Rapid U13 schafft es ins Viertelfinale

Jungkicker und -kickerinnen aus insgesamt 32 Ländern traten in Mailand beim „Football for Friendship“-Jugendturnier gegeneinander an. Das Turnier fand im Vorfeld des Champions League Finales am 28. Mai im Hof des Mailänder Castello Sforza inmitten einer historischen Kulisse statt. Titelverteidiger Österreich wurde erneut vom SK Rapid (U13/14) vertreten. Als Sieger gingen die Slowenen hervor, sie wurden von Fußball-Legende Franz Beckenbauer höchstpersönlich geehrt.

Rapid U13 im Viertelfinale

Für die Titelverteidigung hat es zwar nicht gereicht, dennoch hat sich die Auswahl des SK Rapid tapfer geschlagen: Das Team, bestehend aus U13 und U14, erzielte Erfolge gegen die Ukraine (0:0), Frankreich (6:0) und Schalke 04 aus Deutschland (1:0), überließ das Finalspiel aber dann Ungarn und Slowenien. Die Slowenen setzten sich durch und erhielten von „Kaiser Franz“ – dem globalen Botschafter des Turniers, ihre verdienten Medaillen.

Im Bild: Voller Einsatz von Mohammed Wafa, SK Rapid, beim Football for Friendship-Turnier

SK Rapid gibt alles

FC Bayern München als Vorbild geehrt

Im Rahmen von Football for Friendship wurde auch der sozialste Profi-Verein der Welt ermittelt! Nach einem öffentlichen Voting über Facebook, wählten die 300 Teilnehmer des Projektes den Verein, der ihrer Meinung nach das größte soziale Engagement zeigt. FC Bayern München überzeugte durch seine gemeinnützigen Aktivitäten und Vereine, wie zum Beispiel dem FC Bayern Hilfe eV, der unschuldig in Not geratene Personen mit finanziellen Mitteln unterstützt aber auch eine Patenschaft für die Kinderhilfe Organtransplantation e.V. (KiO) übernommen hat.

Im Bild: Franz Beckenbauer nimmt den Nine Values Cup für den FC Bayern München entgegen

Nine Values Cup

Zitterpartie beim CL-Finale

81.000 Fußballfans versammelten sich im Giuseppe Meazza zum Finale, das zugleich zum Madrider Stadtderby wurde. Die Teilnehmer des Football for Friendship-Projekts durften live dabei sein und bangten beim Elfmeterschießen mit. Hautnah an den Idolen – für viele Jugendliche ging damit ein großer Wunsch in Erfüllung.

UEFA Champions League Finale 2016

Text aus der Presseaussendung von comm:unications (Medienagentur). Ein Dankeschön an Katarina und Susanne für die zahlreichen Informationen!

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Rapid beim CL-Finale

Ja, schön wär’s, wenn’s wahr wäre! Und es ist wahr!

Rapids U13/14 ist der Titelverteidiger bei dem Jugendturnier „Football for Friendship“ und wurde auch heuer wieder zu dem Jugendturnier im Vorfeld der UEFA-Championsleague in Mailand eingeladen.

Es werden heuer 32 statt 24 Mannschaften aus der ganzen Welt sein und es ist natürlich etwas Besonderes unter allen österreichischen Jugendmannschaften ausgewählt zu werden.

Das folgende Bild zeigt den Vorjahressieger die U13/14 von Rapid mit „Kaiser Franz“ Beckenbauer, dem Botschafter des Projekts und Rapid-Präsident Michael Krammer.

SK Rapid als Turniersieger vor dem Brandenburger Tor

Wer das folgende Bild aus dem Berliner Olympiastadion, dem Austragungsort des vorjährigen CL-Finales sieht, kann sich vorstellen, welche Wirkung die Teilnahme am größten Event des Klub-Fußballs auf die Buam haben muss.

UEFA CL Finale Berlin 2015

Die folgenden Gegner erwarten die jungen Rapidler: Paradou (Algerien) · Tokyo (Japan) · Boca Juniors (Argentinien) · Kairat (Kasachstan) · FFA Technical Center/Football Academy (Armenien) · Football Youth Academy Dordoi (Kirgisistan) · SK Rapid (Österreich) · Double Dutchies (Niederlande) · Shahdagh (Aserbaidschan) · Varsovia (Polen) · BATE (Weißrussland) · Zenit (Russland) · Standard de Liege section feminine (Belgien) · Crvena Zvezda (Serbien) · Fluminense Club (Brasilien) · Slovan (Slowakei) · Beroe (Bulgarien) · Maribor (Slowenien) · Beijing Yin Chao (China) · Atletiko de Madrid (Spanien) · Dinamo Zagreb (Kroatien) · Lugano (Schweiz) · Sparta Praha (Tschechien) · Al Wahda (Syrien) · Taverny (Frankreich) · Besiktas (Türkei) · Schalke 04 (Deutschland) · Volyn (Ukraine) · Debrecen Football Academy (Ungarn) · West Ham United (Großbritannien) · F.C. Internazionale Milano S.p.A. (Italien) · HAGL FC (Vietnam)

Wir wünschen unserem Team eine gute Platzierung aber eigentlich gehören sie allein schon durch die Teilnahme zu den Siegern!

Das Rapid-Tagebuch berichtete bereits über den Tag des Fußballs und der Freundschaft, der für unsere U13/14 am Trainingsplatz West 2 abgehalten wurde. Auch über das Abschneiden unserer Mannschaft werden wir Euch hier berichten.

Original-Pressetext

Wir bedanken uns bei der Agentur communications für die Möglichkeit, diese eindrucksvollen Fotos abdrucken zu dürfen.

[COMMENT ON]
Vielleicht könnten sich die Abteilungen „Sportsponsoring“ und „Auslandsgaslieferungen“ der Gasgottes GAZPROM, dem Sponsor dieser Veranstaltung, über den Begriff „Freundschaft“ einigen und gleichsinnig benutzen.
[COMMENT OFF]

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F4F Tag des Fußballs und der Freundschaft

Am Kunstrasenplatz West 2, vor der imposanten Kulisse des neuen Rapid-Stadions, übergaben heute Spieler der Kampfmannschaft (Grahovac, Knoflach, Pavelic und Schwab), blau-grüne Freundschaftsbänder an die Spieler der U13/14-Mannschaft, die Österreich beim international besetzten Turnier in Mailand im Vorfeld des Champions-League-Finales vertreten wird.

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Im Bild bindet Srdjan Grahovac einem Spieler der Jugendmannschaft das Freundschaftsband um das Handgelenk.

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Dieser heutige Tag wurde vom Veranstalter dieser Aktion zum „Internationalen Tag des Fußballs und der Freundschaft“ erklärt.

Im Anschluss an die Übergabe und die Interviews spielte die U13 ein Kleinfeld-Match gegen ihre Kollegen von der Vienna.

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W24, vertreten durch Alex, Rapid-TV und Sportnet waren vor Ort (und natürlich EwkiL:Rapid).

Sabine Pöhacker (comm:unications) interviewte einen der Spieler und es war erstaunlich, wie ruhig der 13jährige das Interview in Englisch absolvierte.

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Christian Wiesmayr erzählte mir über die Hintergründe von F4F: Franz Beckenbauer ist der Botschafter dieser Veranstaltung und in allen Ländern werden Agenturen damit betraut, eine Mannschaft des Landes auszuwählen. In Österreich fiel diese Wahl auf Rapid. Und diese Wahl war ein voller Erfolg, denn Rapid machte beim Turnier im Vorjahr nicht nur eine gute Figur, sondern war bei dieser ersten Teilnahme auch gleich Turniersieger.

Im Vorjahr haben 24 Mannschaften teilgenommen, heuer werden es sogar 32 Mannschaften sein.

Es wurde schon mehrfach über diese für uns Fans wenig geliebte Verbindung zwischen Sport und Kommerz berichtet. Aber das war schon seit den Anfängen des Fußballs so. Die erste Meisterschaft in Wien nannte sich „Tagblatt-Pokal“, weil sie mangels eines Dachverbands der Fußballvereine unter der Patronanz des „Neuen Wiener Tagblatts“ veranstaltet wurde.

Wir wünschen den jungen Rapidlern eine interessante Auslandsreise. Ob es wieder für einen Spitzenplatz reicht, werden wir vor dem Champions-League-Finale erfahren.

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EwkiL-Bilder (59) · Rapid_Einladung · Rapid-Pressemappe · EwkiL-Bericht · Agentur-Homepage

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F4F (Football for Friendship)

Wie auch im Vorjahr veranstaltet Gazprom im Vorfeld des Champion-League-Finales ein Fußballturnier mit Teilnehmern aus 32 Ländern, das „Internationale Kinderforum“. Der Sieger im Vorjahr war die U13 von Rapid. Bericht

Turniere dieser Art sind für die Jugendlichen sehr wichtig und und für die Vereine ist eine Nominierung sehr ehrenvoll.

Wichtiger als dieses Turnier scheint aber den Veranstaltern der Sonderpreis, der hier abgebildete „Nine Values Cup“, zu sein, bei dem Kinder darüber abstimmen sollen, welches Team die folgenden Werte am besten verkörpert: Freundschaft, Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Gesundheit, Frieden, Treue, Sieg, Traditionen und Ehre.

F4F_Nine Values Cup

Liebe Erwachsene, jetzt bitte erkläre mir jemand, wie man diese Werte mit einer konkreten Mannschaft verbinden soll und – vor allem – wie Kinder im Alter von 12 Jahren das tun sollen.

Es ist meiner Ansicht nach völlig unmöglich, das zu beurteilen, wie viel Freundschaft (um nur den ersten dieser Werte zu nennen) in einem Team steckt. Das kann in der Kampfmannschaft von Unter-Siebenbrunn eher gegeben sein als einer konkurrenzbeladenen Profimannschaft. Wie sollten wir uns über ein so intimes Detail in einem Team, wie es Freundschaft ist, informieren? Wenn wir Spieler im Interview hören (eine der wenigen Gelegenheiten, wo wir so etwas beurteilen könnten), dann müssen wir bedenken, dass hier jemand spricht, der dazu geschult ist, seine Worte im Sinne des Vereins wählen. Ein Außenstehender wird das kaum je erfahren.

Zu dieser Fragestellung gab es bereits im Vorjahr einen Bericht, den man nicht weiter ergänzen muss.

Und da Außenstehende diese Frage nach „Freundschaft“ in einem Team bicht wirklich beantworten können, wird schließlich für einen der weltweit populärsten Vereine, für Barcelona gestimmt. Das ist weiter nicht verwunderlich und hat – so meine ich – mit der eigentlichen Frage über diese neun Werte gar nichts zu tun. Womit es aber sehr wohl zu tun hat, ist, dass man Jugendliche vor einen (Werbe-)karren spannt.

Unsere Rapid-Jugendmannschaft mag daher das Turnier zehn Mal hintereinander gewinnen; einen Chance auf diesen Pokal hat Rapid nicht, auch wenn es wahr wäre, dass Rapid diese Werte am besten verkörpern würde.

Hier der Original-Pressetext:

Nine Values Cup: Wer wird Nachfolger des FC Barcelona? 

07.04.2016. Moskau, Wien. In der vierten Saison des von Gazprom unterstützten internationalen Kindersozialprojekts FOOTBALL FOR FRIENDSHIP wurde nun die Abstimmung für den einzigartigen Nine Values Cup angekündigt. Jeder in aller Welt kann an dem Auswahlverfahren teilnehmen.

Der Nine Values Cup ist ein besonderer Preis des Programms FOOTBALL FOR FRIENDSHIP, welcher jedes Jahr an den weltweit besten Fußballverein verliehen wird, der sich am meisten für alle Werte des F4F-Programms einsetzt: Freundschaft, Gleichheit, Fairness, Gesundheit, Frieden, Hingabe, Erfolg, Tradition und Ehre.

Der Gewinner wird von den Teilnehmern des F4F-Programms gewählt, die als junge Botschafter für die Werte des Programms auftreten. Alle Teilnehmer stimmen über denjenigen Verein ab, der ihrer Meinung nach die größten Erfolge sowohl im Sport als auch im sozialen Bereich aufweisen kann.

Der erste Nine Values Cup wurde im Jahr 2015 beim dritten Internationalen Kinderforum FOOTBALL FOR FRIENDSHIP in Berlin an den FC Barcelona verliehen. Die Kinder, die für den Verein gestimmt haben, hoben die Initiativen zur Unterstützung und Entwicklung des Jugendfußballs sowie die Unterstützung junger Fußballer aus Entwicklungsländern hervor. Der Preis wurde von den jungen Teilnehmern des  Internationalen Kinderforums F4F an Ramon Pont, Vizepräsident der FC Barcelona-Stiftung, übergeben.

In der neuen Saison des F4F-Programms können sich nicht nur junge F4F-Teilnehmer, sondern auch alle anderen Menschen weltweit an der Abstimmung über den verdienstvollsten Verein beteiligen. Aufgrund dessen wurde der Auswahlprozess für den Gewinner des Nine Values Cup in zwei Phasen unterteilt.

In der ersten Phase bis zum 25. April kann jeder denjenigen Verein vorschlagen, der seiner oder ihrer Meinung nach den einzigartigen Preis am meisten verdient hat. Dazu sollte man eine Veröffentlichung der offiziellen F4F-Seite bei Facebook teilen (https://www.facebook.com/FootballForFriendship) und einen Hashtag mit dem Namen des nominierten Vereins hinzufügen.

Auf Grundlage der Ergebnisse aus der ersten Abstimmungsphase wird eine zusammengefasste Liste der Top-25-Vereine erstellt. Aus dieser Liste wählen dann diejenigen Kinder, die Teilnehmer der vierten Saison des F4F-Programms sind, den ihrer Meinung nach verdienstvollsten Verein aus. Vertreter des Gewinnervereins werden im Mai zum F4F-Forum in Mailand eingeladen, um den Preis aus den Händen der Kinder entgegenzunehmen.

Bei der Pressekonferenz zum Start der vierten F4F-Saison in München rief der globale Botschafter des F4F-Programms, Franz Beckenbauer, alle Kinder dieser Welt dazu auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen: „Der Nine Values Cup ist eine tolle Idee. Nicht nur für die Jugendlichen, die sich an dem Projekt FOOTBALL FOR FRIENDSHIP beteiligen, sondern auch für alle, die von dieser Initiative erfahren. Sie alle können sich daran beteiligen. Dies ist eine Einladung von meiner Seite, für alle, denen es möglich ist. Macht einfach mit!

In jedem Jahr wird der Nine Values Cup als Unikat speziell für das Programm FOOTBALL FOR FRIENDSHIP von dem bekannten deutschen Bildhauer Achim Ripperger gestaltet.

Die Skulptur zeigt die Figur eines jungen Fußballspielers, der in seinen Händen eine Weltkugel in Form eines Fußballs hält. Sie symbolisiert die Zukunft, die in den Händen der nächsten Generation liegt und von den Werten abhängt, an die diese Generation glaubt und für die sie steht.

Das Programm FOOTBALL FOR FRIENDSHIP wird von der UEFA sowie führenden Fußballvereinen und -akademien unterstützt, dazu gehörten in verschiedenen Jahren z. B. Atletico Madrid, Beşiktaş, Chelsea, Galatasaray, Inter Milan, Lazio, Schalke 04, West Ham United, usw. Im Jahr 2016 wird der Gewinner des Nine Values Cup von Kindern aus 32 Ländern ermittelt, die an der vierten Saison des F4F-Programms teilnehmen: Algerien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kasachstan, Kirgistan, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Syrien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vietnam und Weißrussland.

 

Hintergrundinformation

Das Internationale Kindersozialprojekt FOOTBALL FOR FRIENDSHIP wird von Gazprom im Rahmen des Programms Gazprom für Kinder realisiert. Ziel des Projekts ist die Förderung des Kinderfußballs, Erziehung von Toleranz und Achtung gegenüber verschiedenen Kulturen und Nationen bei Kindern aus verschiedenen Ländern. Die Schlüsselwerte, die von den Teilnehmern unterstützt und gefördert werden, sind Freundschaft, Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Gesundheit, Frieden, Treue, Sieg, Traditionen und Ehre.

Hauptveranstaltung des Projekts ist das alljährliche Internationale Kinderforum FOOTBALL FOR FRIENDSHIP, bei dem Spieler führender Fußballklubs im Alter zwischen 12 und 14 Jahren ihre Kräfte messen. Das erste Forum fand am 25. Mai 2013 in London statt.

Ein Sonderpreis des Projekts FOOTBALL FOR FRIENDSHIP ist der Pokal der neun Werte. Diese in ihrer Art einmalige Trophäe wird jedes Jahr einem Profi-Fußballklub für Mitwirkung an sozialen Initiativen verliehen, mit denen die Werte dieses Projekts in die Tat umgesetzt werden. Der Sieger wird von jungen Projekt-Botschaftern durch Abstimmung in allen Teilnehmerländern des Projekts Football for Friendship bestimmt.

Während des Forums FOOTBALL FOR FRIENDSHIP haben junge Sportler die Möglichkeit, mit Altersgenossen aus anderen Ländern sowie mit bekannten Sportlern und Kulturschaffenden zusammenzutreffen. Nach Abschluss des Forums besuchen die Projektteilnehmer traditionell das Finale der UEFA Champions League.

Gazprom ist ein globales Energieunternehmen. Hauptbereiche ihrer Aktivitäten sind geologische Erkundung, Förderung, Transport, Lagerung, Verarbeitung und Absatz von Gas (darunter auch als Motorkraftstoff), Gaskondensat und Erdöl sowie Erzeugung und Vertrieb von Wärme- und Elektroenergie. Das Unternehmen ist auf dem Territorium Russlands sowie in Ländern Afrikas, Europas, Lateinamerikas, des Nahen Ostens, Mittel, Süd- und Südostasiens tätig.

Gazprom ist mit seinen Vorräten an Erdgas und dem Umfang seiner Förderung das weltweit größte Unternehmen; Erdgas wird an russische Abnehmer und nach mehr als 30 Ländern geliefert. Gazprom gehört zu den vier führenden russischen Erdölproduzenten und verfügt über große Energieerzeugungskapazitäten auf dem Territorium Russlands und behauptet den ersten Platz in der Welt in der Erzeugung von Wärmeenergie.

Neben aktiver Entwicklung ihrer Produktionstätigkeit widmet Gazprom sozialen Projekten große Beachtung. Die Gesellschaft unterstützt viele Sportorganisationen und Sportveranstaltungen von internationalem und nationalem Format. Gazprom ist unter anderem offizieller Partner der UEFA Champions League, fördert die Austragung des UEFA-Superpokals sowie mehrere Fußballklubs von Weltruf wie den russischen Zenit, den deutschen Schalke 04 und den serbischen Crvena Zvezda.

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U13 Gewinner des Turniers „Football for Friednship“

Während Florian und ich zwecks Abkühlung die „Stiefmutterschlucht“ bei Brünn besucht haben, hat die Rapid-U13 den entscheidenden Finalsieg gegen den FC Zürich eingefahren. 
Hier ein Bild von dem Spielfeld unmittelbar vor dem Brandenburger Tor
Schlussminuten im Spiel Rapid – Zürich
Was muss das für ein Erlebnis gewesen sein, im Finale vor dem Finale vor dem Brandenburger Tor zu siegen und dann auf der riesigen Vidiwall, das Rapid-Wappen aufleuchten zu sehen.
Und so hat das wirklich ausgesehen:
Eines der populärsten Finali der Welt – heuer in Berlin – und die Rapid-U13 als Sieger dabei!

Man beachte die Wappen von Juventus und Barcelona links und rechts vom Rapid-Wappen!

Franz Beckenbauer, Michael Krammer, U13 mit Trainern, Vycheslav Krupenkow (Gazprom)
U13 vor dem Brandenburger Tor
Die Jugendarbeit bei Rapid ist etwas Besonderes. Dass man in so kurzer Zeit gleich zwei internationale Turniere für sich entscheiden konnte, ist kein glücklicher Zufall mehr. Die Siegesserie ist eindrucksvoll: Ludogorets Razgrad (Bulgarien) 4:0, FC Tokyo (Japan) 5:3, Zenit St. Petersburg (Russland) 6:2, Lazio Rom (Italien) 4:1, FC Zürich (Schweiz) 5:2 
In fünf Jahren werden wir von diesem Team sicher mehr hören, dann aber in der Kampfmannschaft!

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Etwa 1000 Höhlen gibt es im Karst rund um Brünn aber nur fünf davon sind zugänglich. Die Schlucht „Macocha“ ist Teil der Punkva-Tropfsteinhöhlen, die man nach der Höhlenwanderung mit dem Boot über den unterirdisch fließenden Fluss Punkva wieder verlässt.  Dieses Panoramafoto verkleinert die wirklichen Abmessungen. In die 140 Meter hohe Schlucht passt der Stephansdom perfekt hinein.
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Sensationelle U13 im CL-Finale

Wie unsere „Fußball-Botschafterin“, Sabine Pöhacker aus Berlin meldet, steht die U13 von Rapid im Finale des Bewerbs „Football for Friendship“.

Die Mannschaft qualifizierte sich mit einem Gesamtscore von 19:6 und wird morgen Samstag um 11:30 vor dem Brandenburger Tor gegen den zweiten Finalisten FC Zürich antreten.

Und das war der Weg zum Finale:

4:0 SK Rapid Wien – Ludogorets Razgrad (Bulgarien)
5:3 SK Rapid Wien – FC Tokyo (Japan)
6:2 SK Rapid Wien – Zenit St. Petersburg (Russland)
4:1 SK Rapid Wien – Lazio Rom (Italien)

Tor zum 5:0 gegen FC Tokyo

Highlights und Tore

Die U13 ist gerade erst von einem Cupsieg in Schweden zurückgekehrt und steht bereits im nächsten großen Finale. Hut ab vor der Jugendarbeit bei Rapid!

Vorstellung von Rapid auf der Homepage von „Football for Friendship“

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Nine Values Cup

Bei dem Turnier „Football for Friendship“, das im Vorfeld der Champions-League in Berlin von Gazprom veranstaltet wird, und an dem auch die U13 von Rapid teilnimmt, wählen die Jugendlichen einen der teilnehmenden Vereine, dem der so genannte „Nine Values Cup“ zuerkannt wird.

Diese neun Werte sind

  • Freundschaft
  • Gleichheit
  • Fairness
  • Gesundheit
  • Frieden
  • Hingabe
  • Erfolg
  • Tradition
  • Ehre (kam aus Fernost dazu)

Die Vereine kommen aus: Österreich, Belgien, Bulgarien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kasachstan, Kroatien, Niederlande, Polen, Russland, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn und Weißrussland.

Die Jugendlichen sollen also bestimmen, welcher Verein aus ihrer Runde diese Werte am besten verkörpert.

Nine Values Cup, gestaltet von Achim Ripperger (D)
[PERSÖNLICHE MEINUNG ON]Mir kommt ein bisschen vor, als würde man den Kindern Dinge umhängen, die der Altersstufe nicht entsprechen und ihnen wenigstens eine Nummer zu groß sind. Außerdem sind die Werte nicht besonders achtsam ausgewählt worden.

Die späteren Finalisten bestreiten 5 Spiele, die Verlierer der Vorrunde 2 Spiele. Sie kennen daher bestenfalls 5 Mannschaften etwas besser. Beurteilen sollen sie aber alle 23.

Die Werte selbst sind widersprüchlich. Armin Ripperger sagt: „Mit dem Pokal soll der Welt die wertvolle Botschaft vermittelt werden, dass es wichtig ist, sich um andere zu kümmern“.

Mit Freundschaft, Gleichheit, Fairness, Gesundheit und Frieden kann man das verbinden.

Aber HingabeErfolg, Tradition und Ehre passen zu dem „sich kümmern“ nicht.

Erfolg beruht auf dem Misserfolg anderer. Erfolg wünscht man für sich, für andere nur dann, wenn es einem selbst egal ist.

Tradition ist einfach da, kann durch noch soviel Leistung nicht erworben werden, ist also ein Erbgut und wertet einen Verein ohne Tradition definitionsgemäß ab. Um die teilnehmenden Vereine bezüglich ihrer Tradition zu bewerten muss, man einfach nur nach dem Gründungsdatum reihen.

Ehre ist eine extrem auf die eigene Person oder Gruppe bezogene Größe; das geradezu Gegenteil von „kümmern um andere“. Wie Menschen ticken, denen Ehre wichtig ist, kann man in einschlägigen Zeitungsberichten, sogar in Wien (bei blutigen Konflikten in der Straßenbahn) nachlesen. Ob Ehre etwas ist, was am Fußballfeld Platz haben soll, kann man an Hand des WM-Finales Frankreich-Italien überlegen, bei dem Marco Materazzi die Ehre von Zinedine Zidane angegriffen haben soll (Dokumentation). Hätte also Zinedine die Ehre nicht gar so wichtig genommen, wer weiß, wie dann das Finale ausgegangen wäre. Ob also Ehre für das Fußballspiel (und auch für den Alltag) wichtig genommen werden soll, würde ich bezweifeln.
[PERSÖNLICHE MEINUNG OFF]

Vier der teilnehmenden Mannschaften

China
Schalke
Chelsea
Rapid U13

Warum man die körperlich deutlich größeren Mädels dazu genommen hat, ist ein Rätsel. Vorschlag fürs nächste Jahr: alternierend zu den Bewerben für Burschen einen Bewerb für gleichaltrige Mädchen.

Presseaussendungen (PDF, 2.6.2015)

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Ein Polster für Rapid

Nein, nicht ein Ruhekissen ist gemeint. Beim Fußball kann man sich eigentlich nie wirklich ausruhen, denn „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“.

Ein toller Spieler ist gemeint; Niko! Was allein irritiert ist eben sein Nachname „Polster“. Aber abgesehen von dieser Besonderheit ist er ein toller Bursche und so schaut er aus:

Nikolas „Niko“ Polster ist Rapid-Reporter im Rahmen des Projekts F4F (Football for Friendship) vom 4.-7. Juni in Berlin 

Und das ist seine Mannschaft:

Die Rapid-U13 wird Österreich im Rahmen des Jugendturniers „Football for Friendship“ im Vorfeld des Champions-League-Finales in Berlin vertreten.

Bereits zum zweiten Mal gibt es im Rahmen von Football for Friendship von Gazprom (F4F), ein internationales Kinder-Pressezentrum. Von dort werden Jungjournalisten aus 24 Nationen über ihre Erfahrungen vor Ort und die nationalen Events im Rahmen von F4F berichten. Mit dabei sind künftige Edelfedern aus Österreich, Weißrussland, Belgien, Bulgarien, China, Kroatien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Japan, Deutschland, Ungarn, Italien, Kasachstan, den Niederlanden, Polen, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweiz, Türkei, Ukraine und Großbritannien.

Es dreht sich alles ums runde Leder!

Die Reporter des Internationalen Kinder-Pressezentrums sind Teens im Alter von 12 bis 14 Jahre, die sich für Fußball und Sportjournalismus begeistern. Die Aufgaben der Jungjournalisten sind ebenso spannend wie vielfältig: Mit Unterstützung professioneller Journalisten berichten sie online, via Print und über Social Media von Trainings und Turnieren mit anderen Jugendlichen aus 24 Ländern, sie interviewen große Fußballstars und teilen ihre ganz persönlichen Eindrücke des F4F-Projektes. Ziel der Kampagne ist es, Jugendfußball zu fördern und Werte wie Freundschaft, Gleichheit, Fairness, Gesundheit, Frieden, Hingabe, Erfolg und Tradition zu promoten.

Fußball und Journalismus

Football for Friendship bringt junge Sportler und Journalisten der Zukunft zusammen. Damit haben Jungjournalisten die Chance, ihr Talent zu erproben und geben zugleich ihre persönliche Sicht des Events wieder. Ganz nach dem Motto ‚Infos von Gleichaltrigen sind interessanter‘ sollen die Werte, für die das Projekt steht, transportiert und gefestigt werden. Junge Reporter berichten über Football for Friendship an Kinder aus 24 Nationen. „Wir sind sicher, dass viele Kids den Ball aufgreifen, und die Werte von Football for Friendship ins Rollen bringen werden”, meint Mikhail Barannikov, Leiter des internationalen F4F-Kinder-Pressezentrums und zugleich Präsident des russischen Komitees der „SOS Kinderdörfer”.
Rapid-Jungjournalist Nikolas Polster freut sich auf seine bevorstehende Mission: „Neben den vielen neuen Eindrücken, die ich in diesem Bereich sammeln darf, wird das Zusammentreffen mit den Kollegen aus den teilnehmenden Ländern bestimmt eine spannende Sache und wir werden viel voneinander lernen können. Aber besonders die Berichterstattung über mein Team, über Rapid, wird für mich persönlich ein besonderes Highlight werden.“

Weitere Informationen

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Freundschaft und Respekt

Freundschaft und Respekt

Im Fußball ist der Gegner das wichtigste aber gleichzeitig darf diese Gegnerschaft nicht zu einem Krieg ausarten. Wichtige Eigenschaften der Spieler sind daher Freundschaft für den Zusammenhalt der Mannschaft und Respekt vor dem Gegner, damit es ein faires Kräftemessen bliebt.
Und diese sportlichen Umgangsformen werden bereits den Jüngsten vermittelt, in der Hoffnung, dass sich diese Tugenden durch Beispielgebung auch auf die dem Fußball nahe stehenden Anhänger übertragen möge.
Die Fußballverbände und auch große Sponsoren starten immer wieder Aktivitäten, die diese Tugenden fördern.

Ein symbolischer Tag dafür war der Internationale Tag des Fußballs und der Freundschaft am Samstag, 25. April 2015. Dieser Tag wurde von Jugendmannschaften in 24 Ländern durch den Austausch von Freundschaftsbändern symbolisch abgehalten. In Österreich tauschen die Jugendmannschaften von Rapid und von Red Star Penzing diese blau-grünen Freundschaftsbänder aus.

Sponsor dieser gesamteuropäischen Aktivitäten ist Gazprom, der Fußball-Anhängern bestens bekannt ist als Sponsor von Chelsea und Schalke04 und einiger anderer Teams.

Darüber hinaus wird die Rapid U13 als Vertreter Österreichs im Juni an einem Turnier im Vorfeld des Finales der UEFA Champions-League teilnehmen.

Wir berichten über diesen Tag des Fußballs und der Freundschaft bei Rapid.

Freundschaft – I – Turnier vor dem Stadion

Die Einladung zur Pressekonferenz war für Samstag 8:55 angesetzt. Ich war erstaunt, um 8:30 den Kiosk am Stadion in Vollbetrieb zu sehen. Viele Eltern aber keine Kinder. Dann aber um 7:45 kamen sie aus den Umkleideräumen, eine Mannschaft nach der anderen:

Es geht zum Turnier der U13-Mannschaften

Ihr wöchentliches Turnier am Trainingsgelände begann mit dem Aufwärmen.

Man spielt bei den U13-Mannschaften noch keine durchgehende Meisterschaft sondern spielt an einem Wochenende ein Turnier, an dem sich alle Mannschaften beteiligen. Man hat sozusagen jede Woche eine eine Chance, Turniersieger zu werden.

Ich mischte mich unter die Eltern und wurde gleich von den Nebenstehenden angesprochen. Stolz zeigten die Eltern gleich auf ihr Kind, draußen am Feld. Ein großer Teil der Eltern sind Migranten.

Begegnungen, die ohne Fußball nicht möglich wären.

Neben der Pflicht „Schule“ ist hier, beim Hobby „Fußball“ ein weiterer Ort der Begegnung zwischen den verschiedenen Kulturen. Niemand wird gezwungen hierher zu kommen, alle sind stolz darauf, dass ihr Kind mithalten kann. Fußball vermittelt Freundschaft zwischen verschiedenen Kulturen.

Freundschaft – II – Die Freundschaftsbänder

Vor dem Turnier erfolgt die Übergabe von Freundschaftsbändern an die Kinder durch Raimund Hedl und Andreas Kuen.

Raimund Hedl und Andreas Kuen übergeben den Kindern die Freundschaftsbänder

Die blau-grünen Freundschaftsbänder der Aktion „Football for Friendship“ sind ein Zeichen für Freundschaft und Respekt

Jetzt haben alle ihr Freundschaftsband.


Freundschaft – III – Die Pressekonferenz

Jetzt geht es in den Presseraum des Ernst-Happel-Stadions, wo ein Mitarbeiter von Rapid die Rolle des Moderators übernimmt.

Die Mannschaft U13 von Rapid wurde von Gazprom zu einem internationalen Turnier im Vorfeld des Finales zur UEFA-Champions-League in Berlin als eine von 24 Mannschaften eingeladen. Diese sind: Rapid-Wien (A), Bate-Borisov (BEL), Standard-Lüttich (B), Ludogorets Razgrad (BG), Dream-legend-Beijing (CX), Dinamo-Zagreb (HR), Sparta Prag (CZ), Taverny (F), Tokyo (JAPAN), Schalke 04-Gelsenkirchen (D), MTK Budapest (H), Lazio-Rom (I), Kairat-Almaty (KAS), Double Dutchies (NL), Warschau (PL), Zenit-St. Petersburg (RUS), Crvena Zvezda-Beigrad (SRB), Slovan-Bratislava (SK), Maribor (SLO), Atletico Madrid (ES), Zurich (CH), Galatasaray-Istanbul (TR), Volyn (UA), Chelsea-London (ENG).

Presseraum des Ernst-Happel-Stadions in der „Rapid“-Version. Sabine Pöhacker; MSc (communications), Andreas Kuen, Raimund Hedl und zwei der teilnehmenden Kinder der U13 beantworten Fragen der Journalisten. Christian Wiesmaier, Rapid moderiert die Fragen.

Solche internationalen Turniere sind für die Kinder fast schon eine Routine. Auch Rapid lädt jedes Jahr zu zwei Turnieren in Wien ein. Die Kinder wohnen meist bei Gastfamilien.

In diesem Fall ist Gazprom der Gastgeber, der die Kosten für Reise und Unterkunft für alle Teilnehmer übernimmt.

Interessenten an einem Audio-Mitschnitt des Pressegesprächs schreiben eine Mail an ewkil{at}iam.at.

Nach dem Pressegespräch besuche ich noch das Abschlusstraining der Kampfmannschaft.

Abschlusstraining vor dem Spiel gegen die Admira. 

Freundschaft – IV – Das Spiel

Das Heimspiel von Rapid gegen die Admira am Abend könnte gleich ein Anlass sein, diese Tugenden Freundschaft und Respekt der Anhänger zu prüfen.

Das Element der Freundschaft sollte über den Zusammenhalt der Mannschaft hinaus auch zwischen der Mannschaft und den Anhängern bestehen, es sollte also die eigenen Spieler in ihrem Tun unterstützen, wo immer es geht und natürlich besonders dann, wenn die Mannschaft gerade keinen Erfolg hat. Soweit die Theorie.

Die Praxis im Sektor B ist aber eher das gerade Gegenteil. Kaum eine positive Stellungnahme, es hagelt Kritik über alle Akteure. Nähme man das alles ernst, müsste man eigentlich alle austauschen. Von Freundschaft keine Spur. Das „Goldene Wienerherz“ lacht.

Wenn man fragt, warum anderswo besserer Fußball gespielt wird, dann wäre Erklärungsmöglichkeit die, dass man anderswo seine Mannschaft durch Zuspruch stärkt und nicht durch Beschimpfungen schwächt. Bei keinem unserer Auslandsbesuche in Deutschland oder England konnten wir je eine so kontraproduktive Stimmung im Publikum erleben. Auch die Spiele der Österreichischen Nationalmannschaft sind von so extrem gegen die eigene Mannschaft gerichteten Stimmungen weitgehend verschont.

Eine positive Grundstimmung bei Fußballspielen lockt Besucher eher an und garantiert ein volles Haus. Und für einen Erfolg eines Teams muss auch diese Komponente passen: der freundschaftliche Schulterschluss zwischen Mannschaft, Verein und Anhängern, mehr noch der ganzen Stadt. In deutschen Städten ist Fußball kein Minderheitenprogramm, denn die Begeisterung an einem Fußballwochenende erfasst nicht nur ein paar Hartgesottene, es erfasst die ganze Stadt und davon ist man in Österreich noch weit entfernt.

Und wie schaut es mit dem Respekt aus?

So, als würde es den aktuellen Spot der UEFA, den wir bei allen internationalen Spielen immer wieder eingeblendet bekommen, nicht geben.

© UEFA.com „Say no to Racism“
Die besonders in Wien kaum trocken zu legende „Saure Wiese“ des Alltagsrassismus ist gegen diese Bemühungen der UEFA ziemlich resistent. 

Nicht „Quedraogo“ oder – wem das zu kompliziert ist – „die Nummer 9“, nein, „der Neger“ hätte… Wenn man jemanden einmal auf dieses Merkmal reduziert hat, dann ist es nicht mehr die Handlung der Nummer 9, die man missbilligt, nein, die wären alles so, die Neger, das wisse man.




Zur Ehrenrettung des Publikums muss man anführen, dass sich der Beobachter möglicherweise durch die Lauten täuschen lässt und in Wahrheit die Mehrheit ohnehin die Mannschaft positiv unterstützt. Möge sie halt nicht so still sein, die Mehrheit!

In den großen Medien ist dieser Internationale Tag des Fußballs und der Freundschaft offenbar noch nicht angekommen. Sucht man in Google nach „Internationaler Tag des Fußballs“, findet man sechs (!) Treffer, davon zwei allein aus diesem EwkiL-Blog, denn es gab schon vor einem Monat einen Bericht darüber. Siehe Rapid U13 beim Champions League Finale. Nicht einmal der Rapid-Seite war dieser Tag einen Bericht wert.

Es ist dem Projekt also zu wünschen, dass das Turnier im Juni eine größere Öffentlichkeit vorfindet und sich Freundschaft zwischen den Fußball-Anhängern und Respekt vor ihren Gegnern aufbauen möge – insbesondere beim Publikum, denn für die Spieler gibt es dieses Problem nicht, die lernen diese Tugenden von Kindesbeinen an.

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Rapid-U13 beim Champions League Finale

Die Rapid-U13 vertritt Österreich als eine von 24 Jugendmannschaften vom 4. bis zum 7. Juni 2015 am Dritten Internationalen Kinderforum in Berlin und wird zum Abschluss beim Finale der UEFA-Championsleague in Berlin im Olympiastadion von Berlin dabei sein.
Der Veranstalter ist Gazprom, Sponsor der UEFA Champions League, Sponsor von Schalke, Chelsea und vieler andere Vereine.
Der Bayern-„Kaiser Franz“ ist der Botschafter dieser Aktion.
Franz Beckenbauer, Botschafter von Football for Friendship
Franz Beckenbauer und Vyacheslav Krupenkow
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