Österreich-Mazedonien

2:1 (1:0)

Wer hätte gedacht, dass wir einmal eine österreichische Nationalmannschaft erleben würden, von der ein prominenter Vertreter des Gegners Mazedonien*) (Ilčo Naumoski) meint, sie zähle zu den besten zehn Mannschaften der Welt? Wir zeigten modernes Angriffspressing, der Gegner verhielt sich sehr defensiv, wenigstens in der ersten Halbzeit. Es war erfrischend zu sehen, wie die Österreicher bei Ballverlust sofort versuchten ein Überzahlspiel herzustellen, sodass der Ball meist sehr rasch wieder zurückerobert werden konnte.

Wie so oft fragt man sich, wo denn die Tore bei dieser Feldüberlegenheit bleiben. Nun, Chancen gab es genug, die aber eben nur Chancen waren. Der oft hoch aufgerückte Hinteregger hat sich in die Herzen der Fans gespielt, es gab Sprechchöre Hinteregger, Hinteregger, hey, hey“. Marco Arnautovic wurde mehrfach aus aussichtsreicher Position wegen versteckten Foulspiels zurückgepfiffen.

Ambiente

Für Gesprächsstoff sorgten die Farben des neuen Auswärtstrikots, das bei diesem Spiel präsentiert wurde. Man hatte den Eindruck, als würde eine Mannschaft der ÖVP (türkis-schwarz) gegen eine der SPÖ (rot) antreten. Der Block meinte. man dürfe nur in den Farben rot-weiß-rot spielen. Gut, was macht man aber mit den Auswärtstrikots? Ob sich der Designer von der Leitfarbe des derzeit politischen Klassenprimus leiten ließ? Auf zackzack.at liest man, das die Nähe des Präsidenten Windtner zur ÖVP durchaus eine Rolle gespielt haben kann. Zufall war das wahrscheinlich keiner. Die UEFA sieht die türkise Farbe der Trikots aber als keine politische Botschaft.

Vor Spielbeginn wurde Marc Janko verabschiedet. Er bekam ein Trikot mit der Rückennummer 70 für 70 Spiele für die österreichische Nationalmannschaft.

Das Spielfeld im HappelStadion war früher bei den Cornerfahnen wegen der Laufbahnen etwas abgerundet. Neuerdings wird dort Rasen angestückelt, offenbar ist das eine Forderung des Regelwerks. Siehe letztes Bild. Ein etwas dünkleres Rasenstück liegt auf der Laufbahn.

Choreografie

Die Hurricanes gestalteten eine grandiose Pixel-Choreografie unter dem Motto „Land der Berge, Land am Strome, Land der Äcker, Land der Dome“. Sie ließen ein Schiff über Wellen tanzen und Traktoren Äcker pflügen.

Bildergalerie

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*) Dass sich dieses Land „Nord-Mazedonien“ nennen muss, weil die Bezeichnung „Mazedonien“ den Griechen missfällt, daran müssen wir uns nicht halten. Wir wissen, was gemeint ist, eine Verwechslungsgefahr mit der gleichnamigen griechischen Gegend besteht nicht.

Österreich-Serbien

3:2 (1:1)

Länderspiele gegen ein Balkanland sind wie Auswärtsspiele, weil alle diese Länder stark national ausgerichtete Communities im Wiener Raum haben. Das war dann auch der Charakter dieses Spiels, das konnte man aber auch schon bei den letzten Spielen gegen Albanien und gegen die Türkei gut beobachten. Es zeigt auch, wie enorm aufnahmefähig der Großraum Wien ist. Serbische Fahnen überall, wenige rot-weiß-rote, wohl auch deshalb, weil man sich die rot-weiß-roten Stiegl-Fahnen beim Eingang mitnehmen hätte müssen und sie nicht – wie bei den anderen Spielen – bereits an den Sitzen im Stadion gesteckt sind.

Beachtliche 42.500 Zuschauer fanden sich im Prater ein. Und wäre es noch um etwas gegangen, wäre das Spiel wohl ausverkauft gewesen. Ausgelassen haben die Österreich-Anhänger. Sie mussten sich für die Choreografie in der Mitte der Kurve C/D zusammenstellen, damit die Zettelchoreografie überhaupt ein Bild ergeben konnte.

Man sieht im Bild, dass die Blöcke links und rechts von der Mitte unbesetzt sind.

Auch der dritte Rang im Sektor C/D war unbesetzt. (Im Bild im Hintergrund zu sehen.) Der Rest des Stadion – so hatte man den Eindruck – war fest in serbischer Hand.

Wir waren denn auch eher zufällig beim Spiel, denn die Eintrittspreise sind schon ziemlich hoch. Müssen es wahrscheinlich auch sein, denn die kolportieren Gehälter des Teamchefs wollen ja auch bezahlt werden. Unser Freund Gregor beteiligte sich an einem Quiz und gewann zwei Karten für das Länderspiel. Leider war er verhindert und hat uns die Karten angeboten. Danke Gregor!

Zwar wurde ein riesiges Polizeiaufgebot beim serbischen (und auch beim österreichischen) Fanblock aufgestellt – wohl wegen der zahlreich gezündeten Fackeln und Böller – aber das Spiel und auch der Abmarsch nach dem Spiel verliefen ohne Zwischenfälle.

Florian und ich waren am Weg zur U3 in der Schlachthausgasse von serbischen Fans eingekreist; aber alles friedlich, geradezu einträchtig. Ich hatte den Eindruck, als hätten die Serben das Spiel als Gelegenheit genutzt, wieder einmal Flagge zu zeigen, um sich danach wieder dem Wiener Alltag zuzuwenden.*)

Aber die Daheimgebliebenen haben sich in ihrer Einschätzung des Spiels getäuscht, denn unsere Mannschaft zeigte Charakter. Und es kann gut sein, dass sie damit für ihren scheidenden Trainer gespielt hat, was in einigen Spielerinterviews der letzen Tage auch angeklungen ist.

Wer ist der Gegner?

Serbien ist von der Fläche und Einwohnerzahl sehr gut mit Österreich vergleichbar. Auch die Entstehung des Staates erinnert an die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als Österreich als Teil eines ursprünglich viel größeren Staatsgebiets sind in einer viel kleineren Version wiederfand. Man hat den Eindruck, als würden die Nachfolgestaaten des früheren Jugoslawien einen Prozess nachholen, den wir schon hinter uns haben.

Das Nationalbewusstsein der Serben ist sehr ausgeprägt, was man an der Stimmung im Stadion sehr gut sehen konnte. Ein Faktor in der Motivation der Spieler, der der österreichischen Nationalmannschaft in dieser Intensität abzugehen scheint.

Manchmal weiß man ja nicht einmal, gegen wen man da spielt, wenn es gegen Serbien geht, weil die Situation am Balkan alles andere als übersichtlich ist. Zum Beispiel sahen wir das Transparent „Banja Luka“. Aber diese Stadt gehört gar nicht zu jenem Serbien, gegen das wir gespielt haben. Banja Luka ist Teil der „Republika Srpska“ und die ist wieder ein Teil von Bosnien und Herzegovina.

Interessant ist, dass im serbischen Wappen eine Königskrone dargestellt wird. Ein österreichisches Wappen mit dem Doppeladler wäre ähnlich kurios.

Man schätzt die serbische Minderheit in Österreich auf etwa 170.000, davon 40.000 mit österreichischer Staatsbürgerschaft (2001). Es könnten schon bis zu 30.000 Serben im Stadion gewesen sein. Auch für Serben, die längst schon Österreicher sind, ist im Falle einer solchen Begegnung klar, dass sie zu Serbien halten. Es ist zwar irgenwie irrational aber die Muttersprache und das Leben in einer serbischen Parallelgesellschaft erzeugen tatsächlich eine starke Verbindung zu dem Mutterland, auch wenn der Alltag überwiegend ein österreichischer ist**).

Österreich spielt stark

Besonders in der ersten Halbzeit erspielt sich unser Team Chance um Chance, drückt gerade zu auf das Führungstor – und bekommt durch einen sehr platzierten Schuss – die einzige Chance der Serben bis zu diesem Zeitpunkt – das Gegentor. Fußball, wie er leibt und lebt.

Dann aber der Ausgleich, eingeleitet durch einen langen Pass von Kevin Danso auf Guido Burgstaller, der seinen Sprint geschickt mit einem erfolgreichen Abschluss krönt.

Nach der Pause geht Österreich in Führung. Sehenswerter Pass von Louis Schaub auf Guido Burgstaller, der auf den frei stehenden Marco Arnautovic verlängert.

Leider gleicht Serbien nach einem Corner aus und es schien bei diesem Unentschieden bleiben zu wollen, als wir ein in dieser Form wahrscheinlich nicht geplantes Tor sehen.

Louis Schaub spielt den Ball in den Torraum, offenbar damit rechnend, dass der dort stehende Marco Arnautovic dem Ball die endgültige Richtung geben kann. Auch der gegnerische Tormann bereitet sich auf diese Szene von, doch Marco verfehlt den Ball und der Ball fliegt ohne berührt zu werden für den Tormann unerreichbar ins Tor.

Leistungsträger lassen aus

Die österreichische Nationalmannschaft spielt nicht nur gegen einen starken Gegner, sondern auch gegen dessen stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Dass sich bei den Serben gleich vier Leistungsträger „krankheitsbedingt“ Urlaub nehmen, kann man sich nicht gut vorstellen.

Man erinnert sich an die Worte von Pepi Hickersberger, dass nicht die „Besten“ am Platz gestanden sind sondern die „Richtigen“. Was hätte es auch genutzt, einen Marcel Sabitzer aufzustellen, wenn ihn die Nationalmannschaft nicht interessiert wie er uns schon mehrfach gezeigt hat.

Wer braucht Sabitzer, wenn wir Marco Arnautovic haben, der einen ganz wesentlichen Anteil am Sieg hatte. Einmal, als er das Tor schoss und das andere Mal als er – glücklicherweise – den Ball verfehlt hat. Und noch interessanter ist, dass Marco serbischer Abstammung ist und ganz ähnlich wie meine Mutter**) nicht so recht weiß, wohin er gehört. Aber als Kosmopolit ist ihm das wahrscheinlich ohnehin egal. Fairerweise hat er sich beim Torjubel zurückgehalten.

Abschied von Marcel Koller

Mehrfach wurde während diese Länderspiels daran erinnert, dass es das letzte Heimspiel von Marcel Koller war.

„Du hast Erfolge gebracht und Euphorie entfacht. Danke, Marcel Koller!“

„Danke Marcel!“

„Moneten, Kilometer und Urlaubstage; seit 2012 ist und nichts zu schade. 5 Jahre eine Crew“ dazu ein über die Tribüne gezogener PKW.

Ich gebe zu, dass wir seit dem Beginn der Ära Koller viele der Spielernominierungen mit Kopfschütteln quittiert haben. Die sehr erfolgreiche EM-Qualifikation hat aber allen diesen Kritiken den Wind aus den Segeln genommen.

Spieler wurden von Marcel Koller nicht ausgewählt, weil sie gute Leistungen gebracht haben, sondern weil sie bei einem Top-Klub gespielt haben. Das hat immer wieder zur kuriosen Situation geführt, dass Spieler bei der Nationalmannschaft gesetzt waren, obwohl sie bei ihrem Stammverein keine Einsatzminuten bekamen. Die kurioseste Nominierung war die von Max Wöber, zu der Gerhard Niederhuber noch am Transfertag (eher im Scherz) vorausgesagt hat, dass er damit den Platz in der Nationalmannschaft gesichert hat. Und genau so war es dann auch. Dass Max bei Rapid tolle Leistungen geboten hat, beeindruckte Marcel Koller nicht. Er verließ sich weniger auf die eigenen Augen denn auf die der niederländischen Scouts – so hatte man den Eindruck.

Solange das Team gewinnt, sind Kritiker dieser Entscheidungen mundtot. So kam dann auch, was nach weniger spektakulären Resultaten kommen musste, Marcel Koller musste gehen.

Lassen wir aber die Zahlen sprechen. Die folgende Tabelle zeigt alle Trainer der österreichischen Nationalmannschaft mit mehr als 25 Spielen, gereiht nach der Anzahl der Spiele. Die Punktezahl errechnet sich wie (S*3+U)/Spiele.

Teamchef Spiele S U N Punkte
Hugo Meisl 132 70 30 32 1,8
Josef Hickersberger 56 15 16 25 1,1
Marcel Koller 54 24 12 16 1,6
Herbert Prohaska 51 25 9 17 1,6
Leopold Stastny 49 15 16 18 1,2
Walter Nausch 47 21 10 16 1,6
Karl Decker 36 16 3 17 1,4
Hans Krankl 31 10 10 11 1,3
Dietmar Constantini 26 7 4 15 1,0
Helmut Senekowitsch 26 14 4 8 1,8

An der Spitze liegen Hugo Meisl und Helmut Senekowitsch, aber danach kommen schon Marcel Koller, Herbert Prohaska und Walter Nausch.

Man muss fast annehmen, dass die Entscheider über den Verbleib von Marcel Koller sich mehr von der Enttäuschung über die misslungene WM-Qualifikation haben leiten lassen als von objektiven Zahlen.

Dass Spieler – wie die letzten Interviews zeigen – sehr gut mit Marcel zusammengearbeitet haben, zeigt seine menschlichen Qualitäten, die ihn zu einem echten Sir in der Liste der großen Teamchefs des österreichischen Nationalteams haben werden lassen.

Marktwerte der Ära Koller

     Österreich Serbien
2012     94 Mio 169 Mio
2013    109 Mio 207 Mio
2014    106 Mio 209 Mio 
2015    118 Mio 220 Mio
2016     75 Mio 165 Mio

Diese Relation konnte man aber am Spiel nicht ablesen. Serbien dürfte es besser gelingen, ihre Spieler in den großen Ligen zu platzieren. Es wurde von dem beim Spiel anwesenden José Mourinho denn auch ein Serbe und nicht ein Österreicher beobachtet.

Links


*) Favoriten gilt zwar als Türken-Bezirk aber es gibt auch sehr viele Serben und Kroaten hier. An der Ecke Landgutgasse/Laxenburgerstraße gibt es das „La Koliba“, eines von vielen Treffpunkten der serbischen Community. Es ist ein sehr vitales Zentrum, in dem wöchentlich Feste gefeiert werden, dass sich die Tische biegen, inklusive traditioneller Volksmusik. Sehr gemütlich!

**) Dass ich selbst einer Migrantenfamilie entstamme, war mir das ganze Leben nicht wirklich bewusst, weil es nie irgendeinen Anlass gab, das rechtfertigen zu müssen. Erst seit den Auftritten des HC wird mir dieser Umstand so wirklich bewusst, denn ich fühlte und fühle mich durch dessen Aussagen persönlich angegriffen und analysiere daher von Zeit zu Zeit die eigene Familiengeschichte und möchte die verschiedenartigen Bindungen an das Gastland und das Mutterland in meiner Familie schildern:

Meine tschechische Großmutter, um 1900 aus Mähren eingewandert, einem starken Assimilationsdruck ausgesetzt, dem sie sich aber durch ein Leben in der damals sehr starken Tschechischen Minderheit entzog, war wie eine heutige Türkin. Kopftuch, kaum Deutsch sprechend, in einer Parallelgesellschaft lebend aber – und das ist ein wesentlicher Unterschied zu heute – begeisterte Österreicherin, weil sie wusste, welches Land ihre Existenz sichert: Österreich.

Meine Mutter, in der vergleichsweise liberalen Zwischenkriegszeit sozialisiert, lebte in einer tschechisch-nationalen Scheinwelt, vielleicht so ähnlich wie die heutigen Serben (und Türken), die von etwas träumen, dass es hier weder gibt, noch sich das jemand wünscht, dass es das hier geben soll. Eine Art Zerrissensein und nicht wissen, wohin man gehört. Bei einem Länderspiel gegen die Tschechoslowakei war meine Mutter durchaus im „“wigl wolg“, zu wem die halten sollte. Meine Mutter hatte einen Hang zum Tschechisch-Nationalen, das ich nie verstanden haben.

Österreich-Liechtenstein

Neues Wunderteam ante portas

Frankreich wir kommen
Unser Teamchef Marcel Koller hat 34 Spiele mit der österreichischen Nationalmannschaft absolviert. Die Bilanz: 19 Siege, 7 Unentschieden und 8 Niederlagen.

Wie kann man das bewerten?

Am besten in einem ewigen Vergleich. Die folgende Tabelle zeigt alle Teamchefs mit mehr als 10 Spielen, die Spalte PPS heißt „Punkte pro Spiel“ (Sieg= 3 Punkte, Unentschieden= 1 Punkt).

Teamchef PPS Von Bis Spiele – S- – U – – N –
Hugo Meisl 1,8 15.06.13 24.01.37 132 70 30 32
Josef Hickersberger 1,1 05.02.88 16.06.08 56 15 16 25
Herbert Prohaska 1,6 10.03.93 27.03.99 51 25 9 17
Leopold Stastny 1,2 16.06.68 24.09.75 49 15 16 18
Walter Nausch 1,6 03.10.48 14.11.54 47 21 10 16
Karl Decker 1,4 19.11.58 14.12.63 36 16 3 17
Marcel Koller 1,9 15.11.11 34 19 7 8
Hans Krankl 1,3 27.03.02 07.09.05 31 10 10 11
Dietmar Constantini 1,0 16.10.91 06.09.11 26 7 4 15
Helmut Senekowitsch 1,8 28.04.76 21.06.78 26 14 4 8
Karl Stotz 1,9 30.08.78 11.11.81 24 13 6 5
Otto Baric 1,2 28.04.99 14.11.01 22 7 6 9
Branko Elsner 1,2 15.10.75 18.11.87 20 6 5 9
Josef Argauer, Josef Molzer 1,5 02.05.56 15.06.58 18 7 6 5
Heinrich Retschury 1,1 01.10.16 24.10.37 17 5 3 9
Edi Frühwirth 1,0 24.03.65 30.10.66 15 4 3 8
Erich Hof 1,4 22.09.82 14.11.84 15 6 3 6
Edi Bauer 1,1 06.12.45 09.11.47 11 4 0 7

Marcel Koller kann auf 1,9 Punkte pro Spiel verweisen. Ähnlich erfolgreich waren nur nur Hugo Meisl (1913-37), Helmut Senekowitsch (1976-78) und Karl Stotz (1978-81). Nicht einmal in den 50er Jahren unter Walter Nausch mit dem 3. Platz in der WM 1954 konnte diese Bilanz erreicht werden.

Österreich hatte zwei „Wunderteams“: Unter Hugo Meisl, unter Walter Nausch und das Team unter Marcel Koller ist am besten Weg dorthin.

Warum nur am Weg?
Die Bewährungsprobe gegen große europäische Teams steht uns noch in der EM-2016 bevor und zum Wunderteam gehören nicht einfach nur Siege sondern auch „Heldentaten“ gegen große Gegner.

Kollers „Rezept“

Sein erstes Spiel gegen die Ukraine am 15.11.2011 wurde 1:2 verloren. Die damalige Start-Aufstellung:
(24) Robert Almer/Fortuna Düsseldorf,
(3) Franz Schiemer/Salzburg,
(15) Sebastian Prödl/Bremen,
(4) Emanuel Pogatetz/Hannover 96,
(5) Christian Fuchs/Schalke,
(11) Martin Harnik/VfB Stuttgart,
(14) Julian Baumgartlinger/Mainz,
(8) David Alaba/Bayern München,
(6) Andreas Ivanschitz/Mainz,
(7) Marko Arnautovic/Bremen,
(21) Marc Janko/Twente Enschede

es gab nur einen Tausch und zwar kam für Martin Harnik Veli Kavlak.

Was sehen wir?

Mit Ausnahme der USA-Legionäre Pogatetz und Ivanschitz sind alle Spieler auch wieder im aktuellen Kader enthalten. Keine großen Veränderungen.

Gegenüber seinem unmittelbaren Vorgänger Willi Ruttensteiner gibt es Veränderungen aber auch nur kleinen, denn die Stützen Alaba, Arnautovic, Dragivic, Janko und Prödl waren auch in dessen letzten Spiel gegen Kasachstan im Team.

Was also ist Kollers Erfolgsrezept?
Kontinuität und Geduld. Fußballspielen können sie alle; unsere Spieler. Aber bis daraus ein Team entsteht, das braucht Zeit und Vertrauen. Und beides haben ihnen Marcel Koller und indirekt der ÖFB gegeben.

Dieselben Spieler sind also vier Jahre lang in nahezu unveränderter Konstellation im Kader, sind also gemeinsam gealtert, gereift und haben sich in ihren Stammvereinen fußballerisch und menschlich weiter entwickelt.

Ich habe manchmal den Eindruck, als würden Trainer oft dann Erfolge ernten, wenn man ihnen Zeit lässt. Wer nach dem Hire-And-Fire-Prinzip arbeitet, hat in diesem Metier selten Erfolg. Die Ungeduld der Vereine und Verbände nach einem raschen Erfolg macht eben diesen ebenso rasch zunichte.

Wahrscheinlich gehören zum Erfolg nicht nur diese ruhigen Rahmenbedingungen sondern auch eine stabile Führungspersönlichkeit wie die eines Marcel Koller.

Zum Spiel

Es war alles nicht mehr ganz ernst; phasenweise auch langweilig mit Freundschaftsspielcharakter. Trotzdem gab es prächtige Chancen oft im Minutentakt. Das Ergebnis zeigt nicht ganz die Überlegenheit der österreichischen Mannschaft.

Party

Party total nach dieser so erfolgreichen EM-Qualifikation
Die Mannschaft bedankt sich für diese großartige Kulisse.
Die Zuschauerzahlen können sich sehen lassen.

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Montenegro-Österreich

Montenegro-Österreich

Abflug

Eigentlich haben wir eine Drei-Tages-Reise bei Intertravel gebucht aber wegen der geringen Nachfrage wurden wir auf den Veranstalter „Austrian Sportstravel Management“ auf eine Ein-Tages-Reise umgebucht.
Unsere Reiseleiterin Valerie Gagern begrüßt uns am Terminal 1 am Flughafen

Montenegro

Montenegro ist etwa so groß wie Oberösterreich hat aber weniger als die Hälfte der Einwohner, nämlich etwa 600.000. Kein Wunder, das Land ist sehr bergig und nur die Ebene rund um Podgorica erlaubt eine dichtere Besiedlung.

Podgorica

Podgorica liegt in einer großen Ebene, die durch die beiden Flüsse der Zeta in die Morača aufgeschüttet wurde. Aus diese Ebene ragen vereinzelte Hügel hervor, die eben noch nicht ganz zugeschüttet sind. Auch mitten in der Stadt gibt es einige dieser Hügel. Es ist ähnlich wie Berggipfel, die aus einem Nebelmeer herausragen. Diese Hügel sind unbebaut. Alle Straßen in Podgorica sind eben wie sonst nirgendwo im Land.

Podgorica ist reich an Kontrasten. Einerseits findet man moderne Wohnbauten und Einkaufszentren, die bis ins Detail geplant und gestylt sind, gleichzeitig und oft in unmittelbarer Nähe finden sich Plattenbauten ohne jede Gestaltung der Räume zwischen den Bauten. Dass das in der kommunistischen Ära Standard war, ist aus vielen östlichen Metropolen bekannt. Warum das aber auch heute noch so sein muss, weniger. Besonders drastisch wurde dieser Kontrast, beim Anblick grasender Kühe auf diesen Wiesen rund um die Wohnbauten; nicht irgendwo am Land, mitten in Podgorica.

Miloš

Miloš war unser Begleiter in Podgorica. Miloš ist handy-süchtig (oder ein schlechter Manager). Er hat zwei Handies, ein Nokia, auf dem er auch SMS schreibt und ein Smartphone. An diesem Nachmittag absolvierte er 40 Gespräche oder mehr. Etwa so viele wie ein professioneller Telefonist an einem Nachmittag erledigen muss (das haben wir von Marcel erfahren). Das Problem: Miloš erledigte diese Gespräche und SMS während unserer Fahrt von Podgorica ans Meer und wieder zurück. Kaum war ein Gespräch beendet, folgte schon das nächste. Wie eine Sucht. Gelenkt wurde meist mit den Knien.
Durch Vermittlung unserer Reiseleiterin Valerie kamen wir mit Miloš in Kontakt  Wir erfuhren, dass Miloš eine Bäckerei/Konditorei betriebt; er ist dort kaufmännischer Direktor. Das klingt zwar gut, ist aber zu wenig für den Lebensunterhalt seiner Familie mit der 6-jährigen Tochter. Daher betreibt Miloš auch ein Taxiunternehmen „City-Taxi“ mit vier Fahrzeugen. Mit einem davon, einem neu angeschafften Renault fuhr er mit uns über die Berge ans Meer.
Es zeigte sich, dass unsere Entscheidung richtig war, denn acht Stunden in Podgorica können ziemlich langweilig werden.
 

Der Buchtitel „In den Schluchten des Balkan“ trifft den Charakter der Fahrt sehr gut. Unwegsames Gelände mit wenigen Siedlungen.

Man fährt in Montenegro sehr gerne an oder sogar über der Mittellinie, egal ob Sperrlinie oder nicht und außerdem erscheinen hinter einander fahrende Autos fast wie die verbundenen Gefährte einer Geisterbahn, so dicht wird hier manchmal auf den Vordermann aufgefahren.
„Montenegro sehen und sterben“, so etwa war unser Fahrgefühl.

Die Überlebenshoffnung bestand darin, dass ja Miloš noch am Leben war und eine seine kleine Tochter zu Hause auf ihn wartete.

Budva

Nach einem schönen Ausblick von der Bergstraße auf Budva, unserem ersten Ziel…
Florian auf der Bergstraße kurz vor Budva
…besichtigen wir den dortigen Hafen, dessen Yachten in einem sonderbaren Kontrast zu dem sonstigen Land stehen.
Florian am Yachthafen von Budva

Sveti Stefan

Einige Kilometer von Budva entfernt liegt die Insel Sveti Stefan, die mit dem Festland durch einen Damm verbunden ist. Die Insel ist vom Veranstalter Amanresorts für 20 Jahre gepachtet, wurde von dieser Organisation komplett als Hotelstadt umgebaut und wird an Menschen vermietet, die sich das leisten können. Die Webseite schweigt sich über Preise aus. Miloš sprach von Scheichs und Milliardären, die dort (in einem goldenen Käfig) wohnen.
Hotelinsel Sveti Stefan. Der Stand ist mit feinem Kies bedeckt. Sehr angenehm.
Hier wird im Oktober noch gebadet. Die Außentemperatur ist noch sehr angenehm. Wir essen einen Kuchen im Restaurant „Olive“ (Preise wie bei uns) und treten die Rückfahrt an ohne die weiteren Badeorte an der Küste zu besichtigen.
Die Rückfahrt ist deutlich kürzer, weil ein Tunnel die Fahrt über den Berg verkürzt.

Skutari-See

Im kleinen Ort Virpazar sehen wir zum ersten Mal auf den Skutari-See, einem sehr flachen See, der auch die Grenze zu Albanien bildet. Irgendwann wird der Fluss Morača den See ganz zugeschüttet haben.
Boote am Rande des Skutari-Sees
Schon jetzt ist der See viel kleiner als er auf den Landkarten eingezeichnet ist, denn die auf den Karten blau eingezeichneten Seenflächen sind in Wirklichkeit weitläufige Sumpfgebiete.
Wir überqueren den See über eine Dammstraße und kehren in einem romantischen Restaurant mit Weinverkostung ein. Leider können wir wegen der Stadionkontrollen nichts von diesen Köstlichkeiten mitnehmen.
Am Rande des Skutari-Sees

Podgorica

Wir sind ziemlich erleichtert, als wir das Ortsschild von Podgorica sehen, denn die Fahrt mit Knielenkung auf der Mittellinie ist eher was für Südländer, die das gewöhnt sind.

Noch lange bevor man in dicht verbautes Gebiet gelangt, ist das Land durch trassierte aber weitgehend unbebaute Straßenzüge strukturiert. Die Bebauung erfolgt irgendwie. An manchen Stellen stehen Firmenkomplexe obwohl rundherum eigentlich gar nichts ist.

Wir trennen uns von Miloš beim Stadion.

Das Stadion liegt am Fuße eines Hügels, „Pod goricom“ heißt „unter dem Hügel“.
Das Stadion ist mehrfach genutzt, die Seitenflächen bieten Platz für Cafes und Firmensitze.
Das Stadion liegt mitten in der Stadt. Etwa 200 Meter entfernt befindet sich der Hauptplatz „Trg Republike“. In der rasterförmigen Anordnung der Stadt ist ein Häuserblock unbebaut, der Hauptplatz. Ein Springbrunnen markiert das Stadtzentrum.
Trg Republike, das Stadtzentrum von Podgorica
Wir finden beim Uhrturm den muslimischen Stadtteil Stara Varoš, in dem einerseits viele sehr ärmliche Häuser zu finden sind aber gleichzeitig auch Anwesen, die durchaus gepflegt sind.
Glockenturm am Eingang zum muslimischen Stadteil Stara Varoš
Phantasiearchitektur…
…neben einer Gstättn
Ein ziemlich menschenleerer Stadtteil mit Moschee und einfachster Infrastruktur.
Die Stadt ist streng rechtwinkelig aufgebaut und eine Kreuzung ist wie die andere. Man hat das Gefühl, als wäre dieses rechtwinkelige Stadtschema einfach über die früher kleinräumigeren Strukturen drübergelegt worden, denn dieser muslimische Stadtteil unterbricht die sonst rechtwinkelige Stadtstruktur und wartet mit engen, verwinkelten Gässchen auf. Und umgeben ist er einerseits vom Fluss und anderseits von den geradlinigen Straßenzügen der Neustadt.
Dieser Konstrast zwischen modernen Bauwerken der letzten Jahre, dem kommunistischen Städtebau und den frühen Siedlungen, vermischt mit eine Prise Balkan an jeder Ecke und in allen Details, das ist Podgorica. Hier eine Kostprobe:
So präsentiert sich ein Wohnblock von der Hauptstraße…
…wenn man aber durch den Torbogen der Anlage durchgeht, kann man erahnen, wie die Stadt früher ausgesehen haben mag.
Diese alten Stadtteile sind infrastrutkurell unterversorgt; den Gehsteig macht sich jeder wie er mag.

Vor dem Spiel

Wir essen am Hauptplatz. Die Preise in der Innenstadt sind ähnlich wie bei uns.
Restaurant am Hauptplatz
Das Spiel gilt als Hochsicherheitsspiel, Polizei, wohin man schaut
Nur an der Hausmauer kann man einzeln wegen der künstlich errichteten Schikanen ins Stadion.

Die Hausordnung des Stadions verbietet unter anderen Dingen auch Spiegelreflexkameras und Münzen (!). Gut, die Spiegelreflexkamera habe ich zu Hause gelassen. Aber so heiß wird dann auch wieder nicht gegessen, denn eine Nachbarin kam offenbar problemlos mit einer Spiegelreflexkamera ins Stadion. Das unrealistische Münzen-Verbot nahmen die Ordner auch nicht ganz ernst, das hat niemand kontrolliert.

Busreisende

Während wir eine Kostprobe von Montenegro konsumiert haben, waren andere Fans noch immer auf der Achse. Abfahrt: Donnerstag 21:00 in Wien, Ankunft: Freitag 17:00 in Podgorica. 20 Stunden im Bus. Und nach dem Spiel gings gleich wieder zurück. Ankunft in Wien etwa Samstag, 18:00.

Das Spiel

Unser Fanblock war an den Rändern von Polizisten umstellt, allerdings waren das alles nur Vorsichtsmaßnahmen, denn der österreichische Block war sehr diszipliniert und auch die Polizei nur präsent, sonst zurückhaltend und freundlich.
So etwa präsentiere sich der Fanblock
Panoramabild beim Aufwärmen
Bei Spielbeginn gab es eine Auswärts-Choreografie in Rot-Weiß-Rot, organisiert von den „Liesln“.

Was will man zum Spiel noch sagen! Zwei Mal einen Rückstand aufgeholt. Ein reguläres Tor aberkannt, ein Tor zu unrecht kassiert (ungeahndetes Hands des Stürmers). Eine sehr reife Leistung, wenn auch die erste Spielhälfte durch ungewohnte Fehler zu Besorgnis Anlass gab. Man stelle sich vor, wenn das sehenswerte Arnautovic-Solo nicht von einem Torabschluss gekrönt worden wäre. Klar, früher abspielen hätt‘ er sollen – wie mehrfach in der ersten Halbzeit beobachtet. Aber so ist er, der Fußball. man darf nicht locker lassen und irgendwann klappts dann.

Stadionbau in Grödig und anderswo

Wir standen hinter dem Tor aber gesehen haben wir von diesem Tor nichts, denn die Tribüne war viel zu nah am Spielfeld, sodass wir weder einen Corner noch das Tor sehen konnten. Dieselbe Situation gibt es auch in Grödig.

Was eventuell der Grund für diese baubedingte Sichtbehinderung sein könnte, dass man das ursprünglich kleinere Spielfeld (für das die Tribüne konstruiert war) wegen geforderter Mindestlängen für das Spielfeld vergrößern musste. Das war auch im Hanappi-Stadion vor einigen Jahren der Fall. Diese Entschuldigung gibts aber in Grödig nicht.

Weiters kamen wir uns ein bisschen wie Fische in einem Netz vor, denn wir sahen das Spiel durch ein viel zu engmaschiges und dickes Fischernetz, mit dem die Scharfeinstellung seine liebe Not hat.

Achtung vor dem Gegner

Das Stadion war schon leer, nur die gegenüberliegende Fantribüne und unsere eigene waren noch gefüllt. Die Spieler der österreichischen Nationalmannschaft kamen zum Auslaufen aufs Feld. Sie wurden von der montenegrinischen Tribüne mit Applaus begrüßt. Nach eine Nachdenksekunde kam von der österreichischen Seite spontaner Sprechchor: „Montenegro“. Sehr eindrucksvoll diese Szene.

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90minuten: ‚Das bedeutet sehr groß‘ – auch der Schiedsrichter kann Österreich nicht stoppen [Bilder, Videos]

Bundesliga: ÖFB-Team siegte in Montenegro trotz zweifachem Rückstand 3:2

DerStandard: EM-Qualifikation live – Österreich vs. Liechtenstein, Mo. 18 Uhr · Euro 2016, Gruppe G – Russland in Österreich-Gruppe auf Kurs · Live – Österreich gewinnt Zitterpartie in Montenegro

DiePresse: NHL: Sieg und Niederlage für Österreicher · EM-Qualifikation: Österreich triumphiert in letzter Minute

FIFA-Ö: Österreich siegt weiter – Russland mit besten Chancen

Kicker: DFB-Elf beeindruckt gegen überforderte Finnen · Fürth: Kein Karussell in der Defensive · Spanien und Schweiz buchen EM-Ticket – „Ibra“ trifft

Kicker-BL2: Fürth: Kein Karussell in der Defensive

Krone: Roland Linz als Teamchef! So stellt er die Elf auf · Fenninger über Knie: „Bin sehr zuversichtlich“ · U21 Österreichs mit 7:0-Heimsieg weiter makellos · Österreich beim 0:1 betrogen! Hier das Video · Arnautovic-Traumtor! Alle ÖFB-Treffer im Video · Die besten Fotos von Österreichs 3:2 in Montenegro · Österreich gewinnt verrücktes Spiel in Montenegro · Arnautovic-Traumtor! Alle ÖFB-Treffer im Video · Arnautovic „stolz darauf“, für ÖFB zu spielen

Kurier: Österreichs Siegeszug soll immer weiter rollen · Viele offene Fragen im Rennen um 800.000 EM-Tickets · Österreichs U21 feiert Kantersieg gegen Aserbaidschan · Montenegro – Österreich zum Nachlesen · ÖFB-Team schreibt weiter Geschichte

Laola1: Spannung in Österreich-Gruppe

Österreich: Auf unsere Spieler wartet heute die Hölle · 3:2! ÖFB-Team mit Last-Minute Sieg

Sportnet: U21-Nationalteam: Gregoritsch schießt Österreich zum Kantersieg · Montenegro 2 Österreich 3: ÖFB-Team mit dramatischem Last-Minute-Sieg · Koller rüttelte ÖFB-Kicker wach

UEFA: Harter Kampf und doch drei Punkte · Freude und Stolz bei ÖFB-Elf

Weltfußball: Unbezwingbar! ÖFB-Team demonstriert Moral · 7:0! ÖFB-U21 triumphiert über Aserbaidschan · 3:2! Österreich gewinnt Krimi in Montenegro · 23 Tore: Janko Neunter der ÖFB-Torjäger

Video vom Spiel auf Anfrage an franz{at}fiala.cc

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Schweden-Österreich 1:4

Schweden-Österreich 1:4

Berichte zum Spiel bis 23:00. Der eigentliche Bericht ist über den Link im Titel zu erreichen.
Sportnet: Österreich spielt nicht mit: Das große Ibrahimovic-Theater
2015-09-08 08:32
Wenn sich nicht gerade alles um den fast fixen Aufstieg Österreichs dreht, stehen scheinbar lädierten Bauchmuskeln von Zlatan Ibrahimovic im Fokus. Nur die ÖFB-Elf spielt nicht mit.
Sportnet: US Open-Achtelfinale: Heiratsantrag bei Federer-Sieg
2015-09-08 08:46
Roger Federer behielt im Achtelfinale der US Open gegen den Aufschlag-Riesen John Isner die Nerven. Selbst ein Heiratsantrag auf den Rängen brachte den Maestro nicht aus dem Konzept.
Sportnet: Schweden gegen Österreich: Ibrahimovic beim Quali-Schlager dabei
2015-09-08 13:01
Spielt Zlatan Ibrahimovic gegen Österreich, oder nicht? Das war die große Frage im Vorfeld der Partie. Nun ist ein Entscheidung gefallen: Der Superstar steht in der Startelf.
Sportnet: Schweden gegen Österreich: Entscheidung um Ibrahimovic gefallen
2015-09-08 13:06
Spielt Zlatan Ibrahimovic gegen Österreich, oder nicht? Das war die große Frage im Vorfeld der Partie. Nun ist ein Entscheidung gefallen.
Sportnet: Rainer Pariasek im SPORTNET-Interview: „Werde mich beim Constantini-Bashing nicht einreihen“
2015-09-08 14:31
Das vielleicht vorentscheidende EM-Qualifikationsspiel zwischen Schweden und Österreich wird ein Millionenpublikum via ORF verfolgen und Rainer Pariasek zusehen und zuhören. SPORTNET bat ihn zuvor zum Interview.
Laola1: ÖFB-Team will EM-Ticket fixieren
2015-09-08 11:12
ÖFB-Team will EM-Ticket mit Punkt in Schweden fixieren
Laola1: Ibrahimovic steht in Startelf
2015-09-08 13:18
Ibrahimovic steht in Schwedens Startelf
Laola1: Österreich-Startelf in Schweden
2015-09-08 19:22
Keine Überraschungen in der ÖFB-Startelf gegen Schweden
Laola1: Österreich fährt zur EURO 2016!
2015-09-08 22:37
Das ÖFB-Team fährt zur EURO 2016
Laola1: Russen ziehen an Schweden vorbei
2015-09-08 22:44
Russland ist neuer Zweiter: Schützenfest in Liechtenstein
Warum das Nationalteam kann, woran die Klubs scheitern
Das österreichische Nationalteam eilt von Erfolg zu Erfolg. Die Strategie von Marcel Koller ist jedoch nicht auf den österreichischen Klubfußball umlegbar. Eine Gegenansicht von Georg Sande
Weltfußball: ÖFB vor grundlegender Reform
2015-09-08 10:10
Auf Verbandsboss Windtner wartet viel ArbeitDem ÖFB steht eine Strukturreform bevor. Aufgrund eines Wartungserlasses des Finanzministeriums muss die Profi-Abteilung des größten Sport-Fachverbandes des Landes in eine GmbH ausgegliedert ist.
2015-09-08 13:33
Schweden mit Zlatan Ibrahimovic gegen ÖsterreichDie schwedische Nationalmannschaft kann im EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich auf Superstar und Kapitän Zlatan Ibrahimovic zurückgreifen.
Weltfußball: Jetzt LIVE: Traumstart für Österreich
2015-09-08 20:13
Der erste Matchball für den Punkt ins Glück. Junuzovic wird im Strafraum gefoult, David Alaba verwertet den Elfer supercool
Weltfußball: Jetzt LIVE: Eiskaltes Österreich – 2:0
2015-09-08 20:13
Mit Nerven aus Stahl schupft David Alaba den Elfmeter zum 1:0 gegen Schweden in die Maschen (8.9.2015)Junuzovic wird im Strafraum gefoult, Alaba verwertet den Elfer supercool. Schweden macht dann Druck, aber Harnik gibt die passende Antwort. 2:0. Hier geht’s zum Liveticker: 
Weltfußball: Österreich schafft die Quali – und wie!
2015-09-08 20:13
Mit Nerven aus Stahl schupft David Alaba den Elfmeter zum 1:0 gegen Schweden in die Maschen (8.9.2015)Alaba verwertet den Elfer supercool. Harnik trifft mit unglaublicher Wucht, Janko macht’s elegant und Harnik macht den Deckel drauf. Österreich fährt nach Frankreich!
2015-09-08 22:41
Österreichs Nationalmannschaft hat sich auf beeindruckende Weise erstmals sportlich für eine Europameisterschaft qualifiziert. 
Kurier: Zlatan Ibrahimovic in der Nebenrolle
2015-09-08 06:00
oewapixelOb Zlatan Ibrahimovic spielt oder nicht, Österreich will in Schweden das EM-Ticket lösen.
Kurier: SWE – AUT: Das Fernweh hat sich verabschiedet
2015-09-08 06:00
oewapixelDas Ende der Auswärtsschwäche kann auch das EM-Los verbessern.
Kurier: Das Kribbeln vor der historischen „Punktlandung“
2015-09-08 11:24
oewapixelDas ÖFB-Team gastiert heute in Schweden. Ein Punkt reicht.
Kurier: Ibrahimovic wird von Beginn an stürmen
2015-09-08 13:21
oewapixelDer schwedische Verband gibt die Aufstellung bereits Stunden vor dem Spiel gegen Österreich bekannt.
Kurier: Große Triumphe und bittere Niederlagen
2015-09-08 13:42
oewapixelÖsterreich hat gegen Schweden wichtige Siege gefeiert, aber auch herbe Niederlagen einstecken müssen.
Kurier: Die Party in Rot-Weiß-Rot ist in vollem Gange
2015-09-08 16:33
oewapixel2200 sind in Schweden, um zu feiern. Am liebsten die geglückte EM-Qualifikation.
Kurier: LIVE: Schweden – Österreich 0:0
2015-09-08 20:00
oewapixelMit einem Punkt in Solna ist man fix bei der EURO 2016 dabei.
Österreich: Das Spiel des Jahres: Ibrahimovic in Startelf
2015-09-08 06:25
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
Heute ist es so weit, Matchball für Österreich! Wir müssen nicht warten, wie das Parallelspiel ausgeht, wir haben es heute in Stockholm selbst in der Hand. Ein Punkt gegen die Schweden – und wir sind fix bei der EM! Und als Tüpfelchen auf dem i hätten wir auch noch den Gruppensieg in der Tasche!
Österreich: „Die Schweden sind ein ganz harter Brocken“
2015-09-08 13:03
Legendäres Video: Hans Huber stimmt die Zuseher auf Schweden ein.
Heute Abend ist es wieder soweit. Das ÖFB-Team trifft in einem entscheidenden Quali-Spiel auf Schweden. Es ist nicht das erste Mal, dass wir gegen die Skandinavier spielen mussten – zuletzt behielten die Schweden die Oberhand, in der WM-Quali für 1998 wir.
Österreich: Das Spiel des Jahres: So wollen sie spielen
2015-09-08 17:10
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
Heute ist es so weit, Matchball für Österreich! Wir müssen nicht warten, wie das Parallelspiel ausgeht, wir haben es heute in Stockholm selbst in der Hand. Ein Punkt gegen die Schweden – und wir sind fix bei der EM! Und als Tüpfelchen auf dem i hätten wir auch noch den Gruppensieg in der Tasche!
Österreich: EM-Quali: Kanzler Faymann im Stadion
2015-09-08 18:21
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
Heute ist es so weit, Matchball für Österreich! Wir müssen nicht warten, wie das Parallelspiel ausgeht, wir haben es heute in Stockholm selbst in der Hand. Ein Punkt gegen die Schweden – und wir sind fix bei der EM! Und als Tüpfelchen auf dem i hätten wir auch noch den Gruppensieg in der Tasche!
Österreich: EM-Quali: Die Aufstellung ist da
2015-09-08 19:20
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
Österreichs Fußball-Nationalmannschaft startet mit jener Anfangsformation ins EM-Qualifikationsmatch auswärts gegen Schweden, die auch am Samstag gegen Moldau begonnen hat. Die schwedische Startelf mit Zlatan Ibrahimovic wurde vom schwedischen Verband bereits einige Stunden vor Anpfiff bekanntgegeben.

Startformation Österreich gegen Schweden: Almer – Klein, Prödl, Dragovic, Fuchs – Baumgartlinger, Alaba – Harnik, Junuzovic, Arnautovic – Janko
Österreich: Jetzt LIVE: Schweden – Österreich
2015-09-08 20:11
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
Österreichs Fußball-Nationalmannschaft startet mit jener Anfangsformation ins EM-Qualifikationsmatch auswärts gegen Schweden, die auch am Samstag gegen Moldau begonnen hat. Die schwedische Startelf mit Zlatan Ibrahimovic wurde vom schwedischen Verband bereits einige Stunden vor Anpfiff bekanntgegeben.

Startformation Österreich gegen Schweden: Almer – Klein, Prödl, Dragovic, Fuchs – Baumgartlinger, Alaba – Harnik, Junuzovic, Arnautovic – Janko
DerStandard: Startformation – Schweden spielt mit Ibrahimovic 
2015-09-08 13:05
Erik Hamren setzt gegen Österreich auf ein gepflegtes 4-4-2-System
DerStandard: Fußball Österreich – ÖFB bastelt an Strukturreform
2015-09-08 14:10
Verstärkte Merchandising-Aktivitäten geplant
DerStandard: EM-Quali Live – Schweden – Österreich 0:1
2015-09-08 19:48
Das ÖFB-Team kann beim Auswärtsspiel in Schweden endgültig das EM-Ticket lösen. Ein Punkt würde genügen
DerStandard: EM-Quali Live – Schweden – Österreich, ab 20.45 Uhr
2015-09-08 19:48
Das ÖFB-Team kann beim Auswärtsspiel in Schweden endgültig das EM-Ticket lösen. Ein Punkt würde genügen
DiePresse: ÖFB-Team gegen Schweden: Ibrahimovic in Startformation
2015-09-08 13:20
Die Skandinavier setzen gegen Österreich auf ein 4-4-2. Mit dabei ist Superstar Zlatan Ibrahimovic.
DiePresse: Transfers: Englische Clubs investieren 890 Millionen Euro
2015-09-08 16:21
Die englischen Fußballclubs haben im Sommer mehr als doppelt so viel für neue Spieler ausgegeben wie die spanischen Vereine.
DiePresse: ÖFB : Erfolge erleichtern jede Form der Verwandlung
2015-09-08 18:00
Der ÖFB muss sich einer Reform unterziehen, bis 2017 will Österreichs größter Fachverband die Profi-Abteilung als GmbH führen. ÖFB-Präsident Leo Windtner über Ideen, Personal, Strukturen und die Quartierfrage.

Österreich-Moldawien 1:0

Österreich-Moldawien 1:0

Gigantische Kulisse

Das ausverkaufte Haus zeigt das enorme Publikums-Interesse am heimischen Spitzenfußball. Dass kein Rapidler im Aufgebot war, hinderte auch eingefleischte Rapid-Fans nicht, dieses tolle Nationalteam euphorisch zu begrüßen.
Rot-Weiß-Karo-Choreografie der Hurricanes über drei Ränge aus Anlass des 5-jährigen Bestandsjubiläums des Fanklubs der Hurricanes

Eindrucksvoll war auch die Verabschiedung des Teams mit einem kollektiven Absingen von „I am from Austria“. Die Ränge waren auch eine Viertelstunde nach Spielende dicht gefüllt (Video)

Wir sind Minimalisten!

Eine (beeindruckende) Serie von 1:0-Erfolgen ebnet den Weg nach Frankreich. Bereits ein Unentschieden im nächsten Spiel gegen Schweden reicht für einen Fixplatz, ein Sieg garantiert den Gruppensieg.
Eine extrem defensive moldawische Mannschaft versuchte zuerst das 0:0 über die Runden zu bringen, dann, nach dem Führungstreffer, doch vielleicht den Ausgleich zu erreichen. Aber es hat nicht gereicht. 
Schon in der ersten Hälfte fiel ein Tor (siehe Krone-Video), aber es wurde vom Schiedsrichterteam – zu Unrecht – aberkannt. Zwar wäre der Torschütze, Marko Arnautoviić bei der Ballabgabe im Abseits gestanden aber der Ball kam vom Gegner. Wie schwer diese Einschätzung in Echtzeit ist, sieht man daran, dass man vom 2. Rang die Situation in dieser Schnelligkeit praktisch gar nicht richtig einschätzen kann. 
Da die moldawische Mauer recht solide stand, war es dann auch ein ansatzloser Weitschuss von David Alaba, den der gegnerische Tormann nach vorne abgewehrt hat und Zlatko Junizović war zu Stelle (siehe Krone-Video). Abstauber, wie Thomas bemerkt hat.

Interviews

Die Spiele betonen in den Interviews, wie schwer es sein kann, gegen eine solche 10er-Abwehr durchzukommen. Der Kommentar von Marko Arnautovic erinnert irgendwie an die seinerzeitigen Sager von Hans Krankl. Interessant auch der sprachliche Kontrast zum Kommentar von Martin Harnik. Wir können uns schon auf die Dialoge zwischen David und Marko von den Ö3-Comedians freuen.

Links

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Refugees-Welcome

Bayern-München und Real-Madrid spenden je eine Million Euro. Der FC Porto spendet pro verkaufter Eintrittskarte einen Euro und schlägt den anderen Klubs der CL-Gruppenphase in einem offenen Brief an die UEFA vor, dies genauso zu handhaben.
Brief von Porto an die UEFA
Die Österreichische Nationalmannschaft stellt sich mit einem Transparent auf die Seite der Menschlichkeit und wird dafür im Stadion im Rahmen einer Ansprache von Andy Marek vom Publikum kräftig durch Applaus unterstützt.
Transparent der Österreichischen Nationalmannschaft „Respect Refugees“
Bis diese Botschaft sich in allen Herzen festgesetzt hat, wird wohl noch ein bisschen dauern, denn in den Applaus mischten sich – nicht viele aber auch – ablehnende Pfiffe.

Ich muss draußen bleiben

Meine Kamera fand keine Gnade vor den Security-Beauftragen. Ich musste sie im Depot abgeben. In den ÖFB-Sicherheitsrichtlinien steht aber nichts darüber; im Gegenteil, dort steht „Funktionsfähige Fotoapparate, Film- und Videokameras oder sonstige Bild- und Tonaufzeichnungsgeräte (inkl. Batterien oder Akkus) sind explizit gestattet.“ Der Security-Beauftragte meinte aber, dass Spiegelreflexkameras nicht zugelassen seien. 
Und schon wieder Briefverkehr, diesmal mit dem ÖFB.

Dass ich die Kamera bei einem Länderspiel nicht mitnehmen durfte, war zuletzt am 1.9.2000. Es war das Spiel gegen den Iran, gleichzeitig das Abschiedsspiel von Toni Polster. In dieser Zeit gab es einen Vorfall, dass ein erzürnter Fotograf eines seiner Objektive auf das Spielfeld geworfen hat und daher war die Mitnahme von Spiegelreflexkameras mit abnehmbaren Objektiv eine kurze Zeit untersagt. Seither wurde diese Bestimmung aber so gehandhabt, dass man die Kamera mit aufgeschraubtem Objektiv mitnehmen durfte, nicht aber weitere Objektive.

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Sieg auf allen Linien

…dabei hat Rapid gar nicht gespielt!

Sieg 1: Computerführerschein

13:00
Bestanden! Nach acht durchaus anstrengenden Kurswochen hat Florian den Führerschein, den Computer-Führerschein. So schaut das aus: (besser gesagt, so wird das ungefähr ausschauen):

Das muss gefeiert werden und Florian wählte die Pizzeria „Per Sempre“ in der Hütteldorfer Bahnhofstraße. Womit wir nicht gerechnet haben, dass das Lokal bis auf den letzten Platz besetzt war aber Hannes hat uns, Florian, Ferdinand und Franz während eines Steh-Achterls an der Schank einen Tisch gesichert.

Schnelle und freundliche Bedienung! Preiswerte Menüs. Empfehlenswert. Marillenpalatschinken mit etwas zu wenig Marmelade.

Wir kontrollieren noch die Baustelle. Ja, alle arbeiten, trotz des nasskalten Wetters:

Der letzte Mast scheint eine wichtige Rolle zu spielen. Antennen und Kameras wollen versorgt werden.

Rapid-Viertelstunde
18:05

  • Ein Mittagessen mit Rapid
  • Rapid verliert Testspiel
  • Zum Bürokaufmann mit Rapid
  • Die Jugendcamps von Rapid
  • Zocken mit Schaub und Dibon
  • Fanfragen Novota, Hofmann
  • Wordrap mit Kurt Garger
  • Anti-Rassismus Spot

Sieg 2: Rapid II-Donaufeld 3:1 (2:1)

Um 18:45 pfeift Schiedsrichter Heidenreich das Spiel vor 210 Zuschauern an. Dass es auch in der Regionalliga mehr sein können, zeigt das Wiener Derby, das schon eine Stunde vorher angepfiffen wurde, Spielstand bereits bei 3:0 für Vienna, 7.842 Zuschauer.

Man merkt an dieser geringen Anteilnahme den Trainingscharakter des Spiels – zumindest was die jungen Rapidler betrifft. Es geht um nichts, aufsteigen kann man nicht und gegen das Absteigen wird die Mannschaft entsprechend verstärkt. Bei Rapid II spielen auch Ferdinand Weinwurm, Philipp Prosenik, Dominik Starkl und Brian Behrendt.

Spielbeginn Rapid II- Donaufeld

Dieser Sager von Andreas Gabalier „das hab ich in der Schule so gelernt“ macht auch vom Rapid-Anhang nicht halt. Und so fertigen die Fans Aufkleber „Amateure“ auch wenn die Umbenennung in Rapid II längst erfolgt ist.

gesehen beim Spiel gegen Donaufeld

Sieg 3: Liechtenstein-Österreich 0:5 (0:2)

20:45
Schnell nach Hause, in Minute sieben steigen wir in das Spiel Liechtenstein-Österreich ein. Ein klarer Sieg mit einem Happy-End für Marko Arnautovic, der in der letzten Spielminute den Endstand fixiert. Aber, dass Liechtenstein ein Jausengegner wäre, das man nicht sagen, immerhin kommen die Spieler aus der Schweizer „Super League“, Vaduz liegt dort auf Platz 8. Liechtenstein hat schon vier Punkte am Konto mit einem Sieg gegen Moldawien und einem Unentschieden gegen Montenegro.

Ein toller Tag!

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Länderspielwochenende

2014-11-11 19:00 Training Nationalmannschaft

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Großes Publikumsinteresse beim Training der Nationalmannschaft. Auch der Präsident hat es sich nicht nehmen lassen, die Mannschaft beim Training zu besuchen.

Was allerdings die Mannschaft zwischen Dienstag und Samstag trainiert hat, wissen wir leider nicht. Das blieb dem Publikum verborgen.

2014-11-14 19:30 Rapid II – Neusiedl 1:2

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Zu Spielebeginn war im Hintergrund war das Happel-Stadion noch in Scheinwerferlicht getaucht, weil dort die russische Nationalmannschaft ihr Abschlusstraining absolvierte.
Die Überraschung des Abends war weniger das Ergebnis als der Schiedsrichter. Es war Frau Barbara Bollenberger. Die wird man sich merken müssen. Sie leitete das Spiel unaufgeregt, ahndete kleinere Fouls nicht, ganz im englischen Stil, souverän. Wir kennen sie schon vom Spiel gegen die Austria Amateure, wo sie als Lininenrichterin aufgefallen ist. Rapid II hat sich in der ersten Spielhälfte gleichrangig gezeigt, konnte aber in der zweiten Hälfte dem Druck von Neusiedl nicht standhalten (ganz im Gegensatz zum Spiel gegen St. Pölten).

Alle Amateur-Mannschaften mit Ausnahme der Austria Amateure befinden sich nahe der Abstiegszone. Es könnte schon sein, dass der doch beachtliche Altersunterschied zu den anderen Regionalligisten den Unterschied ausmacht und oft in der zweiten Halbzeit zu einem Leistungsabfall führt.

2014-11-15 18:00 Österreich-Russland 1:0

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Allein diese einzigartige Kulisse war ein tolles Erlebnis und dann noch die Krönung durch die zwei Tore, von denen eines nicht gegeben wurde. abseits.at hat eine Spielerbenotung durchgeführt, hier zum Nachlesen. Aleksandar Dragovic führ diese Liste mit 10 Punkten an. Der russische Teamchef hat richtigerweise angemerkt, dass die Tabellenführung von Österreich in erster Linie auf Heimspielen beruht und da hat er Recht. Aber diese Tabellenführung gibt Selbstvertrauen und Zuversicht und wir freuen uns schon auf die nächsten Spiele.

Wir treffen und regelmäßig vor den Spielen in wechselnden Lokalitäten. Diesmal haben wir das Gasthaus Hansy am Praterstern ausgewählt. Das Essen war gut. Das wars dann aber auch schon. Die Preise sind ziemlich gehoben – offenbar der Lage angepasst. Die Bedienung führt ein eigenes Regiment und dient mehr sich selbst als dem Gast. Aus diesem Grund: eher nicht empfehlenswert.

Die Analyse in 90minuten.at lässt mich wie so oft fragen, ob ich und viele meiner Sitznachbarn in der Lage sind, das Spiel in diesen Details zu analysieren. Irgendwo dürfte mir noch eine Menge Taktik-Wissen und die Fähigkeit, das Spiel lesen zu können, fehlen.

Die Tabellensituation ist ohnehin sensationell genug. Aber es gibt auch Länder, die alle vier Spiele gewonnen haben. Was ihnen aber fehlt, ist der große Abstand von vier Punkten zum Tabellenzweiten. Nur England führt mit 6 Punkten. Hier die Punkte-Abstände der Tabellenführenden: Tschechien (3), Israel (1), Slowakei (3), Polen (3), England (6), Rumänien (1),  Österreich (4), Kroatien (0), Dänemark (1).

2014-11-16 19:00 Training Nationalmannschaft

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Die Mannschaft kommt mit etwas Verspätung, weil Marcel Koller noch bei „Sport am Sonntag“ zu Gast war. Einige Spieler fehlen, darunter der Torschütze, Rubin Okotie aber auch Marc Janko, der schon nach Australien abgereist ist, sowie die verletzten Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger. Aber das Foto des Abends ist ein „echter Arnautovic“ am Österreich-Trikot von Florian.

2014-11-17 19:00 Österreich-Brasilien

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Ein sensationelles Spiel der österreichischen Nationalmannschaft, auf Augenhöhe mit dem fünffachen Weltmeister. Das Elfer-Tor von Aleksandar Dragovic (im Bild) kann wahrlich als das Tor des Jahres genannt werden kann. Es ist einerseits für Aleksandar wohl eine Art Krönung seiner Fußballer-Karriere, ein Tor gegen Brasilien geschossen zu haben, aber dieses Tor war darüber hinaus das einzige Gegentor, das Brasilien überhaupt im laufenden Jahr hinnehmen musste. Hut ab von unserem Team und seinem Trainer.

Dass wir hier gegen den fünffachen Weltmeister gespielt haben und durchaus das Potenzial zu einem Unentschieden in dem Spiel lag, speziell nach der großartigen ersten Hälfte, lässt die Niederlage durch ein Tor, dem ein zu ahndendes Foul vorangegangen war und einen praktisch nicht zu verteidigenden Schuss aus großer Distanz vergessen.

Der Star des brasilianischen Teams, Neymar hat einiges an Sympathien eingebüßt, als er durch eine extreme Spielverzögerung bei seiner Auswechslung in den Schlussminuten den Unmut des Publikums auf sich zog.

Als praktisch hat sich der Besuch im Centimeter vor dem Match in der Lenaugasse erwiesen, weil man von dort ohne Umsteigen mit der U2 direkt ins Stadion kommt. (siehe Bilder).

Zum Nachlesen

Österreich-Brasilien Eintrittskarte Österreich-Brasilien Stadionzeitung

Vorschau

Die Rapid-Weihnachtsfeier wird am Montag 15.12. stattfinden. Wo, das ist noch Sache von Verhandlungen.