LASK-Rapid

0:1 (0:0)

Wenn man in der Pause erleichtert ist, dass es noch immer 0:0 steht, dann weiß man: es ist ein schweres Spiel. Irgendwie schielt man mit Fortdauer des Spiels auf einen eventuellen Punktgewinn, denn ja, der LASK war spielerisch überlegen und hatte auch Chancen, aber die Defensivschlacht von Rapid war auch nicht ohne. Das Stürmerduo Arase-Kara konnte sich nicht in Szene setzen, zu gut wurden sie von der LASK-Verteidigung bewacht, zu schlecht kamen die Pässe bei ihnen an.

Es war insgesamt ein packender Kampf, und die Vorgabe von Didi, mit wenigstens einem Punkt nach Hause zu fahren, wurde durch unseren Taxi Fountas um zwei Punkte überboten.

Unser letzter Stürmer mit diesem Torinstinkt war Robert Beric. Hier ein Vergleich:

Spiele Minuten Min/ Tore Minuten/ Spieler
              Spiel           Tor
    49    3901   53   33      118 Robert Berič
    24    1723   71   17      101 Taxiarchis Fountas 

   450   39725   86  339      117 Hans Krankl
    88    5182   58   51       99 Hamdi Salihi         

Bezogen auf die Minuten/Tor liegt Fountas bereits vor Berič und auch vor der Legende Hans Krankl. Aus de jüngeren Vergangenheit kann nur Hamdi Salihi mithalten.

Hätte man’s nicht gewusst, spätestens in der 96. Minute war klar, dass Schiedsrichter Schörgenhofer die Partie leitet. Die 5 Minuten Nachspielzeit schienen uns schon sehr lang, doch es gab am Anfang der zweiten Halbzeit eine Behandlungspause. Gut. Wir hatten aber nicht den Eindruck, als würde Rapid in der Nachspielzeit das Spiel so verzögert haben, dass, man auch die Nachspielzeit auf 6 Minuten verlängern muss. Genau an dieser Stelle, beim allerletzten Freistoß für den LASK hat bei uns eine Leitungsunterbrechung den Video-Stream gestoppt, und danach muss man das Programm neu starten, und das dauert einige Zeit. Es blieb beim 0:1.

Punkte gegen den LASK im Vergleich mit dem Liga-Schnitt
(keine Spiele zwischen Mai 2011 und August 2017)

Ambiente

Ich weiß nicht, was die anderen Vereine in dieser Richtung machen, aber ein so umfassendes Informationsangebot auf der Homepage, jetzt noch verstärkt durch die Sendung “Auswärtsspiel in Hütteldorf” in Rapid TV ist sensationell. Man muss nur konzentriert zwischen dem Sky-X-Kanal und dem Rapid-Video umschalten, dann hat man den allerbesten Kommentar: Lukas und Andy Marek, Ing. Raimund Hedl, Michael Hatz und Michael Krammer.

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LASK-Rapid

0:4 (0:1)

Ich erinnere mich einen historischen Auswärtserfolg von Rapid in Birmingham am 26.8.2010. Rapid siegte 3:2 und stieg damit in die Gruppenphase der Europa-League auf. Das unmittelbar folgende Spiel gegen den LASK am 29.8.2010 ging 0:1 verloren – wie so oft nach großen Erfolgen.

Die heutige Runde war eine Art späte Revanche, denn auch heute kam LASK von einem denkwürdigen Spiel siegreich zurück in die Niederungen der Pflichtspiele – und verlor, wie einst Rapid. Und der LASK war in guter Gesellschaft, denn auch der WAC verlor und das große RedBull spielte – ebenfalls nach einem bedeutenden Spiel – nur Unentschieden beim Tabellenletzten, Admira.

Unser Goleador meinte zuletzt, der “Rapidgeist” wäre abhanden gekommen. Wer nun dieses Spiel gesehen hat und den Einsatz mit dem sich Rot-Blau dem LASK entgegengestellt hat, der weiß, dass dieser “Rapidgeist” einfach der Teamgeist der Sieger ist, und wenn nicht gewonnen wird, dann hat dieser “Geist” eben die Seiten gewechselt. Wenn man mehr gewinnt, also auf der “Siegerstraße” ist, meint man, diesen Geist gepachtet zu haben und gibt ihm einen Kosenamen, eben “Rapidgeist”:

Den Kampfgeist von Rapid kann man auch an den Zahlen der Bundesliga-Statistik ablesen: 22 Fouls von Rapid und nur 9 vom LASK. 5 gelbe Karten von Rapid und nur 3 des LASK.

Und es war jede Menge Glück dabei. Wir hätten uns auch nicht bei einer Niederlage beklagen dürfen, denn die Chancen für den LASK waren da (1x Latte, 1x Stange). Die Vorgeschichte zum 1:0 war ein Gustostückerl der Cleverness, das rasche Erkennen eines Vorteils bei unorganisierter LASK-Abwehr. Natürlich hätte der Schiedsrichter den raschen Einwurf von Stefan Schwab wiederholen lassen können, hat er aber nicht – es war ja kein Heimspiel von Rapid. Durch den Druck des LASK auf den Ausgleich eröffneten sich Räume, die wir sehr gut nutzen konnten.

Schiedsrichter

Schiedsrichter Gishamer ist einer, dessen Pfiffe sich günstig für Rapid auswirken, denn unter seiner Leitung ist der erzielte Punkteschnitt 2,17 (vor diesem Spiel 2,0). Allerdings hat er erst 6 Spiele geleitet, vielleicht ändert sich das ja noch. Es gab noch vor unserem Führungstor eine durchaus strittige Szene, bei de man – laut Sky-Kommentatoren auch hätte auf Elfmeter entscheiden können und der Einwurf, der unser 1:0 eingeleitet hat, hätte auch anders entschieden werden können. Und das sind sie, die Kleinigkeiten, aus denen sich schließlich Siege entwickeln.

Noch ein Aspekt zur aktuellen Heimschwäche von Rapid: Nehmen wir an, dass es tatsächlich so etwas wie ein stilles Übereinkommen zwischen den Schiedsrichtern gibt, das da lautet: “nur nicht nachgeben vor dominantem Heimpublikum”, dann könnte das durchaus die auffällige Heimschwäche von Rapid erklären.

Nun ist es aber so, dass die Grundausstattung eines Schiedsrichters so etwas wie Gerechtigkeitssinn ist. Wir haben bei einem Vortrag über das Schiedsrichterwesen einen Satz gehört, der sinngemäß gelautet hat, dass ein Schiedsrichter im Laufe eines Spiels genug Gelegenheiten hat, Fehlentscheidungen zu kompensieren. Wenn also auf der einen Seite in einer strittigen Szene ein Elfmeter (fälschlicherweise) nicht gegeben wurde, dann wird das möglicherweise auf der anderen Seite auch so gehandhabt, auch wenn man in beiden Fällen auch hätte anders entscheiden können. Gerchtigkeitssinn eben. Ein typisches Beispiel könnte das (verlorene) Heimspiel gegen St.Pölten gewesen sein. Was haben wir uns über das klare Foul im gegnerischen Strafraum aufgeregt und dabei übersehen, dass es in unserem eigenen Strafraum sogar zwei ähnliche Szenen gegeben hat.

Und das könnte – unbewusst – auch die Heim/Auswärts-Bilanz von Rapid beeinflussen. Man weiß, dass bei Heimspielen eher pingelig gegen die Heimmannschaft entschieden wird – unbewusst natürlich, also kompensiert man das bei den Auswärtsspielen. Warum nicht? Es hätte eine gewisse Logik, die sogar für die Schiedsrichter spricht.

Mannschaften mit einer Sonderstellung wie eben Rapid mit starkem Heimsupport müssen eben deutlich besser sein als ihre Gegner, um die “Vorspannung” des “Unparteiischen” zu übertreffen.

Ambiente

Das Stags-Head war gut besucht, die Freude über des Spielverlauf riesengroß.

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Rapid-LASK

1:2 (0:1)

Der fulminante Start von Rapid war viel versprechend, doch es kam anders.

Hier der Kommentar meines erfahrenen Sitznachbarn nach der ziemlich rüden Gangart der LASK-Spieler, die allesamt ohne Folgen geblieben sind: “Wiast sehn, die erste Gelbe kriegen wir”. Und so war es, in der 64. Minute wurde Christopher Dibon mit Gelb verwarnt, und die zahllosen gravierenden Vergehen der ersten Halbzeit, die den Spielfluss von Rapid unterbrochen haben, blieben gänzlich ohne Folgen.

Sitznachbarn

Das “einleitende” Foul von Marwin Potzmann erinnerte an so etwas wie an eine erste “Heldentat”, mit der man sich in der neuen Gemeinschaft als zugehörig anmelden will.

Es gibt Spiele – so wie dieses – in dem man den Eindruck nicht los wird, dass der Schiedsrichter eine Spielweise einreißen lässt, die im Fußball unüblich ist und die wir nicht sehen wollen. Und wenn eine Mannschaft wie heute der LASK versucht, auf diese Weise zum Erfolg zu kommen, wäre es am Schiedsrichter, das zu unterbinden.

Am besten gefiel mir der esoterische Kommentar unseres Trainers, der meinte, dass wir zu elft nicht verloren hätten. Man kommt mit solchen Aussagen ins Fantasieren, denn da fielen uns allen viele gute Entscheidungsalternativen ein, für die niemand einen Wahrheitsbeweis antreten muss. Im Kaffeesudlesen sind wir stark!

Flaggenparade

Fans Im Sektor 12 versuchen, mit National-Flaggen, die Legionäre zu motivieren. Als Badji einen Ball behauptet und einen Corner herausgeholt hat, schwenkt man Flaggen des Senegal. Der Sektor 13 begrüßt Koya Kitagawa mit der japanischen Militärflagge (Kyokujitsuki).

Choreografie

Die Lords feiern in diesen Tagen ihr 15-jähriges Bestandsjubiläum und sie wählten das LASK-Spiel für eine großartige Show. In einem Facebook-Kommentar meinte ein Insider, das Spektakel hätte mehrere Zehntausend Euro gekostet. Mit diesen Choreografien ist Rapid national einsame Spitze und auch international muss man keinen Vergleich scheuen. Und der Verein weiß, was er an diesen Organisationstalenten im Block hat.

Ich besuchte die Nord-Tribüne, um ein Transparent abzumontieren. Die vielen Familien haben einen prächtigen Blick auf die West und die Kinder, die dort noch in der Obhut ihrer Eltern das Spiel verfolgen, sind – das kann man an ihrer Begeisterung ablesen – wohl die nächste Generation, die die Reihen des Block- West füllen wird.

Botschaften

“Wer die traditionellen Vereinsfarben ignoriert, überschreitet eine rosa Linie. Da gibt es keine Toleranz! Wir sind ja nicht der LASK!” (Tornados)

“Pudl Di ned auf Grubinettenbärm Du Heisl bist jo irgendwer!” (Lords)

“Wer feig mit Polizei direkt zum Gästesektor fährt, weiß wohl nicht: Wien ist stets empfehlenswert!” (Lords)

“Al tardini solo il Parma!” (Tornados)

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Rapid-LASK

0:1 (0:0)

Ein Spiel von der Sorte “déjà vu”. Rapid glücklos vor dem Tor. Murg, Alar, Pavlovic und Potzmann, alle hatten sie gute Einschussmöglichkeiten gehabt, aber gelungen ist es nicht, das Tor.

Und wäre es gelungen, wir würden die Dinge gleich viel entspannter sehen! 

Dass nach dem 1:0 – ich denke der Schuss war haltbar, vielleicht war dem Tormann etwas die Sicht verstellt – die Linzer mehr Räume vorgefunden haben, ist nicht weiter verwunderlich, und das war nicht einmal so sehr eine Schwäche, sondern mehr eine Folge der Reaktion auf das Gegentor.

Während also die Mannschaft ziemlich unschön ausgepfiffen wird, gibt es für Richard Strebinger einen Abgangsapplaus.

Richie, man of the lost match

Florian hat es auf den Punkt gebracht: Noch nie seit wir Spiele von Rapid besuchen, haben wir eine so erfolgsarme Phase erleben müssen. Der Canadi-Effekt von vor zwei Jahren scheint sich zu wiederholen, dass nämlich auch der als “Messias” geholte Retter, nichts bewegen kann und sich mit Durchhalteparolen über die Pressekonferenzen retten muss.

Gogo und Didi

10 Spiele unter Didi sind gespielt, und was hat das gebracht?

1,1 0   N   Didi  lask
0 N Didi wolfsberg
1 U Didi villarreal
1 U Didi scraltach
3 S Didi wolfsberg
3 S Didi admira
0 N Didi villarreal
0 N Didi hartberg
3 S Didi mattersburg
0 N Didi glasgowrangers
1,3 0 N Gogo stpölten
3 S Gogo mattersburg
0 N Gogo redbullsalzburg
3 S Gogo spartakmoskau
0 N Gogo austria
1 U Gogo sturmgraz
0 N Gogo fcsb
3 S Gogo innsbruck
3 S Gogo fcsb
0 N Gogo lask

Didi liegt mit 1,1 Punkten noch hinter den 1,3 Punkten von Gogo. Nicht einmal einen kleinen Ruck kann man verspüren. Der Trainerwechsel hat gar nichts gebracht, liebe Mitregenten vom Block-West! Er hat nur viel, viel Geld gekostet. Religiös motivierte Entscheidungen sind ziemlich irrational. Grünes Blut allein dürfte also auch nicht genügen, denn wenn der frühere Trainer einen negativen Einfluss auf das Spiel von Rapid gehabt hätte, müsste man das heute sehen. Aber man sieht es nicht, im Gegenteil!

Der Trainerwechsel hat uns also nur gezeigt, dass Gogo nicht der Schuldige für den geringen Erfolg gewesen sein kann. Sollte es Didi gelingen, das Ruder herumzureißen – etwas, das immer unwahrscheinlicher wird – dann wollen wir ihm das wirklich wünschen. Aber das hätte Gogo bei etwas mehr Geduld auch geschafft. Jetzt müssen wir sie ja auch haben, die Geduld.

Und Druck auf jemanden auszuüben (wie es der Block auf das Präsidium getan hat), verleitet leich zu unüberlegten Entscheidungen. Das ist ja auch bei den Spielern so. Spielzüge, die im Training traumwandlerisch sicher gelingen, tun selbiges unter Druck eines Gegners. Ich selbst hätte nicht gedacht, dass das Präsidium diesem Druck des Blocks nachgeben würde und beim Spiel gegen St Pölten Gogo kündigt. Genauso gut könnte man Didi kündigen, weil er gegen den LASK verloren hat, es ist eine identische Situation (Heimspiel gegen einen der Top-Drei-Mannschaften).

Wieder einmal hat man einen verdienstvollen Trainer abserviert! Überlegt einmal, was Gogo dem Verein gebracht hat! Die Teilnahme am internationalen Bewerb, nach einem Katastrophenjahr, den Einzug in die Gruppenphase und wir sind noch im Cup-Bewerb. 

Dass es also in der Liga nicht gut läuft, das liegt – wie wir soeben erleben – nicht am Trainer. Das Publikum hat den nächsten Schuldigen rasch ausgemacht – wie man an den Pfiffen nach dem Spiel hören konnte: die Spieler sind schuld – außer einem, dem Tormann, nein der nicht, der sei OK. 

Wir wollen alle mehr, aber leider scheint nicht mehr möglich zu sein. Auch, wenn man als nächsten Schuldigen an der sportlichen Misere den Sportdirektor nennt. Schauen wir doch einmal auf seine Transferbilanz der vorigen Saison. Weit konnte er mit den Einkäufen nicht hüpfen, denn das erwirtschaftete Geld wurde nicht in Spieler, sondern in das System Rapid gepumpt, um eine positive Bilanz zu ermöglichen. Leider kennen wir solche Zahlen der anderen Vereinen nicht, aber man hat den Eindruck, als würden kleinere Vereine eine fast bessere Transferbeweglichkeit haben als es Rapid hat. Rapid bietet hohe Gehälter, scheint sich aber bei den Transfers am Niveau eines “Dorfklubs” zu bewegen. 

Was kann man tun?

Man kann pflegen, für das Rapid steht: für Gemeinschaft und für Kampf. 

Das gilt nicht für den Block, denn der steht eher für Separatismus. Separiert vom Verein, separiert von der Realität. Der Block ist gut für Gemeinschaft im Block, weniger gut für eine Gemeinschaft mit der Mannschaft und schon gar nicht für eine Solidargemeinschaft mit dem Verein. Fast eine Art Abbild der heutigen politischen Verhältnisse. Reichsbürger, das neue Sozialmodell.

11 Freunde sollt ihr sein ist der Titel eines berühmten Jugendbuchs und ebenso viele wären an diesem Nachmittag fast am Lackner-Tisch erschienen: 

Friedrike, Gregor (Grün-Weiße-Distel), Dieter, Franz, Peter, Janine, Arnold, Florian, Hannes.  Entschuldigt: Christoph, kam später: Christian

Unser Kampf gilt der Vernichtung des Alkohols, sowohl vor und mehr noch nach dem Spiel zu empfehlen:

Vernichtungsfeldzug
Vereinigte Fußballkompetenz: Viktor, Christian und Karl

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LASK-Rapid

0:2 (0:1)

Ich kann mich an ähnliche Spiele erinnern, die mit einem Remis endeten oder gar verloren gingen. Und diesen verlorenen Punkten trauerten wir nach und wären froh gewesen, doch in einem dieser Spiele ein Tor “erzwungen” zu haben – wegen der Punkte warads gewesen! Wir dachten damals nicht, den Trainer dafür verantwortlich zu machen.

Sogar nach dem heutigen Sieg in Linz kommt der Trainer nicht aus der Kritik, zumindest nicht in meiner Facebook-Timeline. Hier eine Kostprobe, gepostet unmittelbar nach dem Spiel (vergessen wir einmal die Rechtschreibung):

Dabei sehe ich ohnehin wenig von solchen Postings, weil ich darauf nicht reagiere. Gar nicht auszudenken, was man da vorgesetzt bekommt, wenn man da einmal auf “Like” klickt oder es gar teilt. Ja, ohne grün-weiße Vergangenheit hat man es schwer in der netten Rapid-Familie! 

Natürlich hätten wir das Spiel in ebendieser Höhe auch verlieren können, Chancen dazu hätte es beim Gegner gegeben. 

Aber durch die Ausfälle von Galvao, M. Hofmann, Joelinton, Szanto und Boli war die Aufstellung für den Trainer gar nicht so einfach. Müldür wäre zwar ein geeigneter Ersatz für Galvao gewesen, er hat aber noch keine Spielpraxis mit der Mannschaft, also musste Dejan gemeinsam mit Sonni in die Innenverteidigung. Thanos Petsos ersetzte Dejan im Mittelfeld und brillierte dort mit einem wuchtigen Freistoß, der leider von der Latte zurück ins Feld sprang; es wäre wohl das Tor der Runde geworden. Ob jetzt diese Notlösung in der Aufstellung ein Grund dafür war, dass der LASK in der ersten Hälfte so dominieren konnte, wer weiß das schon, und warum es dann in der zweiten Halbzeit deutlich besser funktioniert hat, weiß man ebenso wenig. 

Nehmen wir einmal an, durch irgendeine Zufälligkeit wäre in dieser Saison Didi statt Gogo auf der Rapid-Trainerbank gelandet und die Ergebnisse wären zufällig dieselben gewesen, die wir auch erlebt haben. (Statt Didi kann man auch andere Namen mit Rapid-Vergangenheit einsetzen). Ich denke, dass man in diesem Fall den ungeheuren Erfolg gefeiert hätte, dass man gegen den Aufsteiger, der ja bekanntlich nie ein einfach zu spielender Gegner ist, alle vier Saison-Spiele gewonnen hat. Immerhin haben in Pasching alle anderen Großvereine zumindest bei einem Spiel die Punkte abgeliefert. 

Public Viewing in der Rekordmeisterbar

Wegen der beeindruckenden Siegesserie des LASK und der Niederlage in Graz versammelten wir uns mit wenig Zuversicht in der Rekordmeisterbar am Tisch “Pokalsieger 1969” und die Stimmung war während der ersten Halbzeit tatsächlich an einem Tiefpunkt. Das Hätti-Wari des Fußballs – bezogen auf die Aktionen unserer Mannschaft – hatte Hochsaison. Aber insgesamt war das Spiel sehr spannend und das überraschende Führungstor vor der Pause lockerte die Stimmung auf und die zweite Halbzeit verlief dann schon viel entspannter. Nach dem Spiel genehmigten wir uns noch eine Runde rotes Zwickl und entließen die Besatzung der Rekordmeisterbar Alex und Steffi in das wohlverdiente Wochenende. Danke an alle für den netten und schließlich doch recht erfolgreichen Nachmittag. 

vlnr: Karl, Florian, Arnold, Gregor, Julian

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Rapid-Viertelstunde vom 2018-05-04 19:15

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Rapid-LASK

2:0 (1:0)

Deutlich drückt die Statistik die Kräfteverhältnisse aus:

RAPID LASK 
   2    0  Tore
  54%  46% Ballbesitz 
  22   12  Schüsse
   9    3  Eckbälle
   2    2  Abseits
  17   15  Fouls
   2    6  Gelbe Karten

Es war ein rundherum zufriedenstellendes Spiel. Dass Rapid nicht nur überlegen war, sondern auch Stürmertore erzielte, hätten wir in der Vergangenheit schon oft in dieser Form sehen wollen. Umso mehr freuen wir uns mit Georgi Kvilitaia, dass ihm zwei tolle Tore gelungen sind. Und dabei es fühlte sich das Spiel in der Hälfte schon so an als würde sich Rapid durch den Aluminiumtreffer weiter als Weltmeister der Fast-Tore verbessern und nicht durch Zählbares. Glücklicherweise kam es anders. 

Der Schiedsrichter

Mit Christopher Jäger begrüßen wir als Schiedsrichter einen wahren Rapid-Freund. Von bisher 12 Spielen die Herr Jäger geleitet hat, wurden 10 gewonnen, eines war Unentschieden und eines (Cup-Aus gegen die Admira, 2015) wurde verloren. Er bestätigte die Statistik, aber bei seinen Entscheidungen hatten wir nicht den Eindruck, als würden sie irgendwie zu Gunsten von Rapid ausfallen, im Gegenteil. Auch sollten wir solche Statistiken, die auf 12 Spielen beruhen, nicht überbewerten. Aber der Mensch freut sich, wenn die Karten der Zahlen auch einmal richtig liegen.

Prognosen vor dem Spiel

Die Quoten von tipico: 2,2 : 3,2 : 3,4.

Rapid-Fans prognostizieren in abseits.at “Glasner wird das Trainer-Duell gewinnen”.

Prophet zu sein, ist ein Geschäft, dessen Schwierigkeitsgrad zuweilen nur vom Fußball übertroffen wird. Man kann aus dieser Prognose das mangelnde Vertrauen des Anhangs in so ziemlich alles herauslesen, vor allem auch geringes fußballerisches Verständnis, denn es wurde ja im Februar nicht verloren, weil man schlecht gespielt hätte. Sogar die Quoten drücken das fehlende Vertrauen des Anhang aus, waren sie noch vor dem Derby 1,45 : 4,0 : 6,0 verrückt optimistisch und jetzt, vor dem LASK-Spiel unverständlich pessimistisch. 

Freistöße

Das folgende Bild zeigt eine Freistoß-Situation in der zweiten Hälfte in der zweiten Hälfte. Rapid ist die angreifende Mannschaft. Alle Spieler sind auf kleiner Fläche am Strafraum versammelt:

 

Als Angreifer sollten wir gar kein Interesse an einem dicht besetzten Strafraum haben. Sollte man nicht Spieler in die rot markierten Bereiche abstellen, um die Verteidiger in ein Dilemma zu versetzten? Bleiben die Verteidiger in der Mitte stehen, dann können die außen stehenden Angreifer den Ball bekommen und die Verteidigung von der Seite aufreißen (grün). Folgen sie den am Rand stehenden Angreifern im Sinne einer Manndeckung, entsteht in der Mitte mehr Platz.

Ich finde, dass eine Versammlung aller Spieler in der Mitte der Angreifer den Vorteil vergibt, die Kette der Verteidiger auseinander zu ziehen. Wenn alle in der Mitte stehen, sind die Verteidiger im Vorteil.

Choreografie

Vor dem Spiel wurde gebetsmühlenartig nach Steffen Hofmann gerufen und der Trainer hat den Chor nicht überhört und Steffen in der Schlussphase ins Spiel gebracht. Hier eine laut beklatschte Aktion, ein Corner, getreten von Steffen Hofmann. Wir sollten das genießen!

Statt einer Choreografie gab es viele Transparente aus dem Rapid-Fanblock:

“Es fehlt Rapidgeist und -mentalität.
Auf der Trinüne sitzt einer, der weiß wie’s geht!
Steffen in die Startelf”

An die Gäste aus Linz gerichtet war: 

“Die Fresse groß, die Eier klein,
Abschaum ja, Stahlstadt, nein!”

“In der Hausverbote-Lotterie zeigt der Gartler sein Genie…
…doch reine Willkür und volle Härte zeugen nicht von großer Stärke!”

“Blumen und Punkte verschenken,
die letzte Legende versenken
GmbH 1 – SCR 0″

und aus dem LASK-Fanblock:

“21.2.2016 – Brate siehst Du was passiert?
Tränen, Siege, Heldentaten – der LASK regiert”

Der Autor Franz ist ein Fan von Steffen Hofmann seit er bei Rapid spielt. Wir haben dies in einer eigenen Seite für Steffen Hofmann dokumentiert. Es kann sein, dass ein anderer Trainer Steffen in seinem letzten Jahr als Spieler etwas häufiger eingesetzt hätte (um den Fans zu gefallen). Aber wären wir selbst Trainer, dann müssten wir auch entscheiden zwischen dem Einsatz junger Spieler, die mit jeder Spielminute mehr Erfahrung sammeln können und längerfristig zum Steffen von morgen reifen können und dem Einsatz eines alten Spielers ohne Perspektive, ganz egal wie seine Verdienste gewesen waren, denn seine Leistungen von gestern schießen heute keine Tore mehr. Und diese wenigen Einsätze sind keineswegs eine Geringschätzung seiner früheren Leistungen!

Wir haben bei dem Spiel gegen den LASK drei Top-Spieler vorgegeben: Stefan Schwab, Louis Schaub und Steffen Hofmann.(weil ja Steffen laut Forderung des Blocks in die Startelf gehört. Gibt es nicht Hoffnung, dass wir mit einer derart geschwächten Mannschaft klar gewonnen haben gegen einen LASK, der mit drei Siegen in die Frühjahrssaison gestartet ist und dabei unseren Stadtrivalen auswärts klar besiegt hat? Unsere Zukunft sind Ljubicic, Mujakic, Murg und Schobi! Und Steffen unser Ehrenkapitän!

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Aktuelles

  • Zu einer interessanten Diskussion lädt der Klub der Freunde für Montag, 26.2. 19:00 (Einlass ab 18:30) mit Fredy Bickel, Goran Djuricin und Thomas Hickersberger. Ortsunkundige Interessenten rufen 0677-1899 5070 (Franz).

Abseits vom Fußball

LASK-Rapid

1:2 (0:2)

Für mich war Stefan Schwab der Mann des Spiels. Erfreulich außerdem die Formsteigerung von Veton Berisha, der am zweiten Tor wesentlich beteiligt war und auch in einigen anderen  Szenen die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zog. Und noch einer war ein “Mann des Spiels”: Richard Strebinger! Das Gegentor konnte er nicht verhindern. Es entstand aus einem unkontrollierten Abpraller, aber warum “Mann des Spiels”?

Warum war der LASK in der zweiten Halbzeit so überlegen? Ein Grund war natürlich, dass hier nichts mehr zu verlieren war und man alles nach vorn geworfen hat, um den Rapid-Sieg zu verhindern. Dass das in dieser Vehemenz möglich war, geht schon auf die Platzwahl zurück, die der LASK gewonnen hat und daher die Spielrichtung in der entscheidenden zweiten Halbzeit zum eigenen Anhang gerichtet war (auch Rapid entscheidet sich bei Losglück immer für diese Richtung). Das ist sowohl für die angreifende Mannschaft motivierend und ermöglicht auch dem Publikum mit der Wurf von Feuerzeugen und Bierduschen den gegnerischen Tormann zu verunsichern. Genau das ist auch geschehen, aber Richard Strebinger tat, als würde er das nicht bemerken. Und das, obwohl wir spätestens seit Raphael Holzhauser wissen, dass man solche Situationen bis zu einem Spielabbruch provozieren kann. Diese Coolness unseres Tormanns muss erwähnt werden.

Waldstadion

…oder TGW-Arena: Meine erste Assoziation war eigentlich “Französischer Hochgeschwindigkeitszug” aber man sieht, dass die Französisch-Kenntnisse bei Nichtbenutzung verblassen, denn der schreibt sich ja “TGV”, nur ausgesprochen wird es gleich. Der Schnellzug ist es daher nicht; der Namensgeber ist die “TGW Logistics Group“.

Ambiente

Über die Art des Kartenverkauf in Pasching wurde im Beitrag “Mindeststandards” schon berichtet. Im ersten Ärger wurde auch an die Bundesliga geschrieben (Brief als Kommentar zu der Webversion des Beitrags). Die Kernaussage der Antwort: Die Bundesliga könne nichts vorschreiben, was nicht durch alle 20 an der Bundesliga beteiligten Vereine mehrheitlich beschlossen wird. Also muss man die sonderbare Handhabung des Ticketing durch einige Vereine weiter erdulden. Die einzig richtige Antwort wäre: nicht hinfahren.

Wir wir auch erfahren haben müssen gewisse Minimalanforderungen gegeben sein, zum Beispiel Waschräume. Wie die dann ausgestattet sind, obliegt dem Verein. Aus dem Bericht eines Immer-Auswärtsfahrers wird über überschwemmte gemeinschaftliche Latrinen im Waldstadion berichtet, die die Freude zu weiteren Fahrten solcher Art nicht gerade heben.

Die spontane Antwort eines gegenüber solchen Veranstalters wehrlosen Anhängers war, dass man dem selbsternannten “Dorfklub” eben am Spielfeld werde zeigen müssen, “wo der Bartl den Most holt”. Und so war es auch. In einer überzeugenden ersten Halbzeit konnte man einen ausreichenden Vorsprung herausspielen, der dann trotz massiver Gegenoffensive des LASK zum Sieg gereicht hat.

Wir verbrachten das Spiel in einer angenehmen Atmosphäre in der gut besuchten Rekordmeisterbar und wurden dort wie VIP-Gäste bewirtet. Wir, das waren Arnold, Florian, Franz, Gregor und Mario.

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Tabellensituation

Der Höhenflug von Rapid hält an, aber leider zeigten sich unsere beiden direkten Konkurrenten im Sonntagsspiel nicht auf Augenhöhe. Durch das 5:0 in Salzburg konnten wir zwar gegen Sturm Boden gut machen, doch gegen RB bleibt ein deutlicher Abstand, den es zu verringern gilt. Das gefühlt gute Mannschaftsklima könnte einen solchen Erfolg ermöglichen.

Rapidviertelstunde vom 17.11.

  • In Memoriam Ernst Happel
  • Bei den First Green Ladies
  • Der neue Geschäftsbericht
  • Der Happel Kaffeehaus-Talk
  • Christopher Dibon Interview
  • Link zum Video

Rapid II-St.Pölten 1:2 (1:1)

Fast schon zu erwarten war, dass “unser Mann bei St.Pölten Junors”, Maximilian Entrup auch gegen uns seine Torserie fortsetzen würde. Schließlich hat es gegen die motivierter agierenden St.Pöltner nicht zu einem Punktgewinn gereicht.

Wenige Zuschauer, aber ein prominenter Gast: Rudi Flögel, und das nicht zufällig, denn er wollte sicher sehen, wie weit sein Sohn Thomas die St. Pölten Juniors entwickelt hat.

Bei diesem letzten Spiel unserer Nachwuchsmannschaft schenkte uns Gerhard eine gut aufteilbare Sektflasche. Was man dabei wissen muss, ist, dass man die Flasche am Boden öffnet. Weiß man das nicht, muss man den Inhalt später vom Boden aufheben. Wegen des festen Inhalts geht aber dabei nichts verloren. Danke Gerhard, im Namen derer, die schon wieder an Gewicht zugelegt haben. Wir freuen uns schon auf die kommenden Spiele von Rapid II im Frühjahr.

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Rapid-LASK

1:0 (1:0)

Immerhin hat der LASK als bisher einzige Mannschaft einen Punkt aus Salzburg mitgenommen und daher kann man diesen Sieg durchaus hoch bewerten. Und in der ersten Halbzeit war auch die Überlegenheit von Rapid ziemlich klar.

Das Zittern in der zweiten Halbzeit ist vorbei, die Punkte bleiben in Hütteldorf.

Am Vergleich statistischer Daten über das Spiel sieht man, dass die Überlegenheit von Rapid der ersten Halbzeit (65% Ballbesitz) in der zweiten Halbzeit deutlich auf die Seite des LASK gewechselt ist. Wie kommt das? Es hat Rapid früher ausgezeichnet, gerade in der zweiten Halbzeit “nachlegen” zu können. Aber wer weiß schon, was genau Spieler und Trainer in der Pause vereinbart hatten. Für uns Zuschauer hatte das Spiel den Charakter einer “Zitterpartie” bis zum Schluss.

Ich habe den Eindruck, als wäre Rapid immer noch nicht in seiner neuen Heimat angekommen. Es ist ja nicht nur das neue Stadion; der Personalstand hat sich enorm erhöht und die Professionalität macht sich in allen Bereichen bemerkbar.

Dazu kommt, dass für alle unsere Gäste dieses Auswärtsspiel in einer Kulisse stattfindet, die ihresgleichen sucht und die Motivation des Gegners auf einem hohen Level hält. Wir haben eine “grüne Hölle” geschaffen, allerdings schmoren wir noch selbst darin.

Drumherum

Die schöne Choreografie “40 Jahre Block West” erinnert uns an die Eröffnung des Hanappi-Stadions im Jahr 1977. Es war sicher ein ausreichend wenig aufregendes Sujet, sodass in der kommenden spielfreien Zeit nicht viel darüber gesagt werden wird.

Auch das Einklatschen der Rapid-Viertelstunde wurde eindrucksvoll beleuchtet:

Hans mit seinem old-style Fan Club Speising

Nun, was den old-style angeht, kann der “Klub der Freunde des S.C. Rapid” durchaus mithalten, fast könnte man sagen, dass er in dieser Disziplin unschlagbar ist. Umso überraschender ist das Transparent, das der Autor als völliger Neuling in solchen Aktionen etwas dilettantisch unter dem Stadiondach befestigt hat. Aber beim nächsten Mal wird es nach einem EInkauf im Bauhaus schon besser gehen.

Das Bemerkenswerte an dem Transparent: es ist ganz neu, ruhte aber jahre-, wenn nicht sogar jahrzehntelang im Vereinslokal – unbenutzt.

Seit nunmehr 10 Jahren sitzen wir im Stadion hinter “den Gärtnern”; im Hanappi-, Happel- und nun auch im Weststadion. Da sie sich jetzt auch in die Liste der Rapid-Sponsoren eingetragen haben, und daher viele Spiele im VIP-Klub erleben, sehen wir uns nicht mehr so häufig; und wenn, dann gibt es ein Erinnerungsfoto – so wie hier:

Presse Post Scriptum

An den Eingängen des Stadions verteilte der Block West den bereits am vergangenen Montag veröffentlichten “Offener Brief von Rapids Block West“. der von den Zuschauern durchaus mit Interesse und Sympathie gelesen wurde. Auch während des Spiels dominierte das Thema “Presse”.

Mit Applaus des Block West begleitet, hissten die LASK-Anhänger das Spruchband:

“Aus Becherwurf wird Attentat und fertig ist das Titelblatt! Scheiß Presse!”

Auch der Block West hatte einiges zum “Nachlegen”:

  • “Österreich raus aus Hütteldorf”
  • “Gegen die verlogene Presse”
  • “Die Presse lügt” (2x)

Die gemäßigten Blätter nutzten die Gelegenheit, in gelungenen Interviews etwas hinter die Kulissen des Blocks zu blicken:

Nach dieser Woche habe ich den Eindruck, als ginge ein Punkt an den Block West. Interessant ist die Beobachtung von Stefan Singer, dass eine gewisse Ähnlichkeit bei den Anliegen der Presse und des Blocks besteht, weil beide Aufmerksamkeit brauchen und beide in ihrer Wortwahl nicht gerade zimperlich sind.

Einladungen zur Mitgliederversammlung

Probeweise wurden auf der Ost-Tribüne 120 Flyer für den “Klub der Freunde des S.C. Rapid” verteilt.

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