Es geht auch anders…

Ab kommenden Montag 9. Mai gibt es bei Hofer Leiberln für die österreichische Nationalmannschaft zum Preis von 15,- Euro. Und zwar für “Schmǻlpickte” und “Burschen wie mi”, also in den Größen S und XL, für Madln und Buam.

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Link zum Angebot.

Österreich-Trikots

Folgende Mail ist heut bei mir eingelangt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Servus, Fußball-Fans!

Wir sind zwei Grazer Studenten, die sich zum Ziel gesetzt haben für alle Fans des österreichischen Sports ein Fan Trikot zu gestalten, das nicht—wie viele andere—im Ausland sondern tatsächlich in Österreich hergestellt wird.
Somit unterstützt der Kauf unserer Shirts die österreichische Wirtschaft und Kleinunternehmen anstelle von Großkonzernen in Niedriglohnländern. So wollen wir mit eurer Hilfe Österreich unterstützen.

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Würde uns sehr freuen, wenn ihr uns Bescheid geben könntet, ob ihr Interesse hättet uns mit dem Kauf eines Trikots zu unterstützen. Bei Fragen, kontaktiert uns einfach unter office@österreich-trikot.at oder ruft uns an unter 0664/1350321. Weitere Informationen findet ihr auch auf unserer Homepage: www.österreich-trikot.at.

Der Bestellschluss ist der 15. Mai 2016.
Pfiat euch,
euer Österreich-Trikot Team

Österreich-Türkei 1:2(1:1)

1:2 (1:1)

Frei nach Hans Krankl: “Ich bin gezeichnet nach einem Unentschieden, das ma verloren habn” oder die Alltagsweisheit “Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied” aber auch, dass niemand weiß, wie das Spiel mit Robert Almer ausgegangen wäre. Und wie, außer eben mit einem Test, können Trainer und Spieler erkennen, wo sie stehen?

Einwechslungen

Wenn der Schiedsrichter die übliche Regel, dass pro Einwechslung ein halbe Minute nachgespielt wird, anwendet, hätte es eigentlich 6 statt 5 Minuten Nachspielzeit geben müssen. Dieses zerfahrene Spiel in der zweiten Halbzeit, die von ständigen Unterbrechungen durch die Einwechslungen dominiert war, war nicht dazu angetan, den Ausgleich durch spielerische Mittel herbeizuführen.

Es hätte dem Spiel gut getan, wenn man diese 6 Einwechslungen alle in der Pause ausgeführt hätte.

Albaner schlagen Türken klar!

Wir hätten uns mehr Fans der Türkischen Nationalmannschaft erwartet!

Der Besuch des Länderspiels war mit 26.700 nicht schlecht, immerhin war es ein Wochentag und daher ist der direkte Vergleich mit dem Samstagspiel nicht möglich. Dass aber die Sektoren A und F beim Albanien-Spiel genauso ausverkauft waren, ist dennoch beachtlich.

In der Statistik der Migranten scheinen nämlich die Albaner gar nicht unter den ersten 20 auf, wie das nachfolgende Bild zeigt. Umso bemerkenswerter war ihr Auftritt beim freundschaftlichen Länderspiel am Samstag.

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Quelle: StatistikAustria

Stimmung

“Türken” ist in Wien nicht so einfach zu definieren. Man muss sicher vielmehr “türkisch-stämmig” sagen und sicher haben die meisten dieser Besucher auch den österreichischen Pass, obwohl sie – wie unser Nachbar eine Reihe vor uns – voller Enthusiasmus die türkische Hymne mitsingen und sich bei jeder gelungen Aktion der Türken vor Freude überschlagen.

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Die Türken sind gefühlt in der Überzahl. Die “Leopoldstadt mit Österreich” ist bei Spielbeginn eher türkisch:

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Welchen Sinn ein Österreich-Transparent mit dem Acronym “FCSD” hat, ist unklar. Am ehesten – weil mit Fußball im Zusammenhang stehend – wäre “Football Club Shakhtar Donetsk”, passt aber irgendwie nicht. Die deutsche Wikipedia schweigt sich zu diesem Begriff überhaupt aus. Hier gibt es ein paar Erklärungen, die aber alle nicht passen.

Ein eindrucksvolles Bild war aber jenes von einem kleine Buben, der sowohl von seinem Vater als auch vom Großvater liebevoll in die Geheimnisse des Fußballsports eingeführt wurde. Zuerst sah ich nur die türkische Fahne auf seiner rechten Wange. Aber als er sich umdrehte, konnte man sehen, dass auf seiner linken Wange die österreichische Fahne aufgemalt war. Na, geht doch!

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Unsere türkisch-stämmigen Fußballfreunde haben sich an diesem Abend von einer sehr sportlichen Seite gezeigt (oder waren die Kontrollen sehr genau? Die Schlangen vor den Sektoren A und F waren jedenfalls lang, ebenfalls jene bei den Depots nach dem Spiel). Keine Böller, keine Fackeln. Dafür Hunderte Taschenlampen nach dem Führungstor. Sehr eindrucksvoll. “Ohne Rauch geht’s auch!”

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Links

Rapid-Viertelstunde vom 25. März

  • Zoran Barisic im Interview
  • Die Rapid-News der Woche
  • Rapids älteste Abobesitzerin

Siege für die Kleinen und die Großen

Der Karsamstag war fußballerischer Großkampftag. Es begann schon auf der Autobahn von Ybbs nach Wien als wir von mehreren Flitzern mit flatternder Albanien-Fahne überholt wurden.

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Das Spiel der Kleinen

Während die albanischen Schlachtenbummler vielleicht noch einen Spaziergang durch Wien unternahmen, besuchten wir das Spiel von Rapid II gegen Sollenau am Elektra-Platz. Der Eintritt war für Länderspielbesucher frei. Das dürften diese aber nicht gewusst haben, denn der Besuch war überschaubar; gerade einmal 100 Besucher nennt die Seite weltfussball.at. Es waren die da, die eh immer da sind, zum Beispiel die Fanszene Rapid II.

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Nicht ganz, denn auch Rapid-Präsident Michael Krammer hat sich am Osterwochenende unter die Gäste (im ersten Stock) gemischt.

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Rapid II spielte mit einigen Spielern der Kampfmannschaft: Wöber, Kuen, Schrammel, Prosenik.

Die erste Halbzeit fing zwar mit einer frühen Führung von Rapid II gut an, endete aber mit 2:1 für die Gäste.

Wir haben in der Pause den Elektraplatz verlassen. Nicht wegen des Ergebnisses, sondern wegen der Aufwärmphase im Happel-Stadion, die wir nicht versäumen wollten. Unsere Plätze waren ausnahmsweise im ersten Rang, zweite Reihe, Sektor E und von dort kann man die Spieler recht gut beobachten.

Vielleicht war es auch gut, dass wir gegangen sind, denn das Spiel von Rapid II endete überraschend 3:2 für Rapid II durch zwei späte Tore. Schlecht gespielt und trotzdem gewonnen, meinte unser Sitznachbar Walter, der das Spiel bis zum Ende miterlebt hat. Muss auch einmal sein.

Links

Das Spiel der Großen

Am Eingang zum Stadion die übliche Leibesvisitation, die mir erspart blieb, denn meine Kamera zog die volle Aufmerksamkeit der Sicherheitsbeauftragten auf sic. Natürlich darf die Kamera nicht mit hinein, sie sei zu groß. Woran man denn das erkenne, frage ich, es sei eine handelsübliche Spiegelreflex. Zu groß ist zu groß. Also muss ich den Briefverkehr mit dem ÖFB auf den Tisch legen, in dem mir die Erlaubnis zur Mitnahme bestätigt wird. Das Dokument wurde vom Supervisor inspiziert. Beeindruckt vom den vielen Seiten bedruckten Papiers und ohne große Lektüre desselben darf ich dann passieren. Immer dasselbe. Bald werde ich die ganze Security-Mannschaft mit den Dokumenten aufgeklärt haben.

Im Happel-Stadion hatte man den Eindruck eines Auswärtsspiels. Erster und zweiter Rang der Sektoren A und F ausverkauft und mit Fans von Albanien besetzt. Auch im Sektor E waren die Albaner gefühlt in der Überzahl. Aber sie waren gemütlich und enthusiastisch; unsere unmittelbaren Nachbarn auf jeden Fall.

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Man sei stolz, erstmals bei einem Großbewerb dabei zu sein und dass man etwa Portugal auswärts mit 1:0 besiegt hat und derzeit Platz 35 der Weltrangliste belegt, ist eine beachtliche Leistung, die an jene von Österreich erinnert, denn auch für Österreich ist es praktisch die erste Teilnahme an einer Europameisterschaft aus eigener Kraft.

Papierformgemäß spielte hier Österreich gegen Albanien aber die allermeisten Spieler am Platz verdienen ihr Geld nicht in ihren Heimatländern. Ob also Österreich und Albanien drin ist, wenn “Österreich” und “Albanien” draufsteht, ist eine andere Frage. Eine Nationalelf kann durch den Export talentierter Fußballer in eine große Liga tatsächlich deutlich stärker auftreten als es dem Niveau der Liga im eigenen Land entspricht.

Es stellt sich die Frage, ob man das so will. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass Spieler im Ausland spielen aber es wäre auch eine Denkmöglichkeit, dass in einer Nationalelf nur jene Spieler spielberechtigt sein sollten, die auch dort spielen, was sie auf dem Trikot stehen haben.

Ich glaube ja nicht an so etwas wie ein Nationen-Gen. Ein Spieler wird durch seine Umwelt geformt und ein Ronaldo ist fußballerisch gesehen mehr Spanier als er Portugiese ist. Und so ist es auch mit Marc Janko und allen anderen.

Apropos Trikot. Wir staunten nicht schlecht, als die Spieler von Albanien einer Mannschaft von “Raiffeisen” gegenüber standen. Bis zum Mannschaftsfoto hatten die Spieler der österreichischen Nationalmannschaft am Rücken über der Rückennummer eine Werbefläche der “Bank vom Hermann Maier“.

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Im albanischen Trikot hat sich sicher ein berühmter Künstler verewigt; er erfand die weiße Schrift auf weißem Grund. Ein ganz dünnerer Linienzug rahmte die Nummer des jeweiligen Spielers ein.  Kaum zu erkennen.

Die Hymnen wurden diszipliniert abgesungen, also ohne Pfiffe. Mit Böllern machten sich während des Spiels einzelne Fans aus dem Albanien-Sektor bemerkbar, später dann auch mit Trillerpfeifen.  Bei diesen Böllern muss man unwillkürlich an die vielen Opfer der Brüssel-Attentate denken.

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Eindrucksvoll war, dass viele albanische Besucher ein weißes Kapperl mit albanischem Wappen aufhatten, eine traditionelle Kopfbedeckung.

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Mit 28.600 Zuschauern war das Spiel gut besucht, aber zu danken war es den zahlreich angereisten albanisch Fans. Die Sektoren A und F waren ausverkauft.

Das Spiel

Die erste Halbzeit war klar von Österreich dominiert, wobei die beiden Tore durchaus das Prädikat “kurios” verdienen. Aber Tor ist Tor. Die Albaner wirkten unsicher. Das änderte sich aber nach der Pause schlagartig, denn die Albaner starteten furios und tatsächlich gelang ihnen nach wenigen Minuten der sehenswerte Anschlusstreffer.

Als Nicht-Fußballer kann ich nicht beurteilen, ob der Schuss tatsächlich unhaltbar war, jedenfalls war er direkt auf Robert Almer gerichtet, der aber die Hände nicht schnell genug in die Höhe brachte.

Offenbar sind die Österreicher ob der klaren Führung nach der Pause ein bisschen zu stark vom Gas gegangen. Dennoch gelang den Albanern nicht mehr als dieses eine Tor. Zuletzt hatten die Österreicher noch tolle Chancen auf einen höheren Sieg.

Ein bisschen erinnert die 2:0-Führung an die Führung der Deutschen gegen England. In Berlin konnten die Engländer schließlich das Spiel drehen.

Ein friedliches Fest, das uns wieder gezeigt hat, wie stark die Zuwanderer aus den Nachbarländern in Österreich vertreten sind. Jetzt habe ich eine der Sprachen kennengelernt, die ich im 14A, unseren Favoritner “Balkan-Express”, immer wieder höre.

Das kommende Spiel am Dienstag gegen die Türkei wird auch wieder den Charakter eines Auswärtsspiels haben.

Links

 

 

Podiumsdiskussion “Nationalmannschaft”

Wenn der ballesterer zur Podiumsdiskussion in die Hauptbibliohtek einlädt, gibt es immer wieder etwas Interessantes zu hören.

Ein gut besuchter Vortragssaal,

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das Podium mit zwei Vertretern des Fußballsports: Willi Ruttensteiner, Sportdirektor des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) und Markus Schopp, ehemaliger österreichischer Nationalteamspieler, Trainer Amateure SK Sturm Graz, drei Vertretern der Presse: Martin Blumenau, ORF Radio FM4, Moderator, Autor und Blogger, Bernhard Hanisch, Sportjournalist KURIER und Birgit Riezinger, Sportjournalistin Der Standard diskutieren über das Thema “Wird der ÖFB nachhaltig von den Erfolgen unter Marcel Koller und Co profitieren?” Moderation Elisabeth Auer, ATV-Sport.

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Wie in einer Erfolgsphase kaum anders zu erwarten, besteht zwischen Presse und Fußballverantwortlichen seltene Einigkeit über die Gründe des Erfolgs. Während noch 2011 die Presse nach einem 2:6-Debakel gegen Deutschland einen “Abstieg in die Bedeutungslosigkeit” befürchtet, kommt gerade zu diesem Zeitpunkt der Messias in Form von Marcel Koller. Aber es war nicht allein der Trainer, es war auch die vorangegangene 15jährige Aufbauarbeit des ÖFB, die den Grundstein gelegt haben. (Man sollte nicht die Vereinsarbeit vergessen, die den Spielern das Sprungbrett in die großen Ligen geboten hat.)

Zwar waren sich die Herren Blumenau und Ruttensteiner über die Zahl der Teamspieler mit Bundesliga-Ausbildung nicht ganz einig aber mit der Ausnahme von drei bis vier Spielern dürften doch alle anderen aus Bundesligaklubs ins Ausland gegangen sein.

Die Verträge von Marcel Koller und Willi Ruttensteiner laufen mit der Europameisterschaft aus aber leider gibt es für die logischen Fragen der Vertragsverlängerung oder Nachfolge derzeit noch keine Antwort. Wer weiß, ob das nicht auch vom Abschneiden bei der Europameisterschaft abhängt trotz aller positiver Arbeit an allem, was planbar ist. Ob schließlich ein entscheidender Schuss (wie zum Beispiel jener von Marc Janko in Moskau) ins Netz oder doch nur daneben geht, ist nicht voraussagbar. So ein Schuss ist ein Glück, das schließlich dem Erfolgreichen als Leistung zugeschrieben wird. Aber diese Leistung wurde schon in den mühsamen Wochen und Monaten vor diesem Glücksfall erbracht und ob es dann gelingt, das “Golden Goal” erscheint mir wie ein komplexes Glücksspiel mit einem enormen Einsatz an Cleverness, Fitness, Teamgeist gewürzt durch Fansupport. Aber alles das wirft der jeweilige Gegner auch in die Waagschale und zwischen Sieg und Niederlage liegen oft nur wenige Zentimeter.

Auch die Erfolge des Frauenfußballs wurden betont und seitens des ÖFB bedauert man es, dass nicht alle großen Klubs auch gleichzeitig eine Frauenmannschaft haben. Bisher sei es nicht gelungen, für den Frauenbewerb einen Ligasponsor zu gewinnen. Auch der Presse wurde nahegelegt, verstärkt Berichte über den Frauenfußball zu bringen.

Ein interessanter Diskussionspunkt war das Projekt eines Nationalstadions, das durch die Erfolge der Nationalmannschaft doch einen gewissen Aufwind bekommen könnte. Obwohl die Europameisterschaft im Jahr 2020 in mehreren Ländern stattfinden wird, konnte sich Wien nicht als Spielort bewerben, weil unser betagtes Happel-Stadion den modernen Richtlinien internationaler Bewerbspiele nicht mehr genügt.

Den Abschluss bildete ein Ausblick auf die Europameisterschaft, wobei sich die Teilnehmer darüber einig waren, dass man die Gruppenphase überstehen würde, einige träumten sogar vom Viertelfinale. Schau ma amoi.

Interessant war die Zusammensetzung der Gäste. Obwohl wir schon viele Jahre Fußballplätze besuchen, kannten wir keinen der etwa 70 Zuhörer, ein eher junges Publikum. Uns bekannte Rapidler waren jedenfalls nicht dabei. Wir beide, Florian und ich, waren die einzigen, die mit Klub-Bekleidung erschienen sind. Fast hatte ich den Eindruck, als gäbe es beim Club 2×11 den ungeschriebenen Dresscode, neutral zu erscheinen. Wir werden das beim nächsten Mal beherzigen.

Links

Österreich im Höhenflug

[Am kommenden Donnerstag findet um 19:00 in der Wiener Hauptbibliothek eine Podiumsdiskussion mit Willy Ruttensteiner (ÖFB) und Markus Schopp (Nachwuchstrainer Sturm) sowie einigen Journalisten statt. Veranstalter ist der “ballesterer“, der Eintritt ist frei. Das Thema ist der Höhenflug der Nationalmannschaft und die Frage, wie man das Erreichte bewahren kann.]

Dass die österreichische Nationalmannschaft ein sensationelles Allzeithoch auf dem 10 Weltranglistenplatz erreicht hat und das auch noch nach der Niederlage gegen die Schweiz, sollte Anlass genug sein, sich das Verfahren anzuschauen, welches dieses Ranking ermöglicht.

Das sind die ersten 50 Länder der FIFA-Weltrangliste: BEL, ARG, ESP, GER, CHI, BRA, POR, COL, ENG, AUT, URU, SUI, ECU, NED, ITA, ROU, WAL, CRO, CIV, HUN, TUR, BIH, MEX, RUS, FRA, CZE, SVK, ALG, UKR, NIR, IRL, USA, GHA, SWE, POL, ISL, CRC, ALB, CPV, TUN, GRE, DEN, IRN, FIN, SEN, PAR, PER, CGO, GUI, TRI.

FIFA-Flaggen

Warum Österreich in der FIFA Weltrangliste so weit oben rangiert, ist schnell erklärt:

  1. Weil wir ein sensationelles Jahr 2016 gespielt haben.
  2. Weil uns die Bewertungskriterien entgegen kommen

FIFA-Ranking

Die Punkte werden beim FIFA-Ranking jeweils pro Kalenderjahr und nicht wie beim Klubfußball pro Saison gezählt. Dazu kommt, dass die FIFA-Weltrangliste nur das jeweils letzte Jahr voll wertet und die früheren Jahre abwertet, d.h. die schlechteren Leistungen der Jahre 2012, 2013 und 2014 fallen nicht so sehr ins Gewicht.

Das ist ganz anders als im Klubfußball, wo ein Jahr ohne internationale Teilnahme die 5-Jahres-Wertung auch noch nach 4 Jahren bedeutend negativ beeinflusst.

In jedem Spiel kann ein Nationalteam Punkte sammeln, die jährlich addiert werden. Das FIFA-Ranking ist ein Mittelwert der Punkte aller Spiele der letzten vier Jahre, wobei die früheren Jahre geringer gewichtet werden: 1.0, 0.5, 0.3, 0.2.
Wegen dieser “Vergesslichkeit” der Bewertung, kann man in diesem Ranking rasch aufsteigen und – natürlich – ebenso rasch wieder absteigen.
Diese “Vergesslichkeit” kennt die UEFA-Teambewertung nicht und daher dauert es dort fünf Jahre, bis ein weniger erfolgreiches Jahr endgültig aus der Wertung fällt.
Das Jahresmittel zählt voll, wenn das Team mindestens 5 Spiele bestritten hat, bei weniger Spielen wird das Jahr geringer gewichtet:
4 Spiele 0.8
3 Spiele 0.6
2 Spiele 0.4
1 Spiel 0.2
Der Verband muss sich daher bemühen, wenigstens fünf Spiele zu bestreiten, sonst gibt es Punkteabzüge.
Die Punktezahl P für ein Spiel berechnet sich aus
P = M . I . T . C
M=Ergebnis: Sieg=3, Unentschieden=1
I=Status: Freundschaft 1.0, WM-Vorrunde 2.5, EM-Endrunde 3.0, WM-Endrunde 4.0
T=Gegner: 200-Ranglistenposition des Gegners
C=Verband: Amerika 1.0, UEFA 0.99, Afrika+Asien+NaherOsten+Ozeanien 0.85
In diesem Punktesystem wird also auch berücksichtigt, wer der Gegner war. Ein Sieg gegen den Weltranglisten-Führenden Belgien zählt daher mehr als gegen irgendeine andere Mannschaft.

Was wäre wenn…

Wie wäre es, wenn die FIFA die Punkte der früheren Jahre nicht abwerten würde sondern (genau so wie beim Klubfußball) sie gleich gewichten würde? Österreich wäre dann auf Platz 19; auch nicht schlecht aber eben nicht ganz so gut. Die folgende Tabelle zeigt in der linken Spalte die aktuelle FIFA-Bewertung und in der rechten Spalte den Platz, wenn die Jahre gleich gewichtet wäre.
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Wenn Mannschaften ihren Platz in beiden Bewertungen behaupten, wie zum Beispiel BEL, ARG, ESP. GER, BRA, POR… dann sind die Ergebnisse über die Jahre konstant. Ist allerdings die ungewichtete Platzierung deutlich schlechter (wie bei AUT und WAL), handelt es sich um einen eher punktuellen Erfolg. (Für Interessenten gibt es bei den Links die Möglichkeit, diese Liste als Excel-Sheet downzuloaden und eigene Berechnungen anzustellen.)
Für die Einschätzung der Leistung eines Team benötigt man irgend ein Ranking. Aber welchen Platz man dann bei gegebenen Resultaten einnimmt, hängt von der jeweiligen Bewertung ab. Die FIFA-Bewertung ist derzeit für Österreich günstig. Wenn also die Leistungen so bleiben, ist es in Zukunft egal, welches Ranking man anwendet, weil dann auch schon die Vergangenheit eine gute war.

Links

FIFA-Weltrangliste 2016-01 (Excel-Sheet zum Download)
Fifa-Flaggen (Word-Datei zum Download)

2015-12-12 Frankreich, wir kommen

Es ist soweit, wir kennen unsere Gegner in Gruppe F:

  • 2016-06-14 18:00 Ungarn, Bordeaux, 42.000
  • 2016-06-18 21:00 Portugal, Paris, Parc des Princes, 48.000
  • 2016-06-22 18:00 Island, Paris, Stade de France, 80.000

Bilanz

Spi  S  U  N To+ To- Gegner (Spiele im Zeitraum)
136 40 30 66 252 297 Ungarn (1902-2006)

 10  3  5  2  19  11 Portugal (1936-1995)
  3  1  2  0   3   2 Island (1989-2014) 

Dass wir Ungarn als Gegner gezogen haben, ist ein schöner Zufall, denn Ungarn ist jener Gegner, gegen den Österreich in der 113-jährigen Geschichte der Nationalmannschaft am häufigsten gespielt hat. Das erste Spiel im Jahr 1902 wurde von Österreich zwar mit 5:0 gewonnen aber die gesamte Bilanz ist derartig zugunsten der Ungarn, dass wir noch viele Jahrzehnte brauchen werden, diesen Rückstand aufzuholen.

Über Portugal ist nicht viel zu sagen. Geht es Ronaldo gut, geht es Portugal gut. Können wir Ronaldo irgendwie neutralisieren, haben wir eine Chance.

Island ist ein schwieriges Los. Zwei Siege gegen Holland und ein Sieg gegen die Türkei sprechen eine deutliche Sprache. Der Grund für diese Stärke sind überdachte und daher ganzjährig bespielbare Fußballfelder in Island, die ähnliche Trainingsbedingungen wie am Kontinent bieten bei sonst unwirtlicher Umgebung.

Sollten wir nach dieser Gruppenphase noch weiter im Bewerb sein und am 26.6. um 21:00 in Toulouse spielen, hätten wir diese Gruppe gewonnen, als Zweiter wäre es der 27.6. um 21:00 in Nizza. Eine Option als Dritter ist noch zu spekulativ, da gibt es zu viele Möglichkeiten.

Alle Gruppen

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Tickets

Während Trainer und Spieler die Gegner studieren, studieren wir die Möglichkeiten, nach Frankreich zu kommen.

Ab Montag 14.12. 12:00 startet der Verkauf von 800.000 Tickets. Hier sind die Informationen dazu:

Dann braucht man auch noch etwas Glück und viel Urlaub.

Dieser Newsletter

ist eine “Einstiegsinformation” in das Rapid-Universum.

Wir begrüßen Andreas, BerndEscobar, Franz, Karl und Margit als neue Leser in dieser Liste. Somit besteht unsere Gruppe aus: Andreas(5), Angela, Angelo, Benjamin, Bernd, Christian, Christoph, Clemens, Corinna, Dieter, Elnaz, Escobar, Evelyn, Fanclub, Ferdinand(2), Florian(2), Franz(6), Gabriela, Gerald, Gernot, Gottlieb, Gregor, Günter, Gunther, Günther, Hannes, Heinz, Herbert, Herwig, Ilse, Janine, Jasmin, Joachim, Johannes, Josef, Josef Maria, Karl(3), Katharina, Kersten, Lea, Liana Sanda, Magdalena, Marcel, Marcela, Margit, Mario(2), Markus(2), Martin(2), Michael, Miguel, Milada, Peter(5), Raphaela, Richard, Robert, Roland, Rositta, Sabrina, Silvia, Sonja, Stefan(3), Steffy, Susanne, Sven, Thomas(2), Tom, Tuncay, Walter(3) 

Motivation: Es macht mir persönlich Spaß, Informationen und Wissen zu sammeln und zu verbreiten aber darüber hinaus suchen wir, Florian und Franz, Freunde und Gleichgesinnte. Dieser Newsletter ist ein Anfang.

EwkiL:Rapid

Wer näher an Rapid heranrücken will, kann auch Mitglied bei Ewkil:Rapid werden. Diese Mitgliedschaft kostet nichts. Sollte jemand aus dem Leserkreis noch nicht Bezieher des Rapid-Journals sein, kann er/sie diese Rapid-Publikation kostenlos ins Haus geliefert bekommen, indem er/sie sich uns als Mitglied anschließt. Was wir dazu brauchen ist: Name, Vorname, Straße, PLZ, Ort, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum. Jedes Mitglied erhält von Rapid alljährlich außerdem eine Fanklubkarte. (EwkiL ist ein Akronym, dessen Bedeutung man am besten auf der Hompage http://ewkil.at sucht).

Die Grundlage für Ewkil sind Internetprojekte rund um Rapid als ein Service für die Mitglieder. Diese Projekte sind

  • http://ewkil.at ist unsere Homepage, deren Grundlage ein abonnierbarer Kalender ist. Wenn jemand von Euch Interesse an einem automatischen Kalender (am PC oder am Android-Handy) hat, der alle wichtigen Termine von Rapid, Rapid II und der österreichischen Nationalmannschaft mit allen Terminänderungen anzeigt, dann kann ich ihm gerne bei der Installation behilflich sein.
  • http://rapid.iam.at, ist eine ziemlich große Statistik-Seite
  • https://picasaweb.google.com/rapidfranz ist unsere Bildersammlung.
  • http://tagebuch.ewkil.at ist unser Tagebuch. Dieser Text ist die derzeit letzte Seite. Hier berichten wir über unsere Erlebnisse rund um Rapid.
  • Dieser Newsletter. Das Online-Tagebuch wird auch als Newsletter versendet. Das erspart den Besuch der Seite und man bekommt die Information im Posteingang. Dieser Newsletter ist die Basis der losen Kameradschaft. Für die Teilnahme genügt Name, Vorname und E-Mail-Adresse. Ein Anmeldeformular gibt es auf der Homepage (links unten). Eine Mail an newsletter{at}ewkil.at ist auch gut.

KdF

Wer aber in direkten Kontakt mit Spielern und Trainern des SK Rapid treten will, dem empfehlen wie die Mitgliedschaft beim ältesten Anhängerverein von Rapid, dem “Klub der Freunde des S.C. Rapid” (seit 1951), bei dem viele Leser dieser Runde bereits Mitglied sind. Wir treffen uns einmal im Monat an einem Montag und immer sind drei bis vier Spieler anwesend, die in einer informativen Podiumsdiskussion mit unserem Obmann Gerhard Niederhuber vorgestellt werden.

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Der Klub der Freunde publiziert auch eine monatliche Information über Ereignisse bei Rapid, das Grünzeug. Das wichtigste Ziel des Vereins ist (neben den Leistungen gegenüber seinen Mitgliedern) die Förderung der Mannschaften aus dem Rapid-Nachwuchs. Was also aus dem Mitgliedsbeitrag von ca. 45.- Euro pro Jahr überbleibt sowie der Erlös von Sammlungen und einer großen Tombola zum Jahresabschluss im Rahmen des gemütlichen Krampuskränzchens wird dem Rapid-Nachwuchs gespendet. Wer mitmachen will, kann gerne bei einer der Mitgliederversammlungen schnuppern kommen. Die Nächste wird im Februar sein. Anmeldungen an ewkil{at}iam.at.

Österreich-Liechtenstein

Neues Wunderteam ante portas

Frankreich wir kommen
Unser Teamchef Marcel Koller hat 34 Spiele mit der österreichischen Nationalmannschaft absolviert. Die Bilanz: 19 Siege, 7 Unentschieden und 8 Niederlagen.

Wie kann man das bewerten?

Am besten in einem ewigen Vergleich. Die folgende Tabelle zeigt alle Teamchefs mit mehr als 10 Spielen, die Spalte PPS heißt “Punkte pro Spiel” (Sieg= 3 Punkte, Unentschieden= 1 Punkt).

Teamchef PPS Von Bis Spiele – S- – U – – N –
Hugo Meisl 1,8 15.06.13 24.01.37 132 70 30 32
Josef Hickersberger 1,1 05.02.88 16.06.08 56 15 16 25
Herbert Prohaska 1,6 10.03.93 27.03.99 51 25 9 17
Leopold Stastny 1,2 16.06.68 24.09.75 49 15 16 18
Walter Nausch 1,6 03.10.48 14.11.54 47 21 10 16
Karl Decker 1,4 19.11.58 14.12.63 36 16 3 17
Marcel Koller 1,9 15.11.11 34 19 7 8
Hans Krankl 1,3 27.03.02 07.09.05 31 10 10 11
Dietmar Constantini 1,0 16.10.91 06.09.11 26 7 4 15
Helmut Senekowitsch 1,8 28.04.76 21.06.78 26 14 4 8
Karl Stotz 1,9 30.08.78 11.11.81 24 13 6 5
Otto Baric 1,2 28.04.99 14.11.01 22 7 6 9
Branko Elsner 1,2 15.10.75 18.11.87 20 6 5 9
Josef Argauer, Josef Molzer 1,5 02.05.56 15.06.58 18 7 6 5
Heinrich Retschury 1,1 01.10.16 24.10.37 17 5 3 9
Edi Frühwirth 1,0 24.03.65 30.10.66 15 4 3 8
Erich Hof 1,4 22.09.82 14.11.84 15 6 3 6
Edi Bauer 1,1 06.12.45 09.11.47 11 4 0 7

Marcel Koller kann auf 1,9 Punkte pro Spiel verweisen. Ähnlich erfolgreich waren nur nur Hugo Meisl (1913-37), Helmut Senekowitsch (1976-78) und Karl Stotz (1978-81). Nicht einmal in den 50er Jahren unter Walter Nausch mit dem 3. Platz in der WM 1954 konnte diese Bilanz erreicht werden.

Österreich hatte zwei “Wunderteams”: Unter Hugo Meisl, unter Walter Nausch und das Team unter Marcel Koller ist am besten Weg dorthin.

Warum nur am Weg?
Die Bewährungsprobe gegen große europäische Teams steht uns noch in der EM-2016 bevor und zum Wunderteam gehören nicht einfach nur Siege sondern auch “Heldentaten” gegen große Gegner.

Kollers “Rezept”

Sein erstes Spiel gegen die Ukraine am 15.11.2011 wurde 1:2 verloren. Die damalige Start-Aufstellung:
(24) Robert Almer/Fortuna Düsseldorf,
(3) Franz Schiemer/Salzburg,
(15) Sebastian Prödl/Bremen,
(4) Emanuel Pogatetz/Hannover 96,
(5) Christian Fuchs/Schalke,
(11) Martin Harnik/VfB Stuttgart,
(14) Julian Baumgartlinger/Mainz,
(8) David Alaba/Bayern München,
(6) Andreas Ivanschitz/Mainz,
(7) Marko Arnautovic/Bremen,
(21) Marc Janko/Twente Enschede

es gab nur einen Tausch und zwar kam für Martin Harnik Veli Kavlak.

Was sehen wir?

Mit Ausnahme der USA-Legionäre Pogatetz und Ivanschitz sind alle Spieler auch wieder im aktuellen Kader enthalten. Keine großen Veränderungen.

Gegenüber seinem unmittelbaren Vorgänger Willi Ruttensteiner gibt es Veränderungen aber auch nur kleinen, denn die Stützen Alaba, Arnautovic, Dragivic, Janko und Prödl waren auch in dessen letzten Spiel gegen Kasachstan im Team.

Was also ist Kollers Erfolgsrezept?
Kontinuität und Geduld. Fußballspielen können sie alle; unsere Spieler. Aber bis daraus ein Team entsteht, das braucht Zeit und Vertrauen. Und beides haben ihnen Marcel Koller und indirekt der ÖFB gegeben.

Dieselben Spieler sind also vier Jahre lang in nahezu unveränderter Konstellation im Kader, sind also gemeinsam gealtert, gereift und haben sich in ihren Stammvereinen fußballerisch und menschlich weiter entwickelt.

Ich habe manchmal den Eindruck, als würden Trainer oft dann Erfolge ernten, wenn man ihnen Zeit lässt. Wer nach dem Hire-And-Fire-Prinzip arbeitet, hat in diesem Metier selten Erfolg. Die Ungeduld der Vereine und Verbände nach einem raschen Erfolg macht eben diesen ebenso rasch zunichte.

Wahrscheinlich gehören zum Erfolg nicht nur diese ruhigen Rahmenbedingungen sondern auch eine stabile Führungspersönlichkeit wie die eines Marcel Koller.

Zum Spiel

Es war alles nicht mehr ganz ernst; phasenweise auch langweilig mit Freundschaftsspielcharakter. Trotzdem gab es prächtige Chancen oft im Minutentakt. Das Ergebnis zeigt nicht ganz die Überlegenheit der österreichischen Mannschaft.

Party

Party total nach dieser so erfolgreichen EM-Qualifikation
Die Mannschaft bedankt sich für diese großartige Kulisse.
Die Zuschauerzahlen können sich sehen lassen.

Links

EwkiL: Bilder · Blog · Video · Video · Video · Eintrittskarte · Rechnung

Bundesliga: ÖFB-Team feierte EM-Party mit 3:0 über Liechtenstein

DerStandard: Nationalteam – 3:0 – Ein wirklich netter Abschlussball · Einzelkritik – Die Party des Teams – Und die Frisur hält 

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Montenegro-Österreich

Montenegro-Österreich

Abflug

Eigentlich haben wir eine Drei-Tages-Reise bei Intertravel gebucht aber wegen der geringen Nachfrage wurden wir auf den Veranstalter “Austrian Sportstravel Management” auf eine Ein-Tages-Reise umgebucht.
Unsere Reiseleiterin Valerie Gagern begrüßt uns am Terminal 1 am Flughafen

Montenegro

Montenegro ist etwa so groß wie Oberösterreich hat aber weniger als die Hälfte der Einwohner, nämlich etwa 600.000. Kein Wunder, das Land ist sehr bergig und nur die Ebene rund um Podgorica erlaubt eine dichtere Besiedlung.

Podgorica

Podgorica liegt in einer großen Ebene, die durch die beiden Flüsse der Zeta in die Morača aufgeschüttet wurde. Aus diese Ebene ragen vereinzelte Hügel hervor, die eben noch nicht ganz zugeschüttet sind. Auch mitten in der Stadt gibt es einige dieser Hügel. Es ist ähnlich wie Berggipfel, die aus einem Nebelmeer herausragen. Diese Hügel sind unbebaut. Alle Straßen in Podgorica sind eben wie sonst nirgendwo im Land.

Podgorica ist reich an Kontrasten. Einerseits findet man moderne Wohnbauten und Einkaufszentren, die bis ins Detail geplant und gestylt sind, gleichzeitig und oft in unmittelbarer Nähe finden sich Plattenbauten ohne jede Gestaltung der Räume zwischen den Bauten. Dass das in der kommunistischen Ära Standard war, ist aus vielen östlichen Metropolen bekannt. Warum das aber auch heute noch so sein muss, weniger. Besonders drastisch wurde dieser Kontrast, beim Anblick grasender Kühe auf diesen Wiesen rund um die Wohnbauten; nicht irgendwo am Land, mitten in Podgorica.

Miloš

Miloš war unser Begleiter in Podgorica. Miloš ist handy-süchtig (oder ein schlechter Manager). Er hat zwei Handies, ein Nokia, auf dem er auch SMS schreibt und ein Smartphone. An diesem Nachmittag absolvierte er 40 Gespräche oder mehr. Etwa so viele wie ein professioneller Telefonist an einem Nachmittag erledigen muss (das haben wir von Marcel erfahren). Das Problem: Miloš erledigte diese Gespräche und SMS während unserer Fahrt von Podgorica ans Meer und wieder zurück. Kaum war ein Gespräch beendet, folgte schon das nächste. Wie eine Sucht. Gelenkt wurde meist mit den Knien.
Durch Vermittlung unserer Reiseleiterin Valerie kamen wir mit Miloš in Kontakt  Wir erfuhren, dass Miloš eine Bäckerei/Konditorei betriebt; er ist dort kaufmännischer Direktor. Das klingt zwar gut, ist aber zu wenig für den Lebensunterhalt seiner Familie mit der 6-jährigen Tochter. Daher betreibt Miloš auch ein Taxiunternehmen “City-Taxi” mit vier Fahrzeugen. Mit einem davon, einem neu angeschafften Renault fuhr er mit uns über die Berge ans Meer.
Es zeigte sich, dass unsere Entscheidung richtig war, denn acht Stunden in Podgorica können ziemlich langweilig werden.
 

Der Buchtitel “In den Schluchten des Balkan” trifft den Charakter der Fahrt sehr gut. Unwegsames Gelände mit wenigen Siedlungen.

Man fährt in Montenegro sehr gerne an oder sogar über der Mittellinie, egal ob Sperrlinie oder nicht und außerdem erscheinen hinter einander fahrende Autos fast wie die verbundenen Gefährte einer Geisterbahn, so dicht wird hier manchmal auf den Vordermann aufgefahren.
“Montenegro sehen und sterben”, so etwa war unser Fahrgefühl.

Die Überlebenshoffnung bestand darin, dass ja Miloš noch am Leben war und eine seine kleine Tochter zu Hause auf ihn wartete.

Budva

Nach einem schönen Ausblick von der Bergstraße auf Budva, unserem ersten Ziel…
Florian auf der Bergstraße kurz vor Budva
…besichtigen wir den dortigen Hafen, dessen Yachten in einem sonderbaren Kontrast zu dem sonstigen Land stehen.
Florian am Yachthafen von Budva

Sveti Stefan

Einige Kilometer von Budva entfernt liegt die Insel Sveti Stefan, die mit dem Festland durch einen Damm verbunden ist. Die Insel ist vom Veranstalter Amanresorts für 20 Jahre gepachtet, wurde von dieser Organisation komplett als Hotelstadt umgebaut und wird an Menschen vermietet, die sich das leisten können. Die Webseite schweigt sich über Preise aus. Miloš sprach von Scheichs und Milliardären, die dort (in einem goldenen Käfig) wohnen.
Hotelinsel Sveti Stefan. Der Stand ist mit feinem Kies bedeckt. Sehr angenehm.
Hier wird im Oktober noch gebadet. Die Außentemperatur ist noch sehr angenehm. Wir essen einen Kuchen im Restaurant “Olive” (Preise wie bei uns) und treten die Rückfahrt an ohne die weiteren Badeorte an der Küste zu besichtigen.
Die Rückfahrt ist deutlich kürzer, weil ein Tunnel die Fahrt über den Berg verkürzt.

Skutari-See

Im kleinen Ort Virpazar sehen wir zum ersten Mal auf den Skutari-See, einem sehr flachen See, der auch die Grenze zu Albanien bildet. Irgendwann wird der Fluss Morača den See ganz zugeschüttet haben.
Boote am Rande des Skutari-Sees
Schon jetzt ist der See viel kleiner als er auf den Landkarten eingezeichnet ist, denn die auf den Karten blau eingezeichneten Seenflächen sind in Wirklichkeit weitläufige Sumpfgebiete.
Wir überqueren den See über eine Dammstraße und kehren in einem romantischen Restaurant mit Weinverkostung ein. Leider können wir wegen der Stadionkontrollen nichts von diesen Köstlichkeiten mitnehmen.
Am Rande des Skutari-Sees

Podgorica

Wir sind ziemlich erleichtert, als wir das Ortsschild von Podgorica sehen, denn die Fahrt mit Knielenkung auf der Mittellinie ist eher was für Südländer, die das gewöhnt sind.

Noch lange bevor man in dicht verbautes Gebiet gelangt, ist das Land durch trassierte aber weitgehend unbebaute Straßenzüge strukturiert. Die Bebauung erfolgt irgendwie. An manchen Stellen stehen Firmenkomplexe obwohl rundherum eigentlich gar nichts ist.

Wir trennen uns von Miloš beim Stadion.

Das Stadion liegt am Fuße eines Hügels, “Pod goricom” heißt “unter dem Hügel”.
Das Stadion ist mehrfach genutzt, die Seitenflächen bieten Platz für Cafes und Firmensitze.
Das Stadion liegt mitten in der Stadt. Etwa 200 Meter entfernt befindet sich der Hauptplatz “Trg Republike”. In der rasterförmigen Anordnung der Stadt ist ein Häuserblock unbebaut, der Hauptplatz. Ein Springbrunnen markiert das Stadtzentrum.
Trg Republike, das Stadtzentrum von Podgorica
Wir finden beim Uhrturm den muslimischen Stadtteil Stara Varoš, in dem einerseits viele sehr ärmliche Häuser zu finden sind aber gleichzeitig auch Anwesen, die durchaus gepflegt sind.
Glockenturm am Eingang zum muslimischen Stadteil Stara Varoš
Phantasiearchitektur…
…neben einer Gstättn
Ein ziemlich menschenleerer Stadtteil mit Moschee und einfachster Infrastruktur.
Die Stadt ist streng rechtwinkelig aufgebaut und eine Kreuzung ist wie die andere. Man hat das Gefühl, als wäre dieses rechtwinkelige Stadtschema einfach über die früher kleinräumigeren Strukturen drübergelegt worden, denn dieser muslimische Stadtteil unterbricht die sonst rechtwinkelige Stadtstruktur und wartet mit engen, verwinkelten Gässchen auf. Und umgeben ist er einerseits vom Fluss und anderseits von den geradlinigen Straßenzügen der Neustadt.
Dieser Konstrast zwischen modernen Bauwerken der letzten Jahre, dem kommunistischen Städtebau und den frühen Siedlungen, vermischt mit eine Prise Balkan an jeder Ecke und in allen Details, das ist Podgorica. Hier eine Kostprobe:
So präsentiert sich ein Wohnblock von der Hauptstraße…
…wenn man aber durch den Torbogen der Anlage durchgeht, kann man erahnen, wie die Stadt früher ausgesehen haben mag.
Diese alten Stadtteile sind infrastrutkurell unterversorgt; den Gehsteig macht sich jeder wie er mag.

Vor dem Spiel

Wir essen am Hauptplatz. Die Preise in der Innenstadt sind ähnlich wie bei uns.
Restaurant am Hauptplatz
Das Spiel gilt als Hochsicherheitsspiel, Polizei, wohin man schaut
Nur an der Hausmauer kann man einzeln wegen der künstlich errichteten Schikanen ins Stadion.

Die Hausordnung des Stadions verbietet unter anderen Dingen auch Spiegelreflexkameras und Münzen (!). Gut, die Spiegelreflexkamera habe ich zu Hause gelassen. Aber so heiß wird dann auch wieder nicht gegessen, denn eine Nachbarin kam offenbar problemlos mit einer Spiegelreflexkamera ins Stadion. Das unrealistische Münzen-Verbot nahmen die Ordner auch nicht ganz ernst, das hat niemand kontrolliert.

Busreisende

Während wir eine Kostprobe von Montenegro konsumiert haben, waren andere Fans noch immer auf der Achse. Abfahrt: Donnerstag 21:00 in Wien, Ankunft: Freitag 17:00 in Podgorica. 20 Stunden im Bus. Und nach dem Spiel gings gleich wieder zurück. Ankunft in Wien etwa Samstag, 18:00.

Das Spiel

Unser Fanblock war an den Rändern von Polizisten umstellt, allerdings waren das alles nur Vorsichtsmaßnahmen, denn der österreichische Block war sehr diszipliniert und auch die Polizei nur präsent, sonst zurückhaltend und freundlich.
So etwa präsentiere sich der Fanblock
Panoramabild beim Aufwärmen
Bei Spielbeginn gab es eine Auswärts-Choreografie in Rot-Weiß-Rot, organisiert von den “Liesln”.

Was will man zum Spiel noch sagen! Zwei Mal einen Rückstand aufgeholt. Ein reguläres Tor aberkannt, ein Tor zu unrecht kassiert (ungeahndetes Hands des Stürmers). Eine sehr reife Leistung, wenn auch die erste Spielhälfte durch ungewohnte Fehler zu Besorgnis Anlass gab. Man stelle sich vor, wenn das sehenswerte Arnautovic-Solo nicht von einem Torabschluss gekrönt worden wäre. Klar, früher abspielen hätt’ er sollen – wie mehrfach in der ersten Halbzeit beobachtet. Aber so ist er, der Fußball. man darf nicht locker lassen und irgendwann klappts dann.

Stadionbau in Grödig und anderswo

Wir standen hinter dem Tor aber gesehen haben wir von diesem Tor nichts, denn die Tribüne war viel zu nah am Spielfeld, sodass wir weder einen Corner noch das Tor sehen konnten. Dieselbe Situation gibt es auch in Grödig.

Was eventuell der Grund für diese baubedingte Sichtbehinderung sein könnte, dass man das ursprünglich kleinere Spielfeld (für das die Tribüne konstruiert war) wegen geforderter Mindestlängen für das Spielfeld vergrößern musste. Das war auch im Hanappi-Stadion vor einigen Jahren der Fall. Diese Entschuldigung gibts aber in Grödig nicht.

Weiters kamen wir uns ein bisschen wie Fische in einem Netz vor, denn wir sahen das Spiel durch ein viel zu engmaschiges und dickes Fischernetz, mit dem die Scharfeinstellung seine liebe Not hat.

Achtung vor dem Gegner

Das Stadion war schon leer, nur die gegenüberliegende Fantribüne und unsere eigene waren noch gefüllt. Die Spieler der österreichischen Nationalmannschaft kamen zum Auslaufen aufs Feld. Sie wurden von der montenegrinischen Tribüne mit Applaus begrüßt. Nach eine Nachdenksekunde kam von der österreichischen Seite spontaner Sprechchor: “Montenegro”. Sehr eindrucksvoll diese Szene.

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EwkiL: Bilder · Blog

Faninfo (270 kB)
Tagescharter (457 kB)
Boarding-Karte (356 kB)
Eintrittskarte (333 kB)
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Video vom Spiel auf Anfrage an franz{at}fiala.cc

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Schweden-Österreich 1:4

Schweden-Österreich 1:4

Berichte zum Spiel bis 23:00. Der eigentliche Bericht ist über den Link im Titel zu erreichen.
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2015-09-08 08:46
Roger Federer behielt im Achtelfinale der US Open gegen den Aufschlag-Riesen John Isner die Nerven. Selbst ein Heiratsantrag auf den Rängen brachte den Maestro nicht aus dem Konzept.
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Mit Nerven aus Stahl schupft David Alaba den Elfmeter zum 1:0 gegen Schweden in die Maschen (8.9.2015)Alaba verwertet den Elfer supercool. Harnik trifft mit unglaublicher Wucht, Janko macht’s elegant und Harnik macht den Deckel drauf. Österreich fährt nach Frankreich!
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Kurier: Zlatan Ibrahimovic in der Nebenrolle
2015-09-08 06:00
oewapixelOb Zlatan Ibrahimovic spielt oder nicht, Österreich will in Schweden das EM-Ticket lösen.
Kurier: SWE – AUT: Das Fernweh hat sich verabschiedet
2015-09-08 06:00
oewapixelDas Ende der Auswärtsschwäche kann auch das EM-Los verbessern.
Kurier: Das Kribbeln vor der historischen “Punktlandung”
2015-09-08 11:24
oewapixelDas ÖFB-Team gastiert heute in Schweden. Ein Punkt reicht.
Kurier: Ibrahimovic wird von Beginn an stürmen
2015-09-08 13:21
oewapixelDer schwedische Verband gibt die Aufstellung bereits Stunden vor dem Spiel gegen Österreich bekannt.
Kurier: Große Triumphe und bittere Niederlagen
2015-09-08 13:42
oewapixelÖsterreich hat gegen Schweden wichtige Siege gefeiert, aber auch herbe Niederlagen einstecken müssen.
Kurier: Die Party in Rot-Weiß-Rot ist in vollem Gange
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oewapixel2200 sind in Schweden, um zu feiern. Am liebsten die geglückte EM-Qualifikation.
Kurier: LIVE: Schweden – Österreich 0:0
2015-09-08 20:00
oewapixelMit einem Punkt in Solna ist man fix bei der EURO 2016 dabei.
Österreich: Das Spiel des Jahres: Ibrahimovic in Startelf
2015-09-08 06:25
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
Heute ist es so weit, Matchball für Österreich! Wir müssen nicht warten, wie das Parallelspiel ausgeht, wir haben es heute in Stockholm selbst in der Hand. Ein Punkt gegen die Schweden – und wir sind fix bei der EM! Und als Tüpfelchen auf dem i hätten wir auch noch den Gruppensieg in der Tasche!
Österreich: “Die Schweden sind ein ganz harter Brocken“
2015-09-08 13:03
Legendäres Video: Hans Huber stimmt die Zuseher auf Schweden ein.
Heute Abend ist es wieder soweit. Das ÖFB-Team trifft in einem entscheidenden Quali-Spiel auf Schweden. Es ist nicht das erste Mal, dass wir gegen die Skandinavier spielen mussten – zuletzt behielten die Schweden die Oberhand, in der WM-Quali für 1998 wir.
Österreich: Das Spiel des Jahres: So wollen sie spielen
2015-09-08 17:10
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
Heute ist es so weit, Matchball für Österreich! Wir müssen nicht warten, wie das Parallelspiel ausgeht, wir haben es heute in Stockholm selbst in der Hand. Ein Punkt gegen die Schweden – und wir sind fix bei der EM! Und als Tüpfelchen auf dem i hätten wir auch noch den Gruppensieg in der Tasche!
Österreich: EM-Quali: Kanzler Faymann im Stadion
2015-09-08 18:21
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
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Österreich: EM-Quali: Die Aufstellung ist da
2015-09-08 19:20
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
Österreichs Fußball-Nationalmannschaft startet mit jener Anfangsformation ins EM-Qualifikationsmatch auswärts gegen Schweden, die auch am Samstag gegen Moldau begonnen hat. Die schwedische Startelf mit Zlatan Ibrahimovic wurde vom schwedischen Verband bereits einige Stunden vor Anpfiff bekanntgegeben.

Startformation Österreich gegen Schweden: Almer – Klein, Prödl, Dragovic, Fuchs – Baumgartlinger, Alaba – Harnik, Junuzovic, Arnautovic – Janko
Österreich: Jetzt LIVE: Schweden – Österreich
2015-09-08 20:11
Attacke! In Schweden will sich unser Team heute das EM-Ticket holen.
Österreichs Fußball-Nationalmannschaft startet mit jener Anfangsformation ins EM-Qualifikationsmatch auswärts gegen Schweden, die auch am Samstag gegen Moldau begonnen hat. Die schwedische Startelf mit Zlatan Ibrahimovic wurde vom schwedischen Verband bereits einige Stunden vor Anpfiff bekanntgegeben.

Startformation Österreich gegen Schweden: Almer – Klein, Prödl, Dragovic, Fuchs – Baumgartlinger, Alaba – Harnik, Junuzovic, Arnautovic – Janko
DerStandard: Startformation – Schweden spielt mit Ibrahimovic 
2015-09-08 13:05
Erik Hamren setzt gegen Österreich auf ein gepflegtes 4-4-2-System
DerStandard: Fußball Österreich – ÖFB bastelt an Strukturreform
2015-09-08 14:10
Verstärkte Merchandising-Aktivitäten geplant
DerStandard: EM-Quali Live – Schweden – Österreich 0:1
2015-09-08 19:48
Das ÖFB-Team kann beim Auswärtsspiel in Schweden endgültig das EM-Ticket lösen. Ein Punkt würde genügen
DerStandard: EM-Quali Live – Schweden – Österreich, ab 20.45 Uhr
2015-09-08 19:48
Das ÖFB-Team kann beim Auswärtsspiel in Schweden endgültig das EM-Ticket lösen. Ein Punkt würde genügen
DiePresse: ÖFB-Team gegen Schweden: Ibrahimovic in Startformation
2015-09-08 13:20
Die Skandinavier setzen gegen Österreich auf ein 4-4-2. Mit dabei ist Superstar Zlatan Ibrahimovic.
DiePresse: Transfers: Englische Clubs investieren 890 Millionen Euro
2015-09-08 16:21
Die englischen Fußballclubs haben im Sommer mehr als doppelt so viel für neue Spieler ausgegeben wie die spanischen Vereine.
DiePresse: ÖFB : Erfolge erleichtern jede Form der Verwandlung
2015-09-08 18:00
Der ÖFB muss sich einer Reform unterziehen, bis 2017 will Österreichs größter Fachverband die Profi-Abteilung als GmbH führen. ÖFB-Präsident Leo Windtner über Ideen, Personal, Strukturen und die Quartierfrage.

Österreich-Moldawien 1:0

Österreich-Moldawien 1:0

Gigantische Kulisse

Das ausverkaufte Haus zeigt das enorme Publikums-Interesse am heimischen Spitzenfußball. Dass kein Rapidler im Aufgebot war, hinderte auch eingefleischte Rapid-Fans nicht, dieses tolle Nationalteam euphorisch zu begrüßen.
Rot-Weiß-Karo-Choreografie der Hurricanes über drei Ränge aus Anlass des 5-jährigen Bestandsjubiläums des Fanklubs der Hurricanes

Eindrucksvoll war auch die Verabschiedung des Teams mit einem kollektiven Absingen von “I am from Austria”. Die Ränge waren auch eine Viertelstunde nach Spielende dicht gefüllt (Video)

Wir sind Minimalisten!

Eine (beeindruckende) Serie von 1:0-Erfolgen ebnet den Weg nach Frankreich. Bereits ein Unentschieden im nächsten Spiel gegen Schweden reicht für einen Fixplatz, ein Sieg garantiert den Gruppensieg.
Eine extrem defensive moldawische Mannschaft versuchte zuerst das 0:0 über die Runden zu bringen, dann, nach dem Führungstreffer, doch vielleicht den Ausgleich zu erreichen. Aber es hat nicht gereicht. 
Schon in der ersten Hälfte fiel ein Tor (siehe Krone-Video), aber es wurde vom Schiedsrichterteam – zu Unrecht – aberkannt. Zwar wäre der Torschütze, Marko Arnautoviić bei der Ballabgabe im Abseits gestanden aber der Ball kam vom Gegner. Wie schwer diese Einschätzung in Echtzeit ist, sieht man daran, dass man vom 2. Rang die Situation in dieser Schnelligkeit praktisch gar nicht richtig einschätzen kann. 
Da die moldawische Mauer recht solide stand, war es dann auch ein ansatzloser Weitschuss von David Alaba, den der gegnerische Tormann nach vorne abgewehrt hat und Zlatko Junizović war zu Stelle (siehe Krone-Video). Abstauber, wie Thomas bemerkt hat.

Interviews

Die Spiele betonen in den Interviews, wie schwer es sein kann, gegen eine solche 10er-Abwehr durchzukommen. Der Kommentar von Marko Arnautovic erinnert irgendwie an die seinerzeitigen Sager von Hans Krankl. Interessant auch der sprachliche Kontrast zum Kommentar von Martin Harnik. Wir können uns schon auf die Dialoge zwischen David und Marko von den Ö3-Comedians freuen.

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Refugees-Welcome

Bayern-München und Real-Madrid spenden je eine Million Euro. Der FC Porto spendet pro verkaufter Eintrittskarte einen Euro und schlägt den anderen Klubs der CL-Gruppenphase in einem offenen Brief an die UEFA vor, dies genauso zu handhaben.
Brief von Porto an die UEFA
Die Österreichische Nationalmannschaft stellt sich mit einem Transparent auf die Seite der Menschlichkeit und wird dafür im Stadion im Rahmen einer Ansprache von Andy Marek vom Publikum kräftig durch Applaus unterstützt.
Transparent der Österreichischen Nationalmannschaft “Respect Refugees”
Bis diese Botschaft sich in allen Herzen festgesetzt hat, wird wohl noch ein bisschen dauern, denn in den Applaus mischten sich – nicht viele aber auch – ablehnende Pfiffe.

Ich muss draußen bleiben

Meine Kamera fand keine Gnade vor den Security-Beauftragen. Ich musste sie im Depot abgeben. In den ÖFB-Sicherheitsrichtlinien steht aber nichts darüber; im Gegenteil, dort steht “Funktionsfähige Fotoapparate, Film- und Videokameras oder sonstige Bild- und Tonaufzeichnungsgeräte (inkl. Batterien oder Akkus) sind explizit gestattet.” Der Security-Beauftragte meinte aber, dass Spiegelreflexkameras nicht zugelassen seien. 
Und schon wieder Briefverkehr, diesmal mit dem ÖFB.

Dass ich die Kamera bei einem Länderspiel nicht mitnehmen durfte, war zuletzt am 1.9.2000. Es war das Spiel gegen den Iran, gleichzeitig das Abschiedsspiel von Toni Polster. In dieser Zeit gab es einen Vorfall, dass ein erzürnter Fotograf eines seiner Objektive auf das Spielfeld geworfen hat und daher war die Mitnahme von Spiegelreflexkameras mit abnehmbaren Objektiv eine kurze Zeit untersagt. Seither wurde diese Bestimmung aber so gehandhabt, dass man die Kamera mit aufgeschraubtem Objektiv mitnehmen durfte, nicht aber weitere Objektive.

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Österreich-Bosnien 1:1

Radetzkymarsch

Andy Mareks Dramaturgie eines Länderspiels umfasst “I am from Austria”, “Immer wieder Österreich” und unmittelbar vor Spielbeginn den “Radetzkymarsch”.

Während der Mann zu meiner Linken die Fahne demonstrativ nicht schwenkte und meinte, zum Symbol der Niederschlagung der Revolutionen um das Jahr 1848 dürfe man das nicht, schwenkte dagegen die bosnisch-stämmige Dame zu meiner Rechten mit gelassener Heiterkeit die rot-weiß-rote Fahne.

Irgendwann wird sie die Fahne nicht nur zum Radetzky-Marsch sondern auch zu “I am from Austria” schwenken.

Man sieht, Musik verbindet. Musik hat die Bedeutung, die man ihr im Augenblick gibt. Der Radetzky-Marsch hat spätestens seit der Aufführung im Rahmen des ersten Neujahrskonzerts seine blutige Vergangenheit abgelegt und ist zu einem Symbol der Heiterkeit und der Völkerverständigung geworden (erstmals im Fernsehen 1959). Nur mehr bei Josef Roth in seinem Roman “Radetzkymarsch” kann man noch lesen: „Am besten starb man für ihn (den Kaiser) bei Militärmusik, am leichtesten beim Radetzkymarsch.“

Weil dieses bunte Nebeneinander von rot-weiß und blau-gelb dem Motto des Abends gegen Rassismus so gut entsprach, verwende ich dieses Foto als Titelbild zu unserem Bilderalbum.

Identitätsstiftender Fußball

Spätestens nach dem Spiel wissen wir, dass Bosnien nicht zu unrecht in derselben Region der Weltrangliste steht wie wir. So ganz nebenbei: reiht man die Länder nach der Zahl der Legionäre, dann liegt Brasilien an erster Stelle. Aber danach kommt schon die Region der Nachfolgestaaten von Ex-Jugoslawien und dieser Export von Fußballtalenten stärkt die Nationalmannschaften dieser Länder, ganz ähnlich wie auch die österreichische Nationalmannschaft überwiegend mit Legionären in großen Ligen besetzt ist.

Kein Wunder also, dass auch die Identität der Nachfolgestaaten stark durch Fußball geprägt ist, jedenfalls mehr als in Österreich – gemessen an ihrem Engagement bei diesem Spiel. Und daher ist auch unser Heimspiel fast zu einem Auswärtsspiel mutiert.

Ich hätte gern gewusst, wie viele der Zuschauer tatsächlich aus Bosnien angereist sind. Jedenfalls leben in Österreich etwas 200.000 Bosnier und stellen die viertgrößte Zuwanderergruppe. Link

Dreimäderlhaus

Dass sich Mädchen nicht für Fußball interessieren würden, kann man nicht sagen. ElnazJanine und Soraya erzeugen eine sensationelle Stimmung, besonders, wenn David Alaba am Ball ist – hat Florian berichtet.

FußballfanInnen

11. Gebot: Du sollst Deine Karte nicht verlieren

Wenn man die Option hat, eine Karte als Originalkarte mit Postzustellung oder im Print-At-Home-Verfahren zu erwerben, empfehle ich das Selbermachen aufgrund der Erfahrungen mit OeTicket/ÖFB.

Wir haben eine Karte verloren und haben das am Sonntag vor dem Spiel bemerkt. Die folgenden Schritte, die Karte wieder zu bekommen, dauerten von Montag 10:00 bis 17:30, ideal für Berufstätige. Hätte man als Berufstätiger jemanden beauftragt, das zu erledigen, käme wahrscheinlich auch noch eine Vollmacht ins Spiel, wenn man nicht selbst der Rechnungsempfänger ist.

  • Schritt 1: Kontakt aufnehmen mit OeTicket. Geht mit einem Kontaktformular. Eine Option “Ticket verloren” ist schon vorgegeben, dürfte also häufiger vorkommen. Schon beim Ausfüllen ahnt man, dass es nicht bei dem Formular-Ausfüllen bleiben wird, denn
  • Schritt 2: OeTicket braucht unbedingt eine Verlustanzeige, der ÖFB verlange das, sagte man mir. Daher zum Magistrat, mit der Original-Rechnung und Reisepass. Was wollen all die Leute da? Alles voll, mehr als Hundert Wartende. Warten auf Pass-, Fund- und Meldeangelegenheiten. Warum so viele? Weil Osterwoche ist und nur vier von sonst 19 VerwaltungsbeamtInnen anwesend sind. Nach zweieinhalb Stunden ist es geschafft. Schnell noch die 2,10 Euro Verwaltungsgebühr an der Kassa einzahlen. Auch Natascha, die sogar ob des Ansturms freundliche Fundspezialistin hat sich über diese Schikane des ÖFB verwundert gezeigt.
  • Schritt 3: Bei OeTicket anrufen, den Erfolg melden und mit Kreditkarte 15 Euro überweisen, dann auf Mail warten, dass die Ersatzkarte abholbereit ist.
  • Schritt 4: Ersatzkarte im Messepalast oder in der Neubaugasse abholen. Mitzunehmen: Personalausweis, Kreditkarte (mit der man die Karte bezahlt hat), ausgedruckte Mail aus Schritt 3 sowie die Verlustanzeige. Dann erst bekommt man das Ersatzticket.

Man muss ergänzen, dass Anfang Dezember, als wir das Ticket gekauft haben, keine Option bestand, sich die Karte zu Hause ausdrucken zu können.

Wenn man also die Option Print-At-Home hätte wählen können, und dieser Ausdruck ginge verloren, genügt ein neuer Ausdruck und die Sache ist erledigt.

Und auch wenn kein Ausdruck mehr möglicht wäre (ist uns auch schon einmal in Salzburg passiert): Kein Problem, am Schalter wurde aufgrund der am Handy gespeicherten Karte anstandslos ein Ersatzticket ausgedruckt.

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Sieg auf allen Linien

…dabei hat Rapid gar nicht gespielt!

Sieg 1: Computerführerschein

13:00
Bestanden! Nach acht durchaus anstrengenden Kurswochen hat Florian den Führerschein, den Computer-Führerschein. So schaut das aus: (besser gesagt, so wird das ungefähr ausschauen):

Das muss gefeiert werden und Florian wählte die Pizzeria “Per Sempre” in der Hütteldorfer Bahnhofstraße. Womit wir nicht gerechnet haben, dass das Lokal bis auf den letzten Platz besetzt war aber Hannes hat uns, Florian, Ferdinand und Franz während eines Steh-Achterls an der Schank einen Tisch gesichert.

Schnelle und freundliche Bedienung! Preiswerte Menüs. Empfehlenswert. Marillenpalatschinken mit etwas zu wenig Marmelade.

Wir kontrollieren noch die Baustelle. Ja, alle arbeiten, trotz des nasskalten Wetters:

Der letzte Mast scheint eine wichtige Rolle zu spielen. Antennen und Kameras wollen versorgt werden.

Rapid-Viertelstunde
18:05

  • Ein Mittagessen mit Rapid
  • Rapid verliert Testspiel
  • Zum Bürokaufmann mit Rapid
  • Die Jugendcamps von Rapid
  • Zocken mit Schaub und Dibon
  • Fanfragen Novota, Hofmann
  • Wordrap mit Kurt Garger
  • Anti-Rassismus Spot

Sieg 2: Rapid II-Donaufeld 3:1 (2:1)

Um 18:45 pfeift Schiedsrichter Heidenreich das Spiel vor 210 Zuschauern an. Dass es auch in der Regionalliga mehr sein können, zeigt das Wiener Derby, das schon eine Stunde vorher angepfiffen wurde, Spielstand bereits bei 3:0 für Vienna, 7.842 Zuschauer.

Man merkt an dieser geringen Anteilnahme den Trainingscharakter des Spiels – zumindest was die jungen Rapidler betrifft. Es geht um nichts, aufsteigen kann man nicht und gegen das Absteigen wird die Mannschaft entsprechend verstärkt. Bei Rapid II spielen auch Ferdinand Weinwurm, Philipp Prosenik, Dominik Starkl und Brian Behrendt.

Spielbeginn Rapid II- Donaufeld

Dieser Sager von Andreas Gabalier “das hab ich in der Schule so gelernt” macht auch vom Rapid-Anhang nicht halt. Und so fertigen die Fans Aufkleber “Amateure” auch wenn die Umbenennung in Rapid II längst erfolgt ist.

gesehen beim Spiel gegen Donaufeld

Sieg 3: Liechtenstein-Österreich 0:5 (0:2)

20:45
Schnell nach Hause, in Minute sieben steigen wir in das Spiel Liechtenstein-Österreich ein. Ein klarer Sieg mit einem Happy-End für Marko Arnautovic, der in der letzten Spielminute den Endstand fixiert. Aber, dass Liechtenstein ein Jausengegner wäre, das man nicht sagen, immerhin kommen die Spieler aus der Schweizer “Super League”, Vaduz liegt dort auf Platz 8. Liechtenstein hat schon vier Punkte am Konto mit einem Sieg gegen Moldawien und einem Unentschieden gegen Montenegro.

Ein toller Tag!

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Länderspielwochenende

2014-11-11 19:00 Training Nationalmannschaft

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Großes Publikumsinteresse beim Training der Nationalmannschaft. Auch der Präsident hat es sich nicht nehmen lassen, die Mannschaft beim Training zu besuchen.

Was allerdings die Mannschaft zwischen Dienstag und Samstag trainiert hat, wissen wir leider nicht. Das blieb dem Publikum verborgen.

2014-11-14 19:30 Rapid II – Neusiedl 1:2

Weitere Bilder Bericht Video Weltfußball
Zu Spielebeginn war im Hintergrund war das Happel-Stadion noch in Scheinwerferlicht getaucht, weil dort die russische Nationalmannschaft ihr Abschlusstraining absolvierte.
Die Überraschung des Abends war weniger das Ergebnis als der Schiedsrichter. Es war Frau Barbara Bollenberger. Die wird man sich merken müssen. Sie leitete das Spiel unaufgeregt, ahndete kleinere Fouls nicht, ganz im englischen Stil, souverän. Wir kennen sie schon vom Spiel gegen die Austria Amateure, wo sie als Lininenrichterin aufgefallen ist. Rapid II hat sich in der ersten Spielhälfte gleichrangig gezeigt, konnte aber in der zweiten Hälfte dem Druck von Neusiedl nicht standhalten (ganz im Gegensatz zum Spiel gegen St. Pölten).

Alle Amateur-Mannschaften mit Ausnahme der Austria Amateure befinden sich nahe der Abstiegszone. Es könnte schon sein, dass der doch beachtliche Altersunterschied zu den anderen Regionalligisten den Unterschied ausmacht und oft in der zweiten Halbzeit zu einem Leistungsabfall führt.

2014-11-15 18:00 Österreich-Russland 1:0

Weitere Bilder abseits.at Bilder abseits.at Weltfußball ÖFB DerStandard Kurier 90minuten.at

Allein diese einzigartige Kulisse war ein tolles Erlebnis und dann noch die Krönung durch die zwei Tore, von denen eines nicht gegeben wurde. abseits.at hat eine Spielerbenotung durchgeführt, hier zum Nachlesen. Aleksandar Dragovic führ diese Liste mit 10 Punkten an. Der russische Teamchef hat richtigerweise angemerkt, dass die Tabellenführung von Österreich in erster Linie auf Heimspielen beruht und da hat er Recht. Aber diese Tabellenführung gibt Selbstvertrauen und Zuversicht und wir freuen uns schon auf die nächsten Spiele.

Wir treffen und regelmäßig vor den Spielen in wechselnden Lokalitäten. Diesmal haben wir das Gasthaus Hansy am Praterstern ausgewählt. Das Essen war gut. Das wars dann aber auch schon. Die Preise sind ziemlich gehoben – offenbar der Lage angepasst. Die Bedienung führt ein eigenes Regiment und dient mehr sich selbst als dem Gast. Aus diesem Grund: eher nicht empfehlenswert.

Die Analyse in 90minuten.at lässt mich wie so oft fragen, ob ich und viele meiner Sitznachbarn in der Lage sind, das Spiel in diesen Details zu analysieren. Irgendwo dürfte mir noch eine Menge Taktik-Wissen und die Fähigkeit, das Spiel lesen zu können, fehlen.

Die Tabellensituation ist ohnehin sensationell genug. Aber es gibt auch Länder, die alle vier Spiele gewonnen haben. Was ihnen aber fehlt, ist der große Abstand von vier Punkten zum Tabellenzweiten. Nur England führt mit 6 Punkten. Hier die Punkte-Abstände der Tabellenführenden: Tschechien (3), Israel (1), Slowakei (3), Polen (3), England (6), Rumänien (1),  Österreich (4), Kroatien (0), Dänemark (1).

2014-11-16 19:00 Training Nationalmannschaft

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Die Mannschaft kommt mit etwas Verspätung, weil Marcel Koller noch bei “Sport am Sonntag” zu Gast war. Einige Spieler fehlen, darunter der Torschütze, Rubin Okotie aber auch Marc Janko, der schon nach Australien abgereist ist, sowie die verletzten Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger. Aber das Foto des Abends ist ein “echter Arnautovic” am Österreich-Trikot von Florian.

2014-11-17 19:00 Österreich-Brasilien

Weitere Bilder Weltfußball DerStandard

Ein sensationelles Spiel der österreichischen Nationalmannschaft, auf Augenhöhe mit dem fünffachen Weltmeister. Das Elfer-Tor von Aleksandar Dragovic (im Bild) kann wahrlich als das Tor des Jahres genannt werden kann. Es ist einerseits für Aleksandar wohl eine Art Krönung seiner Fußballer-Karriere, ein Tor gegen Brasilien geschossen zu haben, aber dieses Tor war darüber hinaus das einzige Gegentor, das Brasilien überhaupt im laufenden Jahr hinnehmen musste. Hut ab von unserem Team und seinem Trainer.

Dass wir hier gegen den fünffachen Weltmeister gespielt haben und durchaus das Potenzial zu einem Unentschieden in dem Spiel lag, speziell nach der großartigen ersten Hälfte, lässt die Niederlage durch ein Tor, dem ein zu ahndendes Foul vorangegangen war und einen praktisch nicht zu verteidigenden Schuss aus großer Distanz vergessen.

Der Star des brasilianischen Teams, Neymar hat einiges an Sympathien eingebüßt, als er durch eine extreme Spielverzögerung bei seiner Auswechslung in den Schlussminuten den Unmut des Publikums auf sich zog.

Als praktisch hat sich der Besuch im Centimeter vor dem Match in der Lenaugasse erwiesen, weil man von dort ohne Umsteigen mit der U2 direkt ins Stadion kommt. (siehe Bilder).

Zum Nachlesen

Österreich-Brasilien Eintrittskarte Österreich-Brasilien Stadionzeitung

Vorschau

Die Rapid-Weihnachtsfeier wird am Montag 15.12. stattfinden. Wo, das ist noch Sache von Verhandlungen.