Rapid-RB

1:2 (0:0 1:1)

„Rapid ist wieder da“, könnte man sagen. Man kann auch sagen, dass Rapid in großen Spielen über sich hinauswächst. Rapid hat Charakter gezeigt, und ob es ein Zwischenhoch war, dass also dieser „Charakter“ nur in großen Spielen wie diesem Cup-Schlager zu Vorschein kommt oder ob wir mit einem stabilen Hoch – etwa wie in diesem Sommer – rechnen können, das werden wir in den nächsten Spielen beginnend am Sonntag gegen Hartberg und dann gegen Mattersburg überprüfen können, für die das Attribut des „großen Spiels“ nicht mehr zutrifft.

Didi präsentierte eine mutige Aufstellung im 3-5-2-System, und da die Außenspieler sich im Defensiv-Spiel zurückfallen lassen, gibt es in diesem System dann sogar fünf Verteidiger, was gegen eine starke Mannschaft wie RB kein Fehler ist. Dass diese Aufstellung zu einem 3-5-0 zusammen“gepfiffen“ wurde, gehört zu den tragischen Begleitumständen dieses Abends.

Ist es nicht interessant, dass der Schiedsrichter Stefan Schwab die erste gelbe Karte erst nach Intervention der Betreuerbank der Bullen gezeigt hat? Was sich später als spielentscheidend herausgestellt hat. Die Karte wurde völlig zu Unrecht und aufgrund der Schwere der Verletzung gegeben, ein Gelbfoul war es nicht. Ist es nicht ein Pech, dass sich Kitagawa wenige Augenblicke nach seinem ersten Tor, verletzt hat? Muss der Schuss von Velimirovic unbedingt an die Stange gehen? Muss der Schiedsrichter eine Minute nachspielen lassen?

Wird Stefan Schwab trotz der gelb-roten Karte am Sonntag spielen können? Wie schwerwiegend ist die Verletzung von Kitagawa?

Wir gratulieren den Debütanten und Jungprofis zum souveränen Spiel!

Bemerkenswert fand ich die Stellungnahme von Richard Strebinger zu den Anti-Wöber-Spruchbändern, in der er klar für den Block Partei ergriff, und man kann sich dem nur anschließen. Die Ethik-Kommission bei Rapid nannte es „milieubedingte Unmutsäußerung„.

Nach dem bitteren Ende konnte man eine schon lange nicht mehr so empfundene Einheit zwischen Mannschaft und Publikum spüren, die wir alle gerne in dieser Form bewahren wollen. Die Fanbetreuer Jakub und Oliver ermunterten den Block durch ihre Anwesenheit am Spielfeld, das Positive dieses Abends zu feiern: den Zusammenhalt.

Ambiente

Wenn 20.000 Besucher im Stadion sind, dann bedeutet das schon ein ganz schönes Gedränge hinter dern Rängen. Rapid versucht, die Abfertigung so schnell wie möglich zu machen. Gegenüber vom neu eingerichteten Hot-Dog-Express gibt es eine Zapfstelle für Saucen, zwar bei Weitem nicht so viele wie in England aber immerhin.

Im Sektor 12 gibt es einen sehr engagierten „Stimmungsmacher“, der die Leute im Block motiviert, wie in einem Stehplatzsektor mitzumachen. Es hat auch für jeden Legionär die passende Flagge mit, die er bei einer gelungenen Aktion hisst. Wie allerdings die Zuschauer hinter ihm sein Mehr-Stehen-als-Sitzen in dieser Friedlichkeit ertragen, deutet auf eine große Leidensfähigkeit hin. In der letzten Viertelstunde ist aber ohnehin der ganze Sektor 12 gestanden.

Bilder

Hier findest Du ca. 250 weitere Bilder vom Spiel.

Stimmen

Salzburg gewinnt Drama in Hütteldorf, Austria kassiert ordentlich in Wattens (DerStandard) „Lucky Punch“ erlöst Salzburg (DiePresse) Legendäre 5-3-0-Aufstellung ist leider Sekunden vor Schluss gescheitert (ASB) K.o. in Minute 121! Bullen bezwingen neun Rapidler (Heute) Salzburg gewinnt epische Cup-Schlacht bei Rapid! (Krone) K.o. in Minute 121: Salzburg ringt Rapid im Cup-Krimi nieder (Kurier) Salzburg eliminiert neun Rapidler (Laola1) Cup-Drama für Rapid – Bullen mit Last-Minute-Sieg (Österreich) Kühbauer nach Last-Minute-Cup-Aus: “Wir waren nicht schlechter” (SkySportAustria) Cup-Krimi endete für Red Bull Salzburg mit einem Happy End (Salzburger Nachrichten) Neun Rapidler gehen in der 121. Minute k.o. (Weltfußball)

Links

Ausdrucken

Allerheiligen-Rapid (Cup)

1:9 (0:3)

Die Torlaune einiger Bundesliga-Mannschaften – darunter auch Rapid – lässt für die kommende Saison gute Spiele erwarten. Wir erinnern uns an Erstrunden-Spiele der letzten Jahre, die weniger spektakulär waren – bei durchaus vergleichbaren Gegnern: Schwaz (2:0), Karabakh (3:1), Amstetten (1:0), LASK (0:0), Parndorf (3:2).

In der ewigen Bestenliste der 82 Erstrunden-Cup-Begegnungen liegt dieses 9:1 gegen Allerheiligen auf

  • Platz 5 der meisten erzielten Tore (9)
  • Platz 7 der Tordifferenz (8)

Die Liste der höchsten Siege in eine ersten Cup-Runde, gereiht nach den erzielten Toren:

Saison   Gegner          Ergebnis TORE -TORE Diff
1929/30  neubau          17:0     17   0     17
1932/33  neubau          17:2     17   2     15
1928/29  libertas        14:0     14   0     14
1918/19  wienerbewegung  11:0     11   0     11
1947/48  gaswerk         11:5     11   5     6
1965/66  villachersv     10:1     10   1     9
1933/34  rudolfsheimersv 10:1     10   1     9
1983/84  redstar         10:0     10   0     10
2019/20  allerheiligen   9:1      9    1     8
1980/81  scwr.neustadt   8:1      8    1     7
1998/99  oberndorf       8:0      8    0     8
1927/28  viktoriaxxi     8:0      8    0     8
1923/24  svst.veit       8:0      8    0     8 

Daher verdient dieser Sieg auch vor dem historischen Hintergrund großen Respekt.

Das Erfreulichste bei dieser Begegnung aber war die Bereitschaft aller Spieler, ein Tor erzielen zu wollen. Dass das auch 8 verschiedenen Spielern gelang, ist sehr erfreulich. Die Mannschaft ist nicht von einem einzelnen Spieler abhängig, jeder ist für ein Tor gut, wenn es auch In der Liga nicht so oft vorkommen wird, dass alle drei Verteidiger ein Tor erzielen.

Sehr erfreulich war auch, Helge Payer wieder in seiner Rolle als ORF-Analytiker erleben zu können. Verglichen mit seinem Trainerjob hat er im Fernsehen eine viel größere Öffentlichkeit und ist als Parade-Grüner ein wichtiges Aushängeschild für Rapid und die Tormannakademie.

Prognose

Nach jeder Runde nähern wir uns dem Ziel am Ende der Meisterschaft an. Am Anfang der Saison ist die Streuung einer Voraussage enorm und Prognosen sind noch keine wirklichen. Aber was wäre, wenn wir dennoch eine Prognose machen müssten?

Wir machen folgendes: wir reihen die Ergebnisse der Bundesliga-Vereine nach Cup-Runde 1 nach der Tordifferenz und schreiben bei jedem Verein die jeweilige Leistungsstufe beim Gegner dazu. Die stärksten Gegner kommen aus der Regionalliga (Leistungsstufe 3). Gegner der Leistungsstufe 4 und 5 werden schwächer eingeschätzt. Wir berücksichtigen das so, indem wir eine korrigierte Tordifferenz bilden, bei der wird pro geringerer Leistungsstufe 2 Tore abziehen, also -2 Tore wenn der Gegner aus der Leistungsstufe 4 kommt und -4 Tore, wenn er aus der Leistungsstufe 5 kommt. Daraus ergibt sich folgende Reihung nach der korrigierten Tordifferenz (Diff-korr):

Liga  Gegner         BuLi        Ergebnis   Diff Diff-korr
3    Allerheiligen   Rapid       1:9 (0:3)  8    8
4    Pinkafeld       Mattersburg 0:10 (0:3) 10   8
4    SAK Klagenfurt  WAC         0:9 (0:4)  9    7
4    Köttmannsdorf   Austria     0:9 (0:4)  9    7
3    Parndorf        RB          1:7 (0:3)  6    6
3    Kufstein        Altach      1:6 (1:2)  5    5
3    Vöcklamarkt     LASK        2:6 (1:1)  4    4
4    Edelweiß Linz   Admira      0:5 (0:3)  5    3
3    Anif            Sturm       1:4 (1:2)  3    3
3    Wiener Viktoria Hartberg    2:2 (0:1)  0    0
4    Treibach        Tirol       1:2 (0:0)  1   -1
5    Gloggnitz       St. Pölten  1:2 (0:1)  1   -3

Müsste man nun eine Prognose auf die Halbzeit der Meisterschaft abgeben, könnte man die Meistergruppe voraussagen mit: Rapid, Mattersburg, WAC, Austria, RB, Altach und eine Qualifikationsgruppe mit LASK, Admira, Sturm, Hartberg, Tirol und St. Pölten. Das relativ schwache Abschneiden von Hartberg, Tirol und St.Pölten würde diese Teams als Abstiegskandidaten voraussagen.

Blick auf das Stadion (von der Homepage von Allerheiligen) und auf das Ziel, der ÖFB-Cup, Mission 15.

Links

Ausdrucken

RB-Rapid (Cupfinale)

2:0 (2:0)

Bei der Rückfahrt mit dem Bus Nummer 5 hatte man den Eindruck, also würde nie ein Cupfinale stattgefunden haben, so als wäre die Stätte, die man gerade verlassen hat eine Art Alesia*), an das man nicht erinnert werden möchte und daher auch nicht mehr darüber spricht. Die Stimmung war überraschend entspannt, man plauderte über den Alltag, nicht mehr über den Fußball.

Das war aber bei den Hinfahrt ganz anders.

Unser Bus war ein bunt durchgemischter Haufen Rapidler. Es waren Mütter mit Kindern dabei, ein Deutscher, die meisten wohl mit Karten für die Fantribüne und wir, mit Karten für die Osttribüne. Und es begann auch ganz zivilisiert, doch alles mitgebrachte Bier wurde schon bei der Hinfahrt ausgetrunken, mit der Folge, dass die Gesänge im Bus an Lautstärke zunahmen und zwar indirekt proportional zum Abstand zu Klagenfurt und entwickelten sich am Südring zu einem kleinen Inferno. Man konnte im Bus erleben, wie der Druck zur Teilnahme am allgemeinen Gesang aufgebaut wird. Alle müssen singen, laut muss es sein. Mitgegangen, mitgesungen.

Busse sollten vor der Zulassung immer eine Fahrt mit Rapid-Fans bestehen müssen. Insbesondere werden die Fenster dabei auf ausreichende Festigkeit geprüft. Auch ein „wer nicht hüpft, der ist ein Bulle“ war einer der Bus-Belastungstests.

Gesungen wurde das gesamte Rapid-Brevier, angereichert durch eine interessante Kreation nach der Melodie von Bella ciao, dem Lied der italienischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg. Der sarkastische Rapid-Text: „SK Rapid im Abstiegsplayoff und wir holen den Pokal“. Der Fanblock hat das Lied dann auch im Stadion angestimmt, obwohl wir schon 0:2 im Rückstand waren.

Eine Facebook-Nachricht vom nicht mitgereisten Marcel will auch nicht vergessen werden. Wir sollen uns in Klagenfurt benehmen, sonst schreibt der Boulevard am Montag, die Rapid-Fans hätten den Wörthersee ausgetrunken.

Die Chance des Schwächeren

Das Wichtigste am Fußball ist Chance, die der Schwächere hat. Diese Chance lockt die Massen an. Der Grund, dass eine solche Chance besteht, ist die geringe Anzahl von Toren, die erzielt werden, in Kombination mit der Unplanbarkeit des Geschehens.

Allerdings änderte sich dieser Charakter mit dem zunehmenden Einfluss des Kapitals. Das kann man an den Siegern der Championsleague ablesen, die immer aus dem Kreis derselben Verdächtigen kommen und auch an der Dominanz eines Krösus in einem Ligabetrieb wie zum Beispiel in Frankreich und Österreich (wenn auch hierzulande in kleineren Dimensionen).

Beim Einstieg von RedBull in der Bundesliga hat man den Geldgeber noch mit offenen Armen aufgenommen. Jetzt, nach 14 Jahren RedBull in der Liga könnte sich deren Teilnahme rächen und zwar könnte das Interesse am Fußball generell zurückgehen, weil die Anhänger der anderen Vereine keine Erfolgschancen sehen.

Das Verhältnis der Rapid- und der RB-Fans im Stadion könnte so etwa 10:1 gewesen sein. Würden die Menschen nur wegen des Siegens kommen, dann müsste das Fanverhältnis gerade umgekehrt sein. Das Wichtige am Fußball sind offenbar nicht die Siege am Feld sondern die Freundschaften auf den Rängen, die überhaupt nur durch den Fußball enstehen können. Fußball ist ein Katalysator für Beziehungen zwischen Menschen, die ohne ihn nicht bestehen könnten.

Links

*) Alesia war der Ort an dem Caesar die gallische Armee unter Vercingetorix belagerte und den gallischen Fürsten gefangen nahm. Und die Gallier verdrängen die Existenz dieses Ortes und sprechen lieber von Gergovia, bei dem die Gallier siegreich waren.

Ausdrucken

100 Jahre Rapid im Cup

Es heißt zwar „100 Jahre ÖFB-Cup“, aber der Cup wird heuer erst zum 84. Mal ausgetragen. Insgesamt wurden von Rapid im Cup 334 Spiele absolviert. Rapid erreichte folgende 83 Platzierungen:

14 Rapid Cupsieger
14 Rapid im Finale
13 Rapid im Halbfinale
16 Rapid im Viertelfinale
14 Rapid im Sechzehntelfinale
3 Teilgenommen
9 Erstrunden-Aus
----
16 Nicht ausgetragen (1938/39-1944/45, 1949/50-1957/58, 2007/08)
1 2018/19 in Klagenfurt
----
100 Jahre

Die Bilanz ist insofern interessant, als Rapid fast in jeder der möglichen Runden auf etwa gleich viele Platzierungen verweisen kann. In den Finalspielen ist die Bilanz ausgeglichen. 28 Mal hat Rapid das Finale erreicht, 14 Mal hat Rapid gewonnen, 14 Mal ist Rapid als Verlierer vom Platz gegangen. In den folgenden Tabellen gilt:

*) Finale als Summe von Hin- und Rückspiel mit Auswärtstorregel
**) Im Elferschießen ausgeschieden

Finale als Sieger

  1: 1918/19 3:0 Sportclub
2: 1919/20 5:2 Austria
3: 1926/27 3:0 Austria
4: 1945/46 2:1 Vienna
5: 1960/61 3:1 Vienna
6: 1967/68 2:0 GAK
7: 1968/69 2:1 Sportclub
8: 1971/72 4:3 Sportclub *)
9: 1975/76 2:2 Innsbruck *)
10: 1982/83 8:0 Innsbruck *)
11: 1983/84 3:3 Austria *)
12: 1984/85 3:3 Austria **)
13: 1986/87 4:2 Innsbruck *)
14: 1994/95 1:0 Leoben

Finale als Verlierer

 1928/29 2:3 Vienna
1933/34 0:8 Admira
1958/59 0:2 WAC
1959/60 2:4 Austria
1965/66 0:1 Admira
1970/71 1:2 Austria
1972/73 2:2 Innsbruck *)
1985/86 4:6 Austria
1989/90 1:3 Austria
1990/91 1:2 Stockerau
1992/93 1:3 Innsbruck
2004/05 1:3 Austria
2016/17 1:2 RB

Erstrunden-Aus

1920/21 4:5 Amateure *)
1921/22 1:2 Red Star
1924/25 4:5 Hakoah
1925/26 0:3 Brigittenau
1996/97 1:2 Kottingbrunn
1999/00 1:1 Ranshofen **)
2001/02 1:2 A.Salzburg
2006/07 1:1 Vienna **)
2013/14 0:0 LASK **)

Alle 100 Saisonen

 1 Rapid Cupsieger
2 Rapid im Finale
4 Rapid im Halbfinale
8 Rapid im Viertelfinale
16 Rapid im Sechzehntelfinale
32 Teilgenommen
- nicht ausgetragen

1918/19 1
1919/20 1
1920/21 (Amateure)
1921/22 (Red Star)
1922/23 4
1923/24 16
1924/25 (Hakoah)
1925/26 (Brigittenau)
1926/27 1
1927/28 8
1928/29 2
1929/30 4
1930/31 8
1931/32 4
1932/33 16
1933/34 2
1934/35 4
1935/36 16
1936/37 4
1937/38 16
1938/39 -
1939/40 -
1940/41 -
1941/42 -
1942/43 -
1943/44 -
1944/45 -
1945/46 1
1946/47 8
1947/48 8
1948/49 16
1949/50 -
1951/52 -
1952/53 -
1953/54 -
1954/55 -
1955/56 -
1956/57 -
1957/58 -
1958/59 2
1959/60 2
1960/61 1
1961/62 8
1962/63 8
1963/64 4
1964/65 4
1965/66 2
1966/67 4
1967/68 1
1968/69 1
1969/70 16
1970/71 2
1971/72 1
1972/73 2
1973/74 4
1974/75 8
1975/76 1
1976/77 32
1977/78 8
1978/79 4
1979/80 16
1980/81 8
1981/82 16
1982/83 1
1983/84 1
1984/85 1
1985/86 2
1986/87 1
1987/88 16
1988/89 16
1989/90 2
1990/91 2
1991/92 16
1992/93 2
1993/94 16
1994/95 1
1995/96 32
1996/97 (Kottingbrunn)
1997/98 8
1998/99 4
1999/00 (Ranshofen)
2000/01 4
2001/02 (A.Salzburg)
2002/03 32
2003/04 8
2004/05 2
2005/06 8
2006/07 (Vienna)
2007/08 -
2008/09 16
2009/10 8
2010/11 4
2011/12 16
2012/13 8
2013/14 (LASK)
2014/15 8
2015/16 8
2016/17 2
2017/18 4
2018/19
Ausdrucken

Cup-Finale Verkaufsstart


Für das Cupspiel am 1. Mai wurden am Samstag, den ersten Verkaufstag mehr als 5000 Karten für die Rapid-Sektoren verkauft.

Der Verkaufsstart war für 10 Uhr angekündigt. Bereits um 8:30 warteten vor dem Platz vor dem Fancorner etwa 10 Kartenkäufer und das Rapid-Klubservice begann mit dem Strukturieren der Anstellzone. Zuerst wollten sie die Wartereihen wie im Supermarkt anordnen (Bild 1) – und ich wollte schon protestieren – doch Gernot hat das Problem gleich beseitigt und aus den einzelnen Schlangen eine einzige Warteschlange umgestaltet (Bild 2), die in der Regel von den Wartenden als fair*) empfunden wird.

Da man die Karten auch online erwerben konnte, stellten sich offenbar nur jene an, die – so wie ich – einige Sonderwünsche hatten, die von Martina & Co unbürokratisch abgearbeitet wurden.

Ein Viertelstunde vor dem offiziellen Verkaufsstart öffneten gleichzeitig 8 Schalter (vier im Fancorner, vier bei den Kassen draußen), und die Wartezeit war eigentlich sehr kurz.

Nachdem wir die Karten in den Händen hatten, war ein Kaffee angesagt. Rekordmeisterbar und Stags Head waren geschlossen, also ging’s zum nächsten Mac. Wir staunten nicht schlecht, als uns eine Dame im Rapid-Trikot bediente. Es stellte sich heraus, dass wir eine der Filialen des Rapid-Partners Harald Marschalek besucht haben, der alle seine MitarbeiterInnen im Rapid-Look ausstattet.

Wer eine solche Filiale sucht, hier sind sie:

McDonalds Filialen im Rapid-Look

1140 Wien, Albert-Schweitzer-Gasse 6
1130 Wien, Hietzinger Kai 137
1150 Wien, Hütteldorfer Strasse 81B/4
1110 Wien, Kaiserebersdorfer Strasse 320
1110 Wien, huma eleven, Landwehr Strasse 6/S014

*) Zur Warteschlange

Eigentlich sind die langen Anstellzeiten, die wir von früher bei Rapid kennen, vorbei. Einerseits durch die elektronischen Buchungssysteme, anderseits durch immer besser angepasste organisatorische Maßnahmen (wie man am Beispiel der Single-Warteschlange) aber auch durch perfekte Vorbereitung der Mitarbeiter und Geräte sieht.

Wir empfinden eine einzige Warteschlange zu einem System mit mehreren Schaltern als sehr fair. Man bekommt als Wartender immer den nächsten freien Schalter, egal, wie lang sich jemand anstellt. Vorbildlich wurde dieses Wartesystem schon sehr früh bei der Bank-Austria und bei den ÖBB, später auch bei der Post eingeführt. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ oder wie die Techniker sagen: first in, first out (FIFO).

Warten ist aber doch ein lästiger Vorgang und alles, was zur Verkürzung von Wartezeiten beitragen kann, sollte mitgedacht werden. Fairness allein ist dabei nur ein Aspekt. Utilitaristen denken weniger an die Wartezeit eines einzelnen Kunden, sie denken an die Gesamtwartezeit, die es gilt, gering zu halten. Es kann in einem zunächst als „unfair“ empfundenen System so sein, dass man selbst als Erstankömmling vielleicht länger braucht als in einem fairen System, aber die Summe aller Wartezeiten trotzdem geringer ist.

Und das geht nur, indem man nicht die Reihenfolge des Eintreffens als Kriterium verwendet, sondern einer übergeordnete Instanz die Entscheidung überlässt, wer als Nächster drankommt. Überraschenderweise stellt sich heraus, dass schon allein die zufällige Auswahl des jeweils nächsten Kunden die gesamte Wartezeit verringert und wenn man die Abarbeitungsreihenfolge umkehrt und mit dem letzten Ankömmling beginnt, sich die Gesamtwartezeit weiter reduziert. Nachzulesen hier: „Kein Vorteil mehr für Frühaufsteher“ (ORF). Im Artikel wird auch erklärt, warum die Umkehrung der Abarbeitungsreihenfolge in der Praxis einer realen Warteschlange nur schwer durchzusetzen ist, sehr wohl aber bei Call-Centern erfolgreich angewendet werden kann.

Noch effizienter kann die Gesamtwartezeit reduziert werden, wenn man weiß, wie viel Zeit ein Client am Schalter brauchen wird. Das wäre beim Supermarkt etwa an der Anzahl der Artikel abzulesen, die jemand eingekauft hat. Derzeit gibt es dazu eventuell bei großen Märkten eine Schnellkassa, die eine Vorreihung der Wenigkäufer ermöglicht. Effizienter wird es aber erst werden, wenn das Verkaufssystem von vornherein weiß, wie viele Artikel jemand im Einkaufskorb hat. Dann nämlich könnte das System die einzelnen Kunden von sich aus in der effizientesten Art aufrufen. Wer also viel einkauft, muss etwas länger warten, aber die vielen Wenigkäufer empfinden ein solches System als bedeutend effizienter als wenn sie hinter dem Vielkäufer warten müssen, obwohl sie selbst nur eine Kleinigkeit gekauft haben.

Wie es auch immer ist, bei Rapid ist das Anstellen praktisch kein Problem mehr, weil durch die organisatorische Vorarbeit alles wie am Schnürchen abläuft. Und für diese vielen und für uns praktisch unsichtbaren Maßnahmen bedanken wir uns bei Andy und seinem Rapid-Klubservice.Team.

LInks

Ausdrucken

Busfahrt nach Klagenfurt

Soeben wurde der zweitbeste Austragungsort festgelegt. Klagenfurt, wir kommen!

Herbert, ein alter Fußball-Haudegen, organisiert eine Bus! Dafür schon einmal herzlichen Dank!

  • Die Busfahrt musste fegen fehlender Anmeldungen abgesagt werden (2019-04-11)

Links

Stadionplan

Eintritskarten

Für den Fansektor (SÜD) gibt es die Karten nur bei Rapid, die Details folgen Donnerstag, 11.4..

Für die neutralen Sektoren gibt es die Karten beim ÖFB-Ticket-Shop. Der Verkauf startet am Samstag 13. April um 10:00.

Erster österreichischer Cupbewerb 1919

Große Fußballnationen lassen es sich nicht nehmen, das Cupfinale im jeweiligen Nationalstadion auszutragen, wie zum Beispiel England im Wembley in London und Deutschland im Olympiastadion in London.

Wie es den Anschein hat, hat der österreichische Cup diese Würde nicht verdient oder wollte man bei ÖFB dem Wunsch des Krösus nach einem neutralen Ort entsprechen. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen gelingt es dem ÖFB immer wieder, den Cupbewerb nicht ausreichend zu präsentieren und – Immerhin feiern wir heute das 100-Jahr-Jubiläum und der Andrang im Happel-Stadion wäre sicher sehr groß gewesen. Rapid wäre im Happel mit einem Fanverhältnis von 40:1 aufgetreten, so werden es wohl nur 20:1 sein.

Damals, vor 100 Jahren war Rapid der Cupsieger mit folgenden Siegen:

1919-02-23 11:0 Wiener Bewegung (Pfarrwiese)
1919-03-16 2:0 WAF (Pfarrwiese)
1919-04-27 6:2 Rudolfshügel (WAC-Platz)
1919-07-06 3:0 Sportclub (WAC-Platz)

Der Trainer war Dionys Schönecker.

Die Mannschaft im Finale: Bauer Eduard, Brandstetter Josef, Dittrich Vinzenz, Kuthan Richard, Nemes Károly, Nitsch Leopold, Putzendopler Gustav, Schediwy Franz, Swatosch Ferdinand, Uridil Josef, Wieser Gustav

Darunter mit Edi Bauer, Leopold Nitsch und Josef Uridil drei spätere Trainer sowie mit Franz Schedivy einer der vier Schedivy-Brüder und Rigo Kuthan als Kapitän.

Ausdrucken

Rapid-Hartberg (Cup)

5:2 (1:0)

Das Spiel beginnt mit der nicht unüblichen Situation eines tief stehenden Gegners, der nur die zufällig sich ergebenden Gelegenheiten nutzt, um das gegnerische Tor zu „besuchen“. Und wie solche Spiele nach 90 Minuten ausgehen können, das wissen wir aus der Vergangenheit nur all zu gut.

Aber heute was das anders, wir mussten dem ersten Tor lang nachlaufen, aber nur bis zur 43. Minute:

0::::|::::1::::|::::2::::|::::3::::|::::4::Tor Rapid:|::::Tor Rapid:Tor Rapid:Gelb|::::6::::|::WechselWechselTor Gegner7:::Tor Rapid|Wechsel:::8:Tor Gegner::Gelb::::Tor Rapid

Man kann nur raten, warum nach dem 3:0 Hartberg stärker geworden ist. Viele sagen, Rapid hätte aufgehört, Fußball zu spielen. Es kann aber auch sein, dass bei diesem Spielstand und bei einem Cupbewerb Hartberg sein Heil eher in verstärkten und riskanteren Angriffsbemühungen gesucht hat, denn mehr als verlieren konnte man ja nicht mehr. Dass dann der Gegner mit einem Eigentor ausgeholfen hat, war zwar ein Zufall, konnte aber auch nur passieren, wenn man selbst in den Strafraum vorgedrungen ist. Es hätte also noch spannend werden können, denn mit dem Rückenwind zweier Tore hätte durchaus noch das dritte Tor für Hartberg fallen können.

Polizeiaufgebot

Rapid-Werbung in ganz Wien

Links

Cup-Halbfinale

Von den drei Gegnern LASK, RB, GAK wurde der als „mittel“ eingestufte LASK gezogen. Dass Rapid nicht zu Hause spielt macht das Spiel noch etwas schwerer aber machbar.

Ausdrucken

Wolfsberg-Rapid

0:3 (0:2)

Ein erhofftes aber statistisch völlig unerwartetes Ergebnis.

Mit wenigen Hoffnungen reisten wir an, aber mit dem Einzug ins Viertelfinale kamen wir heim

Einerseits, weil Rapid normalerweise im Lavanttal nicht gewinnt und anderseits, weil sich der WAC im bisherigen Verlauf der Meisterschaft besser präsentiert hat als in diesem Spiel. Oder sahen wir gar schon ein neue Handschrift im Spiel von Rapid? Fast könnte man das vermuten, denn die Spielzüge machten phasenweise einen recht harmonischen Eindruck, in einer Art, wie sie schon lange nicht gesehen wurden und die Hoffnung aufkommen lässt.

Dann das erste Tor von Pavlovic, und gleich darauf das zweite! (Das Tor im Elfmeterschießen gegen Mattersburg zählen wir nicht mit.)

Torjubel nach dem ersten Tor durch Pavlovic
Endlich ein klarer Sieg und das Gefühl von einem Aufwärtstrend

Es waren deutlich weniger Rapidler in Wolfsberg als an anderen Tagen, denn der Zeitpunkt war nicht so günstig. 

Novembernebel

Es war eine wolkenlose Nach an diesem Halloween-Tag in Wolfsberg und die für Allerheiligen typischen Nebel waren nicht vorhanden. Es war fast windstill und sehr klar. Bestes Fußballwetter. 

Wahrscheinlich war es der Umstand, dass die Cup-Spiele unter der Patronanz des ÖFB veranstaltet werden, dass sich wahrscheinlich alle Pyro-Spezialisten so richtig ausgetobt haben. sie haben aus der sternenklaren Nacht eine richtige November-Stimmung gezaubert. Das volle Pyro-Programm wurde abgebrannt und an einer Stelle musste sogar das Spiel für einige Minuten unterbrochen werden. 

Wenn die Novembernebel nicht kommen wollen, machen wir halt welche

Es für einen Nicht-Block-Steher nicht leicht verständlich, wo genau der Reiz der Rauchschwaden liegt. Man sieht vielmehr die Gefahr, dass einmal ein Schiedsrichter, dem es zu bunt wird, das Spiel abbricht und das eine Strafverifizierung die Folge ist. Und das könnte dann passieren, wenn es witterungsbedingt ohnehin nebelig ist und sich dazu noch der Pyro-Rauch mischt und wegen der geringen Luftbewegung diese Suppe die Sicht zu stark und zu lange beeinträchtigt. 

Bequeme Busfahrt

Wir wählten als Transportmittel den praktischen Rapid-Bus, der von den Jandas und den Hartmans vorbildlich kulinarisch und organisatorisch geleitet wurde.

Vor der Abfahrt war noch Gelegenheit die neuen tollen Stadionjacken für die kalte Jahreszeit zu bewundern. Gekauft wird am Freitag!

Arnold, Florian, Maria, Jürgen

Empfehlung 

Für die Auswärtsspiele am 11. November 14:30 nach Wolfsberg und am 2. Dezember 14:30 nach Innsbruck sind wieder Busse geplant. Allerdings müssen sich für Innsbruck mindestens 35 Rapidler anmelden.  Es lohnt sich! Kein Stress, Wurstsemmeln von Jürgen persönlich konfektioniert, Bier & mehr immer dabei!

Der Block wünscht dem erkrankten Häuptling Oliver „Baldige Genesung“

Links

Ausdrucken

Erste Cup-Runde

Kufstein-Rapid 0:5 (0:3)

Rapid befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Die zahlreichen neuen Spieler fügen sich vom ersten Spieltag gut in das System, weil unser Spielerstamm das Gogo-Pressing bereits gut verinnerlicht und die Neuen in ein gut zusammengespieltes Betreuerteam kommen. Soweit man sich umhört, gibt es durchwegs Lob für die Rochaden von Fredy Bickel.

Die beiden Bilder hat uns dankenswerterweise Hannes zur Verfügung gestellt.

Einerseits will es niemand, anderseits kommen aber alle, um es zu erleben: das Pyro-Spektakel des Rapid-Anhangs, perfekt inszeniert, genau gegenüber der Haupttribüne.

Das Salto von Ivan nach dem 1:0 war ein Ausdruck echter Freude, denn normalerweise ist es nicht ein so großartiges Ereignis, gegen einen Regionalligisten ein Tor zu schießen, aber derjenige zu sein, der das erste Tor in einem Bewerb schießt, noch dazu sein erstes für Rapid, eine Art Einstandsgeschenk, zeigt, dass er sich wohl fühlt, wenn er das so spektakulär zum Ausdruck bringt – oder besser – bringen kann, denn diese Körperbeherrschung muss man ja erst einmal mitbringen.

Das Spiel von Rapid war wie eine Werbung für Fußball und das sollen diese ersten Cup-Runden auch sein: Spitzenfußball in den Regionen.


Aber die Sensationsmeldung an diesem Tag war wohl die Nachricht, dass Aleksandar Kostic nunmehr Österreicher ist und daher damit seinen Einsatz im Team vereinfacht.


Ambiente

Es ist nicht Jedermanns Sache, bis in die Morgenstunden im Auto zu sitzen und damit sich und die anderen zu gefährden. Wir haben daher beschlossen, die Rekordmeisterbar aufzusuchen. Doch daraus wurden nichts, weil dort Harry Gartler einen Liederabend gab und wir hätten zwar ein Bild gesehen, aber es konnte kein Ton aufgedreht werden. Und auch beim Stags Head spielte ein Country Musiker groß auf, doch die dortige Raumteilung ermöglichte den Fußballkonsum mit Kommentar und der Gitarre als Hintergrundmusik. Das Lokal war insgesamt schwach besucht, wohl, weil das Spiel in ORF-Sport übertragen wurde. Im Bild Arnold und Florian im ziemlich leeren Hinterzimmer des Stags-Head.

Links

EwkiL: Bilder · News vom Tage · Statistik  ·  2018-cup-1 (Excel-Sheet)
Kufstein: Bericht
Rapid: Bericht · Vorbericht · Vorbericht

Weil an diesem Wochenende gleich 32 Spiele in allen Bundesländern stattgefunden haben, wollte ich genauer wissen, wie diese Spiele besucht sind und in welchem Bundesland die meisten Zuschauer gekommen sind.

Erste Cuprunde

Besucherzahl

Insgesamt kamen zu 32 Spielen 23.800 Zuschauer, das sind 743 pro Spiel. (Beim Abschiedsspiel von Steffen kamen 25.300.)

Anzahl der Spiele der ersten Cuprunde pro Bundesland

6 OÖ
5 NÖ
4 Wien
3 Burgenland
3 Kärnten
3 Steiermark
3 Salzburg
3 Tirol
2 Vorarlberg

Durchschnittliche Zuschauerzahlen der ersten Cuprunde pro Bundesland

1.283 OÖ
  925 Vorarlberg 
  889 Wien 
  883 Tirol
  665 Steiermark
  800 Burgenland
  436 NÖ
  267 Kärnten
  217 Salzburg

Best besuchte Spiele

Wels-LASK (3.100), Austria XIII-Austria Wien (2.152), Oedt-Salzburg (2.112), Kufstein Rapid (2.000)

Ergebnisse

Es gab bei drei Spielen Verlängerung, dabei kam es einmal zum Elfemeterschießen.

Die meisten Tore

8 bei Reichenau-Kapfenberg (3:5) und 7 bei Hohenems-FAC (2:5)

Zur Auswertung

Das Spiel Stadlau-Gleisdorf wurde verschoben. Für die Zuschauerzahl wurde die mittlere Zuschauerzahl für Wien angenommen. Beim Spiel Maria-Saal-St. Pölten ist keine Zuschauerzahl bekannt; auch hier wurde die durchschnittliche Zuschauerzahl für Kärnten eingesetzt.

Zuschauerzahlen

Ausnahmsweise war nicht die Begegnung von Rapid der Spitzenreiter, sonder die des LASK, wohl begünstigt durch die kurze Anreise nach Wels. Überraschend der klare Sieg des GAK gegen Mannsdorf und ebenso erfreulich die hohe Zuschauerzahl in Graz. Die Rapid-Homepage berichtet, dass das Spiel in Kufstein ausverkauft gewesen wäre, was man aber den Fernsehbildern nicht entnehmen konnte. Was aber eventuell sein kann, dass aus Sicherheitsgründen eine Zuschauerobergrenze festgelegt wurde, die mit den zahlreichen mitgereisten Fans auf der Gegengeraden schon erreicht war und daher keine Karten mehr verkauft wurden.

„Eigene Regeln“ im Cup

Kaum ein Kommentator kommt ohne den ziemlich entbehrlichen Sager aus, der dem Cup „eigene Regeln“ zuschreibt. Die Besonderheit ist doch die, dass es durchaus vorkommen kann, dass ein haushoher Favorit seiner Rolle nicht gerecht wird und von einem unterklassigen Team, das in seinem „Spiel des Jahres“ kämpft und daher auch einmal Sieger sein kann. Es kommt nicht oft vor, aber doch. Rapid kann davon ein Lied singen. Kaum ist nicht die volle Konzentration vorhanden, warum auch immer, schon kann das passieren. Das interessante Element am Fußball ist aber gerade diese Möglichkeit, aber etwas Besonderes ist das nicht; es ist Fußball.

Ausdrucken

Rapid-Ried

2:1 (0:1)

Sehr optimistisch waren wir nach der ersten Halbzeit nicht, wirkte doch Ried deutlich motivierter. Doch die Rieder Serie der Cup-Erfolge gegen Rapid sollte nicht halten. 

Doch es begann mit einem Rückstand kurz vor der Pause als Strebinger einen Rieder Stürmer im Strafraum zu Fall brachte. 

Im Bild beide Elfer de Spiels auf das Süd-Tor.

Rapid baute dann in der zweiten Halbzeit mehr Druck auf. Aber hätte ein Rieder nicht den Ball mit der Hand abgewehrt, so ganz klar war es nicht, ob es Rapid gelungen wäre, den Anschlusstreffer zu schaffen. Die Aufregung in unseren Reihen war groß, als sich Joelinton zum Elfmeterpunkt begab, hat er doch in der ersten Halbzeit zwei Schüsse in die Wolken abgegeben. Aber die Aufregung war umsonst, der Elfer wurde sicher verwandelt, und der gelungen Ausgleich beflügelte die Mannschaft sichtlich, sodass der befreiende Siegestreffer schon zwei Minuten später durch Georgi Kvilitaia fiel. 

Rückblickend würde ich sagen, dass die Rapidler anfangs mit den Bedingungen so gar keine Freude hatten und man das auch am Spiel ablesen konnte. Natürlich waren die Bedingungen für die Rieder dieselben aber wie es bei einem Underdog so ist, die einmalige Chance auf eine Sensation dürfte den Frust über die Kälte besiegen. Der deprimierende Rückstand zum Pausenpfiff ließ aber dann doch Kräfte frei werden, die sich phasenweise in einem Powerplay niederschlug und letztlich den Sieg irgendwie erzwangen – wie es Christoph gerne sieht. Denn die abwehrende Hand kommt ja nur in höchster Not zu Hilfe und deshalb auch ein durchaus herausgespielter Elfer.

Wir haben nicht gegen irgendwen gewonnen. Es war eine stark auftretende Rieder Formation, die genug Chancen auf weitere Tore hatte, die dann nicht mehr so leicht aufzuholen gewesen wären. Trainer Chabbi wurde bei der PK gefragt, woher das kommt, dass man gegen Rapid einen viel besseren Eindruck gemacht hat als im letzten Spiel gegen den FAC. Der Trainer wies darauf hin, dass es für die Spieler einfach ein Highlight ist, in Hütteldorf zu spielen, umso mehr als jeder weiß, dass eine Menge Scouts anwesend sind, und jede Spieler sich in einer Auslage präsentieren kann. 

Wir freuen uns auf die nächste Cup-Begegnung im April und hoffentlich einen Aufstieg ins Cupfinale.

Kleinigkeiten

Wieder einmal gab es eine neue Besetzung bei der Eingangskontrolle und wieder einmal war mein Fotoapparat ein Problem. Zu meinem Pech konnte ich die „Kameraerlaubnis“ von Harry Gartler nicht vorweisen, weil ein Download misslungen ist, doch der freundlichen Dame hat dann der Dateiname genügt. Danke!

Die Lautsprecher unter der Ost-Tribüne wurden lauter gedreht und man hört jetzt den Stadionsprecher und auch das Gespräch bei den Pressekonferenzen. Auch dafür danke!

Links

Meldungen des Tages nach dem Spiel

2018-02-28

ASB-Rapid

SK Rapid Wien – SV Ried: nachdems niemand aufmacht, mache ich es auf ….. zu 100% nicht so qualitativ wie es sonst passiert…..von anderen usern (19:32)

ASB-Rapid

SK Rapid Wien – SV Ried 2:1 (0:1): RAPID + Aufstieg! + Stürmertore + 7000 Besucher + Endlich mal ein richtig dreckiger Sieg + Ein Schlag ins Gesicht der ewigen Suderanten und Kritiker! – Die Temparatur! – Die Gesamtleistung (wobei – siehe unten) – Mit Hofmann zumindest einen verletzten, bei Boli wars hoffentlich nur ein Krampf Großer Respekt vor Ried! Wenn die den Kader und ihr Spiel halten, werden die sich rasch in der neuen Liga … Weiterlesen (21:27)

DerStandard

DerStandard

Live – Rapid dreht das Spiel gegen Ried: Innviertler hatten alle Chancen das Match vorzeitig zu entscheiden (22:55)

DerStandard

ÖFB-Cup – 2:1 gegen Ried: Rapid in 87 Sekunden ins Cup-Halfinale: 1:0-Führung der Gäste durch Wießmeier-Elfmeter – Doppelschlag mit Beginn der Rapid-Viertelstunde – Ried vergab zuvor sehr gute Chancen (22:47)

DerStandard

Cup Live – ÖFB-Cup: Starke SV Ried führt 1:0 bei Rapid: Das Viertelfinale im ÖFB-Cup: Ried will in Wien bestehen und an frühere Bundesliga-Zeiten anknüpfen. Rapid ist hingegen Favorit (20:04)

DerStandard

Cup Live – ÖFB-Cup: Rapid vs. Ried 0:0: Das Viertelfinale im ÖFB-Cup: Ried will in Wien bestehen und an frühere Bundesliga-Zeiten anknüpfen. Rapid ist hingegen Favorit (20:04)

DiePresse

-12 Grad! Rapid hob erst im Finish gegen Ried ab: ÖFB-Cup. Rapid rettete einen 2:1-Sieg gegen Ried, im Halbfinale warten Sturm Graz, Salzburg oder Mattersburg. Das fehlende Kältelimit erklärte manch leere Tribüne. (21:24)

Heute

Auch Sturm, Salzburg weiter: 2:1! Eiskalter Doppelschlag bringt Rapid den Zittersieg: Rapid steht im Halbfinale des ÖFB Cups. Im „Gefrierschrank“ Allianz Stadion präsentierten sich die Hütteldorfer gegen Ried als die „Cooleren“. (21:28)

Heute

Zittersieg im ÖFB Cup: Djuricins Sieg-Rezept: „Hab Moral angesprochen“: Mit einem hart erkämpften 2:1-Heiemrfolg gegen Ried zog Rapid Wien ins Halbfinale des ÖFB Cups ein. Erst die Pausenansprache wecke Grün-Weiß auf. (22:07)

Heute

Live-Ticker: LIVE: Eiskalter Schock! Ried führt bei Rapid 1:0: Rapid Wien kämpft um den ersten Cup-Titel seit 23 Jahren! Im „Eiskasten“ von Hütteldorf geht es gegen Erste-Liga-Spitzenreiter SV Ried. (20:21)

Heute

Live-Ticker: ÖFB Cup live: Rapid gegen Ried um Halbfinal-Einzug: Rapid Wien kämpft um den ersten Cup-Titel seit 23 Jahren! Im „Eiskasten“ von Hütteldorf geht es gegen Erste-Liga-Spitzenreiter SV Ried. (18:36)

Heute

Live-Ticker: ÖFB Cup live: So läuft Rapid gegen Ried auf: Rapid Wien kämpft um den ersten Cup-Titel seit 23 Jahren! Im „Eiskasten“ von Hütteldorf geht es gegen Erste-Liga-Spitzenreiter SV Ried. (18:36)

Kleine Zeitung

Salzburg und Rapid ziehen ins Cup-Halbfinale ein: Die Favoriten haben sich am Ende durchgesetzt: Salzburg feierte zu Hause einen 7:0-Sieg über Austria Klagenfurt und steht damit im Cup-Halbfinale. Rapid besiegt Ried mit 2:1. (21:36)

Krone

Rapid – Ried: Das Spiel, das nie steigen sollte!: Die Spieler, Betreuer und Fans müssen sich bei den heutigen Cup-Partien auf eisige Temperaturen gefasst machen. Lukas Brandner, Sport-Chirurg und Knie-Experte, spricht im Studio-Talk mit sportkrone.at-Chef Max Mahdalik über den heutigen Hit zwischen Rapid und Ried. Ihm vertrauen die Sport-Stars, er ist unter anderem Teamarzt des ÖSV, der Vienna Capitals und des Beachvolleyball-Nationalteams. Bei diesen Temperaturen hält Brandner ein Fußballspiel für nicht sinnvoll – mehr dazu oben im Video! (15:32)

Krone

Ab 20.30 Uhr LIVE: Rapid will ins Cup-Halbfinale: In 40 Liga-Heimspielen gegen Ried noch ungeschlagen, dafür bisher alle Cup-Duelle verloren – Rapid ist im Viertelfinale gegen den Erstligisten gewarnt. Anpfiff ist um 2030 Uhr im Allianz-Stadion, wir berichten ab dann live. (18:25)

Laola1

Cup LIVE: So spielt Rapid gegen Ried: Der SK Rapid und die SV Ried ermitteln am Mittwochabend im Allianz-Stadion in Wien den letzten Teilnehmer des Halbfinales im ÖFB-Cup (JETZT IM LIVE-Ticker). Die Hütteldorfer bieten folgende Startelf auf: Strebinger; Auer, Hofmann, Galvao, Bolingoli; Murg, Ljubicic, Petsos, Schobesberger; Joelinton, Kvilitaia. Der Erste-Liga-Klub aus dem Innviertel beginnt mit folgender Formation: Gebauer; Kerhe, Boateng, Haring, Marcos; Walch, Wiessmeier, Grabher, Durmus; Fröschl, Chabbi. (20:13)

Laola1

Cup LIVE: Ried führt gegen Rapid: Der SK Rapid und die SV Ried ermitteln am Mittwochabend im Allianz-Stadion in Wien den letzten Teilnehmer des Halbfinales im ÖFB-Cup (JETZT IM LIVE-Ticker). Die Hütteldorfer bieten folgende Startelf auf: Strebinger; Auer, Hofmann, Galvao, Bolingoli; Murg, Ljubicic, Petsos, Schobesberger; Joelinton, Kvilitaia. Der Erste-Liga-Klub aus dem Innviertel beginnt mit folgender Formation: Gebauer; Kerhe, Boateng, Haring, Marcos; Walch, Wiessmeier, Grabher, Durmus; Fröschl, Chabbi. (20:13)

Laola1

Rapid müht sich ins Cup-Halbfinale: Der SK Rapid müht sich mit einem knappen 2:1-Heimsieg über Erste-Liga-Klub SV Ried ins Halbfinale des ÖFB-Cups. Kurz vor dem Halbzeitpfiff geht der Außenseiter nach einem Elfmeter-Tor von Julian Wiessmeier in Führung (45+1). Goalie Richard Strebinger holt zuvor den alleine aufs Tor stürmenden Chabbi von den Beinen. Nach Seitenwechsel vergeben die Innviertler zahlreiche Top-Chancen. Ein von Wiessmeier verursachter und von Joelinton verwandelter Foul-Elfmeter bringt Rapid allerdings zurück ins Spiel. Zwei Minuten später gelingt Georgi Kvilitaia per Kopf nach Murg-Flanke der Siegtreffer. (22:26)

OÖ-Nachrichten

Rapid zitterte sich mit 2:1 gegen Ried ins Cup-Halbfinale: WIEN. Nach Mattersburg haben sich auch in den weiteren drei Cup-Viertelfinalspielen die favorisierten Fuball-Bundesligisten vor Heimpublikum durchgesetzt. (22:31)

SN

Salzburg, Rapid und Sturm zogen ins Cup-Halbfinale ein: Nach Mattersburg haben sich auch in den weiteren drei Cup-Viertelfinalspielen die favorisierten Fußball-Bundesligisten vor Heimpublikum durchgesetzt. Während aber Titelverteidiger Salzburg beim 7:0-(4:0)-Kantersieg gegen Regionalligist Klagenfurt glänzte und auch Sturm Graz beim 3:0 (1:0) gegen Landesligist SV Wimpassing nichts anbrennen ließ, mühte sich Rapid zu einem 2:1 (0:1) gegen Ried. (20:02)

SportLive

Rapid, Salzburg und Sturm weiter: Am Mittwoch fanden drei Spiele im UNIQA ÖFB Cup Viertelfinale statt. SK Puntigamer Sturm Graz feiert einen ungefährdeten 4:0 Sieg, FC Red Bull Salzburg sichert sich durch einen 7:0 Kantersieg ein Ticket im Semifinale. Komplettiert wird das Halbfinale im heimischen Cupbewerb durch die Mannschaft des SK Rapid, die sich im vierten Cupspiel mit 2:1 gegen die SV Guntamtatic Ried durchsetzen konnte. Bereits am Dienstag zog SV Bauwelt Koch Mattersburg durch einen 4:1 Erfolg gegen TSV Prolactal Hartberg in das Semifinale des UNIQA ÖFB Cup ein. Am Sonntag, 4. März, werden die beiden Halbfinalduelle im Rahmen der Sendung Sport am Sonntag, ab 18.30 Uhr, ausgelost. (PM/RED) (21:53)

sportreport.biz

Glücklicher Arbeitssieg – Rapid Wien besiegt die SV Ried im Cup-Viertelfinale: © Sportreport Im ÖFB-Cup Viertelfinale stand im Allianz-Stadion das Spiel Rapid Wien vs. SV Ried auf dem Programm. Vor 7.200 Zuschauern feiern die Hütteldorfer einen glücklichen 2:1-Arbeitssieg. Besonders zu Beginn der zweiten Halbzeit hätten die Gäste für klare Verhältnisse sorgen müssen! Bei äußerst kalten Temperaturen begannen beide Teams temporeich und durchaus offensiv ausgerichtet. Beide Teams fanden auch in der ersten halben Stunde durch Joelinton (9., 39.), Galvao (22., 29.) bzw. Chabbi (9.) gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer vor. Gelingen sollte […] Der Beitrag Glücklicher Arbeitssieg – Rapid Wien besiegt die SV Ried im Cup-Viertelfinale erschien zuerst auf Sportreport . (22:08)

sportreport.biz

Die Bilder vom ÖFB Cup Spiel SK Rapid Wien gegen SV Ried:   »» zum Artikel »» zu weiteren Fotos   *) bei Problemen mit der Ansicht der Bildergalerie bitte diesem Link folgen Wir zeigen die Bilder vom ÖFB Cup Spiel SK Rapid Wien gegen SV Ried aus dem aus dem Allianz Stadion. Im aus dem Allianz Stadion trafen im Rahmen der ÖFB Cup die Teams von SK Rapid Wien und SV Ried aufeinander. Sehen sie die Bilder vom Spiel SK Rapid Wien gegen SV Ried im Rahmen der ÖFB Cup. Wir […] Der Beitrag Die Bilder vom ÖFB Cup Spiel SK Rapid Wien gegen SV Ried erschien zuerst auf Sportreport . (21:39)

sportreport.biz

LIVE: Rapid Wien vs. SV Ried: © Sportreport Im Viertelfinale des ÖFB Cup steht das Duell Rapid Wien vs. SV Ried auf dem Programm. Beide Teams wollen im „Eiskasten“ Allianz Stadion den nächsten Schritt in Richtung Endspiel in Klagenfurt unternehmen. Der kürzeste Weg in die Europa League (Qualifikation) führt über den ÖFB Cup. Für Rapid Wien und die SV Ried steht die drittletzte Hürde auf dem Programm. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Teams im Allianz Stadion gegenüber. Dabei könnte auch die Kältewelle ein Faktor werden. […] Der Beitrag LIVE: Rapid Wien vs. SV Ried erschien zuerst auf Sportreport . (19:01)

Spox-Media

ÖFB-Cup: Doppelschlag beschert Rapid den Einzug ins Semifinale: Der SK Rapid Wien dreht das Cup-Viertelfinale gegen Ried nach 0:1-Rückstand und stößt unter die Runde der letzten vier vor. (22:32)

Tiroler Tageszeitung

Salzburg, Sturm und Rapid stehen im Cup-Halbfinale: Die Grazer setzten sich dank frühen Toren in der ersten bzw. zweiten Spielhälfte mit 3:0 (1:0) durch. (21:34)

Weltfußball

Rapid macht es im Viertelfinale spannend: Die Hütteldorfer gewannen gegen die SV Ried nach einem Doppelschlag binnen 87 Sekunden mit 2:1. Dabei sahen die Innviertler zuvor wie der Sieger aus (21:38)

Weltfußball

2:1 – Rapid dreht gegen Ried das Spiel: Tropische Temperaturen hat es in Wien-Hütteldorf nicht gerade. Der SK Rapid fordert daheim die SV Ried – und macht es dabei spannend (18:06)

Weltfußball

LIVE: Ried führt im Hütteldorfer Eiskasten: Tropische Temperaturen hat es in Wien-Hütteldorf nicht gerade. Der SK Rapid fordert daheim die SV Ried – und die Innviertler haben dabei das 1:0 erzielt (18:06)

Weltfußball

LIVE: Eishockey-Match Rapid gegen Ried: Tropische Temperaturen hat es in Wien-Hütteldorf nicht gerade. Der SK Rapid fordert daheim die SV Ried. Werden die Grün-Weißen der Favoritenrolle gerecht? (18:06)

WienerZeitung

Favoritensiege im Cup: Wien. (art) Rapid, Salzburg, Sturm und Mattersburg, so lauten die Halbfinalisten im ÖFB-Cup. Nachdem Mattersburg sich am Dienstag gegen Hartberg mit 4:1 durchgesetzt hatte, gaben sich die Favoriten auch am Mittwoch keine Blöße: Sturm setzte sich gegen Wimpassing mit 3:0 durch, Rapid feierte einen 2:1-Erfolg gegen Ried, und Salzburg zelebrierte gar ein 7:0-Schützenfest gegen Austria Klagenfurt. Salzburg fehlen damit nur noch zwei Siege zum zum fünften Fußball-Cup-Triumph en suite… (21:33)

2018-02-27

DerStandard

SCR – Rapid will Aufwärtstrend im Cup gegen Ried fortsetzen: Maximilian Hofmann: „Wir wissen alle, wie geil es im Vorjahr im Cupfinale war“ – Erste-Liga-Spitzenreiter Ried in ungewohnter, aber angenehmer Außenseiterrolle (15:03)

Ausdrucken

Cuprunde wetterbedingt verschieben

Die Wetterprognose für die kommende Woche kündigt für den Westen Wiens Nachttemperaturen von -13 Grad und in Graz von bis zu -19 Grad an.

Wien-Weidlingau

Graz

Gestern berichtete die Kleine Zeitung über eine „längere Eiszeit“ in der kommenden Woche mit Nachttemperaturen bis unter -20 Grad. Da sich zu den tiefen Temperaturen auch noch Wind dazugesellt, macht die Temperaturen noch weniger erträglich.

Bei solchen Bedingungen beginnt es am Fußballplatz ungemütlich zu werden, ganz egal, in welcher Rolle. 

Eine Rückfrage bei Andy Marek hat ergeben, dass er meine Befürchtungen teilt, dass es aber in dieser Sache keine Hoffnung gibt, dass der ÖFB einlenken könnte. Wahrscheinlich wäre es zuviel verlangt, dass der ORF sein Programm ändert, denn einen anderen Grund kann ich nicht so recht erkennen.

Die Austragung der Spiele der kommenden Cuprunde schaden angesichts der zu erwartenden Temperaturen den Spielern, dem Publikum und auch dem Cup-Bewerb. 

Wie ist es in der Regionalliga?

Da die Regionalliga nicht so seltsam unflexible Partner hat, ist es dort überhaupt kein Problem, die komplette 19. Runde des kommenden Wochenendes wetterbedingt abzusagen. Bericht Rapid

Wie ist es in Deutschland?

In Deutschland dürfte das dortige Fußballregelwerk schon etwas ausgefeilter sein, denn dort gibt es eine Minus-15-Grad-Regel, die Spielabsagen unter derartigen Bedingungen rechtfertigt: Siehe Bericht vom 2.2.2012, allerdings läge das dort im Ermessen der Schiedsrichter.

Die einschlägige Regel findet sich bei „zusätzlichen Erläuterungen des DFB“ (Zitat aus weltfußball.at): Fußball soll bei Temperaturen ab minus 15 Grad, bei starkem Wind ab Temperaturen von minus 10 Grad nicht mehr gespielt werden. Bei starker Kälte muss der Schiedsrichter auf die angemessene Bekleidung der Beteiligten achten.

Wir könnten ja ein Bisschen von der ansonsten so angesehenen deutschen Fußballkultur in unser Regelwerk miteinfließen lassen. 

Ein Appell

Im Sinne der Gesundheit aller Beteiligter plädiere ich für eine Verschiebung der kommenden Cuprunde um 14. Tage. 

Sollte die Wetterlage bei den Verantwortlichen nicht Berücksichtigung finden, sollte man an tribünen- und stadionübergreifende Aktionen gegen die Verantwortlichen denken, die zwar im Fernsehen durch deren Kameraführung nicht zu sehen sein werden, über die aber in den sonstigen Medien durchaus berichtet werden würde; und ausnahmsweise wären einmal nicht nur Rapidler im Fokus.


Ausdrucken

Austria-Rapid

1:2 (0:1)

Zwei Derbys in vier Tagen und dabei zwei Siege, das gibt es nicht oft. Genau genommen war das überhaupt noch nie der Fall. Es war etwas Einmaliges, das wir in diesen Tagen erleben durften.

Das erste Tor, eine sehenswerte Aktion, eingeleitet nach einem präzisen Auswurf von Tobias Knoflach direkt auf Philipp Schobesberger, der mit einem Sololauf über das halbe Spielfeld auf Stefan Schwab gepasst hat, dieser sieht den in den freien Raum sprintenden Thomas Murg, der dann perfekt abschließt.

Das Gegentor gehört nach unserer Einschätzung Tobias. Er hätte eigentlich etwa näher zum langen Eck stehen sollen, weil die Vorwärtsbewegung bei einem kurzen Ball einfacher ist als die Rückwärtsbewegung bei einem langen Ball – wie man auch gesehen hat.

Der Siegestreffer war von der Sorte „sehenswert“. Eigentlich hätten wir uns Thanos Petsos als Exekutor gewünscht, aber so war es natürlich besser! Praktisch ohne Anlauf, fast aus dem Stand, trifft Philipp Schobesberger mit einem „Präzisionsschuss“*) exakt die Ecke. Der Tormann stand richtig, reagierte richtig aber er war entweder etwas zu klein oder eben war der Ball zu präzise in der Ecke.

*) Wie alle diese Schüsse kann man diesen Schuss kaum wiederholen und daher kann man nicht von „Präzision“ sprechen. Es war ein Schuss von der Sorte „einmalig“, der unseren Paradestürmer leider wieder etwas begehrter macht.

Betrachtet man die brenzligen Situationen auf der Gegenseite mit zwei handsverdächtigen Situationen von Stefan Schwab und Stefan Auer.  sowie ein ziemlich riskantes Abspiel von Tobias Knoflach, das zum Glück als Foul gewertet wurde und auch noch die zwei Lattenschüsse, dann sieht man wie nah Erfolg und Misserfolg beisammen liegen und man anerkennen muss, dass bei allen knappen Partien sehr viel von Schiedsrichterentscheidungen und von situationsbedingten Zufällen abhängt.

Überhaupt haben wir Philipp Schobesberger, dem Vater der beiden Derbysiege zu danken!

Abstand zwischen Derbys

Dass zwei Spiele gegen dieselbe Mannschaft unmittelbar aufeinander folgen, das hatten wir zuletzt schon gegen Kärnten unter Peter Pacult, im Frühjahr gegen St.Pölten und jetzt eben gegen die Austria. In der langen Wiener Fußballtradition gab es so kurze Zeitabstände gegen die Austria schon mehrmals:

  • 2 Tage: 3. September 1981 Cup (N) und 5. September 1981 Liga (U)
  • 3 Tage: 22. Oktober 2017 Liga (S) und 25. September 2017 Cup (S)
  • 4 Tage: 9. Mai 1971 Cup (N) und 13. Mai 1971 Liga (S)
  • 5 Tage: 12. April 1974 Liga (S) und 17. April 1974 Cup (N)

Wie man sieht, war ein Doppelsieg nie dabei.

Cup-Spiele im Ernst-Happel-Stadion (Praterstadion)

Das erste Cupspiel gegen die Austria im Praterstadion fand am 8.5.1946 statt. Seither gab es im Praterstadion gegen die Austria im Cup folgende Siege: 27.5.1958. 4.5.1966, 14.5.1969, allerdings waren das alles Rapid-Heimspiele.

Dieses Spiel vom 25. Oktober 2017 hat eine historische Dimension. Es ist der erste Cup-Auswärtssieg gegen die Austria im Happel-Stadion und der erste Cup-Auswärtssieg im Ernst-Happel-Stadion seit  4. November 1937 (damals gegen den FAC (6:4)).

Rekordmeisterbar für Deine kleine Feier?

Ich bin sicher, dass man die Rekordmeisterbar in den Abendstunden für private Feste inklusive Service mieten kann, etwa für einen Fanklub. Ebenso sicher ist, dass das nicht billig sein wird. Man kann es aber auch umsonst haben. In dem man – so wie wir – ein Auswärtsspiel in der Rekordmeisterbar besucht. Unsere kleine Runde von 6 Personen hatte die Bar inklusive allerfreundlichster Bedienung ganz für sich allein.

Im Bild: Philipp, Mario, Florian, Arnold und Gregor.

Links

 

Ausdrucken

Elektra-Rapid

0:4 (0:1)

Schwarz und weiß gestrichene alte Bänke begrüßen Dich in Dornbach…

.. und ein Fußballgott tauscht mit dem Kapitän von Elektra den Wimpel. Ob wir das noch einmal erleben werden?

Spiele gegen Elektra

Dieser Wimpeltausch markiert das vierte Bewerbspiel zwischen der Elektra und Rapid:

1950-08-30 Liga H  5:1 18.000 Pfarrwiese
1951-03-04 Liga A 11:0  8.000 Praterstadion
1974-02-23 Cup  A  2:1  2.000 Elektra-Platz
2017-09-20 Cup  A  4:0  4.050 Sportklub-Platz

Es sind zwar noch drei Spiele in dieser zweiten Cuprunde zu absolvieren aber unter den bisherigen Ergebnissen war das Rapid-Spiel jenes mit dem deutlichstem Sieg und ohne Gegentor (das auch hätte fallen können, denn sogar das defensiv aufgestellte Elektra kam in der zweiten Halbzeit einige Male vor das Rapid-Tor und mit etwas Glück hätte es durchaus auch ein Gegentor geben können).

Dennoch waren viele Zuschauer über das Spiel nicht erfreut. So ein 11:0 wie 1951, das wäre nach dem Geschmack der Zuschauer gewesen. „Schiaß“, war ein häufiger Kommentar. Aber was uns Zuschauer wie eine mögliche Schussposition erscheint, ist für den jeweils betroffenen Spieler keine, weil er weiß, dass sein jeweiliger Gegenspieler auch Fußballspielen kann, und daher verzichtet er auf den Schuss und sucht nach einer Alternative. Wir sollten als Nicht-Fußballer mit unseren Einschätzungen vorsichtiger sein und uns mit Urteilen mehr zurückhalten.

Aber Fußball hat sich stark gewandelt. Während 1951 die Elektra Rapid noch ins „offene Messer“ gelaufen ist, war sie 2017 taktisch gut defensiv eingestellt und nicht mehr „so leicht“ zu spielen.

Zufällig trafen wir am Donnerstag (nach dem Spiel) Florian Sturm in seiner Funktion als Allianz-Berater. Bei dieser Gelegenheit haben wir ihn über seine Einschätzung des Spiels gefragt. Von den vielen Details, die er uns dabei vermittelt hat, greife ich jenes heraus, das für dieses Spiel das Wichtigste war: es wäre für alle Mannschaften ungemein schwierig, gegen eine taktisch defensiv gut eingestellte Mannschaft, ein Tor zu erzielen.

Wenn in einem unbedeutenden Freundschaftsspiel dieselben Teams Elektra und Rapid aufeinander treffen würden, kann ein solches Spiel auch einmal mit einem zweistelligen Rapid-Sieg enden, denn in einer solchen Situation würden auch die Elektra-Spieler versuchen, mitzuspielen. Aber so verläuft ein solches Cup-Spiel nicht. Elektra – zumindest in der ersten Halbzeit – auf ein Mitspielen und konzentrierte sich auf diszipliniertes Verschieben ihrer Viererketten, mit dem Erfolg, dass trotz hohem Ballbesitzanteil es nicht wirklich zu größeren Torchancen von Rapid kam. Der Führungstreffer war denn auch von der Sorte „Stochertor“. Und es hätte so, wie aus der Chance zufällig ein Tor entstand, genau so gut keines fallen müssen. Und ein 0:0 zur Pause wäre noch bemerkenswerter gewesen als das ohnehin gering geschätzte und magere 0:1.

Einsatz von Nachwuchsspielern

Man muss bei Spiel lobend anmerken, dass die Nachwuchsspieler Kelvin Arase, Eren Keles und Alexandar Kostic eingesetzt wurden.

Florian Sturm hat uns auf die große psychische Belastung junger Spieler hingewiesen, wie sie wahrscheinlich auch auf Kelvin Arase lastete und daher sein Einsatz nicht ganz so erfolgreich war. Sein Mannchaftskollege Alexandar Kostic hat diese Premiere in der Kampfmannschaft besser absolviert, vielleicht auch dadurch, dass sein Nebenspieler kein geringerer als Steffen Hofmann war, der ihn während des Spiels durch den einen oder anderen Zuruf besser in Szene setzen konnte.

Gelb-Rot für Kvilitaia

Warum ein Stürmer beim Stand von 2:0 sich dafür entscheidet, auf Schwalbe zu spielen, ist auch so ein Rätsel. War wir als Zuschauer nicht bedenken, dass unsere Überlegungen im Nachhinein nichts mit der Aktion des Spielers zu tun haben. Dieser muss sich in Sekundenbruchteilen für oder gegen etwas entscheiden. Die beste Option, der Schussversuch, war offenbar nicht mehr möglich, die zweitbeste Option, ein Elfer wurde gezogen: „Gehirn an Füße: einknicken!“ – und vom Schiedsrichter als Schwalbe geahndet.

Notwendig war diese Szene nicht, denn ein Tor war für den Sieg nicht mehr entscheidend, daher war das mit der Reaktion verbundene Risiko eigentlich viel zu hoch. Es kann daher auch eine Rolle gespielt haben, dass alle Spieler am Feld sich in diesem Spiel präsentieren konnten, um sich für einen Stammplatz zu empfehlen, und so könnte man diese spontane Entscheidung des Stürmers interpretieren.

Loslassen ist schwer

Bei der folgenden Szene musste ich schmunzeln. Alexandar Kostic holte einen Freistoß heraus, in einer Distanz, in der er bei Rapid II heuer schon drei Tore erzielt hat. Und bei Rapid II wäre es sonnenklar gewesen, dass auch er selbst den Freistoß hätte schießen können.

Aber in der Kampfmannschaft ist die Rangordnung eine andere, denn wenn er spielt, dann schießt er auch, der Fußballgott. Es war ein guter Schuss aber allzu gern hätte ich gewusst, wie der Schuss ausgefallen wäre, wenn ihn Alexandar versucht hätte…

Im Staffettenlauf des Lebens wäre es eigentlich die Aufgabe von Steffen gewesen, seinem Nachfolger den Ball aufzulegen – und nicht umgekehrt. Aber das Ego des „alten Mannes“ spielt natürlich auch mit.

Der Elfer

Punktgenau zur Rapid-Viertelstunde erhielt Rapid einen Elfer zugesprochen, den Louis Schaub sicher verwandelte. Mein Bild des Tages ist die eindrucksvolle Kulisse zu diesem Schuss, den der Tormann der Elektra fast gehalten hätte.

„Ohne Rapid wär‘ hier gar nichts los“

Die Zuschauerzahl war mit 4.050 durchaus beachtlich, denn alle drei Partien, die im Vorjahr in Dornbach gespielt wurden verzeichneten unter 4.000 Zuschauer.

Der Fanblock brachte es auf den Punkt: „Ohne Rapid wär‘ hier gar nichts los!“ Es war für Elektra und für Dornbach ein Highlight, dass man Rapid als Los gezogen hat. Und der Fanblock präsentierte sich bestens aufgelegt und mit toller Choreografie, vorbereitet von den Tornados.

Und auch im Vergleich mit den anderen Begegnungen war das Rapid-Spiel trotz Übertragung im Fernsehen ein Zuschauermagnet.

4.050 Elektra-Rapid
2.050 Vöcklamarkt-Austria
1.800 Bruck-RB
1.750 Amstetten-Innsbruck
1.123 Anif-Sturm
  850 Grödig-LASK
  820 Gurten-Altach
  700 Gleisdorf-WAC
  500 Horn-Hartberg
  400 Oedt-Lustenau
  350 Neusiedl-Ried
  319 Wimpassing-BW-Linz
  120 Florian-Weiz

Fanschal

Wie einmalig diese Begegnung für Elektra war, zeigt, dass man einen eigenen Fanschal für diese Begegnung aufgelegt hat.

Eintrittskarten

Im Vorjahr haben wir uns die Karten direkt in Dornbach besorgt. Das war heuer nicht möglich, denn die Karten waren entweder bei Rapid, Elektra oder über Oeticket erhältlich. Als fast schon Dornbach-Spezialisten hat mich der Kartenverkauf über Oeticket gewundert, denn das Verfahren „Print-At-Home“ erfordert, dass es bei der Eingangskontrolle auch entsprechende Lesegeräte gibt, die sicherstellen, dass ein einmal verwendeter Code auch nicht ein zweites Mal (als Kopie) verwendet wird. Brav, wie wir nun einmal sind, haben wir es nicht darauf ankommen lassen und haben natürlich unsere Karten gekauft und bezahlt. Notwendig wäre es nicht gewesen (eine Kopie irgendeiner Karte hätte genügt), denn der Kontrollor am Eingang hatte keine Möglichkeit, die Tickets auf Echtheit zu kontrollieren und hat sie einfach zerrissen und zurückbehalten.

FanIn

Unsere Sitznachbarin Brigitte zeigt sich bestens vorbereitet für die Cup-Begegnung:

Andy Marek begrüßt seine mitgereisten Rapid-Fans, hier mit Hannes:

Links

Ausdrucken

Schwaz-Rapid

0:2 (0:1)

Nach „Punkten“, also nach der gefühlten Überlegenheit, würde das Ergebnis wohl eher der Wettquote entsprechen, denn die lag vor einigen Tagen bei 20:1.04, heute bei der Puls4-Übertragung ist man dann auf die Bremse gestiegen und hat auf 17:1, 35 reduziert.

Spielverlauf und Erfolg halten einander die Waage, was aber nicht heißen muss – wie es der Schwaz-Trainer Stefan Höller ausgedrückt hat, dass es nach der 26. Minute (Chance von Yildirim) nicht auch ganz anders hätte weitergehen können.

So aber spielte Rapid das Spiel ungefährdet zu Ende. Man meint zwar seitens der Trainer, dass die zweite Halbzeit von Rapid deutlich besser war, wohl auch dem Einsatz von Steffen Hofmann zu danken war, der seinen Vorgänger Tamás Szántó eher blass ausschauen ließ.

Dass ich mit diesem Spiel Richard Strebinger als Einser-Torman behauptet hätte, schient mir nicht okausibel, bedenkt man die Unsicherheit bei einem seiner typischen Strebinger-Ausflüge.


Bild aus Wikimedia.org

Glaube. Wille. Mut.

Das Motto des diesjährigen ÖFB-Cups „Glaube. Wille. Mut.“, der neue Hauptsponsor, das Engagement der Fernsehstationen, vielleicht auch das spektakuläre Cup-Finale mit Rapid-Beteiligung in Klagenfurt, das alles weckt die Hoffnung, dass es doch gelingen könnte, dem Cup in Zukunft mehr Bedeutung zu geben.

Wir konnten am Wochenende drei durchaus interessante Partien sehen, von denen das Duell Ebreichsdorf-Austria wohl das spannendste war. Wenn schon die Chancen beim Elferschießen als so ausgeglichen gelten*), muss dann unbedingt der allerletzte Schuss der Ebreichsdorfer daneben gehen? Anders als beim Spiel von Rapid gegen Schwaz war Ebreichsdorf ein viel aktiverer Gegner, der der Austria alles abverlangt hat. Es war wie im Cup-Finale: konnte der Kopfball von Schößwendter nicht ins Tor gehen? Andy Marek wusste darauf eine Antwort: dann wäre man eben im Elferschießen ausgeschieden. So ist es, wenn einem das Pech auf den Sohlen klebt.

*) Schon als die Auslosung ergab, dass die Austria beginnt, tippte ich auf deren Sieg. Denn es ist mittlerweile bekannt, dass die Mannschaft, die das Elfmeterschießen beginnt, auch höhere Chancen auf den Sieg hat. Das wieder liegt an der Torwahrscheinlichkeit von etwa 80 Prozent für jeden der Schützen. Daher geht die erste Mannschaft in den meisten Fällen in Führung und die zweite ist im Zugzwang. Würde die Torwahrscheinlichkeit bei 50% liegen, hätte der zweite Schütze in der Hälfte der Fälle den Vorteil auf seiner Seite. Die Regel ist daher stark in Diskussion. siehe „UEFA testet neue Regel beim Elfmeterschießen“ (T-Online) und ein Statement von Marco van Basten: „Das Elfmeterschießen steht vor dem Aus“ (Welt), der auch die Abseitsregel infrage stellt, das auch in diesem Tagebuch schon vorgeschlagen wurde; „Gegen die Abseitsregel“ 

„Beim Cup gelten andere Regeln“

Das ist so ein Sager, der zum Standard-Repertoire der Reporter gehört. Was meint man damit? Vermutlich den Umstand, dass es immer wieder dazu kommt, dass ein Underdog sich gegen einen Favoriten durchsetzt. Aber das verletzt keine Regel, so ist Fußball. Besser trifft es der Titel des Rapid-Vorberichts: „Zwischen Pflichterfüllung und Spiel des Jahres„. Er erklärt die verschiedenartige Motivation, mit der die beiden Mannschaften ans Werk gehen, zum eigentlichen Unterschied zu einem Spiel in der Liga. In diesem Fall hat sich die Rapid-Schlagzeile nicht negativ für Grün-Weiß ausgewirkt; zu viele Augen waren auf Rapid gerichtet, auch das Interesse seitens Des Publikums in Schwaz war sehr groß, sodass sich die Mannschaft ihrer Verantwortung wohl bewusst war.

Um „Leben und Tod“

Michi Wagner meinte im Interview, es ginge hier um ein Spiel und nicht um „Leben und Tod“.

Ja und nein!

Auf unserer Homepage im Abschnitt „EwkiL-Motto“ steht der Satz: „Es gibt Leute, die denken bei Rapid ginge es um Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist.“ Es hängt – wie so oft – von der persönlichen Bindung an eine Sache ab.

Für einen ehemaligen Fußballspieler ist „Analytiker im Fernsehen“ ein angenehmer Job. Für ihn ist die Fahrt nach Tirol Teil seines Berufs. Er bekommt er für seinen Einsatz bezahlt. Eine ähnliche Rolle haben alle sonstigen Beteiligten vom Spieler bis zum Vereinsteam von Rapid.

Aber die, die mitgefahren sind, haben sehr viel investiert; Zeit, Geld und Hingabe durch 90 Minuten Dauer-Support in der prallen Sonne. Für einen dieser Mitfahrer schaut die Sache schon ganz anders aus, wenn er übermüdet lange nach Mitternacht nach Hause kommt und am Montag wieder seinen Mann/Frau stellen muss. Und ich kenne mittlerweile einige, für die Rapid nicht eine Freizeitbeschäftigung ist, für sie ist Rapid ihr Leben. Und für sie geht es tatsächlich um Leben und Tod, genau das drückt jedes Tor, jeder Erfolg oder Misserfolg aus; für sie ist Rapid weit mehr als ein Spiel, es ist eine Existenzfrage.

Als Ausnahmsweise-Nicht-Mitfahrer fühlt man sich fast ein bisschen als Verräter, wenn man zu Hause auf der Bank sitzend, die weite Fahrt gescheut hat.

Nächste Cuprunde

Die Auslosung für die 2. Runde findet am Dienstag, 8. August um 20:15 in ORF eins statt, die Spiele finden am 19./20. September statt.

Links

Ausdrucken

Termine Saison 2017/18

Bei den Spielen ohne Zeitangabe kann sich der Spieltag noch ändern.

2017-06-24 18:00 A Test Traiskirchen (Traiskirchen)
2017-07-01 17:00 A Test Celtic (Amstetten)
2017-07-09 17:30 H Test AS Monaco
2017-07-15 A Cup offen (Auslosung 27.6.) 1. Runde
2017-07-22 16:00 H Liga Mattersburg 1. Runde
2017-07-29 16:00 A Liga St.Pölten 2. Runde
2017-08-06 16:30 H Liga Austria 3. Runde
2017-08-12 A Liga Admira 4. Runde
2017-08-19 H Liga Sturm 5. Runde
2017-08-26 H Liga LASK 6. Runde
2017-09-09 A Liga RB 7. Runde
2017-09-16 A Liga Altach 8. Runde
2017-09-19 Cup offen 2. Runde
2017-09-23 H Liga WAC 9. Runde
2017-09-30 A Liga Mattersburg 10. Runde
2017-10-14 H Liga St.Pölten 11. Runde
2017-10-21 A Liga Austria 12. Runde
2017-10-24 Cup offen Achtelfinale
2017-10-28 H Liga Admira 13. Runde
2017-11-04 A Liga Sturm 14. Runde
2017-11-18 A Liga LASK 15. Runde
2017-11-25 H Liga RB 16. Runde
2017-11-28 H Liga Altach 17. Runde
2017-12-02 A Liga WAC 18. Runde
2017-12-09 H Liga Mattersburg 19. Runde
2017-12-16 A Liga St.Pölten 20. Runde
2018-02-03 H Liga Austria 21. Runde
2018-02-10 A Liga Admira 22. Runde
2018-02-17 H Liga Sturm 23. Runde
2018-02-24 H Liga LASK 24. Runde
2018-02-27 Cup offen Viertelfinale
2018-03-03 A Liga RB 25. Runde
2018-03-10 A Liga Altach 26. Runde
2018-03-17 H Liga WAC 27. Runde
2018-03-31 A Liga Mattersburg 28. Runde
2018-04-07 H Liga St.Pölten 29. Runde
2018-04-14 A Liga Austria 30. Runde
2018-04-17 Cup offen Halbfinale
2018-04-21 H Liga Admira 31. Runde
2018-04-28 A Liga Sturm 32. Runde
2018-05-01 A Cup offen Finale
2018-05-05 A Liga LASK 33. Runde
2018-05-08 H Liga RB 34. Runde
2018-05-13 H Liga Altach 35. Runde
2018-05-20 A Liga WAC 36. Runde

Du kannst Dir diese Termine am PC in einem Kalenderprogramm (zum Beispiel Google oder Outlook.com) abonnieren und aus das Handy synchronisieren. Es sind dann auch alle anderen Rapid-Termine, wie zum Beispiel Tag der offenen Tür oder Stammtische enthalten. Verwende als Importadresse: http://www.ewkil.at/kalender.aspx?out=ics

Wenn Du Dir einfach eine Tabelle downloaden willst, verwende http://www.ewkil.at/kalender.aspx?out=htm

Ausdrucken