Rapid II – Austria Klagenfurt

Rapid II – Austria Klagenfurt

1:2 (1:2)

Für Rapid II hatte das Spiel kein Bedeutung mehr, für die Austria Klagenfurt musste ein Sieg her, um die Relegation gegen St. Pölten im Fernduell gegen Wacker Innsbruck zu erreichen. Es fehlte ein Punkt, schließlich wurden es drei, und weil Wacker gleichzeitig verlor, reichte das, um in die Relegation zu kommen.

Die Mitgliederversammlungen sind bis auf Weiteres abgesagt. Auskunft: 0677-1899 5070 (Franz).

Hatte man beim Hinspiel noch den Eindruck als hätte Rapid II glücklich 3:2 gewonnen, war dieses Retourspiel eher das Gegenteil. Das Jungteam von Rapid konnte mit der Kampfmannschaft der Kärntner durchaus mithalten. Die Niederlage kam durch einen Patzer unseres Tormanns zustande als er sich bei einem Flankenball „verflogen“ hat. Dieses Tor wäre leicht zu vermeiden gewesen. Rapid II ließ sich von diesem Rückstand nicht beeindrucken und glich nach einer sehenswerten Aktion aus. Auch nach dem neuerlichem Rückstand wurde viel versucht, um auszugleichen, doch es sollte nicht sein.

Saisonbilanz

Rapid II hat sich in der Frühjahrssaison gegenüber dem Herbst enorm gesteigert, insbesondere was die Effektivität betrifft, denn spielerisch konnte die Mannschaft auch schon im Herbst mithalten. Dieses erste Jahr in der „Liga Zwa“ war zur Eingewöhnung schon recht praktisch, muss man sich doch keine Abstiegssorgen machen.

Dass jetzt intensiv an der Fertigstellung der Plätze beim Trainingszentrum gearbeitet wird („Neuigkeiten aus dem Trainingszentrum“), lässt uns hoffen, dass wir schon bald das erste Spiel von Rapid II dort werden miterleben dürfen – mit einer der sensationellen Hühnerschnitzelsemmeln von der Essbar.

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Daanke!

Der lange Fußball-Entzug wurde durch die Ersatzdroge „Sky“ etwas abgemildert, doch hatte die Fernsehversion die Tendenz, dass man langsam vergisst, was Fußball im Stadion alles bedeutet. Es waren die ersten Heimspiele seit vielen Monaten, die wir besuchen durften und eigentlich hatte ich während der fußballfreien Zeit schon manches Mal daran gezweifelt, ob ich überhaupt noch einmal im Stadion werde sitzen können, die Behandlung meiner Krebserkrankung war schon ziemlich fordernd.

An alle zu Verschwörungstheorien Neigenden sei gesagt: ja, sie haben Recht, das Virus ist eine Erfindung! Es wurde nur dazu ins Leben gerufen, damit ich nichts versäume. Was wären das für Monate gewesen, während der ich mit Chemos niedergespritzt und einem Hämoglobinwert von 7 g/dL wegen Sauerstoffmangels nicht einmal ein paar Stufen habe hinauf gehen können. Ein Stadionbesuch wäre nicht möglich gewesen, und genau aus diesem Grund wurde das Virus geschaffen, damit ich nichts versäum‘! (Egoist, Falco 1998)

Ich bedanke mich bei den vielen besorgten Rapidlern, die mir Mut zugesprochen haben und meinten: „Fraunz, es wird scho wieda“. So ganz habe ich das nicht geglaubt, doch ist es wahr wahr geworden. Heute waren wir erstmals wieder am Anninger mit Hämoglobin wieder auf 13 g/dL; ein Fest. Beim Wiedersehen im Stadion war überwältigend, wie viele sich gefreut haben, dass es mich noch gibt, namentlich Andy Nagy, Brigitte Richter, Hannes Schmid, Arnold Chadikosmas, Christian Strommer, Helmut Mitter, Familie Kopal, die Tornados-Sektion Rapid II, Christoph Peschek, Robert Racic, Martin Bruckner, Denisa aus der Rekordmeisterbar, Christoph Moser, Andy Burger, Gernot Lechner, Margit Gelles uvam. Es war wie eine Wiedergeburt.

Wie sang schon Marika Röck im Film „Kora Terry“ 1940: „Im Leben geht alles vorüber, auch das Glück doch zum Glück auch das Leid“. In diesem Sinn schauen wir in eine hoffentlich normalisierte Zukunft. [„Normalisieren“ kann sich nur jemand, der auch vor der Pandemie „normal“ gewesen ist; Wunder gibt es leider keine.]

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