puntigamer Sturm Graz seit dem 15. September 2007 (1:5) nicht verloren.
  • Der SK Puntigamer Sturm Graz kassierte 5 Gegentreffer per Kopf – über dem Ligaschnitt. 3 dieser 5 Gegentreffer kassierten die Steirer gegen den SK Rapid Wien.
  • Der SK Puntigamer Sturm Graz ist die einzige Mannschaft, für die in dieser Saison nur Österreicher getroffen haben.
  • Steffen Hofmann erzielte 11 Treffer gegen den SK Puntigamer Sturm Graz. Gegen keine andere Mannschaft traf er in der tipico Bundesliga so häufig.
  • Michael Madl und Marc Andre Schmerböck erzielten gegen den SK Rapid Wien jeweils ihren ersten Treffer in der tipico Bundesliga.

Gesamtbilanz: 186 Spiele / 95 S / 44 U / 47 N – Tore: 360:208
Heimbilanz: 93 Spiele / 65 S / 14 U / 14 N – Tore: 238:90
1. Spiel gegeneinander: 25.10.1942 (4:0)
1. Heimspiel: 18.04.1943 (7:1)
Höchster Sieg: 12:1 (24.09.1950)
Höchster Heimsieg: 12:1 (24.09.1950)
Höchste Niederlage: 0:4 (05.04.1975) / 1:5 (15.09.2007)
Höchste Heimniederlage: 1:5 (15.09.2007)
Die letzten Spiele gegeneinander:
3:1 (A/25.10.2014) – 1:1 (H/09.08.2014) – 2:0 (H/29.03.2014) – 0:2 (A/18.12.2013)

Rapid in Scheibbs

Bei meinen wöchentlichen Fahrten nach Scheibbs kaufe ich auch in der Trafik „Zehetner“ ein. Herr Zehetner ist ein Rapid-Fan und hat mit vorgestern seinen grün-weißen „Herrgottswinkel“ gezeigt.

Rapid in Scheibbs

Auch unsere Visitenkarte ist dabei!

Nachlese zum Admira-Spiel

Causa Pyrotechnik

Beim Nachtslalom in Schladming gerne gesehen, beim Fußball eher nicht. Ungleichbehandlung, die aber den Fans zunächst nicht weiterhilft. 
Statt dass sich die Bundesliga überlegt, wie man diese Inszenierungen organisatorisch besser begleiten kann, damit die befürchtete Verletzung von Stadiongästen vermieden wird (hat es eine solche irgend wo schon einmal gegeben?) drohen Sanktionen gegen den Verein und gegen die Fans.
Spektakulär für die Stadionbesucher aber nicht erlaubt
Die folgenden Presseberichte von heute beziehen sich auf die Pyro-Show der Fans…

ÖsterreichWieder Bengalos bei Rapid
KronePyro-Affäre: Bleibt Rapid-Fansektor geschlossen?
HeuteBengalen beim Admira-Match: Rapid droht noch mehr Ärger wegen Pyrotechnik

…und nur drei beziehen sich auf das Spiel

Laola1: Hammertor sorgte für Rapid-Kater
Weltfußball: Rapid hadert nach Remis bei Angstgegner
Krone: Rapid: Auch erstes Beric-Tor beendete Fluch nicht

Rapid erwartet, dass eine der Strafsanktionen eine Sperre des Fanblocks CD sein wird. Rapid hat bei der Bundesliga aber immerhin erreicht, dass die Causa „Pyrotechnik“ erst nach dem Sturm-Spiel verhandelt wird, weil die zahlreichen erwarteten Sturm-Fans eine Übersiedlung des Fansektors CD Richtung F unmöglich machen.

Statistik zum Spiel (Quelle Bundesliga)

  • Robert Beric erzielte 43% der Rapid-Treffer – ligaweit der höchste Anteil.
  • Beric traf im 6. Anlauf erstmals gegen den FC Admira Wacker Mödling. Der Slowene ist in der tipico Bundesliga nur gegen die Südstädter sieglos (alle 6 Spiele remis).
  • Steffen Hofmann bereitete erstmals einen Beric-Treffer vor.
  • Thomas Weber traf in seinem 43. Spiel in der tipico Bundesliga zum 1. Mal.
  • Erstmals gab es zwischen diesen beiden Mannschaften 4 Remis in Serie in der tipico Bundesliga.

Der Admira-Fluch

Es war in etwa wie „Das VIP des kleinen Mannes“; das Treffen im Gasthaus Wilhelmsdorfer Stube, einem Familienbetrieb in Meidling, besetzt bis auf den letzten Platz. Sehr freundliche Bedienung, schnelles Service, kroatiisch-österreichische Küche, im Sommer mit Garten, erinnert an Urlaub in Kroatien. Danke für den Lokaltipp an Dieter! Empfehlenswert! http://www.wilhelmsdorferstube.at/info.html

Janine, Thomas, Franz, Florian, Angelo, Peter, Hannes in der Wilhelmsdorfer Stube

Am Eingang des Südstadtstadions begrüßen wir Kersten und Gregor von „Forza Rapid“.

Im Stadion belegen wir einen 9er-Block im unteren Rang auf der Haupttribüne. Es ist in der Südstadt überhaupt kein Problem, eine Kamera mitzunehmen. In Wolfsberg wurde uns versichert, dass es eine Bundesliga-Bestimmung sei, dass man das nicht dürfe. Danke Admira, hier ein paar schöne Fotos:

Es war einfach zu kalt nach dieser frühlingshaften Woche. Glühwein musste her! Reihe 6: Hannes, Peter, Janine; Reihe 6; Thomas Florian, Franz (fotografiert); Reihe 5: Ferdinand, Miguel, Angelo 

Weil es so typisch ist für die Südstadt: „a Bier, a Semml und a Knacker, Admira Wacker“.

Beachtliche Auswärtschoreografie

5000 Zuschauer sind bei nasskaltem Wetter in die Südstadt gekommen. Gestern bei herrlichem Sonnentag waren es im Horrstadion gerade einmal 6000. Man kann (wetterbereinigt) sagen: Rapid hat auswärts so viele Zuschauer wie die Austria zu Hause.

Ein martialischer Anblick, wahrscheinlich aber nicht legal. 

Interessanter Weise genügt ein ziemlich unattraktives Spiel, dass Admira einen weiteren Punkt vom Schlusslicht Wiener Neustadt abrückt und Rapid zumindest nominell Platz zwei in der Tabelle einnimmt. Diesen Platz kann aber Rapid nur behalten, wenn gleichzeitig der WAC das Nachtragsspiel verlieren sollte.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, kann man da nur sagen.

Links rund um das Spiel: Bundesliga · DerStandard ·DerStandard · DIePresse · Facebook · Heute · Krone · Krone · Kurier · Kurier · Laola1 · Österreich · Österreich · Rapid · Rapid · Sportnet · Statistik · Weltfußball · Weltfußball

Alle Bilder

Vergleich der Rapid-Spieler

Das neue Bundesliga-Journal enthält Zahlen, die jemand, der Spiele gut „lesen“ kann, vielleicht intuitiv mitbekommt. Aber ein durchschnittlicher Zuschauer wird eher von Sympathie-Werten beeinflusst. Hier die Tabelle aus dem Journal, Seite 63.

Leistungsvergleich der Rapid-Spieler aus dem Bundesliga-Journal

Die dargestellten Zahlen sind absolut. Es wird die Anzahl der Zweikämpfe, Pässe und Tore genannt, aber diese Zahl bezieht sich auf verschiedene Einsatzzeiten. Daher muss man als interessierter Leser die Zahlen, zu Vergleichszwecken auf die Einsatzzeit beziehen. Bei Verteidigern sind es die Zweikampfquote und der Anteil der gewonnenen Zweikämpfe, bei Mittelfeldspielern sind es die Passquote und die Passgenauigkeit.

Spieler mit kurzer Einsatzzeit sollte man aus dem Vergleich ausschließen (Behrendt, Schobersberger, Grahovac, Starkl). Auch Torleute kann man aus einem Vergleich ausnehmen. Jan Novota absolvierte eine Einmannshow.

Rapid-Verteidigung

Einsatzminuten

1541 Schrammel
1532 Sonnleitner
1043 Pavelic
1014 Dibon
778 Hofmann M.
720 Stangl
126 Behrendt

Zweikampfquote (Zweikämpfe pro Minute)

11 Schrammel
10 Dibon
8 Stangl
8 Sonnleitner
6 Hofmann M.
6 Pavelic
3 Behrendt

Gewonnene Zweikämpfe

66% Dibon
65% Hofmann M.
61% Stangl
61% Sonnleitner
59% Schrammel
52% Pavelic
50% Behrendt

Rapid-Mittelfeld

Einsatzminuten

1439 Hofmann S.
1381 Schaub
1317 Kainz
1291 Petsos
968 Schwab
849 Wydra
380 Schobersberger
290 Grahovac

Passquote (Pässe pro Einsatzstunde)

44 Petsos
36 Kuen
31 Schwab
31 Hofmann S.
29 Grahovac
24 Kainz
22 Schaub
19 Schobersberger

An einer anderen Stelle im Bundesliga-Journal wird bemerkt, dass der Rapidler Thanos Petsos die meisten Ballkontakte in einem Spiel zu verzeichnen hatte (122).

Passgenauigkeit

81% Wydra
79% Petsos
76% Schaub
75% Grahovac
75% Hofmann S.
73% Kainz
71% Schwab
63% Schobersberger

Rapid-Sturm

Einsatzminuten

1415 Beric
366 Alar
73 Starkl

Minuten pro Tor

108 Beric
122 Alar

Es ist mir ein Anliegen, mit diesen Zahlen zum Ausdruck zu bringen, dass jene Spieler, denen von den Rängen oft sehr unfreundlich begegnet wird, in diesen Ranking sehr weit oben rangieren, dass also die subjektive Wahrnehmung in keiner Weise durch diese Zahlen belegt wird.

Vorschau auf das Südstadtspiel

Die Bundesliga bemüht die Statistik und stellt für alle Spiele einer Runde die jeweilige Vergangenheit der Kontrahenten zusammen. Hier diese Daten für das Spiel in der Südstadt:

FC Admira Wacker Mödling – SK Rapid Wien

Sonntag, 22.02.2015, 16:30 Uhr, BSFZ-Arena (live bei Sky und ORFeins), Schiedsrichter Rene Eisner

Logo von der Facebook-Seite von Rapid. Hier geht’s zur Facebook-Diskussion zum Spiel.

Der FC Admira Wacker Mödling blieb in allen vier Spielen im Jahr 2014 gegen den SK Rapid Wien ungeschlagen. Nach dem 2:1-Heimsieg am 16. Februar 2014 endeten die drei darauf folgenden Duelle jeweils unentschieden (0:0, 1:1, 0:0). Den letzten Sieg in der Südstadt feierte der SK Rapid am 22. Mai 2013 mit 2:0.

Die Admira hat nur eines der letzten zwölf Meisterschaftsspiele gewonnen. (2:1 daheim gegen den WAC). Der SK Rapid hat die letzten beiden Auswärtsspiele bei den beiden Top-Platzierten WAC (1:1) und FC Red Bull Salzburg (2:1) nicht verloren.

  • Der SK Rapid Wien spielte in den letzten 12 Auswärtsspielen nicht zu Null – die längste Serie der Hütteldorfer seit 2004.
  • Der FC Admira Wacker Mödling kassierte 11 Gegentore nach Standardsituationen – die meisten. In den letzten 6 Spielen kassierten die Niederösterreicher jeweils zumindest ein Tor nach Standards.
  • Der SK Rapid Wien gab 299 Schüsse ab – nur der FC Red Bull Salzburg (392). Die Spieler des FC Admira Wacker Mödling versuchten es 216-mal – am seltensten.
  • Der FC Admira Wacker Mödling hat ein Kopfballtor erzielt – nur der SC Wiener Neustadt keines. Der SK Rapid Wien hat kein Gegentor per Kopf kassiert.
  • Rober Beric hat in seinen 5 Spielen gegen den FC Admira Wacker Mödling nicht getroffen und weder gewonnen noch verloren (5 Remis).

Statistische Eckdaten

  • Gesamtbilanz: 232 Spiele / 54 S / 50 U / 128 N – Tore: 282:506
  • Heimbilanz: 116 Spiele / 30 S / 26 U / 60 N – Tore: 142:219
  • Erstes Spiel gegeneinander: 23.11.1919 (2:5)
  • Erstes Heimspiel gegeneinander: 23.11.1919 (2:5)
  • Höchster Sieg: 5:2 (17.06.1950, Praterstadion)
  • Höchster Heimsieg (Südstadt): 4:1 (25.07.1989)
  • Höchste Niederlage: 2:11 (20.06.1920, Pfarrwiese)
  • Höchste Heimniederlage (Südstadt): 1:6 (20.06.1971)
  • Die letzten Spiele gegeneinander: 0:0 (A/18.10.2014) – 1:1 (H/02.08.2014) – 0:0 (A/12.04.2014) – 2:1 (H/16.02.2014)
Sollten noch weitere Vorberichte erscheinen, werden sie bis Sonntag an dieser Stelle zusammengefasst. Hier zunächst der Vorbericht von Rapid.

Vorbericht Rapid

In unserem Kalender präsentiert sich das Spiel so:
Auch hier finden sich dann am Montag unter dem Punkt „Links“ alle Medienberichte

Rapid-Ried 3:0

Ein Tag voller Ungewissheit nach langer Vorbereitungszeit. Der angekündigte Föhn stellt sich nicht ein und es ist kälter als erwartet.

Nach einem Besuch im Gasthaus „Zur Reblaus“ kauften wir noch eine Ausgabe von „Forza Rapid“, letztes Bild beim Kiosk und ab ins Stadion:

Florian, Thomas, Peter, Sven, Janine, Hannes

Unser „Ausguck“

Das folgende Bild muss man sehen: Glückwünsche an zwei Geburtstagskinder: Gustl Starek (70) und Alfred Körner (89). Wer im Stadion würde sich nicht wünschen, dieses Alter zu erreichen und dann mit diesem Lebenswitz wie ihn dieser Alfred Körner in jeder Situation versprüht.

Das Spiel verlief so, wie man das von Rapid gewohnt war. Spielerisch dominierend, aber praktisch keine Chancen. Es waren eher die Rieder, die in einem Konter gefährlich vors Tor kamen.

Dann die 17. Minute

Eigentlich hatte Schiedsrichter Ouschan schon die gelbe Karte in der Hand, doch sein Linienrichter meldete ihm, dass es sich eindeutig um ein Foul gehandelt hätte. Die Folge: rot für Thomas Gebauer und Elfer, der Anfang vom Untergang der Rieder in Wien.

Aus unserer Sicht war eigentlich schon der Pass zu Beric aus einer Abseitsposition erfolgt aber wir Zuschauer achten nicht so genau auf den Zeitpunkt der Ballabgabe. Die Rieder werden in dieser Szene sicher von einem Doppelgeschenk für die Heimmannschaft sprechen. Es wäre interessant zu wissen, wie die Szene in der Fernsehversion ausschaut.

Die drei folgenden Bilder sind die drei Elfer und der Link in der Bildunterschrift führt zu einem kurzen Video.

Der erste Elfer (als Bilderfolge)
Der zweite Elfer (als Bilderfolge)
Der dritte Elfer (als Bilderfolge)

Wir alle im Stadion haben uns für die zweite Hälfte ein Torfestival erwartet. Aber wie so oft wurde diese Erwartungshaltung nicht erfüllt. Die Reaktion: Unmut auf den Rängen.

Ist es wirklich so leicht, gegen einen personell geschwächten Gegner Tore herauszuspielen?

Bedenken wir, dass auch eine SV Ried in Vollbesetzung nicht mit 11 Mann verteidigt sondern die Stürmer eher an der Mittellinie auf Konter lauern. Und wenn man diese beiden Spieler abzieht, dann ergibt sich überhaupt keine Veränderung zu einer ganz normalen Verteidigungssituation.

Schließlich müssten wir es als Wiener am besten wissen, dass Verteidigung auch mit nur wenig Mannen möglich ist. Hier der historische Vergleich. In der Ersten Wiener Türkenbelagerung waren die Truppenstärken Angreifer : Verteidiger = 150.000 : 17.000. In der Zweiten Wiener Türkenbelagerung waren die Truppenstärken Angreifer : Verteidiger = 120.000 : 20.000.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Einer eindrucksvolle Choreografie am Beginn,

steht ein zwar nicht minder eindrucksvoller Beginn der Rapid-Viertelstunde gegenüber, 

der aber dem Verein wieder einmal teuer zu stehen kommen wird, wenn – so wie in den Medien steht – diese Freudenfeuer nicht angemeldet waren.

Da es das Auftaktspiel war, gab es im bereits im Vorfeld viele Berichte. Hier eine Übersicht (wenn ein Medium zwei Mal vertreten ist, dann ist das jeweils ein Vorbericht und ein abschließender Spielbericht):

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Alle Bilder: Bilder-Ewkil
Stadionzeitung
Matchkarte
Matchplakat

letztes Testspiel vor dem Saisonstart

Rapid-Budweis 2:0 (1:0)

​Zwischen Sonnenschein und stürmischem Schneefall siegt Rapid gegen Budweis im letzten Testspiel vor dem Saisonstart verdient 2:0

vlnr. Franz, Florian, Peter, Hannes, Janine, Fotografiert von Stefan 

Hier unsere ​38 ​Bilder:
https://picasaweb.google.com/103374753388611853315/20150208RapidBudweis20

Rapid-Ried

​Nicht vergessen, nächster Treffpunkt vor dem Spiel gegen Ried
Samstag 14.2. 12:00 im Gasthaus „Zur Reblaus“ bei der Station „Taborstraße“ der U2, Ausgang „Obere Augartenstraße“

Zufrieden mit dem Probeessen in der „Reblaus“ waren Janine und Peter.
Hier der Link zur Homepage: http://www.zurreblaus.at/

Wettervorschau: morgen wird der kälteste Tag mit etwa Null Grad und Schneefall sein. Bis Freitag wird es am Tag um die 4 Grad haben und zum Samstag steigt die Temperatur auf bis zu 8 Grad. (siehe wetter.at -> Wien -> Innere Stadt -> 9 Tage)

Wir begrüßen als neuen Newsletter-Teilnehmer: „Rapid-Stefan“

Motto von Rapid: „Gemeinsam kämpfen siegen“
Motto von Ewkil: „Gemeinsam essen trinken“

EwkiL:Rapid
http://ewkil.rapid.iam.at (oder http://ewkil.iam.at)
http://picasaweb.google.com/rapidfranz
http://ewkil-rapid.blogspot.com
ewkil{at}iam.at

Spiele Februar, März

Kommende Spiele bis Ende März

A Di 02-03 13:30 Bohemians Prag (Testspiel)
H So 02-08 14:00 Budweis (Testspiel)
H Sa 02-14 16:00 Ried (20.Runde)
A So 02-22 16:30 Admira (21. Runde, Karten gekauft, siehe nächster Absatz)
H Sa 02-28 18:30 Sturm (22. Runde)
H Mi 03-04 19:00 Altach (23. Runde)
A So 03-08 16:30 Austria (24. Runde)
H Sa 03-14 ????? Grödig (25. Runde)
A So 03-22 16:30 Wiener Neustadt (26. Runde)
A Fr 03-27 20:45 Liechtenstein-Österreich (EM-Quali)
H Di 03-31 20:30 Österreich-Bosnien (Freundschaft)
Wer sich bei dem einen oder anderen Spiel unserer Gruppe anschließen möchte, schreibt an ewkil{at}iam.at.

Das nächste Spiel von Rapid ist am Dienstag um 15:30 in Belek gegen die Bohemians Prag, deren Präsident „unser“ Antonín Panenka ist. Die Rapid-Facebook-Seite kündigt einen eventuellen Live-Stream in Facebook an. Hier ist die Homepage der Bohemians.

Weitere Ereignisse sind der Spatenstich am 12.2. und das „Kamingespräch“ für die Mitglieder „Mein Leben lang“ am 16.2.

Auswärtsspiel Admira

Die Karten für das Admira-Auswärtsspiel sind gekauft.
Ich habe Karten im unteren Rang genommen, weil Ferdinand dann die Spieler besser sehen kann.
Wir sitzen in drei Reihen hintereinander, je drei Plätze, genau unterhalb der VIP-Bereichs.
Die normale Karte kostet 20 Euro, die ermäßigte 16 Euro.

Reihe 5: Angelo, Miguel, Ferdinand (ermäßigt)
Reihe 6: Franz (ermäßigt), Florian, Thomas
Reihe 7: Peter (ermäßigt), Hannes (ermäßigt), Janine

Ich sende die Karten in der nächsten Mail.
Für Ferdinand gibt es einen eigenen Ausdruckservice!

Bestellbestätigung Auswärtsspiel Admira

Alternative Homepage-Adresse

Man kann ab sofort statt ewkil.rapid.iam.at auch kurz ewkil.iam.at schreiben.

Auch wir, die Fans, brauchen die Winterpause zur Runderneuerung. 

Erholt Euch gut vor den ersten Spielen, dann geht es Schlag auf Schlag!

Letztes Training vor dem Abflug nach Belek

Heute Nachmittag war das letzte Training vor dem Abflug der beiden Mannschaften nach Belek. Mit halbstündiger Verspätung durch eine Vorbesprechung der Reisevorbereitungen beginnt das Training.

Die Spieler am Weg zur Arbeit
Beim Training fehlten Ján Novota aber auch Tobias Knoflach (Verkühlung) und daher rückte der Tormann Christoph Haas von den Amateuren nach. Auch Christian Schoissengeyr war mit von der Partie.
Alles muss man selber machen – bei Rapid.

Noch ist es warm aber wenn die Sonne verschwindet, verschwinden auch die wenigen Zaungäste.

Es gab keine Besonderheit, außer dass uns zuerst noch die wärmende Sonne empfing, es aber dann immer kälter wurde und wir das Training wieder verlassen haben.

Eine Quizfrage ist es, die wir Euch mitgebracht haben:

Welcher  Spieler wird „Schremser“ genannt?

Richtige Antwort: Es ist Thomas Schrammel. Vermutlich, weil es in der Serie „Kottan ermittelt“ den übereifrigen Schrammel (Curt Anatol Tichy) gibt aber Thomas‘ Wesen eher dem besonnenen Schremser (Walter Davy) entspricht?

PS: Diese Namen bringen einen alten Tschechen immer wieder zum Schmunzeln. Wer weiß noch, dass „tichý“=“still“ heißt und „davy“=“Menge“? Niemand! Unsere Namen sind voll mit solchen teilweise eingedeutschten Slawismen unserer Vorfahren, die vor 100 bis 200 Jahren aus den damaligen Kronländern nach Wien eingewandert sind. Ich war vor Kurzem am Inzersdorfer Friedhof und habe die slawischen Namen gezählt. Es war praktisch ein Drittel aller Gräber. Diese Zuwanderer waren damals ähnlich unbeliebt wie heute die Türken, der Assimilationsdruck aber viel höher als das heute der Fall ist. Man wusste damals noch nicht, welche Folgen kollektiver Rassismus haben kann. Heute, nach dem zweiten Weltkrieg, weiß man es zwar aber vielen in dieser Stadt scheinen es schon wieder vergessen zu haben.

Noch ein interessanter Name, der von Franz Hasil. Man meint, das „Hasil“ würde sich auf einen „Hasen“ beziehen. Aber es ist jemand, der etwas „gelöscht“ hat die Vergangenheitsform von „löschen“. Na, und der Autor würde mit seinem Namen „Fiala“ eher zu den Veilchen passen, heißt das doch „violett“.

Alle Bilder

Testspiel gegen Schalke 04

Ja, es war nur ein Testspiel aber niemand geht in ein Spiel, um zu verlieren und daher war es für Rapid ein durchaus beachtliches Ergebnis, dass man gegen die Stars von Schalke nicht nur bestehen sondern sich durchaus selbstbewusst präsentierten konnte, gelobt vom gegnerischen Trainer Di Matteo (siehe Artikel in Laola1).

Zum Spiel

Wenn Rapid gegen Schalke spielt, ist es mehr als ein Trainingsspiel. Da sieht man schon daran, dass Franz Hasil den Ehrenakick vorgenommen hat. Franz Hasil, geboren fast auf den Tag genau drei Jahre nach dem legendären Endspiel um den Deutschen Meistertitel zwischen Rapid und Schalke, spielte in der Saison 1968/69 (vor seiner erfolgreichen Zeit bei Feyenoord Rotterdam) eine Saison bei Schalke.

Spielbeginn. Im Hintergrund ein Transparent von Schalkefans mit dem Aufdruck Wien-Ingolstadt

Wir wollen hier nicht die offiziellen Berichte wiederholen und bieten in den folgenden Links eine Zusammenfassung der wichtigsten Quellen, die auch gleich zeigen, welche Bedeutung diesem Spiel von beiden Seiten beigemessen wurde:

Bericht · Nachlese · Bilder ·Bilder-Rapid · Video-Tore ·Nachlese-Schalke · Spielebericht-Schalke · Video-Schalke (nur mit Abo) · Laola1 · Weltfußball ·Krone · DerStandard · Kurier

Das Schalke-Tor

Das Tor von Schalke war einerseits durchaus schön, bedenkt man aber die vielen vorangegangen Zufälle, die man geradezu als „Hoppalas des Fußballs“ bezeichnen kann, auch sehr glücklich.

Ausgangspunkt war ein abgefangener Pass von Pavelic. Der Ball kommt zu Christian Fuchs, der passt in Mittelfeld und dann kommt ein toller weiter Pass auf Huntelaar auf der linken Seite. Huterlaar wird aber von Sonnleitner perfekt „abmontiert“, leider kommt der schon abgewehrte Ball zufällig zum aufgerückten Fuchs, der mit einem schönen Pass über den Strafraum hinweg die Seite verlagert. Der annehmende Spieler passt flach zur Mitte und dort wäre eigentlich schon der Abnehmer für einen Torschuss, doch der fährt neben den Ball (nicht auszudenken, mit welchen „Kosenamen“ das Rapid-Publikum einen eigenen Spieler in dieser Szene bedacht hätte).

Marko Maric musste sich während dieser Spielverlagerung mit bewegen und sich immer Richtung des ballführenden Spielers ausrichten. Bei dem Schussversuch aus dem Mittelfeld rechnete er mit einem Schuss in die freie rechte Ecke und warf sich auch dorthin. Doch dem Stürmer riss der Schuss ab und der Ball kam rein zufällig wieder zu Christian Fuchs zurück und jetzt war Maric bereits am Boden, und Fuchs knallte den Ball in die freie linke Torseite.

Wäre diese Abfolge gewollt gewesen, es wäre genial gewesen. Aber es war nicht so. Der Schuss von Fuchs wäre bei frei stehendem Tormann durchaus haltbar gewesen, wäre eben nicht vorher der eigentlich verpatzte Schuss des Schalke-Stürmers gewesen.

Spiel von Rapid

Die beiden erfrischenden Tore von Schobersbeger und Alar waren natürlich die Krönung des Spiels aber interessant war auch die Interpretation des Tomannspiels durch Tobias Knoflach. In zwei kritischen Szenen verließ Tobias den Strafraum und holte sich den Ball noch vor dem Gegner. Für sicherheitsbewusste Zuschauer eine mehr oder weniger große Blutdrucksteigerung aber „guat is gangen, nix is gschengn“. Es dürfte sich nicht um zufällige Einzelaktionen von Tobias handeln, denn beim Hallenturnier hat er sein Spiel ebenso offensiv ausgelegt. Wir können schon gespannt sein, wie sich das Tormannspiel entwickelt, wenn Tobias einmal die Einserposition einnehmen kann. Vielleicht ist es bei Ried-Spiel schon soweit.

Das Ambiente

Die Mobilisierungsrate in Zeiten des Wintersports war mit fast 10.000 Zuschauern für österreichische Verhältnisse wieder einmal „echt Rapid“. Und auch die Schalke-Fans waren mit mindestens 200-300 Fans lautstark vertreten. Zwei echte Kult-Klubs also.

EwkiL: VIP

Eine Besonderheit für EwkiL war, dass wir erstmals und dann auch gleich mit 8 Frau/Mann im VIP-Klub mit dabei waren. Mich beeindruckt die Logistik, die mit all diesen Aspekten eines Fußballspiels einhergehen und die man als einfacher Zuschauer in seiner ganzen Komplexität nicht wahrnimmt. Ich selbst bin gar kein typischer VIP-Gast aber solche Spiele neben der Liga bieten die Möglichkeit, auch diesen Aspekt eines Fußballspiels relativ preiswert mitzuerleben.

Tisch 11 (im Bild): Hannes, Peter, Janine, Thomas, Florian und Sabrina.
Tisch 20: Franz und Marcel

Dass es eher ein Gedränge im VIP-Klub geben wird, war zu erwarten, denn schon unsere acht Karten waren auf zwei Tische aufgeteilt. Tatsächlich war der VIP-Bereich dicht gefüllt, geschätzt 300-400 Personen. (Es gibt für größere Anlässe noch ein weiteres VIP-Stockwerk, doch bei diesem Spiel wurde dieser erste Stock nicht genutzt.)

Die ganze Rapid-Prominenz war vertreten. Das Präsidium, zwei Legendentische, allen voran Alfred Körner, Rudi Flögel, Christian Keglevits, Herbert Feurer uva.

Andy Marek am ersten Legendentisch

Natürlich auch viele Sponsoren, die uns nicht näher bekannt sind. Nicht im VIP aber auf der Ehrenloge war unser Bundestrainer Marcel Koller.

Marcel Koller nützt die Gelegenheit, unseren Kapitän. Christian Fuchs zu beobachten. 

Weil uns als Rapid-Mitglieder die Rapid-Finanzen am Herzen liegen müssen, würde mich interessieren, wie die Relation der bezahlten (also der Möchte-gern-VIPs) und der unbezahlten (also der eigentlichen VIPs) Gäste ist. Vielleicht etwa so wie bei der Weihnachtsfeier? 1:1? Das hieße, dass der VIP-Kartenverkauf ca. 18.000 Euro eingebracht hätte. Aus dem Verkauf von 9000 Karten ergeben sich 108.000,- Euro. (Alles Brutto natürlich.)

Verpflegung

Im VIP-Bereich geht’s zunächst um Kontakte, dann um Verpflegung und dann vielleicht auch um das aktuelle Spiel. Vor dem Match gab’s

Als Vorspeise: Gemischte Heurigenplatte mit Gebäck, Schafskäse im Speckmantel

Als Hauptspeise: Faschierter Braten mit Erdäpfelpüree oder Cremige Schinkenfleckerl mit grünem Salat oder Erdäpfelgulasch mit Gebäck oder Dukatenschnitzerl mit Erdäpfelsalat

Arm sind sie, diese VIP-Gäste, wenn sie sich in diesen knappen eineinhalb Stunden durch diese Speisen durchkosten müssen, denn in der Pause waren alle diese guten Sachen weggeräumt und es gab:

Leberkäse mit Semmel

Aber auch für diese Kleinigkeit ist die Viertelstunde viel zu kurz. Glücklicherweise gibt es überall Monitore und wir haben das Tor von Philipp Schobersberger dort mitbekommen.

Nach dem Spiel gab’s Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster

Ja, Abnehmen ist morgen.

Eine freundliche Dame kam nicht nach, uns (kostenlose) Getränke nachzuliefern.

Da gibt’s nichts zu meckern, wenn der Stress nicht wär‘. Hin- und her gerissen zwischen Spiel und Speis‘ wird das Spiel geradezu zur Nebensache degradiert.

Nach dem Spiel

Nach dem Spiel kamen einige Spieler direkt „vor der Arbeit“ in die VIP-Räume, zwei davon, Christian Fuchs und Tobias Knoflach auch gleich zu Andy Marek vors Mikrofon.

Christian Fuchs
Tobias Knoflach

Auch unser Präsident wird nicht müde, von „irgendeinem Titel“ zu sprechen.

Michael Krammer beschwört einen Titel herbei

Es ist wie so oft in der winterlichen Vorbereitungszeit, wo die Hoffnungen mangels Leistungsvergleich ziemlich hochgeschraubt werden. Rapid hat keine Abgänge zu verzeichnen und kann sich in Ruhe dem Aufbau widmen aber wir wissen, die Konkurrenz schläft nicht, die unmittelbaren Kontrahenten haben allesamt „aufgerüstet“ und wir gehen in eine spannende Frühjahrssaison.

Was mir auffällt

  • Für ein außergewöhnliches Erlebnis war der Besuch des VIP-Klubs mit 90,- Euro nicht einmal so teuer. In einem guten Restaurant würde auch einiges fällig, ganz abgesehen von der Exklusivität der Umgebung und der langen Verpflegungszeit von 14:00 bis 22:00.
  • Mir erscheint die Zeit vor dem Match ein bisschen zu kurz. Wir sind es gewöhnt, uns durchaus schon vier Stunden vor dem Spiel zu treffen und dann die ersten Stunde vor Spielbeginn beim Aufwärmen der Mannschaften im Stadion zu sein. Der abrupte Übergang von den warmen VIP-Räumen in die Realität des Stadions ist ungewohnt.
  • Schade, dass nur einer der Schalke-Spieler nach dem Spiel zu Gast war. 
  • Es ist nicht meine „Peer-Group“, diese Gästemischung, aber wahrscheinlich muss man in diesen illustren Kreis ebenso hineinwachsen wie in das eher bodenständige Publikum der Südtribüne.
  • Man bräuchte einen Andy Marek II, der den Gästen vor dem Spiel die Ausgangssituation des Spiels mit geeigneten Interview-Partnern darstellt. Es waren ja genügend Fußball-Kapazunder anwesend. Auch für diese Rolle bedarf es einer gewissen Begabung und ich nominiere dafür Lukas, den man – wenn man nicht gerade hinschaut – stimmlich durchaus für seinen Vater halten könnte. Und Begabung hat er, das wissen wir.

Andenken an das Spiel

Rapid-Schalke Eintrittskarte.pdf(145 kB) · Rapid-Schalke Golden-VIP_Tischkarte.pdf (63 kB) ·Rapid-Schalke Mannschaftsaufstellung.pdf (261 kB) · Rapid-Schalke Rechnung.pdf (155 kB) · Rapid-Schalke Tagesparkkarte VIP-Club.pdf (133 kB)

Alle Bilder

Testspiel Bruck/Leitha 6:0

Testspiel Bruck/Leitha 6:0 (4:0)

Heute, Samstag überschneiden sich die Rapid-Events ziemlich. Es standen gleich drei Veranstaltungen zur Auswahl: um 13:00 das Fanskirennen am Semmering und um 14:00 die beiden Testspiele von Rapid I und Rapid II.

Die Entscheidung, das Testspiel der Kampfmannschaft zu besuchen war wohl richtig, denn allzu viele Spieler konnten bei dem Rapid-Fanrennen am Semmering nicht gewesen sein; lediglich Schimpelsberger, Behrendt und Knoflach fehlten.

Einzug der Mannschaften

Erste Spielhälfte: Novota Pavelic Sonnleitner Petsos Stangl S. Hofmann Wydra Kuen Schaub Kainz Prosenik 
Zweite Spielhälfte: Maric Pavelic Weinwurm M. Hofmann Schrammel Schwab Grahovac Starkl Alar Schobesberger Beric

Der Rapid-Bericht zum Spiel ist perfekt.

Was man bei jedem Spielbesuch gerne wüsste, ob überhaupt und welche Schlüsse der Trainer aus dem Vergleich der jeweiligen Aufstellungen zieht.

Mein Stehnachbar hätte gerne mehr Tore gesehen aber so ist Fußball eben, auch das Torgestänge spielt mit und verhindert so den einen oder anderen Treffer wie eben bei den Schüssen von Deni Alar.

Bilder zum Spiel

Einrichtung des Handy-Kalenders

Die Anleitung zur Einrichtung des Handy-Kalenders wurde ergänzt.
Direkter Link -> Import/Abonnement des Kalenders -> Import/Abo in Android

Der ergänzte Punkt ist die „Mobiltelefon-Einrichtung“

Damit der im Google-Kalender importierte oder abonnierte Kalender auch am Handy angezeigt wird, muss im Punkt „Mobiltelefon-Einrichtung“ eine Handy-Telefonnummer definiert worden sein.
Google-Kalender -> Einstellungen -> Mobiltelefon-Einrichtung -> Mobilfunknummer eingeben und bestätigen lassen -> (Die an das Handy gesendet Zahl muss im Feld „Bestätigungskode“ eingegeben werden).

Man kann also bei einem Handy-Wechsel an dieser Stelle gegebenenfalls eine andere Telefonnummer bekanntgeben. Weitere Details in der Google-Hilfe.

EwkiL-Treffen im „fabelhaft“

Nachdem die Panoramaschenke als zu entlegen erschien, verlegen wir unser Treffen in das besser erreichbare „fabelhaft“.

Navi-Adresse: 1220 Wien, Arbeiterstrandbadstraße 128
Parkplätze in der Arbeiterstrandbadgasse
U-Bahn-Station „Alte Donau“

Testspiel gegen Schalke 04

Haute kam die Meldung von Rapid, dass am kommenden 
Samstag, 24.1. um 15:30 
ein 
Testspiel Rapid – Schalke 04 
absolviert wird. Also eine Neuauflage des Spiels vom 11.7.2009.
Geöffnet sind die Sektoren CD1, CD2, E1 und E2. Die Karte kostet 12,- Euro. Es gibt auch VIP-Karten um 90 Euro.
Der Kartenvorverkauf startet am Montag um 12:00. Wer also mit dabei sein will, bitte bis Montag melden: 0664-1015070, wir kaufen die Karten ab 12:00 im Sektor E1.

Testspiel Rapid – Gerasdorf 13:0

2015-01-14 18:00 Rapid – Gerasdorf 13:0 (6:0)

Bis Spielbeginn leichter Regen, dann trocken, ca. 4 Grad. Nur Beric spielt kurzärmelig.

Rapid-Gerasdorf, Spielbeginn

Bei Rapid fehlen Christopher Dibon, Steffen Hofmann und Thanos Petsos. Nur Srdjan Grahovac spielt beide Hälften durch.
Erste Spielhälfte mit Novota, Sonnleitner, Behrendt, Schrammel, Schimpelsberger, Grahovac, Schwab, Schoberberger, Prosenik, Schaub, Kuen
Zweite Spielhälfte mit Maric, HofmannM, Weinwurm, Stangl, Pavelic, Wydra, Grahovac, Kainz, Beric, Alar, Starkl

Tore: 1:0 Prosenik (18.), 2:0 Schaub (23.), 3:0 Schobesberger (26.), 4:0 Schaub (27.), 5:0 Schobesberger (40.), 6:0 Schimpelsberger (44.), 7:0 Wydra (49.), 8:0 Starkl (58.), 9:0 Beric (61.), 10:0 Kainz (70.), 11:0 Starkl (72.), 12:0 Beric (81.), 13:0 Stangl (88.);

Als ein Spieler von Gerasdorf verletzt von Spielfeld humpelt, merkt man so richtig den Unterschied zwischen Bundesliga und Landesliga. Keine Meldung, die das heute erwähnt.

Zeitgleich spielten Rapid II – Mannswörth 4:1

Bilder, Bilder-Rapid, Alle Tore von platzverweis.at

Neue Seiten

In unserem Web gibt es neue Seiten:

(1) Hymne

http://ewkil.rapid.iam.at/Rapid.aspx?id=anthem
Rapid -> Hymne -> Rapid-Hymne

(2) Alte Hymne

http://ewkil.rapid.iam.at/Rapid.aspx?id=anthem
Rapid -> Hymne -> Alte Hymne
Originalvideos mit Alfred Körner, hier zum Beispiel eine Version aus dem Jahr 2011

(3) Noch ältere Hymnen

http://ewkil.rapid.iam.at/Rapid.aspx?id=anthem
Rapid -> Hymne -> Noch ältere Hymnen
Noten und ein mp3-File

(4) Ball

http://kdf.rapid.iam.at/Fußball.aspx?id=ball
Fußball -> Der Ball

(5) Fußballregeln, Entwicklung der Fußballregeln

http://kdf.rapid.iam.at/Fußball.aspx?id=rules
Fußball -> Regeln
mit einem Abschnitt über die Entwicklung der Fußballregeln seit den Anfängen um 1850.

Aufwärtstrend als Weihnachtsgeschenk

Jeder einzelne Spieler von Rapid war offenbar bis in die Haarspitzen motiviert, die beiden bisherigen Saison-Niederlagen gegen die Salzburger vergessen zu lassen. Die ersatzgeschwächte Rapid-Elf (Ausfälle: Dibon, Schwab, Stangl) kämpfte bis zum Umfallen für Verein und Fans – und wurde belohnt.

Dabei war unsere Erwartungshaltung bis zum Spielbeginn alles andere als auf Sieg eingestellt. Die meisten von uns hätten bereits ein Unentschieden als einen großen Erfolg gewertet.

Choreografie Rapid
Choreografie RB

Aber nach der ersten Spielhälfte, mit einem Chancenplus für Rapid konnte man schon sehen, dass da eventuell doch noch etwas möglich ist.

Dank einiger Paraden von Ján Novota (aber auch von seinem Gegenüber Péter Gulácsi) steht es zur Pause 0:0:

Ján muss sich einige Male gehörig strecken, um ein Gegentor zu verhindern; einmal sogar nach einem kritischen Rückpass von Maxi Hofmann.

Die Stürmer Alan und Soriano waren durch die gute Defensivarbeit von Rapid mit drei defensiven Mittelfeldspielern (Petsos, Grahovac und Wydra) ziemlich abgemeldet. Was Kampl für Salzburg, ist Kainz für Rapid. Mit seinen gekonnten Flügelläufen und Dribblings bringt er die Salzburger Abwehr immer wieder in Bedrängnis und schließlich gelingt ihm nach toller Vorarbeit die Torvorlage für Berić zum 2:1.

Wie sehr Rapid die Salzburger unter Druck setzen konnte, kann man auch an den 5 Verwarnungen für RB sehen, eine Davon in Gelb-Rot.

Kein Spieler kam nach dem Spiel mit seinem Trikot in die Kabine; alle wurden „Beute“ der Fans

Aufwärmrunde beim Punsch am Domplatz

Bei herrlichem Wetter durch die Altstadt von Salzburg zu spazieren, das war der erste Teil unseres Salzburg-Aufenthalts.

Getreidegasse

Die Nervosität vor dem Spiel wird nach einigen Portionen Orangen/Prosecco-Punsch Richtung „schau ma amol“ reduziert.

Punsch am Domplatz

Dass wir die Stadioneintrittskarten zu Hause vergessen hatten, wäre normalerweise ein Malheur, da aber heutzutage alle diese Kartenbestellungen übers Internet laufen und wir beim Ticket-Büro das Ticket am Handy vorweisen konnten, bekamen wir anstandslos ein Ersatzticket und das Spiel war gerettet.

Ziemlich unerfahrene Ordnungshüter verwehrten uns zunächst den Zutritt mit unseren gültigen Eintrittskarten, weil sie meinten, unsere Rapid-Schals berechtigten nicht zum Zutritt auf die Haupttribüne aber nach einigen Telefonaten war auch dieses Missverständnis beseitigt. Wer dann tatsächlich nicht ins Stadion mitkommen durfte, waren unsere Mozartkugeln von Fürst, die mussten in einem kleinen Lager deponiert werden.

Entspannte Fahrt mit dem Shuttle-Bus zu Hauptbahnhof und  Abendessen im Bahnhofsrestaurant „Johann“. Halbstündiger Aufenthalt in Linz wegen randalierender Rapidler. Aber insgesamt eine ziemlich erfolgreiche Auswärtsfahrt; die Weihnachtsfeier kann kommen.

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