Doppelpass mit Tim Cole

Zum 7. Mal veranstaltete Rapid den „Doppelpass“. Hier ist ein Rückblick auf die bisherigen Events.

Es gab zwei Premieren:

  • Andy Marek war erkrankt, und ich kann mich nicht erinnern, dass das in den letzten 15 Jahren der Fall gewesen wäre. Wir wünschen ihm baldige Genesung!
  • Lukas Marek moderierte erstmals einen ganzen Abend. Und er war souverän! Christoph sagte, dass man bei geschlossenen Augen meinte der Moderator wäre „Andy Marek 2.0„.

Sponsor des Abends war deepnature project, eine burgenländische Firma, die Bio-Hanfprodukte vertreibt. Man konnte an diesem Abend an einem Stand der Firma Proben verkosten. Bestellungen sind über die Homepage möglich.

Firma Ströck präsentiere und servierte ihre Produkte. Jeder Besucher bekam beim Abschied ein Sackerl mit einem Brot, einem Striezel und einer Brotfibel.

Geschäftsführer im Interview

Christoph Peschek und Zoran Barisic beantworteten Fragen von Lukas. Nicht nur diese Veranstaltung, auch die neu gegründete Dachmarke „Rapid Leben“ zeigen, dass Rapid mehr ist als ein Fußballverein. Die neue Version der Rapid-App wird in den nächsten Tagen erscheinen.

Interview mit Stefan Schwab und Christopher Dibon

Natürlich war die blamable Niederlage gegen St. Pölten ein Kernthema des Interviews. Immer, wenn Spieler über solche Niederlagen sprechen, heißt es „wir waren schlecht“, „das muss besser werden“, „in Altach wird man ein anderes Gesicht sehen“ usw. Zuhörer meinen, eine gewisse Ratlosigkeit herauszuhören.

Digitale Transformation, Vortrag Tim Cole

Tim Cole ist Amerikaner und dafür hat er sich eingangs gleich entschuldigt, er meinte „der Zustand (Trump)“ würde nur mehr ein Jahr dauern, da wäre er sicher. Tim Cole wohnt aber seit acht Jahren im Lungau und ist professioneller Vortragender, Buchautor und Journalist.

Es beschreibt die Digitale Transformation als das Zusammentreffen dreier Entwicklungen:

  • Digitalisierung
  • Vernetzung
  • Mobilität

Abschließend ortete er auch im Fußball entsprechende Entwicklungen der Datenerfassung und Datenauswertung über GPS und Video, die dem Trainer wertvolle Aufschlüsse über den Erfolg des Trainings geben können.

Interessenten an den Details des Vortrags finden alle Folien des Abends in der Bildersammlung. Es gibt aber auch den Original-Foliensatz als pptx-Datei auf der Homepage von Tim Cole.

Abendessen

Das Abendessen war sehr fein wie man es von foodaffairs gewöhnt ist.

Links

Bildergalerie

EInladungstext

Sehr geehrter Herr Fiala!
Kommende Woche ist es bereits soweit: Wir laden Sie herzlich zum SK Rapid Doppelpass ein! Gerne möchten wir Sie hiermit an unser Netzwerkevent der besonderen Art erinnern, bei dem wir diesmal das Thema Digitalisierung vorbereitet haben und den Internet-Insider und Beststeller-Autor Tim Cole begrüßen dürfen.

SK Rapid Doppelpass
powered by Deep Nature Project
Donnerstag, 7. November 2019 ab 19:00 Uhr
Business Club Ebene 1 im Allianz Stadion

Folgendes Programm haben wir für Sie vorbereitet:
18:30 Uhr: Einlass und Aperitif
19:00 Uhr: Begrüßung
19:05 Uhr: Interview mit GF Wirtschaft Christoph Peschek und GF Sport Zoran Barisic
19:25 Uhr: Interview mit Kapitän Stefan Schwab und anwesenden Spielern des SK Rapid
19:40 Uhr: Stargast Tim Cole referiert zum Thema „Digitale Transformation“
20:30 Uhr: Gemeinsames Abendessen
21:15 Uhr: Ausklang und Netzwerken in der Wein Burgenland Bar

Die SK Rapid Garage steht Ihnen gerne als Parkmöglichkeit zur Verfügung.
Sollten Sie sich noch nicht angemeldet haben, bitten wir um Ihre Rückmeldung unter business.events@skrapid.com.

mit grün-weißen Grüßen
Christoph Peschek (GF Wirtschaft), Zoran Barisic (GF Sport)
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Doppelpass mit Ralph Krueger

Entrée

Schon vor Beginn konnte man sich vom Schärdinger Käsebuffet bedienen und die Vitrinen von Jacques Lemans bewundern. Manuel Schindele begrüßte die Gäste, Mitglieder des Business-Club, in Vertretung von Sebastian Pernhaupt.

Interview Christoph Peschek

Ja, es wäre natürlich auch ein finanzieller Verlust, nicht in der Meistergruppe spielen zu können, doch das ändere nichts an den Plänen für das zukünftige Sportzentrum im Prater, dessen Fertigstellung 2021 in Aussicht gestellt wird.

Interview BLAGUSS

Sowohl der Chauffeur des Mannschaftsbusses als als auch die stellvertretende Geschäftsführerin DI Marion Schnidlecker von BLAGUSS wurden von Andy Marek über ihre langjährige Zusammenarbeit mit Rapid befragt. Wir erfahren, dass BLAGUSS eine Autobusflotte von etwa 300 Bussen hat und dass der Rapid-Mannschaftsbus auch gemietet werden kann. Ein moderner Nachfolger des derzeitigen Mannschaftsbusses wäre bereits in der Anschaffungsphase.

Interview Michael Krammer

Der Präsident kommentierte die Pressemeldungen über eine Ablöse von Fredy Bickel nicht. Auch wegen die Gerüchte über seinen möglichen Nachfolger/in verwies er auf die Satzungen, die besagen, dass ein Kandidat für eine zukünftige Präsidentschaft neben einem Konzept auch ein Team präsentieren müsse und das bei der kommenden Mitgliederversammlung zu bestimmende Wahlkomitee würde aus den Kandidaten einen Wahlvorschlag an die Hauptversammlung im November zu richten haben.

Der Präsident appellierte an die Mitglieder, die neue Herausforderung der Qualifikationsgruppe anzunehmen und sich den beiden kommenden Aufgaben, dem Auftaktspiel gegen die Admira und dem Cup-Spiel in Pasching so wie die Mannschaft zu stellen. Immerhin könne man mit einem Sieg gegen den LASK eines der Saisonziele, den Einzug ins Cup-Finale erreichen. Ein Gewinn der Qualifikationsgruppe wäre das logische Ziel für die kommenden 10 Spiele.

Interview Didi Kühbauer

So, wie das Publikum, erwartet sich auch Didi einen Umschwung. Er ließ sich sogar dazu hinreißen, zu sagen, dass wir das Spiel gegen die Admira am Samstag gewinnen würden. Wir sind alle ebenfalls unverbesserliche Optimisten und folgen seiner Prognose gerne, doch da es sich am Samstag nicht um Berechenbares, sondern um ein Fußballspiel handelt…

Vortrag Ralph Krueger

Der erste Höhepunkt des Abends war der Vortrag des Präsidenten von Southhampton FC, Ralph Krueger, ein aus Winnipeg stammender Canadier, der aber auf eine Sportlerkarriere in Europa zurückblickt. Dazu muss man wissen, dass Ralph Krueger nach seiner Karriere als Eishockey-Spieler in Deutschland, Trainer beim EC Feldkich und später der Trainer der Schweizerischen Eishockey-Nationalmannschaft war und daher ausgezeichnet Deutsch spricht. Im Grunde erzählte er über seine Karriere, die ihn 2013 zum Southhampton FC geführt hat. Und es wären nicht einmal so sehr, die errungenen Titel, die eine Siegermentalität ausmachen, sondern vielmehr die Eigenschaft in jedem Moment, in dem das gefordert ist, das jeweilige Maximum zu geben, zu begreifen, dass der jeweilige Augenblick das Leben ist, in dem man voll auf die Sache fokussiert sein muss. Die Überwindung der Tiefpunkte wäre es, das den Siegertypen ausmacht. Er betonte die Bedeutung des Teams, dem sich jeder Spieler unterzuordnen habe und er daher ein Ego zugunsten der Teamaufgabe hintanstellen müsse. Ein spannender Abend mit einem charismatischen Vortragenden.

Hauptspeise

Nach einem Vorspeisenteller gab es ein Abendessen vom Buffet mit Ottakringer Bier.

Kabarett mit Gerold Rudle

Der zweite Höhepunkt des Abends war eine kabarettistische Darbietung von Gerold Rudle, der die aktuelle Situation bei Rapid gekonnt in seine Geschichte eingeflochten hat. Sein Hauptdarsteller war sein Sitznachbar im Stadion, einer der Typen, die wir alle gut kennen! Der ewige Wettstreit zwischen den Geschlechtern war gewissermaßen die Rahmenhandlung dieses gelungenen Auftritts.

Nachspeise und Ausklang

Ein Nachspeisenbuffet und eine Weinverkostung ließen den Abend kulinarisch ausklingen.

Bilder vom Abend

Links

EwkiL-Bilder · Blaguss · EwkiL-Bericht· Ralph Krueger-Homepage

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Doppelpass mit Matthias Horx

Diese Veranstaltung „Doppelpass“ hatte viel mit Zukunft, Zukunftsängsten und Zukunftsoptimismus zu tun. Jedenfalls gilt: „Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen“ (Mark Twain). Schon das Aufmacherfoto zur Einladung zum Doppelpass zeigt die Schwierigkeit von Planungen, die durch die Realität überholt werden.

Realität überholt Planung

Die Vorlaufzeiten für solche Veranstaltungen sind natürlich ziemlich lang und das Aufmacherfoto bei der Einladung (siehe weiter unten beim Einladungstext) zeigt Mario Sonnleitner im Interview mit Andy Marek. Die Ereignisse der letzten Woche waren aber so einschneidend, dass man dem Rechnung tragen musste und das Einladungsfoto kurzerhand durch ein Bild unseres neuen Trainers Didi Kühbauer ersetzt hat. Das Bild zeigt seinen allerersten Auftritt als Rapid-Trainer bei seiner ersten Pressekonferenz. Daher konnten wir als Programmergänzung auch ein kurzes Interview mit Didi erleben. Auf die Frage, was er denn gedenkt umzustellen, zeigte er sich zugeknöpft und meinte, dass es nicht klug wäre, das zu verraten. Es ist wohltuend, dass Didi auf die Fragen mit einer gewissen Ironie eingeht. Zum Beispiel, warum er den Co-Trainer Manfred Nastl mitgenommen habe, antwortete er zum Gaudium des Publikums: „damit wenigstens einer kleiner ist als er selbst“.

Antonín Panenka und Heribert Weber

Zwei außergewöhnliche Legenden werden über ihre erfolgreichen Zeiten bei Rapid befragt. Mit etwas Wehmut, denn eine Neuauflage solcher Erfolge scheint derzeit nicht in Reichweite zu sein. Dass wir gute Spieler in unseren Reihen haben, das betonen alle, aber sie müssen ihre Qualität auch mit einem gewissen Zukunftsoptimismus im Spiel zeigen, das meinen die Legenden.

Christoph Peschek, Heribert Weber und Andy Marek gratulieren Antonín Panenka zum 70. Geburtstag am 2. Dezember.

TÜV-Austria

Dass die Veranstaltung durch TÜV-Austria präsentiert wurde, wird die Kosten für Rapid überschaubar halten, nehme ich an. Direktor Dipl.-Ing. Dr. Stefan Haas, CEO der TÜV AUSTRIA HOLDING AG, erklärte die Zielsetzungen des bereits 1872 gegründeten Unternehmens.

„Anleitung zum Zukunfts-Optimismus“, Gastvortrag von Matthias Horx

Dass Menschen mit Symbolen arbeiten können, seht weit in die Menschheitsgeschichte zurück. Fußball ist auch so ein Symbol. Wir hauen einander nicht mehr die Schädel ein, sondern erleben durch das Fußballspiel, wie es denn wäre, wenn. Fußball wird durch drei Komponenten bestimmt:

  • durch Strategie
  • durch Können
  • durch Zufall

An dieser Stelle erinnere ich mich an den Vortrag von Damir Canadi, auch bei einem Doppelpass (siehe Links), in dem er meinte, es gäbe keinen Zufall. Das hat mich damals schon ziemlich stutzig gemacht, dass unser Trainer so etwas behaupten kann, doch es war so. Dass der Schuss von Christoph Knasmüllner im Sonntagsspiel gegen Mattersburg in der 11. Minute wieder an die Stange ging, wie die vier von ihm bereits nicht verwandelten Stangenschüsse zuvor, es sich der Ball dann aber anders überlegt hat und den Weg ins Tor fand. Das ist einer jener Zufälle, die eine ganz neue Zukunft begründen als ein nochmaliges Pech. Die Spieler verbringen die Vorbereitung auf Hartberg mit einem Erfolgserlebnis und haben das Gefühl, dass es aufwärts geht.

Vergleicht man den Zukunftsoptimismus und -pessimismus verschiedener Länder, stellt sich heraus, dass die reichsten Länder jene mit dem meisten Pessimismus sind, also zum Beispiel Österreich und Deutschland, während junge und vielleicht nicht so wohlhabende Länder wie China, Ghana und Estland viel optimistischer in die Zukunft blicken.

Die Welt ist besser als sie uns die Medien vermitteln. Während in den 1980er Jahren einer positiven Meldung zwei negative gegenüber gestanden sind, sind es 2017 15 negative Meldungen, die einer positiven gegenüber stehen. Und das hat auch einen Grund, denn hätten unsere steinzeitlichen Vorfahren nicht hinter jedem Geräusch eine Gefahr vermutet, würde es uns heute gar nicht geben. Wir leben also mit einem Verhalten, das uns seinerzeit das Überleben gesichert hat.

Wer würde bei den folgenden Meldungen nicht auf die Idee kommen, dass es sich um Fake-News handelt? Wir sind es gar nicht gewohnt, nicht mit Bad-News bombardiert zu werden.

  • Weniger Elend: die Zahl der Armen sinkt rapide
  • Behütete Natur: weltweit gibt es so viele Schutzgebiete wie nie zuvor
  • Mehr Gesundheit: Infektionskrankheiten verlieren weltweit ihren Schrecken
  • Bildung boomt: Ausgaben für Schüler und Studenten auf Allzeithoch
  • Globale Toleranz: Ehe für alle in immer mehr Staaten
  • Der Wald wächst weltweit
  • Es gibt mehr Bienen!
  • Goodbye CO2: Höhepunkt der CO2-Ausstöße schon 2025 möglich
  • Immer mehr Thunfische in den Weltmeeren
  • Jugendgewalt sinkt stetig
  • Staying Home: weniger Flüchtlinge verlassen ihre Heimat (0,6 % der Weltbevölkerung sind pro 5 Jahre auf Wanderschaft)
  • Energiewende: Erneuerbare überholen Kohle
  • Deutsche Kinder und Jugendliche fit und gesund
  • Die Lebenserwartung steigt auf allen Kontinenten
  • Es gibt nur mehr 20% Analphabeten
  • 92% aller Kinder weltweit besuchen eine Grundschule
  • Christliche Länder haben eine höhere Geburtenrate als islamische Länder. Beispielsweise ist die Geburtenrate im Iran geringer als in den USA. Der Grund ist die heute viel geringere Säuglingssterblichkeit
  • Die Welt war nie so friedlich wie eben jetzt

Diese Aussagen stehen in einem gewissen Kontrast zu den Aussagen in Medien und rechter Parteien. Uns erscheinen gute Zustände auch eher als Warnung davor, dass es schnell wieder schlechter werden kann.

Die Brexit-Panik beruht auf der völlig falschen Einschätzung der Bevölkerung auf Fragen, die schließlich zum Brexit geführt haben (Zahlen in Klammer sind die realen Zahlen):

  • Wie viel Prozent der staatlichen Sozialhilfe wird ergaunert? 20% (1%)
  • Wie viele Menschen ohne britischen Pass leben in GB? 31% (15%)
  • Wie viele Teenager-Schwangerschaften gibt es= 16% (0,5%)
  • Steigt die Gewaltkriminalität? 60% ja (-20%)
  • Wie groß ist der Anteil der Entwicklungshilfe am Haushalt? 25% (1,1%)
  • Wie groß ist das Verhältnis zwischen Arbeitslosenhilfe und staatlichen Aufwendungen für Renten? 1:1 (1:15)

Wir erlebten einen spannenden Vortrag, der unseren Zukunftsoptimismus heben sollte. Besucht aber auch die Wikipediaseite des Vortragenden (siehe Links), in dem der Spruch von Mark Twain auch punktuell bestätigt wird, dass eben Prognosen doch sehr schwierig sind.

Deni Alar, Mario Sonnleitner, Stefan Haas, Matthias Horx, Christoph Peschek, Christopher Dibon, Stefan Schwab und Andy Marek

Buffet und Weinverkostung

Eigentlich geht es bei dieser Veranstaltung ums Netzwerken. Nun, für Pensionisten ist das nicht mehr so wichtig. Dass wir dennoch dabei sein dürfen, verdanken wir dem Umstand, dass wir uns beim Crowd-Investing aus Anlass des Stadionbaus beteiligt haben. Ein Bonus dieser Beteiligung war eben eine Einladung zu dieser zwei Mal im Jahr stattfindenden Veranstaltung „Doppelpass“ des Businessclub. Die Gastvorträge hatten bisher immer ein hohes Niveau und wegen der didaktischen Qualitäten der Vortragenden waren sie auch für alle gut verständlich.

Einladungstext zum Doppelpass

Sehr geehrter Herr Fiala,
der SK Rapid lädt Sie und die Mitglieder des SK Rapid Business Club zum zweiten Doppelpass im Jahr 2018 ein!

SK Rapid Doppelpass presented by TÜV Österreich

Mittwoch, 10. Oktober 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Allianz Stadion, Business Lounge, Ebene 1

Im Fokus steht diesmal Matthias HORX, einer der renommiertesten Zukunftsforscher Europas. Er widerlegt den berühmten Satz von Mark Twain „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, indem er Faktoren von Entwicklungen analysiert und intelligent kombiniert. Die Frucht dieser Arbeit sind spannende Einblicke in wahrscheinliche Szenarien unseres Zusammenlebens.

Aber auch die Geschichten zweier sehr erfolgreicher Rapid-Legenden, sollen diesen Abend bereichern! Der erste grün-weiße Ehrenkapitän Heribert WEBER und der Europameister von 1976 Antonin PANENKA stellen sich den Fragen von Andy Marek.

Dieser abwechslungsreichen und spannenden Veranstaltung werden auch die Geschäftsführung, Vertreter des Präsidiums, Direktoren und Spieler des SK Rapid beiwohnen. Neben spannenden Inhalten und Informationen, wird es auch wieder die Möglichkeit zum Kontakte knüpfen geben.

PROGRAMM

18:30 Uhr: Einlass und Aperitif
19:00 Uhr: Begrüßung durch Moderator Andy MAREK
19:10 Uhr: Interview mit dem Geschäftsführer Wirtschaft / CEO, Christoph PESCHEK
19:20 Uhr: Sport-Talk mit den Rapid-Legenden Antonin PANENKA und Heribert WEBER
19:50 Uhr: Vortrag von Matthias HORX „Anleitung zum Zukunfts-Optimismus“
Warum die Welt nicht schlechter wird, wir das aber so schrecklich gerne glauben
20:50 Uhr: Gemeinsames Abendessen
21:30 Uhr: Verlängerung in der Wein Burgenland Bar, Ebene 1

Wir laden Sie ein und bitten um Rückmeldung bis spätestens Donnerstag, 4. Oktober 2018 unter business.events@skrapid.com.
Pro Teilnehmer steht ein Garagenplatz in der SK Rapid Garage (Zufahrt Keisslergasse) zur Verfügung.
Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen.


Christoph Peschek
Geschäftsführer Wirtschaft / CEO


Fredy Bickel
Geschäftsführer Sport

Links

Bisherige Doppelpass-Veranstaltungen

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Doppelpass mit Markus Hengstschläger

Doppelpass ist eine Veranstaltung des Business-Club zum der auch die Investoren geladen waren, und in dieser Eigenschaft durften wir an dieser illustren Veranstaltung teilnehmen. Das Ziel der Veranstaltung ist es, den Sponsoren abseits der Spieltage die Gelegenheit zum Gedankenaustausch zu bieten. Dieser Doppelpass fand am Donnerstag, 19.4., einen Tag nach dem Cup-Halbfinale statt.

Der Ablauf

Für eine Einstimmung zum Abend und auch für einen stimmungsvollen Ausklang sorgte „Max The Sax“, im Bild im Kreis der anwesenden Spieler.

Der Abend begann mit der Vorstellung des Abendsponsors sowie des Teams „Sales“. Danach folgen Interviews mit Christoph Peschek und Fredy Bickel. Den Beteiligten war das Ausscheiden im Halbfinale noch deutlich anzumerken. Es gab aber keine Angriffe auf den Trainer und sein Team, im Gegenteil, die Anerkennung der großen Leistung beim Spiel in Graz durch die mitgereisten Fans wurde hervorgehoben. Alle sind auf das Spiel am Sonntag fokussiert und versuchen, eventuell vorhandenen Depressionen in der Kabine entgegenzuwirken.

Nach dem Impulsvortrag von Markus Hengstschläger folgte ein reichhaltiges Abendessen mit einer Wein- und Whiskyverkostung, sowie der Gelegenheit zu gemeinsamen Fotos. Hier im Bild Florian im Kreise von Christopher Dibon, Giorgi Kvilitaia, Boli Bolingoli, Thomas Murg und Stefan Schwab

…und hier mit Goran Djuricin:

Impulsvortrag „Die Durchschnittsfalle. Gene – Talente – Chancen“

Für mich war der Star des Abends ausnahmsweise einmal nicht der Trainer und seine Spieler sondern der Gastvortragende Markus Hengstschläger. Diesen Vortrag zusammenzufassen ist nicht ganz leicht. Der Vortrag über die genetisch nicht verortbare Eigenschaft des „Talents“ entfaltete eine unglaubliche Dynamik und zeigte die eigentlichen Talente des Universitätsprofessors als Vermittler zwischen Wissenschaft und Publikum. Die meisten werden ihn als Moderator verschiedener Sendungen in Ö1 kennen („Radiodoktor“). 

Markus Hengstschläger zeigte, dass alle unsere Bemühungen, der jeweils nächsten Generation durch schulischen Unterricht etwas beizubringen, darin mündet, dass das Ergebnis, nämlich die ausgebildeten Schüler, keine Spitzenleistungen erbringen, sondern bestenfalls Durchschnitt sind. Was nicht gut gekonnt wird, muss geübt werden; erreicht wird bestenfalls Durchschnitt. Was aber gut gekonnt wird, wird selten vertieft und auch dort bleibt es beim Durchschnitt. 

Fußballsuperstar Lionel Messi scheint in allen seinen körperlichen Anlagen nicht gerade zum Fußballer geboren zu sein, geradezu ein Antitalent; ebenso ist es, wenn man sie Qualitäten von Herbert Grönemeyer als Sänger bewertet. Diese Beispiele zeigen, dass wir gerne Superstars als „talentiert“ bezeichnen aber damit den Willen, die Motivation und die harte Arbeit, die dazu notwendig sind, zu gering schätzen.

Die Kunst der Ausbildung (und auch eines Fußballtrainers) dürfte es sein, die Qualitäten des Einzelnen zu erkennen, sie zu fördern und dann diesen Spezialisten dort einzusetzen, wo er seine Fähigkeiten am besten entfalten kann.  Im Abschlussstatement wurde hervorgehoben, dass Fußballspieler mutig sein müssen, um dem ständigen Druck seitens des fordernden Publikums zu widerstehen.

Diese Zeilen können den Witz, die vielen Facetten und den durch alle Episoden und Geschichten sich ziehenden Faden des „Talents“ in keiner Weise zusammenfassen und ich rate allen, die das Thema interessiert, sich das Buch „Die Durchschnittsfalle. Gene – Talente – Chancen“ von Markus Hengstschläger zu besorgen. 

Links

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Doppelpass mit Reiner Calmund

Der Doppelpass ist eine Veranstaltung des SK Rapid für die Businesspartner, den VIP-Club und die Gruppe der Investoren, zu denen wir uns auch zählen dürfen. Etwa 250 Gäste kamen, der Sponsor der Veranstaltung war der Rückensponsor cb (cashback world). cb ist kein neuer Sponsor sondern nur eine andere Marke des Partners Lyoness.

Netzwerken

Das Motto des Abends war „Netzwerken“ und es wurde auch am Stand der Technik unterstützt. Beim Empfang bekam jeder Gast ein grünes Armband mit einem angeklebten NFC, der mit den Anmeldedaten (Name, Firma, E-Mail-Adresse) verknüpft war. Zur Kontaktaufnahme dienten Tablets. Der Austausch der Kontaktdaten erfolgte durch abwechselndes Berühren einer kleinen Fläche mit dem Armband. Als wenig bekannter Neuling in diesen Kreisen habe ich es gerade einmal auf 10 Kontakte geschafft aber die späteren Sieger dieses kleinen Wettbewerbs rund ums Netzwerken brachten es auf ein Vielfaches.

Programm

  • 18:00-19:00 Aperitiv und Vorspeisen im Foyer und auf der Stadionterasse
  • 19:00-19:30 Interview Heidemarie Kipperer (cb), Goran Djuricin (Trainer), Michael Krammer (Präsident), Jürgen Gruber (Direktor Sales)
  • 19:30-20:00 Vortrag Dr. Harald Katzmair
  • 20:00-21:00 Vortrag Reiner Calmund
  • ab 21:00 Abendessen

Vortrag Dr. Harald Katzmair

Der Netzwerkexperte Dr. Harald Katzmair ist Direktor und Gründer von FASresearch in Wien. Er betonte in seinem Vortrag die Wichtigkeit der Vernetzung über mehr als nur zwei Beteiligte. Das gilt sowohl für die Wirtschaft als auch für das Fußballspiel.

Dreiecksbeziehungen wären am Spielfeld bedeutend effektiver, weil sie für den Gegner schwerer voraussagbar sind. Während zwei Spieler nur auf zwei Arten den Ball wechseln können, sind es bei drei Spielern schon sechs. In dem Raum mit 250 Zuhörern ergeben sich n*(n-1)=250*249 = 62250 Möglichkeiten des „Ballwechsels“.

In eindrucksvollen Mindmaps zeigte Dr. Katzmair die Vernetzung von Rapid in der Energiewirtschaft, Gesundheit, Medien, Kultur, Politik, Industrie, Versicherungswirtschaft, Gemeinde und Politik.

Vortrag Reiner Calmund

„Mit Kompetenz und Leidenschaft zum Erfolg“ bzw. „Parallelen und Unterschiede von Profifußballklubs und Wirtschaftsunternehmen“

Der Vortragende, bestens bekannt aus den Medien, wurde in einem Video vorgestellt und seine Karriere, beginnend bei Bayer Leverkusen, nachgezeichnet.

Am meisten hat mich „Callis“ dynamischer Vortrag beeindruckt. Es übertrug trotz „leichtem“ Übergewicht jene Leidenschaft aufs Publikum, die er von den Akteuren eines erfolgreichen Wirtschaftsbetriebs oder erfolgreichen Sportbetriebs einforderte.

Calli verstand es, die Inhalte seines Vortrags mit konkreten Beispielen mit Rapid zu verbinden. Er zeigte an Beispielen deutscher Traditionsklubs, dass Tradition keine Tore schießt und keinen Umsatz sichert und dass ein Topverein vor allem eine gute Infrastruktur, und ein Top-Management braucht, um sportlich erfolgreich sein zu können.

Eine interessante Grafik zeigte am Zusammenhang zwischen sportlichem Erfolg und den Zuschauerzahlen in Deutschland, dass allein das Marketing die Zuschauerzahlen in die Höhe treibt, nicht unbedingt der sportliche Erfolg. Etwas, das wir interessanterweise auch bei Rapid beobachten können.

Die Parallelen zwischen Fußball und Wirtschaft zeigt die Folie Erfolg:

Erfolg im Sport

  • Kampf um jeden Ball
  • Kampf um jedes Tor
  • Kampf um jeden Sieg

Erfolg in der Wirtschaft

  • Kampf um jeden Kunden
  • Kampf um jeden Auftrag
  • Kampf um jede Lösung

Sprüche

  • Egal, ob Löwe oder Gazelle – bei Tagesanbruch muss man rennen (Afrikanisches Sprichwort). Tut es die Gazelle nicht, wird sie gefressen, tut es der Löwe nicht, wir er verhungern.
  • Nicht die Großen fressen die Kleinen sondern die Schnellen die Langsamen!

Erinnerungsfoto

Erinnerungsfoto mit Florian

Florian auf der Bühne mit Reiner Calmund und dem Präsidium. (Danke, Andy Marek!)

Links

Am Rande

Christoph Peschek teilt telefonisch die Geburt von Tobias mit. Wir gratulieren herzlich!

Was ist das? Eine der Vorspeisen, eine Sulz, kam mit einer Pipette. In dieser Pipette war die Marinade, wer hätte das gedacht! Beachtet die tolle Farbe des „Wiener Original“,

Stimmungsvolles Rapid-Wappen am Rasen. 

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Doppelpass mit Damir Canadi

Es war ein toller Abend, beim heutigen Doppelpass und wer bis heute von der Bestellung unseres Trainers Damir Canadi nicht restlos überzeugt war, weiß jetzt, nach diesem Vortrag, warum das Präsidium geschlossen hinter ihm steht.

Mit einer – für einen Wiener und in großem Gegensatz zu seinen Vorgängern in diesem Amt – großen Eloquenz stellte uns Damir seine Fußball-Philosophie vor, seine Familie, seinen Werdegang, seine Erfolge.

Damir startete mit einem Werbevideo in eigener Sache, und das war gar nicht so schlecht, um vom aktuellen Tief abzulenken und Hoffnung zu machen. Allerdings hätte man das Video für eine Wiedergabe vor Rapid-Publikum eventuell bearbeiten sollen. Am Beginn stand nämlich die Niederlage von Juli 2016, bei der Oberlin fast im Alleingang die Rapid-Abwehr ausgespielt hat und gerade dieser Teil war lang. Ziemlich schmerzlich für ein Rapid-Herz. Man braucht für einen solchen Sieg natürlich auch das bisschen Glück, einen Spieler wie Oberlin leihweise bekommen zu können. Bei Rapid wird so etwas nicht so leicht passieren. Aber egal, das Video zeigte die Entschlossenheit unseres Trainers, sein Selbstvertrauen bei Interviews und das Selbstverständnis beim Umgang mit den Spielern. Und dass alle diese Erfolge nicht nur zufällig irgendwo jenseits des Arlbergs passiert sind, sondern dass harte Arbeit dazu nötigt war und Damir fähig ist, diese Erfolge professionell zu reproduzieren – auf was ganz Rapid natürlich sehnsüchtig wartet.

Was mir sehr imponiert hat, ist sein Umgang mit dem vergleichsweise riesigen Verein Rapid. Man hatte den Eindruck, als wäre er schon jahrelang hier und hätte nie woanders gearbeitet; als wäre es ihm einerlei, wie das jeweilige Umfeld beschaffen ist, denn die Realität am Spielfeld ist immer dieselbe.  Damir sprach ehemalige Wegbegleiter im Auditorium an und bezog auch die anwesenden Spieler in seinen Vortrag ein und man hatte das Gefühl, dass er bei ihnen bereits angekommen ist, wenn auch gewisse wienerische Ausdrücke etwas länger brauchen, um von Joelinton verstanden zu werden.

Ihr findet 78 Bilder von diesem Abend über den Link weiter hinten, darunter praktisch alle Folien vom Vortrag. Die Bilder erscheinen stellenweise etwas unsortiert, weil sie mit zwei Kameras entstanden sind und nicht neu benannt wurden.

Steckbrief Damir Canadi

  • Geboren am 6.5.1970
  • Verheiratet mit Susanne (geb. 9.9.1969)
  • Kinder Carina (1.2.2008), Marcel (27.10.1997, spielt bei Mönchengladbach)
  • Erlernter Beruf: Einzelhandelskaufmann
  • Nachwuchsausbildung: Austria 1979-1989
  • Nationalnachwuchsteams U15-U21
  • 1988-1989 Bundesländer-Versicherung
  • 1989-1995 Fußballprofi
  • 1995-2008 Firma Sozialbau
  • 2008-1017 Profitrainer
  • Daten bei Wikipedia
  • Daten als Spieler
  • Daten als Trainer
  • Daten bei Weltfußball.at

Damirs Credo

  • TALENT – bestimmt, was man tun kann
  • MOTIVATION – bestimmt, wieviel man bereit ist zu tun
  • EINSTELLUNG – bestimmt, wie gut man es tut

Links

Originaltext aus der Einladung

DIE LETZTEN VORBEREITUNGEN LAUFEN

Sehr geehrtes Mitglied des SK Rapid Business Clubs!

Um 18:30 Uhr startet der zweite SK Rapid Doppelpass. Die letzten Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, um Ihnen einen spannenden und abwechslungsreichen Abend zu bieten.

Ebenso beim Doppelpass dabei: Unsere heutigen Promotionpartner Mautner Markhof, Landgarten und das Weingut Mayer am Pfarrplatz.

Mautner Markhof steht seit 1841 für Qualität, Geschmack und beste Wiener Feinkost-Tradition. Überzeugen Sie sich selbst bei einer Verkostung der neuen Senfspezialitäten und der hauseigenen Sirupkreation „Hugolunder“.

Zum Naschen und Knabbern bietet Landgarten eine hochwertige und regionale Auswahl an Bio Snacks. Von nahrhaften Knabbersnacks aus heimischen Sojabohnen bis hin zu verführerischen Schoko-Naschfrüchten.

Das traditionsreiche Weingut Mayer am Pfarrplatz kellert seit 1683 in Heiligenstadt besten Wiener Wein vom Nussberg und der Alsegger Riede. Genießen Sie das ein oder andere Gläschen beim SK Rapid Doppelpass.

 PROGRAMM 

18:30 Uhr
Einlass und Aperitif

19:15 Uhr
Begrüßung durch Andy Marek

19:20 Uhr
Interview mit den Geschäftsführern Christoph Peschek und Fredy Bickel zu tagesaktuellen Themen

19:40 Uhr
„Authentisch zum Erfolg“ – Vortrag von Cheftrainer Damir Canadi

20:30 Uhr
Kulinarische Stärkung am Buffet

21:30 Uhr
Verlängerung in der Rekordmeister Bar

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Christoph Peschek
Geschäftsführer Wirtschaft

Fredy Bickel
Geschäftsführer Sport

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Doppelpass mit Tom Walek

Die Partner des SK Rapid, alle Business-Club-Mitglieder und auch Teile der InvesTORen trafen sich am Donnerstag zum Vernetzungstreffen „Doppelpass“.

Nach einer Begrüßung durch Präsident Michael Krammer gab es eine von Andy Marek moderierte Podiumsdiskussion zum Thema „Erfolg“. Ein Motto, das mir in Erinnerung blieb, was der Satz, dass „der Druck, der auf den Akteuren lastet, in Zug umgewandelt werden muss“, also etwas Hemmendes in etwas Treibendes.

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass es genügen würde, die optimalen finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen und das würde automatisch auch die sportlichen Erfolge zur Folge haben, was wieder umgekehrt zur Verbesserung der finanziellen Situation betragen würden, eine Art positiver Spirale.

Allein die letzten Monate haben uns aber doch vor Augen geführt, dass alle diese schönen Geldscheine uns in der konkreten Situation gar nichts geholfen haben.

Bei der Diskussion wurde viel zu wenig der Umstand angesprochen, dass das Spiel am Rasen eine viel größere Unberechenbarkeit hat als es bei wirtschaftlichen Planungen der Fall ist. Wegen der Schnelligkeit der Ereignisse geschieht vieles unbewusst, wirken Hemmungen, die sich auch gutem Training entgegenstellen. Und die größte Hemmung ist wohl die des Rekordmeister-„Titels“.

Tom Waleks Südpolvortrag

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Der Star des Abends aber war Tom Walek, der in einem packenden und sehr schnell vorgetragenen Bericht über seine Südpol-Expedition berichtete. Man konnte fühlen, dass es diese beeindruckende Siegermentalität von Hermann Maier war, die das österreichische Team nach neuntägigem Marsch durch die Eiswüste als erste bei der Forschungsstation am Südpol ankommen ließ, 46 Stunden von dem Konkurrenten, dem deutschen Expeditionsteam. Man bewegte sich auf einer Höhe von 3000 Metern, jeder mit einem Schlitten mit 80 kg im Schlepptau, bei -50 Grad Celsius und mit nur 3,5 Stunden Schlaf pro Tag. 10 kg Gewichtsabnahme trotz 10.000 kCal täglicher Energiezufuhr.

Das Motto: „Wer sein Ziel nicht kennt, der wird den Weg nie finden.“ und „Alles ist nichts ohne Teamwork.“

Übersetzt auf den Fußball: „Wer nicht klar den Meistertitel als Ziel definiert, hat eigentlich schon verloren.“ und „Wenn die Spieler nicht mannschaftsdienlich agieren, wir das Siegen schwierig.“

Interessant das zugehörige historische Zitat von Marc Aurel (121-180 römischer Kaiser): „Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht.“ und von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) „Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten.“

Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Rapid schon eine lange Titel-Durststrecke hinter sich hat und man sich natürlich fragen muss, ob man sich nicht zu sehr mit dem gebetsmühlenhaft wiederholten „Rekormeister“-Titel begnügt und die allerletzte Anstrengung für den Meistertitel fehlt.

Vielleicht war diese Veranstaltung ein Weckruf und vielleicht ist der zeitgleich vorgestellte Damir Canadi jener „Hermann Maier des Fußballs“, der Rapid mit der ihm zugeschriebene Akribie auf die Überholspur bringt.

Rapid-Fahne am Südpol!

Sensationell aber war, dass diese Südpol-Expedition eine Rapid-Fahne am Südpol gehisst hat und dass die Fahne auch weiterhin dort verweilt. Im Bild Tom Walek mit der Rapid-Fahne hinter der  Stahlkugel, die den Südpol markiert und vor der Amundsen-Scott-Südpolstation.

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Ambiente

Ein tolles Buffet mit anschließender Whisky- und Gin-Verkostung rundete die Veranstaltung ab.

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Das Filmteam von W24 nutzte die Gelegenheit zu Interviews. Hier mit Christoph Schößwendterd15a2664

…un hier mit Stefan Singer.d15a2666

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