Neues von Rapid-Mobil

Tarifoptimierung bei Rapid Mobil

Es gibt ihn, den neuen, für Vielsurfer optimierten Rapid-Mobil-Tarif. Ohne Aufpreis gibt es ab sofort 4 GB (statt bisher 3 GB) für 9,90 Euro pro Monat und in einer “Plus”-Variante 6 GB (neu).

Es ist fast ein bisschen als ob man Florians Surfverhalten als Norm genommen hätte. Mir genügt das Paket um 9,90 aber für jemanden wie Florian, der sich gerne Videos von Fußballspielen anschaut, sind diese Upgrades (und vor allem das neue Plus-Paket) sehr vorteilhaft.

SIM-Karte verloren

So ein Providerwechsel geht nicht ohne Experimente ab. Alte Handy und auch Tablets wollen wieder mit SIM-Karten ausgerüstet werden. Bei diesen Experimenten ist oft der Schreibtisch voller SIM-Karten – zumindest bei den Schlampigen – und nach einigen eingeschobenen Tagebucheinträgen findet man sich nicht mehr zurecht. Zumindest war das bei mir so, dass ich zwei SIM-Karten, die aber mit Guthaben und auch mit einer portieren Nummer verbunden waren, nicht mehr gefunden habe.

Bei den großen Providern ist das weiter kein Problem, man geht in den Shop, bekommt eine neue SIM-Karte und dann geht es wieder weiter.

Die bange Frage, wie das bei einem Selbstbedienungsprovider wohl funktioniert, kann ich Euch hier beantworten. Ich habe die Angaben zu den verlorenen SIM-Karten in einem Brief zusammengefasst und an Rapid-Mobil geschickt. In zwei Tagen bekam ich kostenlos zwei Ersatz-SIM-Karten. Bevor man sie in das Gerät steckt, muss man sie telefonisch aktivieren. Fertig!

Hier der Antwortbrief von RAPID-Mobil:

  • Tipp 1: Die Adresse ist RTK-Telekom, Baumgasse 60B, 1030 Wien. Telefon 0677-6004 1899
  • Tipp 2: Wenn ich eine SIM-Karte zum ersten Gebrauch öffne, schreibe ich mir alle Angaben, also Rufnummer, portierte Rufnummer, Pin, Puk, SIM-KartenNummer, Guthaben, Kundenkennwort in mein Notizheft OneNote (sehr empfehlenswert, insbesondere für schlampige Zeitgenossen wie ich es bin). Das Notizheft ist immer automatisch auch im OneDrive gespeichert, ist also auch am Handy und von anderen Geräten immer verfügbar.

 

 

Erste Erfahrungen mit Rapid Mobil und Wunschrufnummer

Es ist schon ein kleines Abenteuer, dass man nach mehr als 20 Jahren A1-Vertrag den Provider wechselt und noch dazu zu Rapid Mobil, einem “Selbstbedienungsprovider”, wechselt. Ob schließlich alles so wie früher ist, kann man ja beim Wechsel noch nicht wissen. Aber jetzt, nach den ersten Erfahrungen mit Rapid Mobil können wir sagen, dass mit kleinem Abstrichen alles bestens funktioniert und wir nicht im Geringsten daran denken, zurück zu A1 zu gehen. Wir, das sind Silvia, Florian und Franz.

Die Gründe

  • Der Preis
  • Gutes Netz (dort, wo wir bisher unterwegs waren)
  • schnelles Internet, das man durch ein Zusatzpaket noch beschleunigen kann
  • fördert den Nachwuchs bei Rapid
  • sympathisch, Andys Stimme meldet sich, wenn man gerade nicht erreichbar ist. Tolle Werbung für Rapid.
  • Flexible Handhabung (von anonym bis zu einem vertragsähnlichen Verhalten kann man sich seine eigene Arbeitsweise zurechtlegen)
  • Wenn Du nicht telefonierst, zahlst Du auch nichts (Rapid Heimvorteil Basic)
  • Wunschrufnummern mit Rapid-Bezug “1899”

Nachdem wir mit unseren Handies bereits alle unsere “wichtigen” Orte besucht haben, können wir berichten, dass es keine Unterschiede zum früheren Provider zu A1 gibt. Doch, einen: beim Schinaklwirt in Purgstall gibt es mit Rapid Mobil tadellosen Empfang (mit A1 ist in dieser Gegend kein Empfang). Aber das soll keine Wertung sein, das kann in einer anderen Gegend natürlich genau umgekehrt sein.

Unser Telefonierverhalten konnten wir auch überprüfen. Es gibt keine Überraschungen, bis auf den Umstand, dass Videofreaks am Handy doch sehr viel der “Heiterkeit” verbrauchen und sie mit den veranschlagten 3 GB für 30 Tage nicht durchkommen. Die Frage “Nachladen” oder “neues Paket laden”, haben wir zunächst mit “Nachladen” 1 GB um 3,90 Euro gelöst.

  • Silvia Seltentelefoniererin Rapid Mobil Basic
  • Franz Durchsnittstelefonierer Rapid Mobil Heimvorteil
  • Florian braucht mehr “Heiterkeit” Rapid Mobil Heimvorteil + Nachladen

Man soll nicht glauben, was es für einen tollen Werbeeffekt hat, dass sich Andy Mareks Stimme in verschiedenen Situationen meldet. Mehrmals hat man uns bereits über unseren neuen Provider gefragt.

Das beste, und unschlagbare Argument für Rapid Mobil ist aber, wenn mich jemand bei Saturn oder MediaMarkt wegen einer tollen neuen SIM-Karte anspricht – so geschehen heute beim Saturn am Columbusplatz. Wie kann man den sehr bemühten Verkäufer überzeugen, dass man nicht wechseln kann? Man zieht das Handy und zeigt ihm das Display. “RAPID” wird angezeigt! Dagegen haben auch die geschicktesten Verkäufer kein weiteres Argument.

Und was war der Grund für meinen Besuch? Ich will eine Rapid-Wunschnummer will aber gleichzeitig auch meine alte Nummer behalten. Das geht nur mit einem Dual-SIM-Handy. Mein Google Nexus ist ein gutes Gerät, ist aber schon zwei Jahre alt. Im Vergleich mit aktuellen Geräten zeigt es Schwächen bei der Batterie und Kamera und daher pilgere ich manchmal zum Saturn am Columbusplatz und mache mich mit meinem zukünftigen Gerät, dem Huawei Mate 9 vertraut. Es ist dort ausgestellt. Lagernd ist es nicht, denn es wird derzeit – wie mir ein Verkäufer erklärt hat – nur in “homöopatischen Mengen” geliefert. Aber das Gerät hat zwei SIM-Karten-Slots und einer davon wird durch meine zukünftige Rapid-Wunschnummer besetzt, damit ich die “Geschäftsbereiche” gut voneinander trennen kann. Ja, so einen Pensionisten reißt es herum!

Unsere Wunschrufnummern

Die Wunschnummern habe ich schon, denn die Endziffern entsprechen unseren portierten A1-Nummern und daher ist die Nummer leicht zu merken.

Zurück zu unseren Erfahrungen mit Rapid Mobil.

Abrechnung

Die Monatsrechnung Dezember 2016 umfasst zwei A4-Seiten, der Einzelgesprächsnachweis 11 A4-Seiten. Die Monatsübersicht schaut so aus:

Ich habe also die SIM-Karte mit 40 Euro geladen und dann ein Paket Rapid Mobil Heimvorteil mit 9,90 Euro gebucht. Man fragt sich, von wo die 1,367 Euro kommen! Das ist mit dem Einzelgesprächsnachweis rasch geklärt. Das sind jene Gespräche und Daten, die vor dem Kauf des Pakets verbraucht worden sind und dort mit dem Tarif Rapid Mobil Basic abgerechnet worden sind.

Ja, ich habe auch Dinge gefunden, die anders sind als bei A1:

Kein Versand mehrerer SMS gleichzeitig

Ich war es gewohnt, mehrere SMS gleichzeitig versenden zu können, indem ich eben zwei Rufnummern eingegeben habe. Das funktioniert nun nicht mehr. Einzeln ja, gleichzeitig nein. Schickt man dennoch an zwei Adressaten gleichzeitig, kommt zunächst verdächtig lang die Meldung “Wird gesendet”, aber nach einiger Zeit wird die SMS zu einer Fehlermeldung. Ein rotes Dreieck mit Rufzeichen zeigt an, dass ein Fehler vorliegt, gesendet wurde nichts. Der Grund ist nicht ganz klar, es muss nicht unbedingt am Netz liegen, es kann auch an der App liegen, die eben mit dem Netz nicht zusammenarbeiten kann. Das ist aber in Zeiten von Whats App & Co ein verschmerzbares Verhalten.

Manche Rufnummernschreibweisen werden nicht angenommen

Ich bekam einen Anruf mit der Mitteilung, dass mich eine Bekante nicht erreichen könne, die aber von früher (aus der Vor-Rapid-Mobil-Zeit) meine Rufnummer eingespeichert hatte. Hier hat mir die Rapid-Service-Line geholfen. Es hat einige Hin-Und-Her-Rufe und Tests benötigt, um den Fehler einzugrenzen. Die Dame, die mich erreichen wollte, ist sehr ordentlich, sie speichert alle Nummern mit vorangestelltem “43” für Österreich. Aber sie hat kein Pluszeichen “+” und auch keine zwei Nullen “00” davor stehen. Bei einem Ruf ins A1-Netz hat das kein Problem gemacht, die Nummer wurde trotzdem akzeptiert. Rapid Mobil (=T-Mobile) aber verweigert die Annahme der unvollständigen Nummer. Problem gelöst, meine Bekannte hat ihr Verzeichnis korrigiert.

Ich habe insgesamt fünf SIM-Karten in Verwendung, davon vier portierte Nummern und eine SIM-Karte für den Laptop. Ich lade alle Karten über eine SEPA-Lastschrift auf, wenn das Guthaben unter 15 Euro sinkt. Aber bei der Nummer von Florian funktionierte das nicht, dort bestand die Möglichkeit der SEPA-Lastschrift nicht, dort bot das Menü nur die Lademöglichkeit mit Kreditkarte an. Der erste Versuch einer Klärung über info{at}rapid-mobil.at brachte keine Lösung, die E-Mail-Anfrage wurde nicht beantwortet. Umso informativer war dann aber der Anruf bei der Hotline 0677 6004 1899. Die kompetente Dame hat den Fehler sofort erkannt: ich Esel habe beim Account von Florian fälschlicherweise mein eigenes Geburtsdatum angegeben.

Die bei der Registrierung erfolgte Abfrage beim KSV hat den Fehler erkannt, und daher wurde die Möglichkeit der Abbuchung vom Giro-Konto richtigerweise gesperrt.

Wie kann man das korrigieren? Das geht so: Eine E-Mail an den KSV mit der Fehlerbeschreibung ergibt, man möge ihnen einen Meldezettel senden. Das haben wir gemacht, darauf hin bekamen wir die Antwort:

Sehr geehrter Herr Fiala.
Wir haben uns mit HoT in Verbindung gesetzt und diese haben Ihre Stammdateneingabe laut Ihren Angaben berichtigt. Sie können nun die gewünschten Zahlungsmodalitäten auswählen.
Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Tatsächlich ist der Fehler behoben und Florian kann nun über eine SEPA-Lastschrift mit seinem Konto bezahlen.

Was kann man sich wünschen?

Wie schaut ein guter Vertrag aus? Für mich ist das ein solcher, bei dem man sich um nichts kümmern muss und unter konstanten Bedingungen telefonieren oder surfen kann. Rapid Mobil kann das; fast.

Seltentelefonierer und Kaum-Surfer wie unsere Silvia sind durch den Tarif Rapid Mobil Basic bestens bedient. Eigentlich telefonieren sie fast umsonst, weil sie keine Fixkosten bezahlen müssen.

Für mich als durchschnittlichen Telefonierer und Surfer ist das Paket “Rapid Heimvorteil” völlig ausreichend. Aber ich vermisse eine automatische Nachlademöglichkeit für ein Paket, denn derzeit muss ich nach Ablauf der 30-Tages-Gültigkeit des Pakets aktiv werden und durch eine SMS an 6023 mit dem Text “HEIM” das nächste Paket laden. Tue ich es nicht, ist es zwar zunächst auch kein Malheur, denn aufgrund der Aufladeautomatik ist das Handy immer geladen aber es wird auf Dauer deutlich teurer, weil man ohne Paket mit dem BASIC-Tarif unterwegs ist. *)

*) Das Paket wird automatisch geladen. Es steht zwar nirgendwo explizit aber es ist definitv so. Heute, 17.1. sind unsere Pakete ausgelaufen und automatisch war ein neues Paket aktiv. Alles in bester Ordnung, man muss nichts weiter tun.

Für Menschen, die Mehr “Heiterkeit durch Gigabyte” brauchen – wie etwa Florian, sollte es einen Tarif mit mehr MB geben, bei dem ein Nachladen des Datenvolumens während der Paketlaufzeit nicht notwendig ist, so wie das bei Hot schon der Fall ist. Das dortige Paket heißt HotFix Plus und bietet 6.000 MB Datenvolumen und kostet 13,90.

Kommt Zeit, kommt vielleicht Rapid Mobil Heimvorteil Plus, wer weiß?

Ansonsten, alles im “grünen” Bereich, die Reaktion der info-E-Mail-Adresse ist ausbaufähig. Aber das können durchaus Anlaufschwierigkeiten sein, die Hotline ist sehr informativ und freundlich.

Links

Rapid Mobil Rufnummernmitnahme

Rufnummernmitnahme, ein kleines Abenteuer

Nachdem Thomas es schon geschafft hat, seine alte Nummer zu Rapid Mobil mitzunehmen, startete ich das Projekt, die vier Nummern meiner Familie von A1 zu Rapid Mobil zu portieren.

Wer Kunde bei einem der großen drei ist (A1, Drei oder T-mobile), wird sich über den folgenden Text wundern, denn er wird bei einem Anliegen seinen Vertrag betreffend entweder die Hotline anrufen oder bei einem der Shops vorstellig werden.

Billigtelefonierer müssen aber bei solchen Dingen wie bei der Rufnummermitnahme (und auch bei anderen) mitarbeiten, denn irgendwo müssen die Preisdifferenzen auf der Einsparungsfront wieder erwirtschaftet werden. Die Schlüssel zu den Einsparungen sind: Vorkassa und Selbstverwaltung, daher keine Shops, kein Personal, alles macht der Automat.

Mein Weg schaute so aus:

Der erste Schritt war ein Besuch bei einem A1-Shop, denn A1 war mein früherer Anbieter. Dort beantragte ich die Rufnummernmitnahme für meine vier Rufnummern. Das hat nach 20 Minuten Wartezeit nicht funktioniert, ich musste am Nachmittag wiederkommen. Dann aber bekam ich vier doppelseitig bedruckte Blätter, darunter auch den so genannten Portierungskode.

Die weiteren Schritte erfolgten auf der Seite von Rapid Mobil:
https://www.rapid-mobil.at/rufnummernmitnahme.html. Laut Anweisung braucht man:

  1. das Handy mit eingelegter bisheriger SIM-Karte.
  2. die aktivierte Rapid Mobil SIM-Karte.

ad 1. Dieser Punkt dürfte entbehrlich sein, denn – sofern man nicht mehrere Handies zum Experimentieren hat – muss man ja die alte SIM-Karte aus dem Handy nehmen und die neue einsetzen, um Schritt 2 ausführen zu können, nämlich die SIM-Karte zu aktivieren.

ad 2. Wie aktiviert man eine SIM-Karte? Dazu legt man die Rapid Mobil SIM-Karte in ein Handy ein und tätigt einen Anruf oder sendet eine SMS oder öffnet eine Internet-Seite. Wenn man also probeweise irgendeine Nummer wählt, meldet sich die vertraute Stimme von Andy Marek und fordert zum Aufladen eines Guthabens auf. Die SIM-Karte ist mit diesem ersten Anmelden aktiviert.

Vor dem Portieren, Guthaben aufladen

Für den Portierungsvorgang ist kein Guthaben erforderlich. Dennoch ist es vorteilhaft, dass auf der SIM-Karte ein Guthaben aufgeladen ist, damit man nach der Portierung erste Versuche, wie Senden einer SMS oder Testanrufe tätigen kann. Vergisst man die Aufladung vorher zu machen hat man zwar eine portierte Nummer, muss sich aber erst eine Ladebon kaufen oder in der Webumgebung nach Überweisungsmöglichkeiten umschauen.

Man besucht den Menüpunkt “Guthaben” und erfährt dort die drei Aufladearten. (Ich habe die Reihenfolge geändert, weil sie so logischer ist:

  • ANONYM: mit Ladebon: man kauft im Fanshop einen Ladebon, rubbelt das Zahlenfeld auf und gibt die Nummer ein.
  • EINMALIG: mit Kreditkarte, Online-Banking: das ist eine einmalige Aufladung ohne Automatik. Das ersetzt den Ladebon, erzeugt aber eine Buchungszeile im Konto.
  • AUTOMATISCH: bei wenig Guthaben: bei Unterschreiten eines wählbaren Guthabenbetrags wird ein wählbarer Betrag vom Konto oder von der Kreditkarte aufgebucht. Diese Automatik stellt sicher, dass man immer ausreichend Guthaben auf der SIM-Karte hat.

Das Guthaben bleibt nach der Portierung selbstverständlich unverändert erhalten.

Erstes Login auf der Webseite

Jetzt loggt man sich auf der Seite https://www.rapid-mobil.at/login/ mit Rufnummer der neuen Rapid Mobil Karte und dem PUK-Code, der sich auf der scheckkartengroßen SIM-Karte befindet ein.

Damit man sich in Zukunft nicht mit diesen komplizierten Zahlen einloggen muss, kann man an dieser Stelle die E-Mail-Adresse bekanntgeben; muss man aber nicht.

Im weiteren Schritt wird man ermuntert, ein Paket zu kaufen aber das muss man nicht, man kann “Zur Startseite” zurück gehen. Auf diesem Weg wird man noch gefragt, ob man diese Einladungsseite zum Aufladen wieder sehen will, was man durchaus ablehnen kann. Man erfährt nach diesem Intermezzo, dass man kein Guthaben hat.

Klickt man jetzt auf “Rufnummernmitnahme” (rechts außen im Menü) erfährt man in einem roten Meldefeld, dass man sich über einen Link registrieren muss. 

Nach der Eingabe der persönlichen Daten (dieses Bildschirmbild fehlt hier) kann man wählen, ob man Werbezusendungen von der RTK oder von Rapid zugesendet bekommen will und ob man einen Eintrag im österreichischen Telefonbuch wünscht. Alle diese Boxen kann man getrost wegklicken oder eben auch nicht, sie sind optional und können auch später über die “Einstellungen” jederzeit geändert werden.

Jetzt wählt man das Netz, aus dem man die Nummer mitnehmen will, in meinem Fall “A1/B-Free” (erstaunlich, wie viele Netze es schon gibt).

Jetzt wird man gefragt, ob man bereits eine Bestätigung zur Rufnummernmitnahme hat oder nicht. Ja, das wurde bereits beim A1-Shop besorgt. Allerdings bin ich im Nahhinein im Zweifel, ob das der einfachste Weg war, denn man bekommt im Shop vier Zettel, die man erst einscannen muss, damit man an dieser Stelle weiterkommt. Besser dürfte es sein, die Rufnummenmitnahme telefonisch mit dem Kundenkennwort anzufordern, denn dann wird man wahrscheinlich ein PDF-Dokument zugesendet bekommen und erspart sich das Einscannen.

Es ist also wichtig, diese Portierungsdokumente in eingescannter Form zu haben, also als PDF-Dokument. Dann wählt man im folgenden Bildschirmbild die linke Seite mit dem aufgedruckten Text “Beispiel”.

Man wird jetzt aufgefordert, das Dokument mit der Bestätigung upzuloaden und erhält nach einer kleinen Wartezeit die Vollzugsmeldung:

Im folgenden Bild wird der Portierungscode bestätigt und man wird aufgefordert, über eine Checkbox den Portierungsauftrag endgültig an die RTK abzugeben.

Nachdem man auf “Portierung durchführen” geklickt hat, wird der Vorgang als abgeschlossen gemeldet:

Auf diesem Bild ist ein gelber Link “Rufnummer”, über den man den aktuellen Portierungszustand erfahren kann. Klickt man gleich drauf, bekommt man eine Meldung, dass der Vorgang im Gange ist. Nach einigen Minuten kommt dann die Meldung, wann voraussichtlich die Portierung erfolgen wird und die schaut so aus:

Kleiner Wermutstropfen: die Übertragung wurde am 12.12. beantragt und die Rückmeldung besagt, dass die Übertragung am 15.12. erfolgen wird. Dauert also einige Tage. Bis dahin kann man mit dem vorigen Provider weiter telefonieren, bis eben diese Ära abrupt beendet wird und man die alte SIM-Karte gegen die neue von Rapid Mobil tauschen muss, um wieder unter der portierten Nummer erreichbar zu sein.

(Bitte nicht vergessen, den alten Vertrag zu kündigen, das passiert – glaube ich – durch das Portieren allein nicht.)

Zwei SMS und eine Mail

Zum Abschied erhält man von A1 noch eine SMS (Bild links). Nach Aktivierung der Rapid Mobil SIM-Karte erhält man eine Willkommens-SMS mit Hinweisen (Bild rechts oben) und nach erfolgter Portierung eine Vollzugsmeldung (Bild rechts unten).

  

Gleichzeitig erhält man auf die eingetragene E-Mail-Adresse eine Portierungsbestätigung:

Login auf Rapid-mobil.at nach der Portierung

Nach der durchgeführten Portierung hat sich auch der Login auf der Seite https://www.rapid-mobil.at geändert. Es gilt nämlich nicht mehr die am SIM-Paket aufgedruckte Rufnummer (0677-…) sondern die portierte Nummer aus dem vorigen Netz.

Kleinigkeiten

  • Ich habe vergessen, vor der Portierung ein Guthaben aufzuladen. Das sollte man auf jeden Fall tun.
  • Nach der Portierung kann man sofort telefonieren. Was aber bei manchen Nummern passiert: SMS können nicht gesendet oder empfangen werden (oder beides). Das ist aber nur eine Frage von Geduld. Nach einiger Zeit 30-60 Minuten funktioniert auch SMS klaglos.

SMS an 6023

Man kann eine SIM-Karte von Rapid Mobil auch ganz ohne Internet bedienen. (Ausgenommen die hier beschriebene Rufnummernportierung) Die Ladefunktionen sind auch über SMS über die Nummer 6023 verfügbar, wobei der Text das Kommando ist (Groß-Kleinschreibung ist egal).

SMS an 6023

TEXT                 Wirkung
----------------------------------------------------------------
GUTHABEN             zeigt das Guthaben in Euro an

HEIM                 bucht das Paket Rapid Mobil Heimvorteil

DATA                 bucht das Paket Rapid Mobil Data

xxxx xxxx xxxx xxxx  lädt den Geldbetrag des Ladebons auf die SIM-Karte

Wer keine SMS mag, kann diese vier Funktionen auch mit Andy Marek besprechen, dessen Stimme sich bei Anruf an 0677-6023 meldet und durch einen Menüdialog führt.

Gutscheincode

Mit der ersten Inbetriebnahme der SIM-Karte erhält man eine SMS mit einem langen Code. Dieser Code ist ein 10%-Gutschein für einen Einkauf im Rapid-Fanshop. Man kann den Gutschein durch Vorweisen der SMS einlösen oder während des Bestellvorgangs im Online-Shop.

Wunschrufnummer

Wenn jemand ein neues (Telefon-)Leben auch mit einer neuen Telefonnummer beginnen will, der braucht sich um diese Portierungsprozedur nicht zu kümmen; für den ist die Rapid-Wunschnummer ein Gag.

Diese Nummer hat die Form

0677-1899-xxxx

Für Nicht-Rapidler wird die Besonderheit dieser Nummer klar, wenn man weiß, dass 1899 das Gründungsjahr von Rapid ist. Man kann diese Nummer sowohl im Fanshop in Hütteldorf (nicht in St. Pölten und im Stadion-Center) als auch über die Webseite buchen. Allerdings ist diese Seite nicht auf der sonst verwendeten Seite von Rapid Mobil zu finden*) sondern hier:

http://wunschrufnummer.skrapid.at/

Auf dieser Seite kann man prüfen, ob die gewünschte Nummer noch frei ist und kann sie gleich zur Abholung im Shop reservieren. Eine namentliche Registrierung ist erforderlich.

*) Der Grund dürfte sein, dass die Wunschrufnummer eine Besonderheit von Rapid Mobil ist und nicht durch die Standardanwendung von ventocom abgedeckt ist und daher getrennt programmiert werden musste.

Aber für jemanden, der schon 20 Jahre mit derselben Nummer erreichbar ist, sind neue Nummern eher keine Verlockung für einen Umstieg. Was aber möglich wäre, ist ein Handy mit zwei SIM-Karten wie zum Beispiel das für 22.12.2016 angekündigte Huawei Mate 9 um etwa 700 Euro. Starker Akku (4000mAh), 64GB RAM, Micro-SD-Karte, 20/8 MPx-Kamera, 2 SIM-Karten. Für etwas mehr Geld kann man dieses Handy auch im Porsche-Design bekommen. Es ist dann etwas kompakter, hat ein noch besseres Display und kostet genau doppelt so viel, nämlich 1.400,- Euro.

Aber mit so einem Dual-SIM-Gerät kann fast schon ein Doppelleben führen. Auf SIM1 erreicht man das Rapid-Universum und auf SIM2, der portierten Nummer, den Rest der Welt.

Formalitäten

                T-Mobile
                   |
              ventocom.at  
          +------+-------+-------------+   +--------Rapid
          |      |       |             |   |
Allianz-SIM  Hot(Hofer) Liwest(OÖ)  RTK-Telekom
                                         |
                                    Rapid Mobil

RTK Telekom und Service GmbH
(eine Tochtergesellschaft der Ventocom GmbH und der SK Rapid GmbH)
Baumgasse 60B
A-1030 Wien
Telefon: +43 (0) 677 6004 1899
E-Mail: info{at}rapid-mobil.at

Links

Rapid Mobil billig oder teuer?

Motive

Ich habe derzeit insgesamt fünf Nummern von Rapid Mobil in Betrieb; vier SIM-Karten zum Telefonieren und eine SIM-Karte für meinen Laptop. Eigentlich habe ich schon mit so einem Rapid-Tarif gerechnet als ich den Namen “Krammer” als Nachfolger von Rudi Edlinger gehört habe, aber ganz so einfach war die Umsetzung dieses Projekts offenbar nicht, denn vorher wollten die anderen Wiederverkäufer Allianz-SIM, Hot und Liwest bedient werden, bis schließlich auch Rapid an der Reihe war.

Mein Umstieg hat zwei Gründe: einerseits, weil es ein Beitrag ist, der unserem Verein, speziell dem Nachwuchs weiterhilft und anderseits weil ein langjährig aufgestauter Ärger über die Behandlung der Kunden durch A1 einen Wechsel notwendig gemacht hat. Während ein Neukunde mit Tarif-Zuckerln angelockt wird, bleiben die Altkunden an ihrem oft unzweckmäßigen Alttarif sitzen. Ja, es kommt einmal pro Jahr ein Angebot aber dieses Angebot lautet nicht: “Du bist schon 20 Jahre bei uns, wir geben Dir einen guten Tarif” – ohne weitere Hintergedanken, nein, der lautet “Du kriegst von uns ein Handy oder eine Gutschrift für Deine Treue” – aber mit dem unausgesprochenen Nachsatz, dass man sich dafür wieder für zwei Jahre bindet, oft ohne diesen Umstand der Bindung überhaupt explizit mitgeteilt zu bekommen. Man fühlt sich nicht gut behandelt.

Mit einer gewissen Erleichterung habe ich daher die Rufnummernmitnahme beim A1-Shop in der Favoritenstraße beantragt mit dem zuerst unverstandenen Bemerkung “Mein Präsident hat einen Handy Tarif und ich muss zu ihm wechseln.” Als ich dann erklärte, wer “mein Präsident” ist, war es meinem Betreuer klar, dass das ein zu starkes Motiv ist und er mich nicht wird halten können. Acht A4-Seiten bekam ich und damit ist die Rufnummernmitnahme sehr schnell über die Bühne gegangen.

[Über diese Rufnummernmitnahme berichten wir später. Der Dialog dazu ist sehr klar programmiert, es gab damit keine Schwierigkeiten.]

Anonym oder Registriert?

Bevor wir uns der Frage nach dem Preis widmen, sollte man festhalten, dass Rapid Mobil sehr universell ist. Man kann es völlig anonym betreiben oder – wem das wegen der Aufladerei über die Ladebons zu unbequem ist – einmalig oder automatisch von einem Konto oder einer Kreditkarte aufladen lassen.

Verwaltung einer Rapid Mobil Rufnummer

Es gibt keinen Shop, in dem man beraten wird*), in dem man irgendwas eingestellt bekommt. Man macht alles selbst über das Internet, über die Seite https://www.rapid-mobil.at/ oder über die SMS-Nummer 6023 oder über die Rufnummer 0677-6023. Wenn man nicht weiter weiß, hilft die Hotline +43 677 6004 1899 (Mo-Fr 07:00-18:00, außer Feiertage, kostenlos von der Rapid Mobil Rufnummer).

*) Der Mitarbeiter im Fanshop war sehr hilfsbereit. Er selbst hatte auch am ersten Verkaufstag eine Rapid-Nummer und hat über alle Fragen eines Einsteigers genau Bescheid gewusst. Aber er kann nicht aktiv in einen Handy-Vertrag eingreifen, so wie das bei einem der Handy-Shops der großen Betreiber der Fall ist.

Man muss sich im Klaren sein, dass eine Rapid Mobil SIM-Karte wie eine elektronische Geldbörse funktioniert; so etwas wie ein “Minus” gibt es nicht. Kein Geld in der Börse, kein Telefonieren. Man bezahlt im Voraus.

Man kann eine SIM-Karte über eine Webseite administrieren oder aber auch über das Handy, wenn auch über das Handy nur elementare Funktionen wie “Aufladen” oder “Guthaben abfragen” ausführbar sind; komplexere Funktionen wie etwa die Rufnummernmitnahme kann man nur über die Weboberfläche ausführen. Ohne Internet-Verbindung, kann man das Guthaben mit einer SMS an 6023 mit dem Text GUTHABEN oder mit einem Anruf an 0677-6023 kostenlos erfragen. Das Aufladen kann man ebenso bequem online durchführen oder aber man sendet den Auflade-Code per SMS an 6023 oder per Anruf an 0677-6023.

Anonymes Handy

Wer vollständig anonym telefonieren will, kann das mit Rapid Mobil tun. Die SIM-Karte bekommt man anonym im Shop, den Ladebon auch. Damit lädt man die “Handy-Geldbörse” auf. Man muss keinen Namen, keine Adresse, keine E-Mail angeben und kann dennoch alle angebotenen Tarife, auch die Pakete nutzen.

Aktivierung einer SIM-Karte

  • Man geht in den Rapid-Shop und besorgt sich eine Rufnummer. Wie weit man dabei eine besondere Nummer bekommen kann, habe ich nicht ausprobiert. Meine Nummern beginnen alle mit 0667-1898-887-xx. Wenn man eine Wunschnummer will (0667-1899-xxxx), kann man das ebenfalls im Fanshop erledigen oder man besuche die Seite http://wunschrufnummer.skrapid.at/ und prüft online, ob die Gewünschte verfügbar ist, reserviert sie und holt sie im Shop ab. Die SIM-Karte kann auch über die Webseite bestellt werden.
  • Wenn man anonym telefonieren will, besorge man auch gleich einen Ladebon, mit dem man später ein Guthaben auf die SIM-Karte aufbucht.
  • SIM-Karte in das Handy einlegen.
  • Einschalten und einige Augenblicke warten, es erscheint der Betreiber “RAPID”.
  • Jetzt irgendeine Nummer anrufen. Es meldet sich die Stimme von Andy Marek. Andy meint, es wäre kein Guthaben vorhanden.
  • Jetzt eine SMS an 6023 senden und als Text die Zahl eingeben, die man am Ladebon freigerubbelt hat.

Das war’s, man kann jetzt telefonieren. Und man telefoniert im Tarif Rapid Mobil Basic.

Das folgend Bild zeigt die Vorder- und Rückseite einer Rapid-SIM-Karte im Scheckkarten-Format (Erinnert sich noch jemand an die ersten Handies, in die man Karten mit diesem Format verwendet hat? Bild ist links wegen des Scannereinzugs verzerrt.) Das Login auf der Website ist die Rufnummer und Puk1.

Weniger anonymes Handy

Wem die anonyme Aufladung mit den Wertkarten-Bons nicht gefällt, kann einen Geldbetrag auch über ein Giro-Konto oder über eine Kreditkarte auf die SIM-Karte übertragen.

Weiters kann man veranlassen, dass immer bei Erreichen eines einstellbaren Minimums eine automatische Aufladung vom Konto oder von der Kreditkarte erfolgt.

Ist der Rapid-Tarif günstig?

Der Tarif von Rapid Mobil entspricht dem Tarif von Hot (Hofer) allerdings durch einige Rapid-Zuckerln angereichert, wie zum Beispiel die Ansagen von Andy Marek, die Wunschrufnummern 1899, den Rapid-Sticker bei jeder SIM-Karte, die Unterstützung der Rapid Nachwuchsmannschaften, Freikarten, 10%-Gutscheine und anderes. Hier einmal eine Kurzfassung der Eigenschaften:

Vorteile

  • keine Bindung
  • keine Nutzung -> keine Zahlung (Tarif Rapid Mobil Basic)
  • 30-Tage-Pakete für Mehrtelefonierer oder Surfer, nachladen mit Refill-Paketen
  • Anonymes Telefonieren möglich
  • automatisches Aufladen über Konto/Kreditkarte
  • Ankommende Rufe werden nicht verrechnet

Nachteile

  • Vorkassa. “Ohne Geld, ka Musi” Ist das Guthaben verbraucht, kann man nur mehr Notrufe tätigen.
  • Selbstadministration über Homepage
  • Keine automatische Buchung von Paketen möglich
  • Taktung 60/60, d.h. jeder Anruf kostet eine Minute, jede angefangene Minute wird als eine ganze Minute gezählt
  • Bezahlung über das Handy ist mit den aktuellen Angeboten einer Bankomat-SIM ist nicht möglich. Die Banken akzeptieren nur Handies der großen Betreiber (A1, Drei, T-Mobile). Dafür gibt es aber einen Workaround, den ich an Interessenten gerne weitergebe.  Es handelt sich um das Bezahlsystem boon, mit dem man auch mit der Rapid-SIM-Karte über das Handy bezahlen kann. -> Bericht (Test seit September im Gange; sehr zufriedenstellend)

Kostenbetrachtungen

Wer – so wie ich – jahrzehntelanger Kunde bei einem der großen Provider war und brav monatlich seine Rechnung bezahlt hat, ist dieser Umstieg eine ziemlich einschneidende Sache und man muss sich die Handhabung des neuen Tarifs genau anschauen, um nicht am Ende eventuell mehr zu bezahlen als vorher.

Auf den ersten Blick scheint alles vorteilhaft zu sein – aber schauen wir uns das im Detail am Beispiel November 2016 an, wie viel der Franz das Handy nutzt

  • Telefon: Im November notierte mein Handy knapp 300 Anrufe (abgehend und ankommend). Rechnen wir pro Anruf 2 Minuten, dann wären das bereits 600 Minuten. Allerdings ist das wahrscheinlich zu knapp bemessen, denn es gibt durchaus lange Telefonate darunter. Dazu kommt, dass jede angefangene Minute als volle Minute verrechnet wird. Also wird es “a bisserl mehr” sein.
  • SMS: ich komme im Monat im Schnitt auf 30 SMS, sagen wir maximal 100.
  • Daten: Ich brauche bei meiner Nutzung etwa 1500 MB Daten, denn etwa um den 20. eines Monats herum  meinte A1 ziemlich regelmäßig, man müsse meine Geschwindigkeit auf 64 kBit/s drosseln, weil mein 1.000-MB-Volumen verbraucht wäre.

Nehmen wir nun an, dass man seine Rapid-SIM-Karte aktiviert und ohne irgendein Paket zu buchen mit einem anonymen Ladebon auflädt, dann befindet man sich immer in der Betriebsart Rapid Mobil Basic, und diese kostet:

  • Telefon: 0,039 € pro Minute (Da in den FAQs von Rapid Mobil keine Unterscheidung zwischen ankommenden und abgehenden Rufen erfolgt, nehme ich an, dass die Gebühr in beiden Gesprächsarten gleich ist.)
  • SMS: 0,039 € pro SMS
  • Daten: 0,009 € pro MB

Das ergibt für mein (geschätztes) Benutzungsprofil

  • Telefon: 600 * 0,039 = 23,40 €
  • SMS: 100 * 0,039 = 3,90 €
  • Daten: 1500 * 0,009 = 13,50 €

Also Achtung, das sind im Summe 40,80 Euro pro Monat! Und die Gesprächsdauer habe ich mit 600 Minuten sicher noch zu kurz angenommen.

Und genau deshalb gibt es die Pakete. Das Paket Rapid Mobil Heimvorteil kostet 9,90, gilt für 30 Tage und bietet

  • Telefon: 1.000 Minuten
  • SMS: 1.000 SMS
  • Daten: 3.000 MB

Es ist geradezu auf mich zugeschnitten. Es bietet mir in jedem Bereich Reserven. Ist daher eine der drei Obergrenzen überschritten, wechselt man automatisch in den Tarif Rapid Mobil Basic oder man bucht neuerlich ein Paket Rapid Mobil Heimvorteil oder man füllt den zu knapp gewordenen Bereich (Gespräch/Daten) mit einem Refill-Paket um 3,90 € auf.

Es hat nur einen kleinen Haken: man muss sich darum kümmern, dass nach Verbrauch eines Pakets (entweder Überschreitung einer der drei Grenzen oder Ablauf der 30-tägigen Gültigkeitsdauer). Man muss ein solches Paket aktivieren, wenn man mit 9,90 € pro Monat auskommen will. Tut man es nicht, fällt man auf den Tarif Rapid Mobil Basic zurück, welches in meinem Fall etwa 40,- € pro Monat verschlingt.

“Aktivieren” bedeutet, dass vom bestehenden Guthaben, das man mit Ladebon oder mit Konto- oder Kreditkartenüberweisung auf die SIM-Karte übertragen hat, diese 9,90 € abgebucht werden und dann die versprochenen Volumina zum Verbrauch zur Verfügung stehen.

Was ist der Haken?

Der Unterschied zu einem Vertag bei A1 ist, dass bei A1 am Monatsende automatisch ein neues Paket gebucht wird, bei Rapid Mobil aber nicht. Diese Tarifierung von Rapid Mobil birgt die Gefahr, dass man vergisst, ein Paket zu buchen und dann wird’s bei größerem Gesprächsaufkommen teu(r)er.

Man kann zwar das Guthaben nach Unterschreiten eines wählbaren Betrags wieder mit einem wählbaren Betrag aufladen lassen aber damit wird nicht auch automatisch ein Paket gebucht und wenn man das Buchen des Pakets vergisst, entstehen höhere Kosten.

Was ist der Vorteil?

Wenn jemand – sagen wir – keine Daten benötigt und auch sonst ein Wenig-Telefonierer ist, dann kann er getrost auf die ganze Paket-Geschichte vergessen und mit dem Rapid Mobil Basic, mit automatischer Nachladung telefonieren und muss sich um nichts kümmern.

Beispiel, ein “Ohne-Daten-Wenig-Telefonierer” (mit klassischem Nokia-Handy) mit 100 Gesprächsminuten, 10 SMS und keinem Datenverbrauch:

  • Telefon: 100 * 0,039 = 3,90 €
  • SMS: 10 * 0,039 = 0,39 €
  • Daten: 0 €

kommt billig weg. Und auch wenn er doppelt so viel telefoniert, kommt er mit 10 € pro Monat aus.

Der Mehr-Telefonierer ist aber gefordert, wenn er sparen will. Sparen kann er nur durch Buchen eines Pakets. Und dieses Buchen erfordert eine Aktivität durch den Benutzer und ein laufendes Beobachten des Guthabens. Sind die 30 Tage vorbei, oder ist das Paket aufgebraucht, muss man ein neues Paket buchen. Tut man es nicht, freut sich Rapid Mobil, weil für dieselbe Leistung deutlich mehr zu bezahlen ist.

Wenn er darüber hinaus das Handy einmal längere Zeit nicht benutzt, dann fallen keine Kosten an.

Leider stehe ich erst am Anfang des Telefonierens mit Rapid Mobile und kann noch nicht sagen, ob man beim Verbrauchen eines Pakets mit SMS erinnert wird. Vermutlich aber schon.

Der Tarif Rapid Mobil ist günstig aber man muss “mitarbeiten”. Man muss – wie bei einem Münzfernsprecher – vorher Geld aufladen, bevor man telefonieren kann. Und wenn es wirklich günstig sein soll, muss man sich um die Buchung eines Pakets kümmern, das passiert nicht automatisch.

Was mich stört

Mich stört, dass es nicht möglich ist, nach Verbrauchen eines Pakets automatisch durch eine Belastung des bestehenden Guthabens ein weiteres, gleichartiges Paket zu buchen. Und was nicht automatisch geschieht wird gerne vergessen. Wir haben offenbar gerade das (unausgesprochene) Geschäftsmodell entdeckt. Und daher wird dieser Wunsch nach einer Paket-Nachlade-Automatik nicht erfüllbar sein. Technisch-administrativ wäre eine solche Paket-Nachlade-Automatik sicher kein Problem.

Billig oder teuer?

Wer wenig telefoniert, wird sich über Rapid Mobil Basic freuen, denn wenn er das Handy nicht benutzt, dann zahlt er auch nichts.

Wer mehr telefoniert und surft, wird sich mit den Paketen anfreunden.

Wenn jemand wirklich viel telefoniert oder viel surft, dann muss er eben nach Verbrauch eines Pakets vorzeitig ein weiteres buchen.

Ob der Tarif im Vergleich mit allen anderen Billiganbietern der billigste ist, habe ich als Rapidler nicht untersucht; billiger als mein gebundener A1-Vertrag ist dieser Tarif auf jeden Fall.

Dass man für billigeres Vieltelefonieren bewusst ein Paket buchen muss, ist zwar ein gewisser Verlust an Bequemlichkeit, anderseits hat man dadurch eine implizite Kostenkontrolle, denn anders als einem A1-Vertrag gibt es bei Rapid Mobil kein “Minus”.


Webseitenfunktionen

Ohne Anmeldung http://rapid-mobil.at/

Mit Anmeldung http://rapid-mobil.at/selfcare/ (Seiten nur erreichbar, wenn man eingeloggt ist)

Die Tarife

€ pM   Min   SMS    MB 

9,90  1000  1000  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil
5,90  ----  ----  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil-Data
9,90   200   200   200         Rapid Mobil Roaming (EU-Länder+NOR,LIE,ISL)
2,00                   100MB/s Rapid Mobil LTE-Speedpaket
3,90   300   300               Rapid Mobil Refill-Paket
3,90              3000  50MB/s Rapid Mobil Refill-Paket Daten
 
€ pM €/Min €/SMS  €/MB
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
2,00                    21MB/s Rapid Mobil Basic Speed Paket

Links

Erste Erlebnisse mit Rapid-Mobil

Seit Michael Krammer Präsident geworden ist, warte ich auf diesen Tarif. Eigentlich hätte ich schon längst auf irgend einen anderen der sonstigen Billigtarife umsteigen können, aber treu, wie Rapidler nun einmal sind, habe ich in meinem bisherigen Vertrag ausgeharrt.

Dieser “Vertragsstarre” ist jetzt vorbei und ich habe bereits fünf SIM-Karten (Preis 2,90 -10% für Mitglieder) und einen 10-Euro-Ladebon zum Testen aus dem Fanshop geholt. Der sehr kompetente Fanshop-Verkäufer hat sein Handy schon unter Rapid-Mobil in Betrieb und hat mir erste Tipps gegeben; ich ihm auch, denn wenn jemand den Fanshop betritt, der nicht weiß, dass es hier einen Rapid-Tarif gibt, wird nicht unbedingt darauf aufmerksam. Aber daran würde man arbeiten, hat er mir versichert.

rapid-mobil-sim

Mein erstes Gerät, das ich umstellen wollte, ist mein PC. Dazu braucht man keine Rufnummer, keine Gesprächsminuten und keine SMS sondern nur einen Datentarif. Eine Rufnummer hat die SIM-Karte trotzdem aber die braucht man nicht. Über eine Nummernportierung berichten wir später.

Also schiebt man die SIM-Karte laut Anleitung in den dafür vorgesehenen Schlitz und siehe da, es meldet sich bereits das Netz RAPID aber es gibt keine Verbindung; klar, ich habe ja auch noch keine Münzen eingeworfen.

Für diesem (Sonder)fall eines Tablets ist der Text in der Beschreibung falsch, denn dort steht sinngemäß, man solle die SIM-Karte in das Handy stecken und dann die Nummer 0677-6023 rufen, was in diesem Fall nicht geht, weil es ein PC und kein Handy ist.

Gut, schauma online.

Ja, und dort geht das dann auch, denn man kann sich mit drei verschiedenen Verfahren anmelden (https://www.rapid-mobil.at/login/):

  • mit Einmal-Code
  • mit E-Mail
  • mit PUK-Code

In diesem Fall des erstmaligen Einloggens ist der PUK-Code die richtige Wahl. Der PUK-Code steht auf der bankomatkartengroßen SIM-Karte. Man gibt die Rufnummer, dann diesen PUK und man ist eingeloggt.

Unter “Guthaben” sieht man, dass man Guthaben auf drei Arten aufladen kann:

  • bei wenig Guthaben
  • mit Ladebon
  • mit Kreditkarte, Online Banking

Da ich einen Ladebon mitgebracht habe, verwende ich die zweite Möglichkeit. Ein Ladebon ist anonym, es gibt keinen Konto- und auch keinen Kreditkartenzugriff (wenn das wer nicht will).

In dem Dialog “mit Ladebon” gibt man ein:

  • Telefonnummer
  • Telefonnummer (muss man wiederholen)
  • Ladebon-Code
  • Aufladen klicken
  • ladebon1
  • Auf “Aufladen” klicken.
  • ladebon

Das war’s, und schon verbindet sich am PC die SIM-Karte mit dem Netz. Bingo!

Ich rufe probeweise die Seite meiner Bank auf, und schon kann man auf der Seite “Verbrauch” sehen, dass 6.5 MB verbraucht worden sind. Auf der Seite “Guthaben” sieht man , dass der Kontostand 9,94 Euro beträgt. Der Aufruf der Seite hat also 0,06 Cent gekostet.

Und welcher Tarif wurde angewendet? Ganz einfach, es ist Rapid Mobil Basic. Dieser Tarif kommt immer dann zu Anwendung, wenn kein besonderes Paket gebucht wurde.

Für mein Tablet bedeutet dieser Tarif Rapid Mobile Basic

  • 0,039 € pro Minute und pro SMS (trifft bei einem Tablet nicht zu)
  • 0,09 € pro MB

Da am Tablet kein Telefonieren möglich ist, bleibt allein der Datentarif, also 9 € pro Gigabyte.

Wann wird man diesen Tarif Rapid Mobil Basic verwenden?

Ich denke, dass meine Anwendung am Tablet ganz gut zu diesem Tarif passt. Meist habe ich ja eine WLAN-Verbindung und brauche das Mobilfunknetz nicht. In den wenigen Fällen, wo es kein WLAN gibt, zahle ich mit diesem Tarif.

Wenn ich aber weiß, dass ich mit dem PC längere Zeit ohne WLAN auskommen muss, würde ich ein Datenpaket buchen. Das gilt dann für 30 Tage (und nicht für einen Kalendermonat, was unpraktisch ist).

Zufällig stellen wir uns gerade heute für die Karten für die Weihnachtsfeier an. Au Erfahrung weiß ich dass in der Kälte vor dem Stadion das Arbeiten mit dem PC nicht sehr lustig ist. Aber heuer ist alles anders, denn Andy Marek hat uns zugesagt, dass wir die Nacht in eine geheizten Raum verbringen können. Und das ist fast genau so gut wie zu Hause. Dazu ist ein Paket sehr praktisch, weil man voraussehen kann, man in dieser Nacht schon auf 1 GB Datenvolumen kommen kann. Im Tarif Basic kostet das immerhin 9 Euro. Bucht man dagegen das Datenpaket Rapid Mobil Heimvorteil Data, bezahlt man 5,90 €. Das Paket gilt für 30 Tage und bietet 3 GB Daten mit 50 MBit/s.

Wenn also dieses Paket nicht aktiviert ist, bucht das System nach dem Tarif Basic, aktiviert man ein Paket, wird der Paketpreis vom bestehenden Guthaben abgebucht und man verfügt über eine größere Datenmenge zu einem günstigeren Preis.

ladebon2

Um ein Paket zu buchen, loggt man sich ein und aktiviert das entsprechende Paket. Fertig. Im Bild oben sieht man, dass das der Basic-Tarif aktiv ist (unten, gelb) und man einen der beiden anderen Tarife buchen kann, in diesem Fall Rapid Mobil Heimvorteil Data um 5,90.

Man wird gefragt, ob es um 2,- € ein bisschen schneller sein darf.

mobil00

…und wie man bezahlen will. Entweder man bezahlt mir dem vorhandenen Guthaben oder man hinterlegt eine Zahlungsart.

mobil01

Bei der zu hinterlegenden Zahlungsart werden bei Erreichen einem Minimum von 2,- € 6,- € aufgebucht. Diese Zahlenwerte kann man in den Einstellungen ändern.

mobil02

Wie bezahlt man? Entweder mit dem bestehenden Guthaben oder mit Bankeinzug oder Kreditkarte.

mobil03

Ich wähle SEPA und gebe die IBAN des Kontos an. Dann präsentiert sich dieser Menüpunkt so:

mobil05

Über den Punkt “Ändern” kann man diese Zahlenwerte und das Konto ändern.

Es ist jetzt ungefähr 2:00 und ich habe ca. 400 MB verbraucht und bis am Morgen werden es wohl noch einige 100 MB werden. Der Paket-Tarif ah sich schon ausgezahlt.

mobil06

Ich werde in einigen Tagen über die Rufnummernportierung und die Rapid-Wunschnummer berichten. Die Wunschnummer ergibt für mich nur dann einen Sinn, wenn man ein Handy mit zwei SIM-Kartenplätzen besitzt, weil ich meine bestehende Nummer jedenfalls behalten will.

Jeder, der eines der  Heimvorteil-Pakete benutzt, kann pro Saison zwei Freikarten für bestimmte Spiele erwerben:

https://www.rapid-mobil.at/heimvorteil_detail.html#Gratistickets

mobil07

Die Tarife

€ pM   Min   SMS    MB 

9,90  1000  1000  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil
5,90  ----  ----  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil-Data
9,90   200   200   200         Rapid Mobil Roaming (EU-Länder+NOR,LIE,ISL)
2,00                   100MB/s Rapid Mobil LTE-Speedpaket
3,90   300   300               Rapid Mobil Refill-Paket
3,90              3000  50MB/s Rapid Mobil Refill-Paket Daten
 
€ pM €/Min €/SMS  €/MB
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
2,00                    21MB/s Rapid Mobil Basic Speed Paket

Dieser Rapid-Tarif entspricht im Wesentlichen dem Hot-Tarif. Aber der Vorteil für Rapid-Anhänger sind die vielen Kleinigkeiten wie zum Beispiel, Wunschrufnummer, die Folie mit Rapid-Logo, die Freikarten und die Förderung der Nachwuchsmannschaften aus Gewinnen aus diesen Verträgen.