0677-1899 5070

Na, wenn das kein Gewissenskonflikt ist!

Meine Handy-Rufnummer gehört zu den Methusalems dieser Nummern. Unsere Festnetznummer der 80er-Jahren war 01-604 5070. Sehr schön! Man wusste damals, dass es sich um eine Rufnummer aus dem 10. Bezirk handelt. Beim Entstehen des GSM-Netzes, kaufte ich bei A1 die Wunschnummer 0664-101 5070 (in Anlehnung an meine Festnetznummer) und da in der Funkwelt jeder sein eigenes Telefon mit sich herum trägt, auch gleich die folgenden Nummern für die ganze Familie, also -5071, -5072, -5073. Billig war das damals nicht.

Und jetzt gibt es Rapid-Wunschrufnummern! Aber wer will schon zwei Handys mit sich herumtragen? Was tun?

Glücklicherweise hat mein (an sich sehr gutes) Google Nexus drei gravierende Mängel und daher wartet es schon länger auf einen Nachfolger.

  • Bei intensiver Nutzung muss es in den Mittagsstunden ans Ladegerät.
  • Die Kamara ist bei schwachen Lichtverhältnissen unbrauchbar.
  • Das Betriebssystem wird nach der Version 6.0.1 von Google kein weiteres Update mehr erhalten.

Nicht nur, dass die chinesische Handy-Schmiede Huawei neuerdings durch tolle Geräte von sich reden macht, die Huawei-Geräte verfügen meist über zwei SIM-Karten. Das neue Mate 9 hat es mir überhaupt angetan! Es verfügt über ein exzellentes Dual-Kamerasystem von Leica das zu den besten verfügbaren Handy-Kameras gehören soll. Der Akku ist mit 4.000 mAh mehr als doppelt so groß wie der des Nexus. Und so präsentiert sich das Huawei Mate 9:

Das Großformat ist praktisch. Man kann das Gerät nicht so leicht übersehen und man kann eventuell auch ohne Brille etwas erkennen. Wenn man die mitgelieferte Schutzhülle verwendet, ist die Farbe ziemlich egal. Das Gerät hat keinen Deckel, die SIM-Karten stecken in einem Schlitten, der mit einem mitgelieferten Stichel (oder mit einer Büroklammer) geöffnet wird. Praktischerweise kann man den Stichel auf den Schlüsselbund fädeln. Ein Schlitten kann entweder mit zwei SIM-Karten oder mit einer SIM-Karte und einer Micro-SD-Karte bestückt werden. Das Handy hat 4GB RAM und 64GB Programm/Datenspeicher. Nach der Installation von 110 Apps sind noch 45 GB frei. Preis 645,- Euro bei Universal Versand.

Ich musste einige Wochen auf  mein Gerät warten, aber am Valentinstag ist es angekommen und ich bin ab sofort mit zwei Nummern “online”:

0664- 101 5070
0677-1899 5070

Ziemlich verrückt! So, jetzt habe ich zwei Rufnummern auf einem Handy – und keiner ruft an!

Zur Sicherheit habe ich auch einen Nummern-Vorrat der 507*-Nummern für weitere Anwendungen.

Die Übertragung der Daten vom NEXUS zum Huawei war ein Vergnügen. Ein von Huawei automatisch aufgerufenes Programm bot an, alle Programme des alten Handy auch am neuen zu installieren. Nach der Beantwortung einiger Fragen, wurden etwa 30 Minuten lang am Mate 9 alle Programme installiert, die am Nexus gefunden wurden. Danach verhielt sich das Mate 9 wie vorher das Nexus.

Wie das nur enden wird: für April kündigt Huawei bereits das Mate 10 an obwohl das Mate 9 im Februar teilweise noch nicht lieferbar war. Ganz schön anstrengend, wenn man da mithalten will.

Rapid-Wunschrufnummer für Christian***)

Genau wusste ich nicht, was mich erwartet, als wir uns mit Christian zu einem “IKT-Treffen” in der Rekordmeisterbar*) trafen. Christian hat die EwkiL-Berichte über Handies**) studiert und als “Extrem-Grüner” ist er dem Trend zu Rapid-Mobil gefolgt und hat sich als Wunschnummer die Postleitzahl seines Heimatortes gewählt. Ich sollte ihm die Software hinter dem Handy vorstellen aber wir beschränkten uns auf die Installation der SIM-Karte.

Christian hätte meine Hilfe gar nicht gebraucht; er ist zwar kein Technik-Freak aber mein Eindruck ist, dass für ihn und uns das Treffen an sich wichtiger ist als das jeweilige Thema. Wir freuen uns daher jetzt schon auf unsere nächste IKT-Session (oder doch vielleicht Rapid-Session).

Was mich überrascht hat, war, dass ein eher klassischer Telefonierer gleich vier Handies betreibt. Die neue Rufnummer sollte mit einem Windows Phone verbunden werden. Nachdem wir das “Special-Service” der Rekordmeisterbar, ein USB-Ladekabel, in Anspruch genommen haben, um das Handy zu beleben, (in einem Lokal im 3. Bezirk wird dafür schon ein Euro verrechnet, wie wir gestern in “Wien Heute” erfahren haben) dauerte die Aktivierung der Rufnummer etwa eine Minute. Man braucht eine Schere zum Aufschneiden des SIM-Karten-Pakets, einen 10- oder 20-Euro Ladebon. SIM-Karte einlegen, SMS mit der Ladebonnummer an 6063 senden, telefonieren! Mit Gutscheincode Rabatt beim nächsten Einkauf im Fanshop einlösen.

Anonyme SIM, anonymes Handy

Diese unkomplizierte Art zu telefonieren erinnert uns an die derzeitigen Pläne des Innenministers, dieses anonyme Telefonieren zu verunmöglichen.

Ich frage mich, wie man dann die bereits jetzt im Umlauf befindlichen anonymen SIM-Karten behandeln wird. Wird man sie bis zur Identifikation des Eigentümers sperren? Wenn man das nicht tut, werden sie dann zu begehrten Objekten werden? Begehrt, wie ein gestohlenes Handy? Wird man ihnen ein Ablaufdatum verpassen, bis zu dem man sich identifizieren muss?

Auch wenn man eine anonyme SIM-Karte benutzt, kennt der Netzbetreiber auch immer die IMEI-Nummer des Handys. Das wissen wir spätestens seit dem “SIM-Karten-Jongleur” KHG. Wenn man daher das Handy selbst gekauft hat, kann man aufgrund der IMEI-Nummer den Eigentümer feststellen.

So wirklich anonym wird es daher erst, wenn mit einer anonymen SIM und mit einem anonymen Handy telefoniert wird. Und ein Handy, dessen IMEI-Nummer nicht (sinnvoll) rückverfolgbar ist, ist vielfach ein gestohlenes.

Wir können gespannt sein, ob es diesen Markt anonymer SIMs und Handies in Zukunft noch geben wird.

Valentinstag im Fanshop

An diesem Tag konnte man sich im Fancorner das tolle Bild “Alle Gemeinsam. Jetzt erst recht” und das Bundesliga-Journal 2017 abholen. Obwohl das Bild erst im Großformat so richtig zur Geltung kommt, bekommen die Mitglieder von EwkiL:Rapid das Bild in einer A5-Version gemeinsam mit der Fanklubkarte mit der Post.

Gleichzeitig mit unserem “IKT-Gipfel” in der Rekordmeisterbar verteilen im Fanshop Stefan Schwab und Mario Sonnleitner Rosen an die Besucherinnen.

Natürlich war W24 auch dabei und das erinnerte uns, dass die Saison wieder voll Fahrt aufgenommen hat und man sich das Video der letzten Woche anschauen sollte:

Rapid-Viertelstunde vom 10.2.

  • Das Wiener Derby
  • Jetzt erst recht!
  • Der SK Rapid unterstützt die Vienna
  • Fußballkongress im Allianz Stadion
  • Rapid stellt eigene Startseite vor
  • Dietmar Kühbauer im Interview mit Gunther Schmidek
  • Link zum Video

Nachtrag

Bei den Links zum Wiener Derby ist nun auch die gescannte Stadionzeitung dazu gekommen. Danke Christoph! Und so findet man die Stadionzeitung: http://ewkil.at/Kalender.aspx -> Februar 2017 ist aufgeschlagen

*) Die Rekordmeisterbar…
…sollte für Rapid-Fanklubs zu einem fixen Treffpunkt werden, denn wir hatten dort wirklich viel Platz. Das Essen war wirklich ausgezeichnet.

**) Berichte über Rapid-Mobil

***) Ein Abo-Kollege auf der Ost. Name geändert.

Ferencváros am Fernseher

So ein Providerwechsel ist für viele ein abschreckendes Abenteuer. *)

Aber das aktuelle Angebot von Rapid Mobil, dass man das Spiel gegen Ferencváros und später auch viele weitere Rapid-Spiele mit der Rapid Mobil SIM-Karte wird exklusiv sehen können, ist schon ein sehr starkes Motiv, den Wechsel zu wagen. *)

So ein Handy ist aber für das Betrachten eines Fußballspiels eher ein Behelf; speziell für jemanden in meiner Altersstufe, der in jeder Jackentasche ein Brille mit sich herumträgt. Ich will daher das

Rapid-Ferencváros am Fernseher

sehen!

Und das ist überhaupt kein Problem! Na ja, ein bisschen Technik braucht man dazu und dann ist man dabei. Ich zeige Euch meine Lösung, die ich manchmal beim Beamen des Handy-Displays benutze, die sich aber für den Fernseher genau so gut eignet.

Wie verbindet man also Handy und Fernseher?

Man braucht kein Kabel, das geht heute über WLAN und mit einem Adapter, der an den Fernseher angeschlossen wird. Der Adapter erzeugt eine WLAN-Wolke, zu der sich das Handy verbindet und zu der es dann das eigene Bildschirmdisplay überträgt. Die Technologie heißt Miracast und es gibt zahlreiche Implementierungen dieses Verfahrens.

Vorgangsweise

Ich kaufte mir einen Microsoft Wireless Display Adapter um etwa 50,- Euro. Es gibt den Adapter bereits als Version 2.  (Meiner ist noch die Version 1.)**)

Das Ding ist völlig frei von irgendwelchen Einstellungen. Es hat einen USB-Stecker und einen HDMI-Stecker. Beide müssen am Fernseher angeschlossen sein. Der USB-Stecker ist lediglich die Spannungsversorgung. 

Man steckt also beide Stecker an

und schaltet am Fernseher die Quelle des Fernsehers auf den gewählten HDMI-Eingang und sieht dort folgendes Bild:

Jetzt gehen wir zum Handy. Ich habe einen Android-Typ Version 6.1 (ältere Versionen vielleicht nur über die Einstellungen, siehe weiter hinten) und da geht das so:

Man geht in die Schnelleinstellungen (Von oben nach unten wischen) und wählt dort das Symbol “Übertragen”:

Je nachdem, ob man sich in der Nähe des Fernsehers befindet oder etwas weiter weg, sieht man entweder “Keine Geräte verfügbar” oder “MicrosoftDisplayAdapter C0”. Klickt man das an, kommt “Verbindung wird hergestellt” und “Verbunden”. Schließt man dieses Fenster, sieht man in den Schnelleinstellungen, dass die Verbindung als aktiv gemeldet wird.***)

Am Fernseher ist bereits das Handy-Display zu sehen. Man dreht am Handy auf Breitbild und wählt irgendeine Seite, zum Beispiel jene, bei der auf der Rapid-Homepage das Spiel gegen Ferencváros angekündigt wird und man ist schon dabei in Full-HD.

Die Adresse, auf der die Übertragung zu sehen sein wird ist:

http://skrapid.at/live

Wer es also bis Mittwoch schaffen will, das Spiel am eigenen Fernseher mitzuverfolgen, kann sich (Links weiter hinten) noch einen Miracast-Adapter besorgen und natürlich eine Rapid Mobil SIM-Karte.

Alle Rapid Mobil User erhalten vor dem Spiel eine Erinnerungs-SMS mit einem Code, mit dem man den Live-Stream abrufen kann.

Noch bis Dienstag 15:00 kann man eine SIM-Karte kaufen, mit der man nach der Aktivierung am Mittwoch den Stream abrufen kann. Natürlich hat man damit zunächst eine neue Rufnummer aber es ist überhaupt kein Problem, die alte Nummer zu Rapid Mobil zu portieren.


*) Ich selbst bin seit mehr als 20 Jahren bei A1, habe aber den Umstieg in keiner Weise bereut. In ein-zwei Tagen ist die Sache erledigt und das Handy meldet sich mit “RAPID” und Andy Marek führt durchs Programm! Und die Nummer kann gleich bleiben. Wer sich über den Umstieg auf Rapid Mobil informieren möchte, dem kann ich gerne über unsere Erfahrungen bei einem Bier berichten. Mail am franz[at}fiala.cc.

**) Bezugsquellen

Hinweis: Man sieht, dass sowohl der HDMI-Stecker als auch der USB-Stecker in einem Gehäuse untergebracht ist, das in manchen Situation störend sein kann. Ich habe mir daher eine kurze HDMI-Verlängerung besorgt, die schlank genug ist, um auch in beengten Verhältnissen angesteckt werden zu können. Man sieht diese Verlängerung auch in dem Bild mit dem am Fernseher angesteckten Adapter.

***) Konfiguration über “Einstellungen”
Ohne die Schnelleinstellungen geht man in die Einstellungen->Display->Übertragen (ganz unten) und kann diese Schritte ebenso durchführen. Mein Netz “Mustafa_2.4GHz” ist eigentlich ein Tarnname, damit man aufgrund des Namens keinen Zusammenhang zur Wohnung herstellen kann. Wir wohnen in einer Gasse mit hohem Ausländeranteil und ein “Mustafa” fällt hier weniger auf als ein “Franz”.

Grün-weiße Hochzeit

Die Vermarktung “der Röhre” nimmt Fahrt auf. Die Rapid-Hospitality-Seite bietet alle Arten von Eventmöglichkeiten an. Zahlreiche Weihnachtsfeiern, hauptsächlich der Rapid-Partner, haben im Vorjahr einen Höhepunkt gesetzt und heuer geht es munter weiter. Sogar der Blindenball, bisher immer in den Räumen des Louis-Braille-Hauses veranstaltet, findet heuer erstmals bei Rapid statt.

Und nicht mehr nur Rapid allein bewirbt die beiden Ebenen in “der Röhre”, auch die Hochzeitsindustrie ist auf den grün-weißen Event-Express aufgesprungen.

Hochzeitslocations

Zwar hat “die Röhre” es noch nicht in die Liste der 764 Hochzeitslocations in Österreich geschafft (davon 184 in Wien und 2 in Penzing, angeboten von Hochzeit.click) aber das kommt sicher noch.

Auf Hochzeits-location.info kann man sich das Stadion europaweit aussuchen. Der Bericht der Seite “Heiraten im Fußballstadion” vom Vorjahr hat aber das Allianz-Stadion (und das Wörthersee-Stadion und Reichshofstadion in Lustenau) bereits im Angebot. Diese Webseite listet 1742 Hochzeitslocations auf, aber da die Seite eher deutsche Hochzeiter anspricht, findet man nur das Grundig-Stadion (Nürnberg), Essen Stadion und Sparda-Bank-Hessen-Stadion.

Man kann auch eine eigene Location eintragen; hier könnte sich Rapid bekannt machen.

Hochzeit bei Rapid

Sandra Abid

Die Weddingplanerin Sandra Abid bietet Deine Rapid-Hochzeit an (Preise bitte anfragen bei abid{at}hochzeitstraeumerei.at).

Hochzeit und Party

Bei HochzeitUndParty gibt es bereits ein Plakat mit Details zum Angebot:

Eine Rapid-Hochzeit kostet zwischen 735,- und 1890,- Euro, vorgestellt in deren Facebook-Seite (gepostet von Fritz Amon).

Und für die Oldies unter den Fans wird es wohl auch eine Silberne oder Goldene Hochzeit sein können.

Links


Einige Links waren in den heutigen Nachtstunden nicht erreichbar. Man muss Geduld haben.

Erste Erfahrungen mit Rapid Mobil und Wunschrufnummer

Es ist schon ein kleines Abenteuer, dass man nach mehr als 20 Jahren A1-Vertrag den Provider wechselt und noch dazu zu Rapid Mobil, einem “Selbstbedienungsprovider”, wechselt. Ob schließlich alles so wie früher ist, kann man ja beim Wechsel noch nicht wissen. Aber jetzt, nach den ersten Erfahrungen mit Rapid Mobil können wir sagen, dass mit kleinem Abstrichen alles bestens funktioniert und wir nicht im Geringsten daran denken, zurück zu A1 zu gehen. Wir, das sind Silvia, Florian und Franz.

Die Gründe

  • Der Preis
  • Gutes Netz (dort, wo wir bisher unterwegs waren)
  • schnelles Internet, das man durch ein Zusatzpaket noch beschleunigen kann
  • fördert den Nachwuchs bei Rapid
  • sympathisch, Andys Stimme meldet sich, wenn man gerade nicht erreichbar ist. Tolle Werbung für Rapid.
  • Flexible Handhabung (von anonym bis zu einem vertragsähnlichen Verhalten kann man sich seine eigene Arbeitsweise zurechtlegen)
  • Wenn Du nicht telefonierst, zahlst Du auch nichts (Rapid Heimvorteil Basic)
  • Wunschrufnummern mit Rapid-Bezug “1899”

Nachdem wir mit unseren Handies bereits alle unsere “wichtigen” Orte besucht haben, können wir berichten, dass es keine Unterschiede zum früheren Provider zu A1 gibt. Doch, einen: beim Schinaklwirt in Purgstall gibt es mit Rapid Mobil tadellosen Empfang (mit A1 ist in dieser Gegend kein Empfang). Aber das soll keine Wertung sein, das kann in einer anderen Gegend natürlich genau umgekehrt sein.

Unser Telefonierverhalten konnten wir auch überprüfen. Es gibt keine Überraschungen, bis auf den Umstand, dass Videofreaks am Handy doch sehr viel der “Heiterkeit” verbrauchen und sie mit den veranschlagten 3 GB für 30 Tage nicht durchkommen. Die Frage “Nachladen” oder “neues Paket laden”, haben wir zunächst mit “Nachladen” 1 GB um 3,90 Euro gelöst.

  • Silvia Seltentelefoniererin Rapid Mobil Basic
  • Franz Durchsnittstelefonierer Rapid Mobil Heimvorteil
  • Florian braucht mehr “Heiterkeit” Rapid Mobil Heimvorteil + Nachladen

Man soll nicht glauben, was es für einen tollen Werbeeffekt hat, dass sich Andy Mareks Stimme in verschiedenen Situationen meldet. Mehrmals hat man uns bereits über unseren neuen Provider gefragt.

Das beste, und unschlagbare Argument für Rapid Mobil ist aber, wenn mich jemand bei Saturn oder MediaMarkt wegen einer tollen neuen SIM-Karte anspricht – so geschehen heute beim Saturn am Columbusplatz. Wie kann man den sehr bemühten Verkäufer überzeugen, dass man nicht wechseln kann? Man zieht das Handy und zeigt ihm das Display. “RAPID” wird angezeigt! Dagegen haben auch die geschicktesten Verkäufer kein weiteres Argument.

Und was war der Grund für meinen Besuch? Ich will eine Rapid-Wunschnummer will aber gleichzeitig auch meine alte Nummer behalten. Das geht nur mit einem Dual-SIM-Handy. Mein Google Nexus ist ein gutes Gerät, ist aber schon zwei Jahre alt. Im Vergleich mit aktuellen Geräten zeigt es Schwächen bei der Batterie und Kamera und daher pilgere ich manchmal zum Saturn am Columbusplatz und mache mich mit meinem zukünftigen Gerät, dem Huawei Mate 9 vertraut. Es ist dort ausgestellt. Lagernd ist es nicht, denn es wird derzeit – wie mir ein Verkäufer erklärt hat – nur in “homöopatischen Mengen” geliefert. Aber das Gerät hat zwei SIM-Karten-Slots und einer davon wird durch meine zukünftige Rapid-Wunschnummer besetzt, damit ich die “Geschäftsbereiche” gut voneinander trennen kann. Ja, so einen Pensionisten reißt es herum!

Unsere Wunschrufnummern

Die Wunschnummern habe ich schon, denn die Endziffern entsprechen unseren portierten A1-Nummern und daher ist die Nummer leicht zu merken.

Zurück zu unseren Erfahrungen mit Rapid Mobil.

Abrechnung

Die Monatsrechnung Dezember 2016 umfasst zwei A4-Seiten, der Einzelgesprächsnachweis 11 A4-Seiten. Die Monatsübersicht schaut so aus:

Ich habe also die SIM-Karte mit 40 Euro geladen und dann ein Paket Rapid Mobil Heimvorteil mit 9,90 Euro gebucht. Man fragt sich, von wo die 1,367 Euro kommen! Das ist mit dem Einzelgesprächsnachweis rasch geklärt. Das sind jene Gespräche und Daten, die vor dem Kauf des Pakets verbraucht worden sind und dort mit dem Tarif Rapid Mobil Basic abgerechnet worden sind.

Ja, ich habe auch Dinge gefunden, die anders sind als bei A1:

Kein Versand mehrerer SMS gleichzeitig

Ich war es gewohnt, mehrere SMS gleichzeitig versenden zu können, indem ich eben zwei Rufnummern eingegeben habe. Das funktioniert nun nicht mehr. Einzeln ja, gleichzeitig nein. Schickt man dennoch an zwei Adressaten gleichzeitig, kommt zunächst verdächtig lang die Meldung “Wird gesendet”, aber nach einiger Zeit wird die SMS zu einer Fehlermeldung. Ein rotes Dreieck mit Rufzeichen zeigt an, dass ein Fehler vorliegt, gesendet wurde nichts. Der Grund ist nicht ganz klar, es muss nicht unbedingt am Netz liegen, es kann auch an der App liegen, die eben mit dem Netz nicht zusammenarbeiten kann. Das ist aber in Zeiten von Whats App & Co ein verschmerzbares Verhalten.

Manche Rufnummernschreibweisen werden nicht angenommen

Ich bekam einen Anruf mit der Mitteilung, dass mich eine Bekante nicht erreichen könne, die aber von früher (aus der Vor-Rapid-Mobil-Zeit) meine Rufnummer eingespeichert hatte. Hier hat mir die Rapid-Service-Line geholfen. Es hat einige Hin-Und-Her-Rufe und Tests benötigt, um den Fehler einzugrenzen. Die Dame, die mich erreichen wollte, ist sehr ordentlich, sie speichert alle Nummern mit vorangestelltem “43” für Österreich. Aber sie hat kein Pluszeichen “+” und auch keine zwei Nullen “00” davor stehen. Bei einem Ruf ins A1-Netz hat das kein Problem gemacht, die Nummer wurde trotzdem akzeptiert. Rapid Mobil (=T-Mobile) aber verweigert die Annahme der unvollständigen Nummer. Problem gelöst, meine Bekannte hat ihr Verzeichnis korrigiert.

Ich habe insgesamt fünf SIM-Karten in Verwendung, davon vier portierte Nummern und eine SIM-Karte für den Laptop. Ich lade alle Karten über eine SEPA-Lastschrift auf, wenn das Guthaben unter 15 Euro sinkt. Aber bei der Nummer von Florian funktionierte das nicht, dort bestand die Möglichkeit der SEPA-Lastschrift nicht, dort bot das Menü nur die Lademöglichkeit mit Kreditkarte an. Der erste Versuch einer Klärung über info{at}rapid-mobil.at brachte keine Lösung, die E-Mail-Anfrage wurde nicht beantwortet. Umso informativer war dann aber der Anruf bei der Hotline 0677 6004 1899. Die kompetente Dame hat den Fehler sofort erkannt: ich Esel habe beim Account von Florian fälschlicherweise mein eigenes Geburtsdatum angegeben.

Die bei der Registrierung erfolgte Abfrage beim KSV hat den Fehler erkannt, und daher wurde die Möglichkeit der Abbuchung vom Giro-Konto richtigerweise gesperrt.

Wie kann man das korrigieren? Das geht so: Eine E-Mail an den KSV mit der Fehlerbeschreibung ergibt, man möge ihnen einen Meldezettel senden. Das haben wir gemacht, darauf hin bekamen wir die Antwort:

Sehr geehrter Herr Fiala.
Wir haben uns mit HoT in Verbindung gesetzt und diese haben Ihre Stammdateneingabe laut Ihren Angaben berichtigt. Sie können nun die gewünschten Zahlungsmodalitäten auswählen.
Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Tatsächlich ist der Fehler behoben und Florian kann nun über eine SEPA-Lastschrift mit seinem Konto bezahlen.

Was kann man sich wünschen?

Wie schaut ein guter Vertrag aus? Für mich ist das ein solcher, bei dem man sich um nichts kümmern muss und unter konstanten Bedingungen telefonieren oder surfen kann. Rapid Mobil kann das; fast.

Seltentelefonierer und Kaum-Surfer wie unsere Silvia sind durch den Tarif Rapid Mobil Basic bestens bedient. Eigentlich telefonieren sie fast umsonst, weil sie keine Fixkosten bezahlen müssen.

Für mich als durchschnittlichen Telefonierer und Surfer ist das Paket “Rapid Heimvorteil” völlig ausreichend. Aber ich vermisse eine automatische Nachlademöglichkeit für ein Paket, denn derzeit muss ich nach Ablauf der 30-Tages-Gültigkeit des Pakets aktiv werden und durch eine SMS an 6023 mit dem Text “HEIM” das nächste Paket laden. Tue ich es nicht, ist es zwar zunächst auch kein Malheur, denn aufgrund der Aufladeautomatik ist das Handy immer geladen aber es wird auf Dauer deutlich teurer, weil man ohne Paket mit dem BASIC-Tarif unterwegs ist. *)

*) Das Paket wird automatisch geladen. Es steht zwar nirgendwo explizit aber es ist definitv so. Heute, 17.1. sind unsere Pakete ausgelaufen und automatisch war ein neues Paket aktiv. Alles in bester Ordnung, man muss nichts weiter tun.

Für Menschen, die Mehr “Heiterkeit durch Gigabyte” brauchen – wie etwa Florian, sollte es einen Tarif mit mehr MB geben, bei dem ein Nachladen des Datenvolumens während der Paketlaufzeit nicht notwendig ist, so wie das bei Hot schon der Fall ist. Das dortige Paket heißt HotFix Plus und bietet 6.000 MB Datenvolumen und kostet 13,90.

Kommt Zeit, kommt vielleicht Rapid Mobil Heimvorteil Plus, wer weiß?

Ansonsten, alles im “grünen” Bereich, die Reaktion der info-E-Mail-Adresse ist ausbaufähig. Aber das können durchaus Anlaufschwierigkeiten sein, die Hotline ist sehr informativ und freundlich.

Links

Rapid Mobil Rufnummernmitnahme

Rufnummernmitnahme, ein kleines Abenteuer

Nachdem Thomas es schon geschafft hat, seine alte Nummer zu Rapid Mobil mitzunehmen, startete ich das Projekt, die vier Nummern meiner Familie von A1 zu Rapid Mobil zu portieren.

Wer Kunde bei einem der großen drei ist (A1, Drei oder T-mobile), wird sich über den folgenden Text wundern, denn er wird bei einem Anliegen seinen Vertrag betreffend entweder die Hotline anrufen oder bei einem der Shops vorstellig werden.

Billigtelefonierer müssen aber bei solchen Dingen wie bei der Rufnummermitnahme (und auch bei anderen) mitarbeiten, denn irgendwo müssen die Preisdifferenzen auf der Einsparungsfront wieder erwirtschaftet werden. Die Schlüssel zu den Einsparungen sind: Vorkassa und Selbstverwaltung, daher keine Shops, kein Personal, alles macht der Automat.

Mein Weg schaute so aus:

Der erste Schritt war ein Besuch bei einem A1-Shop, denn A1 war mein früherer Anbieter. Dort beantragte ich die Rufnummernmitnahme für meine vier Rufnummern. Das hat nach 20 Minuten Wartezeit nicht funktioniert, ich musste am Nachmittag wiederkommen. Dann aber bekam ich vier doppelseitig bedruckte Blätter, darunter auch den so genannten Portierungskode.

Die weiteren Schritte erfolgten auf der Seite von Rapid Mobil:
https://www.rapid-mobil.at/rufnummernmitnahme.html. Laut Anweisung braucht man:

  1. das Handy mit eingelegter bisheriger SIM-Karte.
  2. die aktivierte Rapid Mobil SIM-Karte.

ad 1. Dieser Punkt dürfte entbehrlich sein, denn – sofern man nicht mehrere Handies zum Experimentieren hat – muss man ja die alte SIM-Karte aus dem Handy nehmen und die neue einsetzen, um Schritt 2 ausführen zu können, nämlich die SIM-Karte zu aktivieren.

ad 2. Wie aktiviert man eine SIM-Karte? Dazu legt man die Rapid Mobil SIM-Karte in ein Handy ein und tätigt einen Anruf oder sendet eine SMS oder öffnet eine Internet-Seite. Wenn man also probeweise irgendeine Nummer wählt, meldet sich die vertraute Stimme von Andy Marek und fordert zum Aufladen eines Guthabens auf. Die SIM-Karte ist mit diesem ersten Anmelden aktiviert.

Vor dem Portieren, Guthaben aufladen

Für den Portierungsvorgang ist kein Guthaben erforderlich. Dennoch ist es vorteilhaft, dass auf der SIM-Karte ein Guthaben aufgeladen ist, damit man nach der Portierung erste Versuche, wie Senden einer SMS oder Testanrufe tätigen kann. Vergisst man die Aufladung vorher zu machen hat man zwar eine portierte Nummer, muss sich aber erst eine Ladebon kaufen oder in der Webumgebung nach Überweisungsmöglichkeiten umschauen.

Man besucht den Menüpunkt “Guthaben” und erfährt dort die drei Aufladearten. (Ich habe die Reihenfolge geändert, weil sie so logischer ist:

  • ANONYM: mit Ladebon: man kauft im Fanshop einen Ladebon, rubbelt das Zahlenfeld auf und gibt die Nummer ein.
  • EINMALIG: mit Kreditkarte, Online-Banking: das ist eine einmalige Aufladung ohne Automatik. Das ersetzt den Ladebon, erzeugt aber eine Buchungszeile im Konto.
  • AUTOMATISCH: bei wenig Guthaben: bei Unterschreiten eines wählbaren Guthabenbetrags wird ein wählbarer Betrag vom Konto oder von der Kreditkarte aufgebucht. Diese Automatik stellt sicher, dass man immer ausreichend Guthaben auf der SIM-Karte hat.

Das Guthaben bleibt nach der Portierung selbstverständlich unverändert erhalten.

Erstes Login auf der Webseite

Jetzt loggt man sich auf der Seite https://www.rapid-mobil.at/login/ mit Rufnummer der neuen Rapid Mobil Karte und dem PUK-Code, der sich auf der scheckkartengroßen SIM-Karte befindet ein.

Damit man sich in Zukunft nicht mit diesen komplizierten Zahlen einloggen muss, kann man an dieser Stelle die E-Mail-Adresse bekanntgeben; muss man aber nicht.

Im weiteren Schritt wird man ermuntert, ein Paket zu kaufen aber das muss man nicht, man kann “Zur Startseite” zurück gehen. Auf diesem Weg wird man noch gefragt, ob man diese Einladungsseite zum Aufladen wieder sehen will, was man durchaus ablehnen kann. Man erfährt nach diesem Intermezzo, dass man kein Guthaben hat.

Klickt man jetzt auf “Rufnummernmitnahme” (rechts außen im Menü) erfährt man in einem roten Meldefeld, dass man sich über einen Link registrieren muss. 

Nach der Eingabe der persönlichen Daten (dieses Bildschirmbild fehlt hier) kann man wählen, ob man Werbezusendungen von der RTK oder von Rapid zugesendet bekommen will und ob man einen Eintrag im österreichischen Telefonbuch wünscht. Alle diese Boxen kann man getrost wegklicken oder eben auch nicht, sie sind optional und können auch später über die “Einstellungen” jederzeit geändert werden.

Jetzt wählt man das Netz, aus dem man die Nummer mitnehmen will, in meinem Fall “A1/B-Free” (erstaunlich, wie viele Netze es schon gibt).

Jetzt wird man gefragt, ob man bereits eine Bestätigung zur Rufnummernmitnahme hat oder nicht. Ja, das wurde bereits beim A1-Shop besorgt. Allerdings bin ich im Nahhinein im Zweifel, ob das der einfachste Weg war, denn man bekommt im Shop vier Zettel, die man erst einscannen muss, damit man an dieser Stelle weiterkommt. Besser dürfte es sein, die Rufnummenmitnahme telefonisch mit dem Kundenkennwort anzufordern, denn dann wird man wahrscheinlich ein PDF-Dokument zugesendet bekommen und erspart sich das Einscannen.

Es ist also wichtig, diese Portierungsdokumente in eingescannter Form zu haben, also als PDF-Dokument. Dann wählt man im folgenden Bildschirmbild die linke Seite mit dem aufgedruckten Text “Beispiel”.

Man wird jetzt aufgefordert, das Dokument mit der Bestätigung upzuloaden und erhält nach einer kleinen Wartezeit die Vollzugsmeldung:

Im folgenden Bild wird der Portierungscode bestätigt und man wird aufgefordert, über eine Checkbox den Portierungsauftrag endgültig an die RTK abzugeben.

Nachdem man auf “Portierung durchführen” geklickt hat, wird der Vorgang als abgeschlossen gemeldet:

Auf diesem Bild ist ein gelber Link “Rufnummer”, über den man den aktuellen Portierungszustand erfahren kann. Klickt man gleich drauf, bekommt man eine Meldung, dass der Vorgang im Gange ist. Nach einigen Minuten kommt dann die Meldung, wann voraussichtlich die Portierung erfolgen wird und die schaut so aus:

Kleiner Wermutstropfen: die Übertragung wurde am 12.12. beantragt und die Rückmeldung besagt, dass die Übertragung am 15.12. erfolgen wird. Dauert also einige Tage. Bis dahin kann man mit dem vorigen Provider weiter telefonieren, bis eben diese Ära abrupt beendet wird und man die alte SIM-Karte gegen die neue von Rapid Mobil tauschen muss, um wieder unter der portierten Nummer erreichbar zu sein.

(Bitte nicht vergessen, den alten Vertrag zu kündigen, das passiert – glaube ich – durch das Portieren allein nicht.)

Zwei SMS und eine Mail

Zum Abschied erhält man von A1 noch eine SMS (Bild links). Nach Aktivierung der Rapid Mobil SIM-Karte erhält man eine Willkommens-SMS mit Hinweisen (Bild rechts oben) und nach erfolgter Portierung eine Vollzugsmeldung (Bild rechts unten).

  

Gleichzeitig erhält man auf die eingetragene E-Mail-Adresse eine Portierungsbestätigung:

Login auf Rapid-mobil.at nach der Portierung

Nach der durchgeführten Portierung hat sich auch der Login auf der Seite https://www.rapid-mobil.at geändert. Es gilt nämlich nicht mehr die am SIM-Paket aufgedruckte Rufnummer (0677-…) sondern die portierte Nummer aus dem vorigen Netz.

Kleinigkeiten

  • Ich habe vergessen, vor der Portierung ein Guthaben aufzuladen. Das sollte man auf jeden Fall tun.
  • Nach der Portierung kann man sofort telefonieren. Was aber bei manchen Nummern passiert: SMS können nicht gesendet oder empfangen werden (oder beides). Das ist aber nur eine Frage von Geduld. Nach einiger Zeit 30-60 Minuten funktioniert auch SMS klaglos.

SMS an 6023

Man kann eine SIM-Karte von Rapid Mobil auch ganz ohne Internet bedienen. (Ausgenommen die hier beschriebene Rufnummernportierung) Die Ladefunktionen sind auch über SMS über die Nummer 6023 verfügbar, wobei der Text das Kommando ist (Groß-Kleinschreibung ist egal).

SMS an 6023

TEXT                 Wirkung
----------------------------------------------------------------
GUTHABEN             zeigt das Guthaben in Euro an

HEIM                 bucht das Paket Rapid Mobil Heimvorteil

DATA                 bucht das Paket Rapid Mobil Data

xxxx xxxx xxxx xxxx  lädt den Geldbetrag des Ladebons auf die SIM-Karte

Wer keine SMS mag, kann diese vier Funktionen auch mit Andy Marek besprechen, dessen Stimme sich bei Anruf an 0677-6023 meldet und durch einen Menüdialog führt.

Gutscheincode

Mit der ersten Inbetriebnahme der SIM-Karte erhält man eine SMS mit einem langen Code. Dieser Code ist ein 10%-Gutschein für einen Einkauf im Rapid-Fanshop. Man kann den Gutschein durch Vorweisen der SMS einlösen oder während des Bestellvorgangs im Online-Shop.

Wunschrufnummer

Wenn jemand ein neues (Telefon-)Leben auch mit einer neuen Telefonnummer beginnen will, der braucht sich um diese Portierungsprozedur nicht zu kümmen; für den ist die Rapid-Wunschnummer ein Gag.

Diese Nummer hat die Form

0677-1899-xxxx

Für Nicht-Rapidler wird die Besonderheit dieser Nummer klar, wenn man weiß, dass 1899 das Gründungsjahr von Rapid ist. Man kann diese Nummer sowohl im Fanshop in Hütteldorf (nicht in St. Pölten und im Stadion-Center) als auch über die Webseite buchen. Allerdings ist diese Seite nicht auf der sonst verwendeten Seite von Rapid Mobil zu finden*) sondern hier:

http://wunschrufnummer.skrapid.at/

Auf dieser Seite kann man prüfen, ob die gewünschte Nummer noch frei ist und kann sie gleich zur Abholung im Shop reservieren. Eine namentliche Registrierung ist erforderlich.

*) Der Grund dürfte sein, dass die Wunschrufnummer eine Besonderheit von Rapid Mobil ist und nicht durch die Standardanwendung von ventocom abgedeckt ist und daher getrennt programmiert werden musste.

Aber für jemanden, der schon 20 Jahre mit derselben Nummer erreichbar ist, sind neue Nummern eher keine Verlockung für einen Umstieg. Was aber möglich wäre, ist ein Handy mit zwei SIM-Karten wie zum Beispiel das für 22.12.2016 angekündigte Huawei Mate 9 um etwa 700 Euro. Starker Akku (4000mAh), 64GB RAM, Micro-SD-Karte, 20/8 MPx-Kamera, 2 SIM-Karten. Für etwas mehr Geld kann man dieses Handy auch im Porsche-Design bekommen. Es ist dann etwas kompakter, hat ein noch besseres Display und kostet genau doppelt so viel, nämlich 1.400,- Euro.

Aber mit so einem Dual-SIM-Gerät kann fast schon ein Doppelleben führen. Auf SIM1 erreicht man das Rapid-Universum und auf SIM2, der portierten Nummer, den Rest der Welt.

Formalitäten

                T-Mobile
                   |
              ventocom.at  
          +------+-------+-------------+   +--------Rapid
          |      |       |             |   |
Allianz-SIM  Hot(Hofer) Liwest(OÖ)  RTK-Telekom
                                         |
                                    Rapid Mobil

RTK Telekom und Service GmbH
(eine Tochtergesellschaft der Ventocom GmbH und der SK Rapid GmbH)
Baumgasse 60B
A-1030 Wien
Telefon: +43 (0) 677 6004 1899
E-Mail: info{at}rapid-mobil.at

Links

Rapid Mobil billig oder teuer?

Motive

Ich habe derzeit insgesamt fünf Nummern von Rapid Mobil in Betrieb; vier SIM-Karten zum Telefonieren und eine SIM-Karte für meinen Laptop. Eigentlich habe ich schon mit so einem Rapid-Tarif gerechnet als ich den Namen “Krammer” als Nachfolger von Rudi Edlinger gehört habe, aber ganz so einfach war die Umsetzung dieses Projekts offenbar nicht, denn vorher wollten die anderen Wiederverkäufer Allianz-SIM, Hot und Liwest bedient werden, bis schließlich auch Rapid an der Reihe war.

Mein Umstieg hat zwei Gründe: einerseits, weil es ein Beitrag ist, der unserem Verein, speziell dem Nachwuchs weiterhilft und anderseits weil ein langjährig aufgestauter Ärger über die Behandlung der Kunden durch A1 einen Wechsel notwendig gemacht hat. Während ein Neukunde mit Tarif-Zuckerln angelockt wird, bleiben die Altkunden an ihrem oft unzweckmäßigen Alttarif sitzen. Ja, es kommt einmal pro Jahr ein Angebot aber dieses Angebot lautet nicht: “Du bist schon 20 Jahre bei uns, wir geben Dir einen guten Tarif” – ohne weitere Hintergedanken, nein, der lautet “Du kriegst von uns ein Handy oder eine Gutschrift für Deine Treue” – aber mit dem unausgesprochenen Nachsatz, dass man sich dafür wieder für zwei Jahre bindet, oft ohne diesen Umstand der Bindung überhaupt explizit mitgeteilt zu bekommen. Man fühlt sich nicht gut behandelt.

Mit einer gewissen Erleichterung habe ich daher die Rufnummernmitnahme beim A1-Shop in der Favoritenstraße beantragt mit dem zuerst unverstandenen Bemerkung “Mein Präsident hat einen Handy Tarif und ich muss zu ihm wechseln.” Als ich dann erklärte, wer “mein Präsident” ist, war es meinem Betreuer klar, dass das ein zu starkes Motiv ist und er mich nicht wird halten können. Acht A4-Seiten bekam ich und damit ist die Rufnummernmitnahme sehr schnell über die Bühne gegangen.

[Über diese Rufnummernmitnahme berichten wir später. Der Dialog dazu ist sehr klar programmiert, es gab damit keine Schwierigkeiten.]

Anonym oder Registriert?

Bevor wir uns der Frage nach dem Preis widmen, sollte man festhalten, dass Rapid Mobil sehr universell ist. Man kann es völlig anonym betreiben oder – wem das wegen der Aufladerei über die Ladebons zu unbequem ist – einmalig oder automatisch von einem Konto oder einer Kreditkarte aufladen lassen.

Verwaltung einer Rapid Mobil Rufnummer

Es gibt keinen Shop, in dem man beraten wird*), in dem man irgendwas eingestellt bekommt. Man macht alles selbst über das Internet, über die Seite https://www.rapid-mobil.at/ oder über die SMS-Nummer 6023 oder über die Rufnummer 0677-6023. Wenn man nicht weiter weiß, hilft die Hotline +43 677 6004 1899 (Mo-Fr 07:00-18:00, außer Feiertage, kostenlos von der Rapid Mobil Rufnummer).

*) Der Mitarbeiter im Fanshop war sehr hilfsbereit. Er selbst hatte auch am ersten Verkaufstag eine Rapid-Nummer und hat über alle Fragen eines Einsteigers genau Bescheid gewusst. Aber er kann nicht aktiv in einen Handy-Vertrag eingreifen, so wie das bei einem der Handy-Shops der großen Betreiber der Fall ist.

Man muss sich im Klaren sein, dass eine Rapid Mobil SIM-Karte wie eine elektronische Geldbörse funktioniert; so etwas wie ein “Minus” gibt es nicht. Kein Geld in der Börse, kein Telefonieren. Man bezahlt im Voraus.

Man kann eine SIM-Karte über eine Webseite administrieren oder aber auch über das Handy, wenn auch über das Handy nur elementare Funktionen wie “Aufladen” oder “Guthaben abfragen” ausführbar sind; komplexere Funktionen wie etwa die Rufnummernmitnahme kann man nur über die Weboberfläche ausführen. Ohne Internet-Verbindung, kann man das Guthaben mit einer SMS an 6023 mit dem Text GUTHABEN oder mit einem Anruf an 0677-6023 kostenlos erfragen. Das Aufladen kann man ebenso bequem online durchführen oder aber man sendet den Auflade-Code per SMS an 6023 oder per Anruf an 0677-6023.

Anonymes Handy

Wer vollständig anonym telefonieren will, kann das mit Rapid Mobil tun. Die SIM-Karte bekommt man anonym im Shop, den Ladebon auch. Damit lädt man die “Handy-Geldbörse” auf. Man muss keinen Namen, keine Adresse, keine E-Mail angeben und kann dennoch alle angebotenen Tarife, auch die Pakete nutzen.

Aktivierung einer SIM-Karte

  • Man geht in den Rapid-Shop und besorgt sich eine Rufnummer. Wie weit man dabei eine besondere Nummer bekommen kann, habe ich nicht ausprobiert. Meine Nummern beginnen alle mit 0667-1898-887-xx. Wenn man eine Wunschnummer will (0667-1899-xxxx), kann man das ebenfalls im Fanshop erledigen oder man besuche die Seite http://wunschrufnummer.skrapid.at/ und prüft online, ob die Gewünschte verfügbar ist, reserviert sie und holt sie im Shop ab. Die SIM-Karte kann auch über die Webseite bestellt werden.
  • Wenn man anonym telefonieren will, besorge man auch gleich einen Ladebon, mit dem man später ein Guthaben auf die SIM-Karte aufbucht.
  • SIM-Karte in das Handy einlegen.
  • Einschalten und einige Augenblicke warten, es erscheint der Betreiber “RAPID”.
  • Jetzt irgendeine Nummer anrufen. Es meldet sich die Stimme von Andy Marek. Andy meint, es wäre kein Guthaben vorhanden.
  • Jetzt eine SMS an 6023 senden und als Text die Zahl eingeben, die man am Ladebon freigerubbelt hat.

Das war’s, man kann jetzt telefonieren. Und man telefoniert im Tarif Rapid Mobil Basic.

Das folgend Bild zeigt die Vorder- und Rückseite einer Rapid-SIM-Karte im Scheckkarten-Format (Erinnert sich noch jemand an die ersten Handies, in die man Karten mit diesem Format verwendet hat? Bild ist links wegen des Scannereinzugs verzerrt.) Das Login auf der Website ist die Rufnummer und Puk1.

Weniger anonymes Handy

Wem die anonyme Aufladung mit den Wertkarten-Bons nicht gefällt, kann einen Geldbetrag auch über ein Giro-Konto oder über eine Kreditkarte auf die SIM-Karte übertragen.

Weiters kann man veranlassen, dass immer bei Erreichen eines einstellbaren Minimums eine automatische Aufladung vom Konto oder von der Kreditkarte erfolgt.

Ist der Rapid-Tarif günstig?

Der Tarif von Rapid Mobil entspricht dem Tarif von Hot (Hofer) allerdings durch einige Rapid-Zuckerln angereichert, wie zum Beispiel die Ansagen von Andy Marek, die Wunschrufnummern 1899, den Rapid-Sticker bei jeder SIM-Karte, die Unterstützung der Rapid Nachwuchsmannschaften, Freikarten, 10%-Gutscheine und anderes. Hier einmal eine Kurzfassung der Eigenschaften:

Vorteile

  • keine Bindung
  • keine Nutzung -> keine Zahlung (Tarif Rapid Mobil Basic)
  • 30-Tage-Pakete für Mehrtelefonierer oder Surfer, nachladen mit Refill-Paketen
  • Anonymes Telefonieren möglich
  • automatisches Aufladen über Konto/Kreditkarte
  • Ankommende Rufe werden nicht verrechnet

Nachteile

  • Vorkassa. “Ohne Geld, ka Musi” Ist das Guthaben verbraucht, kann man nur mehr Notrufe tätigen.
  • Selbstadministration über Homepage
  • Keine automatische Buchung von Paketen möglich
  • Taktung 60/60, d.h. jeder Anruf kostet eine Minute, jede angefangene Minute wird als eine ganze Minute gezählt
  • Bezahlung über das Handy ist mit den aktuellen Angeboten einer Bankomat-SIM ist nicht möglich. Die Banken akzeptieren nur Handies der großen Betreiber (A1, Drei, T-Mobile). Dafür gibt es aber einen Workaround, den ich an Interessenten gerne weitergebe.  Es handelt sich um das Bezahlsystem boon, mit dem man auch mit der Rapid-SIM-Karte über das Handy bezahlen kann. -> Bericht (Test seit September im Gange; sehr zufriedenstellend)

Kostenbetrachtungen

Wer – so wie ich – jahrzehntelanger Kunde bei einem der großen Provider war und brav monatlich seine Rechnung bezahlt hat, ist dieser Umstieg eine ziemlich einschneidende Sache und man muss sich die Handhabung des neuen Tarifs genau anschauen, um nicht am Ende eventuell mehr zu bezahlen als vorher.

Auf den ersten Blick scheint alles vorteilhaft zu sein – aber schauen wir uns das im Detail am Beispiel November 2016 an, wie viel der Franz das Handy nutzt

  • Telefon: Im November notierte mein Handy knapp 300 Anrufe (abgehend und ankommend). Rechnen wir pro Anruf 2 Minuten, dann wären das bereits 600 Minuten. Allerdings ist das wahrscheinlich zu knapp bemessen, denn es gibt durchaus lange Telefonate darunter. Dazu kommt, dass jede angefangene Minute als volle Minute verrechnet wird. Also wird es “a bisserl mehr” sein.
  • SMS: ich komme im Monat im Schnitt auf 30 SMS, sagen wir maximal 100.
  • Daten: Ich brauche bei meiner Nutzung etwa 1500 MB Daten, denn etwa um den 20. eines Monats herum  meinte A1 ziemlich regelmäßig, man müsse meine Geschwindigkeit auf 64 kBit/s drosseln, weil mein 1.000-MB-Volumen verbraucht wäre.

Nehmen wir nun an, dass man seine Rapid-SIM-Karte aktiviert und ohne irgendein Paket zu buchen mit einem anonymen Ladebon auflädt, dann befindet man sich immer in der Betriebsart Rapid Mobil Basic, und diese kostet:

  • Telefon: 0,039 € pro Minute (Da in den FAQs von Rapid Mobil keine Unterscheidung zwischen ankommenden und abgehenden Rufen erfolgt, nehme ich an, dass die Gebühr in beiden Gesprächsarten gleich ist.)
  • SMS: 0,039 € pro SMS
  • Daten: 0,009 € pro MB

Das ergibt für mein (geschätztes) Benutzungsprofil

  • Telefon: 600 * 0,039 = 23,40 €
  • SMS: 100 * 0,039 = 3,90 €
  • Daten: 1500 * 0,009 = 13,50 €

Also Achtung, das sind im Summe 40,80 Euro pro Monat! Und die Gesprächsdauer habe ich mit 600 Minuten sicher noch zu kurz angenommen.

Und genau deshalb gibt es die Pakete. Das Paket Rapid Mobil Heimvorteil kostet 9,90, gilt für 30 Tage und bietet

  • Telefon: 1.000 Minuten
  • SMS: 1.000 SMS
  • Daten: 3.000 MB

Es ist geradezu auf mich zugeschnitten. Es bietet mir in jedem Bereich Reserven. Ist daher eine der drei Obergrenzen überschritten, wechselt man automatisch in den Tarif Rapid Mobil Basic oder man bucht neuerlich ein Paket Rapid Mobil Heimvorteil oder man füllt den zu knapp gewordenen Bereich (Gespräch/Daten) mit einem Refill-Paket um 3,90 € auf.

Es hat nur einen kleinen Haken: man muss sich darum kümmern, dass nach Verbrauch eines Pakets (entweder Überschreitung einer der drei Grenzen oder Ablauf der 30-tägigen Gültigkeitsdauer). Man muss ein solches Paket aktivieren, wenn man mit 9,90 € pro Monat auskommen will. Tut man es nicht, fällt man auf den Tarif Rapid Mobil Basic zurück, welches in meinem Fall etwa 40,- € pro Monat verschlingt.

“Aktivieren” bedeutet, dass vom bestehenden Guthaben, das man mit Ladebon oder mit Konto- oder Kreditkartenüberweisung auf die SIM-Karte übertragen hat, diese 9,90 € abgebucht werden und dann die versprochenen Volumina zum Verbrauch zur Verfügung stehen.

Was ist der Haken?

Der Unterschied zu einem Vertag bei A1 ist, dass bei A1 am Monatsende automatisch ein neues Paket gebucht wird, bei Rapid Mobil aber nicht. Diese Tarifierung von Rapid Mobil birgt die Gefahr, dass man vergisst, ein Paket zu buchen und dann wird’s bei größerem Gesprächsaufkommen teu(r)er.

Man kann zwar das Guthaben nach Unterschreiten eines wählbaren Betrags wieder mit einem wählbaren Betrag aufladen lassen aber damit wird nicht auch automatisch ein Paket gebucht und wenn man das Buchen des Pakets vergisst, entstehen höhere Kosten.

Was ist der Vorteil?

Wenn jemand – sagen wir – keine Daten benötigt und auch sonst ein Wenig-Telefonierer ist, dann kann er getrost auf die ganze Paket-Geschichte vergessen und mit dem Rapid Mobil Basic, mit automatischer Nachladung telefonieren und muss sich um nichts kümmern.

Beispiel, ein “Ohne-Daten-Wenig-Telefonierer” (mit klassischem Nokia-Handy) mit 100 Gesprächsminuten, 10 SMS und keinem Datenverbrauch:

  • Telefon: 100 * 0,039 = 3,90 €
  • SMS: 10 * 0,039 = 0,39 €
  • Daten: 0 €

kommt billig weg. Und auch wenn er doppelt so viel telefoniert, kommt er mit 10 € pro Monat aus.

Der Mehr-Telefonierer ist aber gefordert, wenn er sparen will. Sparen kann er nur durch Buchen eines Pakets. Und dieses Buchen erfordert eine Aktivität durch den Benutzer und ein laufendes Beobachten des Guthabens. Sind die 30 Tage vorbei, oder ist das Paket aufgebraucht, muss man ein neues Paket buchen. Tut man es nicht, freut sich Rapid Mobil, weil für dieselbe Leistung deutlich mehr zu bezahlen ist.

Wenn er darüber hinaus das Handy einmal längere Zeit nicht benutzt, dann fallen keine Kosten an.

Leider stehe ich erst am Anfang des Telefonierens mit Rapid Mobile und kann noch nicht sagen, ob man beim Verbrauchen eines Pakets mit SMS erinnert wird. Vermutlich aber schon.

Der Tarif Rapid Mobil ist günstig aber man muss “mitarbeiten”. Man muss – wie bei einem Münzfernsprecher – vorher Geld aufladen, bevor man telefonieren kann. Und wenn es wirklich günstig sein soll, muss man sich um die Buchung eines Pakets kümmern, das passiert nicht automatisch.

Was mich stört

Mich stört, dass es nicht möglich ist, nach Verbrauchen eines Pakets automatisch durch eine Belastung des bestehenden Guthabens ein weiteres, gleichartiges Paket zu buchen. Und was nicht automatisch geschieht wird gerne vergessen. Wir haben offenbar gerade das (unausgesprochene) Geschäftsmodell entdeckt. Und daher wird dieser Wunsch nach einer Paket-Nachlade-Automatik nicht erfüllbar sein. Technisch-administrativ wäre eine solche Paket-Nachlade-Automatik sicher kein Problem.

Billig oder teuer?

Wer wenig telefoniert, wird sich über Rapid Mobil Basic freuen, denn wenn er das Handy nicht benutzt, dann zahlt er auch nichts.

Wer mehr telefoniert und surft, wird sich mit den Paketen anfreunden.

Wenn jemand wirklich viel telefoniert oder viel surft, dann muss er eben nach Verbrauch eines Pakets vorzeitig ein weiteres buchen.

Ob der Tarif im Vergleich mit allen anderen Billiganbietern der billigste ist, habe ich als Rapidler nicht untersucht; billiger als mein gebundener A1-Vertrag ist dieser Tarif auf jeden Fall.

Dass man für billigeres Vieltelefonieren bewusst ein Paket buchen muss, ist zwar ein gewisser Verlust an Bequemlichkeit, anderseits hat man dadurch eine implizite Kostenkontrolle, denn anders als einem A1-Vertrag gibt es bei Rapid Mobil kein “Minus”.


Webseitenfunktionen

Ohne Anmeldung http://rapid-mobil.at/

Mit Anmeldung http://rapid-mobil.at/selfcare/ (Seiten nur erreichbar, wenn man eingeloggt ist)

Die Tarife

€ pM   Min   SMS    MB 

9,90  1000  1000  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil
5,90  ----  ----  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil-Data
9,90   200   200   200         Rapid Mobil Roaming (EU-Länder+NOR,LIE,ISL)
2,00                   100MB/s Rapid Mobil LTE-Speedpaket
3,90   300   300               Rapid Mobil Refill-Paket
3,90              3000  50MB/s Rapid Mobil Refill-Paket Daten
 
€ pM €/Min €/SMS  €/MB
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
2,00                    21MB/s Rapid Mobil Basic Speed Paket

Links

Kurzberichte

Inhalt


Rapid-Möbel

Seit der Einrichtung der Röhre bewundere ich dort den Rapid-Drehsessel am Empfangspult und dachte, dass das ein geeignetes Weihnachtsgeschenk für mich wäre. Jetzt ist es soweit, man kann diese Rapid-Möbel kaufen:

  • http://www.skrapidwien-moebel.de/ Leider ist die deutsche Firma in Konkurs gegangen und daher sind diese Möbel laut Auskunft beim Rapid-Klubservice nicht mehr lieferbar (2018-11-15).

Hier sind alle Rapid-Möbel:

Rapid-Mobil

Eine SIM-Karte mit Wunschrufnummer oder gar ein SONY-XPERIA im Rapid-Design, das hat schon was!

Die im Bild gekritzelte Nummer 0815 (und auch 4711) ist nicht mehr frei, diese Nummer wurde bei der “Spielverlagerung” als Preis eines Ratespiels vergeben. Aber bei 10.000 Möglichkeiten ist jetzt, am Anfang, sicher für alle eine interessante Nummer dabei.

Die Wunschrufnummer bekommst Du so:

  • Die Seite http://wunschrufnummer.skrapid.at/ besuchen und prüfen, ob die gewünschte Nummer frei ist.
  • Persönliche Daten eingeben und Nummer reservieren.
  • Reservierungs-E-Mail bestätigen
  • Rufnummer im Fanshop in Hütteldorf abholen

Das Sony Xperia XA gibt es über Rapid-Mobil mit einem 10% Rabattcode.

Wandkalender mit Rapid-Legenden

Rapid-Shop in St. Pölten

Wander fährst Du nach Westen, dann leg’ einen Boxenstop in St.Pölten ein. Ganz nah bei der Ausfahrt St. Pölten-Süd, in der Messestraße 1 befindet sich der neue Rapid-Fanshop mit der größten Auswahl, weil sich unmittelbar daran das neue Rapid-Lager anschließt.

Und so kommt man mit dem Auto aus Wien kommend zur Messestraße 1:

Zinsen der Extraklasse

Eine sehr erfreuliche Buchungszeile findet sich unter meinen Kontoauszügen. Wo sonst bekommt man heute noch 4 Prozent Zinsen bei 100%iger*) Sicherheit?

*) wenn Rapid Konkurs anmelden müsste, ist natürlich das Geld weg, doch fanatisch wie Rapidler sind, leiten sie die Bonität ihres Vereins eher aus der Rapid-Hymne ab. “Rapid wird’s immer gebn” und daher die gefühlte hohe Sicherheit.

Rekordmeisterbar

Seit Montag ist sie eröffnet und heute, Freitag haben wir (Silvia, Joachim, Thomas, Florian und Franz) ein erstes (und sicher nicht das letzte) Mittagessen absolviert. Man muss durch die Aula gehen und die ersten Lifte links vor dem Eingang in die Röhre nehmen.  Ziel: dritter Stock.

Freundlichste Bedienung.

Unser Menü: Pikante Melanzanischaumsuppe, Feta-Mangoldstrudel, bunter Herbstsalat, Kräuterdip; dazu Ottakringer Wiener Original, Nachspeise Apfelstrudel. Florian hatte Torteloni, Thomas einen Rekordmeister-Burger.

Telefon: 0664-604 086 80

Der Geschäftsführer ist Marco Daniotti von Food affairs, Klosterneuburg.

Hier ein Auszug aus der Speisekarte:

Punschstand

Ab 16:00 beteiligten wir uns beim Punschstand des Block West.

Rapid-Viertelstunde vom 9.12.

  • Vorstellung der Rekordmeisterbar mit Raimund Crammer,  Thomas Cerny, Pamela Kurzewski, Christoph Peschek, Damir Canadi, Steffen Hofmann, Michael Hatz, Branko Milanovic, Herbert Feurer, Laurin Rosenberg, Markus Lenzenhofer, Marco Doniotti, Niklas Belihart, Raphael Landthaler, Werner Kuhn und Paul Österreicher.
  • Video

Erste Erlebnisse mit Rapid-Mobil

Seit Michael Krammer Präsident geworden ist, warte ich auf diesen Tarif. Eigentlich hätte ich schon längst auf irgend einen anderen der sonstigen Billigtarife umsteigen können, aber treu, wie Rapidler nun einmal sind, habe ich in meinem bisherigen Vertrag ausgeharrt.

Dieser “Vertragsstarre” ist jetzt vorbei und ich habe bereits fünf SIM-Karten (Preis 2,90 -10% für Mitglieder) und einen 10-Euro-Ladebon zum Testen aus dem Fanshop geholt. Der sehr kompetente Fanshop-Verkäufer hat sein Handy schon unter Rapid-Mobil in Betrieb und hat mir erste Tipps gegeben; ich ihm auch, denn wenn jemand den Fanshop betritt, der nicht weiß, dass es hier einen Rapid-Tarif gibt, wird nicht unbedingt darauf aufmerksam. Aber daran würde man arbeiten, hat er mir versichert.

rapid-mobil-sim

Mein erstes Gerät, das ich umstellen wollte, ist mein PC. Dazu braucht man keine Rufnummer, keine Gesprächsminuten und keine SMS sondern nur einen Datentarif. Eine Rufnummer hat die SIM-Karte trotzdem aber die braucht man nicht. Über eine Nummernportierung berichten wir später.

Also schiebt man die SIM-Karte laut Anleitung in den dafür vorgesehenen Schlitz und siehe da, es meldet sich bereits das Netz RAPID aber es gibt keine Verbindung; klar, ich habe ja auch noch keine Münzen eingeworfen.

Für diesem (Sonder)fall eines Tablets ist der Text in der Beschreibung falsch, denn dort steht sinngemäß, man solle die SIM-Karte in das Handy stecken und dann die Nummer 0677-6023 rufen, was in diesem Fall nicht geht, weil es ein PC und kein Handy ist.

Gut, schauma online.

Ja, und dort geht das dann auch, denn man kann sich mit drei verschiedenen Verfahren anmelden (https://www.rapid-mobil.at/login/):

  • mit Einmal-Code
  • mit E-Mail
  • mit PUK-Code

In diesem Fall des erstmaligen Einloggens ist der PUK-Code die richtige Wahl. Der PUK-Code steht auf der bankomatkartengroßen SIM-Karte. Man gibt die Rufnummer, dann diesen PUK und man ist eingeloggt.

Unter “Guthaben” sieht man, dass man Guthaben auf drei Arten aufladen kann:

  • bei wenig Guthaben
  • mit Ladebon
  • mit Kreditkarte, Online Banking

Da ich einen Ladebon mitgebracht habe, verwende ich die zweite Möglichkeit. Ein Ladebon ist anonym, es gibt keinen Konto- und auch keinen Kreditkartenzugriff (wenn das wer nicht will).

In dem Dialog “mit Ladebon” gibt man ein:

  • Telefonnummer
  • Telefonnummer (muss man wiederholen)
  • Ladebon-Code
  • Aufladen klicken
  • ladebon1
  • Auf “Aufladen” klicken.
  • ladebon

Das war’s, und schon verbindet sich am PC die SIM-Karte mit dem Netz. Bingo!

Ich rufe probeweise die Seite meiner Bank auf, und schon kann man auf der Seite “Verbrauch” sehen, dass 6.5 MB verbraucht worden sind. Auf der Seite “Guthaben” sieht man , dass der Kontostand 9,94 Euro beträgt. Der Aufruf der Seite hat also 0,06 Cent gekostet.

Und welcher Tarif wurde angewendet? Ganz einfach, es ist Rapid Mobil Basic. Dieser Tarif kommt immer dann zu Anwendung, wenn kein besonderes Paket gebucht wurde.

Für mein Tablet bedeutet dieser Tarif Rapid Mobile Basic

  • 0,039 € pro Minute und pro SMS (trifft bei einem Tablet nicht zu)
  • 0,09 € pro MB

Da am Tablet kein Telefonieren möglich ist, bleibt allein der Datentarif, also 9 € pro Gigabyte.

Wann wird man diesen Tarif Rapid Mobil Basic verwenden?

Ich denke, dass meine Anwendung am Tablet ganz gut zu diesem Tarif passt. Meist habe ich ja eine WLAN-Verbindung und brauche das Mobilfunknetz nicht. In den wenigen Fällen, wo es kein WLAN gibt, zahle ich mit diesem Tarif.

Wenn ich aber weiß, dass ich mit dem PC längere Zeit ohne WLAN auskommen muss, würde ich ein Datenpaket buchen. Das gilt dann für 30 Tage (und nicht für einen Kalendermonat, was unpraktisch ist).

Zufällig stellen wir uns gerade heute für die Karten für die Weihnachtsfeier an. Au Erfahrung weiß ich dass in der Kälte vor dem Stadion das Arbeiten mit dem PC nicht sehr lustig ist. Aber heuer ist alles anders, denn Andy Marek hat uns zugesagt, dass wir die Nacht in eine geheizten Raum verbringen können. Und das ist fast genau so gut wie zu Hause. Dazu ist ein Paket sehr praktisch, weil man voraussehen kann, man in dieser Nacht schon auf 1 GB Datenvolumen kommen kann. Im Tarif Basic kostet das immerhin 9 Euro. Bucht man dagegen das Datenpaket Rapid Mobil Heimvorteil Data, bezahlt man 5,90 €. Das Paket gilt für 30 Tage und bietet 3 GB Daten mit 50 MBit/s.

Wenn also dieses Paket nicht aktiviert ist, bucht das System nach dem Tarif Basic, aktiviert man ein Paket, wird der Paketpreis vom bestehenden Guthaben abgebucht und man verfügt über eine größere Datenmenge zu einem günstigeren Preis.

ladebon2

Um ein Paket zu buchen, loggt man sich ein und aktiviert das entsprechende Paket. Fertig. Im Bild oben sieht man, dass das der Basic-Tarif aktiv ist (unten, gelb) und man einen der beiden anderen Tarife buchen kann, in diesem Fall Rapid Mobil Heimvorteil Data um 5,90.

Man wird gefragt, ob es um 2,- € ein bisschen schneller sein darf.

mobil00

…und wie man bezahlen will. Entweder man bezahlt mir dem vorhandenen Guthaben oder man hinterlegt eine Zahlungsart.

mobil01

Bei der zu hinterlegenden Zahlungsart werden bei Erreichen einem Minimum von 2,- € 6,- € aufgebucht. Diese Zahlenwerte kann man in den Einstellungen ändern.

mobil02

Wie bezahlt man? Entweder mit dem bestehenden Guthaben oder mit Bankeinzug oder Kreditkarte.

mobil03

Ich wähle SEPA und gebe die IBAN des Kontos an. Dann präsentiert sich dieser Menüpunkt so:

mobil05

Über den Punkt “Ändern” kann man diese Zahlenwerte und das Konto ändern.

Es ist jetzt ungefähr 2:00 und ich habe ca. 400 MB verbraucht und bis am Morgen werden es wohl noch einige 100 MB werden. Der Paket-Tarif ah sich schon ausgezahlt.

mobil06

Ich werde in einigen Tagen über die Rufnummernportierung und die Rapid-Wunschnummer berichten. Die Wunschnummer ergibt für mich nur dann einen Sinn, wenn man ein Handy mit zwei SIM-Kartenplätzen besitzt, weil ich meine bestehende Nummer jedenfalls behalten will.

Jeder, der eines der  Heimvorteil-Pakete benutzt, kann pro Saison zwei Freikarten für bestimmte Spiele erwerben:

https://www.rapid-mobil.at/heimvorteil_detail.html#Gratistickets

mobil07

Die Tarife

€ pM   Min   SMS    MB 

9,90  1000  1000  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil
5,90  ----  ----  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil-Data
9,90   200   200   200         Rapid Mobil Roaming (EU-Länder+NOR,LIE,ISL)
2,00                   100MB/s Rapid Mobil LTE-Speedpaket
3,90   300   300               Rapid Mobil Refill-Paket
3,90              3000  50MB/s Rapid Mobil Refill-Paket Daten
 
€ pM €/Min €/SMS  €/MB
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
2,00                    21MB/s Rapid Mobil Basic Speed Paket

Dieser Rapid-Tarif entspricht im Wesentlichen dem Hot-Tarif. Aber der Vorteil für Rapid-Anhänger sind die vielen Kleinigkeiten wie zum Beispiel, Wunschrufnummer, die Folie mit Rapid-Logo, die Freikarten und die Förderung der Nachwuchsmannschaften aus Gewinnen aus diesen Verträgen.

Spielverlagerung

Der SK Rapid hat am am 30. November 2016 einen kleinen Kreis von InvesTORen zum Private Viewing in die Ottakringer Brauerei eingeladen. In der ersten “Spielhälfte” stand eine Führung durch Wiens renommierteste*) Bier-Brauerei am Programm. In “Halbzeit zwei” hielt Markt- und Meinungsforschungs-Experte Veit Wolff einen Impulsvortrag mit dem Thema “Das Biersponsoring in der Fußball-Bundesliga im Benchmark – Investition, Implementierung, Aktivierung”.

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Nach einem tollen Abendessen, verlagerte sich das Spielgeschehen zum Private Viewing des SKY LIVE-Spiels SV Mattersburg vs. SK Rapid.

Es war schon eine tolle Sache, gemeinsam mit Andy und Lukas, Christoph Peschek, Stefan Schwab, Thomas Waldner, Stefan Kjaer, Sebastian Pernhaupt und Lorenz Kirchschlager an einem Tisch zu sitzen, leider auch zu sehen, dass wir alle unter dem Eindruck dieses Spielergebnisses gleichermaßen leiden und gewissermaßen “Passagiere” in dem Spielgeschehen sind.

Brauereiführung

Die Brauereiführung war ein erster Höhepunkt des Abends; schaut Euch die Bilder an!

Ottakringer, und nicht irgendein Bier!

Der erste Interviewpartner von Andy Marek an diesem Abend, der Vorstand der Brauerei Matthias Ortner, verwies mit nicht unberechtigtem Stolz auf vier Medaillen aus dem Jahr 2016.

Im Bild Matthias Ortner bei seiner Begrüßung, im Hintergrund zwei der vier Auszeichnungen.

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Aus einer Auswahl von über 2.000 Biersorten aus ganz Europa wurden von einer 124-köpfigen Fachjury gleich vier Biere der Ottakringer Brauerei prämiiert. Ottakringer ist also jene Brauerei, die 2016 weltweit das beste Märzenbier braut!

  • Gold: Ottakringer Helles und Gold Fassl Pils
  • Silber: Gold Fassl Dunkles und Hausmarke 3

Alle Details dazu hier:

Was man bei einer solchen Führung erfahren kann, zeigen folgende Fragen:

  • Was ist ein “Lager”-Bier?
  • Was ist ein “Märzen”-Bier?
  • Seit wann gibt es die Ottakringer Brauerei?
  • Von wo kommt das Wasser der Ottakringer Brauerei?
  • Wozu dient ein Biergarten?
  • Welchen ursprünglichen Zweck hatte das Oktoberfest?
  • Wie groß ist das Fassungsvermögen eines der großen Tanks am Geländer der Brauerei?
  • Was ist das?
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  • Was ist ein “Zapfer”?

Antworten am Ende des Textes.

Vortrag “Sponsoring”

Der Vortrag hat uns Werbelaien gezeigt, wie groß die Investitionen der deutschen Brauereien in die Fußballwerbung sind und wie viel Aufwand allein hinter diesen kurzen Werbespots auf den LED-Banden steckt. Alles ist genau geplant, nichts wird dem Zufall überlassen. Wir beobcahten ein Spiel und werden von diesen Botschaften unbewusst beeinflusst. (Alle Vortragsfolien bei der Bildersammlung).

Der Vortrag beleuchtete in seinem zweiten Teil auch die Situation von Rapid in Österreich und zeigte eine sehr positive Wahrnehmung von Rapid bei seinen Anhängern. Aussagen wie Rapid…

  • …ist regional verwurzelt,
  • …ist eine Gemeinschaft,
  • …leistet vorbildliche Nachwuchsarbeit
  • …ist innovativ
  • …handelt solide und wirtschaftlich effizient,
  • …ist familienfreundlich,

wurden in eine Umfrage im Mai 2016 weit jenseits der 80%-Marke positiv bewertet. Auch ist die Bekanntheit der Rapid-Partner bei den Anhängern von Rapid (Beispiele WienEnergie, adidas, Allianz, Ottakringer) weit höher als im Bevölkerungsschnitt.

Rapid ist beliebtester und unbeliebtester Verein gleichermaßen und hat in Österreich eine ähnliche Stellung wie Bayern-München in Deutschland.

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Quiz

Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch ein ebenso einfaches wie schwieriges Quiz. Die Fragen betrafen Rapid und die Brauerei und waren im Prinzip leicht zu beantworten, allein den Spielausgang des Spiels gegen Mattersburg hat nur einer der Anwesenden erraten und gewann daher ein XPERIA-Handy mit der Wunschnummer 0677-1899-0815. Die weiteren Gewinne waren zwei VIP-Tickets für das Bilbao- oder Ried-Heimspiel sowie ein von Stefan Schwab signiertes Auswärts-Trikot.

Im Bild der Gewinner des ersten Preises mit Stefan Schwab und Sebastian Pernhaupt (Rapid-Marketing).

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Im Bild Stefan Schwab und Florian.

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Mattersburg-Rapid 1:1 (0:0)

Das Spiel selbst war weniger enttäuschend als es das Ergebnis ist. Gegen ein Tor (wie den präzise geschossenen Freistoß) machtlos zu sein, das kann schon passieren aber es wiederholt sich, dass unsere Mannschaft derzeit eine sehr geringe Torfreudigkeit hat, ganz unabhängig von Trainer, und das kostet Punkte – auch wenn man gefühlt die bessere Mannschaft ist.

Man fragt sich natürlich, ob die Entscheidung des Vorstands zu einem Trainerwechsel gerade zu diesem Zeitpunkt und dann auch die Entscheidung den neuen Trainers zu einer abrupten Änderung des Spielsystems richtig waren.

Sowohl der Trainerwechsel als auch die gleichzeitige Änderung der taktischen Aufstellung bringen nicht gerade mehr Stabilität in einem ohnehin verunsicherte Mannschaft – wie man sieht. Dass die sich ergebenden Abläufe alles andere als eingespielt sind, ist verständlich. Wäre es nicht besser gewesen, diesen Herbst einfach weiterspielen zu lassen und diese Systemumstellung auf die Winterpause zu verschieben?

Aber so sind sie, die Adabeis, sie müssen selbst nichts entscheiden, wissen aber alles besser. Außerdem: wenn gewonnen wird, fragt man sich solche Dinge nie.

Gleich von zwei Vereinen überholt, findet sich Rapid nun am ungewohnten siebenten Tabellenplatz. Wenigstens werden wir diesen Platz in der kommenden Runde nicht auch noch verlieren, weil zum achten Platz noch vier Punkte fehlen.

Links

Danke an Rapid für diese – wie so oft – tolle und sehr lehrreiche Veranstaltung. Hier unsere gewonnenen Erkenntnisse über das Bier. 

Wissenswertes über Bier

Was ist ein “Lager”-Bier?

Das Bier hatte früher eine nur geringe Haltbarkeit und auch kühle Umgebungen bis etwa 10 Grad gebunden. Etwa seit 200 Jahren kann man Biere auch außerhalb der kalten Jahreszeit trinken. Die Herstellkungsverfahren gehen auf Anton Dreher aus Schwechat zurück, der als Erfinder des Lagerbiers gilt. Alle untergärigen Biere (die wir überwiegend trinken) mit etwa 5% Alkoholgehalt und etwa 12% Stammwürze werden als Lagerbiere bezeichnet.

Was ist ein Märzen-Bier?

Märzenbier nennt man eine Biersorte mit einem höheren Alkoholgehalt, das in Österreich weit verbreitet ist. Es wurde früher im März gebraut.

In den vorindustriellen Zeiten war die Bierproduktion eng mit dem jahreszeitlichen Temperaturverlauf verknüpft. Nur etwa bis zum März konnte man die für die Herstellung des untergärigen Biers notwendige Temperatur von wenigen Grad erreichen. Daher braute man im März ein besonders lagerfähiges Bier mit mehr Hopfen mit einem höheren Alkoholgehalt, das über die Sommermonate verbraucht wurde.

Es gab auch einen zweiten Grund, warum man im Sommer kein Bier gebraut hat, denn es bestand bei höheren Außentemperaturen eine höhere Brandgefahr beim Biersieden.

Seit wann gibt es die Ottakringer Brauerei?

Die Ottakringer Brauerei wurde 1837 gegründet.

Von wo kommt das Wasser der Ottakringer Brauerei?

Eine Brauerei hat einen großen Wasserbedarf. Man braucht im Zuge der Produktion für einen Liter Bier etwa vier Liter Wasser. In der Ottakringer Brauerei kommt dieses Wasser aus einem Brunnen am Gelände, der vor mehr als Hundert Jahren in siebenjähriger Bauzeit in Handarbeit gegraben wurde. Der Brunnen ist 118 Meter tief und bis 30 Meter unter dem Straßenniveau mit Wasser gefüllt. Man könnte dem Brunnen viel mehr Wasser entnehmen als man tatsächlich benötigt.

Welchen ursprünglichen Zweck hatte das Oktoberfest?

Das im März zuletzt gebraute Bier wurde kalt gelagert und während der Sommermonate verbraucht. Das Oktoberfest diente dem Verbrauch der Restbestände um danach wieder mit dem Brauen den jungen Biers beginnen zu können.

Wozu dient eigentlich ein Biergarten?

Bier muss kat gelagert werden (4…8 Grad). In der vorindustriellen Zeit benötigte man dazu Bierkeller, bei denen man das Bier kühl halten konnte. Um die Außentemperatur zu senken, pflanzte man über diesen Bierkellern vorzugsweise Kastanien, die Flachwurzler sind und daher den Keller nicht beschädigen, die aber gleichzeitig eine große schattige Krone haben, die kühlend auf das Erdreich wirkt und daher hilft, das Bier kühl zu halten.

Das Bier wurde dann in diesen Umgebungen ausgeschenkt ähnlich wie das beim Wein die Heurigen sind; der Biergarten war geboren.

Wie groß ist das Fassungsvermögen eines der großen Tanks am Geländer der Brauerei?

Einer dieser Tanks fasst 200.000 Liter. Ok, das ist eine große Zahl. Aber wie kann man sich diese Zahl veranschaulichen? Wenn jemand pro Tag ein Kiste Bier trinkt (und am Sonntag zwei Kisten),  dann braucht er 50 Jahre, um diese Menge zu verbrauchen. 0,5 Liter * 20 (pro Kiste) * (7+1) Tage * 52 Wochen * 50 Jahre = 208.000 Liter.

Was ist das?

Es ist ein Blick in ein historisches Bierfass. Aber ganz so historisch ist das Fass gar nicht, denn es wurde immerhin bis 1989 darin Bier gebraut. Ein solches Fass hatte ein Fassungsvermögen von 4.000 Litern. In dem Bierkeller der Brauerei konnten etwa 50.000 Liter Bier verarbeitet werden. Man vergleiche mit den heutigen 8 Tanks zu je 200.000 Liter.

Interessant auch, dass es bei Bier – anders als beim Wein – nicht gewünscht ist, dass sich der Biergeschmack durch das Holzaroma anreichert. Daher wurden diese Fässer von Zeit zu Zeit innen gereinigt und dann mit einem Schutzanstrich versehen. Diesen Anstrich haben besonders kleinwüchsige Lehrlinge durchgeführt. Sie waren die einzigen, die durch das Fassloch ins Innere des Fasses klettern konnten.

Was ist ein “Zapfer”?

Das dürfte eine von vielen Wortschöpfungen der Ottakringer Kreativabteilung sein und reiht sich ein in die Reihe der Begriffe 16er Blech, XVI, Ottarocker und andere. Es ist einfach derjenige, der das Bier ausschenkt. Es gibt auch eine “Zapferin”.

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Florian Sturm präsentiert den Allianz-Drive

Es war ein ganz besonderer Abend im Kulturschmankerl! Dass sich die Wege eines Computerclubs mit denen eines Fußballstars kreuzen, ist schon ein seltenes Ereignis, über das wir hier zusammenfassend berichten. Die Details zu den Inhalten “Allianz Drive”, und “Fahrtenbücher” senden wir in getrennten Berichten (siehe Links).

Für die Rapid-Anhänger unter unseren 28 Besuchern war unser Vortragender Florian Sturm (österreichischer Fußballmeister mit Rapid), ein wichtiges Motiv, zu kommen. Alle Teilnehmer erhielten von Florian neben Unterlagen über die Versicherungsangebote einen Kugelschreiber mit integriertem 4-GB-USB-Stick!

Florian Sturm stellte uns im Rahmen des Clubabends den Allianz Drive vor und gab uns Einblicke in die Welt der Versicherungen. Franz berichtete über einen längeren Test mit diesem Allianz Drive und zeigte im Vergleich, welche Möglichkeiten es sonst noch für digitale Fahrtenbücher gibt. Im Bild Florian Sturm bei seinem Vortrag…

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…und hier seine Zuhörer

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Florian zeigte uns, welche Eigenschaft dieser “Allianz Drive” hat und dass sein eigentlicher Vorteil in der Kombination mit einer Versicherung liegt (Siehe eigener Bericht). Dass die Aufzeichnung von Daten als durchaus problematisch gesehen wird, zeigten die Diskussionsbeiträge. Wir werden diesen Aspekt im Rahmen der Digital Society diskutieren.

Weiters stellte uns Florian verschiedene Versicherungsprodukte vor. Hier eine Auswahl (die Links führen zu den Seiten der Allianz, manche davon mit Tarifrechnern).

Ein Beispiel, das eindrucksvoll gezeigt hat, wie wichtig es ist, nicht unterversichert zu sein: nehmen wir an, ein Eigenheit hätte den Wert von 300.000,- Euro und wäre für 150.000,- Euro versichert, also unterversichert. Wie viel bekommt der Versicherte, wenn das Haus beispielsweise komplett abbrennt? Richtige Antwort: 75.000,- Euro.

Allianz-Rapid-ClubComputer-Quiz

Die Fragen 2 und 3 sollten unsere Aufmerksamkeit für eine Vorsorge durch Versicherungen erhöhen:

  1. Wann wurde Rapid zum vorletzten Mal österreichischer Fußballmeister?
    A: 1996 B: 2005 C: 2008 D: 2011
  2. Angestellter, 45 Jahre, verheiratet, Bruttoeinkommen 2.400 €, hat einen Arbeitsunfall und ist anschließende zu 40% invalid. Mit welcher monatlichen Rente von der AUVA kann er maximal rechnen?
    A: ca. 850€, B: ca. 1.200€ C: ca. 650€ D: ca. 1.600€
  3. Wie hoch sind in etwa die gesamten Prozesskosten bei einem Streitwert von 5.000€?
    A: ca. 500€, B: ca. 2.000€ C: ca. 4.000€ D: ca. 7.000€

Der Gewinner mit drei Richtigen (B, C, D) war unser Mitglied Joachim, der mit zwei Eintrittskarten für das Spiel Rapid-Sturm am kommenden Sonntag im Allianz-Stadion belohnt wurde.

Es gab durchwegs positive Rückmeldungen. Die Mischung aus einer Firmen- und Produktpräsentation und der Darstellung alternativer digitaler Fahrtenbücher hat durchaus Anklang gefunden.

Warum wird jemand Allianz-Kunde?

Zwischen Rapid und Allianz gibt es seit zwei Jahren eine Kooperation, die sich insbesondere im Namen “Allianz-Stadion” zeigt, und unser Clubabend war eine Aktivität im Rahmen dieser Kooperation. Als äußeres Zeichen erhalten deklarierte Rapidler unter den Allianz-Kunden ihre Polizzen mit einem Rapid-Logo ausgefolgt. Es mag “Ungläubigen” etwas sonderbar vorkommen, aber für Rapidler kann so ein Detail durchaus ein Motiv sein, zur Allianz zu wechseln. Bei uns war das eher ein Zufall.

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Bitte wendet Euch für alle weiteren Fragen an

Florian Sturm
Allianz Elementar Versicherungs AG
Kunden Center Wien VBR 3
Hietzinger Kai 101 – 105
1130 Wien
florian.sturm{at}allianz.at
059009-88736
+43-664-2231093

Links

Im Bild Florian & Florian

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Florian Sturm stellt “Rapid-Drive” vor

Gerade weil es nicht oft vorkommt, dass wir im Straßenverkehr Hilfe brauchen, verlassen wir uns gerne darauf, “dass eh nichts passieren wird”. Und wenn doch?

Mir ist die Werbung über den “Allianz-Drive” im Rapid-Magazin und in den Stadionzeitungen gleich aufgefallen, weil dieser kleine Stecker genau in diesen Notfällen hilfreich sein kann und ich informierte mich über die Bezugsmöglichkeiten für diesen Pannenhilfe-Stecker. Andreas, ein Top-Rapid-Fan, vermittelte einen Kontakt zum Betreuer von Rapid-Kunden bei der Allianz, Florian Sturm.

Florian Sturm wurde drei Mal österreichischer Meister (zweimal mit Tirol, einmal mit Rapid). Im Bild Florian Sturm im Rapid-Dress, daneben der Rapid-Drive.

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[Ich nenne diesen Stecker in der Folge “Rapid-Drive”, weil ich ihn im grünen Rapid-Look gekauft habe.]

Jeder, der mit einem Kraftfahrzeug unterwegs ist, kann sich mit diesem Rapid-Drive etwas sicherer fühlen.

Es wird in Zukunft sogar verpflichtend sein, dass neue Fahrzeuge mit einer solchen fest-verbauten Sicherheitseinrichtung ausgestattet sind. Bis es aber soweit ist, werden sicher noch viele Jahre vergehen. Und in dieser Zeit schließt der Rapid-Drive eine Lücke.

Florian Sturm, Rapid-Betreuer bei Allianz

Wie Ihr wisst, ist Florian Sturm nach Beendigung seiner Profi-Karriere in den Versicherungsbereich gewechselt und betreut und berät alle Rapidler in Versicherungsfragen, auch über den neuen Rapid-Drive. Ich stellte Florian unseren Computer-Club vor und lud ihn ein, über die Möglichkeiten dieses nützlichen Zubehörs zu referieren.

Am Dienstag, 22. November ist es soweit und Florian wird uns in den “Katakomben von Simmering” besuchen und uns Wissenswertes über die Allianz-Kooperation mit Rapid allgemein und über den Rapid-Drive im Besonderen erzählen. Hier ein Bild von Florian Sturm bei der Rapid-Veranstaltung “Doppelpass” vom 10. November.

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Da sich auf diesem Gebiet der Fahrzeug-Navigation eine Überschneidung von Computer-Technologie und Fußball ergibt, dachte ich, dass diese Veranstaltung nicht nur für Computer-Interessierte oder für Interessenten an der GPS-Navigation sondern auch für Fußball-Fans von Interesse sein könnte, die sehen wollen, wie sich Spieler nach ihrer aktiven Karriere verändern.

Was kann also der Rapid-Drive?

Ich habe den Rapid-Drive schon einige Zeit in Betrieb und bin davon beeindruckt. Drive in Zigarettenanzünder einstecken und man ist startklar. Lediglich eine einmalige Aktivierung am PC oder am Handy ist erforderlich. Aber ansonsten benötigt der Drive keine weitere Bedienung. Es empfiehlt sich aber, die Handy-App zu installieren, weil sie eine Menge nützlicher Zusatzfunktionen enthält.

Rapid-Drive als mitfahrende Notrufsäule

Wenn man während der Fahrt in eine Notsituation gerät und Hilfe braucht, genügt ein Druck auf den roten Knopf des Drive und es wird automatisch Hilfe gerufen. Unfälle, die mit einer plötzliche Abbremsung des Fahrzeugs verbunden sind, lösen diesen Hilferuf automatisch aus, weil in dem Drive ein Crashsensor eingebaut ist.

Rapid-Drive als Fahrtenbuch

Es ist aber nicht so, dass der Drive einfach nur ein Notruf-Knopf ist, der im Falle eines Falles Hilfe holt; alle getätigten Fahrten werden aufgezeichnet und stehen sowohl über eine Handy-App als auch über ein Web-Interface zur Verfügung. Es ist also ein perfektes Fahrtenbuch, das schriftliche Aufzeichnungen entbehrlich macht. Man muss nur in einer Fahrtentabelle markieren, welche Fahrten privat und welche beruflich sind und erhält dann den richtigen Ausdruck.

Rapid-Drive Tools

Die Handy-App zum Drive enthält auch Kleinigkeiten und zeigt etwa den aktuellen Standort des Wagens und gleich auch den Weg dorthin auf einer Landkarte an. Sie zeigt auch alle Tankstellen in der Nähe und erlaubt das Ausfüllen von Parkscheinen.

Was der “Smiley-Score” ist, darauf bin ich nicht gekommen, bei mir ist er 8/10. Florian Sturm wird uns diese Details beim Clubabend erklären.

Nachteile?

Klar, was ist schon perfekt! Es gibt natürlich viele Dinge, die einem Benutzer weniger gefallen. Und wir werden Euch diese Beobachtungen auch zeigen. Man kann aber damit rechnen, dass viele dieser Kinderkrankheiten bei zukünftigen Softwareupdates verschwinden werden.

Einladung

Wen also dieser Drive oder wen die Begegnung mit Florian Sturm (am besten natürlich beides) interessiert, laden wir zu unserem Clubabend ein. Florian wird uns sicher auch Details aus seiner Zusammenarbeit mit Rapid erzählen.

  • Veranstalter ClubComputer (Wir bewegen uns seit 30 Jahren mit unseren Mitgliedern wie eine Selbsthilfegruppe im Computer-Dschungel)
  • Dienstag, 22. November 2016, 18:00
  • Kulturschmankerl, Simmeringer Hautpstraße 152, 1110 Wien
  • Öffis: U3, eine Station 6 oder 71 stadtauswärts, Stadion Fickeystraße
  • Parken: Kurzparkzone bis 18:00. WiPark-Garage “Simmeringer Platz”, Einfahrt am Anfang der Kaiserebersdorfer Straße, vorfahren im linken Seitengang bis zum Schild “Simmeringer Hauptstraße 152”) Aufgang vor dem Lokal.
  • Vortragsthema: Fahrtenbücher mit Schwerpunkt Allianz-Drive
  • Anmeldeformular

Doppelpass mit Tom Walek

Die Partner des SK Rapid, alle Business-Club-Mitglieder und auch Teile der InvesTORen trafen sich am Donnerstag zum Vernetzungstreffen “Doppelpass”.

Nach einer Begrüßung durch Präsident Michael Krammer gab es eine von Andy Marek moderierte Podiumsdiskussion zum Thema “Erfolg”. Ein Motto, das mir in Erinnerung blieb, was der Satz, dass “der Druck, der auf den Akteuren lastet, in Zug umgewandelt werden muss”, also etwas Hemmendes in etwas Treibendes.

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass es genügen würde, die optimalen finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen und das würde automatisch auch die sportlichen Erfolge zur Folge haben, was wieder umgekehrt zur Verbesserung der finanziellen Situation betragen würden, eine Art positiver Spirale.

Allein die letzten Monate haben uns aber doch vor Augen geführt, dass alle diese schönen Geldscheine uns in der konkreten Situation gar nichts geholfen haben.

Bei der Diskussion wurde viel zu wenig der Umstand angesprochen, dass das Spiel am Rasen eine viel größere Unberechenbarkeit hat als es bei wirtschaftlichen Planungen der Fall ist. Wegen der Schnelligkeit der Ereignisse geschieht vieles unbewusst, wirken Hemmungen, die sich auch gutem Training entgegenstellen. Und die größte Hemmung ist wohl die des Rekordmeister-“Titels”.

Tom Waleks Südpolvortrag

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Der Star des Abends aber war Tom Walek, der in einem packenden und sehr schnell vorgetragenen Bericht über seine Südpol-Expedition berichtete. Man konnte fühlen, dass es diese beeindruckende Siegermentalität von Hermann Maier war, die das österreichische Team nach neuntägigem Marsch durch die Eiswüste als erste bei der Forschungsstation am Südpol ankommen ließ, 46 Stunden von dem Konkurrenten, dem deutschen Expeditionsteam. Man bewegte sich auf einer Höhe von 3000 Metern, jeder mit einem Schlitten mit 80 kg im Schlepptau, bei -50 Grad Celsius und mit nur 3,5 Stunden Schlaf pro Tag. 10 kg Gewichtsabnahme trotz 10.000 kCal täglicher Energiezufuhr.

Das Motto: “Wer sein Ziel nicht kennt, der wird den Weg nie finden.” und “Alles ist nichts ohne Teamwork.”

Übersetzt auf den Fußball: “Wer nicht klar den Meistertitel als Ziel definiert, hat eigentlich schon verloren.” und “Wenn die Spieler nicht mannschaftsdienlich agieren, wir das Siegen schwierig.”

Interessant das zugehörige historische Zitat von Marc Aurel (121-180 römischer Kaiser): “Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht.” und von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) “Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten.”

Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Rapid schon eine lange Titel-Durststrecke hinter sich hat und man sich natürlich fragen muss, ob man sich nicht zu sehr mit dem gebetsmühlenhaft wiederholten “Rekormeister”-Titel begnügt und die allerletzte Anstrengung für den Meistertitel fehlt.

Vielleicht war diese Veranstaltung ein Weckruf und vielleicht ist der zeitgleich vorgestellte Damir Canadi jener “Hermann Maier des Fußballs”, der Rapid mit der ihm zugeschriebene Akribie auf die Überholspur bringt.

Rapid-Fahne am Südpol!

Sensationell aber war, dass diese Südpol-Expedition eine Rapid-Fahne am Südpol gehisst hat und dass die Fahne auch weiterhin dort verweilt. Im Bild Tom Walek mit der Rapid-Fahne hinter der  Stahlkugel, die den Südpol markiert und vor der Amundsen-Scott-Südpolstation.

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Ambiente

Ein tolles Buffet mit anschließender Whisky- und Gin-Verkostung rundete die Veranstaltung ab.

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Das Filmteam von W24 nutzte die Gelegenheit zu Interviews. Hier mit Christoph Schößwendterd15a2664

…un hier mit Stefan Singer.d15a2666

Links

Elektronische Bezahlsysteme

In unserer Zeit wird bald etwas zur historischen Kuriosität, wie folgendes Bild vom 9. September 2010 zeigt. Damals ging es gegen Porto, Besiktas und Sofia. Und wir stellten uns oft ziemlich lange vor den Kassen um Karten an. In den Jahren davor war es nicht besser.

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Wenn am kommenden Freitag der Verkauf des 3er-Abos an Abonnenten und nächste Woche dann der Verkauf an Mitglieder beginnt, ist man erstaunt, wie wenige Rapidler Schlange stehen. Klar, die meisten kaufen vor dem Computer sitzend; Electronic-Banking macht’s möglich.

Computer, unser liebstes Haustier

Computer und Handy sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unsere Computer ist eher wie Katzen und weniger wie Hunde. Sie sind eigenwillig und man weiß oft nicht, wer denn genau der Herr im Haus ist. Damit man sich wenigstens ein bisschen sicherer fühlt, arbeite ich seit drei Jahrzehnten für einen Computer-Club und manchmal berühren wir Themen von durchaus täglicher Relevanz.

Ausnahmsweise lade ich alle Leser dieser Liste zu etwas ganz Unfußballerischen ein: zu einem Clubabend über

Elektronische Bezahlsysteme

Wolfgang Kremser, Roland Giersig, Franz Fiala

Wir sind in einer Zeit, wo die kontaktlose Bezahlung zu einem Durchbruch ansetzt. Die Bankomatkarte ist im Begriff, durch unser Handy ersetzt zu werden.

Bei diesem ersten Clubabend im Herbst werden wir elektronische Bezahlsysteme vorstellen. Nicht vollständig, dazu gibt es zu viele. Wenn aber jemand von Euch ein weiteres System vorstellen möchte, bitte um ein paar Bilder/Texte einige Tage vor dem Clubabend. 

Besonders interessant Punkte sind eine abschaltbare Prepaid-Karte (N26) und ein barrierefreies Handy-Bezahlsystem (boon).

Electronic Banking

Wir vergleichen die Online-Konten

  • BAWAG
  • ERSTE (George und klassisch)
  • BTV

Wir laden das Parkguthaben auf, buchen einen Parkschein und bezahlen eine ClubComputer-Rechnung

Kreditkarten

  • Master-/Visa-Card
  • N26 (Roland Giersig)

Wir kaufen ein Office-Produkt bei Microsoft und etwas bei Amazon.

Prepaid Kreditkarten

  • Rapid-Visa-Prepaid-Card

Entkoppelnde Bezahlsysteme

  • PayPal
  • Sofort-Überweisung
  • Klarna

Wir bezahlen eine ClubComputer-Rechnung.

Handybezahlsysteme

  • paybox
  • boon (Wolfgang Kremser)

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Wann und Wo?

  • Dienstag, 6. September 2016 18:00 (Vortrag ab 19:00)
  • Kulturschmankerl, Simmeringer Hauptstraße 152, 1110 Wien
  • gut mit Öffis zu erreichen: U3-Simmering, eine Haltestelle mit 6 oder 71 Richtung stadtauswärts.
  • Parkgarage genau unter dem Lokal. Einfahrt gleich am Anfang in der Kaiserebersdorferstraße. Vorfahren in den linken Seitengang bis zur Aufschrift “Simmeringer Hauptstraße 152”.

Anmeldung

Bitte um eine Anmeldung auf der Veranstaltungsseite von ClubComputer.

Florian Sturm, Dein Versicherungs-Partner

florian-sturm-foto.1024x1024Florian Sturm spielte von 2002 bis 2005 bei Rapid und war Teil der Meistermannschaft von 2005. Er beendete 2013 seine Fußballerkarriere beim SV Wörgl. Das Bild stammt von Florians XING-Profil.

Aber Florian bleibt Rapid verbunden. Er ist heute das Bindeglied zwischen dem Premiumpartner “Allianz” und uns, den Anhängern von Rapid.

Florian ist Allianz-Berater geworden und berät uns, die Anhänger von Rapid wenn es um Versicherungsfragen geht; seine Produkte sind “grün-weiß verpackt”, denn sie nützen direkt dieser Partnerschaft zu Rapid. Bei Abschluss von Verträgen gehen zusätzlich 18,99 Euro an den Rapid-Nachwuchs.

Ich stelle Euch hier aktuelle Angebote vor, die besonders für Rapidler von Interesse sein können.

Allianz Drive im Rapid-Look

Es ist etwa so wie damals beim Sicherheitsgurt. Anfangs konnte man ihn optional einbauen, irgendwann wurde er Pflicht.

Für neuere Fahrzeuge wird ein im Auto fest verbautes Sicherheitssystem mit GPS und integriertem Handy verpflichtend, für alle anderen kann man den “Allianz Drive” nachrüsten. Einfach in den Zigarettenanzünder stecken, fertig.

Der Vorteil für Rapidler: es gibt diesen “Drive” im exklusiven Rapid-Design:

Rapid Allianz Drive

…und wenn ich es richtig verstanden habe, bis zum Jahresende ohne Gebühr.

Aber richtig spannend wird dieser Zusatz in Verbindung mit der Allianz Drive App, mit der alle Fahrten am Handy aufgezeichnet werden, natürlich auch eventuelle unautorisierte Fahrten. Mit einem SOS-Knopf kann man im Falle einer Panne auf Knopfdruck Hilfe anfordern. Weil ein Crashsensor eingebaut ist, wird bei einem Unfall ein Notruf ganz automatisch abgesetzt. Und anders als bei fest verbauten Geräten, kann man ihn einfach ausschalten: rausziehen, weg ist das Auto! Aber nicht ganz, denn der Drive hat einen Akku eingebaut und sendet auch dann, wenn der Drive zum Beispiel durch einen Aufprall aus der Steckdose geschleudert wird. Wenn man jede Aufzeichnung unterbrechen will, muss man den Drive schon Hause lassen)

Aktion bis Ende Juli

Drei moderne Versicherungsverträge nennen sich “Assistancen”, die noch bis Ende Juli für Rapidler kostenlos für ein Jahr erworben werden können. Man kann im nächsten Jahr ohne Probleme drei Monate vor Ablauf kündigen. Diese “Assistancen” sind:

3 Monatsprämien geschenkt

… für Rapidler, die sich zum Erwerb vom TOP-Jahres-Reiseschutz entschließen. Florian betont, dass es besonders für Vielfahrer zu Auswärtsspielen und für Mehr-als-einmal-Urlauber interessant ist.


Das alles hat mir Florian Sturm bei einem Treffen im Columbus Center erzählt. Ich hoffe, alles richtig beschrieben zu haben. Wenn nicht, schaut auf diese Webseite, ich hänge eventuelle Korrekturen in einem Kommentar an.

Und so könnt Ihr Florian Sturm erreichen

Allianz Elementar Versicherungs AG
Kunden Center Wien VBR 3
Hietzinger Kai 101 – 105
1130 Wien
florian.sturm{at}allianz.at
059009-88736
+43-664-2231093

Präsentation bei einem Clubabend

Für Herbst ist eine Vorstellung des Allianz Drive im Rahmen eines Clubabends geplant. Wer sich also diesen “Allianz Drive” vor dem Kauf anschauen will, kann an diesem Abend vorbeischauen. Der Termin steht noch nicht fest. Schaut auf diese Seite: https://clubcomputer.at. Derzeit ist dort der Abend für den 24. November eingetragen. Da aber an diesem Donnerstag eine Euro-League Runde stattfindet, bei der Rapid hoffentlich beteiligt sein wird, könnte dieser Abend auf einen Dienstag verschoben werden.

Persönliche Anmerkung

Unser Tagebuch soll keineswegs zu einem Werbemedium werden aber da über alles berichtet werden soll, das mit Grün-Weiß zu tun hat, gehören auch kommerzielle Belange dazu.

Ich selbst werde mir den Allianz Drive kaufen, weil ich insbesondere das automatische Fahrtenbuch verwenden will und ich doch für den Fall besorgt bin, dass einmal etwas passiert und alle panisch durch die Gegend rennen. Und weil ich noch ein paar Jahre mit meinem praktischen Auto fahren will.

Im Grunde sind wir alle Rapid-Mikro-Sponsoren. Angefangen von der Mitgliedschaft, den Abos, dem Würstel am Kiosk, dem Trikot aus dem Fanshop – und schließlich dem Versicherungsvertrag bei der Allianz. Die Kommerzialisierung greift immer mehr um sich, aber ohne sie wird es nicht gehen.

Da wir uns bezüglich der Eigentumsverhältnisse unseres Lieblingsvereins einig sind (Keinem Scheich, keinem Oligarchen, keiner Marketingabteilung gehört Rapid sondern uns, den Mitgliedern.), liegt es eben an uns, unternehmerisch zu handeln; einerseits durch unsere große Zahl und durch gleichzeitig rapid-bezogenes Einkaufsverhalten.

Es war immer so, dass der Fußball in das jeweilige politisch-wirtschaftliche System eingebunden war, denn dieses kann der Fußball nicht ändern. Er kann das System nur zu einem Vorteil optimal nutzen.

Wir wollen doch alle mit Rapid nach oben und nicht immer nur Zweiter sein. Jeder Rapid-Schal (sofern nicht als Plagiat am Viktor-Adler-Markt gekauft), jede Rapid-Torte (sofern vom Cafe Landtmann und nicht selbst gemacht), jede Versicherung (sofern durch Florian Sturm vermittelt), hilft Rapid auf diesem Weg nach oben. Helfen wir alle mit!

Einladung zur “Rapid Stammtisch-Tour”

Wer von Euch die Folgen der “Rapid-Viertelstunde” aufmerksam verfolgt hat, wird sich auf den Beitrag vom 11. März über die erste Station der Rapid “Stammtisch-Tour” erinnern. Hier ist ein Link zum Video.

Auch im April gibt es wieder eine dieser Stationen:

Dienstag, 5. April 2016 18:00, Schutzhaus “Zukunft” auf der Schmelz” (verlängerte Gunthergasse)

Also auf historischem Rapid-Boden, wo die ersten Rapid-Spiele gespielt wurden (1897-1902).

Es sind wie immer Spieler des SK Rapid mit von der Partie, Andy Marek wird moderieren. Es gibt Autogramme und es werden zwei VIP-Karten und Fanartikel verlost.
Rapid Stammtisch Tour1

Der Platz ist beschränkt, Anmeldung ist erforderlich. Interessenten melden sich bitte bei

Dr. jur. Hannes GITTEL
Landesdirektion Wien
Allianz Elementar
Kagraner Platz 1, 3.OG – Top 28
1220 Wien
0676 878 26 0893 oder 05 9009 80893
hannes.gittel@allianz.at