Rapid-Genk

Rapid-Genk

0:1 (0:0), 18.400, Kristo Tohver (EST)

Der „Stadion-Dress-Code“ (Fahnen am Stadiondach) enthält auch die Fahne „Respect“, eine Aktion der UEFA, die alle Beteiligten, auch die Zuschauer, zur gegenseitigen Achtung auffordert. Unser Mannschaft nahm in der ersten Halbzeit das Wort allzu wörtlich und brillierte eher in der Defensive und konnte sich nur wenig von den gegnerischen Angriffen befreien.

Doch in der zweiten Halbzeit, etwa ab der 55. Minute, wachte Rapid auf, legte den anfänglichen Respekt ab, konnte das Spiel offen gestalten und auch einige Torchancen herausarbeiten. Nach einem Corner kam es dann aber doch zu einem Treffer für Genk. Doch der VAR entschied auf Abseits – die Freude auf den Rängen war groß.

Bei diesem Spiel stand die Verteidigung im Rampenlicht, allen voran Leo Greiml. Bei einer seiner heroischen Verteidigungsaktionen in der 82. Minute wurde er wegen einer Verletzung durch Kevin Wimmer ersetzt und bekam für die Attacke auch noch eine gelbe Karte.

Etwa in der 90.Minute kam es zu einer Großchance für Rapid, die aber unsere Stürmer leider – wie so oft in letzter Zeit – verstolpert haben. Die Strafe folgte auf dem Fuß. Rapid war in der Verteidigung „unsortiert“ und fing sich einen Konter ein und der baumlange Mittelstürmer von Genk, von dem bis zu diesem Zeitpunkt eher keine besondere Gefahr ausging, konnte die Situation ausnutzen und erzielte das „Golden Goal“, das uns wenige Augenblicke vorher versagt blieb.

Stimmung

Es lief schon einmal besser. Nach der erfolgreichen Vorsaison konnte Didi den Punkteschnitt über den seines Vorgängers Gogo (1,73) heben. Doch nach dem verpatzten Auftakt in der aktuellen Saison sank der Punkteschnitt auf 1,68 Punkte pro Spiel (vor dem Spiel gegen RB), ein Wert, bei dem sein Vorgänger längst gehen musste. Doch unser Didi hat viel Kredit bei den Fans und seine Stellung scheint einzementiert.

In einem Interview mit laola1.tv sagt Filip Stojkovic „Für mich selbst steht der Spaß mit der Mannschaft, speziell mit einer jungen Mannschaft, im Vordergrund. Es muss gute Stimmung herrschen, damit dann am Platz alle hundert Prozent geben können“. Könnte das indirekt bedeuten, dass derzeit eben keine gute Stimmung herrscht, und was wäre der Grund dafür?

Wir bemerken eine gewisse Lustlosigkeit der früheren Leistungsträger und Torgaranten und Didi meint, man müsse der Mannschaft Zeit lassen! Wir Zuschauer können das nicht ganz verstehen, hat sich doch die Mannschaft dank der Bemühungen des Sportdirektors praktisch nicht geändert. Es sind fast dieselben Spieler. Die Wechsel waren Grüll statt Ritzmaier und Ljubicic statt Ljubicic, beide sind aber positive Ausnahmen vom allgemeinen Leistungstief. Der Neue, Marco Grüll, stellt seine Nebenspieler in den Schatten.

Und es gab durchaus abwanderungswillige Spieler, doch die Transfers wurden durch hohe Ablösesummen abgewehrt, in der Hoffnung, dass ein unverändertes Team auch in der neuen Saison eine gute Leistung abliefern würde. Beim Stammtisch wurden Zoki für diesen Schachzug gelobt. Doch konnte man durchhören, dass darunter die Motivation der betroffenen Spieler (gemeint waren wohl Ullmann, Kara und Fountas) gelitten hat. War das etwa ein Pyrrhussieg, bei dem der Sportdirektor etwas gut gemeint hat, es sich aber im Nachhinein als gravierender Nachteil erweisen sollte? Eine Saison mit einer unmotivierten Mannschaft, bei der sich der Unmut einiger Spieler auf die ganze Mannschaft übertragen hat?

Ambiente

Diesen Donnerstag könnte man als den letzten Sommertag 2021 bezeichnen; während der Abendstunden änderte sich der Wettercharakter, Regen setzte ein, es ist mit einem deutlichen Temperaturrückgang zu rechnen.

Es ist auffällig, dass der Kiosk von Tipp-3 seit der Corona-Pause nicht mehr gesichtet wurde.

Sichtlich erleichtert meldete sich Lukas wieder zurück am Stadionmikro. Lukas erzählte, dass sich die Infektion – dank der Impfung – wie eine Verkühlung angefühlt hat.

Sowohl der VIP-Flieger als auch der Eintagesflieger nach London wären bereits ausgebucht sind und im 2-Tages-Flieger nur noch Restplätze erhältlich.

Der Auswärtssektor war durchaus gut besetzt. Die belgischen Gäste meldeten sich lautstark an.

Der Block-West zeigte sich von seiner besten Seite und leitete das Spiel mit einer eindrucksvollen Fahnenchoreografie ein. Ein nicht weiter erklärtes griechisches Spruchband wirkte eher verwirrend und deplatziert.

Lange nicht mehr Ähnliches gehört wie die „Leo“-Rufe bei der Auswechslung von Leo Greiml.; für uns der beste Spieler am Feld, und – wer weiß – vielleicht wäre mit ihm in der Schlussphase das Gegentor gar nicht gefallen.

Bilder

Leider sind alle 100 Bilder dieses Tages Opfer einer defekten SD-Karte geworden, und die wenigen Bilder stammen aus den Facebook-Profilen von Helmut Hasenburger und Jochen Lehner.

Foto Helmut Hasenburger

Links

Rapid-Admira

Rapid-Admira

1:2 (1:0), 16.600, Eisner

Nach 9 Siegen gegen die Admira in Folge setzte es heute die erste Niederlage seit Februar 2018.

Wir erlebten ein ausgeglichenes Spiel mit zwei Stangenschüssen von Rapid – bezeichnend für das Spiel. Die Tore fielen nach Standards, zwei direkt verwandelte Freistöße und ein Tor nach einem Eckball. Rapid war feldüberlegen; es ergaben sich einige Möglichkeiten, die – wie so oft – nicht in Tore umgemünzt werden konnten.

In verschiedenen Interviews mit Rapid-Verantwortlichen meint man, den Kader mit der höheren Qualität zu besitzen. Das nützt aber so wenig wie 500 PS auf Glatteis, wenn also die Spieler ihre PS nicht auf den Rasen bringen – warum auch immer. Der beste Spieler am Platz war nicht etwa ein Stammspieler, sondern der aus Ried geholte Marco Grüll. Seine Stürmerkollegen sind nur mehr eine Light-Version bezogen auf das Vorjahr.

Schiedsrichter

Über Schiedsrichter Ebner kann man noch nicht viel sagen. Er leitete bisher vier Spiele, die Bilanz ist ausgeglichen S : U : N = 1 : 2 : 1. Bei der Bewertung seiner Spielführung darf man sich nicht von der Reaktion des Heimpublikums beeinflussen lassen, aber natürlich war das Foul, das zum Ausgleich der Admira durch einen Freistoß führte, etwas, das der VAR hätte überprüfen müssen, aber solche Überprüfungen werden nicht angezeigt, sodass man als Zuschauer den Eindruck hat, dass der VAR in dieser Situation nicht aktiv war.

Tor der Admira aberkannt

Ein weiter Out-Einwurf der Admira führte zu einem Tor, weil der Ball über den falsch postierten Strebinger sprang. Aber das Tor wurde nicht gegeben, weil ein Tor nach einem Einwurf nicht zählt.

Tor zum 1:2 nach VAR-Entscheidung

Das Tor zum 1:2 wurde vom Linienrichter zunächst als ein Abseitstor bewertet, die Überprüfung durch den VAR ergab aber keine Abseitsstellung. Man muss nicht lange raten, wer am VAR gesessen ist: Manuel Schüttengruber.

Einige Minuten danach wurde ein Foul an Grüll im Strafraum der Admira nicht weiter geprüft (oder wurde die Prüfung nicht angezeigt). Das Publikum wäre beruhigt, wenn das Ergebnis auf der Stadionanzeige kommuniziert werden würde.

Ambiente

Fanfreundschaft

Der Block-West feierte 20 Jahre Fanfreundschaft mit Venezia Mestre mit dem Spruchband. „20 anni Venziamestre e Rapid Vienna“ und „Seit 20 Jahren… Fratelli“ (Brüder).

Roman vertritt Lukas

Wegen einer Corona-Erkrankung von Lukas kam Roman Dallamassl (Sprecher bei Radio 88,6 und Stadionsprecher von Rapid II), zu seinem „ersten Einsatz“ bei einem Spiel der Kampfmannschaft und nach dem – wie er selbst sagte – Abschütteln der ersten Nervosität, hat er das Spiel bravourös angesagt. Lukas meldete sich per Video-Schaltung aus dem Waldviertel von der Vidiwall und verkündete im Dialog mit dem Publikum die Mannschaftsaufstellung.

Wir wünschen Lukas eine rasche Genesung!

Tag der Mitglieder

Jedes Mitglied konnte für diese heutige Begegnung zwei Freikarten erwerben. Wir, (Franz, Florian, Silvia, Marcel und Ferdinand) begrüßten Karl, Ingrid, Tina, Ferdinand, Miguel, Joachim, Georg, Elnaz, Saeed und Gerhard als Gäste dieser Mitgliederaktion.

Die Besucherzahl von 16.600 liegt daher auch etwas über dem Schnitt der letzten Heimspiele gegen die Admira. Nur die ersten vier Admira-Spiele im Allianz Stadion waren besser besucht.

Kreuz-Stehtische

Neu war, dass am Stadionvorplatz Kreuz-Stehtische zum Verweilen einluden und auch intensiv genutzt wurden. (siehe Bilder bei den Links).

Bild (Auswahl)

Margit, Marianne, Erich, Arnold; Viktor, Arnold, Herbert;
Choreografie „20 anni Veneziamstre Rapid Vienna“; TFWF, „The Green White Family“
Janine, Elnaz, Saeed; Facebook-Profil von Roman Dallamassl

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Rapid-Ried

Rapid-Ried

3:0 (1:0), 14.400, Christopher Jäger

Es brauchte viele Versuche und fast eine dreiviertel Stunde, bis mit einem akrobatischen Schuss von Marco Grüll das 1:0 gelang. Diese Akrobatik war auch nötig, denn Tormann Şahin-Radlinger war toll in Form und lenkte so manches gefährliches Geschoß über das Tor.

Danach schien es etwas leichter zu werden, denn Ried versuchte, den Ausgleich zu erzielen und Rapid konnte in die sich bietenden Räume vorstoßen. Mit zunehmendem Spielverlauf stellte sich auch eine höhere Ballsicherheit ein; die „Kugel rollte“ besser. Die weiteren Tore erzielten Ercan Kara (ähnlich wie das erste Tor im Fallen erzielt) und Robert Ljubicic (Weitschuss, erstes Saisontor).

Sogar ein 4:0 hätte es noch geben können, doch sollte es nicht sein, und die Folge der 3:0-Heimsiege wurde daher fortgesetzt.

Schiedsrichter Christopher Jäger hat eine sehr rapid-freundliche Spielstatistik und mit diesem Sieg verbessert sich diese Statistik auch noch. Von 20 Spielen unter der Leitung von SR Jäger wurden 15 gewonnen, 2 waren unentschieden und nur 3 wurden verloren.

Ambiente

Das Spiel stand im Zeichen des Ablebens unseres Ehrenpräsidenten Rudolf Edlinger. Präsident Martin Brucker würdigte bei Spielbeginn die besondere Rolle von Rudolf Edlinger als den bedeutendsten Präsidenten der jüngeren Geschichte.

Gespielt wurde mit schwarzer Armbinde nach einer Gedenkminute und anhaltendem Applaus des Publikums.

  • Sitzplatzschweine: man bedeckte das Transparent in der ersten Halbzeit mit einer schwarzen Folie
  • Ultras: „Ruhe in Frieden, Rudi Edlinger – danke für alles!“
  • Tornados: „Danke, dass Du jahrzehntelang uneigennützig zum Ruhm Rapids beigetragen hast. Leb wohl, Ehrenpräsident Edlinger“
  • Lions: „Danke für alles, Rudi – Ruhe in Frieden“
  • Klub der Freunde: schwarzes Trauerband am Transparent.
  • (siehe EwkiL:Bilder)

Unzufrieden ist man mit dem Video-Schiedsrichter: „VARarscht wen anderen!“

Herzliche Grüße ins Erlauftal zu Franz und Claus, die sich sehr gefreut haben, mich wieder in alter Frische zu sehen.

Bilderauswahl

Video-Botschaft: „Ehrenpräsident Rudi Edlinger, Ruhe in Frieden“
Transparent des „Klub der Freunde“ mit Trauerflor.
Julian und David vor dem Stadion
Verabschiedung, wieder mit den Kindern der Spieler.

Links

Rapid-Luhnask

Rapid-Luhansk

3:0 (1:0), 10.300, Sandro Schärer (CH)

Was mir bei diesem Spiel spontan einfällt, ist der Titel des Buchs des Physikers Metin Tolan: „Manchmal gewinnt der Bessere“ und der Ärger von Ernst Dokupil über seinen Beruf: „Fußball ist ein Scheiß-Spiel“. Beides drückt aus, dass trotz aller Professionalität, die Anstrengungen nicht notwendigerweise zum Erfolg führen. Und was für die Akteure so frustrierend sein kann, ist das Erfolgsrezept des Fußballs.

Was hätten wir wohl gesagt, wären wir an Stelle der gut organisierten und athletischen Ukrainer gewesen? „Mehr Glück als Verstand!“ hätten wir gesagt. Es ist eben der Zufall, der die unangefochtene Hauptrolle in diesem Spiel hat und sichtbarer als in unserem Alltag in jeder Szene die Fäden führt.

So gut das Ergebnis ist, „durch“ ist Rapid noch nicht, insbesondere wegen der überheblichen Spielweise bei einem Vorsprung, die man etwa im Rückspiel gegen Famagusta nicht so gern gesehen hat. Und die Ukrainer werden beim Rückspiel ihre Qualitäten besser in Stellung bringen.

Alter Kad/Leg  Wert UEFA-Platz
 25,6  25/7   18Mio 92 Lugansk
 24,5  28/5   30Mio 97 Rapid

Foto

Erich und Arnold mit einem Museumsstück: Ein Schal vom Finale in Rotterdam 1985;
Florian, Arnold und Herbert. Was man hier nicht sieht: im ständigen Kampf mit dem Ordner, der meint, dass man da nicht stehen dürfe;
Keine Fahnen der Ukraine;
Tolle Choreografie der Tornados „Mit den schönsten Farben durch Europa – gebt alles für Grün-Weiß“.

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Rapid-WAC

Rapid-WAC

3:0 (1:0), 13.100, Harkam

Wenn uns jemand nach der ersten Viertelstunde des Spiels gesagt hätte, dass dieses Spiel gewonnen wird, hätten wir es nicht für möglich gehalten. Die Wolfsberger waren viel aggressiver, genauer im Passspiel und hatten in der Anfangsphase auch einige gefährliche Strafraumszenen zu verbuchen.

Als dann zu aller Überraschung Kelvin Arase ein Tor erzielte und nach quälender Wartezeit die unsichtbaren VAR-Akteure das Tor aberkannten, weil irgendwann vor diesem Tor ein Foul begangen worden sei, beflügelte diese gefühlte Ungerechtigkeit unsere Spieler derart, dass sie praktisch gleich in der Folgeminute mit der notwenigen Wut im Bauch in einem Energieanfall dieses 1:0 beim dritten Schussversuch nachholten. Schütze: Taxi Fountas.

Gewonnen war das Spiel natürlich noch nicht, doch in nur einer Minute erzielte wieder Taxi Fountas Treffer 2 und 3 und damit auch den Endstand.

Rapid spielte mit: Kelvin Arase · Jonas Auer · Taxiarchis Fountas · Srdjan Grahovac · Leo Greiml · Marco Grüll · Maximilian Hofmann · Benjamin Kanuric · Ercan Kara · Christoph Knasmüllner · Thorsten Schick · Lion Schuster · Richard Strebinger · Lukas Sulzbacher · Maximilian Ullmann · Kevin Wimmer

VAR

Das aberkannte Tor von Kelvin Arase war völlig korrekt. Aber dem Ballgewinn von Rapid an der Mittellinie dürfte ein Foul vorangegangen sein, das der Schiedsrichter übersehen hat, und erst bei einer Video-Wiederholung bestätigt hat.

Ambiente

Rapid ist eine Familie

Gleich drei Kinder von Spielern (Schick, Knasmüllner und Fountas) durften sich mit ihren Vätern verabschieden.

Für gute Fotos sind besondere Blickwinkel gefragt.

Daniel Widner (Red Ring Shots) ist erfinderisch bei der Suche nach den besten Blickwinkeln für seine Fotos. (Weitere Bilder auf https://www.facebook.com/redringshots/ und https://red-ring-shots.com/)

Janine, im Interview*)

RAPID-POST (aus der Stadionzeitung zum Spiel Rapid-WAC)

Warum bist du Rapid-Fan?

Mir wurde die Rapid-DNA bereits in die Wiege gelegt und seither gibt es für mich einfach keinen besseren Verein in Österreich.

Erstes Rapid-Spiel im Stadion?

An mein erstes Spiel kann ich mich noch sehr gut erinnern. Es war das Wiener-Derby 2009 im alten Weststadion.

Spieltags-Routine vor einem Heimspiel?

Wir treffen uns immer drei Stunden vor einem Spiel im Stags Head. Da wird gemeinsam gegessen, natürlich auch getrunken und das Spiel vorab besprochen. Dabei gehen wir auch immer mögliche Aufstellungs-Varianten durch.

Spieltags-Outfit?

Das ist bei mir immer das aktuelle Heimtrikot, Schals. Rapid-Ohrringe und ein Gummiarmband von Rapid. Bei Auswärtsspielen dann etwas dezenter (vor allem bei Spielen in Graz) – dennoch bin ich auch da immer in den Vereinsfarben gekleidet.

Schönster Rapid-Moment?

Mein schönster Rapid-Moment war bisher das Champions League-Qualiftkationsspiel in Lemberg. Die Stimmung war unglaublich, obwohl wir letztendlich leider verloren haben. Nach dem Schlusspfiff kamen dann auch mir die Tränen, weil die Mannschaft es sich einfach verdient gehabt hätte.

Rapid-Legende, die dich am meisten beeindruckt hat?

Da fällt mir sofort nur ein Spieler ein: Alfred Körner.

Aktueller Lieblingsspieler und warum?

Unser derzeitiger Kapitän Christopher Dibon. Weil er mittlerweile zu den arriviertesten Spielern im Kader gehört und in der Vergangenheit immer unter Beweis gestellt hat. dass er trotz einiger Rückschläge nicht unterzukriegen ist. Er ist ein unglaublich sympathischer Mensch, der zudem stets sehr ehrlich ist und sich kein Blatt vor dem Mund nimmt.

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*) Janine ist Vorstandsmitglied beim „Klub der Freunde des S.C. Rapid“

Botschaften der Ultras

Die Ultras titeln „ΕΛΛΑΔΑ ΚΡΑΤΑ ΓΕΡΑ“ („Halte durch, Griechenland“) und drücken ihre Solidarität mit den unter den Bränden leidenden Griechen aus.

Google Translate versagte kläglich beim Versuch, den Text zu übersetzen. Die große Mehrheit der Stadionbesucher versteht diesen Spruch auch nicht, dient aber als Kulisse für dieses Spruchband. Vielleicht könnte man solche hierorts unverständlichen Botschaften erklären, entweder durch Untertitel oder durch einen Kommentar von Lukas.

Auf der Südtribüne wurde Ein „Block-West-Echo“ verteilt; mit Berichten von den Spielen Rapid-Hartberg, Sparta Prag-Rapid, LASK-Rapid und Rapid-Famagusta. (siehe EwkiL:Bilder)

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Rapid-Famagusta

Rapid-Famagusta

3:0 (1:0), 11.400, Maurizio Mariani (Italien), 2021-08-05

Keiner unserer Spieler war beim Spiel im Jahr 2008 dabei, doch der Großteil der Zuschauer kann sich noch an die damalige Vorstellung der Neuerwerbung Georg Koch erinnern, der gerade einmal 9 Spiele für Rapid bestritt und mit dem ziemlich überraschenden Gegentor – Koch bewegte sich nicht und spielte auf „falscher Fuß“ – die Champions-League-Teilnahme von Rapid schon nach dem ersten Qualifikationsduell beendete. Auch der ORF zeigte in einer Rückblende dieses verdächtige Tor. Die Vereinsführung hat damals seinem eigenen Tormann Raimund Hedl nicht vertraut, doch diese Entscheidung hat sich mit diesem Ausscheiden bitter gerächt.

In der Presse meinte man, dass man damals, 2008, die bessere Mannschaft gehabt hätte, doch auch unser heutiger Sturm mit Ercan, Taxi, Marco und Knasi kann sich sehen lassen; nicht zu vergessen den nachrückenden Oliver Strunz.

Alles das bewegte unser Team heute aber gar nicht. Die Statistik ist in den Köpfen der Zuschauer aber kaum in den Köpfen der Spieler, und das war gut so, denn abgesehen von fallweisen Kontern des Gegners war Rapid die klar dominierende Mannschaft. Rapid spielte mit Kelvin Arase · Jonas Auer · Taxiarchis Fountas · Srdjan Grahovac · Leo Greiml · Marco Grüll · Maximilian Hofmann · Ercan Kara · Christoph Knasmüllner · Thorsten Schick · Lion Schuster · Richard Strebinger · Oliver Strunz · Lukas Sulzbacher · Maximilian Ullmann. Die Tore: 1:0 Ercan Kara 35.; 2:0 Taxiarchis Fountas 64.; 3:0 Marco Grüll 83.

Vergleich

Famagusta landete 2020/21 auf dem vierten Tabellenplatz und verlor das Pokalfinale gegen Omonia Nikosia im Elfmeterschießen. Es fällt auf, dass man sich auf der Homepage nicht als Mitglied anmelden kann, also ähnliche Verhältnisse wie bei RB.

Kader Nati Alter Legio   Wert   UEFA      Liga
                                Klub Land
   29   10  27,8 55,2% 10,9 Mio  197   16    4 Famagusta
   27    4  24,7 18,5% 29,9 Mio   95   10    2 Rapid

Rapid ist die deutlich jüngere Mannschaft. Die Zyperer erhöhen das Niveau durch mehr Legionäre.

Rückspiel

Für das Rückspiel herrscht vorsichtiger Optimismus, und das ist nach dem 3:0 auch nicht verwunderlich.

Beim Duell im Jahr 2008 waren die beiden Spiele ziemlich ungleich. In Larnaca eine klare Niederlage, in Wien ein klarer Sieg für Rapid. Vielleicht wird die Temperatur als „Dreizehnter Mann“ mitspielen. Für Zypern sind für kommenden Donnerstag 32 Grad angekündigt.

Ambiente

Ja, es ist Sommer, immer noch Corona-Restriktionen und das Spiel wurde auch im Fernsehen übertragen, aber 11.400 Zuschauer sind doch sehr enttäuschend, hing doch von diesem Spiel sehr viel ab. Zum Vergleich: Damals, am 6.8.2008 als Rapid gegen Famgusta 3:1 gewann, kamen immerhin noch 17.000 Zuschauer.

Der Block präsentierte sich von seiner besten Seite und mit einer imposanten Fahnen-Choreografie:

Die Ultras stehen mit der UEFA auf Kriegsfuß: „UEFA: Your intention ist useless; Ultras won’t stop!“

Der Klub der Freunde vermisst seinen Obmann und die Mitgliederversammlungen und tröstet sich mit Selfies.

1: Arnold, Florian; 2: Erich; 3: Florian, David, Erich; 4: Florian, Arnold; 5: Herbert; 6: Miguel, Ferdinand
Die Wäsch‘ von Famagusta zeigte Auflösungserscheinungen

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LASK-Rapid

LASK-Rapid

1:1 (0:1), Eisner, 7.000

So sehr uns das elegante Zuspiel von Kara auf Fountas gleich in der 8. Minute gefallen hat, so unzufrieden waren wir mit der zunehmenden Abwehrschlacht im weiteren Verlauf des Spiels. Natürlich hätte es auch gut gehen können, aber die Wahrscheinlichkeit eines Tores bei der Daueroffensive des LASK war sehr hoch. Dass dann auch das 1:1 nur glücklich über die Spielzeit gebracht werden konnte, zeigt den fragwürdigen Sinn des VAR. Die Kommentatoren von Sky waren sich einig, dass es nach einer Attacke von Arase einen Elfer für den LASK hätte geben müssen. Nicht einmal nachgeschaut hat der Schiedsrichter. Zwar war das ein großer Vorteil für Rapid, solche Situationen erhöhen nicht gerade das Vertrauen in den VAR.

Geschichte der Spiele gegen den LASK

Seit 1940 gibt es das Duell zwischen dem LASK und Rapid, und es gab bisher 159 Begegnungen.

 von  bis Siege     Unentsch   Niederlagen
1940-2021 92 (59%)  30  (19%)  35  (22%) 
2016-2021 12 (75%)   1  ( 6%)   3  (19%) 

Die über den gesamten Zeitraum sehr positive Bilanz wird in der jüngeren Geschichte dieser Begegnungen noch übertroffen.

Spielt Rapid ohne Fans besser?

Die Bundesliga begrüßt die Besucher im aktuellen Bundesliga Journal mit dem Titel „Willkommen Daheim“ und erzählt uns etwas über die Zeit der Geisterspiele. Spielt es eine Rolle, ob Publikum anwesend ist oder nicht? Dazu vergleicht man auf Seite 17 die Heimpunkte vor und während der Coronazeit. Und das Ergebnis ist aus der Sicht von Rapid überraschend. Der Zwölfte Mann wirkt! Allerdings anders als man vermuten würde. Rapid hat demnach in der Zeit vor Corona bei Heimspielen 1,65 Punkte pro Spiel erreicht, aber während der Zeit der Geisterspiele 2,0 Punkte.

Und was bedeutet das nun? Unser Trainer würde sagen, dass er nichts von diesen Zahlen hält, doch muss man dem entgegenhalten, dass – sofern es sich nicht um einen Rechenfehler handelt – man hier die gute Leistung der Mannschaft in der abgelaufenen Saison abgebildet sieht. Und diese Leistung muss natürlich nicht unbedingt mit den Zuschauern zusammenhängen. Aber so ganz wegwischen kann man einen Zusammenhang nicht.

Wenn Zuschauer einen Einfluss auf das Geschehen haben, dann betrifft dieser Effekt natürlich alle Mannschaften gleichermaßen, doch Publikumseinflüsse wirken sich bei Rapid ganz besonders aus. Rapid verzeichnet nicht nur den größten Einnahmenausfall der Liga, die Grabesstille im Stadion ist nirgendwo so einschneidend wie bei Heimspielen von Rapid.

Einfluss der Fans auf die Heimmannschaft

Bedenken wir, dass die Spieler in der abgelaufenen Saison – und wohl auch noch länger – keine Besuche bei Fanklubs und Sponsoren zu absolvieren hatten. Der Druck des Publikums fehlte, man spielte befreit. Den Effekt, dass man nicht für sondern manchmal sogar gegen ein forderndes Publikum spielen muss, entfällt, man spielt allein für den Verein und für seine eigene Karriere. Es gibt keine Rufe von der Tribüne, weder gute noch schlechte, die Einfluss auf die Spieler und damit auf das Spiel hätten haben können usw.

Einfluss der Fans auf die Auswärtsmannschaft

Es geht nicht allein um den Nachteil von Rapid durch die Heimfans, sondern um den Vorteil, den die Gastmannschaft durch eine ungewohnte und vielleicht sogar besonders motivierende Kulisse bei den Spielen in Hütteldorf hat. Die Kulisse könnte also für den Gegner sogar vorteilhaft sein und deren Wegfall hat dem Gegner der möglichen Motivation beraubt.

Bilder

Leider haben wir zu diesem Spiel keine eigenen Bilder. Umso mehr freut es mich, dass uns David Bilder von der Abfahrt unserer Mannschaft mit dem Rapid-Mannschaftsbus mit der Nummer W 9000 MW überlassen hat. (siehe EwkiL:Bilder)

Der Bus wird beladen, es geht nach Linz. (Foto von David Galko)

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Sparta-Rapid

Sparta-Rapid

2:0 (1:0), Generali Arena, früher Letná-Stadion), Bobby Madden (SCO)

Dass der Sieg von Sparta grundsätzlich in Ordnung geht, darüber dürfte es keinen Zweifel geben. Wie schon im Bericht vom Hinspiel erwähnt, kann man bei Sparta mehr in Fußball investieren, und das konnte man an der körperlichen, technischen und auch taktischen Überlegenheit der Prager auch sehen.

Dennoch; mit ein bisschen Glück und – in diesem Fall – mit Hilfe eines VAR hätte man diese beiden Tore eventuell nicht bekommen.

Beim ersten Tor waren sich die Spezialisten im Studio auch nach einigen Wiederholungen nicht einig, ob tatsächlich ein Foul von Strebinger vorlag. Und im Strafraum fällt man halt leicht um – als Stürmer.

Das zweite Tor entstand nach einem Foul im Mittelfeld an einem Rapidler, das aber der Schiedsrichter übersehen hat. Der VAR würde aber die Szene bis zum Ballgewinn zurückverfolgen und hätte dieses Foul eventuell als solches erkannt.

Und jetzt haben wir sie wieder, die „Krankheit“ aus dem Nahen Osten. Für Rapid wenigstens eine Gelegenheit, sich für das blamable Ausscheiden aus 2008 zu revanchieren.

Bilder

links vlnr.: Gerry Wilfurth, Robert Racic, Stefan Singer, Michaela Dorfmeister, Martin Bruckner
rechts oben vlnr.: Hannes Schmid, ?, Charly Wendtner, Hermann Angerer, ?
rechts unten: Blick auf das Stadion

Historisches

Es wäre verlockend gewesen, nach Prag zu reisen, insbesondere wegen persönlichen Beziehung zur Gegend des Stadions Letná. Der Autor Franz gehört nämlich zu der Volksgruppe der Wiener Tschechen und in diesem Zusammenhang gibt es über das Stadion Letná Persönliches zu berichten.

Man muss vorausschicken, dass in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich die nationalen Identitäten gebildet haben, die Tschechen sich vor allem über die körperliche Ertüchtigung der gesamten Bevölkerung definiert haben; vom Kind bis zum Greis, alle haben selbstverständlich geturnt und in Wien ist das heute noch so. Egal, welcher politischen Richtung man sich zugehörig gefühlt hat, jede hatte und hat einen Turnverein. (Linke: DTJ: Dělnická Tělovýchovná Jednota=Arbeiterturnverein, Katholische: Orel (=Adler), Nationale: Sokol=Falke). Meine ganze Verwandtschaft war Mitglied beim Sokol aber kurioser Weise auch bei des Sozis (České srdce=Tschechisches Herz).

Der Verein Sokol versteht sich als eine Organisation aller weltweit verstreuten Tschechen und veranstaltet Treffen mit einem gemeinsamen Schauturnen. Bis zur Zeit des Kalten Krieges waren diese Treffen meist in Prag auf der Letná, Danach aber wegen des kommunistischen Regimes immer außerhalb der Tschechoslowakei, mehrere Male in Wien (1956, 1962 am Vorläufer vom Horr-Platz, sowie 1982 im Hanappi-Stadion!) aber auch in Zürich (1986) und Paris (1990). Einen Eindruck von der Dimension dieser frühen Turnfeste gibt folgendes Bild aus dem Jahr 1932 vom Stadion Letná:

Das größte Turnfest der Welt ! Das Sokolfest in Prag. Alle 5 bis 6 Jahre treffen sich die in dem Sokol-Verband zusammengeschlossenen Frauen und Männer zu einem Turnfest bei welchem mitunter 30 bis 40 000 Teilnehmer zusammenkommen. Blick in das Prager Stadion während der Massenfreiübungen der Sokols. Von Bundesarchiv, Bild 102-13621A / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481121

Und an diesem letzten Schauturnen auf der Letná 1948, vor der Schließung der Grenzen zum Westen durch die Kommunisten, habe ich kurioserweise auch teilgenommen, zwar noch nicht geboren, aber meine Mutter hat – wie viele andere Wiener Tschechinnen auch – bei dieser Veranstaltung im Juli 1948 als Turnerin teilgenommen. Im November 1948 wurde ich dann geboren.

Ich habe den Eindruck, als hätte sich diese tschechische Spezialität des kollektiven Turnens und der intensiven Teilnahme am Vereinsleben in Wien bis zum heutigen Tag geradezu konserviert. Es bildet einen wesentlichen Teil des Zusammenhalts dieser Volksgruppe. Alle Vereine hier gehen ohne Namensänderung auf ihre Gründer im 19. Jahrhundert zurück. Die Tschechen in Wien haben etwas von den Amish-People in den USA.

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Rapid-Hartberg

Rapid-Hartberg

0:2 (0:1), 12.200, Schüttengruber

Die beiden letzten Spiele waren nicht unähnlich; sowohl gegen Sparta als auch gegen Hartberg endete die erste Halbzeit 0:1 und diese Halbzeit war in beiden Spielen anstrengend für die Zuschauer. Während aber die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit gegen Sparta Erfolg hatte, gab es gegen Hartberg mit einem Hands-Elfmeter das KO für Rapid.

Wie kann es sein, dass so tolle Kicker mit so wenig Motivation in ein so wichtiges Spiel gehen?

Für Hartberg ist das Spiel in Wien das Topspiel des Jahres. Mario Sonnleitner wurde eingangs gefragt, was man sich seitens der Hartberger von dem Spiel in Hütteldorf erwarte, und er sagte, dass bei einiger Unterschätzung des Gegners durch Rapid man durchaus Chancen auf Punkte habe. Trotzdem die Rapidler im Interview beteuerten, dass man sich voll ins Zeug hauen werde (Knasmüllner), war es schließlich ganz anders. Das ist eben die Diskrepanz zwischen der Sprache vor dem Mikro, und der unausgesprochenen instinktiven Einschätzung einer Situation im Hinterkopf. Vielleicht ist man in Gedanken ja schon beim Mittwoch-Spiel und kann einfach nicht die erforderliche Konzentration für die Gäste aus der Oststeiermark aufbringen.

Ist es nicht erstaunlich, dass man Mario Sonnleitner vor einigen Monaten bei Rapid keine 90 Minuten mehr zugetraut hat und derselbe bei Hartberg dieses Pensum problemlos absolviert?

Schiedsrichter

Warum wundert mich dieser Elferpfiff nicht? Ein Blick auf die Ergebnisse verschiedener Schiedsrichter zeigt, dass es nur einen Schiedsrichter gibt, bei dem Rapid eine negative Bilanz hat: Schüttengruber! Hier der Bildbeweis (Stand vor dem Spiel, die Bilanz hat sich daher nach dem Spiel noch verschlechtert):

Verabschiedung von Mario Sonnleitner

Florian erschien mit einem zum Anlass passenden Leiberl: „Europäische Weltklasse“. Der selbe Spruch und dazu noch „Für Rapid hast Du gekämpft und geblutet. Du hast unsere Herzen erobert und wurdest zur Legende. Sonni für immer einer von uns!“ wurde vom Block West nach dem Spielende und fast vollem Block für Mario Sonnleitner getitelt. Was war das für eine tolle Zeit mit einem tollen Spieler! Wir erinnern uns noch sehr gut an ein Freundschaftsspiel in Wimpassing, als Mario mit einer ziemlich blutenden Kopfwunde verarztet werden musste und auf sein extrem wichtiges Auswärtstor in Bukarest, das uns trotz Auswärtsniederlage damals die Gruppenphase gesichert hat.

Corteo

Der Block West lud zum Corteo zum Saisonauftakt. Man marschierte vom Park des Baumgartner Casinos durch die Hackinger Straße über die Deutschordenstraße – unter der Westbahnbrücke gab es einen Halt, der mich an einen Altar einer Fronleichnamsprozession erinnert hat. Die Unterführung war ordentlich verqualmt, und in diesem Nebel wurde lautstark gesungen, aber was ein Ultra sein will, muss so etwas aushalten.

Leider konnte der Block seine Euphorie nicht auf die Mannschaft übertragen.

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Geld und Fußball II

Geld und Fußball II

Im Beitrag „Geld und Fußball“ wurde der Zusammenhang zwischen dem Wert einer Mannschaft und ihrem Punktekonto am Ende der Saison 2020/21 in allen Ligen rund um Österreich sowie England untersucht.

Das Ergebnis

  • Es gibt einen klaren Trend dafür, dass eine Mannschaft mit einem höheren Mannschaftswert auch mehr Punkte in der Meisterschaft holt.
  • Der Meister, also die Mannschaft mit der höchsten Punkteausbeute, ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch gleichzeitig die Mannschaft mit dem höchsten Mannschaftswert.

Natürlich gibt es Abweichungen, also Mannschaften mit geringerem Wert, die aber mehr Punkte machen, und Mannschaften mit einem höheren Wert, die weniger Punkte machen als es dem Trend entspricht. Aber generell gilt, dass die Punkteausbeute dem Mannschaftswert folgt.

Wenn also zum Beispiel Sturm Graz mit weniger Mitteln eine höhere Punktezahl erreicht, ist dieser Einzelfall kein Widerspruch zur statistischen Aussage. Dieser Einzelfall trägt lediglich dazu bei, dass der Trend „Mehr Geld, Mehr Punkte“ etwas abgeflacht ist.

Quellen: Der Mannschaftswert ist eine Größe, die über die Seite transfermarkt.at direkt abrufbar ist. Die Annahme, die in diesen Vergleichen getroffen wird, ist, dass die Spielerlöhne und das sonstige Vereinsbudget dem Marktwert der Mannschaft folgt.

Österreichische Bundesliga

Anmerkungen

Die Halbierung der Punkte führt zu einer Schwierigkeit beim Vergleich mit anderen Ligen. Daher wurde für die obige Darstellung der Anzahl der Punkte nach dem Grunddurchgang nicht halbiert und zu den Punkten der Meistergruppe und der Qualifikationsgruppe dazugezählt.

RB hat das 16-fache Budget von Ried oder Wattens. Daher kann eine lineare Skala diese Größenordnungsunterschiede nicht vernünftig abbilden. Die Skalierung der Wertachse ist daher logarithmisch. Die dort als Gerade dargestellte blau punktierte Trendlinie hat im linearen Maßstab einen exponentiellen Verlauf.

Der Mannschaftswert ändert sich mit jedem Abgang und Zugang und natürlich auch mit dem Erfolg der Mannschaft und der einzelnen Spieler. Die Daten wurden etwa Ende Juni erhoben. Damals hatte Rapid einen Mannschaftswert von 37,5 Millionen. Heute bei Meisterschaftsstart, rechnet transfermarkt.at mit 29,9 Millionen (Abgang von Demir).

Durch die extreme Dominanz von RB liegt der durchschnittliche Mannschaftswert bei 28 Millionen Euro. Rapid, LASK und Sturm sind daher „durchschnittliche“ Mannschaften. Der Wert der Mannschaft von RB ist fast so groß wie der der restlichen Liga zusammen.

Der Zufall ist der wichtigste Aspekt im Fußball. Das betrifft nicht nur die Gegebenheiten während eines Spiels, das betrifft auch die Transfers, die Erlöse usw. Und Corona verschärft die Situation noch weiter. Während die klassischen Fußballvereine eine dramatische Budgetreduktion durch den Totalausfall bei den Spieltagseinnahmen verzeichnen, muss sich RB um solche „Kleinigkeiten“ nicht sorgen, stammen doch seine Einnahmen aus dem Marketingbudget seines Eigentümers.

Durch die Zufälligkeiten einer Saison liegen die erzielten Punkte pro Spiel nicht auf einer simplen Geraden, sondern bilden eine Punktwolke mit einem deutlichen Trend. Wäre die Trendlinie horizontal, gäbe es keinen Zusammenhang zwischen Finanzkraft und sportlichem Erfolg. Doch die Trendlinie zeigt einen deutlichen Anstieg, den man interpretieren kann als: „Je mehr Kapital einem Verein zur Verfügung steht, desto größer ist – normalerweise – der sportliche Erfolg.“ Das heißt, der Wettbewerb spielt sich nicht nur am Rasen ab, die diversen Abteilungen eines Fußballvereins, vor allem auch der Sportdirektor stehen in direkter Konkurrenz und sind natürlich Teil des Wettbewerbs.

Es kann – wie die Grafik zeigt – durchaus eine Mannschaft mit weniger Kapital einen höheren Punkteschnitt erspielen und umgekehrt auch einmal eine Mannschaft mit mehr Finanzkraft einen geringeren Punkteschnitt aufweisen als es dem Trend der Liga entspricht. Das macht Fußball interessant, dass eben auch die vermeintlich Schwächeren es den Betuchten „zeigen“ können.

Achtung: je flacher die Trendlinie verläuft, desto geringer ist der Einfluss des investierten Geldes!

Betrachten wir die 12 Mannschaften der Bundesliga:

  • Über der Trendlinie (die finanziellen Verlierer, denn sie könnten mehr erreichen): Mehr Finanzeinsatz als es dem sportlichen Erwartungswert entspricht: St. Pölten, Admira, Austria, LASK und RB
  • Auf der Trendlinie, daher dem Trend folgend sind der WAC und Rapid
  • Unter der Trendlinie (die finanziellen Gewinner, denn sie erreichen mit weniger Finanzeinsatz mehr als es dem sportlichen Erwartungswert entspricht): Altach, Tirol, Ried, Hartberg und Sturm

Erstaunlich sind die finanziellen Möglichkeiten des LASK, der immerhin eine Mannschaft mit einem Wert wie die von Rapid finanzieren kann.

Was haben RB und St.Pölten gemeinsam?

Beide Mannschaften haben einen deutlich höheren Wert als man in der Bundesliga für die erreichte Punktezahl benötigt. RB müsste mit seinem Kapitaleinsatz 2,7 Punkte pro Spiel aufweisen (hat aber nur 2,4) und STP müsste auf 1,0 Punkte kommen (hat aber nur 0,6).

RB würde also auch mit dem halben Wert seiner Mannschaft noch immer an der Spitze stehen, doch würde RB dann eher ein Konkurrent des Rests der Liga sein. So, wie sich die finanzielle Leistungsfähigkeit heute darstellt, ist es den „Mitbewerbern auf den billigeren Rängen“ kaum möglich, den „Klassenprimus“ zu übertreffen.

Was kostet ein Punkt in der österreichischen Bundesliga?

Beispiel Rapid

Rapid hatte nach der Vorrunde (22 Spiele) 45 Punkte. Diese Punkte wurden halbiert, das ergab 22 Punkte. Nach der Meisterrunde (10 Spiele) hatte Rapid 36 Punkte, erspielte also in der Meisterrunde 14 Punkte.

Wir lassen die Punkteteilung beiseite, um die Anzahl der Punkte pro Spiel berechnen zu können und kommen auf 45 + 14 = 59 Punkte in 32 Spielen.

Der Mannschaftswert von Rapid ist 37 Millionen € (Stand Juni 2021). Daher kostet Rapid ein Punkt 37/59 = 630.000 €.

Andere Vereine

RB erspielte in der Vorrunde und in der Meistergruppe 77 Punkte mit einem Mannschaftswert von 146 Millionen Euro. Ein Punkt kostet RB daher 1,900.000 €.

Bei Hartberg kostet ein Punkt dagegen nur 220.000,- Euro.

Ligaschnitt

Im Schnitt aller Mannschaften kostet ein Punkt 540.000 €.

Bundesliga als Formel

Die Trendlinie folgt folgender Formel:

Geld = 2,3847 exp(1,4902*PPS) [Mio €]
PPS = ln (Geld/2,3847) / 1,4902 

Beispiel Rapid

Geht man von der erspielten Punktezahl 1,84 aus, ergibt sich daraus gemäß der Trendlinienformel der zugehörige Mannschaftswert.

Geld = 2,3847 exp(1,4902*1,84) = 37 Millionen €

Gibt man den Mannschaftswert 37 Millionen € vorm ergibt sich daraus gemäß der Trendlinienformel die zugehörige Punktezahl.

Punkte = ln (37/2,3847)/1,4902 = 1,83 Punkte pro Spiel

Mit dieser Formel kann man für jede Mannschaft berechnen, wie gut sie ihr Geld in Erfolg transformiert.

Die Position einer einzelnen Mannschaft in der Punktwolke wird durch den horizontalen (Punkte) und vertikalen Abstand (Wert) von der Trendline beschrieben.

Wert

Mit einem gegebenen Kapitaleinsatz darf man gemäß der Trendlinie eine bestimmte Punkteanzahl erwarten. Erreicht man mehr, wird diese Erwartung übertroffen wie bei Hartberg, Tirol, Sturm, Ried und Altach. Erreicht man weniger Punkte ist „der Grip“ schlecht wie bei Admira, Austria, LASK RB und St.Pölten. Rapid und der WAC liegen ziemlich genau im Trend. Der Prozentsatz gibt an, um wieviel die Erwartung über- oder unterschritten wird.

Wert Punkte
108%  34% Hartberg
 55%  25% Tirol
 51%  16% Sturm
 38%  20% Ried  
 13%   8% Altach
  0%   0% WAC
 -2%  -1% Rapid
-16% -14% Admira
-18% -10% Austria
-35% -19% LASK
-41% -15% RB
-50% -73% StP

Hartberg spielt, als wäre sein Mannschaftswert um 108% höher und erreicht um 34% mehr Punkte als man erwarten kann. St.Pölten spielte weit unter seinem Wert und ist daher der Absteiger.

Man könnte diese Reihung als eine auf die Finanz normierte Tabelle betrachten, wobei der Sieger jene Mannschaft ist, die mit der gegebenen finanziellen Ausstattung den relativ größten Erfolg hat, und das wäre Hartberg.

RB müsste mit seinem Mannschaftswert viel mehr Punkte holen (2,76) als es tatsächlich der Fall ist (2,4). In dieser Lesart „Welche ist die effektivste Mannschaft?“ liegt also der österreichische Meister am Ende des Feldes.

Links

Die Marktwerte in diesem Beitrag sind vom Juni 2021. Die aktuellen Marktwerte weichen von diesen Zahlen ab. Die Marktwerte der Mannschaften von RB, LASK und Rapid sinken durch Abgänge, die von Sturm legen zu.

Rapid-Sparta

Rapid-Sparta

2:1 (0:1), 19500, Serdar Gözübüyük (NL) 

Es war ein Erlebnis der Extraklasse nach dieser langen Zeit ohne Stadion-Feeling. Die Stimmung, die der Block West vorgab, war überwältigend und wir hatten den Eindruck, als wäre unser aller Motivation zum Mitsingen ein Teil der Erfolgs gewesen.

Man muss zugeben, dass das Führungstor der Prager in der dritten Minute ein schönes Tor war, eine gewisser „Schneider“ (=“Krejčí“) hat das Tor erzielt und es hat ganze 60 Minuten gedauert, bis die Bemühungen von Rapid mit ebenso schönen Toren belohnt wurde. Insbesondere der Treffer zum Ausgleich, ein Heber, hatte etwas Panenka-haftes und wird dem anwesenden Präsidenten der Bohemians Prag auch an seine Zeit bei Rapid erinnert haben.

Mannschaftswerte

Im Beitrag „Geld und Fußball“ kann man in der Grafik der tschechischen Fortuna-Liga sehen, dass die beiden Mannschaften Slavia Prag und Sparta Prag das „Wohlstandsranking“ des tschechischen Klubfußballs mit deutlichem Anstand anführen. Beide Prager Vereine verfügen über einen höheren Mannschaftswert als es der von Rapid ist. Im UEFA-Ranking liegt Rapid mit dem Platz 94 vor Sparta (111).

Wert €   Pkt  Rang
52,5 Mio 11,0 (111) Sparta Prag
29,9 Mio 14,5 (094) Rapid

Schiedsrichter

Der holländische Schiedsrichter Serdar Gözübüyük leitete schon einmal ein Spiel von Rapid, nämlich das 1:1 gegen Bilbao im Dezember 2017 unter Damir Canadi.

Auswärtssektor

Wegen der zu erwartenden Gäste aus Tschechien war die Verordnung der BPolDion Wien über die Personenkontrollen auch in tschechischer Sprache ausgehängt.

Der mit etwa 300 Anhängern von Sparta besetzte Auswärtssektor war Anlass für Diskussionen, hieß es doch im Vorfeld, dass keine Auswärtsfans zugelassen wären. Nun waren die Zuschauer im Auswärtsblock keine organisiert Reisenden, konnten aber wegen der Personalisierungspflicht als Tschechen identifiziert werden. Unser Eindruck war, dass man diese Unterscheidungsmöglichkeit dazu genutzt hat, den Auswärtsblock mit den Tschechen zu füllen, um für eine eventuell erhöhte Kartennachfrage gerüstet zu sein. Laut Krone erfolgte diese Zusammenfassung der Tschechen im Auswärtssektor aufgrund einer Entscheidung des UEFA-Delegierten.

Botschaften im Stadion

Es ist ein bisschen wie mit Schlagzeilen des Tageszeitungen: nur weil’s in großer Schrift geschrieben steht, muss es nicht auch stimmig sein. Die UEFA ist für die Ultras so etwas wie die EU für die Lokalpolitiker; ein Reibebaum, der für alle Mängel als Buhmann herhalten muss.

„UEFA can’t stop Ultras“

Nicht die UEFA verhindert Auswärtsfahrten, sondern unser aller Sorge um Ansteckungen. Je rascher wir alle durch Impfung immunisiert sind, desto schneller können wir das pandemische Gespenst abschütteln. Wie wär’s also alternativ mit „There is no unvaccinated Ultrà“? Ach ja, das kann man nicht titeln, weil das schränkt unser individuelle Freiheit ein! Aber ist en nicht so, dass das Nicht-Impfen unsere kollektive Freiheit, das Reisen in Gruppen einschränkt?

„Super League and Conference League: same intention, different name – all that counts ist money, not the game! Fuck UEFA!“

Soweit wir aus der Presse erfahren haben, war die Super League keine Erfindung der UEFA, im Gegenteil hat die UEFA gedroht, die bei der Super League teilnehmenden Vereine aus dem UEFA-Kalender auszuschließen. Und bei der Conference League, die ja eine Leistungsstufe unterhalb der Europa League angesiedelt ist, steht im Vordergrund, dass mehr Vereinen aus schwächeren Ligen die Teilnahme an internationalen Bewerben ermöglicht wird. Das sind vorzugsweise jene, die früher an der CL-Qualifikation gescheitert wären und die mit der Europa-League eine zweite und jetzt mit der Conference League sogar eine Art dritte Chance bekommen.

Der heurige Qualifikations-Kalender von Rapid zeigt sehr schön, dass man durch diese Mehrstufigkeit nicht gleich ausscheidet, sondern in die nächste Leistungsstufe weitergereicht wird. Sollte Rapid also die beiden ersten Runden nicht als Sieger bestehen, gibt es immer noch die Conference League als dritte Chance.

Zuschauerzahl

Die folgende Tabelle zeigt die Zuschauerzahlen bei Heimspielen der jeweils ersten Qualifikationsrunde. Die heutige Zuschauerzahl ist mit 19.500 nicht schlecht, es gibt aber „Luft nach oben“. Immerhin war es die drittgrößte Zuschauerzahl im letzten Jahrzehnt nach den Heimspielen gegen Ajax (Happel-Stadion) und gegen Trencin (erstes internationales Bewerbspiel im Allianz Stadion).

Und wie geht es weiter?

Sollten wir also in Prag zumindest ein Unentschieden erreichen, geht es weiter in der Champions-League-Qualifikation mit dem Gegner AS Monaco. Wenn es eine Niederlage mit mehr als einem Tor Differenz oder eine Niederlage durch Elferschießen gibt, erwartet uns ein bereits aus der Saison 2008/09 bekanntes Duell mit Anorthosis Famagusta.

Historische Ergebnisse

Die Begegnungen zwischen Rapid und Sparta Prag liegen schon lange zurück. Sowohl in der Saison 1927/28, dem ersten Jahr des Mitropa Cups, als auch in der Saison 1930/31 gab es je einen Sieg von Rapid und einen von Sparta Prag. 1927 holten die Prager den Pokal, 1930 Rapid. Danach gab es noch ein Spiel in der Saison 1964/65, das Rapid verloren hat. Mir dem heutigen Heimsieg ist die Langzeitbilanz ausgeglichen.

Neuer Bildautomat

Im Fanshop wurde vor dem Spiel ein neuer Automat installiert, der es erlaubt, ein Bild von sich selbst in ein Mannschaftsfoto zu übernehmen.

Links

Rapid – Wiener Viktoria

Rapid – Wiener Viktoria

6:0 (2:0), Eisner, Allianz-Stadion, 8.100

Nach meinen Aufzeichnungen war diese Begegnung eine Premiere, denn Rapid hat noch nie die Klingen mit der Wiener Viktoria gekreuzt. Das letzte Erstrundenaus war gegen den LASK in der Saison 2013/14 und das sollte heute nicht passieren. Daher begann Rapid in Bestbesetzung. Nur Kevin Wimmer war von den Neuen vom Start weg dabei. (Alle Ergebnisse der Erstrundenspiele beim Cup-Bewerb sind im Anhang angegeben.)

Und die erste Halbzeit war auch ziemlich zäh. Zuerst ein klares Elferfoul, das von Ercan Kara souverän verwandelt wurde, dann aber eine Flaute mit vielen Chancen aber wenig Zählbarem. Erst ein Kopfballtor von Max Hofmann kurz vor der Pause brach den Bann.

Ab der 30. Minute schwächte sich die Viktoria selbst durch ein Gelb-Rot-Foul.

Der klare Spielstand ermutigte Didi zu einem ausgiebigen Spielertausch. Zum Einsatz kamen in der zweiten Halbzeit die Neuen Jonas Auer, Marco Grüll, Oliver Strunz und Lukas Sulzbacher.

Marco Grüll kam nach der Pause für den eher glücklosen Kelvin Arase ins Spiel und man hatte den Eindruck, als wolle er zeigen, was er drauf hat. Es dauerte aber bis zur 89. Minute als er im Strafraum gefoult wurde und sich sofort in die Rolle des Vollstreckers begab und den Ball am Elfmeter auflegte und auch gleich verwandelte.

Nur vier Spieler des 27-Mann-Kaders waren noch nicht bei einem Pflichtspiel im Einsatz: Marco Dijakovic, Niklas Hedl, Robert Ljubicic und Bernhard Unger.

David, der Glückliche

Für David stellte sich die Frage, zu welcher der beiden Mannschaften er halten sollte. David ist natürlich Rapid-Fan aber als aktiver Fußballer wechselte er von St. Pölten zur Wiener Viktoria. Daher ist David in der glücklichen Lage, sich über jeden Spielausgang freuen zu können.

David mit dem Fanschal zum Cupspiel

Stimmung

Die Stimmungsmaschine „Block West“ zeigt sich von der besten Seite. Das „Brevier“ des Blocks wurde nach langer Pause wieder rezitiert. Viele Fanbotschaften des Blocks sind dem Uneingeweihten rätselhaft, auch dann, wenn man sie übersetzt. „kitartas lakat!“ erkennt Google-Translate als Ungarisch und übersetzt es als „gehärtetes Vorhängeschloss“.

Werbung

Das Stadion wurde entsprechend den Cup-Bedingungen abweichend von den Spielen der Bundesliga gestaltet, daher mussten wir auch mit unserem Transparent ausweichen. Die Werbung an den Banden teilten sich: Admiral-Bundesliga, Engelbert Strauß, Geomix, Haubis, Parkett.at, Pfanner, Remax, sky-Sport, Stiegl, TI-Group, Uniqa.

Links

Erstrunden-Ergebnisse im österreichischen Cup

SAiSONSIEGErgebnisGegner
1918/19S11:0wienerbewegung
1919/20S5:1admira
1920/21U3:3austriawien
1921/22N1:2redstar
1922/23S3:1cricket
1923/24S8:0svst.veit
1924/25N4:5hakoah
1925/26N0:3bac
1926/27S6:4vienna
1927/28S8:0viktoriaxxi
1928/29S14:0libertas
1929/30S17:0neubau
1930/31N2:6admira
1932/33S17:2neubau
1933/34S10:1rudolfsheimersv
1934/35S6:2rapidoberlaa
1935/36S5:3svschwechat
1936/37S7:1ostbahnxi
1937/38N0:1admira
1945/46S7:1redstar
1946/47S6:0breitensee
1947/48S11:5gaswerk
1948/49S4:1skfeuerwehr
1958/59S3:1scwr.neustadt
1959/60S3:2simmering
1960/61S4:1lask
1961/62S5:4svslinz
1962/63U1:1austriaklagenfurt
1963/64S5:0wacker
1964/65S3:0deutschkreutz
1965/66S10:1villachersv
1966/67S3:1badenerac
1967/68S1:0scwr.neustadt
1968/69S3:0donawitz
1969/70S1:0urfahr
1970/71S2:1svstockerau
1971/72S3:0hohenau
1972/73S4:3radenthein/vsv
1973/74S2:0bischofshofen
1974/75S4:0kremsersc
1975/76S5:1rudersdorf
1976/77S2:1kremsersc
1977/78S2:0svstockerau
1978/79S2:2simmering
1979/80S7:1hannersdorf
1980/81S8:1scwr.neustadt
1981/82S2:1simmering
1982/83S4:1svschwechat
1983/84S10:0redstar
1984/85S6:0ybbs
1985/86S4:1favac
1986/87S2:0scwr.neustadt
1987/88S4:0askbruck/leitha
1988/89S3:0svoberwart
1989/90S2:0fctulln
1990/91S5:1sigleß
1991/92S6:0austriaxiii
1992/93S1:0sceisenstadt
1993/94FXfreilos
1994/95FXfreilos
1995/96S6:1askbaumgarten
1996/97N1:2askkottingbrunn
1997/98S3:1pratersv
1998/99S8:0oberndorf
1999/00N1:1atsvranshofen
2000/01S4:0svlangenrohr
2001/02N1:2austriasalzburg
2002/03S1:0scschwanenstadt
2004/05S2:0austriasalzburg/amateure
2005/06S1:1austrialustenau
2008/09S5:0fckärnten
2009/10S3:2parndorf
2010/11S5:2rapidamateure
2011/12S7:0laskjun
2012/13S5:0heiligenkreuz
2013/14N0:0lask
2014/15S1:0amstetten
2015/16S5:1weiz
2016/17S3:1karabakh
2017/18S2:0schwaz
2018/19S5:0kufstein
2019/20S9:1allerheiligen
2020/21S5:0johann
2021/22S6:0viktoria

Rapid-Kopenhagen

Rapid-Kopenhagen

2021-07-10 1:0 (0:0); Allianz-Stadion, 7.500 Zuschauer

Wer weiß, ob wir dieses Spiel besucht hätten, wenn es nicht das erste Spiel nach Corona gewesen wäre. So aber war es geradezu eine Freude, auf der Ost-Tribüne wieder der Sonne trotzen zu dürfen.

Immerhin ist Kopenhagen der dritte in der dänischen Liga und wie die Dänen spielen, hat die österreichische Nationalmannschaft mit einem 0:4 schmerzlich erfahren müssen. Umso erfreulicher ist es, dass wir eine deutliche Feldüberlegenheit von Rapid erlebt haben. Was aber nützt diese, wenn Fehlpässe, Abseitsentscheidungen und andere Ungenauigkeiten den Torerfolg verhindern. Schließlich wurde ein Ball knapp vor der Toroutlinie von der Linie gekratzt und die Maßflanke fand bei Ercan Kara den perfekten Abnehmer.

Ambiente

Als eine Reminiszenz an Michael Tojners Engagement bei der Fertigstellung des Trainingszentrums begrüßte uns vor dem Spiel ein riesiger Varta-Ball in der Spielfeldmitte.

Gegen Rassismus – UEFA

Die UEFA positioniert sich zwar punktuell (siehe Aktion „RESPECT“) gegen Rassismus, wagt es aber nicht, Flagge zu zeigen und laviert um das Thema herum; zum Beispiel durch Verbot der bunten Stadionbeleuchtung in München, dann aber wieder durch Duldung von Manuel Neuers bunter Kapitänsbinde.

Die Werbepartner VW, CocaCola und FedEx sprangen in die Bresche und hissen im Rahmen ihrer Werbebotschaften auf den Banden Regenbogenmuster aller Art.

Gegen Rassismus – Rapid

Warum soll das bei Rapid viel anders sein?

Der Verein ist irgendwie gegen Rassismus und für die Vielfalt, denn Rapid zitiert auf der Werbebande einen Satz aus dem Leitbild:

„Menschliche Vielfalt war und ist Motor unseres sportlichen Erfolgs.“

Aber zu einem Regenbogen-Styling konnte man sich nicht aufraffen. Vielleicht war’s ja nur ein gestalterisches Problem.

Der Hauptpartner Wien Energie und der Premiumpartner Allianz zeigten dagegen Flagge!

Wien Energie titelte „Offizieller Hauptsponsor“ mit einem Regenbogen als Hintergrund.
Allianz titelte „Allianz Pride„, wobei „Pride“ in den Regenbogenfarben dargestellt wurde.

Fans unbeeindruckt

Die Fans zeigten sich davon nicht besonders beeindruckt und beharrten auf ihren Gesängen à la „Schwuler FAK“.

Vielleicht wird ja die Zeit langsam reif dafür, dass man den Regenbogen auch in einem Fan-Transparent zeigen kann. Vielleicht wird ja den aktiven Fangruppen der Widerspruch zwischen der gesellschaftlichen Notwenigkeit nach Toleranz und ihrer nicht mehr in die Zeit passenden Diktion bewusst, die der Ethik-Rat als „Milieubedingte Unmutsäußerung“ verniedlicht und damit fast ein bisschen salonfähig gemacht hat.

Links

Termine 2021

Termine 2021

Stand 30.6.2021. Immer aktuell auf der Seite http://klubderfreunde.at/rapid/termine. Es gibt dort auch andere Darstellungen. Ergänzungen und Berichtigungen bitte an franz{at}ewkil.at senden.

Mi 2021-06-30 18:00 Rapid-Oberwart
Do 2021-07-01 19:00 Mitgliedertreffen
Sa 2021-07-03 10:00 Siegendorf-Rapid IIRapid-Lok Moskau

28. Woche
Fr 2021-07-09 16:00 Rapid II-Sturm Amateure
Sa 2021-07-10 18:30 Rapid-Kopenhagen
So 2021-07-11 09:30 Tag der offenen Tür

29. Woche
Di 2021-07-13 18:00 Haladas Szombathely - Rapid II
Sa 2021-07-17       Rapid - SC Wiener Viktoria  Rapid II-Slovacko

30. Woche
Mo 2021-07-19       Auslosung für 3. Qualifikationsrunde CL
Di 2021-07-20 20:30 Rapid - Sparta Prag  
Fr 2021-07-23       St.Pölten Juniors - Rapid II  
Sa 2021-07-24 17:00 Rapid - TSV Hartberg  

31. Woche
Di 2021-07-27       Sparta Prag - Rapid  
Fr 2021-07-30       Rapid II - Juniors OÖ  
Sa 2021-07-31 17:00 LASK - Rapid  

32. Woche
Mo 2021-08-02       Auslosung für 4. Qualifikationsrunde CL
Di 2021-08-03       mehrere - Rapid  
Fr 2021-08-06       Horn - Rapid II  
Sa 2021-08-07 17:00 Rapid - RZ Pellets WAC/St. Andrä  

33. Woche
Di 2021-08-10       mehrere - Rapid  
Fr 2021-08-13       Rapid II - Kapfenberg  
Sa 2021-08-14 17:00 SCR Altach - Rapid  

34. Woche
Di 2021-08-17       mehrere - Rapid  
Fr 2021-08-20       Blau Weiß Linz - Rapid II  
Sa 2021-08-21       Rapid - SV Ried  

35. Woche
Di 2021-08-24       mehrere - Rapid  
Fr 2021-08-27       Rapid II - Lustenau  
So 2021-08-29       Austria Wien - Rapid  

36. Woche
Mi 2021-09-01 20:45 Moldau - Österreich  
Sa 2021-09-04 20:45 Israel - Österreich  

37. Woche
Di 2021-09-07 20:45 Österreich - Schottland  
Fr 2021-09-10       Liefering - Rapid II  
Sa 2021-09-11       Rapid - Admira  

38. Woche
Fr 2021-09-17       Rapid II - GAK  
Sa 2021-09-18       Red Bull Salzburg - Rapid  

39. Woche
Di 2021-09-21       Cup, 2. Runde
Fr 2021-09-24       FAC - Rapid II  
Sa 2021-09-25       Rapid - Sturm Graz  

40. Woche
Fr 2021-10-01       Vorwärts Steyr - Rapid II  
Sa 2021-10-02       Rapid - Wattens  

41. Woche
Sa 2021-10-09 20:45 Färöer - Österreich  

42. Woche
Di 2021-10-12 20:45 Dänemark - Österreich  
Fr 2021-10-15       Rapid II - Innsbruck  
Sa 2021-10-16       SK Austria Klagenfurt - Rapid  

43. Woche
Fr 2021-10-22       Rapid II - Dornbirn  
Sa 2021-10-23       TSV Hartberg - Rapid  

44. Woche
Mi 2021-10-27       Cup, Achtelfinale
Fr 2021-10-29       Lafnitz - Rapid II  
Sa 2021-10-30       Rapid - LASK  

45. Woche
Fr 2021-11-05       Rapid II - Young Violets  
Sa 2021-11-06       RZ Pellets WAC/St. Andrä - Rapid  

46. Woche
Fr 2021-11-12 20:45 Österreich - Israel  

47. Woche
Mo 2021-11-15 20:45 Österreich - Moldau  
Sa 2021-11-20       SKU Amstetten - Rapid II  Rapid - SCR Altach  

48. Woche
Fr 2021-11-26       Rapid II - St.Pölten Juniors  
Sa 2021-11-27       SV Ried - Rapid  

49. Woche
Sa 2021-12-04       Rapid - Austria Wien  

50. Woche
Sa 2021-12-11       Admira - Rapid  

5. Woche
Sa 2022-02-05       Cup, Viertelfinale

6. Woche
Sa 2022-02-12       Rapid - Red Bull Salzburg  

7. Woche
Fr 2022-02-18       Juniors OÖ - Rapid II  
Sa 2022-02-19       Sturm Graz - Rapid  

8. Woche
Fr 2022-02-25       Rapid II - Horn  
Sa 2022-02-26       Wattens - Rapid  

9. Woche
Mi 2022-03-02       Cup, Halbfinale
Fr 2022-03-04       Kapfenberg - Rapid II  
Sa 2022-03-05       Rapid - SK Austria Klagenfurt  

10. Woche
Fr 2022-03-11       Rapid II - Blau Weiß Linz  
Sa 2022-03-12       Liga, 23. Runde

11. Woche
Fr 2022-03-18       Lustenau - Rapid II  
Sa 2022-03-19       Liga, 24. Runde

13. Woche
Fr 2022-04-01       Rapid II - Liefering  
Sa 2022-04-02       Liga, 25. Runde

14. Woche
Fr 2022-04-08       GAK - Rapid II  
Sa 2022-04-09       Liga, 26. Runde

15. Woche
Do 2022-04-14       Rapid II - FAC  
Sa 2022-04-16       Liga, 27. Runde
So 2022-04-17       Rapid II - Vorwärts Steyr  

16. Woche
Fr 2022-04-22       Innsbruck - Rapid II  
Sa 2022-04-23       Liga, 28. Runde

17. Woche
Di 2022-04-26       Liga, 29. Runde
Fr 2022-04-29       Dornbirn - Rapid II  
So 2022-05-01       Cup, Finale

18. Woche
Fr 2022-05-06       Rapid II - Lafnitz  
Sa 2022-05-07       Liga, 30. Runde

19. Woche
Fr 2022-05-13       Young Violets - Rapid II  
Sa 2022-05-14       Liga, 31. Runde

20. Woche
Fr 2022-05-20       Liga, 32. Runde
So 2022-05-22       Rapid II - SKU Amstetten  

Saisonrückblick 2020/21

Saisonrückblick 2020/21

Hier werden ausschließlich die Spiele in der Bundesliga betrachtet. Es wurden 1,84 Punkte pro Spiel erspielt.

Statistik

Statistik GesamtHeimAuswärts
Spiele 321616
ErgebnisSiege17107
 Unentschieden835
 Niederlagen734
 Siege Anteil53%63%44%
 Unentschieden Anteil25%19%31%
 Niederlagen Anteil22%19%25%
Serienkeine Niederlage755
 Siege553
 Unentschieden222
 Niederlagen32
 kein Sieg334
Toreerzielt613031
 erhalten381325
 erzielt pro Spiel1,9ø1,9ø1,9ø
 erhalten pro Spiel1,2ø0,8ø1,6ø
 erzielt Minimum000
 erzielt Maximum848
 erhalten Minimum000
 erhalten Maximum434

Es gibt einen Heimvorteil, und es sind die Verteidiger, die ihn erspielen. Die Anzahl der geschossenen Tore pro Spiel ist 1,9, unabhängig vom Spielort. Aber die Anzahl der Gegentore ist bei Auswärtsspielen doppelt so hoch wie bei Heimspielen (1,6 und 0,8).

Verlauf

Gegner

 SpieleSUN
Admira22  
Altach211 
Austria Wien2 2 
Hartberg22  
LASK431 
RB4 13
Ried21 1
St. Pölten22  
Sturm Graz4121
WAC43 1
Wattens4211

Spieler

Einsätze

25 Spieler kamen zum Einsatz

32 Kara Ercan
32 Ullmann Maximilian
29 Schick Thorsten
29 Stojković Filip
27 Barać Mateo
27 Grahovac Srdjan
27 Knasmüllner Christoph
25 Demir Yusuf
25 Strebinger Richard (G)
24 Arase Kelvin
24 Fountas Taxiarchis
24 Ljubičić Dejan
24 Petrovič Dejan
24 Ritzmaier Marcel
22 Hofmann Maximilian
21 Greiml Leo
18 Kitagawa Koya
10 Schuster Lion
7 Gartler Paul (G)
7 Sonnleitner Mario
4 Alar Deni
4 Murg Thomas
2 Ibrahimoglu Melih
1 Savić Dragoljub
1 Sulzbacher Lukas

Einsatzzeit (ø, Minuten)

90 Strebinger Richard (G)
90 Gartler Paul (G)
89 Ullmann Maximilian
87 Petrovič Dejan
84 Hofmann Maximilian
83 Barać Mateo
82 Murg Thomas
81 Stojković Filip
80 Ljubičić Dejan
78 Kara Ercan
72 Schick Thorsten
66 Fountas Taxiarchis
62 Ritzmaier Marcel
62 Greiml Leo
53 Schuster Lion
51 Knasmüllner Christoph
48 Arase Kelvin
45 Grahovac Srdjan
33 Demir Yusuf
32 Kitagawa Koya
31 Ibrahimoglu Melih
26 Sonnleitner Mario
11 Alar Deni
11 Sulzbacher Lukas
7 Savić Dragoljub

Tore pro Spiel Feldspieler

In Klammern ist die Anzahl der Spiele eingetragen.

1,96 (4) Alar Deni
0,78 (27) Knasmüllner Christoph
0,65 (25) Demir Yusuf
0,55 (4) Murg Thomas
0,54 (32) Kara Ercan
0,51 (24) Fountas Taxiarchis
0,46 (18) Kitagawa Koya
0,31 (24) Arase Kelvin
0,17 (10) Schuster Lion
0,13 (29) Schick Thorsten
0,12 (24) Ritzmaier Marcel
0,07 (27) Grahovac Srdjan
0,03 (32) Ullmann Maximilian

Tore pro Spiel Tormänner

1,57 Gartler Paul
1,16 Strebinger Richard

Karten

GE.GR.RT
7 . 0 . 1 Stojković Filip
6 . 0 . 1 Hofmann Maximilian
6 . 0 . 0 Petrovič Dejan
6 . 0 . 0 Greiml Leo
4 . 0 . 1 Barać Mateo
4 . 0 . 0 Fountas Taxiarchis
3 . 0 . 0 Kara Ercan
3 . 0 . 0 Schick Thorsten
3 . 0 . 0 Ullmann Maximilian
2 . 0 . 0 Schuster Lion
2 . 0 . 0 Grahovac Srdjan
1 . 0 . 0 Knasmüllner Christoph
1 . 0 . 0 Murg Thomas
1 . 0 . 0 Kitagawa Koya
1 . 0 . 0 Arase Kelvin
1 . 0 . 0 Ritzmaier Marcel
1 . 0 . 0 Ljubičić Dejan
1 . 0 . 0 Ibrahimoglu Melih

Punkte pro Spieler

Die erste Spalte ist der Punkteschnitt, den ein Spieler bei seinen Spielen erspielt hat. Der Durchschnittswert liegt bei 1,84. In Klammer angegeben ist die Anzahl der Spiele. Spieler, die bei den meisten Spielen eingesetzt werden müssen daher genau diesen Mittelwert haben (Demir, Kara, Ullmann).

3 (1) Savić Dragoljub
2,5 (4) Murg Thomas
2,17 (18) Kitagawa Koya
2 (24) Petrovič Dejan
2 (27) Barać Mateo
2 (24) Arase Kelvin
1,93 (27) Knasmüllner Christoph
1,92 (25) Strebinger Richard
1,91 (22) Hofmann Maximilian
1,88 (24) Ljubičić Dejan
1,86 (29) Stojković Filip
1,86 (7) Sonnleitner Mario
—————————–
1,84 (32) Kara Ercan
1,84 (32) Ullmann Maximilian
1,84 (25) Demir Yusuf
—————————–
1,83 (24) Ritzmaier Marcel
1,79 (29) Schick Thorsten
1,76 (21) Greiml Leo
1,75 (4) Alar Deni
1,74 (27) Grahovac Srdjan
1,6 (10) Schuster Lion
1,57 (7) Gartler Paul
1,54 (24) Fountas Taxiarchis
1,5 (2) Ibrahimoglu Melih
0 (1) Sulzbacher Lukas