MV Steffen Hofmann, Robert Racic

Ehrengäste Robert Racic, Steffen Hofmann

Heute war es wieder soweit, dass durch Zusammentreffen mehrerer Zufälle alle vier eingeladenen Spieler nicht zur Mitgliederversammlung kommen konnten. Dalibor Velimirovic ist zum U17-Nationalteam einberufen worden, Christopher Dibon hat eine Gehirnerschütterung, und Mateo Barac und Taxiarchis Fountas waren schon bei heutigen Training krank gemeldet und laborieren an einer Verkühlung. Wir werden sie aber hoffentlich alle bei der nächsten Mitgliederversammlung am 23. März sehen.

Das Rapid-Klubservice ließ uns aber nicht im Stich, und Robert Racic brachte uns Steffen Hofmann. der sich in einer Art Doppeconférence mit Gerhard Niederhuber fast ein Wuchtel-Match geliefert hat,

Es begann einmal mit der Frage, ob man Steffen einen “Piefke” nennen kann, und er verneinte das entschieden. Seine Heimatstadt Würzburg wäre zwar nicht allzu weit vom “Weißwurstäquator” entfernt, liege aber unzweifelhaft in Bayern. Steffen ist also ein fränkischer Bayer, wenn auch sein Dialekt fränkisch ist. Doch Steffens Idiom ist mittlerweile schon auffällig wienerisch gefärbt; immer wieder verwendet er Ausdrücke, die er sich beim Umgang mit den Wienern angeeignet hat. An diesem Abend verwendet er unter anderem “schmähstad“, auf die nicht vorstellbare Ruhe, wenn Gerhard Niederhuber seine Rolle als Interviewer an Martin Reiser übergeben wird. Wenn er als Spieler als “Piefke” beschimpft worden ist, war es für ihn geradezu eine Ehre, denn wenn man ihn nicht derart provoziert hätte, ware das ein Signal gewesen, mit dem Fußball aufzuhören.

Die Diskussion betraf hauptsächlich Steffens Arbeitsgebiet, die Betreuung der Jugendlichen.

Das “Juwel” in Rapids Nachwuchs ist zweifellos Yusuf Demir, mit dem sich Steffen so manches Freistoßduell geliefert hat. Es dürfte schwierig werden, das Talent auch über seinen Dreijahresvertrag zu halten und daher wäre ein vorzeitiger Verkauf also zum Beispiel 2021 durchaus eine Option für einen weiteren Karriereschritt.

Bei den Glasgow Rangers gebe es eine wahrscheinlich noch viel größere Abwanderungstendenz zu den englischen Ligen, und man müsse bei den Rangers für Nachwuchsspieler tief in die Tasche greifen, wolle man sie halten. Die Rede ist von 2000 Pfund – pro Woche!

Andere Transfers sind für die Spieler nicht so vorteilhaft verlaufen wie das Beispiel von Mert Müldür zeigt. Mert habe in Sassuolo zu wenige Einsätze und wir möglicherweise dadurch auch den Platz in der türkischen Nationalmannschaft nicht halten können. Der Grund ist in der Regel die Sprachbarriere, und ein Transfer nach Deutschland wäre besser für ihn gewesen. Das könne man auch an früheren Transfers, also zum Beispiel von Jimmy Hoffer sehen. Auch der Transfer von Deniz Pehlivan von Rapid II zu Mainz U19 wird in diesem Zusammenhang erwähnt, wobei eben dieser Transfer für den Spieler wegen der nicht vorhandenen Sprachhürde viel einfacher ist.

Schließlich kündigt Gerhard Niederhuber den bevorstehenden Obmannwechsel an. Martin Reiser werde im Mai den Sessel mit ihm tauschen. Doch Steffen kann das nicht glauben und meint, dass er es nicht aushalten werde, in diesen Diskussionen seinen Senf nicht dazuzugeben. Nun, wir werden sehen, wie sich unsere Mitgliederversammlungen entwickeln.

Nach einer Autogramm(viertel)stunde und einem Fotoshooting verabschiedete sich unser Ehrengast, der – nach eigenen Worten – schon gefühlte 498 Mal an dem für ihn reservierten und auch schon beschrifteten Stuhl Platz genommen hat. Er bemängelte – als Teil der amüsanten Doppelconférence – dass man die Beschriftung mit einem Klebeband schon hätte behübschen können. Schließlich musste er dann aber wieder weiter zur Volksoper, von wo er seine Töchter abholen musste.

Danke an Steffen und Robert für diesen schönen Abend!

Autogrammkarten “Steffen Hofmann”

Ich habe vier von Steffen unterschriebene Autogrammkarten mitgenommen. Wenn wer Interesse hat, bitte um eine Anschrift, ich sende sie gerne zu. Mail an rapid {at} ewkil.at.

Steffen bekommt ein Trikot der Freunde des S.C. Rapid

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Mitgliederversammlung

Montag, 23. März 2020 19:00
Ehrengäste: Mateo Barac, Christopher Dibon, Taxiarchis Fountas und Dalibor Velimirovic
Gäste willkommen!

Generalversammlung

Montag 18. Mai 2020 19:00
Ehrengäste: Martin Bruckner, Michael Krammer, Gerry Wilfurth
Nur für Mitglieder!

MV Barisic, Peschek

Am 2.12.2019 fand eine Mitgliederversammlung mit den beiden Geschäftsführern Wirtschaft (Christoph Peschek) und Sport (Zoran Barisic) statt. Der Beginn verzögerte sich, weil Montags um 18:00 bei Rapid eine Präsidiumssitzung angesetzt ist.

Ein wichtiges Thema bei der der Diskussion mit Zoki und Christoph: das Ausscheiden von Andy Marek

Ohne Rauch geht’s auch!

Gleich zu Beginn eine gute Nachricht für alle rauchempfindlichen Gäste: Unser Klublokal ist ab sofort rauchfrei. Das NichtraucherInnenschutzgesetz hat also Auswirkungen bis ín unsere ziemlich private Veranstaltung. Entscheiden dürfte gewesen sein, dass Speisen und Getränke angeboten werden.

Darüber hinaus gibt es eine weitere “Umwälzung”, denn es wird das “Wiener Original” von Ottakringer ausgeschenkt.

Themen

Die Themen “Nachwuchsförderung” sowie “Rapid II in der 2. Liga” (Zoki) und “Frauenmannschaft” (Christoph) waren die zentralen Diskussionspunkte.

Es ist unübersehbar, dass mit Zoki die Förderung der jungen Spieler Fahrt aufnimmt. Sollte die Zweier-Mannschaft den Aufstieg schaffen, würde man die Voraussetzungen für die Spiele in der zweiten Liga schaffen. Die Frauenmannschaft wird vom Verein aufmerksam verfolgt. Dennoch wird es zunächst keine Mannschaft geben, sondern ab dem Frühjahr eine Trainingsmöglichkeit für sportlich interessierte Mädchen.

Man muss bedenken, dass alle diese Projekte immer auch gleichzeitig eine Reduktion der Mittel für die Kampfmannschaft darstellen.

Wie schwerwiegend der Abgang von Andy Marek ist, wird an den vielen Überlegungen deutlich, die man in der Geschäftsführung rund um das zukünftige Klubservice anstellt.

Das Sujet “Andy Marek” für ein weißes Trikot wurde modifiziert:

Die Gäste wurden erstmals nicht mit einem Geschenkkorb sondern mit einem Geschenkpaket verabschiedet.

Nächste Mitgliederversammlung

Unsere nächste Mitgliederversammlung wird wieder Ende Februar sein. Die Gäste werden über das Grünzeug und auf dieser Seite sowie in der Facebook-Gruppe bekannt gegeben.

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MV Barthold, Grahovac, Greiml, Murg, Sonnleitner

Am 28.10.2019 fand eine Mitgliederversammlung der Extraklasse statt.

Am Beginn der Versammlung gab es eine Gedenkminute für unser völlig überraschend verstorbenes Mitglied Walter Bauer. Siehe auch unseren Nachruf.

  • Vier aktive Rapid-Spieler im neuesten Rapid-Outfit: Srdjan Grahovac, Leo Greiml, Thomas Murg, Mario Sonnleitner
  • Ein Überraschungsgast: Peter Barthold
  • Ein motivierter Moderator: Gerhard Niederhuber
  • 62 aufmerksame Besucher
  • Peter & Co in der Küche
Srdjyn Grahovac, Leo Greiml, Gerhard Niederhuber, Mario Sonnleitner, Thomas Murg, Peter Barthold

Gerhard Niederhuber begrüßte Peter Barthold als hätte er erst gestern gespielt. Da aber die meisten von uns Peter Barthold nicht als aktiven Spieler kennen, hier einige Daten:

  • Position: Tormann
  • Details: EwkiL . Rapidarchiv . Transfermarkt
  • Von 1973 bis 1980 bei Rapid
  • Spiele: 77
  • Während alle Spiele mit Beteiligung von Peter Barthold hat Rapid 271 Tore erzielt und 110 Gegentore bekommen. Das sind 1,28 Tore pro Spiel (In der Zeit von Richard Strebinger sind es 1,32 Tore pro Spiel).
  • Größter Erfolg von Peter Barthold war der Cuptitel von 1975/76

Seine Jahre bei Rapid sind – was den fehlenden Erfolg anlangt – durchaus mit dem Heute vergleichbar, denn die aktive Zeit von Peter Barthold fiel in eine lange Durststrecke, auch ganz ohne RedBull, der letzte Meistertitel war 1968 und daher noch vor seiner aktiven Zeit bei Rapid, und er sollte auch keinen solchen erleben.

Peter Barthold

Gespannt lauschte das Auditorium den Erzählungen über längst vergangene Zeiten.

Oft wird heutzutage gerne erzählt, dass früher alles besser gewesen wäre. Peter stellt das in Abrede. Er erinnert sich an ein Duell mit dem AC Milan in seinem ersten Jahr bei Rapid. Das Auswärtsspiel im San Siro-Stadion endete 0:0 und Milan war gewarnt. Peter schilderte Details aus der Ankunft der Mailänder auf der Pfarrwiese. Er nennt Gianni Rivera den damaligen Superstar der Mailänder, der in den Holzbaracken der Pfarrwiese gelandet ist und sich gefragt haben muss, wo es hier eigentlich hier ins Stadion geht. Das Heimspiel ging 0:2 verloren, der Europacup der Cupsieger war für Rapid beendet.

Peter warnte eindringlich davor, die Spieler verschiedener Epochen miteinander vergleichen zu wollen; zu groß sind die Unterschiede. Er spielte in einer Zeit des vergleichsweise langsamen Fußballs, in der man sich Bälle noch “herrichten” konnte.

In seiner Zeit begann auch die Karriere von Funki Feurer und es stellte sich bald heraus, dass Funki der bessere Tormann war. Zwar ließ der Trainer die beiden Torleute – unabhängig vom Ergebnis – abwechselnd spielen, aber Peter meinte, dass das keine gute Idee gewesen wäre.

Peter zur Präsidentenwahl

Er richtete einen Appell an die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, anspielend auf die bevorstehende Präsidentenwahl, nicht auf die Wirksamkeit großer personeller und organisatorischer Veränderungen zu vertrauen, denn ein sportliches Tief wie es Rapid in den letzten Jahren erlebt hat, durchlaufen Mannschaften immer wieder, auch ganz große.

Man solle sich der gelungenen Maßnahmen des letzten Jahres bewusst sein. und dass mit diesen Maßnahmen ein deutlicher Aufwärtstrend zu beobachten ist. Rapid habe mit DIdi, Zoki und Steffen ein sehr gutes sportliches Management, auf dem man aufbauen könne.

Auch die “Liebe” zu Rapid, die darin besteht, mit dem Einsatz großer Geldsummen eine bestimme Personalie durchzusetzen, habe einen eigenartigen Beigeschmack, der impliziert, dass es für diese Leistung dann auch ein Gegenleistung wird geben müssen, die aber mehr den “besonderen” Bedürfnissen des Spenders entsprechen muss als jenen von Rapid. Rapid als Katalysator für die Geschäfte Dritter?

Was einen konstruktiven Sportbetrieb ermöglicht, ist Kontinuität. Welche Wirkung Veränderungen bedeuten können, haben wir in den letzten Jahren nur zu gut erleben müssen. Natürlich kann eine Veränderung gut sein, wissen tut es niemand. Alle Veränderungen der letzten Jahre waren davon getragen, dass man etwas verbessern wollte. Dass diese Irrwege schmerzhaft sein können, haben wir alle erfahren.


Den Ehrengästen gemeinsam ist, dass sie alle derzeit nicht im Einsatz sind.

Srdjan Grahovac

Srdjan durchlebt derzeit seine allererste Verletzung in seiner immerhin schon zehnjährigen Karriere. Zugezogen hat er sich die Verletzung beim Auswärtsplayoff gegen Sturm. Unbedrängt. Der Rasen wäre zwar schlecht gewesen, aber schuld war eigentlich niemand so wirklich.

Wir erinnern uns noch an eine Rapid-Viertelstunde, in der die damals neuen Spieler Srdjan und Robert Beric gemeinsam Deutsch gelernt haben. Und Srdjan konnte die Fragen von Gerhard Niederhuber schon fließend beantworten.

Bemerkenswert ist, dass Srdjan der einzige Spieler bei Rapid sein dürfte, der auf einen Meistertitel zurückblicken kann. Unter Trainer Canadi wurde ihm signalisiert, dass er nur zweite Wahl wäre, und daher nahm er das Angebot von Astana in Kasachstan an und wurde dort Meister. Durch einen Trainerwechsel wäre er auch dort nicht mehr erste Wahl gewesen und er entschied sich, als Leihspieler zu Rijeka zu wechseln, von wo ihn dann Rapid wieder zurückgeholt hat.

Leo Greiml

So ganz zufällig wurden die Spieler nicht ausgesucht. Mario Sonnleitner und Leo Greiml verbindet die gemeinsame Position und auch ein gemeinsames Schlüsselspiel, nämlich das Heim-Playoff gegen Sturm. Einerseits war das jenes Spiel, in dem Mario Sonnleitner sich verletzt hat und seither noch nicht in die Startelf aufgerückt ist, und anderseits Leo Greiml ein sehr gutes Debüt gegeben hat – immerhin hat er alle seine Zweikämpfe gewonnen – aber gleichzeitig durch ein Eigentor und durch ein Elferfoul zum tragischen Held des Spiels geworden ist.

MARIO SONNLEITNER

Mario Sonnleitner ist zu einem außergewöhnlich wichtigen Spieler avanciert; zu einem Top-Rapidler. Durch seine Beharrlichkeit in schlechten Zeiten als ihn der damalige Sportdirektor Müller auf die Tribüne verbannt hat und durch das fulminante Comeback und seine wichtigen Tore wurde er zum Zentrum des Spiels und das obwohl ihm die Kapitänsschleife versagt geblieben ist. Das derzeitige Präsidium honorierte seine Leistungen für den Verein, indem man ihm angeboten hat, auch nach seiner aktiven Laufbahn als Spieler – ähnlich wir bei Steffen Hofmann – in irgendeiner Form beim Verein zu bleiben. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Mario bereits die B-Lizenz für Trainer und arbeitet bereits bei den Jugendmannschaften mit: er nannte es “schnuppern”.

Thomas Murg

Thomas Murgs Karriere begann in der Steiermark beim GAK, und er kam über die Austria (ca. 16 Spiele) und die SV Ried zu Rapid. Interessant dabei ist, dass man beim Verhalten des Blocks keine auffälligen Aversionen wahrgenommen hat.

Thomas fühlt sich in Wien wohl und es müsste schon ein Top-Angebot vorliegen, dass er sich zu einem Wechsel ins Ausland entschließen würde.

Gag des Tages

Christine, eine sehr treue Fanin, stehend im Block-West, hat sich ohne Feindeinwirkung und auch nicht bei einem Fußballspiel einen Muskelfaserriss zugezogen. Krankenhausaufenthalt, Operation und – Krücken. Zwei Stück.

Sie wollte trotz der Krücken auf ihren Platz im Block, aber sie durfte nicht. Man könnte meinen, dass eben Krücken nicht erlaubt seien. Weit gefehlt, es war die violette Farbe der Krückenoberteile, die beanstandet wurden. Neuzeitliche selbsternannte Blockwarte haben ihr den Zutritt zur Tribüne verweigert. Christine musste das Spiel von einer wenig attraktiven Seitenposition mitverfolgen.

Man kann alles übertreiben.

Nächste Mitgliederversammlung

Unsere nächste Mitgliederversammlung findet eine Woche nach der Generalversammlung am 2. Dezember statt. Gäste werden sein

  • Zoran “Zoki” Barisic
  • Christoph Peschek

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MV Schick, Strebinger, Ullmann

Zunächst die erfreuliche Nachricht: Taxiarchis Fountas wird Papa, ein Ereignis, zu dem wir herzlich gratulieren! Das war auch der Grund, warum, Taxi nicht zu der Mitgliederversammlung kommen konnte. Robert Racic begleitete die Spieler. Gerhard Niederhuber präsentierte uns drei Fußballprofis in tollen Interviews, gewürzt mit mit seinem enormen Fachwissen. Danach gab es eine Diskussion, Autogramme und gemeinsame Fotos. Jeder Spieler bekam einen Geschenkkorb. Wir bedanken und für den tollen Abend und freuen uns schon auf die nächste Mitgliederversammlung im Oktober (siehe am Ende des Berichts).

Richard

Schon seit fünf Jahren hütet Richard Strebinger das Rapid-Tor und er auch viel zu erzählen.

Eine Herzoperation klingt immer beunruhigend, doch allein an seinem frühen Einsatz in Innsbruck kann man sehen, dass Richard durch den Eingriff nicht besonders belastet worden ist. Es ging um kleinste Muskelfasern, die den Herzrhythmus durcheinander gebracht haben und die bei dem Eingriff verödet wurden.

Gerhard Niederhuber erinnerte an eine Phase im Frühjahr, in der die Reaktionen unseres Einsertormanns nicht so souverän gewirkt haben wie vorher und nachher. Und siehe da, es gab tatsächlich einen Grund, nämlich Familiäres. Das zeigt uns aber gleich mehrere Dinge auf.

  • Die Trainer können so ein Tief entweder beim Training nicht feststellen, oder wenn sie es können, ändern sie – besonders an der Tormannposition – ihre Wahl nicht.
  • Die psychische Verfassung spielt eine größere Rolle als es die Wortmeldungen “wir sind Profis, wir können kleine Probleme wegstecken” vermuten lassen.
  • Schließlich könnte ein belasteter Spiele zu seinem Trainer gehen uns ihm vorschlagen, ein paar Spiele auszusetzen. Das wird aber wegen der Konkurrenz zwischen den Spielern wahrscheinlich sehr selten vorkommen.

Wie auch immer, wir können jetzt diese Spiele im Nachhinein nicht mehr analysieren, aber es könnte doch sein, dass dieses “Tormanntief” uns Punkte gekostet hat, und Trainer oder der Spieler hätten handeln können, taten es aber nicht.

Max

Wie das wirklich war mit dem Transfer vom LASK zu Rapid, das werden wir wohl nie erfahren. Dass es ein logischer “nächster Schritt” war, wie in allen Interviews von Max wiederholt wird, kann man angesichts der Chance auf die Championsleague oder Euroleague nicht ganz nachvollziehen. Aber das kann uns jetzt egal sein, wir haben einen tollen Spieler dazugewonnen.

Eine bemerkenswerte Frage war, wie denn das mit den Kontakten zwischen Spielern und Fans beim LASK wäre. Immerhin verfügt ja der LASK über eine durchaus große Anhängerschaft und man könnte vermuten, dass es dort auch ähnliche Treffen gibt. Doch Max verneinte, jemals einen Kontakt mit Fangruppen gehabt zu haben, solche Einladungen – offenbar auch mit anderen Spielern – wären nicht üblich.

Und Max ist nicht der erste Spieler, der das von seinem früheren Verein berichtet, auch Marvin, sein Vorgänger berichtete Ähnliches über Sturm. Nun muss man sagen, dass der “Klub der Freunde” auch unter den Rapid-Anhängervereinen eine besondere Stellung hat, aber auch bei den anderen Rapid-Fanklubs ist es durchaus üblich, dass ein oder zwei Rapid-Spieler pro Jahr dem Fanklub einen Besuch abstatten. Rapid scheint tatsächlich eine ganz besonders innige Verbindung zu seinen Fans aufgebaut zu haben.

Thorsten

Thorsten kam mit Krücken und er erzählte, dass es seine erste schwere Verletzung überhaupt war. Er wäre froh, wenn er beschwerdefrei bei der Wintervorbereitung wieder dabei sein könnte.

Es war Thorsten wichtig zu erzählen, dass seine Verletzung keineswegs auf eine unsportliche Attacke seines Gegenspielers Marvin Potzmann zurückzuführen sei. Es war vielmehr so, dass er zwar an einem Bein im Zweikampf getroffen wurde, die Verletzung aber durch ein unglückliches Auftreten am anderen Bein entstanden ist. Also Entwarnung, es war keine Absicht bei dieser Verletzung.

Mannschaftsklima

Die Spieler sind Medienprofis. Andere Spieler werden nicht kritisiert. Dennoch kann man indirekt Rückschlüsse auf das Mannschaftsklima ziehen. Zum Beispiel betonen alle drei Spieler, dass eben dieses Klima derzeit sehr gut sei, deuten aber auch an, dass das nicht immer so gewesen wäre. Und es genügen einige Spieler, die eben nicht “an einem Strang ziehen”, und die Harmonie ist dadurch gestört.

Andere Kultur

Bei einer Auswechslung von Kitagawa wurde beobachtet, dass der Japaner nicht – wie bei uns üblich – sich applaudierend bei den Fans bedankt hat, sondern dass es sich nach der Auswechslung mit einer Verbeugung beim Publikum bedankt hat.

Präsidentenwahl

Die Spieler bekommen von den derzeitigen Hearings der drei Präsidentschaftskandidaten nichts mit und können sich voll auf ihre Aufgabe konzentrieren.

iPhone oder Android?

Thorsten schätzt, dass 95% aller Spieler in iPhone verwenden. Nun mag das egal sein, doch kann man schätzen, dass von den 52 Besuchern der Mitgliederversammlung die Relation gerade umgekehrt ist, dass also nur etwa 5-10% ein iPhone haben. Der Grund dürfte sein, dass man Android-Handys in einem viel breiteren Preisbereich bekommen kann.

Spielsystem

Den Spielern ist es egal, ob 3-5-2 oder 4-2-3-1 gespielt wird. Mir dagegen wird unbehaglich, wenn ich drei Innenverteidiger am Spielfeld sehe und zwar aus drei Gründen.

  • Es gab schon einen ziemlich ernüchternden Versuch während des Canadi-Gastspiels mit 0,88 Punkten pro Spiel. Alle Spiele wurden im 3-5-2-System gespielt.
  • Mit drei Innenverteidigern am Feld muss man mindestens 5 Innenverteidiger im Kader haben. “Glücklicherweise” sind aber zwei verletzt, Sonni und Max, und daher ist es derzeit geradezu zwingend 4-2-3-1 zu spielen.
  • Die Außenspieler im 5-er-Mittelfeld haben keinen Mitspieler auf dieser Linie und haben daher ein enormes Laufpensum zu absolvieren. Um 4-2-3-1-System gibt es die Möglichkeit des direkten Zusammenspiels des Verteidigers mit dem Stürmer, was einerseits die Laufwege verkürzt und bei Duellen mit dem Gegner einr praktische Aushilfe auf der Außenbahn ermöglicht. (“Warum hülft eam kana!”)

Vorschau

Unsere nächste Mitgliederversammlungen

Montag, 28. Oktober, 19:00

  • Srdjan Grahovac
  • Leo Greiml
  • Thomas Murg
  • Mario Sonnleitner

Montag, 2. Dezember, 19:00

  • Zoki Barisic
  • Christoph Peschek

Wir würden uns freuen, Dich als Gast begrüßen zu dürfen!

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MV Kühbauer, Macho

65 Mitglieder und Gäste erlebten zwei Stunden interessanter Plaudereien über Fußball bei Rapid mit unserem neuen Tormanntrainer Jürgen Macho und dem Cheftrainer Didi Kühbauer. Der ebenfalls eingeladene Zoki Barisic war durch eine Präsidiumssitzung verhindert, aber er wird unser Gast in der Mitgliederversammlung im Oktober sein. Nach der Diskussion gab es die Gelegenheit, Autogramme und Fotos von unseren Gästen zu bekommen. Hier eine kleine Kostprobe. Mehr bei den Bildern zu diesem Beitrag.

Fotoshooting mit unseren Gästen

Von den vielen Erzählungen möchte ich eine herausgreifen, die von einem Großteil des Publikums beim LASK-Spiel ganz anders empfunden wurde als es Didi geschildert hat. Es geht um die schwere Verletzung von Thorsten Schick. Natürlich war Marwin Potzman an dem Zweikampf beteiligt, aber dass dieser eine solche Verletzung absichtlich herbeiführen wollte, stellte Didi entschieden in Abrede. Aber gleichzeitig stellte Didi den Spielern des LASK und auch dem Schiedsrichter ein schlechtes Zeugnis aus. Es hätte einige Szenen mit Verletzungsgefahr von Rapid-Spielern gegeben, auf die der Schiedsrichter nicht ausreichend energisch reagiert hätte.

Ich möchte dazu ergänzen, dass es einen großen Unterschied macht, was man im Gespräch oder vor dem Mikrofon sagt und wie man seinem Gegenspieler auf dem Spielfeld entgegentritt. Im Gespräch regiert der Verstand, man ist kontrolliert und versucht das Gesagte der Situation anzupassen. Wenn aber im Zweikampf Entscheidungen im Bereich von Zehntelsekunden getroffen werden, dann haben Gedanken Pause, denn so schnell sind sie nicht. Was dann der Spieler entscheidet, ist nicht rational sondern in höchstem Maße emotional. Und das LASK-Spiel war das erste Spiel von Marwin bei seinem neuen Arbeitgeber und ausgerechnet gegen seinen vorigen Arbeitgeber, den er nicht in ganz so guter Erinnerung hatte, verbrachte er doch alle bisherigen Spiele in dieser Saison auf der Bank und nicht am Spielfeld. Dass also diese besondere Situation auf die Spielweise so gar keinen Einfluss hätte, da glaube ich einfach nicht.

Gedenkminute

Vor den Interviews mit den Gästen wurde des kürzlich verstorbenen Erwin Reckendorfer gedacht. Reckendorfer war seit 1966 Mitglied beim Klub der Freunde und in mehreren Funktionen aktiv. Zuletzt war er Vorstandsmitglied und Chefredakteur bei FC A11 Rapid.Oberlaa.

Vorschau

Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am Montag, 23. September, 19:00 statt. Unsere Gäste werden sein:

  • Taxiarchis Fountas,
  • Thorsten Schick,
  • Richard Strebinger,
  • Maximilian Ullmann.

Wir würden uns freuen, Dich als Gast begrüßen zu dürfen!

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Einladung

Zur nächsten Mitgliederversammlung am 

26. August 2019 19:00 (Einlass ab 18:30)

hat der “Klub der Freunde” die sportliche Führung der Kampfmannschaft eingeladen:

  • Didi Kühbauer,
  • Zoki Barisic und
  • Jürgen Macho.

Merk’ Dir diesen Termin vor und bring’ Deine Freunde mit, Gäste sind willkommen!

(Auskunft: rapid{at}ewkil.at oder 0677-1899-5070, Franz)

MV Krammer, Peschek

Es war der letzte Besuch von Michael Krammer beim “Klub der Freunde des S.C: Rapid” in seiner Funktion als Rapid-Präsident, doch können wir jetzt schon sagen, dass er uns auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt wieder in unserer “Höhle” besuchen wird. Und darauf freuen wir uns jetzt schon, denn die Abende mit ihm und Christoph Peschek sind nicht nur kurzweilig, sondern auch sehr informativ, weil in diesem intimen Kreis von Rapid-Freunden Geschichten erzählt werden, die man bei anderen Gelegenheiten nicht zu hören bekommt.

Gerhard Niederhuber hat nicht ohne berechtigten Stolz auf die enge Verbindung zwischen
Rapid. und dem “Klub der Freunde” hingewiesen und einige Geschichten aus der fast schon 70-jährigen gemeinsamen Geschichte zum Besten gegeben. Geschichten, die auch die momentane Lage des Vereins, die von vielen Fans als katastrophal bezeichnet wird, ist einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Etwa hat der “Klub der Freunde” einem ehemaligen Sportchef von Rapid durch eine großzügige Spende die Bezahlung der Trainergehälter ermöglicht; etwa war und ist der “Klub der Freunde” Mitveranstalter der Weihnachtsfeier für den Nachwuchs und selbstverständlich spendet der Verein alle Überschüsse für die Nachwuchsmannschaften von Rapid und das seit 42 Jahren. Es gab diese Spenden auch schon vor dieser Zeit, diese sind aber nicht dokumentiert wie später in der Zeit des “Grünzeug” (erste Ausgabe April 1973).

Michael Krammer hat daran erinnert, dass Rapid sowohl sportlich als auch finanziell oft am Abgrund stand. Sportlich zum Beispiel unter der Leitung der Legende Hans Krankl am 30.4.1991 als man das Cup-Finale gegen Stockerau 1:2 verloren hat oder in den Jahren danach, als nach der Spekulation mit der Rapid-Aktie durch Intervention des damaligen Bürgermeisters Helmut Zilk ein Konkurs von Rapid abgewendet werden konnte, von Ideen für eine Fusion mit der Austria ganz zu schweigen. Solche Szenarien gibt es heute nicht, der Verein steht auf einem stabilen finanziellen Fundament und hat eine tolle Fanbasis, alles eine Folge unermüdicher Bemühungen des Vereins unter der Leitung von Michael Krammer.

Der Präsident appellierte an die Anwesenden, als Multiplikatoren eine positive Stimmung im Stadion zu verbreiten, denn so schlecht wie das Klima auf den Trinünen oft ist, sei die Lage von Rapid sicher nicht.

Diesen Aufruf geben wir gerne weiter, denn wenn wir was aus unserer Zeit mit Rapid gelernt haben, dann das, dass es in einer Gemeinschaft wie Rapid, nicht auf das Siegen, sondern vielmehr auf den Zusammenhalt ankommt. Michael Krammer hat das “Rapidler-Sein” in einer Geschichte illustriert. Er war als kleiner Bub erstmals 1968 mit seinem Vater auf der Pfarrwiese und damals ist er Rapid-Anhänger geworden. Rapid hat in diesem Jahr das Double geholt. Die Jahre vergingen aber Meistertitel stellten sich 14 Jahre lang nicht ein, und er fragte seinen Vater: “Warum, sind wir eigentlich Rapidler, wenn wir dauernd verlieren?” Und sein Vater antwortete: “Zu Rapid zu halten, wenn’s Erfolge gibt, ist leicht. Wir unterstützen Rapid, auch, wenn verloren wird.”

Christoph Peschek schilderte die finanzielle Situation des Vereins und dass auch für die kommende Saison, ohne Einberechnung einer Gruppenphase ein 30-Millionen-Euro-Budget erstellt werden wird.

Haydnbräu

Wappen des Haydnbräu

Wir begrüßten ein neues prominentes Mitglied. Jochen Lehner, der Eigentümer des Haydnbräu in Eisenstadt und Sponsor von Rapid II, hat sich beim “Klub der Freunde” als Mitglied eingetragen.

Jochen Lehner, Zeichnung im Haydnbräu

Für Rapidler, die nach Eisenstadt kommen, ist ein Besuch des Haydnbräu ein ein Muss. Als Besucher der Spiele von Rapid II kennen wir den Schriftzug “Haydnbräu” von den Spielertrikots und wir haben uns schon länger vorgenommen, das Lokal zu besuchen und haben das auch in der Osterwoche in die Tat umgesetzt. Ihr findet hier einige Bilder aus Eisenstadt und dem Haydnbräu. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Einladung

Dieser Bericht ist natürlich nur skizzenhaft und zeigt weder alle diskutierten Themen und auch nicht die sehr freundschaftliche Atmosphäre der Diskussionen. Dazu beigetragen hat unser Obmann Gerhard Niederhuber, der mit seiner profunden Kenntnis aller Geschichten und G’schichtln rund um Rapid wie immer treffende Fragen gestellt hat und durch den zweistündigen launigen Abend geführt hat.

Wir laden die Leser dieses Newsletters ein, uns auch einmal zu besuchen. Die nächste Gelegenheit dazu wird im August sein. Bis dahin gibt es die Sommerpause und erst, wenn die ersten Spiele der neuen Saison absolviert sind, wird es wieder ausreichend Gesprächsstoff für unsere nächste Mitgliederversammlung geben.

Schönen Sommer!

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MV Ljubicic, Pelczar, Schwab

Eine Mitgliederversammlung der Sonderklasse erlebten wir mit dem Mittelfeld-Duo Stefan Schwab und Dejan Ljubicic in Begleitung des Rapid-Pfarrers und “Inspirationstrainers” Christoph Pelczar,

Der Abend fand ausnahmsweise nicht nach einer Niederlage sondern – im Gegenteil – nach einer Serie von vier Siegen statt, etwas, das wir schon lange nicht erlebt haben und das vielleicht auch für den guten Besuch – wir zählten etwa 60 Besucher – beigetragen hat.

Die verschiedenen Aspekte der letzten Spiele, des kommenden Cup-Finales, der Rolle des Rapid-Pfarrers in der Vorbereitung zu den Spielen. das alles wurde unter souveräner Leitung von Gerhard Niederhuber diskutiert. Die Besucher nahmen diese Eindrücke mit nach Hause und ausnahmsweise können wir auch mit einer gewissen Zuversicht den nächsten Spielen entgegen sehen.

Es hat mir sehr imponiert, dass die Spieler dem Cup-Finale geradezu entgegenfiebern und sich bessere Chancen als noch vor zwei Jahren ausrechnen. Der Spielort Klagenfurt ist für die Spieler in Ordnung, die Art und Weise, wie es zu der Wahl kam eher weniger. Die Spieler wollen sich die drei Finalspiele nach der 32. Runde ersparen und mit einem Cup-Sieg aus Klagenfurt heimkehren. Wir wünschen uns und ihnen, dass diese Vorhaben gelingen möge.

Wir können zur Rolle Gottes stehen wie wir wollen, wenn ein so charismatischer Mensch wie Pfarrer Pelczar Teil eines Teams ist, dann ist das für alle Beteiligten ein Gewinn. Da er auch ausgebildeter Psychologe ist, spielt es für ihn keine Rolle, welcher Glaubensrichtung die Spieler angehören.

Wir haben erfahren, dass die Statue des Luigi Scrosoppi, die sich im Besitz von Rapid befindet, tatsächlich das Original ist und aus Kärnten den Weg nach Wien gefunden hat. Dass der Name des Fußballheiligen mit den Buchstaben “SCR” beginnt, kann dazu den Ausschlag gegeben haben und dieser Umstand ist für Pfarrer Pelczar keineswegs ein Zufall.

Wir begrüßten zum ersten Mal Christine Hörstlhofer und Mario Bittermann in unserer Runde, und freuen uns, dass es ihnen gefallen hat.

Erich Weiser schenkte Christoph Pelczar das erste selbst gefertigte Trikot mit dem Logo des Klubs der Freunde. Wer übrigens auch ein solches Trikot (20,- €) haben möchte, schreibt bitte an rapid{at}klubderfreunde.at, ich leite die Bestellung gerne an Erich weiter.

Christoph Pelczar hat sich anerkennend über unser Tagebuch ausgesprochen. Er hat bereits über 700 Aussendungen erhalten. Wir bekamen auch ein Geschenk, ein seltenes Mannschaftsfoto in Jubelpose mit unserem Pfarrer in der Mitte.

Es gibt von der Mitgliederversammlung insgesamt 170 Fotos (siehe Links). Dort können die Bilder in Originalauflösung downgeloadet werden.

Wir danken unseren Gästen für Ihren Besuch, die interessanten Gespräche und ihre Geduld bei den vielen Autogrammwünschen und Fotos, die wir machen durften.

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Ankündigung

Die nächste Mitgliederversammlung ist auch gleichzeitig die Generalversammlung, und findet am Montag, 20.5.2019 um 18:30 statt. Eingeladen sind Mitglieder des “Klub der Freunde des S.C. Rapid”. Die Gäste werden Präsident Michael Krammer, Geschäftsführer Christoph Peschek und Präsidiumsmitglied Josef Kamper sein.

Mitgliederversammlung

Mit doch etwas gedrückter Stimmung ging es in diese Mitgliederversammlung. Daher plauderte man auch über weniger bedrückende Dinge, wie zum Beispiel über die beiden Jungväter Stephan Auer (Moritz, 2 Monate) und Tobias Knoflach (Luca 5 Wochen). Das “c” in Luca steht für Champion hat Tobias erklärt.

Günte Fabsitsr, Stephan AUer, Manuel Martic, Gerhard Niederhuber, Tobias Knoflach, Andrej Ivan, Jamin Wallner

Aber über die Möglichkeit, den Schuss zum 1:0 zu halten, ließ sich Tobias nichts herauslocken. Die Spieler waren sich einig: der Ball war unhaltbar. Es war viel Pech dabei.

Die Diskussion wurde für Andrej Ivan von Jasmin Wallter souverän übersetzt. Der allgemeine Wunsch des Auditoriums war, dass Ivan bald wieder ein Tor mit einen solchen Salto wie beim ersten Spiel gegen die Admira feiern möge. Immerhin hatte Ivan schon 12 Einsätze in der Nationalmannschaft in seiner Heimat Rumänien.

Manuel Martic stammt aus Steyr und kam 2015 von Vorwärts Steyr zu St. Pölten. Die Spielerseite auf Transfermarkt zeigt einen deutlichen Anstieg des Marktwertes durch diesen Wechsel.

Wir erfahren auch, dass alle fremdsprachigen Spieler wöchentlich Unterricht von Melli, der Deutschlehrerin bekommen.

Klublokal des Klub der Freunde

Nächste Mitgliederverwaltung

  • Montag, 15.4.2019
  • Gäste: PfarrerChristoph Pelczar, Dejan Ljubicic, Stefan Schwab

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Mitgliederversammlung

Wir begrüßten am 11.2. Max Hofmann, Mert Müldür und Phillpp Schobesberger.

Max, Mert, Gerhard und Philipp

Richard Strebinger war wegen der Erkrankung seiner Kindet zur Hause gefragt und daher entschuldigt.

Schobi ist an diesem Abend wortkarg aber bei den sparsamen Antworten umso witziger. Sein Einvernehmen mit dem Trainer wäre gut, die Spieler seien praktisch alle einsatzfähig. Es dürfte eine gewisse Anspannung vor den bevorstehenden Entscheidungsspielen bestehen. Ivan Mocinic stehe war im Training, laboriere aber wieder an einer Verletzung.

Max Hofmann, zuletzt durch Verletzungen zurück geworfen ist wieder fit. Wer nun am Donnerstag wirklich am Spielfeld stehen wird, steht noch nicht fest. Zwar können sie Spieler an Hand der taktischen Übungen an den tagen vor dem Spiel einschätzen, ob sie vom Trainer berücksichtigt werden, doch letztlich erfahren sie es erst eine Stunde vor dem Spiel Für uns Laien scheint es etwas eigenartig zu sein, die Spieler so lange im Unklaren zu lassen, doch muss der Trainer bei allen Spielern eine Kampfbereitschaft bis zuletzt abrufen, die bei einer zu früh bekannten Aufstellung nicht gegeben wäre. Psychologie, wohin man schaut.

Beachtlich ist die Wertschätzung von Mert Müldür durch den Trainer der türkischen Nationalmannschaft. Immerhin wurde Mert schon zwei Mal eingesetzt und beim zweiten Mal schon über eine volle Spiellänge. Mert wird auch vom türkischen Publikum sehr freundlich aufgenommen. “Mert” bedeutet übrigens laut Google-Translate “männlich”., vielleicht auch “stark”. Mert ist nicht ausschließlich in einer türkischen Community, dafür aber viel mit Serben aus Fünfhaus und Ottakring; eine echter Multi-Kulti-Typ.

Gerhard Niederhuber hat Mert zur Vorsicht beim Umgang mit türkischen Vereinen geraten, weil die türkische Liga mit mehr als einer Milliarde Euro verschuldet ist und die Gehaltszahlungen möglicherweise nicht immer pünktlich ausgezahlt werden. Aber solche Transfers wären noch Zukunftsmusik und das ist auch gut für Rapid.

Über den neuen Stürmer Aliou Badji weiß man noch recht wenig, weil erst zwei Trainingseinheiten absolviert wurden. Und da der Spieler für das Inter-Spiel nicht zugelassen ist, wurde er nicht einmal beim letzten Testspiel eingesetzt.

Alles in Allem stehen wir unmittelbar vor großen Herausforderungen und weder die Spieler noch die anwesenden Vereinsmitglieder ließen sich auf allzu große Diskussionen ein. Man hatte das Gefühl, dass man die Pflicht, also die Spiele gegen Hartberg und gegen Salzburg mit einer großen Ernsthaftigkeit angeht und das Spiel gegen Inter wie ein Geschenk empfunden wird.

Sollte ein Aufstieg in die Meistergruppe nicht gelingen, besteht für den Sieger der Qualifikationsgruppe eine gar nicht so unrealistische Chance in den dann folgenden drei Finalspielen doch noch einen Europacup-Startplatz zu erreichen.

Wir laden alle Mitglieder und Interessenten ein, auch zu der folgenden Mitgliederversammlung am 11.3.2019 vorbei zu kommen.

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Eine sensationelle Meldung abseits dieser Begegnung ist aber, dass Rapid die OMV wieder als Werbepartner für das Trainingszentrum gewinnen konnte.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Am Montag, 11. März 2019 findet um 19:00 die nächste Mitgliederversammlung des “Klub der Freunde des S.C. Rapid” statt. (Bitte früher kommen!)

Diese Mitgliederversammlung findet nach dem Auswärts-Spiel bei Mattersburg und vor dem letzten Spiel des Grunddurchgangs gegen Hartberg statt. Eingeladen sind:

Stephan Auer

Stephan Auer 2015 beim Klub der Freunde des S.C.Rapid
(© EwkiL:Rapid)

Andrei Ivan

Andrei Ivan bei der Vertragsunterzeichnung
(© Rapid-Presse)

Tobias Knoflach

Tobias Knoflach 2017 beim Klub der Freunde des S.C.Rapid (© EwkiL:Rapid)

Manuel Martic

Manuel Martic bei der Vertragsunterzeichnung 2018 (© Rapid Presse)

Einladung zur Mitgliederversammlung

Am Montag, 11. Februar 2019 um 19:00 findet die nächste Mitgliederversammlung des “Klub der Freunde des S.C. Rapid” statt. (Bitte früher kommen!)

Am 8. Februar ist das letzte Testspiel (Gegner noch unbekannt) und drei Tage später, am 14.2. ist das Heimspiel gegen Inter, für Spannung ist also gesorgt. Eingeladen sind:

Max Hofmann

Max Hofmann bei einem Treffen von Grün-Weiß Favoriten (© EwkiL;Rapid)

Mert Müldür

Mert Müldür bei der Vertragsverlängerung im Mai 2018 (© Presse Rapid)

Philipp Schobesberger

Phillip Schbesberger bei eine Autogrammstunde auf de Nord (© EwkiL:Rapid)

Richard Strebinger

Richard Strebinger bei einer Mitgliederversammlung des Klub der Freunde des S.C. Rapid
(© EwkiL:Rapid)

MV Kühbauer, Nastl

An diesem sehr gut besuchten Abend empfingen wir das neue Rapid-Trainerteam Didi Kühbauer und Manfred Nastl. Die beiden sind schon seht viele Stationen gemeinsam gegangen, was für eine reibungsfreie Weiterführung des Rapid-Trainingsbetrieb sorgt. 

Man muss ausdrücklich betonen, dass sich keiner der beiden Ehrengäste und auch keines der anwesenden Mitglieder auch nur ansatzweise gegen den Trainigsbetrieb in der Ära Gogo ausgesprochen hätte. Der Wechsel ist so passiert wie es eben passiert ist, und jeder, der an der Stelle von Didi gestanden wäre, hätte diesen Job angenommen. Das war auch als eine Replik gegen Äußerungen des Paraderapidlers Hans Krankl in dessen Rolle als Kolumnist gegen den Neo-Rapid-Trainer Didi. Krankl meinte sinngemäß, dass Didi den Job eigentlich hätte ablehnen müssen. Da wir aber wissen, wie sich die Dinge entwickelt haben, sollte es eben nicht früher als eben in diesem Herbst gewesen sein, dass “zusammengefügt wird, was zusammen gehört”. Wir können also gespannt sein, wie sich die Dinge nach der ersten Wintervorbereitung entwickeln werden.

Immer wieder wurde im Interview und in der Diskussion angesprochen, dass das Trainerteam wegen der englischen Wochen praktisch nur mit Regenerativtraining beschäft ist und weniger mit fordernden und selektiven Trainingseinheiten. Didi bat zu bedenken, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, ob Rapid im Ligabetrieb von einem herausfordernden EL-Spiel kommt und gegen eine ausgeruhte Mannschaft antreten muss. Zwar betonen die Akteure, dass sie alle Profis seien und dass ihnen das nicht ausmache (und es wird schon stimmen, dass sie das so empfinden). Wenn man aber dann die vergleichsweise langsamen Reaktionen am Spielfeld sieht, dann gibt es eben einen Unterschied zwischen dem Wollen und den Möglichkeiten. International zu spielen, ist eben doch sehr belastend.

Wir, die Stammgäste bei Spielen von Rapid II, sind oft von den jungen Talenten begeistert und wir würden uns wünschen, mehr von ihnen in der Kampfmannschaft zu sehen. Diesem Wunsch hat Didi einen Dämpfer verpasst. Man dürfe nicht vergessen, dass es zwar im Einzelfall passieren kann, dass Spieler schon sehr jung in der Kampfmannschaft eingesetzt werden, aber im Regelfall brauchen diese jungen Spieler Zeit, um sich auch körperlich ausreichend zu entwickeln. Würde man sie vorzeitig in den Spielbetrieb der Kampfmannschaft einbauen, könnte das ihre Entwicklung wegen der zu erwartenden Misserfolge eher bremsen. Ein Beispiel dafür könnte Arase sein. Wenn dieser Flitzer durchbricht, dann ist er natürlich dahin, aber in der Regel wird er von robusten Verteidigern in die Schranken verwiesen und daher ist es besser, wenn er seine Erfahrungen in einer niedrigeren Liga sammelt wie etwa derzeit in Horn. 

Didi ist übrigens ein sehr guter Tennisspieler (er war zwei Mal burgenländischer Jugendmeister), doch leider lässt es seine derzeitige Tätigkeit nicht zu, ein persönliches Trainingsprogramm zu bestreiten. Sein letztes Tennisspiel läge auch schon vier Monate zurück. Die Besucher konnten sich einen kleinen Seitenhieb auf den etwas weniger fitten und sogar während des Trainings qualmenden Andi Ogris nicht verkneifen, doch stellte sich heraus, dass auch unser Manfred Nastl ein Freund des blauen Rauchs ist. 

Wir bedanken uns bei Gernot Heigl, dass er uns die beiden Ehrengäste gebracht hat. Martin Reiser bedanke sich bei Manfred und Didi mit einem Geschenkkorb.

Didi fühlt sich sichtlich wohl im Kreise seiner Fans

Bitte vormerken

Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am 25. Februar statt. Das ist der Montag nach dem Heimspiel gegen Red Bull, also leicht zu merken. Die Ehrengäste werden noch bekannt gegeben.

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MV Boli, Dibon, Knasmüllner

Leicht geschockt von der Hartberg-Niederlage trafen sich die “Freunde des S.C. Rapid” wie gewohnt an einem Montag im Klublokal.

Clemens Bachmayr, Christoph Knasmüllner, Christopher Dibon, Gerhard Niederhuber, Boli Bolingoli, Jamin Wallner

Schuldkultur

Wir sind es gewohnt, für Dinge, die uns unangenehm sind, einen Schuldigen zu suchen; auch dann, wenn zum Beispiel niemand Schuld trägt oder wenn es den Falschen trifft. Hauptsache, wir selbst sind aus dem Schneider!

Auch an diesem Abend ging es nicht ganz ohne das Schwarze-Peter-Spiel ab. Der frühere Hauptschuldige an der Misere kann es nun nicht mehr sein, der neue Trainer ist nicht antastbar, also sind auf einmal die Spieler als die nächsten Schuldigen dran. Eine gewisse Selbstkritik ist dann auch aus den Worten von Christopher Dibon herauszuhören.

Christopher erzählt, dass aus der Sicht der Spieler seit dem Abgang von Zoki sich diese damalige Spielfreude nicht wieder einstellen konnte. Zoki nannte die Spieler “seine Buam” und er war für sie tatsächlich eine Vaterfigur, für die man gerne spielt.

Natürlich spielen die Spieler für ihre eigene Karriere, dann aber auch für die, die ihnen am nächsten stehen, also Trainer, Fans und Verein.

Der Vorwurf an die Spieler, sie würden sich nicht ausreichend einsetzen, wurde durch ein interessantes Detail recht schnell entkräftet. Die Aktivitäten aller Spieler werden mit einer umfangreichen GPS-Sensorik vermessen. Und diese ist viel objektiver als wir das sein können. Wir beobachten immer nur die Szenen mit dem Ball, verlieren aber dann die Spieler aus den Augen. Hat daher ein Spieler zum Beispiel einen Zweikampf verloren, sprechen wir gerne von einer “schlechten Leistung”. Aber das ist der falsche Ausdruck. Marvin Potzmann hat beim Spiel gegen Hartberg 13 km zurückgelegt (Bericht von Gerhard Niederhuber) und da wir entsprechende Zahlen oft auch bei Champions-League-Spielen eingeblendet bekommen, die dann um 10 km liegen, sehen wir, dass Marvin eine beachtliche Leistung erbracht hat, die wir nicht ausreichend würdigen, weil alle Bewertungen unter dem Eindruck der Niederlage schuldhaft schlecht gemacht werden.Wir sind eine Schuldkultur!

Boli wurde von der charmanten Jasmin gedolmetscht.

Boli und Jasmin

Seine kreative Interpretation der Spiels, die auch eine gewisse Risikobereitschaft in sich trägt, wurde besonders erwähnt, auch der Umstand, dass er seinen Vertrag ohne Ausstiegsklausel verlängert hat.

Dass sich Boli ob seines sehenswerten Spielstils zum Publikumsliebling entwickelt hat, wurde ihm durch einen individuellen Applaus deutlich gemacht.

Gerhard Niederhuber bedankt sich bei Boli für den Besuch

Ich habe den Eindruck, dass er sich in der Runde sehr wohl gefühlt hat, nicht zuletzt wegen seiner Dolemetscherin Jasmin.

Die Fragen an den Spielmacher Christoph Knasmüllner zielten in die Richtung, warum er denn die Torquote, die er seinerzeit bei der Admira hatte, nun nicht mehr erbringt, ganz ähnlich die Deni Alar seit seinem Wechsel von Sturm. Eine klare Antwort hat das nicht, nur eine Reihe von Vermutungen, die von der Unbekümmertheit des Spiel “unter Ausschluss der Öffentlichkeit” bei der Admira, von den andersartigen Mitspielern usw. reichen.

Häuptling

Weil es eben derzeit nicht gut läuft, wurde auch die Frage aufgeworfen, ob nicht Stefan Schwab mit seiner Kapitänsrolle überfordert sein könnte. Auch die Frage nach fehlenden Führungsspielern wurde gestellt. 

Wenn wir das Spiel der Verteidiger Mario Sonnleitner und Christopher Dibon verfolgen, dann können wir doch einiges an Führungsqualitäten erkennen. Warum seinerzeit die Kapitänsschleife nicht von Steffen Hofmann zu Mario Sonnleitner gewandert ist, ist wohl auch ein ewiges Rätsel der Entscheidungsfindung. 

Die Spieler wurden traditionell mit Geschenkkörben verabschiedet.

Atmosphäre

Trotz der durchaus bedrohlichen Situation von Rapid im unteren Tabellenbereich waren alle Gespräche sehr freundschaftlich, wie es sich für einen “Klub der Freunde…” gehört. Ich habe daher einige Bilder zusammengestellt, die diesen Charakter zeigen. Es gab angeregte Gespräche zwischen Profi-Anhänger und Profi-Spieler. Der einzige Nachteil: man muss oft länger warten, bis man vom betreffenden Spieler ein Autogramm oder ein Foto bekommt.

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Vorankündigung

Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am Montag, 19. November statt. Ehrengäste werden sein:

  • Didi Kühbauer
  • Manfred Nastl

MV Steffen Hofmann

Es war erfreulich, dass unser Klublokal – wie schon bei der letzten Mitgliederversammlung – sehr gut gefüllt war, auch der Vorstandstisch musste als Platz für Gäste herhalten. Im Bild Gerhard und Christian am Vorstandstisch.

Wir begrüßen Viktor als neues, diskussionsfreudiges und – was den Vorstand besonders freut – auch zahlendes Mitglied. Viktor ist allen Rapid-Mitgliedern als äußerst kameradschaftlicher und konstruktiver Ratgeber des Rapid-Präsidiums bei Mitgliederversammlungen bekannt und wir freuen uns sehr, ihn in unserer Runde begrüßen zu dürfen.

Ein Fußballgott zu Gast

Die Verehrung unseres Stargastes hat durch das Ende seiner Karriere keinen Einbruch erfahren, sie ist sogar gewachsen, weil die außergewöhnlich positiven Erinnerungen an 16 Jahre bei Rapid nicht mehr durch aktuelle Probleme getrübt werden. Steffen ist dadurch vollends zur unantastbaren Kultfigur geworden. Auch sein Job als Talentemanager steht nicht im Verdacht für aktuelle Misserfolge verantwortlich zu sein. Und wenn wir uns Steffen als lebende Legende bei Rapid erhalten wollen, sollten wir ihn vor Jobs mit Schleudersitzcharakter fernhalten.

Ehrung für Steffen

Der “Klub der Freunde” bedankt sich bei Steffen für diese 16 unvergesslichen Jahre mit einem Silberteller mit folgender Gravur: “Steffen Hofmann ‘Fußballgott’, danke für 16 unvergessliche Jahre 24.9.2018.”

Steffens Erzählungen

Steffens Zeitaufwand für den neuen Job als Talentemanager erfüllt seinen Arbeitstag fast mehr als seine Zeit als Spieler. Er besucht alle Jugendteams, mit zunehmendem Alter intensiver und trägt allein durch seine Anwesenheit und auch durch fallweise gemeinsame Trainings mit den Jugendlichen zu deren Motivation bei. Sein ganz besonderer Fokus liegt aber bei Rapid II.

Rapid II

Immer wieder geht es auch um die Situation bei Rapid II. Man ist sich einig über die derzeit hohe Qualität des Jahrgangs, und dass es schon mindestens vier Spieler gibt, die – wenn es der Terminkalender erlaubt – mit der Kampfmannschaft mittrainieren dürfen. Der Weg aus der Mannschaft von Rapid II zu den Profis ist schwierig, die meisten werden wohl bei anderen österreichischen Kampfmannschaften landen, und nur die besten können es schaffen, bei Rapid I einen Profivertrag zu bekommen.

Normalerweise sind ja die Heimspiele von Rapid das jeweilige Highlight in der Bundesliga. Bei Rapid II ist es aber umgekehrt, denn dort führen uns die Auswärtsspiele zu Regionalligaklubs mit gutem Besuch und guter Infrastruktur, und diese Fahrten sind – ganz abgesehen von dem sportlichen Erlebnis – interessanter als der Besuch der Heimspiele. Wir erinnern uns alle mit Wehmut an die zwei Jahre am Elektra-Platz, denn die dortige Infrastruktur lockte deutlich mehr Zuschauer an als die Tristesse von West I. Vielleicht kehrt ja Rapid mit seinem Trainingszentrum dorthin zurück, wer weiß.

Es wird angeregt, dass Andy Marek bei Heimspielen regelmäßige Hinweise auf die Spiele von Rapid II in seine Moderation einbauen möge.

Neues Stadion Erfolgserlebnis

Es wurde angemerkt, dass man als Zuschauer den Eindruck hat, als würde sich Rapid im eigenen Stadion noch nicht wie zu Hause fühlen. Steffen meinte, dass das damit zusammenhängt, dass uns noch die Erfolgserlebnisse fehlen, die wir mit dieser neuen Umgebung verbinden und dass es auch im Weststadion viele Jahre gedauert hat, bis sich ein Heimatgefühl eingestellt hat und man das Stadion zuletzt sogar als “St. Hanappi” und “Festung Hütteldorf” bezeichnet hat. Es wird noch dauern, aber auch das neue Stadion wird sich diese Sporen verdienen.

Verhältnis zum Block West

Steffen bezeichnet sein Verhältnis zum Block West als sehr gut, denn der Block hat die Mannschaft tatsächlich in allen seinen Jahren als Spieler vorbildlich unterstützt und wenn auch manchmal etwas nicht gepasst hat, wurde auch das ausdiskutiert. Ob der Block in die Vereinsgeschäfte hineinregiert, könne er nicht beurteilen, das müsse man andere fragen.

Moritz Hofmann

Moritz, der Sohn von Steffen, besucht heuer die erste Klasse einer Volksschule. Er entwickelt dabei keine besondere Vorliebe zum Fußballspiel, vielleicht auch deshalb, weil er beim Ballspiel mit seinen älteren Schwestern oft den Kürzeren gezogen hat. Aber Familie Hofmann wird sich hüten, Moritz in eine Richtung zu drängen, die ihm nicht liegt. Fußball hat keine besondere Priorität.

Heim nach Deutschland?

Diese Frage stellt sich für Steffen nicht, denn sein Lebensmittelpunkt ist Wien und er freut sich über seine Besuche bei seinen Eltern in Würzburg genau so wie über die Rückkehr nach Wien. Ein echter “Beutewiener” wie ihn schon Rudi Edlinger bezeichnet hat.

Fairness

Es ging um die Rolle der Schiedsrichter bei Bundesligaspielen. Ob in einer spiegelbildlichen Situation der letzten Minute des Sonntagsspiels gegen RB das Strafraum-Foul gegen RB gegeben worden wäre?

Steffen erklärte, dass es sich tatsächlich um ein Foul gehandelt habe und dass es korrekt war, das Tor nicht anzuerkennen. Er verwies weiters darauf, dass es etwa beim Spiel gegen Sturm zwar einen irregulären Elfer gegen Rapid gegeben hat, dass es aber darüber hinaus auch zwei andere Szenen gegeben hat, bei denen eigentlich hätte ein Rapidler mit Rot vom Platz gehen müssen. Wenn man also meint, dass Schiedsrichter gegen Rapid pfeifen würden, dann muss man auch jene Szenen berücksichtigen, die eine gegenteilige Tendenz zeigen, und dann schaue die Sache wieder anders aus.

Dass unsere Lieblingsgegner die Überreaktion des Block-West durch Provokationen zu seinen Gunsten nutzt, war nicht nur zu Holzhausers Zeiten so, auch beim letzten Derby wurde dieses Spiel im Spiel genüsslich gespielt. Steffen meinte, dass er mit den Feuerzeugen, die bei Cornern nach ihm geworfen wurden, ein kleines Museum hätte errichten können.

Kommt zur Mitgliederversammlung

Es waren ganze zwei Stunden informativer Diskussion, die wir mit Steffen mit Interview mit Gerhard Niederhuber erleben durften. Diese Zusammenfassung enthält nur jene Teile, die wir uns gemerkt haben. Ein Besuch bei unseren gemütlichen Mitgliederversammlungen lohnt sich, schaut vorbei! Es gibt preiswerte Getränke und kleine Imbisse, wie zum Beispiel Salzstangerln mit Liptauer (scharf, mild) oder Speck, Schmalzbrote, Speckbrote sowie die Spezialität von Küchenchef Peter: Toast.

Beachtet bei Euren Diskussionsbeiträgen, dass die Betonung unseres Vereinsnamens auf dem “Freunde” liegt, etwas, das in den ersten Reaktionen nach Niederlagen gerne vergessen wird.

Im Anschluss an die Diskussion nehmen sich unsere Gäste noch viele Zeit für Autogramme und gemeinsame Bilder. Erich hat sich von Steffen ein riesiges Rapid-Wappen signieren lassen:

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Vorankündigung

Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am Montag, 22. Oktober statt. Ehrengäste werden sein:

  • Boli Bolingoli
  • Christopher Dibon
  • Christoph Knasmüllner
  • Philipp Schobesberger