GRÜNZEUG-606

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / Juni 2019 / Nr. 606 / Versand 12.8.2019

Einladung zur Mitgliederversammlung

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am

MONTAG, dem 26. AUGUST 2019, um 19 Uhr

in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Zoran BARISIC (Geschäftsführer Sport des SK Rapid),
  • Dietmar KÜHBAUER (Cheftrainer des SK Rapid) und
  • Jürgen MACHO (Torrnanntrainer des SK Rapid).
Didi Kühbauer, Zoki Barisic und Jürgen Macho

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

IN EIGENER SACHE

Bitte um Beachtung: Manchen Exemplaren dieser Nummer liegt ein Zahlschein über eventuell noch offene Mitgliedsbeiträge bei, für deren umgehende Begleichung sich unser Kassier herzlichst bedankt. Sollte der jeweilige Rückstand bereits bezahlt worden sein, möge der Zahlschein als gegenstandslos betrachtet werden.

STOLPERSTART!

Das schön anzuschauende Cup-9:1 gegen den Regionalligaklub Allerheiligen war natürlich kein echter Maßstab.

Gegen Salzburg, Österreichs unverändert starke Menschen-Import-Export-Leasing-Firma Nr. 1 (da war unser Kapitän Schwab der einzige Vertreter dieses Bundeslandes auf dem Platz), kann man ja auch als Rekord- und schön langsam Altmeister verlieren, aber der Auftritt beim bescheidenen SKN St.Pölten mit all den Fehlern speziell nach gegnerischen Cornern machte nur wenig Hoffnung auf eine bessere Zukunft, sprich auf eine erfolgreiche Saison 2019/20. Jedoch: Zu einem so frühen Zeitpunkt kann man natürlich keine zuverlässigen Prognosen erstellen! Zumal in Niederösterreichs Hauptstadt etliche Verletzte und Rekonvaleszente wie z.B. Sonnleitner und Strebinger, die besten Rapidler der Vorsaison, sowie Neuzugang Kitagawa, dessen Arbeitsgenehmigung noch fehlte, ersetzt werden mussten.

Apropos Vorsaison: Die hatte mit einem 3:0 in der Südstadt und immerhin einem 1:1 beim SCR Altach (Gegner am 10.8.) begonnen, also mit immerhin vier Punkten. Und heuer? Siehe unten stehende Tabelle. Hochrechnungen sollte man ebenfalls noch nicht anstellten…

tipico-Bundesliga (Stand vom 4.8.):

1.Salzburg 2/6 (6:1)
2.LASK     2/6 (5:0)
3.Sturm    2/6 (4:0)
9.Rapid    2/l (2:4)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

ÖFB-CUP, 1.RUNDE (21.7.) ALLERHEILIGEN (A) 9:1 (3:0)

Auch wenn der sensationslüsterne steirische Regionalligist auf seinem kleinen Platz keine ernsthaften Prüfstein darstellte, war es doch erfreulich zu sehen, wie konzentriert und torgeil Rapid zu Werke ging. Individuell positiv: Debütant Fountas‘ und Joker Wunschs Darbietungen. Um nur zwei Namen zu nennen.

SCR: Strebinger; Hofmann, Dibon, Barac; Schick, Murg (74.Arase), Grahovac, Schwab (69.Wunsch), Auer; Schobesberger, Fountas (61. Knasmüllner).- Tore: Bemsteiner (80.); Murg (3., 73.), Hofmann (28.), Dibon (38.), Fountas (54.), Knasmüllner (63.), Schwab (67.), Barac (88.), Arase (90./+2).- Gelbe Karte: Hofmann.- Allerheiligen, Muckenhammer, 2.100.

Eindrücke von der Homepage von Allerheiligen

BL, 1.RUNDE (26.7.): RB SALZBURG (H) 0:2 (0:1)

Herber Dämpfer bereits am Beginn der neuen Punktejagd, denn der Geist war zwar willig, aber das Fleisch zu oft zu schwach. Speziell im Vorwärtsspiel, bei dem man mit dem Pressing des Serienmeisters nur selten zurande kam. Und weil die Bullen auch nach dem Verlust etlicher Stars mit ihren Chancen geschickter umgingen, gewannen sie den Auftakt-Schlager leider verdient. Erster Schock in Minute 35: Strebinger erlitt beim Zusammenprall mit Torschützen Minamino eine Gehirnerschütterung und musste die Nacht im Spital verbringen. Sein wie immer zuverlässiger Vertreter Knoflach war gegen den Schock Nr. 2, dem Treffer des zweiten Salzburger Japaners Okugawa, machtlos. Immerhin war der Ex-Linzer Ullmann schon mit dabei und bot eine solide Leistung.

SCR: Strebinger (38.Knoflach); Müldür, Dibon, Hofmann; Schick, Murg, Grahovac (76.Knasmüllner), Schwab, Ullmann; Badji (63.Schobesberger), Fountas.- Tore: Minamino (35.), Okugawa (82.).- Gelbe Karten: keine.- Allianz-Stadion, Harkam, 24.200.

Choreografie der Tornados

BL, 2.RUNDE (4.8.): ST.PÖLTEN (A) 2:2 (1:1)

In Graz hatten die Niederösterreicher ein 0:3 kassiert, doch gegen Rapid traten sie „natürlich“ viel bissiger und abwehrstärker auf. Weil dem Ex-Rapidler Luxbacher ein Rückpass total misslang, erzielte der Ex-St.Pöltner Fountas das Hütteldorfer 1:0. Aber bald darauf gelang dem „falschen“, ungedeckten Ljubicic nach nicht optimal abgewehrtem Corner der nicht minder dumme Ausgleich. Ähnliches beim 2:2, als sich die SCR-Abwehr bei einem Eckball wieder ungeschickt verhielt – zweimal in Führung, trotzdem nur ein Punkt, das konnte nicht nur dem Didi keineswegs gefallen.

SCR: Knoflach; Greiml (75.Auer), Dibon, Hofmann; Müldür, Murg, Grahovac, Schwab, Ullmann; Fountas (70.Knasmüllner), Badji (46.Schobesberger).- Tore: R.Ljubicic (43.), Luan (69.); Fountas (39.), Müldür (47).- Gelbe Karten: Ingolitsch, Rasner, Haas; Hofmann, Grahovac, Schwab, Müldür.- NV-Arena, Jäger, 7.582.

Spielbeginn

„MR. GRÜNZEUG NR. 606“: THOMAS MURG

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten,, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Rapids Zehner war der mit einigem Abstand ausgeglichenste bzw. beste Akteur, auch in St.Pölten, wo er sein 100. BL-Match im SCR-Dress bestritt. Sollte das tatsächlich sein letztes gewesen sein, wie immer wieder kolportiert wurde, wird es sehr schwer sein, ihn gleichwertig zu ersetzen. Wie dem auch sei: Gratulation zum Jubiläum, Murgi!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

ÖFB-Cupspiel: Srdjan Grahovac 10. (Allerheiligen).- BL-Spiel: Thomas Murg 100. (St.Pölten).

„Runde“ Tore: Fehlanzeige.

WAS BIS REDAKTIONSSCHLUSS (4.8.) NOCH GESCHAH

10.6.: Trainingsstart

22.6.10:0 (5:0) in KLOSTERNEUBURG (Murg 3, Bolingoli 2, Knasmüllner, Badji, Pavlovic, Wunsch, Thumwald)

24.6.: Mitgliedstreffen mit durchaus optimistischen Ausführungen Michael Krammers, Didi Kühbauers, Zoki Barisics, Christoph Pescheks und Peter Grechtshammers sowie der Wahl der drei Mitgliedervertreter im sechsköpfigen Komitee für die Präsidiumswahlen im November: Mag.Helmut Mitter, Mag.Jürgen Hampel, Mag.Herbert Kretz; dazu kommen Michael Krammer vom Präsidium sowie Werner Muhm und Susanne Schicker vom Kuratorium. Am selben Abend verkündete der Michael nicht ohne Stolz, dass Rapid trotz der durchwachsenen Saison ‘18/19 laut einer von der Bundesliga in Auftrag gegebenen Umfrage weiterhin Österreichs beliebtester Verein ist (33%, RBS 24%, Sturm 15%, FAK 12%), bei den zukunftsträchtigen 16- bis 29-Jährigen sogar mit 38%, während die Violetten hier nur auf 2% (!) kamen. Gleichzeitig ist Rapid „natürlich“ auch der bei den Nicht-Sympathisanten unbeliebteste Klub (47%, FAK 23%) – so soll es ja auch sein, denn: Solange sie uns hassen, fürchten sie uns!

Wahlkomitee: Helmut Mitter, Jürgen Hampel, Herbert Kretz

25.6.: 3:0 (1:0) in LEOBENDORF (Schobesberger 2, Arase)

26.6.: Deni Alar, im Sommer 2018 zur Freude vieler zurückgekehrt, wurde nach einer enttäuschenden Saison an Levski Sofia (Kaufoption) verliehen.

28.6.: Der Vertrag mit dem von arger Verletzungstragik gepeinigten Ivan Mocinic wurde aufgelöst; Patrick Obermüller absolviert ein Leihjahr in (ausgerechnet!) Hartberg.

29.6.: 2:3 (0:1) gegen BOHEMIANS PRAG in Melk (Schwab, Knasmüllner)

3.7.: Boli Bolingoli wechselte für kolportierte 3,3 Millionen Euro zu Celtic Glasgow.

5.7.: Andrija Pavlovic für ein Jahr plus Kaufoption an Apoel Nikosia verliehen.

6.7.: 2:1 (1:1) gegen JABLONEC (Müldür, Murg), womit das Trainingslager in Bad Zell (ab 29.6.) beendet wurde.

6.7.: Josef Andi Kämper, im Übrigen seit 1991 unser Mitglied, beendete wegen „organisatorischer Neuausrichtung“ bei VW seine Sponsorentätigkeit nach 25-jähriger Zusammenarbeit; Rapids neuer Partner: AV-Group (Mercedes).

12.7.: Laut Verwaltungsgerichtshof war die siebenstündige Anhaltung von mehr als 1.300 SCR-Fans bei Eiseskälte (16.12.2018) rechtswidrig.

12.7.: Tag der offenen Tür mit Präsentation der Mannschaft in den neuen, quer gestreiften Heimdressen sowie einem Match der Legenden um St.Hofmann, das mit 4:1 (1:1) gegen die Kombination WSC/VIENNA gewonnen wurde (Katzer 2, Willfurth, R.Wagner).

Doppelconférence

14.7.: 2:1 (1:1) gegen die nun von Damir Canadi trainierten Sportsfreunde vom 1 .FC NÜRNBERG im Allianz-Stadion (Murg, Knasmüllner).

Eindrucksvolles Kollektiv zweier Fankulturen

16.7.: 9:0 (3:0) in PINKAFELD (Knasmüllner 3, Fountas 2, Arase, Murg, von Sturm Graz II für Rapid II geholter Doppelpack-Fuchshofer; mit dem bosnischen Nachwuchsauswahlspieler Savic war ein weiterer neuer SCR-II-Kicker dabei).

18.7.: LASK-Stammspieler Maximilian Ullmann (23, U21-Internationaler) wurde für die nächsten drei Jahre als Bolingoli-Nachfolger verpflichtet.

22.7.: Nach 16 (!) Jahren bei Rapid unterschrieb Manuel Thumwald (21) für zwei Jahre mit Option auf ein drittes in Altach. Und: In Fredi Körners (93) Beisein Enthüllung einer Gedenktafel auf der Schmelz, wo sich Rapids (1.Wiener Arbeiter Fußball Club) erste Spielstätte befand.

23.7.: Hoffenheim verkaufte Joelinton für kolportierte ca. 44 Millionen Euro nach Newcastle, wovon Rapid etwa 400.000 Euro als Solidaritätszahlung erhält. Und: Martin Hiden wurde für Rapids Scoutingabteilung gewonnen.

30.8.: Stürmer Koya Kitagawa (23, 8xA für Japan, 140 Pflichtspiele mit 39 Treffern für Shimizu S-Pulse), laut Barisic eine echte Verstärkung, erhielt einen Vertrag bis Juni 2023.

Erste Bilder mit unserem neuen Stürmer

EIN BLICK ZU RAPID II

Transfers: Zugänge: Fabian Eggenfellner (Hom), Marco Fuchshofer (Sturm Graz II), Marko Bozic (zurück von Stadlau), Dragoljub Savic (Vojvodina), Jungprofi Denis Bosnjak (zurück vom FAC) und aus der eigenen U18: Keeper Haberl, Strasser, Kocyigit, Velimirovic sowie Demir.- Abgänge: Elias Felber (FAC/Leihe), Kenan Kirim (Amstetten/Leihe), Jungprofi Patrick Obermüller (Hartberg), David Nader und Christoph Weyermayr (beide WSC), Ivan Leovac (Oedt), Nemjana Tomasevic (Rudar Velenje), Albin Gashi (FAC), Petar Marie (unbekannt).

6.7.: 1:2 (0:1) in SCHEIBLINGKIRCHEN (Ibrahimoglu), dann ab ins Ollersdorfer Trainingslager.

13.7.: Ende des Camps mit 4:3 (3:3) gegen STURM GRAZ II (Bozic 2, Velimirovic, Markl).

19.7.: 4:1 (1:1) in Hütteldorf gegen FAV.AC (Bozic 2, Velimirovic, Savic).

23.7.: 2:1 (1:1) in Hütteldorf gegen VIENNA (Strasser, Pehlivan).

26.7.: 3:0 (2:0) in Schrattenthal gegen ZWETTL (Savic, Velimirovic, Binder).

1.- 4.8.: EMKA-U19-Cup im Raum Dortmund: Titelverteidiger Rapid erreichte den beachtlichen dritten Rang, wobei es nur gegen den Tumiersieger eine Niederlage setzte. Gruppenspiele: 0:0 gegen FC SEVILLA; 2:0 (0:0) gegen PREUSSEN MÜNSTER (Binder, Kocyigit); 2:2 (0:1) gegen BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH (Kanuric, Fuchshofer), 2:0 (2:0) gegen FC PORTO (Fuchshofer, Strasser).- Semifinale: 0:3 (0:2) gegen MONACO.-Spiel um Platz 3: 5:0 (3:0) gegen RW ESSEN (Pehlivan 2, Binder 2, Kocyigit).- Finale: MONACO – MÖNCHENGLADBACH 1:0.

Wegen der ehrenvollen Teilnahme am EMKA-U19-Cup musste der Start in die Meisterschaft (Heimspiel gegen die ADMIRA JUN.) vom 2. auf den 27.8. verschoben werden.

DURCH MEINE BRILLE : RAPID – EINE ECHTE FAMILIE!

Am 12.7. fand vor dem Allianz-Stadion der Tag der offenen Tür statt, an dem u.a. die Mannschaft und die neuen Dressen präsentiert wurden. Davon kriegte ich leider aber nichts mehr mit, weil mein Körper nach zwei lärmigen Stunden in der prallen Sonne w.o. gab. Zum Glück sprangen mir sofort zahlreiche Rapidler(innen) hilfreich zur Seite, bevor ich im Sanitätszimmer mit einigen Bechern Wasser dermaßen aufgepäppelt wurde, dass ich dann das Legendenspiel gegen die Kombination WSC/Vienna anstandslos verfolgen konnte, übrigens an der Seite eines langjährigen Weggenossen, der grün-weißen Nachwuchstrainerlegende Adi Köstenberger.

Elf Tage später besuchte ich die Partie „meiner“ „Zweiten“ gegen die Freunde bei der Vienna (Katzer, Korkmaz, Konrad, Trainer Hlinka & Co.) und stand, durch Schaden keineswegs klüger geworden, erneut zwei Stunden in der noch heißeren Sonne, bis ich just hinter der Betreuerbank der Jungrapidler, plumps, auf dem Allerwertesten saß, ohne mich von alleine wieder aufrichten zu können. Erneut wurde ich von vielen Samaritern umringt, darunter Masseur Rene Kerschl, der mir eine Trinkflasche reichte, bevor mich die alarmierte Rettung ins Krankenhaus Hietzing brachte, wo man diverse Untersuchungen machte, mir eine Infusion verpasste und mich mit der Diagnose „Dehydration“ sowie dem Rat, das pralle Sonnenlicht zu meiden (als wäre das in diesem Sommer so leicht) nach wenigen Stunden nach Hause entließ. Schon am nächsten Vormittag erreichte mich der Anruf eines offenbar umgehend informierten Andy Marek, der sich besorgt nach meinem Befinden erkundigte und mir für den Fall des Falles eine Ersatzkarte auf der Haupttribüne in Aussicht stellte, wo es im Unterschied zu Allianztribüne schattige Plätze gibt.

‘tschuldigung, ich will niemanden mit meinen Hitzeproblemen langweilen, finde aber, dass unsere bzw. meine Leser(innen) unbedingt wissen sollten, dass das ständige Gerede von der „Rapidfamilie“ alles andere als Larifari ist, davon konnte ich mich am 12., 23. und 24.7.2019 persönlich überzeugen. Was in (seelen- und gefühllos gewordenen?) Zeiten wie diesen besonders erfreulich ist, finde wenigstens ich.

Und: Auch an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle, die mir aus der Bredouille geholfen haben – und an den Marek-Andy für seinen mitfühlenden Anruf, obwohl der ja kaum über Unterbeschäftigung zu klagen braucht.

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

U21-EM in Italien und San Marino: 2:0 (1:0) gegen Serbien am 17.6. in Triest (Wolf, Horvath; D.Ljubicic, der „letzte Hütteldorfer Mohikaner“ in einem ÖFB-Erwachsenenteam, ab 77.); 1:3 (0:1) gegen Dänemark am 20.6. in Udine (Ex-Rapidler Lienhart; D.Ljubicic auf der Bank); 1:1 (1:1) gegen Deutschland am 23.6. in Udine (Danso; D.Ljubicic bis 54.). Finale: Spanien -Deutschland 2:1 (1:0).

Manchmal hat der ÖFB doch gute Ideen: Am 21.6. wurde der Vertrag mit der Austria, laut dem das Cupfinale bis 2022 in deren Arena hätte stattfinden sollen, aufgrund der Sicherheitsbedenken einvernehmlich gelöst, weshalb die Endspiele neu ausgeschrieben werden. Apropos Sicherheitsbedenken: Auf das Derby am 8.12. in Hütteldorf darf man sich schon jetzt „freuen“…

IN EIGENER SACHE

Das war’s dann wohl mit dem leider zu großen Teilen nicht geraden super verlaufenen Spieljahr 2018/19! Umso herzlicher wünscht allen, dem Klub der Freunde des S.C. Rapid hoffentlich treu bleibenden, Leserinnen und Lesern einen schönen, für die angegriffenen Nerven erholsamen Sommer bis zum Wiederlesen und -sehen im August der stets bemühte Vorstand!

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
Homepage: http://klubderfreunde.at

Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-605 
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF- Format zur Verfügung

Tagebucheinträge per Mail zugesendet bekommen. Zur Anmeldung

Christian 48

Christian, den viele als „Pumuckl“ kennen, wird heute 48!

Christian steht im Block-West und ist ein Multi-Fanklub-Mitglied; bei Grün-weiß-Favoriten, Klub der Freunde, Spirits und EwkiL:Rapid, Natürlich ist er regelmäßiger Besucher aller einschlägigen Klubveranstaltungen. Aber wir kennen Christian auch als einen Alles-Fahrer und das nicht nur mit Rapid, sondern auch mit Rapid II. Und Christian fährt nicht nur zu den „leichten“ Auswärtsfahrten, also etwa in die Südstadt, er fährt auch nach Altach und auf so manche Auslandsfahrt.

Szenen mit Christian

Einmal haben wir das an dieser Stelle schon erwähnt, dass es nicht allzu viele so treue Rapid-Anhänger gibt wie es Christian ist. Rapid wurde anscheinend für Christian geschaffen und Christian für Rapid. Er leistet sehr viel für seinen Herzensklub. Er plant die Teilnahme an den Rapid-Spielen und -veranstaltungen Monate im Voraus.

Wir wünschen Christian alles Gute zu seinem Geburtstag und viel Freude mit seinem neuen Freund, einem jungen Berner Sennenhund.

Werbung

Wer beim morgigen Spiel gegen Altach seinen Freunden oder Sitznachbarn ein kleines Geschenk machen möchte, kann das mit unseren Visitenkarten tun.

Vorderseite: Alle Kaderspieler mit Name, Nationalität, Alter, Rückennummer und Position

Unser Kader, frisch aus der Druckerei

Rückseite: Visitenkarte des Klub der Freunde mit Einladung zur Mitgliederversammlung am 26.8.

Visitenkarte mit Hinweis auf Mitgliederversammlung
  • Auflage: 2200 Stück
  • Druck: Ultraprint, Bratislava
  • Kontakt: Franz, bis 15:30 im Stags-Head am Tisch von Peter, danach bis 16:14 beim Aufgang zum Sektor 12, danach S11-R13-138. 0677-1899 5070

Einladung

Zur nächsten Mitgliederversammlung am 

26. August 2019 19:00 (Einlass ab 18:30)

hat der „Klub der Freunde“ die sportliche Führung der Kampfmannschaft eingeladen:

  • Didi Kühbauer,
  • Zoki Barisic und
  • Jürgen Macho.

Merk‘ Dir diesen Termin vor und bring‘ Deine Freunde mit, Gäste sind willkommen!

(Auskunft: rapid{at}ewkil.at oder 0677-1899-5070, Franz)

Herwig, 1953-2019

Herwig war Fußballer, zuerst selbst aktiv in allen Jugendmannschaften bis in die Kampfmannschaft des SC Nagelberg, dann „Multifunktionär“ in Nagelberg, in der NÖ-Landesliga und der Bundesliga. Er erhielt vom NÖFV das Ehrenzeichen in Gold. Er war Buchautor und Chronist. Das Erscheinen seines zweiten Buches im August hat er nicht mehr erlebt.

Herwig war Rapidler und als solchen kannte ich ihn seit 10. April 2010. Der Kontakt kam durch die Arbeiten rund um das Rapideum und Domenicos Buch „Religion Rapid“ zustande. Damals besuchte ich ihn in Alt-Nagelberg und bewunderte seine große Sammlung von Fußball-Literatur und -Devotionalien. Schon mit 15 war Herwig Mitglied beim „Klub der Freunde des S.C. Rapid“. Später gründete er den Fanklub „Grün/Weiß Nagelberg und Umgebung“ und organisierte für seine Mitglieder Fahrten zu Heimspielen von Rapid, war selbst auch bei vielen Auswärtsfahrten dabei.

Herwig hatte ein einmaliges fußballerisches Wissen, und man fragt sich, wie man sich so viel Wissen aneignen kann. Dieses Geheimnis darf ich lüften: Herwig führte seit seiner Jugend exakte Aufzeichnungen über alle Spiele der beiden höchsten Spielklassen in Österreich. Dieses Fachwissen blieb nicht unbemerkt. Herwig wurde Mitglied einer Arbeitsgruppe von Historikern der Bundesliga und dabei durfte ich einige seiner Projekte begleiten. Unser letztes Treffen war am 9. April im „Cafe am Heumarkt“.

Der jüngere Teil seiner Aufzeichnungen ist auf der Homepage unseres gemeinsamen Projekts „Virtuelles Fußballmuseum“ publiziert. Ein zweites Projekt, das ich für Herwig umsetzen durfte, war die Digitalisierung von Tonträgern über Fußball. Man sieht, dass diese digitale Technik viel Wissen bewahren kann, das ansonsten verloren geht. Man muss nur rechtzeitig darauf schauen…

Wer Herwig auf seiner letzten Fahrt begleiten kann:

Freitag den 19.07.2019, um 14:30 Uhr in der Pfarrkirche in Alt-Nagelberg.

Erinnerungen

2019-07-19 Begräbnis

Ich traf Herwig zwei bis drei Mal jährlich bei der Bundesliga zu einem Gedankenaustausch in Sachen Geschichte des Fußballs und selbstverständlich bei Rapid-Heim- und -auswärtsspielen. Während ich einfach eine halbe Stunde im 62er fuhr, musste Herwig für diese Treffen vier Stunden im Auto verbringen. Es war mir ein Bedürfnis, mich von meinem überaus fleißigen Rapid-Lehrmeister zu verabschieden.

Eine Tafel am Straßenrand von Alt-Nagelberg zeigt es an: am 2. und 3. August wird im Rahmen der 100-Jahr-Feier des SC Nagelberg die Vereinschronik vorgestellt werden, zu der auch die Historiker-Kollegen im Bundesliga-Arbeitskreis eingeladen waren. An dieser Vereinschronik hatte Herwig erheblichen Anteil. Herwig war schon Mitherausgeber der 80-Jahr-Chronik gewesen.

Der ganze Ort war auf den Beinen, die Kirche war voll, die Anteilnahme war beeindruckend. Mitglieder des Fanclubs Grün-weiß Nagelberg und der Wandergruppe kamen in ihren Trikots. Schön fand ich die Geste des Pfarrers, dass er sich bei der Familie für das Verständnis bedankte, das die Familie für Herwig Zeiteinsatz in seinen vielen Funktionen zeigte. Festreden des Obmanns des Fußballvereins und des Präsidenten des Niederösterreichischen Fußballverbandes folgten der Predigt des Pfarrers. Am Weg zum nahe gelegenen Friedhof waren mehrere Hundert Menschen beteiligt. Alle warteten geduldig, um sich von Herwig verabschieden zu können.

Wir warfen einen Schal mit der alten Rapid-Hymne ins Grab. Einem Schmetterling haben die Farben am Rapid-Schriftzug im Schal sehr gut gefallen, während wir in der Reihe warteten.

Links

1899fm Heinz‘ Rapid Podcast

Seit gestern gibt es einen neuen Rapid-Nachrichtendienst der besonderen Art. Er ist für Freunde von Podcasts. Man liest nicht, man hört.

Homepage von 1899FM

Bezugsmöglichkeiten

Du kannst den Podcast hören über

Leser des Tagebuchs, die auch die Pressemeldungen abonniert haben, werden über neue Folgen des Podcasts nach Erscheinen informiert. In der heutigen Folge der Pressemeldungen (Versand nach dem Nürnberg-Spiel), wird stehen:

Beispiel für den Eintrag im Rapid-Pressespiegel des Tagebuchs

Um zu erfahren, welche Kanäle dieser Pressespiegel „anzapft“, schau auf die Seite „Rapid-Berichterstattung„.

Autor

Autor des Podcasts 1899FM, Heinz

Autor Heinz ist ein Rapid-Urgestein im Block-West, Mitglied beim „Hütteldorfer Xindl“. Wer mehr über Heinz erfahren will:

Tag der offenen Tür

Ambiente

Das Wetter hatte Einsicht, der Regen hat sich zurückgehalten, die Temperatur war angenehm, die Stimmung war perfekt, Andy Marek lief zur Höchstform auf.

Meisterwerk Mannschaftsfoto

Immer wieder wurde auf der Video-Wand das Mannschaftsfoto mit dem neuen Trikot angezeigt. Das Bild hat aber ein kleines Geheimnis, das erst sichtbar wird, wenn man es mit dem Bild von 1907 vergleicht:

Mannschaftsbild 1907 und 2019 (Bildmontage aus Facebook „Erich H.“, Danke!)

Das Mannschaftsbild 2019 ist mit sehr viel Aufmerksamkeit für Details entstanden, die Spieler nehmen dieselbe Pose ein wie ihre historischen Vorläufer aus 1907. Das Bild ist eine Reminiszenz an die Pioniere des Wiener Fußballs, damals vor dem Hintergrund der Häuserzeile in der Selzergasse, heute irgendwo in der Ottakringer Brauerei.

Details

Die Crew um Andy Marek ist auch sonst sehr aufmerksam. Es ist ihnen aufgefallen, dass die Video-Wand im Vorjahr vom Publikum nicht gut zu sehen war, weil sie am Boden der Bühne stand. Heuer hat man sie etwa einen Meter höher gestellt!

Die hohe Kunst, Menschen zu begeistern

Was ist schon so besonders an einem Tag der offenen Tür? Nun, es ist die Kunst, den vielen Fans zu vermitteln, warum sie weiterhin Rapid die Treue halten sollen. Wir alle spüren, wie schwer es dem Team in den letzten Jahren gefallen ist, seine „PS“ auf den Rasen zu bringen und wir alle die Last von Fehleinschätzungen in Form schlechter Ergebnisse ertragen mussten.

Eine erfolgreiche Mannschaft zu verkaufen, das ist ein Selbstläufer. Aber eine Saison, bei der praktisch alle Saisonziele trotz Trainerwechsels verfehlt wurden, kann dazu führen, dass die Fans die Motivation verlieren und die tollen Fanartikel zu einem Ladenhüter werden.

Aber Anhängerschaft zu Rapid ist etwas anderes als der Kauf einer Marke, die man je nach Laune wechselt, und daher fanden sich wieder alle Rapid-Verehrer am Stadionvorplatz ein, und ich hatte den Eindruck, als wären es noch mehr als im Vorjahr gewesen.

Integration durch Fußball

Ist es nicht ein großartiges Zeichen der Integrationskraft von Fußball, wie Spieler aus dem Ausland und Spieler mit Migrationshintergrund ohne irgendein rassistisches Ressentiment vom Publikum akzeptiert werden und hier zu wahren Publikumslieblingen werden – wie man am Beispiel von Aliou Badji sehen kann? Ich erinnere mich noch an unsere ersten Besuche bei Rapid vor etwa 20 Jahren, als das keineswegs so war, und dass wir hier eine gute Entwicklung erleben.

Ebenso erfreulich war die Anwesenheit muslimischer Eltern in der Umgebung der Hüpf- und Rutschburgen, die ebenfalls Fußballvereine als Orte der Integration ausweist.

Doppelmoderation

Erstmals – so scheint mit – erlebten wir eine Vater-und-Sohn-Moderation mit genau verteilten Rollen. Mit Lukas und Andy haben wir sogar schon zwei „Stimmen Rapids“, die nicht müde werden, uns jedes Jahr das beste Team aller Zeiten vorzustellen. Und sie lügen nicht; es ist natürlich nicht das absolut beste Team – das wissen wir – aber es ist das beste, das mit dem gegebenen Budget möglich war. Und dafür danken wir!

Die Stimme Rapids

Was wir als selbstverständlich empfinden – die Ansage von Andy Marek – ist ein Meisterwerk, das auf vielen Jahren Erfahrung beruht. Alle Sätze sind entweder minutiös geplant oder perfekt der Situation angepasst. Das betrifft auch die Vorstellung aller Spieler. Nicht alle Spieler sind gleich populär, aber die Ankündigung nimmt auf das alles Rücksicht.

Es gab zum Beispiel einen Unterschied im Publikumszuspruch bei der Vorstellung von Didi und Zoki. Beide sind beliebt, aber natürlich ist allen Anhängern auch bewusst, dass es Zoki war, der Erfolge gebracht hat, etwas, das wir natürlich auch Didi für die kommende Saison wünschen. Aber genau diesen Unterschied hat das Publikum durch die Lautstärke zum Ausdruck gebracht und nach dem Stagediving der neuen Spieler hätte das Publikum spontan Zoki den Vorzug vor dem Trainer gegeben. Andy hat an dieser Stelle die Reihenfolge geschickt korrigiert und Didi als ersten auf die Publikums-Reise geschickt, und der hat es sichtlich genossen:

Didi wird von den Anhängern auf Händen getragen (Foto: Rapid-Homepage)

Kleinigkeiten

Es mag eine Kleinigkeit sein, aber viel fehlt ja unserer Mannschaft nicht zu einem Spitzenplatz. Und diese Geister der Vergangenheit lasten immer noch auf dem Team. Bei der Spieler-Präsentation wurde uns wieder bewusst gemacht, dass Mario Sonnleitner nicht einmal Kapitän-Stellvertreter ist, das kann man als Außenstehender nicht verstehen. Es ist doch offensichtlich, das seine Demontage durch Andy Müller eine Aktion war, die mit dem Auftreten von Mario am Spielfeld in keinerlei Zusammenhang steht. Offenbar eine schwer wiedergutzumachende Fehlentscheidung.

Leider sind noch 8 Wochen bis zum Transferschluss und ziemlich sicher ist das nicht genau der Kader, der dem Trainer ab September zur Verfügung stehen wird. Es wird von einem Zugang gemunkelt, und auch Abgänge sind nicht ausgeschlossen.

Jusuf Demir

Ein Spieler ließ bei der Vorstellung aufhorchen: Jusuf Demir! Er wird zwar derzeit auf der Rapid-Homepage noch im Kader von Rapid II geführt – und wahrscheinlich wird er dort auch zu sehen sein – aber dass Jusuf trotz verlockender Angebote bei Rapid geblieben ist, muss belohnt werden und die Aufnahme in den Kader der Kampfmannschaft und dieser Tag der offenen Tür waren solche Zuckerln für ihn.

Jusuf ist erst im Juni 16 Jahre alt geworden. Und seit 1.7.2019 ist er – laut Transfermarkt – im Rapid-Kader. Wohl nicht unbedingt, um ihn gleich gegen Salzburg auflaufen zu lassen, sondern eher, um ihn zu „vergolden“. Wenn also ein Interessent seine Fühler nach ihm ausstreckt, dann hat er es mit keinen U16-Spieler sondern mit einem Spieler der Kampfmannschaft zu tun.

PS: „Jusuf“ ist das arabische „Josef“ (und der Namensgeber war auch ein islamischer Prophet) und „Demir“ heißt „Das Eisen“. Beide Namen kommen als Vor- und Familienname vor.

Eindrücke

Links

GRÜNZEUG-605

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / Juni 2019 / Nr. 605 / Versand 24.6.2019

„GV“ VOM 20.5.: ES WAR ALLEN EINE EHRE

Die Tagesordnung

  1. Auf die Verlesung des vorjährigen Protokolls wurde einstimmig verzichtet.
  2. Tätigkeitsbericht des Obmanns: Dank an den ganzen Vorstand für die Mitarbeit, allen voran an „Allesmacher“ Peter Nowotny, aber auch an die „Freiberufler“ Christine Ibesich (seit 16 Jahren zuverlässige ,,Grünzeug“-PC-Schreiberin) und Dipl.Ing.Franz Fiala (Homepage-Autor). Im abgelaufenen Vereinsjahr elfmal „Grünzeug“, je acht Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen mit insgesamt 20 Ehrengästen aus dem SCR-Lager. 3.780,26 Euro als Ergebnis der 42. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“.
  3. Verlesung des Kassaberichtes durch Günter Fabsits, den 2. Kassier: 272 zahlende Mitglieder, 21.481,12 Euro als Klubvermögen (Tendenz leider sinkend).
  4. Bericht des Rechnungsprüfers Franz Hobecker und einstimmige Entlastung des Vorstands.
  5. Festsetzung des Mitgliedsbeitrags: Obmann Niederhuber verwies auf die Beibehaltung des vor sieben Jahren festgesetzten monatlichen Beitrags per 3,50 Euro und die sich ständig erhöhenden Kosten, vor allem des Klublokals (ohne welches ein Vereinsleben undenkbar wäre), und stellte den Antrag des Vorstands auf eine Erhöhung um einen Euro pro Monat zur Abstimmung. Dem gab die Generalversammlung ohne Gegenstimme ihr „Ja“, sodass der Mitgliedsbeitrag für Erwachsene ab 1.1.2020 monatlich 4,50 Euro betragen wird, woran sich hoffentlich auch jene beteiligen werden, die der „GV“ femgeblieben sind; U18-Mitglieder zahlen weiterhin nur 1 Euro. Abschließend zu diesem Punkt: Ohne diese Anpassung wäre die Zukunft unseres Vereins ernsthaft gefährdet – daher ein kräftiges „Dankeschön“ an alle, die uns weiterhin die Treue halten wollen!
  6. Allfälliges: Wie alljährlich wurden unsere Jubilare ausgezeichnet, von denen leider nur zwei anwesend waren. Herr Herbert Hauser (50 Jahre Mitglied) erhielt seinen Ehrenteller, unser Schriftführer, Herr Josef Liska (40) die Goldene Ehrennadel; den größtenteils unentschuldigten Damen und Herren Gina Lara (20), Stefan, Wolfgang und (Hund!) Jenny Fürst (alle 20), Paul Schachinger und Franz Stecher (beide 40), Konrad Lenz und Franz Scheibenhofer (beide sogar 50 Jahre bei uns) wurden ihre Ehrennadeln bzw. -teller per Post übermittelt. Ihnen allen besten Dank für ihre vorbildliche Treue!

Der „inoffizielle“ Teil

„Bereits zum 5. Mal beim ältesten Fanclub Rapids – jedes Mal eine Ehre“, schrieb SCR-Präsident Michael Krammer ins Gästebuch und „Herzlichen Dank für die hervorragende Unterstützung!“ SCR-Geschäftsführer Christoph Peschek. Dass beide Herren nach einer extra wegen unserer „GV“ zeitlich etwas vorverlegten Präsidiumssitzung pünktlich um 19.30 Uhr erschienen, war auch für uns eine große Ehrung und ein Beweis dafür, dass die immer wieder betonte Zusammengehörigkeit Rapids mit ihren Fans alles andere denn ein leeres Gefasel ist. Schade nur, dass Noch-Boss Krammers Partner im Präsidium, unser langjähriges Mitglied Andi Kämper aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein konnte.

Und wie sehr der Michael und der Christoph echte Rapidler waren und sind, das beweisen allein schon ihre Viten: Ersterer sah sein erstes Match auf der Pfarrwiese als sechsjähriger Gschropp, Letzterer, mit 36 aufgrund seiner Position zwangsläufig „die Inkarnation des Kommerzes“ (O-Ton Niederhuber), war dereinst ein Westtribünler – tja, so kann’s gehen im Leben!

Da ist es auch möglich, dass Michael und Zoki nach drei Jahren der Trennung wieder ein Herz und eine Seele sind. Auch, weil beide unsere Rapid lieben, um nichts weniger als Christoph. Nicht nur deswegen war es Niederhuber eine Ehre, sich beim Präsidenten für dessen Verdienste um den SCR zu bedanken, speziell natürlich für die Errichtung des unvergleichlichen Stadions, und beim Geschäftsführer Wirtschaft dafür, dass es er und sein Team selbst in nicht so rosigen Zeiten geschafft haben, den Klub auf finanziell sichere Beine zu stellen. Ob der nun vielleicht doch noch in die Europaleague kommt oder nicht, das nächste Budget wird in jedem Fall wieder 30 Millionen betragen. Außerdem steht Rapid ja vor der Fertigstellung des Trainingszentrums im Prater. Auch aus diesem Grund konnten wir dem Christoph alles Gute für die Zukunft wünschen und dem Michael erst recht, wird der sich im November doch nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Schau‘ ma mal, ob er sein Versprechen einlösen wird, auch nachher gerne zu uns zu kommen…

Als sich beide Herren gegen 21.30 Uhr verabschiedet hatten, sagte Mitglied Hannes Sch. zum Obmann/Moderator/Redakteur: „Hier erfahrt man viel mehr als bei Rapids Versammlungen, weil alles viel lockerer abläuft.“ Und das zu hören, war die letzte große Ehre an einem wohl bestens gelungenen Abend.

Michael Krammer und Christoph Peschek zu Gast beim Klub der Freunde

2019/20 ERST RECHT: STEHT AUF, WENN IHR GRÜNE SEID!

Vorweg: Über Rapids starken Auftritt im zweiten Play-off-Finalspiel bei Sturm Graz könnte man spötteln: „Am Ende wird der Faule fleißig.“ Zumal das 1:0 aufgrund der Auswärtstorregel nicht für Europa reichte. Der Verfasser ist aber kein Kritikaster (kleinlicher Nörgler), sondern seit 1954(1) rettungslos in Rapid vernarrt. Was (halbwegs) objektive Kritiken nicht ausschließen muss.

Und er hat u.a. diese Maxime: „Eine Erneuerung, die keine Verbesserung ist, ist eine Verschlechterung.“ Oder ist diese Meisterschaftsreform tatsächlich eine Verbesserung? Der Sechste der sogenannten Meistergruppe hat nicht die geringste Chance, sich für die EL zu qualifizieren, der Zweite der Qualigruppe, der insgesamt Achte (!) also, jedoch sehr wohl. Oder ist es eine (faire) Verbesserung, wenn zwischen zwei Play-off-Partien lediglich 44 Stunden liegen? Heuer traf es halt den SCR und in einem Jahr – hoffentlich! – einen anderen Klub. Um welchen auch immer es geht bzw. gehen wird, es ist in jedem Fall ungerecht.

Im Halbfinale der Play-offs feierte Rapid einen souveränen 2:0-Sieg gegen Mattersburg, wonach es nach nicht einmal 48 Stunden gegen Sturms ausgeruhte Truppe ging; trotzdem waren Schwab & Co,, die bessere Mannschaft, sodass das Heim-1:2 als sehr unglücklich bezeichnet werden kann. In Graz waren unsere deutlich erfrischten Hütteldorfer die noch viel stärkeren, scheiterten jedoch immer wieder an Siebenhandl, der sich nur vom eigenen Mann bezwingen ließ.

Und noch mehr scheiterten sie am Schiedsrichter: Robert Schörgenhofer, Österreichs erfahrenster Referee, übersah in der 57. Minute beim Stand von 1:0 für die über weite Strecken ein echtes Powerplay aufziehenden Grün-Weißen Ezes glasklares Straffaumhands und erkannte nur auf Eckball statt auf Penalty plus Ausschluss. Ein Skandal, der Rapids Rückkehr in die Europa League verhinderte! Nehmen wir an, der zwingende Elfmeter hätte das 2:0 erbracht und Sturm hernach in Unterzahl agieren müssen – wer hätte dann die Chance gehabt, international spielen zu dürfen? Lassen wir den Grazer Sky-Kommentator Martin Konrad antworten: „Sturm ist stehend k.o.“, sagte der gleich zweimal. Dennoch zitterten sich die destruktiven Schützlinge des bezeichnenderweise kurz nach diesem „Triumph“ gefeuerten Trainers Roman Mählich in die EL-Qualifikation, während die des zu Recht echauffierten Dietmar Kühbauer mit leeren Händen dastand. Der sich vom vierten Offiziellen sagen lassen musste: „Ihr habt ja genügend Chancen auf das 2:0 gehabt!“ Schon wahr, trotzdem hätte dessen Kollege mit der Pfeife korrekt entscheiden müssen, verdammt noch einmal!

Rapid steht also vor einem Europacup-losen Jahr, muss sich neu ordnen und den Appell der Fans befolgen: „Steht auf, wenn ihr Grüne seid!“ Welchem sich natürlich auch wir anschließen, die wir ebenso nach Erfolgen und Titeln lechzen wie etwa der „Block West“. Man darf sich darauf verlassen, dass das eingespielte Duo Zoki & Didi alles dafür tun wird, damit sich die Pleite in der Liga nicht wiederholt. Gleiches nehmen wir von der Mannschaft an, wie auch immer die 2019/20 formiert sein wird.

„Steht auf, wenn ihr Grüne seid!“ – das gilt selbstverständlich auch für Fans, „Fans“ und „normale“ Anhänger, in der kommenden Saison erst recht!

Und an Christoph Pelczar sei appelliert: Bitte noch intensiver für Rapid beten, Hochwürden!

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, QUALIGRUPPE, 10.RUNDE (25.5.): ALTACH (H) 1:2 (0:0)

„Rapid“ stand zwar drauf, war aber nicht drin. Vor den ungleich wichtigeren Play-off-Spielen brachte Kühbauer eine zusammenhanglos agierende B-Gamitur mit den „Amateuren“ Patrick Obermüller und Nicholas Wunsch sowie dem quirligen Kooperationsspieler Kelvin Arase (holte immerhin den mit Bauchweh verwandelten Elfmeter heraus), die den ehrgeizigeren Gästen wesentlich unterlegener war, als es das Resultat besagt. Fredy Bickel hätte sich bestimmt ein (viel) besseres Abschiedsmatch verdient! Das zahlende Publikum natürlich auch.

SCR: Knoflach; Auer, Hofmann, Obermüller (69.Sonnleitner), Potzmann (37.Müldür); D.Ljubicic, Martic; Thumwald (63.Wunsch), Alar, Arase; Pavlovic.- Tore: Pavlovic (71., Elfer-Nachschuss); M.Berisha (53.), Fischer (62.).- Gelbe Karten: Hofmann; Durakovic, M.Berisha, Schreiner.- Allianz-Stadion, Muckenhammer, 13.500.

Heast Herbert, bist haas?

BL, PLAY-OFF-HALBFINALE (28.5.): MATTERSBURG (H) 2:0 (2:0)

Was nicht passte: Wetter, Zuschauerzahl und – Resultat . Denn Rapid startete grandios und blieb auch bis zum Schlusspfiff des bei SVM-Fouls zu nachsichtigen Schiris dominant, aber besonders gegen Ende, als die überforderten Burgenländer offensiv werden wollten, wurden viele Torgelegenheiten geradezu verjuxt. Angesichts des nur 44 Stunden später stattfindenden Finales gegen den ausgeruhten Sturm war eine gewisse Zurückhaltung freilich verständlich. Besonders erwähnenswert: die überragende Leistung des zweifachen Assistgebers Müldür, der sein Stürmerblut nicht verleugnen konnte.

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Grahovac, Schwab (79.D.Ljubicic); Murg (74.Wunsch), Knasmüllner, Schobesberger (68.Auer); Badji.- Tore: Knasmüllner (8.), Badji (13.).- Gelbe Karten: Grahovac, Müldür; Höller, Gruber, Salomon, Malic.- Allianz-Stadion, Eisner, 10.600.

Ján wirbt für Augustin

BL, PLAY-OFF-FINALE (30.5.): STURM GRAZ (H) 1:2 (0:0)

Die Verletzung Sonnleitners (für uns Rapids Bester in der gesamten Saison) war wohl spielentscheidend: Seinem sicher sehr talentierten Vertreter Greiml (17) unterliefen beim Debüt das Elferfoul und ein höchst unglückliches Eigentor. Und das Sekunden, nachdem Badji die Riesenchance aufs 2:0 vergeben hatte! Fazit: Schwab & Co. fehlten Fortune sowie jene Frische, welche Sturm nach einer um zwei Tage längeren Pause gegönnt war.

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner (27.Greiml), Dibon, Bolingoli; Grahovac, Schwab; Murg, Knasmüllner (62.D.Ljubicic), Schobesberger (75.Ivan); Badji.- Tore: Schwab (60.); Jantscher (69., Elfer), Greiml (79., Eigentor).- Gelbe Karten: Badji; Pink.- Allianz-Stadion, Drachta, 15.800.

Klub der Freunde als Wappenträger beim Spiel gegen Sturm

BL, PLAY-OFF-FINALE (2.6.): STURM GRAZ (A) 1:0 (1:0)

Minute 57: Eze wehrt Schwabs Schuss am Fünfer mit dem Arm ab, also Penalty und Ausschluss? Nicht für Herrn Schörgenhofer. Rapid war vor und nach dieser für die Europa-League-Qualifikation zumindest vorentscheidenden Szene drückend überlegen und zog über weite Strecken ein echtes Powerplay auf, scheiterte aber zu oft an Siebenhandl und der eigenen Abschlussschwäche. Daher war für den überaus verdienten, jedoch letztendlich zu knappen Sieg ein Eigentor erforderlich. Wie dem auch sei: Der SCR war in beiden Spielen gegen die Grazer die insgesamt bessere, aber auch unglücklichere Mannschaft. Die sich nach dem dritten Match binnen sechs Tagen bzw. dem insgesamt 53. Pflichtspiel in dieser vertrackten Saison (Rekord!) keinerlei Häme verdiente. So miserabel das Fußballjahr 2018/19 auch verlaufen ist, nimmt man alles in allem.

SCR: Strebinger; Müldür (66.Schobesberger), Dibon, Hofmann, Auer; Grahovac, Schwab; Ivan (59.Knasmüllner), Murg, Bolingoli; Badji (73.Pavlovic).- Tor: Spendlhofer (43., Eigentor).- Gelbe Karten: Ljubicic; Bolingoli.- Merkur-Arena, Schörgenhofer, 9.315.

Playoff im Columbus-Bräu

„MR. GRÜNZEUG NR. 605“: STEFAN SCHWAB UND RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Von jenen 25 (!) Akteuren, die in den letzten vier Partien dieser überlangen Saison zum Einsatz kamen, haben wir wieder einmal zwei gleichauf an der Spitze: Ob Sieg, ob Niederlage, Kapitän Stefan Schwab ging immer voran; und allein schon der unglaubliche Reflex Richard Strebingers in Graz bewies eindeutig, dass er nach seinem ungewohnten Durchhänger weiterhin der unverändert hochklassige Tormann ist.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Tor: Im Play-off-Match gegen Mattersburg erzielte Aliou Badji Rapids 50. Treffer in dieser quasi „verlängerten“ Meisterschaft.- „Runde“ Spiele: Fehlanzeige.

EIN BLICK ZU RAPID II

RUNDE (24.5.): STADLAU (H) 2:2 (0:1)

Hedi; Sulzbacher, Velimirovic, Moormann, Leovac (57.Mocinic); Schuster, Felber (84.Tomasevic); Markl, Pehlivan (74.Fahrnberger), Ibrahimoglu; Binder.- Tore: Markl (52.), Ibrahimoglu (90./+5, Elfer); Endlicher (5.), Bauer (73., Freistoß).- Gelb-Rote Karte: Schuster (72., Foul).- Allianz-Stadion, West 1, Stäuber, 200.

RUNDE (31.5.): SPORTCLUB (A) 2:1 (1:0)

Hedi; Sulzbacher, Velimirovic, Obermüller, Moormann; Mocinic (67.Demir), Felber, Ibrahimoglu (87.Nader); Markl, Binder, Pehlivan (56.Tomasevic).- Tore: Hayden (60.); Moormann (8.), Markl (WSC-Platz, Vojtek, 2.017)

NACHTRAG ZUM WSC-MATCH: Patrick Obermüller spielte am 25.5. bei den Profis gegen Altach und war daher am 31.5. nicht spielberechtigt, somit wurde aus dem 2:1 ein 0:3 plus „Sternderl“ und Markls 13. RLO-Tor ebenso annulliert wie Moormanns zweites.

Schlüsselklimpern bei Standards

30.RUNDE (7.6.): ADMIRA JUN. (H) 1:1 (0:0)

Hedi; Schuster, Greiml, Velimirovic, Moormann; Mocinic (90.Oswald), Felber; Markl, Demir (76.Fahrnberger), Pehlivan (49.Kocyigit); Binder.- Tore: Markl (90./+4, Elfer); Cirkovic (90./+1).- Allianz-Stadion, West 1, Luef, 300.

Arnold, Christian und Florian beim Spiel Rapid II – Admira

RESÜMEE

Besonders das Fehlen der Innenverteidiger Greiml (gesperrt) und Obermüller (Profikader) wirkte sich schon in der 5. Minute negativ aus. Nicht nur deswegen gab es gegen den designierten Absteiger Stadlau wie im Herbst nur ein 2:2, sondern auch, weil die Jungrapidler in der ersten Halbzeit fast gar nichts zustande brachten, bevor sie – just in ihrer besten Phase – Schuster (hatte Markls Kopftor super vorbereitet) durch Ausschluss verloren. So gesehen mussten wir mit dem sehr späten Ausgleich zufrieden sein.

Mocinic-Markl-Moormann und frühes 1:0, nach dem es gegen den wie immer topmotivierten Sportclub viele brenzlige Situationen zu überstehen galt, aber speziell die ausgezeichneten Hedl und Obermüller (schaffte es zudem, die Kugel über ein benachbartes vierstöckiges Haus zu schießen, was auch der Chronist noch nie gesehen hatte) ließen kein weiteres Gegentor zu, sodass Markls 13. Treffer (24 Prozent aller SCR-II-Tore) den schwer erkämpften, einigermaßen glücklichen Sieg bedeutete. Übrigens: Seit 2010/11 (Serkan Ciftci, 21 Tore) hat kein Jungrapidler so viele RLO-Tore erzielt. Leider wurde aus dem 2:1 gegen den WSC ein 0:3 (siehe oben).

Sieht man von Rapids Topchancen vor der Pause (u.a. Stangenschuss Pehlivans) ab, tat sich gegen Admiras Juniors sehr lange sehr wenig, bevor es im absoluten Finish plötzlich so richtig rund ging. Topscorer Markl ließ sich auf den letzten Drücker nicht lumpen und erzielte aus elf Metern doch noch sein 13. Tor. Ansonsten: Der Saison 2018/19 werden wahrscheinlich nicht viele eine Träne nachweinen. Auch wenn sie um eine Nuance besser endete als 2017/18: Auch 6. Platz, aber 46 Punkte und 56:48 Tore.

RLO-Endstand

1. Ebreichsdorf 30/72 (90:20)   
2. Mauerwerk    30/65 (64:29)
3. Mannsdorf    30/57 (61:36)
6. Rapid II     30/47 (53:38).

Personalien

Die Verträge von Petar Marie, David Nader und Nemanja Tomasevic wurden nicht verlängert; neu zu Rapid II stießen Fabian Eggenfellner (18, Innenverteidiger vom SV Hom) und Marco Fuchshofer (18, Mittelstürmer und U18-Schützenkönig von Sturm Graz II). Alles Gute wünschen wir den Scheidenden ebenso wie den Ankömmlingen!

AUS UNSERER POSTMAPPE

Herr Franz Scheibenhofer, 3511 Furth, entschuldigte sein Fernbleiben bei unserer „GV“ bzw. seiner Ehrung für 50-jährige Klubzugehörigkeit per E-Mail und schrieb u.a.: Danken möchte ich vor allem auch Gerhard Niederhuber, der mir durch sein „Grünzeug“ lange Jahre ein guter Begleiter gewesen ist! (…) Was mich immer wieder ärgert, ist, dass es keine Möglichkeit zu geben scheint, die „Hooligans“ im Zaum zu halten. Das sind doch keine Fans! Sie schaden dem Klub und bringen große finanzielle Einbußen.

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Wir begrüßen Herrn Jochen Lehner, 7062 St.Margarethen, als unser neuestes Mitglied ganz herzlich.

Schützenscheibe mit Jochen Lehner in seinem „Haydnbräu“ in Eisenstadt
„nos gratulamus ad diem natalem quadragesimum“ = „Wir gratulieren zum 40. Geburtstag“

Besucht Jochen in seinem Haydnbräu in Eisenstadt. Hier sind einige Bilder von unserem Besuch. Dass hier ein Rapidler residiert, ist an der Dekoration leicht zu erkennen. Sehr empfehlenswert: das Tagesmenü (Mo-Fr).

Zoran Barisics erste Amtshandlung: Er verlängerte den Vertrag mit U17-Teamkapitän Leo Greiml (17) bis Sommer 2022. Gleiches gilt für den von ausländischen Topklubs umworbenen, hochtalentierten Yusuf Demir (geb. 2.6.2003): „Ich liebe diesen Klub!“ Womit der Anfang des Jahres im Sindelfinger U19-Tumier so herausragende Offensivspieler natürlich Rapid meint.

Unser Mitglied Helge Payer, zweifacher Meister mit dem SCR und in den letzten drei Jahren dessen Tormanntrainer, verließ ihn am 3.6., um sich auf seine Torwartschule und seine Familie zu konzentrieren. Danke, Helge, alles Gute und bleib‘ uns weiterhin treu!

Helge Payers Nachfolger wurde bereits am 4.6. präsentiert: Jürgen Macho, 41 und zuletzt in St.Pölten tätig, ist ebenfalls ein grün-weißes Urgestein. Er unterschrieb vorerst für zwei Jahre; wir wünschen ihm dafür und darüber hinaus viel Erfolg mit seinen Tormännern und „seinem“ SCR. Herzlich willkommen daheim, Jürgen!

Hingegen wurde die Kaufoption auf Andrei Ivan (40 Pflichtspiele, leider nur 3 Tore) nicht gezogen, weshalb der rumänische Auswahlspieler zum FK Krasnodar zurückkehrt.

Quasi statt ihm holte Rapid mit Thorsten Schick (29) den Wunschspieler von Zoki Barisic und Didi Kühbauer ablösefrei vom Schweizer Meister Young Boys Bem, der bis Sommer 2022 verpflichtet wurde.

Trotz des für seine Verhältnisse schwachen Besuchs der Qualigruppen- und Play-off-Heimspiele war der SCR auch in dieser vertrackten Saison Publikumsmagnet Nr. 1: Laut Bundesliga-Statistik kamen 289.815 zu seinen insgesamt 18 Heimspielen (Durchschnitt: 16.101, Rückgang: 14,3%); es folgten Sturm (Durchschnitt: 11.125), Austria (9.998), Salzburg (9.450) und LASK (5.197); in Summe verfolgten 1,259.450 Fans die 195 Matches (Durchschnitt: 6.459).

EM-Qualifikation

Am 7.6. in Klagenfurt 1:0 (0:0) gegen Slowenien (Burgstaller) und am 10.6. in Skopje 4:1 (1:1) gegen Nordmazedonien (Arnautovic 2, Lazaro, Eigentor).

U21-Test

Am 11.6. in Hartberg mit D.Ljubicic (bis 78.) 3:1 (1:0) gegen Frankreich (Wolf 2, Balic); das erste EM-Spiel fand am 17.6. in Triest gegen Serbien statt, also nach Redaktionsschluss.

Vor den Play-off-Heimspielen gegen Mattersburg und Sturm präsentierte sich eine Abordnung unseres Anhängerklubs (Franz Fiala, Jasmin Foller, Herbert Adelmaier & Co.) in den von Erich Weiser designeten Rapidfreunde-Leibchen als Wappenträger(innen).

Herbert, Arnold und Erich am Spielfeld

Milan gewann das Finale des 12. Internationalen U9-Tumiers (15.6.) mit 4:0 gegen Bayern München, Veranstalter Rapid musste sich mit Rang 8 begnügen.

Unser allerneuerster Zugang ist mit Frau Petra Gregorits, 1170 Wien, ein weiteres Präsidiumsmitglied des SK Rapid, das wir hiemit hocherfreut begrüßen. Und dem wir gleichzeitig zum Geburtstag am 28.6. gratulieren können.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

IN EIGENER SACHE

Das war’s dann wohl mit dem leider zu großen Teilen nicht geraden super verlaufenen Spieljahr 2018/19! Umso herzlicher wünscht allen, dem Klub der Freunde des S.C. Rapid hoffentlich treu bleibenden, Leserinnen und Lesern einen schönen, für die angegriffenen Nerven erholsamen Sommer bis zum Wiederlesen und -sehen im August der stets bemühte Vorstand!

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
Homepage: http://klubderfreunde.at

Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-604 
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF- Format zur Verfügung

Tagebucheinträge per Mail zugesendet bekommen. Zur Anmeldung

Mach‘ mit bei der Wappenzeremonie

Seit zwei Jahren gibt es die Wappenzeremonie. Wir laden Dich zum Mitmachen ein. Du kannst die Aufwärmphase von der Haupttribüne verfolgen und bist für einige Minuten im Zentrum des Geschehens.

Zwei Wappen, das Gründungswappen und unser aktuelles Wappen werden von 6 bis 8 Mitgliedern am Ende der Aufwärmphase mit den Klängen der Rapid-Hymne auf das Spielfeld getragen. Beim Shakehands nach der Aufstellung geht es wieder Richtung Cornerfahne und dann zurück zum Sitzplatz.

Man trifft sich eine Stunde vor Spielbeginn links neben der Röhre beim Eingang zu West 1. Man bekommt eine Akkreditierungskarte, mit der man berechtigt ist, das Spielfeld zu betreten. Lukas oder Barbara vom Klubservice geben eine kurze Einschulung, dann geht es – etwa am Beginn der Aufwärmphase – Richtung Nord-West-Ecke. Dort werden die Banner vorbereitet. Die Aufwärmphase verfolgen wir von der ersten Reihe auf der West-Tribüne. Wenn die Rapid-Hymne angestimmt wird, geht es los. Das neue Wappen ist rechts, das alte links von der Mittelauflage (gesehen von der Haupttribüne). So schaut das am Spielfeld aus:

Während der Hymne werden die Wappen geschwenkt, danach abgelegt. Wenn die Mannschaften aufs Spielfeld kommen, werden die Wappen geschwenkt, beim Shakehands geht es zurück zur Cornerfahne. Dann gibt man die Akkreditierungskarte ab und geht zum Sitzplatz. (Die Karte kann man sich nach dem Spiel von Kassa 1 als Erinnerung abholen.)

Voraussetzung

  • Du bist Rapid-Mitglied
  • Du bist Mitglied beim „Klub der Freunde des S.C. Rapid“
  • Du hast unser Klubtrikot. Wenn nicht, kannst Du es bei Erich bestellen (20 Euro Logo vorne, 30 Euro Logo vorne und hinten)
  • Melde Dich! (0677-1899-5070, Franz).

Wir führen eine Interessentenliste und geben diese an Lukas vom Klubservice weiter.

Und so schaut es aus, wenn wir uns für die Zeremonie bereit machen. (Foto Barbara)

Links

GRÜNZEUG-604

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / Mai 2019 / Nr. 604 / Versand 27.5.2019

Gerhard Niederhubers „Grünzeug“

WIEDER KEIN CUPSIEG!
ERSTER DER QUALIGRUPPE!
BARISIC IST SPORTVORSTAND!

Am 16.5. wurde Zoran Barisic per 20.5. zu Rapids Geschäftsführer Sport bestellt und mit einem Vertrag bis Sommer 2022 ausgestattet. Als Cheftrainer war der Erzgreane von April 2013 bis Juni 2016 tätig, wurde mit seinem Herzensklub dreimal en suite Zweiter (Josef Hickersberger: „Hinter Salzburg ist das wie ein Meistertitel“) und kam mit ihm zweimal in die EL-Gruppenphase. An dieser Stelle zwei Zitate: „Ich habe alle meine Buben lieb“ (Zoran Barisic, Trainer) und „Er war wie ein Vater zu uns“ (Christopher Dibon nach Barisics überraschender Verabschiedung zu Ihrem Chronisten). Nun lenkt Zoki, wie der dem SCR-Nachwuchs entstammende Barisic allgemein genannt wird, also gemeinsam mit seinem alten Kumpel Didi Kühbauer die sportlichen Geschicke des Rekordmeisters; und dass die beiden einander so freundschaftlich verbunden sind, kann nur von Vorteil sein. Außerdem haben wir Differenzen zwischen Trainer und Sportdirektor eh schon zur Genüge miterleben müssen.

Dass wir den Zoki hocherfreut begrüßen, wird wohl niemanden wundem. Auch nicht, dass wir seinen scheidenden Vorgänger Fredy Bickel, den wir als kompetenten Fachmann und liebenswerten Menschen kennen gelernt haben, mit der gleichen Herzlichkeit für seine Arbeit danken, wie wir ihm alles Gute für die Zukunft wünschen.

Abschließend zu Michael Krammer: Es gibt nicht sehr viel größere Gesten, als einen eigenen Irrtum im Nachhinein nicht nur zuzugeben, sondern auch zu korrigieren!

Bezüglich der in obiger Schlagzeile angeführten Ereignisse, also das verlorene Cupfinale sowie den souveränen ersten Platz in der Qualifikationsgruppe der Bundesliga verweisen wir hier nur auf „Spiele, Tore, Kommentare“.

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, QUALIGRUPPE, 4.RUNDE (20.4.): ALTACH (A) 2:2 (0:0).

Das Altach-Syndrom bleibt trotz des tollen Schlussspurts der lange Zeit stark feldüberlegenen Rapidler (70 Prozent Ballbesitz in Hälfte 1) aufrecht, die ohne Bolingoli kurioserweise nicht gewinnen können. Auch unglaublich: Hofmann köpfelte an die Innenstange und einen Lidschlag später knallte Zech den Abpraller an die Lattenunterkante (48.), kurz bevor den Vorarlberger Fußballverhinderem das erste Kacktor gelang. Dem dann das zweite folgte. Im absoluten Finish sorgten Murg auf Pavlovics Idealpass und Letzterer nach einem weiten Dibon-Zuspiel aus dem Halbfeld per Kopf wenigstens für das mehr als verdiente Remis – in diesem Stadion offenbar das höchste der Gefühle.

SCR: Strebinger; Müldür, Dibon, Hofmann, Potzmann; D.Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (60.Thurnwald), Schobesberger (82.Alar); Badji (60.Pavlovic).- Tore: M.Berisha (52.), Meilinger (79.); Murg (89.), Pavlovic (90./+2).- Gelbe Karten: Schreiner; Dibon, Hofmann.- Cashpoint-Arena, Drachta, 6.000.

Mit dem Rad zum Stags Head

BL, QUALIGRUPPE, 5.RUNDE (23.4.): HARTBERG (A) 4:2 (1:1).

45 Minuten grünweiße Peinlichkeiten in Serie, bei denen auch der bis dahin gute Strebinger keine Ausnahme
machte, als er einen 32-Meter-Freistoß passieren ließ; eine 1:0-Pausenführung wäre aber auch geradezu eine „Frechheit“ gewesen. Nun trat der angefressene Didi in Aktion, worauf eine völlig andere Rapid aus der Kabine kam. Plötzlich sah man Lauffreudigkeit, gelungene Offensivkombinationen und herrliche Tore, vor allem dank dem erneut herausragenden Murg. Nun wäre ein 5 oder 6:1 durchaus möglich gewesen, den Schlusspunkt setzte allerdings ein Hartberger, der nach einem schweren Foul an Sonnleitner eigentlich gar nicht mehr auf dem regennassen Platz hätte stehen dürfen.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli; Grahovac, Schwab; Murg, Knasmüllner (46.D.Ljubicic), Ivan (71 .Schobesberger); Pavlovic (78.Badji).- Tore: Rep (28., Freistoß), Cancola (83.); Swete (14., Eigentor), Murg (48.), Bolingoli (62.), Pavlovic (74.).-Gelbe Karten: Kainz, Cancola; Bolingoli.- Profertil-Arena, Gishamer, 3.919.

Christine, Arnold, Mario, Florian, Pepi, Andy, Klarissa

BL, QUALIGRUPPE, 6.RUNDE (27.4.): HARTBERG (H) 3:4 (2:2)

Gegen Ende der Eigentor-, Foul- und Fehlpfifforgie gab die Vidiwall ihren Geist auf; der Referee hatte das offenbar schon längst getan. Einige Beispiele dafür: Beide Elfmeter waren keine, Foul an Murg ohne Verwarnung, dafür wenig später eines von ihm und nick, zuck die Ampelkarte für ihn, weil er sich mit erhobenem Daumen höhnisch bedankte, schließlich kein Ausschluss Sanogos, nachdem er Bolingoli „zusammengeschnitten“ hatte – quasi zur Belohnung durfte er dann das 2:4, ein halbes Eigentor, weil von Hofmann unhaltbar abgefälscht, erzielen. Ausschlüsse gibt’s bekanntlich nur für aufmuckende Rapidler, nicht aber selbst bei schwersten Fouls an diesen wie z.B. von Torschütze Jeggo an Murg im 1:6-Derby, Michorl wieder am gern gefoulten Murg, Cancola in Hartberg an Sonnleitner, nun Torschütze Sanogo an Bolingoli. Wie auch immer, diese Niederlage gegen die „aufgezuckerten“ Hartberger hat sich unsere auch noch in Unterzahl beherzt stürmende Mannschaft wahrlich nicht verdient!

SCR: Strebinger; Potzmann, Müldür, Hofmann, Bolingoli (75.Auer); Martic (46.Schwab), D.Ljubicic; Thumwald (61.Murg), Knasmüllner, Schobesberger; Badji.- Tore: Rotter (30., Eigentor), Huber (35., Eigentor), Badji (84.); Knasmüllner (3., Eigentor), Tadic (14., Elfer), Cancola (65., Elfer), Sanogo (80.).- Gelbe Karten: Strebinger, Hofmann, Potzmann, Schobesberger; Heil, Sanogo.- Gelb-Rote Karte: Murg (71., Unsportlichkeit).- AllianzStadion, Jäger, 13.100.

Bundesligaschiedsrichter i Vergleich

ÖFB-CUP, FINALE (1.5.): RED BULL SALZBURG (A) 0:2 (0:2)

Die vorbildlich kämpfenden Hütteldorfer hatten die favorisierten Bullen mit etwa 20.000 Fans im Rücken nahezu die ganze Spielzeit über gut unter Kontrolle und auch eigene Chancen: Ungeahndetes Elferfoul an Sonnleitner (45./+3), toller Müldür-Kopfball an die Latte (60.) oder etwa Sonnleitners wegen Knasmüllners Gerangel mit einem Gegner annullierter Kopfballtreffer (74.), um von einigen „halben“ Torgelegenheiten nicht zu reden. Aber da waren leider die Unachtsamkeiten in den Minuten 37 und 39, die die Salzburger prompt mit einem glücklichen Doppelschlag bestraften (ausgerechnet Comebacker Farkas traf mit einem Spitz zwischen Strebingers Beine, und Dabbur nutzte eine Flanke des ungestörten Junuzovic ebenfalls ungestört per Kopf). Dazu kamen noch Riesenchancen Gulbrandsens (41.) und Dakas (79.). Bei aller Anerkennung der Leistung des SCR muss man zähneknirschend zugeben, dass der Serienmeister aufgrund seiner größeren Cleverness und Effizienz den sechsten Cupgewinn nicht unverdient errang. Und Rapid darf ein weiteres Jahr auf den großen Coup bzw. irgendeinen Titel warten…

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner (86.Ivan), Hofmann, Bolingoli; Grahovac, D.Ljubicic (64.Knasmüllner); Murg, Schwab, Schobesberger; Pavlovic (70.Badji).- Tore: Farkas (37.), Dabbur (39.).- Gelbe Karten: Gulbrandsen, Walke, Dabbur; Müldür, Hofmann.- Gelb-Rote Karte: Farkas (82., Unsportlichkeit).- Wörthersee-Stadion, Schüttengruber, 24.200.

Rapid-Choreografie

BL, QUALIGRUPPE, 7.RUNDE (5.5.): ADMIRA (A) 4:3 (3:0)

Murg (gesperrt) und Hofmann (blessiert) sahen von der Tribüne aus das nächste für Herz- und Nervenkranke ungeeignete Match. In der ersten Halbzeit machten ihre fitten Kollegen mit dem faktisch wehrlosen Gegner, was sie wollten, erzielten nach dem Lattentreffer des wenig später verletzten Ivan (19.) binnen fünf Minuten drei schöne Tore und schienen vor einem Kantersieg zu stehen. Schienen! Aus den Kabinen kamen jedoch zwei total veränderte Mannschaften,.und plötzlich gelangen den nun dominierenden Südstädtem in neun Minuten ebenfalls drei Tore, eines davon per 40-Meter-Freistoß. Zum Glück fand die Truppe um den starken Doppelpack-Aliou (Assist zum 4:3) wieder so halbwegs in die Spur, stand Dibi dort, wo er zu stehen hatte und hielt Strebinger den letztlich verdienten wie aber auch erzitterten Sieg fest (90./+3). Didi nachher: „Das ist nicht gesund.“ Wem sagte er das?!

SCR: Strebinger; Auer (75.Müldür), Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; D.Ljubicic, Schwab; Schobesberger, Knasmüllner (86.Grahovac), Ivan (27.Potzmann); Badji.– Tore: Kalajdzic (53.), Maier (59., Freistoß), Spasic (62.); Badji (37., 42.), Sonnleitner (40.), Dibon (67.) -Gelbe Karten: Hjulmand; Potzmann.- BSFZ-Arena, Altmann, 3.800.

Sitzplatzschweine

BL, QUALIGRUPPE, 8.RUNDE (11.5.): INNSBRUCK (H) 1:0 (0:0)

Hinten hielt Strebinger-Vertreter Knoflach gut wie immer, wenn er mitspielen darf, vorne war Goldtorschütze Badji nur schwer zu kontrollieren, und die Kollegen der beiden zelebrierten lange Zeit sehenswerten Offensivfußball, aber relativ wenig Torgefahr. Das hätte sich just in der Schlussviertelstunde eventuell rächen können, denn man weiß ja: Schießt du’s nicht, so kriegst du’s. Wie auch immer: Der begehrte erste Platz in dieser Gruppe war hiemit fix.

SCR: Knoflach; Auer (67.Müldür), Dibon, Hofmann, Bolingoli; Grahovac, D.Ljubicic (62.Knasmüllner); Murg, Schwab, Schobesberger; Badji (81.Pavlovic).- Tor: Badji (64.).-Gelbe Karten: Kerschbaum, Hupfauf.- Allianz-Stadion, Harkam, 13.800.

Blick von der Nord- zur Süd-Tribüne

BL, QUALIGRUPPE, 9.RUNDE (18.5.): MATTERSBURG (A) 0:1 (0:1)

Ein Triumph des Unfußballs! Knasmüllner hätte schon nach wenigen Sekunden das Führungstor erzielen können, ja müssen. Dafür hieß es bald darauf 0:1, wobei es nicht nur nach Sonnleitners Lattenkopfball (14.) blieb. Dabei war Rapid besonders in der zweiten Hälfte drückend überlegen, kam aber mit der Überhärte und dem 10-0-0-„System“ der burgenländischen Kleiderschränke nur schwer zurecht. Dass es die darauf angelegt hatten, für die wesentlich wichtigeren Play-off-Spiele mehr Rapidler als „nur“ Grahovac aus dem Verkehr zu ziehen, wollen wir ihnen nicht unterstellen. Den Rapidlern in den traditionellen Unglücksfarben Rot-Blau aber auch nicht, dass sie die für den Gruppensieg schon längst unwichtige Partie auf die leichte Schulter genommen hätten. Einziger Vorwurf: Gegen diese mit zunehmender Dauer immer dichter gewordene Abwehrmauer hätten sie etwas zielstrebiger angreifen müssen, aber das ist natürlich leichter gesagt als getan. Hoffentlich gibt es im Play-off die passende Antwort auf Mattersburgs Antikick!

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Grahovac (46.D.Ljubicic), Schwab; Murg, Knasmüllner (74.Thumwald), Schobesberger; Badji.- Tor: Pusic (8.).- Gelbe Karten: Gruber, Kuen, Höller, Malic, Mährer.- Pappel-Stadion, Ciochirca, 4.200.

Reihenfolge der Sektoren

tipico-Bundesliga, Qualifikationsgruppe (Stand vom 18.5.):

1. Rapid       31/32 (47:42)
2. Mattersburg 31/28 (41:44) 
3. Altach      31/25 (46:43)

„MR. GRÜNZEUG NR. 604″: MAXIMILIAN HOFMANN

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
In Altach gut, gegen Hartberg zweimal Durchschnitt, im Cupfinale gut, gegen Innsbruck wiederum Durchschnitt, insgesamt also sehr solide, und das brachte den von manchen immer noch ein bisschen unterschätzten Eigenbauspieler Maximilian Hofmann für uns auf den ersten Platz in dieser sieben Partien umfassenden Zeitspanne, von denen er aus gesundheitlichen Grünen zwei versäumte. Ganz knapp hinter dem vielleicht stolzesten aller Rapidler rangieren übrigens dessen Innenverteidigerkollegen Mario Sonnleitner (seine beste Saison für den SCR!) und Christopher Dibon (großartiges Comeback!).

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele

Besondere Gratulationen an Mario Sonnleitner, der in Mattersburg zum 250. Mal auf dem Feld stand, Stefan Schwab für sein 150. Spiel (Admira) sowie Christopher Dibon und Richard Strebinger, die jeweils zum 100. Mal mit dabei waren (beide in Altach).-Weiters: Dejan Ljubicic 50. (Hartberg, A), Boli Bolingoli 50. (Hartberg, H), Christoph Knasmüllner 25. (Hartberg, A), Manuel Thurnwald 25. (Hartberg, H), Mert Müldür 25. (SVM).

BL-Tor

Thomas Murg 20. (Altach).

EIN BLICK ZU RAPID II

RUNDE (18.4.): NEUSIEDL (A) 0:3 (0:1)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Leovac (60.Gobara); Schuster, Felber, Wunsch (60.Tomasevic); Kirim, Markl, Ibrahimoglu (69.Nader).- Tore: Bangura (23.), Bozkurt (64.), Oravec (87.).- Gelb-Rote Karte: Kirim (40., Foul).- Bes.Vorkommnisse: Ibrahimoglus Elfer gehalten (22.), Hedl hält Elfer (90.).-Neusiedl, Pottendorfer, 400.

RUNDE (26.4.) TRAISKIRCHEN (H) 0:1 (0:0)

Hedl; Greiml, Gobara (61.Nader), Obermüller; Sulzbacher, Schuster, Felber, Wunsch, Moormann; Tomasevic (46.Ibrahimoglu), Markl (61.Binder).- Tor: Jusic (82.).- Allianz-Stadion, West 1, Wisak, 150.

RUNDE (4.5.) LEOBENDORF (A) 1:1 (0:0).

Gartler; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Moormann; Schuster, Felber, Velimirovic, Ibrahimoglu (86.Leovac); Wunsch (79.Nader), Markl (75.Kirim).- Tore: Kayhan (89., Elfer); Moormann (65., Freistoß).- Leobendorf, Heiner, 387.

RUNDE (10.5.) MATTERSBURG AM. (H) 2:0 (0:0)

Gartler; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Leovac (67.Kirim); Schuster, Martic, Felber, Ibrahimoglu; Wunsch (75.Velimirovic), Strunz (18.Markl).- Tore: Markl (18.), Ibrahimoglu (90./+3, Elfer).-Allianz-Stadion, Karner, 150.

RUNDE (17.5.): MAUERWERK (A) 0:2 (0:1)

Gartler; Sulzbacher, Greiml, Velimirovic (66.Binder), Obermüller, Moormann; Schuster, Felber, Wunsch (66.Tomasevic), Ibrahimoglu; Markl (82.Nader).- Tore: Papadimitriou (35.), Kara (79., Elfer).- Gelb-Rote Karte: Greiml (78., Unsportlichkeit).- Schwechat, Jandl, 100.

Die Sonne trügt, es ist kalt

RESÜMEE

Nach drei Siegen en suite mussten die jungen Hütteldorfer beim Mittelständler Neusiedl einen herben Dämpfer hinnehmen, der die Hoffnungen auf den möglichen Aufstiegsplatz 2 kleiner machte. Eventuell wäre es anders gekommen, hätte Ibrahimoglu bei 0:0 seinen Penalty genutzt und Kirim keine zwei „Gelb“-Fouls begangen.— Mit dem kläglichen 0:1 gegen Traiskirchen (Kontertorschütze: ein Ex-Rapidler) war der vage Aufstiegstraum wohl endgültig ausgeträumt.

Beim Tabellenvierten Leobendorf erreichte der SCR II wie im herbstlichen Heimspiel immerhin ein 1:1, wobei der Ausgleich für die Gastgeber aus dem Penalty eines (schon wieder!) Ex-Rapidlers erst kurz vor Schluss hingenommen werden musste.

Nach ansprechendem Start wurden die Jungrapidler immer schwächer, steigerten sich nach Seitenwechsel aber zusehends und gewannen die insgesamt
mittelprächtige Partie gegen Mattersburgs Amateure letztlich verdient. Auch weil der Gartler-Pauli den „Auftrag“ des Chronisten erfüllte, keinen reinzulassen.

Nach nur 16 Punkten in den bisherigen elf Frühjahrspartien und dem 0:2 beim Zweiten Mauerwerk, der ebenso wie Leader Ebreichsdorf und weitere Klubs nicht aufsteigen will bzw. kann, hat sich die nun aber wirklich aller-allerletzte Hoffnung des lizenzfähigen SCR II auf Aufstiegsplatz 2 endgültig in Luft aufgelöst. So weh das auch tut: In der Form der letzten Wochen (Ausnahme: das 4:1 über Bruck/Leitha) hätte unsere unerfahrene Mannschaft in der 2. Liga ohnehin nichts verloren gehabt. In diesem Sinne: Auf ein Neues, Burschen!

RLO-Stand vom 19.5.

1. Ebreichsdorf 27/63 (80:19)
2. Mauerwerk    27/56 (52:26)
6. Rapid II     27/45 (50:32)

IN DEN LETZTEN SPIELEN FIEL AUF, DASS…

Richard Strebinger, ohne den Rapids Saison 2018/19 gewiss noch durchwachsener verlaufen wäre, an seine glanzvolle Dauerform seit einigen Wochen nicht mehr anschließen konnte und immer wieder rätselhafte Patzer machte – beschäftigten ihn die vielen Transfergerüchte zu sehr, welche sich um seine Person ranken?

… Sein „Back-up“ (wie die so gerne Denglisch sprechenden Zeitgenossen zu einem Ersatzmann sagen) Tobias Knoflach gegen Innsbruck einmal mehr bewies, dass er ja gar nicht so lange ohne Wettkampfpraxis sein kann, wie er auf Anhieb mit guten Leistungen immer wieder eindrucksvoll aufzeigt.

… Die Vorstellungen Aliou Badjis (21) hätten unterschiedlicher gar nicht sein können; insgesamt wirkte er aber immer besser integriert.

… Herr Ebenbauer, der BL-Vorstand mit Vorgeschichte als SCR-Nachwuchskicker, darüber nachdenken sollte: Rapid spielte nur in der Qualigruppe und hatte trotz (erwartungsgemäßem) Publikumsschwund immer noch mehr Zuschauer als die „Schlager“ der Meistergruppe – ist die Reform also gar keine so tolle Sache, wie man es uns vormachen will?

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Einmal mehr hatte eine „Grünzeug“-Ausgabe einen Tag vor einer Versammlung Redaktionsschluss (am 19.5.), daher können wir über die „GV“ vom 20.5. erst in der nächsten Nummer berichten.

Über die „MV“ vom 15.4. hingegen an dieser Stelle: Vier Siege in Folge und der sich in rhetorischer Topform präsentierende Rapid-Pfarrer (sowie -Psychologe) Christoph Pelczar sorgten für die beste Stimmung seit Jahren. Der bullige Geistliche schob eine Wuchtei nach der anderen, sodass sich die vielen Mitglieder schier zerwutzelten, dennoch sorgte er natürlich auch für besinnliche Momente. Mit ihm gekommen waren seine Lieblinge Stefan Schwab („Lasse mich von ihm im Juni kirchlich trauen“) und Dejan Ljubicic („Egal, wie lange ich in einem Match eingesetzt werde, ich will immer alles geben“), die – falls sie zu Wort kamen – für den sportlichen Touch sorgten und sich für das Cupfinale durchaus optimistisch zeigten. Der kirchliche Beistand war ihnen jedenfalls gewiss!

Auch heuer dürfen wir uns bei unserem Langzeitmitglied und Inserenten, Herrn KR Peter Frigo, für eine großzügige Spende herzlichst bedanken.

Und Frau Helga Aigner, 1120 Wien, dürfen wir als „Neuzugang“ ebenso herzlich begrüßen.

Vom SKN St.Pölten holte Rapid Kühbauers Wunschspieler Taxiarchis Fountas, einen 23jährigen griechischen Flügelflitzer ablösefrei. Der 170-Zentimeter-Mann unterschrieb bis Sommer 2022.

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
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„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-603 
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF- Format zur Verfügung

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MV Krammer, Peschek

Es war der letzte Besuch von Michael Krammer beim „Klub der Freunde des S.C: Rapid“ in seiner Funktion als Rapid-Präsident, doch können wir jetzt schon sagen, dass er uns auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt wieder in unserer „Höhle“ besuchen wird. Und darauf freuen wir uns jetzt schon, denn die Abende mit ihm und Christoph Peschek sind nicht nur kurzweilig, sondern auch sehr informativ, weil in diesem intimen Kreis von Rapid-Freunden Geschichten erzählt werden, die man bei anderen Gelegenheiten nicht zu hören bekommt.

Gerhard Niederhuber hat nicht ohne berechtigten Stolz auf die enge Verbindung zwischen
Rapid. und dem „Klub der Freunde“ hingewiesen und einige Geschichten aus der fast schon 70-jährigen gemeinsamen Geschichte zum Besten gegeben. Geschichten, die auch die momentane Lage des Vereins, die von vielen Fans als katastrophal bezeichnet wird, ist einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Etwa hat der „Klub der Freunde“ einem ehemaligen Sportchef von Rapid durch eine großzügige Spende die Bezahlung der Trainergehälter ermöglicht; etwa war und ist der „Klub der Freunde“ Mitveranstalter der Weihnachtsfeier für den Nachwuchs und selbstverständlich spendet der Verein alle Überschüsse für die Nachwuchsmannschaften von Rapid und das seit 42 Jahren. Es gab diese Spenden auch schon vor dieser Zeit, diese sind aber nicht dokumentiert wie später in der Zeit des „Grünzeug“ (erste Ausgabe April 1973).

Michael Krammer hat daran erinnert, dass Rapid sowohl sportlich als auch finanziell oft am Abgrund stand. Sportlich zum Beispiel unter der Leitung der Legende Hans Krankl am 30.4.1991 als man das Cup-Finale gegen Stockerau 1:2 verloren hat oder in den Jahren danach, als nach der Spekulation mit der Rapid-Aktie durch Intervention des damaligen Bürgermeisters Helmut Zilk ein Konkurs von Rapid abgewendet werden konnte, von Ideen für eine Fusion mit der Austria ganz zu schweigen. Solche Szenarien gibt es heute nicht, der Verein steht auf einem stabilen finanziellen Fundament und hat eine tolle Fanbasis, alles eine Folge unermüdicher Bemühungen des Vereins unter der Leitung von Michael Krammer.

Der Präsident appellierte an die Anwesenden, als Multiplikatoren eine positive Stimmung im Stadion zu verbreiten, denn so schlecht wie das Klima auf den Trinünen oft ist, sei die Lage von Rapid sicher nicht.

Diesen Aufruf geben wir gerne weiter, denn wenn wir was aus unserer Zeit mit Rapid gelernt haben, dann das, dass es in einer Gemeinschaft wie Rapid, nicht auf das Siegen, sondern vielmehr auf den Zusammenhalt ankommt. Michael Krammer hat das „Rapidler-Sein“ in einer Geschichte illustriert. Er war als kleiner Bub erstmals 1968 mit seinem Vater auf der Pfarrwiese und damals ist er Rapid-Anhänger geworden. Rapid hat in diesem Jahr das Double geholt. Die Jahre vergingen aber Meistertitel stellten sich 14 Jahre lang nicht ein, und er fragte seinen Vater: „Warum, sind wir eigentlich Rapidler, wenn wir dauernd verlieren?“ Und sein Vater antwortete: „Zu Rapid zu halten, wenn’s Erfolge gibt, ist leicht. Wir unterstützen Rapid, auch, wenn verloren wird.“

Christoph Peschek schilderte die finanzielle Situation des Vereins und dass auch für die kommende Saison, ohne Einberechnung einer Gruppenphase ein 30-Millionen-Euro-Budget erstellt werden wird.

Haydnbräu

Wappen des Haydnbräu

Wir begrüßten ein neues prominentes Mitglied. Jochen Lehner, der Eigentümer des Haydnbräu in Eisenstadt und Sponsor von Rapid II, hat sich beim „Klub der Freunde“ als Mitglied eingetragen.

Jochen Lehner, Zeichnung im Haydnbräu

Für Rapidler, die nach Eisenstadt kommen, ist ein Besuch des Haydnbräu ein ein Muss. Als Besucher der Spiele von Rapid II kennen wir den Schriftzug „Haydnbräu“ von den Spielertrikots und wir haben uns schon länger vorgenommen, das Lokal zu besuchen und haben das auch in der Osterwoche in die Tat umgesetzt. Ihr findet hier einige Bilder aus Eisenstadt und dem Haydnbräu. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Einladung

Dieser Bericht ist natürlich nur skizzenhaft und zeigt weder alle diskutierten Themen und auch nicht die sehr freundschaftliche Atmosphäre der Diskussionen. Dazu beigetragen hat unser Obmann Gerhard Niederhuber, der mit seiner profunden Kenntnis aller Geschichten und G’schichtln rund um Rapid wie immer treffende Fragen gestellt hat und durch den zweistündigen launigen Abend geführt hat.

Wir laden die Leser dieses Newsletters ein, uns auch einmal zu besuchen. Die nächste Gelegenheit dazu wird im August sein. Bis dahin gibt es die Sommerpause und erst, wenn die ersten Spiele der neuen Saison absolviert sind, wird es wieder ausreichend Gesprächsstoff für unsere nächste Mitgliederversammlung geben.

Schönen Sommer!

Links

GRÜNZEUG-603

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / April/Mai 2019 / Nr. 603 / Versand 29.4.2019

EINLADUNG zur GENERALVERSAMMLUNG

am MONTAG, dem 20. MAI 2019, um 18.30 Uhr in unserem KLUBLOKAL

TAGESORDNUNG

  • Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung
  • Tätigkeitsbericht durch den Obmann
  • Verlesung des Kassaberichts
  • Bericht der Rechnungsprüfer u. Entlastung des Vorstands
  • Festsetzung des Mitgliedsbeitrags
  • Allfälliges

Die Generalversammlung beginnt um 18.30 Uhr. Sollte sie zu dieser Zeit nicht beschlussfähig sein, findet eine halbe Stunde später unter allen Umständen eine Generalversammlung statt. Anträge an die Generalversammlung müssen schriftlich gestellt werden und spätestens acht Tage vor derselben beim Vorstand eingetroffen sein.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren Michael KRAMMER (Präsident des SK Rapid), Josef Andreas KAMPER (Mitglied des SCR-Präsidiums und seit 1991 der Rapidfreunde) sowie Christoph PESCHEK (Geschäftsführer Wirtschaft des SK Rapid).

Der Vorstand

RAPID IM CUPFINALE! GUTER START IN DIE BL-QUALIGRUPPE

Als krasser Außenseiter reiste Rapid zum seit langem enorm erfolgreichen LASK, um sich dennoch für das Endspiel im ÖFB-Pokalbewerb zu qualifizieren. Viele hatten nur über die Höhe ihrer Niederlage diskutiert und sahen sich geraume Zeit in ihrem Pessimismus bestätigt, und als nicht Michorl, sondern Hofmann ausgeschlossen wurde (der inferiore Hameter hatte, um der Walirheit die Ehre zu geben, auch beim Auer-Strafraumhands einen Augenfehler), sah es ganz finster aus. Nun kämpften die restlichen zehn Hütteldorfer, gestützt auf eine grandiose Defensive, wie weiland der unermüdliche Rackerer Didi Kühbauer, hielten das 1:1 bis zum Ende der Verlängerung und gewannen obendrein auch noch das nervenreißende Elfmeterschießen, wer hätte das gedacht?!

Somit trifft der SCR am 1. Mai auf Red Bull Salzburg, das es auf dem Weg nach Klagenfurt ausnahmslos mit Niederklassigeren zu tun hatte, während Rapid vier Bundesligisten eliminieren musste, drei davon auswärts – kann es einen würdigeren Finalisten geben?

Über die unwürdige Posse um den Austragungsort des Finales wollen wir nicht mehr viele Worte verlieren. Vorgesehen war, aus welchen Gründen auch immer, Austrias Generali-Arena, die wegen des Cupsponsors Uniqua obendrein auch noch „Viola Park“ hätte heißen müssen. Die violette Arena fanden und finden auch so schon viele Rapidler zum Kotzen, der Chronist schließt sich da gar nicht aus. Doch nach den „Aktionen“ der FAK-„Fans“ fanden die Gegner dieser Spielstätte immer mehr Zustimmung: In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde der einstige Horr-Platz mit Ketten versperrt und „Unbefugten“ wie den „grünen Parasiten“ der Zutritt verwehrt (die eigene Mannschaft hatte sich ohnehin schon als „unbefugt“ erwiesen), außerdem wurde sogar den harmlosen Bullen-Fans gedroht, „paniert“ zu werden. Weil auch die Polizei im Angedenken an die Vorfälle vom 16.12. immer ernsthaftere Bedenken anmeldete, wurde das Endspiel endlich nach Klagenfurt verlegt. Eine Verwüstung der Allianz-Arena durch verblödete grün-weiße Randalierer ist somit ausgeschlossen. Wenigstens für den 1. Mai. Fortsetzung folgt bei den nächsten Derbys. Übrigens wurde der Austria die Austragung aller Cupfinals bis einschließlich 2022 vertraglich zugesagt. Naja.

Wie auch immer, wir hoffen, dass unser SCR am 1.5. mehr Glück hat als vor zwei Jahren, als er diesen verflixten Bullen am Wörthersee mit 1:2 unterlag.
Die sogenannte Qualifikationsgruppe der sechs Letzten des Liga-Grunddurchgangs war für Rapid vom Start weg keine Qual, sieht man von der Unzahl vergebener Torchancen vielleicht einmal ab: 3:0 gegen die Admira, 2:0 in Innsbruck und dann ein ebenfalls viel zu niedriges 2:1 gegen den Hauptrivalen Mattersburg.

tipico-Bundesliga, Qualifikationsgruppe (Stand vom 13.4.):

1.Rapid       25/22 (33:30)
2.Mattersburg 25/17 (33:40)
3.Altach 25/16 (34:34)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 22.RUNDE (17.3.): HARTBERG (H) 2:2 (2:0)

Anfangs Jubel, am Ende Pfiffe, denn Rapid spielte mit dem 2:0 im Rücken eine miserable zweite Halbzeit. Dafür konnte auch das Pech keine Entschuldigung sein: Hofmann wurde ein reguläres Kopfballtor gestohlen (23.), darüber hinaus unterlief ihm schuldlos ein unglückliches Eigentor, und in der Nachspielzeit bombardierte Ivan die Latte. Da war es nur ein schwacher Trost, dass angesichts der anderen Resultate (Sturm – FAK 1:0, WAC – Admira 2:2) selbst ein Kantersieg die Top 6 unmöglich gemacht hätte.

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli; Grahovac, Schwab; Murg (77.Berisha), Knasmüllner (58.,Ivan), Schobesberger; Pavlovic (58.Badji).- Tore: Schwab (5., Elfer), Murg (29.); Hofmann (54., Eigentor), Huber (57.).- Gelbe Karten: Bolingoli, Sonnleitner, Badji; Swete, Cancola.- Allianz-Stadion, Schüttengruber, 19.200.

Die Auswärtsfans

BL-QUALIGRUPPE, l.RUNDE (30.3.): ADMIRA (H) 3:0 (1:0)

Schwacher Besuch. Miese Stimmung, bis jene, welche es ihrer selbstgefälligen Ansicht nach als Einzige verdient haben, das Rapid-Trikot zu tragen, in der Halbzeit ihre „Westtribüne“ hinaufgekrochen waren. Leichtfertig drübergeschossener Penalty nach Foul am besonders starken Murg (Pavlovic, 25.). Trotz allem ließ Rapid die Kugel sehenswert in den eigenen Reihen
zirkulieren, der Lohn dafür waren drei schön erspielte wie erzielte Tore. Und ein Schlussapplaus, der ebenso verdient war wie der (zu niedrige) Sieg über den diesjährigen Lieblingsgegner (3:0, 2:0, nun erneut 3:0).

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Müldür, Bolingoli; Grahovac, Schwab; Murg, Knasmüllner (79.D.Ljubicic), Schobesberger (69.Ivan); Pavlovic (46.Badji).- Tore: Knasmüllner (38.), Schobesberger (53.), Badji (80.).- Gelbe Karte: Bauer.- Allianz-Stadion, Eisner, 11.600.

Alliou, Tor zum 3:0

ÖFB-CUP, SEMIFINALE (3.4.): LASK (A) 1:1 (0:1) n.V., 4:3 i.E.

Angesichts der oft drückenden Überlegenheit und des Chancenreichtums der Linzer musste einem vor allem in den ersten 45 Minuten Angst und Bange werden. Als Rapid die Verlängerung ungerechterweise – Michorl hatte Murg im Raubmörderstil gefoult und dafür nur Gelb gesehen, was Hofmann derart aufregte, dass er des Feldes verwiesen wurde – in Unterzahl bestreiten musste, war es nicht ganz so arg, denn Sonnleitner & Co. lieferten eine heroische Abwehrschlacht, bevor der von den wenigsten erwartete Aufstieg ins Finale geschafft wurde, indem Rapid die Penaltylotterie gewann. So wurde es in der Tat ein tolles Geburtstagsgeschenk für Didi Kühbauer (tags darauf feierte der seinen Achtundvierziger).

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Hofmann, Auer; Grahovac, D.Ljubicic (65.Knasmüllner, 91.Barac); Murg, Schwab, Schobesberger (100.Potzmann); Badji (82.Pavlovic).- Tore: Goiginger (16.); Hofmann (54.).- Elferschießen: Goiginger, Holland daneben, Tetteh drüber, Frieser, Ullmann; Murg, Schwab, Grahovac drüber, Pavlovic, Barac zum 4:3!- Gelbe Karten: Ramsebner, Michorl; Pavlovic, Auer.- Rote Karten: Hofmann (90./+4, Kritik), Ranftl (nach Matchende, Kritik).- TGW-Arena, Pasching, Hameter, 6.087.

BL-QUALIGRUPPE, 2.RUNDE (6.4.): INNSBRUCK (A) 2:0 (1:0)

Sonnleitner und Pavlovic krank, Hofmann gesperrt – da mussten Comebacker Dibon und Barac, der leider bald verletzte Cup-Elfmeterheld, ran. Zwischen Dibis 1:0 und Joker Alars von diesem äußerst verhalten „gefeiertem“ 2:0 gab es neben Müldürs nicht ganz zu Recht aberkanntem Kopftor und Murgs Oberlattentreffer eine Unzahl verjuxter SCR-Topchancen zu bestaunen, einige davon in Slapstickmanier mit Knasi als Haupt- und Badji als Nebendarsteller. Daher kamen die hinten wie vorne unterlegenen Tiroler mit diesem Resultat noch sehr glimpflich davon.

SCR: Strebinger; Müldür, Dibon, Barac (23.Potzmann), Bolingoli; D.Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner, Ivan (68.Schobesberger); Badji (83.Alar).- Tore: Dibon (7.), Alar (88.).-Gelbe Karten: Kerschbaum; D.Ljubicic, Bolingoli.- Tivoli, Schörgenhofer, 7.413.

BL-QUALIGRUPPE, 3.RUNDE (13.4.): MATTERSBURG (H) 2:1 (0:0)

In der eher zähen ersten Häldte hatte Rapid auch schon die eine oder andere Chance, ansonsten aber agierte sie wiederholt unkonzentriert und tempoarm. Da änderte sich nach der Pause radikal, und nun bekamen die trotz der tollen Vorwoche wieder spärlich erschienenen Zuschauer viele schöne Aktionen zu sehen, aber erneut zu wenige Tore. Im Bewusstsein ihrer technischen Überlegenheit gefielen sich manche Hütteldorfer in Ferslern und anderen Tricksereien, was ihnen das späte Verlusttor eintrug und Boli die fünfte „Gelbe“.
SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Grahovac, Schwab (73.D.Ljubicic); Murg, Knasmüllner (77.Alar), Schobesberger; Badji (84.Pavlovic).- Tore: Knasmüllner (53.), Murg (60.); Höller (89.).- Gelbe Karten: Schwab, Bolingoli; Mährer, Renner, Gruber.- Allianz-Stadion, Ciochirca, 12.300.

Janine trägt das Rapid-Wappen

„MR. GRÜNZEUG NR. 603“: MATEO BARAC und ANDRIJA PAVLOVIC

Seit Jahrzehnten werden hier jene Spieler, welche die unseres Erachtens besten
Dauerleistungen geboten haben, aber diesmal machen wir eine bzw. zwei Ausnahmen, denn besondere Umstände erfordern eben besondere Maßnahmen.
Viele meinen, es sei keine Kunst, einen Elfer zu verwandeln, aber: Gegen die Admira hatte Andrija Pavlovic einen geradezu stümperhaft verschossen. Und Mateo Barac musste wieder einmal zuschauen. Vier Tage später erzwang die dezimierte Rapid im Cupsemifinale beim hoch favorisierten LASK dank heroischem Abwehrkampf ein Elfmeterschießen. Zu dem bei 2:2 und dann 3:3 der „Penalty-Versager“ Pavlovic bzw. der „Transferflop“ Barac antraten. Zur Freude von ganz Hütteldorf und Umgebung erwiesen sich ausgerechnet diese beiden als nervenstarke wie ausgezeichnete Schützen, was Rapid den erst zweiten Einzug ins Cupfinale seit 1995 bescherte. Wofür wir nicht nur, aber ganz besonders dem Andrija und dem Mateo applaudieren. Typisch für diese Saison des Letzteren: Eine schwere Knöchelverletzung aus dem Innsbruck-Match verwehrt ihm die Teilnahme an „seinem“ Endspiel…

EIN BLICK ZU RAPID II

18.RUNDE (15.3.): MANNSDORF (A) 1:5 (0:2)

Gartier; Sulzbacher, Greimel, Obermüller, Moormann (71.Leovac); Schuster (46.Markl), Felber, Wunsch; Kirim (64.Tomasevic), Strunz, Ibrahimoglu.- Tore: Gökcek (11.), Panic (40., 60.), Buljic (54.), Mirvic (75.); Markl (89.).- Mannsdorf, Katava, 200.

Freundliche Verabschiedung

RUNDE (29.3.): EBREICHSDORF (A) 1:2 (0:1)

Hedl; Sulzbacher, Gobara, Obermüller, Leovac; Schuster, Felber, Wunsch, Ibrahimoglu (75.Kirim); Markl, Tomasevic (57.Strunz).- Tore: Pomer (40., Freistoß), Mademer (64.); Strunz (72.).- Ebreichsdorf, Paukovits, 700.

NACHTRAG ZUR 19.RUNDE (2.4.): SCHWECHAT (H) 2:0 (1:0)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Leovac (46.Moormann); Wunsch, Schuster, Ibrahimoglu; Markl, Strunz (66.Tomasevic), Kirim (76.Nader).- Tore: Markl (12.), Schuster (70.).- Gelb-Rote Karte: Schuster (88., Unsportlichkeit).- Allianz-Stadion, West 1, Hromalic, 120.

RUNDE (6.4.): WR.LINIEN (A) 1:0 (1:0)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Moormann; Felber, Mocinic (46.Kirim), Wunsch, Ibrahimoglu; Markl (76.Nader), Tomasevic (56.Gobara).- Tor: Wunsch (41.).- Rax-Platz, Pilar, 200.

RUNDE (12.4.): BRUCK/LEITHA (H) 4:1 (3:1)

Hedl; Thurnwald, Greiml, Obermüller, Moormann; Schuster, Felber (68.Gobara), Ibrahimoglu; Kirim (76.Mocinic), Wunsch, Markl (66.Tomasevic).- Tore: Kirim (7., 25.), Markl (27.), Mocinic (89.); Kautz (44.).- Allianz-Stadion, West 1, Mag.Jandl, 100.

Christian, Florian, Arnold, Julian, Roman, Raphael und Andy

RESÜMEE

Bei strömendem Regen musste „Akas“ mutlose, in der Abwehr ungewohnt fehlerhafte Truppe gegen die in puncto Routine klar überlegenen Mannsdorfer einen herben Rückschlag hinnehmen.

Nach diesem Spiel trennte Rapid sich von Trainer Muhammet Akügündüz, der laut Nachwuchschef Willi Schuldes höhere Ambitionen hat, und machte den UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber Zeljko Radovic, der viele U18-Talente trainiert hat und dessen Vertrag um drei Jahre verlängert wurde, zu seinem Nachfolger. Viel Erfolg, „Rado“, und vielen Dank, „Aka“!

Unter dem für die meisten Jungrapidler von der U18 her gar nicht neuen Trainer erlitt SCR II beim Leader Ebreichsdorf eine knappe Niederlage, die aufgrund der Leistungen Hoffnungen auf die Zukunft weckten. Vorentscheidend für den Ausgang des ausgeglichenen Spiels war wohl der fragwürdige Freistoß zum 0:1.

Zum Un-Spiel auf UnRasen gegen den Stockletzten Schwechat, in dem Ideengeber Felber (Gelbsperre) deutlich fehlte, sagen wir nur: Hauptsache drei Punkte.

Ohne Schuster (gesperrt) und Strunz (verletzt) gab es auch gegen den Viertletzten, die Wr.Linien, keinen Kantersieg, aber Fußball ist halt kein Wunschkonzert, obwohl dem jungen Mann dieses Namens immerhin das Goldtor gelang. Der 18-jährige fehlte bisher übrigens ebenso wie der gleichaltrige Ibrahimoglu in keinem Spiel – behalten Sie diese beiden Teenies im Auge!

Nach einer enorm starken ersten Hälfte kam Rapid II gegen Bruck/Leitha plötzlich nicht mehr so richtig in die Gänge, bis der gute Joker Tomasevic Mocinic zum allerersten Pflichtspieltor in Grün-Weiß assistierte.

RLO-Stand vom 14.4.

l.Ebreichsdorf 22/53 (65:16)
2.Mauerwerk 22/45 (40:21)
5.Rapid II 22/41 (47:25)

AKTION „WEIHNACHTSFEIER FÜR DEN NACHWUCHS“: 3.780,26 EURO

Für obigen Gesamtbetrag (Stand 28.2.2019) bedanken wir uns stellvertretend für die SCR-Jugendleitung und die Jungkicker herzlichst bei nachstehenden Damen und Herren:

  • Albrecht Patrick, Andrich Eduard.
  • Baar Friederike, Bachmayer Christian Oliver und Clemens, Bauer Mag.Helmuth, Berger Johannes, Berger Dr. Wolfgang, Busina Hermann.
  • Edlinger Rudolf, Einfalt Christian, Engelberger Erich.
  • Fabsits Dominik, Fabsits Günter, Fiala Florian und Dipl.Ing.Franz, Foller Gerhard,, Foller Jasmin, Frigo KR Peter, Fröhlich Ilse, Fürst Jenny, Stefan und Wolfgang.
  • Gager Elfriede, Gelles Margit, Grassmann Gernot, Grassmugg Heinz, Gugerell Fachinsp.Franz.
  • Haider Herbert, Hajos Andreas und Lukas, Hechenblaikner Michael, Hobecker Franz und Gabriela, Hollenthoner Walter.
  • Jagosits Leopold,, Jaros Peter.
  • Kahler Alfred, Kalabsa Heinrich, Kämper Josef Andreas, Kapalik Kurt, Klafl-Schuster Peter, Koller Johann, König Matthias, Krammer Franz, Kronfuss Bernhard, Kubin Ludwig und Margaretha, Kunz Brigitte.
  • Lackner Peter, Larisch Thomas, Lenz Konrad, Linke Philipp.— Moser Mag.Christoph, Muschik Mag.Mario, Muzik Heinz.
  • Nesetril Gerhard, Niederhuber Gerhard, Niedl Dr.Johann, Nirschl Edwin, Nowotny Christa und Peter.
  • Österreicher Peter.
  • Pammer Ing.Johann, Plutnar Günter, Praschl Prof.Mag.Peter.
  • Rausch Dkfm.Karl, Reckendorfer Erwin, Reiser Heide-Marie und Martin, Rempelsberger Johannes, Resch DI Markus, Ruppert Bernhard.
  • Salzmann KR Josef Schatz Herbert, Schneider Herbert, Schneider Josef, Seewald Walter, Sieder Martin, Sigl KarlHeinz, Skocik Walter, Sobolak Peter, Sorna Friedrich, Strommer Christian, Syrowatka Ernst.
  • Tasch Johannes, Trinko Susanne, Trpkos Franz.
  • Vincourek Karl, Vohsalo Peter, Vranovitz Karl-Martin, Vytesnik Kurt.
  • Weiser Erich, Weiss Gerhard,, Wilhelm Franz, Willrader Franz, Wladasch Hannes, Wojtysiak Michael, Würz Johann, Würzl Franz.
  • Ziniel Josef, Zwickl Wilhelm..

Selbstverständlich werden nachträglich eingegangene Spenden ebenso der Jugend zugute kommen, wie die Namen der Spender(innen) im „Grünzeug“ veröffentlicht werden!

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

„MV“ vom 11.3.

Zuerst brachte Martin Reisers Tochter Nina die Lautsprecheranlage im telefonischen Einvernehmen mit ihrem in London weilenden Vater in Schuss, dann bewährte sich Jasmin Wallner erneut als Englisch-Dolmetscherin, diesmal für den zwölfmaligen rumänischen Nationalspieler Andrei Ivan, und am Ende hatte Peter Nowotny den exakt 13.039. Gast im Klublokal bewirtet – ein Dankeschön an dieses Trio! Aber auch an das Quartett Stephan Auer/Andrei Ivan/Tobias Knoflach/Manuel Martic, mit dem natürlich über die vortägige Pleite in Mattersburg sowie die (Mini-)Chance auf die Top 6 diskutiert wurde. Zwei Spielern durften wir trotz allem gratulieren: Der „Schneckeri“ wurde vor zwei Monaten stolzer Papa eines Moritz, der „Knofi“ vor fünf Wochen der eines Luca. Niederhuber zu den beiden: „Hoffentlich könnt ihr den Buben einmal erzählen, mit Rapid Meister geworden zu sein…“

Das Landesverwaltungsgericht bestätigte Steffen Hofmanns 500-Euro-Strafe, nachdem er bei seinem Abschiedsspiel im Juli eine bengalische Fackel gezündet hatte. Dazu fällt einem nichts mehr ein.

Krone-Wahl

Knappe „Niederlagen“ bei der traditionellen „Krone“-Wahl für Richard Strebinger und Dietmar Kühbauer, der sie als Aktiver sechsmal gewonnen hatte: „Fußballer des Jahres“ wurde Marko Amautovic (West Ham/133.456 Stimmen) vor dem Richie (129.120) und Markus Küster (SVM/60.529), während die nach Strebinger besten Rapidler Boli Bolingoli (1.124) 45. sowie Kapitän Stefan Schwab (801) 56. wurden; noch viel befremdender, dass der herausragende Mario Sonnleitner keine einzige (!) Stimme erhielt. Bei den Trainern gewann Marco Rose (RBS/105.845) vor unserem Didi (101.676) und Roman Mählich (Sturm/64.309). Wirklich gratulieren konnte man Mert Müldür, der zum „LotterienJungstar des Jahres“ gewählt wurde. Wäre noch schöner, würde der „Tapfere“ mit seinem SCR ein noch größeres Los ziehen!

EM-Quali

Ersatzkeeper Strebinger musste zusehen, wie Österreichs EM-Quali-Chancen schon jetzt gegen null schrumpften: Am 21.3. gab es in Wien ein 0:1 (0:0) gegen Serbien und am 24.3. in Haifa ein 2:4 (1:2) gegen die von „unserem“ Andi Herzog gecoachten Israelis (Amautovic 2).

Das U21-Team mit D.Ljubicic erreichte am 21.3. in Triest ein Test-0:0 gegen Italien.— Zwei Tage später bestritt Rapid auf einem „Happel“-Trainingsplatz ohne zahlreiche Stammspieler einen Probegalopp gegen WR.NEUSTADT und gewann 3:0 (1:0), Tore: Murg, Alar, Schobesberger.

Noch ein U21-Test: 0:3 (0:0) am 25.3. in Algeciras gegen Spanien (D.Ljubicic bis 90.+/1).

Präsidentenfrage

Brigitte Annerl (Hartberg-Präsidentin)? Martin Bruckner (SCR-Finanzreferent)? Roland Schmid (Immobiliensektor-Macher mit grünem Blut)? Wer wird Michael Krammer als Rapids Boss nachfolgen? Am besten, wir warten auf die Wahl im November.

Der vorbildliche Kämpfer Veton Berisha (58 Pflichtspiele/9 Tore) wechselte kürzlich in seine norwegische Heimat zu Brann Bergen. Danke, Veton, und alles Gute!

Gleiches ist Werner Kuhn für seine Tätigkeit als Aufsichtsratvorsitzender der Österreichischen Sport GmbH zu wünschen; beim SCR wirkt er weiterhin als Konsulent.

Nach seiner inferioren Leistung im Cupthriller in Pasching wurde Schiri Hameter, dem Auslöser des Skandals eine BL- Zwangspause verordnet, unserem Maxi Hofmann für sein Vogel-Zeigen sogar eine für zwei Spiele, so berechtigt sein Zorn auf den Pfeifenmann aus dem Hütteldorf-nahen Tullnerfeld auch war.

Diesmal gibt es weder „runde Spiele“ noch „runde Tore“ zu vermerken.

Auch die „MV“ vom 15.4. fand nach einem Redaktionsschluss statt – Bericht demnächst!

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
Homepage: http://klubderfreunde.at

Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-602 
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF- Format zur Verfügung

Tagebucheinträge per Mail zugesendet bekommen. Zur Anmeldung

Grün-weißes Darts-Turnier

Die Grün-Weißen Hornissen veranstalten ein Benefiz-Darts-Turnier; Details im folgenden Bild:

MV Ljubicic, Pelczar, Schwab

Eine Mitgliederversammlung der Sonderklasse erlebten wir mit dem Mittelfeld-Duo Stefan Schwab und Dejan Ljubicic in Begleitung des Rapid-Pfarrers und „Inspirationstrainers“ Christoph Pelczar,

Der Abend fand ausnahmsweise nicht nach einer Niederlage sondern – im Gegenteil – nach einer Serie von vier Siegen statt, etwas, das wir schon lange nicht erlebt haben und das vielleicht auch für den guten Besuch – wir zählten etwa 60 Besucher – beigetragen hat.

Die verschiedenen Aspekte der letzten Spiele, des kommenden Cup-Finales, der Rolle des Rapid-Pfarrers in der Vorbereitung zu den Spielen. das alles wurde unter souveräner Leitung von Gerhard Niederhuber diskutiert. Die Besucher nahmen diese Eindrücke mit nach Hause und ausnahmsweise können wir auch mit einer gewissen Zuversicht den nächsten Spielen entgegen sehen.

Es hat mir sehr imponiert, dass die Spieler dem Cup-Finale geradezu entgegenfiebern und sich bessere Chancen als noch vor zwei Jahren ausrechnen. Der Spielort Klagenfurt ist für die Spieler in Ordnung, die Art und Weise, wie es zu der Wahl kam eher weniger. Die Spieler wollen sich die drei Finalspiele nach der 32. Runde ersparen und mit einem Cup-Sieg aus Klagenfurt heimkehren. Wir wünschen uns und ihnen, dass diese Vorhaben gelingen möge.

Wir können zur Rolle Gottes stehen wie wir wollen, wenn ein so charismatischer Mensch wie Pfarrer Pelczar Teil eines Teams ist, dann ist das für alle Beteiligten ein Gewinn. Da er auch ausgebildeter Psychologe ist, spielt es für ihn keine Rolle, welcher Glaubensrichtung die Spieler angehören.

Wir haben erfahren, dass die Statue des Luigi Scrosoppi, die sich im Besitz von Rapid befindet, tatsächlich das Original ist und aus Kärnten den Weg nach Wien gefunden hat. Dass der Name des Fußballheiligen mit den Buchstaben „SCR“ beginnt, kann dazu den Ausschlag gegeben haben und dieser Umstand ist für Pfarrer Pelczar keineswegs ein Zufall.

Wir begrüßten zum ersten Mal Christine Hörstlhofer und Mario Bittermann in unserer Runde, und freuen uns, dass es ihnen gefallen hat.

Erich Weiser schenkte Christoph Pelczar das erste selbst gefertigte Trikot mit dem Logo des Klubs der Freunde. Wer übrigens auch ein solches Trikot (20,- €) haben möchte, schreibt bitte an rapid{at}klubderfreunde.at, ich leite die Bestellung gerne an Erich weiter.

Christoph Pelczar hat sich anerkennend über unser Tagebuch ausgesprochen. Er hat bereits über 700 Aussendungen erhalten. Wir bekamen auch ein Geschenk, ein seltenes Mannschaftsfoto in Jubelpose mit unserem Pfarrer in der Mitte.

Es gibt von der Mitgliederversammlung insgesamt 170 Fotos (siehe Links). Dort können die Bilder in Originalauflösung downgeloadet werden.

Wir danken unseren Gästen für Ihren Besuch, die interessanten Gespräche und ihre Geduld bei den vielen Autogrammwünschen und Fotos, die wir machen durften.

Links

Ankündigung

Die nächste Mitgliederversammlung ist auch gleichzeitig die Generalversammlung, und findet am Montag, 20.5.2019 um 18:30 statt. Eingeladen sind Mitglieder des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“. Die Gäste werden Präsident Michael Krammer, Geschäftsführer Christoph Peschek und Präsidiumsmitglied Josef Kamper sein.

Busfahrt nach Klagenfurt

Soeben wurde der zweitbeste Austragungsort festgelegt. Klagenfurt, wir kommen!

Herbert, ein alter Fußball-Haudegen, organisiert eine Bus! Dafür schon einmal herzlichen Dank!

  • Die Busfahrt musste fegen fehlender Anmeldungen abgesagt werden (2019-04-11)

Links

Stadionplan

Eintritskarten

Für den Fansektor (SÜD) gibt es die Karten nur bei Rapid, die Details folgen Donnerstag, 11.4..

Für die neutralen Sektoren gibt es die Karten beim ÖFB-Ticket-Shop. Der Verkauf startet am Samstag 13. April um 10:00.

Erster österreichischer Cupbewerb 1919

Große Fußballnationen lassen es sich nicht nehmen, das Cupfinale im jeweiligen Nationalstadion auszutragen, wie zum Beispiel England im Wembley in London und Deutschland im Olympiastadion in London.

Wie es den Anschein hat, hat der österreichische Cup diese Würde nicht verdient oder wollte man bei ÖFB dem Wunsch des Krösus nach einem neutralen Ort entsprechen. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen gelingt es dem ÖFB immer wieder, den Cupbewerb nicht ausreichend zu präsentieren und – Immerhin feiern wir heute das 100-Jahr-Jubiläum und der Andrang im Happel-Stadion wäre sicher sehr groß gewesen. Rapid wäre im Happel mit einem Fanverhältnis von 40:1 aufgetreten, so werden es wohl nur 20:1 sein.

Damals, vor 100 Jahren war Rapid der Cupsieger mit folgenden Siegen:

1919-02-23 11:0 Wiener Bewegung (Pfarrwiese)
1919-03-16 2:0 WAF (Pfarrwiese)
1919-04-27 6:2 Rudolfshügel (WAC-Platz)
1919-07-06 3:0 Sportclub (WAC-Platz)

Der Trainer war Dionys Schönecker.

Die Mannschaft im Finale: Bauer Eduard, Brandstetter Josef, Dittrich Vinzenz, Kuthan Richard, Nemes Károly, Nitsch Leopold, Putzendopler Gustav, Schediwy Franz, Swatosch Ferdinand, Uridil Josef, Wieser Gustav

Darunter mit Edi Bauer, Leopold Nitsch und Josef Uridil drei spätere Trainer sowie mit Franz Schedivy einer der vier Schedivy-Brüder und Rigo Kuthan als Kapitän.