Mister Rapid II

Die Wikipedia nennt Dionys Schönecker “Mister Rapid”. Die NÖN titelt “Mister Rapid, Andy Marek, hört auf”. Rapid kann nunmehr auf zwei “Mister Rapid” verweisen. Was diese beiden verbindet – würde der Apotheker Edlinger sagen – zeigt folgender Text.

Dionys Schönecker

Dionys Schönecker, 1938

Über Dionys Schönecker muss nicht viel gesagt werden. Rapid verdankt seiner Ära 12 Meistertitel und damit das Alleinstellungsmerkmal “Rekordmeister”, daneben 3 Cup- und einen Mitropacutitel. Seine Bronzestatue steht vor dem Block West, sein Bild ziert Fahnen des Blocks. Sein Leitspruch “Wer zusammenhält, gewinnt” ist die Grundlage des “Rapidgeists”. In der Schrift “Elfmal Meister” wird Dionys Schönecker auf Seite 10 als “Die Seele Rapids” abgesprochen. Aus der Festschrift “40 Jahre Rapid” aus 1939 stammt das nebenstehende Bild. Dieses Bild ist die Grundlage für den Trikot-Entwurf weiter hinten.

In früheren Jahren, als also Geld nicht die heutige Rolle gespielt hat. wären Top-Spieler – sofern sie die Wahl hatten – gerne zu Rapid gekommen. Heute folgen sie dem Geld und damit ist auch die frühere Dominanz am Spielfeld nicht mehr gegeben. Wie man es trotz fehlender Titel schafft, die Herzen der Menschen zu gewinnen, zeigte uns Andy Marek.

Andy Marek präsentiert die Mannschaft des SK Rapid Tag der offenen Tür, 9. Juli 2011

Andy Marek

Auch über Andy Marek muss nicht viel gesagt werden, er ist nicht nur Mister Rapid, auch Mister Niederösterreich oder Mister Waldviertel. Das nebenstehende Bild ist wegen dem typischen Kapperl aus dem Fanshop und Andis Handwerkszeug, dem Miro für den Trikot-Entwurf (eiter hinten) verwendet worden.

Anders als Dionys, ist Andy nicht unmittelbar für den Sport verantwortlich, aber Andy hat Rapid eine gesicherte Zukunft bereitet, indem er den Verein für Mitglieder geöffnet und Hütteldorf zu einem Publikumsmagneten gemacht hat. Die Mitglieder von Rapid sind ein wichtiges Standbein für die Finanzierung des Sportbetriebs. Der Zuschauer wurde zum Wirtschaftsfaktor, denn wir, die Mitglieder, sind bereits der zweitgrößte Sponsor im Verein.

Ohne Andy Marek könnte man sich die Entwicklung der Zuschauerzahlen bei Rapid ähnlich wie jene der Austria vorstellen, das wird eine spätere Grafik zeigen.

Andy Marek hat seit 1992 nachgeholt, was der Verein seit den 1960er-Jahren versäumt hat.

Für die Zukunft von Rapid sind die Titel des Dionys Schönecker ebenso wichtig wie der Publikumszuspruch, den wir Andy Marek zu verdanken haben.

In der Festschrift 1919 wird die damals 20-jährige Vereinsgeschichte in “Altertum”, “Mittelalter” und “Neuzeit” eingeteilt. Heute erscheint uns die Ära des Dionys Schönecker als “Altertum” und er selbst als der “Mister Rapid des Altertums”, und Andy Marek als der “Mister Rapid der Neuzeit”.

Mitgliederverein

Wir kennen heute unsere Geschichte besser als irgendeine Generation vor uns. Wir haben ein Leitbild, das uns hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen und interne Konflikte zu lösen. Wir sind ein Mitgliederverein. Letzteres hat Michael Krammer bei seinem Amtsantritt 2013 in Abgrenzung zu den Eigentümer-, Investor- und Marketing-Vereinen betont und seither ist Rapid um 10.000 Mitglieder gewachsen.

Nun war Rapid immer schon ein Mitgliederverein, der aber jahrzehntelang exklusiv und für die breite Masse geschlossen war. Laurin Rosenberg berichtete bei der Hauptversammlung 2019 über eine Mitgliederversammlung im Jahr 1969. Damals zählte man 123 anwesende Mitglieder. Und die waren handverlesen. Man brauchte die Fürsprache anderer Mitglieder, wollte man in diesem illustren Zirkel aufgenommen werden. Die damalige konservative Vereinsstruktur und das Anfangs zu große Stadion dürften die wesentliche Bremsen für wirtschaftlichen Erfolg gewesen sein.

Das eher Zugeknöpfte an Rapid war auch 1951 die Ursache für die Gründung des “Klub der Freude des S.C. Rapid”, der das Bedürfnis der Anhänger nach einer größeren Nähe zu den aktiven Rapidlern erfüllt hat. Der “Klub der Freunde des S.C. Rapid” war etwa das, was wir heute als Klubservice kennen. Jeder konnte Mitglied werden. Der Verein veranstaltete Weihnachtsfeiern für den Nachwuchs und für die Kampfmannschaft, Auswärtsfahrten, oft mehrtägige. Und in Notzeiten half der Verein sogar dem Rapid-Kassier mit Geldspenden aus.

Doch mit dem Einstieg von Andy Marek vollzog sich ein kontinuierlicher Wandel im Selbstverständnis des Mitgliedervereins “Rapid”. Agenden, die bisher der “Klub der Freunde” inne hatte, sind nach und nach vom wachsenden Mitgliederverein Rapid übernommen worden. Insbesondere wurde die Mitgliedschaft bei Rapid für alle geöffnet. Jürgen Hartmann hat beim Geburtstagsabend im Jänner 2019 erzählt, dass er sich in seinen ersten Jahren bei Rapid immer wieder um eine Mitgliedschaft beworben hat, aber erst mit dem Einstieg von Andy Marek erhielt er sie.

Andys erstes Spiel gegen den Sportklub

Es war an einem Tag der offenen Tür 1992 als der damalige Geschäftsführer Franz Binder jun. den Bewerber um den vakanten Posten des Stadionsprechers eingeladen hat, diese Rolle probeweise zu übernehmen. Die Generalprobe hat geklappt und am 24.7.1992 moderierte Andy das erste Heimspiel der Saison 1992/93 gegen den Sportklub vor 6.000 Zuschauern. Etwa 600 weitere Heimspiele sollten folgen, die Andy ohne Ausnahme bis zu seinem Ausscheiden bei Rapid moderiert haben wird. Noch genau zwei Spiele dürfen wir mit Andy erleben: das Derby am 8.12. und das Spiel gegen Wattens am 15.2.

Um die Bedeutung der Arbeiten von Andy Marek besser zu verstehen, wollen wir Zahlen sprechen lassen.

Titelvergleich

Für Rapid ist die Relation zum Stadtrivalen von besonderer Bedeutung, weil man praktisch im selben Teich der Fußballinteressierten und Sponsoren fischt.

Titel von Rapid und Austria in der Bundesliga

Betrachten wir daher zunächst den sportlichen Erfolg der Wiener Vereine. In der folgenden Grafik sieht man 11 Meistertitel von Rapid (R) und 19 der Austria (A) in den letzten 60 Jahren:

 RAAAR  RRAA     A AAAARRAAARR  AAA  R      A RA R   A 
 |....:....|....:....|....:....|....:....|....:....|....:....|
 1960      1970      1980      1990      2000      2010      2020

Für das rekord-verwöhnte Rapid ist das ein mageres Ergebnis, verglichen mit den 22 Meistertiteln in den 50 Jahren davor. Rapid hat an der Wende von Vereinsfußball zum Wirtschaftsfußball, die man vielleicht in den 1960er-Jahren ansetzen kann, “die Überfuhr verpasst”. Unser Stadtrivale scheint diese Transformation besser verkraftet zu haben, sei es, weil man dort die potenteren Sponsoren hatte, sei es, weil weniger Kosten für die Stadion-Infrastruktur angefallen sind. Denn wie wir aus den Geschichten rund um die Entstehung des Hanappi-Stadions wissen, fehlte dort immer schon ein VIP-Bereich und waren eventuell die Kosten für den Betrieb im Vergleich mit den anfangs geringen Zuschauerzahlen zu groß. Erst ab etwa 2000 stiegen die Zuschauerzahlen an und machten das Stadion wirtschaftlicher bespielbar.

Titel von 1992 bis heute

13 Salzburg 
 4 Austria
 3 Innsbruck
 3 Rapid
 3 Sturm
 1 GAK

Zählt man die Meistertitel in der Ära Andy Marek liegt Rapid ex aequo mit Sturm und Innsbruck am dritten Platz. Wäre die Zahl der Titel allein die treibende Kraft für die Zuschauerzahlen im Stadion, müssten die Zuschauerzahlen bei der Austria deutlich höher sein (es kommen dort noch viele Cupsiege dazu).

Bis in die 1990er Jahre gab es zwischen den beiden Wiener Vereinen eine Art Kopf-an-Kopf-Rennen um die Gunst des Publikums. Manchmal war bei den Zuschauerzahlen die Austria voran, manchmal war es Rapid. Ein Titelgewinn hatte nur einen kleinen Einfluss auf die Zuschauerzahlen.

Zuschauermittelwert pro Spiel zwischen 1974 und 1991

Austria    Rapid
6.119      6.832 

Auch seit 1992 gab es für die Austria mehr Titel als für Rapid, aber mit dem Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Zuschauerzahlen war es seit dem Amtsantritt von Andy Marek vorbei. 2002/03 war die letzte Saison, bei dem die Zuschauerzahl am Verteilerkreis über der in Hütteldorf lag. Seit 2007 liegt Rapid konstant an erster Stelle in der Publikumsgunst. Und wir wissen, dass es am Erfolg nicht liegen kann, denn der ist inzwischen in Salzburg zu Hause.

Zuschauermittelwert pro Spiel zwischen 1992 und 2019

Mit dem Einstieg von Andy Marek als Stadionsprecher änderte sich die Relation der Zuschauerzahlen der Wiener Vereine. Rapid konnte die Erfolge bis zum Europacup-Finale sehr gut in Zuwächse an Zuschauern umsetzen. Der sportliche Tiefpunkt im Trainerjahr mit Lothar Matthäus ließ die Zuschauerzahlen kurzzeitig einbrechen.

Austria    Rapid
6.832     12.709 

Der Schlüssel zur Stabilisierung der Zuschauerzahlen auf hohem Niveau war die Gründung des Klubservice im Jahr 1998. Die ersten Mitarbeiter waren: Clemens Pieber, Heimo Kraus und Sonja Pendl.

Heute arbeiten 19+ Personen für das Klubservice: Clemens Pieber, Michal Moser (Allianz Stadion FS mit seinem Team), Patrick Kaiser (Stadioncenter FS mit seinem Team), Nicole Withalm (Fanshop St. Pölten), Eduard Arnold (Lager), Otto Weichselbaumer (Lager), Veronika Haubenwallner (Lager und FS St. Pölten), Hannes Haubenwallner (Lager), Laurin Rosenberg (Rapideum). Fancorner, Events, VIP, Mitglieder, Tickets, Telefon und Empfang: Martina Mosovsky, Birgit Gartner, Robert Racic, Lukas Kain, Christopher Sonnleithner, Gernot Haigl, David Wagner, Mario Bily, Astrid Salzer, Jennifer Faltin

Dieses Team ist die Schnittstelle zu den Mitgliedern, zu den Besuchern, ein Service, das seinesgleichen sucht.

Rapid ist eine Familie

Dieses Motto, “Rapid ist eine Familie”, wird nicht nur plakatiert, es wird gelebt. Und auch wenn es “Bröseln” gegeben hat wie zum Beispiel beim Platzsturm 2011 oder bei antisemitischen Parolen 2017, ist es immer gelungen nach temporären Ausschlüssen, die Gruppen wieder ins Boot zu holen. In den letzten Jahren ist es gelungen, 10.000 Zuschauer zu Mitgliedern zu machen. Rapid ist zukunftsfit.

Mister Rapid

Wer ist nun “Mister Rapid”? Wir haben deren zwei. Den Begründer des “Rekordmeisters” und den Begründer des “Mitgliedervereins”. Beide haben vielen Präsidenten gedient:

Dionys Schönecker

Jahre
 1 Karl Palek Obmann 1899
 2 Karl Wiener Obmann 1899-1900
 2 Franz Chytil Obmann 1900-1902
 3 Hermann Gößnitzer Obmann; später Ehrenpräsident 1902-1904
 2 Franz Chwojka Obmann; Präsident 1904-1905
 5 Adolf Waller Präsident; später Ehrenpräsident 1905-1909
 5 Alois Hoisbauer Präsident 1909-1913
 8 Franz Pokorny Präsident 1913-1920
 3 Leo Deutsch Präsident 1920-1922
 4 Willibald Pekarz Präsident; später Ehrenmitglied 1922-1925
 3 Hans Fischer Präsident; später Ehrenmitglied 1925-1927
12 Johann Holub Präsident; später Ehrenpräsident 1928-1939

Andy Marek

Jahre 
 4 Anton Benya Präsident; später Ehrenpräsident 1990-1993
 2 Helmut Böhmert Vizepräsident (geschäftsführend) 1993-1994
 2 Karlheinz Oertel Vizepräsident (geschäftsführend) 1994-1995
 5 Günter Kaltenbrunner Präsident 1995-1999
 3 Peter Weber Vizepräsident (geschäftsführend) 1999-2001
13 Rudolf Edlinger Präsident; später Ehrenpräsident 2001-2013
 7 Michael Krammer Präsident 2013-2019
   Martin Bruckner Präsident ab 2019

Beide haben die Zukunft Rapids gesichert, Dionys durch Titel, Andy durch Öffentlichkeit.

Ich habe versucht darzustellen, dass wir in diesen Jahren mit Andy eine Umwälzung historischer Dimension erlebt haben, und da es uns durch den evolutiven Charakter der kleinen Veränderungen zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, dass 2.500 Mitglieder zu Wahl des Präsidenten im Stadion erscheinen, behaupte ich, dass wir Andy ebenso viel zu verdanken haben wie Dionys Schönecker.

Mister Rapid im Bild

Wenn der Kummer groß ist, greife ich zur Tastatur und Maus. Obwohl ich weder Journalist, Fotograf, Programmierer oder Grafiker bin, versuche ich mit diesen Handwerken eine Stimmung einzufangen. Und diese heißt “Mister Rapid”.

Die Grafik kommt auf ein T-Shirt und wird bei unserer Mitgliederversammlung am Montag erstmals getragen.

Man kann davon natürlich andere Versionen anfertigen, zum Beispiel kann man Andy allein oder Andy mit einem Foto von sich selbst darstellen, Blickrichtung sollte so wie die von Dionys Schönecker sein. Mail an mich, ich versuche das hinzukriegen.

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“Grün-weiß unterm Hakenkreuz” mit Laurin Rosenberg

Am 15.10.2019 lud die VHS-Penzing im Rahmen eines Schwerpunkts „Profi-Fußball abseits der Kameras“ zu einem Vortrag von Laurin Rosenberg ein.  Wir Rapidler kennen natürlich schon die wichtigsten Meilensteine der Rapid-NS-Geschichte, aber ich habe bisher noch keine so umfassende 90-minütige Schilderung gehört.

Laurin begann die Erzählung mit dem Finale der Deutschen Meisterschaft 1941 und spannte danach einen Bogen von den Anfängen von Rapid bis in die Gegenwart.

Laurin am Beginn des Vortrags, im Hintergrund die Viktoria un der Spielball von 1941

Das symbolträchtige Finale der Deutschen Meisterschaft 1941 ist voll von Mythen, die sich aber alle bei genaueren Betrachtung als unhaltbar erweisen. Eigentlich hätte das Finale wegen des Überfalls von Nazideutschland auf Russland an eben diesem 22. Juni 1941 abgesagt werden sollen, doch ließ man das Spiel schließlich doch austragen, um dem Volk Normalität vorzugaukeln. An dieses Spiel erinnert einerseits eine Kopie der Viktoria im Besitz des Rapideums (Original im deutschen Fußballmuseum in Dortmund) und der originale und inzwischen restaurierte Spielball, den der Dreifachtorschütze Franz Binder als Souvenir mitgenommen hatte und der von seinem Sohn, der viele Jahre als Manager bei Rapid tätig war, dem Rapideum gechenkt wurde.

Rapids Anfänge lagen in der Arbeiterschaft, mit Migranten aus Tschechien, dem Arbeiterbezirk im Westen und auch dem etwa 10%igen Anteil an Juden, die praktisch in jedem Fußballverein vertreten waren. In der Zeit nach 1938 beschrieb Laurin vier Typen: die Mitläufer, die Täter, die Opfer und die Oppositionellen.

Niemand in den Sportvereinen konnte sich den Forderungen der neuen Machthaber entziehen. Die Abschaffung des in Österreich praktizierten Profifußballs gehörte ebenso zu den Begleiterscheinungen der damaligen Zeit wie eine Vereinheitlichung der Satzungen und ein mindestens 50%igen Anteil von Parteigängern im Vereinsvorstand. Ohne diese Präsenz der Partei im Vorstand wäre der Sportbetrieb nicht möglich gewesen.

Das Gros bei Rapid und wohl auch in der Bevölkerung waren die Mitläufer, die Opportunisten, die ihre Haltung nach der Zeit ausrichteten. Dazu zählte wohl auch Karl Kochmann, der Besitzer der gleichnamigen Restauration, in der Rapid seine Vorstandssitzungen abhielt und Leopold Nitsch, dem damaligen Trainer und Schwager von Kochmann. Beide sind durch Vermittlung 1938 der NSDAP (als “Illegale”, obwohl sie das nie waren) beigetreten und beide versuchten bei Kriegsende diese Mitgliedschaft so zu begründen, dass sie diese für den Sportbetrieb benötigt hätten.

In der Mannschaft von 1945 fand sich mit Fritz Durlach auch ein Täter der letzten Kriegsjahre, er wurde auch verurteilt und zu einem Jahr schweren Kerkers verurteilt.

Zu den betrüblichen Verbeugungen vor den Nazi-Herrschern zählte neben dem obligatorischen Hitlergruß vor jedem Spiel auch die Abgabe einer großen Zahl von Pokalen, die dann zu Führers Geburtstag 1942 eingeschmolzen wurden. Der Chronik des FC Bayern kann man entnehmen, dass dort eine mutige Frau die Pokale des FC Bayern vor der Beschlagnahme an sich genommen hat und zuerst in ihrer Wohnung, später am Land versteckt hielt, sodass die Bayern ihre historischen Pokale – im Gegensatz zu Rapid – noch besitzen.

Praktisch alle Fußballvereine hatten einen der Zusammensetzung der Bevölkerung folgenden Anteil von Juden sowohl bei den Spielern als auch bei den Funktionären. Die Ausnahme war der Sportclub, denn dort wurden keine Juden aufgenommen, eine Haltung, die der heutige Sportklub längst abgeschüttelt hat.

Interessant ist auch die Haltung des “Mr. Rapid”, Dionys Schönecker, der 1938 in Zeitungsartikeln für die neuen Machthaber durchaus wohlwollende Worte fand. Schönecker verstarb im September 1938, eine Nagelprobe blieb ihm somit erspart. Sein Bruder Eduard, ein Architekt, ist aber der NSDAP beigetreten, nicht zuletzt, weil er als Unternehmer auf Regierungsaufträge angewiesen war. Man kann vermuten, dass wohl auch sein Bruder Dionys sich diesem Schritt nicht hätte verschließen können, wollte er seinen Verein, des S.C. Rapid weiterführen.

Der Namensgeber von Rapid, Wilhelm Goldschmid, fiel 1942 der Vernichtungsmaschinerie der Nazis zum Opfer. Seine Familie überlebte in Südamerika.

Opposition in den Kriegsjahren konnte fatal sein. Sie äußerte sich daher auch ziemlich subtil. Ein Beispiel dafür war der zeitlebens wenig angepasste Ernst Happel. Um als Jugendlicher bei einem Verein spielen zu können, musste man damals Mitglied der HJ sein und musste bei den dortigen Vereinsabenden gute Miene zum bösen Spiel machen. Die “Schlurfs”, wie man die aufmümpfigen Jugendlichen nannte, die nichts von den Naziparolen hielten und zu denen man den jungen Happel zählen konnte, bekamen die begehrte Mitgliedschaft zunächst nicht, und erst nach Interventionen des “Dietwares” (eine Art Blockwart für Sportvereine) wurde die Mitgliedschaft an Happel erteilt.

Laurin führte uns auch weiter in die Gegenwart und verwies auf die Präsenz von Neonazis rund um Gottfried Küssel auf der Westtribüne in den 1980er-Jahren. Damals versuchte er dort Sympathisanten zu rekrutieren. Allerdings ist das nicht gelungen, vielmehr entwickelte der Block einen Kodex der politikfreien Kurve und stellt sich seither allen Versuchen der politischen Agitation klar in den Weg, eine Art Selbstreinigungsprozess.

Als Beispiel für einen solchen Lernprozess in der Kurve zeigte uns Laurin ein mit Nazisymbolik beschriftetes Heft eines Fans, das in dessen Jugendjahren als Sammelalbum für Eintrittskarten diente. Später absolvierte dieser Fan aber einen Lehrgang im KZ Mauthausen und meldete sich zum Zivildienst. Es hat seine Haltung um 180 Grad geändert und stellte das Heft als Zeitdokument dem Rapideum zur Verfügung.

Selbstreinigungsprozess im Block West

Auch in den letzten Jahren gab es einen Versuch seitens des Identitären-Akteurs Martin Sellner, die aber seitens der Kurve rasch abgewehrt wurden.

Der “Ausrutscher” der Grün-weißen Hornissen bei einem kleinen Derby auf West 1 wurde im Vortrag auch erwähnt, aber nicht als rechtsextrem eingestuft, sondern eher als ein Ausdruck des Unwissens. Nach einer “Nachschulung” im Rapideum und im KZ Mauthausen wurde die Gruppierung wieder im Block integriert.

Mehr noch, die Rapid-Kurve wirkt an der Aufarbeitung der Vergangenheit aktiv mit und demonstrierte das durch ein Spruchband beim ersten Derby im neuen Stadion, in dem des ermordeten Wilhelm Goldschmid gedacht wurde, etwas, das vor 10 Jahren in dieser Form nicht denkbar gewesen wäre, weil damals das Wissen rund um die Geschehnisse in der Nazizeit und die Personen in der Gründungszeit von Rapid zu wenig bekannt war. Und dazu trugen die Arbeiten rund um das Rapideum und das Buch von Jakob Rosenberg und Georg Spitaler “Grün-Weiß unterm Hakenkreuz” (ein Muss für für Rapidler) wesentlich bei.

Danke an Laurin für den klar strukturierten Vortrag und für diese Aktivität der VHS-Penzing.

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Kommende Veranstaltungen der VHS-Penzing

Do 31. Oktober 2019 18:30-20:00, 6,- €
Schiedsrichterwissen: Wie man entscheidet

Hoe kan Ajax verliezen van Rapid Wien?

Aufschrift auf einer Vitrine des Rapideums.

Mythos Rapid

Das Rapideum bietet derzeit die Sonderausstellung “Mythos Rapid”, bei der das Museumsteam versucht, dem Geheimnis der Anziehungskraft von Rapid auf die Spur zu kommen. Hier sollen diese vielen Schaustücke nicht beschrieben werden, vielmehr möchte ich mit einer einzelnen Vitrine die Philosophie des Museums beschreiben und Dich zu einem Besuch der Sonderausstellung einladen, die noch bis zum 30. August zu besichtigen ist. Nimm Dir Zeit!

Rapideum

Gemessen an der Zahl der verfügbaren Schaustücke ist das Rapideum – wie wahrscheinlich alle Museen dieser Welt – trotz deutlich vergrößerter Fläche zu klein. Mit einem Trick schaffte man es, trotz der Kleinheit, dem Besucher mehr zu bieten, als es der Platz eigentlich erlaubt. Man versteckte die Schaustücke in ausziehbaren Schubladen. Damit kommen die sichtbaren Vitrinen besonders klar zum Ausdruck und die Räume wirken aufgeräumt. Das Museum ist in die Abschnitte “Gemeinsam”, “Kämpfen”, “Siegen” gegliedert und man durchwandert vier Räume im Uhrzeigersinn.

Rapid gegen holländische Mannschaften

Ich darf am kommenden Freitag mit Freunden und Gästen aus Holland die Ausstellung besuchen und dieser Text sollte sie an die fußballerische Beziehung zwischen Rapid und holländischen Mannschaften hinweisen.

Rapid spielte zwischen 1955 und 2015 zwölfmal gegen holländische Mannschaften (Eindhoven (8), Feyenoord Rotterdam (2) Ajax Amsterdam (2)). In dieser Bilanz führt Holland. Für Rapid gab es: 4 Siege, 2 Unentschieden und 6 Niederlagen. Im Schnitt besuchten 32.850 Zuschauer ein Spiel. Daran sieht man die Beliebtheit dieser Begegnungen in beiden Ländern.

Wie kann Ajax gegen Rapid Wien verlieren?

Nun muss man wissen, dass Ajax derzeit auf Platz 21 der UEFA-Klubrangliste steht und Rapid auf Platz 63. Es spielt also David gegen Goliath. Wenn Rapid eine solche entscheidende Begegnung für sich entscheidet, dann ist das etwas Besonderes und praktisch alle Rapidler haben diesen Tag in bester Erinnerung. Eine der zahlreichen Vitrinen im Rapideum ist diesem Spiel in der Qualifikation zur Champions-League in der Saison 2015/16 gewidmet. Am 4. August 2015 siegte Rapid gegen Ajax 3:2 durch Tore von Robert Beric und Louis Schaub (2) und stieg in das CL-Playoff auf.

Eine holländische Zeitschrift stellte sich die Frage, wie denn das passieren konnte, und in dieser Schlagzeile ist ein nicht ganz unwichtiges Detail implizit enthalten: die Unterschätzung des Gegners, die ein nicht unwichtiger Vorteil für den Underdog darstellt. Diese Zeile ist der Titel dieses Beitrags und er steht auch auf dieser Vitrine. Das war damals für die Fachleute unerklärlich und wiederholte sich heuer beim Duell Basel-LASK, bei dem der ehemalige Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel sich – ganz entgegen seiner fußballerischen Erfahrung – ziemlich aus dem Fenster gelehnt hat und meinte, dass der LASK gegen Basel kein Chance haben werde. Und damals wir heute passierte das Unerwartete, der Underdog besiegte den klaren Favoriten.

Der Matchwinner dieses sensationellen Auswärtserfolges gegen Ajax war Louis Schaub, damals ein junger Spieler, der zwischen 2007 und 2018 für Rapid gespielt hat und dessen Marktwert in dieser Zeit bis auf 4 Millionen gestiegen ist und der derzeit beim 1. FC Köln aktiv ist. Mit diesem Spieler wird auch das Konzept von Rapid verdeutlicht: hohe Ausbildungsqualität mit dem Ziel, ehrgeizige Spieler fit für höhere Aufgaben in den großen Ligen zu machen. Nicht nur Louis Schaub, auch viele andere ehemalige Rapidler haben diesen Weg erfolgreich beschritten. Der Verkauf der jungen und erfolgreichen Spieler ist ein Teil des Geschäftsmodells von Rapid. Die Vitrine zeigt das Trikot und die Schuhe, die Louis Schaub bei diesem Spiel getragen hat.

Am Bild ist rund um die Vitrine eine strukturierte weiße Fläche zu sehen. Einige dieser weißen Flächen sind mit Grifflöchern (im Bild rot gekennzeichnet) ausgestattet und der Besucher wird ermuntert, diese Laden zu öffnen und die vielen verborgenen Schaustücke zu diesem Thema ganz nah zu betrachten und – wo das möglich ist – auch herauszunehmen.

Rundgang durch das Rapideum

Was also ist dieser “Mythos Rapid”?

Die Grundlage dieses Mythos besteht in der sogar im europäischen Kontext ziemlich einmaligen Kontinuität mit der Fußball bei Rapid im Westen Wiens betrieben wird. Und diese lange Dauer und die ständige Präsenz in der jeweils höchsten Spielklasse brachte Titel und ganz besondere Spiele mit sich, die sich aus den vielen unerwähnten Spielen herausheben und die es bei dieser Sonderausstellung bis in eine Vitrine schaffen.

Im Grunde machen das alle Fußballvereine; es gibt keinen prinzipiellen Unterschied. Der einzige Unterschied ist, dass Rapid eben unser Verein ist und unser Bild von Rapid ein sehr verklärtes und ziemlich irreales ist, ein Bild, das auch durch solche Ausstellungen geformt wird. Aber wir Rapidler wollen das so.

Der Mythos entsteht durch Verdrängung der historischen Realität, die aus einer großen Zahl unbedeutender Ereignisse, ja sogar peinlicher Niederlagen besteht aber eben auch aus punktuellen Heldentaten, die allein dem Rapidler wichtig sind.

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Enthüllung Gedenktafel Schmelz

Geschichte der Schmelz

Vor der Ringstraßenzeit, als noch die Stadtmauer stand, benutze die Armee das Glacis als weitläufigen Exerzierplatz. Im Zuge der Umgestaltung der Innenstadt wurde der Armee das Gebiet der Schmelz als Übungsgelände zugewiesen. In den übungsfreien Zeiten konnten Sportvereine das Gelände nutzen. Um 1892 hat das Gelände etwa so ausgeschaut:

Landkarte von Fünfhaus 1892

Diese Landkarte befindet sich im Eingangsbereich zur U-Bahnstation Johnstraße. Sie zeigt die Gegend um die Schmelz um 1892, denn der Linienwall (gezackte Mauer entlang des heutigen Gürtels) war noch intakt (Abriss 1894). Die Häuserzeile in der Selzergasse bestand noch nicht. Auf dem Gebiet der heutigen Stadthalle befand sich der Schmelzer Friedhof. Man erkennt die Planungsgebiete rund um die Schmelz, die Schmelz selbst blieb naturbelassen. Der Weg westlich vom Buchstaben “S” des Schriftzugs “SCHMELZ” ist genau der Weg, an dem heute die Enthüllung der Gedenktafel stattfand.

Anfänge

Am 22. Juli 1897 wurde der “1. Wiener Arbeiterfußballklub” gegründet und nutzte das Gebiet der Schmelz für die ersten Spiele. Dabei mussten die Spieler selbst die Spielfelder abstecken und durch den Verkauf einfacher Stadionzeitungen, auf die damals noch die Spielregeln aufgedruckt waren, für die ersten Einnahmen sorgen. Das können wir einer solchen Stadionzeitung aus dem Jahr 1900 entnehmen, einer der wenigen Belege für die Zeit auf der Schmelz:

Programm für ein Fußballspiel am 14. Oktober 1900 auf dem Schmelzer Exerzierfeld mit Spielregeln, die noch mit den englischen Fachbegriffen wie Forwarder, Gpalkeeper, Half-Back, Back und Football-Match abgefasst sind. Rapid spielte in rot-blau. Beachte die alte Rechtschreibung.

Damals, also in der Monarchie, hatten es Organisationen mit den Beinamen “Arbeiter” oder “sozialistisch” nicht leicht. Und neben den sportlichen Misserfolgen war auch das ein Grund, warum man schon zwei Jahre nach der Gründung eine Namensänderung anstrebte.

Es ging damals – wie heute auch – ums Geld. Eintritt konnte man nur verlangen, wenn das Gelände abgezäunt und uneinsichtig war. Daher strebte Rapid nach den ersten Jahren auf der Schmelz einen solchen eigenen Platz an und fand ihn 1903 auf dem abschüssigen Grundstück in der nahe gelegenen Selzergasse. Die folgenden Bilder zeigen die Selzergasse im Jahre 1907 und die heutigen Ansicht derselben Häuser.

1912 erfolgte dann die Übersiedlung nach Hütteldorf.

Tschechen bei Rapid

Der Kader war von den vielen tschechischen Migranten geprägt. Markant waren die vier Brüder Schediwy (eingedeutscht von “Šedivý” = “Grau”). Karl und Alois spielten bereits zu Zeiten des Arbeiter FC für Rapid, Josef scheint 1900 erstmals im Kader auf. Josef stirbt im Ersten Weltkrieg in russischer Gefangenschaft. Es gibt einen Nachruf in der Chronik- 1919 “20 Jahre Rapid”. Franz war 10 Jahre jünger und spielte noch bis in die 1920er-Jahre. Karl war später als Funktionär noch jahrzehntelang tätig. (im “Neuen Rapid Buch” aus den 1970er-Jahren von Günther Allinger kommt er zu Beginn vor). Karl und Franz sind am Baumgartner Friedhof begraben.

Gedenktafel

An diese Anfänge von Rapid erinnert die heute enthüllte Gedenktafel, und der dafür gewählte Tag, der 22. Juli, ist der Gründungstag des 1. Wiener Arbeiterfußballclubs.

Auf der Tafel werden die damaligen Umstände so geschildert:

Die Schmelz

An dieser Stelle befand sich das Schmelzer Exerzierfeld, die erste Heimstätte des SK Rapid. Der damalige 1. Wiener Arbeiter Fußball-Club spielte hier von 1897 bis 1903.

Als Ersatz für die innerstädtischen Übungsplätze, die im Zuge der Errichtung der Ringstraße verbaut wurden,; erhält die Habsburger Armee die Schmelz als Truppenübungs- und Exerzierfeld, das auch bei Staatsempfängen für Paraden genutzt wurde. lm Dezember 1897 bekommt der am 22; Juli 1897 gegründete 1. Wiener Arbeiter Fußball-Club die Genehmigung, hier seine Übungen und Spiele abzuhalten. Auch nach der am 8. Jänner 1899 erfolgten Umbenennung in Sportclub „Rapid” bleibt der zu diesem Zeitpunkt noch in der Farbkombination Blau-Rot spielende Verein für einige Jahre auf der Schmelz. 1903 wird schließlich auf den ums Eck liegenden Rudolfsheimer Sportplatz übersiedelt.

Auch abseits des 1. Wiener Arbeiter Fußball-Clubs ist die Schmelz ein Zentrum der proletarischen Sportbewegung und der Arbeiterbewegung insgesamt. Rund um das Schmelzer Exerzierfeld leben in erster Linie aus Böhmen und Mähren zugewanderte Arbeiter und Arbeiterinnen, die sich in ihren Betrieben und vielen anderen Lebensbereichen zu Gewerkschaften und Vereinen zusammenschließen. Gemeinsam wollen sie das Elend, in dem sie leben und arbeiten müssen, bekämpfen. Neben politischen Zielen spielt aber auch die Gestaltung der eigenen Freizeit eine große Rolle. Solidarität soll nicht nur am Arbeitsplatz, sondern in jedem Lebensbereich eine Rolle spielen. In Folge entsteht ein einmaliges Soziotop des Zusammenhalts.

Viele der hier entstandenen Vereine gehen später in der ASKÖ beziehungsweise dem WAT auf. Zwei Verbände, die hier bis heute Sport betreiben und mit Ihrer Infrastruktur einen wesentlichen Beitrag für den Breitensport leisten.

Text der Gedenktafel

Die Tafel zeigt daneben auf einer historischen Landkarte Spielorte, Wohnorte der Funktionäre und Spieler sowie Versammlungsorte im Bezirk, die zeigen, dass viele der prominenten Vertreter in Fünfhaus, dem Gebiet südöstlich von der Schmelz gewohnt haben. Auch lange nach der Übersiedlung nach Hütteldorf fanden Veranstaltungen in Fünfhaus statt.

Arbeiterfußball

Auch wenn man “Rapid” und nicht mehr “Arbeiterfußballclub” hieß, war es klar, dass Spieler, Funktionäre und das Publikum aus dem Arbeitermilieu stammten oder sich mit den sozialistischen Idealen identifizierten. Während diese Ideologie in der Monarchie unterdrückt wurde, konnte sie sich in der jungen Ersten Republik in den Zeiten des Roten Wien frei entfalten. 1919 wurde der WAT (Wiener Arbeiter Turn- und Sportverband) gegründet und feiert heuer sein 100jähriges Bestandsjubiläum. Bereits 1889 wurde der Vorläufer der heute als ASKÖ bekannte “Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich” gegründet.

Eigentlich wäre es nahe liegend gewesen, dass Rapid als immer noch Arbeiterfußballklub Teil dieser Organisationen der Arbeiterschaft wird. Tatsächlich war auch beim 20jährigen Jubiläum von Rapid, bei der Generalversammlung 1919 einer der Tagesordnungspunkte ein Antrag für die Aufnahme in der späteren ASKÖ. Doch aus organisatorischen Gründen wurde dieser Punkt auf die nächste Hauptversammlung vertagt.

Gleichzeitig wurde in diesen Jahren die Gründung einer Profiliga in Österreich vorangetrieben. Österreich war das erste Land in Kontinentaleuropa, das eine solche Profiliga realisiert hat. Da sich auch Rapid an dieser Liga beteiligte, waren damit weitere Verbindungen zum ASKÖ nicht mehr möglich und Rapid wurde einer der Vereine der Profiliga.

Festakt

Der Standort der Tafel, “Auf der Schmelz 10” ist so ziemlich genau die Mitte der Schmelz, und man erreicht diesen Ort nur zu Fuß. Schon ein ziemlich mühsames Unterfangen für den 93jährigen Alfred Körner, der ebenso wie Stefan Schwab zu der Enthüllung “beordert” wurde. Christian, der einen Kleingarten auf der Schmelz besitzt, hat der betagten Legende einen bequemen Stuhl aus seinem Garten gebracht.

Für das Arrangement sorge Robert, das Fernsehteam von w24, Gunther und Alex drehten für die Rapidviertelstunde-194 am kommenden Freitag.

Weiters waren anwesend: das Team des Rapideums, das auch die Gedenktafel gestaltet hat, Christoph Peschek, Peter Klinglmüller, Präsident und Geschäftsführer des ASKÖ und der Präsident des WAT. Im Zuge der von Andy Marek moderierten Interviews erfuhren wir von Michael Maurer (Geschäftsführer des ASKÖ) das interessante Detail, warum Rapid 1919 fast Mitglied des ASKÖ geworden wäre, das Vorhaben aber durch einen Zufall nicht zustande kam und später wegen der Gründung der Profiliga nicht mehr möglich war.

Es waren auch zahlreiche Mitglieder anwesend, allen voran Oliver mit einer Ultras-Delegation, Brucki, Julian, Christian, Thomas, Florian und Franz und sicher noch einige weitere.

Schließlich wurde die Gedenktafel mit vereinten Kräften enthüllt und bot den Hintergrund für zahlreiche Erinnerungsfotos. (siehe EwkiL Bilder).

Die Tafel ist vorläufig am Zaun der Anlage des ASKÖ angebracht. Bei der geplanten Neugestaltung wird die Tafel ihren endgültigen Platz bekommen.

Ausgewählte Bilder

Hinweis: dieser Beitrag wird möglicherweise durch einen Zeitungsausschnitt aus 1919 ergänzt werden, der den geplanten Beitritt von Rapid zum damaligen ASKÖ dokumentiert.

Links

Historische Rapid-Tondokumente

In der österreichischen Mediathek gibt es einige Tondokumente, die sich auf Rapid beziehen. Links zu diesen Tondokumenten wurden in der Rapid-Kalender aufgenommen. Solltest Du also dort stöbern, kannst Du auf Links zu folgenden Dokumenten stoßen:

1922-01-01“Heute spielt der Uridil”. Der erste österreichische Fußballstar
1949-04-28Fußballreportage vom Meisterschaftsspiel zwischen den beiden Wiener Vereinen Rapid und Admira.
Meisel, Heribert // Rot-Weiß-Rot
1949-09-25Österreich : Tschechoslowakei. Fußballreportage vom Länderspiel aus dem Wiener Praterstadion.
Heribert Meisel
1951-09-23Fußballreportage vom Länderspiel Österreich gegen Deutschland. [Ausschnitt]
Meisel, Heribert // Rot-Weiß-Rot // ORF Radio Wien // RAVAG
1952-02-01Fußballreportage vom Städtespiel Berlin gegen Wien aus Berlin.
Heribert Meisel // Rot-Weiß-Rot
1991-08-29Mittagsjournal “Sportclub Rapid geht an die Börse”
Einblendung: Benya, Fani, Krankl, Margules
1993-10-27Mittagssjournal “Fußball-Rekordmeister Rapid in Existenznöten”
Wenn nicht bis zum Jahresende ein neuer Geldgeber gefunden wird, droht dem Traditionsverein das Aus. Der Schuldenstand steht bei 40 Millionen Schilling, teilweise konnten die Gehälter der Spieler nicht ausbezahlt werden.
1994-08-01Mittagsjournal “Gespräch mit Michael Margules nach seiner Untersuchungshaft”
Der ehemalige Aktienguru Michael Lielacher und sein Kompagnon Michael Margules landeten nach ihrem kometenhaften Aufstieg im Gefängnis. Vor 2 Wochen hat sich der 34-jährige Rapid-Aktien-Erfinder Margules in Florida schuldig bekannt und konnte auf Gru
1996-05-08Mittagsjournal “Ankunft der Rapid-Fans in Brüssel”
Brüssel ist für das große Europacupfinale gerüstet. Ein Höchstmaß an Sicherheitsvorkehrungen ist getroffen. Die Mannschaft von Rapid Wien spielt im Endspiel gegen Paris Saint Germain. Die meisten Rapidfans sind bereits in Belgien eingetroffen. Einble
1997-11-07Mittagsjournal “Auslosung für den Europacup”
In Genf wurde die Europacup-Auslosung vorgenommen. Rapid trifft auf Lazio Rom. Hinspiel am 25. November in Rom, Rückspiel am 9. Dezember in Wien. Einblendung: Rapid-Trainer Ernst Dokupil
1999-01-11Mittagsjournal “Trailer Panorama: 100 Jahre SK Rapid”
1999-05-08Mittagsjournal “Big-Business Fußball”
Bericht von Michael Kaspar mit Einblendung von Hannes Kartnig (Sturm-Graz), Günter Kaltenbrunner (Rapid-Wien) und ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig
1999-05-11Mittagsjournal “100 Jahre Rapid – Die wirtschafliche Seite”
Bericht von Michael Kaspar mit Einblendungen von Rapid-Präsident Günter Kaltenbrunner
1999-05-11Mittagsjournal “100 Jahre Rapid – Eine Geschichte”
Bericht von Michael Kaspar mit Einblendungen von Karl-Heinz Schwind, Toni Huemer, Franz Binder, kurzen Ausschnitten aus Spiel-Reportagen, Hans Krankl, Andi Marek, Peter Schöttel.
2018-07-08Frühstück bei mir mit Steffen Hofmann (das ORF-Archiv ist leider unzugänglich – obwohl wir das über die Gebühr eigentlich gezahlt haben)

Link

Youngsters und Oldies

Die Aufnahme des erst 16-jährigen Yusuf Demir in den Kader der Rapid-Kampfmannschaft wirft die Frage auf, ob Yusuf der jüngste Spieler ist, der das geschafft hat oder ob es auch früher solche Ausnahmekicker gab.

Youngsters

Um das festzustellen, notieren wir das Geburtsdatum sowie das Datum des ersten Bewerbspiels eines Spielers, bilden die Differenz in Tagen und dividieren durch 365. Dann erhalten wir das Alter des Spielers bei seinem ersten Einsatz. Die Auswertung ist nicht ganz vollständig, denn besonders bei den Spielern der ersten Jahre um 1900 sind nicht alle Geburtstage bekannt, dazu kommt ein Mangel von Excel, Datumsangaben vor dem Jahr 1900 nicht ohne weitere Hilfsmittel berechnen zu können. Es fehlen also einige Spieler, aber insgesamt wurden die Daten von immerhin 550 Spielern ausgewertet.

Yusuf wäre in diesem Ranking eigentlich noch gar nicht enthalten, denn sein erster Einsatz steht noch bevor. aber nehmen wir an, er wäre schon eingesetzt worden, dann wäre er – nach Andi Ivanschitz – der viertjüngste Spieler der Rapid-Geschichte, wenn er etwa bis 24. August erstmals eingesetzt werden würde oder der fünftjüngste Spieler, wenn er bis etwa Ende November eingesetzt werden würde. Die ewige Liste der jüngsten Spieler ist wie folgt:

AlterNameVornameGebDatErster Einsatz
14,77PaschingHans17.01.19031917-10-21
15,45DomnanichKarl12.01.19251940-06-23
16,04IvanschitzAndreas15.10.19831999-10-26
16,09DemirYusuf02.06.2003(2019-07-01)
16,21BauerJohann22.06.19291945-09-02
16,43DvoracekHermann04.05.19201936-10-04
16,56KavlakVeli03.11.19882005-05-22
16,97BreitenfelderFritz16.06.19801997-05-31
16,99PregesbauerJohann08.06.19581975-05-30
17,01KörnerAlfred14.02.19261943-02-14
17,12EmrovicEdin30.03.19741991-05-08
17,15SchöbingerGerald01.01.19261943-02-21
17,24HappelErnst29.11.19251943-02-21
17,24VugaAlfred01.06.19351952-08-24
17,32CehajicSalmin07.05.19842001-08-26
17,39ProbstWalter17.04.19181935-09-01
17,45PrakFranz13.09.19251943-02-21
17,48JovanovićPatrick17.12.19731991-06-08
17,51StrasserMichael03.12.19731991-06-02
17,56NuskeRudolf08.10.19421960-04-24
17,57LedererOliver02.01.19781995-07-26
17,60AurednikLukas20.02.19181935-09-22
17,61PfeifferMartin24.10.19791997-05-31
17,63MusilJosef07.08.19201938-03-20
17,65SchaubLouis29.12.19942012-08-18
17,69AraseKelvin15.01.19992016-09-18
17,72WeißHeinz06.08.19591977-04-22
17,73WallnerRoman04.02.19821999-10-26
17,80WiedermannRudolf01.01.19261943-10-17
17,82KranklHans14.02.19531970-12-08
17,85DrazanChristopher02.10.19902008-08-02
17,87HoffmannJohann05.01.19081925-11-15
17,92GreimlLeo03.07.20012019-05-30
17,96BicanJosef25.09.19131931-09-06
18,01WydraDominik21.03.19942012-03-21
18,02KörnerRobert21.08.19241942-08-23
18,02HerzogAndreas10.09.19681986-09-13

Oldies

Dreht man die Sortierreihenfolge der Spieler um, erhält man die bei ihrem ersten Einsatz ältesten Spieler:

AlterNameVornameGebDatErster Einsatz
36,45KochGeorg03.02.19722008-07-08
33,65FuchsbergerFranz28.09.19101944-05-13
33,55GartlerHarry17.10.19641998-04-29
33,33SturmbergerGerhard01.05.19401973-08-22
32,92BejblRadek19.08.19722005-07-13
32,83SavićevićDejan15.09.19661999-07-07
32,71JerkanNikola08.12.19641997-08-15
32,60MaierLadislav04.01.19661998-08-02
32,49QueckPeter04.03.19111943-08-22
32,32HickersbergerJosef27.04.19481980-08-14
32,24PanenkaAntonín02.12.19481981-02-21
32,24BuzekHans22.05.19381970-08-08
32,07PoschnerGerhard23.09.19692001-10-10
32,02TokićMario23.07.19752007-07-21
31,87Vennegoor of HesselinkJan07.11.19782010-09-12
31,86HassmannJosef21.05.19101942-03-22
31,72KovarHans26.06.19111943-03-07
31,58SintschenkoAnatoli08.08.19491981-02-28
31,42LaursenJacob06.10.19712003-03-01
31,30KinclMarek03.04.19732004-07-14
31,28LabantVladimír08.06.19742005-09-10
31,12DoweJens01.06.19681999-07-07
30,95SchawloSergej04.09.19561987-08-11
30,92CorreaTomi05.12.19842015-10-28
30,76KetelaerMarcel03.11.19772008-07-30
30,74GrigaStanislav04.11.19611992-07-24
30,70AntrichAdolf08.12.19401971-08-15
30,47BazinaMario08.09.19752006-02-18
30,39LawaréeAxel09.10.19732004-02-22

Nach Veröffentlichung diese Beitrags in Facebook hat dort ein aufmerksamer Leser herausgefunden, dass mein ältester Oldie Georg Koch nicht der älteste Spieler war, der erstmals eingesetzt wurde. Warum dieser Fehler passiert ist, lag daran, dass zuerst eigentlich nur die jüngsten Spieler im Fokus waren und durch die sich ergebende umgekehrte Sortierung auch die ältesten zu Vorschein kamen. Leider war die Datenbank-Abfrage nicht ganz korrekt und es mischten sich Trainer unter die Spieler. Der jüngste Trainer war Hans Krankl und der war etwa 36 Jahre alt als er als Trainer erstmals zum Einsatz kam. Um die Trainer wegzufiltern, wurde die Grenze “36 Jahre” bei Georg Koch eingezogen. Und dabei ging der Spieler František Veselý  verloren. Seine Daten sind:

František Veselý: Geboren: 07.12.1943, Erstes Spiel: 14.08.1980 und daher war er bei seinem ersten Einsatz bei Rapid schon 36,71 Jahre alt.

Danke an Günther P. (Facebook) für die Berichtigung!

Kalender erzählt Geschichte(n)

Wenn wir “Kalender” sagen, meinen wir in der Regel eine zusammenfassende Vorschau auf unsere Termine. Wenn wir die benutzen Kalender nicht wegwerfen, können wir mit ihrer Hilfe unser Leben nachzeichnen. Wir sprechen von einer Chronik. Der heutige Tag verwandelt die Termine in Chronik.

Bei dem hier vorgestellten Kalender*) geht es um Fußballereignisse von Rapid und der österreichischen Nationalmannschaft, dargestellt in einer Terminansicht (Vorschau) und in einer Chronik (Rückschau) zum Blättern.

Der Kalender hat mehrere Ansichten, je nachdem, ob man in die Zukunft schauen will (Termine) oder in die Vergangenheit (Chronik). Die ersten Aufrufversionen zeigen Termine ohne weitere Bediengungselemente an, geeignet für die Einbettung in anderen Seiten, zum Beispiel auf der Seite “Alle Termine“.

Terminkalender

http://ewkil.at/kalender.htm

Dieser Link führt zum immer aktuellen Kalender, beginnend immer beim heutigen Tag. Hier das Bild vom 8. Juli. Da am Montag (8.) und Dienstag (9.) keine Termine vorliegen, unterdrückt der Kalender diese Tage, um Platz zu sparen.

Vorschau auf die 28. Kalenderwoche. Spieltermine sind eingerahmt).

Dieses Bild ist nur der Anfang aller Termine, die zu diesem Zeitpunkt bekannt sind. Man kann bis zum Juni 2020 vorwätsscrollen. Wenn eine Änderung oder ein neuer Termin bekannt wird, ändert sich auch die Terminvorschau.

Geburtstage, Gedenktage

http://ewkil.at/kalender.htm?m=ged

Statt der Ereignisse rund um den Fußball kann man auch die kommenden Gedenktage anzeigen lassen.

dunkelblau: Geburtstage von Fanklubmitgliedern, blau: Geburtstage aktiver Spieler/Funktionäre und Legenden, hellblau: besondere Gedenktage

Ein Programm im Hintergrund versendet Geburtstagswünsche an unsere Mitglieder.

Kombinierter Termin- und Geburtstagskalender

http://ewkil.at/kalender.htm?m=kom

In einer weiteren Ansicht kann man Termine und Geburtstage gemeinsam darstellen.

Gemeinsame Ansicht von Terminen und Gedenkstagen.

Elemente der Vorschau

  • Die Vorschau hat einen grünen Hintergrund und der heutige Tag (der erste Tag) ist braun.
  • Tage ohne Termine oder Gedenken werden ausgeblendet
  • Spiele von Rapid I, Rapid II (hellgrün, eingerahmt), der österreichischen Nationalmannschaft (hellrot, eingerahmt). Die Fixierungen werden nach Bekanntgabe nachgetragen.
  • Termine von Rapid-Veranstaltungen (hellgrün)
  • Gedenktage. Das können Geburtstage von Spielern und Funktionären sein (blau), wichtige Jahrestage wie zum Beispiel die Vereinsgründung und Top-Spiele (hellblau).
  • Geburtstage von Mitgliedern (dunkelblau).

Chronik Fußball

http://ewkil.at/kalender.htm?m=fus

Pfeilnavigation

Die Chronik Fußball ist ein Kalender für den Zeitraum 1890 bis 2020. Dargestellt wird ein Monat, beginnend mit dem aktuellen Monat. Man kann verschiedene Kalendereinträge ein- und ausblenden. Die Navigation erfolgt über Vorwärts-Rückwärtspfeile. Über das Punkt-Symbol dazwischen kehrt man wieder zum aktuellen Monat zurück.

An jedem Tag finden sich Pressemeldungen zu diesem Tag, zum Beispiel am 1. Juli 595 Sportmeldungen und 18 Meldungen über Rapid. “GRÜNZEUG 605” ist eine Publikation des Tagebuchs an diesem Tag. Spiele werden dunkelgrün eingerahmt. Bei den Spielen werden Links zu weitergehenden Informationen angegeben.

Blättern man weiter nach unten, findet man auch den heutigen Tag, den 8. Juli, der braun hinterlegt ist. Die Zukunft ist hellgrün.

Schaltbare Elemente der Chronik Fußball

  • Rapid: Ereignisse rund um Rapid (hellgrün hinterlegt)
  • Rapid I: Spiele der Kampfmannschaft (hellgrün hinterlegt)
  • Rapid II: Spiele von Rapid II (hellgrün hinterlegt) (seit 20
  • Nati: Spiele der Nationalmannschaft (hellrot hinterlegt) (seit 1902)
  • *† geboren, verstorben (schwarz hinterlegt) (seit 1890)
  • Doku: Dokumente, zu, Beispiel Rapid-Korrespondenz, Geschäftsberichte, Grünzeug, Mitgliedskarten, Eintrittskarten (graublau hinterlegt), Downlaods stehen für Mitglieder zur Verfügung) (seit 1901)
  • Presse: tägliche Pressemeldungen über Sportereignisse und über Rapid (seit 2015)
  • *†☆ Geburtstag, Todestag oder Gedenktag (blau hinterlegt)

Menü der Chronik Fußball

  • Hilfe (türkis) zeigt eine Übersicht über alle Chronik-Einträge an
  • Kalender (blau) schaltet die Kalendernavigation ein und aus

Navigation durch 130 Jahre Fußballgeschichte

Beim ersten Blick auf den Kalender besucht man meist die Monate des aktuellen Jahres und dazu reicht die Pfeilnavigation aus. Um das Jahr oder das Jahrzehnt zu wechseln, klickt man auf die blaue Schaltfläche mit dem Kalendersymbol. Damit wird eine Schaltfächennavigation sichtbar. Die erste Zeile sind die 13 Jahrzehnte (189. 190.-199. 200.-202.), die zweite Zeile die Jahre im ausgewählten Jahrzehnt (2010-2019) und die dritte Zeile die Monate mit dem ausgewählten Monat im ausgewählten Jahr. Dieses Menüs ist am Handy gut bedienbar und wenn es nicht mehr gebraucht wird, kann man es wieder ausblenden. Die Pfeilnavigation ist nach wie vor verwendbar.

Hier ein Blick zurück in die letzten Tage des Hanappi-Stadions:

Juli 2014, Abschiedsspiel gegen Celtic im Hanappi-Stadion

Im Kalenderblatt um den Juli 2014 sieht man zuerst einige Dokumente (sollten blaugrau sein) und dann am Sonntag, 6. Juli das letzte Spiel im Hanappi-Stadion gegen Celtic mit einem Link zum EwkiL-Bericht und einigen Dokumenten, die zu diesem Spiel gehören, etwa die Stadionzeitung, die Einladung und Eintrittskarten.

Inhalt der Chronik Fußball

  • alle 3.992 Bewerbspiele von Rapid (seit 1897)
  • alle 775 Spiele der österreichischen Nationalmannschaft (seit Oktober1902)
  • 149 Spiele von Rapid II (seit Mai 2014)
  • 1.685 Vereinsveranstaltungen von Rapid seit 1897 (gesammelt von Gerald Pichler, mit Adressangaben)
  • 798 Geburts- und Todestage von Rapid-Spielern und -Funktionären
  • 1.644 Dokumente über Rapid, davon 604 Ausgaben des “Grünzeug” (die Dokumente stehen für Mitglieder des “Klub der Freunde des S.C. Rapid” zur Verfügung.
  • 613.000 Links zu Berichten aus 60 Medien aus dem Bereich “Sport” seit 2014, erreichbar über einen Link pro Tag
  • 34.000 Links zu Berichten über Rapid seit 2014, erreichbar über einen Link pro Tag

Wenn man schon einen Kalender hat, kann man auch andere als nur Fußballdaten eingeben. Genau das wurde auch bei diesem Kalender gemacht. Man kann den Kalender auch als Österreich-Chronik, ganz ohne Fußball-Ereignisse aufrufen.

Chronik Österreich

http://ewkil.at/kalender.htm?m=oes

Achtung: “Chronik Österreich” sollte die Eintragungen im Kalender auf Ereignisse beschränken, die für Österreich von Bedeutung sind. In Wahrheit haben aber diese Eintragungen einen viel weiteren Geltungsbereich, weil sie überwiegend aus der Wikipedia stammen. Um die Ereignisse mit Österreich-Bezug besser sichtbar zu machen, wurden diese Einträge mit einer rot-weiß-roten Flagge und die Ereignisse mit Wien-Bezug mit dem Wiener Wappen gekennzeichnet.

Die Chronik Österreich zeigt – wie die Chronik Fußball – immer einen ganzen Monat und startet im aktuellen Monat. Sie zeigt grundsätzlich nur Vergangenes, die dargestellten Tage sind daher dunkelgrün hinterlegt, der heutige Tag ist braun hinterlegt. Über die Pfeilschaltflächen kann man kann monatsweise durch die Chronik blättern. Die Checkboxen erlauben es, Inhaltsteile ein- oder auszublenden.

Chronik Österreich am 8. Juli 2019

Warum ist dieses Bild so langweilig? Ganz einfach, die chronikalen Angaben sind nur bis Anfang Juni 2019 durchgeführt, daher gibt es in diesem Monat lediglich Presse-Links.

Die Navigation ist aber in der Chronik Österreich identisch mit der Chronik Fußball und man kann daher zu einem für Österreich ziemlich aufregenden Monat, den Mai 2019 zurückblättern und der schaut (auszugsweise) so aus:

Chronik Österreich im Mai 2019

18.5. Ende der Koalition, Ankündigung Neuwahlen; 20.5. Basiseinheiten werden von Naturkonstanten abgeleitet; Niki Lauda stirbt.

Die sonstigen Todestage betreffen bei uns weniger bekannte Persönlichkeiten. Man kann diese Angaben im Menü auch wegschalten. Am Ende jeder Zeile kann man sehen, von wo diese Meldung stammt (in der Mehrzahl aus der Wikipedia).

Schaltbare Elemente der Chronik Österreich

  • Presse (grau hinterlegt) (seit 1906)
  • Chronik (grau hinterlegt) (seit 1890)
  • *† geboren, verstorben (grau hinterlegt) (seit 1890)
  • Österreich (Infokasten über den gewählten Monat)

Infokasten Österreich

Im Unterschied zu Ereignissen lassen sich Zustände in einer Chronik weniger gut darstellen. Daher wurde in der Chronik Österreich ein “Österreich Button” vorgesehen, der in einem Infokasten die politischen Verhältnisse in Österreich und Wien beschreibt und auch auf Bauwerke und den öffentlichen Verkehr miteinbezieht. Hier ein Blick auf die Verhältnisse in Österreich im Gründungsjahr von Rapid:

Österreich 1899

Sowohl der alte Gulden und die neue Krone sind als Zahlungsmittel in Verwendung. Bürgermeister Lueger lenkt die Geschicke der Stadt, und der öffentliche Verkehr von Pferdebetrieb auf elektrischen Betrieb umgestellt wird.

Im folgenden Bild wird er ereignisreiche Mai 2019 dargestellt, bei dem gleich drei Regierungschefs im Amt waren.

Österreich Mai 2019

In der Webversion gelangt man über die blauen Links zu Wikipedia-Seiten, die alle Regierungschefs, Staatsoberhäupter und Bürgermeister angeben. Infoblasen zeigen auch die jeweiligen Regierungszeiten an.

Inhalt der Chronik Österreich

  • ca. 137.000 chronikale Einträge über lokal- und weltpolitische Ereignisse, viele Geburts- und-Sterbedaten berühmter Persönlichkeiten, gewonnen durch Umgestaltung der 366 Wikipedia-Seiten über jeden Tag des Jahres (Beispiel), ergänzt durch chronikale Angaben aus dem Deutschen Haus der Geschichte.
  • ca. 1.366 Angaben zu Österreich und Wien (Staatsform, Staatsoberhaupt, Regierungschef, Wiener Bürgermeister, Einwohnerzahl von Wien, Wohlstand im europäischen Vergleich, Bauwerke und öffentlicher Verkehr). Diese Angaben sind im Aufbau.
  • ca. 50.000 Links zu Archiven von Tageszeitungen (Arbeiterzeitung (1945-1989), Wiener Sporttagblatt (1918-1938, aus anno), DerStandard (seit 2007), Illustrierte Kronenzeitung (1905-1944 aus anno), Neue Kronenzeitung (seit 1998), Kurier (seit 1993)

Aktuelle Presselinks

Jeder Kalendertag enthält neben dem Bleistiftsymbol Links zu den Archiven der Tageszeitungen “DerStandard (2), Krone und Kurier”. Drei dieser Links führen zu einem Archiv deutscher Zeitungen, welches alle Artikel eines Tages mit einem kurzen Text kostenlos anzeigt. Als eine Erstinformation sind diese kurzen Texte geeignet, für den Volltext muss man bezahlen. Der zweite Link zu DerStandard führte bis von wenigen Tagen zum kostenlosen öffentlichen Archiv, das bis zum Jahr 2007 zurückreicht. Mit der Umstellung des Layouts sind diese Seiten offline. Ob diese Links wieder ein Ziel finden werden, ist nicht bekannt, eine Anfrage wurde nicht beantwortet.

Chronik Österreich und Fußball

Das eigentliche Ziel dieses Kalenderprojekts ist aber die gleichzeitige Darstellung von Ereignissen rund Fußball und Alltag. Es soll sichtbar werden, was die Fußballer in ihrer Zeit bewegt hat, worüber sie möglicherweise in der Kabine diskutiert haben. Die folgenden Einstiege sind die universellsten, weil alles, was in den vorigen Aufrufvarianten gezeigt wurde, ist in diesen folgenden Varianten enthalten.

Start mit den Terminen

http://ewkil.at/kalender.htm?m=ter

Start mit den Terminen, ein Blick in die Zukunft

Diese Ansicht kennen wir schon vom ersten Einstieg, doch gibt es hier drei Bedienungselemente:

Menü der Termine Fußball

  • >> Chronik (schwarz): Hier geht es zur Chronik Fußball+Österreich
  • Linksymbol (rot): hier erfährt man, wie man den Kalender abonnieren kann
  • Tortensymbol (blau): hier kann man die Gedenktage einblenden
Start mit den Terminen, eingebende Gedenktage und Hinweise zur Verknüpfung

Man kann nur die Termine verknüpfen, also die Zukunft. Tut man das, hat man dieselbe Termine auch auf seinem PC oder auf seinem Handy.

>> Chronik: Wenn man den Kalender in der Terminansicht öffnet, gelangt man über diese Schaltfläche “>> Chronik” zur Chronikansicht. Ebenso kann man den Kalender in der Chronikansicht öffnen (folgendes Beispiel) und dann über die Schaltfläche “>>Termine” zur Terminansicht umschalten.

Start mit der Chronik Fußball+Österreich

http://ewkil.at/kalender.htm?m=chr

Chronik Fußball und Österreich

Der Titel sagt uns schon, dass wir in diesem Kalender sowohl Fußball-Chronik als auch Österreich-Chronik gleichzeitig anzeigen können. Neu sind die Schaltflächen rechts:

Menü der Chronik Fußball+Österreich

  • >> Termine (schwarz): Hier geht es zu den Terminen Fußball
  • Hilfesymbol (türkis): zeigt eine Übersicht über alle Chronik-Einträge an
  • Fußballsymboll (grün): schaltet alle Elemente der Chronik Fußball ein und aus
  • Globussysmbol (blau): schaltet alle Elemente der Chronik Österreich ein und aus
  • Kalendersymbol (hellblau): schaltet die Kalendernavigation ein und aus.

Schaltbare Elemente der Chronik Fußball+Österreich

  • Die ein- und ausschaltbaren Inhaltselemente entsprechen den bereits vorgestellten Ansichten des Kalenders “Chronik Fußball” und “Chronik Österreich”.

Fußball und Gesellschaft

Eine Chronik nennt Ereignisse zu einem gegebenen Zeitpunkt. Diese Ereignisse hängen meist gar nicht miteinander zusammen, sie finden nur gleichzeitig statt. Es ist etwa wie eine Tageszeitung, auch in dieser stehen Artikel nebeneinander, die keinen direkten Zusammenhang haben, aber gemeinsam eine bestimmte Zeit charakterisieren.

Fußball findet unter wechselnden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen statt und genau dieser Umstand sollte mit dieser Chronik illustriert werden. Wie muss man sich die Lebensbedingungen der jeweiligen Zeit vorstellen, in der die Fußballspiele von Rapid stattgefunden haben?

Die chronikalen Details sind die Schnipsel eines Puzzles, die wir zu einer Geschichte formen und die Summe dieser Geschichten ist das Geschichtsbild, das uns diese Chronik vermitteln kann.

Geschichte über den April 1912 und über die erste Meistersaison

Blättern wir zurück in die Anfänge des österreichischen Ligafußballs, in das Jahr 1912. Rapid musste das Gelände in der Selzergasse verlassen. Aber das neue Gelände auf der Pfarrwiese war noch nicht fertiggestellt. Rapid bekam von der neu gegründeten Liga die Erlaubnis, alle Auswärtsspiele im Herbst 1911 auszutragen und alle Heimspiele im Frühjahr 1912.

Die Frühjahrsrunde begann am 21. April 1912, Rapid hatte in dieser Runde ein Freilos, wohl auch mit Rücksicht auf die Fertigstellungsarbeiten auf der Pfarrwiese. Das erst Heimspiel auf der Pfarrwiese war am 28. April gegen den WAC und wurde 2:1 gewonnen.

Beachte den späten Meisterschaftsstart: Mitte April. Wahrscheinlich waren damals die klimatischen Verhältnisse und der Rasenzustand in den Wintermonaten einfach zu schlecht. In Österreich sind die mittleren Temperaturen seit 1912 um 2 Grad (!) gestiegen, das Doppelte des Weltmittelwertes. (siehe Klimawandel -> Lufttemperatur (ZAMG)).

Was war aber sonst los in dieser Zeit? Worüber unterhielt man sich in der Kabine? Nun kann uns die Chronik nicht direkt eine Geschichte erzählen, aber sie kann uns Anhaltspunkte geben, um die herum (eine) Geschichte entsteht.

Über den Button “Österreich” erhalten wir eine grobe Übersicht über die politische und wirtschaftliche Situation.

Österreich 1912
  • Es war die Zeit der Monarchie,
  • Staatsoberhaupt war Kaiser Franz Joseph I.
  • Der Regierungschef war Karl Graf Stürgkh, ein Vorfahre der Opernball-Organisatorin Desirée Treichl-Stürgkh. Der Regierungschef wurde vier Jahre später, 1916 von Friedrich Adler dem Sohn von Victor Adler im Parlament erschossen.
  • Der Wiener Bürgermeister war Josef Neumayer, er folgte dem 1910 verstorbenen Karl Lueger nach. Wien hatte über 2 Millionen Einwohner. Der allgemeine Wohlstand war unterdurchschnittlich und betrug 80 Prozent des europäischen Durchschnittsniveaus.
  • Die Straßenbahnlinie TR wurde eingestellt, dafür die Linien 17 und 32 in Betrieb genommen. Der Triebwagen K wurde erstmals verwendet. Er war bis 1971 im Einsatz.
  • Das Cafe Drechsler wurde eröffnet.
  • Die Währung war die Krone (=100 Heller) sie war bis 1926 in Verwendung und wurde danach durch den Schilling abgelöst.

Zurück zum April 1912 in dem der Grundstein zum ersten Meistertitel gelegt wurde. Aus der Chronik erfahren wir:

  • Auf dem Markusplatz in Venedig wird vor über 150.000 Menschen der originalgetreu wieder aufgebaute Glockenturm “Campanile” eingeweiht. Das Wahrzeichen der Stadt war zehn Jahre zuvor eingestürzt.
  • Der Verein VfB Stuttgart wird gegründet (Verein für Bewegungsspiele)
  • Auf Grund einer königlichen Anordnung gründet das britische Militär das Royal Flying Corps (RFC), aus dem sich 1918 die Royal Air Force entwickelt. 
  • In einem BlériotEindecker überquert die erste Frau den Ärmelkanal. Die Amerikanerin Harriet Quimby gelangt in einem 59 Minuten dauernden Flug von Dover an einen 40 km von Calais entfernten Strand in Frankreich.
  • Ein zaristisches Regiment verübt in Bodaibo das Lena-Massaker an streikenden Arbeitern. Mindestens 150 Tote und 100 Verwundete bleiben zurück.

Der Fortschrittsglaube dieser Zeit muss enorm gewesen sein. Nichts – so meinte man – könnte die Errungenschaften der Wissenschaften und der Technik bremsen. Einer übertraf den anderen. Gigantomanie wohin man schaute. Mit der Rotunde (108 m Durchmesser, abgebrannt 1937) stand in Wien seit 1873 der größte Kuppelbau der Welt aus Stahl und Glas. Paris überbot das 1889 mit dem Eiffelturm, dem damals höchsten Bauwerk der Welt. Und die Schiffbauer durften dem natürlich nicht nachstehen, die White Star Line baute mit der Titanic den damals größten Passagierdampfer der Welt.

Das Ereignis, das Menschen bis in die heutigen Tage bewegt war der Untergang der Titanic am 15. April 1912. Wer die Umstände dazu studieren will, sollte den Wikipedia-Artikel “Titanic” lesen, der zur Liste der lesenswerten Artikel gehört. Dieses Ereignis fällt genau in die Zeit der Beginns der Frühjahrsmeisterschaft 1911/12. In der Chronik lesen wir:

Untergang der Titanic am 15.4.1912, dokumentiert in der Chronik Österreich

Wir erfahren in der Chronik nicht nur das Ereignis sondern auch gleichzeitig einen Auszug aus der Liste der prominenten Opfer der Katastrophe. Beachte in der ersten Zeile den Link zur Ausgabe der “Illustrierten Kronenzeitung” dieses Tages (Bleistiftsymbol). Erst zwei Tage später, am 17. April 1912 berichtete dann die Zeitung auf der grafisch gestalteten Titelseite über diese Katastrophe.

Titelblatt der Illustrierten Kronenzeitung vom 17.4.2012

Eindrucksvoll wird ein Größenvergleich des Schiffes mit der Größe der Wiener Innenstadt gezogen. Wenn sich das Heck am Stephansplatz befindet, ragt der Bug beim Hotel Sacher noch aus der Kärntner Straße hinaus. Stellt man das Schiff auf, überragt es den Turm des Stephansdoms um das Doppelte.

Wenn sich nun die Spieler nach der langen Winterpause im April wieder trafen, wird durch dieses Ereignis wohl auch ihr Fortschrittsglauben einen Dämpfer bekommen haben. Wahrscheinlich werden die überwiegend aus der Arbeiterschaft stammenden Spieler selbst wohl weniger an diesem Fortschritt beteiligt gewesen sein.

Wir widmen uns jetzt dem weiteren Geschehen am Spielfeld, schalten alle Ereignisse der Österreich-Chronik aus, um uns auf die Ereignisse im Fußball zu konzentrieren und erfahren für den April 1912, dass Rapid das Eröffnungsspiel auf der Pfarrwiese gegen den WAC 2:1 gewonnen hat.

Beginn der Frühjahrssaison 1912

Beachtet an der Mannschaftsaufstellung einerseits Richard “Rigo” Kuthan, der 18 Jahre lang (!), von 1911 bis 1928 zur Mannschaft gehörte und auch Kapitän war. Interessant ist auch Heinrich Krczal (Körner). Wahrscheinlich erleben wir hier eine Eindeutschung des ursprünglich tschechischen Krčal -> Krzal -> Körner.

Von den restlichen Spielen in dieser Frühjahrssaison hat Rapid hat nur zwei Spiele verloren, gegen Simmering (3:4) und gegen Rudolfshügel (1:2). Wer den “Rudolfshügel” sucht – die gleichnamige Mannschaft gibt es nicht mehr – findet ihn bei der Endstation der Straßenbahnlinie O in der “Rudolfshügelgasse” verewigt. Dieser unscheinbare Name “Rudolfshügel” gibt uns auch einen Eindruck von den Zeiträumen, in denen sich die Geschichte von Rapid abspielt. Rapid bestritt in 23 Jahren 45 Pflichtspiele gegen Rudolfshügel zwischen 1911 und 1934. Zum Vergleich: Red Bull Salzburg gibt es seit 2005, da sind erst 14 Jahre. Dass wir schon mehr Spiele gegen RB Salzburg bestritten haben, liegt an der Häufigkeit der Begegnungen, die in der Anfangszeit nur 14tägig waren.

Das letzte Meisterschaftsspiel 1912 war am 29. Juni, Rapid wird erster österreichischer Fußballmeister. Das folgende Mannschaftsfoto mit dem später erfolgreichsten Trainer der Rapid-Geschichte, Dionys Schönecker, stammt aus der Festschrift 20 Jahre Rapid (1919), in dem dieser Abschnitt bereits als “Neuzeit” tituliert wird.

Zeitgleich beginnt auch die Olympiade in Schweden und Österreich gewinnt zum Auftakt gegen Deutschland 5:0 und verliert am nächsten Tag gegen die Niederlade 1:3. Man beachte die Termindichte.

Ende der Meisterschaft 1911/12, Rapid ist erster österreichischer Fußballmeister.

Zum Feiern blieb keine Zeit, die Rapid-Spieler im Nationalteam mussten nach Schweden (Fußballturnier der 5. Olympischen Spiele 1912 in Stockholm). Die Hauptversammlung am 6. Juli fand wohl ohne die Olympioniken statt.

Olympiade in Schweden, erste Meisterfeier in Hütteldorf

Die zugehörige Meisterfeier ist in unserer Chronik ebenfalls eingetragen, sie fand erst einen Monat nach dem letzten Spiel, am Samstag, 27. Juli 1912 im Klubheim im Hütteldorfer Brauhaus (heute Merkur-Markt) statt. Hier ein Blick auf die damalige Anlage, ebenfalls aus der Festschrift 1919. Wir blicken etwa aus der Richtung des “Hotel an der Wien” Richtung Hadersdorf. Links steht die einzige Holztribüne an der Stockhammerngasse. Auf der anderen Straßenseite befand sich das Hüttteldorfer Brauhaus. Wenn wir also oben lesen, dass die Meisterfeier im “Hütteldorfer Brauhaus” stattfand, mussten die damaligen “VIPs” nur über die Straße ins Brauhaus gehen.

Und auch von diesem Brauhaus können wir uns an Hand einer alten Ansichtskarte ein Bild machen:

Der Besitzer des Brauhauses, Alois Brusatti, war auch Ehrenmitglied von Rapid

Man sieht, dass man sich durch die vielen unterstützenden Links gut in die die jeweilige Zeit von glorreichen Siegen und den weniger glorreichen Niederlagen hineinversetzen kann. Es ist wie eine kleine Zeitreise, eine Chronik, die Geschichte(n) erzählt.

Aufrufvarianten

Die folgenden Links fassen die möglichen Aufrufe des Kalenders zusammen:

http://ewkil.at/kalender.htm       Termine Fußball ohne Menü
http://ewkil.at/kalender.htm?m=nom Termine Fußball ohne Menü 
http://ewkil.at/kalender.htm?m=ged Gedenktage Fußball ohne Menü 
http://ewkil.at/kalender.htm?m=kom Termine und Gedenktage Fußball ohne Menü 
http://ewkil.at/kalender.htm?m=fus Chronik Fußball mit Navigation
http://ewkil.at/kalender.htm?m=oes Chronik Österreich mit Navigation  
http://ewkil.at/kalender.htm?m=ter Termine Fußball mit Navigation 
http://ewkil.at/kalender.htm?m=chr Chronik Fußball+ Österreich mit Navigation
http://ewkil.at/kalender.htm?m=1912-04-01 Chronik Start bei Datum 

Hilfe

In den Aufrufen mit Navigation gibt es in jedem Menü einen Hilfebutton (Fragezeichen, türkis). Dort wird die Gesamtheit der Daten dargestellt, die über diesen Kalender vermittelt werden. Diese Datenmenge ist in ständiger Bewegung, einerseits, weil nach jedem Tag “Geschichte geschrieben” wird und sich die Termine in chronikale Einträge verwandeln und weil auch durch eine “Sammelwut” immer weitere historische Daten Einzug in den Kalender halten. Nach dem Stand vom Juli 2019 gibt es insgesamt mehr als 850.000 Einträge und Links.

Inhalte und Links in der Chronik Fußball+Österreich nach Dezenien, Stand Juli 2019

Programmierung

Eine erste Version dieses Kalenders verwaltete ausschließlich Fußball-Daten und war durch die Art der Programmierung sehr langsam und daher unattraktiv in der Bedienung. Dieses Konzept wurde verworfen.

Für die Einträge im Kalender wurden 12 verschiedene Tabellen in zwei Datenbanken verwendet. Die Inhalte der Tabellen wurden im Format JSON in einem Cache abgelegt, der von der Webseite rasch abgerufen werden kann. Die chronikalen Einträge stammen vom Tagesarchiv der Wikipedia, und teilweise auch vom deutschen Haus der Geschichte.

Die Webseite besteht aus einem JavaScript-Programm mit jQuery-Unterstützung. Das JavaScript-Programm ruft die JSON-Daten bei jedem Monatswechsel ab. Das Programm selbst muss nicht neu geladen werden.

Für die automatische Anpassung der Darstellung an verschiedene Bildschirmgrößen (“responsive“) wird die Bibliothek bootstrap 4 eingesetzt. Einige Symbole stammen von Font-Awesome.

Geplante Ergänzungen

  • Freundschaftsspiele von Rapid (fehlen alle)
  • Rapid Social Events seit 1968, dokumentiert im “Grünzeug”
  • Integration von Links zum Bildarchiv (sehr wichtig!) Ziel: pro Eintrag ein Bild.
  • Bilder von den Mannschaften jeder Saison.
  • Literatur über Fußball nach dem Erscheinungsdatum
  • Verortung der Vereinsveranstaltungen auf einem Stadtplan (Link zu einer Google Landkarte)
  • Tabellarische Zusammenfassung einzelner Aspekte dieser Chronik

*) Dieser Kalender wurde schon Anfang Juni in einem Beitrag vorgestellt, doch stellte sich bei der Erprobung heraus, dass alles noch einfacher sein muss. Seit dieser Publikation am 10. Juni wurde ein weiteres Mannmonat in die Bedienbarkeit investiert.

Kontinuität

“Wer zusammenhält, gewinnt”, ein Spruch von Dionys Schönecker dem die Statistik einiges abgewinnen kann. Im Beitrag “Fluktuation” konnte man sehen, dass zwei Drittel der Meistertitel in Saisonen mit geringer Fluktuation errungen worden sind.

Wir wollen jetzt eine weitere Maßzahl erarbeiten und das ist die “Kontinuität”. Das soll die Anzahl der gemeinsamen Spiele eines Kaders sein.

Spieler-Kontinuität bei Rapid

Das folgende Diagramm zeigt für jede Saison seit 1911 wie groß die Anzahl der gemeinsamen Spiele eines Kaders ist, Bei der ersten Saison 1911/12 ist dieser Wert gering, weil es keine Vorgeschichte gab und daher sich dieser gemeinsame Erfahrung erst langsam aufbauen konnte. In der jüngsten Zeit ist diese Kontinuität wegen der Verlockungen der großen Ligen eher unterdurchschnittlich.

Die braun markierten Saisonen sind solche eines Meisterjahres. Und diese sind insofern auffällig als 18 davon oberhalb der Trendlinie liegen. (Die Anfangsjahre sind wegen der fehlenden Vorgeschichte anders zu bewerten). Daraus kann man ableiten, dass höhere Kontinuität eines Kaders für Meistertitel förderlich sind.

Diese “Kontinuität” zeigt einen langfristigen Trend nach oben, Die meisten errungenen Meistertitel stammen von Mannschaften, die längere Zeit zusammengespielt und daher mehr gemeinsame Spiele erlebt haben.

Wie man an den beiden letzten – in diesem Zusammenhang eher untypischen – Meistertitel sieht, kann man auch ohne Kontinuität erfolgreich sein, allerdings muss dabei “alles passen”.

Anzahl der gemeinsamen Spiele eines Kaders

Wie wurde diese Kurve ermittelt?

In jeder Saison wurde für alle eingesetzten Spieler die Anzahl der bereits absolvierten Spiele für Rapid summiert und auf die Größe des Kaders normiert. Daher ist diese Kontinuitätszahl in den ersten Saisonen untypisch klein. In den 1950er und 1980er Jahren stellen wir Maximalwerte fest. Bis zu 140 gemeinsame Spiele erlebten die Spieler, gegenüber 60-80 gemeinsamen Spielen in der heutigen Zeit,

Details

Im Zuge dieser Auswertung wurden auch andere Zahlen ermittelt und diese zeigen, dass die abgelaufene Saison eine der Superlative war. Es kam zu 737 Einsätzen Spielern, ein Allzeit-Spitzenwert – bedingt durch die vielen internationalen Spiele, die Extra-Runden zur Meisterschaft und die Cup-Runden bis zum Finale. Besonders hervorheben muss man unseren Kapitän Stefan Schwab mit 50 Einsätzen (53 Spiele insgesamt).

Die Spalten der folgenden Tabelle bedeuten

  • Saison
  • Kadergröße
  • Kontinuität
  • Spieler Beginnjahr EndeJahr Spiele für Rapid bis zu dieser Saison

1911: 17: 12 bauer 1911 1927 3,blaha 1911 1917 17,brandstetterf 1911 1915 20,brandstetterj 1911 1925 16,grundwald 1911 1921 17,hagler 1911 1917 19,jech 1911 1917 19,kaltenbrunnerj 1911 1913 17,klima 1911 1917 7,koceny 1911 1915 3,körner 1911 1920 20,kowarik 1911 1912 20,kühn 1911 1912 1,kuthan 1911 1929 20,schediwyf 1911 1921 1,schediwyj 1911 1913 3,tauschinsky 1911 1912 17

1912: 22: 19 balzer 1912 1917 6,bauer 1911 1927 17,blaha 1911 1917 33,brandstetterf 1911 1915 38,brandstetterj 1911 1925 32,dittrich 1912 1924 5,grundwald 1911 1921 34,hagler 1911 1917 31,jech 1911 1917 29,kaltenbrunnerj 1911 1913 30,klima 1911 1917 25,koceny 1911 1915 8,körner 1911 1920 38,kowarik 1911 1912 24,kühn 1911 1912 2,kuthan 1911 1929 38,putzendoplerg 1912 1919 1,schediwyf 1911 1921 2,schediwyj 1911 1913 5,schediwyk 1912 1912 1,tauschinsky 1911 1912 18,wegscheider 1912 1912 1

1913: 20: 28 balzer 1912 1917 15,bauer 1911 1927 32,blaha 1911 1917 47,brandstetterf 1911 1915 45,brandstetterj 1911 1925 50,dittrich 1912 1924 18,grundwald 1911 1921 52,hagler 1911 1917 44,jech 1911 1917 40,kaltenbrunnerj 1911 1913 44,klima 1911 1917 27,köhlerr 1913 1913 9,körner 1911 1920 56,krainer 1913 1914 4,kuthan 1911 1929 55,putzendoplerg 1912 1919 3,rupec 1913 1919 1,schediwyf 1911 1921 8,schediwyj 1911 1913 7,wondrak 1913 1927 5

1914: 29: 17 balzer 1912 1917 18,bauer 1911 1927 39,blaha 1911 1917 50,brandstetterj 1911 1925 54,cimera 1914 1915 4,frassl 1914 1916 3,geiger 1914 1920 1,grundwald 1911 1921 55,hagler 1911 1917 45,klima 1911 1917 28,koceny 1911 1915 9,körner 1911 1920 59,krainer 1913 1914 6,kuthan 1911 1929 62,kux 1914 1914 1,leuthe 1914 1915 6,nitsch 1914 1927 8,pichler 1914 1914 1,ronnert 1914 1914 1,ropausch 1914 1914 1,rupec 1913 1919 5,schediwyf 1911 1921 17,scheiböck 1914 1914 1,schölley 1914 1914 1,stejskal 1914 1922 4,swatosch 1914 1918 6,werner 1914 1920 1,wieser 1914 1920 8,wondrak 1913 1927 9

1915: 31: 22 balzer 1912 1917 28,bauer 1911 1927 57,brandstetterf 1911 1915 47,brandstetterj 1911 1925 72,cimera 1914 1915 7,eisenschimmel 1915 1915 3,eisler 1915 1921 1,frassl 1914 1916 5,grundwald 1911 1921 73,hagler 1911 1917 48,harmer 1915 1915 1,herschl 1915 1915 3,jech 1911 1917 41,klima 1911 1917 32,knechtle 1915 1915 1,koceny 1911 1915 17,körner 1911 1920 61,krampf 1915 1915 4,kuba 1915 1915 3,kuthan 1911 1929 79,leuthe 1914 1915 13,lukaschovsky 1915 1915 2,nitsch 1914 1927 18,oswald 1915 1918 5,putzendoplerg 1912 1919 6,rupec 1913 1919 19,sickerl 1915 1915 1,stejskal 1914 1922 8,swatosch 1914 1918 12,wieser 1914 1920 26,wondrak 1913 1927 15

1916: 23: 32 bachura 1916 1916 10,balzer 1912 1917 43,bauer 1911 1927 73,blaha 1911 1917 54,brandstetterj 1911 1925 77,cernym 1916 1918 6,dittrich 1912 1924 34,frassl 1914 1916 7,grundwald 1911 1921 81,hagler 1911 1917 65,klein 1916 1919 2,klima 1911 1917 35,körner 1911 1920 62,kovacs 1916 1916 2,mäder 1916 1916 2,mantler 1916 1917 18,nitsch 1914 1927 23,oswald 1915 1918 7,putzendoplerg 1912 1919 13,rupec 1913 1919 36,stejskal 1914 1922 18,wieser 1914 1920 39,wondrak 1913 1927 32

1917: 29: 34 aschenbrenner 1917 1917 2,balzer 1912 1917 44,bauer 1911 1927 88,blaha 1911 1917 60,brandstetterj 1911 1925 90,cernym 1916 1918 11,dittrich 1912 1924 50,dumböck 1917 1917 3,grundwald 1911 1921 83,hagler 1911 1917 76,jech 1911 1917 42,klein 1916 1919 3,klima 1911 1917 42,körner 1911 1920 72,kuthan 1911 1929 85,mantler 1916 1917 19,nemes 1917 1918 17,nitsch 1914 1927 24,pasching 1917 1917 2,rupec 1913 1919 53,stach 1917 1919 10,stejskal 1914 1922 35,swatosch 1914 1918 20,twaroch 1917 1917 1,uridilj 1917 1926 5,wanjura 1917 1917 1,wirl 1917 1917 1,wondrak 1913 1927 49,zisek 1917 1917 1

1918: 22: 46 bauer 1911 1927 106,brandstetterj 1911 1925 109,cernym 1916 1918 12,dittrich 1912 1924 69,grundwald 1911 1921 88,klein 1916 1919 5,körner 1911 1920 83,kraupar 1918 1920 7,kuthan 1911 1929 97,lacollonge 1918 1918 1,nemes 1917 1918 31,nitsch 1914 1927 37,oswald 1915 1918 9,putzendoplerg 1912 1919 35,rupec 1913 1919 65,schediwyf 1911 1921 28,stach 1917 1919 12,stejskal 1914 1922 47,swatosch 1914 1918 29,uridilj 1917 1926 19,wieser 1914 1920 60,wondrak 1913 1927 64

1919: 21: 56 baron 1919 1919 1,bauer 1911 1927 126,brandstetterj 1911 1925 133,dittrich 1912 1924 93,grundwald 1911 1921 99,klein 1916 1919 6,körner 1911 1920 88,kraupar 1918 1920 33,kuthan 1911 1929 124,nitsch 1914 1927 64,putzendoplerg 1912 1919 55,putzendoplerk 1919 1919 4,rölle 1919 1919 5,rupec 1913 1919 70,schediwyf 1911 1921 50,sittler 1919 1919 1,stach 1917 1919 14,tomsche 1919 1920 1,uridilj 1917 1926 37,wieser 1914 1920 86,wondrak 1913 1927 91

1920: 24: 54 bauer 1911 1927 148,berani 1920 1923 5,brandstetterj 1911 1925 159,bujnoch 1920 1920 1,dittrich 1912 1924 116,dworak 1920 1920 1,geiger 1914 1920 2,grundwald 1911 1921 111,klär 1920 1923 22,körner 1911 1920 98,kraupar 1918 1920 55,kuthan 1911 1929 150,niehsner 1920 1920 2,nitsch 1914 1927 89,schediwyf 1911 1921 55,schlosser 1920 1923 4,sudrich 1920 1920 4,tomsche 1919 1920 4,uridilj 1917 1926 61,werner 1914 1920 2,wesely 1920 1930 8,wieser 1914 1920 91,witka 1920 1922 9,wondrak 1913 1927 116

1921: 22: 62 bauer 1911 1927 163,berani 1920 1923 7,beranii 1921 1921 1,brandstetterj 1911 1925 183,dittrich 1912 1924 129,eisler 1915 1921 3,grundwald 1911 1921 118,klär 1920 1923 43,klupp 1921 1921 1,kuthan 1911 1929 175,lerch 1921 1921 1,machek 1921 1923 1,neubauer 1921 1921 12,nitsch 1914 1927 106,pauler 1921 1923 25,schediwyf 1911 1921 61,schlosser 1920 1923 23,stejskal 1914 1922 55,uridilj 1917 1926 82,wesely 1920 1930 32,witka 1920 1922 21,wondrak 1913 1927 134

1922: 22: 67 bauer 1911 1927 173,brandstetterj 1911 1925 211,budin 1922 1925 3,chalupsky 1922 1922 1,dittrich 1912 1924 137,kirbes 1922 1931 7,klär 1920 1923 59,kuthan 1911 1929 201,machek 1921 1923 13,moche 1922 1922 2,nitsch 1914 1927 134,pauler 1921 1923 42,popovich 1922 1922 14,regnard 1922 1925 18,richter 1922 1927 23,schlosser 1920 1923 35,stejskal 1914 1922 64,tiller 1922 1923 9,uridilj 1917 1926 92,wesely 1920 1930 54,witka 1920 1922 29,wondrak 1913 1927 159

1923: 32: 51 bauer 1911 1927 184,berani 1920 1923 10,brandstetterj 1911 1925 222,dittrich 1912 1924 149,hamacek 1923 1923 1,hanusch 1923 1923 1,kirbes 1922 1931 12,kirbesii 1923 1923 1,klär 1920 1923 79,kolar 1923 1923 12,külf 1923 1923 6,kuthan 1911 1929 222,lacina 1923 1923 2,lebeda 1923 1923 3,machek 1921 1923 25,nitsch 1914 1927 143,pauler 1921 1923 49,podpiera 1923 1923 1,prohaska 1923 1923 2,regnard 1922 1925 27,richter 1922 1927 36,schlosser 1920 1923 47,silbeck 1923 1923 1,täuber 1923 1923 3,tiller 1922 1923 14,uridilf 1923 1923 13,uridilj 1917 1926 107,uridilk 1923 1923 1,wagner 1923 1923 7,weselik 1923 1933 12,wesely 1920 1930 77,wondrak 1913 1927 169

1924: 21: 75 bauer 1911 1927 191,brandstetterj 1911 1925 243,czejka 1924 1936 1,dittrich 1912 1924 161,feigl 1924 1928 1,griftner 1924 1928 4,hofbauer 1924 1924 9,janczik 1924 1926 11,jellinek 1924 1927 1,kirbes 1922 1931 17,köhler 1924 1924 5,kuthan 1911 1929 239,nitsch 1914 1927 164,regnard 1922 1925 38,richter 1922 1927 57,solil 1924 1926 17,uridilj 1917 1926 112,weselik 1923 1933 25,wesely 1920 1930 98,wondrak 1913 1927 187,zach 1924 1925 10

1925: 21: 75 bauer 1911 1927 197,brandstetterj 1911 1925 249,budin 1922 1925 6,czejka 1924 1936 14,eppensteiner 1925 1925 1,feigl 1924 1928 7,griftner 1924 1928 6,hoffmannj 1925 1931 16,janczik 1924 1926 28,kirbes 1922 1931 35,kuthan 1911 1929 245,madlmayer 1925 1929 21,nitsch 1914 1927 188,regnard 1922 1925 43,richter 1922 1927 81,schramseis 1925 1931 10,solil 1924 1926 39,weselik 1923 1933 45,wesely 1920 1930 123,wondrak 1913 1927 209,zach 1924 1925 18

1926: 27: 46 anderle 1926 1926 1,cernic 1926 1928 1,czejka 1924 1936 16,feigl 1924 1928 29,griftner 1924 1928 13,hanel 1926 1926 13,hantschk 1926 1926 1,hoffmannj 1925 1931 35,hrabec 1926 1926 1,janczik 1924 1926 29,jellinek 1924 1927 3,kirbes 1922 1931 63,kral 1926 1928 2,luef 1926 1936 18,madlmayer 1925 1929 42,molzer 1926 1926 3,nitsch 1914 1927 207,richter 1922 1927 110,schramseis 1925 1931 29,smistikj 1926 1936 26,solil 1924 1926 65,uridilj 1917 1926 117,valchar 1926 1928 1,vsolek 1926 1926 3,weselik 1923 1933 63,wesely 1920 1930 148,wondrak 1913 1927 226

1927: 24: 76 bauer 1911 1927 200,czejka 1924 1936 28,feigl 1924 1928 56,frühwirthe 1927 1927 1,frühwirthj 1927 1929 1,griftner 1924 1928 19,heidingsfeld 1927 1927 1,hoffmannj 1925 1931 58,horvath 1927 1929 26,jellinek 1924 1927 16,kirbes 1922 1931 77,kral 1926 1928 6,kuthan 1911 1929 259,luef 1926 1936 41,madlmayer 1925 1929 69,nitsch 1914 1927 229,pellet 1927 1927 1,richter 1922 1927 133,schramseis 1925 1931 50,smistikj 1926 1936 59,valchar 1926 1928 2,weselik 1923 1933 84,wesely 1920 1930 180,wondrak 1913 1927 240

1928: 24: 58 babic 1928 1928 3,cernic 1926 1928 3,czejka 1924 1936 47,feigl 1924 1928 59,frühwirthj 1927 1929 18,griftner 1924 1928 46,hoffmannj 1925 1931 74,horvath 1927 1929 60,hribar 1928 1929 6,kaburekh 1928 1931 3,kaburekm 1928 1944 10,kirbes 1922 1931 107,kral 1926 1928 13,kuthan 1911 1929 267,luef 1926 1936 68,madlmayer 1925 1929 101,schneider 1928 1931 4,schramseis 1925 1931 86,smistikf 1928 1936 1,smistikj 1926 1936 89,valchar 1926 1928 3,weselik 1923 1933 118,wesely 1920 1930 216,witschel 1928 1931 10

1929: 19: 84 bugala 1929 1932 19,czejka 1924 1936 75,dionys 1929 1929 1,frühwirthj 1927 1929 26,hoffmannj 1925 1931 84,horvath 1927 1929 71,hribar 1928 1929 16,kaburekm 1928 1944 35,kirbes 1922 1931 135,kuthan 1911 1929 268,luef 1926 1936 97,madlmayer 1925 1929 125,rappan 1929 1930 6,reithofer 1929 1931 6,schramseis 1925 1931 114,smistikj 1926 1936 116,weselik 1923 1933 147,wesely 1920 1930 243,witschel 1928 1931 12

1930: 24: 60 binder 1930 1948 3,bugala 1929 1932 48,czejka 1924 1936 104,hoffmannj 1925 1931 86,kaburekh 1928 1931 5,kaburekm 1928 1944 66,karpfel 1930 1930 1,kirbes 1922 1931 161,langer 1930 1930 7,luef 1926 1936 122,pesser 1930 1941 2,raftl 1930 1944 4,rappan 1929 1930 31,schilling 1930 1932 6,schneider 1928 1931 5,schramseis 1925 1931 144,skoumal 1930 1942 10,smistikf 1928 1936 12,smistikj 1926 1936 149,vana 1930 1930 28,wagnerf 1930 1948 5,weselik 1923 1933 176,wesely 1920 1930 261,witschel 1928 1931 18

1931: 24: 59 bican 1931 1934 10,binder 1930 1948 13,bugala 1929 1932 66,czejka 1924 1936 115,hoffmannj 1925 1931 94,kaburekh 1928 1931 6,kaburekm 1928 1944 89,kirbes 1922 1931 181,luef 1926 1936 143,menth 1931 1931 1,pesser 1930 1941 17,raftl 1930 1944 12,reithofer 1929 1931 7,schamschida 1931 1931 1,schilling 1930 1932 18,schneider 1928 1931 6,schramseis 1925 1931 162,skoumal 1930 1942 35,smistikf 1928 1936 13,smistikj 1926 1936 173,tauschek 1931 1936 2,wagnerf 1930 1948 31,weselik 1923 1933 200,witschel 1928 1931 23

1932: 20: 60 bican 1931 1934 28,binder 1930 1948 35,bugala 1929 1932 77,czejka 1924 1936 132,jestab 1932 1936 24,kaburekm 1928 1944 94,luef 1926 1936 164,ostermann 1932 1936 17,pesser 1930 1941 31,raftl 1930 1944 25,schener 1932 1932 3,schilling 1930 1932 19,seiter 1932 1932 1,skoumal 1930 1942 49,smistikf 1928 1936 16,smistikj 1926 1936 192,tauschek 1931 1936 5,vytlacil 1932 1933 15,wagnerf 1930 1948 54,weselik 1923 1933 220

1933: 24: 59 bican 1931 1934 57,binder 1930 1948 65,bogner 1933 1933 2,chytra 1933 1933 2,czejka 1924 1936 136,fachet 1933 1933 1,fiala 1933 1934 8,hochreiter 1933 1935 3,jestab 1932 1936 54,kaburekm 1928 1944 114,kienberger 1933 1933 1,luef 1926 1936 169,ohrenberger 1933 1933 3,ostermann 1932 1936 46,pesser 1930 1941 57,raftl 1930 1944 55,skoumal 1930 1942 57,smistikf 1928 1936 17,smistikj 1926 1936 219,sommerauer 1933 1933 2,tauschek 1931 1936 31,vytlacil 1932 1933 20,wagnerf 1930 1948 84,weselik 1923 1933 228

1934: 18: 83 bican 1931 1934 60,binder 1930 1948 95,czejka 1924 1936 145,fiala 1933 1934 9,hochreiter 1933 1935 28,jestab 1932 1936 81,kaburekm 1928 1944 144,letsch 1934 1934 2,luef 1926 1936 174,ostermann 1932 1936 69,pesser 1930 1941 80,raftl 1930 1944 85,skoumal 1930 1942 87,smistikf 1928 1936 34,smistikj 1926 1936 239,tauschek 1931 1936 56,wagnerf 1930 1948 113,zemanl 1934 1935 3

1935: 22: 78 aurednik 1935 1945 13,binder 1930 1948 119,blaschke 1935 1936 1,czejka 1924 1936 159,hawlicek 1935 1938 1,hochreiter 1933 1935 40,jestab 1932 1936 107,kaburekm 1928 1944 165,luef 1926 1936 178,maschke 1935 1935 4,meister 1935 1937 20,ostermann 1932 1936 87,pesser 1930 1941 98,probstw 1935 1937 7,raftl 1930 1944 107,skoumal 1930 1942 113,smistikf 1928 1936 41,smistikj 1926 1936 258,sperner 1935 1942 1,tauschek 1931 1936 68,wagnerf 1930 1948 126,zemanl 1934 1935 6

1936: 26: 68 aurednik 1935 1945 22,binder 1930 1948 145,blaschke 1935 1936 4,czejka 1924 1936 160,dvoracek 1936 1944 2,flegel 1936 1936 4,hawlicek 1935 1938 5,holec 1936 1941 9,jestab 1932 1936 131,kaspirek 1936 1949 1,krausam 1936 1936 2,luef 1926 1936 201,meister 1935 1937 34,merkel 1936 1953 1,ostermann 1932 1936 98,pesser 1930 1941 121,probstw 1935 1937 21,raftl 1930 1944 131,skoumal 1930 1942 138,smistikf 1928 1936 55,smistikj 1926 1936 278,sperner 1935 1942 3,tauschek 1931 1936 72,wagnerf 1930 1948 139,wagners 1936 1949 3,zopp 1936 1936 8

1937: 20: 48 adelbrecht 1937 1937 5,aurednik 1935 1945 39,binder 1930 1948 163,fellner 1937 1939 1,hofer 1937 1945 1,hofstätter 1937 1944 19,holec 1936 1941 27,mayer 1937 1939 1,meister 1935 1937 36,musil 1937 1952 3,pesser 1930 1941 137,probstw 1935 1937 32,raftl 1930 1944 146,schlauf 1937 1938 12,schors 1937 1946 9,skoumal 1930 1942 157,sperner 1935 1942 11,wagnerf 1930 1948 153,wagners 1936 1949 22,wanzenböck 1937 1937 1

1938: 21: 52 binder 1930 1948 184,cerny 1938 1940 1,dvoracek 1936 1944 3,fellner 1937 1939 2,fitz 1938 1946 1,hawlicek 1935 1938 6,hofer 1937 1945 22,hofstätter 1937 1944 37,holec 1936 1941 42,kaspirek 1936 1949 14,mayer 1937 1939 5,pesser 1930 1941 148,raftl 1930 1944 164,schlauf 1937 1938 28,schörg 1938 1939 6,schors 1937 1946 31,skoumal 1930 1942 177,sperner 1935 1942 33,uridile 1938 1944 3,wagnerf 1930 1948 174,wagners 1936 1949 28

1939: 21: 74 binder 1930 1948 213,domnanich 1939 1947 2,dvoracek 1936 1944 15,fellner 1937 1939 16,fitz 1938 1946 13,gernhardt 1939 1954 4,hofer 1937 1945 39,hofstätter 1937 1944 57,holec 1936 1941 43,kaburekm 1928 1944 189,kaspirek 1936 1949 23,mayer 1937 1939 8,pesser 1930 1941 174,raftl 1930 1944 191,schörg 1938 1939 17,schors 1937 1946 43,skoumal 1930 1942 207,sperner 1935 1942 56,uridile 1938 1944 5,wagnerf 1930 1948 197,wagners 1936 1949 56

1940: 18: 101 binder 1930 1948 244,cerny 1938 1940 2,dvoracek 1936 1944 31,fitz 1938 1946 44,gernhardt 1939 1954 11,hofstätter 1937 1944 82,holec 1936 1941 52,kaburekm 1928 1944 203,kaspirek 1936 1949 28,musil 1937 1952 4,pesser 1930 1941 196,pimperl 1940 1941 2,raftl 1930 1944 221,schors 1937 1946 70,skoumal 1930 1942 238,sperner 1935 1942 87,wagnerf 1930 1948 227,wagners 1936 1949 84

1941: 22: 82 binder 1930 1948 254,dvoracek 1936 1944 46,fitz 1938 1946 61,gernhardt 1939 1954 29,grüneis 1941 1941 2,hassmann 1941 1942 3,hofstätter 1937 1944 95,holec 1936 1941 56,kaspirek 1936 1949 31,musil 1937 1952 20,neumann 1941 1941 1,pesser 1930 1941 202,pimperl 1940 1941 7,raftl 1930 1944 223,roth 1941 1943 9,schors 1937 1946 84,skoumal 1930 1942 240,smutny 1941 1946 16,sperner 1935 1942 95,uridile 1938 1944 12,wagnerf 1930 1948 241,wagners 1936 1949 97

1942: 37: 55 aurednik 1935 1945 42,binder 1930 1948 255,dvoracek 1936 1944 70,erber 1942 1942 1,fitz 1938 1946 80,gernhardt 1939 1954 44,gossak 1942 1942 2,happel 1942 1958 3,hassmann 1941 1942 13,hofstätter 1937 1944 111,horn 1942 1942 1,kaburekm 1928 1944 212,kaiser 1942 1942 2,kaspirek 1936 1949 52,kirner 1942 1945 3,körnera 1942 1958 4,körnerr 1942 1957 12,kovar 1942 1943 4,muhr 1942 1942 1,musil 1937 1952 36,najemnik 1942 1942 4,nowak 1942 1942 1,orel 1942 1944 7,prak 1942 1945 6,raftl 1930 1944 224,ribitzky 1942 1945 7,roth 1941 1943 10,schöbinger 1942 1942 2,schors 1937 1946 86,skoumal 1930 1942 247,smutny 1941 1946 29,sperner 1935 1942 115,stehno 1942 1942 1,tiefengraber 1942 1943 4,uridile 1938 1944 21,wagnerf 1930 1948 242,wagners 1936 1949 108

1943: 27: 42 beelen 1943 1943 3,binder 1930 1948 257,domnanich 1939 1947 3,dumser 1943 1943 3,durlach 1943 1945 1,dvoracek 1936 1944 84,fitz 1938 1946 92,fuchsberger 1943 1943 1,gernhardt 1939 1954 51,happel 1942 1958 14,hofer 1937 1945 40,hofstätter 1937 1944 123,kaspirek 1936 1949 68,kirner 1942 1945 6,knorf 1943 1945 6,körnera 1942 1958 15,körnerr 1942 1957 14,kovar 1942 1943 11,orel 1942 1944 12,prak 1942 1945 14,queck 1943 1944 13,raftl 1930 1944 234,ribitzky 1942 1945 23,roth 1941 1943 13,tiefengraber 1942 1943 5,uridile 1938 1944 37,wiedermann 1943 1944 2

1944: 27: 58 aurednik 1935 1945 44,binder 1930 1948 258,durlach 1943 1945 15,dvoracek 1936 1944 91,fitz 1938 1946 97,fritschl 1944 1944 1,gernhardt 1939 1954 61,gersten 1944 1944 2,hoffmannf 1944 1944 6,hofstätter 1937 1944 135,kaburekm 1928 1944 218,kaspirek 1936 1949 82,knorf 1943 1945 12,körnera 1942 1958 18,körnerr 1942 1957 16,musil 1937 1952 42,orel 1942 1944 15,queck 1943 1944 25,raftl 1930 1944 242,ribitzky 1942 1945 35,schors 1937 1946 91,schütz 1944 1944 2,smutny 1941 1946 30,stöckler 1944 1944 1,thielert 1944 1944 9,uridile 1938 1944 38,wiedermann 1943 1944 5

1945: 23: 66 aurednik 1935 1945 67,bauerj 1945 1945 3,binder 1930 1948 274,domnanich 1939 1947 5,durlach 1943 1945 19,fitz 1938 1946 116,gernhardt 1939 1954 75,happel 1942 1958 23,hartlj 1945 1946 18,hofer 1937 1945 57,kaspirek 1936 1949 104,kirner 1942 1945 7,knorf 1943 1945 17,körnera 1942 1958 36,körnerr 1942 1957 35,musil 1937 1952 46,prak 1942 1945 18,ribitzky 1942 1945 51,schors 1937 1946 107,smutny 1941 1946 56,wagnerf 1930 1948 259,wagners 1936 1949 109,zeman 1945 1960 23

1946: 19: 81 binder 1930 1948 291,domnanich 1939 1947 11,fitz 1938 1946 133,gernhardt 1939 1954 94,golobic 1946 1958 10,happel 1942 1958 41,hartlj 1945 1946 22,kaspirek 1936 1949 126,kaubek 1946 1948 2,körnera 1942 1958 56,körnerr 1942 1957 58,merkel 1936 1953 14,müller 1946 1952 1,musil 1937 1952 60,schors 1937 1946 114,smutny 1941 1946 76,wagnerf 1930 1948 280,wagners 1936 1949 121,zeman 1945 1960 32

1947: 20: 71 binder 1930 1948 311,csarmann 1947 1948 4,domnanich 1939 1947 13,gernhardt 1939 1954 115,golobic 1946 1958 20,happel 1942 1958 59,kaspirek 1936 1949 147,kaubek 1946 1948 3,knor 1947 1949 7,körnera 1942 1958 76,körnerr 1942 1957 76,lukas 1947 1947 1,merkel 1936 1953 23,müller 1946 1952 2,musil 1937 1952 70,schiff 1947 1947 1,ströll 1947 1949 20,wagnerf 1930 1948 297,wagners 1936 1949 140,zeman 1945 1960 43

1948: 22: 74 binder 1930 1948 318,csarmann 1947 1948 6,dienst 1948 1961 10,gernhardt 1939 1954 133,golobic 1946 1958 33,happel 1942 1958 75,kaspirek 1936 1949 148,kaubek 1946 1948 5,knor 1947 1949 13,körnera 1942 1958 97,körnerr 1942 1957 96,merkel 1936 1953 42,müller 1946 1952 15,musil 1937 1952 72,pavuzaii 1948 1948 1,riegler 1948 1958 10,schindlauer 1948 1949 5,smetana 1948 1949 1,ströll 1947 1949 41,wagnerf 1930 1948 304,wagners 1936 1949 157,zeman 1945 1960 62

1949: 19: 67 dienst 1948 1961 30,gernhardt 1939 1954 154,giesser 1949 1963 13,golobic 1946 1958 52,happel 1942 1958 96,kaspirek 1936 1949 150,knor 1947 1949 20,körnera 1942 1958 120,körnerr 1942 1957 119,merkel 1936 1953 66,müller 1946 1952 36,musil 1937 1952 75,riegler 1948 1958 32,schindlauer 1948 1949 6,smetana 1948 1949 3,ströll 1947 1949 52,teinitzer 1949 1951 3,wagners 1936 1949 164,zeman 1945 1960 83

1950: 16: 72 dienst 1948 1961 53,gernhardt 1939 1954 179,giesser 1949 1963 14,golobic 1946 1958 74,hanappi 1950 1964 13,happel 1942 1958 122,jestrab 1950 1950 3,körnera 1942 1958 143,körnerr 1942 1957 142,merkel 1936 1953 92,müller 1946 1952 53,musil 1937 1952 85,probst 1950 1955 25,riegler 1948 1958 58,teinitzer 1949 1951 10,zeman 1945 1960 99

1951: 16: 90 dienst 1948 1961 76,gernhardt 1939 1954 201,gießer 1949 1963 21,golobic 1946 1958 100,hanappi 1950 1964 38,happel 1942 1958 143,kaffka 1951 1955 11,körnera 1942 1958 161,körnerr 1942 1957 163,merkel 1936 1953 116,müller 1946 1952 71,musil 1937 1952 101,probst 1950 1955 43,riegler 1948 1958 81,teinitzer 1949 1951 13,zeman 1945 1960 109

1952: 20: 86 bertalan 1952 1962 3,dienst 1948 1961 101,eineder 1952 1954 3,gernhardt 1939 1954 216,gießer 1949 1963 34,golobic 1946 1958 126,hanappi 1950 1964 64,happel 1942 1958 167,kaffka 1951 1955 23,körnera 1942 1958 177,körnerr 1942 1957 175,mehsarosch 1952 1957 1,merkel 1936 1953 141,müller 1946 1952 76,musil 1937 1952 104,pflug 1952 1959 5,probst 1950 1955 66,riegler 1948 1958 107,vuga 1952 1952 5,zeman 1945 1960 127

1953: 17: 107 dienst 1948 1961 127,eineder 1952 1954 4,gernhardt 1939 1954 231,gießer 1949 1963 54,golobic 1946 1958 150,halla 1953 1964 22,hanappi 1950 1964 88,happel 1942 1958 188,kaffka 1951 1955 31,körnera 1942 1958 196,körnerr 1942 1957 192,mehsarosch 1952 1957 6,merkel 1936 1953 153,pflug 1952 1959 10,probst 1950 1955 87,riegler 1948 1958 132,zeman 1945 1960 148

1954: 23: 84 bertalan 1952 1962 7,bilek 1954 1960 12,dienst 1948 1961 151,eineder 1952 1954 5,gartner 1954 1957 14,gernhardt 1939 1954 235,gießer 1949 1963 73,golobic 1946 1958 170,halla 1953 1964 47,hanappi 1950 1964 113,happel 1942 1958 190,häusler 1954 1954 3,hönig 1954 1954 2,kaffka 1951 1955 55,körnera 1942 1958 217,körnerr 1942 1957 214,mehsarosch 1952 1957 14,neuhold 1954 1954 3,probst 1950 1955 103,riegler 1948 1958 153,schlager 1954 1954 2,vybiral 1954 1954 2,zeman 1945 1960 160

1955: 19: 101 bertalan 1952 1962 36,bilek 1954 1960 16,dienst 1948 1961 185,gartner 1954 1957 47,gießer 1949 1963 98,golobic 1946 1958 199,halla 1953 1964 84,hanappi 1950 1964 149,höltl 1955 1966 32,kaffka 1951 1955 74,körnera 1942 1958 247,körnerr 1942 1957 229,lenzinger 1955 1963 20,mehsarosch 1952 1957 27,nikolic 1955 1955 3,pflug 1952 1959 11,probst 1950 1955 118,riegler 1948 1958 182,zeman 1945 1960 163

1956: 18: 126 bertalan 1952 1962 47,bilek 1954 1960 33,dienst 1948 1961 214,gartner 1954 1957 62,gießer 1949 1963 116,golobic 1946 1958 233,halla 1953 1964 118,hanappi 1950 1964 181,happel 1942 1958 216,höltl 1955 1966 62,körnera 1942 1958 275,körnerr 1942 1957 241,lenzinger 1955 1963 34,mehsarosch 1952 1957 37,riegler 1948 1958 209,schaffranek 1956 1959 7,zaglitsch 1956 1965 11,zeman 1945 1960 182

1957: 20: 129 bertalan 1952 1962 75,bilek 1954 1960 44,dienst 1948 1961 241,gartner 1954 1957 71,geyer 1957 1957 6,gießer 1949 1963 136,golobic 1946 1958 250,halla 1953 1964 147,hanappi 1950 1964 209,happel 1942 1958 244,höltl 1955 1966 83,körnera 1942 1958 301,körnerr 1942 1957 242,lenzinger 1955 1963 40,mehsarosch 1952 1957 41,osicka 1957 1958 3,riegler 1948 1958 235,schaffranek 1956 1959 8,zaglitsch 1956 1965 19,zeman 1945 1960 202

1958: 19: 135 bertalan 1952 1962 97,bilek 1954 1960 51,dienst 1948 1961 269,flögel 1958 1971 14,giesser 1949 1963 164,glechner 1958 1970 11,golobic 1946 1958 276,halla 1953 1964 178,hanappi 1950 1964 240,happel 1942 1958 264,höltl 1955 1966 108,körnera 1942 1958 327,lenzinger 1955 1963 41,osicka 1957 1958 4,reiterp 1958 1961 27,riegler 1948 1958 241,traube 1958 1958 3,zaglitsch 1956 1965 25,zeman 1945 1960 232

1959: 20: 91 bertalan 1952 1962 125,bilek 1954 1960 56,dienst 1948 1961 298,ederj 1959 1961 6,flögel 1958 1971 43,giesser 1949 1963 195,glechner 1958 1970 38,halla 1953 1964 204,hanappi 1950 1964 267,höltl 1955 1966 135,lenzinger 1955 1963 42,linder 1959 1959 10,nuske 1959 1964 2,pflug 1952 1959 19,reiterp 1958 1961 43,schaffranek 1956 1959 11,skocik 1959 1968 14,zaglitsch 1956 1965 43,zajic 1959 1960 17,zeman 1945 1960 253

1960: 23: 94 bertalan 1952 1962 159,bilek 1954 1960 67,dienst 1948 1961 321,flögel 1958 1971 79,gießer 1949 1963 212,glechner 1958 1970 77,halla 1953 1964 240,hanappi 1950 1964 305,höltl 1955 1966 162,huyerl 1960 1962 34,kometer 1960 1960 2,milanovic 1960 1965 14,nuske 1959 1964 8,reidlinger 1960 1960 1,reiterm 1960 1960 3,reiterp 1958 1961 51,seitl 1960 1967 14,skocik 1959 1968 46,steup 1960 1961 22,wolfsbauer 1960 1960 9,zaglitsch 1956 1965 70,zajic 1959 1960 18,zeman 1945 1960 259

1961: 21: 103 bertalan 1952 1962 179,dienst 1948 1961 324,ederj 1959 1961 20,flögel 1958 1971 112,giesser 1949 1963 245,glechner 1958 1970 104,halla 1953 1964 269,hanappi 1950 1964 336,höltl 1955 1966 194,huyerl 1960 1962 53,milanovic 1960 1965 24,polster 1961 1961 2,reiterp 1958 1961 71,schmid 1961 1965 28,schrottenbaum 1961 1962 8,seitl 1960 1967 23,skocik 1959 1968 69,steup 1960 1961 23,tutschek 1961 1963 4,wolny 1961 1964 9,zaglitsch 1956 1965 78

1962: 23: 88 bader 1962 1962 1,bertalan 1952 1962 181,flögel 1958 1971 142,giesser 1949 1963 272,glechner 1958 1970 136,gürtler 1962 1963 14,haas 1962 1962 7,halla 1953 1964 296,hanappi 1950 1964 367,hasil 1962 1967 18,höltl 1955 1966 223,huyerl 1960 1962 65,lenzinger 1955 1963 43,ludescher 1962 1963 4,neumer 1962 1962 1,nuske 1959 1964 13,rehnelt 1962 1966 24,schmid 1961 1965 51,schrottenbaum 1961 1962 23,seitl 1960 1967 43,skocik 1959 1968 77,tutschek 1961 1963 5,wolny 1961 1964 30

1963: 24: 93 flögel 1958 1971 173,fritsch 1963 1970 4,giesser 1949 1963 289,glechner 1958 1970 169,grausam 1963 1969 16,gürtler 1962 1963 15,halla 1953 1964 330,hanappi 1950 1964 392,hasil 1962 1967 31,höltl 1955 1966 255,lenzinger 1955 1963 44,ludescher 1962 1963 5,lukman 1963 1963 1,milanovic 1960 1965 46,nuske 1959 1964 19,rehnelt 1962 1966 37,schmid 1961 1965 77,seitl 1960 1967 73,skocik 1959 1968 97,tutschek 1961 1963 7,ullmann 1963 1972 5,veres 1963 1965 34,wolny 1961 1964 43,zaglitsch 1956 1965 83

1964: 20: 113 fak 1964 1972 1,flögel 1958 1971 206,fritsch 1963 1970 13,glechner 1958 1970 190,grausam 1963 1969 28,halla 1953 1964 360,hanappi 1950 1964 394,hasil 1962 1967 60,höltl 1955 1966 290,milanovic 1960 1965 59,nuske 1959 1964 27,pichlerr 1964 1967 15,rehnelt 1962 1966 44,schmid 1961 1965 106,seitl 1960 1967 105,skocik 1959 1968 126,ullmann 1963 1972 27,veres 1963 1965 54,wolny 1961 1964 71,zaglitsch 1956 1965 93

1965: 18: 97 fak 1964 1972 5,flögel 1958 1971 235,fritsch 1963 1970 32,gebhardt 1965 1970 30,glechner 1958 1970 201,grausam 1963 1969 58,hasil 1962 1967 90,höltl 1955 1966 315,milanovic 1960 1965 67,pichlerr 1964 1967 30,rehnelt 1962 1966 65,schmid 1961 1965 115,seitl 1960 1967 132,skocik 1959 1968 157,starek 1965 1976 9,ullmann 1963 1972 49,veres 1963 1965 70,zaglitsch 1956 1965 98

1966: 18: 100 baier 1966 1967 12,bjerregaard 1966 1971 30,blümel 1966 1966 1,fak 1964 1972 28,flögel 1958 1971 268,fritsch 1963 1970 58,gebhardt 1965 1970 59,glechner 1958 1970 235,grausam 1963 1969 80,hasil 1962 1967 108,höltl 1955 1966 324,knezt 1966 1966 12,pichlerr 1964 1967 66,rehnelt 1962 1966 67,seitl 1960 1967 156,skocik 1959 1968 189,starek 1965 1976 32,ullmann 1963 1972 79

1967: 17: 104 baier 1966 1967 20,bjerregaard 1966 1971 64,brabetz 1967 1967 1,fak 1964 1972 57,flögel 1958 1971 301,fritsch 1963 1970 92,fuchsbichlerg 1967 1970 32,gebhardt 1965 1970 89,glechner 1958 1970 268,grausam 1963 1969 114,hasil 1962 1967 133,kaltenbrunner 1967 1968 27,pichlerr 1964 1967 70,seitl 1960 1967 176,skocik 1959 1968 220,traxler 1967 1968 1,ullmann 1963 1972 106

1968: 19: 95 bjerregaard 1966 1971 101,eigenstiller 1968 1969 18,fak 1964 1972 94,flögel 1958 1971 328,fritsch 1963 1970 126,fuchsbichlerg 1967 1970 67,gareis 1968 1968 1,gebhardt 1965 1970 119,glechner 1958 1970 301,grausam 1963 1969 149,kaltenbrunner 1967 1968 62,lindman 1968 1968 21,reisingerj 1968 1969 5,skocik 1959 1968 252,söndergaard 1968 1968 23,traxler 1967 1968 10,ullmann 1963 1972 135,vasgyura 1968 1969 8,zimmermann 1968 1968 1

1969: 20: 94 bjerregaard 1966 1971 137,eigenstiller 1968 1969 33,fak 1964 1972 121,flögel 1958 1971 363,fritsch 1963 1970 147,fuchsbichlerg 1967 1970 99,gallos 1969 1978 30,gebhardt 1965 1970 152,glechner 1958 1970 333,grausam 1963 1969 181,hartl 1969 1970 16,jagodic 1969 1971 29,redl 1969 1969 35,reisingerj 1968 1969 11,riedl 1969 1969 1,sturmk 1969 1969 3,ullmann 1963 1972 163,vasgyura 1968 1969 12,walzer 1969 1978 17,wirth 1969 1969 8

1970: 21: 98 bjerregaard 1966 1971 172,buzek 1970 1971 35,fak 1964 1972 156,flögel 1958 1971 397,fritsch 1963 1970 161,fuchsbichlere 1970 1972 2,fuchsbichlerg 1967 1970 124,gallos 1969 1978 65,gebhardt 1965 1970 176,glechner 1958 1970 334,hartl 1969 1970 17,hoffmannt 1970 1970 30,jagodic 1969 1971 64,krankl 1970 1985 6,luczisca 1970 1970 5,martin 1970 1970 10,pajenk 1970 1978 21,petersen 1970 1970 14,starek 1965 1976 51,ullmann 1963 1972 189,walzer 1969 1978 34

1971: 19: 84 antrich 1971 1974 33,bjerregaard 1966 1971 199,buzek 1970 1971 58,ey 1971 1972 18,fak 1964 1972 188,flögel 1958 1971 432,fuchsbichlere 1970 1972 8,gallos 1969 1978 102,hof 1971 1975 34,jagodic 1969 1971 101,kastner 1971 1972 11,kos 1971 1973 10,lorenz 1971 1973 36,müllerk 1971 1972 12,pajenk 1970 1978 49,pils 1971 1973 3,scheffl 1971 1974 29,ullmann 1963 1972 217,walzer 1969 1978 67

1972: 20: 66 antrich 1971 1974 54,ey 1971 1972 27,fak 1964 1972 230,fuchsbichlere 1970 1972 29,gallos 1969 1978 143,groll 1972 1973 12,gronen 1972 1975 22,hof 1971 1975 73,kastner 1971 1972 32,kos 1971 1973 11,krankl 1970 1985 48,lorenz 1971 1973 72,müllerk 1971 1972 23,pajenk 1970 1978 88,ritter 1972 1974 21,scheffl 1971 1974 61,scherr 1972 1973 2,ullmann 1963 1972 234,walzer 1969 1978 109,wernerp 1972 1972 38

1973: 23: 49 antrich 1971 1974 78,aufgeweckt 1973 1974 16,barthold 1973 1979 20,groll 1972 1973 13,gronen 1972 1975 59,hof 1971 1975 115,kos 1971 1973 12,krankl 1970 1985 90,krause 1973 1977 37,latocha 1973 1973 14,leber 1973 1973 11,lorenz 1971 1973 105,markes 1973 1973 9,niessner 1973 1973 1,pajenk 1970 1978 127,pils 1971 1973 8,ritter 1972 1974 43,scheffl 1971 1974 95,scherr 1972 1973 5,starek 1965 1976 83,sturmberger 1973 1975 42,tercek 1973 1973 4,walzer 1969 1978 151

1974: 23: 64 antrich 1971 1974 82,aufgeweckt 1973 1974 19,barthold 1973 1979 27,dokupil 1974 1975 38,fegerl 1974 1974 4,gronen 1972 1975 90,hof 1971 1975 155,krankl 1970 1985 130,krause 1973 1977 80,maurer 1974 1975 35,pajenk 1970 1978 169,pawlekp 1974 1978 3,pregesbauer 1974 1985 1,ritter 1972 1974 82,scheffl 1971 1974 112,schlagbauer 1974 1976 39,starek 1965 1976 120,sturmberger 1973 1975 69,takacs 1974 1975 21,walzer 1969 1978 194,weissj 1974 1974 4,wolf 1974 1974 2,zarbach 1974 1976 16

1975: 29: 59 aichhorn 1975 1976 4,barthold 1973 1979 60,berger 1975 1975 1,dokupil 1974 1975 66,ehn 1975 1984 1,gronen 1972 1975 99,hift 1975 1975 1,hof 1971 1975 191,jellinekr 1975 1976 7,kautzky 1975 1977 2,kienastw 1975 1978 22,krankl 1970 1985 173,krause 1973 1977 115,lintner 1975 1975 5,lisak 1975 1978 6,maurer 1974 1975 46,ollinger 1975 1976 4,pajenk 1970 1978 212,pawlekp 1974 1978 30,pawlekw 1975 1975 11,persidis 1975 1981 26,pregesbauer 1974 1985 13,schlagbauer 1974 1976 75,starek 1965 1976 158,sturmberger 1973 1975 81,takacs 1974 1975 22,walzer 1969 1978 231,widmann 1975 1976 41,zarbach 1974 1976 25

1976: 22: 76 aichhorn 1975 1976 7,augustin 1976 1978 11,barthold 1973 1979 69,feurer 1976 1988 31,jellinekr 1975 1976 8,kautzky 1975 1977 36,kienastw 1975 1978 29,kirisits 1976 1978 33,krankl 1970 1985 211,krause 1973 1977 155,krejcirik 1976 1979 38,ollinger 1975 1976 14,pajenk 1970 1978 250,pawlekp 1974 1978 55,persidis 1975 1981 64,pregesbauer 1974 1985 40,schlagbauer 1974 1976 98,starek 1965 1976 162,walzer 1969 1978 256,weiß 1976 1981 1,widmann 1975 1976 80,zarbach 1974 1976 37

1977: 20: 94 augustin 1976 1978 27,barthold 1973 1979 70,bauerstätter 1977 1977 2,feurer 1976 1988 71,gallos 1969 1978 170,kautzky 1975 1977 58,kirisits 1976 1978 71,krankl 1970 1985 252,krause 1973 1977 183,krauss 1977 1982 40,krejcirik 1976 1979 76,kuhnert 1977 1977 1,lisak 1975 1978 14,mihajlovic 1977 1977 7,pajenk 1970 1978 291,pawlekp 1974 1978 83,persidis 1975 1981 99,pregesbauer 1974 1985 70,walzer 1969 1978 297,weiß 1976 1981 5

1978: 21: 92 augustin 1976 1978 31,barthold 1973 1979 84,feurer 1976 1988 99,francker 1978 1979 26,gallos 1969 1978 212,gröss 1978 1984 19,happich 1978 1979 41,kienastr 1978 1991 26,kienastw 1975 1978 46,kirisits 1976 1978 104,krauss 1977 1982 68,krejcirik 1976 1979 99,lisak 1975 1978 22,pajenk 1970 1978 322,pawlekp 1974 1978 103,perovic 1978 1982 30,persidis 1975 1981 137,pregesbauer 1974 1985 110,walzer 1969 1978 326,weberh 1978 1989 36,wessely 1978 1978 2

1979: 23: 55 barthold 1973 1979 86,ehn 1975 1984 4,feurer 1976 1988 135,francker 1978 1979 27,garger 1979 1994 14,gröss 1978 1984 22,happich 1978 1979 59,hofmannh 1979 1982 33,janitsch 1979 1980 1,keglevits 1979 1990 38,kienastr 1978 1991 63,krauss 1977 1982 108,krejcirik 1976 1979 139,lefor 1979 1980 37,perovic 1978 1982 45,persidis 1975 1981 176,pregesbauer 1974 1985 147,salisch 1979 1980 3,sallmayer 1979 1981 36,trojan 1979 1979 4,weberh 1978 1989 71,weiß 1976 1981 38,wrehsnig 1979 1979 1

1980: 23: 72 ehn 1975 1984 7,feurer 1976 1988 171,garger 1979 1994 43,gröss 1978 1984 53,hickersberger 1980 1981 30,hofmannh 1979 1982 36,janitsch 1979 1980 2,keglevits 1979 1990 75,kienastr 1978 1991 95,krankl 1970 1985 270,krauss 1977 1982 145,lefor 1979 1980 49,panenka 1980 1984 19,persidis 1975 1981 196,pregesbauer 1974 1985 185,salisch 1979 1980 13,sallmayer 1979 1981 62,sintschenko 1980 1982 2,steinbauer 1980 1981 18,vesely 1980 1980 22,weberh 1978 1989 104,weinhofer 1980 1987 18,weiß 1976 1981 52

1981: 20: 106 ehn 1975 1984 10,feurer 1976 1988 213,garger 1979 1994 85,gröss 1978 1984 76,hickersberger 1980 1981 54,hofmannh 1979 1982 65,keglevits 1979 1990 111,kienastr 1978 1991 136,krankl 1970 1985 310,krauss 1977 1982 184,panenka 1980 1984 60,persidis 1975 1981 209,pregesbauer 1974 1985 226,sallmayer 1979 1981 68,sintschenko 1980 1982 41,steinbauer 1980 1981 48,weberh 1978 1989 137,weinhofer 1980 1987 33,weiß 1976 1981 63,willfurth 1981 1988 10

1982: 19: 119 brucic 1982 1986 31,ehn 1975 1984 11,feurer 1976 1988 255,garger 1979 1994 122,gröss 1978 1984 84,hofmannh 1979 1982 85,keglevits 1979 1990 152,keller 1982 1984 2,kienastr 1978 1991 171,krankl 1970 1985 348,krauss 1977 1982 225,lainer 1982 1987 38,panenka 1980 1984 100,perovic 1978 1982 58,pregesbauer 1974 1985 266,sintschenko 1980 1982 55,weberh 1978 1989 178,weinhofer 1980 1987 43,willfurth 1981 1988 52

1983: 20: 115 brauneder 1983 1993 28,brucic 1982 1986 47,ehn 1975 1984 25,feurer 1976 1988 283,garger 1979 1994 160,hagmayr 1983 1983 21,keglevits 1979 1990 179,keller 1982 1984 5,kienastr 1978 1991 212,kranjcar 1983 1990 21,krankl 1970 1985 388,lainer 1982 1987 80,panenka 1980 1984 140,pregesbauer 1974 1985 308,rotter 1983 1985 1,stadler 1983 1986 32,weberh 1978 1989 215,weinhofer 1980 1987 78,willfurth 1981 1988 94,winkler 1983 1983 1

1984: 21: 133 brauneder 1983 1993 73,brucic 1982 1986 85,ehn 1975 1984 31,feurer 1976 1988 311,garger 1979 1994 202,gröss 1978 1984 108,hrstic 1984 1987 18,keller 1982 1984 7,kienastr 1978 1991 244,konsel 1984 1996 13,kranjcar 1983 1990 68,krankl 1970 1985 429,lainer 1982 1987 124,pacult 1984 1985 42,panenka 1980 1984 173,pregesbauer 1974 1985 335,rotter 1983 1985 6,stadler 1983 1986 42,weberh 1978 1989 256,weinhofer 1980 1987 108,willfurth 1981 1988 121

1985: 21: 146 brauneder 1983 1993 117,brucic 1982 1986 126,brunner 1985 1985 2,feurer 1976 1988 327,garger 1979 1994 235,halilovic 1985 1987 43,heraf 1985 1999 6,hrstic 1984 1987 42,kienastr 1978 1991 281,konsel 1984 1996 46,kranjcar 1983 1990 113,krankl 1970 1985 450,lainer 1982 1987 166,pacult 1984 1985 81,pregesbauer 1974 1985 350,rotter 1983 1985 11,stadler 1983 1986 51,weberf 1985 1993 18,weberh 1978 1989 298,weinhofer 1980 1987 148,willfurth 1981 1988 160

1986: 22: 126 brauneder 1983 1993 151,brucic 1982 1986 167,feurer 1976 1988 348,garger 1979 1994 281,halilovic 1985 1987 88,heraf 1985 1999 31,herzog 1986 2002 4,horak 1986 1986 1,hrstic 1984 1987 81,kienastr 1978 1991 323,konsel 1984 1996 75,kranjcar 1983 1990 152,krautgartner 1986 1986 1,lainer 1982 1987 206,niederbacher 1986 1986 19,pecl 1986 1994 20,schöttel 1986 2001 10,stadler 1983 1986 67,weberf 1985 1993 41,weberh 1978 1989 339,weinhofer 1980 1987 186,willfurth 1981 1988 191

1987: 21: 147 blizenec 1987 1993 5,brauneder 1983 1993 193,feurer 1976 1988 353,garger 1979 1994 322,halilovic 1985 1987 105,heraf 1985 1999 69,herzog 1986 2002 9,hrstic 1984 1987 111,kienastr 1978 1991 359,konsel 1984 1996 116,kranjcar 1983 1990 190,lainer 1982 1987 231,pecl 1986 1994 56,schawlo 1987 1988 11,schöttel 1986 2001 37,stojadinovic 1987 1988 40,weberf 1985 1993 59,weberh 1978 1989 375,weinhofer 1980 1987 209,willfurth 1981 1988 233,wurz 1987 1990 6

1988: 25: 103 blizenec 1987 1993 30,brauneder 1983 1993 228,feurer 1976 1988 361,gager 1988 1992 12,griessler 1988 1992 1,herzog 1986 2002 48,huyer 1988 1989 3,kienastr 1978 1991 399,konsel 1984 1996 153,kranjcar 1983 1990 227,munjakovic 1988 1989 31,pecl 1986 1994 87,perstling 1988 1988 12,pfeifenberger 1988 1991 22,puza 1988 1992 5,rodriguez 1988 1988 8,schawlo 1987 1988 30,schöttel 1986 2001 70,stojadinovic 1987 1988 52,torfason 1988 1988 8,wallneri 1988 1988 5,weberf 1985 1993 86,weberh 1978 1989 410,willfurth 1981 1988 274,wurz 1987 1990 17

1989: 25: 104 blizenec 1987 1993 70,brauneder 1983 1993 265,fjörtoft 1989 1992 45,gager 1988 1992 15,herzog 1986 2002 84,huyer 1988 1989 4,jerabek 1989 1989 4,karoly 1989 1989 1,keglevits 1979 1990 215,kienastr 1978 1991 442,koch 1989 1997 4,konsel 1984 1996 197,kranjcar 1983 1990 264,munjakovic 1988 1989 32,pecl 1986 1994 117,pfeifenberger 1988 1991 69,poiger 1989 1992 25,puza 1988 1992 8,reisinger 1989 1990 41,resch 1989 1992 17,schöttel 1986 2001 114,steiger 1989 1993 31,weberf 1985 1993 123,weberh 1978 1989 411,wurz 1987 1990 22

1990: 28: 96 aberle 1990 1990 2,blizenec 1987 1993 77,brauneder 1983 1993 276,emrovic 1990 1990 2,fjörtoft 1989 1992 85,hatz 1990 2000 15,hauptmann 1990 1990 34,herzog 1986 2002 122,jovanovic 1990 1997 1,keglevits 1979 1990 247,kern 1990 1990 25,kienastr 1978 1991 477,konsel 1984 1996 241,kranjcar 1983 1990 270,maradona 1990 1990 3,medford 1990 1990 16,moitzi 1990 1991 9,pecl 1986 1994 140,pfeifenberger 1988 1991 105,poiger 1989 1992 66,reisinger 1989 1990 76,reiter 1990 1991 13,resch 1989 1992 37,schöttel 1986 2001 154,steiger 1989 1993 44,strasser 1990 1990 1,weberf 1985 1993 135,wurz 1987 1990 30

1991: 27: 80 bleyer 1991 1991 14,czornomaz 1991 1991 4,fjörtoft 1989 1992 122,gager 1988 1992 49,griessler 1988 1992 7,hatz 1990 2000 35,herzog 1986 2002 158,hnik 1991 1991 1,jovanovic 1990 1997 3,kienastr 1978 1991 499,konsel 1984 1996 270,madlener 1991 1991 17,metlitski 1991 1992 37,moitzi 1990 1991 12,pecl 1986 1994 166,pfeifenberger 1988 1991 142,poiger 1989 1992 82,puza 1988 1992 22,reiter 1990 1991 17,resch 1989 1992 60,rodax 1991 1992 13,salaba 1991 1991 11,schöttel 1986 2001 181,schrammel 1991 1993 11,schulz 1991 1991 1,steiger 1989 1993 58,weberf 1985 1993 170

1992: 23: 95 blizenec 1987 1993 110,brauneder 1983 1993 301,fjörtoft 1989 1992 156,gager 1988 1992 52,griessler 1988 1992 12,griga 1992 1992 28,hatz 1990 2000 62,jovanovic 1990 1997 32,kolowrat 1992 1992 10,konsel 1984 1996 314,kühbauer 1992 1996 38,mandreko 1992 1996 28,metlitski 1991 1992 65,nemeth 1992 1992 1,pecl 1986 1994 194,poiger 1989 1992 101,puza 1988 1992 51,resch 1989 1992 77,rodax 1991 1992 50,schöttel 1986 2001 213,stary 1992 1993 4,steiger 1989 1993 84,weberf 1985 1993 202

1993: 25: 83 alihodzic 1993 1993 7,barisic 1993 1996 25,blizenec 1987 1993 143,brauneder 1983 1993 332,bürringer 1993 1995 2,daniels 1993 1993 8,haller 1993 1995 7,hatz 1990 2000 85,hörtnagl 1993 1993 27,jovanovic 1990 1997 40,konsel 1984 1996 351,krejci 1993 1993 1,kubica 1993 1993 35,kühbauer 1992 1996 72,mandreko 1992 1996 51,marasek 1993 1995 37,obrecht 1993 1994 7,pecl 1986 1994 211,schöttel 1986 2001 245,schrammel 1991 1993 14,sliwowski 1993 1995 25,stary 1992 1993 5,steiger 1989 1993 105,weberf 1985 1993 225,zisser 1993 1993 21

1994: 21: 98 barisic 1993 1996 51,bradaric 1994 1994 4,bürringer 1993 1995 17,garger 1979 1994 332,guggi 1994 1996 20,haller 1993 1995 25,hatz 1990 2000 123,heraf 1985 1999 86,jermanis 1994 1994 19,jovanovic 1990 1997 70,konsel 1984 1996 393,kühbauer 1992 1996 103,mandreko 1992 1996 83,marasek 1993 1995 75,obrecht 1993 1994 34,pecl 1986 1994 228,pivarnik 1994 1996 24,pürk 1994 1998 40,puskas 1994 1994 5,schöttel 1986 2001 281,sliwowski 1993 1995 60

1995: 20: 102 barisic 1993 1996 89,bürringer 1993 1995 21,frigard 1995 1995 1,guggi 1994 1996 60,haller 1993 1995 37,hatz 1990 2000 163,heraf 1985 1999 130,ivanov 1995 1996 40,jancker 1995 1995 36,jovanovic 1990 1997 113,konsel 1984 1996 441,kühbauer 1992 1996 136,lederer 1995 2001 5,mandreko 1992 1996 105,marasek 1993 1995 118,pivarnik 1994 1996 56,schöttel 1986 2001 327,sliwowski 1993 1995 79,stöger 1995 1997 47,stumpf 1995 1997 44

1996: 23: 95 barisic 1993 1996 99,breitenfelder 1996 2003 1,guggi 1994 1996 91,hedl 1996 2010 1,heraf 1985 1999 170,ipoua 1996 1997 7,ivanov 1995 1996 72,jovanovic 1990 1997 143,konsel 1984 1996 486,kühbauer 1992 1996 177,lederer 1995 2001 9,lesiak 1996 1996 39,mandreko 1992 1996 129,penksa 1996 1999 34,pfeiffer 1996 1996 1,pivarnik 1994 1996 70,prosenik 1996 1998 43,ratajczyk 1996 2001 36,schöttel 1986 2001 367,stöger 1995 1997 90,stumpf 1995 1997 78,wagnerr 1996 2003 35,zingler 1996 2001 23

1997: 25: 74 braun 1997 1999 41,cardozo 1997 1997 11,freund 1997 2001 38,gartlerh 1997 1997 1,grüner 1997 1997 12,hatz 1990 2000 170,hedl 1996 2010 37,heraf 1985 1999 189,hiden 1997 2008 29,ipoua 1996 1997 33,jerkan 1997 1997 29,jovanovic 1990 1997 145,koch 1989 1997 15,penksa 1996 1999 71,prosenik 1996 1998 70,pürk 1994 1998 83,ratajczyk 1996 2001 74,schöttel 1986 2001 401,stöger 1995 1997 113,stumpf 1995 1997 107,wagnerm 1997 1997 40,wagnerr 1996 2003 56,wetl 1997 2000 23,wimmer 1997 1999 23,zingler 1996 2001 44

1998: 21: 92 adzic 1998 1998 25,braun 1997 1999 77,freund 1997 2001 78,hatz 1990 2000 203,hedl 1996 2010 38,heraf 1985 1999 226,maier 1998 2004 44,mitteregger 1998 1998 1,penksa 1996 1999 114,prosenik 1996 1998 113,pürk 1994 1998 126,ratajczyk 1996 2001 95,saler 1998 2002 35,schöttel 1986 2001 444,schwarz 1998 2000 2,vier 1998 1999 27,wagnerr 1996 2003 97,wetl 1997 2000 49,wimmer 1997 1999 63,wittl 1998 1998 11,zingler 1996 2001 70

1999: 29: 77 braun 1997 1999 78,dowe 1999 2000 39,feitsch 1999 1999 5,freund 1997 2001 116,hatz 1990 2000 234,hedl 1996 2010 39,heraf 1985 1999 240,hirsch 1999 1999 1,ivanschitz 1999 2005 2,lagonikakis 1999 2001 38,lederer 1995 2001 16,maier 1998 2004 86,majidi 1999 1999 12,penksa 1996 1999 142,pichlmann 1999 1999 2,radovic 1999 2000 12,ratajczyk 1996 2001 107,saler 1998 2002 53,savicevic 1999 2000 26,schießwald 1999 2002 37,schöttel 1986 2001 483,schwarz 1998 2000 17,szabo 1999 2001 7,vier 1998 1999 31,wagnerr 1996 2003 137,wallnerii 1999 2003 8,wetl 1997 2000 83,wimmer 1997 1999 102,zingler 1996 2001 93

2000: 22: 102 dowe 1999 2000 73,freund 1997 2001 130,hatz 1990 2000 269,hedl 1996 2010 43,ivanschitz 1999 2005 20,jazic 2000 2003 17,kauz 2000 2001 23,lagonikakis 1999 2001 70,lederer 1995 2001 28,maier 1998 2004 129,radovic 1999 2000 51,ratajczyk 1996 2001 151,saler 1998 2002 73,savicevic 1999 2000 54,schießwald 1999 2002 67,schöttel 1986 2001 515,schwarz 1998 2000 34,taument 2000 2001 46,wagnerr 1996 2003 167,wallnerii 1999 2003 44,wetl 1997 2000 118,zingler 1996 2001 129

2001: 30: 78 adamski 2001 2005 15,cehajic 2001 2003 1,erbay 2001 2002 9,feldhofer 2001 2004 13,freund 1997 2001 155,herzog 1986 2002 171,hidenm 2001 2005 42,ivanschitz 1999 2005 50,jazic 2000 2003 54,kauz 2000 2001 29,knez 2001 2002 16,lagonikakis 1999 2001 100,lederer 1995 2001 38,maier 1998 2004 147,maletic 2001 2001 18,payer 2001 2011 26,poschner 2001 2001 6,prisc 2001 2003 30,ratajczyk 1996 2001 178,saler 1998 2002 98,savic 2001 2001 3,schießwald 1999 2002 84,schöttel 1986 2001 526,sobotzik 2001 2002 21,szabo 1999 2001 8,taument 2000 2001 77,vico 2001 2003 7,wagnerr 1996 2003 195,wallnerii 1999 2003 85,zingler 1996 2001 153

2002: 25: 63 adamski 2001 2005 46,erbay 2001 2002 10,fath 2002 2002 5,feldhofer 2001 2004 31,garics 2002 2006 2,herzog 1986 2002 201,hidenm 2001 2005 74,hofmanns 2002 2017 31,ivanschitz 1999 2005 88,jadoua 2002 2002 4,jazic 2000 2003 89,kienast 2002 2005 11,knez 2001 2002 53,kulovits 2002 2012 20,laursen 2002 2002 8,maier 1998 2004 165,payer 2001 2011 46,prisc 2001 2003 66,saler 1998 2002 113,schießwald 1999 2002 100,sobotzik 2001 2002 51,sturm 2002 2004 20,vico 2001 2003 13,wagnerr 1996 2003 226,wallnerii 1999 2003 119

2003: 26: 62 adamski 2001 2005 78,breitenfelder 1996 2003 2,burgstaller 2003 2006 22,cehajic 2001 2003 8,dober 2003 2016 5,feldhofer 2001 2004 54,garics 2002 2006 33,gartler 2003 2011 2,harrauer 2003 2003 2,hiden 1997 2008 58,hidenm 2001 2005 95,hofmanns 2002 2017 60,ivanschitz 1999 2005 115,jazic 2000 2003 123,kienast 2002 2005 26,kulovits 2002 2012 42,lawaree 2003 2005 18,maier 1998 2004 178,martinez 2003 2005 37,pashazadeh 2003 2003 31,payer 2001 2011 72,prisc 2001 2003 95,sturm 2002 2004 35,vico 2001 2003 24,wagnerr 1996 2003 263,wallnerii 1999 2003 155

2004: 28: 55 adamski 2001 2005 96,burgstaller 2003 2006 34,dober 2003 2016 7,dosek 2004 2004 34,feldhofer 2001 2004 91,garics 2002 2006 55,gartler 2003 2011 5,hiden 1997 2008 82,hidenm 2001 2005 114,hlinka 2004 2006 40,hofmanns 2002 2017 99,ivanschitz 1999 2005 151,katzer 2004 2012 36,kavlak 2004 2010 2,kienast 2002 2005 47,kincl 2004 2006 33,korsos 2004 2005 35,kulovits 2002 2012 75,lawaree 2003 2005 54,lenko 2004 2004 4,macho 2004 2004 11,maier 1998 2004 185,martinez 2003 2005 80,payer 2001 2011 99,schreiner 2004 2004 1,sturm 2002 2004 60,topic 2004 2004 4,valachovic 2004 2006 14

2005: 27: 68 adamski 2001 2005 126,akagündüz 2005 2005 45,bazina 2005 2007 12,bejbl 2005 2006 41,burgstaller 2003 2006 40,dober 2003 2016 38,dollinger 2005 2006 21,garics 2002 2006 88,hedl 1996 2010 49,hiden 1997 2008 107,hidenm 2001 2005 120,hlinka 2004 2006 80,hofmanns 2002 2017 128,ivanschitz 1999 2005 177,katzer 2004 2012 52,kavlak 2004 2010 19,kienast 2002 2005 60,kincl 2004 2006 79,korsos 2004 2005 71,kulovits 2002 2012 86,labant 2005 2005 8,lawaree 2003 2005 87,martinez 2003 2005 124,payer 2001 2011 141,prenner 2005 2005 3,tosun 2005 2005 1,valachovic 2004 2006 55

2006: 25: 61 bazina 2005 2007 41,bejbl 2005 2006 69,bilic 2006 2007 36,boskovic 2006 2013 12,burgstaller 2003 2006 47,dober 2003 2016 50,dollinger 2005 2006 32,eder 2006 2010 9,garics 2002 2006 94,hedl 1996 2010 52,hiden 1997 2008 140,hlinka 2004 2006 112,hoffer 2006 2009 22,hofmanns 2002 2017 147,katzer 2004 2012 80,kavlak 2004 2010 49,kincl 2004 2006 111,korkmaz 2006 2007 25,kulovits 2002 2012 96,payer 2001 2011 175,plassnegger 2006 2006 12,sara 2006 2007 13,thonhofer 2006 2011 6,valachovic 2004 2006 85,vorisek 2006 2006 31

2007: 23: 67 bazina 2005 2007 83,bilic 2006 2007 63,boskovic 2006 2013 54,dober 2003 2016 79,eder 2006 2010 27,fabiano 2007 2007 20,harding 2007 2008 12,hedl 1996 2010 53,heikkinen 2007 2012 36,hiden 1997 2008 163,hoffer 2006 2009 53,hofmanns 2002 2017 191,katzer 2004 2012 101,kavlak 2004 2010 80,korkmaz 2006 2007 62,kulovits 2002 2012 122,maierhofer 2007 2009 11,palla 2007 2013 1,patocka 2007 2011 42,payer 2001 2011 219,sara 2006 2007 21,thonhofer 2006 2011 37,tokic 2007 2008 27

2008: 28: 67 boskovic 2006 2013 87,dober 2003 2016 117,drazan 2008 2012 20,eder 2006 2010 51,gartler 2003 2011 8,harding 2007 2008 21,hedl 1996 2010 63,heikkinen 2007 2012 72,hiden 1997 2008 169,hoffer 2006 2009 91,hofmanns 2002 2017 229,jelavic 2008 2010 39,katzer 2004 2012 125,kavlak 2004 2010 114,kayhan 2008 2010 3,ketelaer 2008 2008 14,kochg 2008 2008 9,kulovits 2002 2012 143,lukse 2008 2008 10,maierhofer 2007 2009 51,palla 2007 2013 3,patocka 2007 2011 78,payer 2001 2011 232,pehlivan 2008 2010 14,prokopic 2008 2012 2,thonhofer 2006 2011 55,tokic 2007 2008 52,trimmel 2008 2013 5

2009: 24: 96 boskovic 2006 2013 126,dober 2003 2016 159,drazan 2008 2012 64,eder 2006 2010 78,gartler 2003 2011 29,hedl 1996 2010 82,heikkinen 2007 2012 112,hoffer 2006 2009 94,hofmanns 2002 2017 280,ildiz 2009 2012 1,jelavic 2008 2010 87,jovanovicm 2009 2009 15,katzer 2004 2012 166,kavlak 2004 2010 147,konrad 2009 2009 21,kulovits 2002 2012 170,maierhofer 2007 2009 60,patocka 2007 2011 111,payer 2001 2011 265,pehlivan 2008 2010 56,salihi 2009 2011 30,soma 2009 2011 43,thonhofer 2006 2011 72,trimmel 2008 2013 39

2010: 27: 98 dober 2003 2016 178,drazan 2008 2012 97,eder 2006 2010 83,gartler 2003 2011 56,hedl 1996 2010 114,heikkinen 2007 2012 151,hinum 2010 2010 19,hofmanns 2002 2017 317,jelavic 2008 2010 95,katzer 2004 2012 211,kavlak 2004 2010 181,kayhan 2008 2010 47,königshofer 2010 2012 1,kuleski 2010 2010 2,kulovits 2002 2012 197,nuhiu 2010 2011 37,patocka 2007 2011 139,payer 2001 2011 285,pehlivan 2008 2010 86,prokopic 2008 2012 15,salihi 2009 2011 73,saurer 2010 2011 35,schimpelsberger 2010 2015 6,soma 2009 2011 87,sonnleitner 2010 2018 43,trimmel 2008 2013 79,vennegoor 2010 2010 13

2011: 26: 93 alar 2011 2018 30,burgstallerg 2011 2013 25,drazan 2008 2012 130,gartler 2003 2011 74,grozurek 2011 2014 13,heikkinen 2007 2012 181,hofmanns 2002 2017 351,katzer 2004 2012 242,königshofer 2010 2012 21,kulovits 2002 2012 217,novota 2011 2016 8,nuhiu 2010 2011 70,patocka 2007 2011 147,payer 2001 2011 298,pichlerh 2011 2013 29,pragert 2011 2012 25,prokopic 2008 2012 31,salihi 2009 2011 88,saurer 2010 2011 38,schimpelsberger 2010 2015 34,schrammelt 2011 2017 14,soma 2009 2011 101,sonnleitner 2010 2018 77,thonhofer 2006 2011 89,trimmel 2008 2013 106,wydra 2011 2015 2

2012: 29: 81 alar 2011 2018 73,bajrami 2012 2013 1,boskovic 2006 2013 136,boyd 2012 2013 42,burgstallerg 2011 2013 69,denner 2012 2013 1,dobras 2012 2012 2,drazan 2008 2012 144,gerson 2012 2012 37,grozurek 2011 2014 45,heikkinen 2007 2012 217,hofmannm 2012 2018 1,hofmanns 2002 2017 379,ildiz 2009 2012 23,katzer 2004 2012 274,königshofer 2010 2012 56,kulovits 2002 2012 251,novota 2011 2016 23,pichlerh 2011 2013 59,pragert 2011 2012 43,prokopic 2008 2012 35,sabitzer 2012 2013 17,schaub 2012 2017 17,schimpelsberger 2010 2015 59,schrammelt 2011 2017 41,sonnleitner 2010 2018 124,starkl 2012 2014 8,trimmel 2008 2013 150,wydra 2011 2015 23

2013: 26: 73 alar 2011 2018 85,bajrami 2012 2013 2,behrendt 2013 2014 41,boskovic 2006 2013 163,boyd 2012 2013 80,burgstallerg 2011 2013 109,denner 2012 2013 5,dibon 2013 2018 37,grozurek 2011 2014 74,hofmannm 2012 2018 7,hofmanns 2002 2017 420,maric 2013 2014 1,novota 2011 2016 68,palla 2007 2013 13,pavelic 2013 2017 11,petsos 2013 2017 37,pichlerh 2011 2013 72,radlinger 2013 2013 1,sabitzer 2012 2013 56,schaub 2012 2017 62,schimpelsberger 2010 2015 62,schrammelt 2011 2017 79,sonnleitner 2010 2018 168,starkl 2012 2014 29,trimmel 2008 2013 195,wydra 2011 2015 44

2014: 26: 68 alar 2011 2018 113,behrendt 2013 2014 55,beric 2014 2015 39,dibon 2013 2018 57,grahovac 2014 2018 17,grozurek 2011 2014 81,haring 2014 2014 1,hofmannm 2012 2018 36,hofmanns 2002 2017 463,kainz 2014 2015 37,knoflach 2014 2018 1,maric 2013 2014 10,mujakic 2014 2017 1,novota 2011 2016 102,pavelic 2013 2017 44,petsos 2013 2017 69,prosenikc 2014 2017 21,schaub 2012 2017 96,schobers 2014 2018 30,schrammelt 2011 2017 117,schwab 2014 2018 37,sonnleitner 2010 2018 208,stangl 2014 2015 17,starkl 2012 2014 47,weinwurm 2014 2014 2,wydra 2011 2015 67

2015: 31: 76 alar 2011 2018 140,auer 2015 2018 28,beric 2014 2015 49,dibon 2013 2018 90,grahovac 2014 2018 56,hofmannm 2012 2018 69,hofmanns 2002 2017 505,huspek 2015 2015 10,jelic 2015 2016 37,kainz 2014 2015 84,knoflach 2014 2018 3,kovacec 2015 2015 1,kuen 2015 2017 2,murg 2015 2018 10,novota 2011 2016 123,nutz 2015 2015 13,pavelic 2013 2017 82,petsos 2013 2017 102,prosenikc 2014 2017 56,schaub 2012 2017 130,schimpelsberger 2010 2015 65,schobers 2014 2018 76,schrammelt 2011 2017 123,schwab 2014 2018 87,sonnleitner 2010 2018 249,stangl 2014 2015 54,strebinger 2015 2018 31,szalai 2015 2015 1,tomi 2015 2016 13,woeber 2015 2017 1,wydra 2011 2015 68

2016: 32: 81 arase 2016 2018 3,auer 2015 2018 54,dibon 2013 2018 129,dober 2003 2016 179,entrup 2016 2016 3,grahovac 2014 2018 87,hofmannm 2012 2018 95,hofmanns 2002 2017 527,jelic 2015 2016 54,joelinton 2016 2017 48,knoflach 2014 2018 22,kuen 2015 2017 12,kvilitaia 2016 2017 35,malicsek 2016 2018 12,mocinic 2016 2016 24,murg 2015 2018 49,novota 2011 2016 134,okungbowa 2016 2016 2,pavelic 2013 2017 122,schaub 2012 2017 170,schobers 2014 2018 86,schöß 2016 2016 32,schrammelt 2011 2017 164,schwab 2014 2018 126,sobczyk 2016 2017 1,sonnleitner 2010 2018 273,strebinger 2015 2018 53,szanto 2016 2017 38,thurnwald 2016 2018 13,tomi 2015 2016 16,traustason 2016 2016 33,woeber 2015 2017 18

2017: 30: 87 arase 2016 2018 5,auer 2015 2018 90,berisha 2017 2018 29,boli 2017 2018 32,galvao 2017 2017 28,hofmannm 2012 2018 122,hofmanns 2002 2017 540,joelinton 2016 2017 79,keles 2017 2017 9,knoflach 2014 2018 25,kostic 2017 2018 2,kuen 2015 2017 20,kvilitaia 2016 2017 67,ljubicic 2017 2018 32,mujakic 2014 2017 7,müldür 2017 2018 2,murg 2015 2018 87,pavelic 2013 2017 135,petsos 2013 2017 123,prosenikc 2014 2017 61,schaub 2012 2017 203,schobers 2014 2018 119,schrammelt 2011 2017 171,schwab 2014 2018 160,sobczyk 2016 2017 2,sonnleitner 2010 2018 298,strebinger 2015 2018 91,szanto 2016 2017 46,thurnwald 2016 2018 25,woeber 2015 2017 24

2018: 30: 74 alar 2011 2018 171,arase 2016 2018 6,auer 2015 2018 115,badji 2018 2018 18,barac 2018 2018 25,berisha 2017 2018 58,boli 2017 2018 74,dibon 2013 2018 147,grahovac 2014 2018 102,greiml 2018 2018 1,gui 2018 2018 5,hofmannm 2012 2018 146,ivan 2018 2018 40,knasi 2018 2018 49,knoflach 2014 2018 29,kostic 2017 2018 10,ljubicic 2017 2018 77,malicsek 2016 2018 16,martic 2018 2018 21,müldür 2017 2018 43,murg 2015 2018 135,obermüller 2018 2018 1,pavlovic 2018 2018 29,potzmann 2018 2018 35,schobers 2014 2018 146,schwab 2014 2018 210,sonnleitner 2010 2018 339,strebinger 2015 2018 140,thurnwald 2016 2018 34,wunsch 2018 2018 2,

Du kannst diese Tabelle auch online betrachten: http://ewkil.at/fluktu_konti.aspx oder das daraus entwickelte Excel-Diagramm downloaden:

Fluktuation

Am Beginn einer neuen Saison fragen wir uns, wie das wohl weitergehen wird, wenn so viele Spieler gehen und viele neue integriert werden müssen. Wir sehnen uns instinktiv nach stabilen Verhältnissen, nach einer Mannschaft, die Zeit hat, zusammenzuwachsen und dann auch in der Lage sein könnte, Titel zu gewinnen. Weil das früher so gewesen wäre. Aber stimmt das auch? Waren früher die Spieler wirklich längere Zeit zusammen? Eine erste Auswertung “Fluktuation” sagt “nein”, Veränderungen in der Mannschaft hat es immer schon gegeben. Aber sie sagt auch, dass ein Zusammenbleiben für den Gewinn von Titeln förderlich ist.

Spieler-Fluktuation bei Rapid

Das folgende Diagramm zeigt für jede Saison seit 1911 wie viele Spielerpositionen sich bezogen auf die jeweils vorige Saison prozentual verändert haben. Bei der ersten Saison 1911/12 ist diese Veränderung 100%, weil es keine vorige Saison gab. In der letzten Saison 2018/19 wurden viele Spieler ausgetauscht, nämlich genau die Hälfte, und so wie es ausschaut, könnten es in der kommenden Saison auch wieder viele werden.

Was man aber aus der Darstellung nicht ableiten kann, ist ein Trend, denn die eingezeichnete punktierte Trendlinie zeigt keinen Anstieg und liegt konstant bei etwa 32 %. Saisonen hoher Fluktuationen waren – kriegsbedingt – 1914-1916 und 1941-1943.

Die braun markierten Saisonen sind solche eines Meisterjahres. Und diese sind insofern auffällig als 22 davon unterhalb der Trendlinie ligen und nur 10 darüber. Daraus kann man ableiten, dass geringe Fluktuationen für Meistertitel förderlich sind.

Glücklicherweise sind das aber nur statistische Werte ohne jede Relevanz für eine eventuelle Mission 33.

Kaderveränderungen in Prozent bezogen auf die letzte Saison

Wie wurde diese Kurve ermittelt?

In jeder Saison wurden alle eingesetzten Spieler erfasst und mit der jeweils vorigen Saison verglichen. Jeder neue Spieler, der in der vorigen Saison nicht zum Einsatz kam, ist Teil dieser Fluktuationskurve.

Details

Im Zuge dieser Auswertung wurden auch andere Zahlen ermittelt und diese zeigen, dass die abgelaufene Saison eine der Superlative war. Es kam zu 737 Einsätzen Spielern, ein Allzeit-Spitzenwert – bedingt durch die vielen internationalen Spiele, die Extra-Runden zur Meisterschaft und die Cup-Runden bis zum Finale. Besonders hervorheben muss man unseren Kapitän Stefan Schwab mit 50 Einsätzen (53 Spiele insgesamt).

Die Spalten der folgenden Tabelle bedeuten

  • 1 Kadergröße, Anzahl der in Pflichtspielen eingesetzten Spieler (min 17: 1911/12, max 31: 2016/17)
  • 2 Anzahl der Einsätze pro Saison (max 737: 2018/19)
  • 3 Anzahl der Spiele pro Saison: (min 18: 1912-1914, max 67: 2018/19)
  • 4 Geringste Anzahl von Einsätzen eines Spielers
  • 5 Mittlere Anzahl von Spielen pro Spieler: (min 7-10: 1912-1918, max 29: 1998/99)
  • 6 Maximale Anzahl von Spielen eines Spielers (max 50: 2018/19 und 2015/16 schwab)
  • 7 Spieler mit den wenigsten Einsätzen
  • 8 Spieler mit den meisten Einsätzen
  • 9 Fluktuation (Veränderungen gegenüber der Vorsaison) (min 5%: 1981/82, max 50%: 2018/19 und andere)
Saison    1    2    3   4     5   6                     7                     8      9
1911/12: 17  220   20   1  12,9  20                  kühn         brandstetterf  100,0
1912/13: 22  198   18   1   9,0  18                  kühn         brandstetterf   22,7
1913/14: 20  198   18   1   9,9  18                 rupec         brandstetterj   20,0
1914/15: 29   99    9   1   3,4   9                geiger             schediwyf   55,2
1915/16: 31  198   18   1   6,4  18                eisler                 bauer   41,9
1916/17: 23  198   18   1   8,6  18                körner               mantler   34,8
1917/18: 29  198   18   1   6,8  17                balzer                 nemes   44,8
1918/19: 22  242   22   1  11,0  22                cernym         putzendoplerg   27,3
1919/20: 21  297   27   1  14,1  27                 baron                kuthan   23,8
1920/21: 24  286   26   1  11,9  26               bujnoch         brandstetterj   45,8
1921/22: 22  275   25   1  12,5  25               beranii                kuthan   36,4
1922/23: 22  308   28   1  14,0  28             chalupsky         brandstetterj   36,4
1923/24: 32  264   24   1   8,3  23               hamacek                wesely   50,0
1924/25: 21  231   21   1  11,0  21                czejka         brandstetterj   42,9
1925/26: 21  275   25   1  13,1  25          eppensteiner                wesely   23,8
1926/27: 27  330   30   1  12,2  29               anderle               richter   48,1
1927/28: 24  363   33   1  15,1  33            frühwirthe              smistikj   29,2
1928/29: 24  396   36   1  16,5  36              smistikf            schramseis   33,3
1929/30: 19  319   29   1  16,8  29                dionys                  luef   21,1
1930/31: 24  363   33   1  15,1  33               karpfel              smistikj   50,0
1931/32: 24  286   26   1  11,9  26              kaburekh               wagnerf   20,8
1932/33: 20  264   24   1  13,2  24             schilling                jestab   25,0
1933/34: 24  330   30   1  13,8  30                fachet                binder   33,3
1934/35: 18  332   30   1  18,4  30                 fiala                binder   11,1
1935/36: 22  286   26   1  13,0  26              blaschke                jestab   31,8
1936/37: 26  284   25   1  10,9  26                czejka                binder   30,8
1937/38: 20  209   19   1  10,5  19               fellner            hofstätter   45,0
1938/39: 21  242   22   1  11,5  22                 cerny                schors   33,3
1939/40: 21  329   29   1  15,7  30                 holec               skoumal   14,3
1940/41: 18  341   31   1  18,9  31                 cerny                binder   16,7
1941/42: 22  198   18   1   9,0  18               neumann             gernhardt   27,3
1942/43: 37  264   24   1   7,1  24                binder              dvoracek   54,1
1943/44: 27  187   17   1   6,9  16             domnanich              kaspirek   33,3
1944/45: 27  154   14   1   5,7  14                binder               durlach   40,7
1945/46: 23  297   27   1  12,9  26                kirner                smutny   43,5
1946/47: 19  255   23   1  13,4  23                müller               körnerr   21,1
1947/48: 20  231   21   1  11,6  21                kaubek             gernhardt   25,0
1948/49: 22  231   21   1  10,5  21              kaspirek               körnera   22,7
1949/50: 19  264   24   1  13,9  24           schindlauer                merkel   10,5
1950/51: 16  286   26   1  17,9  26               giesser                happel   18,8
1951/52: 16  286   26   3  17,9  26             teinitzer               golobic   12,5
1952/53: 20  286   26   1  14,3  26            mehsarosch               golobic   25,0
1953/54: 17  286   26   1  16,8  26               eineder                dienst    5,9
1954/55: 23  286   26   1  12,4  25               eineder                 halla   34,8
1955/56: 19  407   37   1  21,4  37                 pflug                 halla   21,1
1956/57: 18  374   34   7  20,8  34           schaffranek               golobic   16,7
1957/58: 20  319   29   1  16,0  29               körnerr                 halla   10,0
1958/59: 19  343   31   1  18,1  31             lenzinger                 halla   26,3
1959/60: 20  345   31   1  17,3  31             lenzinger               giesser   35,0
1960/61: 23  440   40   1  19,1  39            reidlinger              glechner   39,1
1961/62: 21  363   33   1  17,3  33                 steup                flögel   33,3
1962/63: 23  353   32   1  15,3  32                 bader              glechner   39,1
1963/64: 24  385   35   1  16,0  34               gürtler                 halla   29,2
1964/65: 20  385   35   1  19,3  35                   fak                 höltl   10,0
1965/66: 18  341   31   4  18,9  31                   fak                skocik   11,1
1966/67: 18  396   36   1  22,0  36                blümel              pichlerr   22,2
1967/68: 17  403   36   1  23,7  34               brabetz           bjerregaard   23,5
1968/69: 19  450   40   1  23,7  37                gareis           bjerregaard   36,8
1969/70: 20  440   40   1  22,0  36                 riedl           bjerregaard   40,0
1970/71: 21  424   38   1  20,2  35              glechner           bjerregaard   42,9
1971/72: 19  472   42   3  24,8  37                  pils                gallos   47,4
1972/73: 20  509   46   1  25,5  42                   kos                   fak   30,0
1973/74: 23  511   46   1  22,2  42                 groll                   hof   47,8
1974/75: 23  536   48   1  23,3  43           pregesbauer                krause   43,5
1975/76: 29  541   49   1  18,7  43                berger                krankl   44,8
1976/77: 22  487   44   1  22,1  40             jellinekr                krause   22,7
1977/78: 20  488   44   1  24,4  41              barthold                krankl   30,0
1978/79: 21  535   48   2  25,5  42               wessely                gallos   38,1
1979/80: 23  506   46   1  22,0  40              francker                krauss   47,8
1980/81: 23  489   44   1  21,3  38              janitsch           pregesbauer   30,4
1981/82: 20  558   50   3  27,9  42                   ehn                feurer    5,0
1982/83: 19  534   48   1  28,1  42                   ehn                feurer   21,1
1983/84: 20  549   49   1  27,5  42                rotter                lainer   30,0
1984/85: 21  595   54   2  28,3  47                keller              kranjcar   19,0
1985/86: 21  594   54   2  28,3  45               brunner              kranjcar   19,0
1986/87: 22  605   55   1  27,5  46                 horak                garger   27,3
1987/88: 21  562   51   5  26,8  42              blizenec             brauneder   19,0
1988/89: 25  537   48   1  21,5  41             griessler             willfurth   40,0
1989/90: 25  613   55   1  24,5  47                 huyer         pfeifenberger   36,0
1990/91: 28  562   51   1  20,1  44             jovanovic                konsel   39,3
1991/92: 27  494   44   1  18,3  37                  hnik              fjörtoft   44,4
1992/93: 23  557   50   1  24,2  44                nemeth                konsel   34,8
1993/94: 25  488   44   1  19,5  37                krejci                konsel   52,0
1994/95: 21  524   47   4  25,0  42              bradaric                konsel   38,1
1995/96: 20  637   57   1  31,9  48               frigard                konsel   30,0
1996/97: 23  608   55   1  26,4  45         breitenfelder                konsel   43,5
1997/98: 25  621   56   1  24,8  43              gartlerh                  pürk   52,0
1998/99: 21  618   56   1  29,4  44                  hedl                 maier   33,3
1999/00: 29  575   52   1  19,8  42                 braun                 maier   44,8
2000/01: 22  625   56   4  28,4  46                  hedl               taument   13,6
2001/02: 30  581   52   1  19,4  42               cehajic                hidenm   50,0
2002/03: 25  529   48   1  21,2  38                 erbay            ivanschitz   32,0
2003/04: 26  555   50   1  21,3  37         breitenfelder              martinez   38,5
2004/05: 28  618   56   1  22,1  43             schreiner              martinez   39,3
2005/06: 27  662   60   1  24,5  46                 tosun                 kincl   29,6
2006/07: 25  510   46   3  20,4  36                  hedl                 bilic   36,0
2007/08: 23  604   54   1  26,3  44                  hedl              hofmanns   30,4
2008/09: 28  564   51   2  20,1  40                 palla            maierhofer   35,7
2009/10: 24  713   64   1  29,7  51                 ildiz              hofmanns   20,8
2010/11: 27  724   65   1  26,8  45           königshofer                katzer   37,0
2011/12: 26  540   49   2  20,8  34                 wydra              hofmanns   34,6
2012/13: 29  687   62   1  23,7  47               bajrami           sonnleitner   37,9
2013/14: 26  650   59   1  25,0  45               bajrami                novota   26,9
2014/15: 26  605   55   1  23,3  43                haring              hofmanns   42,3
2015/16: 31  725   65   1  23,4  50               kovacec                schwab   38,7
2016/17: 32  721   65   1  22,5  48                 dober             joelinton   40,6
2017/18: 30  566   51   1  18,9  38               sobczyk                  murg   33,3
2018/19: 30  737   67   1  24,6  50                 arase                schwab   50,0

Dass die Tabelle in der abgelaufenen Saison 67 Spiele aufweist (letzte Zeile), liegt daran, dass die 737 Einsätze durch 11 Spieler dividiert wurden. Tatsächlich kommen aber in einem Spiel 11-14 Spieler zum Einsatz, und daher war die tatsächliche Anzahl der Spiele 53.

Du kannst diese Tabelle auch online betrachten: http://ewkil.at/fluktu_konti.aspx oder das daraus entwickelte Excel-Diagramm downloaden:

Saison 2018/19

Ausgewertet wurden die Spiel der Meisterschaft.

Spieler

Rapid hat in der Meisterschaft in der abgelaufenen Saison 29 Spieler eingesetzt, davon 8 Legionäre. Das Durchschnittsalter war 24,1 Jahre. Der jüngste eingesetzte Spieler war Nicholas Wunsch 18,2, der älteste Mario Sonnleitner 32,2 Jahre alt. Im Schnitt spielte ein Spieler 72 Minuten pro Spiel.

In der Liga erreichte Rapid 32 Punkte (von 96), der Meister 52, der Absteiger 20.

29 Einsätze hatten Murg, Knasmüllner, Schwab, Strebinger, 27 Ljubicic, 25 Bolingoli, 23 Müldür, Sonnleitner, 22 Ívan und 20 Potzmann.

Die meisten Einsatzminuten pro Spiel hatten – neben den Torleuten – 87 Hofmann, 86 Dibon, 85 Schwab, 84 Sonnleitner, 83 Bolingoli. 82 Murg, 80 Potzmann.

Als Joker kamen am häufigsten zum Einsatz 10 Berisha, 9 Ljubicic und Ivan, 8 Alar, 6 Müldür , Pavlovic und Badji.

Die meisten Tore erzielten mit 7 Murg, 5 Badji und Sonnleitner und 4 Alar, Pavlovic, Knasmüllner, 3 Berisha und Schwab.

Die Goalgetter waren Badji mit 147, Pavlovic mit 260 und Alar mit 276 Minuten pro Tor.

Die beiden Tormänner sind sehr ähnlich, denn sie kassieren alle 67 Minuten (Knoflach) und 65 Minuten (Strebinger) ein Tor.

Karten

Die meisten Gelben Karten bekamen mit 6 Boli, Schwab und Martic, 5 Hofmann und je 4 Potzmann, Müldür und Auer.

Es gab zwei Gelb-Rote Karten gegen Ivan und Murg.

Es gab keine Rote Karte.

Zuschauer

Die durchschnittliche Zuschauerzahl bei Heimspielen was 16.188. Das bedeutet einen ziemlichen Rückgang:

Zuschauer Tore  S  U  N Saison
   16.188   20  7  4  5 2018/19 
   19.276   37  9  5  4 2017/18
   21.128   29  9  4  5 2016/17

Punkte pro Gegner

Sp S U N PPS    Gegner
 4 4       3    Admira 
 4 4       3    Innsbruck 
 2 1   1   1,5  RB 
 2 1   1   1,5  St. Pölten 
 4 2   2   1,5  Mattersburg 
 4   2     1    Sturm Graz 
 4 1 1 2   1    Hartberg 
 4   3 1   0,75 Altach 
 2   1 1   0,5  WAC 
 2     2   0    Austria 
 2     2   0    LASK

Trainer

Es waren zwei Trainer am Werk, Gogo und Didi. Gogo erreichte in der Liga in 9 Spielen einen Punkteschnitt von nur 1.0. Didi 1,61. Allerdings muss man einberechnen, dass unter Gogo die Gruppenphase erreicht wurde und dass die 1,6 Punkte von Didi überwiegend aus den in der Qualifikationsgruppe erzielten Punkte erzielt wurden. Im Vergleich über alle Spiele sehen wir folgendes Bild:

Sp  S  U  N  PPS Trainer
34 16  5 13 1,56 Kühbauer
67 34 14 19 1,73 Djuricin

Wir sollten uns daher immer daran erinnern, dass Gogo mit den weniger geglückten Einkäufen in dieser Saison zu kämpfen hatte, und dass seine Ablöse eher zur Beruhigung der Zuschauer diente. Weder Gogo noch Didi können Wunder wirken und uns Knipser schenken. Mit Didi haben wir aber einen Trainer, der hoffentlich die Chance bekommt, länger arbeiten und daher wieder mehr Stabilität ins Team bringen zu können.

Grafische Darstellung

Gefühlter Erfolgsverlauf 2018/19

Beachtet im Saisonverlauf die blau strichlierte Linie, die genau bei 50 % liegt. Für einen Meistertitel müsste diese Linie (der Mittelwert aller Spiele) bei 0,7 liegen.

Rückblick

Die Saison 2018/19 gehört zu den 6 schlechtesten Saisonen der Vereinsgeschichte, die aber noch durch den Spielmodus und das erreichte PlayOff einigermaßen glimpflich verlaufen kann. Hier die schlechtesten Platzierungen der Rapid-Geschichte.

6 1942/32 
7 1943/44
6 1960/61
6 1969/70
8 2001/02
8 2018/19

Würde man die beiden Gruppen zusammenlegen und die erzielte Punktezahl betrachten, wäre Rapid mit 32 Punkten immerhin am dritten Platz, noch vor dem WAC.

Warum ist also die Saison so schlecht verlaufen?

Eine Erklärung ist folgende: Rapid hat heute gute Spieler, aber es fehlt die Torgefahr. Dass Murg mit 7 Toren auch schon der beste Torschütze ist, sagt alles.

Blenden wir 10 Jahre zurück in die Saison 2008/09. Es war die Saison nach der Meistersaison und Rapid belegte in der Meisterschaft den 2. Rang. Nikica Jelavic hatte 7 Tore am Konto und noch war uns damals nicht bewusst, dass er unser zukünftiger Top-Stürmer werden würde, denn er stand im Schatten von Jimmy Hoffer (27 Tore) und Stefan Maierhofer (23 Tore). Als diese beiden Spieler zu Rapid kamen, wusste niemand um ihre Fähigkeiten; sie waren Transfers wie viele andere vorher und nachher. Aber sie haben eingeschlagen, besonders als Duo. Niemand weiß heute noch, wer das “glückliche Händchen” hatte, diese beiden Spieler zu verpflichten. Wir wissen heute nur, dass es Fredy Bickel nicht gelungen ist.

Und wenn wir die viel bejubelte 1996-er-Generation hernehmen? Was war die Jahre vorher und die Jahre nachher? Genau nichts.

Die großen Erfolge sind nicht weiter planbare Glücksfälle, die eine Mannschaft wie Rapid zum Titel führen.

Links

Legendenabend

Mit großer Freude über diesen sensationellen Abend darf ich Euch hier einige Eindrücke zusammenfassen. Wer keine Gelegenheit hatte, diesen Abend mitzuerleben, kann einen fast kompletten Audio-Mitschnitt nachhören (siehe Links).(Die ersten Sätze von Hans Krankl habe ich verschlafen.)

[In diesen Beitrag wurden auch viele Korrekturen eingearbeitet, für die ich mich bei Gerald Pichler (Rapidarchiv) bedanke. Solltest Du Fehler im Tagebuch finden, bitte schreibe mir, Du kannst dazu beitragen, die Qualität zu verbessern.]

Ehrengast, und in den Interviews oft genannt, war der 93jährige Alfred Körner. Was werden wir wohl mit 93 machen? Ob wir uns einen so langen Abend werden konzentrieren können?

Die Gäste waren (in dieser Reihenfolge) Christoph Peschek, Hans Krankl, Michael Konsel, Michael und Hardy Hanappi (Söhne von Gerhard Hanappi), Christian Stumpf, Carsten Jancker, Thomas Lanz, Helge Payer und Steffen Hofmann.

Der Abend startete – nach einem Gespräch mit Christoph Peschek – mit einer Sensation, denn es hat genau 10 Jahre gedauert, bis Hans Krankl wieder bei einem Gespräch bei Rapid anwesend war. Sein letzter Auftritt war im Parkhotel Schönbrunn am 23.4.2009 anlässlich des 110-Jahr-Jubiläums. 2008 ist Rapid blamabel gegen Famagusta ausgeschieden und die ganze Saison war geprägt von einer Serie von Stammtischen im Stags Head, die über die fehlenden internationalen Spiele hinwegtrösten sollten. Es war damals der erste von zwei geplanten Legendenabenden, doch zum zweiten im Herbst ist es nicht gekommen, weil Rapid im Sommer sensationell gegen Aston Villa aufgestiegen war und der zweite Legendenabend nicht mehr zustande kam. Und heute war es wieder soweit, dass sich die Spielerlegende Krankl zu seinen Fans begab.

Die 1970er- und 1980er-Jahre

Hans Krankl

Wer Krankl nur von seiner Kolumne in der Zeitschrift Österreich kennt und ihm wegen seiner kritische gegenübersteht, der hat an diesem Abend einen ganz anderen Krankl kennen gelernt, einen der sich sichtlich wohl gefühlt hat unter Freunden und wo man niemandem etwas beweisen muss.

Hommage an die Trainer seiner Jugendjahre

Schon die Einleitung zu diesen Erzählungen war berührend, denn sie begann damit, dass er alle seine späteren Erfolge auf der Förderung und das Training seiner ersten Lehrer zurückführte; auf seinen Vater, der ihm nicht nur die Freude zum Fußballspiel, sondern auch die damaligen Spielerlegenden näher gebracht hat, seinen Trainern Robert Körner und
Seppi Pecanka.

Aber es begann nicht bei Rapid, es begann am Rax-Platz bei “Straßenbahn”, dem Vorgänger des heutigen Vereins “Wiener Linien” und es begann bei Spielen im Park und nicht als Mittelstürmer sondern im Tor. Ins Tor hat man ihn abkommandiert, weil er noch zu den kleineren Buben gezählt hat. Ein damaliger Beobachter/Scout sah, dass der Bub sich furchtlos auf den Beton geschmissen hat, was auf einigen Mut hingedeutet hat. Der Bub fiel auf und wechselte zu Rapid. Der “Kaufpreis” war ein Satz Dressen und 10 Bälle, ein Einsatz, der sich ganz besonders verzinst hat.

Andy Marek zählt unter Publikumsapplaus die ganz besonderen Leistungen in den 1970er Jahren auf.

Hans erzählt über sein “erstes Wohnzimmer”, das nach dem Sunderland-Stadion nachgebaute Stadion der Pfarrwiese.

Barcelona

Dann kommt die Erzählung über den Transfer des 25jährigen nach Barcelona um 13 Millionen Schilling. Allein seine Vorstellung in Barcelona muss für den jungen Spieler eine Sensation gewesen sein. Vor Tausenden Zuschauern im Stadion, mit vielen anwesenden Fernsehstationen, und das alles ohne Sprachkenntnisse. Aber mit Erfolg ist alles leichter. Hans schießt gleich im ersten Spiel ein Tor und diese Goalgetterqualitäten haben alles sehr erleichtert.

Unfall vor dem Europacup-Finale

Seine Frau lag nach einem Autounfall auf der Intensivstation, drängte aber darauf, dass Hans beim kommenden Europacup-Finale spielen soll. Hans schoss das Siegestor und der Pokal wurde von seinem Kapitän Asensi Frau Krankl gewidmet. Durch diesen tragischen Unfall ist die Freundschaft zu den Spielern und Funktionären von Barcelona besonders innig geworden.

Achtelfinale gegen Celtic

Dramatisch waren die Ereignisse im Achtelfinale des Europacups der Cupsieger, als Rapid gegen Celtic nach einem 3:1 Heimerfolg auswärts 0:3 unterlag, ein Spiel, das aber nach der Verletzung von Rudi Weinhofer durch einen Flaschenwurf in Manchester wiederholt werden musste. Bei diesem Wiederholungsspiel – erzählt Hans – hätte er erstmals bei einem Spiel Angst um sein Leben gehabt.

Europacup-Finale 1984/85

Unter großer Anteilnahme der Zuhörer wird ein Video vom sensationellen 5:0 1984/85 gegen Dynamo Dresden nach der 0:3 Auswärtsniederlage gezeigt. Ebenso wird das Finale gegen Everton gezeigt. Everton hatte in diesen Jahren die beste Mannschaft in England. ( Übrigens war Everton damals wohl die beste Mannschaft Europas (überlegen englischer Meister und wohl besser als Liverpool, dass im Meistercupfinale des gleichen Jahres bei der Heysel-Tragödie Juventus knapp unterlegen ist. Wegen der Vorfälle und der darauffolgenden Sperre der englischen Klubs konnte Everton auch im Jahr darauf nicht am Meistercup teilnehmen )

Interessant ist, dass die Verehrung des Hans Krankl so groß war, dass man ihm unmittelbar nach seiner aktiven Karriere als Spieler von Rapid als Trainer verpflichtet hat, so, als wären die Goalgetterqualitäten auch ein Garant für Erfolge als Trainer. Hans verweist selbstkritisch auf die Schwierigkeiten, mit denen ein Trainer kämpfen muss und auf den Anteil des Zufalls am gesamten Fußballgeschehen, der wesentlich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Die 1990er Jahre

Michael Konsel, Christian “Büffel” Stumpf, Carsten Jancker

Bei den Erzählungen rund um dieses Europacup-Finale kommt auch Michael Konsel zum Interview, weil er der einzige Spieler ist, der sowohl 1984/85 im Kader war und auch später 1995/96 und damit gehört er zu den Spielern mit den meisten Einsätzen.

Michael Konsel hat auch mit kleineren Verletzungen gespielt, weil es sich bei kleinen Verletzungen durch seinen Beruf als Bandagist kleine Behelfe angefertigt hat, die es ihm erlaubt haben zu spielen.

Christian Stumpf kam aus Oberösterreich und erzielte gleich im ersten Derby ein Tor.

Die wichtigsten Spiele auf dem Weg ins Europacup-Finale werden in Video gezeigt. Viele spaßige Erzählungen betreffen den einzigartigen Trifon Ivanov als genialen Spaßvogel. Christian Stumpf: Trifon war ein Spieler, der sich am Vormittag rasierte und am Nachmittag wieder einen Vollbart hatte.”

Immer wieder wurde betont, dass diese Erfolgsserie ohne eine große Portion Glück nicht hätte zustande kommen könnte.

Wenn’s gut gelaufen ist, wurde seitens des Trainers Dokupil auf taktische Hinweise verzichtet und es hieß “Gehts raus und spielts Fußball”.

Interessant auch die weiteren Karrieren einzelner Spieler. Die Jahre bei Rapid waren die erfolgreichsten von Christian. Obwohl schon 36 Jahre alt, ging Michael Konsel zu AS Roma. Es gelingt ihm dort, von den Journalisten zum Spieler des Jahres gewählt zu werden. Die Fans des AS Roma wählen ihn ins Allstar-Team. Carsten Jancker geht zu Bayern München und wird dort Deutscher Meister und Champions-League-Sieger.

Wie sich Andy Marek eine Taxirechnung erspart hat

Die foglgende Begebenheit illustriert die Popularität von Michael Konsel in Italien: Andy kam mit seiner Frau am Flughafen in Rom an. Es stellt sich heraus, dass das Taxi sehr teuer sein würde. Da sieht Andy den Wimpel von AS Roma im Taxi hängen und der Fahrer gibt in Englisch zu verstehen, dass er ein begeistertet Fan von Michael Konsel ist. Andy zückt das Handy und ruft Michael Konsel an und übergibt das Telefon dem Fahrer und der beginnt gleich ein Gespräch mit seinem Idol – in Italienisch natürlich. Bei der Ankunft revanchiert sich der Fahrer: “No, You don’t have to pay.”

Die 2000er Jahre

Steffen Hofmann und Helge Payer

Gemeinsam für beide Spieler war die herausragende Funktion von Josef Hickersberger für ihre Entwicklung als Spieler. Es war in einem Trainingscamp in Gars am Kamp als Hickersberger Steffen, den 22jährigen “Piefke”*) (Steffens eigene Worte). Nach einem Telefonat mit dem Papa hat dann Steffen natürlich zugestimmt. Steffens Worte: “des gibt’s jo net”*). Helge: “Steffen war der beste Spieler, mit ich je zusammengespielt habe.” (Für Steffen ist Kulo “der” Rapid-Spieler schlechthin.)

Viel Raum wird auch dem legendären 7:0 gewidmet: Steffen: “Jeder weiß, wo er an dem Tag des 7:0 war – und von dieser Qualität gibt es nicht allzu viele Tage.”

Peter Pacult war als Trainer nicht immer einfach aber vielleicht hat er – bewusst oder unbewusst – die Mannschaft so zusammengeschweißt. Steffen bei der Heimfahrt vom 7:0 zum Trainer: “Trainer, des woa guat heit” Zustimmendes “Mhmm.” Steffen: “Heut’ und morgen wird gefeiert aber am Dienstag trittst uns wieder in Oarsch, dann wer ma Meister.”

Andy an Steffen: “Torleute sind ein bisschen seltsam. Ist das bei Helge auch der Fall gewesen?” Steffen: “Die Leute schießen dem Tormann einen Ball aus 5 Metern mit 100 kmh in die Schauze. So ein Tormann kann nicht ganz dicht sein! Funki ist eine Ausnahme, er war kein Tormann, er war und wird immer ein Künstler sein.”

Über Funki Feurer: Funki ging am Weg durch die Garage zu allen Spielern, die für das Training nicht aufgestellt worden sind und er wandte sich zu jedem einzelnen und sagte freundschaftlich “Buarli, bei mir hättest g’spielt”.

Dankesworte an Andy Marek

Steffen erzählt, wie sie die oft vielen Termine genervt haben, für die sie Andy Marek eingeteilt hat, doch jetzt, da man die Früchte dieser Fanarbeit an dem Zuschauerzuspruch erkennen kann, sind sie ihm dafür dankbar. Danke Andy! Standing Ovations für Andy!

Ausgewählte Bilder

Buchpräsentation

“Fußballer und Architekt Gerhard Hanappi“, Brüder Hardy und Michael Hanappi

Dieses Buch wurde wie von einer “Fußballmannschaft”, nämlich von 11 Autoren verfasst, darunter die Brüder und eine Enkelin von Gerhard Hanappi. Es zeichnet den Fußballer, den Architekten und den Menschen Hanappi nach. Besonders der Umstand, dass er zur Finanzierung seines Studiums das Einkommen aus dem Fußball genutzt hat, ist beeindruckend.

Noch ohne das frisch erworbene Buch selbst gelesen zu haben, las ich eine Rezension in Profil und die war durchaus erstaunlich:

Das Nachfolgestadion der Pfarrwiese sollte nach Wunsch der Vereinsführung von Rapid auch einen VIP-Bereich haben, doch Hanappi, der Architekt mit Arbeiterklassenbewusstsein, sah keinen Grund, einen Unterschied zwischen Fußballfans zu machen. Aus Ärger über diesen Konflikt mit Rapid ließ er in der Saison 1977/78 seinen Sohn Michael sogar bei der Austria spielen, wie Weltfußball und das Austria-Archiv zu berichten wissen. Gebaut wurde das Stadion – wie wir wissen – nach seinen Plänen, ohne VIP-Bereich.

Diese damalige Entscheidung hatte aber weitreichende Folgen für die Gebarung des Vereins und war mit ein Grund, warum ein Neubau nicht nur wegen der Baumängel so wichtig geworden ist, denn Rapid hat im Laufe der Jahre im Hanappi-Stadion wegen dieser fehlenden VIP-Räumlichkeiten den Anschluss an die internationalen Gepflogenheiten verloren.

Wir alle haben große Hochachtung vor diesem Spielermonument Gerhard Hanappi. Aber seine damalige Opposition gegen die einsetzende Kommerzialisierung erinnert an den heutige Tendenz eines Teils des Blocks zum “Football old style”. Hanappi konnte bei Rapid den Kommerzfußball durch das Stadionkonzept für etwa 35 Jahre zurückdrängen und hat damit möglicherweise die wirtschaftliche Entwicklung von Rapid erschwert. Vielleicht war aber das Fehlen eines größeren VIP-Bereichs ein Grund, dass sich die Fanszene bei Rapid nach dem Vorstellungen Hanappis bodenständiger entwickeln konnte und heute zur außergewöhnlichen Popularität von Rapid wesentlich beiträgt; wer weiß das schon.

Buchpräsentation “SK Rapid Wien”

Thomas Lanz

Rapid aus der Sicht eines Anhängers. Bitte bei Interesse das Buch im Fanshop kaufen oder auch die Veranstaltung in der Hauptbibliothek besuchen:

Links

*) “Piefke” Steffen

Steffen unterscheidet sich von anderen gebürtigen Deutschen, die Österreich zur Wahlheimat gemacht haben wie zum Beispiel Carsten Jancker oder der Kabarettist Dirk Stermann. Steffen hat eine sympathische Mischung aus seiner Muttersprache und österreichischen Sprachelementen entwickelt. Es wäre also höchst an der Zeit, dieses Attribut “Piefke”, das er sich an diesem Abend selbst scherzhaft verpasst hat, nur mehr bei solchen Veranstaltungen als Erinnerung an die Zeit zu verwenden, bei der alles begann.

Für uns alle hier eine Erinnerung an die Entstehung dieser ambivalenten Bezeichnung “Piefke” für unsere Lieblingsnachbarn und Lieblingsmigranten.

Es war 1866 und Österreich verlor nach der Schlacht bei Königgrätz seinen Platz im Deutschen Bund – mit schwerwiegenden Folgen für den weiteren Verlauf der europäischen Geschichte. Die damaligen hegemonialen Bestrebungen von Preußen zeichneten für den negativen Beigeschmack des Begriffs “Piefke”. Die Geringschätzung des Kameraden “Schnürschuh” – wie die späteren österreichischen Verbündeten im Ersten Weltkrieg von den Deutschen bezeichnet wurden – tat sein Übriges, um den negativen Charakter des Beinamens “Piefke” für die Preußen zu verstärken.

Entstanden ist dieser Beiname wahrscheinlich als Erinnerung an das Bruderpaar Johann-Gottfried und Rudolf Piefke, beide Kapellmeister in der preußischen Armee, die im Anschluss an die Schlacht bei Königgrätz vor den Toren Wiens in Gänserndorf bei Wien aufmarschiert sind und dort spektakulär aufgespielt haben. Unter den herbeigeeilten Wienern soll sich der Ruf „Die Piefkes kommen“ verbreitet haben und so zum Sinnbild für 50.000 marschierende Preußen geworden sein. Dieser Begebenheit hat man in Gänserndorf eine Klanginstallation gewidmet.

Aber in unserem nunmehr vereinigten Europa ist dieser ursprünglich negativ besetze Begriff fast zu einem Kosewort mutiert. Steffen ist zu einem echten “Beutewiener” geworden – wie ihn Ehrenpräsident Rudolf Edlinger nach der Rückholaktion von 1860 München seinerzeit genannt hat.

Schatzsuche

Verborgene Schätze in Reindorf

Wer kennt Reindorf in Wien? Der Name erinnert ein wenig an das bei Rapidlern eher gefürchtete “Rheindorf” in Vorarlberg. Aber es gibt ein “Reindorf”, ein früher kleines Dorf mit Kirche und engen Gassen, als Teil des Bezirksteils Rudolfsheim des 15. Bezirks. Die Gegend macht einen sehr wohnlichen Eindruck, manche klagen über einen hohen Ausländeranteil.

Dorthin, ins Reindorf, lud mich Gerhard Niederhuber ein und ich durfte zwei Vormittage mit ihm verbringen, mit ihm, dem lebenden Rapid-Denkmal, der über frühere Zeiten erzählen kann, als wäre es gestern gewesen. Es ging um die Digitalisierung aller Ausgaben des “Grünzeug”. Dass ich ihm seine Leihgabe wieder vollständig und unversehrt wieder zurückgebracht habe, machte wahrscheinlich diesen Artikel überhaupt erst möglich.

Ich durfte den einen oder anderen Blick in penibel und jahrzehntelang geführte Aufzeichnungen werfen. Eigentlich wollte ich schon sagen, dass ich das alles gerne digitalisieren würde aber das schien mir zu verwegen, das ist vielleicht ein Projekt “für die Pension”. Es sind dutzende Hefte mit in schönster Handschrift erfassten Daten vergangener Saisonen, ich schätze so ab 1973, der Zeit als Gerhard Niederhuber als Schriftführer die Redaktion des “Grünzeug” von Dkfm. Viktor Riemer, dem damaligen Präsidenten des Vereins, übertragen bekam.

Dann zeigte er mit einige Hefte mit völlig anderem Layout und erwähnte so nebenbei, dass die Herstellung dieser Vorläufer des “Grünzeug” nur von kurzer Dauer war. Dass er mir diese Hefte mit nach Haus gegeben hat – immerhin sind das Originale und möglicherweise die letzten, die es gibt – zeigt, dass er dem “Digitalisierer” schon etwas mehr vertraut.

Nach einigen Arbeitstagen darf ich Euch das Ergebnis präsentieren.

ClubZeitung

Rapid feierte gerade sein viertes Double; den 25. Meistertitel und den 6 Cuptitel.

Der “Klub der Freunde des S.C. Rapid” versuchte mit professioneller Hilfe eine Vereinszeitung mit dem Namen “ClubZeitung” auf die Beine zu stellen. Der damalige Präsident des Vereins war Dkfm. Viktor Riemer. Es war Teppichhändler in der Linzer Straße 107 und war auch fallweise Inserent in der ClubZeitung. Man nahm sich vor, die Zeitung mit professioneller Unterstützung monatlich herzustellen. Es existieren aber nur 6 Ausgaben vom Juni 1968 bis November 1968. Dann musste das Projekt leider wegen Unregelmäßigkeiten bei der Herstellung eingestellt werden. Und es sollte bis 1973 dauern, dass Gerhard Niederhuber das Nachfolgeprojekt “Grünzeug” starten konnte.

In der letzten Ausgabe der “ClubZeitung” wurde gerade das Achtelfinalspiel gegen Real Madrid angekündigt, das dann am 20. November 1968 durch ein Tor von Günter Kaltenbrunner 1:0 gewonnen werden konnte. Rapid stieg auf, musste sich aber im Viertelfinale Manchester United geschlagen geben.

Wer also einen Blick in die ausklingende Saison 1967/68 und den Beginn der Saison 1968/69 werfen will, kann das durch die Ausgaben 1 bis 6 der ClubZeitung des “Klub der Freunde des S.C. Rapid” tun.

Ausgaben 1-6 der “ClubZeitung” des “Klub der Freunde des S.C. Rapid”

In den Dateien kann nach Texten gesucht werden.

Rapid-Freunde

Es wird so oft “Footbal old style” beschworen, man bedauert, dass es ihn nicht mehr gäbe. Doch scheint Fußball das zu sein, was man daraus macht. Beim “Klub der Freunde des S.C. Rapid” hat man ein den Eindruck, als wäre es dem Verein gelungen, das ursprüngliche Wesen des Fußball festzuhalten. Wir betreiben sachliche Diskussion statt Aktionismus. Beschimpfungen, wie man sie oft auf den Rängen vernehmen kann, sind bei uns unbekannt.

Wir verdanken diesen weniger auffälligen aber umso freundlicheren Rapid-Support der Erfahrung unseres Obmanns Gerhard Niederhuber und es ist dem Tagebuch-Autor Franz ein Anliegen, diese jahrzehntelange Arbeit allen in digitaler Form zugänglich zu machen. Diese ältesten digitalisierten Ausgaben sind ein Beginn. Über weitere Projekt-Etappen wird an dieser Stelle berichtet werden.

Mitgliederversammlungen

Der “Klub der Freunde des S.C. Rapid” veranstaltet monatliche Mitgliederversammlungen und begrüßt Spieler und Funktionäre des Vereins zu einer Diskussionsrunde mit Interviews durch Obmann Gerhard, einem Foto-Shooting und Autogrammstunde. Es gibt Getränke und hausgemachte Imbisse von Peter Nowotny.

Die nächste Mitgliederversammlung ist am 15. April. Unsere Ehrengäste werden sein: Pfarrer Christoph Perczar, Kapitän Stefan Schwab und Dejan Ljubicic. Rufe bei Interesse Franz 0677-1899 5070, Facebook: https://www.facebook.com/franz.fiala

Aus dem Jahresmitgliedsbeitrag von ca. 45,- Euro wird das Clublokal und das “Grünzeug” finanziert. Überschüsse vermehrt durch Spenden der Mitglieder werden dem Rapid-Nachwuchs zur Verfügung gestellt.

Nachtrag

Walter Huber verkauft ein Original der ältesten Clubzeitung mit dem Bild der Meistermannschaft am Cover und mit allen Unterschriften der Spieler. Interessenten wenden sich an walter.huber {at} gmail.com.

Älteste Clubzeitung

Wir alle kennen das “Grünzeug” von Gerhard Niederhuber, der in einem unglaublichen Arbeitspensum nunmehr die 600. Ausgabe in 45 Jahren seit April 1974 verfasst hat. Für diese Leistung wollen wir ihm unsere uneingeschränkte Bewunderung aussprechen.

Aber das “Grünzeug” hat auch eine Vorgeschichte und bei einem Besuch bei Gerhard Niederhuber durfte ich einen Blick in seine penibel geführten Aufzeichnungen werfen. Er hat mir nicht nur die ältesten Ausgaben des “Grünzeug” zur Digitalisierung geborgt, sondern mir auch über die Anfänge des Klubs erzählt.

In den 1950er Jahren konnte man zwar auch schon Mitglied beim S.C. Rapid werden, doch war eine solche Mitgliedschaft ein Privileg und nur einem kleinen Personenkreis zugänglich. Man musste dazu auch die Empfehlung anderer Mitglieder bekommen. Zum Beispiel war Heinz Conrads ein solches Rapid-Mitglied.

Diese fehlende Möglichkeit einer Mitgliedschaft bei Rapid war ein Grund zur Gründung des “Klub der Freunde des S.C. Rapid” im November 1951. Der Klub ermöglichte seinen Mitgliedern im Rahmen der Mitgliederversammlungen einen engen Kontakt mit Spielern und Funktionären. Und das ist auch heute noch so.

Über die ersten zwei Jahrzehnte des Vereins wissen wir sehr wenig und wenn es ältere Mitglieder gibt, die uns darüber etwas erzählen könnten, würden wir solchen Berichten gerne zuhören und sie im Tagebuch weitergeben. Die Teilnahme von Spielern an den Mitgliederversammlungen war noch nicht so gut organisiert wie heute, dazu musste erst Andy Marek die Rapid-Bühne betreten.

In den ersten Jahren wechselte die Präsidentschaft alle ein bis zwei Jahre, erst Friedrich Fauma führte den Verein über einen längeren Zeitraum (von 1957 bis 1968).

Aus der Zeit seines Nachfolgers, Dkfm. Viktor Riemer ist uns die gesamte Mitgliederkorrespondenz erhalten und daher konnte ich auch die ältesten noch aktiven Mitglieder herausfinden. Franz Hobecker, unser heutiger Rechnungsprüfer, war bereits im Mai 1968 im Vorstand des Vereins. Im Mai 1970 wurde Herr Hobecker Rechnungsprüfer und ist es bis heute. Im Februar 1968 meldete sich der heutige Obmann des Anhängervereins Grün-Weiß Nagelberg Herwig Gatterwe als neues Mitglied an. Von ihm stammt auch die älteste bekannte Mitgliedskarte des Vereins.

Mitgliedskarte des “Klub der Freunde des S.C.Rapid”, 1968

In der Zeit von 1967 bis 1972 kommunizierte der Verein mit seinen Mitgliedern über Mitgliederbriefe, in denen zu Mitgliederversammlungen und Auswärtsfahrten eingeladen wurde, ergänzt durch Vereinsnachrichten. Man könnte sagen, es war die Kinderstube des späteren “Grünzeug”.

VIktor Riemer begann seine Präsidentschaft mit einem bemerkenswerten Projekt, weil er die Herausgabe der ersten Vereinszeitung mit dem Namen “ClubZeitung” veranlasste. Zwischen Juni und November 1968 erschienen sechs professionell gestaltete Ausgaben. Hier ist das Titelbild zur ersten Ausgabe, die noch dazu den 25. Meistertitel und den 6. Cupsieg vermelden konnte.

Titelblatt zur ersten von sechs Ausgaben der “Clubzeitung” vom Juni 1968

Dem Impressum entnehmen wir, dass der Vereinssitz das Café Hummel in der Josefstädter Straße war. Für die Gestaltung zeichneten Gebhard und Jürgen König, die gemeinsam mit dem Präsidenten Viktor Riemer die Adresse Stephansplatz 6/6a hatten.

Das Projekt der “ClubZeitung” wurde im November 1968 abrupt beendet, weil der mit der Herstellung Betraute in Unregelmäßigkeiten verwickelt war. Es sollte noch weitere 6 Jahre dauern, bis im April 1973 die erste Ausgabe des Grünzeug
mit Gerhard Niederhuber als Schriftführer ihren Stapellauf hatte, damals noch in grüner Farbe. “Der Klub der Freunde des S.C. Rapid” besitzt noch alle diese Ausgaben im Original und auch in digitalisierte Form. Wir werden darüber berichten.

Nachtrag

Walter Huber verkauft ein Original dieser ältesten Clubzeitung mit dem Bild der Meistermannschaft am Cover und mit allen Unterschriften der Spieler. Interessenten wenden sich an walter.huber {at} gmail.com.

Vor 120 Jahren

Aus Anlass des 120-Jahr-Jubiläums von Rapid werfen wir einen Blick auf Wien um 1899 und die Situation der damaligen Spielstätten und versuchen danach so etwas wie das Lebensgefühl in dieser Stadt nachzuempfinden.

Die Stadt Wien erlebte im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert ein atemberaubendes Wachstum. Jemand im Alter des damaligen Bürgermeisters Karl Lueger (*1844, †1910) kannte als Kind die Stadt noch mit der Stadtmauer wie in der Zeit der Türkenbelagerung mit etwa 400.000 Einwohnern. Im Laufe seines Lebens wurde Wien sechs Mal erweitert und wuchs bis zu seinem Tod auf das Fünffache.

  • 1855 als er 11 Jahre alt war, wurden die Stadtmauern geschleift, und die inneren Bezirke wurden der Stadt angeschlossen, Wien hatte 8 Bezirke
  • 1861 wurden die Bezirke 4 und 5 voneinander getrennt, Wien hatte 9 Bezirke.
  • 1874 wurde die “Siedlung vor der Favorita-Linie” aus der der Verwaltung des 4. Bezirks herausgelöst (man sprach vom “10. Hieb”, weil dessen Grenzen geradlinig wie aus einer Torte ausgeschnitten entstanden sind); Wien hatte 10 Bezirke.
  • 1892 kamen alle Vorstädte von Meidling bis Döbling woei Simmering zur Stadt, Wien hatte 19 Bezirke.
  • 1900 wurden der 2. und der 20. Bezirk voneinander getrennt, Wien hatte 20 Bezirke.
  • 1904 wurden die heutigen Bezirke Donaustadt und Floridsdorf als 21. Bezirk eingemeindet.

Spinåtwåchter

Mit 1894 ist die hier dargestellte Karte datiert und bis 1894 bestand der Linienwall, eine Befestigung im Verlauf des heutigen Gürtels. Errichtet wurde der Linienwall nach 1700 als Schutz gegen plündernde Kuruzen, diente aber danach als Steuergrenze, die “Linie”. Jeder, der Waren nach Wien brachte, musste diese an der Linie verzollen. Die grün gekleideten Beamten wurden geringschätzig “Spinåtwåchter” genannt, die Abgabe war die unbeliebte “Verzehrungssteuer”. Sie hatte die Wirkung, dass das Leben außerhalb der Linie billiger war und sich daher Neuankömmlinge eher in den Vorstädten angesiedelt haben.

Spielorte um 1900

Die hier abgebildete Karte der “Wiener Tramway Gesellschaft” ist genau aus dieser Zeit und daher sieht man entlang des Gürtels eine im Zick-Zack der früheren Befestigung gezogene Bezirksgrenze.

Kartenausschnitt Wien 1894

Die Stadtbahn gibt es noch nicht, die wird erst 1898 eröffnet werden. Auch das Technische Museum wird erst 1918 eröffnet. Man sieht den Wasserbehälter auf der freien Fläche der Hütteldorferstraße, wo sich heute der Meiselmarkt befindet.

Spielort “Schmelz”

In den Gründungsjahren von Rapid spielte man auf der Schmelz auf improvisierten Plätzen. Folgt man den Bezirksgrenzen der Karte, erkennt man, dass dieses Areal auf die Bezirke 13, 14 und 15 aufgeteilt war. Und in welchem Bezirk Rapid gespielt hat, das hing wohl ein bisschen damit zusammen, wo halt gerade Platz war.

Spielort “Selzergasse”

Ab 1903 spielte Rapid auf dem Grundstück entlang der Selzergasse, und man sieht auch schon auf dieser Karte aus 1894, dass die Wohngebiete die restlichen freien Flächen mehr und mehr einschnüren. Diese Spielstätte war im damaligen 14., heutigen 15. Bezirk.

Spielort “Hütteldorf”

Mit der Übersiedlung auf die Pfarrwiese 1912 nach Hütteldorf, spielte man bis 1938 im 13. Bezirk. Hier ein Blick auf die damalige Bebauung in Hütteldorf:

Hütteldorf, 1894

20 Jahre später hat sich dann Fußball in Hütteldorf etabliert.

Hütteldorf, 1925

Man kann die Pfarrwiese erkennen und den vergleichsweise riesigen Sportplatz des W.A.F. entlang der Bahnhofstraße.

Lebensgefühl

Was waren aber die Ursachen für diese Entwicklungen?

Im Hintergrund steht eine Agrarrevolution, die schon seit dem 18. Jahrhundert ein konstantes Bevölkerungswachstum von etwa 0,5 Prozent pro Jahr ermöglicht hat. Doch die Menschen wurden durch die Leibeigenschaft in den ländlichen Regionen gehalten. Verehelichungsverbote wirken wie eine Geburtenregelung.

Mit 1848 verabschiedete man sich vom System “Metternich” und die Schleifung der Stadmauern von Wien symbolisiert den Aufbruch in die Gründerzeit. Der junge Abgeordnete Hans Kudlich bringt einen Gesetzesentwurf ein, der schließlich die Bauern aus der Leibeigenschaft befreit, mit der Folge, dass die verarmte Landbevölkerung sich in einem kontinuierlichen Strom in Richtung der Großstädte in Bewegung setzt. Etwa 4 Millionen gehen nach Übersee.

Diese Freiheit hatte ihre Schattenseiten, weil der damalige Staat, den man als “Nachtwächterstaat” bezeichnet, zwar für Recht und Ordnung sorgte und vor allem den Besitz garantierte, es aber völlig verabsäumt hat, den Arbeitermassen so etwas wie eine soziale Minimalausstattung mitzugeben. Also wirkten sich marktwirtschaftliche Prinzipien sowohl auf die Arbeitssituation als auch auf die Wohnungssituation ungebremst aus.

Am Arbeitsmarkt bedeutete der ständige Zustrom neuer Arbeitskräfte, dass die Arbeiter alle Bedingungen akzeptieren mussten, weil vor den Toren jederzeit andere warteten, dieselbe Arbeit unter denselben Bedingungen zu übernehmen. Extrem waren die Verhältnisse für die Ziegelarbeiter außerhalb der Stadt, die erst durch einen solidarischen Streik 1895 gemildert wurden.

Am Wohnungsmarkt bedeutete die Gründerzeit, dass die Hausherrn von der überaus großen Nachfrage nach Wohnungen profitiert haben. Minderwertige Wohnungen wurden zu überhöhten Preisen vermietet und die Folge waren Untervermietungen und Bettgeher. Zwei Bettgeher pro Bett, versteht sich; einer am Tag und einer in der Nacht.

Wilhelm Wiesberg, schrieb das Couplet “D’Hausherrnsöhnl’n” und einer seiner Fans soll Kronprinz Rudolf gewesen sein.

Das ist also genau die Zeit, in die Rapid hineingeboren wurde.

Wien ist anders

Die Landflucht ist ein europaweiter Prozess, und doch erzeugte er in Wien etwas Besonderes: den extremen Nationalismus.

Die folgende Europakarte zeigt den Zuzug zu den Hauptstädten. In allen Metropolen strömen die Menschen aus dem agrarischen Umland in die Städte. Dieser enorme Zuzug, der die Städte explodieren lässt, wird aber nirgendwo als besorgniserregend empfunden, außer in Wien, weil hier der Zuzug in erster Linie aus fremdsprachigen Gebieten erfolgte.

Wie sich das angefühlt haben muss, kann man jederzeit am Victor Adler Markt (oder anderen ähnlichen Hot-Spots) erleben. Der Wiener fühlt sich durch die Zuwanderer-Massen an den Rand gedrängt, dabei ist die heutige Zuwandererzahl nur ein Bruchteil dessen, was man damals erlebt hat.

Die Volkszählungen der Jahrhundertwende zeichnen Wien als eine deutschen Stadt mit einem Anteil von etwa 10% Tschechen. Aber die gefühlte Realität war die, dass manche Autoren davon sprechen, dass Wien die größte tschechische Gemeinde überhaupt war. Diese Diskrepanz liegt an der Schwierigkeit, festzustellen, wer Wiener und wer Nicht-Wiener ist. Wir erleben dasselbe ja auch heute, nur sind es halt Türken, die in diesem Konflikt als Feindbilder herhalten müssen.

Damals herrschte ein großer Anpassungsdruck. Kaum angekommen, wurde der Name eingedeutscht. Wollte man etwas erreichen, musste man als Wiener auftreten und sich um den begehrten Wiener Heimatschein bewerben. Und hatte man ihn, wurde man automatisch als Deutscher gezählt. Aber der gefühlten Realität entsprach das nicht.

Böhmische Schwalben

Noch ein Zähltrick: Sowohl die Ziegeleiarbeiter als auch das mit ihnen verbundene Baugewerbe waren saisonal. Im Herbst fuhr man zurück in die Heimatdörfer, im Frühling kehrte man wieder zurück. Aber die Volkszählungen waren aus taktischen Gründen im Dezember, was zu Folge hatte, dass man weniger Menschen erfasst hat als normalerweise hier lebten und der Anteil der Tschechen war deutlich kleiner.

So, wie im folgenden Bild sah man die Situation nach einer Volkszählung in Wien:

Kikeriki, Jänner 1912

Obwohl die Ergebnisse der Volkszählung ganz anders lauteten, werden in diesem Bild der Tscheche und der Jude riesig im Vergleich zum Deutschen Michel dargestellt. Von einer österreichischen Identität ist hier nichts zu sehen.

Das Kaiserhaus kämpfte vergeblich gegen diese unheilvollen Strömungen an. Lueger, der die populistische Nationalistengeige virtuos beherrschte, wurde vom Kaiser vier Mal wegen dessen “Radau-Antisemitismus” die Bestätigung als Bürgermeister verweigert, mit dem Effekt, dass er mit jeder dieser Ablehnungen populärer wurde.

Lueger nannte sich “Christlich-Sozial”, doch verband man mit diesem Begriff eher die Verbindung von Altar und Thron als eine solche mit den arbeitenden Menschen. Wie konnte er aber dann Bürgermeister werden ohne die Stimmen der Arbeiter?

Das Kurienwahlrecht machte das möglich. Die zu vergebenden Stimmen waren in vier Kurien aufgeteilt und in jeder Kurie waren nur die dort Zugehörigen wahlberechtigt. Die vier Kurien waren: Großgrundbesitz; Städte, Märkte, Industrieorte; Handels- und Gewerbekammern; Landgemeinden. 1896 kam eine fünfte Kurie dazu, die der über 24-jährigen Männer, die mehr als ein Jahr an einem Ort gearbeitet haben. Erst 1907 kommt ein allgemeines gleiches Wahlrecht für Männer und 1918 für alle.

Dieses Wahlrecht ermöglichte Lueger als Bürgermeister.

Die arbeitende Bevölkerung hatte längst jede Verbindung zur Kirche verloren und wandte sich den neuen Idealen des Sozialismus zu. Die Enzyklika des Papstes, die heute als “Christliche Soziallehre” verkauft wird, kam viel zu spät.

Für uns, die wir 120 Jahre später leben, ergibt sich die verblüffende Parallele, dass wieder ein, sich “christlich-sozial” nennender Bundeskanzler weit aus dem rechten Fenster lehnt, so als würde er dort den Geist Luegers einatmen wollen.

In diesem Biotop von Armut, Nationalismen, Fremdenhass und Antisemitismus wuchs ein junger Mann auf, unauffällig und alle diese Ideen zu einem krausen Weltbild verarbeitend: Adolf Hitler, atemberaubend zusammengefasst von Brigitte Hamann in “Hitlers Wien”.

Deutsch-Nationalismus

Warum es Piefkes gibt, warum am Akademikerball immer wieder deutsche und nicht österreichische Schärpen präsentiert werden hat seine Wurzeln im Ausschluss von Österreich aus dem Deutschen Bund durch die Preußen nach 1866.

Es war zwar noch keine Rede von einem unabhängigen Österreich wie wir es heute kennen, aber der Anschlussgedanke wurde damals geboren. Und noch 1923 als alles längst entschieden war, bekannten sich alle parlamentarischen Parteien dazu, einen solchen Anschluss anzustreben, auch wenn ein solcher durch den Friedensvertrag von st. Germain ausdrücklich verunmöglicht war.

Warum sie das tun konnten (also für einen Anschluss sein)? Diese Anschluss-Idee wusste damals noch nicht, wie sich die Geschichte weiter entwickeln würde. Heute hat diese Anschlussidee durch den Zweiten Weltkrieg eine weitere Facette bekommen, die es schwer macht, der Idee etwas Positives abzugewinnen, speziell in einem vereinigten Europa.

Analphabetismus

Böhmen und Mähren hatten etwa eine gleich hohe Alphabetisierungsrate wie Wien oder Niederösterreich von fast 98 %. Doch unter den Zuwanderern war der Anteil der Analphabeten deutlich höher. Aus diesem Grund kennzeichnete man die Straßenbahnen anfangs nicht mit Buchstaben und Zahlen, sondern mit Farbsignalen.

Diese Signalfarben galten in Wien bis 1907

Die Linie nach Rudolfsheim und Penzing waren grün. Vielleicht war diese Farbkennzeichnung der spätere Grund für die Wahl von grün-weis als Vereinsfarbe.

Freizeit

Fußball gab es ja gerade noch nicht. Freizeit – sofern es so etwas gab – verbrachte man angesichts der beengten Wohnverhältnisse in den Gasthäusern, bei so genannten 5-Kreuzer-Tänzen.

Wegen Gefährdung der öffentlichen Sittlichkeit wurde 1886 in Wien das Verbot öffentlicher Tanzveranstaltungen erlassen.

Dieses Verbot und auch die geringere Besteuerung waren ein Grund, warum Veranstaltungen außerhalb der Stadt an Beliebtheit gewannen. Eines dieser Gebiete war der “Böhmische Prater”. Er lag günstig zu den Bezirken Favoriten und Simmering, zum Arsenal mit seinen Soldaten und auch zu den Ziegeleien am Laaerberg. Das wichtigste aber, der Laaer Wald gehörte zu Oberlaa und das wieder zur Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha und lag außerhalb der Zuständigkeit der Stadt. Aus diesen Randbedingungen entwickelte sich ein gut besuchtes Freizeitzentrum, vor allem eben der Tschechen.

“die ärmsten Sklaven, welche die Sonne bescheint”

So beschrieb Victor Adler die Menschen, die am Wienerberg schufteten und unter entsetzlichen Bedingungen hausten. Seine Recherchen und Publikation in der “Gleichheit” führten 1889 zur Gründung der SDAP in Hainfeld. Aber erst im April 1895, also wieder in den Jahren der Gründung von Rapid, kam es zu einem Generalstreik der Ziegelarbeiter und zu einer Art ersten Arbeitsvertrag, der lautete:

  • 11-Stunden-Tag
  • arbeitsfreier Sonntag
  • arbeitsfreier Erster Mai
  • Abschaffung des Prämiensystems
  • Abschaffung des Trucksystems (Blechgeld)

Der Erste Mai 1895 war der erste arbeitsfreie Tag für die Ziegelarbeiter und sie marschierten von Inzersdorf mit Musikkapellen in die Biergärten des Böhmischen Praters. Aus dieser Zeit gibt es wohl eines der berühmtesten Fotos mit Victor Adler:

Das Sperrsechserl, Šesták

“Das Sperrsechserl” ist der Titel einer Operette von Robert Stolz. Das berühmteste Lied daraus: “A klane Drahrerei”. Der Titel zeigt uns die Bedeutung dieses kleinen Geldstücks für die damalige Zeit. Jeder, der nach 22 Uhr nach Hause kam, musste beim Hausbesorger dieses Sperrsechserl bezahlen.

Es war ein lebenslanges Anliegen von Victor Adler, dass jeder Mieter einen Haustorschlüssel haben sollte und man sollte nicht glauben, woran das gescheitert ist. Dieses Recht, Geld einheben zu dürfen, gab dem Hausbesorger Macht und die regierende christlich-soziale Fraktion wollte sich durch die Beibehaltung des Sperrgeldes die Stimmen der Hausbesorger sichern.

Erst 1923, also nach dem Tod von Victor Adler wurde das Sperrgeld abgeschafft, doch kann ich mich erinnern, dass in meiner Kindheit die Hausbesorgerin immer noch mit einem Sperrgeld gerechnet hat, wenn man sich einmal verspätet hat.

6 Kreuzer waren ein kleines Geldstück und die ärmere Bevölkerung hat nur mit kleinen Geldstücken bezahlt, zum Beispiel auch die Favoritner. Viele waren Tschechen und daher nannte man Favoriten damals auch den Šesták-Bezirk.

Arbeiter-Fußball

So etwa war die Zeit, als in Wien die ersten Fußballvereine entstanden sind. Fußballvereine aus dem Arbeitermilieu standen unter misstrauischer Beobachtung der Polizei – wie uns Laurin Rosenberg beim Geburtstagsabend am 8.1.2019 erzählt hat. Das war mit ein Grund, warum man den 1897 gegründeten 1. Wiener Arbeiter Fußball Club im Jahr 1899 in S.C. Rapid umbenannt hat.

Geburtstagsabend

Es war ein Abend der Superlative. Seit wir die Veranstaltungen von Rapid besuchen (etwa seit 2005) haben wir keine so tolle Veranstaltung erlebt. Dazu trägt natürlich der Rahmen im neuen Stadion, die präzise Planung und das Pyro-Spekakel am Ende des Abends bei.

72 rote Fackeln zeichnen “120” auf die Tribüne des Fanblocks

Die folgende Bilderfolge zeigt alle Diskussionsrunden, alle Bilder findet Ihr über den Link am Ende des Beitrags. Bei den Bildern sind auch drei Videos aus dem Stadion.

Besonders hervorheben möchte ich die Collage mit Roman Gregory mit seiner ausdrucksstarken Mimik.

Es wurden viele Gags an diesem Abend erzählt, den von Rudi Edlinger habe ich mir gemerkt: Ein Journalist fragte ihn einmal, welcher Job schwieriger sei, der des Finanzministers oder der des Rapid-Präsidenten. Die Antwort war überraschend, der des Rapid-Präsidenten, denn ein Finanzminister weiß, wo er sich das Geld beschaffen kann, wenn es in der Kassa fehlt, der Rapid-Präsident weiß das nicht.

Es gab auch eine – für mich – echte Premiere, denn noch nie war Oliver Pohle in einer Talkrunde zu Gast und er und Roland Kresa gaben uns interessante Einblicke in “wie alles begann”.

Gerhard Niederhuber schilderte Rapid in den Nachkriegsjahren als einen elitären Zirkel, der nur ausgewählte Personen als Mitglieder aufnahm. Dieser Engpass war die Geburtsstunde des “Klub der Freunde des S. C. Rapid”. Der Verein konzentrierte sich seit jeher auf die Unterstützung der Nachwuchsmannschaften, denn der Kampfmannschaft “könne man nicht helfen”. (Ziemlich zweideutig in diesen Tagen:-) Es gab Situationen finanzieller Engpässe, in denen der Geschäftsführer von Rapid vom Klub der Freunde Geld für Gehälter bekam.

Interessant war auch die Schilderung, wie es dazu kam, dass der auf Meisterkurs liegende Walter Skocik im April 1982 überraschend auf Weisung des damaligen Präsidenten Holzbach von Rudi Nuske abgelöst wurde und damit der Titel “Meister 1982” gleich zwei Trainern angerechnet werden kann.

Wer hat Andy Marek erfunden?

Auch diese Frage wurde beantwortet: es war Franz Binder jr. der 16 Jahre lang Geschäftsführer bei Rapid war.

Alle Experten waren sich einig, dass die Mannschaft der 1950er Jahre, die unter anderem auch vom Star der 1920er-Jahre Pepi Uridil trainiert wurde, zu den Spitzenmannschaften in Europa gezählt hat. Videos von den Erfolgen gegen Real Madrid haben das eindrucksvoll gezeigt.

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