GRÜNZEUG-627

Grünzeug-627

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 49.JAHRGANG/DEZEMBER 2021/Nr.627/Versand 20.12.2021, Postamt 1120

AM ENDE DES CORONAJAHRES II: TROTZDEM FROHES FEST UND ALLES GUTE!

Das wünschen wir sogar uns selbst und dem neuen Obmann Martin Reiser (siehe Artikel über unsere Not-Generalversammlung plus Wahl), dass der unseren 70 Jahre alten Klub endlich ohne Behinderung durch Covid und all ihren Mutanten in die Zukunft führen möge. In die Gerhard Niederhuber, sein fossiler Vorgänger, nunmehr nur als „Grünzeug“-Redakteur führen sol I – So lange es sein Alter und sein Gesundheitszustand möglich machen.

Doch jetzt zum Klub der Rapidfreunde selbst: Deren Hauptziel war und ist es auch weiterhin, vornehmlich die Jugend des SCR finanziell und ideell zu fördern. Das gelang in den letzten beiden Jahren nicht, weil wir unseren – noch verbliebenen – Mitgliedern aus bekannten Gründen nur mehr unser Informationsblatt in die Hande legen konnten, aber keine unserer einst so gut besuchten Versammlungen, weshalb wir es für unschicklich hielten, sie um Spenden für die Nachwuchsfeier Rapids zu bitten. Außerdem gab es ja eh keine solchen, auch aus bekannten Gründen…

Dennoch und in der Hoffnung, dass es ab 2022 wieder um ein „normales“ Jahr gehen wird, wünschen wir den Mitgliedern, Leserinnen oder Lesern oder solchen mit diversen erlaubten Geschlechtern, ein frohes Fest und ein viel, viel besseres Neues Jahr. Unseretwegen soll das für alle gelten, die uns den Rücken gekehrt haben, trotz der Zeile aus der Rapid-Hymne „Egal, wos kummt im Leben, Rapid wird’s immer geben!“

Der Vorstand

CORONA UND EIN LOCKDOWN ZWANGEN UNS ZUR ÜBERFÄLLIGEN GENERALVERSAMMLUNG:
MARTIN REISER IST DER NEUE OBMANN, GERHARD NIEDERHUBER NUMMER 2!

Die nunmehrige „GV“ samt Neuwahl des Vorstands hätte schon im Mai 2020 stattfinden sollen, doch schon damals war sie wegen des ersten Lockdowns verschoben worden. Trotz Corona nervte uns die Vereinspolizei dermaßen, dass wir sie am 15.11.2021 im Rahmen einer außerordentlichen Vorstandssitzung ohne Beisein von Mitgliedern abhalten mussten (Frist: November 2021). Um die vereinspolizeiliche Aufregung zu befriedigen, wurden gewählt:

  • 1. Obmann Martin Reiser,
  • 2. Obmann Gerhard Niederhuber (war seit 1990 der Erste gewesen)
  • 3. Obmann Peter Nowotny,
  • Kassier Clemens Bachmayer,
  • Kassier-Stellvertreter und Schriftführer-Stellvertreter Günter Fabsits,
  • Schriftführerin Janine Kreipl,
  • Vorstandsmitglieder zur besonderen Verwendung vakant, nachdem wir uns von Elfriede Gager und Kurt Vytesnik mit Dank verabschieden mussten;
  • Rechnungsprüfer Franz Hobecker und Gerhard Foller.

Sollte sich jemand an dieser Wahl stoßen, könnten wir ihm bzw. ihr nur raten, sich bei all jenen zu beschweren, die auf die unzähligen Impf-Appelle gepfiffen haben. Wie dem auch sei: Selbstverständlich haben wir auf die Jubilare unter unseren Mitgliedern (50 und noch mehr Jahre bzw. 40 und 20 Jahre bei uns) nicht vergessen: Sie werden dann zu diesen Zeitpunkten ins Klublokal eingeladen, wenn der Coronahorror endlich vorbei sein wird.

Wann, das fragt sich auch der SK Rapid selbst, dessen Hauptversammlung am 22.11.2021 hatte stattfinden sollen, bevor auch sie erneut verschoben werden musste. Bis wann, das wissen die Götter…

RAPID UND DER EFF-EFF-EFFEKT

Didi Kühbauers Nachfolger ist ebenfalls ein „alter“ Grün-Weißer: Ferdinand, kurz „Ferdl“ genannt, trug die Farben des SCR zwischen 2001 und Sommer 2005, als er mit seinem legendären Kopf-Schulter-Kopftor das späte 1:0 in der Südstadt erzielte und so viel zum 31. Titel beitrug; insgesamt bestritt er 80 Punktespiele und erzielte fünf Tore, bevor er sich nach Innsbruck absetzte – na ja… Jedenfalls ist der 42-Jährige Familienvater (drei Kinder) kein Neuling mehr in Hütteldorf, wo er sich alsbald fast so heimisch fühlte wie im steirischen Vorau. Ihn erwarteten sofort schwierige Aufgaben: Die Austria begann das 334. Derby mit einem BIitz-1:0, wurde dann aber weitestgehend in die Statistenrolle gedrängt, trotzdem gab es mit dem 1:1 erneut keinen Derbysieg in Hütteldorf. Den muss der Ferdi sich so bald wie möglich holen, schließlich hat er ja für anderthalb Jahre plus Option unterschrieben.

Spiel Nummer 2 glich einer Sisyphusarbeit: Das Heim-EL-Spiel gegen Gent hatte Rapid durch ein spätes Tor mit 0:1 verloren. Wollte man in Europa weiterkommen, müsste man in Gent gewinnen. Auswärtssiege sind heuer nicht unbedingt Rapids Spezialitäten, dennoch erarbeitete Feldhofer mit seinen Kickern einen Matchplan, den die vor der Pause wie aus dem Eff-Eff beherzigten und sogar auch nachher, als sie sich der belgischen Angriffe ebenfalls wie aus dem Eff-Eff entgegenstemmten – 1:0 und besagtes Weiterkommen, wenn auch „nur“ in der Conference League, wo es keine schlechten Gegner geben wird.

Aufgabe Nummer 3: erster Auswärtssieg in der Bundesliga! Der gelang Rapid just in der Südstadt, so sehr das auch den Herzog-Andi magerIte. Dessen Truppe setzte daher auf Rapids Müdigkeit und war bis an die Haarspitzen topmotiviert. Dennoch und auf Kosten von sechs Gelben Karten bezwang der SCR den beherzt zur Sache gehenden Gegner. Für all das Chapeau, meine Herren!
Somit sieht die ADMIRAL-Tabelle bis zum 11./12.2.2022 so aus:

1. Salzburg 18/45 (42:12)
2. Sturm    18/31 (37:26)
3. WAC      18/31 (31:28)
5. Rapid    18/24 (27:27)… 

Zwischen Platz 6 (Ried) und 9 (LASK) liegen nur vier Punkte. Und: In den vier Partien bevor die Tabelle und die Punkte geteilt werden, wird Rapid auf die Bullen (H), Sturm (A), WSG Tirol (A) und Klagenfurt (H) treffen. Um vom Cup-Viertelfinale gegen Hartberg (H) am 5.2. gar nicht zu reden.

In Anbetracht dieser vielen „Schicksalsspiele“ hoffen wir auf Ferdis Eff-Eff-Effekt auch 2022 sowie auf mehr Zuschauer, aber viel weniger Verletzte. In diesem Sinn: Prosit Neujahr!

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 15.RUNDE (20.11.): ALTACH (H) 1:0 (0:0)

Vorweg: Zwei Tage zuvor hatte Rapids TV-Team unter Lukas Marek im Klublokal der Rapidfreunde anlässlich deren 70. Bestandsjahrs eine Folge gedreht, die am 19.11. auf W24 zu sehen war. Und kurz vor Steffen Hofmanns erstem Spiel als Betreuer neben Thomas Hickersberger ehrten SCR-Boss Martin Bruckner und Geschäftsführer Christoph Peschek den Jubilar, vertreten durch Obmann Martin Reiser und Schriftführerin Janine Kreipl, durch die Übergabe eines Ehrentellers und eines Leiberls mit der Nummer „70″. Bevor Rapid im Spiel 1 nach Didi Kühbauer leider die gleichen Schwachen wie unter ihm zeigte: Sekunden nach dem Anpfiff schaufelte Kara einen Nachschuss über das Vorarlberger Tor, bevor die Partie immer dürftiger aussah. Bis der auch sonst starke Stojkovic eine gelungene Aktion mit seinem allerersten Tor für Rapid auch gleich nach dem Wiederanpfiff für das verdiente 1:0 sorgte, das Kara kurz vor Schluss hatte ausbauen müssen, doch sein Elfer wurde Casalis relativ leichte Beute. Wohin sind die „Hütteldorfer Kanoniere“ verschwunden? Selbst gegen zehn Altacher blieben die weitestgehend unsichtbar…

EL, 5.RUNDE (25.11.): WEST HAM (H) 0:2 (0:2)

Rapids 300. Europacupspiel musste wegen der hohen Infektionszahlen vor leeren Tribünen abrollen. Es verkam zum harmlosen Freundschaftsmatch zweier B-Teams, das die Londoner verdient gewannen, während Rapid nur zwei Halbchancen vorfand (Fountas schoss knapp übers Kreuzeck, Arases Möglichkeit wurde vom Gästekeeper mühelos entschärft). Dass es beim neuerlichen 0:2 blieb, konnten wir Gartler verdanken. Barisic nannte die Darbietung unserer Truppe „brav“, die trotz allem noch eine Chance auf die drittklassige Conference League hatte – falls sie in Genk gewinnen würde.

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Hofmann, Aiwu, Moormann; Petrovic, R.Ljubicic (90./+1 Grahovac); Arase (75. Ballo), Knasmüllner (59. Grüll), Fountas (90./+1 Strunz); Kitagawa (59. Kara)
  • Tore: Jarmolenko (39.), Nobile (45./2, Elfer)
  • Gelbe Karten: keine
  • Weststadion, Iwanow (Russland)
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BL, 16.RUNDE (28.11.): RIED (A) 2:2 (1:1)

Ried zum 13. Mal ungeschlagen, Rapid als einzige Mannschaft auswärts sieglos und ohne vier Innenverteidiger, aber trotz alledem bot sie eine starke Leistung, die freilich ohne Glück verlief: Beim 1:1 prallte die Kugel nach einem Corner (auch ein grün-weißes Handicap!) von Stojkovics Hüfte ins eigene Tor, Grüll rannte allen davon, scheiterte aber an Sahin-Radlinger und Reiner, bevor er die Innenstange traf (39.), und das vermeintliche 2:2 von Kara wurde vom VAR aberkannt (Grahovac behinderte Sahin-Radlinger angeblich), bevor Knasmüllners weiteres Kopfballtor zählte, Fountas‘ Schuss geblockt wurde und R.Ljubicics nur ins Außennetz köpfelte. Auch wenn Gartler einige Male ähnliche Glanztaten wie Sahel-Radlinger auf der Gegenseite setzte, Rapid gab 24 Schüsse ab und hätte sich den Dreier gewiss verdient. Nachher lüftete Barisic endlich das Geheimnis: Ferdinand Feldhofer (42) ist Didi Kühbauers definitiver Nachfolger!

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Aiwu, Moormann, Auer; Grahovac, R.Ljubicic; Schick (65. Fountas), Ballo (65. Knasmüllner), Grüll; Kara (89. Arase)
  • Tore: Stojkovic (26., Eigentor), Mikic (71.); Kara (11.), Knasmüllner (84.)
  • Gelbe Karten: Seiwald; Grüll, Stojkovic
  • Ried, C.Jäger
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BL, 17.RUNDE: (5.12.): AUSTRIA (H) 1:1 (1:1)

50. Sekunde: Die grün-weiße Abwehr verschlief eine violette Hereingabe komplett, und es stand 0:11 Dieses lachhafte Gegentor pushte den FAK aber gar nicht, vielmehr trieb es Rapid zu einer unerschrockenen, aggressiv-offensiven Reaktion, die Feldhofer, ihren Trainer, sehr zufrieden stellte. Glück für die Austria mit dem erneut überzeugenden Goalie Pentz, dass sie nur durch Karas diesmal souverän verwandelten Elfer (R.Ljubicic war gefoult worden) einen Treffer erhielt. Zumal weder dem schussfreudigen Fountas noch Knasmüllner (toller Freistoß an die Latte, 42.) vom Schussglück verwöhnt wurden. Nach Seitenwechsel kam der FAK plötzlich wieder auf, aber „Krieger“ Stojkovic konnte gleich zu Beginn das 1:2 verhindern. Rapid hatte zwar nicht mehr den Biss wie zuvor, blieb jedoch feldüberlegen, aber am Ende stand es einmal mehr unentschieden, und Rapid konnte auch im 334. Derby in Hütteldorf nicht gewinnen.

  • SCR: Gartler; Stojkovic (80. Schick), Aiwu, Moormann, Ullmann; Petrovic, R.Ljubicic; Fountas, Knasmüllner (76. Arase), Grüll (70. Kitagawa); Kara (81. Strunz)
  • Tore: Kara (25., Elfer); Braunöder (1.)
  • Gelbe Karten: Aiwu, Fountas; Djuricin, Martel, Demaku, Grünwald, Ohio
  • Allianz-Stadion, Altmann
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EL. 6-RUNDE (9.12.): GENK (A) 1:0 (1:0)

Zu den vielen Langzeitverletzten gesellten sich Hofmann (Corona) und die angeschlagenen Fountas plus Kara (ab 40.). Trotz alledem erfüllte die von Feldhofer großartig eingestellte Kampfertruppe in Grün-Weiß den Matchplan hundertprozentig, vor der Pause erst recht: hochmotiviert, Anfriffspressing und Torgefahr. Diesbezüglich kam das Trio Grüll, Schick und Schütze R.Ljubicic diesem Wunsch perfekt nach. Gent, immerhin Belgiens Zweiter und zweitreichster Klub, kam mit dem 2,01-Meter-Sturmtank Onuachu und viel Willen, um womöglich sogar noch Gruppenzweiter zu werden, aufs Feld und ließ kaum mehr Hütteldorfer Offensiven zu, vielmehr geschah fast alles vorm und im SCR-Strafraum. Aber auch in dieser Hinsicht entsprach die gesamte Mannschaft „Ferdls“ und unseren Wünschen. Daher konnte sie sich über das Überwintern im Europacup freuen, das dann in der Conference League stattfinden wird, aus welcher ein anderer Wiener Verein bereits im Sommer ausgeschieden war. Gratulation zur kämpferischen Leistung vom Pauli, dem Keeper mit der steirischen Bierruhe, über den Emanuel (eine super Idee, den aus der Südstadt zu holen) bis zum Oliver usw., usf.

  • SCR: Gartler: Stojkovic, Aiwu, Moormann, Ullmann (89. Dijakovic); Petrovic, R.Ljubicic (75. Grahovac); Schick, Knasmüllner (46. Kitagawa), Grüll (75. Auer); Kara (40. Strunz)
  • Tor: R.Ljubicic (29.)
  • Gelbe Karten: Onuachu, Cuesta; Moormann, Ullmann, Strunz, Grüll, Stojkovic, Gartler
  • Genk Arena, Martins (Portugal), 10.000 (darunter 150 SCR-Fans)
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BL, 18.RUNDE (12.12.): ADMIRA (A) 2:1 (1:1)

Am Ende musste der höchst erboste Admira-Coach Herzog (Ausschlussfoul Aiwus?) ja doch anerkennen, dass Rapids erster Auswärtssieg kein unverdienter war. Nach Fountas‘ tollem Solo-1:0 kurz vorm 1:1 (Rapids 13. Gegentor nach einem Standard!), landete gleich nach dem Wechsel R.Ljubicics Kopfball an der Latte (Rapids 10. Pfostentreffer!), aber auch Andis Burschen visierten durch Mustapha das Aluminium an. Dass die naturgemäß frischeren Heimischen gegen die nach dem Fight in Genk so viele weitere (Halb-)Chancen bekamen, lag daran, dass die SCR-Defensive nicht perfekt performte. Gleiches galt auch für die Angreifer: Im Finish spurtete Arase alleine auf Leitner zu, stolperte über die eigenen Beine, und Kitagawa schoss die Kugel übers leere Tor. Wie gut, dass Kara rechtzeitig zur Stelle war: Er wuchtete die Flanke von Fountas, des mit Abstand besten Rapidlers, per Kopf in die Maschen. Und wie gut, dass Ferdl Feldhofer das Glück nach Hütteldorf zurückbrachte: Weder in der Euro-League noch in der Bundesliga wurde ein spätes Gegentor kassiert. Wenn er dann auch noch die Schwächen bei gegnerischen Frei- oder Eckstößen ausmerzen könnte, dann wäre noch mehr gewonnen!

„MR. GRÜNZEUG NR. 627“: EMANUEL AIWU

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Von seiner „Rutschpartie“ in der Südstadt, seiner alten Heimat, und der dort drohenden Rot-Gefahr abgesehen, vertrat der 20-jährige Ex-Admiraner Emanuel Aiwu den langzeitverletzten Leo Greiml perfekt, und das sagt alles. Denn Letzterer war im Herbst 2021 der beste Rapidler.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Ercan Kara 25. (FAK): Koya Kitagawa 50. (Admira)

„Runde“ Tore: Fehlanzeige.

EIN BLICK ZU RAPID II

15.RUNDE (19.11.): AMSTETTEN (A) 2:5 (2:1)

  • Orgler; Eggenfellner. Velimirovic, Dijakovic (46. Tambwe-Kasengele); Fallmann, Oswald (83. Binder), Kanuric (86. Ekiz), Hajdari; Zimmermann (83. Savic), Strunz, Wunsch (74. Bosnjak)
  • Tore: SchelInegger (16., 90./+2), Aili (67.), Feiertag (82., Elfer), Frederiksen (86.)
  • Rote Karte: Velimirovic (80., Torraub)
  • Amstetten, F.Jäger, 800
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16.RUNDE (27.11.): ST.PÖLTEN (H) 0:1 (0:0)

  • Orgler; Eggenfellner, Bosnjak, Dijakovic (46. Tambwe-Kasengele); Sulzbacher (59. Fallmann), Oswald (89. Binder), Kanuric (81. Ekiz), Hajdari; Wunsch (89. Tepecik), Zimmermann, Strunz
  • Tor: Llanez (85.)
  • Allianz-Stadion, Ristoskov
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RESÜMEE

Rapid II gestaltete den Auftritt bei den heuer so starken AMSTETTNERN lange Zeit sehr ausgeglichen, aber nur bis zu Velimirovics Ausschluss, dem die miserabelste aller miserablen Viertelstunde folgte.

Es dauerte bis zur 86. Minute, ehe ST.PÖLTEN die vielen, oft geradezu unglaublichen Ballverluste von SCR II selbst in der Abwehr nutzen konnte. Trotzdem hatte Tambwe-Kasengele noch nach dem späten 0:1 ins Gästetor schießen können – aber eben NUR fast. Und so gab es einen Schritt in Richtung Abstiegszone. Zum Vergleich: Vor einem Jahr brachte es die junge grünweiße Truppe nach 16 Runden auf 15 Punkte, was den vorletzten Rang ergab. Heuer ist die Platzierung um einiges besser, allerdings nicht wirklich beruhigend.

Herbst-Endstand der 2. Liga

 1. Lustenau  16/38 (28:13)
 2. Liefering 16/35 (35:16)
 3. FAC       16/31 (25:11)
11. SCR II    16/16 (20:32)
14. Dornbirn  16/12 (20:37), das ware die Platzierung für den Abstieg, falls es überhaupt einen geben würde…

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

WM-Quali: Am 15.11. schlug die Foda-Truppe mit Grüll, der neben Arnautovic Österreichs Bester war und sich ein Tor verdient hatte (in 81. Minute gegen Kara ausgewechselt) Moldawien mit 4:0 (2:0) nach Treffern von Arnautovic (2, 1 Elfer), Trimmel und D.Ljubicic. Kurios, dass die alle beim SCR gespielt hatten, sogar der „Arni“, der als Bub auch bei der Austria, der Vienna und dem FAC gekickt hatte, bevor er nach Holland übersiedelte. Wie dem auch sei: Sieger der Gruppe F wurde Dänemark (27 Punkte. 30:3 Tore) vor Schottland, Israel und Österreich (16 Punkte. 19:17)

U21-EM-Quali: Das 1:3 (0:2) in Ried gegen Kroatien mit N.Hedl, Aiwu und Auer war einigermaßen unglücklich. Tor: Schmid.

Mit Kevin Wimmer, also einem weiteren Innenverteidiger, durfte Rapid heuer nicht mehr rechnen, denn der wurde am 15.11. an der Leiste operiert.

WM-Quali laut Auslosung vom 26.11.: Österreich gastiert am 24.3.2022 in Wales; bei einem Sieg würde es daheim gegen den Sieger aus Schottland gegen die Ukraine gehen – das alles aufgrund unserer Platzierung in der Nations League.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Martin Reiser, Obmann Stellvertreter:  Gerhard Niederhuber, Peter Nowotny, Kassier: Clemens Bachmayer), Schriftführerin: Janine Kreipl, Kassier. und Schriftführer-Stv. Günther Fabsits.
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Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ fiala . cc · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-626
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF-Format zur Verfügung

GRÜNZEUG-626

Grünzeug-626

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 49.JAHRGANG/NOVEMBER 2021/Nr.625/Versand 22.11.2021, Postamt 1120

WIR WURDEN AM 9. NOVEMBER 2021 70 JAHRE ALT!

Anlässlich dieses runden Geburtstags drehte am 27.10. ein grün-weißes Kamerateam unter Führung von Lukas Marek in unserem Klublokal einen Bericht, übergab unseren Obmännern Gerhard Niederhuber, Martin Reiser und Peter Nowotny einen Dress mit der Rückennummer „70“ und ließ sich Auskünfte über die Gründung des Klubs der Freunde des S.C. Rapid sowie dessen Aktivitäten geben. Zu sehen sollte das in der „Rapid-Viertelstunde“ auf W24 sein.

Bei dieser Gelegenheit sagte Marek uns zu, dass wir (Stichwort: Corona, Corona ohne Ende) die nächste Versammlung im Beisein von Mitgliedern zu günstigen Gelegenheiten in Rapids Rekordmeisterbar abhalten können. Zeitpunkt: Anfang 2022! Wir werden unsere Mitglieder pünktlich informieren. Bis dahin auf Wiedersehen!

Vorausgesetzt natürlich, ob und wie es die Corona-Zahlen erlauben werden…

Titelbild des Beitrags ’70 Jahre “Klub der Freunde des SRC”‘

DANKE, DIDI!

Unseres Erachtens: Wenn ein Trainer seiner Mannschaft beweisen könnte, was es bedeutet, ein Rapidler zu sein, dann wäre das dieser Dietmar Kühbauer. Und der könnte ihr auch sagen, warum die Zuschauer(innen) in der 75. Minute urplötzlich zu applaudieren beginnen. Jedenfalls nicht, um eine Viertelstunde zu sehen, die uns heuer schon 13 Punkte kostete -Wahnsinn! Und ihrem Trainer den Job. Laut SCR-Präsidenten hätte auch die Funktionärsspitze auf eine weitere lange Zusammenarbeit mit Kühbauer gehofft. Der laut Bruckner ein Vorzeige-Rapidler ist und bleibt.

Doch da gab es zuletzt das 1:4 in Wolfsberg, bei dem die grün-weiße Truppe alles zeigte, was Rapidler nicht auszeichnet. Das beanstandete sogar ein 20-Jähriger wie der „frischg’flachte“ Emanuel Aiwu, eigentlich eine Schande für die gestandeneren Kollegen! Wie dem auch sei, Kühbauer konnte mit seinen Ideen bei der Mannschaft nicht mehr durchdringen, warum auch immer.

Daher musste Sportchef Barisic dem alten Freund notgedrungen den Stuhl vor die Türe setzen und dessen Vertrauten, Manfred Nastl, ebenfalls. Zu den Nachfolgern zählen interimistisch Thomas Hickersberger sowie Ikone Steffen Hofmann. Wer den beiden fix folgt, das wissen wir vielleicht bei Erscheinen dieser Nummer. Wer auch immer es sein wird, dem Didi Kühbauer rufen wir ohne jede Einschränkung zu: „Danke, Didi! Du hättest dir bestimmt ein schöneres Ende deiner 37-monatigen, von zwei zweiten Plätzen und zwei Europa-League-Teilnahmen gekrönten Trainerkarriere in deinem geliebten Hütteldorf verdient!“ als diesen miserablen Tabellenstand nach 14 Runden der ADMIRAL-Liga:

1.Salzburg 14/38 (34: 9)
7.Rapid    14/16 (21:23)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

Das musste sich der Verfasser vor dem Kommentar über den wichtigen EL-Sieg gegen Kroatiens Doublegewinner Dinamo Zagreb von der Seele schreiben: Fünf Tage zuvor gab es
die Blamage gegen zehn Klagenfurter (1:1 im Finish), aber trotzdem beharrt er auf dieser Meinung: Wäre Karas 2:0 nicht dem I-Tüpferlreiter Rene Eisner zum Opfer gefallen (Grülls „Foul“ ereignete sich in 25 Meter Entfernung), hätte Rapid vermutlich gewonnen, und niemand wäre auf den Gedanken gekommen, die Mannschaft derartig zu verdammen! Nun aber zurück zum Dinamo-Match:

EL, 3.RUNDE (21.10.): DINAMO ZAGREB (H) 2:1 (2:1)

Ja, das war wieder Rapid! Nach fünfminütiger Überlegenheit der Gäste legte Rapid – auch nach der Verwirrung vorm 1:1 – eine großartige erste Halbzeit hin, die vor allem von Arase (tolle Vorbereitung vorm 1.0), Grüll, der das Führungstor erzielte und Hofmanns Kopftor per Freistoß auflegte, sowie von besagtem Hofmann, der sicher eine ganz andere Ansicht über Rapids Performance als nach dem 1:1 am Wörthersee hatte, im turbulenten Finish leider aber einen Nasenbeinbruch erlitt. Unter anderen gefiel auch Kara mit viel Zweikampfstärke und Laufarbeit, aber seine Schussstiefel hatte er leider in der Kabine gelassen (drei Riesenchancen vergeben). Nach dem Wechsel übernahm Dinamo das Kommando, aber Greiml, Hofmann & Co. standen nun wie eine Mauer, sodass Gartler keinerlei Probleme hatte. Daher hieß es in der EL-Gruppe II so:

1. West Ham 3/9 (7:0)
2. Zagreb   3/3 (4:4)
3. Rapid    3/3 (2:2)
4. Gent     3/3 (1:6)
  • SCR: Gartler; Stojkovic, Greiml, Hofmann (90. Wimmer), Ullmann; Aiwu, R.Ljubicic; Arase (88. Schick), Fountas (70. Ballo), Grüll; Kara (88. Kitagawa)
  • Tore: Grüll (9.), Hofmann (34.); Orsic (24.)
  • Gelbe Karten: Greiml, Hofmann, Wimmer (auf der Bank), Kitagawa; Andric, Baturina, Tolic, Misic
  • Weststadion, Frau Monzul (Ukraine), 22.300 (ohne die Impfverweigerer und -verweigerinnen – trotzdem: „Rapid Wien, Lebenssinn“?)
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BL, 12.RUNDE (24.10.): HARTBERG (A) 1:1 (1:0)

Sollten wir unsere Mannschaft schon wieder verdammen? Jedenfalls verplemperte sie in den bisherigen zwölf Partien nicht weniger als 13 eigene Führungen, was exakt 13 verjuxte Punkte ergab. Wozu es zu 26 statt lediglich 13 Zählern gekommen wäre – unglaublich! Rapid dominierte leicht und locker und ging nach tollen Passbällen von R.Ljubicic und dann Kara durch Fountas in Führung. Nach der Pause gab es einen Riss im Mannschaftsgefüge. Greiml, der beste Feldspieler des SCR, erlitt einen Kreuzbandriss und eine Meniskusverletzung, und das versetzte Rapid einen Schock, trotzdem hätte man das 1:0 über die Runden bringen können, zumindest bis zur gottverdammten 97. Minute – der x-te Wahnsinn in der absoluten Entscheidung…

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Greiml (53. Schick), Aiwu, Ullmann; Grahovac, R.Ljubicic; Ballo (82. Oswald), Fountas (72. Knasmüllner), Grüll (82. Auer); Kara (72. Kitagawa)
  • Tore: Rotter (90./+7); Fountas (11.)
  • Gelbe Karten: Avdijaj, Rotter; Grahovac, R.Ljubicic
  • Hartberg, Gishamer, 4.469
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ÖFB-CUP, ACHTELFINALE (28.10.): AMSTETTEN (A) 3:0 (2:0)

Didi bot jede Menge Reservisten auf, trotzdem wurde es diesmal kein Zittersieg über den tüchtigen Zweitligisten, den Kapitän Grahovac mit seinem nächsten tollen Freistoßtor besiegelte. Nicht zuletzt verdankte Rapid den verdienten Sieg aber auch dem Gartler-Pauli samt seinen Glanzparaden. Noch mehr auf sich aufmerksam machte jedoch Fountas, der nach schöner Kombination das 2:0 schoss, vor dem er, einen Gegner gefoult hatte. Der gute Taxi ist zwar ein kleines Schlitzohr, aber das war gewiss keine Absicht.

  • SCR: Gartler; Schick, Stojkovic, Aiwu (61. Moormann), Auer; Grahovac, R.Ljubicic (62. Knasmüllner); Ballo, Fountas (77. Strunz), Grüll (81. Ullmann); Kara (62. Kitagawa)
  • Tore: Kara (13.), Fountas (27.), Grahovac (55., Freistoß)
  • Amstetten, Altmann, 2.797
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BL, 13.RUNDE (31.10.): LASK (H) 3:2 (1:1)

Erst vor und nach Karas 1:1 konnte eine bis dahin fast inexistente Rapid gegen den Letzten aus Linz immer öfter reüssieren. Ein Glück, dass der an sich sehr schwache Schiedsrichter Stojkovics Begehr nach einer VAR-Entscheidung über sein Nicht-Foul nachkam und es dafür weder einen Elfer noch eine Gelbe gab. Aber R.Ljubicics Rote nach seinem Gerangel mit Renner blieb aufrecht – absolut dumm, lieber Robert! Die Partie war nach Karas tollem Kopfball und Grülls Superfreistoß ja gewonnen, obwohl der LASK einmal mehr das letzte Wort sprach, es dennoch aber keine SCR-Niederlage in der Schlussviertelstunde gab, hurra! Trotzdem konnte Ljubicic sich nicht beherrschen: zwei Spiele Sperre, davon eines auf ein halbes Jahr bedingt. Und: Schade, dass sich das auch gegen den WAC auswirken wird, zumal Greiml der Mannschaft auch gegen den LASK schmerzlich abging und das auch noch sehr lange tun wird…

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Aiwu, Hofmann (46. Schick), Ullmann; Grahovac, R.Ljubicic; Arase (72. Ballo), Fountas (90./+1 Auer), Grüll; Kara (86. Moormann)
  • Tore: Kara (41., 78.), Grüll (86., Freistoß); Goiginger (18.), Luckeneder (89.)
  • Gelbe Karten: Michorl, Schlager, Luckeneder, Renner (nach Spielschluss)
  • Rote Karte: R.Ljubicic (Tätlichkeit nach Spielschluss)
  • Allianz-Stadion, Kijas, 11.900
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EL, 4.RUNDE (4.11.): DINAMO ZAGREB (A) 1:3 (1:2)

Superpass von R.Ljubicic, Superheber Knasmüllners und 1:0 (8.), doch von nun an ging’s bergab, vor allem wegen Rapids ellenlanger Verletzungsliste, die sich um Stützen wie Fountas und Stojkovic (Muskelprobleme) vermehrte. Bevor Martin Moormanns Kopfverletzung sie noch steigerte -das „Gesicht“ der Abwehrprobleme in Grün-Weiß: Hofmann mit Maske plus Aiwu mit Turban. Immerhin: Leopold Querfeld (17), der erst im Sommer aus der U18 zur 2. Mannschaft aufstieg, legte eine manierliche Talentprobe hin. Zwischenfrage: Was ist eigentlich mit Wimmer los? Mit der SCR-Offensive war bis auf Kitagawas Halbchance jedenfalls kaum mehr was los. Dennoch nahm Kühbauer Grüll und Kara relativ früh aus dem Spiel – Schonung fürs Match in Wolfsberg?

  • SCR: Gartler; Aiwu, Hofmann, Moormann (21. Querfeld), Ullmann; Grahovac (81. Bosnjak), R.Ljubicic; Arase (46. Schick), Knasmüllner, Grüll (69. Ballo); Kara (69. Kitagawa)
  • Tore: Petkovic (12.), Andric (34.), Sulato (83.); Knasmüllner (8.)
  • Gelbe Karte: Theophile-Catherine
  • Maksimir-Stadion, Beaton (Schottland), 7.800
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BL, 14.RUNDE (7.11.): WAC (A) 1:4 (1:2)

Ein „Spiel“, ein Wort: Blamabel!

SCR: Gartler; Stojkovic, Hofmann, Aiwu, Auer; Grahovac (69. Oswald); Schick, Knasmüllner (46. Ballo), Grüll (69. Arase); Fountas, Kara (90./+1 Strunz)


„MR. GRÜNZEUG NR. 626“: MARCO GRÜLL

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

In seinen letzten sechs Partien auf Rapids Trainerbank musste Didi Kühbauer nicht weniger als 25 Akteure aufbieten, von denen Marco Grüll der mit etwas Abstand auf Robert Ljubicic Stärkster war. Besonders herausragend war sein Superfreistoß gegen den LASK. Schließlich zeigte sich auch der ÖFB-Trainer von Marcos Darbietungen überzeugt.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

  • BL-Spiel: Kelvin Arase 75. (WAC)
  • EC-Spiel: Christoph Knasmüllner 25. (Zagreb)
  • „Runde“ Tore: Fehlanzeige.

EIN BLICK ZU RAPID II

12 .RUNDE (23.10.): DORNBIRN (H) 1:1 (0:1)


13 .RUNDE (29.10.): LAFNITZ (A) 2:4 (1:3)

  • Unger; Velimirovic (80. Binder), Querfeld, Eggenfellner; Fallmann (62. Zwickl), Bosnjak, Kanuric (75. Tambwe-Kasengele), Savic (75. Zahirovic); Wunsch, Zimmermann, Strunz (75. Tepecik).
  • Tore: Siegl (16.), Fuchshofer (26.), Lichtenberger (42.), Wendler (90.+1); Zimmermann (9.), Binder (90.)
  • Lafnitz, F.Jäger, 400
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14 .RUNDE (7.11.): YOUNG VIOLETS (H) 2:1 (0:0)

  • Orgler; Eggenfellner, Velimirovic, Dijakovic; Zwickl, Wunsch (75. Tambwe-Kasengele), Kanuric (86. Ekic), Tepecik (46. Savic), Hajdari; Kitagawa (86. M.Ibrahimoglu), Zimmermann (81. Fallmann)
  • Tore: Zimmermann (56.), Kitagawa (72.); Hahn (58.)
  • Allianz-Arena, Barmaksiz, 700
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RESÜMEE

Nun erhofften wir gegen DORNBIRN, den Vorletzten, wieder auf drei Punkte, aber der hatte bessere Chancen und ging gleich nach der Pause verdientermaßen in Führung. Doch je länger die Partie dauerte, desto besser wurde Rapid, aber es reichte nur zu Strunz‘ Ausgleichstreffer. Schade!

In Lafnitz ging unsere „Zweite“ wieder einmal in Führung, aber nach Binders Kopftor zerstörte der Wendler die allerletzten Hoffnungen. Doch: Eine Niederlage bei diesem Zweitliga-Spitzenteam war gewiss keine Schande.

Das 2:1 über die YOUNG VIOLETS war Rapids allererster Derbysieg über die Austria seit Bestehen des Allianz-Stadions. Der Erzrivale war vorerst die bessere Mannschaft, doch nach der Pause war der SCR II die klar stärkere Truppe und gewann durch Kitagawas herrliches Tor letztlich verdient.

Stand der 2.Liga vom 7.11.

 1.Lustenau 14/34(34:12)
10.Rapid II 14/16(18:26)

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Wie fast immer ist Rapids Ausfallsliste ziemlich umfangreich: Um von Dibon und Schobesberger (kommt gelegentlich bei der „Zweiten“ zum Einsatz) gar nicht zu reden. Weitere Namen: Wimmer, Arase und Sulzbacher, um nur einige zu nennen. Zwei Profis stehen dem Trainer zusätzlich längere Zeit nicht zur Verfügung: Dejan Petrovic wurde durch ein Brutalo-Foul des Ex-SCR-Nachwuchskickers Thorsten Mährer ein Außenbandriss im rechten Knöchel zugefügt, der zwar nicht operiert wurde, ihn aber zu einer wochenlangen Pause zwang. „Nasenbeinbruch-Spezialist“ Maxi Hofmann erlitt gegen Dinamo Zagreb schon seinen dritten, aber das war ja fast ein „Klacks“: Leo Greiml, sein Nebenmann in der Innenverteidigung, zog sich in Hartberg einen Kreuzbandriss zu sowie eine Meniskusverletzung im rechten Knie, Pause so etwa ein halbes Jahr. Sportchef Barisic: Leo verkörpert alle Rapid-Tugenden, er wird besser zurückkommen, als er es jetzt schon war“. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Etwas Erfreuliches, das die Gebrüder Ljubicic betrifft: Dejan, der Ältere, spielte mit dem 1.FC Köln gegen Leverkusen 2:2 und kam ins „Kicker“-Team der Runde, während Robert, der Jüngere, mit Rapid ebenfalls remisierte (blödes 1:1 in Hartberg), aber von der Kronen Zeitung ins „Team der Runde“ berufen wurde. Wie vielen Brüderpaaren ist so etwas in zwei verschiedenen Ländern schon gelungen?!

Weil sie in London in Raufhändel verwickelt waren, mussten Rapids Fans in Belgrad daheimbleiben. Dafür wurde über den Klub eine Geldstrafe verhängt, die zuletzt auf 30.000 Euro reduziert wurde – danke, ihr Fans!

Nach kleinem Minus wurde bei einem Umsatz von 40,5 Millionen Euro für 2020/21 mit einem Plus von 0,7 Millionen abgeschlossen – immerhin!

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
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Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
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„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-625
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF-Format zur Verfügung

70 Jahre “Klub der Freunde des S. C. Rapid”

70 Jahre “Klub der Freunde des S. C. Rapid”

Am 13. November 1951 wurde der Verein “Klub der Freunde des Sportclub Rapid” gegründet. Heute jährt sich die Gründung unseres Vereins zum 70. Mal.

In den Nachkriegsjahren war eine Mitgliedschaft bei Rapid nur einem illustren Kreis zugänglich. Man brauchte zwei Befürworter für eine Mitgliedschaft und die waren nicht leicht zu finden. Gleichzeitig gab es aber den Wunsch der Anhänger nach Kontakt zur Mannschaft, und diese Lücke schloss der neue Verein. Der “Klub der Freunde des S. C. Rapid” nahm damals ziemlich genau die Rolle des heutigen Klubservice ein. Daneben war die Unterstützung der Nachwichsmannschaften das zentrale Anliegen des Vereins und ist es bis heute.

Wir kennen diesen Verein nur mit dem Obmann Gerhard Niederhuber aber es gab schon 8 Obmänner vor ihm. Hier ist eine Darstellung dieses 70-jährigen Zeitraums:

Aus den Anfängen des Vereins ist wenig bekannt. Die ersten Aufzeichnungen kennen wir aus der Festschrift zum 25-jährigen Bestand und dort können wir die damaligen Aktivitäten gut nachvollziehen:

Obmann Fauma

1960eigene Seite im “Sportfunk”
1960-06-07eigene Seite im “Sportmagazin”
1960-03eigener Sektor am Rapidplatz
1961-05Verlosung von Freifahrten und -karten für Auswärtsspiele
1961Sonderzug zum Europacupfinale nach Bern
1961-11-01Zehnjahresfeier mit Conrads, Zaruba, Terkal, Friedrich
1962Leichtathletikveranstaltungen
1964-06Uridil-Gedenkturnier für Juniorenmannschaften
1964-08erstmals in Europa eine Telephonübertragung eines Auswärtstreffens (Innsbruck gegen Rapid) vor 800 Anhängern im “Bayrischen Hof” (mit dem Debüt des Fernsehreporters Stachl)
1965-0893 rote Rosen für Dipl.-Ing. Hanappi im Wiener Stadion
1965-09Ehrung von Dipl.-Ing. Hanappi im “Grünen Tor” vor 800 Anhängern
1966-06Uridil-Gedenkturnier für Juniorenmannschaften
1966-11erstmals 102 Rapid-Nachwuchsspieler versichert
1967-02Sonderzug zum Europacupspiel Bayern-München gegen Rapid
1968-06eigene Klubzeitung

Wenn heute Lukas einen verdienten Spieler vors Mikrofon bittet oder eine Feier moderiert, dann war das damals der “Klub der Freunde”, der diese Aufgabe übernommen hat.

Walter Riemer

Obmann Riemer

Die Postadresse des Vereins war das Cafe Hummel in der Josefstädterstraße 66 im 8. Bezirk. Man traf sich dort wöchentlich am Freitag Abend. Auch heute noch zieren Bilder über Rapid die Gasträume des Cafe Hummel. Mitgliederabende fanden im Restaurant Schlögl in der Sechshauserstraße 7 (besteht nicht mehr) statt.. Obmann war Diplomkaufmann Walter Riemer, der in diesen Jahren die Kommunikation mit den Mitgliedern über “Mitgliederbriefe” abwickelte. Wir besitzen 38 solcher Mitgliederbriefe zwischen 1967 und 1972. Diese Briefe luden einerseits zu den jeweils nächsten Veranstaltungen ein und boten einen Rückblick auf Vergangenes. Hier ist eine Beschreibung, was man damals bei einer Mitgliederversammlung im November 1967 erleben konnte.

Mitgliederbrief vom November 1967

  • Jedem Spieler der Jugendmannschaft wurden Warenbons für das Warenhaus Herzmansky im Wert von 350,- und den Spielern der Schülermannschaft im Wert von 200,- Schilling übergeben. Die vier anwesenden Jugendbetreuer erhielten 880,- Schilling für den Ankauf von Fahrscheinen für die Jugendlichen.
  • Der Spieler Lienhart erhielt ein goldenes Rapid-Abzeichen, weil er am öftesten zum Training erschienen ist.
  • Der Spieler Ewald Ullmann erhielt vom Verein ein Hochzeitsgeschenk.
  • Eine “Schlachtenbummlerfahrt” nach Linz zum Spiel gegen den LASK wurde geplant und dafür wurden unter den Mitgliedern drei Gratiskarten ausgelost.
  • Der 17. Rapid-Ball wurde für 7. Februar 1968 im Grünen Tor, Lerchenfelderstraße 14 (besteht nicht mehr) festgesetzt. Der Verein hat diesen Ball alljährlich für Rapid veranstaltet.
  • Der Spieler und Trainer Leopold Nitsch (Deutscher Meister 1941!) wird anlässlich seines 70. Geburtstags geehrt.
  • Eingeladen war auch Teamchef Alge
  • Fachlehrer Schmid berichtet über das Amateur-Länderspiel gegen die Schweiz
  • Mitglied Bergmann stellt eine knifflige Regelfrage, die von den Mitgliedern diskutiert wird

Mitglied der ersten Stunde war Franz Hobecker (erste Nennung als Vorstandsmitglied im Mai 1968), der später gemeinsam mit seiner Frau Gabriele die Funktion des Rechnungsprüfers übernommen hat und diese bis heute ausübt.

Die erste Nennung von Gerhard Niederhuber ist aus der zweiten Ausgabe der Clubzeitung 1968. Er publiziert ein Gedicht, das uns das damalige Fu0ballfeeling vermittelt:

A Fußboiklub — noamalaweis’ —
hod an gewiss’n Freundeskreis,
etliche Gicka fia de Mätsch,
in seina Kassa a boa Netsch,
an Trähna und an Bresident
(dea oft des gaunze Geaschtl brennt)
und fia de Wadln an Massehr,
so is da Brauch seit oitas hea
Aa Klub is wia da aundare;
nua aana is — dees is ka Schmäh —
mea ois a gwendlicha Verein:
Ea steet am Kontinent allein
med fümfazwanzich Maastatiteln
(und dees gaunz ohne fremde Mitteln!),
med Gicka, de ballestan kennan,
de — meistens — bis zum Umfoin rennan
und med an Auhaung, grea im Bluat —
ob d’Sunn scheint, ob es regna tuat. _
„Wia is dees meeglich?” wean S’ jetzt frogn.
Nau, dees kaunn Ihna i scho sogn:
Dee Maunnschoft, wissen S’, is RAPID
aus Hüttldoaf — ihr güt mein Lied!
Rapidla sei, haaßt kempfn kennan,
haaßt schwitzn, bis zum Umfoin rennan,
haaßt siegn med gerechtn Stoiz.
Jo — d’Greanan san aus eignan Hoiz!
Dee kennan Schraufn aa vaschmeazn
und bleibn imrna grea im Heazn.
Am Fußboiplotz is wia im Lebn:
do muaß a jeda ollas gebn.
Und rennt’s amoi ned, wia ma’s wü —
med letzta Kroft kummst doo zum Zü.
Dees is de gaunze Hexarei;
waun ma dees waaß, is nix dabei.
D’Rapidla wissn’s hoid am bestn,
drum saan’s und bleibn’s stets de Greßtn!
Doch jetzt wü i kaa Zeit valian,
jetzt wü i nua mea gratulian
zum Cup und zu da Maastaschoft,
errungan gaunz aus eigna Kroft!
Wos wiad de Zukunft woi erbringan?
Schee war’s, tät amoi doo erringan
Rapid an klaan Europacup.
Daunn miaßat jeda sogn: „Hut ab!”
Daunn ruafat’s gaunze Landl mit:
„HOPPAUF RAPID! HOPPAUF RAPID!”

Clubzeitung 1968

Im Jahr 1968 versuchte man diese Mitgliederbriefe zu professionalisieren und gab 6 professionell gestaltete und bebilderte Hefte, die “Clubzeitung” heraus. Das Projekt wurde aber eingestellt und wieder durch die früheren Mitgliederbriefe ersetzt. Einer dieser Zeitungen entnehmen wir, dass die Einschreibgebühr 10,- Schilling und der monatliche Beitrag 8,- Schilling betragen hat.

Grünzeug ab April 1973

Im April 1973 übernahm Gerhard Niederhuber die Gestaltung der monatlichen Aussendungen und nannte sie “Grünzeug”. Er war damals Schriftführer und avancierte später zum ersten Stellvertreter des Obmanns. Es dauerte nicht lange, bis Gerhard Niederhuber den heutigen Aufbau der Zeitung entwickelt hat. Aber es sollte noch bis 1991 dauern, bis er auch die Obmannstelle übernehmen sollte.

Festschrift 1976

In der Festschrift anlässlich des 25-jährigen Bestehens im Jahr 1976 wird die Fertigstellung des Klublokals angekündigt. Es gibt Artikel von Walter Riemer, Rudi Flögel, Norbert Hof, Gerhard Niederhuber und anderen. Link zum Dokument

Gerhard Niederhuber

Obmann Niederhuber

30 Jahre lang ist Gerhard Niederhuber nun schon Obmann und er hat in dieser Zeit 625 Ausgaben des “Grünzeug” verfasst. In diesen Jahren hat sich der Verein bedeutend gewandelt. Der frühere Kaffehausverein bekam in Meidling ein eigenes Zuhause und organisiert dort seither regelmäßige Mitgliederversammlungen.

60-Jahr-Feier

Am 10.11.2011 veranstaltete der Verein im “Schutzhaus am Ameisbach” seine 60-Jahrfeier, Anwesend waren Rudolf Edlinger • Herbert Feurer • Rudolf Flögel • Raimund Hedl • Gerhard Höckner • Steffen Hofmann • Alfred Körner • Werner Kuhn • Andy Marek • Martina Mosovsky • Atdhe Nuhiu • Harald Pichler • Peter Schöttel • Thomas Schrammel • Rainer Setik • Mario Sonnleitner. Stargast war Andreas Steppan. Bilder


Der Autor des Tagebuch gratuliert dem “Klub der Freunde” und seinem Obmann für diese historische Leistung der Kontinuität bei der Unterstützung von Rapid:

Interpretation

Ich selbst bin erst seit 10 Jahren Mitglied beim “Klub der Freunde” und mein Eindruck von der Entwicklung des Vereins beruht auf verfügbaren Dokumenten und persönlichen Eindrücken.

Man erinnere sich, dass 1992, also unmittelbar nachdem Gerhard Niederhuber Obmann des “Klub der Freunde” wurde, Andy Marek als Stadionsprecher bei Rapid angeheuert hat. Dieser Umstand hatte auf die weitere Entwicklung des “Klub der Freunde” große Auswirkungen. Wir wissen aus dem Buch von Andy Marek, dass das spätere Klubservice während eines länger dauernden Prozesses entstanden und immer mehr gewachsen ist. Praktisch alle früheren Agenden, für die der “Klub der Freunde” verantwortlich gezeichnet hat, also beispielsweise Ehrungen von Spielern, Weihnachtsfeiern, Auswärtsfahrten, Ballveranstaltungen usw., wurden nach und nach vom Klubservice von Rapid organisiert, sodass der Verein seine gestaltende Rolle in diesen Jahren zunehmend an Rapid abgegeben hat. Der Ausgangpunkt dafür war die “Rapid-Mitgliedschaft für alle” und die Professionalisierung der Mitgliederkommunikation mit dem Ergebnis das wir heute kennen. Andy Marek war aber die historische Leistung des “Klub der Freunde” für Rapid bewusst, und er hat sich immer bemüht, jenen Verein zu unterstützen, der eigentlich der Vorläufer des späteren Klubservice war. Diese durchaus erfolgreiche und freundschaftliche Zusammenarbeit besteht bis heute.

GRÜNZEUG-625

Grünzeug-625

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 49.JAHRGANG/OKTOBER 2021/Nr.625/Versand 25.10.2021, Postamt 1120

CUP, UNSER LETZTER AUSWEG?

Nach dem mühsam erreichten Aufstieg im Pokal, den Grüll mit einem Elfmeter in der Verlängerung gegen die Admira erreichte, müssen wir auf den Ausgang der nächsten Partie beim Zweitligisten Amstetten (zwischen 26. und 28.10.) hoffen. Aber: Am 17.7.2014 kam Rapid dort nur durch Dibons spätes Tor weiter, bevor sie am 23.9.2015 schon wieder dort antreten musste. Sonnleitner sah „Rot“ (Torraub, 16.), und Strebinger hielt zwei Elfer – 4:3 im Penaltyschießen! Seither gab es kein solches Duell, doch Vorsicht ist angebracht, obwohl inzwischen schon etliche Jahre vergangen sind. Außerdem würde man früher oder später auf die Salzburger stoßen oder auf deren (ebenfalls starken) Bezwinger…

In der Liga muss der SCR, die Mannschaft mit derzeit zehn verjuxten Punkten nach eigener Führung und der bereits legendären Minus-Viertelstunde, alles versuchen, um nach der 22. Runde wenigstens unter die ersten Sechs zu kommen, um vom seit Jahren geradezu gepachteten zweiten Rang gar nicht zu reden.
Wesentlich weniger darf man an ein Weiterkommen in der Europa League denken, sogar ein weiterer Weg in die Conference League scheint fast fraglich (3. Gruppenplatz!).

Wie das alles weitergeht, das wird bei Erscheinen dieser unangenehmen Nummer ersichtlich sein. Immerhin: Grün ist ja die Farbe der Hoffnung…

ADMIRAL-Bundesliga (Stand vom 17.10.)

1. Salzburg   11/31 (27: 6)
2. Sturm      11/23 (27:13)
3. Klagenfurt 11/14 (17:18)
8. Rapid      11/12 (16:16).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, 1.RUNDE (16.9.): KRC GENK (H) 0:1 (0:0)

Vorweg: Strebinger laborierte weiterhin an Schulterblessur, R.Ljubicic auch nicht fit. 1.Halbzeit: faktisches Geplänkel mit starken Verteidigungen. 2.Halbzeit: Die favorisierten Belgier agierten offensiver, Rapid kam auch zu einigen Halbchancen. „Rapid-Viertelstunde“: Die war jahrzehntelang meistens OK., aber in diesem Herbst führt sie ständig zum k.o., auch gegen Genk.

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Greiml (83.Wimmer), Hofmann, Ullmann (74.Auer); Aiwu, Grahovac (58.Petrovic); Arase (58.Schick), Fountas (74.Knasmüllner), Grüll; Kara
  • Tor: Onuachu (90./+2)
  • Gelbe Karten: Ullmann, Aiwu, Greiml, Knasmüllner, Schick; Munoz, Onuachu
  • Weststadion, Tohver (Estland), 18.400
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BL, 8.RUNDE (19.8.) RB SALZBURG (A) 0:2 (0:0)

Angesichts von Verletzungen und Übermüdungen baute Kühbauer vor dem guten Gartler eine grün-weiße Mauer, die dem Salzburger Abo-Meister bis zur 29. Minute keine Chance gestattete. Nun aber sorgten Referee Hameter und VAR Muckenhammer nach Wimmers Foul, falls dessen Attacke an Adeyemi überhaupt eines war, und minutenlanger Pause für RBs 1:0. „Grünzeug“ hatte schon vor Monaten vor dem VAR gewarnt, vor allem dann, wenn er aus einem solchen Paar gebildet wurde.

  • SCR: Gartler; Schick (78.Arase), Stojkovic, Greiml, Wimmer, Ullmann; Petrovic, Aiwu; Knasmüllner (63.Kitagawa), Grüll; Kara
  • Tore: Aydeyemi (79., Elfer), Aaronson (90./+4)
  • Gelbe Karten: Onguene, RB-Trainer Jaissle; Aiwu, Wimmer, Grüll
  • Red-Bull-Arena, Hameter, 17.218
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ÖFB-CUP, 2.RUNDE (23.9.): ADMIRA (A) 2:1 (1:0, 1:1) n.V.

Nach 8 Minuten hätte Herzogs vehement gestartete Truppe 2:0 führen können, dann aber kam Rapid immer mehr auf und ging durch Ullmanns präzisen 20-Meter-Schuss wie aus dem Nichts in Führung. Die hielt bis zum ebenso ähnlich überraschend gefallenen 1:1 (da sah das sonst so starke Duo Greiml/Hofmann nicht gut aus). Nun aber wurde es ein Kampf wie auf einer schiefen Ebene, den Admira-Keeper Leitner mit irren Paraden bei Kopfbällen von Kara und sogar Arase vorerst beendete. Bis Letzterer im Sechzehner gefoult wurde und Grüll den Penalty supercool verwandelte. Rapids 3:1 vergaben die in Überzahl angreifenden Rapidler in Slapstickmanier. Trotzdem: Es war der letztlich verdiente erste Cup-Sieg über die Südstädter seit 36 Jahren (!) und ein sehr schmerzlindernder auf die Wunden der letzten Partien. Und: Schiri Schüttengruber, auch so ein rotes Tuch für Grün-Weiß, bot eine überragende Leistung, was wir nicht übersehen sollten.

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Greiml, Hofmann, Ullmann (112.Auer); R.Ljubicic (112.Grahovac), Aiwu (69.Petrovic); Schick (69.Arase), Fountas (91. Knasmüllner), Grüll; Kara (91.Ballo)
  • Tore: Mustapha (63.); Ullmann (38.), Grüll (90., Elfer)
  • Gelbe Karten: Malicsek, Kerschbaum, Vorsager, Ostrzolek; Ullmann, Aiwu, Grüll
  • BSFZ-Arena, Schüttengruber, 4.130
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BL, 9.RUNDE (26.9.): STURM GRAZ (H) 0:3 (0:1)

Eine heiße Partie gegen die vorne und hinten effizienteren Grazer, die aber etwas zu hoch gewannen. Weil der VAR jeweils gegen Rapid entschied, was auch sonst: Er sah Aiwu im Abseits (26.), Yeboa vorm 0:1 jedoch nicht. Und weil gute Schüsse abgeblockt wurden sowie der eifrige Fountas in Rapids Drangperiode aus drei Metern übers leere Tor schoss (62.), bevor R.Ljubicics Bombenfreistoß gehalten wurde. So wiederholen wir das, was wir schon tags zuvor über SCR 11 geschrieben hatten: In grauer Vorzeit wurden die Rapidler als „Kanoniere“ bezeichnet, 2021/22 produzieren sie aber nur Rohrkrepierer – und lagen nach dem Sturm-Match (ohne die überbelasteten Hofmann und Kara sowie den allerdings bestens vertretenen Strebinger) auf dem vorletzten Rang!

EL, 2.RUNDE (30.9.): WEST HAM (A) 0:2 (0:1)

West-Ham-Trainer Moyes bescheinigte Rapid eine „tolle“ Leistung, und die war’s ja auch, wenn man die grün-weiße Darbietung im Angriff unberücksichtigt lässt. Trotzdem stand Grüll vor einem Foulpenalty, aber einen solchen hätte der VAR wohl nur für Salzburg gegeben. Am Ende, also in der nun schon legendären „Rapid-Minusstunde“, hieß es dann 0:2, und das war sehr verdient (z.B. trafen die Londoner vor 1.500 Rapid-Fans schon zu Beginn zweimal das Aluminium). Fazit, die nächste Niederlage und dieser Gruppen-Phase

Zwischenstand

1.West Ham 2/6 (4:0)
2.Zagreb   2/3 (3:2)
3.Genk     2/3 (1:3)
4.SCR      2/0 (0:3)

BL, 10.RUNDE (3.10.): WSG TIROL (H) 5:2 (1:1)

D.Ljubicic, Schaub und Demir waren zugegen, viele Impfverweigerer und -verweigerinnen vom „Block West“ hingegen nicht; die Anwesenden sahen die nächste Fehlentscheidung des VAR gegen den SCR: Oswald hatte den Ball nicht unter Kontrolle, trotzdem zählte Karas 1:0 nicht (17.), Sabitzers 0:1 (echt kein Abseits?) aber sehr wohl. Dann jedoch erwachte Erci aus einem torlosen „Schlaf’ und führte Rapid zu einem wahren Schützenfest im Kampf gegen den letzten Platz. Ob nun das Geschwafel über Didis weitere Cheftrainertätigkeit (gegen die WSG war es sein 100. Auftritt als solcher) endlich zu Ende sein wird? Er jedoch: „Bei Rapid werden die Diskussionen nie enden.“ Kapitän Hofmann: „Wir sind froh, dass wir ihn haben.“ Das ist auch die Meinung des Verfassers, offen gestanden!

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Greiml (80.Aiwu), Hofmann, Ullmann (58.Auer); Petrovic (80.Grahovac), R.Ljubicic; Ballo (71.Schick), Fountas (80.Knasmüllner), Grüll; Kara
  • Tore: Kara (45./+2, 46., 60., Elfer), Grüll (79.), Knasmüllner (90./+3); T.Sabitzer (37.), Petsos (82.)
  • Gelbe Karten: Ballo, Grüll; Klassen, Petsos, Müller, Naschberger
  • Rote Karte: Behounek (65., Unsportlichkeit)
  • Allianz-Stadion, C.Jäger, 10.200
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BL, 11.RUNDE (16.10.): KLAGENFURT (A) 1:1 (1:0)

Nachdem Ex-SCR-Nachwuchs-Verteidiger Mährer Petrovic mit einem brutalen Foul einen Bänderriss zugefügt und „Rot“ gesehen hatte, wurde Rapid immer überlegener, kam aber nur zum abgefälschten 1:0, weil einmal mehr viele Chancen verhaut wurden, u.a. auch durch Teambaby Grüll (Latte, 62.), der zuvor weitab von Karas vermeintlichem 2:0 Hütter unabsichtlich gefoult hatte. Die Hütteldorfer wollten gegen die zehn Kärntner das knappe Ergebnis in die Kabine bringen, aber Pacult, das alte Schlitzohr, brachte kurz davor drei Nobodys, von denen der Erste namens Jaritz Stojkovic ausdribbelte und der Zweite namens Amanda freistehend das 1:1 schoss. Da wendete sich der Gast (sprich SCR-Fan) mit Grauen ab und Kapitän Hofmann fasste das Geschehen gnadenlos zusammen: „Das ist peinlich, so verblödet, so dumm!“ Wie wahr!

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Greiml, Hofmann, Ullmann; Petrovic (38.Knasmüllner), R.Ljubicic (68.Aiwu); Ballo (68.Schick), Fountas (77.Grahovac), Grüll (77.Arase); Kara
  • Tore: Amanda (87.); Fountas (37.)
  • Gelbe Karten: Gemicibasi; Fountas, Greiml
  • Rote Karte: Mährer (21., Foul).
  • Wörthersee-Stadion, Eisner, 7.493
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„MR. GRÜNZEUG NR. 625“: PAUL GARTLER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Der Chronist hält bekanntlich sehr viel von Richard Strebinger, der sich am 11.9. beim unsäglichen 1:2 gegen die Admira in letzter Minute hartnäckig an der Schulter verletzte. Seither wird der Richi perfekt von Paul Gartler vertreten. Daher möchte ich – auch deswegen – nicht in Didi Kühbauers Haut stecken: Sollte Strebinger endlich wieder matchfit sein und Gartler seine Form behalten, wer würde dann Einsergoalie sein?

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Maximilian Ullmann 75. (Salzburg); Ercan Kara schon am 11.9. 50. (Admira).
BL-Tore: Taxi Fountas 30. (Klagenfurt); Christoph Knasmüllner 20. (Tirol).

EIN BLICK ZU RAPID II

8.RUNDE (19.9.): GAK (H) 2:1 (0:1)

  • N.Hedl; Querfeld, Velimirovic, Moormann (61.Eggenfellner); Sulzbacher, Oswald (76.Kanuric), Bosnjak, Dijakovic; T.Hedl (86.Tepecik), Wunsch (86.Savic), Binder (76.Zimmermann)
  • Tore: Sulzbacher (48.), Wunsch (69.); Gabbichler (29.)
  • Allianz-Stadion, Ristoskov, 370
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9.RUNDE (25.9.): FAC (A) 0:0

  • N.Hedl; Querfeld, Velimirovic, Moormann (71.Eggenfellner); Sulzbacher, Oswald (71.,Kanuric), Bosnjak, Dijakovic; Wunsch
    (83.Savic), T.Hedl (79.Tepecik), Binder (66.Zimmermann)
  • Gelb-Rot: Ungar (79., Foul)
  • FAC-Platz, C.Jäger, 1.187
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10.RUNDE (2.10.): STEYR (A) 5:2 (2:1)

  • N.Hedl; Eggenfellner, Velimirovic, Moormann; Savic (83.Zwickl), Bosnjak, Kanuric, T.Hedl (83.Nachbagauer); Tepecik (72.Oswald), Binder (46.Zimmermann), Hajdari (59.Tambwe-Kasengele)
  • Tore: Pasic (14., 57.); Binder (18.), T.Hedl (43.), Hajdari (58.), Moormann (63.), Zwickl (86.)
  • Steyr, Heiss, 1.640
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11.RUNDE (16.10.): INNSBRUCK (H) 0:3 (0:1)

  • Orgler; Querfeld, Velimirovic, Eggenfellner; Savic (74.Zimmermann), Oswald, Bosnjak (46.Kanuric), Hajdari (83.Tambwe-Kasengele); Wunsch, Schobesberger (46.Binder), Strunz (74.Tepecik)
  • Tore: Ronivaldo (14., 54., 84.)
  • Allianz-Stadion, Talic, 380
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RESÜMEE

Gegen den routinierten GAK war es vorerst wie so oft: Gute Leistung, aber keine Treffer, bis Sulzbacher einnetzte und Wunschs Kabinettstückchen vorbereitete – der erste Sieg seit 3.8.

In grauer Vorzeit wurde Rapid als „Kanoniere“ bezeichnet, 2021/22 werden aber nur Rohrkrepierer produziert: 9 Spiele, 8 Tore, noch weniger erzielte nur der nächste Gegner, der Letzte Steyr (5 Treffer vor dem Duell mit SCR II). So verdankte es die Jovanovic-/Hofmann-Truppe fast nur dem überragenden N.Hedl, dass sie beim FAC ein 0:0 erreichte. Zumal Zimmermann aus fünf Metern nur die Latte traf (85.).

In STEYR trat Rapid II aber doch wieder als „Kanoniere“ auf, obwohl z.B. Wunsch gar nicht mit dabei war! Erstaunlich die Namen der Torschützen, so trug sich auch Debütant Zwickl in die Liste ein, und die Truppe rückte auf Rang 10.

Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen! Nachdem Rapid II INNBRUCKS Torjäger Ronivaldo durch Abwehr- und Tormannfehler zum Triplepack „gezwungen“ hatten, hielten sie bei je drei Siegen und Unentschieden sowie fünf Niederlagen bei exakt 12 Zählern aus elf Partien – von der Torbilanz abgesehen dieselbe Ausbeute, wie sie wenige Stunden nachher auch die Profis in Klagenfurt erbeuteten. Beides natürlich enttäuschend.

Stand der 2.Liga am 17.10.

 1.Lustenau 11/30 (31.:10)
11.Rapid II 11/12 (13:20)

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Am 4.10. fand die 25. Bruno-Gala statt, in deren Mittelpunkt, eh klar, RB Salzburg stand. Immerhin erhielt Ercan Kara für seinen tollen Rückzieher am 27.1. gegen St.Pölten das Prädikat „schönstes Tor“.

WM-Quali: Am 9.10. in Torshavn 2:0 (1:0) gegen die Färöer nach Treffern von Laimer (tolle Vorarbeit Karas) und Sabitzer. Besagter Kara war Österreichs bester Feldspieler und Neuling Grüll saß auf der Bank. Am 12.10. gab es in Kopenhagen ein chancenloses 0:1 (0:0) gegen Dänemark und das mit einem ganz neuen Foda-Feeling: Mit Kara und Grüll standen gleich zwei Rapidler in der Startformation (Ersterer samt Turban bis zur 72. Minute, Letzterer bis zur 83.), aber sie konnten die Offensive der mit vielen Ausfällen kämpfenden Österreicher auch nicht verstärken. Dänemark konnte sich mit 24 Punkten aus acht Partien sowie sagenhaften 27:0 Toren bereits für die Weltmeisterschaft qualifizieren, während wir auf dem 4. Gruppenplatz verharrten (8 Spiele, 11:14 Treffer).

U21-EM-Quali: Hier ist die Tabellensituation nicht ganz so aussichtslos. Immerhin gab es am 8.10. ein 4:0 (2.0) gegen Estland (Adamu scorte zweimal, einmal davon per Penalty, Prass und Seiwald netzten auch ein). N.Hedl, Aiwu, Auer und Ballo (bis 57.) vertraten Rapids Farben, Greiml wurde geschont, und Sulzbacher war verletzt. Am 12.10. unterlag Gregoritschs ebenfalls mit viel Ersatz angetretene Formation den starken Finnen in Tampere etwas unglücklich mit 1:3 (0:1). Greiml erzielte auf Auers Maßflanke per Kopf sein erstes Tor für die U21. N.Hedl, Aiwu und Ballo (bis 89.) waren auch mit dabei.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
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Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
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„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-624
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF-Format zur Verfügung

Magischer SCR

Magischer SCR

“Magischer SCR” ist der Titel eines Films über Rapid. Eine Art illustriertes Leitbild. Erinnerungen für die, die dabei waren, Motivation für alle Neo-Rapidler.

Die Filmpremiere fand am 15.10.2021 20:30 im ARTis-Kino statt. Der größte Saal (Saal 1) mit 256 Sitzplätzen war nach zwei Stunden ausverkauft, man hätte auch einen viel größeren Saal gefüllt, und vielleicht kommt das ja noch. Lukas begrüßte Christoph Peschek, Zoran Barisic, Steffen Hofmann, Helmut Mitter, Stefan Kjaer und Daniel Budka. Man hat die triste Corona-Zeit genutzt, um dieses schon länger geplante Projekt umzusetzen.

105 Minuten dauert der Film, und er hat keine Längen. Gut strukturiert werden die Aspekte dieses “Rapid” gegliedert und von kompetenten Rapidlern beschrieben. Man kann nur sagen: “Schaut Euch das an”. Das ist ein Pflicht-Film für alle Rapidler und für die, die es noch werden wollen. Gerade rechtzeitig bietet sich dieser Film als ideales Weihnachtsgeschenk an. Zum Preis von 12,- € kann die DVD hier bestellt werden.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, wie viel Mühe man sich um die Gäste gemacht hat. Es gab eine toll gestaltete Eintrittskarte; auf jedem Sitzplatz war ein Pop-Corn-Sackerl; eine Wiener Cabanossi von Radatz und ein Energy-Drink Silber-Pfeil. Das alles um 12,- Euro.

Vor dem Kino; Was man so zu einem Film braucht; Eintrittskarte; Lukas im Interview mit Christoph und Zoki

Rapid und seine Fans, eine Symbiose

Was mich beeindruckt, ist die ständige Weiterentwicklung der Rapid-Idee. Es ist wie ein gekonntes Zusammenspiel zwischen den Fangruppen und dem Verein.

Erstmals aufgefallen ist es mir bei der Eröffnung des Fanshops in der früheren Geschäftsstelle, deren Stil sich auch im neuen Fanshop fortgesetzt hat. Der Designer des Shops hat Elemente der Fankultur in die Ausgestaltung übernommen. Es gab Grafitti, abbröckelnde Wände und lose Ziegeln als Symbole der Vorstädte. Ein Fan, der den Shop betritt, fühlt sich zu Hause.

Dann gibt es zahlreiche Elemente, aus Aussprüchen und Liedtexten von Fans, die man auf den Trikots des Vereins wiederfindet. “Wir sind Rapid… …und wer seid ihr”, “LBS SCR” uva.

Schließlich im heutigen Film, der schon im Titel den gleichnamigen Gesang des Block “Magischer SCR” verewigt. und im Untertitel mit “du bist alles und noch viel mehr—“ ergänzt. Und es gibt auch ein passendes T-Shirt dazu: hier.

Von Cover der DVD


MAGISCHER SCR – EIN LEBEN FÜR RAPID – EIN FILM VON FANS FÜR FANS


Die Idee zum Film bestand schon längere Zeit, im Frühjahr 2021 war es dann so weit. Wir haben euch, die Rapid-Familie, gebeten, eure Gedanken und schönsten Momente zu teilen. Es entstand daraus ein authentischer Rapid Film aus den eingesendeten Beiträgen und weiteren Gesprächen. Alle Protagonisten des Films erklären ihre persönliche Sicht als Fans und zeichnen so ein ehrliches und interessantes Bild unseres Vereins. Es ist eine spannende Reise, bei der man als Fans mitfühlen, mitlachen und mitreden kann.

Besonders stolz macht uns dass dieser Film erstmalig einen Mix aus verschiedenen, teilweise noch nie veröffentlichtem, Filmmaterial bietet. Filmmaterial von Fans, unserem Block West, Rapid-TV, dem Rapideum und klassischem TV-Material sind vereint und machen so diesen Film einzigartig, spannend und überraschend. Wir hoffen allen Fans mit diesem innovativen Film-Projekt eine Freude zu machen. Ob es uns gelungen ist, der Magie unserer Rapid näher zu kommen, müsst ihr am Ende aber selbst entscheiden.

Wir danken allen Fans für die eingesendeten Beiträge. Ein besonderer Dank gilt zudem dem RAPIDEUM. dem Block West (insbesondere Roland Kresa und Dominik Hahn) sowie Daniel Mandl für die Bereitstellung von Illustrationen, Bildern sowie Videomaterial.

Magischer SCR – Ein Leben für Rapid
Erstmalig: Filmmaterial Mix
Filmlänge: 104 min.
Gesamtverantwortung: Helmut Mitter
Idee & Konzept: Stefan Kjaer
Schnitt: Danel Budka
Kamera: Max Fritz
Tonmischung: Franz Moritz
Post Production: bertha produziert motion content
Grading: Mathias Muckenhuber
Animationen: Birgit Lebner

Danke für die freundliche Unterstützung an ORF. ATV. Puls 4. W24 und Rapid TV
Musik unter der Lizenznummer: 675284 arthst.io

Links

Über diesen Film wird auch in der nächsten Rapidviertelstunde berichtet.

GRÜNZEUG-624

Grünzeug-624

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 49.JAHRGANG/SEPTEMBER 2021/Nr.624/Versand 27.9.2021, Postamt 1120

IN EIGENER SACHE

Fast genau 70 Jahre nach der Gründung unseres Anhängervereins, der sich damals um keine chinesische Seuche gekümmert hatte, müssen wir uns bei jenem Rest von Mitgliedern, die uns trotz allem Unbills weiterhin tatsächlich die Treue gehalten haben, obwohl wir in Anbetracht der sich nun schon wieder gefährlichen Infektionszahlen auch weiterhin keine Veranstaltungen im Klublokal durchführen können. Das musste unser Vorstand in der Sitzung vom 9.8.2021 leider zur Kenntnis nehmen; außerdem schickt der SCR keine Spieler zu etlichen Veranstaltungen (wie man dem Rapid Magazin entnehmen konnte, nur zu eigenen). Wie dem auch sei, an dieser Stelle weisen wir wieder einmal auf die beiliegenden Zahlscheine über fällige Überweisungen hin! Sollten Sie diese zwischenzeitlich bereits erledigt haben, sind die Zahlscheine als gegenstandslos zu betrachten. Für Ihr Verständnis bedanken wir uns jetzt schon!

RUDI EDLINGER BLEIBT UNVERGESSEN!

Diese Episode erzählte Rudolf Edlinger in unserem Klublokal (er war ja auch unser Mitglied) gerne: Einige Zeit, nachdem er am 22.10.2001 SCR-Präsident geworden war, ging er im damaligen „Block West“ und wurde von einem tätowierten Fan mit einem anerkennenden Schulterklopfen angesprochen: „I hob immer glaubt, du bist a Oaschloch, derweil bist eh a klassa Bursch!“ Im „Block West“ war Edlinger nämlich nicht mit Freude angekommen, aber das hatte sich im Lauf der Zeit extrem gewandelt, wie sehr, das zeigte sich vor dem Ried-Match, als man den einen Tag zuvor nach langen Beschwerden dahingegangenen Rudi, längst nicht mehr nur der Rudolf, verabschiedete: Mit so viel Applaus wird wohl selten ein Toter geehrt. Denn alle Zuschauer, nicht nur der „Block West“, waren sich einig: Mit ihm verstarb nicht nur ein populärer Politiker (Finanzminister, Finanzstadtrat, Präsident auch des Pensionistenverbandes), sondern auch ein waschechter Greaner, der schon als Gschropp auf der Pfarrwiese präsent war und extrem viel dazu beitrug, dass Rapid überhaupt in Hütteldorf bleiben konnte (da war schon der Begriff „Seestadt“ durch die Luft geschwirrt) und zudem große sportliche Erfolge feierte (zwei Meistertitel unter Rudi usw., usf.). Rudi Edlinger wurde am 3.9.2021 auf dem Zentralfriedhof in einem Ehrengrab bestattet.

Auch wenn er uns am 19.8.2021 verlassen musste, bleibt er für immer unvergessen, nicht zuletzt beim Verfasser dieser Zeilen, der sich glücklich schätzen durfte, ihn relativ gut kennen gelernt zu haben.

Rudolf Edlinger, Rapid-Präsident 2001-2013, Ehrenpräsident

TOPS UND FLOPS

Top 1: Mit drei Siegen und nur einer Niederlage qualifizierte Rapid sich zum wiederholten Male für die Europa-League-Gruppenphase. Die am 16.9. daheim gegen Genk begonnen haben wird; die weiteren Gegner heißen West Ham und Dinamo Zagreb. Würde es in dieser Gruppe H möglichst viele Punkte geben, wäre das erst recht top!

Top 2: Ullmann, Greiml, Fountas, Kara – sie alle wurden schon seit Wochen in Wort und Schrift von Rapid abgegeben. Bis es Sportchef Barisic und seinen Mitarbeitern gelang, dieses Quartett beim Klub zu halten, wenigstens bis Jahresende, dann kann ja weiter vermutet werden… Immerhin holte Zoki zwei Youngster aus Gregoritschs U21-Kader: Emanuel Aiwu, dessen scheinbar spontaner Wechsel aus der Südstadt nach Hütteldorf viel Staub aufwirbelte und für rassistische Angriffe sorgte, ferner wurde Thierno Ballo (19) für ein Jahr von Chelsea ausgeliehen, allerdings ohne Kaufoption.

Flop 1: Rapids dauerverletzter Kapitän Christopher Dibon musste sich aufgrund von Belastungsbeschwerdenn im lädierten Knie einer weiteren Arthroskopie unterziehen. Und er, stets ein Mann des klaren Wortes, sprach schon davon, die Karriere beenden zu wollen, falls die nun wieder harte Reha nicht anschlagen würde. Alles Gute, Dibi!

Flop 2: Von wegen Einklatschens dereinst erfolgreichen Rapid-Viertelstunde: Zwei Siege, ein Remis und die erste Pleite gegen die Admira seit dreieinhalb Jahren; sechs Schluss-Viertelstunden mit 0:7 Toren in dieser Saison. Dementsprechend sieht auch die BL-Tabelle aus.

ADMIRAL-Bundesliga (Stand vom 12.9.)

1.Salzburg 7/21 (19: 4)
2.Sturm    7/14 (16:10)
3.Ried     7/11 ( 6:14)
9.Rapid    7/ 8 (10: 8)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL-QUALI (5.8.): ANORTHOSIS FAMAGUSTA (H) 3:0 (1:0)

R.Ljubicic war weiterhin krank, und Stojkovic sowie Petrovic gesellten sich zu ihm (da geisterte schon das Un-Wort Corona durch den Raum). Auf der Bank saßen neben Wimmer und Dibon nur Youngster. Trotzdem verpassten die übrigen Rapidler Anorthosis eine zu hohe Dosis an grün-weißen Qualitäten. Lediglich der starke Zweiergoalie Tsur und die Latte (Fountas, 30.) waren ernsthafte Gegner. Nach der Pause wurden die Zyprer etwas offensiver, aber die Tore erzielten die Hütteldorfer. Nachdem Kara im Sechzehner gefoult worden war, stritten sich er und Knasmüllner, neben dem überragenden Grahovac im Mittelfeld Spielgestalter und Vorlagengeber zum 1:0 zu Didis Missfallen um die Kugel, aber Famagustas nunmehr eingewechselter Einser-Tormann hielt Knasis Penalty (62.). Dafür machte er bei Fountas‘ an sich toller Fernbombe keine gute Figur, bevor der laufstarke Grüll den letzten Treffer folgen ließ. 3:0 klingt ja nicht schlecht, aber ein höherer Score wäre durchaus möglich gewesen. Etwas mehr Zuschauer hätten dieses Spiel auch besuchen können, obwohl die 11.400 für reichlich Stimmung sorgten.

BL, 3.RUNDE (8.8.): WAC (H) 3:0 (1:0)

Als wollten die Kärntner ihr glückliches 2:1 vom 9.5. bestätigen, legten sie vom Start weg gewaltig los und ließen Rapid nicht zur Entfaltung kommen. Trotzdem gelang Arase das vermeintliche 1:0 (16.), doch das ließ der VAR wegen Ullmanns Foul an Liendl nicht gelten. Das brachte die gesamte SCR-Betreuerbank auch noch nach Fountas’ erstem Tor mächtig auf die Palme. Aber weil der WAC keinen Goalgetter wie den Taxi hatte, konnte die Partie schließlich doch in Wohlgefallen ausklingen.

  • SCR: Strebinger; Schick (58.Wimmer), Greiml, Hofmann, Ullmann (71.Auer); Grahovac, Knasmüllner; Arase, Fountas (58.Schuster), Grüll (81.Sulzbacher); Kara (81.Kanuric)
  • Tore: Fountas (22., 52., 53.)
  • Gelbe Karten: die SCR-Trainer Kühbauer, Nastl, Hickersberger sowie Hofmann, Grahovac, Knasmüllner, Kara; Stratznig, Baribo, Dieng.
  • Allianz-Stadion, Harkam, 13.100
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EL-QUALI (12.8.): ANORTHOSIS FAMAGUSTA (A) 1:2 (0:1)

Rapid verzichtete weiterhin auf Stojkovic und Petrovic, während die Zyprer wie aufgezuckert angriffen. Gefördert wurde das durch unzählige grün-weiße Fehlpässe, sodass sich nur Strebinger auszeichnen konnte. Dennoch hieß es zur Pause 0:1. Nach dem Wechsel blieb die Foulquote hoch (wer stand, der lag), aber der SCR zeigte sich nun verbessert und kam durch Karas glückliches Tor zum letztlich entscheidenden 1:1: Sein abgeblockter Schuss sprang ihm auf den Kopf und von dem ins Tor. Dennoch war Anorthosis hochmotiviert und erzielte erneut vor dem letzten Abpfiff den Siegestreffer, bei dem Strebinger keine gute Figur machte. Jedenfalls war der Aufstieg perfekt, entweder in der Europa oder wenigstens in der neuen Conference League!

BL, 4.RUNDE (15.8.): ALTACH (A) 1:2 (0:0)

Rätsel Rapid-Viertelstunde bzw. Folgen der Strapazen? Jedenfalls war diese Schlusssequenz kein Problem für die jeweiligen Gegner, in Altach erst recht nicht! Der Wiener SCR beherrschte nach der Aberkennung von Fountas’ schönem Tor nur kurz nicht die Szene, ging dann aber durch Grülls 25-Meter-Freistoß endlich in Führung, doch die Viertelstunde war eine für den Rheindorfer SC, umso mehr nach Knasmüllners unnötigen Strafraumhands. Kitagawa verpasste wenigstens das noch spätere 2:2, traf aber nicht.

  • SCR: Strebinger; Greiml, Hofmann, Wimmer; Schick (81.Arase), Schuster, Grahovac, Auer; Knasmüllner; Kara (46.Grüll), Fountas (81 .Kitagawa)
  • Tore: Nussbaumer (82.), Nuhiu (90./+1, Elfer); Grüll (59., Freistoß)
  • Gelbe Karten: Nuhiu, Altach-Trainer Canadi; Schuster
  • Cashpoint-Arena, Kijas, 4.837
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EL-PLAY-OFF (19.8.): SORJA LUHANSK (H) 3:0 (1:0)

Diesmal gab’s kein schmalbrüstiges Dahindämmem bis zur 91. Minute wie vier Tage zuvor in Altach, sondern einen energischen Fight gegen eine Mannschaft, die sehr stark in der Offensive war, aber ziemlich schwach in der Defensive und zu unserem Glück sogar noch schwächer im Verwerten ihrer vielen Torchancen. Rapid nutzte beides und feierte einen geradezu unglaublichen Sieg. Fountas und Kara erzielten zwei für sie typische Tore (perfekte Technik bzw. mit bulligen Tankqualitäten), Grüll zeigte erneut seine Goalgettervorzüge. Alles hätte aber wenig genützt, wäre da nicht die grün-weiße Abwehr so gut gestanden und in ihr der überragende Greiml.

  • SCR: Strebinger; Stojkovic (71.Schick), Greiml, Hofmann, Ullmann; Grahovac (79.Schuster), R.Ljubicic (79.Petrovic); Arase (79.Kitagawa), Fountas (60.Knasmüllner), Grüll; Kara
  • Tore: Fountas (29.), Kara (78.), Grüll (85,)
  • Gelbe Karten: Greiml, Hofmann; Kabaiev, Vernydub, Favorov
  • Weststadion, Schärer (Schweiz), 10.300
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BL, 5.RUNDE (22.8.): RIED (H) 3:0 (1:0)

Nach dem emotionalen Abschied von Rudi Edlinger feierte Rapid den 13. Heimsieg sowie den 42. BL-Dreier über Ried überhaupt. Eingeleitet wurde er vom Ex-Rieder Grüll mit platziertem Flachschuss, bevor Kara Fountas’ großartige Vorarbeit nutzte und der „kleine“ Ljubicic aus der Distanz erstmals traf. Das hätte auch den seligen Ehrenpräsidenten gefreut!

EL-PLAY-OFF (26.8.): SORJA LUHANSK (A) 3:2 (2:1)

Verstärkung Grüll und der erneut bärenstarke Greiml sorgten früh für eine beruhigende Führung. Doch die Ukrainer gaben bis zum Ende niemals auf und dafür wurden sie vom rumänischen Referee mit zwei lachhaften Elfmetern beschenkt, der zweite Zahedis wurde vom guten Gartler, der Strebinger (Schulter) bestens vertrat, aber abgewehrt. Nachher konnte Didi seinen Stolz auf die Mannschaft zu Recht verkünden, die mit nun neun Teilnahmen an der EL-Gruppenphase gemeinsam mit Eindhoven und Lazio Rekordler ist.

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Greiml, Hofmann (67.Wimmer), Ullmann; Grahovac (67.Schuster), R.Ljubicic (67.Petrovic); Arase (30.Schick), Fountas, Grüll; Kara (76.Knasmüllner)
  • Tore: Gladkyy (40.), Zahedi (86.); Grüll (10.), Greiml (15.), Fountas (68.)
  • Gelbe Karten: Sayyadmanesch, Kochergin, Verdydub, Favorov, Kabaiev; (88.); nach Schusters Verletzung spielte Rapid die harte Partie zu zehnt fertig
  • Saporischschja, Kovacs (Rumänien), 3.862
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BL, 6.RUNDE (29.8.): AUSTRIA (A) 1:1 (0:1)

Das 333. Derby (in der Liga das exakt 300.) verlief kampfbetont, aber auf fußballerischem Niveau sehr enttäuschend, wobei Rapid anführen konnte, dass es das bereits 13. Pflichtspiel binnen 44 Tagen war. Interessant eigentlich nur: Grüll gelang Rapids erstes diesjähriges Kopftor, dabei war das nicht typisch für unseren neuen Goalgetter. Mit dessen Verpflichtung Barisic ein Volltreffer gelang.

SCR: Gartler; Stojkovic, Greiml, Hofmann, Ullmann; Grahovac, R.Ljubicic (85.Petrovic); Arase (46.Schick), Fountas (69.Knasmüllner), Grüll; Kara (59.Kitagawa)

Tore: Mühl (33.); Grüll (46.)

Gelbe Karten: Demaku, Huskovic, Djuricin, Grünwald; Hofmann, Trainer Kühbauer, R.Ljubicic, Grüll (nach Spielschluss)

Generali-Arena, Lechner, 11.035

BL, 7.RUNDE (11.9.): ADMIRA (H) 1:2 (1:0)

Admira-Trainer Herzog bekam einen Tag nach seinem 53. Geburtstag eine Torte und am Ende sogar drei Punkte. Weil Grüll zweimal nur Alu traf, Kerschbaumer Grahovacs Weltklassefreistoßtor perfekt nachahmte, das Hütteldorfer Durchsetzungsvermögen im Angriff trotz Überlegenheit sehr mangelhaft war, und weil die einstige „Rapid-Viertelstunde“ schon wieder zum Rohrkrepierer wurde.

  • SCR: Strebinger; Schick, Greiml, Hofmann, Ullmann; Grahovac, Petrovic; Arase (87.Kitagawa), Fountas (78.Knasmüllner), Grüll; Kara
  • Tore: Grahovac (45., Freistoß); Kerschbaum (51., Freistoß), Zwierschitz (86.)
  • Gelbe Karten: Greiml, Schick, Arase; Malicsek, Mustapha, Lukacevic, Vorsager, Kerschbaum
  • Allianz-Stadion, Ebner, 16.600
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„MR. GRÜNZEUG“ NR. 624: LEO GREIML

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Im Sommer 2017 kam der 16-jährige Verteidiger Leo Greiml aus der St.Pöltener Akademie zum SCR, wo er die ersten Jahre bei den Amateuren bestritt, aber seit gut einer Saison ist er eine Stütze der Kampfmannschaft und in diesem Herbst sogar einer der wichtigsten Akteure. Sodass wir nicht lange nachzudenken brauchten: Leo Greiml (Vizekapitän Maxi Hofmann: „Der räumt alles weg“), der sich auch schon im U21-Team bewährt, war diesmal unsere absolute Nummer 1. Wie lange noch?

„RUNDE SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

  • BL-Spiele: Christoph Knasmüllner 100. (Austria); Dejan Petrovic 50. (Admira)
  • „Runde“ Tore: Fehlanzeige.

EIN BLICK ZU RAPID II

NACHTRAG ZUR 1.RUNDE (3.4.): SKN ST.PÖLTEN (A) 2:1 (0:1)

  • N.Hedl; Eggenfellner, Querfeld, Moormann (80.Hajdari); Sulzbacher (60.Fallmann), Oswald, Bosnjak, Dijakovic; T.Hedl (86.Binder), Strunz (60.Zimmermann), Wunsch (86.Kirchmayer)
  • Tore: Alar (11.); Zimmermann (63.), Bosnjak (65.)
  • Wr.Neustadt, Fröhlacher, 782
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3. RUNDE (8.8.): HORN (A) 1:1 (1:0)

  • Orgler; Eggenfellner, Querfeld, Moormann; Fallmann (83.Hajdari), Oswald, Bosnjak (87.Velimirovic), Dijakovic; Zimmermann (66.Binder), Wunsch (83.Softic), T.Hedl (87.Savic)
  • Tore: Camara (75.); Fallmann (39., Freistoß)
  • Horn, F.Jäger, 680
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4. RUNDE (14.8.): KAPFENBERG 0:3 (0:1)

  • Orgler; Querfeld (46.Eggenfellner), Dibon (74.Savic), Dijakovic; Fallmann, Oswald, Bosnjak (87.Softic), Moormann; Wunsch, T.Hedl (63.Schobesberger), Zimmermann (63.Binder)
  • Tore: Grgic (40., Freistoß), Komolafe (78., 89.)
  • Allianz-Stadion, Untergasser, 250
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5. RUNDE (20.8.): BW LINZ (A) 0:1 (0:1)

  • N.Hedl; Eggenfellner (70.Tepecik), Querfeld (46.Zimmermann), Moormann; Savic (70.Schobesberger), Oswald, Bosnjak (77.Binder), Kanuric (46.Velimirovic), Dijakovic; Wunsch, T.Hedl
  • Tor: Brandner (45./+1, Elfer)
  • Hofmann Personal Stadion, Ouschan, 500
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6. RUNDE (28.8.): LUSTENAU (H) 1:2 (0:0)

  • Orgler; Sulzbacher, Eggenfellner, Querfeld, Moormann, Dijakovic; Schuster (61.Kanuric), Bosnjak (61.Oswald), Schobesberger (61.Binder); Wunsch (90.Tepecik), T.Hedl (90.Savic)
  • Tore: Wunsch (70.); Cheukoua (79., Freistoß), Saracevic (89.)
  • Allianz-Stadion, Gmeiner, 400
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7. RUNDE (12.9.): LIEFERING (A) 2:6 (1:4)

  • Unger; Eggenfellner (61.Savic), Velimirovic (76.Nachbagauer), Querfeld; Sulzbacher, Oswald, Bosnjak (90.Vincze), Dijakovic; Kanuric (61.Tepecik), Wunsch, Zimmermann (46.Binder)
  • Tore: Reischl (19., 45./+1), Forson (22.), Guindo (39.), Nene (51.), Schiestl (53.); Dijakovic (44.), Wunsch (81., Elfer)
  • Gelb-Rote Karte: Guindo (72., Foul)
  • Red-Bull-Arena, Pfister, 300
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RESÜMEE

BL-Absteiger ST.PÖLTEN gilt als Aufstiegsanwärter und ging just durch Alar (auf dem Mannschaftsposter der SCR-Profis noch in Grün-Weiß zu sehen) in Führung. Schon zuvor, aber auch nach dem Doppelschlag (Zimmermann kam, sah und traf, Bosnjak, schon vor Jahren Kapitän, zeigte sich als Kopfballmonster) überzeugte Jovanovics Truppe mit gutem Fußball und gewann die Partie mehr als verdient.

Vor Junggoalie Orgler (16 Jahre) stand ein spielstarkes Hütteldorfer Team, das aber nur zu Fallmanns herrlichem Freistoßtreffer kam, während sie viele weitere Chancen vergab, und Horn (mit Gobara) seine einzige nutzte. Fazit: erneut zwei verschenkte Punkte, woran Velimirovics Kurz-Comeback nach einjähriger Verletzungspause natürlich nichts mehr ändern konnte.

Mit Dibon und dann mit Schobesberger führte Rapids harmloser Sommerkick gegen KAPFENBERG (bis dato punktelos bei 1:6 Toren) trotz Überlegenheit bis zur 40. Minute (erster KSV-Schuss und 0:1) zu gar nichts, zumal die Abwehr nach Dibons Auswechslung sehr löchrig agierte – 0:3 wie am 4.12.2020!

Letzterer wurde gegen BW LINZ geschont, außerdem hatte sich Fallmann im Training am Knöchel verletzt. Sechs kassierte Gelbe Karten halfen auch nicht mit, gegen die Oberösterreicher das 0:1 zu egalisieren.

Rapid II beherrschte den Tabellenführer LUSTENAU dank Quirligkeit und viel Spielfreude bis zur längst schon zum Fürchten geeigneten Schlussviertelstunde (man frage nur bei den Profis nach).

Das 2:6 bei LIEFERING war deswegen so hoch, weil die Bullen-Ableger den größten Teil ihrer Chancen nutzten, die Hütteldorfer aber nur die wenigsten. Vielleicht lag das auch daran, dass bei Liefering ein Youngster mitspielte, der um 4 Millionen geholt wurde (Simic)!

Stand der 2.Liga am 12.9.

 1.Lustenau  7/18 (16:9)
14.Rapid II       (6:14) (Abstiegsrang)
16.St.Pölten 7/14 (6:13).

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Am 1.8. feierte Sergej Mandreko seinen Fünfziger und das in einem Heim, denn er ist schon seit Jahren unheilbar an ALS erkrankt.

Marcel Ritzmaier landete beim SV Sandhausen, wo Stefan Kulovits im Trainerstab arbeitet.

Auch das gab’s noch während der Pandemiezeit: Herr Christian Steinhoff aus 1230 Wien trat uns als neues Mitglied bei – herzlich willkommen!

Ex-SCR-Präsident und Rapidfreunde-Mitglied Michael Krammer stieg ins Rennen um den Nachfolger des ÖFB-Präsidenten Windtner ein, aber schon wenige Tage nachher war er auch schon out: Der Wahlausschuss nominierte Gerhard Milletich (Präsident des burgenländischen Verbands) sowie den seinerzeit gegen Martin Bruckner für den Rapid-Präsidenten ausgeschiedenen Roland Schmid, der offenbar überall Präsident werden will, als Kandidaten. Die beiden stellten sich am 11.9. einem Hearing, das zu Gunsten von Milletich endete. Die offizielle Entscheidung wird am 17.10. getroffen. Na, dann viel Erfolg!

Zurück zu Rapid: Zwischen 3. und 5.9. fand im Allianz-Stadion das traditionelle Ul5-VARTA-Turnier statt (einst hieß es Burgsteiner-Gedenktumier), das so endete: 1.FC Barcelona, 2.Red Bull Salzburg, 3.Ferencvaros, 4.Admira, 5.Juventus, 6.Rapid (It.Nachwuchschef Schuldes „unter dem Wert“ geschlagen), 7.Sturm Graz, 8.Austria Wien.

WM-Quali: Am 1.9. 2:0 (1:0) in Chisinau gegen Moldawien, Tore: Baumgartner, Arnautovic; Kara ab Minute 62. Am 2.9.2:5 (1:3) in Haifa gegen Israel, Tore: wieder Baumgartner und Arnautovic; Kara wurde in der 69. Minute des Debakels eingewechselt. Sowie 0:1 (0:0) in Wien gegen SCHOTTLAND; Kara kam erst nach 88 Minuten. WM-Chance: nahezu null!

U21-EM-Quali: Am 3.9. 1:3 (1:1) in Drammen gegen Norwegen, Tor: Adamu; Rapid war durch N.Hedl, Greiml, Auer und Ballo (ab 59.) vertreten. Am 7.9. 6:0 (3:0) in Ried gegen Aserbaidschan, Tore: Adamu (2), Anselm (2), Aiwu mit tollem Fersler und Schmid. Gregoritsch sen. brachte nicht weniger als sechs Rapidler zum Einsatz: N.Hedl, Greiml, Aiwu, Auer (bis 87.), Ballo (ab 66.) und Sulzbacher (ab 79.).

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„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-623
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF-Format zur Verfügung

Ein Viertel-Jahrhundert

Ein Viertel-Jahrhundert

Tornados, 1996-2021, aus der Sicht seiner Protagonisten

Wer das Spielfeld vor und während des Spiels gut beobachtet, der kennt Dominik, der – bewaffnet mit tollen Kameras – das Geschehen im Block-West seit vielen Jahren fotografisch und filmisch dokumentiert. Dominik hat uns erzählt, dass pro Spiel etwa 1000 Bilder und viele Videos entstehen, aus denen für die Publikation im Internet etwa 50 ausgewählt werden. Welche Datenmengen dabei im Laufe von 25 Jahren anfallen, kann man sich leicht vorstellen.

Bild: Dominik bei der Buchpräsentation von Andy Marek (2021-06-27)

Aus den Anfangsjahren gibt es nur sehr wenig Material, aber so ab 2005 geht es dann richtig los.

In geschätzten 1.200 Arbeitsstunden hat Dominik dieses Material gesichtet und zu einem abendfüllenden Film zusammengefasst. Für diesen Film gab es also kein Drehbuch mit nachfolgenden Dreharbeiten, sondern es gab zuerst die Filme, die im Nachhinein in 16 Kapitel und 96 Minuten sowie weitere 5 Extra-Kapitel und 21 Extra-Minuten strukturiert wurden. Sogar Corona hatte einen wichtigen – und ausnahmsweise positiven – Anteil an der Realisierung, denn die Zwangspause schaffte erst den Freiraum zur Herstellung des Films, und es soll nicht unerwähnt bleiben, dass an der zeitaufwändigen Herstellung des Films fast eine Ehe zerbrochen wäre…

Das Event

Die Tornados luden zur Filmpremiere am Freitag, 20.8.2021 19:45 ins Lugner-Kino ein. Zwei Säle mussten gemietet werden, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Es gab gestylte Eintrittskarten und grüne Armbänder. Auch Präsident Brucker war anwesend.

Jubiläumslogo

Jubiläumslogo

Bereits bei der Choreografie vor dem Spiel gegen Luhansk wurde es präsentiert, das “Jubiläumslogo” der Tornados. Während der Jubiläumssaison 2021/22 wird der “Tornado” (symbolischer Wirbelwind) durch den “Tornado” (symbolisches Tornados-Mitglied) ersetzt.

Karten

Eine Eintrittskarte kostete 19,96 € und war ausschließlich am Stand der Tornados im Block-West erhältlich, was für Abonnenten auf der Ost-Tribüne eine gewisse Hürde darstellte. Aber schließlich hat alles geklappt, die Organisation war vorbildlich. Wir bedanken uns für die Möglichkeit, bei dieser Premiere dabei sein zu dürfen.

Der Inhalt

  • Film (96+25 Minuten): Allgemeines • Choreographien • Pyrotechnik • United we stand • Kollektivstrafen und Stadionverbote • Europacup • TurnieR • Abriss Hanappi-Stadion / Neubau Weststadion • SRC+FTC • Tornados e-Boys • Punschstand • Streetart • Ende und Abspann • Outtakes
  • Extras (21 Minuten): Tifosi Rapid • Keller • Coronavirus • Steffen Hofmann • Andy Marek
Jeder Besucher bekam den Film auf einer BluRay-Disk

Der Film ist mit Musik hinterlegt, für Hintergrundinformationen sorgen Interviews am Beginn eines jeden der 15 Kapitel.

Beeindruckend…

… ist die Herstellung der Choreografien, und dabei ist noch nicht einmal das Geld gemeint, sondern das kollektive Werk, beginnend bei einer Idee, der grafischen Gestaltung und schließlich der Umsetzung auf riesigen Flächen. Das meiste wird mit der Hand gemalt. Schließlich wird das Werk von mehreren Personen in zusammengerolltem Zustand ins Stadion gebracht. Insgesamt ein wochenlanger Arbeitsvorgang, dessen Ergebnis nur wenige Minuten lang gezeigt wird und danach wieder in einem Depot verschwindet.

… ist die Arbeitsweise im Team und die Organisation in einer selbst geschaffenen Hierarchie.

… die Konsequenz, das Projekt “Tornados” über diese lange Zeit zu verfolgen.

… der Aufwand für die vielen Reisen.

,,, das soziale Engagement in Form des Punschstands.

Für einen “Tornado” ist dieses Filmdokument eine wertvolle Erinnerung an gemeinsame Abenteuer.

Außenstehenden wird gezeigt, was die Gemeinschaft einer großen Gruppierung des Block West ausmacht, Vieles verstehen wir nur ansatzweise, vieles bleibt im Dunkeln oder wird verpixelt.

Wir sehen das “Wie”. Was wir aber nur interpretieren können, ist das “Warum”. Was unterscheidet einen Tornado von einem sonstigen Abonnenten im Stadion? Warum bin ich selbst kein Tornado? Warum gab es von 1988 keine Ultras und vor 1996 keine Tornados? Was bringt die Zukunft? Wird die Fangemeinschaft tradiert, werden also die Kinder der heutigen Protagonisten in denselben Block eintreten wie ihre Eltern? Oder rekrutiert sich das “frische Blut” aus der Werbewirkung der Auftritte des Block? Was schafft den Zusammenhalt dieser Gemeinschaft? Das sind komplizierte Fragen, und der Film gibt uns darauf keine Antwort, aber das war ja auch nicht seine Absicht. Vielleicht ist das alles Material für spätere Beiträge.

Unser Bild von einer Fangruppierung des Blocks hat sich wieder mit weiteren Details angereichert und wir danken den Tornados und vor allem Dominik für die Einblicke in diese Welt.

Links

UNTERWEGS FANZINE DVD REZENSION (von Josef Gruber, 2020-08-24)

“Der Boys Fetzn hängt schon und da Andrea fragt uns ganz trocken, habts was mit, wollts ihn aufhängen? Sollt man aufhängen? Ja passt dann häng man auf! Im Endeffekt so ist es dann entstanden” Diese Aussage zum Auswärtsspiel in Palermo mit seiner Vorgeschichte ist für mich einer der leiwandsten Momente der filmischen Zusammenfassung über 25 Jahre Tornados Rapid 1996!

Vor gut 15 Jahren hatte ich selbst die Ehre, für Ultras Rapid insgesamt 5 Saison DVDs und Specials anzufertigen. Darum betrachte ich solche Werke naturgemäß mit anderen Augen. Da ich den Produzenten und Antreiber von diesem außergewöhnlichen Werk schon lange persönlich kenne und wusste, mit welch feiner PC Technik er ans Werk gehen kann, konnte ich mir schon ausmalen was dabei rauskommt. Ich habe in den letzten Jahrzehnten sicher schon viele deutschsprachige Filme und DVDs aus diesem Genre gesehen, die Werke aus Nürnberg waren eigentlich immer die absolute Referenzen auf diesem Gebiet. An dieser Stelle möchte ich betonen, das das hier meine ehrliche Meinung ist, nicht eine gekaufte weil ich eine Gratis Blueray bekommen habe (für das zur Verfügung gestellte Videomaterial) oder aus Freundschaft eine gute Rezension schreibe.

Wäre sie scheiße würde ich es auch so schreiben. Aber nein, hier liegen 96+25+21 Minuten neueste Referenz hinter mir, hieran müssen sich die Nürnberger Filmkollegen und alle anderen zukünftig orientieren:-). Der Aufbau, die Musik und die Themen Staffelung ist derart flüssig und lässig (noch dazu technisch fehlerfrei!) aneinandergereiht, da blicke ich fast schon neidisch zurück auf die damals so einfach gehaltenen UR Saison DVDs.

Choreographien sind einer der großen Stärken der Tornados, die Resultate kennt ein jeder aber es ist dann doch etwas anderes wenn man vor Augen geführt bekommt was für Hackn (Arbeit auf deutsch) das ist, unter welch abenteuerlichen Umständen diese erstellt wurden. Für junge Leute der neuen Generation ideales Lehrmaterial, um zu sehen was auf sie zukommt.

Ehrliche Worte findet man bei der Pyrotechnik Thematik, ein Kapitel was sehr lässig gestaltet wurde, ebenso wie United we stand und Kollektivstrafen/Stadionverbote. Geil die Message, man scheißt sich einfach nix, wird was verboten antwortet man dementsprechend mit noch mehr Pyro. Europacup kann nur super sein, das wird in diesem Abschnitt sehr deutlich. Man scheut sich aber auch nicht davor Niederlagen einzugestehen, zu sagen wenn jemand 2 Nummern zu groß war.

Zum Auflockern und für die eigene Fitness bringt man auch das Fanclubturnier aufs Bild, die sportlichen Leistungen sind hier jedoch diskutabel. Hauptsache Spaß machts.

Weniger lustig der Abriss und Neubau vom Stadion, ein schwieriges Thema. Weit lässiger sind da die beiden Freundschaften zu Boys Parma und natürlich Ferencvaros. Eigentlich arg mit wieviel Gruppen man den gemeinsamen Weg gegangen ist, um heute eine so feste Bindung mit den Green Monsters 1995 zu haben. Die Entstehung wird sehr gut erzählt, man nimmt sich kein Blatt vor den Mund, wie man so schön sagt.
Wichtig für den sozialen Aspekt ist der jährliche Punschstand, wo Tornados immer einen Haufen Geld sammelt. Da man die jeweiligen Spendenempfänger immer persönlich besucht weiß man wo das Geld hingeht. Drei leiwande Tage mit Suff und Musik sind da sicher ein positiver Begleitpunkt was in diesem Kapitel extrem locker erzählt wird. Diese unpackbaren Spendensummen finden leider in der Öffentlichkeit kaum Aufmerksamkeit.

Zum Abschluss bekommt die in den letzten Jahre immer extremer werdende Streetart Geschichte ihren verdienten Rahmen. Man spürt wie gefährlich manche Aktionen sind, teilweise schon irre was da für Werke entstehen.

Dieses hier vorliegende Werk bekommt jedenfalls die maximale Punktezahl. Neben dem Inhalt finde ich vom technischen Aspekt gesehen die Idee Bilder schneller laufen zu lassen zwar einfach aber genial, mit guter Musik unterlegt erhöht es den Funfaktor enorm. Positiver Nebeneffekt ist die Zeitersparnis, womit der Film nie langatmig wird. Wobei, bei Rapid ist eh immer was los.

Ein großes Kompliment an meinen Freund Dominik, der Gruppe Tornados Rapid sowie dem Block West als ganzes, ohne diese Protagonisten wäre der Film nie zustande gekommen.

Kauft euch den Film im Blickfang Ultra Shop, dort kommt er die nächsten Tage limitiert in den Shop!

GRÜNZEUG-623

Grünzeug-623

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 49.JAHRGANG/MAI 2021/Nr.623/Versand 9.8.2021, Postamt 1120

SOMMER 2021: VIEL NEUES UND MANCHES ALTES

Neu: Die österreichische Bundesliga wird nun von ADMIRAL gesponsert. Am Ende zählen bei Punktegleichheit nur die Duelle gegeneinander. Und: Den von Didi Kühbauer so herbeigesehnten VAR (Video Assistent Referee) gibt es ab nun neu, doch ob der Didi mit dessen Entscheidungen wirklich so glückselig war, das bleibe dahingestellt…

Altvertraut: Dass Christoph Knasmüllner ein Bombenfußballer ist (wenn er „seinen Tag“ hat), das bewies er zuerst gegen die Wiener Viktoria im Cup oder und, das umso mehr, in der CL-Quali gegen Sparta Prag mit zwei Weltklassetoren.

Vier Tage später waren er und fast alle seiner Kollegen gegen Hartberg mit einem in „europäischer Weltklassemanier“ auftretenden Mario Sonnleitner (der vom SCR und dessen Fans zuvor gefeiert wurde) in unglaublich mieser Verfassung, sodass das 0:2 gerechtfertigt war.
Alt: Nicht nur Rapid leidet schon seit Jahren unter Manuel Schüttengrubers miserablen Pfiffen, und bei obigem Match war es wieder einmal soweit: Der für den schwer verletzten Grahovac eingewechselte Schuster wurde vom Hartberger Stec dermaßen gefoult, dass „Rot“ unumgänglich war, aber Schüttengruber gab nur „Gelb“, weshalb der VAR nicht mehr reagieren konnte. Dafür meldete er sich bei einem Strafraumhands des neuen SCR-Verteidigers Kevin Wimmer (zuvor Karlsruher SC), der von hinten gestoßen worden war und die Kugel aus kurzer Distanz auf die Hand bekam – 0:2 und die erste Negativ-Überraschung in dieser Saison.

Die wirkte sich auch aufs Rückspiel gegen Sparta Prag aus: Rapid musste auf zahlreiche, besonders für die Offensive wichtige Akteure verzichten und verlor sang- und klanglos 0:2. Auch wegen eines Schiedsrichters, dem in dieser Phase der CL-Qualifikation kein VAR zur Seite stand: Wenn das, was Strebinger bei der Abwehr einer Flanke einen Penalty nach sich zieht, dann bleibt der Keeper lieber auf der Torlinie picken! Und wenn das, was Stojkovic vor dem 0:2 in den Nacken haute, ein gegnerischer Unterarm war, dann war auch dieses Tor nicht ganz astrein, oder?

Nun aber zu Herrn Eisner und dessen prominenten VAR (Harkam)! Beim Anblick des Ersteren entfuhr dem Chronisten ein „Jessas na!“, denn Eisner hatte ihn und uns allen schon oft genug geärgert, zum Beispiel als er vor wenigen Jahren so lange spielen ließ, bis die neun Rapidler gegen Salzburg endlich aus dem Cup ausgeschieden waren. Diesmal ließ er sich nichts Derartiges „zuschulden“ kommen, doch beim üblichen 1:1-Gewürge gegen den LASK (da wirkte überraschend der große Kämpfer Grahovac mit!) stand ihm ein VAR zur Seite, der genauso wenig wie er sah, dass Arases späte Attacke gegen Karamoko ein klarer Elfer war. Schön von den Herren, aber ein schwerer Fehler war’s ja trotzdem.

Nach dem Rapids Rekord gegen den stets nach Siegen speziell gegen die Hütteldorfer lechzenden LASK Bestand hatte: 8 Siege und keine Niederlage! Da wurde der sonst gelassene Linzer Trainer geradezu zum Rumpelstilzchen!

Auch nicht mehr neu: Seit Wochen wiederholen die diversen Journalisten diese Fragen: Welche Rapidler werden den Klub verlassen; heuer geht’s um Ullmann, Fountas und Kara sowie am Rande auch Greiml. Nicht zuletzt deswegen kann man sich über die Begrüßung von Neo-Rapidlem und/oder Vertragsverlängerungen nur so freuen: Spielt gut, aber nicht zu gut! Damit ihr nicht schon in Bälde futsch seid! Wie sich das alles mit der „Mission 33“ vertragen kann – auch eine eh schon alte Frage…

ADMIRAL-Bundesliga (Stand vom 1.8.)

 1.Salzburg 2/6 (10:2)
 2.Admira   2/4 ( 5:1)
 3.LASK     2/4 ( 2:1)
10.Rapid    2/1 ( 1:3)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

ÖFB-CUP, 1. RUNDE (16.7.): WR.VIKTORIA (H) 6:0 (2:0)

Endlich wieder Zuschauer (8.100 gegen einen Regionalligisten), die zwischen einigen Leerläufen teilweise schöne Tore bejubeln konnten. Polsters Meidlinger, die fast neun Monate ohne Spielpraxis waren, scheiterten u.a. auch an den vielen eigenen Fouls.

  • SCR: Strebinger; Stojkovic (62.Sulzbacher), Hofmann, Wimmer, Ullmann (62.Auer); Knasmüllner, D.Petrovic; Schick, Fountas (46.Grahovac), Arase (46.Grüll); Kara (73.Strunz)
  • Tore: Kara (9., Elfer), Hofmann (41.), Grahovac (59.), Knasmüllner (61., Superfreistoß, 66.), Grüll (88., Elfer)
  • Gelb-Rote Karte: V.Petrovic (29., Foul)
  • Gelbe Karte: Viktoria-Trainer Polster
  • Allianz-Stadion, Lechner, 8.100
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David mit dem Fanschal zum Spiel

CL-QUALI, 2. RUNDE (20.7.): SPARTA PRAG (H) 2:1 (0:1)

Quasi der Abend vom Knasi! War es nach dem frühen 0:1 gegen seine schlecht platzierten Vorderleute vor allem nur Strebinger, der das 0:2 verhinderte, während lediglich R.Ljubicic mit einem tollen Fernschuss für grün-weiße Torgefahr sorgte. Doch nach der Pause sahen die euphorisierten 19.500 Fans eine ganz andere Rapid, mit zwei Weltklassetoren Knasmüllners: Schlenzer ins Kreuzeck, Volley ins lange (der starke R.Ljubicic war für die Maßflanke zuständig). Zweimal Pech für Kara: Superschuss in extremis gehalten, Elferfoul negiert. Immerhin bewies der SCR gegen die unangenehm zu bespielenden Prager, dass er auch heuer wieder eine „geile Mannschaft“ (O-Ton Knasi) sein wird.

BL, 1. RUNDE (24.7.): HARTBERG (H) 0:2 (0:1)

Sonnleitner, von den Fans herzlichst begrüßt, war ein Bollwerk in der in allen Belangen besseren steirischen Mannschaft. Grahovac schied früh mit einer blutenden Gesichtsverletzung aus; sein Vertreter Schuster wurde von Stec ausschlussreif gefoult, aber Schüttengruber gab dem nur „Gelb“ – ob das eine bessere Leistung der Rapidler ermöglicht hat, darüber blieben die Meinungen geteilt. Jedenfalls: Rapid gegen Prag und Rapid gegen die viel zweikampf- und auch spielerisch(!) besseren Hartberger, das waren zwei vollkommen andere Mannschaften. Warum auch immer.

Corteo des Block West vor dem Spiel gegen Hartberg

CL-QUALI, 3.RUNDE (28.7.): SPARTA PRAG (A) 0:2 (0:1)

Grahovacs Fehlen nach der Hartberg-Pleite (offener Nasenbeinbruch, Verschiebung der Nase) war noch lange nicht „genug“: Am Tag des für die Champions League wichtigen Retourmatches fielen neben Hofmann (angeschlagen) auch die beiden Stars aus der ersten Begegnung aus! Knasmüllner erbrach und hatte Durchfall, außerdem war R.Ljubicic erkrankt (Corona?), was sich für die Hütteldorfer Offensive höchst nachteilig auswirkte. Über die Abwehr konnte man nichts Negatives feststellen, aber vorne kaum etwas Positives. Dazu kamen auch die Schiri-Entscheidungen: Die auf den Elfmeter für Sparta war nur schwer nachvollziehbar, und vor dem 0:2 wurde ein Foul an Not-Kapitän Stojkovic negiert, in dessen Rolle Dibon nach 14 Monaten Pause schlüpfen musste. Daher also: Ab in die Europa-League-Qualifikation – viel Erfolg!

BL, 2.RUNDE (31.7.): LASK (A) 1:1 (1:0)

Fast noch schiacher als sonst immer! Rapid startete gegen die Linzer souverän und ging durch Fountas nach überragender Kara-Vorarbeit mühelos in Führung (Didi: „Das Tor hätte jeder mit 2,5 Promille gemacht“). Der LASK kam allmählich immer besser in die Partie, hatte aber keine echten Chancen. Nach der Pause war’s ganz ähnlich, doch die echte Tormöglichkeit fand Greiml vor, dessen Kopfball die Latte touchierte (61.). Die Gastgeber forcierten ihr übliches Pressing samt Ho-Ruck-Fußball, dem aber nur das 1:1 entsprang, bei dem Schmidt die Kugel irgendwie über die Linie drückte. Die weiteren Chancen lagen bei Rapid, aber Grülls Schuss ging am langen Eck vorbei. Bevor der SCR viel Glück hatte, denn Arases Foul an Karamoko war elferwürdig (90./+4). So gesehen war das Remis nach kräftezehrendem Fight gerecht.

  • SCR: Strebinger; Stojkovic, Greiml, Wimmer; Schick (65.Arase), Schuster, Petrovic (65.Grahovac), Ullmann; Knasmüllner (84.Kanuric), Fountas (65.Grüll); Kara
  • Tore: Schmidt (79.); Fountas (8.)
  • Gelbe Karten: Thalhammer, Maresic; Schick, Fountas, Stojkovic
  • Pasching, Eisner, 6.087 (ausverkauft).
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„MR. GRÜNZEUG NR. 623“: FILIP STOJKOVIC

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Zum „Kapitän der Legionäre“ wurde Filip Stojkovic bereits ernannt, doch weil Christopher Dibon noch nicht ganz in der Spur und Maximilian Hofmann angeschlagen war, bekleidete der kampfstarke Serbe dieses Amt tatsächlich. Und tat das nicht nur, besonders aber gegen den LASK, hervorragend.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele

Thorsten Schick und Filip Stojkovic beide 50. (jeweils gegen Hartberg)

EC-Spiele

Christopher Dibon 30. (Sparta Prag); Kelvin Arase, Ercan Kara, Maximilian Ullmann alle 10. (jeweils gegen Sparta Prag)

„Runde“ Tore

Fehlanzeige

SOMMERLICHE TESTS

27.6.: LAFNITZ (A) 5:2 (2:1)

Tore: Fountas, Knasmüllner, Dijakovic, Kitagawa, Schick

30.6.: OBERWART (A) 3:0 (1:0)

Tore: Kitagawa, Grüll, Fountas (Elfer)

3.7. LOK MOSKAU 0:0

(in Pinkafeld zum Abschluss des Camps in Bad Tatzmannsdorf)

7.7. SKN ST.PÖLTEN (Η) 2:2 (0:1)

Tore: Fountas, Kara

10.7.: FC KOPENHAGEN (H) 1:0 (0:0)

Tor: Kara

EIN BLICK ZU RAPID II

Patrick Jovanovic (47) wurde nach Franz Maresch (nun in der Scoutingabtcilung) zum neuen Cheftrainer bestellt, während Steffen Hofmann weiterhin der Co-Trainer bleibt.

Vor dem verzögerten Beginn der Meisterschaft lagen uns zwischen 26.6. und 13.7. folgende Resultate von Testmatches vor:

WIENER LINIEN 3:2 (1:0), ADMIRA AM. 3:2 (2:0), SIEGENDORF 1:0 (0:0), STURM GRAZ Π 1:1 (0:1), SZOMBATHELY 1:4 (1:3).

1. RUNDE (23.6.): SKN ST.PÖLTEN (A)

Das Spiel wurde verschoben: Der Rasen der NV-Arena ließ ein reguläres Spiel leider nicht zu. Es fand am 3.8. statt, nach unserem Redaktionsschluss.

Dem Rapid-Magazin Nr.2 (Sommer 2021) entnahmen wir folgende Neuzugänge: Jan Kirchmayer (17) kam aus der AKA St.Pölten, dazu kamen aus der eigenen U18 Tunahan Mercan, Aristot Tambwe-Kasangele, Marvin Zwickl, Tobias Hedl, Enes Tepecik, Haris Zahirovic, Arben Kokollari, Laurenz Orgler und Benjamin Göschl. Sieben Spieler verließen Rapid II, darunter Paul Gobara (einst Kapitän), Marco Fuchshofer (einst Topscorer) und Patrick Obermüller, von dem man einiges erwartet hatte. Marko Bozic (auch eine Stütze) wurde im Magazin mit einem Fragezeichen versehen.

2. RUNDE (30.7.): JUNIORS OÖ (H) 0:0

Aufgrund der Überlegenheit und der Chance aufs 2:1 hätte Rapid II den Sieg verdient.

Stand der 2.Liga (1.8.)

1.BW Linz   2/6 (6:1)
2.Lustenau  2/6 (6:2)
3.Liefering 2/6 (4:1)
9.Rapid II  1/1 (0:0)

SPLITTER

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Nach den flauen Leistungen in den vorherigen Freundschaftspartien bestritt Österreich zwischen 13.6. und 27.6. eine erstaunlich gute Europameisterschaft: 3:1 gegen Nordmazedonien (Lainer, Gregoritsch, Arnautovic), 0:2 gegen die Niederlande, 1:0 gegen die Ukraine (Baumgartner) und schließlich das unglückliche 1:2 nach Verlängerung gegen Italien im Londoner Achtelfinale (Kalajdzic). Unsere südlichen Nachbarn taten sich gegen Alaba & Co. wesentlich schwerer als gegen andere Teams. Bevor sie am Ende dank einem Sieg im Elfmeterschießen Europameister wurden – Gratulazione, auch an Österreich!

Rapid verlängerte den Vertrag mit Christoph Knasmüllner bis Sommer 2023, Gleiches betraf auch Abwehrtalent Lukas Sulzbacher. Mateo Barac hingegen wechselte ablösefrei nach Sotschi (Russland).

Neben dem Dahinscheiden der SCR-Fans Edi Finger jun. und des „Rapid-Charly“ erlag Peter Elstner (81) am 20.6. einem Badeunfall. Elstner war nicht nur eine ORF-Legende und Rhetoriktrainer der 2.Mannschaft des SK Rapid, sondern auch ein sehr netter Mensch, der auch dem Verfasser sehr fehlen wird!

Am 25.6. präsentierte Rapid das im Prater angesiedelte „Körner Trainingszentrum“, das an die „Körner-Buam“ Robert und Alfred erinnern soll und von der nachwuchsfreundlichen Firma VARTA mitfinanziert wurde.

U21-Teamspieler Jonas Auer (20) kam von Mlada Boleslav und unterschrieb bis 2024.

Rapid ist seit 5.7. endlich wieder im BL-Aufsichtsrat vertreten und zwar durch Martin Bruckner.

Nachdem Yusuf Demir seinen Kontrakt mit dem SCR bis 2023 verlängert hatte, wurde er an den FC Barcelona verliehen, was dem 500.000 Euro wert war. Dort kickt Yusi vorerst an der 2. Mannschaft, aber sollte er diese einmalige Chance nutzen, würde Rapid kolportierte 10 Millionen erhalten. Zoki Barisic erwartet sich, dass das grün-weiße Supertalent seinen Weg in Barcelona machen wird.

Bereits ohne ihn fand am 11.7. vor 2.500 Besuchern der „Tag der offenen Tür“ statt, wobei die Mannschaft ihre neuen Heimdressen verführte (grün-weiß, blau-roter Querstreifen).

Weiters fehlte mit dem langjährigen Publikumsliebling Mario Sonnleitner ein echtes „Urgestein“, das noch immer in der Bundesliga reüssieren will, aber dessen Weg ihn (Mitglied auf Lebenszeit!) gewiss wieder zurück nach Hütteldorf führen wird. Erstmals als Spieler des TSV Hartberg am 24.7.

Am 11.7. war Deni Alar auch nicht mehr dabei: Sein Vertrag wurde aufgelöst, und er ging zum SKN St.Pölten (erster Gegner von Rapid II in der neuen Meisterschaft, doch diese Partie wurde ja verschoben).

Philip Newald, bisher Rapids Finanzreferent, schied wegen beruflicher Überlastung aus dem Präsidium aus.

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„Grünzeug“ im Tagebuch

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Ein Rapid-Urgestein wird 50!

Ein Rapid-Urgestein wird 50!

Christian wird 50!

Der Überall-Fahrer

Christian gehört zu den Immer- und Überallhin-Fahrern, und er trägt damit zu einem gut besetzten Auswärtsblock bei. An diesem Abend wurde viel über Christians Abenteuer bei Auswärtsfahrten erzählt.

Am Sonntag geht es für Christian wieder auf eine große Reise zum Auswärts-Spiel nach Altach. Tagwache ist um 6:30, dann folgt eine Fahrt auf die Schmelz, wo bereits der Autobus wartet. Und erst in den Morgenstunden am Montag ist Christian wieder zu Hause. Ein Urlaubstag ist für diese Urlaubsfahrt eingeplant.

Die Gratulanten

Dominik, der Web-, Foto- und Video-Spezialist der Tornados, brachte ein prächtiges Bild für diesen Anlass. Der Titel “TORNADOS RAPID gratuliert”. Es ist eine Fotocollage mit typischen Szenen: Christian hinter Gittern”, “Christian mit Rocky und Helmut Mitter“, Christians Banner “Pumuckl on Tour” und Christian oben ohne”.

Im Stadion ist Christian eine bekannte Größe. Dass er gerade uns, die wir mit seinem Engagement in keiner Weise mithalten können, zu seiner Geburtstagsfeier ins Simmeringer Kulturschmankerl eingeladen hat, ist überraschend und auch eine Verpflichtung. (Wir haben so mache Fahrt zu Auswärtsspielen von Rapid II gemeinsam absolviert und werden das hoffentlich auch in der Nach-Corona-Zeit fortsetzen können.)

Wir, das sind Silvia, Florian, Arnold und Franz brachten ein Bild aus dem Shop von Abseits.at und eine Collage aus 345 Bildern aus unserer Rapid-Erlebniswelt.

Daniel Mandl vom Austrian Soccer Board steuerte einen historischen Rapid-Kalender “Grün-weiße Legenden” aus dem Shop von abseits.at bei.

TORNADOS RAPID gratuliert!
345 Bilder aus unserer Zeit mit Christian
Lucia, Christian, Florian, Silvia, Arnold
Zeichnung “Fantribüne Rapid ‘away'”

Wir bedanken und bei Lucia und Christian für den netten Abend!
Auf weitere 50 erfolgreiche Jahre mit Rapid, Christian!

Links

25 Jahre Tornados Rapid

25 Jahre Tornados Rapid

Ein Vierteljahrhundert ist in der heutigen Fußballwelt eine lange Zeit. Auch für uns als Gruppe, die trotz einiger Hochphasen nichts geschenkt bekommt und sich jeden Tag aufs neue beweisen muss, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Umso magischer wirkt die hellgrün-weiß-dunkelgrüne 25 auf uns, die uns in diesem Jubiläumsjahr auf Schritt und Tritt begleitet. 25 Jahre Tornados Rapid gehören gefeiert, aber auch dokumentiert. Wir erlebten unzählige schöne und glorreiche Stunden, aber auch Tage, an denen wir nicht wussten, wie es weitergehen soll. Wir wollen unser Jubiläum nutzen um zurückzublicken und lassen dabei Protagonisten aus allen TR-Generationen zu Wort kommen, die mit ganz persönlichen Kommentaren wichtige und unvergessliche Ereignisse der letzten Jahre beleuchten. Herausgekommen ist dabei nach eineinhalb Jahren Arbeit ein Film mit der Dauer von 96+25 Minuten, der Einblicke in das Denken und Handeln von TR gibt und eine Vielzahl an unveröffentlichten Videosequenzen beinhaltet.

Bei den nächsten beiden Heimspielen könnt ihr bei unserem Stand (ausschließlich im Vorverkauf erhältliche) Karten für die Kinopremiere erwerben. Diese findet am 20.08. um 19:45 Uhr (Einlass ab 19:15 Uhr) im Lugner Kino statt. Die Karte beinhaltet auch eine Blu-Ray mit zusätzlichem Extramaterial.

Hier geht’s zum Trailer.

Geduldsprobe

Geduldsprobe

Zwar ist das Stadion wieder belebt und wir alle freuen uns darüber, doch vom Normalzustand sind wir noch weit entfernt. Neuerliche Restriktionen sind nicht auszuschließen, also genießen wir die sich bietenden Möglichkeiten wie ein überraschendes Fest, und üben wir uns in Geduld, bis das Gespenst der Pandemie zurückgedrängt ist.

Keine Spielfeldaktivitäten

Bei einer Anfrage im Klubservice, ob wir nicht wieder als Wappenträger auftreten können, erfuhr ich, dass solche Fanaktivitäten noch nicht zugelassen wären. Es wird Euch auch aufgefallen sein, dass es keine früher üblichen Gratulation vor dem Spiel gegeben hat, auch diese Aktivitäten sind bis auf Weiteres ausgesetzt.

Erinnern wir uns an das erste Fanklubtreffen im Mai und die Mitgliederversammlung am 1. Juli. Auch bei diesen Treffen gab es keinen Kontakt mit Spielern, solche Wünsche müssen wir einfach noch hintanstellen.

Das Positive daran: Es wird seitens des Vereins alles unternommen, die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung möglichst klein zu halten und wir sollten uns diesen Bemühungen anschließen. Es wird scho wieda, wir sind ja noch jung!

Mitgliederversammlungen

Das allein wäre keinen Artikel wert, aber ich werde vor jedem Spiel gefragt, wann denn wieder eine unserer beliebten Mitgliederversammlungen stattfinden wird. Leider habe ich darüber keinerlei Hinweise seitens des Vereinsvorstands, doch sollten uns die Restriktionen der Spielfeldaktivitäten daran erinnern, dass die Pandemie einfach noch nicht vorbei ist und man unsere Aktiven vor eventuellen Ansteckungen schützen muss.

Ob wir selbst einige Tage in Quarantäne oder mit Fieber herumliegen, ist nicht von besonderer Bedeutung, doch wenn es Spieler trifft, wäre das ein großer Schaden für uns alle und für den laufenden Wettbewerb. Ich nehme daher an, dass es auch in den nächsten Wochen nicht möglich sein wird, dass Spieler von Rapid sich bei Mitgliederversammlungen des “Klub der Freunde des S.C. Rapid” einfinden. Wir haben daher als Anhängerverein noch länger die Folgen von Covid zu tragen.

Vorschlag 1

In der Enge unseres Vereinslokals ist Abstand halten oder eine Trennung zwischen Podium und Publikum eine Unmöglichkeit. Man könnte daher – sofern Rapid dem zustimmt – eine Mitgliederversammlung in die Rekordmeisterbar verlegen, weil man dort mit einer geeigneten Sitzordnung für Abstand sorgen kann und eine organisatorisch saubere Trennung zwischen Publikum und Podium herstellen kann.

Vorschlag 2

Zusätzlich könnten wir an Stelle der Spieler auch Vereinsverantwortliche, vielleicht auch einmal einen Schiedsrichter oder andere Fußballexperten zu einer Podiumsdiskussion einladen.

Wie es schließlich vom Vorstand gehandhabt werden wird, werden wir hoffentlich im kommenden Grünzeug-623 erfahren.

Erinnerungen

Hier eine Erinnerung an bessere Zeiten mit der Hoffnung, dass wir uns bald wieder treffen können.

60-Jahr-Jubiläum am 10. November 2011, moderiert von Andy Marek

West-Imbiss darf nicht öffnen

West-Imbiss darf nicht öffnen

Für alle, die nicht in Facebook mitlesen, hier der Text des West-Imbuss-Teams:

Liebe Rapidler/innen!

Leider müssen wir Euch mitteilen, dass aufgrund eines behördlichen Bescheids durch die Polizei das West Imbiss NICHT geöffnet werden darf.

Begründung der Polizei liegt u.a. darin, dass das West Imbiss ein zentraler Treffpunkt von Risikofans sei.

Seit der Neueröffnung des Allianz Stadion haben wir das West Imbiss in der Keißlergasse (Billa/Kik-Parkplatz) bei Spielen des SK Rapid geöffnet. Mit voller Stolz können wir sagen, dass wir ein beliebter Treffpunkt von Rapid Fans von Jung und Alt sind. Selbst ehemalige Rapid Spieler und Familien mit deren Kinder kommen gerne bei uns vorbei.

Ausschreitungen oder Polizeieinsätze gab es in unserem Bereich nicht einmal annähernd in den letzten Jahren. Im Gegenteil, wir feiern gemeinsam unsere Mannschaft in guten und in schlechten Zeiten. Diese Beschuldigung bzw. Begründung ist daher absolut unberechtigt!

Dennoch haben wir ein Sicherheitskonzept sowie einen Alternativvorschlag vorgebracht. Die Sicherheit unserer Kunden und natürlich Zufriedenstellung der Behörde ist uns wichtig. Wir sind daher bemüht, eine Einigung zu finden.

Über den aktuellen Status halten wir euch selbstverständlich am Laufenden.

Bleibt gesund und hoffentlich bis bald,

Euer WEST IMBISS Team

GRÜNZEUG-622

Grünzeug-622

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 49.JAHRGANG/MAI 2021/Nr.622/Versand 21.6.2021, Postamt 1120

IN EIGENER SACHE

Nun haben wir also das erste Halbjahr von 2021 mehr oder weniger glücklich hinter uns, das uns die Corona-Pandemie bescherte, und hoffentlich sind die meisten oder gar alle von uns gesund!

Im August wird sich unser Vorstand zusammensetzen und beratschlagen, ob und wie wir das zweite Halbjahr gestalten (können/dürfen). Nix Genaues weiß man ja noch immer nicht. Wie dem auch sei, bedanken wir uns an dieser Stelle wieder einmal bei all jenen, die in nicht Rapid-artiger Manier das Handtuch in den Ring geworfen und uns wenigstens bis dahin durch ihre Beiträge ein bisschen vor dem Untergang bewahrt haben.

In diesem Sinne verabschiedet sich der Vorstand bei Ihnen allen bis Juli und nach einem weniger aufregenden Sommer, dann womöglich ohne Masken und sonstigen – Verzeihung – Scheiß!

RED BULL ERNEUT MEISTER, SCR ERNEUT ZWEITER

Tabelle der Meistergruppe 2021

1.Salzburg   32/51 94:33
2.Rapid      32/36 64:40
3.Sturm Graz 32/36 52:34
4.LASK       32/30 55:41
5.WAC        32/27 52:62
6.WSG Tirol  32/23 53:60

Torschützenliste

27 Tore: Daka (RBS), 18: Baden Fredriksen (WSG), 17: Joveljic (WAC) sowie die Rapidler Kara (15), Knasmüllner (12), Fountas (9), Demir (6), Arase (4), Kitagawa, Schick (je 3), Murg, Ritzmaier (je 2), Alar, Grahovac, Schuster, Ullmann (je 1) außerdem trafen vier gegnerische Spieler für den SCR ins eigene Netz.

Obige Endtabellen beweisen einmal mehr, dass die Firma Red Bull mit ihren Fußball spielenden Legionären in einer eigenen Liga aktiv ist, mit der sich die Konkurrenten, Rapid leider eingeschlossen, nicht richtig messen können. Denn Geld schießt sehr wohl Tore! Wir nennen nur den Namen Okafor, den RBS um sage und schreibe 11 Millionen Euro aus der Schweiz geholt hatte, um ihn nur sporadisch einzusetzen – 11 Millionen, wie viele Kicker müssten sich Rapid und die anderen Klubs holen, bis sie solche Summen ausgegeben haben? Wie auch immer, unsere Rapidler eroberten 2020/21 erneut den „Titel“ als „Best oft he Rest“ (zum insgesamt 16. Mal übrigens in ihrer Geschichte!), und daher errechneten wir die Top 5 ohne Beteiligung der Salzburger: 1. Rapid mit 36 Punkten und 61:30 aus somit nur 28 Partien, diesmal ganz knapp vor den im Frühjahr sehr starken Grazem (auch 36 Zähler, aber „nur“ mit 46:25 Toren), Dritter wäre der LASK mit seinen internen Querelen (30/52:30), vor dem WAC (26/46:54) und den Tirolern (23/48:45). Zum „Best oft he Rest“ sei nur ein Ausspruch von Josef Hickersberger in Erinnerung gerufen: „Als Zweiter hinter Salzburg kann man sich als Meister fühlen“. Wie of t noch? Diese Frage wird sich für Obmann und Redakteur Niederhuber wahrscheinlich nicht mehr beantworten lassen, denn der nähert sich ja schon dem Achtziger…

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

10.MEISTERRUNDE (22.5.): LASK (H) 3:0 (0:0)

An Zokis 51. Geburtstag wünschten sich nicht nur er nach den drei Flops zuvor endlich wieder einen Sieg und die Fixierung des zweiten Ranges, noch dazu vor den lange entbehrten Zuschauern (3.000 durften kommen). Die ersten 45 Minuten verliefen eher zäh, doch Fountas‘ Knaller zum 1:0 wirkte wie ein Brustlöser, und nun zeigten die Hütteldorfer sehr guten Fußball, während ihr diesjähriger „Lieblingsgegner“, bei dem es hinter den Kulissen wieder einmal drunter und drüber ging, keinen ernsthaften Widerstand mehr bot. Rang 2 war also endlich fix, es ergaben sich „nur“ Fragen, mit welchem Kader der SCR in die Europa League gehen wird. Diverse Verträge laufen ja mit Saisonende aus: Barac, Knasmüllner, Ritzmaier definitiv; Demir, Kara, Fountas mit Angeboten anderer Klubs; D.Ljubicic ist ja fix weg. Und: Mario Sonnleitner, am Ende mit der Kapitänsbinde ausgestattet, wurde nach über einem Jahrzehnt mehr oder weniger verabschiedet, wozu wir nur sagen dürfen: Der Sonni gab seit 2010 stets sein Bestes, auch wenn man (Müller! Büskens!) es ihm nicht leicht machte, und er war und ist auch außerhalb des grünen Rasens in menschlicher Hinsicht ein Vorzeige-Rapidler („Rapid ist man ein Leben lang oder gar nicht“, nicht zuletzt deswegen ist er ein lebenslanges Mitglied des SCR). Der Verfasser hat auch einen Wunsch, dem SK Rapid sollte es auch nach dem Ende dessen Profikarriere ein Anliegen sein, den Sonni weiter zu beschäftigen! Vielleicht sogar als Leader der 2. Mannschaft?

„RUNDE „ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

„Runde“ Spiele: Fehlanzeige
“Rundes“ Tor: Taxi Fountas 25. (LASK)

EIN BLICK ZU RAPID II

30.RUNDE (23.5.): AUSTRIA KLAGENFURT (H) 1:2 (1:2)

3:2-Sieg am Wörthersee am 21.2. und zuletzt nur 1:2 daheim – Resultate, auf die Rapids Fohlen zu Recht stolz sein durften und das gegen eine von unserem Freund Peter Pacult meisterhaft gecoachte Truppe, die anschließend den SKN St.Pölten mit 4:0 und 1:0 überlegen aus der Bundesliga gekegelt hat (Gratulation!). Außerdem wurde Klagenfurts 1:0 per Handspiel erzielt, aber es war ja zu verschmerzen, weil es keine Absteiger gibt und man als Dritter aufsteigen konnte.

  • SCR II: Unger; Sulzbacher (89.Zimmermann), Querfeld, Eggenfellner, Dijakovic; Kanuric (78.Fuchshofer), Bosnjak, Bozik; Softic (55.Wunsch); Binder (89.Savic), Strunz
  • Tore: Sulzbacher (20.); Miesenböck (8.), Cvetko (33.)
  • Gelb-Rot: SCR-Trainer Maresch (80., Kritik)
  • Allianz-Stadion, Muckenhammer, 1.000
  • AustriaKlagenfurt: Bericht · Bericht · Vorbericht · Vorbericht ·
  • Bundesliga: Spielbericht ·
  • EwkiL: Bericht · Bilder ·
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  • Weltfußball: Spielbericht

Endtabelle

Meister BW Linz (30/63 und 70:31 Tore und Zweiter Liefering (auch 63 Punkte, aber „nur“ 69:31 Tore) waren ja nicht aufstiegsberechtigt, aber Austria-Klagenfurt 59 Punkte und 50:33 gelang als Dritter der souveräne Aufstieg gegen den BL-Letzten SKN St.Pölten 4:0 und 1:0). Ein Mordsgedränge gab es auch in der (Nicht-Abstiegszone): Lustenau, dann SCR II, Steyr und Horn kamen alle auf 30 Punkte bei 44:55, 37:53, 30:55 und 40:62 Toren.

Apropos Verlusttore: dass es deren 53 setzte, lag unseres Erachtens auch daran, dass Leo Greiml, der vorjährige Abwehrchef, nur mehr für die Profis aktiv war, aber so soll es ja auch sein – fragt sich nur, für wie lange noch, weil er auf den Wunschzetteln anderer Klubs stehen soll, wie uns berichtet wurde. Und wer konnte nach dem Leo den Weg nach oben schaffen? Ohne auf die anderen Talente vergessen zu wollen, fallt dem Chronisten spontan der Name Lukas Sulzbacher ein.

Wie dem auch sei, von den 38 vom Duo Maresch/Hofmann eingesetzten Spielern trafen Strunz (8 Mal), Fuchshofer (7), Dijakovic (4), Savic (3), Schuster (3), Zimmermann (2), Bozic (2), Kocyigit, Tepecik, Hajdari, Kanuric, Wunsch sowie Sulzbacher je einmal ins Netz, außerdem waren 2 gegnerische Eigentore zu verzeichnen.

Nach diesem einen Jahr der Aklimatisierung in Liga 2 hoffen wir für das kommende auf zu Rapid passendere Resultate!

Splitter

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Bereits lange vor dem Ende der Transferzeit sicherte Rapid sich die Dienste der Youngster Marko Grüll (Ried) und Robert Ljubicic (St.Pölten) sowie von Kevin Wimmer: der neunfache ÖFB-Teamverteidiger gehörte dem englischen Zweitligisten Stoke an und war zuletzt Leihspieler beim Karlsruher SC. Für Rapid unterschrieb der 28-Jährige bis Mai 2023, worüber Zoki Barisic sich „glücklich“ zeigte.

Apropos Ljubicic: Für den älteren Dejan war der 29.5. ein Freudentag, sicherte sich doch sein neuer Klub, der 1.FC Köln, nach einem Heim-0:1 auswärts mit einem souveränen 5:1 bei Holstein Kiel (Flo Kainz war einer der Besten) den Weiterverbleib in der deutschen Bundesliga. Gleiches durfte am selben Tag der jüngere Robert keineswegs von sich behaupten, mehr noch: Er wurde von Austria Klagenfurt nicht nur mit 0:4 und 0:1 abgefertigt, sondern leistete sich für den SKN St.Pölten in der 88. Minute ein wüstes Frustfoul an Pink und wurde deswegen für 5(!) Spiele gesperrt – ärgerlich, besonders für seinen neuen Arbeitgeber Rapid!

Nochmals zu Robert Ljubicic: Ohne dessen Mordsdummheit im letzten Spiel für den SKN auch nur im Geringsten gutzuheißen, wird Didi Kühbauer vielleicht an seine eigene Jugend erinnert, denn als er mit ebenfalls 21 Jahren, im Sommer 1992, von der Admira zu Rapid wechselte, war er auch für drei Spiele gesperrt, immerhin „nur“ und im Cup, weil im Südstädter Leiberl ausgeschlossen worden war. Ob der „kleine“ Ljubicic auch so eine grün-weiße Legende wie sein nunmehriger Trainer wird, das soll uns die Zukunft beweisen.

Alles andere denn legendär verliefen die letzten Auftritte der Foda’schen A-Auswahl vor dem Beginn der Europameisterschaft: Das 0:1 (0:0) gegen England in Middlesbrough (2.6.) war wie das 0:0 im Wiener Aufgalopp gegen die Slowakei (6.6.), mit Verlaub zu sagen, kaum zum Anschauen, da ging einem das (hoffentlich schon) Geimpfte auf.

Wesentlich attraktiveren Fußball zeigte die U21, obwohl sie nur einen kleinen Teil ihrer unzähligen Chancen nutzte. Am 4.6. gewann sie in Ritzing den Test gegen die Slowakei mit 2:1 (1:0), wobei Auer (an dem Rapid interessiert war oder noch ist) und Adamo trafen und die Grün-Weißen durch Sulzbacher, Greiml (bis 46.), Demir (bis 59.) sowie Hedl (ab 46.) vertreten waren; am 6.6. startete das Team des Spielverstehers Gregoritsch die EM-Qualifikation gegen Estland mit einem zu niedrigen 2:0 (10).

Tore: Schmid und Demir (nach überragenden 83 Minuten ausgetauscht, statt ihm kam Strunz aufs Feld). Weil Schuster und Strunz nachberufen wurden, gehören dem U21 -Kader diese Rapidler an: Niklas Hedl (dessen Vater Raimund Tormanntrainer ist), Lukas Sulzbacher, Leo Greiml, Yusuf Demir und Oliver Strunz; wenn man so will, lernten übrigens auch Kapitän Flavius Daniliuc (derzeit Nizza) und Christoph Klarer (Düsseldorf) das Kicken ebenfalls in Hütteldorf, und, um von unserem „Erzfeind“ FAK zu reden: Sogar die Violetten Demaku, Wimmer und Jukic sind mit dabei. Tja, der „Gregerl“ denkt halt Wienerischer als Herr Foda oder dessen Vorgänger Koller.

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„Grünzeug“ im Tagebuch

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GRÜNZEUG-621

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DREI SCHLAPPEN IN SERIE – GING ES SICH TROTZDEM FÜR PLATZ 2 AUS?

Mit der Beantwortung auf diese bange Frage können wir uns erst in der Juni-Nummer befassen, denn die vorliegende hatte am 17.5. Redaktionsschluss. Und sie entstand mit einer gehörigen Portion Frust, um es ehrlich zu sagen…

Dem nun bereits wie ein Märchen anmutenden 8:1 in Wolfsberg folgten sehr wechselhafte Leistungen und Resultate: 0:3 gegen Salzburg, Nullnummer gegen Sturm, 1:1 gegen den LASK, zwei Siege gegen die Tiroler (4:0, 3:2), ein peinliches 1:2 gegen besagten WAC, an dem auch der desorientierte Referee mitwirkte, 0:2 in Salzburg (wohin man die Punkte vielleicht besser per Post schicken sollte) und zuletzt dieses 1:4 in Graz – die einzige Niederlage gegen Sturm seit zwei Jahren und das mit einer geradezu an Arbeitsverweigerung grenzenden letzten halben Stunde. Fazit: Jeder hatte schon an den Endrang 2 (CL-Quali) geglaubt, nicht nur der Verfasser (mit seiner grünen Brille). Der war nach dem Un-Spiel in der Merkur-Arena zwar noch existent, aber extrem gefährdet. Von Sturm trennt Rapid (das Innenverteidigegerduo Hofmann/Barac war gesperrt und fehlte ja doch sehr) lediglich die -marginal bessere – Tordifferenz , und in der 10. Meisterrunde geht es für die aggressive Ilzer-Truppe zu den heimschwachen Wolfsbergem, während Rapid es daheim mit dem LASK zu tun hatte.

Daran wollte der Chronist bei der Abfassung dieses Artikels lieber noch nicht denken, nachdem die tipico-Bundesliga nach der 9. Meisterrunde so aussah: 1.Salzburg 31/48 (90:33).- 2.Rapid mit Stemderl 31/33 (61:40.- 3.Sturm auch mit Stemderl 31/33 (49:33).-4.LASK 31/30 ohne Stemderl (weshalb er den SCR nicht mehr überholen konnte) 31/30 (55:38).- 5.WAC mit Stemderl 31/27 (51:59).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

3. MEISTERRUNDE (18.4.): STURM GRAZ (H) 0:0

Sie kämpften wie die Löwen und gewannen so viel zu viele Bälle, sie hatten daher ausreichend Torchancen, auch nach „Rot“ für ihren Mittelstürmer, und sie hießen Sturm Graz! Rapid hingegen enttäuschte auf allen Linien, als hätte sie ihr Pulver bereits in Wolfsberg verschossen. Siehe z.B. die vergebenen Möglichkeiten von Schick und am Ende von Knasmüllner.

4. MEISTERRUNDE (21.4.): LASK (A) 1:1 (0.0)

Gegen den ehrgeizigen Dritten flog die Kugel besonders vor der Pause faktisch ziellos in der Luft umher, während Rapid sich wenigstens bemühte, Fußball zu spielen. Das verdiente 1:1 gelang aber nur, weil Teamkeeper Schlager Karas Kopfbällchen nicht festhalten konnte und der nunmehrige Zweifachpapa Knasmüllner aus einem Meter Distanz zur Stelle war. In diesem Zusammenhang: Sagt der Name Richard Strebinger (im Frühjahr eine Glanzpartie nach der anderen) Herrn Foda gar nix?

5.MEISTERRUNDE (25.4.): WSG TIROL (H) 4:0 (1:0)

Anfangs entschärfte Strebinger einen Fredriksen-Schuss (Tirols einzige Chance, 5.), dann musste er nur zusehen, wie seine abwehrstarken Vorderleute trotz Dauerüberlegenheit vorne herummurksten, und am Ende erlebten er und wir alle gegen die sich in Auflösung befindlichen Gäste eine echte Rapid-Viertelstunde, woran der „doppelte Joker“ Demir den größten Verdienst hatte. Überragend auch das Ferslertor des unerhört mannschaftsdienlich agierenden Kara.

6.MEISTERRUNDE (29.4.): WSG TIROL (A) 3:2 (1:0)

„Ohne Fehler gibt es keine Tore“, dozierte einst der selige Leopold Stastny. Deren gab es auf dem Tivoli zur Genüge: Smith servierte Knasmüllner den Ball einschussgerecht, Barac köpfelte ins eigene Tor, aus dem Strebinger später eilte und per Kopfball nicht klären konnte. So machte ein dominanter SCR die Partie erneut spannend, bis Fountas aus 17 Metern genau ins Kreuzeck knallte. Trotzdem hatte man Kühbauer schon fröhlicher gesehen.

  • SCR: Strebinger; Stojkovic, Greiml, Barac, Ullmann; Petrovic (64.Grahovac), D.Ljubicic; Schick (90.Ritzmaier), Knasmüllner (64.Demir), Arase (57.Fountas)
  • Tore: Barac (51., Eigentor), Anselm (70.); Knasmüllner (5.), Arase (55.), Fountas (57.)
  • Gelbe Karten: Celic; Grahovac, D.Ljubicic
  • Tivoli, Harkam
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7.MEISTERRUNDE (9.5.): WAC (H) 1:2 (0:0)

8:1-Gala im Lavant-, aber nun 1:2-Flop im Wiental – einfach unglaublich! Diesmal erwartete den fehlpassanfalligen SCR ein dichtes Kärntner Abwehmetz, dem er sich nur bei Ritzmaiers herrlichem 28-Meter-Freistoß entziehen konnte – 1:0 und Platz zwei zu 99,999 Prozent sicher? Doch dem hatte vor allem Referee Christian Jäger, auch kein unbeschriebenes Blatt, etwas entgegenzusetzen. Der brüllende Schauspieler Wemitznig foulte Barac und wurde dafür mit einem Elfer belohnt. Wenig später sah Jäger eine Tätlichkeit des frustrierten Mateo und warf ihn raus, bevor Knasmüllner zur tragischesten Figur in Grün-Weiß wurde: zuerst unhaltbarer Lattenpendler (85.), dann alles entscheidender Ballverlust, der zum unsäglichen 1:2 führte. Didis Trost: Er freut sich auf den Video-Assistent-Referee ab Sommer! Aber ohne daran zu denken, dass der aus einem Kreis von Aspiranten gebildet wird, die sich zu aktiven Zeiten oft genug zu Fehlpfiffen sonder Zahl „ausgezeichnet“ hatten…

  • SCR: Strebinger; Stojkovic, Hofmann, Barac, Ullmann; Petrovic, D.Ljubicic; Arase (75.Schick), Fountas (63.Knasmüllner), Ritzmaier (80.Greiml); Kara
  • Tore: Ritzmaier (57., Freistoß); Liendl (76., Elfer), Dieng (90./+1)
  • Gelbe Karten: Stojkovic, Petrovic; Baumgartner, Muharemovic, Vizinger
  • Rote Karte: Barac (77., Tätlichkeit)
  • AllianzStadion, Chr. Jäger
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8.MEISTERRUNDE (12.5.): RED BULL SALZBURG (A) 0:2 (0:1)

Nach der x-ten Niederlage gegen den nunmehrigen 12-fachen Meister geriet Rapids schon sicher geglaubter 2. Platz ins Wackeln, weil Sturm und der LASK gewannen. Ohne Barac (zwei Spiele gesperrt und eines bedingt) sowie auch ohne Ampelkartensünder Hofmann wird der SCR in Graz antreten müssen. Welch ein Glück, dass der junge Greiml sein Talent immer wieder zeigt, diesmal auch gegen Daka, auch wenn er dessen Schuss unglücklich zum 0:1 abgefälschte. Apropos: Wenn Kühbauer von einer guten Leistung sprach, meinte er höchstwahrscheinlich
die in der Defensive, während seine Mannschaft (Knasmüllner, Hofmann) erst im Finish gute Chancen vorfand.

9.MEISTERRUNDE (A) STURM GRAZ 1:4 (1:0)

Zur Pause war Rapid — entgegen den Spielverlauf – fix Zweiter, aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe. Darüber will der Chronist keine weiteren Kommentare abgeben. Wahrscheinlich wären die etwas freundlicher ausgefallen, hätte Fountas vor dem 1:1 ins Tor geköpfelt statt auf die Stange. Dann aber war Rapid in der letzten halben Stunde nicht mehr existent.

  • SCR: Strebinger; Stojkovic, D.Ljubicic, Greiml; Schick, Schuster, Petrovic, Ullmann; Knasmüllner (67.Ritzmaier); Kara, Fountas (77.Demir)
  • Tore: Kiteishvili (60.), Yeboah (72.), Kuen (72.), Ljubic (90./+2); Kara (20.)
  • Gelbe Karten: Dante; Greiml, Petrovic, Fountas
  • Merkur-Arena, Altmann
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,MR. GRÜNZEUG NR. 621“: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Einmal mehr dieser Richie! Gewiss, auswärts gegen die WSG Tirol patzte er zwar, sonst aber war er stets auf dem Posten, was man leider nicht von allen seinen Vorderleuten behaupten konnte. Übrigens war Richard Strebinger nach seinem durchwachsenen Herbst im Frühjahr der mit Abstand beste Rapidler überhaupt. Hoffentlich gelang ihm das auch in der Abschlusspartie gegen den LASK!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Richard Strebinger 150. (Sturm, H); Maximilian Hofmann 150. (WSG Tirol, H); Taxiarchis Fountas 50. (WSG Tirol, A).
„Runde“ Tore: Fehlanzeige.

EIN BLICK ZU RAPID II

23.RUNDE (14.4.): BW LINZ („H“) 2:5 (1:2)

Gegen den neuen Tabellenführer gelang Rapid II das erste und das letzte Tor, dazwischen war es jedoch ein Schubert-Festival (nun 28 von 54 BW-Toren)

  • SCR II: Hedl; Sulzbacher, Querfeld (80.Gobara), Eggenfellner, Hajdari; Kanuric; Bosnjak (65.Savic), Wunsch, Bozic (66.Softic); Zimmermann, Strunz (80.Binder)
  • Tore: Strunz (30.), Kanuric (88., Freistoß); Wimmer (32.), Schubert (34., 61., 67.), Gemicibasi (77.)
  • Wr.Neustadt, Gmeiner
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24.RUNDE (18.4.): HORN („H“) 1:0 (1:0)

Nicht zuletzt dank dem Doppelschlag in den Minuten 74 und 75 (Ausschluss eines Homers, promptes Goldtor von Strunz) gewann Rapid II das Kellerduell um Platz 15.

  • SCR II: Hedl; Sulzbacher, Eggenfellner, Gobara, Hajdari (57.Dijakovic); Kanuric, Bozic (57.Softic), Bosnjak, Wunsch (89.Obermüller); Zimmermann (89.Fuchshofer), Strunz (84.Binder)
  • Tor: Strunz (75.)
  • Gelb-Rot: Klar (74.)
  • Wr.Neustadt, Jäger
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25.RUNDE (23.4.): GAK (A) 1:1 (1:0)

Schiri Heiss, auch kein unbeschriebenes Blatt, sorgte kurz nach Rapids 1:0 für den Clou des Spiels: Zuerst gab er einen Elfer, nachdem Bozic zu Fall gebracht worden war, aber dann befragte er den sehr weit vom Geschehen entfernten Linienrichter, nahm die Entscheidung zurück und trug so viel zum 1:1 bei.

  • SCR II: Unger; Sulzbacher, Eggenfellner, Querfeld, Dijakovic; Kanuric, Bozic (59.Softic), Schuster, Wunsch (72.Bosnjak); Zimmermann (82.Binder), Strunz (82.Fuchshofer)
  • Tore: Hackinger (81.); Wunsch (32.)
  • Merkur-Arena, Heiss
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26.RUNDE (2.5.): WACKER INNSBRUCK (H) 0:2 (0:2)

Elferfoul an Strunz, der trat selber an und schoss daneben – eh schon in der 94. Minute, aber ein weiteres Zeichen für die Harmlosigkeit der Hütteldorfer, speziell in deren Schlußviertelstunde. Auch unglaublich: Das kleine Tirol wird 2021/22 womöglich mit zwei BL-Klubs vertreten sein.

  • SCR II: Hedl; Sulzbacher, Eggenfellner (80.Obermüller), Querfeld, Dijakivic; Kanuric (28.Bozic), Bosnjak (46.Strunz), Schuster, Wunsch; Binder (80.Zimmermann), Savic (80.Softic)
  • Tore: Holz (12.), Ronivaldo (21.)
  • Gelb-Rote Karte: Kopp (43., Foul)
  • Weitere bes. Vorkommnisse: Wacker-Keeper Knaller schied mit Kieferbruch aus, Sulzbacher durfte im Finish nicht mehr ersetzt werden
  • Allianz-Stadion, Talic
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4.5.2021

Zwei Tage nach unserer 15. Niederlage in 26 Spielen folgte sozusagen die „Entwarnung“: Weil es aus den Regionalligen keine Aufsteiger gibt, gibt es aus der 2. Liga auch im Coronajahr II wieder keine Absteiger – die Pandemie hat anscheinend auch ihr „guten“ Seiten. Wenn auch nicht für die tatenlosen Unterhausklubs…

27.RUNDE (7.5.): KAPFENBERG (A) 1:1 (0:1)

Es war ein eher unglückliches Remis, zumal die Steirer ihr 1:0 aus einem direkt verwandelten Eckstoß erzielten und Rapid II in Halbzeit 1 erneut einen Elfer vergab (Bosnjak knallte die Kugel an die Latte).

28.RUNDE (13.5.): YOUNG VIOLETS (H) 1:1 (0:0)

Nur 12 Stunden nach seinem BL-Debüt in Salzburg zählte Lukas Sulzbacher zu Rapids Stützen im Derby, das nach untermittelprächtigem Verlauf wieder remis endete, wobei die Gäste ein wenig mehr der spärlichen Torchancen hatten.

  • SCR: Hedl; Sulzbacher, Eggenfellner, Querfeld, Hajdari; Bosnjak, Kanuric (80.Ekiz), Wunsch (56.Softic), Bozik (86.Savic); Binder (80.Zimmermann), Strunz (86.Fuchshofer)
  • Tore: Strunz (61.); Martschinko (49.)
  • Allianz-Stadion, Sadikovski.
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29.RUNDE (16.5.): AMSTETTEN (A) 3:2 (1:2)

SCR II spielte eine schwache erste Halbzeit, wobei Savic vom Punkt aus vergab (der vierte Penalty, den die Burschen nicht nutzten), aber die zweite war nach Dijakovics Doppelpack umso besser und brachte sie auf Platz 12.

  • SCR: Hedl; Sulzbacher, Eggenfellner, Dijakivic, Obermüller; Bosnjak, Softic (46,Wunsch), Kanuric (84.Hajdari); Savic (46.Bozic), Fuchshofer (46.Binder), Strasser (46.Zimmermann)
  • Tore: Deinhofer (6.), Alin (33.); Dijakovic (44., 47.), Bozic (60.)
  • Amstetten, Pfister
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2.Liga (Stand vom 16.5.)

Aufstiegsberechtigt:

 3.Innsbruck  29/57 (50:32)
 4.Klagenfurt 29/56 (62:31)
12.Rapid      29/30 (36:51) vor Steyr (30 Punkte), Lustenau (29), Young Violets (29) und Hom (27). 

Aber es gibt ja keine Absteiger – und echte Aufsteiger auch nicht! Was für eine Farce…

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Zur allgemeinen Befriedigung der Vereinsspitze verlängerte der „echte Rapidler, hervorragende Fachmann und vorbildliche Teamplayer“ Zoran Barisic seinen Vertrag bis Sommer 2024. Was wir ebenso begrüßen wie Freund Didis Prolongation!

Weitere Vertragsverlängerungen betrafen die Jungrapidler Oliver Strunz und Marko Dijakovic bis jeweils 2024 sowie Leo Querfeld und Marvin Zwick (beide bis 2023).

Ende April rückte SCR-Kapitän Dejan Ljubicic endlich mit dem Klub seiner Wahl heraus: Der 1.FC Köln hat zwar einen großen Namen, aber auch Abstiegsängste. Immerhin gilt Dejans Drei-Jahres-Kontrakt auch für die 2. Liga, außerdem trifft er dort einen anderen Ex-Rapidler: Florian Kainz. Alles Gute!

Diese Nachricht überraschte uns leider gar nicht mehr: Tamas Szanto, seit 2010 beim SCR und mit fünf Toren in 35 BL-Einsätzen, musste seiner Gesundheit Tribut zollen und beendete nach diversen Knieoperationen und ebenso vielen Comebackversuchen im Alter von nur 25 Jahren seine Karriere. Dem SK Rapid wird der ungarische U21-Teamkicker, laut Barisic ein „toller Mensch und großer Kämpfer“, aber erhalten bleiben, indem er beim Nachwuchs arbeiten wird. Auch dir, Tamas, sehr viel Gutes!

Normaljahr oder Coronajahr II, auf Herrn KR Peter Frigo, unserem Langzeitmitglied und Inserenten, ist immer Verlass, daher bedanken wir uns auch heuer bei ihm für seine großzügige Spende!

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
Homepage: http://klubderfreunde.at

Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ fiala.cc · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-620
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF- Format zur Verfügung

GRÜNZEUG-620

GRÜNZEUG-620

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 49.JAHRGANG/APRIL 2021/Nr.620/Versand 26.4.2021, Postamt 1120

CORONA, CORONA, CORONA – PANDEMIE MIT ENDE NIE?

Obige Frage muss bedauerlicherweise bejaht werden, ob man nun schon geimpft wurde oder nicht. Denn die in China erstmals aufgetauchte Seuche hat jede Menge Mutationen heraufbeschworen, die laut „Wirr“ologen oder sonstigen Wissenschaftern angeblich gegen die herkömmlichen Impfstoffe immun sein könnten. Oder was weiß ein Laie…

Jedenfalls ist natürlich auch der Klub der Rapidfreunde von dieser Pandemie schmerzlich oder sogar existenzbedrohlich betroffen. Um den Verlust auf die Einnahmen aus den Mitgliederversammlungen wenigstens ein bisschen auszugleichen, können wir auch an dieser Stelle möglichst alle Mitglieder zur Leistung ihrer Beiträge bitten. Und das in der Nummer 620 unserer Klubpostille, die auch im Coronajahr II unsere einzige Verbindung mit allen Rapidfreunden bzw. -freundinnen darstellt.

Verbunden mit dem Ersuchen, uns ebenso wie dem SK Rapid weiterhin die Treue zu halten -bis zum St.Nimmerleinstag, an dem Corona nur noch Geschichte sein wird. In diesem Sinn haben wir auch die Vereinspolizei unterrichtet, weil die auf den heurigen Mai verschobene Generalversammlung samt Neuwahl des Vorstands selbstverständlich nicht stattfinden konnte bzw. kann.

Etwas Erfreuliches in dieser Zeit der (ausweglosen?) Pandemie: Laut unserem Kassier, Clemens Bachmayer, haben etwa zwei Drittel unserer Mitglieder ihre Beiträge bereits entrichtet (Stand kurz vor Ostern), darüber hinaus sendeten uns einige Herrschaften spontan Spenden.

Ihnen allen rufen wir zu: Danke, danke, danke!!!

NA ALSDANN: PIPI BLEIBT BIS 2023! ODER NOCH LÄNGER?

Man weiß ja: Jeder Trainer ist interimistisch, so lange sein Job auf dem Papier auch festgelegt ist. Ob das bei Didis Kontrakt auch so ist, können wir nicht prophezeien, nur darauf hoffen, dass er den ungeschriebenen Gesetzen dieser gnadenlosen Branche trotzen kann. Selbst wenn es den einen oder anderen Misserfolg setzen sollte.

Wie auch immer, Dietmar Kühbauers Vertrag wurde kurz vor Ostern endlich, endlich bis 2023 verlängert, laut SCR-Boss Martin Bruckner eine diskussionslose Entscheidung und laut Sportchef Zoran Barisic kein Geburtstagsgeschenk (Didi, übrigens „Trainer des Jahres 2020“ wurde am 4.4. 50 Jahre jung), sondern das logische Ergebnis seiner professionellen Arbeit. Für uns erübrigt sich nun dieser Wunsch: Didi und Zoki, die letzten beiden „Daltons“, sollen noch lange wie bisher weitermachen, womöglich über 2023 hinaus!

HOCHGLANZFUSSBALL UND KINDERFUSSBALL!

Zu den letzten Spielen des BL-Grunddurchgangs nur ein Satz: Der Austria wurde erneut ein Punkt geschenkt und der SWG Tirol ebenfalls, allerdings nützte das dem FAK (Peter Stöger haut im Sommer den Hut drauf) gar nichts, die Tiroler aber brachte das Remis sehr wohl in die Meisterrunde, die Rapid am Ostersonntag mit einem tollen 8:1 in Wolfsberg startete. An Kühbauers 50. Geburtstag kamen natürlich Erinnerungen an den Ostersonntag 2008 auf: 7:0 und dann der 32. Titel! Selbst Pepi Hickersberger räumte der heutigen SCR-Truppe derartige Chancen ein.

Doch was passierte ihr am 10.4.: jede Menge – eh schon wissen… Zuerst verlegten sich Stojkovic und Kara eine Woche nach Ostern aufs Eierpecken und prallten mit den Köpfen gegeneinander, aber das war nicht das einzige Malheur, denn was die Mannschaft „performte“ (auch so ein Modewort), wurde vom Sky-Analysten Fredl Tatar „Kinderfußball“ genannt. Und dem können wir nun wenig entgegenhalten: Was der Großteil unserer noch vor sieben Tagen Superfußball zeigenden Kicker zeigte, erinnerte an schlecht vorbereitete Schüler, die sich vor dem Lehrer furchten; jeder Ball landete in den roten Reihen; Stankovic hätte sich eine Hängematte ins Tor hängen können. Ähnlich schwach wie Rapids „Performance“ war nur die des Schiriteams: Salzburg wurden zwei reguläre Tore wegen Abseits aberkannt und Hofmanns mehr als nur lächerlicher Ausschluss machte die Sache noch aussichtsloser, außerdem brach Daka Barac eine Zehe, was auch noch ins Bild passte.
Der Chronist hatte sich zu Rapids Duellen mit Red Bull Salzburg schon zuvor eine Theorie festgelegt: Seit Didi Mateschitz, Österreichs reichster Mann, 2005 diese Plastik-Truppe aus dem Boden gestampft hat, wird sie Jahr für Jahr besser, Afrika sei Dank, trotzdem genießt Rapid mit ihren vielen Mitgliedern wesentlich mehr Sympathisanten. Daher wollen die Dosenkicker die armen Hütteldorfer mit besonderem Elan viel mehr bekämpfen als den Rest der Liga. Den Rapid auch nach der Punktehalbierung noch anführt. Fragt sich nur, wie lange noch…

tipico-Bundesliga (Stand vom 11.4.):

1.Salzburg 24/32 (73:25)
2.Rapid    24/25 (51:29)
3.LASK     24/24 (41:24)
4.Sturm    24/22 (38:25)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 19.RUNDE (27.2.): RIED (H) 1:0 (0:0)

Nein, schlecht spielten die Rapidler gegen den mutigen Innviertler Abstiegskandidaten nicht, weder gegen elf oder nur mehr zehn Leute. Aber dieses Match auf einer schiefen Ebene in Richtung des starken Sahin-Radlinger erinnerte sehr an die Nullnummer in Altach; allerdings zwang Ried Rapids Goalie Strebinger zweimal zu Glanzparaden. Nach etlichen vergebenen Chancen setzte Schick die vermeintlich letzte ins Außen- statt ins Innennetz, dann gab es aber doch noch eine und zwar durch den einmal mehr herausragenden Joker Demir, der die Kugel aus 20 Metern Distanz virtuos ins Kreuzeck dirigierte – das 100. Heimtor gegen Ried, danke, Retter Yusi!

BL, 20.RUNDE (7.3.): AUSTRIA (A) 0:0

Das nächste Geschenk für die um Platz 6 ringenden, aber trotzdem keine Offensive wagenden Feigerln, äh, Veigerl! Die erste Halbzeit des 332. Derbys war zum Vergessen, doch nach Wiederbeginn legte Rapid mit dem erstarkten Demir einen Zahn zu und ließ den Erzrivalen kaum zum Verschnaufen kommen. Der verbarrikadierte sich in seinem Sechzehner und profitierte nur von Rapids Abschlussschwächen, zuletzt noch in Minute 90: Knasmüllner köpfelte an die Latte und Kara den Abpraller auf Pentz* Fuß – freudloses 0:0, und Salzburg war wieder fünf Punkte weiter weg. Eine gute zweite Hälfte reichte leider nicht einmal gegen diese matte Austria!

SCR: Strebinger; Stojkovic, Hofmann, Barac, Ullmann; D.Ljubicic, Petrovic (88.Grahovac), D.Ljubicic; Schick, Demir (76.Knasmüllner), Fountas (88.Ritzmaier); Kara

Gelbe Karten: Fitz, Martel, Ebner; Barac

Generali-Arena, Gishammer

BL, 21.RUNDE (14.2.): HARTBERG (H) 4:0 (1:0)

Nach schleppendem Anfang mit Strebingers waghalsiger Aktion gegen Rep (14.) und Fountas‘ Innenstangenschuss aus unmöglichem Winkel richtete Rapid sich an Karas Doppelpack auf und hätte den ersten Meisterschafts-Heimsieg gegen die Steirer noch höher gestalten können. Den Schlusspunkt setzte Alar mit seinem ersten Goal seit April 2019.

  • SCR: Strebinger; Stojkovic, Hofmann, Barac, Ullmann; D.Ljubicic (75.Grahovac), Petrovic; Schick (75.Arase), Fountas (60. Knasmüllner), Ritzmaier (64.Demir); Kara
  • Tore: Kara (34., 49.), Knasmüllner (69.), Alar (88.)
  • Gelbe Karten: Ritzmaier, Stojkovic, Hofmann
  • Allianz-Stadion, Jäger
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BL, 22.RUNDE (21.3.): WSG TIROL (A) 1:1 (0:0)

Nur zwei von vielen weiteren Megachancen waren die größten Hütteldorfer Geschenke an die deswegen unter die Top 6 gekommenen Tiroler: Nach abgewehrtem Fountas-Schuss traf Ullmann aus sechs Metern das leere Tor nicht, und Kara scheiterte mit einem schwach geschossenem Elfer nach Foul an ihm selbst an WSG-Goalie Oswald und mit dem Nachschuss in den Winterhimmel. Tirol stieg dank diesen Präsenten also in die Meisterrunde auf, und Kühbauer schäumte nach dem 250. Cheftrainereinsatz bzw. dem 80. für den SCR nicht zu Unrecht vor Wut. Denn einen dermaßen „aufgelegten“ Dreier durfte seine – von ihm ansonsten gelobte – Truppe nicht solcherart verjuxen! Einzig und allein Arase, der mit Abstand beste Hütteldorfer, traf ins Netz. Nicht unser erstes Wahnsinnsmatch! Überhaupt, und ohne den Namen Pentz erst gar nicht zu erwähnen: Kobras, Sahin-Radlinger, nun Oswald – alles mehr oder weniger mittelklassige Keeper, aber gegen Rapid stiegen sie ins „Team der Runde“ auf. Auch wegen der grün-weißen Chancen Wucherei en. Oder Unfähigkeiten im Abschluss?

  • SCR: Strebinger; Schick, Hofmann, Barac, Ullmann; Petrovic, D.Ljubicic; Arase (79.Demir), Fountas (68.Knasmüllner), Ritzmaier (79.Grahovac); Kara
  • Tore: Anselm (84.); Arase (74.)
  • Gelbe Karten: Gugganig, Soares; Barac, Schick, Ullmann
  • Tivoli, Muckenhammer
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1 .MEISTERRUNDE (4.4.): WAC (A) 8:1 (2:1)

Rapid und der Ostersonntag: 2008 7:0 in Salzburg (und Titel Nr. 32), heuer 8:1 im Lavanttal (und Titel Nr. 33? Schön wär’s). Rapid und Cheftrainer Kühbauers 50. Geburtstag: Er und sein gemeinsam mit ihm verlängertes Betreuerteam hätten sich ein solches Oster- bzw. Geburtstagsgeschenk wohl kaum erwartet. Der SCR gab sofort den Ton an und ging durch Fountas‘ akrobatischen Fersler in Führung, bevor Kara das nächste Supertor gelang (Chip über Kofler aus spitzem Winkel), der zuvor Lotschosvili wüste Kungfu-Attacke gegen seinen Nacken überstanden hatte. In Überzahl und mit 2:0 in Front, kombinierte Rapid sich kurz in Tiefschlaf, aus dem sie ein blöder Fehlpass aus dem Mittelfeld riss – plötzlich nur 2:1, ein Zwischenstand der dem wahren Geschehen hohnsprach. Doch nach dem dritten Traumtor (Ullmann mit rechts ins Kreuzeck) war es um die interimistisch vom Ex-SCR-Nachwuchskicker Roman Stary betreuten Kärntner geschehen: Fountas erzielte zwei weitere Treffer, Demir schloss Arases tolles Solo ab, und der Wolfsberger Scherzer erzielte zwei blitzsaubere Eigentore (BL-Rekord). Verwirrung auch beim sonst tadellosen Referee: Mitte der zweiten Halbzeit fiel dem kurzfristig nicht auf, dass der WAC plötzlich zu elft spielte; vermutlich hätten auch zwölf bis 13 Gegner kein Bein auf den Boden gebracht, so überlegen war Rapid in puncto Technik, Positionsspiel und Effizienz.

  • SCR: Strebinger; Stojkovic, Hofmann, Barac (80.Greiml), Ullmann; Petrovic, D.Ljubicic; Schick (68.Arase), Fountas (68.Knasmüllner), Ritzmaier (74.Demir); Kara (68.Kitagawa)
  • Tore: Röcher (39.); Fountas (22., 58., 61.), Kara (33.), Ullmann (57.), Scherzer (70., 84., Eigentore), Demir (78.)
  • Gelbe Karten: Peretz, Baumgartner; Barac
  • Rote Karte: Lotschosvili (29., Foul)
  • Lavanttal-Arena, Altmann
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2.MEISTERRUNDE (11.4.): RED BULL SALZBURG (H) 0:3 (0:1)

In Minute 2 prallten Kara und Stojkovic mit den Köpfen zusammen, worauf Ersterer mit Turban weiterspielte, Letzterer aber nur mehr kurz. Gleich nach Wiederanpfiff gab es ein „Rote“ für Hofmann, die selbst für Schüttengruber-Kenner überraschend war. Nun war es um Rapid vollends geschehen, bei der auch Barac (Zehenbruch) ausschied: Jeder abgespielte Ball landete bei den Bullen, die im Finish das Resultat in die dem Spielverlauf angemessene Höhe schraubten.

„MR. GRÜNZEUG NR. 620“: MAXIMILIAN HOFMANN

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Souverän gegen den FAK, in Tirol und beim WAC, Ähnliches galt auch gegen Salzburg, bevor ihn dieser Schüttel-, äh, Schüttengruber zu Unrecht aus dem Verkehr zog. Für uns war Max Hofmann bei seinen fünf Einsätzen jedenfalls der im Schnitt Beste.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Zwei „Hundertsten“ gilt es zu gratulieren: Srdjan Grahovac (FAK) und Dejan Ljubicic (WAC), zudem: Mateo Barac 50. (FAK) und Yusuf Demir 25. (FAK)

BL-Tor: Yusuf Demir erzielte gegen den WAC Rapids 50. Saisontor.

EIN BLICK ZU RAPID II

16 .RUNDE (28.2.): LIEFERING (H) 1:0 (1:0).

  • Hedl; Sulzbacher, Eggenfellner, Querfeld, Hajdari; Kanuric (61.Bozic), Oda, Schuster (83.Sattlberger), Wunsch (76.Gobara); Zimermann (61.Savic), Strunz (84.Binder)
  • Tor: Schuster (36.)
  • Allianz-Stadion, Fröhlacher
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17 .RUNDE (5.3.): JUNIORS OÖ (A) 1:2 (1:0)

  • Hedl; Sulzbacher, Eggenfellner, Querfeld, Hajdari; Kanuric (59.Oda), Bozic (68.Savic), Schuster, Wunsch (68.Kocyigit); Zimmermann (87.Binder), Strunz
  • Tore: T.Sabitzer (56.), Hong (83.); Schuster (29.)
  • Wels, Kijas
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18 .RUNDE (13.3.): FAC (A) 0:1 (0:1)

  • Hedl; Sulzbacher (79.Savic), Gobara, Querfeld, Hajdari (79.Softic); Kanuric, Schuster, Wunsch (68.Kocyigit), Bozic; Schobesberger (18.Zimmermann), Strunz
  • Tor: ausgerechnet Felber (23.)
  • FAC-Platz, Sadikovski
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19 .RUNDE (20.3.): DORNBIRN (H) 3:2 (1:1)

  • Unger; Hajdari, Eggenfellner, Querfeld, Gobara; Kanuric, Bozic (86.Kocyigit), Softic (46.Wunsch), Strunz (86.Binder); Fuchshofer (75.Bosnjak), Savic
  • Tore: Strunz (45./+3), Bozic (47.), Savic (89.); Katnik (30.), Malin (90./+1)
  • Rote Karte: Prirsch (36., Torraub)
  • Allianz-Stadion, Ristoskov
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20 .RUNDE (2.4.): LAFNITZ (A) 1:0 (1:0)

  • Unger; Sulzbacher, Querfeld, Eggenfellner, Gobara; Kanuric, Hajdari (75.Dijakovic), Wunsch (85.Kocyigit), Bozic (67.Bosnjak); Fuchshofer (67.Binder), Strunz
  • Tor: Fuchshofer (36.)
  • Lafnitz, Muckenhammer
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21 .RUNDE (5.4.): STEYR („H“) 0:1 (0:0)

  • Unger; Sulzbacher, Sonnleitner (81.Dijakovic), Querfeld, Gobara; Kanuric, Bozic (60.Kocyigit), Hajdari (85.Binder), Wunsch (81.Fuchshofer); Savic (60.Zimmermann), Strunz
  • Tor: Paz (73.)
  • Arena Wr. Neustadt, Fluch
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22 .RUNDE (10.4.): LUSTENAU (A) 2:3 (2:1)

  • Hedl; Sulzbacher, Querfeld, Eggenfellner, Gobara (80.Softic); Bosnjak (85.Binder), Kanuric (68.Hajdari), Bozic; Strunz (80.Dijakovic);
    Fuchshofer (68.Savic), Zimmermann
  • Tore: Bertaccini (17.), Baiye (62.), Wallace (84.); Maak (25., Eigentor), Zimmermann (44.)
  • Lustenau, Pfister
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RESÜMEE

Am 21.2. traf Lion Schuster per Kopf für die Profis gegen Salzburg, und am 28.8. gelang ihm Gleiches gegen dessen Zweitteam Liefering, diesmal sogar wie weiland Carsten Jancker mit Turban über einem Cut – eine gelungene wie verdiente Revanche für das Auswärts-0:3 im Herbst! Damit rückte Rapid II mit drei Siegen in drei Partien dem Ziel Klassenerhalt einen weiteren Schritt entgegen.—… und schon wieder auf Rang 16! Weil die Burschen einmal mehr eine Führung nicht ins Ziel brachten, für die „Kopfballungeheuer“ Schuster gesorgt hatte, und weil die erst nach der Pause besseren Juniors OÖ ihre Chancen nutzten. Kurios das späte 1:2: Hongs Bällchen hoppelte in Slow Motion ins SCR-Netz, aber Sulzbacher konnte es dennoch nicht mehr zeitgerecht erreichen.— Gegen den FAC kamen nicht einmal die Fehlpässe an, daher fand auch der Gegner kaum seinen Rhythmus. Weitaus unerfreulicher: Schobesbergers Einstand nach endloser Verletzungspause endete bereits nach einer Viertelstunde, offenbar mit einer Oberschenkelzerrung!

Nach dem 2:1 im Ländle (30.9.) gab es nun auch einen knappen Sieg über Dornbirn: 3:2 (1:1). Ohne die Partie gesehen zu haben: Schiri Ristoskov musste Schwerstarbeit leisten: zwei „Gelbe“ für unsere Spieler Hajdari und Softic, aber nicht weniger als sieben für die Gäste, außerdem sah der Ex-Rapidler Prirsch „Rot“.

Fuchshofers herrlicher 20-Meter-Treffer krönte die nächste Sensation gegen ein Team aus der Spitzengruppe: Das 1:0 im Auswärts-Duell mit Leader Lafnitz brachte Rapid II immerhin auf Tabellenplatz 12.

Doch nach dem „Heimspiel“ in Wr.Neustadt folgte just gegen den Letzten Steyr die Rückkehr in die Abstiegszone. Unter Mitwirkung von „Old Boy“ Sonnleitner gab es ein höchst unglückliches 0:1, bei dem weder aus der Überlegenheit noch den vielen Chancen Vorteile gezogen wurden. Immerhin war Platz 9 lediglich um vier Punkte entfernt, Platz 16 aber um gar keinen.

Auch bei Austria Lustenau, einem Mitkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, half eine Führung nichts. Weil das Tabellenende acht Runden vor Schluss wie unten aussah, wird der Abschied unserer inkonstanten Boygroup aus Liga 2 immer greifbarer, es sei denn, dass es wegen der Pandemie keine Absteiger gibt.

Die Abstiegszone am 10.4.

10. Dornbirn      26 (28:32)
11. Lustenau      25 (33:37)
12. Young Violets 24 (30:34)
13. Steyr         24 (23:33)
14. FAC           23 (26:32)
15. Rapid II      21 (27:39)
16. Horn          21 (30:45)

SPLITTER

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Auch namens Dipl.-Ing. Franz Fiala, unserem rührigen Homepage-Autor, bedankt sich der Verfasser beim Ex-SCR-Präsidenten Michael Krammer für weitere Genesungswünsche.

Trauern müssen die Rapidfreunde über Ing.Johann Pammer, der seit 9.3.1975 einer von ihnen war und leider verstorben ist.

Philipp Schobesbergers lange Verletzungspause erhöhte sich um einige weitere Wochen, nachdem er im Zweitligamatch gegen den FAC (13.3.) eine Zerrung erlitten hatte; die weiteren Verletzungen betrafen Koya Kitagawa sowie Mario Sonnleitner.

Ein zweiter Grund zur Trauer: Zlatko Kranjcar (erst 64), der von 1984 bis 1990 in 269 Pflichtspielen 132 Tore für Rapid schoss und 1987 und 1989 Meister war, verstarb in Zagreb nach kurzer schwerer Krankheit. „Zizo“ wird niemals in Vergessenheit geraten!

Auch wenn Dejan Ljubicic im Sommer Hütteldorf verlassen und bei einem seiner Begabung würdigen Klub landen wird, wird es mit seinem Bruder Robert (2006 bis 2009 im SCR-Nachwuchs
tätig gewesen) noch einen Ljubicic geben: Der 21-jährige Linksfuß vom SKN unterschrieb bereits jetzt einen Vertrag bis 2024.

Obwohl der Rasen des Allianz-Stadions auch für die Heimspiele der „Zweiten“ parat war, gehört er neben dem der Red-Bull-Arena zu den bestgepflegten Anlagen Österreichs, wie die Vereinigung der Fußballer (VdF) mitteilte.

WM-Quali: Am 25.3. 2:2 (0:0) in Glasgow gegen Schottland, Tore: Kalajdzic (2), Demir und Kara „debütierten“ als Zuschauer; am 25.3. 3:1 (3:1) in Wien gegen die Färöer, Tore: Dragovic, Baumgartner, Kalajdzic, ab 85. mit Demir (17 Jahre und 300 Tage) als jüngstem Teamkicker seit David Alaba (Oktober 2009), der nun für die nächsten drei Jahre nur für den ÖFB spielberechtigt ist; am Tag vor dem 1. April und dem vierten Lockdown proklamierte Fodas Hintermannschaft bereits die vorgezogene „Osterruhe“ und ließ sich in Wien von Dänemark mit 0:4 (0:0) vorführen, woran Kara auch nichts ändern konnte, kam er doch erst nach vier Verlusttoren in Minute 74.

Im U21-Teamkader, der sich Ende März in San Pedro del Pinatar (Spanien) auf die Saison vorbereitete, war Rapid mit Hedl, Sulzbacher, Greiml und Schuster gut repräsentiert, die Tests gelangen durchwegs: 27.3. 10:0 (6:0) gegen SaudiArabien, wozu unser „Sulzi“ das 6:0 beisteuerte, am 29.3. 2:0 (2:0) gegen Polen, eingesetzt wurden alle einberufenen Spieler.

Rapids Trainingszentrum befindet sich nun auf dem ehemaligen Elektra-Platz ganz in der Nähe des Happel-Stadions.

Mit der SV Ried kam es zu keiner Einigung bezüglich einer Ablöse für den talentierten U21-Teamstürmer Marco Grüll, der sich nun aber trotzdem bereits als „halber“ Rapidler fühlen darf, denn er wird per 1.6. ablösefrei zum SCR übersiedeln, aber nicht zu den Salzburger Bullen, man höre und staune!

Auch deswegen herrschte am grünweißen Transfermarkt sozusagen eine Flaute: Erworben wurde niemand und abgegeben wurde nur das Eigengewächs Melih Ibrahimoglu, der sich dem niederländischen Erstligisten Heracles Almelo anschloss. Didi Kühbauer wird den langen Rest der Saison 2020/21 also mit seinem eingeschworenem Kader (Knasi.: „Wir sind eine geile Truppe“) bestreiten, außerdem ist mit der Verlängerung seines Vertrags in Kürze zu rechnen. Bei Erscheinen dieser Nummer wird die Sache wohl schon erledigt sein, oder?

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„Grünzeug“ im Tagebuch

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