Mitgliederversammlung Alar, Haas, Ljubicic, Potzmann

Am 27. 8. fand die erste Mitgliederversammlung nach der Sommerpause statt, wir begrüßten Deni Alar, Christoph Haas, Dejan, Ljubicic und Marvin Potzmann, begleitet von Alex vom Klubservice. Unser Klublokal war bis auf den letzten Platz gefüllt! Nicht schlecht, es kamen gleich drei neue Mitglieder, Christian Csandl mit seiner Partnerin und Erich Weiser. Dazu gesellten sich mit Gregor, Ingrid, Julian, Viktor noch nie dagewesene Gäste zu den mehr als 50 anwesenden Mitgliedern. Gerhard Niederhuber führte die Interviews und hatte alle Hände voll zu tun, das unruhige Publikum zur Ruhe zu mahnen; so oft habe ich seine Aufmerksamkeits-Klingel noch nie läuten hören. Die Versammlung dauerte bis etwa 21:30.

Am wenigsten in die Interviews eingebunden war Christoph Haas, was aber wegen seiner Rolle als Dreier-Tormann nicht ungewöhnlich ist. Immerhin fährt Christoph morgen mit nach Bukarest und wird am Freitag Rapid II beim Spiel gegen Mannsdorf verstärken. Ein Randbemerkung habe ich aufgeschnappt, dass Christoph Haas „der fescheste“ der drei Spieler wäre.

Warum es dem einen Spieler wie Dejan Ljubicic gelingt, sich in der Kampfmannschaft einen Platz zu erkämpfen und anderen nicht, nehme ich zur Kenntnis. Leider fehlt mit dazu das fußballerische Detailwissen, um das wie ein Trainer beurteilen zu können.

Am intensivsten waren die Gespräche mit den beiden Ex-Grazern. Deni Alar wurde von Gerhard Niederhuber gleich auf seine Prognose festgenagelt, dass er im laufenden Jahr noch 19 Tore schießen wolle, nämlich „mehr als in Graz“, und dort waren es 20. Zwei hat er schon, daher bleiben noch mindestens 19. Und wenn das Schusspech einmal auslässt, könnte sich das auch ausgehen. Der Abgang von Rapid war auch ein Thema und der wortkarge damalige Sportdirektor Müller hat dabei auch eine Rolle gespielt, weil er Deni im Unklaren ließ. Nicht unähnlich die Situation in Graz, als man Deni nur einen Zweijahresvertrag angeboten hat.

Marvin Potzmann ist Wiener. Auf die Frage, aus welchem Bezirk er käme, wusste er das nicht, nur die Gasse wusste er, die Geblergasse. Und Gerhard Niederhuber hat das gleich als den 17. Hieb identifiziert, was auch erklärt, dass Marvin anfangs beim Post SV gespielt hat, der auch im 17. Bezirk beheimatet ist. Interessant war die Frage, wie denn das wäre mit den Besuchen von Fanklubs in Graz. Es stellte sich heraus, dass Marvin in seinen drei Grazer Jahren überhaupt keinen Fanklub besucht hat. (?)

Viele Detaildiskussionen über Bescher- und Feuerzeugwürfe (Causa Holzhauer), über das angedachte polizeiliche „Stadionverbot“ für Steffen Hofmann und viele andere „Nebenkriegsschauplätze“ wurden heftig diskutiert.

Wir bedanken uns bei den Spielern für den Besuch und wünschen ihnen (und damit auch uns) Erfolge bei den kommenden Begegnungen!

Herbert Adelmaier schenkte dem Klub der Freunde ein Bild, das zeigt, dass Rapid auch in den Bergen würdig vertreten ist.

Hier mit seinem Freund Erich Weiser.

Das Gedränge zu den Autogrammen und gemeinsamen Fotos ist groß:


Bitte vormerken: am Montag, 24. September kommt als Stargast Steffen Hofmann!

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MV Krammer Kuhn Peschek

Es war etwa 2010 als mich Walter, damals Buchhändler in der Laxenburgerstraße, zum geheimnisvollen Treffpunkt des ältesten Rapid-Fanklubs eingeladen hat.*) Seit damals haben Florian und ich keine Mitgliederversammlung des „Klubs der Freunde des S.C. Rapid“ ausgelassen. Der Grund liegt in der Zielsetzung des Vereins, der weniger in Aktionismus, sondern mehr in sachlicher Information liegt. Das drückt auch der Name „Freunde“ aus. Aber das wäre auch nur ein Wort, wenn dieses „Freunde“ nicht vom Obmann Gerhard Niederhuber bei allen Mitgliederversammlungen vorbildlich vorgelebt werden würde.

Nach einem siegreichen Wochenende die Spielerhelden zu bejubeln, ist keine große Kunst. Aber es hat so manchen Montag gegeben, bei dem die Mitglieder die Gäste wegen einer Niederlage eher feindselig empfangen hätten, wäre da nicht die 50-jährige Erfahrung, die Gerhard als Mitglied bei diesem Verein mitbringt. Niemand kennt dieses unvermeidliche Auf-und-Ab der Erfolgskurve einer Fußballmannschaft besser als er, und daher fand er immer die richtigen Worte, um bei den Mitgliedern Verständnis für die Spieler und die jeweilige Situation aufzubauen und die Kritiker zu mitfühlenden Freunden zu machen. 

Generalversammlung

Erstmals war nicht Herr Gugerell der Wahlleiter, und Frau Baar übernahm seine Rolle. Gewählt wurden Gerhard Niederhuber (Obmann), Martin Reiser (~stv.), Peter Nowotny (~stv.), Clemens Bachmayer (Kassier), Günter Fabsits (~stv.), Josef Liska (Schriftführer), Stefan Rakousky (~stv.), Elfriede Gager (kooptiert), Kurt Vytesnik (kooptiert). 

Viele 40- und 50-jährige Mitglieder, darunter auch unser Obmann, wurden für ihre langjährige Treue geehrt (siehe Bildersammlung). Besonders gefreut hat uns, dass Ilse wieder mit dabei seine konnte, hier im Bild beim gemeinsamen Foto mit Christoph Peschek

vlnr: Arnold, Florian, Peter, Jasmin Luise, Christoph, Ilse**)

Ein Highlight des Klubjahres

Dieser Abend war mit den illustren Gästen wieder ein Erlebnis der Extraklasse. Allzuviel wollen wir darüber an dieser Stelle nicht berichten, schaut doch einmal vorbei bei uns

Organisatorische Neuerungen 2018/19

  • Das Dach der Osttribüne wird durch Öffnungen angereichert, damit dort die warme Luft in den Sommermonaten besser anziehen kann.
  • Ebenso werden hinter der Ost-Tribüne weitere Sitzmöglichkeiten geschaffen werden.
  • Die Sektoren 19 und 20 werden eigene Zugänge erhalten, um den Einlass beim Block-West zu entlasten.
  • Eventuell zusätzliche Zugänge für die Allianz-Tribüne (in Planung, Genehmigung vom Magistrat erforderlich)

Verhalten des Stadtrivalen

Dass der Manager des Stadtrivalen (gleichzeitig Bundesliga-Vizepräsident) sich in der Kritik über das Verhalten einzelner Rapid-Fans besonders hervorgetan hat, wurde ausgiebig diskutiert. Rapid ist auf die auffälligen Asymmetrie der Strafen nicht weiter eingegangen. Praktisch alle großen Klubs sitzen in Ordnungsfragen in einer Art Glashaus, indem es nicht besonders klug ist, auf andere zu zielen. Dass es dennoch passiert zeigt, wie verschieden doch die Funktion des Fußballs interpretiert wird. 

Beginnzeiten 2018/19

  • Grunddurchgang
    • Samstag (3 Spiele 17:00)
    • Sonntag (2 Spiele 14:30, 1 Spiel 17:00) 
  • Finaldurchgang
    • Samstag (3 Spiele um 17:00) Qualifikationsgruppe
    • Sonntag (2 Spiele 14:30, 1 Spiel 17:00) Meistergruppe
  • Englische Woche im Finaldurchgang
    • Dienstag (3 Spiele 19:00 Qualifikationsgruppe)
    • Mittwoch (3 Spiele 19:00 Meistergruppe).

Lob für den Klub der Freunde

Präsident Krammer zeigte sich erfreut, dass der Frauenanteil beim „Klub der Freunde“ besonders hoch ist.

Im Laufe des Abends hat Präsident Krammer dem Auditorium erklärt, dass der „Klub der Freunde“ mit dem Tagebuch und dem täglichen Rapid-Pressespiegel über eine vielbeachtete Informationsquelle über die  grün-weiße Welt verfügt. 

Wir begrüßten etwa 60 Mitglieder zu diesem interessanten Abend.

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Collage vom Abend


*) Mein Eindruck war schon damals, dass es schon einen besonderen Anlass geben musste, um zu diesem „Klub der Klubs“ eingeladen zu werden, irgendwie an die Anfangszeiten des Klubs erinnernd. Mein Einstieg waren Vorarbeiten zum Buch von Domenico Jacono „Religion Rapid“, zu dem Walter und ich eingeladen waren. Walter, wegen seines Wissens rund um den „Klub der Freunde“, ich wegen meiner Statistik-Seiten rund um Rapid. Einige der Auswertungen gehen auf die damalige Zusammenarbeit zurück.

**) Ilse hat uns auch eine interessante Geschichte mitgebracht. Hamdi Salihi war zwischen 2009 und 2011 Stürmer bei Rapid und schoss 52 Tore in 88 Einsätzen, hatte also eine Torquote von 0,59, etwas, das keiner unserer derzeitigen Schützen zustande bringt. (Schwab 157/36/0,22, Kvilitaia 67/22/0,32). Bei Wiener Neustadt erzielte Hamdi 20 Tore in 29 Spielen, hat also eine Torquote von 0,68. Ilse meinte, dass sie sich vorstellen könnte, dass Hamdi zu Rapid zurückkehren könnte. 

Mitgliederversammlung

Unsere Mitgliederversammlung war sehr gut besucht, auch einige neue Gesichter waren mit dabei. 

Wir begrüßten an diesem Abend

  • Christopher Dibon,
  • Stefan Schwab und
  • Mario Sonnleitner

Für alle Daheimgebliebenen

…gibt es etwas Besonderes. Du kannst die Interviews dieses Abends nachhören.

Wenn man die Seite öffnet, wird man eingeladen, sich bei OneDrive anzumelden. Diesen Dialog kann man ruhig wegklicken. Danach kann man die Datei anhören oder über einen Link in der Menüzeile downloaden und archivieren.

Wenn Du nicht soviel Zeit hast, gibt es hier eine kleine Auswahl von…

Highlights

  • Christopher Dibon verbrachte fünf Monate in der Kraftkammer und betreibt derzeit eher einen Muskelrückbau
  • Georgi haut jetzt die Tore rein; hinten und vorn!
  • Wenn man 3:0 führt und dann 3:5 verliert, dann können einem schon die Sicherungen durchgehen (Anspielung auf die rote Karte von Andi Dober in der letzten Spiel der Amateure gegen Parndorf).
  • Christoph Schösswendter und Stefan Schwab stammen aus demselben Ort in Salzburg.
  • Mario Sonnleitner beschreibt die Anfeindungen seitens der Sturm-Fans nach seinem Abgang und dass sich das erst gebessert hat, als Robert Beric und Florian Kainz zu Rapid gewechselt sind.
  • Frau Baar hat nur einen, den sie in der Luft zerreisen könnte! (Sie meint den Trainer)
  • … alle Trainer und auch der Vytlacil (mit mehreren Meistertiteln) waren aus der Sicht des Publikums „Trottel“
  • Gerhard Niederhuber würde das Amt des Trainers ebenso wenig gern ausüben wie jedes des Vereinsobmanns.
  • Wusstet Ihr, dass Mario Sonnleitner die Ursache dafür war – damals als Sturm-Verteidiger – dass Stefan Maierhofer für einige Spiele ein Maske verpasst bekommen hat.
  • Der Erfolg der Admira hat Ursachen, die bei Rapid in dieser Form nicht umsetzbar sind. Hinter allem steckt auch der große Druck des Großvereins Rapid.

Herbert feierte an diesem Tag seinen 68. Geburtstag und bewirtete unseren Tisch mit Sekt und Kuchen.

vlnr.: Christian, Florian, Arnold, Walter, Hannes, Janine, Herbert

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Die nächste Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung am Montag, 7. Mai sind nur Mitglieder geladen, weil gleichzeitig die Generalversammlung abgehalten wird. Wir begrüßen Michael Krammer, Werner Kuhn und Christopher Peschek

Korrektur

Beim Bericht über das Spiel von Rapid II gegen Parndorf steht bei der Beschriftung eines Bildes, dass „Armin Mujakic“ in die Höhe springt. Ein aufmerksamer Leser (Gerhard) stellt das richtig, denn es ist Kapitän „Stefan Pfeifer“, der da springt. (In der Webversion wurde das korrigiert.) 

MV Bickel, Djuricin, Hickersberger

 

Der Klub der Freunde des S.C. Rapid begrüßte das Trainerteam zu einer sehr interessanten Gesprächsrunde.

Die Herren mussten sich immer wieder gegenüber der Volksseele rechtfertigen, weil wir als Zuschauer meist nur die Tore und Siege als Leistungsmaß verwenden und es nicht akzeptieren wollen, dass man auch als deutlich bessere Mannschaft durch Zufälligkeiten verlieren kann.

Aufgaben des Sportdirektors

Besonders die Rolle des Sportdirektors ist Anlass für Missverständnisse. Fredy bekommt bis zu 100 Mails pro Tag mit mehr oder weniger guten Ratschlägen. 

Die Stimmung im Saal bei den Ausführungen von Fredy Bickel würde ich so beschreiben: die ruhige, sachliche, wertschätzende Art, auch bei schwierigen Personalfragen ist gegenüber den ziemlich angriffigen Wortmeldungen so etwas wie deeskalierend. 

Das Wichtigste ist, dass wir, die Anhänger, wenig bis nichts über die Randbedingungen von Transfers wissen und uns Fredy Bickel versucht hat, einige Hintergründe zu vermitteln.

„Zwei Stürmer müssen her“

Das ist ein Satz, der sowohl von den Rängen als auch von der Sportpresse immer wieder ausgesprochen wird. Wir Anhänger meinen, dass es das vordringliche Ziel eines Sportdirektors sei, Spieler zu holen. Und es natürlich gibt es auch solche Situationen. Fredys Aufgabe ist derzeit aber eine genau umgekehrte, denn er muss Spieler abbauen. Er arbeitet an Altlasten, für die er nicht verantwortlich zeichnet. Er berichtet über einen Stand von maximal 34 Spielern, der für jede Fußballmannschaft unerträglich ist. Wir sehen ja immer nur die elf, die spielen; aber die – in diesem Fall 23 – Tribünensitzer verlieren mit jedem Nicht-Einsatz an Motivation, Routine und natürlich auch an Wert. 

Die Vorgabe des Rapid-Vorstands für den Sportdirektor war eine Kaderreduktion auf 25 Spieler (bei Einzug in einen internationalen Bewerb) und auf 23 Spieler (wenn der internationale Platz verpasst wird, was wir natürlich nicht hoffen wollen). 

Aktuell umfasst der Kader 26 Spieler. Transfermarkt berichtet über 25 (Mujakic fehlt dort).

Man muss bedenken, dass im Sommer drei (sind es nicht mehr?) Leihspieler zurück kommen, das ergäbe 29 Spieler. Folgende Verträge enden: Steffen Hofmann Thanos Petsos, Mario Pavelic, Andi Kuen und Joelinton. Es wird nicht sehr falsch sein anzunehmen, dass vier tatsächlich ausscheiden und man sich um eine Verlängerung von Joelinton bemühen wird. Das ergäbe dann insgesamt genau 25 Spieler. 

Ausländerquote

Auf die Gelder, die man für die Bevorzugung von Inländern bekommt, kann Rapid nicht verzichten, daher wird in Zukunft zunehmend die Aufmerksamkeit des Scouting auf inländische Spieler gelegt. Fredy Bickel hat auch schon schon eine Reorganisation des Scouting veranlasst. Die bisher sechs für das Ausland abgestellten Scouts fallen weg, weil eben die Zahl der ausländischen Spieler schon jetzt zu groß ist. 

Ivan Močinić

Sonderbarerweise hat die langwierige Verletzung von Ivan Močinić auch den Vorteil, dass das Gedränge der ausländischen Spieler um ihre Quotenplätze etwas entspannt ist. 

Finanzen

Obwohl das Thema „Finanzen“ nicht direkt angesprochen wurde, kann man doch an der Art der bisherigen Transfers sehen, dass der finanzielle Spielraum für Einkäufe von Spielern sehr eingeschränkt ist. Wie man am Beispiel von Thanos Petsos sieht, muss man in Hinblick auf die Rückkehrer im Sommer mit Leihspielern das Auslangen finden. 

Überhaupt dürfte das Publikum die stolzen Budgetzahlen mit dem Finanzrahmen für den Spielerkader verwechseln. 

Admira

Gspaßig waren die Betrachtungen über den Höhenflug der Admira mit vergleichsweise geringen Mitteln sowohl was die Finanzen betrifft als auch den praktisch nicht vorhandenen Anhang. Rapid hat beides und liegt sportlich hinter der Admira. 

Die Lockerheit, mit der junge Spieler bei der Admira aufspielen können, durchaus auch einmal ein Leistungstief haben können und dennoch gesetzt sind, ist eine Tugend der geringen Mittel und insofern bietet die Admira sehr gute Ausbildungsbedingungen, indem sich die Spieler praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit entwickeln können. Zu diesem Konzept ist der burschikose Trainer Ernst Baumeister eine ideale Besetzung.

Die Situation bei Rapid ist mit dem enormen Erwartungsdruck und auch der starken Konkurrenz im Kader eine ganz andere und viele Talente können sich bei Rapid wegen der allzu großen Ungeduld nicht so gut gut entwickeln wie bei einem „Dorfklub“, Beispiele gibt es genug. 

Boli

Besonders im Block West dürfte es Stimmen gegen Boli geben. Der Wert dieser Stimmen entspricht etwa dem Wert der Stimmen für Steffen als den letzten Retter gegen den LASK.

Aber ansonsten ist das fußballerische Talent von Boli den meisten Beobachtern nicht entgangen. 

Bolis Wechseltendenzen für die kommende Transferzeit sind etwa die: Sollte er ein Angebot eines Vereins aus einer der großen Ligen mit einem internationalen Startplatz bekommen, wird er wohl Rapid verlassen, auch dann, wenn Rapid international spielen sollte. Andernfalls bleibt er aber bei Rapid. 

Unser Trainer

Meine Meinung, dass wir mit Goran einen Glücksgriff gemacht haben, teilten wohl nicht alle Zuhörer bei der Mitgliederversammlung. Das macht aber nichts. In einem Punkt sind wir wohl alle einig: sollte am Ende ein Titel stehen – egal welcher – wird es diese Meinungen wieder zusammenführen. Da aber alle diese Hoffnungen zum Beispiel auch von Stangenschüssen begraben werden können, ist nicht einmal Gorans Vertragsverlängerung gesichert. Das konnten wir den verklausulierten Worten des Sportdirektors entnehmen, als er sagte, dass er mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung noch zuwarten will. Natürlich haben alle diese Jobs – auch sein eigener – Schleudersitzcharakter, weil alles vom Spielerfolg abhängt. 

Was mich sehr beeindruckt ist Gorans frühere Familiensituation mit 10 Geschwistern. Da seine älteste Schwester bereits 67 Jahre alt ist und er selbst 43, waren nie alle Geschwister in einem gemeinsamen Haushalt. Aber die Maximalbelegung in der Zimmer-Küche-Wohnung waren die zwei Eltern und vier Geschwister in einem Schlaf-Wohn-Zimmer. 

Anti-Star Thomas Hickersberger

Thomas ist eine interessante Mischung aus Bescheidenheit und Expertentum. Im Vordergrund zu stehen, ist nicht seine Sache. Umso intensiver fällt das Lob seiner Trainerkollegen aus, wenn es um seine taktischen Kenntnisse rund um den Fußball geht. Unsere vergleichsweise oberflächlichen Diskussionen dringen auch nicht in die Details der fußballerischen Taktik vor. 


Es war ein sehr langer Abend und die Gäste verweilten noch lange beim Unterschreiben von Autogrammkarten, bei gemeinsamen Fotos und dann auch noch bei vielen kleinen Diskussionsrunden.

Ich habe mir natürlich nicht alle Aspekte der Diskussion gemerkt und lade Euch daher ein, bei diesen tollen Abenden des „Klubs der Freunde des S.C. Rapid“ vorbeizukommen. Es lohnt sich!

Wir bedanken uns bei den Gästen für den tollen Abend und freuen uns schon auf…

Unsere nächste Mitgliederversammlung

MV Berisha, Murg, Petsos

Von den vier geladenen Spielern war Dejan Ljubicic wegen seiner Nominierung zu U21 Nationalteam verhindert. Aber die anderen drei wurden von Robert Racic in den Keller des Klubs der Freunde des S.C. Rapid eskortiert.

In gewohnt souveräner Manier absolvierte Gerhard Niederhuber die Interviews. Es ist vielleicht gerade diese fachliche Omnipräsenz, die den anwesenden Mitgliedern die viele Anmerkungen, die alle im Vorfeld dem jeweiligen Gegenüber versuchen zu erklären, den Spielern in dieser Form nicht zu sagen wagen.

Also blieb es bei der Wortmeldung von Herrn Guggerell und wir, die anderen, beschränkten uns auf Autogramme und gemeinsame Fotos.

Mir zum Beispiel hat imponiert, wie gut die beiden Brüder Valon und Veton Deutsch sprechen, obwohl beide gar nicht in Deutschland oder Österreich aufgewachsen sind. Jedes der drei Berisha-Kinder ist in einem anderen Land geboren worden; die älteste Schwester im Kosovo, Valon in Schweden und Veton in Norwegen. Vielleicht ist es gerade dieses „Zigeunerleben“, das eine gewisse Flexibilität beim Wechsel des Arbeitgebers und der Sprache mit sich bringt. Arnold hat richtig gesagt, dass man dem neu hinzugekommen Spieler noch Zeit geben muss, damit er dereinst auch erfolgreich im Abschluss sein kann.

Dass wir Thanos wieder bei Rapid begrüßen dürfen, hängt mit der nicht ganz einfachen Situation bei Bremen zusammen. Und man hatte den Eindruck, als würde diese zweite Episode bei Rapid eine solche bleiben und Thanos wieder zurück zu Bremen gehen. Es konnte ja auch niemand voraussagen, dass sich mit Dejan Ljubicic auf derselben Position ein starker Konkurrent entwickelt hat.

Der wegen seiner markanten Brillen als „Professor“ titulierte Thomas Murg hat mit seinen 23 Jahren bereits eine wechselvolle Karriere hinter sich: Bärnbach -> GAK -> Austria -> Ried -> Rapid. Dass es bei seinen ersten Einsätzen vereinzelte Pfiffe gab, hat ihn nicht aus der Ruhe gebracht. Und sieht man von der Chancenauswertung ab, ist Thomas zu einer Stütze von Rapid geworden. Sein aktueller Marktwert beträgt 1,5 Millionen Euro.

Als der harte Kern des Klub der Freunde kristallisiert sich immer mehr das EwkiL-Team heraus. Während die anderen Tische weniger voll besetzt sind, geht es auf unserem Tisch recht lustig zu:

Zum Abschluss eine Collage:

 

MV Bernhard Payer

Auch Goran Djuricin und Fredy Bickel hätten an diesem Abend kommen sollen, aber Goran musste bei seiner Frau bleiben, die aus einer Spitalsbehandlung entlassen wurde und Fredy war bei einer Sitzung im Stadion. Dennoch war der Abend kurzweilig, interessant und informativ. Begleitet wurden unsere Gäste von Robert Racic vom Klubservice.

Wir begrüßten (geschätzte) 50 Besucher zu einem spannenden Diskussionsabend, geleitet von Gerhard Niederhuber.

Martin Bernhard, genannt „Butre“

Martin hat es als Spieler geschafft, mit Schwarz-weiß Bregenz und mit Altach jeweils von der dritten in die zweite Spielklasse aufzusteigen, hat aber seine Karriere als Fußballer mit 32 Jahren beendet und wendete sich danach zunächst dem Schauspiel zu und wirkte sogar bei einer Aufführung von West Side Story der Bregenzer Festspiele mit. Doch die Zuneigung zum Fußball war größer und er kam als Trainer der Vienna- und Austria-Jugend zu Altach und schließlich als Co-Trainer zu Rapid. Seine sehr ruhige unaufgeregte Art weist ihn als einen kameradschaftlichen Typ aus, der mit den Spielern gut umgehen kann.

Helge Payer

Helge schilderte seine Arbeit mit seinen Torleuten als eine langfristige Herausforderung und die Schwierigkeit, eine Konstanz in der Leistung seiner Schützlinge einzustellen.

Natürlich war auch das zweite Tor im Altach-Spiel ein Thema, nicht zuletzt, weil der Experte auf Sky, Michael Konsel den Schuss als haltbar bezeichnet hat. Nach eingehender Videoanalyse gibt es keine eindeutige Antwort. Natürlich könnte man diesen Ball mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch halten, vielleicht in 2 von 10 Schüssen, doch war der Ball extrem gut platziert und da sich ein Tormann auf viele mögliche Spielvarianten einstellen muss, kann er in diesem konkreten Fall auch um einen Schritt zu weit in der Mitte gestanden sein. Auch hat Richard Strebinger selbst nach dem Spiel gemeint, dass er den Schuss hätte eventuell halten können, aber so ist eben Fußball, nichts ist so ganz sicher.

Wir wollen hier nicht den langen Abend in allen Details nacherzählen, eher wollen wir Euch dazu aufrufen, unsere Abende zu besuchen und sich an den Diskussionen zu beteiligen. Aber ein Detail scheint mir wichtig, weil Helge ganz eindringlich darauf hingewiesen hat: er bat uns, Spieler, die ganz neu zur Mannschaft stoßen, nicht gleich nach den ersten Auftritten zu beurteilen. Es geht ja bei Rapid nicht um irgendeinen Donauinsel-Kick sondern um sportliche Höchstleistungen, denn unsere Gegner spielen immerhin auf einem ähnlich hohen Niveau – wie unser Obmann nicht müde wird, zu wiederholen. Aktionen werden in unzähligen Trainingssituationen minutiös geübt und die erwünschte Präzision bedarf eines großen gegenseitigen Verständnisses zwischen allen Spielern, das erst aufgebaut werden muss.

Einen Rapid-Witz von Helge Payer möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Wie nennt man es, wenn Schaub und Berisha im Rapid-Sturm spielen? – Einen Louis-Ve(uit)ton – Sturm.

Links

Neue Mitglieder

Der Klub der Freunde begrüßt vier neue Mitglieder: Vater mit Tocher aus dem Waldviertel, Arnold – den Simmeringer und Helge Payer.

Nächste Mitgliederversammlung

  • Montag, 13. November, 19:00 mit
  • Dejan Ljubicic, Veton Berisha, Thomas Murg

MV Schrammel Strebinger Thurnwald

Maximilian Wöber

Eigentlich sollte auch Innenverteidiger Maximilian Wöber an dieser Mitgliederversammlung teilnehmen aber sein Wechsel zu Ajax Amsterdam hat diesen ersten Besuch beim „Klub der Freunde“ verhindert. Und so wechselt ein Spieler nach nur 24 Einsätzen in der Kampfmannschaft ins Ausland. Wir wünschen ihm natürlich das Allerbeste in Holland und sind auch stolz darauf, dass ein Absolvent der Rapid-Akademie so kurz nach seiner Matura beim Europacupfinalisten Ajax Amsterdam landen konnte.

Die Bilanz von Maximilian bei Rapid ist ausgeglichen:

24 Einsätze
10 Siege
 4 Unentschieden
10 Niederlagen

Er schoss zwei Tore und zwar das Tor zum 1:0 im Cup-Viertelfinale 2016/17 gegen St. Pölten (Endstand 3:1) und das Tor zum 2:0 in der ersten Runde 2017/18 gegen Mattersburg (Endstand 2:2).

Sein erstes Spiel war das Heimspiel gegen Valencia (0:4) am 25.2.2016 unter Zoran Barisic, sein letztes Spiel gegen Sturm (1:2) am 19.8.2017 unter Goran Djuricin.

Wer hätte gedacht, dass das Bild mit dem Turban das letzte bei einem Rapid-Spiel sein würde:

Unser Besucher

Der Besuch der Mitgliederversammlung war sehr gut. Wir zählten 50 Besucher, darunter auch einige, von denen wir annehmen, dass sie auch Mitglieder werden. Besonders erfreulich war, dass Ilse, unsere sehr diskussionsfreudige Spezialistin, wieder dabei war, wenn sie auch nach ihrer Erkrankung Hilfe beim steilen Stiegenabgang brauchte. Im Bild Ilse gestützt von Richard Strebinger und Gerhard Niederhuber:

Rapid, tonlos

19.8. Die Tonanlage im Weststadion streikt!
20.8. Die Tonanlage auf West1 (Westseite) streikt!
21.8. Die Tonanlage beim „Klub der Freunde“ streikt!

Na, wer da keinen Zusammenhang sieht! Wegen dieses Ausfalls wurde die Aufmerksamkeitsglocke etwas häufiger als sonst betätigt. Herr Gugerell beantragte den Ankauf einer neuen Tonanlage. Aber die alte Anlage wäre sehr gut, nur funktioniere sie eben augenblicklich nicht.

Podium

Und so präsentierte sich das Podium vor Beginn der Diskussion. Vlnr: Clemens Bachmaier, Robert Racic, Thomas Schrammel, Gerhard Niederhuber, Alexander Thurnwald und Richard Strebinger.

Ehrenmitglied Thomas Schrammel!

Thomas Schrammel ist eigentlich schon grün-weißes Urgestein und er war seit 2011 bereits sechs Mal zu Gast beim Klub der Freunde. Dass er aber Ehrenmitglied ist, das wurde bisher irgendwie vergessen. Bei dieser Mitgliederversammlung wurde Thomas symbolisch der zu dieser Ehrenmitgliedschaft gehörender Silberteller überreicht.

Diese Ehrenmitgliedschaft geht auf das Jahr 2006 zurück, in dem Gerhard Niederhuber versprochen hat, die Mitglieder des Amateurteams zu Ehrenmitgliedern des Klub der Freunde im Falle eines Aufstieg von der Wiener Liga in die Regionalliga zu erklären. Die Rapid-Amateure haben tatsächlich mit ihrem Trainer Reisinger nach vielen erfolglosen Jahren endlich den Meistertitel in der Wiener Liga errungen und sind aufgestiegen. Hier ein Bild vom Tag der offenen Tür am 15. Juli 2006. Der Pfeil zeigt auf Thomas und links neben ihm Ümit Korkmaz.

Das Ehrenmitgliedschafts-Versprechen geriet aber in Vergessenheit und wurde nur durch den aufmerksamen Kassier Clemens aufgedeckt, der bemerkt hat, dass Thomas keine Mitgliedsbeiträge bezahlt hat; klar, er wähnte sich als Ehrenmitglied aber der Klub der Freunde hatte es vergessen.

Bei unserer heutigen Mitgliederversammlung wurde dieses Versäumnis mit der Tellerübergabe nachgeholt.

Bilder aus der Foto-Session

Links


Neuerungen

Transparent

Es wurde beschlossen, ein Transparent bei Heimspielen aufzuhängen. Bereits beim Spiel gegen den LASK werden wir das Transparent versuchsweise hinter der letzten Reihe auf der Osttribüne befestigen. Robert Racic, der unsere Ehrengäste begleitet hast, erklärte uns die Vorgaben für die Anbringung: 1. Es dürfen keine Werbeflächen verdeckt werden und 2. Es darf durch das Transparent keine Sichtbehinderung entstehen.

Auswärtsfahrt

Gerhard Niederhuber hat erhoben, wie viel Interesse für eine gemeinsame Auswärtsfahrt nach Graz (4. oder 5. November) besteht. 12 von 50 der Anwesenden würden sich an einer solchen gemeinsamen Fahrt beteiligen. Aber es gibt sicher noch mehr Interessenten.

Wer sich also an einer gepflegten Fahrt mit Gleichgesinnten nach Graz beteiligen will, sollte sich diesen Termin vormerken und unsere nächste Aussendung, das „Grünzeug 587“ lesen, dort werden weitere Details zu finden sein.

Voranmeldungen können gerne in unserer Facebook-Gruppe oder per Mail an franz@fiala.cc gesendet werden.

Flyer „klubderfreunde.at“

Um unsere Homepage bei den anwesenden Mitgliedern bekannter zu machen, wurde ein Flyer hergestellt, der auf die Inhalte der Homepage hinweist. Hinweise darauf wie man den Kalender einbindet, folgen in einer eigenen Aussendung.


Wenn Du ein Freund von Rapid bist und an den Details der freundschaftlichen Interviews von Gerhard Niederhuber mit den Gästen und der nachfolgenden sehr interessanten Diskussion interessiert bist, komm doch einmal zu einem Besuch zu unserer nächsten Versammlung am Montag, 18. September. 18:00. Für Details frage Gerhard Niederhuber oder Franz Fiala, beide Ost-Tribüne, Sektor 11. (S11-R13-138). Die Ehrengäste werden sein Goran Djuricin, Martin Bernhard und Helge Payer

MV Gregorits Krammer Peschek

Dass auch ein Abstiegsgespenst anwesend gewesen wäre, davon war nichts zu bemerken, als die Präsidiumsmitglieder Petra Gregorits, Michael Krammer und Geschäftsführer Christoph Peschek die Lage von Rapid schilderten.

Ein Blick auf das Auditorium:

Ehrungen

Der formale Teil, die diesjährige Generalversammlung, war schnell absolviert, wichtigster Teil waren die Ehrungen altgedienter Mitglieder, allen voran die Ehrung von Ernest für 50 Jahre Mitgliedschaft beim Klub der Freunde! Wir gratulieren! Hier im Bild mit Präsident Krammer.

Abstiegskampf

Wenn am kommenden Wochenende St. Pölten gegen Ried gewinnt, dann wäre Rapid „aus dem Schneider“ meinte sinngemäß Gerhard Niederhuber, und wir alle wünschen das natürlich, aber mehr noch wünschen wir, dass Rapid im Spiel gegen Sturm seine eigenen Hausaufgaben erledigt, denn mit einer guten Leistung kann sich auch das immer noch nicht regenerierte Selbstvertrauen wieder aufbauen.

Auf das eventuelle Schreckensszenario „Abstieg“ gibt es nicht wirklich eine Antwort und hoffentlich müssen wir uns nicht auf so etwas einstellen.

Was wäre wenn…

Der wichtigste Satz des Abends war aber, dass wir aus allen diesen Ereignissen der abgelaufenen Saison lernen sollen und jeder der Akteure manche Entscheidungen mit dem heutigen Wissensstand anders treffen würde. Aber um eine Entscheidung in der Vergangenheit zu verstehen, muss man sich auf das Informationsniveau von damals begeben, und dann ist vieles wieder verständlich und nachvollziehbar.

Ich ergänze, dass wir alle nicht wissen, was aufgrund einer anders getroffenen Entscheidung in der Vergangenheit passiert wäre. Wenn nämlich die Verletztenserie tatsächlich etwas mit dem allgemeinen Druck im Herbst zusammenhängt („psychosomatisch“), dann hätte sie wohl jeden Trainer getroffen, egal, wer es gewesen wäre.

Wenige Eigenbauspieler

Eine Beobachtung, die Michael Krammer analysierte war, dass wir einige Spiele in unseren Reihen hatten, die später in höheren Ligen durchaus erfolgreich waren, wie etwa Beric, Kainz, Burgstaller und andere. Aber alle diese erfolgreichen Spieler benutzten Rapid allesamt als Sprungbrett aber keiner von ihnen stammte aus dem eigenen Nachwuchs. Dieser Umstand gibt zu denken und daran wird gearbeitet.

Befremdlich war auch die Schilderung des Verhaltens von Nachwuchsspielern, die bei der Frage nach Idolen und Zielen sehr selten bis gar nicht die eigene Kampfmannschaft als Vorbild und auch als erstrebenswertes Ziel genannt haben, sie sahen ihre Zukunft (ein ‚bisschen‘ unrealistisch) „in Barcelona“, ohne zu bedenken, dass jeder Weg dorthin immer ihren Anfang in der eigenen Kampfmannschaft liegen muss.

Das ist auch eine wichtige Aufgabe von Petra Gregorits, durch die bereits eingeführte Patenschaft von Stammspielern der Kampfmannschaft mit einer der Jugendmannschaften, die Bindung der Schüler an den Verein zu stärken.

Trainingszentrum

Es ist ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt, den Standort und die Bedingungen für ein Trainingszentrum zu finden und zu optimieren. Man benötigt dafür mindestens 8 Plätze. Es sei nicht einfach, im derzeitigen Bauboom eine solche Fläche zu finden.

Ein wichtiger Punkt ist die Kommunikation zwischen allen Schüler-, Jugend-, Amateur- und Profimannschaften, denn gerade diese Kommunikation zeigt den jüngeren Spieler die Ziele auf, wohin ihr Weg führen kann. Durch die derzeit örtliche Aufteilung fänden zu wenige solcher Kontakte statt.

Der von Damir Canadi angesprochen Umstand, dass man die Bedingungen am gegnerischen Platz derzeit nicht nachbilden kann (es geht um die realen Maße anderer Spielfelder), wird am Platz 8 im Happel-Trainigszentrum realisiert werden. Dieser Platz hat als einziger die Abmessungen realer Spielfelder und wird in einen Rasenplatz umgewandelt werden.

Die Bildung einer Damenmannschaft hängt mit dem funktionierenden Trainingsgelände zusammen und kann derzeit noch nicht realisiert werden. Man wisse aber von diesem Wunsch und werde darauf nicht vergessen.

Bedingungen bei RedBull

Es wurde berichtet, dass bei RedBull 16-jährige Talente um hohe Summen eingekauft und ausgebildet werden; alles das sind Dinge, die bei allen anderen Bundesliga-Vereinen nicht möglich sind. Ganz abgesehen davon, dass RedBull nicht eine Kampfmannschaft mit nachgelagerten Nachwuchsteams betreibt, sondern ein ganzes Netzwerk von Vereinen auch in höheren Ligen, wie zum Beispiel Liefering in Österreich anderen Mannschaften in anderen Kontinenten.

Schließlich wurde auch auch aus einem Bericht im „Kicker“ zitiert, dass etwa bei RedBull/Rasenball Leipzig nicht mehr als 17 stimmberechtigte Mitglieder gibt, man dort also eine Mitgliederverein vortäuscht, wo keiner ist.

Wir können gespannt sein, wie die UEFA diese Situation bewertet und ob sie beiden Mannschaften, Salzburg und Leipzig die Spielberechtigung erteilen wird. Mein Tipp: ja, sie wird das tun, weil es ihr nicht um faire(re) Bedingungen für den Wettbewerb sondern um maximale Gewinne geht.

Finanz

Dass bei Rapid ein Zuschauerschnitt von über 20.000 trotz der verpatzten Saison erzielt wird, spricht für den Zusammenhalt der Rapid-Familie und man kann durchaus stolz darauf sein, dass man das schafft. Mehr noch, man schafft trotz der überraschenden Ausgaben für gekündigtes Personal ein ausgeglichenes Budget.

Immer wieder wird von 10 Millionen gesprochen, die dem Laien suggerieren, dass man diese „im Talon“ hätte. Das ist aber nicht so, denn dieses „Eigenkapital“ besteht größtenteils aus Anlagenwerten.

Geld spielt nicht Fußball…

…wird gerne Richtung RedBull skandiert. Aber ohne Geld schaut es ziemlich traurig aus, wie wir aus mageren Jahren der Vergangenheit wissen. Gar nicht auszudenken, wenn uns diese Horrorsaison ohne den Einnahmenzuwachs der heurigen Saison getroffen hätte.

Die immer wieder vorgetragene Kritik, dass man sich zu viel um die Vermarktung kümmert aber zu wenig um den Sport, können wir an dieser Stelle ein letztes Mal erwähnen aber auch gleich vergessen, weil wir das erwirtschaftete Geld einfach brauchen und sei es, um vorzeitig beendete Verträge auszuzahlen.

Christoph hat erwähnt, dass seit Saisonbeginn 13 (!) neue Sponsoren gewonnen werden konnten; eine beeindruckende Zahl.

Neue Spieler

Wir spielten in der vergangenen Saison im Prinzip mit demselben Kader. Veränderungen gab es nur bei Kainz (ersetzt durch Traustason). Prosenik (erstzt durch Kvilitaia) und Petsos (ersetzt durch Mocinic. Wer hätte vor der Saison die hartnäckigen Verletzungen geahnt, zu der dann auch die von Schwab und Schobesberger dazukam.

Da es in der heurigen Saison keine „natürlichen“ Abgänge gibt, werde man versuchen, durch Einbindung der Spielerberater einen gewissen Druck auszuüben, um Spieler zu einem Wechsel zu bewegen, weil sie mit keinen Einsatzminuten rechnen können. Ob diese Möglichkeit aber in allen Fällen erfolgreich sein wird, werden wir sehen.


Wir bedanken uns für den lehrreichen Besuch und wünschen der Führungsriege viel Erfolg bei der bevorstehenden Nominierung des neuen (alten?) Cheftrainers; wir alle könnten „ein kleines bisschen Glück“ brauchen.

Petra Gregorits, Florian, Michael Krammer

Peter, Christoph Peschek, Janine

Christian, Christoph Peschek

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Bei der gestrigen Mitgliederversammlung des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“ begrüßten wir Tobias Knoflach, Louis Schaub und Tamás Szántó.

Eine Nacherzählung der amüsanten und fachkundigen Interviews unseres Obmanns Gerhard Niederhuber ist an dieser Stelle nicht möglich, das muss man schon live erleben. Daher hier nur einige Details aus den Mitteilungen der Gäste.

Tamás Szántó spielte als Jugendlicher in Sopron und kam – wie so oft – durch einen Zufall zu Rapid. Trotz seiner ungarischen Abstammung spricht  Tamás perfekt Deutsch. Er betont auch, wie wichtig es für das Weiterkommen ist, wenn es keine sprachlichen Barrieren gibt.  Tamás ist heute 21 Jahre alt und zählt bis zu seinem 22. Geburtstag am 18.02.1996 zum Österreicher-Topf. Da er bereits im ungarischen U-21-Team aufgestellt ist, macht er sich Hoffnungen, später einmal für die ungarische Nationalmannschaft spielen zu können und wird danach als Ausländer gelten.

Die Verfolgung der interessanten Karriere von Tobias Knoflach war ein echtes Highlight dieses Abends. Eigentlich war Tobias vom vorigen Führungsstab Müller/Büskens bereits abgeschrieben. Aber eine „Abschiebung“ nach Holland ist nicht gelungen und daher fristete Tobias ein Dasein bei Rapid ohne Spiele als 4. Tormann, nach Strebinger, Novota und Gartler. Aber durch das neue Trainerteam wurden die Karten neu gemischt.

Gerhard Niederhuber zählte die Art der Gegentore von Rapid. Es sind mit 31 nicht allzu viele (in der Punktezone, in der sich Rapid derzeit befindet) und Tore aus dem Spiel heraus gibt es überhaupt nur 13, denn der Rest von 18 Toren kommt aus Standardsituationen, ein Umstand, der den Spielern bewusst ist, und an dem derzeit intensiv gearbeitet wird.

Tobias erscheint mir als ein ungemein talentierter aber eher unangepasster Spieler und wird daher nicht von jedem Trainer akzeptiert, so auch nicht vom vorigen Trainerteam.


An diesen Abenden entstehen Hunderte Bilder aber wenige sind so gelungen wie jenes von Gerhard und Tobias. Es wurde daher als „Coverbild“ eingesetzt.

Die durch den Artikel im Standard ein bisschen hochgespielte Szene aus dem Trainingsalltag wurde von Louis Schaub eher relativiert. Wer, wenn nicht der Trainer, soll mit einem Spieler Klartext reden, und dass er dabei auch verbal übertreiben kann, das muss erlaubt sein. Das werden die Spieler schon aushalten; sie müssen ja auch dem jeweils nächsten Gegner standhalten und daher kann ein Training gar nicht fordernd genug sein.

Was mich ein bisschen belustigt hat, war die Bemerkung von Louis, dass die Schuld für die schlechten Ergebnisse bei den Spielern zu suchen sei. Brav gesprochen, also sich schützend vor alle anderen im Verein stellend, aber da wir es mit einem sehr komplexen Geschehen zu tun haben, wo sogar eine wirkliche „Schuld“ oder eine eindeutige Ursache sehr schwer zu orten ist, wollen wir die Mannschaft ermuntern und ihr hiermit sagen, dass Dinge auch ganz ohne eigenes Versagen falsch laufen können und sie mit durchaus mehr Zuversicht in die nächsten Spiel gehen können.

Links

Vorschau auf die nächste Mitgliederversammlung

  • Montag, 15. Mai, ab 18:30
    ein spannender Zeitpunkt, drei Runden vor dem Saisonende, unmittelbar nach dem Spiel gegen RedBull

Gäste

  • Präsident Michael Krammer,
  • GF Wirtschaft Christoph Peschek,
  • Präsidiumsmitglied Petra Gregorits.

Webaktivitäten des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“

Homepage http://www.klubderfreunde.at
Rapid in Zahlen http://123.klubderfreunde.at
Tagebuch http://tagebuch.klubderfreunde.at/
Facebook https://www.facebook.com/groups/205318582841480/
Startseite http://klubderfreunde.at

Trainerteam beim Klub der Freunde

Gemessen am Unmut der Anhänger über die ausweglose Tabellensituation (siehe auch Beitrag Entspannt Euch!), erlebten wir eine außergewöhnlich informative und aufmunternde Mitgliederversammlung beim Klub der Freunde des S.C. Rapid.

Die Gäste

Robert Racic brachte uns Fredy Bickel, Damir Canadi und Helge Payer.

vlnr: Clemens Bachmayer, Robert Racic, Damir Canadi, Gerhard Niederhuber, Helge Payer, Fredy Bickel

Gut besuchte Mitgliederversammlung am 27.2.

Herzliche Begrüßung

Elfriede Gager (Mutter des gleichnamigen Trainers in Mannsdorf) begrüßte Damir wie ihren Sohn. Kein Wunder, denn alle diese Jung-Trainer sind etwa im selben Alter und ihre Familien kennen einander sehr gut.

Elfriede Gager, Damir Canadi

Die Wechsel

In unseren „Breiten“, also auf den Zuschauerrängen, meint man oft zu wissen, dass man diesen oder jenen Spieler auszutauschen habe, dass dieser oder jener Spieler bei Rapid nichts verloren hätte.

Aber das sind keine Kategorien, mit denen der Trainer arbeitet. Sein Handlungsspielraum für die Auswahl der Akteure ist uns bekannt. Und wenn eine Elf auf das Feld geschickt wird, dann hat sie volles Vertrauen des Trainers. Auswechslungen finden ausschließlich 1:1 positionsrichtig statt. Auf der Bank sitzen daher immer zwei Abwehrspieler, zwei Mittelfeldspieler und zwei Stürmer, um für Eventualitäten gerüstet zu sein. Ein Wechsel soll eventuell neue Impulse setzen, hat aber nichts mit einer „Bestrafung“ zu tun.

Die Rolle von Steffen Hofmann

Steffen ist in einem Alter, in dem er nicht mehr spielentscheidend mitwirken kann. Daher verlagert sich seine Rolle mehr zum Coach der jungen Spieler, denen er hinter den Kulissen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wir, Fußballtrainer

Während niemand von uns auf die Idee käme, etwa einem Installateur gute Ratschläge zu geben, welche Komponenten er beim Anschluss einer Waschmaschine zu verwenden hätte, wissen alle Zuschauer bei einem Spiel bestens Bescheid, was der Trainer in einer bestimmten Situation entscheiden solle.

Wahrscheinlich kommt diese „Expertise“ von dem vordergründig einfachen Spiel, dem eigentlich alle ohne Einschränkung folgen können, das aber längst nicht alle so lesen können, wie das ein Trainer können muss. Aber natürlich kommt es auch von dem unbändigen Wunsch aller Zuschauer, siegen zu wollen, was ja bei der Waschmaschine des Installateurs – anders als bei einem Spiel – mit großer Sicherheit der Fall sein wird. Aber der Ausgang von Spielen entzieht sich hartnäckig unserem persönlichen Wollen.

Ein sehr prägnantes Beispiel sind Situationen im Strafraum, wo der Stürmer eigentlich nur das Bein richtig hinstellen muss, um das Tor zu machen, doch der Ball will nicht so recht und der Schuss geht in die Wolken. Immer dann meint man zu wissen, dass man das ja selbst (als Zuschauer) viel besser geschafft hätte.

Auch das ist so ein Trugschluss. Niemand von uns auf der Tribüne kann auch nur ansatzweise das, was unsere Spieler können und leisten. Es ist ein bisschen so wie an einem Spieltisch mit hohen Einsätzen. Man muss erst einmal mit dem nötigen „Kleingeld“ ausgerüstet sein, um dort mitmischen zu können. Und beim Fußball muss man zuerst einmal lange, entbehrungsreiche, anstrengende und ungewisse Lehrjahre in den Jugendmannschaften hinter sich gebracht haben, um dann vielleicht in der Kampfmannschaft zu landen. Nur, wer das alles geschafft hat, sitzt am „Spieltisch des Fußballs“ und darf dann den Fuß zum Ball halten und den Ball in die Wolken dreschen.

Mehr Achtung vor der Professionalität

Wir haben Damir schon einige Male im Interview erlebt, aber nie war er so emotional und mitteilungsfreudig wie an diesem Abend. Es war ihm ein Anliegen, uns zu vermitteln, dass es ein komplexes Geschehen ist, von dem wir nur einen kleinen Teil, nämlich das Spiel am Sonntag, sehen.

Alle Akteure, vom Masseur zum Spieler und zum Trainer sind Spezialisten auf ihrem Gebiet, so wie wir Zuschauer dasselbe auf dem unseren sind. Damir appelliert an die Zuschauer, diesem extremen Professionalismus eines Leistungssportlers mehr Respekt entgegen zu bringen.

Die Gefahr ist der Druck

Ich sehe als Gefahr, dass der Vorstand genau wie wir die Situation verfolgt aber gleichzeitig seinen Partnern verpflichtet ist, die – genauso wie wir – den Erfolg fordern. Mit dem Wechsel von Mike zu Damir hat sich der Vorstand etwas Luft verschafft, und durch die unangezweifelte Kompetenz von Damir hat dieser auch einen großen Kredit bei uns allen.

Aber nicht alle sind so geduldig wie wir. Da gibt es einerseits einen schon fühlbaren Druck seitens des Fanblocks und anderseits eben auch einen Druck seitens der Werbepartner. Wenn der Vorstand in durchaus verständlicher Panik dem einen oder anderen Druck nachgibt und wieder einen Wechsel in den Trainerpositionen anpeilt, dann verlieren wir einen großartigen Trainer, der ebenso schwer zu ersetzen wäre wie es auch Zoki war.

Natürlich vergleichen wir auch Zoki mit Damir. Zoki, der eher Emotionale, Kumpelhafte; Damir der eher intellektuelle Fußballprofessor. Jeder ein Spitzentrainer auf seine ganz persönliche Art.

Wenn wir schon auf Zoki verzichten mussten, ist Damir aus unserer Sicht ein würdiger Nachfolger, von dem wir uns langfristig viel erwarten. Nur nicht die Geduld verlieren, lieber Vorstand!

Fredys und unsere Perspektiven

Immer wieder konnte man an diesem Abend durchhören, dass das Trainerteam in der nächsten Transferperiode nur ganz wenig Spielraum für Veränderungen hat. Im Sommer laufen nur zwei Verträge aus (ich hab’s kontrolliert, nach Transfermarkt ist es kein einziger) und erst im Sommer 2018 werden es 10 Verträge sein. d.h. auf der Front der Spielereinkäufe sind die Perspektiven derzeit verbaut.

Mit neuen Spielern dürfen wir kaum rechnen, ist doch der Spielerstand von 29 um mindesten vier Spieler zu groß. Was allein wir erwarten dürfen, sind Heimkehrer, die derzeit anderswo Praxis sammeln und das sind Philipp Prosenik, Max Entrup und Paul Gartler. Gleichzeitig wird man wohl versuchen, Lösungen für den einen oder anderen Spieler zu finden, der zwar noch Vertrag hat aber mit dem man nicht plant – wie es so schön heißt.

Daher konzentriert sich die Arbeit des Trainerteams auf die Basisarbeit, auf Dinge außerhalb der Personalfrage, auf Trainingsmethoden, Trainingsbedingungen, Infrastruktur usw.

Das Spieler“material“

Wir, die Zuschauer, bemängeln die geringe Trefferausbeute unseres „Sturms“. Damir analysiert, warum das so ist: er erinnert daran, dass bereits eine Generation besonder behüteter Kinder in die jeweiligen Kampfmannschaften aufsteigt. Kinder, denen Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt wurden, deren größtes Abenteuer ein gefundenes Pokémon war. Wie soll also der junge Erwachsene an seine Grenzen gehen, die er nie erlebt hat? Sein Ziel ist das Spiel aber nicht das Tor. Alles, was leicht geht. Und man kann es ihm gar nicht vorwerfen. Wenn, dann müsste man es seinen Eltern vorwerfen; aber seien wir ehrlich, unsere Zeit ist einfach so. Man versucht als Eltern zu verhindern, dass ein Kind auf die Nase fällt; sowohl wirklich als auch im übertragenen Sinn. Von wo soll also der junge Spieler die Härte aufbringen, die in einer 1:1-Situation einfach nötig ist?

Diese Situation hat auch damit zu tun, dass sich besonders viele Migrantenkinder auf unseren Fußballplätzem tummeln und dabei auffällig gute Leistungen bringen; wohl auch, weil sie in ihren Familien nicht so intensiv behütet werden. Das hat auch Fredy Bickel im Vergleich mit der Schweiz bestätigt. Dort gebe es Dörfer mit einem sehr hohen Anteil von ursprünglich Schwarzafrikanen, die aber allesamt Schweizer sind und die neue Qualität in die schweizerischen Ligen einbringen.

[Die Spieler müssen wissen, wohin sie gehören

Dass es dann Sportler gibt wie Tamás Szántó, die sich für die ungarische und gegen die österreichische Staatsbürgerschaft entscheiden, sollte man als Rapid nicht begünstigen, Begabung hin oder her. Denn über kurz oder lang ist Tamás ein Nachteil, weil er als Ausländer gewertet wird und dann keine Chance mehr auf einen Stammplatz hat.

Wenn ein Spieler nicht weiß, wem er eigentlich seine Karriere zu verdanken hat, dann muss er auch die sportlichen Konsequenzen ziehen und für eine ungarische Auswahl spielen – solange diese Ausländerregel in der Bundesliga gilt.] [Anmerkung.]

Die „Dragan Wiese“

Die an diesem Abend mehrfach genannte „Dragan-Wiese“ im 22. Bezirk dient uns hier als Symbol für Dinge abseits des Kaders, die man verändern kann und an deren Veränderung man seitens des Trainerteams arbeitet.

In der laufenden Woche gibt es nur ein einziges öffentliches Training. Wann und wo die anderen Trainings stattfinden, wissen wir nicht. Damir hat davon gesprochen, dass diese Trainingsanlagen oft den Charakter der „Dragan-Wiese“ im 22. Bezirk haben und das seien nicht Bedingungen, wie sie für Spitzenleistungen im Fußball benötigt werden.

Auch spricht Damir über den fehlenden Heimvorteil. Rapid müsste eigentlich das eigene Spielfeld in Allianz-Stadion besser (viel besser) kennen als die jeweilige Auswärtsmannschaft. Aber schon bei unseren nächsten Gästen, dem RB-Team, könnte dieser Vorteil ganz bei den Gästen liegen. Denn Rapid kann genau so wie der Gegner nur ein einziges Training am Hauptfeld absolvieren, alle anderen Trainings seien eben auf einem Gelände mit der Qualität der „Dragan Wiese“.

Und das bezieht sich nicht nur auf den vordergründig schlechten Zustand des Rasens sondern auch auf die Abmaße des Spielfeldes, die keineswegs denen im Allianz-Stadion entsprechen. Und Professionalität bedeutet eben, dass ein bestimmtes Werk mit reproduzierbarer Qualität hergestellt wird. Dazu müssen aber die Bedingungen beim Training möglichst jenen im Bewerb entsprechen. Es geht darum, dass die Trainingsplätze in ihren Dimensionen um viele Meter von den Stadionmaßen abweichen, dieser Umstand aber für die Präzision der Abläufe einen wesentlichen Anteil hat.

Der Gegner aus Salzburg kann sich auf deren Trainingsgelände das Spielfeld des Allianz-Stadions exakt abstecken und Pässe und Laufwege genau auf diese Bedingungen abstimmen.

Das alles sei bei Rapid derzeit nicht möglich, aber genau an diesen Stellen, würde das Trainerteam ansetzen und diese zu verbessern versuchen, weil eben an der Personalfront nichts bewegt werden kann.

Tormannfrage

So konkret wie wir (als Zuschauer) das zu formulieren pflegen, sagte das Helge nicht, aber es ist offensichtlich, dass seine Entscheidung für Tobias Knoflach als Einsertormann eine Veränderung ist, die eben im Rahmen des bestehenden Kaders möglich ist. Auch wir, als Zuschauer, sind über diese Entscheidung sehr erfreut, denn die Unsicherheiten von Richard Strebinger haben immer wieder an unserem Nervenkostüm gerüttelt.

Was allein wir nicht verstehen, warum Helge diesen Wechsel nicht schon nach dem Spiel gegen Bilbao vorgenommen hat.

Zusammenfassung

In einem Satz zusammengefasst, würde ich sagen, dass das Trainerteam um mehr Wertschätzung für die professionelle Arbeit der Akteure geworben hat. Die typischen Zurufe des Publikums „hau eam ausse“, zeigen von wenig Verständnis für das komplexe Geschehen am Fußballfeld.

Diesen durchaus berechtigten Wunsch der Trainer schließen uns wir mit der Bitte an, uns etwas mehr über das fußballerische Handwerk zu erzählen und sozusagen als Lehrer zu fungieren, um unser Wissen über den Fußballsport zu vertiefen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Zusammentreffen mit Damir bein Doppelpass am 16. März.

Links

Erinnerungsfotos

Helge Payer, Fredy Bickel, Christian

Janine, Damir Canadi

Krampuskränzchen

Das Krampuskränzchen ist der alljährliche Jahresausklang beim „Klub der Freunde des S.C. Rapid“. Statt der Spieler kommt der Krampus – in unserer aktuellen sportlichen Situation gar nicht so unpassend.

Fast schon zur Tradition geworden ist der Besuch von Familie Kersting aus Dortmund. Die beiden besuchen in Wien ihren Freund Herbert und sind von der gemütlichen Atmosphäre dieser – eigentlich – Spendensammelaktion sehr angetan. Der Erlös der Veranstaltung wird dem Rapid-Nachwuchs gespendet.

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Aber vorher gibt es ein gemeinsames, letztes (zumindest für das laufende Jahr) Abendessen; traditionell mit einer scharfen Gulyás-Suppe und Fleischlaberln mit Erdäpfelsalat von Margit, als Nachspeise Lebkuchen, Spekulatius und Pfeffernüsse von Brigitte.

Dazu bodenständige Musik unseres Trios mit zwei Knopfharmonikas und einer Teufelsgeige.

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Dann kommt der Krampus und bestraft symbolisch die Sündigen. Sollte der Krampus eine Dame erwischt haben, bekommt diese kompensatorisch einen Schoko-Nikolo als Entschädigung.

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Der Höhepunkt des Abend ist die große Tombola, organisiert von Elfriede und moderiert von Martin. Die Enkelinen von Peter verteilen die Geschenke. Wie Elfriede das schafft, die wirklich tollen Preise zusammen zu stellen, ist ein Rätsel. Ein Rucksack ist das Mindeste, was man für den Abtransport benötigt.

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Während ich selbst rasch wieder zum Stadion gefahren bin, um dort Martin beim „Kartenwarten“ abzulösen, gab es noch einen ziemlich-feucht-ziemlich-fröhlichen Krampus-Abend bis in die Nachtstunden.

Am nächsten Tag trafen sich noch Andreas & Gattin (die Dortmunder) mit Herbert & Gattin, Hannes, Florian und Franz in der Wilhelmsdorfer Stube zu einem gemeinsamen Mittagessen.

Andreas ist zwar Dortmund-Fan aber zu unser aller Erstaunen hat er gar kein Abo bei Dortmund, denn wie er uns erzählte, wäre es sehr schwierig bis unmöglich, eine Dauerkarte zu bekommen. Aber Andreas hat uns das Dortmunder Saison-Magazin 2016/17 „Meine Liebe“ mitgebracht, das ich auf Wunsch an Interessenten weitergeben (108 Seiten, A4).

Mitgliederversammlung beim Klub der Freunde

Normalerweise herrscht bei den Mitgliederversammlungen nach einer solchen 0:2-Heim-Pleite wie dem Sonntagsspiel gegen den WAC eine Katerstimmung. An diesem Montag erlebten wir aber eher eine gelassene Heiterkeit, wurde doch am Vormittag von Rapid die Pressemeldung ausgesendet, dass Trainer und Sportdirektor mit sofortiger Wirkung beurlaubt worden sind.

Die Vorgeschichte zu diesem Abend zeigt uns, dass diese Beurlaubung den Insidern schon länger bekannt war. Denn Anfang September waren für diesen Abend Andi Müller und Mike Büskens eingeladen, doch unser Obmann Gerhard Niederhuber hat schon Wochen vorher geahnt, dass die Sessel dieser beiden gehörig wackeln und so hat er diese Planung in den Wochen vor dem Spiel geändert und bereits im Grünzeug-579, das am 24. Oktober versendet wurde, statt ihnen die Spieler Thomas Schrammel, Mario Sonnleitner und Christoph Schößwendter eingeladen.

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Dass es dann genau der Tag unserer Mitgliederversammlung war, dass dieser Schnitt seitens Rapid erfolgt ist, ist natürlich ein dramaturgisches Highlight. Und daher auch die entspannte Stimmung bei den Gästen.

Einen ganz besonderen Sympathie-Applaus bekam unser Vizekapitän Mario, der seine neue Rolle als „Fünftes Rad im Verteidiger-Gespann“ in einem Kabinengespräch von Mike Büskens ohne besondere Begründung mitgeteilt bekam.

Die Spieler berichteten, dass so weitreichende Entscheidungen wie zum Beispiel eine Veränderung in der Trainerposten ohne irgendeine Beteiligung der Spieler vonstatten gehen.

Ambiete

Man muss zu diesen Mitgliederversammlungen etwas früher kommen, um einen schönen Platz zu bekommen und es gab schon vor dem Eintreffen der Gäste Grund zum Feiern, denn Herbert hat aus Madeira einen Honigschnaps mitgebracht, der in unserer Runde reißenden Absatz gefunden hat. Danke dafür und auch die von Peter gespendete Runde.

Wir begrüßten an diesem Abend auch zwei neue Gäste, die zu den Stammgästen der Rapid II-Spiele zählen: Christian und Gerhard. Beide waren von der sehr informativen Diskussionsführung unseres Obmanns angetan und werden auch unser Krampuskränzchen am 2. Dezember besuchen. Christian ist auch schon Mitglied geworden.

Nächste Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung ist am Montag, 27. Februar 2017. Die eingeladenen Gäste erfahren wir in einer Ausgabe des „Grünzeug“.

Vorschau Krampuskränzchen

Neben dem leibhaftigen Krampus – dargestellt von Walter, einer Musikkapelle aus den Reihen der Mitglieder und selbst gemachten Speisen gibt es beim traditionelles Krampuskränzchen auch eine große Tombola, organisiert von Frau Gager und Herrn Nowotny. Die Erlöse aus dem Losverkauf werden dem Rapid-Nachwuchs gespendet.

Beim heurigen Krampuskränzchen können Mitglieder des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“ einen Datenträgern mit sehr vielen Videos über Veranstaltungen und Spiele des SK Rapid bekommen. Es gibt auch einen Index dazu, sodass das Auffinden bestimmter Szenen einfach ist. Der Kassier wird sich freuen, wenn dafür eine kleine Spende für den Verein und damit für den Nachwuchs von Rapid geleistet wird.

Rapid-Viertelstunde vom 11.11.

Oldie und Youngster, Steff und Rupi

Viele haben diesen Abend beim „Klub der Freunde des S.C. Rapid“ mit Spannung erwartet, um zu hören, was einerseits die Pläne von Steffen Hofmann sind und was es anderseits mit den Angriffen gegen Max Entrup auf sich hat.

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Es war schon sehr erfreulich, dass die Spieler und besonders Max sehr freundlich und sogar enthusiastisch begrüßt wurden. Man hatte fast das Gefühl, als wolle man sich bei Max Entrup für die ziemlich aggressive Begrüßung im Stadion entschuldigen, denn ganz sicher steht das Gros der Stadionbesucher klar hinter dem talentierten jungen Mann. Alle, die Familie haben, die sich für ihre Kinder einen guten Job, und vielleicht auch ein bisschen Erfolg wünschen, können gar nicht anders als diesen fleißigen jungen Spieler bei Rapid willkommen zu heißen. Diese stille Mehrheit ist aber nicht so gut organisiert und vor allem nicht so laut wie der straff organisierte Block.

Eigentlich wäre Maximilian Entrup ein Max, da es aber schon den Max Hofmann und den Max Wöber gibt, nennt man ihn in der Mannschaft einfach Rupi.

Max begann seine Fußballerkarriere im niederösterreichischen Enzesfeld. Er was damals gerade einmal 7 Jahre alt und – Rapid-Fan. Wir wissen das von Bildern aus dieser Zeit und aus seinen Erzählungen. 9-jährig wechselte er zur Vienna, weil seine Eltern nach Wien übersiedelten.

Bei einem Turnier, bei dem er als 12jähriger mitgespielt hat, sprach ihn ein Austria-Scout (und nicht ein Rapid-Scout) an.

Für Max und seine Eltern stellte sich die Frage, ob er sich in der Zukunft eher einem Beruf und dem Fußball als Hobby widmen sollte, oder ob er sich eher in Richtung Profikarriere entwickeln sollte. Und eben wegen dieser Anfrage aus dem Kreis der Großklubs (die also sein Talent bestätigte) fiel seine Entscheidung für den Fußball. Er selbst hat sich die Austria nicht ausgesucht; es war einfach die Richtung nach oben, die ihn zu diesem Schritt ermutigt hat.

Seine Mutter bestand darauf, dass Max einen Beruf erlernt. Max entschied sich für eine 3jährige Ausbildung zum Koch/Kellner (und nicht für eine 5jährige Ausbildung), um mehr Zeit für den Fußball zu haben.

Es wird so um 2013 gewesen sein, als er als Mitglied bei einem Austria-Fanklub aufgenommen wurde und auch während eines halben Jahres bei einem oder anderen Spiel dabei war.

2012 wechselte Max zur FAC-Jugend, um schon ein kurze Zeit später bei FAC II mitzuspielen und Ende 2015 sogar zur Kampfmannschaft des FAC.

Und in dieser Rolle begegnete er erstmals Rapid. Es war am 15. Jänner 2016 als Mario Sonnleitner Rapid am Trainingsplatz beim Happelstadion zu einem Testspiel gegen den FAC führte. Rapid unterlag 1:3. Zwei der Gegentore steuerte Max Entrup bei.

Das dürfte auch der Zeitpunkt gewesen sein, dass sich Andy Müller den jungen Spieler genauer angeschaut hat.

Mir hat dieses Spiel im Jänner wieder einmal gezeigt, wie wenig ich davon verstehe, weil ich nicht erkannt habe, dass es eventuell an der Einzelleistung dieses Max gelegen ist, dass der FAC gewonnen hat. Meine Interpretation des Spiels war, dass sich beide Mannschaften auf eine schwere Frühjahrssaison vorbereiten müssen und dabei Rapid in einer durchaus guten Position in allen drei Bewerben war. Der FAC aber war in der Position eines Teams, das ums Überleben in der Liga kämpfte und daraus einfach mehr Kraft für das konkrete Spiel schöpfte. Ein solcher Sieg gegen Rapid (auch wenn es nur ein Testspiel ist) gibt Selbstvertrauen, auf dem man später, während der Saison, aufbauen kann.

Wahrend ich darauf geachtet habe, dass mir das eine oder andere Bild gelingt, hat Gerhard Niederhuber die Spieler genau beobachtet und sehr wohl erkannt, dass dieser Max Entrup einen wesentlichen Anteil am Erfolg des FAC hatte. Wenn es um Fußball geht, kann man von unserem Obmann ein Menge lernen.

Als Max seine Laufbahn schilderte, fiel auf, dass er das für einen 19jährigen, hauptsächlich am Fußballfeld sozialisierten, außerordentlich flüssig und sicher tat. Vielleicht hat es auch mit dem Kommunikationstalent zu tun, das er als Kellner mitbringt. Er hat auch Einblick in seine eigene Rückschau auf diese Zeit gegeben. Seine Mitgliedschaft bei diesem Fanklub war aus seiner Sicht die Episode einiger Monate, die im Rückblick als „Schuld“ dargestellt und ziemlich aufgebläht wird.

Für Fanklubs aller Art könnte es aber eine Lehre sein, junge Spieler nicht für die Rolle eines Fans gewinnen zu wollen. Spieler sind kein Fans. Spieler sind das genaue Gegenteil. Sie sind das Idol und wir sind die Fans. Sie gehören nicht zu uns. Wir mögen ihre Nähe suchen, erfahren wollen, was ihre Motive sind, aber es ist einfach nicht ihre Rolle, bedingungslos zu einer Mannschaft zu stehen.

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Ja, wenn es passt, so wie beim Oldie Steffen Hofmann an diesem Abend, dass er tatsächlich Teil der Rapid-Familie wird und bleibt. Das ist dann wirklich etwas Einzigartiges, eine Art fußballerischer Ritterschlag durch den Anhang eines Vereins. Dann, wenn er seine Fußballschuhe an den Nagel hängt, dann wird er Teil von uns, dann erst wird der Fußballer Steff wissen, wie sich Fans fühlen. Nach einem Sieg oder nach einer Niederlage.

Natürlich ist die Freude bei jedem Spieler nach einem Erfolg sehr groß aber ebenso sicher ist, dass seine Freude bei jeder seiner Stationen der Karriere eben so groß ist, egal, wessen Farben er gerade trägt. Nur wir, die Fans sind vereinstreu. Spieler sind das nicht, können und sollen es nicht sein. So ist eben die Rollenverteilung.

An diesem Abend sollten auch Christoph Schößwendter und Thomas Murg kommen. Christoph musste aus familiären Gründen nach Salzburg fahren und Thomas wurde zur Vorbereitung der U21-Nationalmannschaft einberufen.

Kommende Veranstaltungen

  • Mo 26. September Mitgliederversammlung
  • Mo 7. November Mitgliederversammlung
  • Fr 2. Dezember Krampuskränzchen

Links

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Unser Vorstand ist sehr darum bemüht, Akteure aus dem Rapid-Umfeld, Spieler, Funktionäre und – einmal jährlich – auch den Präsidenten einzuladen und mit ihnen zu diskutieren. Ich selbst habe seit meinem ersten Besuch 2009 keinen einzigen Abend versäumt und bin unserem Walter sehr dankbar, dass er mich damals eingeladen hat.

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Wahl des Vorstands

Mit einer Einstimmigkeit, die an „nordkoeranische Verhältnisse“ erinnert, wurde der alte Vorstand des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“ entlastet und der neue mit wenigen Veränderungen gewählt.

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Ehrungen

Bei jeder Hauptversammlung werden langjährige Mitglieder geehrt. Besonders vertreten war Familie Fabsits, Vater und Tochter sowie ein Mitglied, das bereits 60 Jahre Mitglied beim „Klub der Freunde“ ist.

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Ehrengäste

Danach begrüßte Gerhard Niederhuber die Gäste Andreas Kamper (Präsidiumsmitglied für Profis, Mitgliedschaft und Legenden) und Werner Kuhn (Direktor Business Development, Marketing und Sales).

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Das Klima passt,

…aber es war nicht immer so.

Es ist erstaunlich, wie grundlegend verschieden die Akzeptanz einzelner Personen durch die Anhänger sein kann. Von „Vorstand raus“- Rufen bis hin zu Sympathiekundgabungen haben die Vereinsverantwortlichen schon alles erlebt. Werner Kuhn schildert die Probleme in der Zeit der Stadionplanung als denselben Verantwortlichen Stillstand, Missmanagement und vieles andere vorgeworfen wurde und sie damals wie heute aber mit derselben Energie am Werk waren. Lediglich durch das heute sichtbare Werk des neuen Stadions, meinen die Mitglieder, es tue sich was. Das Bauwerk  beruht aber auf jahrelangen aber damals weniger eindrucksvollen Vorarbeiten; mehr noch, diese Vorarbeiten wurden in der Mehrzahl absichtlich nicht kommuniziert, um die Entscheidungsprozesse rund um das Stadion nicht zu gefährden.

Gigantisch auch die Zahlen: etwa gleich viel, nämlich jeweils 7 Millionen werden im neuen Stadion aus den Sponsoreinnahmen und aus dem VIP-Bereich erwirtschaftet. Wir werden ja vielleicht bei der Mitgliederversammlung am 20. Juni weitere Details erfahren.

Rapid, allein, auf weiter Flur

Weniger glücklich ist man mit der Stellung von Rapid im Kreise der anderen Bundesligaklubs. Während es in Deutschland selbstverständlich ist, Fernsehgelder leistungsbezogen auszuschütten, herrscht in Österreich strenge Gleichheit, d.h. jeder Verein bekommt dieselbe Summe. Und das, obwohl es offensichtlich ist, dass Rapid die bei weitem meisten Übertragungen aufweist. In unserem Bericht ist zu lesen, dass in der abgelaufenen Saison Rapid 17x und etwa der WAC nur 2x gezeigt wurde.

Ein großer Verein wie Rapid hat etwas andere „Bedürfnisse“, kann diese aber im Kreis der gleichgewichteten Stimmen nicht durchsetzen, weil es zu wenige Gleichgesinnte gibt.

Auch der Einwand von Rapid gegenüber der geplanten Bundesliga-Reform, dass man durch die Reform an Einnahmen verlieren werde, wird aus dem selben Grund kein Gehör finden, weil die anderen Vereinen die geringere Anzahl von Spielen wegen ihrer gleichrmaßen geringen Zuschauerzahlen nicht besonders stört.

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Dibon – Grahovac – Körner – Sonnleitner

Unser Vereinslokal war ziemlich voll und wir begrüßten auch einige neue Gäste, die wir vielleicht auch als neue Mitglieder begrüßen dürfen – sofern sie auch zum „Klub der Freunde“ passen, was manchmal nicht ganz zutraf.

Die Überraschung des Abends war zweifellos Alfred Körner mit seinem unnachahmlichen Humor und seiner großen Vereinstreue. Er ist für den eingeladenen Steffen Hofmann eingesprungen und hat uns mit seinem Besuch uns große Freude gemacht.

Bisher waren Bilder immer nur in Google-Picasa zu finden. Einzelne Bilder dann auch in einem Beitrag. Zum ersten Mal wird in diesem Beitrag eine Bildersammlung komplett in einen Beitrag eingebettet.

Anmerkung: Ich verwende Google-Picasa schon seit 10 Jahren und verwalte damit alle Bilder.  Der Bestand nähert sich der 100.000er Grenze. Aber Google stellt im heurigen Jahr den weiteren Support von Picasa ein. Ich würde gern dafür zahlen aber es ist leider vorbei. Daher möchte ich nicht weiter auf eine Google-Lösung setzen und werde mich zuerst nach einem Desktop-Ersatz umsehen und danach nach einer Web-Lösung.

Am Desktop wird es wohl Adobe Lightroom werden, weil das auch eine Gesichtserkennung hat. Online ist mein Favorit Flickr. In Flickr kann man – anders als in Picasa – die Ordner verschachteln, was für eine universelle Bildersammlung sehr wichtig ist. Außerdem kann Lightroom die Bilder direkt zu Flickr uploaden.

Google wird wird mit einem Schlag alle Foto-Enthusiasten verlieren.