GRÜNZEUG-602

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / MÄRZ 2019 / Nr. 602 / Versand 18.3.2019, Postamt 1120

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am
MONTAG, dem 15. APRIL 2019, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Dejan LJUBICIC,
  • Stefan SCHWAB und
  • Christoph PELCZAR (Rapid-Pfarrer).

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

WIRD’S EIN SCHÖNER FUSSBALL-FRÜHLING?

Zuletzt stellten wir die hoffnungsvolle Frage „WIRD’S EIN SCHÖNER FUSSBALLFRÜHLING?“ und träumten sogar von einem Wunder gegen Inter. Dass es dazu nicht gekommen ist, sollte man unserer Mannschaft nicht zum Vorwurf machen, auch wenn das 0:4 im San Siro schon ein bisserl hoch war. Aber die Mailänder sind ja doch nicht irgendwer.

Umso erfreulicher war der Start in die Frühjahrsmeisterschaft: Es begann mit dem tollen 2:0 über die Dosenmillionäre, welches deren erste Niederlage in der Liga bedeutete und gleichzeitig Rapids ersten Sieg über sie seit dem 1.8.2015 (2:1 in Salzburg dank Petsos und Schwab), während man in Hütteldorf zuletzt am 26.4.2014 gewann (2:1 nach Boyds Doppelpack). Dabei hatten die Salzburger zuvor in der Europa League den FC Brügge mit 4:0 deklassiert, Rapid hingegen war nahezu gleichzeitig in Mailand untergegangen, galt also als krasser Außenseiter. Aber erstens kommt es oft anders und zweitens, als man denkt.

So auch in St.Pölten, wo der Sensationsdritte, welcher am 29.9.2018 mit 2:0 triumphiert und so für den Trainerwechsel Djuricin – Kühbauer gesorgt hatte, mit 4:0 klar bezwungen wurde. Da sahen wir alle unseren SCR natürlich schon mit eineinhalb Beinen in der Meisterrunde. Aber erstens kommt es anders… Siehe oben.

Mit vermeintlich breiter Brust ging es nach Mattersburg, wo sie auch noch (vage) Hoffnungen auf das Erreichen der Top 6 hatten – und immer noch haben. Denn es gelang dem biederen SVM im Verein mit seinem indiskutablen Rasen tatsächlich, dem SCR ein Haxl zu stellen! Offenbar hatte Ersterer mit den Fingern in der Steckdose geschlafen, so geladen war er. Was man von Letzterem nicht wirklich behaupten konnte. Das 1:2 war jedenfalls nicht nur die erste Schlappe gegen die Burgenländer seit dem 2:4 am 29.8.2015 im Happel-Stadion, als Strebinger schon sehr früh ausgeschlossen worden war, sondern auch ein herber Rückschlag bezüglich der Meisterrunde. Denn Sturm ermauerte in Salzburg ein 0:0 (Dabbur schoss einen Penalty lässig drüber), und der WAC holte in Hartberg ebenfalls einen Zähler.

Somit war Rapid selbst bei einem hohen Sieg über Hartberg in Runde 22 auf die Hilfe der Austria bei Sturm Graz angewiesen – ausgerechnet jener Austria, die zuletzt daheim dem Letzten Altach mit 1:3 jämmerlich unterlag und trotzdem fix für die Top 6 qualifiziert ist; oder aber der WAC unterlag daheim der Admira, was ja auch nicht unbedingt zu erwarten war. Aber Sie werden ohnehin schon wissen, wie das alles ausgegangen ist, wenn Sie diesen Artikel lesen. Und ob die ganz oben gestellte Frage berechtigt war. Oder (hoffentlich!) unberechtigt…

tipico-Bundesliga (Stand vom 10.3.2019)

1. Salzburg    21/52 (49:18)
2. LASK 21/43 (38:18)
5. WAC 21/29 (30:29)
6. Sturm 21/28 (25:23)
7. Rapid 21/26 (24:27)
8. Mattersburg 21/26 (27:36)
9. Hartberg 21/25 (33:43).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, SECHZEHNTELFINALE (21.2.): INTER MAILAND (A) 0:4 (0:2)

Da half auch die beispielhafte Unterstützung durch seine 5.000 Fans nichts, der SCR musste sich einer in allen Belangen effizienteren Europaklassemannschaft trotzdem klar geschlagen geben. Deren Überlegenheit zeigte sich vor allem in den Minuten 10 bis 20 und ab 80, als sie die Fehler der ansonsten durchaus passabel auftretenden Rapidler gnadenlos bestrafte. Müßig, sich die Köpfe zu zerbrechen, was hätte sein können, wäre Asamoah für sein derbes Foul an Potzmann ausgeschlossen worden (13.) oder Pavlovics Schrägschuss nicht knapp daneben gegangen (24.)…

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli (75.Schobesberger); D.Ljubicic, Grahovac; Murg, Knasmüllner (64.Schwab), Ivan (64.Müldür); Pavlovic.- Tore: Vecino (11.), Ranocchia (18.), Perisic (80.), Politano (87.).- Gelbe Karten: Asamoah, Ranocchia; Hofmann.- Bes.Vorkommnis: Rapid spielte nach Murgs Verletzung (84.) in Unterzahl weiter.- San Siro, Dias (Portugal), 32.000.

BL, 19.RUNDE (24.2.): SALZBURG (H) 2:0 (0:0)

Was auch immer man in Betracht zog, die in der Meisterschaft bis dato noch unbesiegten Bullen hatten ihre Nasen meilenweit vorne, aber erstens kam alles anders und zweitens als man denkt! Rapid, gestützt auf eine hervorragende Defensive um die Super-Leistungsträger Strebinger und Sonnleitner, hatte die favorisierten Gäste selbst in der von oft zu leichten Ballverlusten geprägten ersten Halbzeit stets unter Kontrolle, steigerte sich dank ihres Löwenmutes nach der Pause enorm und besaß zwei spielentscheidende Akteure: das l,75-Meter-„Kampfschwein“ Berisha wuchs bei Bolis Maßflanke zum „Kopfballungeheuer“, und der immer stärker werdende Kapitän Schwab fixierte den verdienten, sehr wichtigen Sieg mit einem feinen 18-Meter-Schuss. Dass RBS 40 Minuten in Unterzahl war, darf man dem SCR nicht vorwerfen. Neu übrigens: dass dem Schiedsrichter den Vogel zeigen nur als „Kritik“ gewertet wird. Und: Kurz-Debütant Badji scheint sehr gut kicken zu können.

SCR: Strebinger, Auer, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli; Martic (61 .D.Ljubicic), Schwab; Berisha, Knasmüllner, Schobesberger (67.Ivan); Pavlovic (85.Badji).- Tore: Berisha (65.), Schwab (81.).- Gelbe Karten: Hofmann, Martic, Auer, Schwab.– Gelb-Rote Karte: Ramalho (55., „Kritik“).- Allianz-Stadion, Schörgenhofer, 19.400.

BL, 20.RUNDE (2.3.): ST.PÖLTEN (A) 4:0 (2:0)

U.a. ohne die „Gelbsünder“ Schwab (hatte gegen RBS das „Tor der Runde“ geschossen) und Martic dominierte der taktisch perfekt eingestellte SCR auf dem Rasen wie auf den Rängen (gut 5.000 eigene Fans) und revanchierte sich für das herbstliche 0:2 dank dreier Kopfballtore, eines gelang sogar Knasmüllner („Mein erstes“), während Topscorer Sonnleitner zum allgemeinen Gaudium per Knie-Volley einnetzte. Weil einige weitere Großchancen ungenutzt blieben, kam der gemegroße Tabellendritte um ein echtes Debakel herum. Bemerkenswert die Darbietung des für den erneut angeschlagenen Murg (Corner zum 1:0) gekommenen Schobesberger, der nicht nur bei der Einleitung bzw. direkten Vorbereitung der Tore 2, 3 und 4 brillierte, sowie Pavlovics erstes Ligator.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli; Grahovac, D.Ljubicic (61.Müldür); Murg (41.Schobesberger), Knasmüllner, Ivan; Pavlovic (77.Badji).- Tore: Pavlovic (17.), D.Ljubicic (45.), Knasmüllner (52.), Sonnleitner (68.).- Gelbe Karten: Rasner; Murg.- NV-Arena, D.Ouschan, 7.195 (ausverkauft).

BL, 21.RUNDE (10.3.): MATTERSBURG (A) 1:2 (1:1)

Angeblich ist ein miserables Spielfeld für beide Parteien gleich schlecht. Im Pappelstadion war das zumindest zweimal nicht der Fall: Weil sich die Kugel vor seinem Schussbein äußerst günstig versprang, konnte Gruber eine unhaltbare 25-Meter-Bogenlampe produzieren, während auf der Gegenseite Pavlovic bei seiner Großchance mit dem Knöchel drüberschoss (54.). Auch ärgerlich: Just dem Ex-SCR-Nachwuchsverteidiger Mährer (was, zum Teufel, hatte der so weit vorne verloren?) gelang der alles entscheidende Treffer. Zwar dominierte Rapid außer in der Startviertelstunde, aber lediglich einer ihrer 26 Versuche (Saisonrekord) landete im SVM-Gehäuse und das auch nur, weil sich das Duo Kuster/Jano beim Abstoß einen schweren Patzer geleistet hatte. Wie man es auch dreht und wendet, Rapid fiel gegen die aggressiven burgenländischen Wadibeißer insgesamt viel zu wenig Konstruktives ein – traurig, sehr traurig…

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli; Martic (83.Berisha), Schwab; Murg, Knasmüllner (74.Ivan), Schobesberger; Pavlovic (67.Badji).- Tore: Gruber (13.), Mährer (81.); Schobesberger (38.).- Gelbe Karten: Kvasina, Salomon; Martic, Auer, Badji.-Pappelstadion, Gishamer, 10.200.

Choreografie: Hauts euch rein für Stadt und Verein

„MR. GRÜNZEUG NR. 602“: MARIO SONNLEITNER und RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten,, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Wieder einmal lagen Rapids Abwehrsäulen Strebinger und Sonnleitner gleichauf vorne, während die meisten ihrer Vorder- bzw. Nebenleute leider weniger fehlerfrei blieben.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiel

Jeweils 100. von Philipp Schobesberger (RBS) und Maximilian Hofmann (SKN) -wir gratulieren!

EC-Spiele

Jeweils 20. von Richard Strebinger, Maximilian Hofmann und Thomas Murg sowie 10. von Boli Bolingoli (alle gegen Inter).— BL-Tore: Stefan Schwab 30. (RBS), Philipp Schobesberger 20. (SVM).

EIN BLICK ZU RAPID II

Tests

Am 20.2. 5:0 (2:0) bei ASV XIII (Strunz, Ibrahimoglu per Elfer, Kirim 2, Wunsch); am 23.2. auf einem „Happel“-Trainingsplatz 0:1 (0:1) gegen VIDEOTON U23; am 28.2. in Schielleiten 2:1 (0:0) gegen WEIZ (Markl, Kirim).

17.RUNDE (8.3.): ST.PÖLTEN JUN. (H) 3:0 (1:0)

Vor Rudi Flögels Augen verlief die kampfbetonte, aber faire Partie gegen die in der Offensive harmlose Truppe von Thomas Flögel mit dessen Sohn Alec vorerst ziemlich ausgeglichen und bis auf das Kopfballtor des endlich wieder fitten Oliver Strunz höhepunktarm. Nach der Pause setzte sich die fußballerische Überlegenheit der sich besonders auf das starke Trio Greiml-Felber-Wunsch stützenden Jungrapidler immer deutlicher durch, und am Ende hätten sie das Score des Hinspiels (4:0) durchaus überbieten können.

SCR II: Gartier; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Moormann (81.Leovac); Schuster, Felber, Wunsch (68.Markl), Ibrahimoglu; Strunz (73.Tomasevic), Kirim.- Tore: Strunz (28.), Wunsch (49., 66.).- Allianz-Stadion, West 1, Gregorits, 200.

Mannschaftsaufstellung

RLO-Stand vom 9.3.

1. Ebreichsdorf 17/40 (50:14)
2. Mauerwerk 17/40 (34:15)
3. Leobendorf 17/34 (32:14)
4. Rapid II 17/32 (38:17)
4. WSC 17/32 (31:29).

P.S.: Wie verlautete, bewirbt sich der SK Rapid um eine Zweitligalizenz für seine 2. Mannschaft.

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubdeffreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

In der „MV“ vom 11.2. ließ sich das Ehepaar Brigitte und Robert Kopal, 1170 Wien, bei uns einschreiben – herzlichst willkommen!

26.2.: Nach langer, teilweise hitziger Debatte um die Verteilung der TV-Gelder, ausgelöst vom LASK und der Admira, bleibt bis Sommer 2022 alles so gut wie beim Alten. Zuschauermagnet Rapid, vertreten durch Christoph Peschek, kassiert trotz Verzichts auf einen gewissen Betrag logischerweise weiterhin mehr als deutlich weniger zugkräftige Klubs, auch wenn die momentan mehr Punkte auf dem Konto hatten (aber weniger Leute interessieren). BL-Präsident Gerhard Stocker (Innsbruck): „Es ist sehr wichtig, dass wir (…) letztlich an einem Strang ziehen.“ Der Liga kann es jedenfalls nicht schaden, dass der SCR eine Einzelvermarktung ad acta legte.

Weil die „MV“ vom 11.3. nach Redaktionsschluss stattfand, berichten wir erst in der nächsten Nummer über sie.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
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Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
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„Grünzeug“ im Tagebuch

Tagebucheinträge per Mail zugesendet bekommen. Zur Anmeldung

GRÜNZEUG-601

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / FEBRUAR 2019 / Nr. 601 / Versand 25.2.2019, Postamt 1120

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am
MONTAG, dem 11. MÄRZ 2019, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Stephan AUER,
  • Andrei IVAN,
  • Tobias KNOFLACH und
  • Manuel MARTIC.

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

WIRD’S EIN SCHÖNER FUSSBALL-FRÜHLING?

SCR-Cheftrainer Kühbauer ist kein Wetterfrosch, aber für das heurige Frühjahr hatte er eine „ganz andere Rapid“ angekündigt; und wer neben den Tests die ersten beiden Pflichtspiele gesehen hat, der könnte durchaus zur Meinung gelangen, dass der gute Didi das nicht einfach so dahergeplappert hat. Auch wenn es Nörgler und Besserwisser natürlich immer geben wird…

Jedenfalls ging es zuerst ohne Pflichtspielpraxis gegen Italiens bekannt abwehrstarken Dritten Inter Mailand (16 Verlusttore in bis dahin 23 Serie-A-Partien), dessen Offensive natürlich auch nicht mit Nieten besetzt ist. Daher verordnete Didi seinen krassen Außenseitern vorerst einmal strikte Defensive, ohne sie mit Hallo in ein Debakel ä la Valencia stürmen zu lassen. Am Ende hätte es mit ziemlicher Sicherheit 0:0 geheißen – ein Punkt fürs Prestige und die UEFA-Wertung. Das missfiel dem deutschen Referee offenbar, und er entschied die Sache mit einem Elfmeterpfiff, den er sich hätte verkneifen müssen. Wie alle Welt sah.

Nach Redaktionsschluss gab es das Rückspiel, dem rund 5.000 Rapidfans beigewohnt haben dürften. Es wäre eine schöne Belohnung für ihre unverbrüchliche Treue gewesen, wären sie Zeugen eines Fußball-Wunders geworden. Mehr hierüber demnächst…

Gegen den TSV Hartberg agierte der revanchelüsterne SCR speziell nach Seitenwechsel extrem offensiv und torhungrig. Am Ende sahen sich die wackeren Steirer mit 2:5 aus dem Stadion geschossen und damit sogar noch relativ gut bedient. Unsere Begeisterung über dieses Torfestival kühlte dann parallel zur Temperatur allmählich ab, denn die noch im Stadion verkündete Auslosung des Halbfinales bescherte uns den starken LASK (tags zuvor 6:0 gegen St.Pölten!) am 2. oder 3.4. als Auswärtsgegner. Halten wir uns aber an den Schwabi: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken oder vor ihnen Angst zu haben. Wir sind immer noch Rapid.“

Sollte der Kapitän recht behalten, könnte es tatsächlich ein schöner Fußball-Frühling werden. Um von einer Europa-League-Sensation gar nicht zu reden…

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, SECHZEHNTELFINALE (14.2.): INTER MAILAND (H) 0:1 (0:1)

Nach vorne hin lief lange wenig bis nichts, aber hinten ließen „Turban-Sonni“ (tiefes Cut kurz vorm 0:1) und seine Nebenleute auch wenig bis nichts zu. Hätte der Deutsche mit der Pfeife genauer hingeschaut, wäre ihm Perisics Stürmerfoul an Potzmann aufgefallen, weshalb er Thurnwalds anschließendes Elferfoul an Martinez gar nicht hätte ahnden können. Besser passten er und sein Assistent mit dem Fähnchen bei Ivans Volleygoal auf und merkten daher D.Ljubicics vorherige Abseitsstellung (45./+3). Nach der Pause agierte der haushohe Favorit aus Mailand eher im Verwaltungsmodus und der Hütteldorfer Außenseiter wesentlich mutiger, minimierte die Zahl der (oft zu leichten) Ballverluste und hatte etliche gute Strafraumszenen wie bei Knasmüllners Schuss, den Handanovic mit tollem Reflex entschärfte (65.). Da kannst nix machen! Und zum Schämen war Rapids Leistung tatsächlich nicht.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli; Grahovac (64.Knasmüllner), D.Ljubicic; Thurnwald (53.Schobesberger), Schwab, Ivan; Berisha (82.Murg).- Tor: Martinez (39., Elfer).- Gelbe Karten: Sonnleitner, Hofmann, Berisha, Potzmann; Martinez, Cedric, D’Ambrosio, Candreva.- Weststadion, Stieler (Deutschland), 23.850 (ausverkauft).

ÖFB-CUP, VIERTELFINALE (17.2.): HARTBERG (H) 5:2 (1:0)

Bis zum 1:0 des überragenden Murg kurz vor Ende der irgendwie zachen ersten Halbzeit deutete wenig auf einen so torreichen zweiten Abschnitt hin. Doch Rapid sauste wie aufgezuckert aus der Kabine und überfiel die Steirer regelrecht. Weil ihre Konzentration dann deutlich nachließ, kam Hartberg um eine wesentlich deftigere Revanche für das herbstliche 3:0 hinweg, während Rapids Aufstieg ins Semifinale natürlich niemals in Frage stand. Zumal Cup-Spezialist Pavlovic (drei Einsätze, vier Tore) und Murg per Doppelpacks für Hochstimmung auf Rasen und Rängen sorgten.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli (68.Müldür); Martic, Schwab; Murg, Knasmüllner, Schobesberger (68.Ivan); Pavlovic (77.Alar).- Tore: Murg (42., 90./+1), Pavlovic (50., 74.), Hofmann (52.); Martic (69., Eigentor), Rasswalder (82.).- Gelbe Karten: Murg, Müldür; Rasswalder, Rep.- Allianz-Stadion, Jäger, 12.700.

Panorama

„MR. GRÜNZEUG NR. 601″: MAXIMILIAN HOFMANN UND MARIO SONNLEITNER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat:.

Mit einem schicken Turban auf dem schon ein bisserl spärlich behaarten, dafür aber umso blutigeren Kopf sagte Mario Sonnleitner nach dem Inter-Match mit dem ihm eigenen Humor: „Schöner werd‘ ich nimmer.“ Davon gehen auch wir aus, außerdem rechnen wir auch kaum damit, dass der 32-jährige Ex-Grazer besser wird. Denn seine bereits neunte Saison in Hütteldorf ist die absolut beste (nicht nur, aber auch wegen seiner Torgefährlichkeit). Das bewies er trotz Behinderung sogar gegen Inters Stars einmal mehr. Zur Schande jener „Experten“, die ihn schon längst hätten wegekeln wollen. Gegen Hartberg hörte man „Fußballgott“-Rufe!
In „Sonnis“ Schatten blühte einer auf, der ebenfalls viel zu selten richtige Anerkennung erfährt, obwohl er, der seit seinem 10. Lebensjahr ein echter Rapidler ist, Jahr für Jahr solide seinen Dienst versieht, so er fit sein sollte: Maxi Hofmann überzeugte gegen Inter wie gegen Hartberg (vorentscheidendes Kopftor) und verdiente sich sein so die diesmalige ex-aequo-Poleposition.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

EC-Spiele: Gegen Inter absolvierte Stefan Schwab sein 30.; im selben Match waren Veton Berisha, Andrei Ivan, Christoph Knasmüllner und Marvin Potzmann zum jeweils 10. Mal mit dabei.- ÖFB-Cup-Spiel: Stefan Schwab 20. (Hartberg). – „Runde“ Tore: Fehlanzeige.

WAS IM WINTER SO GESCHAH

Tests und Trainings

Nach den Probegalopps vor dem Abflug nach Belek (siehe unsere Nummer 600, „Splitter“) herrschte dort zeitweise Katastrophenwetter mit Wirbelstürmen und Hagelschauern, dennoch gab es zwischen 25.1. und 1.2. drei Tests: 5:2 (2:1) gegen AARAU (Ivan, Alar, Dibon, Müldür, Pavlovic; für die Schweizer scorte Oldie Maierhofer), 2:5 (1:4) gegen ODENSE (Knasmüllner, Schwab), 1:1 (0:1) gegen HORSENS (Knasmüllner). Zurück in Wien, absolvierte der SCR am 8.2. auf dem „Happel“-Gelände die Generalprobe für den EL-Schlager gegen Inter Mailand: 5:2 (1:1) gegen TRIGLAV KRANJ, Tore: Schwab (Elfer), Murg, Knasmüllner (Elfer-Nachschuss), Sonnleitner, Pavlovic (Elfer).

Transfers

Bayo? Zu teuer! Maurides? Unfit! Kalajdzic? Stark überhöhte Forderungen der Admira! Aber am letztmöglichen Tag (heuer der 6.2.) wurde der so dringend gesuchte, kopfballstarke Stoßstürmer doch noch verpflichtet: Aliou Badji, 21, 1,88 Meter, kam für offiziell nicht bestätigte 1,5 Millionen Euro vom schwedischen Oberhausklub Djurgardens (54 Spiele, 15 Tore) und unterschrieb bis Sommer 2022. Wie gemeldet, wurde Srdjan Grahovac schon vor dem jungen Senegalesen zurückgeholt. Abgegeben wurden hingegen Jeremy Guillemenot (St.Gallen), Christoph Haas (Horn), Philipp Malicsek (FAC), Aleksandar Kostic (Radnicki Nis) sowie Albin Gashi (Horn) – wir wünschen diesen Abgängen ebenso herzlich alles Gute wie den beiden Neuzugängen!

EINBLICK ZU RAPID II

Transfers

Sahanek (Meuselwitz), Ehrnhofer (Vienna) und Jusic (Traiskirchen) verließen Hütteldorf— macht es gut, Pauli, Christian und Eddi! Erneut rückten einige ganz junge Kicker in „Akas“ Kader auf, darunter z.B. der 15-jährige Yusuf Demir.

Tests

Dem 2:0 gegen SPRATZERN (siehe Nr. 600) folgten am 25.1. ein beachtliches 0:0 gegen BW LINZ in Ober-Grafendorf sowie am 31.1. auf einem Trainingsplatz des Happel-Stadions ein turbulentes 2:4 (1:0) gegen WR.NEUSTADT (Schuster, Kirim; Hedl hielt zu Beginn einen Elfer, nach einem weiteren für die Gäste wurden in den letzten 20 Minuten vier Treffer kassiert). Bevor es zwei Tage später nach Side ging, wo bis 8.2. trainiert wurde. Zum Abschluss gab es dort ein 1:2 gegen BRÜHL ST.GALLEN (Moormann). Gegen den FAV.AC gerieten die Burschen am 16.2. auf einem „Happel“-Trainingsplatz vor allem zwischen Minute 23 und 36 (fünf Treffer) und zwischen Minute 58 und 64 (immerhin drei Goals) in einen regelrechten Torrausch: Moormann (2), Strunz, Wunsch, Kirim, Schuster, Markl, Ibrahimoglu sowie Demir sorgten für das 9:1 (5:0).

„MV“ VOM 11.2.: SO MANCHE(S) FEHLTE, AUCH DIE RICHTIGE STIMMUNG

Im Auditorium vermisste man relativ viele bekannte Gesichter, am Ehrentisch auch eines: Richard Strebinger, von den Fans mit klarem Vorsprung auf Steffen und Sonni zum Rapidler des Jahres gewählt (Gratulation!), blieb wegen seiner kranken Kinder daheim. Neben dem wieder topfitten Philipp Schobesberger waren die Langzeitrapidler Maxi Hofmann (lechzte geradezu nach einer Revanche für das schändliche Derby-1:6) und Mert („der Tapfere“) Müldür, inzwischen bereits zweimaliger türkischer A-Nationalspieler, erschienen. Dennoch war die Stimmung vor wie hinter besagtem Ehrentisch irgendwie gedrückt – Folge des blamablem Liga-Herbstes? Oder schon die teils freudige, teils bange Konzentration auf die unmittelbar bevorstehenden, wegweisenden Partien gegen Inter (14.2.) und Hartberg (17.2.)? Wie auch immer, von Jubel, Trubel, Heiterkeit konnte diesmal leider nicht die Rede sein. Im Unterschied zur nächsten Mitgliederversammlung in genau einem Monat?

Max, Mert, Gerhard, Philipp beim Klub der Freunde

AUS UNSERER POSTMAPPE

Herr Peter Österreicher moniert Rapids neues Trainingszentrum im Prater („Entwurzelung unseres Vereins aus dem Westen von Wien“), zudem missfällt ihm, „dass sich eine politische Partei immer mehr beim SK Rapid einbringt“ (Brief vom 3.2.). Hiezu nur soviel: Herr Österreicher sei hiemit zum Besuch unserer Generalversammlung eingeladen, in der er diese seine Ansichten mit den Ehrengästen – wir erwarten SCR-Präsident Michael Krammer und Geschäftsführer Christoph Peschek – diskutieren kann. Näheres zur „GV“ demnächst!

SPLITTER

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Unfassbar

Rekord-Pechvogel Christopher Dibon erlitt im Abschlusstraining für das Inter-Match einen Seitenbandriss im Knie und fällt bis zu sechs Wochen aus. Da fehlen einem die Worte…

Entgegen den abfälligen Äußerungen des Inter-Trainers Spalletti präsentierte sich der Rasen des Allianz-, im Europacup Weststadions gegen die Italiener nach der winterlichen Sanierung in durchaus gutem Zustand – teuer genug ist Rapid diese eh gekommen!

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Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

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GRÜNZEUG-600

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / JÄNNER 2019 / Nr. 601 / Versand 25.2.2019, Postamt 1120

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MONTAG, dem 11. MÄRZ 2019, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

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  • Stephan AUER,
  • Andrei IVAN,
  • Tobias KNOFLACH und
  • Manuel MARTIC.

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

WIE JEDEN JÄNNER: HALTEN SIE UNS BITTE WEITERHIN AM LEBEN!

Auch heuer wieder: Um unseren nicht gerade wenigen finanziellen Verpflichtungen auch in Zukunft nachkommen zu können, ersuchen wir hiemit alle am Fortbestand des höchstwahrscheinlich ältesten Fußball-Anhängervereins der Welt Interessierte um möglichst umgehende Begleichung des Mitgliedsbeitrags plus etwaigem Rückstand. Der entsprechende Zahlschein liegt bei. Danke schon im Vorhinein! In Zeiten wie diesen erst recht!

Danke auch an all jene Damen und Herren, die sich an unserer 42. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“ bereits beteiligt haben – und sich vielleicht doch noch beteiligen werden! Fehlende Zahlscheine sind bei uns erhältlich (siehe Impressum). Jede(r), der (die) uns bei dieser Unterstützung der SCR-Jugend geholfen hat, wird natürlich demnächst im „Grünzeug“ namentlich hervorgehoben.

HERBST 2018: VIELES SCHLECHT, ABER MANCHES DOCH GUT!

Herr Peter Österreicher, eines unserer ältesten Mitglieder, schrieb uns gleich nach dem 328. (Katastrophen-)Derby: Erschüttert bin ich über die jüngsten Ereignisse um unseren Lieblingsverein. Nicht das sportliche Tief oder das teilweise Fehlverhalten der Polizei machen mich zornig, sondern die wöchentlichen Schlagzeilen, die unsere unbelehrbaren Chaoten verursachen. Wenn schon die Vereinsführung nicht endlich munter wird und Maßnahmen setzt, dann müssten wir als alte, ehrliche Anhänger Taten setzen. Vor allem gehört der Öffentlichkeit und der Presse klar gemacht, dass echte Rapidanhänger anders sind als diese Hitzköpfe. Wir zusammen müssen beitragen, dass Rapid auch in dieser schlechten Zeit der beliebteste Verein in Österreich bleibt!

Soweit ein echter Österreicher. Dessen von grün-weißem Herzen kommenden, nicht gerade neuen Ansichten wir nur hinzufügen wollen: Welche Ziele der Klub der Freunde des S.C.Rapid verfolgt, ist der Presse und somit der Öffentlichkeit schon seit Jahren bekannt, ohne dass es sie groß interessiert, weil wir ja keinen für sie „attraktiven“ Radau machen. Und: Unser Obmann und Redakteur „erfand“ das „Grünzeug“, um über Fußball im engsten und weitesten Sinn zu schreiben, als Kriegsberichterstatter sah und sieht er sich aber absolut nicht. Während sich die Chaoten aller Schattierungen immer mehr und mehr für Rebellen gegen das Establishment halten, zu dem in ihren Augen natürlich die Polizei gehört, die sie durchwegs für „Bastards“ hält. Daher: „All Cops Are Bastards“ ist gleich „A.C.A.B.“, wie auch auf vielen Hauswänden zu lesen ist. Über jene Mitbürger, die nur allzu oft die eigene Gesundheit riskieren, im Bedarfsfall auch für solche Chaoten.

Apropos Gesundheit: Die der vielen an den kriminellen Attentaten auf die Tangente unschuldigen Frauen, Kinder und Medikamentenbedürftigen setzten hunderte Uniformierte aufs Spiel, als sie sie zusammen mit den Glumpert-Schmeißern stundenlang in der Kälte „einkesselten“. Darüber wurde natürlich heftigst diskutiert, auch von Michael Krammer, der einen „Sicherheitsgipfel“ anregte und am 10.1. mit Polizeipräsident Pürstl vereinbarte, dass vor Derbys künftighin keine Fanmärsche mehr genehmigt werden. Als hätte der SCR-Boss keine anderen Sorgen…

Nun werfen wir einen besorgten Blick auf die BL-Tabelle zur Winterpause, ohne sie weiter zu kommentieren: 1.Salzburg 18/48 (46:16).- 6.Sturm 18/26 (24:19).— 7.Hartberg 18/23 (29:37).- 8.Rapid 18/20 (17:25).

Trotzdem kamen immer noch die meisten Zuschauer zu SCR-Heimspielen, nämlich durchschnittlich 17.367; da konnten Sturm (10.672), der FAK (10.501) oder die Bullen (9.066) abermals nicht mithalten. Nicht auszudenken, wie das aussähe, hätten Schwab & Co. halbwegs gute Leistungen gebracht.

Wie sie das beispielsweise im ÖFB-Cup taten, in dem Rapid am 16. oder 17.2. daheim auf Hartberg trifft – da ist eine Revanche für das 0:3-Debakel in der Meisterschaft geradezu lebenswichtig. Auch wenn es im Erfolgsfalle noch das Semifinale und das Endspiel geben würde.

Von dem ist Rapid in der Europa League naturgemäß noch wesentlich weiter entfernt, zumal es im Sechzehntelfmale gegen einen ganz dicken Brocken geht: Inter am 14.2. in Hütteldorf und am 21.2. in Mailand, na bumm! Dessen ungeachtet ist das Abschneiden in der Gruppe G aller Ehren wert: 1.Villarreal 6/10 (12:5).- 2.Rapid 6/10 (6:9).- 3.Rangers 6/6 (8:8).-4.Spartak 6/5 (8:12).

Im Herbst gab es dank der überwiegend zufrieden stellenden Auftritte auf europäischer Bühne auch Positives zu sehen. Was man ebenfalls nicht vergessen sollte!

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, GRUPPE G, 5.RUNDE (29.11.): SPARTAK MOSKAU (A) 2:1 (0:1)

Im Moskauer Eiskasten demonstrierten die Rapidler dem diesbezüglich inkompetenden LASK-Präsidenten Siegfried wer?, dass sie sehr wohl Charakter haben und das nach einem wie aus dem Nichts gefallenen 0:1 und trotz des Fehlens von Dibon, Pavlovic und Ivan (alle verletzt) sowie von Murg und auch noch Sonnleitner (beide erkrankt). Die 800 krisen- und kälteresistenten SCR-Fans sahen vom Start weg sehr initiative Hütteldorfer und durften am Ende über die Wiedergeburt der Rapid-Viertelstunde jubeln, was in erster Linie an den Jokern Schwab (Traumpass zum 2:1) und vor allem am grün-weißen „Scheißminix“ namens Schobesbergerlag, der das Kopfgoal des jungen türkischen Teamkickers Müldür per Corner vorbereitete und in der Nachspielzeit in für ihn typischer Manier für den verdienten Sieg sorgte.

SCR: Strebinger; Müldür, Hofmann, Barac, Potzmann; D.Ljubicic (65.Schwab), Martic; Berisha (81 .Thumwald), Knasmüllner, Bolingoli; Alar (65.Schobesberger).- Tore: Ze Luis (20.); Müldür (80.), Schobesbereger (90./+1).- Gelbe Karten: Gluschakow; Barac, Martic, Hofmann.- Spartak-Stadion, Moskau, Gil (Polen), 20.739.

BL, 16. RUNDE (2.12.): INNSBRUCK (A) 1:0 (0:0).-

Auswärtsschwäche, Zweikampfschwäche, Abspielfehler, Pech im Abschluss (Schwab köpfelte ans Aluminium, 29.) – alles zweitrangig, denn die Rapid-Viertelstunde lebte auch auf dem Tivoli wieder auf, obwohl der geschonte Schobesberger fehlte. Außerdem bewies Kühbauer erneut sein goldenes Händchen, indem er Berisha einwechselte, der auf Bolingolis Idealpass eiskalt für den Lucky Punch sorgte.

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Barac, Potzmann (38.Auer); Martic (61.D.Ljubicic), Schwab; Murg, Knasmüllner, Bolingoli; Ivan (79.Berisha).- Tor: Berisha (90./+2).- Gelbe Karten: Henning, Dieng, Dedic, Vallci; Sonnleitner.- Tivoli, Eisner, 7.665.

BL, 17.RUNDE (9.12.): STURM (H) 0:0)

Was verhinderte, dass aus einem intensiv geführten K(r)ampf ein richtiges Fußballspiel wurde: Miserabler Rasen, böiger Wind, harmlosen Angreifern überlegene Verteidiger, viele, nicht immer erzwungene, Ballverluste und daher nur je eine echte Torchance: Zuljs Stangentreffer (63.), Müldürs vor der Linie abgewehrter Schuss (73.).

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner (32.Barac), Hofmann, Auer; Martic, Schwab; Murg, Knasmüllner, Bolingoli (76.1van); Schobesberger (76.Alar).- Gelbe Karten: Schwab, Martic, Murg; Zulj, Lovric, Hierländer.– Allianz-Stadion, Schörgenhofer, 17.700.

Choreografie der Green Lions 2003

EL, GRUPPE G, 6.RUNDE (13.12.): GLASGOW RANGERS (H) 1:0 (0:0)

Strebinger? Herausragend wie fast immer und mit Glück bei Goldsons Lattenköpfler (22.). Die vermeintlich ersatzgeschwächte Verteidigung? Bis auf diese Szene kaum zu überwinden. Die Offensive? Wie alle anderen Manschaftsteile mit Löwenmut und Pferdelungen, sonst aber weitestgehend harmlos. Bis – ja bis Didis goldenes Händchen zuschlug: Joker Knasmüllner nahm das Zuspiel des Dauerläufers und -kämpfers Berisha auf und veredelte es zu einem Traumpass für Ljubicic, der das bisher wichtigste Tor in seiner noch so jungen Karriere erzielte. Und das schon wieder in der Rapid-Viertelstunde. Da konnten den Schotten auch ihre mehr als 3.000 Fans nicht mehr helfen, während die des SCR die längst nicht mehr kalte Arena in ein Tollhaus verwandelten. Denn ihre Mannschaft hatte sich ja für das Sechzehntelfinale gegen Inter Mailands Superstars (14./21.2.) qualifiziert, wer hätte das ursprünglich gedacht!

SCR: Strebinger; Müldür, Hofmann, Barac, Auer; Martic (78.D.Ljubicic), Schwab; Ivan (62.Schobesberger), Murg (46.Knasmüllner), Bolingoli; Berisha.- Tor: D.Ljubicic (84.).-Gelbe Karten: Ivan, Müldür, Martic; Jack, Goldson.- Allianz- bzw. (in der EL) Weststadion, Mazzoleni (Italien), 23.850 (ausverkauft).

Übergabe von 82.400 Euro durch die Ultras
1312, Choreografie des Blocks

BL, 18.RUNDE (16.12.): AUSTRIA (A) 1:6 (1:4)

Drei Tage zuvor war er noch der frenetisch umjubelte Goldtorschütze, aber im 328. Derby mutierte Dejan Ljubicic nach 33 guten Minuten seiner Rapid zum Unglücksraben: Weil seine Kollegen nach eigenem Corner den Ball verloren hatten, war er als plötzlich letzter Mann zum Rot-Foul an Edomwonyi förmlich gezwungen. Dass der anschließende Freistoß zum Abstauber-1:2 führte, gleich darauf ein weiterer FAK-Konter erfolgreich war und den Violetten plötzlich fast alles gelang und der spätere Torvorbereiter und -schütze Jeggo für ein Brutalo-Foul an Murg (3.) nur Gelb gesehen hatte, interessierte angesichts dieses historischen Debakels niemanden mehr (noch höher gewann der FAK zuletzt am 11.10.1969 ein Derby: 6:0 mit drei Hickersberger-Goals).

Fast ein Glück bei diesem Spielverlauf, dass die SCR-Chaoten wegen Ausschreitungen außerhalb des Stadions von der Polizei bis 21.45 Uhr festgehalten wurden…

SCR: Strebinger; Müldür, Dibon, Barac, Potzmann; D.Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (46.Martic), Schobesberger (79.Bolingoli); Alar (46.Berisha).- Tore: Schoissengeyr (22.), Jeggo (35.), Monschein (37.), Klein (41.), Barac (58., Eigentor), Turgeman (78); Potzmann (29.).- Gelbe Karten: Jeggo, Sax, Schoissengeyr, Fitz, Edomwonyi; Schobesberger, Müldür, Dibon.- Rote Karte: D.Ljubicic (33., Torraub).- Generali-Arena, Lechner, 16.582.

„MR. GRÜNZEUG NR. 600“: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Auch wenn er beim Derby-Desaster sechsmal hinter sich greifen musste (und nullmal eine Abwehrchance hatte): Richie Strebinger, wer denn sonst?!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

EC-Spiel: Dejan Ljubicic 10. (Rangers).
„Runde Tore“: Fehlanzeige.

WAS ENDE ’18 NOCH GESCHAH

SCR-Hauptversammlung vom 26.11.

Trotz der finanziellen Gesundung und der damit einhergehenden Aussicht auf die definitive Errichtung der Akademie sowie die Modernisierung der Trainingsplätze in Hütteldorf (25 Millionen Euro werden investiert) herrschte angesichts der sportlichen Krise in der Meisterschaft naturgemäß miese Stimmung, die sich vor allem gegen Sportchef Fredy Bickel richtete. Trainer Didi Kühbauer, der große Kämpfer, musste zugeben: „Wir haben richtig gute Fußballer, aber wir sind nicht Rapid.“ Präsident Michael Krammer kündigte urig an: „Wir werden Rapid wieder aus dieser Scheißgass’n führen.“ Wofür er persönlich noch bis November 2019 Zeit hat, weil er nach bisher fünf jedenfalls in kommerzieller Hinsicht sehr erfolgreichen Jahren (Stichwort: Stadionneubau!) nicht mehr kandidieren wird. Das hatte er seiner Gattin versprochen, die vor anderthalb Jahren an Krebs erkrankt ist. Da relativieren sich Niederlagen auf dem sogar am Verteilerkreis immergrünen Rasen plötzlich sehr…

Plätze des zukünftige Trainingsgeländes

SCR-Weihnachtsfeier vom 17.12.

Auch an diesem Abend war die Stimmung alles andere denn super, hatte es doch tags zuvor das Derby-Debakel gegeben, welches die Freude über das Weiterkommen in der Europa League brutal zunichte machte. Andy Marek, der Organisator und Allesmacher, reagierte dementsprechend: Erstmals gab es keine lustig singenden Kicker, weil das die rund 900 Gäste hätte provozieren können. Immerhin zeigte sich Fredy Bickel trotz allem optimistisch: Didi wird einen anderen Charakter reinbringen!“

180-Grad-Panorama

EIN BLICK ZU RAPID II

Test

Am 2.12. auf dem Trainingsplatz des Happel-Stadions 3:0 (1:0) gegen BRÜNN Ul 9 3:0 (1:0), Tore: Sahanek, Ehmhofer, Eigentor.

29.Mercedes-Benz Juniorcup in Sindelfingen (5./6.1.)

Gruppe A: 3:0 (0:0) gegen Titelverteidiger HERTHA BSC BERLIN (Demir, Kucyigit, Hofer); 4:0 (3:0) gegen BAYERN MÜNCHEN (Ibrahimoglu, Moormann, Demir, Sulzbacher); 0:1 (0:0) gegen GLASGOW RANGERS; SCR Gruppensieger.- Zwischenrunde: 4:2 (3:1) gegen VfB STUTTGART (Markl 2, Kucyigit, Demir); 4:2 (2:1) gegen LIVERPOOL FC (Ibrahimoglu, Markl 3).- Semifinale: 4:3 (3:0) gegen GLASGOW RANGERS (Kapitän Schuster, Demir, Ibrahimoglu, Markl).- Finale: 2:3 (1:2) gegen LIVERPOOL FC (Kucyigit, Demir).

Turnier Tabelle: 1.Liverpool, 2.SCR, 3.Bayern, 4.Rangers, 5.Stuttgart, 6.Schalke, 7.Hertha, 8.Atlanta.

Bester Spieler: Rapids Yusuf Demir (Jahrgang 2003!); Schützenkönig: Rapids „Ein-Mann-Panzerarmee“ Daniel Markl (6 Tore).

Gratulation an diese beiden jungen Burschen, natürlich aber auch an die gesamte Mannschaft, in der neun Kaderspieler der „Zweiten“ standen, für ihre besonders am 5.1. herausragenden Leistungen, die von deutschen TV-Kommentatoren „Zauberfußbai 1“ genannt wurden. Schade, dass dieser nicht mit dem Tumiersieg belohnt wurde!

Trainingsstart: 7.1.2019.

Lukas Sulzbachers Vertrag wurde bis Sommer 2021 verlängert.
Test: Auch wenn die „Krone“ am 20.1. unter „Sport Wien“ – in eh nur winziger Schrift – ein 0:0 meldete, gewann Rapid II tags zuvor auf dem Gelände des Happel-Stadions gegen den NÖ-Landesligisten ASV SPRATZERN trotzdem mit 2:0 (1:0), Tore: Kirim, P.Malicsek.

SCR-NACHWUCHS-WEIHNACHTSFEIER: EIN FEST DER FREUDE

Zuerst gab Noch-Präsident Michael Krammer seiner Freude über diese Veranstaltung Ausdruck: „Die schönste Weihnachtsfeier, weil so viel Herz dabei ist, auch seitens der Eltern und Großeltern.“ Denen er für ihre Unterstützung bei der sportlichen Betätigung ihrer Sprösslinge dankte. Freuen konnten sich auch die Geschäftsführer Christoph Peschek und Fredy Bickel, ganz speziell über das bevorstehende Trainingszentrum.
ann jubelten die „Herren Buam“ den Profis Mario Sonnleitner, Paul Gartler und Mert Müldür (Letztere seit 2012 bzw. seit der U7 beim SCR) sowie beim anschließenden Showblock mit Spielern und Trainern der U8, U9 und Ul 5.

Willi Schuldes und Mag.Peter Grechtshammer, die Sportlichen Leiter der Nachwuchsakademie, durften sich ebenfalls freuen, vor allem über den tollen Tumiersieg der Ul9 in Dortmund am Jahresbeginn und dass so viele Kicker in ihrer schulischen Ausbildung weitergekommen sind: So konnte der Peter gleich sieben Spieler der 2. Mannschaft präsentieren, die 2018 die Matura oder Lehren erfolgreich absolviert haben. Dazu übrigens passend: Paul Gartler darf sich Maturant nennen, und Mert Müldür steht vor dem Ende seiner Bürokaufmannslehre.

Als sich Steffen Hofmann, der Talentemanager, seinen Weg zur Bühne bahnte, kannte die Freude speziell der Allerjüngsten überhaupt keine Grenzen mehr, da wollte jeder Fußballknirps mit dem „Fußballgott“ abklatschen, als hätte der soeben das Siegestor im Europacupfinale geschossen. Wie seine Vorredner wies auch Steffen auf die Wichtigkeit einer zweigleisigen Ausbildung hin.

Freude verbreitete auch Anhängerklub-Obmann Niederhuber mit dem seit Jahrzehnten üblichen 2.500-Euro-Akonto als Beitrag zur Nachwuchs-Weihnachtsfeier hinausgehende Differenzbetrag nach dem Ende unserer Sammelaktion an die Jugendleitung überwiesen werden wird. Obendrein übergab er dem Kapitän des Special Needs Teams erneut 1.000 Euro eines anonymen Gönners.

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Für „Wiener helfen Wienern“ sammelte der „Block West“ auch heuer wieder zugunsten der „Aktion Kinderherz“ und kam dabei auf den Rekordbetrag von 82.300 Euro, der vor dem Rangers-Match symbolisch übergeben wurde.

Elias Felber, der hochtalentierte Kapitän von Rapid II, verlängerte seinen Vertrag bis 30.6.2022.

Videoanalyst Stefan Oesen kehrte mit 1.1.2019 zu Rapid zurück, von der er sich wegen Differenzen mit dem damaligen Trainer Damir Canadi getrennt hatte. Der bisherige Analyst Fabrizio Zoccola wurde Chefscout.

Beachtliche 5,8 Millionen Euro nahm Rapid in den bisherigen Europa-League-Spielen ein.

Dejan Ljubicic muss nach seiner „Roten“ im Derby ein Spiel aussetzen, während Co-Trainer Manfred Nastl wegen Nichtbefolgung einer Verbandsanordnung nur ermahnt wurde.

Mario Sonnleitner („Ich bin zum echten Erz-Rapidler geworden“) band sich bis Sommer 2021 an den Rekordmeister.

Vorstandsmitglied Elfriede Gager befindet sich nach ihrer Knie-OP (11.12.) auf dem Weg der Besserung und wird sich nach der Reha hoffentlich wieder bei uns sehen lassen.

In der Sitzung vom 7.1. wurde Frau Janine Kreipl in den Vorstand kooptiert. Herzlich willkommen und gute Zusammenarbeit!

Einen unvergesslichen Abend erlebten 1.000 Mitglieder am 8.1. anlässlich Rapids 120. Geburtstag gemeinsam mit dem Präsidententrio Kaltenbrunner/Edlinger/Krammer sowie zahlreichen Legenden wie z.B. Skocik, Flögel, Feurer, Hickersberger, Herzog, Nuske, Payer, Jancker oder Hofmann in der Ebene 1 des Allianz-Stadions. Andy Marek, der mit seinem Team für die perfekte Organisation sorgte, bat nach Roman Gregory („Wir trinken auf Rapid“) die Fan-Vertreter Niederhuber, Holzinger, Hartmann, Kresa und Pohle auf die Bühne. Neben tollen Videos aus alten, ruhmreichen Tagen gab es Speis‘ und Trank und am Ende mit Fredi Körner (in Bälde 93) die Rapidhymne. Und: Nicht nur Geschäftsführer Peschek ließ keinen Zweifel am Bewahren der stolzen Tradition wie auch am Glauben auf eine erfolgreiche Zukunft.

Das Geburtstagsbild, das uns das ganze Jubiläumsjahr begleiten wird

Zwischen dem Trainingsstart am 8.1 im „Happel“ und dem ersten diesjährigen Test am 15.1. am selben Ort gegen HORN, der nach Toren von Ivan, Berisha, Knasmüllner (2) und Müldür 5:0 (2:0) endete, holte Rapid Srdjan Grahovac (26) ablösefrei vom kasachischen Meister FK Astana zurück und gab ihm einen Vertrag bis Sommer 2022. Wir heißen den Bosnier herzlich willkommen, der zwischen August 2014 und Februar 2017 bereits 86 Pflichtspiele mit vier Toren für den SCR bestritt und schon gegen Hom sein Comeback feierte.

Dem Vernehmen nach 500.000 Euro an Ausbildungsentschädigung soll Rapid aus Maxi Wöbers Transfer von Ajax Amsterdam zum FC Sevilla (man hörte von bis zu elf Millionen) erhalten.

Der FAC wird immer mehr zu „Rapid III“: Zahlreiche Hütteldorfer Kooperationsspieler, Andy Heraf neuer Trainer, seit kurzem Osarenren Okungbowa als Mittelfeld-Stütze. Gegen diese ambitionierte Mannschaft gewann Rapid I am 19.1. auf einem Trainingsplatz des Happel-Stadions bei bitterer Kälte mit 1:0 (1:0), wofür Pavlovic sorgte, während die nicht fitten Sonnleitner, Hofmann und Alar fehlten und Dibon ein Cut an der Wange erlitt. Vier Tage später erfolgte der Abflug nach Belek, wo bis 2.2. ein Trainingslager stattfindet.

Weiterer Erfolg für Rapids Teenies: Die Ul7 gewann den Lilien-Cup in Wiesbaden (19./20.1.) durch ein Final-4:1 über den FC AUGSBURG. Bester Spieler: Wie schon in Sindelfingen Yusuf Demir (15).

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

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Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: klubderfreundef @ aon.at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
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„Grünzeug“ im Tagebuch

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GRÜNZEUG-599

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 46. JAHRGANG/DEZEMBER 2018 / Nr. 599 / Versand 3.12.2018, Postamt 1120

IN EIGENER SACHE

Nach einem leider nicht sehr weihnachtlich stimmenden Herbst stehen wir einmal mehr vor dem großen Fest und einem zu neuen Hoffnungen Anlass gebenden Jahreswechsel. Zu beiden Ereignissen wünscht der Vorstand allen Leser(innen) sowie unserem traditionsreichen Anhängerklub nur das Allerbeste. Gleichzeitig erlaubt er sich die Erinnerung an die 42. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“, an der sich auch heuer wieder möglichst viele von Ihnen beteiligen sollten; Zahlscheine können bei uns angefordert werden (siehe Impressum). In diesem Sinne alles Gute und herzlichen Dank, auch im Namen der SCR-Jugendleitung!

DURCH MEINE BRILLE: EIN NACHRUF AUF KARL REIF

Als ich 1968 dem Klub der Freunde des S.C. Rapid beitrat, gehörte Karl Reif bereits dessen Vorstand an, und als ich vier Jahre später in diesen gewählt wurde, war das der Beginn einer wundervollen Freundschaft, die noch enger wurde, nachdem ich 1973 das „Grünzeug“ sozusagen erfunden hatte. Denn der Karl, damals knackige 42, war neben fast unzähligen anderen Tätigkeiten für dessen Vervielfältigung mittels Matrizen sowie den Versand zuständig (es gab über längere Zeit hinweg zwei Ausgaben im Monat und das bei mehr Seiten Umfang als jetzt).

Am 29.6.1979 wurde unser Klublokal mit einem Tag der offenen Tür eröffnet, was vier Vorstandsmitglieder in jahrelanger Wochenendarbeit selbst bei unbeheizten Kellerräumlichkeiten im Winter (brrr!) möglich gemacht hatten: mein Vorgänger als Obmann, Reinhard Willrader, der inzwischen längst verstorbene Helmut Stadler, meine für derartige Tätigkeiten grandios unbegabte Wenigkeit und – Karl Reif, eh klar. In diesen Zeiten und auch noch später hatten er und ich reichlich Gelegenheit, uns in Sachen Klubprojekte bei dem einen oder auch anderen Krügerl oder Vierterl die Köpfe heiß zu reden.

Typisch für den Karl: Als ich ihn nach seinem Schlaganfall im Herbst 1998 im Spital besuchte, war sein Bett mit zu bearbeitenden Zahlscheinen übersät, denn er war ja auch Kassierstellvertreter.

Nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand arbeitete Karl für das „Grünzeug“ weiter, bis er im Mai 2002 seiner gesundheitlichen Verfassung Tribut sollen musste und mit dem (PCschreiben unseres bescheidenen Klubblättchens dankenswerterweise von Christine Ibesich abgelöst wurde, die mit der Nr.438 „debütierte“. Für die Vervielfältigung durch Kopiergerät ist seither Stefan Rakousky, gelegentlich von seiner Gattin Sarah unterstützt, verantwortlich und für den Versand der nimmermüde Klublokalchef Peter Nowotny. Dass aktuell vier Personen jene „Grünzeug“-Arbeiten verrichten, die Karl Reif einst ganz alleine bewerkstelligt hatte, sagt wohl alles über die Leistungen dieses „Arbeitstieres“ aus.

Leider riss die persönliche Verbindung zwischen uns und ihm, dem Ehrenmitglied, in den letzten Jahren ab, teils wegen seiner Krankheit, teils aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen.

Kurz vor unserer „MV“ vom 22.10. erhielt ich vom Kollegen Nowotny die betrübliche Mitteilung, das am 8.10. versendete „Grünzeug“ sei mit einem postalischen Vermerk retourniert worden, laut dem Karl Reif verstorben sei. Daraufhin bemühte sich der Vorstand natürlich um genauere Informationen, doch erhielten wir weder eine Parte noch konnte Nowotny die Witwe des Verstorbenen telefonisch erreichen. Wir fanden im Internet lediglich das Datum der Trauerfeier: 6.11., Hernalser Friedhof.

Am 31.10. besuchte ich das Grab meiner Mutter auf dem Baumgartner Friedhof und erfuhr in der dortigen Verwaltung, dass Karl Reif bereits am 12.8. (!) verstorben sei; mehr konnte mir die Beamtin aber nicht sagen, auch was die ungewöhnlich lange Zeitspanne zwischen Tod und Bestattung betrifft.

Die Gründe hiefür kann und will ich mir ebenso wie die Art, auf die der Karl verstarb, gar nicht vorstellen. Ich kann ihm nur zurufen: Was Du für unseren traditionsreichen Verein alles getan hast, wird für immer unvergessen bleiben, jedenfalls bei jenen, die ihm lange genug und mit dem Herzen angehören.

Danke, alter Freund, und ruhe in Frieden!

VIEL GELD, WENIGE PUNKTE – QUALIFIKATIONSRUNDE, WIR KOMMEN?

Beginnen wir mit dem mit Abstand Positivsten (ob es den Vereinsgewaltigen in der Hauptversammlung vom 26.11.viel geholfen hat, werden wir ja erfahren haben): Der SK Rapid konnte für das Geschäftsjahr 2017/18 trotz internationaler Absenz einen Gewinn von 2,372.210 Euro bei einem Umsatzerlös von 41,7 Millionen, dem dritthöchsten der Klubgeschichte, vermelden; das ist das sechste positive Ergebnis en suite. Nicht zuletzt dank o.a. Gewinn sollte die Finanzierung der (überfälligen) Nachwuchs-Akademie auf dem Gelände des Wien-Energie-Zentrums (Elektra-Platz) gesichert sein.

Zu alldem muss man dem SCR, der in der Vergangenheit nur allzu oft am finanziellen Hungertuch genagt hat, fraglos gratulieren.

Das Podium bei der Hauptversammlung

Aber, aber, aber…

Was Rapids Arbeitnehmer in den kurzen Hosen in den letzten Wochen und Monaten auf den diversen Fußballfeldem veranstalteten, war leider, leider überwiegend so unerfreulich, dass wir uns über die Teilnahme an der Meisterrunde ernsthafte Sorgen machen müssen. Während Teams wie St.Pölten, Wolfsberg und auch Hartberg wesentlich bessere diesbezügliche Chancen haben – unglaublich!!!

Apropos Wolfsberg: Dort gewann Rapid zuerst überraschend glatt mit 3:0 und das im „Lieblingsbewerb“ Cup, in dem es am 16. oder 17.2.2019 daheim gegen Hartberg gehen wird – beste Gelegenheit, sich für die 0:3-Blamage in der Meisterschaft zu revanchieren?

Jedenfalls gelang dem WAC nur elf Tage nach der Schlappe im Pokal die Rehabilitation mit einem gewiss hochverdienten 3:1 über Rapid, die gegenüber der tollen Leistung gegen Villarreal (0:0, drei Tage zuvor) nicht wieder zu erkennen war. Außerdem wurden die offensichtlich hundsmüden Grün-Weißen vom Schiedsrichter zuerst vor- und schließlich spielentscheidend benachteiligt: Ein Foul des bereits verwarnt gewesenen, nachmaligen Zweifach-Torschützen Liendl an Potzmann hätte ihm Gelb-Rot einbringen müssen, und für Potzmanns Foul eindeutig vor dem Sechzehner in der Nachspielzeit auf Penalty zu erkennen, war schlichtweg skandalös! So schlecht Rapid auch spielte, den einen Punkt hätte sie bestimmt gerne mitgenommen. Genauso wie zwei weitere aus Altach, wo Sonnleitners garantiert reguläres 2:0 wegen eines von Schüttengruber & Co. erfundenen Abseits annulliert wurde, was den Vorarlbergern ein 2:2 ermöglichte. Das am Ende auch ein Sieg hätte werden können. Rapid aber wurde in diesen beiden Spielen um drei Punkte geprellt.

Für das LASK-Match hatte Didi Kühbauer in unserer Mitgliederversammlung vom 19.11. angekündigt, man würde „eine andere Rapid“ sehen. Da waren wir guter Hoffnung, zumal die Mannschaft zwei Wochen hatte regenerieren und frische Kräfte tanken können. Davon war bedauerlicherweise bestenfalls vor der Pause etwas zu bemerken. Doch spätestens nach dem Tor des Abends agierten die Mannen vor dem wie so oft starken Strebinger zusehends schwächer, ja vogelwilder. Am Ende war es kaum mehr mit anzusehen und das am Tag vor der Hauptversammlung!

tipico-Bundesliga (Stand vom 25.11.2018)

1. Salzburg  15/41 (38:13)
2. LASK 15/29 (25:13)
3. St.Pölten 15/26 (20:12)
6. Hartberg 15/21 (23:26)
8. Rapid 15/16 (15:19)

Lediglich Schlusslicht Admira hat mit 13 Toren noch weniger erzielt als Rapid, die man in grauer Vorzeit die „Kanoniere“ nannte…

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

ÖFB-CUP, ACHTELFINALE (31.10.): WAC (A) 3:0 (2:0)

Souveräner Sieg beim Auswärts-Angstgegner, noch dazu im Pokalbewerb, wer hätte das gedacht! Die spiel- und lauffreudigen Hütteldorfer dominierten die gesamte Partie, während die erstaunlich harmlosen Wolfsberger gegen ihre kompakte Abwehr kaum zu Möglichkeiten kamen. Pavlovics doppelte Tor-Premiere kam nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen zustande bzw. nach einem fatalen Fehlpass Ritzmaiers. Knasmüllners schlitzohrigem 3:0 folgte ein mehr als halbstündiges Schaulaufen des SCR mit etlichen netten Ballstafetten, aber auch kleinen Schlampigkeiten in der Offensive. Wermutstropfen: die Verletzungen Dibons (Gehirnerschütterung schon in Minute 10!) und D.Ljubicics (Muskel). Alar (Fleischwunde) und Berisha (Rücken) waren überhaupt in Wien geblieben.

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon (46.Barac), Bolingoli; D.Ljubicic (79.P.Malicsek), Schwab; Murg, Knasmüllner, Ivan; Pavlovic (67.Guillemenot)- Tore: Pavlovic (22., 45./+2), Knasmüllner (54.).- Gelbe Karten: Göllner, Ritzmaier; Müldür.-Lavanttal-Arena, Drachta, 3.755.

Verabschiedung nach dem Spiel WAC-Rapid

BL, 13.RUNDE (4.11.): ALTACH (A) 2:2 (2:1)

Vor der Pause spielte Rapid über weite Strecken groß auf, hatte Pech, dass Sonnleitners zweites Kopftor zu Unrecht aberkannt wurde (22.) und vergab neben den schönen Toren, die Knasmüllner mit seinen Assists Nr. 6 und 7 optimal vorbereitete, etliche weitere Chancen. Doch selbst in diesen guten 45 Minuten schlich sich schon der eine oder andere Patzer ein wie z.B. Schwabs Stoppfehler vorm zwischenzeitlichen 1:1. Nach dem Wechsel hätte es durch Martics 25-Meter-Hammer oder Knasmüllners Nachschuss 3:1 für Rapid heißen können, aber dann lief bei dieser vorne überhaupt nichts mehr zusammen, weil die Bälle bereits im Mittelfeld verloren gingen. Am Ende musste man mit dem Remis sogar noch hochzufrieden sein, obwohl Alar in letzter Sekunde die Siegeschance vergab.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Barac (61.Müldür), Bolingoli; Martic, Schwab; Murg, Knasmüllner (80.D.Ljubicic), Berisha; Pavlovic (73.Alar).- Tore: Fischer (32., 48); Sonnleitner (9.), Murg (42.).- Gelbe Karte: Martic.- Cashpoint-Arena, Schüttengruber, 5.038.

Ziemliche Enttäuschung im Stags Head nach dem Unentschieden in Altach

EL, GRUPPE G, 4.RUNDE (8.11.): VILLARREAL (H) 0:0

Strebinger sorgte in der Anfangsphase, als seine Vorderleute vor den Spaniern noch zu viel Respekt zeigten (eine Folge des Hinspiel-Debakels?), für das Zu-Null und Potzmann in der Nachspielzeit mit einer tollen Rettungsaktion auf der Torlinie ebenfalls. Und die anderen? Die lieferten dem starken Gegner einen großen Kampf und fanden nun selbst gute Chancen vor, nachdem sie ihre Scheu vor ihm abgelegt hatten. Eigentlich unglaublich, dass diese Partie torlos endete. Jedenfalls sah das begeistert mitgehende Publikum ein 0:0 der allerbesten Sorte. Frage: Wo in Österreich
gibt es eine dermaßen super Europacup-Stimmung wie in Hütteldorf, in „stieren“ Zeiten erst recht?

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon (75.Bolingoli), Potzmann; D.Ljubicic, Schwab; Berisha, Murg (46.Knasmüllner), Ivan; Pavlovic (90./—1 Martic).- Gelbe Karten: Schwab, Berisha, Sonnleitner; Caseres, Layun, Pedraza, Fomals.- Allianz-Stadion, Jovanovic (Serbien), 22.100.

Statistik nach dem Spiel Rapid-Villarreal

BL, 14.RUNDE (11.11.): WAC (A) 1:3 (1:0)

Trister Faschingsbeginn drei Tage nach dem Hit gegen Villarreal! Ohne den erkrankten Sonnleitner war der müde grün-weiße Haufen den revanchelüsternen, naturgemäß frischeren Kärntnern in vielen Belangen deutlich unterlegen, woran auch die überraschende, nur bis zur 23. Sekunde der zweiten Halbzeit währende Führung nichts änderte. Trotzdem hätte Rapid den (unverdienten) Punkt über die Distanz gezittert, doch erfand der Schiri nach Potzmanns Foul an Ritzmaier (falls es überhaupt eines war) klar außerhalb des Strafraums einen Penalty und das in Minute 93! Liendls zweites Tor war für den Ausgang der Partie ebenso wenig ohne Belang wie Schobesbergers durchaus passables Comeback.

SCR: Strebinger; Potzmann, Müldür, Dibon, Bolingoli; D.Ljubicic, Schwab; Murg (69.Schobesberger), Knasmüllner (82.Martic), Ivan (27.Berisha); Pavlovic.- Tore: Orgill (46.), Liendl (90./+3, Elfer, 90./+5); Murg (37.).- Gelbe Karten: Liendl; Müldür.- LavanttalArena, Ciochirca, 5.444.

Rapid-Untergang im Lavanttal

BL, 15.RUNDE (25.11.): LASK (H) 0:1 (0:0)

Die erste Heimniederlage gegen die Linzer seit 27.5.2000 ging leider absolut in Ordnung, vielmehr hätte sie durchaus höher ausfallen können. Denn nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit und den verletzungsbedingten Austäuschen von Dibon und auch Pavlovic konnte Rapid den schnelleren, zweikampfstärkeren und balltechnisch besseren Gästen kaum mehr Paroli bieten, und nach dem 0:1 artete die Partie sogar fast zu einer von Strebinger im Alleingang gegen den LASK aus. Wie dessen offensiven Vorderleute mit den eigenen, nicht gerade zahlreichen Einschussmöglichkeiten umsprangen? Kein Kommentar! Nur der absente Knasmüllner erlebte einen schönen Sonntag: Seine Tochter kam zur Welt.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Dibon (46.Barac), Bolingoli; D.Ljubicic, Schwab; Murg, Alar, Schobesberger (72.Martic); Pavlovic (33.Berisha).- Tor: Holland (54.).-Gelbe Karten: Sonnleitner, Barac.- Allianz-Stadion, Gishammer, 17.600.

Diskussionen vor dem Spiel Rapid-LASK

In der Europa League Gruppe G, der engsten aller 48, sah es bei Redaktionsschluss (25.11.) vier Tage vor Rapids Gastspiel in Moskau zumindest theoretisch relativ gut aus:

1.Villarreal 4/6 (10:5)
2.Rangers 4/5 (8:7)
3.Spartak 4/5 (7:8)
4.Rapid 4/4 (3:8)

Um weiterzukommen, müsste Rapid „nur“ in der russischen Hauptstadt und dann in Hütteldorf gegen die Schotten gewinnen…

„MR. GRÜNZEUG NR. 599“: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Abgesehen von der folgenlosen Slapstick-Einlage zu Beginn des BL-Spiels in Wolfsberg thronte Rapids frisch gebackener Teamkeeper punkto Langzeit- wie Tagesform turmhoch über seinen Vorderleuten, vom Dauerbrenner Mario Sonnleitner vielleicht abgesehen. Zuletzt gegen den LASK etwa verhinderte Richie fast im Alleingang ein Debakel, nicht zum ersten Mal übrigens…

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

ÖFB-Cupspiele: Christopher Dibon und Richard Strebinger jeweils 10. (WAC).

BL-Tor: Mario Sonnleitner 20. (Altach).

„MV“ VOM 19.11.: VIELE KAMEN

Um den beliebten Didi (Kühbauer) zu sehen und hören, der schon als Jugendlicher nur zu gerne Rapidler sein wollte. Gekommen war auch Manfred Nastl, sein „Co“ seit gemeinsamen Admira-Trainer-Zeiten. Beide erschienen schon um 18.45 Uhr im Klublokal, verließen es nach unermüdlichem Autogrammeschreiben und freundschaftlichen Small Talks aber erst um 21.15 Uhr. Dazwischen hatte sich vor allem der Chefcoach dem bestens besetzten Auditorium (mit den neuen Mitgliedern Frau Ingrid Wibmer, 1140 Wien, und Herrn David Galko, 1220 Wien) nach einem ausführlichem Interview durch den Obmann einer nicht minder ausführlichen Diskussion gestellt. Unter „Spiele, Tore, Kommentare“ ist nachzulesen, ob die Mannschaft Kühbauers Ankündigung in die Tat umgesetzt hatte: „Gegen den LASK wird man eine andere Rapid sehen!“ Doch erst die etwas fernere Zukunft wird zeigen, was Didi ebenfalls verkündete: „Nachdem ich so richtig Gelegenheit gehabt habe, mit den Jungs zu trainieren (speziell vor der Frühjahrssaison, Anm.d.Red.), nehme ich keine Rücksicht auf Namen, und wer nicht mitzieht, der kann sich neben mich setzen.“ Also auf die Bank, wenn nicht gar auf die Tribüne, wollte er damit sagen. Wer den ehrgeizigen, wenn auch um keinen Schmäh verlegenen „Ex-Dalton“ kennt, darf ihm das getrost glauben. Die vielen Mitglieder und sonstigen Gäste, welche zu unserer letzten diesjährigen Mitgliederversammlung erschienen waren, erst recht.

Didi, der Liebling der Fans

EIN BLICK ZU RAPID II

RUNDE (2.11.): SPORTCLUB (H) 4:2 (1:0)

Rapid II: Hedl; Ehrnhofer, Greiml, Obermüller, Leovac; Felber, Mocinic (53.Schuster); Markl (77.Jusic), Wunsch, Ibrahimoglu; Tomasevic (53.Hofer).- Tore: Markl (24., 56.), Schuster (65.), Jusic (89.); Küssler (50.), Hirschhofer (70.).- Gelb-Rot: Hayden (79., Unsportlichkeit).- Allianz-Stadion, West 1, Gajic, 600.

Stammgäste bei Rapid II

NACHTRAG ZUR 11.RUNDE (6.11.): MATTERSBURG AM. (A) 1:2 (0:2)

Rapid II: Hedl; Ehrnhofer, Greiml, Obermüller, Moormann (46.Sahanek); Wunsch, Felber, Schuster, Ibrahimoglu; Hofer (53.Tomasevic), Markl (65.Jusic).- Tore: Bürger (19., 31.); Ibrahimoglu (70.).- Akademie Burgenland, Fluch.

RUNDE (11.11.): ADMIRA JUN. (A) 6:0 (4:0)

Rapid II: Hedl; Thurnwald (77.Sahanek), Schuster, Obermüller, Leovac; P.Malicsek, Felber, Wunsch; Kostic (67.Markl), Guillemenot (68.Hofer), Ibrahimoglu.- Tore: P.Malicsek (23., Elfer), Guillemenot (25., 36., 54.), Ibrahimoglu (27., Elfer, 76.).- BSFZ-Arena, Trainingsplatz, Untergasser (OÖ), 120.

RUNDE (17.11.): PARNDORF (A) 2:1 (1:1)

Rapid II: Hedl; Thurnwald, Greiml, Gobara, Auer (86.Sahanek); Wunsch, P.Malicsek, Felber, Kostic (69.Markl); Tomasevic (90.Schuster), Ibrahimoglu.- Tore: Dilic (42.); Tomasevic (20.), Markl (88.).- Pamdorf, Daubeck, 350.

RESÜMEE

Dank der vielen WSC-Fans gab es eine ungewohnt große Kulisse, aber keinen echten Heimvorteil. Was kümmerte es die Jungrapidler! Die lieferten den starken Dornbachern einen großen Kampf auf phasenweise hohem Niveau, der verdientermaßen mit dem ersten Dreier nach vier sieglosen Partien endete. Übrigens: Ivan Mocinic wirkte körperlich wieder ein Stück weit verbessert, und das war auch ein Positivum dieses packenden Fights.

Längst nicht so gut sah unsere Truppe in Mattersburg aus. Dort gelang ihr nach mieser ersten Halbzeit nur der Anschlusstreffer, aber auch im zweiten Abschnitt hatten die Heimischen mehr Chancen. Bescheidene Ausbeute in den bis hierher letzten sechs Spielen: fünf Punkte, 10:11 Tore.

Nach zwei Alutreffem der Admira Juniors spielte SCR II mit drei Profis, darunter der unwiderstehliche Guillemenot, groß auf und gewann unangefochten mit 6:0.

Mit dem späten 2:1 in Parndorf sicherten sich Rapids Fohlen vor der fast viermonatigen Winterpause den zufrieden stellenden vierten Rang. Hätten jugendlicher Leichtsinn gegen Leobendorf (1:1) und in Stadlau (2:2) nicht vier Punkte gekostet, wäre es der dritte geworden.

Von den 32 eingesetzten Spielern teilten sich diese die zweitmeisten Tore der Liga: Markl (7), Ibrahimoglu (5), Jusic und Wunsch (je 4), Guillemenot und Kirim (je 3), Arase und Tomasevic (je 2) sowie Felber, Kostic, P.Malicsek, Schuster und Weyermayr (je 1).

RLO-Stand zur Winterpause

1.Mauerwerk    16/39 (34:15)
2.Ebreichsdorf 16/37 (48:14)
3.Leobendorf 16/33 (32:14)
4.Rapid II 16/29 (35:17)
5.WSC 16/29 (28:27)

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Didi Kühbauer über Dejan Ljubicic: „Willensstark und auf sehr gutem Weg.“ Nicht zuletzt deswegen wurde der Vertrag des U21-Teamspielers vorzeitig bis Sommer 2021 verlängert.

Der zuletzt bei der 2. Mannschaft tätig gewesene Fitnesstrainer Alexander Steinbichler ist nun wieder für die körperliche Verfassung der Profis zuständig, ganz so wie in der „guten alten Zoki-Zeit“.

Länderspiel-Erfolge zwischen 15. und 18.11.!

Nations League: Bosnien 0:0 in Wien und 2:1 (0:0) in Nordirland (X.Schlager, Lazaro; Strebinger jeweils Ersatz);

Endstand der Gruppe B3

Bosnien    4/10 (5:1) Aufsteiger
Österreich 4/7 (3:2)
Nordirland 4/0 (2:7) Absteiger

U21 im EM-Play-off gegen Griechenland: 1:0 (0:0) in Saloniki (Posch) und 1:0 (0:0) in St.Pölten (Ex-SCR-Nachwuchsstürmer Grbic per Freistoß). Aktuelle Rapidler waren nicht dabei). Somit hat sich die U21 erstmals für eine Endrunde qualifiziert (2019 in Italien und San Marino) – Gratulation!

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„Grünzeug“ im Tagebuch

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GRÜNZEUG-598

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 46. JAHRGANG/NOVEMBER 2018 / Nr. 598 / Versand 5.11.2018, Postamt 1120

Mitgliederversammlung

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am MONTAG, dem 19. November 2018, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Dietmar KÜHBAUER (Cheftrainer des SK Rapid) und
  • Manfred Nastl (Co-Trainer des SK-Rapid).

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

NATÜRLICH AUCH HEUER WIEDER: AKTION „WEIHNACHTSFEIER FÜR DEN NACHWUCHS“

Dass es uns Rapidfreunde trotz der (oft hyper)aktiven Fanszene immer noch gibt, liegt auch an der jahrzehntelangen, ganz besonderen Verbundenheit mit dem Stammklub und dessen Nachwuchsabteilung, der immer wieder Spieler für die grün-weißen Männermannschaften Rapid I und II entwachsen wie zuletzt etwa Dejan Ljubicic oder die derzeit verletzten Manuel Thurnwald und Tamas Szanto, um nur drei zu nennen. Genau diese Nachwuchsabteilung mehr als nur ideell zu unterstützen, also auch materiell, ist in unseren Statuten festgehalten.

Und dass wir das zur Weihnachtszeit besonders effizient und gerne tun, beweisen die bisherigen 41 Sammelaktionen „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“, dem heuer also die bereits 42. folgt.

Mit ein Grund für den Besuch unserer Versammlungen von Profispielern, Trainern oder Funktionären (Mitglied Edlinger war ebenso in jeder unserer Generalversammlungen ähnlich wie sein Nachfolger Krammer plus Begleitung unser Ehrengast) ist sicher auch unsere (weihnachtliche) Spendenfreudigkeit zugunsten der jungen und jüngsten SCR-Kicker.

Damit es noch möglichst lange so bleibt, bitten wir unsere Mitglieder bzw. Leser(innen), sich auch an der 42. Weihnachts-Sammlung zu beteiligen, natürlich wieder mit einer Spende nach Selbsteinschätzung und mit anschließender Namensnennung in der Liste der treuen (und neuen?) Jugend-Sponsor(innen). Verwenden Sie also bitte den beiliegenden Zahlschein, worauf Ihnen der Dank des SK Rapid sowie unseres Vorstands gewiss ist.

ZUSAMMENGEFÜGT, WAS ZUSAMMENGEHÖRT: DIETMAR KÜHBAUER IST CHEFTRAINER!

Von 1992 bis 1997 hieß der absolute Publikumsliebling in Hütteldorf Dietmar („Didi“) Kühbauer, und das blieb der 55-fache Nationalspieler, Meister, Cupsieger und EC-Finalist auch, als er für San Sebastian, Wolfsburg und Mattersburg kämpfte und kickte. Daran änderte sich auch nichts für den Trainer Kühbauer, der mit der Admira, dem WAC und zuletzt St.Pölten sehr beachtliche Erfolge feierte. Trotzdem machte er nie ein Hehl aus seiner ungebrochenen Liebe zu diesem SCR.

Nachdem sein Busenfreund Zoki unerwartet beurlaubt worden war, wurden ihm Mike Büskens, Damir Canadi und Goran Djuricin vorgezogen, aber als es mit dem von vielen Seiten angefeindeten Gogo einfach nicht mehr weitergehen konnte, fügte Sportchef Bickel endlich zusammen, was schon seit Jahrzehnten zusammengehört: Er transferierte Kühbauer für etwas mehr als 400.000 Euro aus St.Pölten nach Hütteldorf und gab ihm einen Vertrag bis Sommer 2021 – gewiss ein Zeichen der Wertschätzung, die die Legende Didi nicht nur in Anhängerkreisen genießt.

Dessen „Co“ heißt Manfred Nastl. Für Michael Bernhard sollte eine andere Funktion gefunden werden, während Hickersberger und Payer dem Trainerteam auch weiterhin angehören, „Butre“ hat ein diesbezügliches Angebot aber abgelehnt. Schade!

Nun können wir dem Didi und seinem Staff nur viele Siege und einen Titel wünschen, auch wenn das zurzeit ziemlich vermessen klingt.

Didi und Manfred beim Training

Wer persönlichen Kontakt mit Didi & Manfred sucht, die oder der sollte am 19.11. ins Klublokal kommen!

BL: NOCH IMMER UNTERM STRICH • EL: TROTZDEM AUFSTIEGS- CHANCEN • ÖFB-CUP?

BUNDESLIGA

Didis Einstand in der Meisterschaft gelang gegen seinen Ex-Klub SVM vom Resultat her auf jeden Fall, was in Anbetracht der Umstände natürlich das Wichtigste war. Doch das 1:0 brachte nach der Länderspielpause keine Spur von Selbstvertrauen, um nicht zu sagen von Qualität. Jedenfalls wurde beim Aufsteiger Hartberg geradezu ein fußballerischer Offenbarungseid abgelegt. Dabei musste man sich um die Steirer im Sommer schwere Sorgen machen, nachdem sie viele Stammspieler sowie den Erfolgstrainer Ilzer verloren hatten – und nun das! Die sensationelle Form dieser eilig zusammengestoppelten Truppe musste hernach auch Vizemeister und Cupsieger Sturm mit 0:2 zur Kenntnis nehmen – unglaublich!

Nach Rapids Blamagen in Hartberg und dann Villarreal (siehe unten sowie „Spiele, Tore, Kommentare“) stellte ein empörter Präsident Krammer der gesamten Mannschaft unter dem von ihr nicht befolgten Motto „Gemeinsam. Kämpfen. Siegen.“ die Rute ins Fenster und allen Spielern, die sich nicht ins System fügen wollen, ungeachtet ihres Namens plus Transferbetrags einen Tribünenplatz in Aussicht. Trainer und Sportdirektor ließ Krammer hingegen unangetastet. Nach diesen deutlichen Worten war im wichtigen Duell mit dem Letzten Admira ein verbessertes Miteinander zu beobachten. Dass das 2:0 vor allem einem Spieler, dem unverwüstlichen Sonnleitner, zu verdanken war, störte sicher weder den Präsidenten noch die sportliche Leitung.

Nun war Rapid noch immer nicht unter den ersten Sechs, der Kontakt zu den vorderen Tabellenplätzen – von Salzburg natürlich abgesehen – wurde aber wiederhergestellt.

Außerdem darf nicht vergessen werden, dass es nach 22 Runden eine Halbierung der Punktestände geben wird. Übrigens: Es wurden schon bange Stimmen laut, wie sich ein eventuelles Fehlen des Zuschauerbringers Rapid auf die Attraktivität der Meisterrunde auswirken würde. Ein Wort zur Admira: Nach deren Niederlage in Hütteldorf wurde Trainer Baumeister umgehend beurlaubt – eine Frechheit, wenn berücksichtigt wird, wie viele Stützen ihm weggenommen bzw. weggekauft wurden, auch vom SCR übrigens.

tipico-Bundesliga (Stand vom 28.10.2018)

1. Salzburg  12/32 (30:12)
2. LASK 12/22 (17:10)
3. St.Pölten 12/21 (16:10)
6. Hartberg 12/15 (18:19)
7. Rapid 12/15 (12:13)

EUROPA LEAGUE

Mordsgedränge in Rapids Gruppe G:

l. Villarreal 3/5 (10:5)
2. Rangers 3/5 ( 5:3)
3. Rapid 3/3 ( 3:8)
4. Spartak 3/2 ( 3:5)

Obwohl es gerade nach dem Fiasko in Villarreal utopisch klingt, würden zwei Heimsiege (Villarreal am 8.11. und Rangers am 13.12.) dem SCR die Möglichkeit eröffnen, in die K.o.- Phase aufzusteigen. Immerhin ist Grün ja die Farbe der Hoffnung…

ÖFB-CUP

Am 31.10., also nach Redaktionsschluss, hatte Rapid die Achtelfinalpartie beim Wolfsberger AC bestreiten müssen. Wenn man weiß, wie erfolglos er gerade dort mit einer Ausnahme (5:0 am 31.5.2015 mit drei Beric– und zwei Schaub-Toren) Jahr für Jahr blieb, dann musste Kühbauers nicht unbedingt stabil auftretende Truppe auch hier auf das Prinzip Hoffnung bauen, um im Cup-Rennen bleiben zu können. Bei Erscheinen dieser Nummer werden wir ja wissen, ob es das „Wunder“ vom Lavanttal gegeben hat…

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, GRUPPE G, 2.RUNDE (4.10.): GLASGOW RANGERS (A) 1:3 (1:1)

Der beinharte Fight gegen den Weltrekordmeister in dessen Hexenkessel hatte einige Knackpunkte zu Rapids Ungunsten: Barac, ihr bis dahin bester Akteur, musste nach Morelos‘ rücksichtsloser Attacke blutüberströmt (acht Nähte über dem Auge) Dibon Platz machen, der so zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz seit dem Cupfinale 2017 kam; nach dem eher überraschenden Führungstor, vor dem Ivan abseits war, ging es leider nicht mit 1:0 in die Kabine; unter dem ständig zunehmenden Druck der fanatisierten Schotten war an eine SCR-Offensive nicht mehr zu denken, vielmehr häuften sich die Ballverluste, von denen der Ljubicics vor Sonnleitners Strafraumfoul der entscheidendste war, weil vor dem von Potzmann zum 1:3 die Messe eh schon gelesen war. Mit dieser sozusagen x-ten „Anti-Rapid-Viertelstunde“ brachten sich die lange Zeit mit den Hausherren mithaltenden Hütteldorfer um die Früchte ihrer Anstrengungen und den Didi um einen gelungenen Einstand. Trotz allem meinte dessen Widerpart Gerrard, Rapid sei die beste Mannschaft gegen die die Rangers heuer in Europa bisher gespielt hatten – danke, ganz lieb!

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Barac (33. Dibon), Potzmann; D.Ljubicic, Schwab; Ivan (58. Alar) Murg, Berisha (72. Bolingoli); Pavlovic.- Tore: Morelos (43., 90./+4), Tavemier (84., Elfer); Berisha (42.).- Gelbe Karten: McGregor; Berisha, Ivan, Müldür, Schwab, Pavlovic.- Ibrox-Park, Buquet (Frankreich), 47.543.

Wappen der beiden Teams Rangers und Rapid

Tagebucheintrag über das Spiel, die Stadt und das Reisebüro Rapid

BL, 10.RUNDE (7.10.): MATTERSBURG (H) 1:0 (1:0)

Bei Kühbauers BL-Premiere als Rapid-Trainer gab es im neuen 4-4-2 mit variabler Raute einen sehr wichtigen, schwer erkämpften Sieg über einen ausgeruhten, natürlich topmotivierten Gegner, die eigene Nervosität und Müdigkeit sowie die unveränderte Abschlussschwäche. Auch positiv: Dibons gute Leistung(en) nach fast anderthalbjähriger Verletzungspause.

SCR: Strebinger; Potzmann (63.Müldür), Sonnleitner, Dibon, Bolingoli (88.Auer); Murg, D.Ljubicic, Schwab, Knasmüllner (75.Martic); Pavlovic, Alar.- Tor: Knasmüllner (11.).- Gelbe Karte: Bolingoli.- Allianz-Stadion, Hameter, 18.200.

Christoph Knasmüllner freut sich über sein erstes Liga-Tor

Tagebucheintrag

BL, ll.RUNDE (20.10.): HARTBERG (A) 0:3 (0:2)

Erstmals in der 46-jährigen „Grünzeug“-Historie verzichtet der Chronist freundschaftlicherweise auf einen Kommentar, um nicht in Verbalinjurien zu verfallen. Von denen nur Strebinger ausgenommen wäre.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Murg, D.Ljubicic, Knasmüllner (46.Ivan), Schwab; Pavlovic (72.Thurnwald), Alar.- Tore: Sittsam (9.), Tadic (17.), Flecker (65.).- Gelbe Karten: Ljubicic; Schwab.- Hartberg, Muckenhammer, 5.024.

Ziemlich vornehme Plätze, auf denen wir da gelandet sind. Franco Foda neben Florian

Tagebucheintrag

EL, GRUPPE G, 3.RUNDE (25.10.): VILLARREAL (A) 0:5 (0:3)

Vorverlegtes Halloween mit ausschließlich Saurem! Villarreal vor dem Gastspiel des Hütteldorfer Gruselteams: Kein Heimsieg seit Monaten, mit neun Punkten und 7:8 Toren aus neun Ligamatches der Abstiegszone sehr nahe – aber dann kamen ja die noch weniger selbstbewussten grünweißen „Ministranten“ (Copyright Peter Pacult) und ließen sich vom „gelben U-Boot“ so gut wie widerstandslos versenken. Mit Rapid hatte diese zusammenhanglose „Mannschaft“ fast noch weniger zu tun als jene, die sich in Hartberg hatte deklassieren lassen…

SCR: Strebinger; Potzmann (46.Ivan), Müldür, Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Murg (77.Knasmüllner), D.Ljubicic, Schwab, Berisha (59.Thurnwald); Alar.- Tore: Fomals (26.), Ekambi (30.), Barac (45., Eigentor), Raba (63.), Moreno (85.).- Gelbe Karten: Trigueros, Caseres; Murg.- Gelb-Rote Karte: Costa (79., Unsportlichkeit).- Estadio de la Ceramica, Villarreal, Özkahya (Türkei), 16.000.

Niederlage in der angenehmen Atmosphäre der Rekordmeisterbar

Tagebucheintrag

BL, 12.RUNDE (28.10.): ADMIRA (H) 2:0 (1:0)

Mario Sonnleitner, die Inkarnation eines unbeugsamen SCR-Evergreens à la Steffen Hofmann, hielt im Verbund mit Christopher Dibon hinten den Laden souverän dicht und demonstrierte vorne seinen offensiven Kollegen, wie man Tore schießt. Obwohl es „nur“ gegen das harmlose Schlusslicht ging, bleibt fraglich, ob Rapid die kleine Wiedergutmachung für das Debakel in Villarreal ohne Sonnis Galavorstellung gelungen wäre.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Martic, Schwab (72.D.Ljubicic); Murg, Knasmüllner, Ivan (89.Guillemenot); Pavlovic (77.Alar).- Tore: Sonnleitner (30., 62.).- Gelbe Karten: Paintsil, Soiri, L.Malicsek.- Allianz-Stadion, Harkam, 14.600.

Szenen vom Spiel Rapid-Admira

Tagebucheintrag

„MR. GRÜNZEUG NR. 598“: MARIO SONNLEITNER UND RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Über Richard Strebingers herausragende Dauerform braucht man wohl nicht zu diskutieren, aber dank seiner Glanzleistung gegen die Admira (er selbst würde sie vielleicht „europäische Weltklasse“ nennen) zog Super-Mario Sonnleitner mit dem Supergoalie in unserer Gesamt Wertung gleich.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Stephan Auer und Thomas Murg jeweils 75. (SVM).- EC-Spiel: Stefan Schwab 25. (Rangers).- „Runde“ Tore: Fehlanzeige.

„MV“ VOM 29.10.: NUR SCHOBI WAR NICHT DA

Just der an den letzten Enttäuschungen absolut unschuldige Philipp Schobesberger hatte für unsere Oktober-Mitgliederversammlung aus privaten Gründen abgesagt. Noch mehr als uns aber fehlt(e) er mit seinen ganz speziellen Qualitäten der Mannschaft, wie Christopher Dibon betonte. Der wie gewohnt auch an diesem Abend Klartext redete, was seine eigenen

Leistungen wie die der gesamten Truppe betraf. Im Vergleich mit ihm wirkten die Rosasgasse-Debütanten Boli Bolingoli, obwohl ein ausgesprochenes Sprachtalent (Französisch, Englisch, Flämisch, schon erstaunlich gutes Deutsch, außerdem von unserer Dolmetscherin Jasmin Wallner perfekt unterstützt), sowie der Esslinger Christoph Knasmüllner, der sich an seine Jugendjahre beim FAK nicht erinnern konnte oder wollte, verhältnismäßig schweigsam. Aber was nicht war, kann ja noch kommen, haben die beiden doch Langzeitverträge.

Zurück zum Dibi, dessen Ding vorgestanzte Worthülsen nicht sind: Zwar betonte er, während seiner viel zu langen (Hüft-)Verletzungspause nicht große Reden geschwungen zu haben, nun aber monierte er die mangelnde Mentalität und Motivation sowie das teilweise Fehlen einer gewissen Hierarchie innerhalb der Gruppe („Steffen hat aufgehört, Sonni wurde über Jahre demontiert“).

Und, als Kenner des Trainers Kühbauer aus gemeinsamen Admira-Zeiten: „Wir hatten ja erst fünf Einheiten, aber wenn der Didi die Spieler erst auch noch charakterlich kennen gelernt hat, werden sich noch so manche wundem…“

Warten wir’s ab; Bei uns wurde jedenfalls – und trotz allem – keinem der Kopf abgerissen, weder dem Boli, der ja sowieso schon längst ein Publikumsliebling ist, noch dem Knasi, der hoffentlich noch einer werden wird. Und dem Dibi schon gar nicht.

Kommunikation zwischen Spieler und Anhänger beim „Klub der Freunde“

Tagebucheintrag

EIN BLICK ZU RAPID II

10. RUNDE (5.10.): LEOBENDORF (H) 1:1 (1:1)

Polster; Sahanek, Greiml, Obermüller, Leovac; Wunsch, Felber, Kostic (71.Jusic), Ibrahimoglu; Tomasevic, Guillemenot (46.Markl).

Tore: Kostic (32.); Konrad (35.).- Allianz-Stadion, West 1, Florian Jäger (Salzburg), 250.

Arnold und Florian vor dem Rapid-Werbeplakat

Tagebucheintrag

11. RUNDE (12.10.): MATTERSBURG AM. (A)

Das Spiel wurde wegen Teamabstellungen auf 6.11. verschoben.

12. RUNDE (21.10.): MAUERWERK (H) 1:2 (0:1)

Haas; Sahanek, Greiml, Obermüller, Leovac; Wunsch, Mocinic (46.Markl), Felber, P.Malicsek (46.Jusic), Ibrahimoglu (75.Schuster); Tomasevic. Tore: Markl (63.); Sen (33.), Stefanovic (55.). Allianz-Stadion, West 1, Mag.Pfister (Tirol), 200.

Ümit Korkmaz, Jasmin und Friederike

Tagebucheintrag

13. RUNDE (27.10.): STADLAU (A) 2:2 (2:1)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Gobara, Moormann; Wunsch, Mocinic (59.Schuster), Felber, Ibrahimoglu (70.Hofer); Markl, Jusic (59.Tomasevic).- Tore: Bayer (42.), Topcic (55.); Markl (22., 40.).- Stadlau, Hromalic, 120.

Niklas Hedl schaut ungläubig auf seinen Schuh, der an dem Gegentor auch seinen Anteil hatte

Tagebucheintrag

RESÜMEE

Im K(r)ampf gegen das routiniertere Ebreichsdorf verlor Hütteldorf zwei wichtige Punkte, weil sich der hochtalentierte, ansonsten tadellos haltende RLO-Debütant Niklas Polster (17) im Fünfer auf ein Dribbling gegen den mehr als doppelt so alten Ex- Rapidler Mario Konrad (35) einließ, ungestraft gefoult wurde und das unnötige 1:1 kassierte.-

Weil das Punktespiel bei Mattersburgs Amateuren verschoben wurde, konnten Greiml, Obermüller, Felber, Tomasevic und Jusic am 12.10. mit den Profis in Horn (1:0) antreten.

Das 1:2 gegen den vor allem punkto Zweikampfstärke deutlich besseren Titelanwärter Nr.1, also Mauerwerk, setzte den Schlusspunkt unter ein aus unserer Sicht völlig missglücktes Wochenende. Dazu „passend“: Die U16 und U15 verloren in Tirol, lediglich Radovics U18 gewann dort und blieb Tabellenführer vor den Jungbullen.

So erweckt man „Tote“ wieder zum Leben! Kaum war Markl das verdiente und scheinbar ungefährdete 2:0 gelungen, da wurde dem unbedarften, sieglosen Vorletzten Stadlau ein Geschenk nach dem anderen aufgedrängt: Zuerst profitierte er von der zu kurzen Abwehr einer Flanke und dann von Hedls Tiefschlaf bei einem Rückpass. Daraufhin wirkte Rapid II wie paralysiert und musste am Ende froh sein, nicht noch verloren zu haben.

Fazit: Wenig lustige Wochen für uns alle, auch in der Regionalliga.

RLO-Stand vom 28.10.

l.Ebreichsdorf 13/31 (39:11)
2.Mauerwerk 13/30 (27:12)
3.Leobendorf 13/27 (28:11)
6.Rapid II 12/20 (22:12).

SPLITTER

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Den Hofmann-Maxi hat’s einmal mehr erwischt: Bänderriss im Knie und mehrwöchige Pause…

Am 9.9.erreichte uns die betrübliche Nachricht vom Tod des Herrn Dkfm. Helmut Nussbaum, der seit 25 Jahren zu uns gehörte und überdies auch Rechnungsprüfer das SK Rapid war. Wir trauern mit seiner Witwe, Frau Dr. Monika Nussbaum.

Für den 30-Mann-Platzsturm nach dem letzten Derby gab es eh „nur“ eine 30.000-Euro-Strafe, dennoch wurde dagegen Einspruch erhoben. Ferner will sich der SCR an den Verursachern der diversen finanziellen Schäden schadlos halten und fordert von ihnen ca. 110.000 Euro. Aber wie sagte Max Merkel einst: „An Nockatn kaunnsd ned in Sock greifn!“ Also abwarten…

Am Länderspieltag 12.10. gastierte ein Mix SCR I/SCR II bei Carsten Janckers SV HORN (2.Liga) und gewann durch ein Tor von Tomasevic mit 1:0 (1:0). Erfreulich: Ivan Mocinic gab ein gelungenes 45-Minuten-Comeback, außerdem war Manuel Thumwald nach fast zweimonatiger Pause auch wieder mit dabei.

Länderspiele am 12. und 16.10.: In der Nations League gab’s in Wien ein 1:0 (0:0) gegen Nordirland (Tor: Arnautovic, Ersatz: Strebinger) und in Dänemark einen 0:2 (O:l)-Test, bei dem Strebinger endlich ein gelungenes Debüt feiern durfte, Potzmann hingegen auf der Bank blieb; der U21 gelang hingegen ein bemerkenswerter Erfolg in der EM-Quali: Dem 0:0 beim souveränen Gruppensieger Serbien (D.Ljubicic kam in Minute 78) folgte in St.Pölten vor beschämender Kulisse ein dramatisches 3:2 (1:1) über Russland (Tore: Grbic, Wolf, Jakupovic; D.Ljubicic ging zur Pause), wodurch Österreich als einer der vier besten Gruppenzweiten Mitte November im Play-off um die Teilnahme an der Endrunde antreten kann.

Außer Rapid sind alle BL-Klubs für Punkteabzüge als letzte Konsequenz nach Zuschauerausschreitungen ab der nächsten Saison; SCR-Geschäftsführer Peschek nannte diese „populistischen“ Kollektivstrafen falsch. Und wir hoffen, dass sie eines Tages jenen auf den Kopf fallen, die sich so begeistert dafür einsetzen…

Herr Ernst Säckl sen., seit fünf Jahren unser Mitglied, ist am 28.10. verstorben. Wir trauern mit seinem gleichnamigen Sohn.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

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„Grünzeug“ im Tagebuch

GRÜNZEUG-597

GRÜNZEUG
INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/SEPTEMBER 2018/Nr.597/Versand 8.10.2018, Postamt 1120

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am MONTAG, dem 22. Oktober 2018, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal

die Herren

  • Boli BOLINGOLI,
  • Christopher DIBON,
  • Christoph KNASMÜLLNER und
  • Philipp SCHOBESBERGER.

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

DAS ENDE EINER MENSCHENJAGD: GORAN DJURICIN IST BEURLAUBT!

Als der Chronist vor Jahren seinen leider längst verstorbenen Freund Peter Persidis zwecks gemeinsamen Essens beim Peschta vom Training abholte, warteten dort auch einige damalige „Ultras“, aber auf Cheftrainer Heri Weber, von denen einer, den Tschick wie weiland Humphrey Bogart, also irgendwie aggressiv wirkend, an den Mund führte und dabei zischte: „Wo is er denn, die Ratte?“ Jahre später wurde die halbe Keisslergasse mit „Pacult raus!“ beschmiert, warum auch immer. Und auf der Mauer hinter der Tankstelle neben dem Auer-Welsbach-Park ist noch immer groß und deutlich zu lesen: „Schöttel raus!“ Außerdem erinnert man sich, dass Josef Hickersberger, ebenfalls ein nachmaliger Meistertrainer des SCR, von den offenbar allerwichtigsten aller Fans und Anhänger seinerzeit keineswegs freundlich begrüßt worden war…

Warum wir diese alten Geschichten aufwärmen? Weil sie in der Gegenwart immer noch passieren, in Szene gesetzt von den Nachkommen der einstigen Krakeeler.

Wie dem auch sei, gegen die Unfreundlichkeiten gewisser Fans/„Fans“ dem bedauernswerten Goran „Gogo“ Djuricin gegenüber, sind jene, die seine oben aufgezählten Vorgänger hinnehmen mussten, kaum mehr als Lercherlschase. Ohne es mit rationalen Motiven zu wollen oder können, trieben die „Ultras“ diesen Trainer seit Monaten wie die letzte Sau durchs (Hüttel-)Dorf, worauf wir aus gegebenem Anlass gar nicht mehr näher eingehen wollen. Ja, die Leistungen wurden in letzter Zeit immer schwächer und erreichten gegen die von Selbstvertrauen strotzenden St. Pöltner, die im letzten Sommer nur dank einem juristischen Dreh in der Liga bleiben durften, den absoluten Tiefpunkt. Worauf die hartnäckigen „Gogo raus!“-Schreier sicher nur gewartet hatten und jene Journalisten, die deren Treiben kritiklos, ja geradezu wohlwollend kommentiert hatten, wohl auch.

Gogo konnte tun oder lassen, was er wollte oder nicht wollte, es wurde besonders von Herrn Bortenschlager (Kronen Zeitung) genüsslich breitgetreten, siehe das Glatzenkratzen jüngst in Mattersburg, wo man ihm auf der dortigen VIP-Tribüne schwerstens beleidigt hatte. Nicht auszudenken, wie etwa der heißblütige Starek-Gustl in Gogos Situation reagiert hätte! Der jedenfalls sagte zu den Feindseligkeiten, in einer Demokratie habe jeder das Recht, seine Meinung zu äußern.
Natürlich auch im Internet, unter dem Schutz der Anonymität schlug Djuricin sogar rassistischer Hass entgegen. Im „Block West“ genießen sie diesen Schutz ja auch weitgehend, andernfalls wären noch viel mehr Vereinsschädlinge ausgeforscht und bestraft worden. Zwischenbemerkung: Das unnötigerweise verloren gegangene Derby fand mit dem Platzsturm von zirka 30, teilweise vermummten Idioten sein „krönendes“ Ende, und die (x-te) Geldstrafe hiefür ist noch ausständig. Vielleicht sollten die „Ultras“ einmal nicht nur für – was selbstverständlich höchst lobenswert ist! – kranke Kinder sammeln, sondern auch für die Begleichung jener Schäden, die sie in unschöner Regelmäßigkeit zu Lasten des SK Rapid anrichten.

Apropos Medien: Der bekannt rührig-umtriebige Rapidffeund, Herr Dipl.Ing. Franz Fiala, hat auf eigene Kosten Pro-Gogo-Banner anfertigen lassen…

…und vor der Allianztribüne platziert (zwischenzeitlich war eines gestohlen worden), aber darum kümmerte sich nur der „Kurier“ vom 29.9. Offenbar ist, zumindest im Zusammenhang mit Rapid, Negatives wesentlich attraktiver als Positives. Natürlich auch im Internet. An dieser Stelle muss man die Ex- Volkstheater-Direktorin Emmy Werner zitieren: „Meine ganze Aversion gilt den sozialen Medien, die ich für asozial halte. Der Pöbel hat ein Sprachrohr und damit auch Macht bekommen.“

Apropos Pöbel: Nach dem 327. Derby erhielten FAK-Goalie Pentz und seine Familie (sicher via Internet) Morddrohungen; und auf dem Stammersdorfer Friedhof wurde das Umengrab eines 2010 ermordeten Rapidfans mit „Viola“- und Hakenkreuzgeschmiere in Lila geschändet – verdammt nochmal, was sind denn das für „Menschen“, die so etwas tun?

Goran Djuricin wurde nach dem Desaster gegen St.Pölten beurlaubt, womit die gnadenlose Hetze gegen ihn hoffentlich zu Ende ist. Nicht aber unser Dank an den Gogo für die Rettung aus der Abstiegsgefahr, das Erreichen des Cupfinales und die Qualifikation zur EL- Gruppenphase. Wofür er als Cheftrainer natürlich ebenso verantwortlich war wie für die augenblickliche Misere, das können wir gar nicht schönreden. Wir können aber darauf hinweisen, dass Rapids Fußballer ja auch nur Menschen sind, an denen die Anti-Gogo-Kampagne nicht spurlos vorbei gehen konnte.

tipico-Bundesliga (Stand vom 30.9.2018)

1. Salzburg      9/27 (24:7)
2. St.Pölten (!) 9/20 (16:7)
3. LASK          9/20 (13:5)
8. Rapid (!)     9/9  (9:10).

ÖFB-Cup, Achtelfinale (30./31.10.)

Wolfsberger AC – Rapid. Ob wir da bessere Chancen auf einen internationalen Platz haben, bleibe dahingestellt…

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 7. RUNDE (16.9.): AUSTRIA (H) 0:1 (0:0)

Von wegen „hätti, wari“: Hätte der wie aus der Pistole geschossen startende SCR seine frühen Topchancen (Knasmüllner, Ivan) verwertet, wäre im zusehends hitziger werdenden 327. Derby der erste Sieg über die Austria im gar nicht mehr so neuen Allianz-Stadion gut möglich gewesen. Und auch als sich die zu vielen Provokationen (Pentz, Monschein) neigenden Gäste besser auf Rapid eingestellt hatten, gab es so manche gute grün-weiße Torgelegenheit. Es traf aber nur der lustigerweise „Grüni“ genannte violette Kapitän, dem die Kugel zufällig vors Schussbein gesprungen war. Noch blöder als die vermeidbare Niederlage war wieder einmal ein Auftritt einiger SCR-Chaoten, die nach Spielschluss zum FAK-Sektor marschieren wollten, wobei zwei Polizisten schwer verletzt und zwei Personen festgenommen wurden.

SCR: Strebinger; Müldür (58.Auer), Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (68.Pavlovic), Ivan (73.Berisha); Alar.- Tor: Grünwald (57.).- Gelbe Karten: Müldür, Barac, Knoflach (auf der Bank), Schwab, Berisha; Friesenbichler, Schoissengeyr, Igor, Ewandro, Monschein, Madl.- Allianz-Stadion, Weinberger, 26.000.

EL, GRUPPE G, l.RUNDE (20.9.): SPARTAK MOSKAU (H) 2:0 (0:0)

Das Duell mit Russlands Rekordmeister brachte einen verdienten Sieg des österreichischen. Die ersten 45 Minuten verliefen in etwa ausgeglichen und relativ chancenarm, bevor Müldür, Rapids 19-jähriger türkischer Nationalspieler in spe, nach vorherigen Problemen mit den flinken gegnerischen Angreifern die wichtige Führung einleitete, indem der Murgs Corner per Kopf auf den Spartak-Goalie wuchtete, von dem der Ball via Vordermann ins eigene Netz hoppelte. Nun folgten großartige Szenen des SCR, die Dribblanski Murg auf Schwabs Superpass cool mit dem 2:0 krönte. Dass den Russen kein Tor gelang, lag nicht nur, aber ganz besonders am Dauerbrenner Sonnleitner. Der sich von Ex-Sportchef zum Glück nicht aus Hütteldorf hatte vertreiben lassen.

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (86.Martic), Ivan (76.Berisha); Alar (71.Pavlovic).- Tore: Timofejew (50., Eigentor), Murg (68.).- Gelbe Karten: Ljubicic; Ze Luis, Lomowitski.- Allianz-Stadion, Bieri (Schweiz), 21.400.

BL, 8.RUNDE (23.9.): SALZBURG (A) 1:2 (0:1)

Djuricin rotierte geradezu todesmutig, indem er drei Tage nach dem Spartak-Match und drei Tage vor dem Cup-Gastspiel in Mattersburg gleich acht Mann aus Ersterem draußen ließ. Von ihnen fehlte ausgerechnet der überragende Strebinger am allerwenigsten, denn Knoflach, nach dem Derby wegen seiner Auseinandersetzung mit dem FAK-Dauergrinser Pentz noch der Buhmann für die Medien, vertrat den Richie nicht minder überragend, wie immer eigentlich, wenn er nach einer langen Pause aufgestellt wird – bravo, Knofi! Seine Vorderleute kamen in offensiver Hinsicht allerdings erst nach den Einwechslungen von Murg, Ivan und Alar einigermaßen auf Touren. Ärgerlich: Schwab bedachte offenbar nicht, dass sich die Bullen immer auf jemanden stürzen, der irgendwo auf dem Feld einen Ball führt, und verlor diesen an Wolf, dessen Pass Dabbur zum letztlich entscheidenen 2:0 nutzte, und das wohl unnötige Foul Marties an Samassekou vor Alars vermeintlichem 2:2 (90./+4), welches den großen Kampfgeist von „Rapid B“ belohnt hätte. Allerdings hatte der Sieg der Gastgeber trotzdem und trotz Pavlovics Stangenschuss (57.) seine Berechtigung.

SCR: Knoflach; Müldür, Sonnleitner, Hofmann, Auer; Martic, Schwab; Guillemenot (46.Ivan), Malicsek (46.Murg), Berisha; Pavlovic (68.Alar).- Tore: Minamino (36.), Dabbur (77.); Hofmann (89.).- Gelbe Karten: keine.- Red-Bull-Arena, Harkam, 15.973.

ÖFB-CUP, 2.RUNDE (26.9.): MATTERSBURG (A) 1:1 (1:1) n.V., Elferschießen 5:4.

Rapid wollte Fußball spielen, die robuste MSV-Abwehrmauer ließ das aber nur einmal wirklich erfolgreich zu, nämlich bei der schönen Coproduktion Potzmann/Knasmüllner. Die burgenländischen Offensivbemühungen profitierten von den zu vielen Ballverlusten der Gäste und waren dann keineswegs ungefährlich; besonders kritisch wurde es, wenn einige riskante Rückpässe den guten Richie zu bizarren Slapstickeinlagen zwangen. Wäre Murgs abgefälschter Weitschuss im Tor statt an der Latte gelandet (119.), hätte es den wahren Höhepunkt der untermittelprächtigen Partie nicht gegeben: das dramatische Penaltyschießen.

Und just nach Strebingers entscheidender Großtat begab sich der Hütteldorfer Fanblock auf das Niveau der vorherigen 120 Minuten: „Gogo raus! Gogo raus!“ Naja.

SCR: Strebinger; Auer (100.Müldür), Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (66.Pavlovic), Berisha (46.Ivan); Alar.- Tore: Kvasina (45./+1, Elfer); Knasmüllner (38.).- Gelbe Karten: Gruber; Alar.- Elferschießen: Schwab 1:0, Pusic 1:1, Pavlovic 2:1, Hart 2:2, Barac 3:2, Renner 3:3, Murg gehalten, Jano 3:4, Alar 4:4, Kerschbaumer Latte, Ljubicic 5:4, Rath gehalten.- Pappelstadion, Chiochirca, 5.300.

BL, 9.RUNDE (29.9.): ST.PÖLTEN (H) 0:2 (0:1)

Schlusspunkt unter die menschenverachtende Dauer-Treibjagd auf Goran Djuricin! Seine nervlich sichtlich mitgenommene Mannschaft war deutlich schlechter als Kühbauers vorjährige Fast-Absteiger, heuer aber von Sensationserfolg zu Sensationserfolg eilende Truppe und bot eine schockierend schwache Gesamtleistung. Wonach der „Gogo“ prompt beurlaubt wurde – Gratulation „Block West“ & befreundete Medien!

SCR: Strebinger; Müldür (86.Berisha), Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (58.Pavlovic), Ivan; Alar (72.Kostic).- Tore: Gartier (44.), Balic (64.).- Gelbe Karten: Müldür, Ljubicic; Haas, Drescher.- Gelb-Rote-Karte: Ivan (59., Foul).- Allianz-Stadion, Schörgenhofer, 15.800.

„MR. GRÜNZEUG NR. 597“: MARIO SONNLEITNER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Für das Duo Müller/Büskens seinerzeit untragbar gewesen, gehört Mario Sonnleitner, das SCR-Mitglied auf Lebenszeit, aktuell wieder zu den wichtigsten und besten Spielern, auch wenn die Mannschaft – wie z.B. zuletzt gegen St.Pölten tief in der Scheiße steckt. Tja, Steirerblut ist halt kein Himbeersaft. Souwiesou, „Sonni“!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

EC-Spiel: Deni Alar 20. (Spartak Moskau).- ÖFB-Cupspiele: Mario Sonnleitner 25. (SVM); Deni Alar 10. (SVM).- BL-Spiel: Deni Alar 125. (St.Pölten).- „Runde“ Tore: Fehlanzeige, was auch sonst!

„MV“ VOM 24.9.: EIN „(FUSSBALL-)GÖTTLICHER“ ABEND

Steffen Hofmann, Rapids „Fußballgott“ und Inhaber eines „Abo-Sitzes“ in unserem Klublokal, war „als ganz besonderer Ehrengast“ unserer ersten Mitgliederversammlung in diesem Herbst angekündigt, und sehr viele kamen, um ihre Verbundenheit mit ihm zu dokumentieren.

Nach Obmann-Moderator Niederhubers Rückblick auf die Karriere dieses ganz besonderen Fußballspielers und Menschen stand er Ersterem und dem Auditorium gerne Rede und Antwort, gelegentlich in der für ihn spitzzüngigen, aber stets freundlichen Manier.

„Danke für 16 unvergessliche Jahre“ steht auf dem ihm, dem im Lauf der Jahre von allen möglichen Seiten hochdekorierten Rekordrapidler aus Franken, überreichten Ehrenteller.

In der darauf folgenden Diskussion ging es vorerst um seine aktuelle Position beim SCR: Als Talentmanager ist Steffen, der seinem Autogramm ins Gästebuch noch immer die Nummer 11 hinzufügt, die erst in elf Jahren wieder vergeben werden kann, für die Entwicklung der hoffnungsvollsten Jungkicker von der U15 bis zur U18 mitverantwortlich. Er fuhrt Gespräche mit ihnen, beobachtet zahlreiche Spiele, ist bei den Trainings anwesend und hat nun „weniger Zeit als früher“ für seine Familie. Deren fränkischen Teil er ebenso gerne besucht, wie er dann wieder nach Wien zurückkommt. Wo er sich wohl fühlt, als hätte er längst die österreichische Staatsbürgerschaft, welche ihm wegen diverser Versäumnisse des ÖFB nach wie vor fehlt. Doch was soil’s, ist Steffen Hofmann doch quasi ein Hütteldorfer Ehrenbürger! Apropos Familie: Steffens aufgeweckter Filius Moritz (6) ist am Fußball kurioserweise desinteressiert, was vermutlich daran liegt, dass ihn seine älteren Schwestern beim Gartenkickerl ziemlich rau attackiert haben. Erzählte jedenfalls der auf seinen Nachwuchs trotzdem hörbar stolze Herr Papa.

Natürlich wurde auch über Rapids momentan wieder einmal nicht durchwegs rosige sportliche Situation gesprochen. Dennoch: Als Talentmanager lemt(e) Steffen zahlreiche überaus begabte Spieler kennen, sodass er und wir auf eine schönere Zukunft hoffen dürfen, um nicht zu sagen, auf eine „göttliche“. So oder so, weitere Besuche unserer Versammlungen sind für Steffen Hofmann sicher eine Gewissheit. Daher dürfen wir zu Recht auf neue „(Fußball-)göttliche“ Abende hoffen.

EIN BLICK ZU RAPID II

6. RUNDE (7.9.): WR.LINIEN (H) wegen Teamabstellungen auf 18.9. verschoben; stattdessen stand am 6.9. ein Test in WR.NEUSTADT auf dem Programm, der 1:1 (0:0) endete. Tore: Reiter (53.); Ehmhofer (63., Freistoß). Dibon und Debütant Pavlovic spielten mit, während Marie verletzt ausschied und von Hedl vertreten wurde (19.).

7. RUNDE (14.9.): BRUCK/LEITHA (A) 0:1 (0:0)

Haas; Sulzbacher, Greiml (46.Sahanek), Obermüller, Hajdari; Wunsch, Felber, Ibrahimoglu, Schuster (67.Jusic); Weyermayr, Tomasevic (49.Kirim).- Tor: Majtan (47.).- Bruck/Leitha, Heiner, 300.

NACHTRAG ZUR 6.RUNDE (18.9.)

WR.LINIEN (H) 3:0 (1:0).- Haas; Hajdari, Dibon, Obermüller, Leovac; Weyermayr (67.Kirim), Wunsch (80.Nader), Felber, Ibrahimoglu; Jusic, Markl (70.Sahanek).- Tore: Weyermayr (25.), Jusic (49., 90./+4).- Allianz-Stadion, West 1, Hasanovic, 150.

8. RUNDE (22.9.): NEUSIEDL (H) 3:1 (2:0)

Hedl; Ehmhofer (54.Sahanek), Dibon, Gobara, Moormann; Wunsch, Felber, Ibrahimoglu; Markl, Tomasevic (59.Weyermayr), Jusic (78.Kirim).- Tore: Jusic (35.), Wunsch (44.), Markl (63.); Enguelle (87.).- Allianz-Stadion, West 1, Weiß, 155.

9. RUNDE (28.9.): TRAISKIRCHEN (A) 1:2 (0:2)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Moormann (64.Leovac); Wunsch, Felber, Ibrahimoglu; Weyermayr (25. Schuster), Guillemenot, Jusic (57.Tomasevic).- Tore: Fucik (8.), Stojiljkovic (30.); Wunsch (70.).- Traiskirchen, Kouba, 250.

RESÜMEE

Die erste Auswärtsniederlage fiel mit 0:1 in Bruck/Leitha denkbar unglücklich aus: Das Verlusttor entsprang einem misslungenen Rückpass, andererseits fehlte – wie bei Hajdaris Stangenfreistoß – das Abschlussglück.— Es war keine Glanzleistung gegen die nicht ungefährlichen „Tramwayer“, aber das Resultat stimmte, weil Dibon, Obermüller & Co. weitestgehend sattelfest agierten und vorne einer traf wie einst sein Vater Nermin, die SCR- Amateure-Legende: Eddi Jusic gelangen zwei tolle Tore und obendrein ein nicht minder schöner Schuss ans Lattenkreuz (82.).

Mit dem ungefährdeten 3:1 über Neusiedl setzte sich Rapid II auch ohne Stützen wie etwa Obermüller oder Leovac an die zweite Stelle der Tabelle, punktegleich mit Leader Ebreichsdorf.

Gegen den nun von Oliver Lederer trainierten FCM Traiskirchen verpassten die Hütteldorfer den möglichen Sieg in der deutlich schwächeren ersten Hälfte (Lattenschuss Sulzbacher, 22.). Die spätere Drangperiode brachte leider nur einen Treffer.

RLO-Stand vom 29.9.

l. Ebreichsdorf 9/21 (31:7)
2. Mauerwerk    9/21 (19:7)
3. Rapid II     9/18 (18:7)
4. WSC          9/18 (18:20)

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Bruno-Gala vom 3.9.: Steffen Hofmann erhielt den Ehrenpreis der Saison und Dauer-Pechvogel Andi Kuen (nun SVM) jenen für das Comeback der Saison.

Zoran Barisic steht nun bis Mai 2021 beim slowenischen Doublegewinner Olimpija Ljubljana unter Vertrag.

Länderspiele ohne SCR-Beteiligung (Strebinger wurde von Foda zweimal als Bankdrücker getestet, Ljubicic hatte für die U21 abgesagt) zwischen 6. und 11.9.: A-Team: Freundschaftliches 2:0 (1:0) gegen Schweden in der violetten Generali-Arena (Eigentor, Alaba), aber ernüchterndes 0:1 (0:0) in Bosnien in der neuen Nations League, deren Modus nur für Gehirnakrobaten verständlich ist; U-21 in der EM-Quali in Ritzing gegen Armenien 2:1 (1:0) und in Gibraltar 5:0 (1:0), Tore: Kvasina, Ullmann bzw. Honsak (3), Ullmann und Ex-Rapidler Lienhart.

Herr Viktor Czaharnicki, 2371 Hinterbrühl, ließ sich in der „MV“ vom 24.9. einschreiben – herzlich willkommen bei den Rapidfreunden, „Vickerl“ (wie Ehrengast Steffen Hofmann ihn immer nannte)!

Unseren Glückwunsch, Herr und Frau Schwab! Rapids Kapitän heiratete am 24.9. in seiner Heimat Salzburg seine Chiara.

Zwei weitere ausnahmsweise positive Meldungen: Boli Bolingoli verlängerte seinen Vertrag vorzeitig und ohne Ausstiegsklausel bis Sommer 2021,und Christoph Peschek, der junge wie clevere Geschäftsführer Sport, bestritt dezidiert, mit Noch-SPÖ-Chef Kern von Hütteidorf nach Brüssel zu wechseln, denn bei Rapid gebe es (wie wahr!) „noch sehr viel zu tun“ (Stichwort: Akademie).

… und noch eine Vertragsverlängerung: Thomas Murg prolongierte seine Tätigkeit in Hütteldorf bis Sommer 2022.

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„Grünzeug“ im Tagebuch

GRÜNZEUG-596

GRÜNZEUG
INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/SEPTEMBER 2018/Nr.5965/Versand 10.9.2018, Postamt 1120

Unsere nächste

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

findet am

MONTAG, dem 24. September 2018, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal einen ganz besonderen Ehrengast

  • Steffen Hofmann.


Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

EURO LEAGUE, WIR KOMMEN – UND DER DAFÜR VERANTWORTLICHE SOLLTE GEHEN?

Nach der Trennung von Spielerversteher und Dauer-Zweitem Zoran Barisic im Sommer ’16 sowie den floppenden Mike Büskens und, noch mehr, Damir Canadi, rückte dessen „namenloser“ Assistent Goran „Gogo“ Djuricin als (vorerst interimistischer) Cheftrainer auf und das in einer ziemlich verfahrenen Situation: Nach 28 Runden lag Rapid mit bescheidenen 31 Punkten um nur fünf Zähler vor Schlusslicht Ried, dem man an Canadis letztem Arbeitstag glatt mit 0:3 unterlag – chapeau en flamme, der Hut brannte! Doch siehe da, dieser „Gogo“, Cheftrainer bis dahin nur beim Ostligisten Ebreichsdorf gewesen, debütierte mit einem 3:0 über Altach, führte den SCR nicht nur auf den sicheren 5. Tabellenplatz, sondern auch ins Cupfinale 2017, das in Klagenfurt gegen die Bullen höchst unglücklich verloren wurde.

Weiter ging’s: Unter Djuricin wurde Rapid zuletzt Dritter und qualifizierte sich jüngst gegen den gewiss nicht schwachen rumänischen Vertreter FCSB (früher Steaua Bukarest) zum bereits siebenten Mal für die Europa-League-Gruppenphase – schlecht? Genauso wenig wie Djuricins Punkteausbeute in der Liga: Wie die Medien errechneten (und nicht der „Schönfärber“ Niederhuber!) hatte in diesem Jahrtausend noch kein SCR-Trainer einen höheren Schnitt und in den letzten 30 Jahren überhaupt nur Heribert Weber. Aber den wollten die offenbar allerwichtigsten „Fans“, also die vom damals wirklich im Westen angesiedelten „Block West“, ja auch nicht. Wie ihnen Herren wie etwa Edlinger oder Kuhn oder weiß der Teufel wer noch aller doch ebenfalls nicht immer zu Gesicht gestanden sind.

Zurück zum fleißigen, (oft zu?) ehrlichen, aber bei der Mannschaft gut ankommenden (Quelle: Kapitän Stefan Schwab) „Gogo“! Wie dankten und danken ihm die mit ihren zugegeben überragenden Choreographien nicht nur bei Andy Marek Begeisterung erregenden, aber auch für unzählige Geldstrafen zuständigen „Ultras“ plus Gesinnungsgenossinnen seine nur für Laien nicht erkennbar gute Arbeit? Die Antwort erhielt der arglose „normale“ Anhänger just fünf Minuten nach dem wichtigen 2:0 im Heimspiel gegen FCSB und zuletzt wieder bei Rapids Auftritt in Graz, hier wie dort war zu lesen und zu hören: Gogo raus!“, „Gogo raus!“

Warum, zum Teufel? Weil Rapid zehn titellose Jahre hinter sich hat, von denen Djuricin aber nur knappe anderthalb zu verantworten hat, und weil er unlängst gemeint hatte, er könne von der Mannschaft nicht immer Siege verlangen. Natürlich hätte er „erwarten“ oder sonst was besser gesagt. Aber der „Block West“ ist in seiner Wortwahl ja auch nicht so zimperlich, der singt sogar: „Rapid, Rapid, mia san a Einheit, Rapid, Rapid, mia hoidn z’saumm“ – eigentlich ein Witz angesichts diverser Vorgänge, nicht erst um Goran Djuricin; zutreffender wäre eigentlich, auf gut Wienerisch gesagt, es selber „z’sammzuhoidn“.

So oder so, sollte der SK Rapid vor den ewigen Unruhestiftern (aktuell in der Causa Gogo) in die Knie gehen, begäbe er sich vollends in deren Geiselhaft (Maximilian Entrup lässt grüßen) und würde darüber hinaus bei den meisten der sich nicht für den Nabel der Hütteldorfer Fußballwelt haltenden Anhänger auf totales Unverständnis stoßen. Keine leichte Situation für Krammer & Co., ist doch der „Block West“ für die tolle Stimmung im Stadion zuständig. Aber: Wenn man dieser jene finanziellen Schäden gegenüberstellt, die er seit 1988 (Gründungsjahr der sich deswegen euphorisch selbst feiernden „Ultras“) verursacht hat, schaut die G’schicht‘ schon ein bisserl anders aus…

tipico-BundesIiga (Stand vom 2.9.2018)

1.Salzburg   6/18 (15:4)
2.St.Pölten  6/14 (10:4) (!)
3.LASK       6/13  (7:4)
5.Rapid      6/9   (8:5)

P.S.: Der tragische Fall Robert Enke ist bedauerlicherweise an zu vielen Leuten spurlos vorbeigegangen.

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, 3. QUALI-RUNDE (9.8.): SLOVAN BRATISLAVA (A) 1:2 (1:1)

Gute erste Halbzeit in der Südstadt, miserable zweite gegen Altach und nun nur mehr 25 starke Minuten -Teilzeitarbeit beim SK Rapid? Spätestens nach Knasmüllners genialem 45-Meter-Lattenheber(27.) ging’s gegen die zunehmend gefährlicheren Slowaken immer mehr bergab: Unnötiger Corner, unorganisierte blau-rote Abwehr, 1:1 statt 2:0; Jung-Goalie Greif bei Bepshas Hammer auf dem Posten (48.); wieder zwei Minuten später Baracs Eigentor nach Stanglpass; und als beim Hütteldorfer Panikorchester schon längst gar nichts mehr ging, wurde Alar im Strafraum gefoult (83.), scheiterte, als hätte man es nicht geahnt, mit seinem Penalty aber an diesem Greif sowie im Nachsetzen per Kopf am Schiri, der nicht sah, dass die Kugel hinter der Linie weggedroschen wurde. Einziger Trost: Ein 1:2 war keine sooo schlechte Ausgangsposition für das Rückspiel im (von allen Gegnern gefürchteten?) Allianz-Stadion. Und dass die Slovan-Hooligans weitgehend ruhig blieben.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Murg
(78.Guillemenot), Knasmüllner (68.Ivan), Berisha; Alar.– Tore: Bozhikov (29.), Barac (50., Eigentor); Schwab (12.).- Gelbe Karten: Moha, Nono, Salata, Holosko (auf der Bank); Murg, Potzmann, Bolingoli.- Pasienky-Stadion, Raczkowski, Polen, 9.563.

BL, 3.RUNDE (12.8.): WAC (H) 0:0

Das muss einer auch einmal ohne Folgeschäden durchstehen: „Edelfan“ Jürgen Hartmann wurde für sein 2.222. (!) Rapid-Spiel geehrt. Ebenfalls geehrt wurde die in Dortmund so erfolgreiche U19 vulgo Rapid II. Positiv weiters: der schöne neue Rasen. Desaströs allerdings die Darbietung des Zusammenhang- und willenlosen Haufens in Grün-Weiß gegen die in allen Belangen besseren Wolfsberger. Da waren die wüsten Pfiffe von den Rängen und der Unmut des Präsidenten nur allzu verständlich. Aber auch das muss man durchstehen, wenn man Rapidler ist und bleiben will.

SCR: Strebinger; Auer, Müldür, Barac, Potzmann; Martic, Schwab (46.Ljubicic); Ivan (46.Murg), Knasmüllner, Berisha; Alar (64.Guillemenot).- Gelbe Karten: Martic; Nowak, Gollner, Kigbu.- Allianz-Stadion, Heiß, 14.800.

EL, 3. QUALI-RUNDE (16.8.): SLOVAN BRATISLAVA (H) 4:0 (1:0)

Sensationelle Stimmung, sensationelle Leistung des „Krisen-SCR“, sensationeller Sieg gegen einen lange Zeit starken Gegner! Je länger der zeitweise giftige Fight dauerte, desto dominanter wurden die von einem großartigen Knasmüllner (Triplepack, Assist, Lattenschuss) angeführten
Kämpfer und Spieler vor dem wie sein junges Gegenüber Greif ebenfalls großartigen Strebinger. Obendrein gelang dem zuvor so geschmähten „Gogo“ ein geradezu genialer Griff: Ivan kam und bereitete das so wichtige 2:0 in Weltklassemanier vor. Ab da wurde es im Gästesektor immer ruhiger, zumal die größten slowakischen Idioten gar nicht ins Stadion hatten kommen dürfen und sich daher mit dem Lahmlegen der „Öffis“ und dem Überfall auf eine Tankstelle begnügen mussten.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Ljubicic, Schwab (87.Müldür); Murg (90.Kostic), Knasmüllner, Berisha; Alar (78.Ivan).- Tore: Knasmüllner (3., 79., 90./+4), Murg (85.).- Gelbe Karten: Schwab, Bolingoli, Alar, Potzmann; Bozhikov, Salata, Bajric, Nono.- Allianz-Stadion, Massa (Italien), 17.800.

BL, 4.RUNDE (19.8.): LASK (A) 1:2 (0:0)

Im Telegrammstil: Rapid verliert, weil sie (notgedrungen) rotiert. Schwab (Oberschenkel und Knie blessiert) unersetzlich. Ersatzkapitän Strebinger hält offensivschwachen SCR lange im Spiel. Knasmüllner trifft schon wieder Alu (21.), Ramsebner per Distanzgranate hingegen unhaltbar. Irres Finish: Superfreistoß Murgs super abgewehrt (83.). Knasmüllners geschenkter Handselfer ebenfalls (84.). Berisha schafft aus 22 Metern das 1:1. Abwehr verliert LASK-Verteidiger Wiesinger aus Augen – 1:2 und erster, hochverdienter LASK-Sieg gegen Rapid unter Glasner.

SCR: Strebinger; Thumwald (46.Potzmann), Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Martic (69.Alar), Ljubicic; Kostic (57.Murg), Knasmüllner, Berisha; Ivan.– Tore: Ramsebner (66.), Wiesinger (89.); Berisha (85.).- Gelbe Karten: Wiesinger; Martic.- Pasching, TGW-Arena, Hameter, 5.864.

EL, PLAY-OFF (23.8.): FCSB (H) 3:1 (2:0)

Worum es wirklich ging: Dank dem erneut überragenden Strebinger, aber auch dank Knasmüllners nächsten Blitz-Tor sowie der prompten Antwort des mit echtem Rapidherz auf seine Blessuren reagierenden Schwab auf das 2:1 bezwang Rapid in einem an Kräften und Nerven zehrenden Schlagabtausch einen sehr schweren Gegner, der am Ende, in Überzahl spielend, nicht nur am Super-Richie sondern auch an der Latte scheiterte. Zu den gleich nach dem 2:0 präsentierten Transparenten gegen das „schweigende“ Präsidium und den ehrlichen Arbeiter Djuricin: Ned amoi ignorieren! Und: Welcher Trainer wäre den (von den „gewöhnlichen“ Zuschauern ausgepfiffenen) Herrschaften eigentlich genehm und vor allem für wie lange?

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Murg (90.Müldür), Knasmüllner (86.Kostic), Berisha; Alar (69.Ivan).- Tore: Knasmüllner (4.), Sonnleitner (39.), Schwab (49.); Gnohere (47.).- Gelbe Karten: Sonnleitner; Popescu, Pintilii.– Gelb-Rote Karte: Berisha (84., Foul).- Allianz-Stadion, Collum (Schottland), 19.300.

BL, 5.RUNDE (26.8.): INNSBRUCK (H) 2:1 (1:0)

Der ambitionierte SCR verdarb sich zu viele Offensivaktionen durch Fehlpässe und Stolperer, und die trotzdem zahlreichen Chancen wurden oft geradezu fahrlässig vergeben (allein der eingewechselte EL-Topscorer Knasmüllner ließ zwei „Hunderter“ aus). Daher musste bis in die Nachspielzeit hinein um den verdienten Sieg gezittert werden, den es gegen den wackeren, niemals nachlassenden Aufsteiger ohne Strebinger und auch Potzmann (tolle Rettungstat vor der Torlinie bei 1:0) freilich kaum gegeben hätte. Weil die „Ultras“ (30.Geburtstag) in Feierlaune waren, verschonten sie das übrige Publikum und den Trainer mit Unruhe stiftenden Sprüchen.

SCR: Strebinger; Auer, Müldür, Hofmann, Potzmann (66.Bolingoli); Malicsek, Schwab; Murg (77.Kostic), Alar, Berisha; Ivan (69.Knasmüllner).- Tore: Schwab (18.), Alar (69.); Freitag (89.).- Gelbe Karten: Hofmann, Auer, Bolingoli; Maak, Dieng.– Allianz-Stadion, Schörgenhofer, 17.400.

EL, PLAY-OFF (30.8.): FCSB (A) 1:2 (0:2)

In der ersten Hälfte kamen die ohne den verletzten Bolingoli und den gesperrten Berisha spielenden Rapidler mit dem Bukarester Krautacker nicht zurecht, begingen ungewohnte technische Fehler und kassierten unglückliche Tore (zuerst Abseits plus Stürmerfoul, dann halbes Eigengoal in der
Nachspielzeit). Nach der Pause verlegten sie sich auf verstärkte Defensive und lange Bälle statt Kombinationsversuchen. Prompt kamen sie zu einigen Großchancen, von denen aber nur „FCSB-Killer“ Sonnleitner eine nutzte. Dass „Super-Richie“ auch in diesem Match enormen Anteil am siebenten Aufstieg in die Gruppenphase hatte, braucht ja gar nicht mehr extra betont zu werden!

SCR: Strebinger; Müldür (65.Auer), Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg (90/+2 Martic), Knasmüllner (76.Hofmann), Ivan; Alar.- Tore: Gnohere (11.), Roman (45/+2); Sonnleitner (63.).- Gelbe Karten: Benzar, Roman, Texeira; Potzmann, Barac, Müldür.- Rote Karte: Balasa (90/+1, Unsportlichkeit).- Arena Nationala, Oliver (England), 31.274.

BL, 6.RUNDE (2.9.): STURM (A) 1:1 (0:1)

Nachdem Djuricin (43) am Vortag Opa geworden war, musste er für den heiklen Auftritt in Graz neben Bolingoli (mit Muskelverletzung für einige Wochen out) und Barac nach einer Stunde auch auf Hofmann (Knie) verzichten. Zuvor hatte es aus Hütteldorfer Sicht nur je einen Höhe- bzw. Tiefpunkt gegeben: Schwabs Lattenpendler (7.) stand Schüttengrubers Elfergeschenk an Sturm gegenüber (Hofmann hatte Huspek, der wenig später die Stange traf, klar außerhalb des Strafraums gefoult). Doch Rapid zeigte drei Tage nach Bukarest enorme Kraft und Moral und hätte in der dominant geführten Schlussphase sogar noch gewinnen können. Alles kein Grund für gewisse Hohlköpfe, schon wieder „Gogos“ Rauswurf zu fordern – ja, geht’s denn noch? Das könnte man auch die Grazer Alar-Hasser fragen!

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Hofmann (60.Auer), Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner, Berisha (63.Ivan); Alar.- Tore: Zulj (37., Elfer); Alar (78.).- Gelbe Karten: Maresic; Schwab, Auer.- Merkur-Arena, Schüttengruber, 14.487.

„MR. GRÜNZEUG NR. 596“: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Warum Rapids Tormann den Einser für uns nicht nur auf seinem Leiberl hatte, dürfte wohl jedem(r) klar sein. Jedes weitere Wort wäre Papierverschwendung.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

Mario Sonnleitner feierte zwei Jubiläen: 300. Pflichtspiel gegen Bratislava (A) sowie 50. EC-Spiel gegen FCSB (A), und er tat es auf seine Art, indem er in beiden EL-Play-Off-Spielen je ein Tor erzielte – Gratulation, „Sonni“, und danke schön!- EC-Spiele: Stefan Schwab 20. (Bratislava, A), Thomas Murg, Richard Strebinger, Stephan Auer je 10. (Bratislava, FCSB).-„Runde“ Tore: Fehlanzeige.

„MV“ VOM 27.8.: DENI & CO., CHRISTIAN & CO.

Deni? Natürlich Alar, zum ersten Mal seit 20.4.2015 wieder bei uns. Co.? Natürlich seine Kollegen Marvin Potzmann, Dejan Ljubicic und Christoph Haas, alle erstmals Gäste in der Rosasgasse.

Christian? Natürlich Csandl, Vater des Ex-SCR-Nach wuchs- und Amateurkickers Jürgen. Erneut Co.? Neben Herrn Csandl konnten wir in unserer bestens besuchten ersten Versammlung nach diesem heißen Sommer mit Frau Uschi Kratzer, wie er aus 1230 Wien, sowie Herrn Erich Weiser, 2352 Gumpoldskirchen, zwei weitere neue Mitglieder begrüßen. Die sich in unserer Mitte auf Anhieb optimal integriert zeigten.

Was auch für die anderen Debütanten im Klublokal gilt: Marvin, im Gegensatz zum zweifachen Vater Deni für eine französische Bulldogge „erziehungsberechtigt“, Dejan, wie Letzterer gebürtiger Wiener und älterer Bruder des St.Pöltners Robert („Den haben sie bei Rapid nicht gewollt“) sowie Hobbygolfer Christoph, der Neo-Stadlauer.

Klarerweise wurden unseren vier – gell, Haasi! – pünktlichst erschienenen Ehrengäste nicht nur private Details „aus den Nasen gezogen“, sondern auch ihre Ansichten über die momentane und auch künftige Situation beim SCR und das wenige Tage vor den überaus heiklen Partien in Bukarest und Graz.
Wie berechtigt ihr Optimismus und des gesamten Auditoriums gewesen war, lesen Sie an anderer Stelle dieser Nummer…

  • Tagebucheintrag

EIN BLICK ZU RAPID II

1. RUNDE (7.8.): PARNDORF (H)

wegen Teamabstellungen auf 28.8. verschoben.

2. RUNDE (10.8.): ST.PÖLTEN JUN. (A) 4:0 (1:0)

Marie; Sulzbacher (80.Ehrnhofer), Sahanek, Obermüller, Leovac; Wunsch (80.Jusic), Felber, Schuster, Ibrahimoglu; Arase, Markl (73.Kirim).- Tore: Ibrahimoglu (22.), Wunsch (69.), Kirim (75.), Arase (77.).- Ober-Grafendorf, Luef, 150.

3. RUNDE (17.8.): MANNSDORF (H) 0:2 (0:0)

Marie; Sulzbacher (82.Hofer), Sahanek, Obermüller, Leovac; Schuster, Wunsch, Felber, Ibrahimoglu; Arase, Markl (72.Kirim).-Tore: Gradinger (63.), Mulahailovic (78.).- Allianz-Stadion, West 1, Wandl, 150.

4. RUNDE (24.8.): SCHWECHAT (A) 3:0 (1:0)

Hedl; Schuster, Greiml, Obermüller, Moormann; Ibrahimoglu, Felber, Wunsch; Arase (81.Markl), Weyermayr (63.Sulzbacher), Kirim (72.Hofer).- Tore: Felber (23., Freistoß), Ibrahimoglu (47.), Arase (51.).- Schwechat-Rannersdorf, Koscielnicki, 150.

NACHTRAG ZUR 1. RUNDE (28.8.): PARNDORF (H) 2:0 (2:0)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Moormann; Hofer (53.Markl), Hajdari, Schuster; Wunsch, Kirim (71.Weyermayr), Ibrahimoglu (81.Sahanek).- Tore: Kirim (14., 30.).- Allianz-Stadion, Mayrhofer, 150.

5. RUNDE (31.8.): EBREICHSDORF (H) 2:1 (1:1)

Haas; Ehmhofer (62.Hajdari), Dibon, Obermüller, Leovac; Schuster, Wunsch, Felber, Ibrahimoglu (79.Sahanek); Weyermayr, Markl (62.Tomasevic).- Tore: Wunsch (28.), Tomasevic (67.); Pomer (36.).- Allianz-Stadion, West 1, Boskovski, 150.

RESÜMEE

Zweimal gewannen St.Pöltens Juniors im Vorjahr gegen Rapid II mit jeweils 2:1, aber diesmal hatten sie gegen die mit vier Kickern aus der Ul8 agierenden Hütteldorfer gar nichts zu bestellen, zumal die in der Vorbereitung viel Selbstvertrauen getankt hatten (vier Spiele, vier Siege, 9:3 Tore plus sensationellem Triumph beim international topbesetzten U19-Tumier Borussia Dortmunds).

„Aka“ ließ gegen Mannsdorf dieselbe Mannschaft wie gegen die St.Pölten Juniors einlaufen, aber diesmal bereitete ihm diese plus Jokern eine herbe Enttäuschung. Allerdings: Wer weiß, wie die Partie gegen die viel robusteren Marchfelder Routiniers ausgegangen wäre, hätte Markl seine Volleychance genutzt (60.).— Positiv verlief hingegen das Gastspiel in Schwechat, wo die Ex-St.Pöltner Greiml, Moormann und Weyermayr erstmals einsatzberechtigt waren.

Rapid II (ohne den erkrankten Kapitän Felber) demonstrierte ihre fußballerische Überlegenheit mit zwei herrlich vorbereiteten Toren (Passgeber: Hajdari, Schuster), verzettelte sich gegen die biederen Pamdorfer Kämpfer dann aber immer wieder und vergab etliche Topchancen. Am Ende verdankte sie den verdienten Sieg vor allem dem überragenden Hedl.

Nach dem kampfbetonten, spannenden Hit gegen den Tabellenführer Ebreichsdorf thronten die wieselflinken Jungrapidler erstmals seit 26.8.2016 selbst an der Spitze, wenn auch nur mit hauchdünnem Vorsprung. Auch erfreulich: Dibons gelungenes Comeback und Tomasevics ebenfalls gelungenes Debüt.

RLO-Stand vom 31.8.

1.Rapid II  5/12 (11:3)
2.Mauerwerk 5/12 (9:4)
3.WSC       5/12 (12:8)

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“ -„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

(Leider) unbestritten: Red Bull Salzburg wandelte in den letzten Jahren mehr oder weniger souverän auf der Erfolgsspur, was sich höchstwahrscheinlich auch nicht so bald ändern wird. Trotzdem ebenso unbestritten: Laut einer neutralen Studie ist der seit zehn Jahren titellose SK Rapid punkto Beliebtheit mit 23 Prozent Österreichs klare Nummer 1 vor der Dosenfirma (18) und Sturm Graz (14); sogar 1,73 Millionen Menschen sympathisieren hierzulande mit ihm – undenkbar, würde der SCR auch noch Meister und/oder Cupsieger werden!

Seit der Vorbereitung auf das verunglückte Altach-Match musste Rapid wochenlang auf Maxi Hofmann (Muskelfasereinriss in der rechten Wade) verzichten – beileibe nicht der einzige Langzeitausfall, aber für wen sind das schon mildernde Umstände?!

Rekordnationalspieler Andi Herzog wurde zum israelischen Teamchef bestellt. Massel tov!

Andy Heraf, sein Freund aus gemeinsamen Rapid-Jugendjahren, hingegen wurde kurze Zeit zuvor aus dem neuseeländischen Verband bzw. dessen Damenteam gemobbt.

Albin Gashi (Vertrag beim SCR bis 2020) wurde nach seiner Rückkehr vom FAC für ein Jahr nach Den Bosch in die 2. niederländische Liga verliehen.

Unser nächster Langzeit verletzter heißt Manuel Thumwald, der gegen den LASK einen Muskeleinriss im linken Oberschenkel erlitt und mehrere Wochen pausieren muss.

Und der nächste Verliehene ist Kelvin Arase, der unter Carsten Jancker beim SV Horn auf Kooperationsbasis in Liga 2 spielen wird.

Das kann nur einem krankhaften Rapid-Hasser einfallen: Weil Steffen Hofmann nach seinem großartigen Abschiedsspiel (22.7.) einen Bengalen entzündete, wurde er von einem Polizisten angezeigt und kassierte vorerst eine 500-Euro-Geldstrafe, während manche Medien sogar von einem Stadionverbot faselten. Als der Chronist das las, wäre er vor Lachen fast vom Sessel gefallen. Vor Empörung aber auch!

Es gibt eben viele Rapid-Hasser, auch in den Reihen der Polizei. Was überhaupt all jene, die dem SCR alles Mögliche vorwerfen, ein bisserl bedenken sollten: Unter Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek (auch er wird „natürlich“ von manchen Leuten „angefault“) führt der Rekordmeister alljährlich gut 20 Millionen an Steuern ab und ist für 688 Arbeitsplätze (mit)verantwortlich. Das zum vom „Block West“ abgelehnten Kommerz.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: klubderfreundef @ aon.at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
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„Grünzeug“ im Tagebuch

GRÜNZEUG-595

GRÜNZEUG
INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/AUGUST 2018/Nr.595/Versand 13.8.2018, Postamt 1120

Unsere nächste

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

findet am

MONTAG, dem 27. August 2018, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Deni ALAR,
  • Marvin POTZMANN,
  • Dejan LJUBICIC und
  • Christoph HAAS.

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!
Bitte vormerken: Für die übernächste „MV“ am 24.9. planen wir Steffen HOFMANN als Ehrengast einzuladen.

IN EIGENER SACHE

Bitte um Beachtung: Manchen Exemplaren dieser Nummer liegt ein Zahlschein über eventuell noch offene Mitgliedsbeiträge bei, für deren umgehende Begleichung sich unser Kassier herzlichst bedankt. Sollte der jeweilige Rückstand bereits bezahlt worden sein, möge der Zahlschein als gegenstandslos betrachtet werden.

22.7.: UNVERGESSLICHER ABSCHIED VOM FUSSBALLSPIELER UND „FUSSBALLGOTT“!

Obwohl in Franken geboren und stets deutscher Staatsbürger geblieben, trug und trägt Steffen Hofmann, unser „Fußballgott“, das Rapid-Gen in sich. Ähnliches gilt für viele jener in- und ausländischen Spieler, die mit ihm, dem vierfachen (!) Torschützen, den Kader von „Steffen & Friends“ bildeten, welche, vom Meistertrainer Pacult gecoacht, Rapids „Erste“ (Tore: Ljubicic und Müldür) zu zwölft mit 4:2 (2:2) besiegten. Als da waren: Maier, Novota, Hedl, Payer; Dober, Eder, Feldhofer, Garics, Martin Hiden, Katzer, Patocka, Pichler, Trimmei, Valachovic; Boskovic, Hargreaves (Freund seit gemeinsamen Tagen im Bayern-Nachwuchs), Heikkinen, Hlinka, Korkmaz, Kulovits, Bönig (Bayern Amateure), Bruder Alexander; Hoffer, Kind, Salihi, Sturm, R.Wagner, Jancker, Alar. Die verhinderten Beric, Kainz, Schaub, Kavlak, Burgstaller, Herzog, Lawaree und Martinez sandten Videobotschaften – lauter Beweise für die Wertschätzung, die Steffen nicht nur bei den 25.300 Fans genießt, die das Allianz-Stadion füllten!

Schiri Lechner wusste ebenfalls, was sich an einem solchen Abend gehört und beendete die Partie zu Ehren der Nummer 11 elf Minuten vor dem regulären Abpfiff. Nun begab sich der reich beschenkte Steffen zu „Time to say goodbye“ vor einem einzigartigen Lichtermeer auf den Rängen und unter viertelstündigen Standing Ovations auf eine Ehrenrunde und schließlich, nicht als Einziger im Stadion mit den Tränen kämpfend, zum allerletzten Mal zu seinem Stammplatz in seiner Kabine. Von dem aus er sich „für alles, was passiert ist“ bedankte und „Servus“ sagte.
Zum Glück nur als aktiver Kicker, denn als Talentemanager wird er dem SCR ja erhalten bleiben.

P.S.: Auch stimmungsvoll endete das Match des grün-weißen Special Needs Teams gegen „Kicken ohne Grenzen“: 2:0 in der Schlussminute, weil auch diese Burschen wissen, dass man als Rapidler bis zum Schlusspfiff kämpft.

„WHO THE FUCK IS AIGNER?“

Das scheint sich der erst kürzlich in Österreich angekommene Mateo Barac gedacht zu haben, als er den Altacher Stürmer-Veteranen dieses Namens (geboren am 16.3.1981) bei einer Flanke links liegen bzw. stehen ließ, sodass der völlig ungestört zum 1:1 einköpfeln konnte, was Rapid spät wieder einmal zwei wichtige Zähler kostete. Also erfuhr es auch Galvaos Nachfolger schmerzvoll: Dieser Hannes Aigner ist genau der Typ, der jedem gegnerischen Verein die Siegeslaune vergällen kann, so kurz er auch im Einsatz sein sollte! Gegen Rapid tat er das zuletzt am 29.11.2017 indem er, in der 62. Minute eingewechselt, in der sogenannten „Rapid-Viertelstunde“ aus einem 0:1 mit zwei Elfmetcrtoren ein 2:1 für Altach machte.
Natürlich lag das jüngste 1:1 gegen Aigners „Gsiberger“ nicht nur an Baracs Stellungsfehler, viel mehr freilich an der Leistungsverweigerung der gesamten grün-weißen Truppe nach der Pause. Schon nach dem Gastspiel in der Südstadt hatte Djuricin gegrantelt, seine Mannschaft habe in der zweiten Halbzeit wie in Badeschlapfen gespielt, dennoch unterbot sie das auf der Steppe des eigenen Rasens in geradezu beschämender Manier, war der SCR(heindorf) Altach nun doch so klar überlegen, als wäre er der SCR(apid) Wien. Natürlich war die Hitze ausgesprochen unzumutbar, das aber für beide Teams! Im Sprichwort wird der Faule ganz zum Schluss doch noch fleißig, den Rapidlem gelang im absoluten Finish allerdings kein zweiter Treffer mehr, weshalb es beim enttäuschenden Remis blieb.

Zum Vergleich: Salzburg gewann zur selben Zeit in Mattersburg durch Tore in den Minuten 93 und 95 mit 2:0 (!). Tja, Rapid hat längst nicht mehr das Privileg auf entscheidende Goals in der Schlussviertelstunde! Überhaupt muss man sich fragen und das nicht erst seit jetzt, warum diese doch so gut besetzte Mannschaft kaum jemals fähig oder willens ist bzw. war, ihr Potenzial über zweimal 45 Minuten auszuspielen.

Wie auch immer, die bei der bemitleidenswerten Admira so leicht errungene Tabellenführung ging schon beim ersten diesjährigen Antreten in der keineswegs einbruchssicheren „Festung“ Allianz- oder unseretwegen Weststadion verloren. Und am 12.8. drohte schon wieder ein vermeintlich leichtes Heimspiel, nämlich gegen den Wolfsberger AC, worüber wir uns erst in der nächsten Nummer auslassen können. Wie auch über die EL-Quali gegen Slovan Bratislava (9., 16.8.).

Weiter geht’s später im ÖFB-Cupbewerb, in dem Rapid am 25. oder 26.9. nach Mattersburg reisen muss, wo die Trauben ganz gewiss höher hängen werden als in Kufstein, wo Deni & Co. ja ein lockeres 5:0 gelang. Aber nach der 62. Minute kein weiteres Tor mehr…

tipico-Bundesliga (Stand vom 5.8.2018)

1. RB         2 2 0 0 5:1 6
2. Sturm Graz 2 2 0 0 6:4 6
3. Rapid      2 1 1 0 4:1 4

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

ÖFB-CUP, l.RUNDE (20.7.): KUFSTEIN (A) 5:0 (3:0)

Rapid nahm den Regionalligisten um Altstar Idrissou (38, 39A für Kamerun) vom Anpfiff weg ernst wie aufgetragen: Hinten wurden nur zwei Tiroler Chancen zugelassen (Stangenschuss und tolle Knofi-Parade kurz vor bzw. nach der Pause), und vorne fand die grün-weiße Torlawine erst mit dem Abgang Deni Alars (zwei Treffer, zwei Assists) ihr Ende; nun wurden zu viele Einschussmöglichkeiten ausgelassen. Der Aufstieg gelang dennoch in souveräner Manier, obwohl nicht weniger als sechs Neue aufgeboten wurden, die sich allerdings auf Anhieb integrieren konnten.

SCR: Knoflach; Auer (69.Bolingoli), Hofmann (73.Sonnleitner), Barac, Potzmann; Martic, Schwab; Ivan, Knasmüllner, Berisha; Alar (63.Kostic).- Tore: Ivan (5., 62.), Berisha (19.), Alar (34., 58.).- Gelbe Karten: Bergmeister; Hofmann.- Kufstein, Gishammer, 2.000.

BL, l.RUNDE (29.7.): ADMIRA (A) 3:0 (3:0)

Vielleicht lag’s an der Hitze oder der sicheren Führung nach starker erster Halbzeit, aber was die Rapidler gegen die personell arg geschwächten Südstädter nach der Pause veranstalteten, war oft nicht mehr ganz so schön und schon gar nicht erfolgreich. Dennoch war’s der erste (souveräne) Sieg unter Djuricin in diesem Stadion; wirklich schwer fiel er freilich nicht. Auch weil Strebinger zwei dem Hütteldorfer Leichtsinn entsprungene Admira-Großchance bravourös zunichte machte (58., 85.).

SCR: Strebinger; Potzmann, Hofmann, Barac, Bolingoli; Ljubicic (79.Malicsek), Schwab; Murg, Knasmüller (66.Berisha), Ivan (76.Kostic); Alar.- Tore: Murg (6.), Ivan (23.), Bolingoli (44.).- Gelbe Karten: Zwierschitz, Bakis; Potzmann, Kostic.- BSFZ-Arena, Harkam, 5.200.

BL, 2.RUNDE (4.8.): ALTACH (H) 1:1 (1:0)

Im Hütteldorfer Brutkasten boten die GrünWeißen auf pilzbefallenem Rasen besonders in der zweiten Halbzeit eine enttäuschende Leistung. Gab es in der ersten wenigstens noch eine gelungene Aktion (Bolingoli-Schwab-Knasmüllner-Schütze Alar), so fanden sie gegen die topmotivierten, hochkonzentrierten Gäste später fast gar nicht statt. Nachdem Knasmüllner aus fünf Metern nur die Stange traf (76.), kam Senior Aigner und mit ihm der aufgrund der Passivität des SCR gerechte Ausgleich. Ganz zum Schluss gab es noch einige Hochkaräter für Knasi & Co., aber die Glücksgöttin hatte sich schon längst verärgert abgewendet.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Murg (85.Kostic), Knasmüllner, Ivan (62.Berisha); Alar.- Tore: Alar (35.); Aigner (88.).- Gelbe Karte: Potzmann.- Allianz-Stadion, Chiocirca, 15.200.

„MR. GRÜNZEUG NR. 596“: CHRISTOPH KNASMÜLLNER UND MARVIN POTZMANN

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Im Sommer 2018 sind es wieder einmal sogar zwei, die jeweils drei gleich gute Partien hingelegt haben und das als Neo-Rapidler! Der eine überzeugte als Außenverteidiger mit Offensivdrang, der andere als Spielmacher und Torvorbereiter. Darüber hinaus traf Knasmüllner gegen Altach zweimal die Pfosten – herzlich willkommen im Hütteldorfer AluKlub, Knasi!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiel: Stefan Schwab 125. (Altach).- „Runde“ Tore: Fehlanzeige.

EIN LETZTER BLICK AUF ‘17/18

Zuschauer-Krösus Rapid blieb zwar weiterhin unangefochten ganz vorne in der Gunst der Anhänger und sonstigen Besuchern, musste bei durchschnittlich 18.791 Zuschauern pro BL-Heimspiel aber einen Schwund von 10,7 Prozent gegenüber 2016/17 hinnehmen; überhaupt war Aufsteiger LASK der einzige Klub mit einem sogar saftigen Plus von 73,1 Prozent und
das bei nur 4.919 Gästen pro Spiel Allerdings gehörten die Linzer in der Vorsaison ja der sogenannten Ersten Liga an, die sowieso unter allgemeinem Desinteresse litt. Ob das bei nunmehr 16 Teilnehmern besser sein wird, darf bezweifelt werden. Was übrigens auch für die jetzt zwölf Vereine umfassende Bundesliga gilt…

Korrektur: Laut unserer Nummer 594 habe Rapid in der Meisterschaft noch nie verschiedene Spieler einsetzen müssen. Das war aber kein neuer Klubrekord, denn erst 2016/17 waren es sogar 32.

Auswärtspunkte: Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel erreichte der SCR in der Meisterschaft noch nie 30 Zähler in fremden Stadien wie ‘17/18, und das war definitiv ein neuer Klubrekord.

Länderspiele: Zwischen 30.5. und 10.6. gab es drei Heim-Testmatches (Russland 1:0, Deutschland 2:1, Brasilien 0:3), in denen lediglich Noch-Rapidler Schaub eine einzige Halbzeit zum Einsatz kam, während Strebinger, Murg und der damalige Noch-nicht-Rapidler Potzmann 1. Reihe fußfrei sitzen blieben – na ja.

Langzeitverletzungen: Ivan Mocinic, Georgi Kvilitaia, Tamas Szanto und Andi Kuen nahmen die ihren ins neue Spieljahr mit. Zu ihnen gesellte sich noch vor dem offiziellen Beginn der Saison ‘18/19 einmal mehr Philipp Schobesberger, der wegen – wie es hieß -schwerwiegenden Hüftbeschwerden am 29.6. von einem Tiroler Spezialisten operiert wurde und etwa ein halbes Jahr ausfällt. Da hoffen wir zweierlei: „Schobi“ soll (viel!) schneller fit werden als „Dibi“, unser erster Hüft-Patient, und sich seine kaltschnäuzige ScheißminixMentalität so bewahren, wie es nach seiner letzten, überlangen Zwangspause zu registrieren war.

TRAININGS, TESTS UND TAG DER OFFENEN TÜR

Trainings: Nach den üblichen medizinischen Tests zu Saisonbeginn (19.6., Schmelz) startete das Vorbereitungsprogramm am 20.6. in Hütteldorf, bevor das Trainingslager in Windischgarsten vom 1. bis 8.7. stattfand.

Testspiele

28.6.: 2:0 (2:0) in EBREICHSDORF (Gashi, Kostic).

1.7.: in Hausmening 14:0 (5:0) gegen eine MOSTVIERTELAUSWAHL (Malicsek 3, Knasmüllner 2, Murg 2, Berisha 2, Martic 2, Bolingoli, Thumwald, Ivan).

4.7.: in Wels 0:2 (0:2) gegen Tschechiens Vizemeister SLAVIA PRAG.

8.7.: in Bad Wimsbach 1:0 (1:0) gegen den russischen Neo-Erstligisten SAMARA (Arase).

14.7.: im nicht einmal halb vollen Allianz-Stadion unnötigerweise 1:2 (0:1) gegen den erstmals aus der deutschen Bundesliga abgestiegenen HAMBURGER SV, wobei u.a. auch Dibon fehlte, der im Training wieder einmal kürzer treten muss. Der sehr schöne, zwischenzeitliche Ausgleich gelang Malicsek (warum der ausgerechnet in St.Pölten kaum zum Zug kam, dürfte vielen unklar sein).

Tag der offenen Tür: Diesen organisierte und moderierte Andy Marek am 13.7. zum exakt 25. Mal. Rund 3.000 Fans wollten natürlich vor allem die neue Mannschaft sehen, aus der Arase, Knasmüllner und Ivan zum allgemeinen Gaudium als „Stage Diver“ agierten. Steffen Hofmann, aus dem Trainingslager von SCR II in Ollersdorf angereist, gab seiner Vorfreude auf das Match „Steffen & Friends“ vs. Rapid (22.7.) den Ausdruck und fungierte überdies als liebevoller Ersatzpapa eines verloren gegangenen Knirpses. Ja, in Hütteidorf menschelt’s halt immer wieder!

KOMMEN UND GEHEN

Ohne konkrete Beträge nennen zu können, dürfen wir feststellen, dass Fredy Bickel in dieser Transferzeit unterm Strich keine Schulden machte und das trotz zahlreicher Neuerwerbungen. Respekt, Herr Sportchef!

Gekommen

Paul Gartier (zurück vom KSV, derzeit verletzt); Marvin Potzmann (24, von Sturm, Dreijahresvertrag), Mateo Barac (24, von NK Osijek, Dreijahresvertrag); Manuel Martic (von St.Pölten, Zweijahresvertrag), Christoph Knasmüllner (26, vom FC Bamsley, Dreijahresvertrag), Andrei Ivan (21, vom FK Krasnodar, vorerst für ein Jahr ausgeliehen, aber mit „leistbarer“ Option), Philipp Malicsek (zurück aus St.Pölten), Albin Gashi (zurück vom FAC), Aleksandar Kostic (von Rapid II, Einjahresvertrag mit Option); Andrija Pavlovic (24, vom FC Kopenhagen, Dreijahresvertrag, derzeit verletzt), Deni Alar (28, von 2011 bis 2016 als „Mr.Europacup“ trotz schwerer Verletzungen 139 Pflichtspiele mit 42 Toren für Rapid, zurück von Sturm, Vieijahresvertrag), Alex Sobczyk (zurück aus St.Pölten) und zuletzt Jeremy Guillemenot (20, vom FC Barcelona B, wie Ivan mit „leistbarer“ Option für ein Jahr ausgeliehen).

Gegangen

Steffen Hofmann (Karriereende, nun Talentmanager Rapids), Lucas Galvao (FC Ingolstadt), Louis Schaub (l.FC Köln), Mario Pavelic und Matej Jelic (HNK Rijeka), Joelinton (zurück nach Hoffenheim), Thanos Petsos (zurück nach Bremen), Andreas Kuen (Mattersburg), Armin Mujakic (Atromitos Athen), Giorgi Kvilitaia (KAA Gent), Denis Bosnjak (FAC, Kooperationsspiel), Maximilian Entrup (Vertragsauflösung); zu Osarenren Okungbowa siehe „Ein Blick zu Rapid II“.

Wir begrüßen die Neuen um den Deni ebenso herzlich, wie wir die Abgänge mit den besten Wünschen für ihre Zukunft verabschieden, besonders natürlich die Eigenbauspieler Pavelic, Schaub und Mujakic. Letzterer hatte es ja wie auch der Osa lange Zeit sehr schwer mit seinem Körper…

Schlussendlich wurde Rückkehrer Alex Sobczyk ebenfalls an den FAC verliehen. Definitiv endet die Transferzeit allerdings erst am 31. August…

EIN BLICK ZU RAPID II

Zugänge: Leovac (vom FAC zurück), Weyermayr, Moormann und Greiml (von AKA St.Pölten), Hofer (AKA Tirol), Tomasevic (Rad Belgrad).

Abgänge: Jenciragic und Tüccar (Kooperationsspieler beim FAC), Krenn (für ein Jahr auch an den FAC verliehen), Pfeifer (GAK), Küssler (Sportclub), Heilmann (Admira Jun.), Heinicker (St.Pölten Jun.) sowie Okungbowa, dem es sein Körper hoffentlich endlich einmal langfristig gestattet, sein ganzes Können zu zeigen und sei es auch „nur“ beim SKN St.Pölten, aber leider nicht mehr beim SCR!

Tests

7.7.: 3:1 (1:0) im Happel-Stadion gegen Samuel Ipouas „TEAM AFRICA“ (Ehmhofer, Sahanek, Eigentor).

14.7.: zum Abschluss des Trainingslagers in Ollersdorf 2:0 (2:0) gegen STURM GRAZ AM. (Jusic, Felber).

21.7.: 2:1 (1:1) in STRIPFING (Markl, Ibrahimoglu).

28.7.: 2:1 (1:1) in Lipot (Ungarn) gegen LIVERPOOL U23 (Müldür, Hofer).

Beim international überragend besetzten EMKA-U19-Cup (2.-5.8., Spiele in Dortmund und Velbert) gelang Akagündüz‘ Burschen ein sensationeller Triumph! Gruppenspiele (2×20 Min.): 0:0 gegen ATLETICO MADRID, 2:1 (1:1) gegen l.FC KÖLN (Tomasevic 2), 2:0 (1:0) gegen MANCHESTER UNITED (Tomasevic, Sulzbacher), damit Gruppensieger. -Semifinale: 1:0 (1:0) gegen HANNOVER 96 (Markl).- Finale: 5:4 nach Elferschießen (1:1, 1:1) gegen BORUSSIA DORTMUND (Markl); Hedl hielt in der Schlussminute der regulären Spielzeit von 2×35 Min. einen Penalty; Tomasevic wurde mit insgesamt drei Toren Schützenkönig des Turniers, an dem zehn Teams teilnahmen. Übrigens wurde Hannover 96 Dritter vor dem l.FC. Köln.
Eine ganz große Gratulation aber an unsere als U19 angetretene 2. Mannschaft!

SPLITTER

Dank Herrn Dipl.Ing. Fiala gilt Nachstehendes auch für 2018/19: Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“ -„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Tagebucheinträge

   August

2018-08-12 Rapid-WAC
2018-08-11 Christian 47
2018-08-11 St.Pölten Juniors-Rapid II
2018-08-10 Slovan-Rapid
2018-08-09 Slovan-Rapid in Zahlen
2018-08-04 Rapid-Altach

   Juli

2018-07-30 Unsere Spieler 2018/19
2018-07-29 Admira-Rapid
2018-07-28 Rapid-TV
2018-07-27 Stammtisch
2018-07-23 Rapid – Steffen & Friends
2018-07-23 Die sind gar nicht so verrückt
2018-07-22 Erste Cup-Runde
2018-07-19 Here, there and everywhere
2018-07-15 Rapid-HSV
2018-07-13 Tag der offenen Tür
2018-07-13 Fußball, Impfstoff gegen Nationalismus

   Juni

2018-06-29 WM-Zwischenbilanz
2018-06-29 Ebreichsdorf-Rapid
2018-06-29 Guerilla-Fußball
2018-06-23 WM-Teilnehmer und wir
2018-06-19 Mitgliederversammlung
2018-06-17 Termine 2018/19
2018-06-17 Nostalgische Fernseh-WM
2018-06-15 Von Königgrätz bis Klagenfurt
2018-06-07 GRÜNZEUG-594
2018-06-01 Rapid-Viertelstunde-165

Harald Gartler war schon immer ein Hansdampf in allen Gassen, z.B. berichtete er als Aktiver im „Grünzeug“ über Matches der SCR-Amateure, in denen er selbst mitwirkte. Nun aber wechselte er mit seiner ganzen Erfahrung auf diesem Sektor zum LASK, der einen Stadionneubau plant. Daher: Viel Erfolg, Harry, und danke für alles, was Du für die grün-weißen Farben geleistet hast, seit Du als Knirps zu kicken begonnen und ein paar Jahre später den ähnlich schlitzohrigen Rene gezeugt hast, bevor Du zum honorigen Direktor des Schmuckkästchens Allianz-Stadion aufgestiegen bist! Wir sind uns absolut sicher, dass Deine Übersiedlung nach Linz kein Abschied für immer sein kann!

Das Ständig Neutrale Schiedsgericht folgte Rapids Klage und reduzierte die 100.000-Euro-Geldstrafe für die Vorfälle im Derby vom 4.2. auf 53.000 Euro; zudem gilt die auf ein Jahr bedingte Sektorensperre nach erneuten Ausschreitungen nun nur für solche in Heimspielen.

Die Fans wählten Stefan Schwab per Online-Abstimmung zum schon dritten Mal zum „Rapidler des Jahres“ – Gratulation, Schwabi!

Der ORF zeigt in den nächsten vier Jahren alle EC-Heimspiele Rapids sowie einige Freundschaftsmatches – immerhin ein kleiner Trost dafür, dass er keine BL-Spiele mehr live überträgt.

Herr Karl Gansberger aus Niederrußbach, seit 14.11.1968 ein Rapidfreund, ist am 23.7. im 80. Lebensjahr unerwartet verstorben. Wir werden stets seiner gedenken!

Die Spielergewerkschaft erstellte nach einer Umfrage unter ihren Mitgliedern auch heuer eine Tabelle über deren Zufriedenheit mit ihren Arbeitgebern (Pünktlichkeit der Gehaltsauszahlungen? Klarheit der Verträge? Lohnfortzahlung bei Verletzungen? Kommunikation mit dem Management? Klubimage? Medizinische Betreuung? Ausrüstung?):

1. Salzburg 69 von 70 möglichen Punkten, 
2. SCR 65, 3.Sturm 63, 
7. FAK und St.Pölten je 54.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
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„Grünzeug“ im Tagebuch

GRÜNZEUG-594

GRÜNZEUG
INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/MAI 2018/Nr.594/Versand 4.6.2018, Postamt 1120

„GV“ MIT WAHL VOM 7.5.; NOCH ZWEI JAHRE MIT OBMANN NIEDERHUBER

Nach der Begrüßung der Ehren- und Stammgäste Michael Krammer (Präsident des SK Rapid), Christoph Peschek (SCR-Geschäftsführer Wirtschaft) und Werner Kuhn (Director Business Development, Marketing & Sales, dazu er selbst: „Ich bin der Werner!“) wandte sich unser Obmann der offiziellen Tagesordnung zu, die mit dem einstimmigen Verzicht auf die Verlesung des letztjährigen Protokolls begann.

Es folgte Niederhubers Bericht über das nun zu Ende gehende Vereinsjahr: 8 Vorstandssitzungen, 9 Mal „Grünzeug“ und 5 Mitgliedsversammlungen mit insgesamt 15 Ehrengästen aus dem grün-weißen Lager, aber wegen zu geringem Interesse kein Krampuskränzchen, 4.099,99 Euro als Ergebnis der 41. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“ sowie 2017 Euro für unsere Nachwuchspatenschaft. Hier musste er leider anfugen: „Angesichts der sinkenden Mitgliederzahl und nachlassenden Zahlungsmoral bleibe dahingestellt, wie lange wir uns Letztere noch leisten können…“

In Vertretung von Kassier Bachmayer (beruflich verhindert) appellierte daher der 2. Kassier Fabsits an die anwesenden Mitglieder, unserem Klub weiterhin die Treue zu halten, ehe er seinen Kassabericht bekannt gab: 24.216,67 Euro Klubvermögen, 277 zahlende Mitglieder. Daraufhin wurde der Vorstand über Antrag von Rechnungsprüfer Foller bei einer Enthaltung einstimmig entlastet.

Unter der Aufsicht der Leiterin des Wahlkomitees, Frau Baar, wurde dieser „neue“ Vorstand bei einer Stimmenthaltung einstimmig gewählt: Obmann: Gerhard Niederhuber; 2.Obmann: Martin Reiser; 3.Obmann: Peter Nowotny; Kassier: Clemens Bachmayer; Kassierstellvertreter: Günter Fabsits; Schriftführer: Josef Liska; Schriftführerstellvertreter: Stefan Rakousky; Vorstandsmitglieder z.b.V.: Elffiede Gager, Kurt Vytesnik sowie eine Position wegen des bedauerlichen Rücktritts von Walter Grossmann aus Studiumsgründen (danke für 12 Jahre Mitarbeit, Walter!) vakant und neu zu besetzen. Niederhuber verkündete nach vollzogener Wahl: „Entwarnung! Ich werde in zwei Jahren nicht mehr kandidieren und durch Martin Reiser sicherlich gut ersetzt werden.“

Doch noch führte er unter „Allfälliges“ – nach der Beibehaltung der Mitgliedsbeitragshöhe – die Ehrung unserer verdienten Jubilare durch, jedenfalls soweit diese erschienen waren, den Abwesenden wurden ihre Ehrenteller und -nadeln per Post zugesendet. So oder so, nachstehende Damen und Herren sind schon seit mehr oder weniger vielen Jahren unsere Mitglieder.

50 Jahre: Im Doublejahr 1968 traten den Rapidfreunden bei: KR Peter Frigo (anwesend und unser ehemaliger Hausverwalter und weiterhin großzügiger Spender und Inserent), Karl Gansberger, Gerhard Goicke (Berlin!), Herbert Haider, Johann Halwidl, Kurt Kapalik (anwesend), Gerhard Niederhuber (anwesend, no na), Walter Seewald (anwesend), Susanne Trinko (anwesend), Franz Trpkos, Karl Vincourek, Dir.Helmut Wieser (anwesend).

Seit 40 Jahren Mitglieder: Wilfried Friedrich, Dr.Peter Gaspari, Heinz Horak, Franz Hoschek, Thomas Larisch, Heinz Muzik (anwesend), Friedhelm Pfeiffer, Gerhard Pokomy, Irene Rafetseder-Widhalm, Johann Schittl.

Seit 20 Jahren Mitglieder: Franz Ainhim (Bad Aussee), Michael Hechenblaikner (zu Michael Krammers Erstaunen aus Hall in Tirol).

Apropos Michael Krammer: Nun konnte sich der (Noch-immer-)Obmann ihm und den beiden anderen Herren aus der SCR-Führungsetage zuwenden bzw. zur allgemeinen Diskussion „freigeben“, an der sie gerne und ausführlich teilnahmen. Wie wir es von Ihnen ja schon kennen und wofür wir uns auch an dieser Stelle herzlich bedanken. Es ging z.B. um die problemlos erteilte Lizenz für das kommende Bundesligajahr, Rapids 32-Millionen-Budget, die Begriffe „Großklub“ oder doch nicht „Großklub“ (Rapid hat laut Krammer 16.000 Mitglieder, Salzburg trotz aller Erfolge kaum ein Zehntel davon, wenn nicht noch weniger, um von den Zuschauerzahlen gar nicht erst zu reden), die neuen TV-Gelder (Rapid lukriert 3 Millionen Euro, bisher war es die Hälfte) usw. usf. Dies alles ist sicher auch ein Verdienst Werner Kuhns, der einst für jeden Fehlschuss und überhaupt alles verantwortlich gemacht wurde und heute quasi Everybodys Darling ist. Sehr zu Recht, wie wir meinen. Rapids seiner Aussage nach wertvollste Potentiale: die über 500 Partner sowie die vielen Mitglieder, Fans und Zuschauer. Soviel nochmals zum Thema „Großklub“.

Dazu hatte Niederhuber nicht nur, aber vor allem dem ebenso jungen wie dynamischen Rapidfan und Wirtschaftsgeschäftsführer Christoph Peschek schon anfangs gratuliert, und mit diesem Wunsch beendete er den Abend: „Mögen die sportlichen Erfolge des SCR mit den finanziellen Schritt halten!“

MINIMALZIEL ERREICHT, ABSCHIED VON STEFFEN & CO., SOWIE DIV. REKORDE

Seit 1974/75 gibt es die Bundesliga, und noch nie hatte ein Rapid-Trainer in den 36 Punktematches 30 verschiedene Spieler einsetzen müssen oder wollen wie 2017/18 Goran Djuricin. Das zeugt u.a. von vielen Verletzungen, aber auch dem Bestreben, etlichen Youngstem die Chance zu geben, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Was etwa mit Ljubicic oder zuletzt Müldür gut gelang (Thumwald hatte ja schon früher mitmachen dürfen). Andererseits freilich muss eine so hohe Fluktuation ja gelegentlich Probleme beim Umschalt- oder Kombinationsspiel bringen.

Trotzdem und trotz häufiger Querschüsse aus allen möglichen Richtungen erreichte Rapid ihr Minimalziel, den dritten Endrang. Die Dosen-Millionäre waren und sind leider ähnlich unerreichbar wie jenseits unserer Grenzen die noch reicheren Meister Manchester City, PSG Paris, Juventus Turin oder auch Bayern München, damit müssen wir uns halt abfinden, verdammt nochmal! Ganz anders sieht das mit Sturm Graz aus, aber: Denen wird wohl nicht jedes Jahr so viel „einigehen“ wie heuer und da ganz besonders im Cup-Semifinale, als sie Rapid höchst glücklich aus dem Bewerb warfen. Und: Es steht nirgends geschrieben, dass besagte Rapid alljährlich bei elf Unentschieden (Liga-Höchstwert) so rekordverdächtig oft die Torumrandung trifft, nämlich 27 Mal – wie viele Punkte mag das wohl gekostet haben? Bedauerlicherweise, doch zum Glück nicht mehr entscheidend: In den letzten drei Partien ging den Hütteldorfem wieder einmal nicht alles „eini“, denken wir nur an die abschließende Nullnummer beim WAC, wo von insgesamt zwölf Auftritten lediglich ein einziger gewonnen wurde – auch ein Rekord, auf den wir verzichten können! Ebenso wie auf die Kommentare nach dem 4:1 über Altach.

Als Kühbauer im Juni 1997 zum „Don Didi“ wurde, nahm Trainer Dokupil ihn zwei Minuten vor dem Ende des Admira-Heimspiels (7:0) heraus, ohne ihn zu ersetzen, weil er ihm den Extrtaapplaus gönnte. Djuricin machte es in den Fällen Steffen und Louis genauso, und wer sich darüber aufpudelt, der hat gar nichts verstanden.

Wie auch immer: Laut „Grünzeug“-Archiv bestritt der „Fußballgott“, zweimalige Meister und künftige SCR-Talentmanager 539 Pflichtspiele für Rapid und erzielte dabei 129 Tore (Rekord-Rapidler in der Meisterschaft bleibt Peter Schöttel, der ein paar Einsätze mehr hatte);

…der Neo-Kölner Schaub war 204 Mal dabei und netzte 44 Mal ein; und der ungern nach Hoffenheim zurückkehrende Joelinton absolvierte in Wolfsberg sein 70. Pflichtspiel, blieb aber bei 19 Goals stehen. Wesentlich leiser verliefen die Trennungen von „Urgestein“ Mario Pavelic (133 Spiele/6 Tore, heuerte bei HNK Rijeka an), Bremen-Rückkehrer Thanos Petsos (inklusive der 45 Minuten im Lavanttal immerhin 123 Einsätze und sechs – oft wichtige -Tore) sowie vom erneut schwerst verletzten Andi Kuen (20 Spiele/2 Tore). Nicht nur, aber ganz speziell ihm wünschen wir für die nähere und fernere Zukunft selbstverständlich das Allerbeste!

The Show must go on, heißt es so (un)schön, und daher hoffen wir auf ein erfolgreiches 2018/19 ohne Rekorde, die niemand braucht!

2017/18 endete jedenfalls so:

1. Salzburg 36/83 (81:29)
2. Sturm    36/70 (68:45)
3. Rapid    36/62 (68:43)
4. LASK     36/57 (49:41)
5. Admira   36/51 (59:66)
7. Austria  36/43 (51:55).

Rapids Torschützen: Schwab (12), Kvilitaia und Murg (je 10), Joelinton (7), Schaub und Schobesberger (je 5), Vet.Berisha (4), Ljubicic (3), Auer und Kuen (je 2), Bolingoli, Galvao, St.Hofmann, Keles, Prosenik, Thumwald und Wöber (je 1) sowie ein gegnerisches Eigentor.

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

Bl, 34.RUNDE (13.5.): SALZBURG (H) 1:4 (0:3)

Zuerst wurde Maxi Wöber offiziell verabschiedet, dann zeigte der Serienmeister ein ganz anderes Gesicht als bei seinem lahmen Auftritt im Cupfinale (0:1 gegen Sturm, wobei allein Alar ein wesentlich höheres Score vergab). Was den Bullen gegen Rapid alles zustatten kam: Deren Probleme mit dem ungewohnten 3-4-3 (Djuricin: „Das ging in die Hose und auf meine Kappe“), das Fehlen von Galvao und Bolingoli (wie die auch nicht gerade unwichtigen Dibon oder Mocinic dauerverletzt) sowie Kvilitaia und lange Joelinton, um vom baldigen Out für Debütant Müldür und Kuen, bei dem es ganz nach der nächsten schweren Knieverletzung aussah, gar nicht zu reden, ferner Strebingers ungewohnter Fangfehler vorm frühen 0:1, Murgs siebenter bzw. Rapids insgesamt 25. Alutreffer (12.) und in der stärksten Phase des SCR das klare, aber übersehene Elferfoul an Murg (82.), worauf prompt das Konter-l :4 fiel. Ja, Rapid fehlte viel zum überfälligen Sieg gegen RBS, viel an Spielglück freilich ebenfalls. Und die abschließenden Pfiffe der bis dahin mustergültigen Fans verdienten sich Schwab & Co. keinesfalls.

SCR: Strebinger; Müldür (34.Sonnleitner), M.Hofrnann, Ljubicic; Thumwald, Petsos (80.Joelinton), Schwab, Kuen (34.Auer); Schobesberger, Murg, Vet.Berisha.- Tore: Vet.Berisha (75.); Farkas (4.), Dabbur (13., 82.), Gulbrandsen (26.).- Gelbe Karten: Vet.Berisha, Joelinton; Gulbrandsen.- Allianz-Stadion, Drachta, 22.300.

BL, 35.RUNDE (20.5.): ALTACH (H) 4:1 (2:1)

Vor allem St.Hofmann (98.BL-Tor) und „Doppelpack-Joelinton“, aber auch Schaub und Pavelic hätten sich keine stimmungsvollere Abschiedsparty wünschen können. Rapid verpasste dabei einen noch höheren Sieg, weil nach dem schnellen 2:0 eine längere Kunstpause eingelegt wurde, weitere tolle Chancen ungenutzt blieben und es die Alutreffer Nr. 26 und 27 gab. Dass die Partie nach den Abgangsapplausen für Schaub und St.Hofmann in der Nachspielzeit zu neunt beendet wurde, fiel nicht ins Gewicht und frustrierte die Gäste. Der abschließende Endlos-Jubel um den „Fußballgott“ und seine Familie fiel noch euphorischer als geplant aus, auch weil der LASK dem WAC daheim mit 1:3 unterlag und der SCR den angestrebten dritten Rang daher in der Tasche hatte.

SCR: Strebinger; Auer (78.Pavelic), M.Hofrnann, Galvao, Thumwald; Ljubicic, Schwab; Schaub, Murg, Schobesberger (66.St.Hofmann); Joelinton (76.Vet.Berisha).- Tore: Joelinton (6., 14.), Schwab (60.), St.Hofmann (73.); Grbic (45.).- Gelbe Karten: Ljubicic, Schaub; Lukse.- Allianz-Stadion, Jäger, 21.600.

BL, 36.RUNDE (27.5.): WAC (A) 0:0

Das Fehlen von nicht weniger als elf Kaderspielem kann Rapids Fahrlässigkeiten beim Umgang mit der Feldüberlegenheit und den fast unzähligen Topchancen keinesfalls entschuldigen. Die wenigen wirklich positiven Überraschungen hießen Tobias Knoflach und Mert Müldür: Als die Kärntner ganz am Ende plötzlich zu zwei großen Möglichkeiten kamen, rettete der „Knofi“ in überragender Manier das Remis und das nach zwei Monaten ohne jede Spielpraxis; und Mert Müldür agierte, als wäre es sein 50., aber nicht erst zweites BL-Match.
SCR: Knoflach; Auer, Sonnleitner, Müldür, Thumwald; Ljubicic, Petsos (46.Kostic); Schobesberger (80.Arase), Schwab, Vet.Berisha; Joelinton.- Gelbe Karte: Offenbacher.-Lavanttal-Arena, D.Ouschan, 4.639.

oznor

„MR. GRÜNZEUG NR. 594“: THOMAS MURG

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Dass Thomas Murg, Rapids „Alu-König“ (sieben von insgesamt 27. Treffern), nicht erst in den letzten Wochen starke Auftritte hatte, merkte schließlich auch der Teamchef. Und daher fehlte der umtriebige Linksfuß im Abschlussmatch beim WAC. Was übrigens auch auffiel…

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Richard Strebinger 75. (Altach); Veton Berisha 25. (Salzburg).
„Runde“ Tore: Fehlanzeige.

LEIDER EIN SEHR GEFRAGTER MANN: DR. BENNO ZIFKO

Wie befurchtet erlitt Andi Kuen (23) im Unglücksspiel gegen Salzburg den bereits dritten Kreuzbandriss in seiner noch immer jungen Karriere, um von einer überstandenen Meniskus-OP und drei Oberschenkeloperationen gar nicht zu reden. Der hochtalentierte Tiroler wurde am 15.5. von Klubarzt Dr.Zifko operiert und benötigt erfahrungsgemäß eine rund sechsmonatige Pause. Was Andis Schicksal noch tragischer erscheinen lässt: Sein Vertrag mit dem SCR endet in diesem Sommer, weshalb er sich auf Vereinssuche begeben muss. Rapid-Sportchef Fredy Bickel: „Wir lassen ihn sicher nicht hängen und sind da, wenn er etwas braucht.“ Da fällt dem Chronisten ein, dass Stefan Kulovits, auch so ein Pechvogel, in einer vergleichbaren Situation einst einen neuen Einjahreskontrakt erhielt, weil der SK Rapid ja ein äußerst sozialer Arbeitgeber war und ist…

Nur wenige Tage nach dem Eingriff an Andi Kuens Knie musste Dr.Zifko schon wieder zum Skalpell greifen: Giorgi Kvilitaia, in diesem Frühjahr sehr treffsicherer Mittelstürmer, zog sich am 18.5. im Training einen Bruch des rechten Knöchels zu und das unmittelbar vor dem wichtigen Heimspiel gegen Altach bzw. anderthalb Wochen vor dem Auftritt im ungeliebten Wolfsberg. Giorgi selbst musste Pfingsten im Spital verbringen, wo er von besagtem Chirurgen operiert wurde. Bevor er etwa drei bis vier Monate pausieren muss.

Da können wir zum x-ten Mal nur möglichst baldige Genesung wünschen.

EIN BLICK ZU RAPID II

32. RUNDE (12.5.): STADLAU (A) 0:0

Gegen die immer schwer zu bespielenden Hausherren war Rapid II nach fast ereignisloser ersten Halbzeit („Höhepunkt“: die Verletzung des guten Schiris) die klar bessere Mannschaft und hätte allein durch Strunz mehrmals in Führung gehen können, in Minute 90 erst recht: Arase raste Richtung Tor, verdarb die 3-gegen-1-Überzahlsituation aber mit einem Fehlpass zur Mitte. Schade! Andererseits hätte es die Nullnummer ohne Maries hervorragende Paraden niemals gegeben. Immerhin war das der erste Punktgewinn in Stadlau zu gemeinsamen Ostligazeiten (bisher 1:2 und 1:3).

SCR II: Marie; Ehrnhofer, Pfeifer, Obermüller, Krenn (56.Sahanek); Felber; Okungbowa (88.Nader), Wunsch (ö0.Küssler), Kostic; Strunz, Arase.- Stadlau, Hasanovic, 200.

33. RUNDE (18.5.): NEUSIEDL (A) 2:3 (0:2)

Die „alten Hasen“ des Tabellenelften (31, 24, 28) trafen binnen kaum 50 Minuten drei Mal, zuerst per fragwürdigem Penalty, bei den Jungrapidlem hingegen vergab Tüccar (20) vorerst einen solchen (77.), bevor Kapitän und ORF-Fußballchef-Sohn Felber (19) sowie Strunz (18) spät scoren konnten. (Fast) nur mit „Grünzeug“ geht’s halt doch nicht immer…

SCR II: Jenciragic; Ehrnhofer, Pfeifer, Obermüller, Krenn (46.Sahanek); Okungbowa, Felber, Nader (74.Kirim); Tüccar, Küssler (60.Strunz), Arase.- Tore: Christ (29., Elfer), Wodicka (45.), Kienzl (49.); Felber (90./+1), Strunz (90./+2).- Gelb-Rote Karte: Gregora (89., Unsportlichkeit).- Neusiedl, Fluch, 250.

34. RUNDE (25.5.): AMSTETTEN (A) 2:1 (2:0)

In wegen Abstellungen an die Profis sowie Gelbsperren stark veränderter Formation fügte „Akas“ Hasenstall der hoch favorisierten Amstettner Torfabrik nicht nur die ersten Heim-Verlusttore in diesem Frühjahr zu, sondern auch eine geradezu sensationelle Niederlage. Dadurch schoben sich die Jungrapidler auf den guten 6. Endrang vor, während sie in der Saison 2016/17 – noch mit Stützen wie etwa Ljubicic, Bosnjak, Gashi, Szalai oder Topscorer Kovacec – nur Zehnter geworden und auf lediglich 36 Zähler gekommen waren. Zu diesem Fortschritt kann man ihnen nur gratulieren. Der Sieg in Amstetten wäre freilich wohl kaum gelungen, hätte Haas keine solche Superpartie gespielt.

SCR II: Haas; Pfeifer, Schuster, Obermüller; Sahanek, Nader (65.Jusic), Okungbowa, Wunsch, Krenn (89.Velmirovic); Strunz, Kirim (70.Küssler).- Tore: Vukovic (50.); Nader (3.), Wunsch (37.).- Amstetten, Laschober, 1.650.

Abschlusstabelle der RLO

l. Hom          30/65 (61:25)
2. Ebreichsdorf 30/62 (57:26)
3. Amstetten    30/61 (69:30)
4. Austria Am.  30/57 (59:36)
5. Karabakh     30/56 (61:44)
6. Rapid II     30/46 (56:48), davon daheim: 15/21 (30:26) und auswärts: 15/25 (26:22)

Aufsteiger in die neue 2.Liga: Horn, Amstetten sowie die violetten Amateure, weil Ebreichsdorf um keine Spielberechtigung ersucht hatte. Die Torschützen der Hütteldorfer „Zweiten“: Mujakic (9), Kostic (7), Heinicker (6), Keles (5), Arase, Tüccar und Wunsch (je 4), Ehmhofer, Jusic und Nader (je 2), Bosnjak, Felber, Kirim, Kuen, Obermüller, Prosenik, Sahanek, Sobczyk und Strunz (je 1) sowie zwei gegnerische Eigentore.

Abgang: Der bei SCR II nicht mehr gefragte Andreas Dober übersiedelt zur WSG Wattens und damit in die kommende 2.Liga – viel Erfolg in Tirol, Andi!

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Wir dürfen Frau Brigitte Kunz, 1140 Wien, und Herrn Christian Kosa, 1100 Wien, als neue Mitglieder herzlich willkommen heißen.

Einmal mehr bedanken wir uns bei Herrn KR Peter Frigo, unserem schon seit 50 Jahren treuen Mitglied (siehe ,,GV“-Bericht) und ständigen Inserenten, für eine großzügige Spende in die immer hungrige Klubkasse aufs Herzlichste.

Von der St.Pöltner Akademie holte Rapid den U17-Team-Kapitän Leo Greiml, vorerst für die 2. Mannschaft.

Das ist nur den wenigsten Menschen gegönnt: Am 16.5. flog eine umfangreiche Rapid-Delegation mit Kardinal Schönborn nach Rom, wo sie von Papst und Fußballfan Franziskus in Privataudienz empfangen und gesegnet wurde. Für die großartige Ehre bedankte sich Präsident Krammer bei Gottes Vertreter auf Erden mit der Überreichung der Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit.

Schon tags zuvor hatte Louis Schaub (23) seine Ausstiegsklausel genutzt und bis Sommer 2022 für den deutschen Traditionsverein und BL-Absteiger 1 .FC Köln unterschrieben. Danke für zwölf unvergessliche Jahre, Louis, und alles Gute plus viel Erfolg in „Kölle“ inklusive ehestmöglichen Aufstieg! Dem SCR wird die Trennung von Superkicker und Eigengewächs Schaub (kam mit 12 aus der Südstadt) dem Vernehmen nach mit etwa drei Millionen Euro abzüglich von Beteiligungen einigermaßen versüßt.

Wie am 21.5. fix bekannt wurde, verliert Rapid mit Mario Pavelic ein weiteres Urgestein: Der Außenverteidiger wechselt ablösefrei zu HNK Rijeka (Kroatien), wo auch Srdjan Grahovac spielt.

Für die Länderspiele gegen Russland (30.5.), Deutschland (2.6.) und Brasilien (10.6.) berief Teamchef Foda Richard Strebinger (na endlich!), Thomas Murg (auch erstmalig) sowie den Noch-Rapidler Louis Schaub ein. Im U21-Kader gegen Tschechien (31.5. und 3.6.) standen Manuel Thurnwald und Dejan Ljubicic.

Internationale Turniere in Hütteidorf (25.-27.5.)

Ul5: SCR durch 2:1 gegen Maccabi Tel Aviv Dritter hinter Tumiersieger Admira und dem Zweiten RS Belgrad (Final-3:0 der Südstädter); Special Needs Teams: SCR Zweiter durch Final-2:3 gegen den FAK.

In eigener Sache

Zum Abschluss dieser Nummer und einer letztlich „durchschnittlich guten Saison“ (O-Ton Goran Djuricin) wünscht allen Mitgliedern sowie sonstigen Leserinnen und Lesern einen super Urlaub in möglichst grüner Umgebung, viel Nervenstärke für 2018/19 und vor allem weitere Treue zu Rapid im Allgemeinen und unserem Traditions-Anhängerverein im Besonderen.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
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Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
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Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

GRÜNZEUG-593

GRÜNZEUG
INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/MAI 2018/Nr.593/Versand 14.5.2018, Postamt 1120

IN EIGENER SACHE

Unsere diesjährige Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstands fand bekanntlich am 7.5. statt, leider also 24 Stunden nach Redaktionsschluss. Daher können wir über sie erst in der nächsten Nummer berichten. Diese wird aber ohnehin schon am 4.6. versendet werden. Um Verständnis wird ersucht. Ein Bild und einen Tagebucheintrag von der Generalversammlung können wir aber bieten, der Bericht folgt in der kommenden Ausgabe des GRÜNZEUG.

NOCH (MINDESTENS) EIN JAHR: GO, GOGO, GO!

Pünktlich vor dem 326. Derby begannen die Medien wieder einmal Transfergerüchte zu streuen (Galvao zum VfB Stuttgart? Bolingoli überall hin? Schaub zum l.FC Köln? Und, und, und). Aber unsere Mannschaft ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und schoss die heuer so armselige Austria mit 4:0 aus dem von ihr und ihren Fans ungeliebten Happel-Stadion – der höchste Sieg über den FAK seit dem 5:1 vom 28.3.1981!

Auch im packenden Cup-Semifinale in Graz bot Rapid eine alles in allem beachtliche Leistung, kassierte aber drei mehr oder weniger läppische Kontertore, sodass sie mit 2:3 unglücklich wie unnötig aus dem Bewerb flog. Ja, ja, dieser „ewige“ Cup-Fluch…

Nur vier Tage später rehabilitierte sich der SCR mit einem glatten 4:1 über die heuer so sensationelle Admira. Bedauerlicherweise verletzten sich in dieser letztlich einseitigen Partie mit Galvao und Bolingoli zwei wichtige Abwehrspieler.

Was sich auf den Ausgang des nächsten Auftritts in Graz bedeutungsschwer auswirkte. Nach Sturms 1:2 in Wolfsberg hatte sich für uns plötzlich eine Chance auf den Champions-League-trächtigen zweiten Tabellenplatz ergeben, die von einer schwächlichen Rapid-Defensive geprägte Auseinandersetzung endete jedoch 2:4; obendrein verloren die Hütteldorfer mit M.Hofmann (neunte „Gelbe“ und von unseren „geliebten“ Medien wie ein Raubmörder hingestellt) einen weiteren Verteidiger.

Trotzdem wurde Goran Djuricin (plus Staff, wie er sein Trainerteam vorzugsweise zu nennen pflegt) wenig überraschend für ein weiteres Jahr mit Option auf noch eines im Amt bestätigt. Wie richtig das war und ist, bewies Taktiker Djuricin schon im nächsten Auswärtsmatch, das beim zuvor siebenmal enorm auftrumpfenden LASK (bis dahin um zwei Zähler vor Rapid auf dem auch nicht unwichtigen dritten Rang) mit einem schwer erkämpften 2:0 endete, was freilich vor allem an Strebingers erneuter Hochform lag.

Zum Thema „Fluch“: LASK-Coach Oliver Glasner wurde und wird ausgerechnet gegen Rapid von einem solchen geradezu verfolgt. Als er vor Jahren für Ried spielte, erlitt er in St.Hanappi eine so schwere Kopfverletzung, dass er seine aktive Laufbahn beenden musste, und seit er als Trainer arbeitet, konnte er in nunmehr insgesamt acht Duellen mit dem SCR (vier mit Ried, vier mit dem LASK) keinen einzigen Punkt ergattern.

Unserem Cheftrainer aber können wir nur zurufen: Go, Gogo, go! Und: Sollte Sturm am 6.6. in Salzburg verloren haben, könnte sich für ihn und seine Truppe vielleicht doch noch eine Champions-League-Chance eröffnen, zumal immerhin noch neun Punkte zu vergeben sind. Das Ergebnis der Partie Red Bull gegen Sturm Graz ist in unten stehender Tabelle berücksichtigt.

tipico-Bundesliga (Stand vom 6.5.2018):

1.Salzburg 33/77 (76:24)
2.Sturm    33/63 (63:44)
3.Rapid    33/58 (63:38)
4.LASK     33/57 (46:33)
5.Admira   33/50 (58:61)
7.Austria  33/40 (46:51)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 30.RUNDE (15.4.): AUSTRIA (A) 4:0 (2:0)

Der zuletzt (warum?) kritisierte Djuricin hatte einen klugen Matchplan: Er setzte auf die pfeilschnellen Schobesberger (ein Tor, ein Assist) und Veton Berisha (zwei Assists) sowie die technischen Fähigkeiten seiner wuseligen, nicht gerade hünenhaften Techniker. Die ohne „Standardkönig“ Holzhauser, Defensivorganisator Serbest und einige Verletzte, darunter der in Violett nicht gerade glückliche Stangl, agierende Austria presste zwar gewaltig, herauskamen aber nur fußballerische Fürze, während Rapid im Konter so viele weitere Möglichkeiten ausließ, dass FAK-Trainer Letsch nachher zugeben musste: „Wir hätten auch sieben Stück kriegen können.“ Da hatten die Hütteldorfer Mannschaft und Fans ihren „Fußballgott“ schon längst gefeiert, dessen 48. Derby (Klubrekord) leider sein wohl letztes war – berührend!

SCR: Strebinger; Pavelic, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab (76.Petsos); Schaub, Murg (76.St.Hofmann), Vet.Berisha; Schobesberger (72.Kvilitaia).- Tore: Schwab (8.), Murg (42.), Schobesberger (51.), Kvilitaia (73.).- Gelbe Karten: M.Hofmann, Murg, Schwab.- Bes.Vorkommnis: Der FAK hatte die Längstribünen nur für seine (bekanntlich nicht sehr vielen) Mitglieder und Abonnenten freigegeben, daher die niedrige Zuschauerzahl.-Happel-Stadion, Grobelnik, 11.267.

ÖFB-CUP, SEMIFINALE (18.4.): STURM GRAZ (A) 2:3 n.V. (0:1, 2:2)

Im über weite Strecken hochklassigen Cupkrimi bewies Rapid hohe Moral und war den Grazern absolut gleichwertig, aber am Ende war’s doch nur eine weitere Folge der Pleiten-Pech-und-Pannen-Endlosserie „Rapid und der Cup“. Denn: Bei allen Gegentoren, zwei davon sogar nach eigenen Standards (Corner, Freistoß) am Sturm-Strafraum, wie eine Schülermannschaft ausgekontert; außerdem durch Schaub (89.) den sicheren Matchball und Kvilitaia zu Beginn der Verlängerung den möglichen vergeben (bei Male reagierte Siebenhandl gut).

SCR: Strebinger; Auer (68.Thumwald), M.Hofmann, Galvao, Bolingoli (117.Sonnleitner); Ljubicic, Schwab; Schaub, Murg, Vet.Berisha (53.Kvilitaia); Schobesberger (104.Mujakic).- Tore: Edomwonyi (24., 62.), Eze (102.); Schaub (58.), Kvilitaia (84.).-Gelbe Karten: Röcher, Hierländer, P.Zulj, Eze; Schwab, Thumwald.– Gelb-Rote Karte: M.Hofmann (120/4-2, Foul).- Merkur-Arena, Schörgenhofer, 15.750.

BL, 31.RUNDE (22.4.): ADMIRA (H) 4:1 (2:0)

Erst verhinderte „Eins-gegen-eins-Torminator“ Strebinger das 0:1 (9.), dann zogen seine Vorderleute, angetrieben von den überragenden Schwab und Murg, ein chancenreiches Powerplay auf. Die Tore gelangen kurioserweise aber aus Kontern, wobei Thumwalds erstes in der Meisterschaft einem abgefälschten Weitschuss entsprang. Die im Endeffekt glimpflich davongekommenen Gäste verzeichneten auch eine Premiere, nämlich das erste Tor im Allianz-Stadion. Dass es abseits war, konnte Rapids fünften Liga-Sieg in Folge natürlich nicht gefährden. Wermutstropfen: Bolingolis Sprunggelenksverletzung.

SCR: Strebinger; Thurnwald, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli (40.Auer); Ljubicic, Schwab; Schaub, Murg (70.St.Hofmann), Vet.Berisha; Kvilitaia (59.Schobesberger).- Tore: Murg (39., 45./+1), Thumwald (62.), Schwab (79.); Hausjell (81.).- Gelbe Karten: Thumwald; Leitner.- Allianz-Stadion, Drachta, 18.600.

BL, 32.RUNDE (29.4.): STURM GRAZ (A) 2:4 (1:2)

Wer 59 Prozent der Zweikämpfe und nicht nur deswegen viele Bälle verliert, hat es gegen so topmotivierte und effiziente Grazer (in jeder Halbzeit mit dem ersten Schuss erfolgreich) natürlich überaus schwer. Zumal eine gute Phase nach dem 0:1 ungenutzt blieb. Dass Galvao und Bolingoli leider nicht ersetzt werden konnten und Mujakic nur die Stange traf (90.), verdiente am Ende nur mehr eine Randnotiz. Auch wenn Letzteres schon zum 22.(!) Mal passierte.

SCR: Strebinger; Thumwald, Sonnleitner, M.Hofmann, Auer; Ljubicic, Schwab; Schaub (71.Mujakic), Murg, Vet.Berisha (46.Schobesberger); Kvilitaia.– Tore: Eze (3., 26.), P.Zulj (62.), Jeggo (72.); Kvilitaia (40.), Murg (76.).- Gelbe Karte: M.Hofmann.– Merkur-Arena, Schüttengruber, 14.573.

BL, 33.RUNDE (5.5.): LASK (A) 2:0 (1:0)

M.Hofrnann gelbgesperrt, Galvao und Bolingoli verletzt, somit musste Djuricin eine total neu formierte Abwehr aufbieten und das gegen den zuletzt so erfolgreichen Sensationsaufsteiger (sieben Siege und 14:2 Tore), der anfangs den Eindruck machte, nicht nur elf, sondern mindestens 13 Spieler auf dem Feld zu haben. Dementsprechend schwach liest sich die Zweikampfquote Rapids: diesmal sogar nur 39 Prozent gewonnen; und die Passquote war mit 71 Prozent ebenfalls nicht allzu berauschend. Trotz allem feierte Rapid im Kampf um Platz drei einen gar nicht einmal so unverdienten Sieg, denn die Verteidigung um Sonnleitner & Ljubicic ließ selbst in der starken ersten Halbzeit des LASK nicht allzu viele echte Torchancen zu; was aber dennoch auf sein Gehäuse kam, wurde von Strebinger in einmal mehr überragender Manier entschärft (ob Zuschauer Foda das realisierte, wissen wir nicht). Überdies und außerdem hat der SCR ja auch noch einen alles andere denn auf den Glatzkopf gefallenen Trainer: Wenige Tage nach seiner definitiven Vertrags Verlängerung funktionierte Djuricin den Sechser Ljubicic erfolgreich zum Innenverteidiger um, noch in der ersten Halbzeit ließ er die Außenverteidiger erfolgreich die Plätze tauschen (Thumwald legte Kvilitaia das Führungstor auf), und nachdem Kvilitaia mit einer Großchance an Pervan gescheitert war, brachte Gogo Kuen, als hätte er geahnt, dass ausgerechnet dem der entscheidende Treffer gelingen würde, übrigens aus schrägem Winkel via Innenstange. Apropos Aluminium: Petsos, der beide Treffer mit öffnenden Pässen einleitete bzw. direkt vorbereitete, kanonierte in Minute 28 aus über 30 Metern an die Latte – ein weiterer Beweis, dass Rapids Arbeitssieg in Ordnung ging.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Ljubicic, Thumwald; Petsos, Schwab; Murg (90./+2 Mujakic), Schobesberger (69.Schaub), Vet.Berisha; Kvilitaia (88.Kuen).- Tore: Kvilitaia (41), Kuen (90./+3).- Gelbe Karten: Pogatetz; Ljubicic, Kvilitaia, Auer.– Gelb-Rote Karte: Ramsebner (90./+1, Foul).- TGW-Arena, Pasching, Eisner, 6.100 (ausverkauft).

„MR. GRÜNZEUG NR. 593“: THOMAS MURG

Hier soll jener Spieler heraus gestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Okay, im Cupmatch in Graz und auch beim LASK legte Thomas Murg keine Glanzpartien hin, aber was er im Derby, beim Sieg über die Admira inklusive Doppelpack sowie sogar bei der erneuten Niederlage gegen Sturm auf den Rasen zauberte, war aller Ehren wert. Wie übrigens schon zuletzt (siehe Nr. 592).

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Mario Sonnleitner 225. (Sturm); Lucas Galvao 25. (Admira); Dejan Ljubicic 25. (LASK).- BL-Tor: Philipp Schobesbergers 3:0 gegen den FAK war das insgesamt 425. Tor in der laufenden Meisterschaft.

EIN BLICK ZU RAPID II

20. RUNDE MANNSDORF (H) 5:0 (1:0) NACHTRAG (10.4.)

Jenciragic; Ehrnhofer, Müldür, Obermüller, Krenn; Felber (73.Sahanek); Tüccar, Wunsch /(78.Kirim), Jusic; Arase (58.Nader), Heinicker.– Tore: Ehrnhofer (30.), Jusic (61.), Wunsch (62.), Heinicker (66.), Kirim (79.).- Allianz-Stadion, West 1, Kazanci, 150.

27.RUNDE (Freitag, der 13.4.): ADMIRA JUN. (H) 0:1 (0:1)

Haas; Pfeifer (83.Nader), Müldür, Obermüller, Sahanek; Felber; Arase, Kostic, Wunsch, Jusic (59.Tüccar); Heinicker (67.Kirim).- Tor: Buljubasic (43.).- Allianz-Stadion, West 1, Kouba, 100.

19.RUNDE (17.4.): BRUCK/LEITHA (A) 2:1 (2:0) (Nachtrag)

Haas; Ehrnhofer, Müldür, Obermüller, Krenn; Nader (84.Sahanek), Felber, Kostic; Tüccar (74.Kirim), Küssler (88.Heinicker), Arase.– Tore: Felix (58.); Arase (16.), Tüccar (20.).- Rote Karte: Juric (90., Tätlichkeit).- Bruckneudorf, Dintar, 200.

28. RUNDE (20.4.): SCHWECHAT (A) 2:1 (0:1)

Haas; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Sahanek; Tüccar, Felber, Kostic (82.Okungbowa); Jusic (55.Küssler), Heinicker, Arase (90.Pfeifer).- Tore: Saliji (38.); Tüccar (60.), Heinicker (71., Elfer).-. Bes.Vorkommnis: Siehe „Resümee“.- Schwechat-Rannersdorf, Trunner, 150.

29. RUNDE (27.4.): SPORTCLUB (H) 3:0 (1:0)

Jenciragic; Ehmhofer, Pfeifer, Obermüller, Sahanek; Wunsch (86.Kirim), Felber, Kostic; Tüccar (65.Okungbowa), Küssler, Arase (83.Nader).- Tore: Tüccar (7.), Arase (76.), Kostic (78.).- Allianz-Stadion, West 1, Pilar, 500.

30. RUNDE (1.5.): EBREICHSDORF (A) 1:4 (0:3)

Jenciragic; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Sahanek; Nader (41.0kungbowa), Felber, Wunsch (67.Küssler); Tüccar (41.Arase), Heinicker, Kostic.- Tore: Balzer (19.), Aue (26.), Gusic (37.), Ibser (83.); Ehrhofer (61.).- Ebreichsdorf, Paukovits, 500.

31. RUNDE (6.5.): AUSTRIA AM. (H) 1:1 (0:1)

Jenciragic; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Krenn (6O.Sahanek); Felber; Tüccar, Wunsch, Kostic, Arase (84.Küssler); Mujakic (46.Okungbowa).- Tore: Stark (Eigentor, 52.); Frank (7.).- Allianz-Stadion, Sadikovski, 400.

RESÜMEE

Gegen die Gager-Truppe lief die grüne Angriffsmaschinerie nach zerfahrenen 60 Minuten mit Ehmhofers tollem 1:0 und Jenciragics Superparaden plötzlich wie geschmiert – höchster Sieg seit 21.4.2016 (auch 5:0 in Neusiedl)!

Die Kugel flog oder hoppelte wild hin und her und landete viel zu oft bei den kampfstärkeren Jung-Admiranem. An den Kantersieg der Hütteldorfer drei Tage zuvor erinnerte leider gar nichts.

Das Frühjahr bis 17.4.: 1:2 gegen Traiskirchen, 3:5 (nach 3:0) gegen Pamdorf, 0:0 beim Aufstiegs an wärter Karabakh, 1:3 beim Leader Hom, 5:0 gegen Mannsdorf, mattes 0:1 gegen die Admira Juniors, dann Auswärts-2:1 gegen Bruck/Leitha, dem man am 11.8.2017 daheim mit 3:6 (nach 1:6) unterlag – Rapid II, die Wundertüte, in der alles drin war!

Beim letzten Schwechat gab es ein glanzloses 2:1, somit das Vorrücken auf Tabellenplatz 6 sowie ein schiedsrichterliches Fehlurteil: Arase traf ins Tor, was unter Missachtung der Vorteilsregel plötzlich annulliert wurde, weil der Schiri ein vorheriges Schwechater Hands mit Penalty sanktionierte, den Heinicker (Stangenschuss vor der Pause) zum Glück sicher verwandelte. Fast noch erfreulicher als der Sieg: das Kurz-Comeback des ebenso leidgeprüften wie beliebten Osarenren Okungbowa. Was man nicht übersehen sollte: Es war das fünfte Spiel unserer „Zweiten“ binnen 14 Tagen (drei Siege, zwei Niederlagen)!

Küssler, der den beim Aufwärmen an der Ferse verletzten Heinicker kurzfristig vertrat, bereitete Tüccars frühes 1:0 vor, doch dann gab es einen rasanten, auch bei den Stangenschüssen weitgehend ausgeglichenen Fight. Bis sich „Akas Wundertüte“ weit öffnete, sodass der von seinen zahlreichen Anhängern permanent beispielhaft unterstützte Sportclub keine Chance mehr hatte. Kostics Kopfballtorpedo auf Rasenniveau nach Ehmhofers Superflanke war das 50. Saisontor der technisch besseren Jungrapidler, bei denen Okungbowa (Vertragsende im Sommer) nun schon fast eine halbe Stunde gut durchhielt.

0:1 und 1:2 hieß es für Rapid II bisher in Ebreichsdorf, daher kam das jüngste 1:4 höchstens wegen der Deutlichkeit überraschen (Ebreichsdorf 1:0 erzielte übrigens der Sohn des SCR-Klubarztes). Zumal die Industrieviertier aktueller Erster in der „Regionalliga Niederösterreich“ waren (oder bei Redaktionsschluss immer noch sind?). In die neue 2. Liga wollen sie aber trotzdem nicht aufsteigen, warum auch immer.

Im kleinen Derby wurde Rapid II nach dem frühen 0:1 immer besser und war nach der Pause klar überlegen, brauchte für das 1:1 aber ein Eigentor, auch weil Mujakics Handspenalty leider so schwach geschossen war, dass der gute Kos relativ mühelos parieren konnte. Auch wenn der FAK ebenso die Latte traf (26.) wie vorher Kostic aus 20 Metern (13.), hätten die Jungrapidler den Erzrivalen diesmal ohne weiteres besiegen können, wenn nicht müssen.

RLO-Stand vom 6.5.

l.Hom          26/58 (51:17)
2.Ebreichsdorf 27/58 (51:21)
3.Amstetten    27/55 (59:27)
4.Austria Am.  27/51 (52:33)
ö.Rapid II     27/42 (52:44)

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Am Erlös unserer 41. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“ (4.099,99 Euro) hat sich zumindest bis 3.4. nichts verändert. Die SCR-Jugendleitung und unser Vorstand danken allen bereits veröffentlichten Spenderinnen und Spendern nochmals herzlich!— Nachdem gegen St.Pölten 2.300 SCR-Fans im Gästesektor Platz gefunden hatten, musste die Bundesliga drei Tage später (zähneknirschend?) zu- und bekanntgeben, dass der SK Rapid das Urteil – Sperre der Hintertortribünen, aber nicht des Gästesektors – korrekt umgesetzt habe. Ärgerlich, gell, Herr Mag.Kraetschmer?

Der, bekanntlich (aktuell total verzweifelter) FAK- und BL-Kapazunder in Personalunion, hatte nach den verblödeten Vorfällen im 325. Derby ja schwerste Sanktionen gegen den SCR gefordert und größtenteils durchgesetzt: 55.000 Euro wegen des Feuerzeug-Wündchens auf Holzhausers Schlüsselbein plus 45.000 wegen des Platzsturms zweier Idioten (übrigens Besitzer von Freikarten eines Austriaspielers). Nachdem ein ganz anderer, weil violetter und im wie immer spärlich besetzten FAK-Fanblock sofort ausgeforschter Idiot im 326. Derby einer Pressefotografin mit einem leeren Rauchtopf einen fünf Zentimeter großen, einen Spitalsbesuch erfordernden Cut auf dem Kopf zugefügt hatte, schäumte der Herr Magister bei weitem nicht so sehr und seine Bundesliga auch nicht: 40.000 Euro, missbräuchliche Pyro-Anwendung inbegriffen, für die Austria. Ist ein männliches bzw. violettes Schlüsselbein also wertvoller als ein weiblicher, neutraler Kopf? Dass dem SCR wegen der Zündeleien seiner Fans oder „Fans“ immerhin 20.000 Euro aufgebrummt wurden, passt wieder einmal ins schräge Bild, das diese merkwürdige, im Grunde auf den SK Rapid (Zuschauerzahlen! Geldstrafen!) angewiesene Liga immer wieder abgibt. Oder, Herr Mag. Kraetschmer?

Der Vertrag des „sehr stolzen Rapidlers durch und durch“ Maximilian Hofmann wurde vorzeitig um drei weitere Jahre, also bis Sommer 2022, verlängert. Ob sein Herzenswunsch bis dahin erfüllt worden ist, mit Rapid einen (oder mehrere?) Titel gewonnen zu haben, wird sich erweisen…

Zuwächse für das mit Christopher Dibon, Joelinton, Ivan Mocinic und Tamas Szanto gut gefüllte grün-weiße Lazarett bzw. Rehazentrum: Boli Bolingoli fällt wegen eines Risses des Sydemosebandes im rechten Sprunggelenk bis Saisonende aus, wie er gegen die Admira zog sich Lucas Galvao eine Kapselverletzung zu.

Am 27.4. wurde Josef Hickersberger, Rapids ExMeisterkicker und -trainer, aktueller Beirat und Vater des Co-Trainers Thomas 70 Jahre. Typisch cooler „Hicke“-Sager dazu: „Ich feiere nicht, dass ich älter werde.“ Wir gratulieren trotzdem, zumal wir ihn eh nicht als Krautesser einschätzen.

Ende April wurden zwei bis drei Neuerwerbungen bekannt: Mit Andrija Pavlovic (24, 1,89 Meter, 5×4 für Serbien) kommt nun Zoki Barisics WunschMittelstürmer für kolportierte 1,3 Millionen Euro vom FC Kopenhagen und unterschrieb bis Sommer 2021; Marvin Potzmann, ebenfalls 24-jähriger Defensivallrounder (Sturm Graz) wird voraussichtlich zum SCR übersiedeln; und der auch von ausländischen Klubs beobachtete U17-Teamverteidiger Martin Moormann (AKA St.Pölten) erhielt einen Zweijahreskontrakt und soll sich bei SCR II profilieren.

Noch waren das nur Gerüchte, aber Louis Schaub scheint seine Ausstiegsklausel tatsächlich zu nutzen und zum deutschen Traditionsklub 1. FC Köln zu übersiedeln, obwohl der aus der Bundesliga abgestiegen ist. In Bälde werden wir Konkreteres wissen.

Im Lizenzierungsverfahren erhielt der SK Rapid für sein 32-Millionen-Budget grünes Licht und das ohne EC-Einnahmen in der ablaufenden Saison. Glückwunsch an Rapids Wirtschaftsabteilung!

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„Grünzeug“ im Tagebuch

GRÜNZEUG-592

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46.JAHRGANG/APRIL 2018(/Nr.592/Versand 16.4.2018, Postamt 1120

EINLADUNG
zur
GENERALVERSAMMLUNG

am MONTAG, 7. MAI 2018, um 18.30 Uhr in unserem KLUBLOKAL

TAGESORDNUNG

1. Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung
2. Tätigkeitsbericht durch den Obmann
3. Verlesung des Kassaberichts
4. Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung des Vorstands
5. Wahl des neuen Vorstands unter der Aufsicht des Leiters des Wahlkomitees
6. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
7. Allfälliges

Die Generalversammlung beginnt um 18.30 Uhr. Sollte sie zu dieser Zeit nicht beschlussfähig sein, findet eine halbe Stunde später unter allen Umständen eine Generalversammlung statt. Anträge zur Generalversammlung müssen schriftlich gestellt werden und spätestens acht Tage vor derselben beim Vorstand eingetroffen sein.

Eingeladen haben wir diesmal diese Entscheidungsträger des SK Rapid:

  • Herrn Michael KRAMMER (Präsident),
     
  • Herrn Christoph PESCHEK (Geschäftsführer Wirtschaft) und
  • Herrn Werner KUHN, MBA (Director Business Development, Marketing & Sales)

Achtung: An diesem Abend können nur Mitglieder teilnehmen!

Der Vorstand

UN-SPIELE, SCHÜTZENFEST, „LINKER“ SIEG UND EINE WETTE

Die Nullnummer in Altach wurde so kommentiert, als wäre es nicht schon längst (unliebsame) Tradition, sondern überraschend, dass Rapid dort einen Topfen zusammenspielt, mit welchen Kickern, unter welchem Trainer und warum auch immer. Gegen den SKN St.Pölten mit dessen neuem Coach Didi Kühbauer gab es zwar einen Sieg, aber die Darbietung des SCR war sogar noch schwächer, und am Ende wäre aus einem 2:0 fast noch ein 2:2 geworden – unglaublich!

Großes Echo widerfuhr dieser Maßnahme des SK Rapid: Nach den Vorfällen im letzten Derby wurde gegen die an sich schlechteste Mannschaft der Liga die Sperre der Hintertortribünen schlagend, welches Urteil er umging, indem er 2.300 quasi handverlesene Fans vom „Block West“ in den Gästesektor umquartierte, denn das sei im Urteil nicht verboten („Sie sollen es selber lesen“), und was nicht verboten sei, sei erlaubt. Alles klar? Jedenfalls erwartet Rapid keine weiteren Sanktionen seitens der Bundesliga. Fortsetzung folgt. Oder doch nicht?
Gegen den Wolfsberger AC boten „Allesmacher“ Kvilitaia & Co. bis zur 49. Minute, in der das 4:0 fiel, eine überragende Leistung, der eine erst in Minute 89 (5:1) endende Kunstpause folgte – dieses Phänomen war und ist bei Rapid immer wieder zu beobachten, nicht erst unter Djuricin. Warum, zum Teufel?

In Mattersburg erinnerte vorerst sehr vieles an das legendäre 7:0 am Ostersonntag 2008 in Salzburg, aber dann kam zum Durchbruch, dass genau zehn Jahre später der Ostersonntag auf einen 1. April fiel. Die daher an einen müden Aprilscherz gemahnende Darbietung unserer Truppe in Halbzeit 2 verdarb nicht nur dem guten Fredy Bickel die Laune. Der Verfasser, immer geil auf möglichst hohe Siege sowie bekanntlich passionierter Schönfärber, möchte aber zu bedenken geben: Die bis zu diesem 1.4.2018 letzte Heimniederlage hatte der SVM am 30.9.2017 erlitten – 0:1 gegen, genau, Rapid und die „Hand Schwabis“, anschließend feierte er im Pappelstadion sieben Siege, ein Remis und 16:7 Tore – bis wieder diese Hütteldorfer hier aufkreuzten. Die nach 44 Minuten Hochglanzfußball im wahrsten Sinn des Wortes mit links gewannen, verfügen doch die Torschützen Murg, Schaub und Schwab durchwegs über begnadete linke Füßchen.

Übrigens: Der Verfasser hat mit einem alles andere denn schönfärberisch veranlagten Freund um 100 Euro gewettet, dass Rapid am Saisonende in die Europa League kommen würde, bei welcher Überzeugung er auch nach der Partie gegen St.Pölten und eine Woche vor dem nächsten Derby blieb. Und auch weiterhin bleiben wird, LASK hin, Admira her.

tipico-Bundesliga (Stand vom 8.4.2018)

1.Salzburg 29/65 (61:20)
2.Sturm 29/57 (54:36)
3.Rapid 29/49 (51:33)
4.LASK 29/48 (40:30)
5.Admira 29/46 (51:49)
6.Austria 29/39 (44:43)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 26.RUNDE (10.3.): ALTACH (A) 0:0

The same procedure as (nearly) every match: Schon wieder ein Alu-Treffer (diesmal durch Murgs tollen Innenstangenfreistoß, 18.) und schon wieder eine mehr als schwache Chancenverwertung. And the same procedure as (nearly) every year: So schlecht konnten die Vorarlberger ja gar nicht spielen, dass ihnen die leider kaum besseren Hütteldorfer Remiskönige endlich eine Heimniederlage hätten zufugen können. Fazit: Eine nur schwer verdauliche Partie. Wie so oft in Altach.

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Szanto, Petsos; Murg (79.Vet.Berisha), Joelinton, Schobesberger (66.Schaub); Kvilitaia (72.Mujakic).– Gelbe Karten: Zwischenbrugger, Zech, Schreiner; M.Hofmann, Joelinton.- Cashpoint-Arena, Heiß, 5.193.

BL, 27.RUNDE (17.3.): WAC (H) 5:1 (3:0)

Mieses Wetter, Joelinton gelbgesperrt, Schobesberger nur Ersatz, Comebacks von Thumwald und schließlich auch Schwab und Kvilitaia in allen Gassen: Vome erzielte er seinen ersten Triplepack in Österreich, hinten konnte nur er den Richie bezwingen. Deswegen und wegen einer längeren schöpferischen Pause ließ Rapid die überforderten Gäste relativ glimpflich davonkommen, deren Trainer Pfeifenberger gleich nach Spielschluss beurlaubt wurde. Auch bemerkenswert: Spezialist Murg schraubte Rapids Ligarekord an Stangenschüssen per Freistoß (39.) auf unglaubliche 19, dafür traf Veton Berisha erstmals doppelt.

SCR: Strebinger; Thumwald, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic (77.St.Hofmann), Petsos (86.Schwab); Schaub, Murg (74.Szanto), Vet.Berisha; Kvilitaia .- Tore: Kvilitaia (8., Elfer, 49., 89.), Vet.Berisha (25., 29.); Kvilitaia (79., Eigentor).– Gelbe Karten: M.Hofmann, Bolingoli; Sollbauer, Palla, Offenbacher, Ashimeru, Jovanovic.- Allianz-Arena, Gishammer, 12.700.

BL, 28.RUNDE (1.4.): MATTERSBURG (A) 4:2 (4:1)

Flink, kombinationssicher und, man lese und staune, effizient im Abschluss – das alles 44 Minuten lang, bis zum Ballverlust bei eigenem Freistoß tief in der burgenländischen Hälfte und dem anschließenden Kontertor. Ab nun war von einer Rapid-Gala keine Rede mehr, was Djuricin „Überheblichkeit“ nannte. Je unkonzentrierter seine zuvor so toll aufspielende Truppe agierte, desto fouler wurden die Heimischen, wovon besonders Joelinton ein Lied singen konnte. Ganz am Ende hätte Okugawa sogar noch das 4:3 köpfeln können. Ah ja: Der 20. Pfostenschuss des SCR war Joker Kuen gelungen (80.).

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Schaub, Murg, Vet.Berisha (70.Schobesberger); Kvilitaia (66.Joelinton, 78.Kuen).– Tore: Pink (45.), Okugawa (85.); Schaub (17.), Murg (21., 37.), Schwab (28.).– Gelbe Karten: Seidl, Prevljak, Höher, Malic; Ljubicic, Galvao.- Pappelstadion, Jäger, 7.100.

BL, 29.RUNDE (7.4.): ST.PÖLTEN (H) 2:1 (1:0).

Als treuer, in diesem Fall peinlich berührter Rapidfreund verzichtet der Chronist besser darauf, das fürchterliche Gemurkse seiner Lieblingsmannschaft gegen den nun von Didi Kühbauer betreuten Letzten weiter zu kommentieren. Nur das: Ohne die beiden Elfmeter (Schwab musste den seinen wiederholten) hätte es kaum zum letztlich erzitterten, vom aus bekannten Gründen spärlich anwesenden Anhang mit nicht unverständlichen Pfiffen quittierten Sieg gereicht.

SCR: Strebinger; Thumwald, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Petsos, Schwab; Schaub (90./+1 St.Hofmann), Murg (82.Kuen), Schobesberger (63.Vet.Berisha); Kvilitaia.– Tore: Kvilitaia (6., Elfer), Schwab (67., Elfer); Vucenovic (75.).– Gelbe Karten: keine.– Allianz-Stadion, Eisner, 9.200.

„MR. GRÜNZEUG NR. 592“: DEJAN LJUBICIC UND THOMAS MURG

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Thomas Murg verdiente sich den Titel ohne Mittel speziell durch seine überragende Performance in Mattersburg, muss ihn allerdings mit Youngster Dejan Ljubicic teilen – vielleicht, weil dieser das „Glück“ hatte, die Un-Kicks in Altach und gegen St.Pölten versäumen zu müssen?

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Giorgi Kvilitaia 50. (SVM); Boli Bolingoli 25. (SVM).- BL-Tore: Louis Schaub und Stefan Schwab beide 25. (SVM bzw. SKN), Thomas Murg 10. (SVM); Giorgi Kvilitaia gelang gegen den SKN Rapids 50. Meisterschaftstor in dieser Saison.

EIN BLICK ZU RAPID II

21. RUNDE: SPIELFREI!

22. RUNDE (16.3.): TRAISKIRCHEN (H) 1:2 (1:1)

Hinten fehlten die Gelbsünder Dober und Müldür, vorne effiziente Verwerter der nicht gerade wenigen Torchancen. Daran konnten auch der gute Comebacker Dibon und Pechvogel Mocinic (kurioses Eigentor) nichts ändern.

SCR II: Jenciragic; Ehmhofer, Dibon, Pfeifer, Krenn; Mocinic (90.Obermüller); Tüccar, Wunsch, Kostic, Jusic (71.Kirim); Arase (71.Heinicker).– Tore: Wunsch (31.); Mocinic (17.), Dubec (74.).-Allianz-Stadion, West 1, Braunschmidt, 150.

NACHTRAG zur 20.RUNDE: MANNSDORF (H) vom 20.3. auf 10.4. verschoben.

VORGEZOGENE 25.RUNDE (23.3.): PARNDORF (H) 3:5 (3:1)

Jusic eröffnete den grünen Torregen mit einem herrlichen Schlenzer, und noch kurz vor der Pause stand es 3:0. Doch was nach
dem fragwürdigen Elfmeterpfiff des über die volle Distanz schlechten Schiedsrichters passierte, war leider eine einzige Schande.

SCR II: Haas; Ehmhofer, Dober, Pfeifer, Krenn (39.Sahanek); Felber; Tüccar, Nader (56.Wunsch), Kostic, Jusic; Mujakic (64.Heinicker).– Tore: Jusic (6.), Mujakic (36.), Nader (41.); Jusits (45./+1, Elfer), Karner (48.), M.Wendelin (51., 54.), Dilic (89.).– Rote Karte: Dober (90./+1, Beleidigung).-Allianz-Stadion, West 1, Obritzberger, 100.

24.RUNDE (30.3.): KARABAKH (A) 0:0

Ungewohntes Resultat für die nach der Pamdorf-Pleite mehrfach umgestellte „Zweite“ (das letzte 0:0 hatte es am 6.5.2016 in Oberwart gegeben)! Die Abwehr hielt auch ohne ihren gesperrten Chef Dober (wurde tags darauf 32), zumal Haas gegen den gefährlichen Hünen Salkic mehrfach glänzte. Trotz Überlegenheit: So werden die Karabakh-Stars um Korkmaz, Thonhofer und Kayan den angestrebten Aufstieg in die neue 2. Liga nicht schaffen, SCR II leider auch kaum.

SCR II: Haas; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Sahanek (85.Pfeifer); Felber, Kostic, Wunsch; Arase, Strunz (70.Heinicker), Kirim (74.Nader).- Schwechat-Rannersdorf, Keser, 300.

26.RUNDE (6.4.): HORN (A) 1:3 (0:1)

Weiterhin ohne den gesperrten Dober war Rapid II beim Titelanwärter Nr. 1 bis knapp vor der Pause die bessere Mannschaft und verzeichnete durch Kostics Freistoß einen Lattenkreuztreffer. Dann fiel durch einen Doppelschlag eine wichtige Vorentscheidung zugunsten der Jancker-Truppe, die im Herbst in Hütteidorf noch 1:4 verloren hatte.

SCR II: Haas; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Krenn (88.Nader); Kostic, Felber, Wunsch; Tüccar (65.Kirim), Strunz, Arase (84.Heinicker).– Tore: Milosevic (4L), Havenaar (58.), Paukner (60.); Wunsch (76.).- Gelb-Rot: Kostic (82., Foul).- Horn, Radi, 900.

RESÜMEE

Die „kleine“ Rapid überwinterte mit 28 Punkten und 33:26 Toren aus 16 Spielen als Fünfter. Dann wurden mit Kapitän Bosnjak (Wr.Neustadt) und Außenbahnspieler Leovac (FAC) zwei weitere nicht ganz unwichtige Akteure verliehen, ohne dass sie bei ihren Kooperationsklubs bisher echte Spielpraxis erhalten konnten, uns aber fehlen sie unübersehbar. Inwieweit das mit der miserablen „Frühjahrs“-Bilanz zu tun hat, mögen Berufenere beurteilen: 4 Spiele, 1 Punkt, 5:10 Tore, Rückfall auf Platz 9 und so gut wie keine Aufstiegschance mehr. Falls eine solche jemals wirklich ernsthaft ins Auge gefasst worden wäre.

RLO-Stand vom 8.4.

l. Hom 21/48 (44:16)
2. Amstetten 22/43 (46:24)
3. Ebreichsdorf 21/43 (36:15)
9. Rapid II 20/29 (38:36).

250. „MV“ VOM 26.3.: VOLLES HAUS, GUTE STIMMUNG

Obmann Niederhuber moderierte die Jubiläums-Mitgliederversammlung ohne jedes Brimborium, aber vor – nach dem Kälteschock am 26.2. – wieder blendend besuchtem Haus und mit rhetorisch perfekten, bestens gelaunten Ehrengästen: Mario Sonnleitner (seit acht Jahren beim SCR, Vertrag bis 2019, Vater eines bereits vierjährigen, rechtsfüßigen Buben) ist sowieso ein Liebling vieler Anhänger, und die nicht minder populären, nach mehr oder weniger langen Verletzungspausen Stefan Schwab, seines Zeichens Mannschaftskapitän, sowie Christopher Dibon schau(t)en entsprechend positiv in die nähere wie fernere Zukunft. Fazit: Das kompetente Trio gewährte uns viele Einblicke sowohl in fußballerische als auch private Gebiete, wobei es ihm auch nicht am nötigen Schmäh mangelte. Durchaus möglich, dass sich da so manches der erfreulich zahlreich erschienenen Nicht-Mitglieder gedacht haben könnte: „Bei den Rapidfreunden ist’s echt leiwand, denen trete ich bei!“ Schön wär’s jedenfalls…

Neben der Gesprächsrunde mit Schwab & Co wurde das Wahlkomitee für die Neuwahl des Vorstands am 7.5. ermittelt: Friederike Baar (Vorsitzende), Susanne Trinko und Franz Gugerell als Vertreter der Mitglieder sowie Elfriede Gager und Günter Fabsits vom Vorstand.

41. AKTION „WEIHNACHTSFEIER FÜR DEN NACHWUCHS“: 4.099,99 EURO

Für diesen Betrag (Stand 28.2.), der den vorjährigen um immerhin 364,67 Euro übertrifft, bedanken wir uns namens der SCR-Jugendleitung bei nachstehenden Damen und Herren:

  • Albrecht Patrick, Andrich Eduard.
  • Baar Friederike, Bachmayer Christian Oliver und Clemens, Bauer Mag.Helmuth, Berger Andreas, Berger Ernst, Berger Johannes, Berger Dr.Wolfgang, Busina Hermann.
  • Diem Roman.
  • Edlinger Ehrenpräsident Rudolf.
  • Fabsits Dominik, Fabsits Günter, Fiala Florian und Dipl.Ing.Franz, Frigo KR Peter, Fröhlich Ilse, Fürst Jenny (Hund), Stefan und Wolfgang.
  • Gager Elfriede, Gansberger Karl, Gaspari Dr.Peter, Gelles Margit, Gonter Andreas, Grassmann Gemot, Grassmugg Heinz, Gugerell Fachinsp.Franz.
  • Haider Herbert, Hajos Andreas und Lukas, Hechenblaikner Michael, Hobecker Franz und Gabriela, Hohenecker Ernest, Hollenthoner Walter, Huber Erich, Huber Eva.
  • Jagosits Leopold, Jaros Peter.
  • Kahler Alfred, Kalabsa Heinrich, Kamper Josef Andreas, Kapalik Kurt, Kirchmayer Rudolf, Klafl-Schuster Peter, Klampfer Rene, Kleindl Stefan, Klinglmüller Peter, Koller Johann und Moritz, König Matthias, Krammer Franz, Kroll Matthias, Kronfuss Bernhard, Kubin Ludwig und Margaretha.
  • Lackner Peter, Larisch Thomas, Lenz Konrad, Linke Philipp.
  • Moser Mag.Christoph, Muschik Mag.Mario, Muzik Heinz.
  • Nagy Andreas, Nesetril Gerhard, Niederhuber Gerhard, Niedl Dr.Johann, Nirschl Edwin, Nowotny Christa und Peter.— Österreicher Peter.
  • Pammer Ing.Johann, Pavelec Heinz, Plutnar Günter, Praschl Prof.Mag.Peter.
  • Reckendorfer Erwin, Reif Karl und Margarete, Reiser Heide-Marie und Martin, Rempelsberger Johannes, Resch DI Markus, Rieger Christiane, Rothmayer Walter.
  • Säckl Emst sen., Salzmann KR Josef, Schatz Herbert, Schmidt Roland, Schneider Josef, Schwab Walter, Sedy Brigitta, Seewald Walter, Sieder Martin, Sigl Karl-Heinz, Skocik Walter, Sobolak Peter, Soma Friedrich, Strommer Christian, Syrowatka Emst.
  • Tasch Johannes, Trinkl Franz, Trinko Susanne, Trötzmüller Walter, Trpkos Franz.
  • Vincourek Karl, Vosahlo Peter, Vranovitz Karl-Martin, Vytesnik Kurt.
  • Weiss Gerhard, Wilhelm Franz, Willrader Franz, Wladasch Hannes, Wojtysiak Michael, Würz Johann.
  • Ziniel Josef, Zwickl Wilhelm.

Weitere Spenden werden, selbstverständlich gegen nachträgliche Namensnennung, gerne und dankend entgegengenommen!

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Franz Wolny (lx Meister mit Rapid, sogar 3x plus Cupsieger mit Innsbruck, dazu 8x A-Team) verstarb im März einen Monat vor seinem 78. Geburtstag.— Von den 15 nach den Derby-Vorfällen ausgesprochenen Hausverboten musste der SCR vier aufheben, weil diesen Herrschaften trotz Videoaufnahmen eine Schuld nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte.

Nochmals zum Derby: 100.000 Euro Geldstrafe, Sperre der Hintertortribünen definitiv für das St.Pölten-Spiel sowie für ein weiteres auf ein Jahr bedingt – all das bestätigte das BL-Protestkomitee und wurde vom SCR auch akzeptiert.

Tamas Szanto wurde wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie operiert, wie lange der eventuelle Neo-Österreicher ausfällt, war bei Redaktionsschluss unbekannt.

Der Test in WR.NEUSTADT ging am 23.3. mit 0:1 (0:1) verloren. Dabei gab Christopher Dibon sein Profiteam-Comeback und debütierte Raimund Hedls Filius Niklas im Finish im Tor, wo auch sonst.

Österreichs Nationalmannschaft feierte zwei freundschaftliche Siege: Am 23.3. in Klagenfurt 3:0 (2:0) gegen Slowenien (eine Halbzeit mit Beric), Tore: Alaba (Freistoß), Amautovic (2); Schaub, im Herbst der Torschütze vom Dienst, durfte ab der 86. Minute mitspielen; und am 27.3. 4:0 (2:0) in Luxemburg, wo Teamchef Foda den „Quotenrapidler“ Schwab „schon“ in der 62. Minute (für Kainz) brachte, dem prompt das 4:0 gelang, nachdem Amautovic, Grillitsch und Gregoritsch gescort hatten.

Die U21-Auswahl war am 22. und 27.3. in Aktion: Der Test gegen Dänemark endete in Wr.Neustadt mit 0:5 (0:2), während in der EM-Quali Mazedonien in der Südstadt mit 2:0 (0:0) besiegt wurde, Tore: Honsak (2). Rapidler wurde keiner gesichtet, nachdem der verletzte Ljubicic ausgefallen war.

Just Mattersburgs Ex-SCR-Nachwuchsspieler foulte Joelinton so schwer, dass der wegen eines Außenbandeinrisses im rechten Knie mehrere Wochen pausieren muss. Bleibt nur zu hoffen, dass wir den sympathischen, kampfstarken und technisch guten Brasilianer noch Wiedersehen können, bevor er vermutlich nach Hoffenheim zurückkehren muss!

Wir sehnen uns auch nach einem (dauerhaften) Wiedersehen mit Christopher Dibon, der nach seiner langen Verletzungspause zuletzt einen kleinen Rückschlag erlitten hat, was angeblich normal ist.

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„Grünzeug“ im Tagebuch

GRÜNZEUG-591

GRÜNZEUG INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 46. JAHRGANG/MÄRZ 2018/Nr.591/Versand 12.3.2018

Unsere 250. MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am
MONTAG, dem 26. MÄRZ 2018, um 19 Uhr statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Christopher DIBON,
  • Stefan SCHWAB und
  • Mario SONNLEITNER

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen! 

TEURE UND TREUE FANS

Nach den indiskutablen Ereignissen beim 325. Derby wurden der SK Rapid und seine Entscheidungsträger mit den Krawallmachern einmal mehr in einen Topf geworfen. Dazu Michael Krammer in der „Rapid-Viertelstunde“ (W 24): „Wir haben die beste Fanbetreuung, während andere Klubs ihre Stadien rückbauen müssen“, womit er die trotz aller Erfolge vom eigenen Anhang (so ein solcher überhaupt existiert) im Stich gelassenen Bullen meinte, deren über 30.000 Zuschauer fassende Arena für nur mehr 19.000 geöffnet werden soll. Gewiss, der SK Rapid kümmert sich wie kein anderer Verein um seine Fans und auch um die sogenannten „Fans“, deren Aktionen ihn bereits ein gar nicht so kleines Vermögen gekostet haben, erst recht nach dem letzten Derby: 100.000 Euro bedeuten die höchste jemals in Österreich verhängte Geldstrafe; dazu kommt noch die Sperre beider Hintertortribünen für ein Spiel (gegen den WAC am 17.3.?) plus ein weiteres bedingt auf zwölf Monate. Der SCR spricht von einem Gesamtschaden über mehr als 250.000 Euro – so was nennen wir wahrlich teure „Fans“! Ob der am 2.3. eingebrachte Rekurs Erfolg haben wird?

Wie es sein sollte, das demonstrierten jene 7.200, die trotz Kältegraden im zweistelligen Bereich zum Cup-Viertelfmalmatch gegen Ried gekommen waren und ihre Mannschaft bis zum im wahrsten Sinn des Wortes glücklichen Ende beispielhaft anfeuerten, obwohl die über weite Strecken keine sonderlich gute Figur machte. Diese tolle Unterstützung durch die Treuesten der Treuen war übrigens auch in Salzburg trotz sich abzeichnender Niederlage zu verzeichnen – super, ihr Damen und Herren in den Fansektoren! Fast noch superer wäre jener Selbstreinigungsprozess, von dem Goran Djuricin nach dem FAK-Desaster sprach, doch scheint fraglich, ob die guten Fans in der Lage und willens sind, die oft ja direkt neben ihnen stehenden „bösen Fans“ an Dingen zu hindern, die dem SK Rapid nur teuer kommen.

Apropos „teuer“: Hätte der bei allen so unbeliebte FAK-Kapitän Holzhauser zum Schiedsrichter nicht gesagt, weiterspielen zu wollen, nachdem er von einem Gegenstand (eh nur minimal) getroffen worden war, hätte das einen Abbruch plus Sanktionen inklusive 0:3 mit „Stemderl“ nach sich gezogen. So gesehen musste man dem Ex-SCR-Nachwuchskicker sogar noch dankbar sein! Was jene natürlich anders sahen, die ihn eine Woche später in der Südstadt mit einem homophoben Plakat beleidigten…

Treue, aber nicht teuer kommende Schlachtenbummler werden am 17. oder 18.3. gefragt sein, wenn Rapid im Cup-Semifinale bei Sturm Graz antreten muss. Keine „g’mahte Wies’n“, aber auch noch keine bereits feststehende Niederlage, was all jenen gesagt sei, die sowieso permanent schwarzsehen!

Das gilt selbstverständlich auch für die Verteidigung eines Europacupplatzes in der in dieser Zone sehr engen Tabelle.

tipico-BundesIiga (Stand vom 4.3.2018): 1.Salzburg 25/58 (52:17).- 2.Sturm 25/48 (44:31).-3.Admira 25/40 (45:42).- 4.Rapid 25/39 (40:29).- 5.LASK 25/36 (32:29).- 6.Mattersburg 25/34 (36:37).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 21.RUNDE (4.2.): AUSTRIA (H) 1:1 (0:0)

Just „Volksfeind“ Holzhauser bewahrte Rapid vor einem Abbruch und dem logischen 0:3! Als er vor dem „Block West“ einen Eckball treten wollte, traf ihn ein Feuerzeug am Schlüsselbein, aber er spielte trotzdem weiter (5.), bevor Pires an der anderen Comerfahne Ähnliches widerfuhr (27.). Nun schickte Eisner beide Teams für neun Minuten in die Kabinen, und Andy Marek appellierte verzweifelt an die Vernunft der Vereinsschädlinge. Was kurz vor dem Ende nicht mehr half: Zwei Typen stürmten aufs Feld, unterbanden so einen gefährlichen Austria-Angriff und bewiesen, dass es nicht nur im „Block West“ Idioten gibt. Polizei und Ordner? Fehlanzeige! Mit dem Schlusspfiff war das letzte Wort über dieses 325. Derby natürlich längst noch nicht gesprochen… Zum eigentlichen Match: Nach der unfreiwilligen Pause und ohne Schwab (Innenbandverletzung) agierte der SCR lange Zeit verunsichert und konfus, steigerte sich jedoch nach Ljubicics schnellem Ausgleich beachtlich. Nun vergaben Joe (Kopfball an die Innenstange, 66.) und Schobi (Pentz parierte per Fuß, 74.) den möglichen ersten Sieg über die Violetten im trotz „Block West“ & Co. von keinen Gegnern gefürchteten Allianz-Stadion.

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab (28.Petsos); Vet.Berisha (71.Schaub), Murg (87.Kvilitaia), Schobesberger; Joelinton.- Tore: Ljubicic (64.); Monschein (62.).- Gelbe Karten: Galvao, Ljubicic, Joelinton; Serbest.- AllianzStadion, Eisner, 25.600.

BL, 22.RUNDE (11.2.): ADMIRA (A) 1:2 (0:0)

Im Derby hatte Rapid nicht nur einen weiteren Imageschaden erlitten, sondern auch drei wichtige Spieler (Schwab, Schaub, Bolingoli) mit Langzeitverletzungen verloren. Was aber keine Entschuldigung für diese erbärmliche erste Halbzeit in Grün-Weiß sein konnte, denn der wesentlich bescheideneren Admira fehlten ja noch mehr Stützen. Im Unterschied zu ihr nahm der SCR erst ab der 50. Minute (Großchance Vet.Berishas) auch am Spiel teil, bevor Nobody Kalajdzic, von vier tatenlosen Hütteldorfem umzingelt, Nobody und Debütant Hausjell in Szene setzte, der cool wie ein Alter ins lange Eck traf. Aber nun ging’s erst so richtig los: Murgs Heber wird vor der Linie abgewehrt (73.), Joelinton schießt über den vor ihm liegenden Zweiergoalie Kuttin und auch das Tor (77.), Murg schießt aus elf Metern ebenfalls drüber (80.), Schobesberger, dem Einzigen, der sich nach dem Wechsel hundertprozentig steigern konnte, gelingt ein 20-Meter-Traumtor (86.), Joelinton vergibt am Fünfer per Kopf den SCR-Sieg (90./+1) und Pavelic ermöglicht den der Gastgeber, indem er Grozureks Freistoßflanke auch per Kopf ins eigene Tor verlängert (90./+3). So zu verlieren, das muss Rapid erst einmal eine andere Mannschaft nachmachen!

SCR: Strebinger; Pavelic, M.Hofmann, Galvao, Auer; Ljubicic, Petsos (82.Kvilitaia); Vet.Berisha (66.Szanto), Murg, Schobesberger; Joelinton.- Tore: Hausjell (70.), Pavelic (90./+3, Eigentor); Schobesberger (86.).- Gelbe Karte: Pavelic.- BSFZ-Arena, Heiß, 3.200.

BL, 23.RUNDE (17.2.): STURM GRAZ (H) 1:1 (0:1)

Nach Thomas Schrammels Verabschiedung und der Trauerminute für BL-Boss Hans Rinner (54) startete Rapid gut und verzeichnete durch Murg einen Innenstangenschuss (3.), bevor Szanto später die Latte traf (83.). Leider servierte Strebinger den Grazern per krassem Fehlpass das Führungstor, womit er seine sensationellen Rettungstaten gegen die Ex-Rapidler Alar (9.) und P.Zulj (90./+2) etwas konterkarierte. Im Gegensatz zu Sturm kam der ehrgeizige, jedoch konzeptlos angreifende SCR kaum zu echten Möglichkeiten, wurde zum Glück aber von „Bolingoalis“ linkem Hammer gerettet. Trotzdem: Fünf Heimspiele in diesem (verhexten?) Stadion ohne Sieg und Rückfall auf Platz 4 hinter der unglaublichen Admira sowie punktegleich mit dem Fünften LASK – höchst enttäuschend!

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Petsos (55.Szanto); Murg, Joelinton, Vet.Berisha (62.Kvilitaia); Schobesberger.- Tore: Bolingoli (88.); Röcher (20.).-Gelbe Karten: Galvao, Petsos, Joelinton; Schrammel, Spendlhofer, Koch.- Allianz-Stadion, Drachta, 20.200.

BL, 24.RUNDE (24.2.): LASK (H) 2:0 (1:0)

Der Abend des Giorgi Kvilitaia! Der lauf-, kampf-, spiel- und schussfreudige georgische Teamstürmer eröffnete den rassigen, tempogeladenen Fight gegen die oft überharten, zuvor dreimal in Folge siegreich gewesenen Linzer mit Rapids 16. Alutreffer (Ligahöchstwert), verwertete Murgs Idealflanke kurz vor der Pause per Kopf bzw. mit den Haarspitzen und krönte seine überragende Vorstellung mit einem 20-Meter-Traumtor genau ins Kreuzeck, zu dem wieder Murg die Vorarbeit lieferte. Hätte sich der auch sonst schwache Referee bei Hands- und Foul vergehen im LASK-Straffaum nicht blind gestellt, wäre Rapids starke Leistung höchstwahrscheinlich mit einem noch deutlicheren Score belohnt worden. Immerhin war es der erste Heimsieg seit dem 1:0 über die Admira am 28.10. 2017 und fünf Fehlversuchen sowie der erste Dreier im neuen Jahr.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, M.Hofmann, Bolingoli; Ljubicic, Petsos; Murg (82.Vet.Berisha), Joelinton, Schobesberger (86.St.Hofmann); Kvilitaia (80.Mujakic).- Tore: Kvilitaia (45., 69.).- Gelbe Karten: Petsos, Mujakic; Wiesinger, Trauner, Luckeneder, Ramsebner, Holland, Tetteh.- Allianz-Stadion, Jäger, 14.800.

ÖFB-CUP, VIERTELFINALE (28.2.): RIED (H) 2:1 (0:1)

Die 45. Minute als Konzentrat der bisherigen Ereignisse in der Hütteldorfer Tiefkühltruhe: Einer der vielen Ballverluste, eines der vielen Fouls, diesmal vom sonst guten Strebinger im Strafraum an Chabbi – hochverdientes 0:1! Das entscheidend auszubauen just die Ex-Rapidler Fröschl (zweimal) und Prosenik zu unserem Glück verabsäumten. Andernfalls hätten die lange Zeit überragend pressenden und konternden Rieder vielleicht einen sensationell hohen Sieg feiern können. Doch da waren bei Bolis Schuss Wießmeiers Hände und der den fälligen Penalty verwandelnde beste Rapidler, Joelinton, und gleich darauf bei Murgis abgefälschter Flanke Giorgis Goldköpfchen. Allzu souverän wirkte der SCR auch nach diesem ziemlich überraschenden Doppelpack zwar nicht, aber das interessierte die 7.200 Kältefesten nach dem ersten Cup-Aufstieg gegen Ried im vierten Versuch überhaupt nicht.

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann (46. Sonnleitner), Galvao, Bolingoli; Ljubicic (58.Szanto), Petsos; Murg, Joelinton, Schobesberger; Kvilitaia (90.Mujakic).- Tore: Joelinton (75., Elfer), Kvilitaia (77.); Wießmeier (45./+1, Elfer).- Gelbe Karten: Petsos, M.Hofmann.- Allianz-Stadion, Hameter, 7.200.

BL, 25.RUNDE (4.3.): SALZBURG (A) 0:1 (0:0)

Nachdem Murg Rapids Alu-Rekord auf 17 geschraubt hatte (9.), boten er und seine Kollegen dem Serienmeister mutig die Stirn, freilich ohne wirklich torgefahrlich zu werden. Doch als Kvilitaia bei 0:0 alleine auf Walke zulief, wurde er trotz Nicht-Abseits zurückgepfiffen. Um von Joelintons Knieverletzung nicht zu reden. Außerdem ermöglichte der alles in allem trotzdem gut agierende SCR den Bullen durch etliche Ballverluste die eine oder andere Großchance, so auch die zum Treffer des falschen Berisha führende. Da war sogar der überragende Strebinger machtlos. Schade, denn diesmal wären die Salzburger gewiss zu erwischen gewesen!

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Petsos; Murg, Joelinton (79.Szanto), Vet.Berisha (76.Schaub); Kvilitaia (58.Schobesberger).- Tor: Val.Berisha (73.).- Gelbe Karten: Vet.Berisha, Petsos.- Red-Bull-Arena, Harkam, 11.981.

„MR. GRÜNZEUG NR. 591“: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Also sprach Goran Djuricic nach dem Salzburg-Match über seinen Tormann: „Eine teamreife Leistung! Jetzt müsste er endlich einen Anruf kriegen.“ Dem haben wir nur hinzuzufügen, dass Richard Strebinger nicht erst gegen die Bullen mit sensationellen Paraden aufgewartet hatte. Bitte das zu berücksichtigen, Herr Foda!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiel: Louis Schaub 150. (FAK).- ÖFB-Cupspiel: Philipp Schobesberger 10. (Ried).-BL-Tor: Giorgi Kvilitaia 10. (LASK).

LOUIS SCHAUB ERNEUT „GEKRÖNT“!

Wir können unserem Louis Schaub wie schon vor Jahresfrist zum Gewinn der traditionellen Kronen-Zeitung-Wahl des „Fußballers des Jahres“ herzlichst gratulieren: Mit 125.896 Stimmen verwies Rapids Edeltechniker Marko Amautovic (aktuell West Ham/112.652) und den Admiraner Markus Wostry (75.097) auf die Ehrenplätze. Mit den Einstufungen der anderen Rapidler können wir nicht wirklich etwas anfangen: 16.Schrammel (4.529), 18.St.Hofmann (3.542), 24. Schobesberger (2.127), 27.Schwab (1.954),
34.Sonnleitner (1.218), 37.Joelinton (1.006), 98.Strebinger (168), 101.Ljubicic (162), 121.Wöber (aktuell Ajax/105); Dibon beispielsweise erhielt ein einziges Stimmchen (!).

Die Klubwertung: 1. Rapid (140.985), 2. das Ein-Mann-Team West Ham (112.652), 3. Admira (107.302), 4. Mattersburg (71.730), 5. Austria (62.741), 6. Salzburg (36.900).

Die Trainerwertung: 1. Peter Stöger (Köln/Dortmund) mit 102.616 Stimmen, 2. Franco Foda (Sturm/ÖFB) 94.111, 3. Goran Djuricin 89.775.

Noch Obskureres als in den Jahren zuvor war über die Ergebnisse der vom relativ wenig gelesenen „Österreich“ durchgeführten Wahl in Erfahrung zu bringen. Aber nicht etwa, weil dort sieben (!) der acht Kategorien vom FAK gewonnen wurden, sondern weil es nur höchst vage Resultate gab. Sicher ist nur, dass Raphael Holzhäuser vor Louis Schaub und Marko Amautovic siegte und Mario Sonnleitner immerhin zum besten Verteidiger gekürt wurde. Stefan Schwab hingegen wurde von (welchen?) Rapid-Fans vor Dejan Ljubicic, Steffen Hofmann, Louis Schaub, Philipp Schobesberger und Richard Strebinger zum besten Rapidler des Jahres 2017 gewählt.

Wie man sieht sind Gusto und Ohrfeigen eben auch bei Wahlen immer verschieden…

EIN BLICK ZU RAPID II

Nach dem (heuer verspäteten) Ende der Transferzeit am 6.2. ergaben sich auch für Rapid II einige Veränderungen im Kader: Abgesehen von aus der Ul8 aufgestiegenen Spielern, die sich in den Testmatches (siehe unten) bereits erste Sporen verdienen konnten, wurde mit dem aus Liefering gekommenen Flügelflitzer Kenan Kirim (18) lediglich ein Neuer verpflichtet. An Abgängen waren zu verzeichnen: Nach Denis Bosnjak, über dessen Profivertrag und Kooperations-Leihe nach Wr.Neustadt wir schon in der Jänner-Nummer berichtet haben, wurde auch Ivan Leovac nach Unterzeichnung eines Profikontraktes bis 2020 Kooperationsspieler, er allerdings beim FAC; Florian Prirsch kehrte nach Vorarlberg (Altach?) zurück; und Aleksandar Skrbic wechselte nach Stadlau.

Tests auf dem Trainingsgelände des Happel-Stadions

Nach dem 4:1 gegen STOCKERAU und dem 5:0 gegen RETZ (siehe Nr. 590) am 27.1. 2:2 (1:2) gegen SZEKESFEHERVAR II (Jusic, Nader; Jenciragic hielt einen Elfer) sowie am 3.2. 2:3 (0:3) gegen den tschechischen Zweitligisten ZNOJMO (Kirim, Heinicker).

Zwischendurch kam uns Osarenren Okungbowas erneutes Verletzungspech zu Ohren: Als er nach seinem vorjährigen Kreuzbandriss endlich wieder mit dem Ball üben durfte, erlitt er einen Meniskuseinriss – gib trotzdem weiterhin nicht auf, „Osa“!

Es folgte zwischen 5. und 12.2. ein Trainingslager im spanischen Santa Susanna, in dessen Rahmen zwei Probegalopps hätten stattfinden sollen, doch wurde der gegen NORBY IF abgesagt, während ILAGOSTERA B mit 6:0 (4:0) geschlagen wurde (Tüccar 2, Kostic, Strunz, Nader, Heinicker).

Vom 14. bis 17.2. wurde die Vorbereitung in Schielleiten abgeschlossen, wo es am 16.2. ein 1:4 (1:2) gegen den RLM-Klub BAD GLEICHENBERG gab (Tor: Mujakic).

  1. RUNDE (24.2.): BRUCK/LEITHA (A) wurde wie auch alle anderen Spiele dieser Runde wegen des Wintereinbruchs abgesagt. Dafür bestritt Rapid II auf dem Trainingsgelände des Happel-Stadions einen Test gegen den SPORTKLUB, in dem auch Comebacker Mocinic mitwirkte: 5:2 (0:2), Tore: Thumwald (51.), Heinicker (53., 78., 86.), Ehmhofer (69., Elfer); Pecirep (4., 32.).

  2. RUNDE (4.3.): MANNSDORF (H) abermals wie die gesamte Runde abgesagt. Ersatzweise gab es schon am 2.3. wieder beim Happel-Stadion einen weiteren Test: 4:3 (3:1) gegen KARABAKH, Tore: Jusic (13., 44.), Tüccar (23.), Heinicker (58); Salkic (11.), Sen (53.), Erkan Kara (78.); abermals kam Mocinic zum Einsatz (bis 54.).

„MV“ VOM 26.2.: NUR FÜR KÄLTEFESTE

Angesichts der arktischen Außentemperaturen zogen es viele Mitglieder offenbar vor, ihre warmen Wohnungen nicht zu verlassen, obwohl unser Klublokal natürlich auch gut geheizt ist (danke, fast wieder genesener Peter Nowotny!). Nicht so zum Glück die Herren Fredy Bickel, Goran „Gogo“ Djuricin und Thomas Hickersberger, weshalb die Abwesenden eine gleichermaßen informative wie unterhaltsame Veranstaltung versäumten. Die nur zu Beginn ein klein wenig unfriedlich verlief, weil da und dort statt Frost der Frust über die ziemlich vielen Punkteverluste des SCR hörbar wurde.

Obmann-Moderator Niederhubers Bemühungen um Harmonie und mehr noch die Ausführungen der Ehrengäste sorgten allmählich aber für gespannte Aufmerksamkeit und positive Diskussionsbeiträge. Da schwirrten Wörter und Namen wie etwa Scouting, Transfers, Mentaltrainer oder Petsos, Bolingoli, Strebinger, Barisic und sogar Baumeister durch den Saal. Und weil Niederhuber wie immer darauf Wert legte, das Auditorium auch mit den menschlich-privaten Seiten der grün-weißen Promis vertraut zu machen, erfuhren wir von Cheftrainer Djuricin beispielsweise, dass er das jüngste von insgesamt elf (!) Kindern ist, eine schwierige Pubertät hinter sich hat (bei Sohn Marko, derzeit Profi in der Schweiz, sei das nicht so extrem gewesen) und auch als Jungkicker bei Polizei, Rapid und der Austria so seine Probleme mit der Disziplin hatte. Ähnliches verriet sein „Co“ Hickersberger, der sein großes Talent in zwölf Jahren im SCR-Nachwuchs nur unzureichend ausreizte, was ihn nun jedoch nicht daran hinderte, mit reifen 44 als Fußballweiser bekannt zu sein, der sich auf Standards besonders spezialisiert hat, aber nur ungern in den Vordergrund drängt.

Mit dem sich sein Chef, Sport-Geschäftsführer Bickel, ebenso zufrieden zeigte wie mit dem gesamten Betreuerstab und seinem Anführer „Gogo“, dessen Vertrags Verlängerung offenbar sehr zu erwarten ist, sobald man die Zeit für abschließende Gespräche hierüber gefunden haben wird.

Übrigens: „Hicke jun.“ lehnte es – irgendwie typisch für ihn – ab, ein Mikrofon zu benützen; trotzdem war kein einziges „Lauter!“ zu hören – auch ein Beweis dafür, wie interessant diese Versammlung war. Unübersehbar auch für Bickel & Co.

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Unser immergrünes Ehrenmitglied Thomas Schrammel (von Kindesbeinen an Rapidler mit 184 Profi-Pflichtspieleinsätzen und vier Toren) verließ das Trainingslager in Benidorm, um sein Glück bei Sturm Graz zu suchen, wo er auf mehr Einsätze hofft als zuletzt bei seinem Herzensklub. Danke, Thomas, alles Gute und – bleib‘ uns treu!— In besagtem Trainingslager ging am 22.1. der Test gegen Rumäniens Tabellenführer CFK CLUJ mit 1:3 (0:1) verloren (Tor: M.Hofmann), bevor der für den 24.1. abgesetzte gegen Borussia Mönchengladbach II abgesagt wurde. Zurück in Wien, remisierte man am 28.1. im Trainingszentrum HappelStadion mit dem tschechischen Erstligisten FC SLOVACKO 1:1 (0:1), wobei Kapitän Schwab das Tor gelang, bevor er wenige Tage später vom Austrianer Monschein brutal für längere Zeit aus dem Verkehr gezogen wurde.

Ins grün-weiße Lazarett musste sich auch Kelvin Arase begeben (Knochenmarködem im linken Sprunggelenk sowie Außenbandriss).— Der offenbar einigen „linken“ Beratern in die Hände gefallene Eren Keles, der noch bei der Nachwuchsweihnachtsfeier kundtat, bei Rapid „Großes“ vorzuhaben, übersiedelte nach längerem Hin und Her zum SKN St.Pölten, welchen Alex Sobczyk (bis 2020 an Rapid gebunden) hingegen verlassen musste, um nun als Kooperationsspieler in Wr.Neustadt zu agieren.

Josef Hickersberger wurde Mitglied im Beirat der SK Rapid GmbH., welche seit 2016 der sportlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Rapids dient, auch wenn das manche selbst ernannte Proletarier (oder Proleten?) ohne Sinn für die Realität, aber mit Gier nach Siegen nicht wahrhaben wollen, was auch ein Plakat im „Block West“ beim LASK-Match bewies: „GmbH, gegen Rapid 1:0“. „Hicke sen.“ freute sich sehr, künftig ehrenamtlich für den Klub tätig zu sein, bei dem er als Spieler und Trainer großartige Zeiten erleben durfte. Wir freuen uns auch, Herr Meistertrainer!

Der vielen von uns richtiggehend ans Herz gewachsene Jan Novota (zuletzt Debrecen) leidet laut einer „Kurier“-Meldung vom 6.2. an einem Aorta-Aneurysma und musste auf ärztliches Anraten seine Karriere beenden. Wir können dem Goalie, der noch sympathischer als lang ist, nur alles Gute wünschen!

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
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„Grünzeug“ im Tagebuch

Bisher sind im Tagebuch folgende Ausgaben des „Grünzeug“ erschienen:

Grünzeug-590

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/JÄNNER 2018/Nr.590/Versand 29.1.2018

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am
MONTAG, dem 26. FEBRUAR 2018, um 19 Uhr statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Fredy BICKEL (GF Sport des SK Rapid),
  • Goran DJURICIN (Cheftrainer des SK Rapid) und
  • Thomas HICKERSBERGER (Co-Trainer des SK Rapid).

 

Einlass um 18.30, Gäste herzlich willkommen! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! 

ALTES, ABER WAHRES WIENERLIED: „NUA A GÖHD, NUA A GÖHD…

… is des Häxte auf da Wöhd. Waumma’s aa ned fressn kau, umso leichta bringt ma’s au!“ Sehr richtig, in unserem speziellen Fall zum Beispiel für Klublokalmiete, Heizung, „Grünzeug“- Versand und, und, und den Nachwuchs des SK Rapid. Daher erstens: Um all diesen finanziellen Verpflichtungen trotz, gelinde gesagt, stagnierender Mitgliederzahl auch weiterhin nachkommen zu können, ersuchen wir hiemit alle am Fortbestand unseres uralten Anhängervereins Interessierte um Beachtung des dieser Nummer beiliegenden Zahlscheins bzw. um möglichst umgehende Begleichung ihres Mitgliedsbeitrags plus etwaigem Rückstand. Für Ihre Klubtreue bedankt sich neben dem Kassier der gesamte Vorstand!

Zweitens: Danke außerdem auch für Ihre bereits bisherige bzw. noch folgende Teilnahme an unserer 41. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“! Dafür nehmen wir natürlich weiterhin Spenden in beliebiger Höhe entgegen, die selbstverständlich bis auf den letzten Cent an die SCR-Jugend weitergeleitet werden. Fehlende Zahlscheine fordern Sie bitte bei uns an (siehe Impressum). Die Liste mit den Namen sämtlicher Spender(innen) erscheint voraussichtlich in der April-Nummer.

HERBST 2017: FAMOS IN DER FREMDE, ABER ALLIANZ-ALLERGIE

Ob mit Star-Protagonisten wie Krankl, Savicevic und auch schon Steffen Hofmann oder unter den Meistermachem Baric, Hickersberger und Pacult — seit die oberste österreichische Spielklasse „Bundesliga“ heißt, und das ist bereits seit 1974/75 der Fall, hat Rapid noch nie mit so vielen Auswärts-Punkten wie heuer überwintert (unter Berücksichtigung der Drei-Punkte-Regel, versteht sich). Und das unter einem Cheftrainer, den noch vor anderthalb Jahren nur Regionalliga-Freaks kannten, und mit einer Mannschaft, die nicht nur von Nichtsympathisanten bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit durch den Kakao gezogen wurde („Eiergoalie, kein torgefährlicher Stürmer, Krise, Krise, Krise“ usw. usf. blablabla). Trotzdem kann sich diese famose Bilanz in fremden Stadien sehen lassen: 10 Spiele, 5 Siege, 4 Unentschieden, 1 Niederlage (in der Südstadt, siehe unten), 19 Punkte, 18:9

Tore

Überhaupt eroberte Rapid in ihrer BL-Historie bis zur Winterpause nur ein einziges Mal (2014) auswärts mehr Zähler als daheim, damals waren es aber nur 15 aus zehn Partien.

Auch wenn den Grün-Weißen das Happel-Stadion, die Stätte zweier Derbysiege binnen vier Tagen (was seit der Gründung der Austria noch nie da war), nicht wirklich fremd ist, muss positiv herausgestrichen werden, dass sie nicht einmal zur „Halbzeit“ ihrer BL-Meisterjahre (1982, 1983, 1987, 1988, 1996, 2005, 2008) auswärts so erfolgreich waren wie heuer.

Wie aber schaute das daheim, in diesem tollen Stadion und mit diesem überragenden Anhang im Rücken, aus? 10 Spiele, 4 Siege, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen, 15 Punkte, 17:15 Tore- das mutet vergleichsweise ziemlich besch..eiden an.

Und da gibt es noch diese Admira mit einer durch regelmäßige Abgänge scheinbar geschwächten Truppe, die sicher nicht besser ist als die Rapids, und mit einem Stadion, in das sich zu sämtlichen Heimspielen kaum mehr als zu einem einzigen des SCR verirrten. Trotzdem gewannen die geradezu bewundernswerten Burschen des urigen Emst Baumeister sieben ihrer zehn Heimspiele (eines davon gegen Rapid) und verloren lediglich eines, was bei 21:10 Toren sensationelle 23 Zähler ergab. Ist die Unterstützung durch die Fans also wirklich sooo wichtig?

Vielleicht gibt es für die Hütteldorfer Heimschwäche nur eine medizinische Erklärung: Die Mannschaft reagiert auf das volle Allianz-Stadion womöglich noch allergischer als der (im Süden angesiedelte) Block West auf diesen Namen der Arena. Was wäre da zu machen? Eine neuerliche Abrissparty ist bestimmt kein Thema, eine Verlegung sämtlicher Matches in irgendein fernab von Hütteidorf liegendes Stadion ebenfalls nicht. Also warten und darauf hoffen, dass sich vielleicht ja schon im Frühjahr alles ändert! Aber nur das mit den Heimspielen, bitte sehr!

Ein P.S. zu Rapids eher magerer Heimbilanz: Als Richard Strebinger am 21.8.2017 unser Gast war, verneinte er die Frage, ob sich der Erwartungsdruck durch die vielen, nach Erfolgen lechzenden Anhänger für die Mannschaft nicht zu hoch wäre. Ob das aber auch stimmte, bleibe dahingestellt…

tipico-Tabelle zur Winterpause

1.Sturm 20/44 (39:24)
2.Salzburg 20/43 (40:14).
3.Rapid 20/34 (35:24)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 16.RUNDE (26.11.): SALZBURG (H) 2:3 (1:1)

In Minute 7 riss Miranda alleine auf weiter Flur den ihm enteilenden Schobesberger nieder, sah aber nur „Gelb“. Schade, denn wir hätten gerne gesehen, ob die Bullen ihre unbestreitbaren Vorzüge, speziell im unangenehmen Pressing auf dem gesamten Feld, zu zehnt auch so überzeugend hätten ausspielen können, wie sie es gegen die niemals aufsteckenden Rapidler nun taten. Der SCR leistete sich rund um den Pausenpfiff (mit dem der „unbesiegbare“ Torschütze Ljubicic mit Gehirnerschütterung w.o. geben musste) einen bedauerlichen Blackout, der letztendlich die Entscheidung in diesem tempogeladenen, hochbrisanten Topspiel bedeutete. Leider gelang Kvilitaia das vermeintliche 3:3 nicht per Kopf, sondern nur mi der „Hand Giorgis“ (81.).

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic (46.Petsos), Schwab; Murg, Joelinton (67.Kvilitaia), Keles (56.Schaub); Schobesberger.– Tore: Ljubicic (28.), Kvilitaia (76.); Hwang (45./+2), Ulmer (46.), Yabo (51.).Gelbe Karten: M.Hofmann, Galvao, Auer, Joelinton, Kvilitaia; Miranda, X.Schlager, Hwang, Ulmer.- Allianz-Stadion, Hameter, 25.300.

BL, 17.RUNDE (30.11.): ALT ACH (H) 1:2 (0:0)

Heimvorteil im schönsten und bestbesuchten Stadion Österreichs? Schon wieder nicht, auch nicht gegen die biedere Altacher Maurerpartie. Viele Ausfälle (Auer und M.Hofmann gelbgesperrt, Schobesberger, Veton Berisha und Ljubicic verletzt)? Der Kader ist doch groß und stark. Drückende Überlegenheit, besonders vor der Pause? Ja, aber fast alle Topchancen wurden wieder einmal verhaut. Rapid-Viertelstunde? Geschichte. Berechtigte Elfmeter und Ausschlüsse? Dazu Djuricin ergrimmt: „Unsere Chancenverwertung war wieder einmal katastrophal, wir sind selbst schuld.“ Das alles an Emst Happels 92. Geburtstag und vor den Augen seiner Enkelin. Hoffentlich hat da das werdende Leben in ihr keinen pränatalen Schaden genommen!

SCR: Strebinger; Pavelic, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Petsos, Schwab; Schaub, Joelinton, Murg (90.Szanto); Kvilitaia (84.St.Hofmann).- Tore: Schaub (72.); Aigner (76., Elfer, 90./+1, Elfer).– Gelbe Karten: Kvilitaia; Salomon, Netzer.– Rote Karten: Petsos (76., Strafraum-Hands mit der Achsel), Bolingoli (90./+1, Torraub).- Allianz-Stadion, Schüttengruber, 13.400.

BL, 18.RUNDE (2.12.): WAC (A) 0:0

Nach diesem Un-Kick im Lavanttaler Eiskasten etwas für unverbesserliche Schönfärber: Keine weitere Niederlage in Wolfsberg, Rapid (ohne die für eine Partie gesperrten Bolingoli und Petsos) blieb im achten Auswärts-Pflichtspiel hintereinander ungeschlagen (vier Siege, vier Remis, 10:6 Tore), und es wurde auch kein Rapidler ausgeschlossen. Ob ein Sieg verdient gewesen wäre, hätte Schobi die mit Abstand größte der spärlichst gesäten Chancen genutzt (74.), bleibe dahingestellt, genommen hätten wir ihn trotzdem gerne…

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmnn, Galvao, Schrammel; Ljubicic, Schwab; Schaub (84.Prosenik), Joelinton, Murg (75.Keles); Kvilitaia (62.Schobesberger).- Gelbe Karte: Auer.- Lavanttal-Arena, Eisner, 3.028.

BL, 19.RUNDE (9.12.): MATTERSBURG (H) 2:2 (0:0)

Djuricin: „Wir hatten 33 Torschüsse, da hätten wir vier Spiele gewinnen können. Es war 90 Minuten wie auf einer schiefen Ebene. Die Leistung war sehr gut, aber die Chancenverwertung und das Ergebnis waren katastrophal.“ Schwab: „Der Punkt fühlt sich wie eine Niederlage an.“ Dem ist nur hinzuzufügen: Berisha (60.) und Schaub (90.) schraubten Rapids Alutreffer-Ligahöchstwert auf letztendlich zwölf Stück.

SCR: Strebinger, Auer, Sonnleitner (65.Kvilitaia), Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Schaub, Vet.Berisha (86.Prosenik), Schobesberger; Joelinton.- Tore: Joelinton (71.), Prosenik (87.); Okugawa (58.), Perlak (61.).- Gelbe Karte: Schobesberger.- Allianz-Stadion, Gishamer, 14.400.

BL, 20.RUNDE (16.12.): ST.PÖLTEN (A) 5:0 (2:0)

Joelinton und Schwab nahmen zwei Weihnachtsgeschenke der Gastgeber (missglückter Einwurf, tölpelhaftes Strafraumfoul an Schobesberger) dankend an, und zwischendurch verhinderte Strebinger das mögliche 1:1. Nach Vet.Berishas Torpremiere aus „unmöglichem“ Winkel ließ Rapid die Kugel besonders schön zirkulieren, vergaß aber sehr oft auf den Endzweck, sogar bei einem weiteren Penalty (79.; Joe hätte sich daran erinnern sollen, dass dieser Riegler bereits am 14.10. einen Murg– Elfmeter pariert hatte). Trotz der vielen verjuxten Chancen gab es doch noch zwei weitere Treffer, von denen Schwabs 5:0 auf Steffen Hofrnanns Idealflanke ein echtes Gustostückerl war (siehe „Mr.Grünzeug Nr. 590“).

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Schaub (86. Steffen Hofmann), Joelinton (87.Kvilitaia), Schobesberger; Vet.Berisha (76.Murg).- Tore: Joelinton (32., 86.), Schwab (35., Elfer, 90.), Veton Berisha (55.).- Gelbe Karten: Stec; Strebinger.- Gelb-Rote Karte: Rasner (81., Foul).- NV-Arena, Jäger, 3.669.

„MR. GRÜNZEUG NR. 590“: STEFAN SCHWAB

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Italienfan „Schwabellos“ persönliche Form litt auch unter den vier Partien ohne Sieg nicht, und zum Jahresabschluss in St.Pölten krönte er sie mit einem Doppelpack, dessen zweiter Teil überragend anzusehen war: Steffen Hofmanns Maßflanke von der breiten Brust abtropfen lassen und per Drehschuss mit rechts unhaltbar vollstreckt, ohne dass die Kugel den Boden berührt hätte – sein 7. Saisontor, womit er Rapids Topscorer ist.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele

Mario Pavelic 100. (Altach); Joelinton und Thomas Murg jeweils 50. (St.Pölten)

BL-Tor

Stefan Schwab 25. (das 2:0 in St.Pölten)

TRAININGS, TRANSFERS, TESTS UND TORE

Trainings, Tests und Tore

Am 3.1. begann das neue Jahr mit den üblichen Leistungstests auf der Schmelz; das eigentliche Training für das wieder um Thomas Hickersberger erweiterte Betreuerteam und die Spieler aber am 8.1. Schon fünf Tage später gab es im Trainingszentrum Happel-Stadion den ersten Probegalopp, der gegen den zeitweise ruppigen tschechischen Cupsieger FC FASTAV ZLIN ein 1:1 (0:1) erbrachte, Tor: Armin Mujakic per Kopf auf Szantos Corner. Am 15.1. ging es auch heuer wieder ins Trainingslager nach Benidorm (Spanien), wo es am 18.1. nach Toren von Kvilitaia, Murg, Schobesberger und Joelinton und einer zufrieden stellenden Leistung ein 4:2 (3:2) über den ebenfalls nicht zimperlichen chinesischen Erstligisten BEIJING RENHE gab. Nach Redaktionsschluss fand am 22.1. ein Test gegen CFR CLUJ (Rumänien) statt, bevor Benidorm drei Tage später verlassen wurde, um am 28.1. in Wien gegen den FC SLOVÁCKO die Form für den Meisterschaftsstart (Derby!) ein letztes Mal zu überprüfen.

Transfers

Bei Redaktionsschluss (21.1.) gab es drei Abgänge: Amor Ingvi Traustason wechselte nach verlorenen sechs Monaten bei AEK Athen fix zum schwedischen Meister Malmö FF; der Vertrag mit Philipp Prosenik wurde einvernehmlich gelöst, weshalb der „Prosi“ einen über zweieinhalb Jahre beim SV Ried unterzeichnen konnte. Damit kann er am 28.2. im Cup-Viertelfmalmatch bei Rapid für die Innviertler antreten – wer denkt da nicht an seine Tore für den WAC gegen den SCR…?! Keinen Schaden wird Philipp Malicsek hoffentlich anrichten, wenn er für den SKN St.Pölten auf Rapid trifft! An den wurde er nämlich bis zum Sommer verliehen, um zu mehr Spielpraxis zu gelangen, nachdem er so lange verletzt war. Viel Glück und Erfolg, Amor, Philipp und – mit gewissen Einschränkungen – „Prosi“! Und sonst? Die grün-weißen Spekulationsobjekte von Medien und Publikum hießen hauptsächlich Keles, Kuen und selbstverständlich Schrammel. Letzterer hat bei Rapid nur mehr bis Sommer Vertrag, daher die sich im Kreise drehenden Fragen: Zu Sturm? Kann bzw. will Sturm was bezahlen? Ist dieser Transfer gestorben? Verlängert Schrammel beim SCR? Will er unbedingt zu Sturm? Wer sollte sich da noch auskennen? Aber vielleicht endet der „Fall Schrammel“ ja wie der unseres „lieben violetten Freundes“, Ex-Rapidler Holzhauser also, der war laut Medien ja schon mit etwa 190 seiner 194 Zentimeter in der Türkei, aber nun beglückt er uns alle mit seiner Anwesenheit noch bis zum Vertragsende im Sommer, erstmals wieder am 4.2., hurra!

EIN BLICK ZU RAPID II

2017 Meister der Regionalliga Ost und im darauf folgenden Winter wegen ihres finanziellen Desasters in die 2. Landesliga strafversetzt – so erging es der einst so ruhmreichen Vienna! Weswegen alle ihre herbstlichen Resultate gestrichen wurden und die Tabelle nun so aussieht:

l. Horn 16/36 (35:13)
2. Ebreichsdorf (das nur einen Zähler verlor) 16/34 (29:9)
5. Rapid II 16/28 (33:26).

Der Herbst 2017 wurde in Schielleiten mit einem 3:4 (1:2) gegen die STURM AMATEURE beendet (Justic, Ehmhofer, Küssler). Des Weiteren können wir wegen des Redaktionsschlusses nur zwei Testspielergebnisse vermelden: 4:1 (2:0) am 13.1. (zur fast selben Zeit wie 500 Meter entfernt die „Erste“ gegen Zlin) gegen STOCKERAU (Testspieler Kirim 2, Kostic, Jusic) und am 20.1. 5:0 (3:0) gegen RETZ (Wunsch 2, Tüccar, Schuster, Markl). Die uns bisher bekannt gewordenen – weiteren Termine: Videoton Szekesvehervar II (27.1.), Znojmo (3.2.), Trainingslager in Santa Susanna (5.-12.2.) und Schielleiten (14.-17.2.), wo auch ein Match ausgetragen wird (16.2., Gegner noch unbekannt).

Kapitän Denis Bosnjak wandelt auf den Spuren seines Vorgängers Dejan Ljubicic: Wie der wurde er bis Saisonende als Kooperationsspieler nach Wr.Neustadt verliehen, nachdem er vom SCR einen Profivertrag bis 2020 erhielt. Echte Verluste für Trainer Akagündüz sind Kelvin Arase (Profikontrakt bis 2020), Armin Mujakic sowie Mert Müldür natürlich nicht, denn sie rückten zum Kollegen Djuricin auf. Dafür erhielt „Aka“ den nächsten „Schwung“ an U18-Talenten, von denen sich einige schon in den Testspielen bemerkbar machten (siehe oben).
Über „richtige“ Transfers können wir – wie bei den Profis – erst nach dem 6.2. berichten.

27.11.2017: RAPIDS ORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNG

Trainingszentrum

Hiefür müsste Rapid knappe 10 Millionen investieren, sei es nun im 2. Bezirk (Prater oder Elektra-Arena) oder im Tullnerfeld (!).

Sponsor-Logo

Zum Verdruss gewisser Fans ist es unterhalb des Klubwappens zu sehen, soll aber ab 2018/19 von dort verschwinden. Dafür bekäme „Wien Energie“ andere Sponsorleistungen. Vorstand Peschek verhandelt letzte Details. Dazu die persönliche Meinung des Verfassers, eines in vielen Punkten und nicht nur beim Fußball der Tradition verbundenen Rapidfreundes seit 1954: Alle Fans und Anhänger wollen eine starke Hütteldorfer Mannschaft, aber viele von ihnen hassen Sponsoren geradezu. Ohne freilich sagen zu können, wie man diese starke Mannschaft sonst finanzieren könnte. Hier sollten drei dicke Fragezeichen folgen!

FAK(E)

Bekanntlich hören unsere Sportsfreunde vom Verteilerkreis nicht ums Verrecken auf damit, die Fußballöffentlichkeit mit ihrem Traum vom „wahren Rekordmeister“ Austria Wien zu nerven. Die Bundesliga kündigte ein historisches Gutachten an; Rapid hatte das schon in die Wege geleitet: Drei Historiker kamen zum Schluss, dieser Titel würde nur Rapid zustehen, weil der ÖFB schon 1978 offiziell erklärt habe, es sei fachlich richtig, Rapids frühere Titel als solche in einer österreichischen Meisterschaft zu deklarieren. Sollte es dabei bleiben, hätte die Austria beim kindischen Buhlen um einen dritten Stern sogar einen kapitalen gerissen…

Salzburg-Jäger

Sport-Vorstand Bickel habe schon frühzeitig betont, Rapid sei nach der letzten Saison noch nicht in der Lage, der große Jäger der Dosenkicker zu sein. Was sich einen Tag vor der Hauptversammlung leider bestätigte.

Aktion Kinderzukunft

In Zusammenarbeit mit der Volkshilfe sollen armutsgefährdete Kinder unterstützt werden, was ja auch Rapids Leitbild entspricht.

Steffen Hofmann

Rapids „Fußballgott“ und Rekordspieler, von Christoph Palaschke in Albrecht-Dürer-Manier meisterhaft für die Jahrhundertelf porträtiert, wurde feierlich die Ehrenkapitänschleife überreicht. Gratulation!

5.12.2017: RAPIDS NACHWUCHSWEIHNACHTSFEIER

Meistermoderator Andy Marek begrüßte in der „Röhre“ des Allianz-Stadions jede Menge Jungkicker bis hin zum SCR II samt Betreuerteams sowie eine ganze Reihe von Ehrengästen: Präsidium mit Michael Krammer an der Spitze, beide Geschäftsführer, Ehrenpräsident Rudi Edlinger (nach Gallen-OP auf dem Weg der Besserung), Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer, Steffen Hofmann, Richard Strebinger, Eren Keles, die Nachwuchsbosse Willi Schuldes und Peter Grechtshammer, Präsidiumsmitglied und Sponsor Andi Kamper, der mit der Finanzierung der Greenie-Mitgliedsbeiträge für die U7 bis Ul 4 ein Überraschungsgeschenk mitbrachte, und, und, und…

… und unser Obmannduo Gerhard Niederhuber/Martin Reiser mit dem traditionellen 2.500- Euro-Akontoscheck sowie der Zusage, dem Nachwuchs eine weitere Summe bis hin zur endgültigen Gesamthöhe unserer Sammlung zufließen zu lassen, denn die 41. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“ sei ja noch im vollen Gang.

Rapids Jugendleitung revanchierte sich wieder mit einem repräsentativen Bild sämtlicher Nachwuchsteams für unser Klublokal und Danijel, der Kapitän des Special Needs Teams, mit einem weiteren beim auch heuer anonym bleiben wollenden 1 .000-Euro-Spender aus dem Vorstand der Rapidfreunde.

Interviews, Ansprachen, künstlerisch-akrobatische Darbietungen und eine tolle Tombola umrahmten das grün-weiße Familienfest bis hin zur Bescherung.

SPLITTER

Auch 2018 wieder

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“- „Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

 Vertragsverlängerungen

Philipp Schobesberger bis 2022 (eine auch für Rapid lukrative Ausstiegsklausel würde erst ab Jänner 2019 schlagend), Stephan Auer bis 2020 und Richard Strebinger bis ebenfalls 2022.

Unser Mitglied Peter Stöger wurde am 3.12. vom l.FC Köln nach mehr als vier überwiegend erfolgreichen Jahren auf unschöne Art abserviert, doch schon eine Woche später unterschrieb er (vorerst bis Saisonende) in Dortmund. Viel Erfolg, Peter!

Die Weihnachtsfeier des SCR (18.12., Allianz-Stadion, rund 1.100 Gäste) war einmal mehr ein Superevent, wofür neben Andy Marek Rollschuhakrobaten, eine frappierende Sandmalerin u.a. auch die „Sangeskünste“ von Schwab, Bolingoli & Kollegen sorgten.

Tagebucheintrag

Wahl des „Fußballers des Jahres“ durch die BL-Trainer:

1. Sabitzer (Leipzig)
2. Burgstaller (Schalke)
3. Ulmer, Valon Berisha (beide Salzburg) und unser Schwab.

Auf den Schobi mit seinem sensationellen Comeback wurde bedauerlicherweise total vergessen.

Mario Sonnleitner wurde kurz vor Weihnachten in Barcelona auf offener Straße ausgeraubt und so verletzt, dass er Antibiotika nehmen und den Trainingsauftakt verschieben musste.

In den frühen Morgenstunden des 28.12. leistete sich Dejan Ljubicic, uns eigentlich als durchaus artiger Jüngling bekannt, zusammen mit einem gewissen Danijel Sudar (Ex-SCR-Nachwuchskicker) in Kiseljak (Bosnien) einen Fauxpas, der von den Medien so ausgeschlachtet wurde, als hätte er die Kaaba geschändet: Die beiden bewarfen (in nüchternem Zustand?) die örtliche Moschee mit Glasflaschen, was natürlich wenig später im Internet verbreitet wurde. Jedenfalls entschuldigten sich die bösen Buben beim Imam und leisteten auch Geldspenden als Schadenersatz. Rapids Sportchef Bickel reagierte natürlich erbost und wies auf die Vorbildwirkung gerade eines Rapidlers hin. Wir sind überzeugt, dass der Dejan aus diesem Blödsinn gelernt hat!

Am 8.1. feierte Rapid mit Legenden wie Körner, Bjerregaard, Josef Hickersberger oder Kühbauer und den Fans ihren 119. Geburtstag. Schade nur, dass wir Rapidfreunde den Rekordmeister nun schon seit mehr als 66 Jahren nicht nur begleiten, sondern auch (in naturgemäß bescheidenem) Rahmen finanziell unterstützen, ohne in einer breiteren Öffentlichkeit oder wenigstens im „Rapid-Magazin“ erwähnt zu werden…

Noch in Wien kam Ritchie Strebinger bei einem Trainingscrash mit Thomas Schrammel zum Glück mit dem Schrecken und einem Brummschädel davon, über den er sich anschließend sicherheitshalber einen Kopfschutz a là Cech stülpte. Was Strebinger (nomen est omen!) nicht daran hindern konnte, sich fürs Frühjahr enorm viel vorzunehmen. Dabei hatte er im Herbst schon acht der 20 Ligaspiele ohne Gegentor absolviert, immerhin.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: klubderfreundef @ aon.at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer)
Homepage: http://klubderfreunde.at

Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala

„Grünzeug“ im Tagebuch

Bisher sind im Tagebuch folgende Ausgaben des „Grünzeug“ erschienen:

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GRÜNZEUG-589

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 45.JAHRGANG/NOVEMBER 2017/Nr.589/Versand 27.11.2017, Postamt 1120

SCHON WIEDER:
AKTION „WEIHNACHTSFEIER FÜR DEN NACHWUCHS“!

Wie schnell doch die Zeit vergeht! Je älter man wird, desto noch schneller! Unser 66-jähriger Anhängerklub beschenkte zur Weihnachtszeit etliche heute honorige Herren, als sie noch Kinder waren, z.B. ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel, Rekordnationalspieler (und Leider- nicht-Teamchef) Andreas Herzog, Erfolgstrainer Zoran Barisic oder Rapids „neuen“ Co- Trainer Thomas Hickersberger, um von den derzeit aktuellen Kickern wie etwa Papa Louis Schaub oder Dejan Ljubicic, dem „Mr. Unschlagbar“, gar nicht zu reden. Ihrer aller Weihnachtsfeiern mit dem SCR konnten wir dank der Großzügigkeit unserer Mitglieder, Leser und Leserinnen immer wieder mitfmanzieren. Und heuer machen wir das zum schon 41. Mal!

Zu diesem Zweck übersenden wir Ihnen allen den beiliegenden Zahlschein, mit dem Sie sich – je nach Gutdünken und Umfang Ihrer Brieftasche – bitteschön auch 2017 wieder an unserer traditionellen Weihnachts-Sammlung beteiligen können. Wenn ja, dann finden Sie Ihren Namen demnächst im „Grünzeug“, außerdem ist Ihnen der Dank der Rapid-Nachwuchssektion sicher, eh klar.

Wer mit Telebanking spenden möchte: IBAN: AT85 1200 0210 1002 2200 lautend auf „Klub der Freunde des S.C. Rapid“

Wir aber wünschen natürlich auch jenen, die sich an dieser Aktion nicht beteiligen wollen oder können, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für ein selbstverständlich grün-­weißes Jahr 2018.

AUF DEN SCHWERSTEN WEGEN ENTSTEHT DAS GRÖẞTE GLÜCK

Auf Rapid 2017 scheint obiger Sinnspruch ziemlich gut zu passen. Denken wir doch an 2016/17, als unser Herzensklub von fast unzähligen (Langzeit-)Verletzungen und selten nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen arg gebeutelt wurde. Natürlich gibt es auch seit der Amtsübernahme von Goran Djuricin etliche nicht gerade kurzzeitige Ausfälle (Dibon, Mocinic, Malicsek, um nur drei zu nennen), aber Fredy Bickel hat trotz Europacup-Absenz einen so großen und starken Kader zusammengestellt, dass der Trainer für das schwere Auswärtsmatch gegen den aufstrebenden LASK neben dem plötzlich erkrankten ÖFB- Goalgetter Schaub getrost auf Stützen wie Schobesberger und Ljubicic verzichten konnte, bevor er sie in der heiklen Schlussphase doch noch brachte.
Und die Schiedsrichter? Die waren auch heuer nicht immer auf der grünen Seite (zeitiger Pavelic-Ausschluss in Salzburg), dennoch verfolgten sie Rapid nicht so gravierend wie früher mit ihren Fehlentscheidungen. Ja, manche fällten sie sogar zu Gunsten des SCR wie etwa bei Schwabs für Rapid „goldenem Arm“ in Mattersburg oder den Derbys. Aber das darf man natürlich nicht laut sagen oder groß schreiben, sonst blasen uns die Herren gleich wieder obe….

Jedenfalls: Nach dem 19.8., als Rapid daheim den Grazern mit 1:2 unterlag, gab es in zwölf Pflichtspielen neun Siege, drei Remis, keine Niederlage und 21:8 Tore. Gewiss, oft wurde mit nur einem Tor Unterschied gewonnen, aber das lag eher wenig am Glück, sondern am Pech (und gelegentlichem Unvermögen) beim Verwerten selbst bester Einschussmöglichkeiten. Den Kritikern wegen der fehlenden Stürmertore sei gesagt: Sch…egal, wer die Tore macht, Hauptsache, sie fallen! Dazu ein Wort Richard Strebingers nach dem Ende seiner Torsperre: „Hauptsache, wir gewinnen!“ Ja, schon, aber insgeheim hatte den ehrgeizigen Keeper der eher zufällig zustande gekommene Treffer des „falschen“ Berisha ganz bestimmt gemagerlt. Trotzdem: Der kleinere Wiener Klub, die Austria also, würde sich hundertprozentig auch über solche oder andere Siege freuen. Aber die war 2016/17 auf einem zu leichten Weg und hat damals ihr Glückspotenzial auf allen Gebieten (Schiris, Spielverläufe) zu tief ausgeschöpft; und bei Rapid (dem Noch-immer-Rekordmeister, Herr Kraetschmer!) war und ist es eben genau umgekehrt.
Aber: Vorsicht, denn die Glückgöttin ist eine extrem launische Dame! Nachzufragen beim FAK…

tipp3-Bundesliga (Stand vom 19.11.2017)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

ÖFB-CUP, ACHTELFINALE (25.10.): AUSTRIA (A) 2:1 (1:0)

Ja, ja, wir wissen’s eh: Die revanchenlüstemen Veilchen waren in manchen Phasen des abwechslungsreichen 324. Derbys die bessere Mannschaft, obwohl sie doch so viele Ausfälle zu verkraften hatten; darüber hinaus wurden zwei Handselfer (Schwab, Auer) nicht gegeben. Tja, liebe Austrianer, wahrscheinlich habt ihr das Glück (auch mit den Schiedsrichtern) bereits überstrapaziert, und was das Verletzungsproblem betrifft, so kennt das niemand besser als Rapid. Einer stieg nach fast neun Monaten Zwangspause wie Phönix aus der Asche: Philipp Schobesberger! Dieser „freche Hund“ versetzte nun dem Erzrivalen, also der Nummer 2 in Wien, zweimal in vier Tagen den Knock-out, in der Liga mit einem nur für uns lustigen Kopfball, im Cup mit einem 25-Meter-Freistoß genau ins Kreuzeck. Und außerdem war der Schobi an der Superkombination mit Schwab und Murg beteiligt, die das ähnlich schöne 1:0 brachte. Abschließend: Die Lamentiererei der Violetten und ihrer medialen Vasallen sollten uns nicht kratzen, dafür haben wir selber schon viel zu viel ertragen müssen. Auch von den Schiedsrichtern, auch in einem Derby.
SCR: Knoflach; Auer, Sonnleitner, M.Hofmann, Bolingoli; Petsos, Schwab; Vet.Berisha, Murg (82.Ljubicic), Schobesberger (90.Prosenik); Joelinton (72.Schaub).- Tore: Alhassan (51.); Murg (41.), Schobesberger (78., Freistoß).- Gelbe Karten: Serbest; Sonnleitner, Schwab.- Happel-Stadion, Lechner, 14.652.

  • Zum Tagebucheintrag

BL, 13.RUNDE (28.10.): ADMIRA (H) 1:0 (1:0)

Die schönste Kombination des Nachmittags schloss Papa Louis vor seinem erstmals im Stadion weilenden Söhnchen eiskalt ab – eine Ausnahme im Auftritt der klar überlegenen Rapidler, deren Chancenverwertung womöglich noch miserabler war als leider schon gewohnt. Diese unglaublichen Fahrlässigkeiten hätten ihnen ums Haar den hochverdienten Sieg gekostet, doch Knasmüllner (bisher bereits acht BL-Tore) konnte die einzige echte Chance der Gäste zum Glück auch nicht nutzen (89.).
SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Schaub, Murg (88.Petsos), Vet.Berisha (73.Schobesberger); Kvilitaia (64.Joelinton).- Tor: Schaub (26.).- Gelbe Karten: Schwab; Maier, Zwierschitz.- Allianz-Stadion, Drachta, 16.800.

Choreografie

BL, 14.RUNDE (4.11.): STURM (A) 0:0

Im von beiden Defensiven dominierten, sehr intensiv geführten Duell mit dem selbstbewussten Leader leistete sich Rapid zu viele Ballverluste, um für den sechsten Sieg in Serie in Frage zu kommen. Aber mit einem Punkt in Graz konnten Taktikfuchs Gogo und seine toll kämpfende Mannschaft gewiss relativ gut leben. Einer wohl am besten: der einmal mehr bombensichere Richie musste nun schon 451 Minuten nicht mehr hinter sich greifen. Und Dejan (Ljubicic) verlor in diesem Herbst überhaupt noch kein Vereinsspiel, weder mit Wr.Neustadt noch mit Rapid – erst recht kein „Lapperl“!
SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab (72.Petsos); Schaub (63. Vet.Berisha), Murg, Schobesberger; Kvilitaia (56.Joelinton).- Gelbe Karten: Jeggo; M.Hofmann.- Merkur-Arena, Muckenhammer, 15.549.

Choreografie Sturm

BL, 15.RUNDE (18.11.): LASK (A) 2:1 (2:0)

Super vorbereitete (Schwab, Keles) und erzielte (cooler Lupfer, Volley) Tore waren die Highlights einen überragenden Hütteldorfer Halbzeit, in der die sonst so heimstarken Linzer zu Statisten degradiert wurden. Nach der Pause sah das allerdings ganz anders aus: Rapid plötzlich passiv und fehlerhaft speziell im Umschaltspiel, der LASK enorm bissig. Nachdem er gegen Gartier ein Verlusttor noch hatte verhindern können (62.), musste sich Strebinger nach 519 Minuten erstmals wieder geschlagen geben. Einerseits gab es im grünen Strafraum etliche kritische Szenen, andererseits wurden vorne immer mehr gute Kontermöglichkeiten leichtfertig verjuxt, sodass der Sieg nicht nur wegen der Dominanz im ersten Abschnitt absolut verdient war.
SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Petsos (74.Ljubicic), Schwab; Murg (77.Schobesberger), Keles, Vet.Berisha; Kvilitaia (70.Joelinton).- Tore: M.Berisha (68.); Murg (25.), Schwab (37.).- Gelbe Karten: Wiesinger, Gartier; Kvilitaia, Auer, Schobesberger.- TGW-Arena (Pasching), Jäger, 5.962.

Rekordmeisterbar

„MR. GRÜNZEUG NR. 589“: LUCAS GALVAQ DA COSTA SOUZA

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Verwenden wir einfach die Kurzfassung seines brasilianischen Endlosnamens, also Lucas Galvao, wenn wir über den aus Altach gekommenen SCR-Abwehrchef zu berichten haben! Es war und ist seit seinem Zwei-Minuten-Einstand am 26.8. gegen den LASK fast ausnahmslos Gutes wie auch diesmal wieder: Nach der Sperre im Cup-Achtelfinale trat Galvao durchwegs stark auf, im zweiten Duell mit den Linzern ebenfalls. Somit gebührte ihm vor dem „Torsperre-Richie“ der Titel „Mr. Grünzeug Nr. 589“.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

ÖFB-Cupspiele: Stephan Auer und Thomas Murg jeweils 10. (Austria).- BL-Spiele: Philipp Schobesberger 75. (Sturm); Stephan Auer 50. (Admira).- BL-Tor: Das war Chefsache: Kapitän Stefan Schwab erzielte beim LASK Rapids 25. Saisontor.

VOM ÖFB BIS HÜTTELDORF: NEUES AUF DEM TRAINERSEKTOR

Franco Foda, geboren am 23.4.1966 in Mainz, wie es singt und lacht, und über viele Jahre hinweg (leider) sehr erfolgreich bei Sturm Graz tätig, wurde nach längerer Geheimniskrämerei Marcel Kollers Nachfolger als ÖFB-Teamchef, welches Amt er bis Jahresende parallel zu dem bei den Grazern ausüben wird. Andi Herzog hingegen musste wieder einmal durch die Finger schauen. Na ja. Nichtsdestotrotz wünschen wir Foda für seinen gewiss nicht kinderleichten Job viel Glück und Erfolg, sowie gute Zusammenarbeit mit Sportdirektor Peter Schottel. Es wäre wahrscheinlich schon einiges gewonnen, würde er nur solche Spieler forcieren, die in Form sind und Spielpraxis haben, wenn auch „nur“ in unserer Bundesliga.

Goran Djuricin bestand am 31.10. die letzte Prüfung zur UEFA-Pro-Lizenz, wozu wir ihm herzlich gratulieren. Für uns hatte er schon längst drei ebenfalls wichtige Prüfungen mit Bravour abgelegt: Rettung des SCR aus der Abstiegsgefahr, Qualifikation fürs (höchst unglücklich verlorene) Cupfinale und bis zu besagtem 31.10. 40 Punkte in 21 Ligaspielen (beachtlicher Schnitt: 1,9). Nur weiter so: Go, Gogo, go!

Muhammet Akagündüz ließ sich erst recht nicht lumpen und erwarb eine Woche vor Djuricin dieses Trainerdiplom. Als Coach von Rapid II ist der temperamentvolle Aka nicht minder erfolgreich, wie unsere verehrten Leser (innen) stets im „Grünzeug“ nachlesen können. Auch ihm: Glückwunsch!

Thomas Hickersberger war vor einem Jahr von Damir Canadi nach Altach vertrieben worden, und mit 1.1.2018 kehrt der schlaue Tüftler besonders von Standardsituationen erfreulicherweise ins heimatliche Hütteidorf zurück, wo er an Martin Bernhards Seite als weiterer Co-Trainer füngieren wird. Wir freuen uns, Hicke!

EIN BLICK ZU RAPID II

14. RUNDE (24.10.): AUSTRIA AM. (A) 1:1 (0:1)

Lukas Heinicker hatte gegen Schwechat mit dem ersten Ballkontakt getroffen, nun gegen die Austria ebenfalls und zwischendurch gegen den WSC auch nur 19 Minuten nach seiner Einwechslung – das muss ihm erst einmal einer nachmachen! Somit gelang Rapid II im auch wegen der Unruhe auf den Rängen (an denen nicht nur die ach so bösen SCR-Hooligans beteiligt waren) ziemlich hektischen kleinen Derby ein Remis, das für die wie „aufgezuckert“ agierenden Violetten (fünf Verwarnungen für sie, nur eine für unseren Dober) eher schmeichelhaft war. Der Superjoker hieß also Heinecker, der Pechvogel aber Stefan Pfeifer: Frühe Kopfverletzung nach einem Luftduell.
SCR II: Haas; Müldür, Dober, Pfeifer (9.Prirsch); Bosnjak; Kuen, Szanto (80.Heinicker), Kostic, Leovac (73.Sahanek); Arase, Mujakic,- Tore: Vastic (18.); Heinicker (81.).- Austria- Akademie, Barmaksiz, 400.

Polizeipräsenz

15. RUNDE (29.10.): STADLAU (H) 2:1 (1:0)

Vor absoluter Minuskulisse war der böige Sturm ein arger Spielverderber und sicher mit ein Grund für das eher mäßige Niveau der Partie, in der Debütant Obermüller den Grundstein für den Pflichtsieg legte, indem er wenigstens eine der zahlreichen Chancen (3:1 Alu-Treffer für SCR II) nutzen konnte. Am Ende geriet der Dreier sogar noch kurz in Gefahr. Wie auch immer: Akas Burschen machten das Dutzend an unbesiegten Spielen voll, und das war aller Ehren wert.
SCR II: Jeciragic; Müldür, Dober, Obermüller; Szanto (75.Leovac), Bosnjak; Kuen, Keles, Kostic, Arase (67.Sahanek); Mujakic (63.Heinicker).- Tore: Obermüller (34.), Kostic (81.); Eichinger (84., Elfer).- Allianz-Stadion, West 1, Pilar, 60 (!).

16. RUNDE (3.11.): NEUSIEDL (H) 2:1 (2:1)

Irrer Beginn: Neusiedler Lattenkracher (14.), Mujakic im direkten Gegenzug 1:0 (14.), Mujakic per Foulpenalty 2:0 (16.), Anschlusstor (32.) – ab diesem Zeitpunkt hatten die stark nachlassenden Jungrapidler gegen die zweikampf- und laufstarken Burgenländer größte Mühe, den neunten Sieg über die Bühne zu bringen. Ein Wort zum Anhang: Je erfolgreicher die Mannschaft ist, desto weniger grüne Fans verirren sich nach Hütteidorf – unbegreiflich!
SCR II: Marie; Prirsch, Dober, Obermüller; Bosnjak; Kuen (46.Sahanek), Szanto (6O.Felber), Kostic, Leovac; Mujakic (76.Heinicker), Arase.- Tore: Mujakic (14., 16., Elfer); Kienzl (32.).- Allianz-Stadion, West 1, Fluch, 99 (!).

Elfer

17. RUNDE (12.11.): AMSTETTEN (H) 0:2 (0:1)

Die von Freitag (Flutlichtpanne) auf Sonntag verschobene Partie artete unter der Leitung eines hilf- und orientierungslosen Schiritrios zu einem wilden Gemetzel aus, in dem auf Seiten des SCR II nur Routinier Dober der ungustiösen Gangart des Angstgegners Paroli bieten konnte. Dass ausgerechnet der Tormann der Gäste ausgeschlossen wurde und das erst nach dem späten 0:2, kam einer schiedsrichterlichen Verhöhnung der Rapidler gleich.
SCR II: Haas; Pfeifer (72.Heinicker), Dober, Obermüller; Szanto, Bosnjak; Sahanek (78.Felber), Keles (46.Küssler), Arase, Leovac; Mujakic.- Tore: Holzer (7.), Den.Berisha (90./+3).- Rote Karte: Affengruber (90./+4, Beleidigung).- Allianz-Stadion, West 1, Paukovits, 100.

Flutlichtausfall

18. RUNDE (17.11.): ST.PÖLTEN JUN. (H) 1:2 (1:1)

Vor Rudi Flögels baffen Augen (Sohn Thomas coachte die Gäste) leisteten sich die Jungrapidler eine 93-minütige Auszeit, der Müldürs rüdes Ausschluss-Foul die Krone aufsetzte. Am Ende war das Resultat sogar noch das Beste an dieser Fehlpassorgie in Grün. Ob Dauerpechvogel Heinicker etwas hätte bewirken können, wäre er nicht bald nach seinem schönen 1:1 verletzt rausgehumpelt, lässt sich natürlich nicht nachweisen.
SCR II: Jenciragic; Müldür, Dober, Obermüller; Bosnjak; Felber (57.Sahanek), Szanto, Kostic, Leovac (83.Prirsch); Heinicker (26.Küssler), Mujakic.- Tore: Heinicker (15.); Entrup (8.), Vucenovic (54.).- Rote Karte: Müldür (82., Foul).- Allianz-Stadion, West 1, Wandl, 100.

Zweikampf

RESÜMEE

13 Mal in Folge war kein Spiel verloren gegangen, auch wenn es bei den Siegen gegen Stadlau und Neusiedl zeitweise schon ziemlich verdächtig im grünen Getriebe geknirscht hatte. Dann folgte die Härteschlacht gegen Amstetten, in der ein Großteil unserer Jünglinge der Mostviertier Gangart nur wenig gewachsen war, was übrigens auch den Schiedsrichter betrifft. So wurde die Schreckensbilanz gegen Amstetten sogar noch schrecklicher: Seit dem Auswärts-5:2 vom 27.9.2013 (Wydra-Doppelpack mit Tor aus der eigenen Hälfte) gab es in Amstetten immerhin drei Remis, aber sowohl in Hütteidorf als auch auf dem Elektra-Platz setzte es in fünf Partien ebenso viele Pleiten und 2:14 Tore – igitt! Nur vier Niederlagen bezog Rapid II in diesem Herbst und alle gegen niederösterreichische Teams, also auch gegen St. Pöltens Juniors mit Torschützen und „Ultras-Liebling“ Entrup. Und so endete die Halbsaison, wie sie begonnen hatte: mit zwei teilweise blamablen Niederlagen. Aber trotzdem Kopf hoch, Burschen bzw. (auf Austro-Piefkinesisch) Jungs, nun habt ihr ja drei Monate Zeit zu regenerieren, um dann das Projekt Erste oder halt Zweite Liga, wie auch immer die zweithöchste Spielklasse heißen wird, wieder ins Auge zu fassen. Dazu alles Gute, Aka & Co.!
RLO zur Winterpause: l.Hom 17/39 (36:13).- 2.Ebreichsdorf 17/35 (30:10).- 5.Rapid II 17/31 (35:26).

„MV“ VOM 13.11.: EIN COMEBACKER, ZWEI DEBÜTANTEN

Am 11.4.2016 hatten wir Thanos Petsos („Ich werde immer ein Rapidler bleiben“) mit Standing Ovations Richtung Bremen verabschiedet, und in der letzten diesjährigen Versammlung war er wieder da, wenn auch nur als Leihspieler bis kommenden Sommer. Rapid hat aber eine Kaufoption für den Defensivspezialisten, dessen Jahr an der Weser und auch beim FC Fulham alles andere denn glücklich verlaufen war: „Es gab Wechsel auf den Positionen des Sportdirektors und des Trainers, und das ist für einen Neuen immer problematisch, außerdem laborierte ich an einer Wadenverletzung.“ Wieder in Hütteidorf, sei ihm natürlich bewusst, dass der SCR über einen guten Kader verfügt und der junge Dejan Ljubicic als Sechser sehr starke Partien spielt. Daher hieße es für ihn, hart zu arbeiten und sich dem Trainer immer wieder anzubieten, um so möglichst oft in der Mannschaft aufzuscheinen. Dass der Thani sich in Wien (wieder) pudelwohl fühlt, war ihm unschwer anzumerken, zumal er hier ja auch seine aus Kärnten stammende Gattin kennen gelernt hatte. Und wir hätten gewiss auch nichts dagegen, würde der beliebte Deutsch-Grieche über dieses eine Leihjahr hinweg ein Hütteldorfer bleiben.

Die Debütanten in unserem Klublokal (wo Martin Reisers Tochter Nina und deren Gatte den rekonvaleszenten Peter Nowotny dankenswerterweise unterstützten) hießen Thomas Murg und Veton Berisha. Bei Ersterem gelang der Auftritt in der Rosasgasse im dritten Anlauf, dafür aber war er umso gelungener, denn der Ex-Bämbacher-, GAK-, FAK- und Ried- Tricksler hat nicht nur einen starken linken Fuß, sondern auch ein tüchtiges Mundwerk, das ihn um keine (vernünftige) Antwort verlegen machte. Gleiches gilt für Veton Berisha, dessen älterer, für RB
Salzburg erfolgreich tätiger Bruder Valon ihm den Transfer von Fürth zu Rapid sehr empfahl („Traditionsreicher Klub mit tollen Fans“). Während man beim Murgi den Steirer nur selten heraushörte, erinnerte uns beim Veton, dem gebürtigen Norweger, vieles seines Akzents an Jan-Age Fjörtoft. Ob er, der gegen die Bezeichnung „Kampfschwein“ gar nichts hat und dem es völlig egal ist, auf welcher Position er eingesetzt wird, ein ähnlicher Publikumsliebling wie dieser wird, soll die Zukunft zeigen. Gelegenheit dafür hat er vorerst ja (mindestens?) drei Jahre. Dass mit dem bereits erwähnten Dejan Ljubicic ein dritter Debütant absent war, lag auf der Hand, stand er doch im U21-Team gegen Serbien und Mazedonien (siehe „Splitter“). Was wir natürlich nicht wissen konnten, als wir diese „MV“ planten.

In der sich das Auditorium weitestgehend schweigsam verhielt. Wir nehmen das als Zeichen dafür, dass unsere Mitglieder mit der aktuellen Situation des SCR zufrieden waren. Und mit den Leistungen der drei Ehrengäste ebenfalls.

Gemütliche Freunde

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreundc.at) Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“ > „Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Laut Auslosung vom 5.11. bestreitet Rapid das Cup-Viertelfmal-Heimspiel am 27. oder 28.2.2018 – eine gute Gelegenheit zur Revanche für das zweimalige Scheitern an den Innviertlem in diesem Bewerb!

Die Austria jammert über Verletzungspech, bei Rapid gehört dieses schon seit mehr als einem Jahr quasi zum „Tagesgeschäft“: Neben den Langzeitausfällen Christopher Dibon, Ivan Mocinic und Philipp Malicsek verletzten sich Ende Oktober kurz hintereinander Manuel Thumwald (OP nach Bänderriss im Sprunggelenk, erlitten im RLO-Match gegen Ebreichsdorf) sowie Mario Pavelic (Schulterblessur im Training), überdies humpelte Giorgi Kvilitaia in Graz mit dickem Eisbeutel auf dem rechten Knöchel vorzeitig in die Kabine. Am 10.11. schoss er allerdings Georgiens Siegestor zum 1:0 über Zypern, immerhin.

Wir begrüßen Herrn Christian Kosa, 1100 Wien, als neues Mitglied.

U21-EM-Quali: Serbien 1:3 (0:1) am 10.11. in der Südstadt (Tor: Laimer; Ljubicic spielte durch) und Mazedonien 4:0 (3:0) am 14.11. in Skopje (Tore: Jakupovic 2, Honsak, Laimer; Ljubicic kam in der 68. Minute für Wöber, während Rapids Kapfenberg-Leihgabe Gartier stark durchspielte und in der 85. Minute sogar einen Elfer hielt).

14.11., der 25. Todestag des großen Rapidlers Emst Happel im nach ihm benannten Stadion: Bei Franco Fodas Teamchef-Debüt gab es ein ziemlich glückliches 2:1 (1:1) über Uruguay, bei dem Sabitzer und der in Minute 59 für Kainz gekommene Schaub (Freistoß aus „unmöglicher“ Position, 87.) für Österreich trafen. Debütant Schwab wurde sehr spät (90.) eingewechselt, Schobesberger blieb auf der Bank.

In den Teamkader wurde Richard Strebinger trotz seiner Torsperre zwar nicht berufen, dennoch war er in der spielfreien Woche happy, weil sein zweiter Sohn Lio zur Welt kam. Glückwunsch, Richie, und nur weiter so!

Das kann man auch seinem Arbeitgeber, dem SK Rapid, zurufen: Der vermeldete für die (sportlich keineswegs zufriedenstellende) Saison 2016/17 einen Gewinn von 2,288.319 Euro sowie eine Erhöhung des Eigenkapitals auf etwa 12,5 Millionen, das ist historischer Höchstwert.

KLUB DER FREUNDE DES S.C. RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard Niederhuber
E-Mail-Adresse: klubderfreunde@aon.at
Homepage: http://klubderfreunde.at/
Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala

 

GRÜNZEUG-588

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID
(GEGRÜNDET 1951) 45.JAHRGANG/NOVEMBER 2017/Nr.578/Versand 30.10.2017

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am
MONTAG, dem 13. NOVEMBER 2017, um 19 Uhr

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Veton BERISHA,
  • Dejan LJUBICIC,
  • Thomas MURG und
  • Thanos PETSOS.

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

IN EIGENER SACHE

Weil Peter Nowotny, unser Dritter Obmann, Klublokalchef und „Grünzeug“-Versender in Personalunion, am 26.9. eine Knie-OP über sich hatte ergehen lassen müssen, konnte diese Nummer leider erst am 30.10. versendet werden. Wir bitten um Verständnis und freuen uns über Peters fortgeschrittene Genesung. Was sicher auch im Sinne unserer Mitglieder und Leser(innen) ist.

SPIELE UND TORE

BL, 7. RUNDE (10.9.): SALZBURG (A) 2:2 (0:0)

Strebinger; Pavelic, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Schaub (68.Schobesberger), Ljubicic, Schwab, Murg; Vet.Berisha (78.Sonnleitner), Joelinton (46.Auer).- Tore: Schwab (75., Eigentor), Dabbur (90./+2); Ljubicic (60.), Schobesberger (79.).- „Gelb“: Haidara, Hwang, X.Schlager ; M.Hofmann, Schwab, Knoflach (auf der Bank), Murg.- „Rot“: Pavelic (16., Foul).- Red-Bull-Arena, Muckenhammer, 12.249.

Mit der Glücksgöttin hatten unsere Profis erneut sicher kein Pantscherl! Früher, für viele zu harter, Ausschluss, unglückliches Eigentor, sehr später Ausgleich, aber kein Vorwurf an die in Unterzahl wie Löwen kämpfenden Mannen vor dem überragenden Strebinger, obwohl sie erneut eine zweimalige Führung aus der Hand gaben. Man darf aber nicht vergessen, dass es gegen die lange Zeit in Überzahl agierende Salzburger „Überdrübertruppe“ ging. Daher: Bravo, Rapid!

BL, 8. RUNDE (16.9.): ALTACH (A) 2:2 (0:0)

Strebinger; Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Murg, Schaub (76.Joelinton), Schobesberger; Vet.Berisha (7O.Kvilitaia).- Tore: Honsak (59.), Tekpetey (66.); Schwab (46.), Galvao (90./+3).- „Gelb“: Aigner, Zech; Schobesberger, Ljubicic.- Cashpoint-Arena, Drachta 5.631.

Überlegene erste Hälfte mit leider wieder einmal ungenügender Chancenverwertung, Lattenpendler gleich nach dem sehenswerten 1:0 (Schaub, 48.), dann unerklärlicher Formverfall und am Ende der Beweis, dass auch Rapid in der Nachspielzeit treffen kann. Das vierte 2:2 nach eigener Führung, für das ausgerechnet ein Ex-Altacher sorgte, war der achte „verschenkte“ Zähler, andernfalls wäre der hernach nur an achter Stelle platzierte SCR Tabellenführer gewesen…

ÖFB-CUP, 2.RUNDE (20.9.): ELEKTRA (A) 4:0 (1:0)

Knoflach; Thumwald, Sonnleitner (78.Joelinton), Ljubicic, Schrammel; Petsos; Arase (46.Schaub), St.Hofmann, Kostic, Keles (46.Murg); Kvilitaia.- Tore: Kvilitaia (19.), Schaub (51., 77., Elfer), Soura (85., Eigentor).- „Gelb-Rot“: Kvilitaia (74., laut Schiri Schwalbe).- WSC-Platz, Weinberger, 4.050.

Die grünen Pyro-Fans plakatierten: „Ohne Rapid wär‘ hier gar nichts los“, mit Rapid war dann aber nur relativ selten wirklich was los gegen den extrem tief stehenden Stadtligisten. Immerhin positiv: Vier Tore, der Aufstieg, Petsos‘ Comeback und Kostics Talentprobe (zwei Assists). Und Julian Weinberger? Auch er gab Rapid die Chance, ihr Unterzahlspiel zu vervollkommnen, musste später aber ein anderes ungeschriebenes Gesetz („Kein Elfer für Rapid“) doch noch brechen.

BL, 9. RUNDE (23.9.): WAC (H) 4:2 (2:1)

Strebinger; Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Ljubicic (76.St.Hofmann), Schwab; Schaub, Murg (73.Petsos), Schobesberger; Vet.Berisha (46.Kvilitaia).- Tore: Schwab (37., 45.), Murg (53), Schobesberger (69.); Gschweidl (19.), Orgill (89.).- „Gelb“: Rabitsch, Sollbauer.- Allianz-Stadion, Jäger, 20.600.

SCR-unwürdig: Nach den beiden Geschenken an die hoffnungslos unterlegenen Gäste erhöhte sich die Zahl der in den ersten neun Runden kassierten Gegentreffer auf 16. SCR-würdig: Die Truppe um den dominanten Schwab (Distanzgranate, Kopfballtor, Traumpass zum 4:1 des nicht minder starken Schobesberger) gefiel durch Spiel- und Lauffreudigkeit.

BL, 10. RUNDE (30.9.): MATTERSBURG (A) 1:0 (1:0)

Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Vet.Berisha (77.Prosenik), Schaub (88.Sonnleitner), Murg; Kvilitaia (61.Schobesberger).- Tor: Schwab (29.).- „Gelb“: Sittsam, Erhardt, Malic.-Pappelstadion, Schüttengruber, 7.800.

Nachdem Schwab, unser „Mann mit dem goldenen Arm“, unabsichtlich zugeschlagen hatte, lockerten die robusten Burgenländer ihre Defensive (trotzdem drei Abseitstore vor der Pause). Nun fand Rapid immer mehr Raum und Chancen vor, fing damit aber nichts an. Immerhin: Erstmals nach 23 BL-Auswärtsspielen wurde das eigene Tor sauber gehalten.

BL, 11. RUNDE (14.10.): ST.PÖLTEN (II) 1:0 (1:0)

Strebinger; Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Murg (88.Pavelic), Schaub (79.Kvilitaia), Schobesberger; Joelinton (65.Vet.Berisha).- Tor: Joelinton (41.).- „Gelb“: Ljubicic; Martic, Stec.- Bes.Vorkommnis: Riegler hält Elfer von Murg (74.).- Allianz-Stadion, Harkam, 24.200 („Tag der Mitglieder“).

Der von der beachtlichen Kulisse herzlich gefeierte Otto Filipsky, mit 105 Jahren Rapids ältester Fan, musste wie wir alle im den Pflichtsieg über das abgeschlagene, aber bravourös wie noch nie in dieser Saison agierende Schlusslicht bangen. Ohne Strebingers Glanzparaden wäre das wohl ein Flop geworden. Sein Gegenüber Riegler, wie dessen schlauer Trainer Lederer beim SCR ausgebildet, stand ihm freilich um nichts nach, doch gegen Joelintons Lattenkracher und Schaubs Kopfball (daneben) wäre allerdings schon vor der Pause kein Kraut gewachsen gewesen.

BL, 12. RUNDE (22.10.): AUSTRIA (A) 1:0 (0:0)

Strebinger; Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingboli; Ljubicic, Schwab; Schaub (8 l.M.Hofmann), Murg, Schobesberger (55.).-(74.Joelinton); Kvilitaia (66. Vet.Berisha).- Tor: Schobesberger (55.).- „Gelb“: Alhassan, Prokop, Holzhäuser, Kadiri, Friesenbichler; Sonnleitner, Auer, Murg.- „Rot“: Galvao (80., Torraub).- Happel-Stadion, Schörgenhofer, 14.189.

Die bekannten Schwächen im Abschluss, beim konsequenten Finalisieren der Konter und (auch längst nicht mehr neu) sogar in den Zweikämpfen erschwerten Rapid im hektischen, von einem beiderseits elfmeterscheuen Referee geleiteten 323. Derby den verdienten Sieg über das letzte Aufgebot des kriselnden Möchtegem-Rekordmeisters. Zwischenfrage: Wann beanspruchen die Bullen den Titel eines „Jahrtausend-Meisters“? Keine Überraschung, dass das Tor des Tages vom besten Mann auf dem Platz erzielt wurde, unerwartet hingegen, dass es dem Schobi, ohnehin ein Spezialist für kuriose Treffer (Stichwort: Stolpertor in Pilsen), mit einem unglaublichen Kopfball gelang. Da verging dem baumlangen FAK-Kapitän Holzhauser das Dauergrinsen schlagartig…

Tipico-Bundesliga (Stand vom 22.10.2017)

1.Sturm 12/28 (25:14).- 2.Salzburg 12/25 (24:10).- 3.Rapid 12/22 (22:16).-4.Austria 12/18 (21:17).

„MR. GRÜNZEUG NR. 588“: RICHARD STREBINGER UND PHILIPP SCHOBESBERGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Den Titel ohne Mittel teilen sich zwei Spieler: Tormann Richie, der in Salzburg beim Unterzahl-2:2 eine sensationelle Partie hinlegte und auch sonst solid bis (sehr) gut hielt, und „Pfitschipfeil“ Schobi, dessen Rückkehr auf die Bundesliga-Bühne nach langer Verletzungspause nicht minder sensationell verlief, denn er trat auf, als wäre er keinen Tag weg gewesen, überdies gelangen ihm in acht Spielen beachtliche drei Tore, das im Derby sogar per Kopf. Ein Wort zu Schobesbergers angeblichen oder wirklichen Flirt mit Salzburg: Ein richtiger Rapidler geht weder zur Austria noch, und das schon gar nicht, zu Red Bull! Wie glücklich man dort in sportlicher Hinsicht werden kann, diese Frage könnte dem Schobi der Stangl-Stefan beantworten…

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele

Thanos Petsos 75. (WAC); Maximilian Hofmann 75. (FAK); Richard Strebinger 50. (SVM); Philipp Prosenik 25. (SVM).

ÖFB-Cupspiel

Mario Sonnleitner 20. (Elektra).

BL-Tor

Joelinton 10. (St.Pölten).

ZWEI NEUE GESICHTER UND EIN „ALTES“, YOUNGSTER-DUO WEG

Lucas Galvaos Transfer von Altach nach Hütteidorf vermeldeten wir ja bereits in der vorigen Nummer. Mit ihm hatte wohl nur Fredy Bickel gerechnet: Das schnelle, vielseitig einsetzbare „Kampfschwein“ Veton Berisha (23) kam von der SpVgg Greuther Fürth und hat bisher immerhin schon viermal für Norwegen gespielt. Servus Thanos (Petsos) sagen wir durchaus angetan zu einem guten Bekannten, den Rapid vorerst bis Sommer 2018 von Werder Bremen geliehen hat, darüber hinaus gibt es eine Kaufoption. Berisha hingegen unterschrieb für drei Jahre. Nach Maxi Wöbers Millionentransfer zu Ajax Amsterdam verließ ein weiteres Talent den SCR: Alex Sobczyk wurde allerdings nur für ein Jahr nach St.Pölten verliehen.

ALLES GUTE, PETER SCHÖTTEL!

Am 7.10., einen Tag nach dem 3:2 über Serbien, bestellte der ÖFB „unseren“ Peter Schöttel (63 A-Länderspiele) zu Willi Ruttensteiners Nachfolger als Sportdirektor. Dazu gratulieren wir der Rapid-Legende von Herzen, verbunden mit den besten Wünschen für seine neue Tätigkeit, die ebenso erfolgreich verlaufen möge wie die zwangsläufig nur kurze als U-19-Teamchef: Andy Heraf, seinem Freund und Mitstreiter in glorreichen SCR-Jahren, nachfolgend, gelang ihm mit besagter Ul9 der souveräne Aufstieg in die Eliterunde der Europameisterschaftsqualifikation. Woran übrigens zwei Jungrapidler mehr oder weniger maßgeblich beteiligt waren: Kelvin Arase, der „schwarze Blitz“ aus Hütteidorf, erzielte zwei der insgesamt fünf Tore, und Patrick Obermüller sorgte mit dafür, dass hinten gar nichts anbrannte – Fazit: drei Spiele, neun Punkte, 5:0 Tore!

Doch zurück zu Peter Schöttel! Dass der ÖFB eine Schlangengrube sein kann, weiß er ganz bestimmt; aber wer jahrzehntelang für den SK Rapid gearbeitet hat, in welcher Funktion auch immer, und sich mit dessen oft nicht durchwegs angenehmen Anhang auseinandersetzen musste, der kann schon allerhand vertragen. Wohl auch die Zwischenrufe nach einer Rückkehr des abgesägten Ruttensteiner…

Schöttels vordringlichste Aufgabe ist die Suche nach einem neuen Teamchef. Den er zumindest bis zu unserem Redaktionsschluss offenbar noch nicht gefunden hat, obwohl jede Menge Namen durch die Medien geistern. Na, vielleicht gelingt es ihm zusammen mit einem Trainer, der nicht unbedingt unter einer SCR-Phobie leiden muss, ein bisserl hoffnungsvolles Grün ins im vergangenen Spieljahr ziemlich graue ÖFB-Getriebe zu bringen.

In diesem Sinne: Mach’s gut, Peter!

EIN BLICK ZU RAPID II

Vorweg: (Sehr) späte, aber (sehr) herzliche Gratulation an unser Mitglied Leopold Gartier zu seinem 20-jährigen Jubiläum als Platzsprecher von SCR II!

6: RUNDE: SPIELFREI! Dafür Test gegen den Erstligisten FAC am 31.8. auf dem HappelStadion-Trainingsgelände: 2:1 (1:1), Tore: Felber, Ehmhofer.

7.    RUNDE (8.9.): KARABAKH (H) 1:1 (1:1).

Haas; Müldür, Dober, Pfeifer; Ehmhofer (46.Sahanek), Tüccar (8O.Prirsch), Bosnjak, Kostic, Leovac; Mujakic, Arase (90./+4 Felber).-Tore: Mujakic (45., Elfer); Ekinci (24.).- Allianz-Stadion, West 1, Gmeiner, 300.

Die Multikultitruppe um Ümit Korkmaz („Wir haben Großes vor“) dominierte 45 Minuten geradezu beängstigend, doch nach Mujas Penalty kam SCR II deutlich auf und machte das nun ausgeglichene Match zu einem echten Thriller.

8.    RUNDE (15.9.): PARNDORF (A) 3:1 (0:1)

Jenciragic; Müldür, Dober, Pfeifer; Felber (63.Sahanek), Keles, Bosnjak, Kostic, Leovac; Arase (84.Tüccar), Prosenik (86.Küssler).-Tore: Malcharek (9., Freistoß); Prosenik (49.), Keles (60., 69.).- Heideboden-Stadion, Fuchs, 400.

Wiederum bewiesen Akas Burschen, dass auch Rapidler Rückstände verkraften können. Für das fünfte niederlagenlose Spiel in Serie war vor allem Keles (zwei Tore, ein Assist) verantwortlich.

9.    RUNDE (22.9.): HORN (H) 4:1 (2:1)

Haas; Müldür, Pfeifer, Prirsch; Sahanek, Keles (55.Küssler), Bosnjak, Tüccar, Kuen; Mujakic (80.Ehmhofer), Arase (53.Felber).- Tore: Arase (14.), Keles (36., Elfer), Kuen (81., Freistoß), Tüccar (86.); M.Toth (27.).- AllianzStadion, West 1, Wisak, 100.

Ohne Dober (5. „Gelbe“) und Kostic (muskuläre Probleme) fügten die Jungrapidler Janckers Tabellenführern dank enormem Kampfgeist und überragender Defensivarbeit die erste Niederlage zu, die vielleicht um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel. Aber das soll die sensationelle Gesamtleistung der Aka-Truppe in keinster Weise schmälern, spricht es doch für ihre gute Chancenverwertung.

10.    RUNDE (1.10.): ADMIRA JUN. (A) 3:2 (2:1)

Haas; Müldür, Dober, Pfeifer; Thumwald, Kostic, Bosnjak, Tüccar (90./+1 Küssler), Kuen (62.Leovac); Keles (74.Sahanek), Mujakic.- Tore: Saravanja (31., Elfer), B.Basara (81.); Keles (7.), Mujakic (45./+1, 51.).-BSFZ-Arena, Nebenplatz, Flasch, 150.

Der Erfolgsrun ging auch in der Südstadt weiter, wo nach überlegener ersten Halbzeit die Punkte 15-17 in die Kabine gebracht wurden.

11.    RUNDE (6.10): SCHWECHAT (H) 3:2 (2:1)

Haas; Müldür, Dober, Prirsch; Küssler (63.Heinicker), Felber (81 .Ehmhofer), Bosnjak, Kostic, Leovac (77.Sahanek); Tüccar, Mujakic.- Tore: Rauchecker (10., Eigentor), Mujakic (18.), Heinicker (64., Premierentor mit erstem Ballkontakt); Rauchecker (35.), Djoja (89.).- Allianz-Stadion, West 1, Dyulgerov, 70 (!)

Rapid II führte gegen den Stockletzten bald 2:0, baute dann aber rapid ab und errang(elte) daher nur einen glanzlosen Pflichtsieg, übrigens den vierten hintereinander.

12.    RUNDE (Freitag, der 13.10.): WSC (A) 3:0 (0:0)

Marie; Müldür, Dober, Pfeifer (53.Prirsch); Thurnwald, Szanto (46.Heinicker), Bosnjak, Kostic (72.Sahanek), Leovac; Keles, Mujakic.- Tore: Heinicker (64.), Keles (70.), Sahanek (80.).- Bes.Vorkommnisse: Anpfiff mit 35 Minuten Verspätung (Flutlichtpanne); 45-minütige Unterbrechung (53., Rettungseinsatz auf der Haupttribüne).- WSC-Platz, Schilcher, 1.105.

Und der fünfte folgte sogleich, auch ohne Tüccar (Seitenbandeinriss), Arase (Muskelbeschwerden) und ab der Pause just ohne Comebacker Szanto (Knieverletzung). Die Jungrapidler begannen gut, verloren dann aber den Faden – und nahmen ihn nach der langen Unterbrechung wieder auf, nicht zuletzt dank ihrer Joker.

13.    RUNDE (20.10.): EBREICHSDORF (H) 1:1 (0:0)

Knoflach; Müldür, Dober, Pfeifer; Bosnjak; Thumwald (68.Leovac), Szanto (89.Sahanek), Keles, Kostic, Kuen; Prosenik (78.Heinicker).- Tore: Kostic (63.); Pollack (83.).- Allianz-Stadion, West 1, Kazanci, 150.

Trotz prominenter Besetzung hatte unsere (deswegen?) nicht optimal harmonisierende Mannschaft mit dem enorm abwehrstarken (bis dahin nur acht Verlusttore) und gut umschaltenden Zweiten speziell in der ersten Halbzeit ihre liebe Not. Dann klappte das Zusammenspiel besser, was letztlich auch zum Führungstreffer führte, aber am Ende fiel der verdiente Ausgleich, weil es bei einem (zu?) schnell abgespielten Freistoß an Aufmerksamkeit mangelte. Anderenfalls hätte Rapid II als Tabellenführer übernachtet. Doch kein Grund zum Hadem: Vor dem kleinen Derby (nach Redaktionsschluss) blieben die Burschen um Abwehrchef Dober und Kapitän Bosnjak auch gegen einen weiteren Aufstiegskandidaten ungeschlagen und kamen somit in den letzten zehn Runden auf höchst beachtliche 24 Punkte bei 25:11 Toren. Respekt!

RESÜMEE

RLO-Stand vom 22.10.: 1. Horn 12/26 (25:11).- 2.Karabakh 12/26 (29:18).- 3.Austria Am. 12/25 (24:13).- 6.Rapid II 12/24 (29:19).

SPLITTER

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30.8.: OBERWART – SCR 1:10 (0:5), Tore: Murg (4), Joelinton, Kuen, Auer, Prosenik, Schobesberger (2).

WM, ade!

2.9.: Wales (A) 0:1 (0:0), Schaub Ersatz; 5.9.: Georgien (H) 1:1 (1:1), Tor: Schaub (kam in der 38. Minute und traf in der 43.; bei Georgien spielte Kvilitaia 88 Minuten).

U21-Tests in Hartberg jeweils ohne Rapidler

1.9.: Finnland 2:2 (0:1), 4.9.: Kroatien 1:1 (1:0).— Das von Peter Schöttel betreute U19-Team gewann durch ein Final-4:1 über Dänemark am 2.9. ein Vierer-Turnier in Norwegen.

Schon am 28.8. war Rapid für die Vorfälle in der Südstadt (13.8.) mit einer 15.000-Euro-Strafe belegt worden -danke, „Fans“!

Mario Pavelic wurde nach seinem Ausschluss in Salzburg für zwei Partien gesperrt.

Neuer SCR-U16-Trainer nach Michael Steiners Wechsel ins ÖFB-Frauenzentrum: Harald Suchard, zuletzt Akademie-Leiter in der Südstadt.

Dauerpechvogel Ivan Mocinic wurde am 12.9. erneut am Knie operiert und fallt endgültig bis 2018 aus. Baldige und dauerhafte Besserung!

„MV“ vom 18.9.

Die vielen erschienenen Mitglieder mussten zwar auf Goran Djuricin (privat verhindert) und Fredy Bickel (dringende Besprechung) verzichten, aber Co-Trainer Martin „Butre“ Bernhard und der mit seinen Torhütern „sehr zufriedene“, blendend gelaunte Helge Payer waren adäquate Vertreter der Bosse. Daher wurde es ein informativer wie unterhaltsamer Abend, an dem wir vier neue Mitglieder begrüßen durften: Neben besagtem Helge Payer („Überfällig, weil ich schon so oft bei euch war“) aus 1140 Wien, Arnold Chadikosmas, 1110 Wien, sowie die Waldviertier Teenies Lisa und Daniel Waldum, 3571 Gars/Kamp. Übrigens haben schon vor dem Helge drei prominente Rapidler den Weg zu uns gefunden: Legende Walter Skocik bereits 1981 sowie Peter Stöger und Ehrenmitglied Thomas Schrammel. Um von Ehrenpräsident Rudi Edlinger oder den Präsidiumsmitgliedern Ing. Gerhard Höckner und Andi Kamper gar nicht zu reden.

Thomas Murg verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis 2021.

8.10.: ZWENTENDORF (90-jähriges Jubiläum)

SCR 0:10 (0:4), Tore: Keles (3), Berisha, Kuen, Joelinton, St.Hofmann (Elfer), Nader, Prosenik, Szanto (1.Einsatz seit 16.7.).

Im Finish seiner Ära griff Marcel Koller endlich auf überraschend viele (Ex-)Rapidler zurück und prompt gab es zwei Siege! 6.10.: Serbien 3:2 (1:1), Tore: Burgstaller, Amautovic, Schaub (kam in der 61. Minute und schoss das 3:2); 9.10.: Modawien 1:0 (0:0), Tor: schon wieder Schaub, Schobesberger wurde in Minute 81 eingewechselt. Zwischenfrage: Ob Lienhart, Wöber, Kainz und Reservist Wydra auch einberufen worden wären, hätten sie noch in Hütteidorf gespielt? Endstand der Gruppe D: Serbien (21), Irland (19), Wales (17), Österreich (15), Georgien (5), Moldawien (2).

U21-EM-Quali: 6.10.: Russland 0:1 (0:0), Ljubicic und Thumwald Ersatz; 10.10.: Armenien 5:0 (0:0), Ljubicic spielte durch, Thumwald wieder Ersatz.

KLUB DER FREUNDE DES S.C. RAPID, 1120 Wien
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