Rapid II-GAK

Rapid II-GAK

2:1 (0:1), 740

Wir sahen auch schon in der ersten Halbzeit eine dominierende Rapid II-Elf, doch wie so oft wurden diese Bemühungen nicht durch ein Tor belohnt, vielmehr ging der GAK noch vor der Pause nach einem schönen Angriff in Führung. Doch unmittelbar nach der Pause glich Lukas Sulzbacher durch einen Weitschuss aus. Die Krönung an diesem Tag aber war der sehenswerte Siegestreffer durch Kapitän Nicholas Wunsch.

Tabellensituation

An diesem Tag waren Leistung und Erfolg im Einklang! Rapid II überholte in der Tabelle Dornbirn und rangiert derzeit auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz, punktegleich mit Kapfenberg und den OÖ-Juniors. Es folgen jetzt zwei Auswärtsspiele gegen den FAC und gegen Steyr, das nächste Heimspiel ist am 15.10. gegen Innsbruck.

Ambiente

Etwa 740 Zuschauer fanden sich im Allianz-Stadion ein, davon geschätzte 150-200 Gäste aus Graz.

Wir erlebten praktisch ein Heimspiel des GAK, so lautstark unterstützten die zahlreichen mitgereisten Fans des GAK ihre Mannschaft über 90 Minuten ohne Unterbrechung. Sie brachten auch eine Fahnenchoreografie mit sowie das Spruchband „Im Auftrag der Grazer AK“; bundesligareif – was den Fan-Support anlangt!

Beim Spiel gegen Genk am Donnerstag gab es im Block-West ausnahmsweise Sitzplatzreihen und daher wurden die Wellenbrecher abmontiert. Am heutigen Sonntag waren die Sitze noch nicht wieder in Grundstellung und trotzdem waren vereinzelte Wellenbrecher bereits montiert, ein logistisches Rätsel.

Bilder

Einzug der Spieler; Verabschiedung
Choreografie des Auswärtsblocks; vereinzelte Wellenbrecher und aufgeklappte Sitze
Florian, Arnold, Andi; Gerhard, Jugendtrainer bei Alt-Ottakring am Kinkplatz

Links

Rapid-Genk

Rapid-Genk

0:1 (0:0), 18.400, Kristo Tohver (EST)

Der „Stadion-Dress-Code“ (Fahnen am Stadiondach) enthält auch die Fahne „Respect“, eine Aktion der UEFA, die alle Beteiligten, auch die Zuschauer, zur gegenseitigen Achtung auffordert. Unser Mannschaft nahm in der ersten Halbzeit das Wort allzu wörtlich und brillierte eher in der Defensive und konnte sich nur wenig von den gegnerischen Angriffen befreien.

Doch in der zweiten Halbzeit, etwa ab der 55. Minute, wachte Rapid auf, legte den anfänglichen Respekt ab, konnte das Spiel offen gestalten und auch einige Torchancen herausarbeiten. Nach einem Corner kam es dann aber doch zu einem Treffer für Genk. Doch der VAR entschied auf Abseits – die Freude auf den Rängen war groß.

Bei diesem Spiel stand die Verteidigung im Rampenlicht, allen voran Leo Greiml. Bei einer seiner heroischen Verteidigungsaktionen in der 82. Minute wurde er wegen einer Verletzung durch Kevin Wimmer ersetzt und bekam für die Attacke auch noch eine gelbe Karte.

Etwa in der 90.Minute kam es zu einer Großchance für Rapid, die aber unsere Stürmer leider – wie so oft in letzter Zeit – verstolpert haben. Die Strafe folgte auf dem Fuß. Rapid war in der Verteidigung „unsortiert“ und fing sich einen Konter ein und der baumlange Mittelstürmer von Genk, von dem bis zu diesem Zeitpunkt eher keine besondere Gefahr ausging, konnte die Situation ausnutzen und erzielte das „Golden Goal“, das uns wenige Augenblicke vorher versagt blieb.

Stimmung

Es lief schon einmal besser. Nach der erfolgreichen Vorsaison konnte Didi den Punkteschnitt über den seines Vorgängers Gogo (1,73) heben. Doch nach dem verpatzten Auftakt in der aktuellen Saison sank der Punkteschnitt auf 1,68 Punkte pro Spiel (vor dem Spiel gegen RB), ein Wert, bei dem sein Vorgänger längst gehen musste. Doch unser Didi hat viel Kredit bei den Fans und seine Stellung scheint einzementiert.

In einem Interview mit laola1.tv sagt Filip Stojkovic „Für mich selbst steht der Spaß mit der Mannschaft, speziell mit einer jungen Mannschaft, im Vordergrund. Es muss gute Stimmung herrschen, damit dann am Platz alle hundert Prozent geben können“. Könnte das indirekt bedeuten, dass derzeit eben keine gute Stimmung herrscht, und was wäre der Grund dafür?

Wir bemerken eine gewisse Lustlosigkeit der früheren Leistungsträger und Torgaranten und Didi meint, man müsse der Mannschaft Zeit lassen! Wir Zuschauer können das nicht ganz verstehen, hat sich doch die Mannschaft dank der Bemühungen des Sportdirektors praktisch nicht geändert. Es sind fast dieselben Spieler. Die Wechsel waren Grüll statt Ritzmaier und Ljubicic statt Ljubicic, beide sind aber positive Ausnahmen vom allgemeinen Leistungstief. Der Neue, Marco Grüll, stellt seine Nebenspieler in den Schatten.

Und es gab durchaus abwanderungswillige Spieler, doch die Transfers wurden durch hohe Ablösesummen abgewehrt, in der Hoffnung, dass ein unverändertes Team auch in der neuen Saison eine gute Leistung abliefern würde. Beim Stammtisch wurden Zoki für diesen Schachzug gelobt. Doch konnte man durchhören, dass darunter die Motivation der betroffenen Spieler (gemeint waren wohl Ullmann, Kara und Fountas) gelitten hat. War das etwa ein Pyrrhussieg, bei dem der Sportdirektor etwas gut gemeint hat, es sich aber im Nachhinein als gravierender Nachteil erweisen sollte? Eine Saison mit einer unmotivierten Mannschaft, bei der sich der Unmut einiger Spieler auf die ganze Mannschaft übertragen hat?

Ambiente

Diesen Donnerstag könnte man als den letzten Sommertag 2021 bezeichnen; während der Abendstunden änderte sich der Wettercharakter, Regen setzte ein, es ist mit einem deutlichen Temperaturrückgang zu rechnen.

Es ist auffällig, dass der Kiosk von Tipp-3 seit der Corona-Pause nicht mehr gesichtet wurde.

Sichtlich erleichtert meldete sich Lukas wieder zurück am Stadionmikro. Lukas erzählte, dass sich die Infektion – dank der Impfung – wie eine Verkühlung angefühlt hat.

Sowohl der VIP-Flieger als auch der Eintagesflieger nach London wären bereits ausgebucht sind und im 2-Tages-Flieger nur noch Restplätze erhältlich.

Der Auswärtssektor war durchaus gut besetzt. Die belgischen Gäste meldeten sich lautstark an.

Der Block-West zeigte sich von seiner besten Seite und leitete das Spiel mit einer eindrucksvollen Fahnenchoreografie ein. Ein nicht weiter erklärtes griechisches Spruchband wirkte eher verwirrend und deplatziert.

Lange nicht mehr Ähnliches gehört wie die „Leo“-Rufe bei der Auswechslung von Leo Greiml.; für uns der beste Spieler am Feld, und – wer weiß – vielleicht wäre mit ihm in der Schlussphase das Gegentor gar nicht gefallen.

Bilder

Leider sind alle 100 Bilder dieses Tages Opfer einer defekten SD-Karte geworden, und die wenigen Bilder stammen aus den Facebook-Profilen von Helmut Hasenburger und Jochen Lehner.

Foto Helmut Hasenburger

Links

Rapid-Admira

Rapid-Admira

1:2 (1:0), 16.600, Eisner

Nach 9 Siegen gegen die Admira in Folge setzte es heute die erste Niederlage seit Februar 2018.

Wir erlebten ein ausgeglichenes Spiel mit zwei Stangenschüssen von Rapid – bezeichnend für das Spiel. Die Tore fielen nach Standards, zwei direkt verwandelte Freistöße und ein Tor nach einem Eckball. Rapid war feldüberlegen; es ergaben sich einige Möglichkeiten, die – wie so oft – nicht in Tore umgemünzt werden konnten.

In verschiedenen Interviews mit Rapid-Verantwortlichen meint man, den Kader mit der höheren Qualität zu besitzen. Das nützt aber so wenig wie 500 PS auf Glatteis, wenn also die Spieler ihre PS nicht auf den Rasen bringen – warum auch immer. Der beste Spieler am Platz war nicht etwa ein Stammspieler, sondern der aus Ried geholte Marco Grüll. Seine Stürmerkollegen sind nur mehr eine Light-Version bezogen auf das Vorjahr.

Schiedsrichter

Über Schiedsrichter Ebner kann man noch nicht viel sagen. Er leitete bisher vier Spiele, die Bilanz ist ausgeglichen S : U : N = 1 : 2 : 1. Bei der Bewertung seiner Spielführung darf man sich nicht von der Reaktion des Heimpublikums beeinflussen lassen, aber natürlich war das Foul, das zum Ausgleich der Admira durch einen Freistoß führte, etwas, das der VAR hätte überprüfen müssen, aber solche Überprüfungen werden nicht angezeigt, sodass man als Zuschauer den Eindruck hat, dass der VAR in dieser Situation nicht aktiv war.

Tor der Admira aberkannt

Ein weiter Out-Einwurf der Admira führte zu einem Tor, weil der Ball über den falsch postierten Strebinger sprang. Aber das Tor wurde nicht gegeben, weil ein Tor nach einem Einwurf nicht zählt.

Tor zum 1:2 nach VAR-Entscheidung

Das Tor zum 1:2 wurde vom Linienrichter zunächst als ein Abseitstor bewertet, die Überprüfung durch den VAR ergab aber keine Abseitsstellung. Man muss nicht lange raten, wer am VAR gesessen ist: Manuel Schüttengruber.

Einige Minuten danach wurde ein Foul an Grüll im Strafraum der Admira nicht weiter geprüft (oder wurde die Prüfung nicht angezeigt). Das Publikum wäre beruhigt, wenn das Ergebnis auf der Stadionanzeige kommuniziert werden würde.

Ambiente

Fanfreundschaft

Der Block-West feierte 20 Jahre Fanfreundschaft mit Venezia Mestre mit dem Spruchband. „20 anni Venziamestre e Rapid Vienna“ und „Seit 20 Jahren… Fratelli“ (Brüder).

Roman vertritt Lukas

Wegen einer Corona-Erkrankung von Lukas kam Roman Dallamassl (Sprecher bei Radio 88,6 und Stadionsprecher von Rapid II), zu seinem „ersten Einsatz“ bei einem Spiel der Kampfmannschaft und nach dem – wie er selbst sagte – Abschütteln der ersten Nervosität, hat er das Spiel bravourös angesagt. Lukas meldete sich per Video-Schaltung aus dem Waldviertel von der Vidiwall und verkündete im Dialog mit dem Publikum die Mannschaftsaufstellung.

Wir wünschen Lukas eine rasche Genesung!

Tag der Mitglieder

Jedes Mitglied konnte für diese heutige Begegnung zwei Freikarten erwerben. Wir, (Franz, Florian, Silvia, Marcel und Ferdinand) begrüßten Karl, Ingrid, Tina, Ferdinand, Miguel, Joachim, Georg, Elnaz, Saeed und Gerhard als Gäste dieser Mitgliederaktion.

Die Besucherzahl von 16.600 liegt daher auch etwas über dem Schnitt der letzten Heimspiele gegen die Admira. Nur die ersten vier Admira-Spiele im Allianz Stadion waren besser besucht.

Kreuz-Stehtische

Neu war, dass am Stadionvorplatz Kreuz-Stehtische zum Verweilen einluden und auch intensiv genutzt wurden. (siehe Bilder bei den Links).

Bild (Auswahl)

Margit, Marianne, Erich, Arnold; Viktor, Arnold, Herbert;
Choreografie „20 anni Veneziamstre Rapid Vienna“; TFWF, „The Green White Family“
Janine, Elnaz, Saeed; Facebook-Profil von Roman Dallamassl

Links

Stammtisch

Stammtisch

Diese kurze Zusammenfassung leidet unter altersbedingem Gedächtnisschwund, es handelt sich also nur um bruchstückhafte Gedankenreste ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit.

Lukas begrüßte Zoran Barisic, Kevin Wimmer, Robert Ljubicic und Christoph Peschek zum Gespräch. Die Zuhörer konnten Fragen stellen.

Zoran Barisic

Wir haben uns das schon mehrfach beim Spiel von Robert Ljubicic gedacht, und Zoki hat es angesprochen: Wir haben zwar einen guten Ljubicic verloren, jetzt aber einen vielleicht noch besseren Ljubicic bekommen.

Das Publikum beglückwünscht Zoki zu den getätigten Transfers und zu dem Umstand, dass das Team ohne große Änderungen erhalten geblieben ist. Die Anfragen zu Transfers seien bis zur letzten Stunde eingetroffen. Dass Rapid auf hohen Ablösesummen bestanden hat, dürfte die Freude der abwerbenden Vereine und damit auch der wechselwilligen Spieler getrübt haben, und das – meint Zoki – hätte auch auf die Leistung einiger Spieler in den ersten Spielen abgefärbt.

Kevin Wimmer

Die Karrierestufen von Kevin Wimmer – aus Oberösterreich zu Köln und schließlich zu Tottenham und weiter zu Rapid – sind beeindruckend, auch die analytische Art, mit der er die Fragen von Lukas beantwortet.

Robert Ljubicic

Robert Ljubicic kam aus der Regionalliga in die Kampfmannschaft, und es war auch die Zeit als Didi Kühbauer bei St. Pölten anheuerte. Daher ist das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden besonders gut.

Christoph Peschek

Obwohl die Zuschauerzahlen grundsätzlich in Ordnung sind, hat man sich seitens Rapid etwas mehr Zuspruch erwartet, insbesondere wegen der langen coronabedingten Durststrecke. Es scheinen aber Gründe wie Angst vor Ansteckung, Scheu vor Testaufwand oder allgemeine Unsicherheit hinter dem Verzicht des Besuchs von Fußballspiele stecken. Das sei aber keineswegs ein österreichisches Phänomen, der Zuschauerrückgang sei europaweit zu beobachten.

Alles das trifft einen Mitgliederverein besonders hart, weil er mit keinen Zuschüssen seitens eines Eigentümers rechnen kann. Umso bemerkenswerter ist die souveräne Überwindung des finanziellen Tals. Wie schwer es Rapid hat, sieht man an den Transfers zum Nulltarif. Als Zuschauer hat man aber den Eindruck, als würde dieses Zuwenig an Mitteln die Phantasie der Geschäftsführer beflügeln und auch unsere die Karriere unserer Nachwuchsspieler positiv beeinflussen. Dass sich die Neuzugänge nicht für andere Vereine, sondern für Rapid entschieden haben, verdanken wir einerseits der Attraktivität der Arbeitsumgebung bei Rapid aber auch der Tradition und die Sprungbrettfunktion die Rapid bietet. Ob sich dann daraus eine für beide Teile profitable Zukunft ergibt, das liegt allein bei der Leistung der Spieler.

Quiz

Es gab ein spannendes Quiz mit 12 Fragen. Sieger wurde das Team „Klub der Freunde I“ (8 von 12 Punkten), gefolgt von der „Green White Family“ (7 von 12 Punkten). Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass wir diesen einen Punkt dem Überallhinfahrer Christian zu verdanken haben, der sich noch an das Stadion in Thun erinnern konnte (Frage 3). (Quiz-Formular bei den Bildern)

  • Frage 1: Das Bild zeigte die Choreografie des Block West. Gesucht war der Gegner und das Jahr den Begegnung.
  • Frage 2: Abgebildet war dein Spielerpass mit zahlreichen Station im Inland, Der damalige Spieler ist heute im Trainerstab von Rapid. Wer ist es?
  • Frage 3: Das Bild zeigte eine Mannschaftsaufstellung eines Auswärtsspiels mit der Choreografie des Heimpublikums. Gesucht war der Name des Stadions.
  • Frage 4: Das Bild zeigte das Trikot mit der Rückennummer 7 aus dem Europacup-Jahr 1996. Wer trug dieses Trikot?
  • Frage 5: Welcher Spieler (der heute nicht mehr bei Rapid spielt) hatte die meisten Einsätze in der Europacup-Gruppenphase?
  • Frage 6: Wer waren die drei Gegner der Turniers anlässlich der 100-Jahr-Feier von Rapid 1999?
  • Frage 7: Wie lautete die Postanschrift des Hanappi-Stadions (oder der Geschäftsstelle)?
  • Frage 8: Welcher Rapid-Trainer wurde als „Peitschenknaller“ bezeichnet?
  • Frage 9: Wie viele Tore erzielte Rapid in der Gruppenphase der Europa-League? (49, 72, 86)
  • Frage 10: Wie viele Saisonen beendete Rapid ohne Niederlage? (1, 2, 4)
  • Frage 11: Wie oft war Rapid in einem europäischen Viertelfinale? (2, 4, 8)
  • Frage 12: Wie viele Rote Karten erhielt Zoki als Spieler? (2, 4, 8)

Das (nur teilweise richtig) ausgefüllte Quiz-Formular sit bei den Bildern, ebenso die Aufnahmen zu den Fragen 2-4.

Ambiente

Die Beobachtung, dass sich weniger Zuschauer im Stadion einfinden, trifft auch für die Zahl der Stammtischbesucher zu. Der Besuch war gut, aber er war schon besser. Vermutlich sind die Gründe ganz ähnlich wie beim Stadionbesuch.

Wir müssen uns von Alexandra verabschieden, sie hat das Team der Rekordmeisterbar verlassen. Denisa ist aber noch präsent und erhält Verstärkung durch Charlène aus Passau, seit einigen Wochen Wahlwienerin (und anderen, die wir noch kennen lernen werden)!

Lukas führte souverän durch das Programm, und wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Unternehmung! Sogar auf die „Dreifaltigkeit“ Lukas + Helmut + Robert ( = Andy ) gewöhnen wir uns allmählich, indem wir unsere Anliegen hoffentlich immer dem Richtigen vortragen.

Bilder

Denisa; Gerlinde und Franz (Rechnungsprüfer beim Klub der Freunde);
Zoran Barisic; Herbert, Arnold, Christine. David, Florian, Franz, Christian (Klub der Freunde); Charlène;
Christoph Peschek, Lukas; Robert Ljubicic, Kevin Wimmer, Lukas

Links

Schön war’s! Danke Rapid!

Wie sich teure Transfers rechnen können

Wie sich teure Transfers rechnen können

Seit wir 2007 beim Besuch des Viertelfinales Manchester United-AS Roma dem damals 23-jährigen Cristiano Ronaldo bei seinen zwei Toren zum 7:1 zugeschaut haben, sind wir von diesem Ausnahme-Athleten ziemlich begeistert.

Szenen mit Cristiano Ronaldo (Wikipedia,
Анна Нэсси, Angerey, Ray Booysen, Austin Osuide, Sdo216, Jan SOLO, Cris Deahr)

Gleichzeitig fragen sich Fans in aller Welt, ob denn Spieler ihr Geld auch wert sind; ihre Gage und die Transfersummen, die für sie bezahlt werden.

Betrachten wir allein diesen Transfer von Cristiano Ronaldo von Juventus zu Manchester United, den Transfer eines 36-jährigen Spielers, dessen Karriereende absehbar ist, dessen Popularität aber ungebrochen ist. Wie kann es sein, dass der alternde Christiano Ronaldo um 25 Millionen Euro den Verein wechselt, aber Mario Sonnleitner in einem vergleichbaren Alter keinen weiteren Vertrag bei Rapid bekommt und zu Hartberg wechseln muss?

Wiener Realitäten

Rapid gehört zu jenen mittelständischen Ausbildungsvereinen, die auf eine positive Transferbilanz angewiesen sind. Das Verkaufspotential eines Spielers ist wichtiger als seine Erfahrung oder Spielstärke. Der Markenwert eines Spielers ist von untergeordneter Bedeutung, vielleicht mit Ausnahme von Steffen Hofmann. Mario Sonnleitner wurde ein Opfer dieser kaufmännischen Notwendigkeit. Auch wenn einige Hundert Trikots mit dem Aufdruck „Mario Sonnleitner“ verkauft werden würden und Mario eine treue Fangemeinde hat, ist das allein kein ausreichendes Motiv für seine Vertragsverlängerung, weil er nicht mehr am Spielermarkt vermittelbar wäre, und diese Einnahmen braucht Rapid; dringend; einen Yusuf Demir pro Jahr, das wär’s!

Andere Größenordnung

Nach einem Bericht in Sport1 vom 27. August soll der Transfer von Cristiano Ronaldo etwa 25 Millionen gekostet haben.

In den ersten 12 Stunden seit Verkaufsbeginn am Samstag 4.9. wurden 380.000 Trikots verkauft. (Manchester United hat 150.000 Mitglieder.) Damit ist das CR-7-Trikot schon nach diesen 12 Stunden das meistverkaufte Trikot in der gesamten Premier League-Geschichte und spielte allein in den ersten 12 Stunden 38 Millionen Euro ein.

Der Transfer hat sich schon gerechnet, obwohl Cristiano Ronaldo in der Quarantäne auf seinen ersten Einsatz wartet. Der emotionale Wert dieses Transfers übersteigt den sportlichen.

Links

Berichte und Bilder im Tagebuch

Nachtrag

Aus dem Kreis der Leser stammt der Hinweis, dass möglicherweise ein mehr oder weniger großer Anteil der Einnahmen an den Trikot-Hersteller Adidas geht. Bei Bayern-München wäre das so, und es hätte etwas mit der Eigentümerschaft von Adidas an dem Verein zu tun.

Rapid-Ried

Rapid-Ried

3:0 (1:0), 14.400, Christopher Jäger

Es brauchte viele Versuche und fast eine dreiviertel Stunde, bis mit einem akrobatischen Schuss von Marco Grüll das 1:0 gelang. Diese Akrobatik war auch nötig, denn Tormann Şahin-Radlinger war toll in Form und lenkte so manches gefährliches Geschoß über das Tor.

Danach schien es etwas leichter zu werden, denn Ried versuchte, den Ausgleich zu erzielen und Rapid konnte in die sich bietenden Räume vorstoßen. Mit zunehmendem Spielverlauf stellte sich auch eine höhere Ballsicherheit ein; die „Kugel rollte“ besser. Die weiteren Tore erzielten Ercan Kara (ähnlich wie das erste Tor im Fallen erzielt) und Robert Ljubicic (Weitschuss, erstes Saisontor).

Sogar ein 4:0 hätte es noch geben können, doch sollte es nicht sein, und die Folge der 3:0-Heimsiege wurde daher fortgesetzt.

Schiedsrichter Christopher Jäger hat eine sehr rapid-freundliche Spielstatistik und mit diesem Sieg verbessert sich diese Statistik auch noch. Von 20 Spielen unter der Leitung von SR Jäger wurden 15 gewonnen, 2 waren unentschieden und nur 3 wurden verloren.

Ambiente

Das Spiel stand im Zeichen des Ablebens unseres Ehrenpräsidenten Rudolf Edlinger. Präsident Martin Brucker würdigte bei Spielbeginn die besondere Rolle von Rudolf Edlinger als den bedeutendsten Präsidenten der jüngeren Geschichte.

Gespielt wurde mit schwarzer Armbinde nach einer Gedenkminute und anhaltendem Applaus des Publikums.

  • Sitzplatzschweine: man bedeckte das Transparent in der ersten Halbzeit mit einer schwarzen Folie
  • Ultras: „Ruhe in Frieden, Rudi Edlinger – danke für alles!“
  • Tornados: „Danke, dass Du jahrzehntelang uneigennützig zum Ruhm Rapids beigetragen hast. Leb wohl, Ehrenpräsident Edlinger“
  • Lions: „Danke für alles, Rudi – Ruhe in Frieden“
  • Klub der Freunde: schwarzes Trauerband am Transparent.
  • (siehe EwkiL:Bilder)

Unzufrieden ist man mit dem Video-Schiedsrichter: „VARarscht wen anderen!“

Herzliche Grüße ins Erlauftal zu Franz und Claus, die sich sehr gefreut haben, mich wieder in alter Frische zu sehen.

Bilderauswahl

Video-Botschaft: „Ehrenpräsident Rudi Edlinger, Ruhe in Frieden“
Transparent des „Klub der Freunde“ mit Trauerflor.
Julian und David vor dem Stadion
Verabschiedung, wieder mit den Kindern der Spieler.

Links

Ein Viertel-Jahrhundert

Ein Viertel-Jahrhundert

Tornados, 1996-2021, aus der Sicht seiner Protagonisten

Wer das Spielfeld vor und während des Spiels gut beobachtet, der kennt Dominik, der – bewaffnet mit tollen Kameras – das Geschehen im Block-West seit vielen Jahren fotografisch und filmisch dokumentiert. Dominik hat uns erzählt, dass pro Spiel etwa 1000 Bilder und viele Videos entstehen, aus denen für die Publikation im Internet etwa 50 ausgewählt werden. Welche Datenmengen dabei im Laufe von 25 Jahren anfallen, kann man sich leicht vorstellen.

Bild: Dominik bei der Buchpräsentation von Andy Marek (2021-06-27)

Aus den Anfangsjahren gibt es nur sehr wenig Material, aber so ab 2005 geht es dann richtig los.

In geschätzten 1.200 Arbeitsstunden hat Dominik dieses Material gesichtet und zu einem abendfüllenden Film zusammengefasst. Für diesen Film gab es also kein Drehbuch mit nachfolgenden Dreharbeiten, sondern es gab zuerst die Filme, die im Nachhinein in 16 Kapitel und 96 Minuten sowie weitere 5 Extra-Kapitel und 21 Extra-Minuten strukturiert wurden. Sogar Corona hatte einen wichtigen – und ausnahmsweise positiven – Anteil an der Realisierung, denn die Zwangspause schaffte erst den Freiraum zur Herstellung des Films, und es soll nicht unerwähnt bleiben, dass an der zeitaufwändigen Herstellung des Films fast eine Ehe zerbrochen wäre…

Das Event

Die Tornados luden zur Filmpremiere am Freitag, 20.8.2021 19:45 ins Lugner-Kino ein. Zwei Säle mussten gemietet werden, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Es gab gestylte Eintrittskarten und grüne Armbänder. Auch Präsident Brucker war anwesend.

Jubiläumslogo

Jubiläumslogo

Bereits bei der Choreografie vor dem Spiel gegen Luhansk wurde es präsentiert, das „Jubiläumslogo“ der Tornados. Während der Jubiläumssaison 2021/22 wird der „Tornado“ (symbolischer Wirbelwind) durch den „Tornado“ (symbolisches Tornados-Mitglied) ersetzt.

Karten

Eine Eintrittskarte kostete 19,96 € und war ausschließlich am Stand der Tornados im Block-West erhältlich, was für Abonnenten auf der Ost-Tribüne eine gewisse Hürde darstellte. Aber schließlich hat alles geklappt, die Organisation war vorbildlich. Wir bedanken uns für die Möglichkeit, bei dieser Premiere dabei sein zu dürfen.

Der Inhalt

  • Film (96+25 Minuten): Allgemeines • Choreographien • Pyrotechnik • United we stand • Kollektivstrafen und Stadionverbote • Europacup • TurnieR • Abriss Hanappi-Stadion / Neubau Weststadion • SRC+FTC • Tornados e-Boys • Punschstand • Streetart • Ende und Abspann • Outtakes
  • Extras (21 Minuten): Tifosi Rapid • Keller • Coronavirus • Steffen Hofmann • Andy Marek
Jeder Besucher bekam den Film auf einer BluRay-Disk

Der Film ist mit Musik hinterlegt, für Hintergrundinformationen sorgen Interviews am Beginn eines jeden der 15 Kapitel.

Beeindruckend…

… ist die Herstellung der Choreografien, und dabei ist noch nicht einmal das Geld gemeint, sondern das kollektive Werk, beginnend bei einer Idee, der grafischen Gestaltung und schließlich der Umsetzung auf riesigen Flächen. Das meiste wird mit der Hand gemalt. Schließlich wird das Werk von mehreren Personen in zusammengerolltem Zustand ins Stadion gebracht. Insgesamt ein wochenlanger Arbeitsvorgang, dessen Ergebnis nur wenige Minuten lang gezeigt wird und danach wieder in einem Depot verschwindet.

… ist die Arbeitsweise im Team und die Organisation in einer selbst geschaffenen Hierarchie.

… die Konsequenz, das Projekt „Tornados“ über diese lange Zeit zu verfolgen.

… der Aufwand für die vielen Reisen.

,,, das soziale Engagement in Form des Punschstands.

Für einen „Tornado“ ist dieses Filmdokument eine wertvolle Erinnerung an gemeinsame Abenteuer.

Außenstehenden wird gezeigt, was die Gemeinschaft einer großen Gruppierung des Block West ausmacht, Vieles verstehen wir nur ansatzweise, vieles bleibt im Dunkeln oder wird verpixelt.

Wir sehen das „Wie“. Was wir aber nur interpretieren können, ist das „Warum“. Was unterscheidet einen Tornado von einem sonstigen Abonnenten im Stadion? Warum bin ich selbst kein Tornado? Warum gab es von 1988 keine Ultras und vor 1996 keine Tornados? Was bringt die Zukunft? Wird die Fangemeinschaft tradiert, werden also die Kinder der heutigen Protagonisten in denselben Block eintreten wie ihre Eltern? Oder rekrutiert sich das „frische Blut“ aus der Werbewirkung der Auftritte des Block? Was schafft den Zusammenhalt dieser Gemeinschaft? Das sind komplizierte Fragen, und der Film gibt uns darauf keine Antwort, aber das war ja auch nicht seine Absicht. Vielleicht ist das alles Material für spätere Beiträge.

Unser Bild von einer Fangruppierung des Blocks hat sich wieder mit weiteren Details angereichert und wir danken den Tornados und vor allem Dominik für die Einblicke in diese Welt.

Links

UNTERWEGS FANZINE DVD REZENSION (von Josef Gruber, 2020-08-24)

„Der Boys Fetzn hängt schon und da Andrea fragt uns ganz trocken, habts was mit, wollts ihn aufhängen? Sollt man aufhängen? Ja passt dann häng man auf! Im Endeffekt so ist es dann entstanden“ Diese Aussage zum Auswärtsspiel in Palermo mit seiner Vorgeschichte ist für mich einer der leiwandsten Momente der filmischen Zusammenfassung über 25 Jahre Tornados Rapid 1996!

Vor gut 15 Jahren hatte ich selbst die Ehre, für Ultras Rapid insgesamt 5 Saison DVDs und Specials anzufertigen. Darum betrachte ich solche Werke naturgemäß mit anderen Augen. Da ich den Produzenten und Antreiber von diesem außergewöhnlichen Werk schon lange persönlich kenne und wusste, mit welch feiner PC Technik er ans Werk gehen kann, konnte ich mir schon ausmalen was dabei rauskommt. Ich habe in den letzten Jahrzehnten sicher schon viele deutschsprachige Filme und DVDs aus diesem Genre gesehen, die Werke aus Nürnberg waren eigentlich immer die absolute Referenzen auf diesem Gebiet. An dieser Stelle möchte ich betonen, das das hier meine ehrliche Meinung ist, nicht eine gekaufte weil ich eine Gratis Blueray bekommen habe (für das zur Verfügung gestellte Videomaterial) oder aus Freundschaft eine gute Rezension schreibe.

Wäre sie scheiße würde ich es auch so schreiben. Aber nein, hier liegen 96+25+21 Minuten neueste Referenz hinter mir, hieran müssen sich die Nürnberger Filmkollegen und alle anderen zukünftig orientieren:-). Der Aufbau, die Musik und die Themen Staffelung ist derart flüssig und lässig (noch dazu technisch fehlerfrei!) aneinandergereiht, da blicke ich fast schon neidisch zurück auf die damals so einfach gehaltenen UR Saison DVDs.

Choreographien sind einer der großen Stärken der Tornados, die Resultate kennt ein jeder aber es ist dann doch etwas anderes wenn man vor Augen geführt bekommt was für Hackn (Arbeit auf deutsch) das ist, unter welch abenteuerlichen Umständen diese erstellt wurden. Für junge Leute der neuen Generation ideales Lehrmaterial, um zu sehen was auf sie zukommt.

Ehrliche Worte findet man bei der Pyrotechnik Thematik, ein Kapitel was sehr lässig gestaltet wurde, ebenso wie United we stand und Kollektivstrafen/Stadionverbote. Geil die Message, man scheißt sich einfach nix, wird was verboten antwortet man dementsprechend mit noch mehr Pyro. Europacup kann nur super sein, das wird in diesem Abschnitt sehr deutlich. Man scheut sich aber auch nicht davor Niederlagen einzugestehen, zu sagen wenn jemand 2 Nummern zu groß war.

Zum Auflockern und für die eigene Fitness bringt man auch das Fanclubturnier aufs Bild, die sportlichen Leistungen sind hier jedoch diskutabel. Hauptsache Spaß machts.

Weniger lustig der Abriss und Neubau vom Stadion, ein schwieriges Thema. Weit lässiger sind da die beiden Freundschaften zu Boys Parma und natürlich Ferencvaros. Eigentlich arg mit wieviel Gruppen man den gemeinsamen Weg gegangen ist, um heute eine so feste Bindung mit den Green Monsters 1995 zu haben. Die Entstehung wird sehr gut erzählt, man nimmt sich kein Blatt vor den Mund, wie man so schön sagt.
Wichtig für den sozialen Aspekt ist der jährliche Punschstand, wo Tornados immer einen Haufen Geld sammelt. Da man die jeweiligen Spendenempfänger immer persönlich besucht weiß man wo das Geld hingeht. Drei leiwande Tage mit Suff und Musik sind da sicher ein positiver Begleitpunkt was in diesem Kapitel extrem locker erzählt wird. Diese unpackbaren Spendensummen finden leider in der Öffentlichkeit kaum Aufmerksamkeit.

Zum Abschluss bekommt die in den letzten Jahre immer extremer werdende Streetart Geschichte ihren verdienten Rahmen. Man spürt wie gefährlich manche Aktionen sind, teilweise schon irre was da für Werke entstehen.

Dieses hier vorliegende Werk bekommt jedenfalls die maximale Punktezahl. Neben dem Inhalt finde ich vom technischen Aspekt gesehen die Idee Bilder schneller laufen zu lassen zwar einfach aber genial, mit guter Musik unterlegt erhöht es den Funfaktor enorm. Positiver Nebeneffekt ist die Zeitersparnis, womit der Film nie langatmig wird. Wobei, bei Rapid ist eh immer was los.

Ein großes Kompliment an meinen Freund Dominik, der Gruppe Tornados Rapid sowie dem Block West als ganzes, ohne diese Protagonisten wäre der Film nie zustande gekommen.

Kauft euch den Film im Blickfang Ultra Shop, dort kommt er die nächsten Tage limitiert in den Shop!

Rudolf „Rudi“ Edlinger 1940-2021

Rudolf Edlinger, Ehrenpräsident von Rapid
Wikipedia (Steindy)

Rudolf „Rudi“ Edlinger 1940-2021

In seiner 12-jährigen Amtszeit als Rapid-Präsident hatte Rudolf Edlinger zwar so manches Tief zu überwinden aber wir blicken mit Freude auf zwei Meistertitel zurück und auf die Überwindung großer finanzieller Stolpersteine.

Rudi Edlinger war mein erster Präsident, denn meine Rapid-Erinnerungen reichen nur bis zum Jahr 2000 zurück. Damals war mir noch nicht klar, welche Tragweite der Rückzug der Bank Austria als Hauptsponsor für Rapid hatte. Heute sehe ich seine Akquisition von Wien Energie als einen Meilenstein für das finanzielle Überleben des Vereins.

Die Heimholung von Steffen Hofmann nach dessen – glücklicherweise – glücklosen Abenteuer in München war eine weitere Heldentat für unseren Verein.

Ich erinnere mich auch, dass Rudi Edlinger in den letzten Jahren seiner Amtszeit wichtige Schritte in Richtung Stadionneubau gesetzt hat und danach seinen Platz der jüngeren Garde überlassen hat, die seine Vorarbeiten in die heutige Realität umgesetzt hat.

Für seine markanten Sprüche war er bekannt. Dass der Wiener Bürgermeister zwar ein tüchtiger Mann sei aber leider nichts vom Fußball verstehe, war einer seiner unvergesslichen Sager.

Ein Präsident zum Angreifen

Für Rapid-Mitglieder ist so ein Präsident schon ein ziemlich „hohes Tier“, dem man mit entsprechendem Respekt begegnet. Doch während unserer vielen Besuche der Spiele von Rapid II erlebten wir in ihm einen Präsidenten zum Angreifen, der Freud uns Leid des Fußball-Alltags mit uns teilte. Er war bei praktisch allen Spielen von Rapid II auf West 1 gemeinsam mit Peter Elstner, Gerhard Höckner und Gerhard Niederhuber im „kleinen VIP“ (=Raucherkammerl) anwesend.

Ein Freund der „Freunde“

Beim „Klub der Freunde“ ist es Tradition, dass bei der jährlichen Generalversammlung auch der jeweilige Rapid-Präsident zu Gast ist. Es war am 26. Mai 2014 als er mit seinem Nachfolger Michael Krammer das letzte Mal an dieser Versammlung teilnahm. An diesem Tag durften wir ihn auch als neues Mitglied bei uns begrüßen.

Damals beschäftigte ich mich mit der Darstellung der Spielergebnisse einzelner Spieler. Wenn ein Spieler Rapid verließ und uns beim Klub der Freunde besuchte, druckte ich ein Dossier mit allen Daten über seine Rapid-Karriere aus. Diesen Vorgang wendete ich auf den Zeitraum der Präsidentschaft von Rudi Edlinger an und erstellte eine 44-seitige Datensammlung für alle Spieler, Trainer, Spiele und Tore aus der Zeit seiner Präsidentschaft. (siehe Links). Einige Tage nach unserer Versammlung bedankte er sich in einem Brief, der mich sehr gefreut hat (siehe Links).

Eine Präsidentschaft bei Rapid, das ehrt jemanden mehr als das Amt des Finanzministers, denn der Rapid-Präsident ist ein parteiübergreifender Sympathieträger – mit der Ausnahme skurriler andersfarbiger Minderheiten.

Wir Rapidler verneigen uns mit Respekt vor seinen wesentlichen Beiträgen zum Erfolg von Rapid.

269 Bilder von Rudolf Edlinger bei verschiedenen Rapid-Veranstaltungen

Mitgliederversammlungen mit Rudi Edlinger

  • 2009-06-25 Rudolf Edlinger • Gerhard Höckner • Siegfried Menz • Rainer Setik
  • 2010-05-31 Kurt Deringer • Rudolf Edlinger • Andy Marek • Rainer Setik
  • 2011-11-10 Rudolf Edlinger • Herbert Feurer • Rudolf Flögel • Raimund Hedl • Gerhard Höckner • Steffen Hofmann • Alfred Körner • Werner Kuhn • Andy Marek • Martina Mosovsky • Atdhe Nuhiu • Harald Pichler • Peter Schöttel • Thomas Schrammel • Rainer Setik • Mario Sonnleitner
  • 2012-05-21 Stefan Ebner • Rudolf Edlinger • Peter Grechtshammer • Rainer Setik
  • 2013-05-27 Rudolf Edlinger • Carsten Jancker
  • 2014-05-26 Rudolf Edlinger • Michael Krammer

Links

2021-09-26

Liebe Obfrauen! Liebe Obmänner!

Anbei muss ich euch leider die Parte von Ehrenpräsident Rudi Edlinger übermitteln. Die Trauerfeier findet am Freitag, 3. September 2021 um 14:00 Uhr statt. Rudi Edlinger, lebte und liebte seinen Verein nach seinem Motto:

„Als Rapidler wird man geboren! Auch wenn mancher ein halbes Leben braucht, bis er es weiß.“

Mit grün-weißen Grüßen

Tanja

Rapid-Luhnask

Rapid-Luhansk

3:0 (1:0), 10.300, Sandro Schärer (CH)

Was mir bei diesem Spiel spontan einfällt, ist der Titel des Buchs des Physikers Metin Tolan: „Manchmal gewinnt der Bessere“ und der Ärger von Ernst Dokupil über seinen Beruf: „Fußball ist ein Scheiß-Spiel“. Beides drückt aus, dass trotz aller Professionalität, die Anstrengungen nicht notwendigerweise zum Erfolg führen. Und was für die Akteure so frustrierend sein kann, ist das Erfolgsrezept des Fußballs.

Was hätten wir wohl gesagt, wären wir an Stelle der gut organisierten und athletischen Ukrainer gewesen? „Mehr Glück als Verstand!“ hätten wir gesagt. Es ist eben der Zufall, der die unangefochtene Hauptrolle in diesem Spiel hat und sichtbarer als in unserem Alltag in jeder Szene die Fäden führt.

So gut das Ergebnis ist, „durch“ ist Rapid noch nicht, insbesondere wegen der überheblichen Spielweise bei einem Vorsprung, die man etwa im Rückspiel gegen Famagusta nicht so gern gesehen hat. Und die Ukrainer werden beim Rückspiel ihre Qualitäten besser in Stellung bringen.

Alter Kad/Leg  Wert UEFA-Platz
 25,6  25/7   18Mio 92 Lugansk
 24,5  28/5   30Mio 97 Rapid

Foto

Erich und Arnold mit einem Museumsstück: Ein Schal vom Finale in Rotterdam 1985;
Florian, Arnold und Herbert. Was man hier nicht sieht: im ständigen Kampf mit dem Ordner, der meint, dass man da nicht stehen dürfe;
Keine Fahnen der Ukraine;
Tolle Choreografie der Tornados „Mit den schönsten Farben durch Europa – gebt alles für Grün-Weiß“.

Links

GRÜNZEUG-623

Grünzeug-623

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 49.JAHRGANG/MAI 2021/Nr.623/Versand 9.8.2021, Postamt 1120

SOMMER 2021: VIEL NEUES UND MANCHES ALTES

Neu: Die österreichische Bundesliga wird nun von ADMIRAL gesponsert. Am Ende zählen bei Punktegleichheit nur die Duelle gegeneinander. Und: Den von Didi Kühbauer so herbeigesehnten VAR (Video Assistent Referee) gibt es ab nun neu, doch ob der Didi mit dessen Entscheidungen wirklich so glückselig war, das bleibe dahingestellt…

Altvertraut: Dass Christoph Knasmüllner ein Bombenfußballer ist (wenn er „seinen Tag“ hat), das bewies er zuerst gegen die Wiener Viktoria im Cup oder und, das umso mehr, in der CL-Quali gegen Sparta Prag mit zwei Weltklassetoren.

Vier Tage später waren er und fast alle seiner Kollegen gegen Hartberg mit einem in „europäischer Weltklassemanier“ auftretenden Mario Sonnleitner (der vom SCR und dessen Fans zuvor gefeiert wurde) in unglaublich mieser Verfassung, sodass das 0:2 gerechtfertigt war.
Alt: Nicht nur Rapid leidet schon seit Jahren unter Manuel Schüttengrubers miserablen Pfiffen, und bei obigem Match war es wieder einmal soweit: Der für den schwer verletzten Grahovac eingewechselte Schuster wurde vom Hartberger Stec dermaßen gefoult, dass „Rot“ unumgänglich war, aber Schüttengruber gab nur „Gelb“, weshalb der VAR nicht mehr reagieren konnte. Dafür meldete er sich bei einem Strafraumhands des neuen SCR-Verteidigers Kevin Wimmer (zuvor Karlsruher SC), der von hinten gestoßen worden war und die Kugel aus kurzer Distanz auf die Hand bekam – 0:2 und die erste Negativ-Überraschung in dieser Saison.

Die wirkte sich auch aufs Rückspiel gegen Sparta Prag aus: Rapid musste auf zahlreiche, besonders für die Offensive wichtige Akteure verzichten und verlor sang- und klanglos 0:2. Auch wegen eines Schiedsrichters, dem in dieser Phase der CL-Qualifikation kein VAR zur Seite stand: Wenn das, was Strebinger bei der Abwehr einer Flanke einen Penalty nach sich zieht, dann bleibt der Keeper lieber auf der Torlinie picken! Und wenn das, was Stojkovic vor dem 0:2 in den Nacken haute, ein gegnerischer Unterarm war, dann war auch dieses Tor nicht ganz astrein, oder?

Nun aber zu Herrn Eisner und dessen prominenten VAR (Harkam)! Beim Anblick des Ersteren entfuhr dem Chronisten ein „Jessas na!“, denn Eisner hatte ihn und uns allen schon oft genug geärgert, zum Beispiel als er vor wenigen Jahren so lange spielen ließ, bis die neun Rapidler gegen Salzburg endlich aus dem Cup ausgeschieden waren. Diesmal ließ er sich nichts Derartiges „zuschulden“ kommen, doch beim üblichen 1:1-Gewürge gegen den LASK (da wirkte überraschend der große Kämpfer Grahovac mit!) stand ihm ein VAR zur Seite, der genauso wenig wie er sah, dass Arases späte Attacke gegen Karamoko ein klarer Elfer war. Schön von den Herren, aber ein schwerer Fehler war’s ja trotzdem.

Nach dem Rapids Rekord gegen den stets nach Siegen speziell gegen die Hütteldorfer lechzenden LASK Bestand hatte: 8 Siege und keine Niederlage! Da wurde der sonst gelassene Linzer Trainer geradezu zum Rumpelstilzchen!

Auch nicht mehr neu: Seit Wochen wiederholen die diversen Journalisten diese Fragen: Welche Rapidler werden den Klub verlassen; heuer geht’s um Ullmann, Fountas und Kara sowie am Rande auch Greiml. Nicht zuletzt deswegen kann man sich über die Begrüßung von Neo-Rapidlem und/oder Vertragsverlängerungen nur so freuen: Spielt gut, aber nicht zu gut! Damit ihr nicht schon in Bälde futsch seid! Wie sich das alles mit der „Mission 33“ vertragen kann – auch eine eh schon alte Frage…

ADMIRAL-Bundesliga (Stand vom 1.8.)

 1.Salzburg 2/6 (10:2)
 2.Admira   2/4 ( 5:1)
 3.LASK     2/4 ( 2:1)
10.Rapid    2/1 ( 1:3)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

ÖFB-CUP, 1. RUNDE (16.7.): WR.VIKTORIA (H) 6:0 (2:0)

Endlich wieder Zuschauer (8.100 gegen einen Regionalligisten), die zwischen einigen Leerläufen teilweise schöne Tore bejubeln konnten. Polsters Meidlinger, die fast neun Monate ohne Spielpraxis waren, scheiterten u.a. auch an den vielen eigenen Fouls.

  • SCR: Strebinger; Stojkovic (62.Sulzbacher), Hofmann, Wimmer, Ullmann (62.Auer); Knasmüllner, D.Petrovic; Schick, Fountas (46.Grahovac), Arase (46.Grüll); Kara (73.Strunz)
  • Tore: Kara (9., Elfer), Hofmann (41.), Grahovac (59.), Knasmüllner (61., Superfreistoß, 66.), Grüll (88., Elfer)
  • Gelb-Rote Karte: V.Petrovic (29., Foul)
  • Gelbe Karte: Viktoria-Trainer Polster
  • Allianz-Stadion, Lechner, 8.100
  • EwkiL: Bericht · Bilder · Spielbericht ·
  • Oefb: Spielbericht ·
  • Rapid: Bericht · Vorbericht · Vorbericht ·
  • Viktoria: Homepage ·
  • Weltfußball: Spielbericht
David mit dem Fanschal zum Spiel

CL-QUALI, 2. RUNDE (20.7.): SPARTA PRAG (H) 2:1 (0:1)

Quasi der Abend vom Knasi! War es nach dem frühen 0:1 gegen seine schlecht platzierten Vorderleute vor allem nur Strebinger, der das 0:2 verhinderte, während lediglich R.Ljubicic mit einem tollen Fernschuss für grün-weiße Torgefahr sorgte. Doch nach der Pause sahen die euphorisierten 19.500 Fans eine ganz andere Rapid, mit zwei Weltklassetoren Knasmüllners: Schlenzer ins Kreuzeck, Volley ins lange (der starke R.Ljubicic war für die Maßflanke zuständig). Zweimal Pech für Kara: Superschuss in extremis gehalten, Elferfoul negiert. Immerhin bewies der SCR gegen die unangenehm zu bespielenden Prager, dass er auch heuer wieder eine „geile Mannschaft“ (O-Ton Knasi) sein wird.

BL, 1. RUNDE (24.7.): HARTBERG (H) 0:2 (0:1)

Sonnleitner, von den Fans herzlichst begrüßt, war ein Bollwerk in der in allen Belangen besseren steirischen Mannschaft. Grahovac schied früh mit einer blutenden Gesichtsverletzung aus; sein Vertreter Schuster wurde von Stec ausschlussreif gefoult, aber Schüttengruber gab dem nur „Gelb“ – ob das eine bessere Leistung der Rapidler ermöglicht hat, darüber blieben die Meinungen geteilt. Jedenfalls: Rapid gegen Prag und Rapid gegen die viel zweikampf- und auch spielerisch(!) besseren Hartberger, das waren zwei vollkommen andere Mannschaften. Warum auch immer.

Corteo des Block West vor dem Spiel gegen Hartberg

CL-QUALI, 3.RUNDE (28.7.): SPARTA PRAG (A) 0:2 (0:1)

Grahovacs Fehlen nach der Hartberg-Pleite (offener Nasenbeinbruch, Verschiebung der Nase) war noch lange nicht „genug“: Am Tag des für die Champions League wichtigen Retourmatches fielen neben Hofmann (angeschlagen) auch die beiden Stars aus der ersten Begegnung aus! Knasmüllner erbrach und hatte Durchfall, außerdem war R.Ljubicic erkrankt (Corona?), was sich für die Hütteldorfer Offensive höchst nachteilig auswirkte. Über die Abwehr konnte man nichts Negatives feststellen, aber vorne kaum etwas Positives. Dazu kamen auch die Schiri-Entscheidungen: Die auf den Elfmeter für Sparta war nur schwer nachvollziehbar, und vor dem 0:2 wurde ein Foul an Not-Kapitän Stojkovic negiert, in dessen Rolle Dibon nach 14 Monaten Pause schlüpfen musste. Daher also: Ab in die Europa-League-Qualifikation – viel Erfolg!

BL, 2.RUNDE (31.7.): LASK (A) 1:1 (1:0)

Fast noch schiacher als sonst immer! Rapid startete gegen die Linzer souverän und ging durch Fountas nach überragender Kara-Vorarbeit mühelos in Führung (Didi: „Das Tor hätte jeder mit 2,5 Promille gemacht“). Der LASK kam allmählich immer besser in die Partie, hatte aber keine echten Chancen. Nach der Pause war’s ganz ähnlich, doch die echte Tormöglichkeit fand Greiml vor, dessen Kopfball die Latte touchierte (61.). Die Gastgeber forcierten ihr übliches Pressing samt Ho-Ruck-Fußball, dem aber nur das 1:1 entsprang, bei dem Schmidt die Kugel irgendwie über die Linie drückte. Die weiteren Chancen lagen bei Rapid, aber Grülls Schuss ging am langen Eck vorbei. Bevor der SCR viel Glück hatte, denn Arases Foul an Karamoko war elferwürdig (90./+4). So gesehen war das Remis nach kräftezehrendem Fight gerecht.

  • SCR: Strebinger; Stojkovic, Greiml, Wimmer; Schick (65.Arase), Schuster, Petrovic (65.Grahovac), Ullmann; Knasmüllner (84.Kanuric), Fountas (65.Grüll); Kara
  • Tore: Schmidt (79.); Fountas (8.)
  • Gelbe Karten: Thalhammer, Maresic; Schick, Fountas, Stojkovic
  • Pasching, Eisner, 6.087 (ausverkauft).
  • Bundesliga: Spielbericht ·
  • EwkiL: Bericht · Bilder · Spielbericht ·
  • Lask: Bericht · Vorbericht ·
  • Oefb: Spielbericht ·
  • Rapid: Bericht · Vorbericht ·
  • Weltfußball: Spielbericht

„MR. GRÜNZEUG NR. 623“: FILIP STOJKOVIC

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Zum „Kapitän der Legionäre“ wurde Filip Stojkovic bereits ernannt, doch weil Christopher Dibon noch nicht ganz in der Spur und Maximilian Hofmann angeschlagen war, bekleidete der kampfstarke Serbe dieses Amt tatsächlich. Und tat das nicht nur, besonders aber gegen den LASK, hervorragend.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele

Thorsten Schick und Filip Stojkovic beide 50. (jeweils gegen Hartberg)

EC-Spiele

Christopher Dibon 30. (Sparta Prag); Kelvin Arase, Ercan Kara, Maximilian Ullmann alle 10. (jeweils gegen Sparta Prag)

„Runde“ Tore

Fehlanzeige

SOMMERLICHE TESTS

27.6.: LAFNITZ (A) 5:2 (2:1)

Tore: Fountas, Knasmüllner, Dijakovic, Kitagawa, Schick

30.6.: OBERWART (A) 3:0 (1:0)

Tore: Kitagawa, Grüll, Fountas (Elfer)

3.7. LOK MOSKAU 0:0

(in Pinkafeld zum Abschluss des Camps in Bad Tatzmannsdorf)

7.7. SKN ST.PÖLTEN (Η) 2:2 (0:1)

Tore: Fountas, Kara

10.7.: FC KOPENHAGEN (H) 1:0 (0:0)

Tor: Kara

EIN BLICK ZU RAPID II

Patrick Jovanovic (47) wurde nach Franz Maresch (nun in der Scoutingabtcilung) zum neuen Cheftrainer bestellt, während Steffen Hofmann weiterhin der Co-Trainer bleibt.

Vor dem verzögerten Beginn der Meisterschaft lagen uns zwischen 26.6. und 13.7. folgende Resultate von Testmatches vor:

WIENER LINIEN 3:2 (1:0), ADMIRA AM. 3:2 (2:0), SIEGENDORF 1:0 (0:0), STURM GRAZ Π 1:1 (0:1), SZOMBATHELY 1:4 (1:3).

1. RUNDE (23.6.): SKN ST.PÖLTEN (A)

Das Spiel wurde verschoben: Der Rasen der NV-Arena ließ ein reguläres Spiel leider nicht zu. Es fand am 3.8. statt, nach unserem Redaktionsschluss.

Dem Rapid-Magazin Nr.2 (Sommer 2021) entnahmen wir folgende Neuzugänge: Jan Kirchmayer (17) kam aus der AKA St.Pölten, dazu kamen aus der eigenen U18 Tunahan Mercan, Aristot Tambwe-Kasangele, Marvin Zwickl, Tobias Hedl, Enes Tepecik, Haris Zahirovic, Arben Kokollari, Laurenz Orgler und Benjamin Göschl. Sieben Spieler verließen Rapid II, darunter Paul Gobara (einst Kapitän), Marco Fuchshofer (einst Topscorer) und Patrick Obermüller, von dem man einiges erwartet hatte. Marko Bozic (auch eine Stütze) wurde im Magazin mit einem Fragezeichen versehen.

2. RUNDE (30.7.): JUNIORS OÖ (H) 0:0

Aufgrund der Überlegenheit und der Chance aufs 2:1 hätte Rapid II den Sieg verdient.

Stand der 2.Liga (1.8.)

1.BW Linz   2/6 (6:1)
2.Lustenau  2/6 (6:2)
3.Liefering 2/6 (4:1)
9.Rapid II  1/1 (0:0)

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Nach den flauen Leistungen in den vorherigen Freundschaftspartien bestritt Österreich zwischen 13.6. und 27.6. eine erstaunlich gute Europameisterschaft: 3:1 gegen Nordmazedonien (Lainer, Gregoritsch, Arnautovic), 0:2 gegen die Niederlande, 1:0 gegen die Ukraine (Baumgartner) und schließlich das unglückliche 1:2 nach Verlängerung gegen Italien im Londoner Achtelfinale (Kalajdzic). Unsere südlichen Nachbarn taten sich gegen Alaba & Co. wesentlich schwerer als gegen andere Teams. Bevor sie am Ende dank einem Sieg im Elfmeterschießen Europameister wurden – Gratulazione, auch an Österreich!

Rapid verlängerte den Vertrag mit Christoph Knasmüllner bis Sommer 2023, Gleiches betraf auch Abwehrtalent Lukas Sulzbacher. Mateo Barac hingegen wechselte ablösefrei nach Sotschi (Russland).

Neben dem Dahinscheiden der SCR-Fans Edi Finger jun. und des „Rapid-Charly“ erlag Peter Elstner (81) am 20.6. einem Badeunfall. Elstner war nicht nur eine ORF-Legende und Rhetoriktrainer der 2.Mannschaft des SK Rapid, sondern auch ein sehr netter Mensch, der auch dem Verfasser sehr fehlen wird!

Am 25.6. präsentierte Rapid das im Prater angesiedelte „Körner Trainingszentrum“, das an die „Körner-Buam“ Robert und Alfred erinnern soll und von der nachwuchsfreundlichen Firma VARTA mitfinanziert wurde.

U21-Teamspieler Jonas Auer (20) kam von Mlada Boleslav und unterschrieb bis 2024.

Rapid ist seit 5.7. endlich wieder im BL-Aufsichtsrat vertreten und zwar durch Martin Bruckner.

Nachdem Yusuf Demir seinen Kontrakt mit dem SCR bis 2023 verlängert hatte, wurde er an den FC Barcelona verliehen, was dem 500.000 Euro wert war. Dort kickt Yusi vorerst an der 2. Mannschaft, aber sollte er diese einmalige Chance nutzen, würde Rapid kolportierte 10 Millionen erhalten. Zoki Barisic erwartet sich, dass das grün-weiße Supertalent seinen Weg in Barcelona machen wird.

Bereits ohne ihn fand am 11.7. vor 2.500 Besuchern der „Tag der offenen Tür“ statt, wobei die Mannschaft ihre neuen Heimdressen verführte (grün-weiß, blau-roter Querstreifen).

Weiters fehlte mit dem langjährigen Publikumsliebling Mario Sonnleitner ein echtes „Urgestein“, das noch immer in der Bundesliga reüssieren will, aber dessen Weg ihn (Mitglied auf Lebenszeit!) gewiss wieder zurück nach Hütteldorf führen wird. Erstmals als Spieler des TSV Hartberg am 24.7.

Am 11.7. war Deni Alar auch nicht mehr dabei: Sein Vertrag wurde aufgelöst, und er ging zum SKN St.Pölten (erster Gegner von Rapid II in der neuen Meisterschaft, doch diese Partie wurde ja verschoben).

Philip Newald, bisher Rapids Finanzreferent, schied wegen beruflicher Überlastung aus dem Präsidium aus.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
Homepage: http://klubderfreunde.at

Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-622
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF-Format zur Verfügung

Rapid II-Kapfenberg

Rapid II-Kapfenberg

0:3 (0:1), 250 Zuschauer

Die erste Spielhälfte erschien wie das Spiel auf ein Tor, so überlegen spielte Rapid II, doch kann man diese Überlegenheit auch so interpretieren, dass die Kapfenberger sehr diszipliniert verteidigt haben und gefährliche Angriffe durch rüde Fouls unterbrochen haben. Die vier gelben Karten für die Gäste in der ersten Hälfte dokumentieren diese Spielanlage. Da unseren Nachwuchsspielern kein Tor gelingen wollte, kam es, wie es laut Fußballlehrbuch kommen musste: „wer kein Tor schießt, darf sich nicht wundern, dass er sich eines einfängt„. Und so war es auch, denn aus einem Freistoß, der einzigen Chance der Gäste in der ersten Halbzeit, entstand das 1:0, nach einem zweifelhaften Foulpfiff des Schiedsrichters.

Rapid II konnte die Überlegenheit der ersten Spielhälfte nicht mitnehmen und kassierte noch zwei weitere Tore.

Als Zuschauer bei Rapid II muss man sich auf den Ausbildungscharakter und die Unterordnung unter die Bedürfnisse der Kampfmannschaft gewöhnen. Dass Philipp Schobesberger und Christopher Dibon in diesem Spiel aufgestellt wurden, dient mehr dem Sammeln von Spielerfahrung und muss nicht unbedingt eine Verstärkung für Rapid II sein.

Dass bei der Hitze dieses Tages 250 Zuschauer kamen, ist erfreulich. Wir flüchteten unter das Dach, um der direkten Sonnenbestrahlung zu entgehen.

Links

Ein Rapid-Urgestein wird 50!

Ein Rapid-Urgestein wird 50!

Christian wird 50!

Der Überall-Fahrer

Christian gehört zu den Immer- und Überallhin-Fahrern, und er trägt damit zu einem gut besetzten Auswärtsblock bei. An diesem Abend wurde viel über Christians Abenteuer bei Auswärtsfahrten erzählt.

Am Sonntag geht es für Christian wieder auf eine große Reise zum Auswärts-Spiel nach Altach. Tagwache ist um 6:30, dann folgt eine Fahrt auf die Schmelz, wo bereits der Autobus wartet. Und erst in den Morgenstunden am Montag ist Christian wieder zu Hause. Ein Urlaubstag ist für diese Urlaubsfahrt eingeplant.

Die Gratulanten

Dominik, der Web-, Foto- und Video-Spezialist der Tornados, brachte ein prächtiges Bild für diesen Anlass. Der Titel „TORNADOS RAPID gratuliert“. Es ist eine Fotocollage mit typischen Szenen: Christian hinter Gittern“, „Christian mit Rocky und Helmut Mitter„, Christians Banner „Pumuckl on Tour“ und Christian oben ohne“.

Im Stadion ist Christian eine bekannte Größe. Dass er gerade uns, die wir mit seinem Engagement in keiner Weise mithalten können, zu seiner Geburtstagsfeier ins Simmeringer Kulturschmankerl eingeladen hat, ist überraschend und auch eine Verpflichtung. (Wir haben so mache Fahrt zu Auswärtsspielen von Rapid II gemeinsam absolviert und werden das hoffentlich auch in der Nach-Corona-Zeit fortsetzen können.)

Wir, das sind Silvia, Florian, Arnold und Franz brachten ein Bild aus dem Shop von Abseits.at und eine Collage aus 345 Bildern aus unserer Rapid-Erlebniswelt.

Daniel Mandl vom Austrian Soccer Board steuerte einen historischen Rapid-Kalender „Grün-weiße Legenden“ aus dem Shop von abseits.at bei.

TORNADOS RAPID gratuliert!
345 Bilder aus unserer Zeit mit Christian
Lucia, Christian, Florian, Silvia, Arnold
Zeichnung „Fantribüne Rapid ‚away'“

Wir bedanken und bei Lucia und Christian für den netten Abend!
Auf weitere 50 erfolgreiche Jahre mit Rapid, Christian!

Links

Rapid-WAC

Rapid-WAC

3:0 (1:0), 13.100, Harkam

Wenn uns jemand nach der ersten Viertelstunde des Spiels gesagt hätte, dass dieses Spiel gewonnen wird, hätten wir es nicht für möglich gehalten. Die Wolfsberger waren viel aggressiver, genauer im Passspiel und hatten in der Anfangsphase auch einige gefährliche Strafraumszenen zu verbuchen.

Als dann zu aller Überraschung Kelvin Arase ein Tor erzielte und nach quälender Wartezeit die unsichtbaren VAR-Akteure das Tor aberkannten, weil irgendwann vor diesem Tor ein Foul begangen worden sei, beflügelte diese gefühlte Ungerechtigkeit unsere Spieler derart, dass sie praktisch gleich in der Folgeminute mit der notwenigen Wut im Bauch in einem Energieanfall dieses 1:0 beim dritten Schussversuch nachholten. Schütze: Taxi Fountas.

Gewonnen war das Spiel natürlich noch nicht, doch in nur einer Minute erzielte wieder Taxi Fountas Treffer 2 und 3 und damit auch den Endstand.

Rapid spielte mit: Kelvin Arase · Jonas Auer · Taxiarchis Fountas · Srdjan Grahovac · Leo Greiml · Marco Grüll · Maximilian Hofmann · Benjamin Kanuric · Ercan Kara · Christoph Knasmüllner · Thorsten Schick · Lion Schuster · Richard Strebinger · Lukas Sulzbacher · Maximilian Ullmann · Kevin Wimmer

VAR

Das aberkannte Tor von Kelvin Arase war völlig korrekt. Aber dem Ballgewinn von Rapid an der Mittellinie dürfte ein Foul vorangegangen sein, das der Schiedsrichter übersehen hat, und erst bei einer Video-Wiederholung bestätigt hat.

Ambiente

Rapid ist eine Familie

Gleich drei Kinder von Spielern (Schick, Knasmüllner und Fountas) durften sich mit ihren Vätern verabschieden.

Für gute Fotos sind besondere Blickwinkel gefragt.

Daniel Widner (Red Ring Shots) ist erfinderisch bei der Suche nach den besten Blickwinkeln für seine Fotos. (Weitere Bilder auf https://www.facebook.com/redringshots/ und https://red-ring-shots.com/)

Janine, im Interview*)

RAPID-POST (aus der Stadionzeitung zum Spiel Rapid-WAC)

Warum bist du Rapid-Fan?

Mir wurde die Rapid-DNA bereits in die Wiege gelegt und seither gibt es für mich einfach keinen besseren Verein in Österreich.

Erstes Rapid-Spiel im Stadion?

An mein erstes Spiel kann ich mich noch sehr gut erinnern. Es war das Wiener-Derby 2009 im alten Weststadion.

Spieltags-Routine vor einem Heimspiel?

Wir treffen uns immer drei Stunden vor einem Spiel im Stags Head. Da wird gemeinsam gegessen, natürlich auch getrunken und das Spiel vorab besprochen. Dabei gehen wir auch immer mögliche Aufstellungs-Varianten durch.

Spieltags-Outfit?

Das ist bei mir immer das aktuelle Heimtrikot, Schals. Rapid-Ohrringe und ein Gummiarmband von Rapid. Bei Auswärtsspielen dann etwas dezenter (vor allem bei Spielen in Graz) – dennoch bin ich auch da immer in den Vereinsfarben gekleidet.

Schönster Rapid-Moment?

Mein schönster Rapid-Moment war bisher das Champions League-Qualiftkationsspiel in Lemberg. Die Stimmung war unglaublich, obwohl wir letztendlich leider verloren haben. Nach dem Schlusspfiff kamen dann auch mir die Tränen, weil die Mannschaft es sich einfach verdient gehabt hätte.

Rapid-Legende, die dich am meisten beeindruckt hat?

Da fällt mir sofort nur ein Spieler ein: Alfred Körner.

Aktueller Lieblingsspieler und warum?

Unser derzeitiger Kapitän Christopher Dibon. Weil er mittlerweile zu den arriviertesten Spielern im Kader gehört und in der Vergangenheit immer unter Beweis gestellt hat. dass er trotz einiger Rückschläge nicht unterzukriegen ist. Er ist ein unglaublich sympathischer Mensch, der zudem stets sehr ehrlich ist und sich kein Blatt vor dem Mund nimmt.

TEILE »EINE LIEBE ZUM VEREIN MIT ALLEN RAPID-FANS

sende deine Antworten + ein Foto einfach an presse@skrapid.com

*) Janine ist Vorstandsmitglied beim „Klub der Freunde des S.C. Rapid“

Botschaften der Ultras

Die Ultras titeln „ΕΛΛΑΔΑ ΚΡΑΤΑ ΓΕΡΑ“ („Halte durch, Griechenland“) und drücken ihre Solidarität mit den unter den Bränden leidenden Griechen aus.

Google Translate versagte kläglich beim Versuch, den Text zu übersetzen. Die große Mehrheit der Stadionbesucher versteht diesen Spruch auch nicht, dient aber als Kulisse für dieses Spruchband. Vielleicht könnte man solche hierorts unverständlichen Botschaften erklären, entweder durch Untertitel oder durch einen Kommentar von Lukas.

Auf der Südtribüne wurde Ein „Block-West-Echo“ verteilt; mit Berichten von den Spielen Rapid-Hartberg, Sparta Prag-Rapid, LASK-Rapid und Rapid-Famagusta. (siehe EwkiL:Bilder)

Links

Rapid-Famagusta

Rapid-Famagusta

3:0 (1:0), 11.400, Maurizio Mariani (Italien), 2021-08-05

Keiner unserer Spieler war beim Spiel im Jahr 2008 dabei, doch der Großteil der Zuschauer kann sich noch an die damalige Vorstellung der Neuerwerbung Georg Koch erinnern, der gerade einmal 9 Spiele für Rapid bestritt und mit dem ziemlich überraschenden Gegentor – Koch bewegte sich nicht und spielte auf „falscher Fuß“ – die Champions-League-Teilnahme von Rapid schon nach dem ersten Qualifikationsduell beendete. Auch der ORF zeigte in einer Rückblende dieses verdächtige Tor. Die Vereinsführung hat damals seinem eigenen Tormann Raimund Hedl nicht vertraut, doch diese Entscheidung hat sich mit diesem Ausscheiden bitter gerächt.

In der Presse meinte man, dass man damals, 2008, die bessere Mannschaft gehabt hätte, doch auch unser heutiger Sturm mit Ercan, Taxi, Marco und Knasi kann sich sehen lassen; nicht zu vergessen den nachrückenden Oliver Strunz.

Alles das bewegte unser Team heute aber gar nicht. Die Statistik ist in den Köpfen der Zuschauer aber kaum in den Köpfen der Spieler, und das war gut so, denn abgesehen von fallweisen Kontern des Gegners war Rapid die klar dominierende Mannschaft. Rapid spielte mit Kelvin Arase · Jonas Auer · Taxiarchis Fountas · Srdjan Grahovac · Leo Greiml · Marco Grüll · Maximilian Hofmann · Ercan Kara · Christoph Knasmüllner · Thorsten Schick · Lion Schuster · Richard Strebinger · Oliver Strunz · Lukas Sulzbacher · Maximilian Ullmann. Die Tore: 1:0 Ercan Kara 35.; 2:0 Taxiarchis Fountas 64.; 3:0 Marco Grüll 83.

Vergleich

Famagusta landete 2020/21 auf dem vierten Tabellenplatz und verlor das Pokalfinale gegen Omonia Nikosia im Elfmeterschießen. Es fällt auf, dass man sich auf der Homepage nicht als Mitglied anmelden kann, also ähnliche Verhältnisse wie bei RB.

Kader Nati Alter Legio   Wert   UEFA      Liga
                                Klub Land
   29   10  27,8 55,2% 10,9 Mio  197   16    4 Famagusta
   27    4  24,7 18,5% 29,9 Mio   95   10    2 Rapid

Rapid ist die deutlich jüngere Mannschaft. Die Zyperer erhöhen das Niveau durch mehr Legionäre.

Rückspiel

Für das Rückspiel herrscht vorsichtiger Optimismus, und das ist nach dem 3:0 auch nicht verwunderlich.

Beim Duell im Jahr 2008 waren die beiden Spiele ziemlich ungleich. In Larnaca eine klare Niederlage, in Wien ein klarer Sieg für Rapid. Vielleicht wird die Temperatur als „Dreizehnter Mann“ mitspielen. Für Zypern sind für kommenden Donnerstag 32 Grad angekündigt.

Ambiente

Ja, es ist Sommer, immer noch Corona-Restriktionen und das Spiel wurde auch im Fernsehen übertragen, aber 11.400 Zuschauer sind doch sehr enttäuschend, hing doch von diesem Spiel sehr viel ab. Zum Vergleich: Damals, am 6.8.2008 als Rapid gegen Famgusta 3:1 gewann, kamen immerhin noch 17.000 Zuschauer.

Der Block präsentierte sich von seiner besten Seite und mit einer imposanten Fahnen-Choreografie:

Die Ultras stehen mit der UEFA auf Kriegsfuß: „UEFA: Your intention ist useless; Ultras won’t stop!“

Der Klub der Freunde vermisst seinen Obmann und die Mitgliederversammlungen und tröstet sich mit Selfies.

1: Arnold, Florian; 2: Erich; 3: Florian, David, Erich; 4: Florian, Arnold; 5: Herbert; 6: Miguel, Ferdinand
Die Wäsch‘ von Famagusta zeigte Auflösungserscheinungen

Links

25 Jahre Tornados Rapid

25 Jahre Tornados Rapid

Ein Vierteljahrhundert ist in der heutigen Fußballwelt eine lange Zeit. Auch für uns als Gruppe, die trotz einiger Hochphasen nichts geschenkt bekommt und sich jeden Tag aufs neue beweisen muss, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Umso magischer wirkt die hellgrün-weiß-dunkelgrüne 25 auf uns, die uns in diesem Jubiläumsjahr auf Schritt und Tritt begleitet. 25 Jahre Tornados Rapid gehören gefeiert, aber auch dokumentiert. Wir erlebten unzählige schöne und glorreiche Stunden, aber auch Tage, an denen wir nicht wussten, wie es weitergehen soll. Wir wollen unser Jubiläum nutzen um zurückzublicken und lassen dabei Protagonisten aus allen TR-Generationen zu Wort kommen, die mit ganz persönlichen Kommentaren wichtige und unvergessliche Ereignisse der letzten Jahre beleuchten. Herausgekommen ist dabei nach eineinhalb Jahren Arbeit ein Film mit der Dauer von 96+25 Minuten, der Einblicke in das Denken und Handeln von TR gibt und eine Vielzahl an unveröffentlichten Videosequenzen beinhaltet.

Bei den nächsten beiden Heimspielen könnt ihr bei unserem Stand (ausschließlich im Vorverkauf erhältliche) Karten für die Kinopremiere erwerben. Diese findet am 20.08. um 19:45 Uhr (Einlass ab 19:15 Uhr) im Lugner Kino statt. Die Karte beinhaltet auch eine Blu-Ray mit zusätzlichem Extramaterial.

Hier geht’s zum Trailer.