Rapid-Ried 3:0

Ein Tag voller Ungewissheit nach langer Vorbereitungszeit. Der angekündigte Föhn stellt sich nicht ein und es ist kälter als erwartet.

Nach einem Besuch im Gasthaus „Zur Reblaus“ kauften wir noch eine Ausgabe von „Forza Rapid“, letztes Bild beim Kiosk und ab ins Stadion:

Florian, Thomas, Peter, Sven, Janine, Hannes

Unser „Ausguck“

Das folgende Bild muss man sehen: Glückwünsche an zwei Geburtstagskinder: Gustl Starek (70) und Alfred Körner (89). Wer im Stadion würde sich nicht wünschen, dieses Alter zu erreichen und dann mit diesem Lebenswitz wie ihn dieser Alfred Körner in jeder Situation versprüht.

Das Spiel verlief so, wie man das von Rapid gewohnt war. Spielerisch dominierend, aber praktisch keine Chancen. Es waren eher die Rieder, die in einem Konter gefährlich vors Tor kamen.

Dann die 17. Minute

Eigentlich hatte Schiedsrichter Ouschan schon die gelbe Karte in der Hand, doch sein Linienrichter meldete ihm, dass es sich eindeutig um ein Foul gehandelt hätte. Die Folge: rot für Thomas Gebauer und Elfer, der Anfang vom Untergang der Rieder in Wien.

Aus unserer Sicht war eigentlich schon der Pass zu Beric aus einer Abseitsposition erfolgt aber wir Zuschauer achten nicht so genau auf den Zeitpunkt der Ballabgabe. Die Rieder werden in dieser Szene sicher von einem Doppelgeschenk für die Heimmannschaft sprechen. Es wäre interessant zu wissen, wie die Szene in der Fernsehversion ausschaut.

Die drei folgenden Bilder sind die drei Elfer und der Link in der Bildunterschrift führt zu einem kurzen Video.

Der erste Elfer (als Bilderfolge)
Der zweite Elfer (als Bilderfolge)
Der dritte Elfer (als Bilderfolge)

Wir alle im Stadion haben uns für die zweite Hälfte ein Torfestival erwartet. Aber wie so oft wurde diese Erwartungshaltung nicht erfüllt. Die Reaktion: Unmut auf den Rängen.

Ist es wirklich so leicht, gegen einen personell geschwächten Gegner Tore herauszuspielen?

Bedenken wir, dass auch eine SV Ried in Vollbesetzung nicht mit 11 Mann verteidigt sondern die Stürmer eher an der Mittellinie auf Konter lauern. Und wenn man diese beiden Spieler abzieht, dann ergibt sich überhaupt keine Veränderung zu einer ganz normalen Verteidigungssituation.

Schließlich müssten wir es als Wiener am besten wissen, dass Verteidigung auch mit nur wenig Mannen möglich ist. Hier der historische Vergleich. In der Ersten Wiener Türkenbelagerung waren die Truppenstärken Angreifer : Verteidiger = 150.000 : 17.000. In der Zweiten Wiener Türkenbelagerung waren die Truppenstärken Angreifer : Verteidiger = 120.000 : 20.000.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Einer eindrucksvolle Choreografie am Beginn,

steht ein zwar nicht minder eindrucksvoller Beginn der Rapid-Viertelstunde gegenüber, 

der aber dem Verein wieder einmal teuer zu stehen kommen wird, wenn – so wie in den Medien steht – diese Freudenfeuer nicht angemeldet waren.

Da es das Auftaktspiel war, gab es im bereits im Vorfeld viele Berichte. Hier eine Übersicht (wenn ein Medium zwei Mal vertreten ist, dann ist das jeweils ein Vorbericht und ein abschließender Spielbericht):

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Alle Bilder: Bilder-Ewkil
Stadionzeitung
Matchkarte
Matchplakat

Aufwärtstrend als Weihnachtsgeschenk

Jeder einzelne Spieler von Rapid war offenbar bis in die Haarspitzen motiviert, die beiden bisherigen Saison-Niederlagen gegen die Salzburger vergessen zu lassen. Die ersatzgeschwächte Rapid-Elf (Ausfälle: Dibon, Schwab, Stangl) kämpfte bis zum Umfallen für Verein und Fans – und wurde belohnt.

Dabei war unsere Erwartungshaltung bis zum Spielbeginn alles andere als auf Sieg eingestellt. Die meisten von uns hätten bereits ein Unentschieden als einen großen Erfolg gewertet.

Choreografie Rapid
Choreografie RB

Aber nach der ersten Spielhälfte, mit einem Chancenplus für Rapid konnte man schon sehen, dass da eventuell doch noch etwas möglich ist.

Dank einiger Paraden von Ján Novota (aber auch von seinem Gegenüber Péter Gulácsi) steht es zur Pause 0:0:

Ján muss sich einige Male gehörig strecken, um ein Gegentor zu verhindern; einmal sogar nach einem kritischen Rückpass von Maxi Hofmann.

Die Stürmer Alan und Soriano waren durch die gute Defensivarbeit von Rapid mit drei defensiven Mittelfeldspielern (Petsos, Grahovac und Wydra) ziemlich abgemeldet. Was Kampl für Salzburg, ist Kainz für Rapid. Mit seinen gekonnten Flügelläufen und Dribblings bringt er die Salzburger Abwehr immer wieder in Bedrängnis und schließlich gelingt ihm nach toller Vorarbeit die Torvorlage für Berić zum 2:1.

Wie sehr Rapid die Salzburger unter Druck setzen konnte, kann man auch an den 5 Verwarnungen für RB sehen, eine Davon in Gelb-Rot.

Kein Spieler kam nach dem Spiel mit seinem Trikot in die Kabine; alle wurden „Beute“ der Fans

Aufwärmrunde beim Punsch am Domplatz

Bei herrlichem Wetter durch die Altstadt von Salzburg zu spazieren, das war der erste Teil unseres Salzburg-Aufenthalts.

Getreidegasse

Die Nervosität vor dem Spiel wird nach einigen Portionen Orangen/Prosecco-Punsch Richtung „schau ma amol“ reduziert.

Punsch am Domplatz

Dass wir die Stadioneintrittskarten zu Hause vergessen hatten, wäre normalerweise ein Malheur, da aber heutzutage alle diese Kartenbestellungen übers Internet laufen und wir beim Ticket-Büro das Ticket am Handy vorweisen konnten, bekamen wir anstandslos ein Ersatzticket und das Spiel war gerettet.

Ziemlich unerfahrene Ordnungshüter verwehrten uns zunächst den Zutritt mit unseren gültigen Eintrittskarten, weil sie meinten, unsere Rapid-Schals berechtigten nicht zum Zutritt auf die Haupttribüne aber nach einigen Telefonaten war auch dieses Missverständnis beseitigt. Wer dann tatsächlich nicht ins Stadion mitkommen durfte, waren unsere Mozartkugeln von Fürst, die mussten in einem kleinen Lager deponiert werden.

Entspannte Fahrt mit dem Shuttle-Bus zu Hauptbahnhof und  Abendessen im Bahnhofsrestaurant „Johann“. Halbstündiger Aufenthalt in Linz wegen randalierender Rapidler. Aber insgesamt eine ziemlich erfolgreiche Auswärtsfahrt; die Weihnachtsfeier kann kommen.

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Auswärtsfahrt Wolfsberg

In etwa zweieinhalb Stunden gemütlicher Fahrt erreichten wir Wolfsberg. Wir verkürzten uns die Fahrt mit Düringers „Regenerationsabend“. Auf der Pack liegt schon Schnee aber das Wetter in Wolfsberg ist mit 6-8 Grad für die Jahreszeit sehr mild.

Mittagessen

Eigentlich habe ich mir auf Google-Maps schon ein Wirtshaus ausgesucht aber ich fragte beim Tanken in der Ortseinfahrt zu Wolfsberg nach einem preiswerten Gasthaus. Der Tankwart empfahl „s’Landhaus“. Und gut war’s. Ausgezeichnete Küche, preiswert.

Stadtspaziergang

Die Stadt war wie ausgestorben. Die paar alten Gassen sind rasch abgegangen, bleibt noch die Burg, also rauf auf den Berg. Alles sehr einsam. Eigentlich wollten wir das Stadion von oben sehen aber leider müsste man dazu bis auf die Zinnen klettern, denn ein Hügel verstellt den direkten Blick zum Stadion. Außerdem ist die Burg in Privatbesitz und man kann nur das Schlossrestaurant besuchen, nicht aber die der Stadt zugewandten Teile der Burg.

Der Burgkern ist mittelalterlich aber was man sieht ist Historismus aus dem 19. Jahrhundert, etwa wie die Franzensburg in Laxenburg oder die Burg Kreuzenstein.

Es ist noch etwas Zeit, und wir beschließen, in ein Cafe zu gehen. Trotz einiger Empfehlungen von Passanten finden wir aber kein geöffnetes Cafe. Die Innenstadt ist wie ausgestorben.

Stadion

Also geht es gleich zum Stadion, ca. zwei Stunden vor Spielbeginn. Zu diesem Zeitpunkt gibt es mehr Polizei als Besucher und prompt will man uns ein Polizist wegen unserer Rapid-Schals nicht rein lassen. Schließlich akzeptiert man aber unsere Karten. Wir sprechen mit Kärntner Fußballfans über das Spiel und über Rapid. Sehr freundliche Leute, die viel Sympathie für ihren heutigen Gegner haben. Man hat den Eindruck als würden sie Rapid-Fans sein, hätten sie nicht eine eigene, recht erfolgreiche lokale Mannschaft. Unsere Gesprächspartner erraten übrigens den Spielausgang perfekt.

Die neue Ost-Tribüne. Ganz unten Stehplätze, darüber beste Sicht von allen Reihen.

Beim Eingang tut sich die nächste Hürde auf: mein Fotoapparat. Man belehrt mich, dass Fotoapparate mit einem Wechselobjektiv in keinem österreichischen Stadion zugelassen wären und es hilft nichts, als ich ihm erklärte, dass ich in ganz Österreich damit unterwegs wäre. Vorschrift ist Vorschrift. Aber wenn ich einen Presseausweis hätte, könne ich mich akkreditieren lassen. Was der Wächter der Ordnung nicht wusste, dass ich tatsächlich einen Presseausweis besitze. Eine nette Dame folgte mir eine Akkreditierung aus. Also was das für einen Sinn hat, das verstehe ich nicht.

 

Das Stadion ist sehr nett eingerichtet. Man kann über die Laufbahn von der West- zur Osttribüne gehen. Beide Tribünen benutzen Holz als wichtigsten Baustoff.

Anders als in Grödig hat man sich die Anordnung überlegt und die Sicht ist Dank einer erhöht angeordneten Tribüne und Dank einer Brüstung aus Glasplatten von allen Reihen sehr gut.

Der Jahreszeit angepasst trinken wir Glühwein statt Bier. Es ist ziemlich warm für die Jahreszeit; bestes Fußballwetter.

Das Spiel

Ein nicht ganz ungewohntes Bild in der ersten Hälfte mit einer stark zurückgezogenen WAC, die diszipliniert auf Konter lauerte. Halbchancen bei Rapid aber nicht besonders zwingend. Sehr gefälliges Spiel von Pavelic, der seinen Gegenspieler Wernitznig ziemlich aus dem Spiel nimmt.

Nach der Pause beginnt Rapid mit einem Fehlpass von Schwab aber Sonnleitner kann mit einer gelungenen Abwehr den Fehler wieder ausbessern. Das Spiel nimmt Fahrt auf und ist sehr gut anzuschauen. Sehr auffällig das Flügelspiel von Kainz, das immer wieder zu gefährlichen Szenen von dem WAC-Tor sorgt. Einmal kommt der Ball zum freistehenden Schrammel aber dessen platzierter Schuss trifft nur die Stange. Wieder hat Rapid deutlich mehr Spielanteile aber das erste Tor fällt für den WAC nach einem Corner. Der Ausgleich fällt einige Minuten später durch ein wuchtiges Kopfballtor von Schwab nach einer Flanke von Schrammel.

Rapid kommt immer besser ins Spiel und spielt viele Chancen heraus, aber sowohl Kainz als auch Alar, der für Beric eingewechselt wurde, vergeben.

Beric machte während des ganzen Spiels keine besonders gute Figur. Immer wider hängte er sich in den Verteidiger ein und ging zu Boden, auf einen Elfmeter hoffend, aber es wäre wohl besser gewesen, einfach in den durchaus guten Positionen spielerisch den Erfolg zu suchen. Dieses taktische Spiel ist wenig „Rapid-like“.

Mit Kainz hat Rapid einen technisch starken Spieler, der phasenweise an den Salzburger Kampl erinnert.

Oliver Drachta leitete das Spiel unauffällig und gut. Auf die zahlreichen „Umfaller“ von Berid im Strafraum ist er nicht besonders eingegangen.

Stimmung

Es ist beachtlich, was die Wolfsberger in den wenigen Jahren Bundesliga an Infrastruktur errichtet haben. Und auch die Stimmung ist für einen, von den Wienern gerne als „Dorfklub“ titulierten, Kleinstadt-Verein beachtlich. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich. Wir kommen gerne wieder.

Wir saßen auf der Osttribüne. Das ist die typische Familientribüne und entspricht auch der zukünftigen Ost im neuen Hanappi-Stadion. Die VIP-Tribüne ist also gegenüber.

Blick von der Famlientribüne auf die VIP-Tribüne beim Einlaufen der Mannschaften.

Interessant ist die Position des Stadionsprechers. Er befindet sich nicht  – wie man erwarten könnte –  bei der Haupttribüne. Er ist vielmehr der Familientribüne zugewendet und ist damit in direktem Dialog mit dem harten Kern des Anhangs.

Der Stadionsprecher versucht mit dem Mikrofon die Stimmung auf der Tribüne zu verstärken.

Heimfahrt

Wieder hilft uns eine CD – Mittermaiers „Blackout“ – die Fahrt kurzweiliger zu gestalten. Es kommt mir vor, als würden CDs, die Aufmerksamkeit erfordern, viel besser als Musik geeignet sein, eventuelle Müdigkeit hintanzuhalten.

Ein Abendessen in der Raststation „Kaiserwald“ zeigt wieder, wie praktisch es für Betriebe sein muss, monopolartige Situationen vorzufinden: nie würde uns einfallen, in Wien ein Restaurant dieser Preisklasse aufzusuchen (Kalbsschntzel 21,50) aber in Wien hat man Wahlmöglichkeit, auf der Autobahn eben nicht.

Es wundert mich, dass die ASFINAG den Betreibern der Rasthäuser nicht die Auflage erteilt, „für jeden etwas“ anzubieten. Es stört nicht, wenn es einen Restaurantbereich der gehobenen Preisklasse gibt, sofern es gleichzeitig ein preiswertes Self-Service für diejenigen gibt, die nicht endlos auf Kellner warten wollen.

Fazit 

Die beiden letzten Spiele von Rapid geben durchaus Hoffnung, dass man den derzeitigen Punkterückstand in der Frühjahrssaison wird aufholen können. Tolle Kombinationen, viele gewonnene Zweikämpfe, 67:33 Ballbesitz für Rapid, Torschüsse 18:7 für Rapid. Die Chancen für einen Sieg waren vorhanden, gereicht hat es leider wieder nicht.

Bilder Statistik Bericht-Rapid DerStandard Bundesliga

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Die Pleite von Grödig

2014-11-22 16:00 Grödig-Rapid 3:1

Grödig ist für Salzburg wie die Südstadt für Wien: wenig Fußballbegeisterung (außer vielleicht beim Präsidenten von Grödig), kaum Zuschauer, eine fußballerische Wüste. Sicher ein Drittel der Zuschauer waren mitgereiste Rapidler. Der engagierte Stadionsprecher bemüht sich, so etwas wie Stimmung aufkommen zu lassen, aber es wirkt ein bisschen künstlich.

Beginnen wir daher mit den positiven Seiten. Einmal eine sehr entspannte Fahrt mit der Westbahn und Mittagessen mit zufällig mitgereisten Freunden im Restaurant „Johann“ am Bahnhof. Gepäck ins Schließfach verstaut und mit Autobuslinie 25 nach Grödig. Bestes Fußballwetter, mild. Wir treffen Familie Pechacker aus Purgstall, und Figgi von OMS-Spaßvogel.

Rapidler aus Purgstall an der Erlauf

Weitere Bilder Statistik Weltfußball Bundesliga DerStandard

Wir erfahren, dass die neuen Tribünen von „DasGoldberg“-Stadion nach einem ausgeklügelten Baukastensystem einer Reinsberger Firma errichtet wurden, dass aber diese Firma durch diesen Auftrag in den Konkurs geschlittert ist.

Technisch ist der Aufbau sicher einwandfrei aber manchmal loht es sich doch, einen Architekten und nicht nur einen guten Handwerker mit solchen Projekten zu betrauen. Empfehlen können wir die Sitzplätze auf der Nordtribüne (Längsseite) nicht, denn die Anlage steht zu dicht am Spielfeldrand und die erste Reihe ist ca. einen Meter über dem Rasen. Man sieht daher die ersten Meter der Längsseite nicht, egal, wo man sitzt. Wenn sich also das Spielgeschehen zur Tribüne verlagert, sieht man nichts.

Daher reichen bei professionellen Aufbauten die Tribünen in den ersten Reihen bis zum Rasen (und haben keinen Sockel wie beim DasGoldberg-Stadion) und es hatte auch das Hanappi-Stadion zusätzlich einen leichten Knick in jeder Längsseite, der die Sicht auf der Haupttribüne deutlich verbessert. Daher sollte man sich in diesem Stadion eher hinter das Tor auf der Ostseite (Gästesektor) setzen, dort überblickt man das ganze Spielfeld ohne Sichtbehinderung.

Jetzt weiß ich auch, warum der Stadionrasen im Old-Trafford-Stadion eigentlich ein Hügel ist. Mit diesem Hügel ist der Rasen auf der Höhe der ersten Sitzreihen und das verbessert die Sicht nicht nur für die ersten Reihen sondern für alle Reihen.

Das alles ist viel interessanter als das Spiel, das so gar nicht nach unserem Geschmack verlaufen ist. Das Spiel war aus der Sicht eines Rapidlers alles andere als lustig anzuschauen. Hohe Fehlpassquote, früher Ballverlust und auf der Gegenseite ein sehr konstruktives Spiel. Natürlich kann man bei den Gegentreffern unserem Torhüter eine Mitschuld geben, aber dass es überhaupt zu solchen Situationen kommen konnte, dafür muss sich die ganze Mannschaft bei der Nase nehmen. Auch die Ausrede, dass die Spieler noch jung wären, kann man bei diesem Gegner vergessen, denn auch die Grödiger boten eine sehr junge Mannschaft auf.

Diese allgemeine Verunsicherung sind ein Rätsel. Man ist geneigt zu glauben, dass alles beim ungerechtfertigten Ausschluss von Mario Sonnleitner in Altach den Anfang nahm.

Unsere Stürmer Beric und Alar wirkten im Vergleich mit Huspek und Reyna eher langsam und phantasielos. Auch sind die Gegentore zwei und drei aus katastrophalen Fehlern der Verteidigung entstanden und nicht unbedingt durch eine großartige Leistung von Grödig. Fehler, die eine Verunsicherung der Mannschaft aufzeigt.

Der Abschied von Grödig ist daher leicht gefallen. Hier die Ansicht von der Autobushaltestelle:

DasGoldberg-Stadion nach dem Spiel

Nicht vergessen: die Weihnachtsfeier. Bitte auch Kopien der Mitgliedskarten oder wenigstens Namen und Mitgliedsnummer und Ablaufdatum mitschicken. Man weiß ja nie. Im Einladungstext steht, dass ein Mitglied eine Begleitperson mitnehmen kann. Das wurde in der Vergangenheit nie so genau genommen. Aber in Zeiten der Suche nach neuen Mitgliedern kann sich das ändern.

Wir treten auf der Stelle

2014-11-09 Rapid-Austria 2:3

Eigentlich war – laut Homepage – die Liliputbahn schon in der Winterpause aber das schöne Wetter machte es möglich, dass wir sogar noch jetzt, im November mit dieser Kutsche des Kleinen Mannes zum Stadion fahren konnten. Mit uns kamen immerhin 28.200 weitere Fußball-Interessierte, der beste Besuch bei einem Heimspiel in diesem Jahr.

Eine wie immer tolle Choreografie des Block-West leitete eine weniger tolle erste Halbzeit ein. Rapid war nervös und kam kaum vors gegnerische Tor. Damari machte den Unterschied. Mit einem energischen Vorstoß über die rechte Seite platzierte er einen Schuss aus eigentlich aussichtsloser Position aber er hat es probiert und hatte Glück, denn Novota schlüpfte der Ball zwischen den Händen ins Tor.

Vielleicht hat der eine oder andere sich gefragt, wie wohl Mario Sonnleitner in dieser Situation gehandelt hätte.

Und auch beim 2:0 war Damari derjenige, der eine Flanke als erster angenommen hat, nachdem der Ball bereits an einer ganzen Reihe von Verteidigern vorbei geflogen war.

Die sonderbare Fußball“begeisterung“ nach dem 2:0 im Austria-Sektor mit gezielt in den Sektor E abgefeuerte Leuchtraketen (siehe Link „Bilder“) machte sogar einen Aufmarsch der Polizei erforderlich.

Dass dann in der zweiten Hälfte Rapid mehr Sicherheit im Spielaufbau zeigte, wurde auch nicht gleich belohnt, denn Royer erhöhte kurz nach seiner Einwechslung zum 3:0. Der Exodus der Zuschauer, die sich offenbar den Formel-I-Start anschauen wollten begann. Und sie versäumten, dass dann Rapid durch Alar mit einem schönen Heber zum 3:1 verkürzte und danach Beric einen fast schon von Lindner gefangenen Ball ins leere Tor beförderte.

Trotz weiterer Chancen gelang der Ausgleich nicht. Dennoch insgesamt – wie so oft – eine gute Leistung von Rapid aber wieder keine Punkte.

Berichte und Bilder zum Spiel
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Statistik und Video wird erst morgen publiziert und wird dann auch im Kalender von EwkiL auf http://ewkil.rapid.iam.at zu finden sein.

Statt einer Aufholjagd tritt Rapid auf der Stelle und wird seinerseits von Altach überholt und auch Sturm ist nur wegen der geringeren Zahl geschossener Tore einen Platz hinter Rapid.

Länderspielpause

Montag (10.11.), Dienstag (11.11.) und nach dem Russland-Spiel am Sonntag (16.11.) kann man der Nationalmannschaft jeweils um 17:00 beim Training beim Happel-Stadion zuschauen.

2014-11-15 18:00 Österreich-Russland

Von bisher 2 Spielen gegen Russland gab es keinen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. (Mit der UdSSR gab es 15 Begegnungen, davon 4 Siege, 4 Unentschieden und 7 Niederlagen.)

2014-11-18 19:00 Österreich Brasilien

Von bisher 8 Spielen gab es – wie gegen Russland – keinen Sieg, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen.

Eigentlich eine klare Ausgangslage in beiden Begegnungen: wir sind der Underdog – wieder einmal. Aber da uns heuer mit dem Unentschieden gegen Uruguay schon eine kleine Sensation gelungen ist, warum nicht am kommenden Länderspiel-Wochenende auch.

Altach-Training-Shoperöffnung-Rapid II

2014-11-02 Altach-Rapid 0:2

Dieses Spiel stand ganz im Zeichen von Dieter Muckenhammer, der in einer einmaligen Aktion Mario Sonnleitner in der ersten Minute vom Feld schickte und damit den Spielausgang wesentlich mitbeeinflusste. Die Kommentatoren waren sich in dieser Szene ziemlich einig, dass „rot“ in dieser Szene völlig unangebracht war.
Dieter Muckenhammer leitete seit 2012 sechs Spiele von Rapid und war bisher in seiner Spielleitung eher unauffällig. 3 Siege, 1 Unentschieden und zwei Niederlagen, davon aber eben die gegen Altach.
2014-11-02 14. Runde Altach A 0:2
2014-09-20 9. Runde WAC H 3:0
2014-04-27 34. Runde RB H 2:1
2014-02-16 23. Runde Admira A 1:2
2013-04-06 28. Runde Innsbruck A 1:1
2012-09-29 10. Runde Innsbruck A 2:0
Warum ein Schiedsrichter in einer so wesentlichen Entscheidung sich nicht mit seinen Assistenten an der Linie und mit dem 4. Schiedsrichter berät, ist nicht klar, zumindest hatte man nicht den Eindruck als hätte es eine solche Absprache gegeben.
Bei der nächsten Runde fehlen jedenfalls beide: Mario Sonnleitner im Spiel gegen die Austria und aber auch Dieter Muckenhammer pfeift kein Spiel in der Bundesliga und auch nicht in der Erste Liga. Nachdenkpause?

2014-11-06 10:00 Training

Weitere Bilder
Das Rapid-Training ist ein beliebter Treffpunkt von Fernsehteams. W24 ist wegen eines Interviews mit Zoran Barisic für die Rapid-Viertelstunde gekommen und auch Servus-TV war vor Ort.

Die zentrale Trainingseinheit war das Umschalteverhalten in den Angriff nach Ballgewinn. Dass dabei zuerst der Ball in der Verteidigung einmal quer gespielt wird, einfach, um die Lage zu sondieren und auf eine günstige Abspielmöglichkeit zu suchen, stört uns Zuschauer aber das Trainerteam weniger. Das ist Teil des Aufbauspiels.

Man sieht hier, beim Training, aus nächster Nähe, wie schwierig es ist, einen Ball anzunehmen und zu verwerten.

Dass auch beim Training nur ein Teil der Schüsse sein Ziel trifft, stört hier niemanden, weil das Treffen nicht die Leistung darstellt. Etwa so, wie man mit der Leistung von Rapid gegen Altach durchaus zufrieden sein kann aber eben nicht mit dem Ergebnis.

Es ist auch für die Spieler ein besonderes Glück zu treffen. Wäre es ein standardisierter, reproduzierbarer Vorgang, niemand würde sich über ein Tor freuen.

2014-11-07 16:00 Eröffnung des Fanshops im Stadion-Center

Um 16:00 war Verkaufsstart beim neuen Rapid-Fanshop im Stadion-Center. Das Gedränge war groß. Gleichzeitig gab es auch zwei Autogrammstunden, zuerst mit Christopher Dibon, Florian Kainz und Ján Novota und um 18:00 mit Deni Alar, Robert Beric und Louis Schaub.

Der Fanshop wir auch am Sonntag geöffnet sein.

2014-11-07 18:05 W24-Rapid-Viertelstunde

Hier geht es zum Video
Inhalt: Rapid schießt sich ein; Fan-Fragen; Glavinic wechselt die Seiten; Rapid News

2014-11-07 19:30 Rapid II – St. Pölten Juniors 1:0

Bei leichtem Nieselregen und wenig Publikum zeigte sich die Rapid II von ihrer besten Seite. Das Ergebnis ist sehr schmeichelhaft für die St. Pöltner. Gab es in der ersten Halbzeit noch vereinzelte gefährliche Konter der Gäste, war die Überlegenheit von Rapid II in der zweiten Hälfte sehr deutlich. Die Zweikämpfe wurden zu einem großen Teil gewonnen. Die letzten Spiele von Rapid II wurden überwiegend in der zweiten Hälfte verloren. In dieser Begegnung zeigte die Mannschaft, dass sie auch in der zweiten Halbzeit nachsetzen kann. Das tolle Tor von Albin Gashi nach einem Sololauf belohnte die Mannschaft für ihren Einsatz. Gerhard Niederhuber sieht Gashi schon in der Kampfmannschaft.

Unsere Chronik

Weitere Informationen findest Du auf unserer Homepage http://ewkil.rapid.iam.at – „Rückschau“ (letzter Monat), „Vorschau“ (nächster Monat) und „Kalendarium“ (Monatsauswahl). Alle Termine, die Rapid und die österreichische Nationalmannschaft betreffen sind dort zu finden. Zu den Spielen gibt es auch Links zu Berichten aus der Presse, von Weltfußball und von Rapid. Man sieht, wer bei dem Event beteiligt war und auch Spielergeburtstage sind eingeblendet. Weiters gibt es ein tägliches Bild von der Stadion-Baustelle. Der heutige Tag ist blau hinterlegt, das Wochenende rot.

Wiener Neustadt – Rapid

Wiener Neustadt-Rapid I

Wahrscheinlich sind wir der einzige Rapid-Fanklub, der Bilder vom ursprünglichen Veranstaltungstag, vom Samstag, 13.9. für das Spiel gegen Wiener Neustadt vorzuweisen hat.

Janine und Peter waren die unermüdlichen Auswärtsfahrer, die uns diese seltenen Bilder zugeschickt haben. Wie sie erzählten, haben sie den Ärger über das abgesagte Spiel mit einem Essen im Chinarestaurant beim Stadion kompensiert.

Bilder vom Regen
https://picasaweb.google.com/103374753388611853315/20140913WienerNeustadt?noredirect=1

Wiener Neustadt-Rapid II 1:5 (1:1)

8. Runde, Barisic, 4137, Drachta Oliver Mag.

Aber am Mittwoch war es dann soweit und das Nachtrags-Spiel konnte um 18:30 starten; eine unzweckmäßige Beginnzeit für arbeitende Menschen, wie mir scheint, und das hat der Fanblock auch deutlich zum Ausdruck gebracht.

Vor dem Spiel wurde Peter Hlinka verabschiedet. Den längste Abschnitt seiner Karriere verbrachte Peter bei Rapid, absolvierte immerhin 112 Spiele und ist uns allen natürlich in bester Erinnerung. Die Verabschiedung erfolgte mit wenig Anteilnahme seitens des Publikums. Peter saß während der ersten Spielhälfte in unserer Reihe, vielleicht, um sich an bessere Zeiten bei Rapid zu erinnern. Er meinte, dass ihm Rapid in dieser Spielhälfte besser gefallen hätte. Glücklicherweise konnte Rapid das auch in der zweiten Hälfte in Tore umsetzen. Peter ist 36 und es wird für ihn schwierig sein, noch einen Verein zu finden. Im Bild im Gespräch mit Hannes.

Vor dem Spiele wurde auch über die Anrainerproteste wegen des Stadionneubaus mit Vizepräsident Christoph Peschek diskutiert. Hier mit Andy Marek im Gespräch:

Die teilweise sehr gelungenen Angriffe von Rapid kann man sich über den Link „Video“ weiter unten eine Woche lang ansehen. Danach wird das Video „aus urheberrechtlichen Gründen“ abgeschaltet.

Menschen suchen immer nach Gründen. Nach Gründen für Sieg und Niederlage, Tor und Gegentor.

Manche Fehler sind die Ursache von Gegentoren (wie zum Beispiel der Ballverlust von Steffen Hofmann im Mittelfeld, der zum 1:1 führte) und manche Aktionen führen danach zu einem Tor, es gibt also einen Spieler, der die Ursache dafür war, der „Assistgeber“ (zum Beispiel der Corner von Steffen Hofmann zum 5:1).

Aber genauso sicher ist, dass in einem Spiel laufend Fehler vorkommen und alle diese Fehler führen zu keinem Tor und es gibt viele wunderbare Aktionen, die keine Erwähnung finden, weil sie nicht von einem Tor gekrönt werden.

Tor oder Gegentor, das sind Augenblicke des Glücks oder Unglücks, die man nicht wirklich erzwingen kann. Und weil sie so überraschend sind, freuen sich Spieler und Publikum gleichermaßen darüber – jeweils die eine oder andere Partei.

Das heißt nicht, dass es sich um blinden Zufall handelt. Das wäre frustrierend, das annehmen zu wollen. Die Torquote über längere Zeit gerechnet ist daher das Resultat großer vorangegangener Anstrengungen (Training, Spielerauswahl, Fansupport, Klima in der Mannschaft…)

Ein einzelnes Tor, ein einzelner Sieg sagt nichts. Er freut uns im Moment aber unterm Strich kann es dennoch zu wenig sein, dann nämlich, wenn am Saisonende, eben nach viele Spielen, alle Ups und Downs einer Saison mit eingeschlossen, alle Zufälligkeiten in der einen oder anderen Richtung gegengerechnet.

Wir können nur hoffen, dass die Mannschaft auch am Samstag diese erfrischenden Kombinationen zeigt und dem WAC zeigt „wo der Bartl den Most holt“. Entschuldige Didi, des muas sein. Als Rapidler wirst Du das verstehen, dass man da keine Rücksicht nehmen kann.

Bilder vom Spiel
https://picasaweb.google.com/103374753388611853315/20140917WrNeustadtRapid15?noredirect=1

Hier sind alle gesammelten Links zu diesem Spiel:

Länderspiel-Wochenende

Montag 2014-09-08 20:30 Österreich-Schweden 1:1

Es hat schon was; ein volles Happel-Stadion, ein Andy Marek in Hochform. „I am from Austria“ und der „Radezkymarsch“.

Dieses kollektive Einstimmen auf die Begegnung ist fast schon der Höhepunkt des Abends, wenn es – wie an diesem Montag – nicht zu einem Sieg reicht. Die heurige Bilanz des Teams ist zwar positiv aber wenig aufregend. Drei Unentschieden (Uruguay, Island, Schweden) und ein Sieg (Tschechien). Immerhin, hielt das Spruchband das Versprechen, dass „Wien eine Festung ist“.

Die Fangruppen haben sich bei der Choreografie mächtig ins Zeug gelegt.

Für die Mitglieder von EwkiL:Rapid hier die Pressekonferenz in Teilen

Was mich stört, ist die Auswahl mancher Spieler. Eine Einberufung ins Nationalteam ist doch so etwas wie die Würdigung der Leistungen eines Spielers bei seiner Klubmannschaft. Und es ist für einen Amateur-Teamchef ein No-Na-Kriterium, dass jeder Spieler einen Stammplatz in seiner Klubmannschaft in einem wöchentlichen Spielrhytmus haben muss, um im Nationalteam auflaufen zu dürfen.

Viele der Spieler im Nationalteam erfüllen dieses Kriterium.

Es gibt aber auch Positionen, wo man die Besetzung weniger versteht. Zum Beispiel auf der Position des Torhüters oder des Mittelstürmers. Dass es kein persönliches Verschulden eines Spielers sein muss, nicht in der Startaufstellung seines Klubs zu sein, ist natürlich möglich aber wir haben ja alle einmal im Leben Pech und es läuft nicht, trotzdem wir uns anstrengen.

Die Pfiffe bei der Auswechslung von Janko habe ja deutlich gezeigt, dass auch das Publikum diese Aufstellung nicht goutiert. Dass ein Teamchef einen Stürmer nominiert, dessen letztes Bewerbspiel im Februar in der Türkei war, ist einem Zuschauer nicht verständlich. Man kann sagen, dass auch die gebotene Leistung dem entsprochen hat.

Auch ist es nicht ganz einzusehen, warum aktuell erfolgreiche Stürmer wie Weimann oder Hosiner nicht einmal nominiert wurden.

Dienstag 2014-09-09 16:00 Nachmittags-Training der Rapid.Kampfmannschaft

Robert ist bei jedem Rapid-Training und auch bei jedem sonstigen Event.

Trainings stehen im Zeichen von Robert. Er ist immer da und kennt die Spieler wie kaum ein anderer. Heute Nachmittag gab es eine reduzierter Besetzung mit 16 Spielern. Wir sahen:

  • ein interessantes Volleyfußball, 
  • Freistoßtraining (Hofmann, Petsos, Schwab, Beric und als „Gast“ Zoki) und danach
  • kollektive Massage mit Styropor-Rollen. 
Hier die Masagerolle von Mario Sonnleitner
Die fehlenden Spieler sind bei den jeweiligen Nationalmannschaften. Grahovac nur in einem Light-Training mit Trainingsschuhen. 
Freistöße dürften zu den schwereren Übungen gehören, wovon sich auch Zoki überzeugen konnte. Auch im Training will der Torschuss nicht immer gelingen.
Heute waren ausnahmslos orange Bälle von Puma im Einsatz. 
Steffen Hofmann mein Volleyfußball

Dienstag 2014-09-23 16:00-21:00 Inventarverkauf

Einen Vorgeschmack auf die Abrissparty wird der Inventarverkauf der Inneneinrichtung des Hanappi-Stadion geben.

Länderspielpause

Sonntag 31. August 2014 Rapid-Grödig 2:0

Es war schlussendlich nicht so leicht, wie es dem Ergebnis nach ausschaut.

Zum Beispiel was das nicht gegebene Gegentor von Grödig kein Abseits. Und der tolle Schuss von Schrammel, der nach „Maßarbeit“ ausschaut, muss in dieser präzisen Form nicht gelingen. Der Schuss war wie ein Lotto-Sechser.

Ganz abgesehen von sonstigen Details, dass nämlich schon die Ballkinder das Spiel mitbeeinflussen, weil gerade vor dieser Szene der Ball nach einem Out sehr rasch ins Spiel gefunden hat und damit überhaupt erst zu dieser von Louis Schaub eingeleiteten Aktion und den abschließenden Torschuss in dieser Form gekommen ist.

Hier gibt es 

Über EwkiL:Rapid

Wir, EwkiL:Rapid, sind der jüngste Fanklub von Rapid. Wir konzentrieren uns auf den Informationsaustausch über das Internet, um den gemeinsamen Besuch von Rapid-Veranstaltungen zu planen.
Wir nutzen dazu 

Wer mehr will

Wer von Euch intensiver mit Rapid-Akteuren in Verbindung treten möchte, dem empfehlen wir den Besuch des „Klub der Freunde des SCR“. Einige von uns machen bereits davon Gebrauch. Bei diesem Klub steht der Kontakt mit den Akteuren von Rapid im Vordergrund. Da dieser große Klub auch ein eigenes Klublokal finanziert, gibt es dort einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Gäste, die sich das Geschehen einmal anschauen wollen, sind herzlich willkommen.
Einen Einblick in eine solche Mitgliederversammlung gibt uns das Video von W24 vom vorigen Freitag. Gezeigt wird die Mitgliederversammlung vom 25. August, bei der auch Janine, Peter, Benjamin, Dieter, Hannes, Florian und Franz von EwkiL:Rapid teilgenommen haben. 
Die nächsten Mitgliederversammlungen sind

Montag, 29. September 2014

Gäste: Mario Pavelic, Florian Kainz, Philipp Schobersberger, Christopher Dibon

Montag, 27. Oktober 2014

Gäste: Steffen Hofmann, Robert Beric, Dominik Wydra, Osarenren Okungbowa

Freitag 5. Dezember

Krampuskränzchen. An diesem Abend gibt es eine große Tombola. Die Einnahmen aus dieser Tombola kommen zur Gänze dem Nachwuchs des SK Rapid zugute.
Der Obmann des „Klub der Freunde“, Gerhard Niederhuber, freut sich über Gäste insbesondere über solche, die auch wiederkommen.
Wer also bei einem dieser Abende mitmachen möchte, schreibt an ewkil{at}iam.at, wir geben Eure Anmeldung weiter.

Wichtige Spiele in der letzten August-Woche

Ziemlich intensiv diese Woche.


2014-08-24 Austria-Rapid 2:2

Hier ein Video vom Spiel.
2014-08-24 Austria-Rapid 2:2
Für mich war das ein sehr spannendes Spiel, bei dem die Austria ihre Tore einmal durch einen Überraschungsangriff und dann durch ein Geschenk des Schiedsrichters erzielt hat.
Wenn solche Hands-Elfmeter-Entscheidungen die Regel werden, sollte man den Spielern raten, eher auf den Körper der Gegner als auf das gegnerische Tor zu zielen.
Die Einsatzbereitschaft unserer Mannschaft konnte sich sehen lassen. Auch nach Auswechslung des Kapitäns hat gerade Stefan Schwab, der ja vielleicht in die Rolle eines Rudelführers hineinwachsen könnte, durch seinen wuchtigen Kopfball die schon verloren geglaubte Partie in ein Remis verwandelt. 

2014-08-28 Rapid-Helsinki 

Die Spieler haben erzählt, dass das Spiel am Kunstrasen von Helsinki doch etwas ganz anderes war als ein Spiel auf Naturrasen und dass dieser Umstand auch ein Vorteil für Helsinki gewesen wäre. Wollen wir also hoffen, dass beim Rückspiel die Vorteile auf unserer Seite liegen werden, Der Publikumssupport wird es eher nicht sein, denn der Kartenvorverkauf läuft leider schleppend.

2014-08-31 Rapid-Grödig 

Wir sind sicher nicht die einzigen, die sich sehnlichst den ersten Sieg gegen Grödig wünschen. Es wird ein ähnliches Anrennen gegen Mauern sein wie gegen Altach oder Sturm aber nach und nach werden unsere Spieler mit dem Gemäuer besser umgehen lernen und wir werden früher oder später die Früchte der Trainingsarbeit ernten; vielleicht an diesem letzten Augusttag.

Eine rabenschwarze Woche

Die Woche beginnt schlecht, mit Verletzungen und endet mit einer Niederlage. Und man kann nicht einmal sagen, dass mit einem Beric oder Alar das Altach-Spiel hätte gewonnen werden können.

Di 2014-08-12 Training

Einem der Zuschauer beim Training fällt auf, dass Deni Alar nach der ersten Trainingseinheit fehlt. Am Nachmittag erfahren wir: Riss im Mittelfußbereich. Gleich danach wird ein Nasenbeinbruch von Brian Behrendt gemeldet. Aber der könnte wenigstens mit einer Gesichtsmaske spielen.

Ob diese Verletzung nur Zufall ist? Immerhin war Alar in den letzten Spielen nur Wechselspieler und sein Konkurrent Beric ist derzeit gesetzt. Da muss man im Training zeigen, was man drauf hat. Und wenn man an die Grenzen geht, kann es auch Verletzungen geben.

Bilder vom Training

Kuriosität am Rande: Deutsche auf Fußball-Sightseeing in Österreich

Irgendwie sind wir als Insider aufgefallen, weil Florian sogar die neuen Spieler mit Namen kennt und so kamen wir mit einer Familie aus Ingolstadt ins Gespräch, die mit ihrem Sohn, der Tormann bei einer Jugendmannschaft ist, nur wegen des Rapid-Trainings nach Wien gekommen ist. Vorher hat die Familie bereits viele andere Bundesliga-Stadien besucht (nicht die in Deutschland, nein, die in Österreich) und die würde noch am selben Tag (Dienstag) nach Wiener Neustadt fahren. Wir haben sie zwar gewarnt, dass es dort außer einem windschief aufgebockten Fernseh-Container nicht viel zu sehen gibt, aber wir konnten sie von der Fahrt nicht abhalten.

Mi 2014-08-13 Anmeldung zur Helsinki-Fahrt

In der Organisation von Fanreisen ist Rapid schwer zu schlagen. In wenigen Stunden sind vier Flieger ausgebucht. Wir haben den Zwei-Tages-Flieger gebucht und werden im Hotel Scandic-Simonkentta übernachten und haben auch ein Abendessen und eine Stadtrundfahrt inkludiert.
http://de.hotels.com/ho212665/scandic-simonkentta-helsinki-finnland

Stadion

Sonera-Stadion
Sonera-Stadion

Das Soneara-Stadion ist in einer Gegend, wo es vor Stadien nur so wimmelt, viele wurden für Olympische Spiele errichtet.

Landkarte von Hotel, Stadion und Flughafen:

Do 2014-08-14 19:00 Weihnachtsfest im Cafe Spaßvogel

OMS (Operation MainStream) ist ein Fanclub von Rapid, bei dem wir zwar nicht Mitglied sind aber wir werden von Figgi, dem Fanclubleiter, regelmäßig zu den dortigen Festen eingeladen.


Einige Gäste erscheinen – dem Titel der Veranstaltung „Weihnachtsfest“ entsprechend – mit einer Weihnachtsmann-Zipfelmütze. Die Unterhaltung läuft meist über glorreiche Zeiten von Rapid, denn derzeit gibt’s wenig Positives zu berichten. Ein angenehmer Grillabend (Grillmeister Christian Hein).

Danke Figgi für die Einladung!

Sa 2014-08-16 12:30 Luftburg

Wozu Bier, Wein und gutes Essen? Irgendwie muss man ja die Niederlagen ertragen; und die Kulinarik im Prater ist eine kleine Entschädigung für das, was danach folgt.

vlnr.: Florian, Hannes, Thomas, Janine, Peter, Marcel, Raphaela

Die Stärkung wurde übrigens als „Potlatch“, einem Brauch der Nordamerikanischen Indianer entsprechend, vom Fotografen bezahlt. Einmal im Jahr geht das und es sorgte seinerzeit bei den Indianern dafür, dass es nicht zur Anhäufung von Reichtum gekommen ist, etwas, was in der heutigen Gesellschaft eher ein Problem ist, denn das gehortete Geld arbeitet nicht (für uns). Man hat damals.bei den Indianern, das überschüssige Geld bei diesen traditionellen Familienfesten wieder verbraucht.

Nach der Stärkung in der Luftburg geht es mit der Lilputbahn zur Meiereistraße.

Sa 2014-08-16 15:00 „Oase“

Beim Imbiss „Oase“ spendiert uns Peter eine Runde Jägermeister.

Sa 2014-08-16 15:15 Würstelstand „Stadion“

Beim Würstelstand „Stadion“ wird der durchschlagende Erfolg von der Oase wiederholt und mit einem Bier nachgespült.

vlnr.: Janine, Marcel, Hannes, Franz, Thomas, Florian

Sa 2014-08-16 16:30 Rapid-Altach 0:1(0:0)

Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch guter Dinge:

Der Fanblock sucht einen altruistisch veranlagten und unauffällig im Hintergrund agierenden Milliardär, der bereit ist, Geld für nichts zur Verfügung zu stellen. Probieren kann man’s ja:

Eine der wenigen Chancen in der zweiten Hälfte, ein Freistoß von Petsos, wird aber vom Torhüter der Altacher abgewehrt.

Man darf sich von dem hohen Ballbesitz-Anteil von Rapid nicht täuschen lassen. Genau dieses Spiel zwingen uns die Gäste regelmäßig auf. Bei der gegenwärtig sehr geringen Torausbeute von Rapid von nicht einmal einem Tor pro Spiel genügt ein Zufallstreffer (wie bei Sturm) oder ein nicht gegebenes Abseits (wie eben heute) und das Spiel kann nicht mehr gewonnen werden, weil einfach die Phantasie, der Mut und oft auch das Können oder die Erfahrung für das Durchbrechen der Abwehrreihen fehlen. Aber ja, es kann einmal ein Schuss an die Latte gehen oder in die Arme des Tormanns wie eben bei diesem Spiel. Blöd ist nur, wenn überhaupt nur diese beiden Schüsse fallen. Dann ist die Zahl der Chancen ausgeschöpft und wir stehen mit leeren Händen da.

Rapid spielt, als würde das schöne Spiel entscheidend sein, leider sind es aber immer noch die Tore.

Bei einem so knappen Spiel verwünscht man dann auch noch den Schiedsrichter Hameter wegen eines nicht gegebenen Elfers.

Das Ergebnis: Morgen Platz sechs in der Tabelle, egal, wie das Sonntagsspiel ausgeht. Wir werden den heutigen Platz fünf in jedem Fall verlieren.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Internationale Spiele verlaufen anders. Helsinki wird – anders als Altach oder Sturm – das Spiel machen müssen, um sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen und daraus ergibt sich, dass nicht 8 Mann hinten mauern können. Dasselbe gilt für das kommende Derby. In beiden Begegnungen können wir darauf hoffen, unterschätzt zu werden. Kein großer aber vielleicht doch ein Vorteil.

Rund um das Sturm-Match

Di 2014-08-05 Rapid-Training
Dieter, Benjamin und Florian warten auf die Rapid-Spieler
Trainiert werden Timing, Flanken und Abschluss. Leicht ist es auch ohne Gegner nicht, weil eben diese runden Bälle so ihr Eigenleben haben.

Fr 2014-08-08 13:00 Rapids Gegner im Play-Off heißt „Helsinki“

Laut Transfermarkt ist der Kaderwert
16.5 Mio Rapid (Durchschnittsalter 23 Jahre)
6.75 Mio Helsinki (Durchschnittsalter 26 Jahre)
Beide Mannschaften haben in ihrem Land einen ähnlichen Status (Helsinki wurde 26 Mal Meister). Derzeit stellt Helsinki 11 Nationalspieler Rapid nur 2.
In beiden Ländern spricht man von einer „lösbaren“ Aufgabe.
Sa 2014-08-09 19:00 Rapid-Sturm 1:1
Sechs gelbe Karten und eine rote Karte, da hat Rapid ganz schön was ausgefasst.
Ein aus den beiden letzten Spiele gewohnter Spielverlauf: eine deutliche Überlegenheit in praktisch allen Belangen aber eine magere Ausbeute an Toren und schließlich noch ein eher zufällig entstandenes Gegentor, daher kein Sieg.
So unauffällig Beric sich im gegnerischen Strafraum sonst bewegt, bei der Flanke von Schrammel hat er sich perfekt vor den Verteidiger geschoben und das 1:0 erzielt.
Der eingewechselte Schobersberger zeigte aber auch in den wenigen Einsatzminuten, dass man mehr Bewegung im gegnerischen Strafraum gut brauchen kann.
Auf der linke Angriffsflanke von Rapid harmonieren Kainz und Schrammel recht gut. Auf der rechten Seite fällt auf, dass dort ein immer gut anspielbarer Pavelic steht, allerdings eher als Alleinunterhalter, weil es ihm oft an Unterstützung seitens eines Mitspielers mangelt.
Das Spiel durch die Mitte war nie erfolgreich. Die größte Chance hatte Beric, dessen unplatzierter Schuss  aber genau den Tormann traf.
Tolle Choreografie von Rapid: Wien-Wappen und grün-weiße Fahne.
Zweiteilige Choreografie der Sturmfans mit „samma schwoarz“ in der ersten und „samma weiß“ in der zweiten Halbzeit verbunden mit gleichfarbigen Rauch, sorgte bei Windstille eher für tränende Augen, wie übrigens auch das eher zufällig entstandene Gegentor.
So bereitet man sich auf ein Rapid-Spiel vor, gesehen beim Würstelstand vor dem Stadion.
Armbänder
Eines der beliebtesten Fanartikel ist das grün-weiße Armband. Leider ist die derzeit nur die Version für Zwerge erhältlich, die Größeren müssen noch warten, bis sie wieder nachbestellt werden.
Di 2014-08-12 10:00 Reiseangebote „Helsinki“
Wer nach Helsinki mitfliegen will, erfährt am Dienstag um 10:00 welche Reiseangebote es gibt und am Mittwoch ab 10:00 kann gebucht werden.
Sa 2014-08-16 16:30 Rapid-Altach
Man kann gespannt sein, wie der Trainer auf den erfreulichen Kurzeinsatz von Schobersberger reagiert und ob er ihm auch eine ganze Halbzeit zutraut. „Müde Krieger“, wie etwa die derzeit etwas außer Form spielenden Louis Schaub und Deni Alar könnten durch motivierte Neuzugänge ersetzt werden.
Einen vollen Erfolg gegen Altach, das könnte man im Hinblick auf die internationalen Spiele und das kommende Wiener Derby gut brauchen.

Admira-Rapid 1:1

Hallo RapidlerInnen!


Im Bild: Miguel, Angelo, Florian

Als unverbesserliche Optimisten, die Rapid-Fans nun einmal sind, hätten wir uns natürlich drei Punkte erwartet. Nüchtern betrachtet erlebten wir gegenüber dem Vorjahr immerhin eine Steigerung der Punkeausbeute, denn in der vorigen Saison gabs in der Südstadt zwei Niederlagen und jetzt immerhin einen Punkt. Dass trotz 65 Prozent Ballbesitz und doppelter Anzahl von Torschüssen (16:8) die Admira die fast besseren Chancen hatte, sollte uns eigentlich zufrieden stimmen und „danke sagen“ für den Punkt. Warum natürlich die anderen Vereine mit den Abgängen und Neuzugängen fast besser zurecht kommen als Rapid, ist natürlich ein Rätsel. Aber wir konnten uns in der Vorwoche beim Training davon überzeugen, dass die Sicherheit beim Abschluss sehr hohe Priorität hat und von der ganzen Mannschaft geübt wird.

Sehr angenehm erlebten wir einen unaufgeregten Stadionsprecher*) und ein durchaus gastfreundliches Publikum, das ihren ehemaligen Spieler Stefan Schwab sehr positiv aufgenommen hat, fast ein bisschen im Stil englischer Vereine, die ihre ehemaligen Stars genauso willkommen heißen als wären sie noch bei der eigenen Mannschaft. Hier können manche Fangruppen bei Rapid noch etwas lernen.

Ich bin schon gespannt wie sich die Sturm-Fans am nächsten Samstag gegenüber ihren ehemaligen Spielern Robert Beric und Florian Kainz verhalten werden.

*) Für die gute Verständlichkeit des Sprechers sorgten neue Lautsprecherboxen am Spielfeldrand. Die alten Lautsprecher im Stadiondach wurden abgeschaltet.

Auslosung für das EURO-League-Play-Off

Bitte vormerken: Kommenden Freitag um 13:00 ist die Auslosung für das EURO-League-Play-Off
Gelost wird unser Gegner für die Spiele am 21.8. und 28.8. Hier stehen die Regeln dazu. Man kann über diese Webseite die Ziehung live mitverfolgen.

Auch über den folgenden Link soll man die Auslosung live mitverfolgen können,

oder hier bei Eurosport.

Samsung-Cup

Die nächste Cuprunde ist auch schon fixiert. Rapid spielt am Dienstag 23. oder Mittwoch 24. September auswärts gegen Wallern (Oberösterreich)

Wallern-Homepage

Hier findet man die anderen Paarungen