GRÜNZEUG-611

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 48. JAHRGANG / Februar 2020 / Nr. 611 / Versand 3.2.2020

Unsere nächste

Die Mitgliederversammlungen sind bis auf Weiteres abgesagt. Auskunft: 0677-1899 5070 (Franz).

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

findet am MONTAG, dem 17. FEBRUAR 2020, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Mateo BARAC,
  • Christopher DIBON,
  • Taxiarchis FOUNTAS und
  • Dalibor VELIMIROVIC.

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

BITTE DAS RAUCHVERBOT ZU BEACHTEN!

OHNE GELD KA MUSI

Obiges betrifft auch unseren guten alten Anhängerklub und, eh klar, dessen Ausgaben (Klublokalmiete inklusive Nebenkosten, Postgebühren, Unterstützung des SCR-Nach-wuchses usw.usf.). Aus vielen Gründen beschloss die letzte Generalversammlung eine Anhebung des monatlichen Mitgliedsbeitrags für Erwachsene auf 4,50 Euro. Wir hoffen trotzdem, dass Sie, sehr verehrte Damen und Herren, dem Klub der Freunde des S.C. Rapid auch weiterhin die Treue halten und dies durch möglichst baldige Begleichung des Beitrags für 2020 plus etwaigen Rückständen unter Beweis stellen. Hiefür liegt dieser Nummer ein Zahlschein bei, den Sie bitte seinem Zweck zuführen, statt ihn einfach wegzuwerfen. Für Ihre weitere Unterstützung seien Sie herzlich bedankt!
Gleiches gilt für Ihre Teilnahme an der 43. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“! Hiefiir werden Spenden in beliebiger Höhe natürlich auch weiterhin gerne angenommen. Darüber freuen sich gewiss vor allem Rapids erfolgreiche „Herren Buam“ (Stichwort: Triumph in Sindelfingen, nachzulesen unter „Ein Blick zu Rapid II“). Zahlschein-Anforderung: siehe Impressum.

HÜTTELDORF TRAUERT UM FREDI KÖRNER

Geboren am 14.2.1926 in Rapids Gründungsbezirk Rudolfsheim, gemeinsam mit seinem älteren Bruder Robert und dem später weltbekannt gewordenen Emst Happel von Kindesbeinen an ein grün-weißer Kicker, der in 17 Jahren 283 Meisterschaftsspiele mit 157 Toren bestritt und sieben Mal Meister sowie einmal Cupsieger wurde (in den 1950em ruhte dieser Bewerb). Laut Helmut Langs Werk „Rapid“ aus dem Jahr 1959 waren es übrigens insgesamt 687 Spiele und 451 Treffer. Darüber hinaus stand Alfred „Fredi“ Körner, der Vorzeigerapidler bis zuletzt, 49 Mal in der österreichischen Nationalelf, mit der er 1954 WM-Dritter wurde. Damals waren, so ganz nebenbei sei’s vermerkt, nicht weniger als sieben Rapidler im Einsatz, um von drei Reservisten nicht zu reden…

Doch zurück zum „Zweier-Körner“: Der erwarb sich auch als Trainer der ersten SCR-U21 Verdienste, indem er mit ihr 1977/78 Meister wurde. In dieser Funktion lernte ihn der Verfasser persönlich kennen, worüber es natürlich das eine oder andere G’schichterl zu erzählen gäbe.

Nun, am 23.1., hat Fredi Körners grün-weißes Herz zu schlagen aufgehört. Weswegen wir nur Christoph Peschek, den um fast 60 Jahre jüngeren Geschäftsführer des SK Rapid, zitieren wollen: Fredi Kömer war einmalig, der personifizierte Rapid-Geist und wird in den Herzen der großen Rapid-Familie weiterleben.“ Dem ist nichts hinzuzufügen, nur: Das Begräbnis fand am 6.2. auf dem Baumgartner Friedhof statt.

JAHRESAUSKLANG 2019: POSITIV MINUS 45 MINUTEN

Besagte 45 Minuten beziehen sich auf die erste Halbzeit des 330. Derbys, in welcher Rapid trotz optimalem Support (eine derart tolle Choreografie des „Block West“ hat es wahrscheinlich überhaupt noch nie gegeben!) der quasi ums „Überleben“ kämpfenden Austria geradezu peinlich unterlegen war. Doch nach Wiederbeginn und einer Umstellung auf 4-2-3-1 traten Schwab & Co. trotz der Absenz des „dauerschwangeren“ Topscorers Fountas (Gratulation zum kleinen Taxi junior!) total verändert auf, obwohl sie im eigenen Stadion gegen die Violetten weiterhin sieglos blieben, weil sie eine Topchance nach der anderen vergaben.

Viel leichter (und schneller) fiel Rapid das Toremachen dann gegen die Admira, sodass sie – nicht zuletzt wegen Wolfsbergs 1:1 gegen die Austria – den ersehnten dritten Tabellenplatz erobern konnten. Möge sie die Hoffnung des „sehr, sehr glücklichen“ Taxi sen. auf eine noch bessere Platzierung in Erfüllung gehen!

Kein Vergleich jedenfalls mit der Bilanz zur Winterpause im Vorjahr: Damals gab es frostige 20 Punkterln bei 17:25 Treffern! Und heuer? Siehe die unten stehende Tabelle. Die könnte am Ende der laufenden Meisterschaft tatsächlich (noch) besser aussehen, weil Didi ja mit Ausnahme Schobesbergers etliche Verletzte wieder zur Verfügung stehen – und wenn nicht wieder so viele Ausfälle zu beklagen sein werden.

Hiefür alles Gute, Burschen!

tipico-Bundesliga (Stand vom 15.12.)

1 .Salzburg 18/44 (66:18)
2. LASK     18/42 (37:16)
3. Rapid    18/32 (38:21)
4. WAC      18/31 (40:22)
7. Austria  18/21 (28:31).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 17.RUNDE (8.12.): AUSTRIA (H) 2:2 (1:2)

Die Sky-Experten von Andi Herzog abwärts nannten das 330. Derby ein rassiges, abwechslungsreiches und sogar hochklassiges. Diese Begeisterung teilten aber nicht alle Anhänger in beiden Lagern. Die Violetten trauerten der besten ersten Halbzeit ihrer Mannschaft „seit Menschengedenken“ nach, in der diese jedenfalls klar überlegen war und eine höhere Führung verpasste. Und die grün-weißen haderten mit der ungenügenden Chancenverwertung in Rapids wirklich starken zweiten 45 Minuten; da fehlte der bei seiner Gattin weilende Fountas überdeutlich, wozu Kühbauer meinte: „Alles Gute für den Taxi, jetzt ist endlich auch seine Schwangerschaft vorbei.“ Der Trainer hatte zur Pause von 3-4-2-1 auf 4-2-3-1 umgestellt, in dem mit Rechtsverteidiger Adrian Hajdari der nächste Youngster aus der „Zweiten“ ein gelungenes Debüt feierte.

Ärgerlich nur, dass lediglich Schwab und D.Ljubicic (mit herrlichen Distanzschüssen) den ausgezeichneten Lucic bezwingen konnten, obwohl dessen Vorderleute im Finish schon auf dem Zahnfleisch gingen. Wenn man die grundverschiedenen Halbzeiten ins Kalkül zieht, war das Remis gerecht. Leider. Auch „leider“: Badji konnte seine enormen Bemühungen nicht mit einem Tor krönen.

SCR: Strebinger; Sonnleitner (46.Hajdari), Dibon, Barac; Arase, Grahovac (46.Murg), D.Ljubicic, Ullmann; Knasmüllner, Schwab; Badji.- Tore: Schwab (4.), D.Ljubicic (69.); Sakaria (3.), Pichler (39.).- Gelbe Karten: Dibon, Ullmann, D.Ljubicic; Monschein.– AllianzStadion, Schörgenhofer, 26.100.

!20 Jahre…

BL, 18.RUNDE (14.12.): ADMIRA (A) 3:0 (2:0)

Obwohl Dibon (krank) und D.Ljubicic (angeschlagen) fehlten, zeigte Rapid erneut enorme Auswärtsstärke, wobei ihr der schnellste Start seit 1996 natürlich sehr half (Knasmüllner hatte beide Treffer ideal vorbereitet). Trotz des leichten Durchhängers gegen Ende der ersten Halbzeit war es bei miesem Wetter ein souveräner Sieg, der durchaus höher hätte ausfallen können. Besonders stark: „SchnullerDoppelpacker“ Taxiarchis Fountas sen. Sowie der gefinkelte Murg. Am Ende durfte Yusuf Demir (geb. 2.6.2003) Veli Kavlaks Rekord als jüngster in der Meisterschaft eingesetzter Rapidler aller Zeiten brechen – Gratulation, Yusi!

SCR: Strebinger; Stojkovic, Sonnleitner, Barac, Ullmann; Grahovac, Schwab; Murg (82.Demir), Knasmüllner (73.Kitagawa), Arase; Fountas (78.Badji).- Tore: Murg (2.), Fountas (7., 57.).- Gelbe Karten: Bauer, Hjulmand; Kitagawa.- BSFZ-Arena, Muckenhammer, 4.643.

„MR. GRÜNZEUG NR. 611“; STEFAN SCHWAB

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Wie im sehr wechselhaften Derby als auch beim Auswärtssieg in der Südstadt ging Rapids kampf- und spielstarker Kapitän seiner Mannschaft wie gewohnt mustergültig voran. Jetzt wird’s aber sehr bald Zeit, deinen Vertrag endlich zu verlängern, lieber Schwabi!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiel: Mateo Barac 25. (Admira).- BL-Tor: Taxi Fountas 10. (das 2:0 gegen Admira).

3.12., ALLIANZ-STADION: WEIHNACHTSFEIER DES SCR-NACHWUCHSES

Dieser wohnten unter den rund 600 Gästen neben unzähligen Spielern ab der U8 über das Special Needs Team bis zur 2. Mannschaft samt zuständigen Betreuern und sonstigen Verantwortlichen viele grün-weiße Promis, darunter Heinrich Himmer, Wiens Bildungsdirektor und Jungpapa, Talentmanager Steffen Hofmann sowie die Profis Mario Sonnleitner, Dejan Ljubicic und Kelvin Arase bei. Und natürlich auch Neo-Boss Martin Bruckner, der in dieser Position seine erste offizielle Rede hielt. Ihn und überhaupt alle Anwesenden begrüßte Andy Marek, der seine 26. derartige Weihnachtsfeier souverän wie eh und je moderierte. Peter Grechtshammer: „Ich bin seit 15 Jahren bei dieser Feier und stelle fest, dass sie sich in dieser Zeit enorm entwickelt hat.“ Klar, dass die Geschäftsführer Zoran Barisic und Christoph Peschek ebenfalls zu den Buben sprachen.

Andy bat auch etliche Akteure der „Zweiten“ zu sich, die – wie von Rapid immer wieder forciert – wichtige Schulabschlüsse geschafft haben. Lion Schuster (seit dem Vortag beim Bundesheer) und Dalibor Velimirovic (Rehab) fehlten, aber den anderen Musterknaben Paul Gobara (maturierte mit Auszeichnung) und Lukas Sulzbacher konnte er live gratulieren.

Von unserem Obmann wurde gehört, dass das übliche 2.500-Euro-Akonto aus der 43. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“ wenige Tage zuvor an die Jugendleitung überwiesen worden war.

Nach den Showblocks übergab Marek sen. seinem Junior das Mikrofon, der die umfangreiche Tombola-Verlosung ganz im Stil seines Vaters leitete – der Apfel fällt halt niemals weit vom Stamm! Lukas Marek moderierte auch die turbulente, weil umfangreiche Bescherung so gekonnt, als hätte er niemals etwas anderes gemacht. Zu diesem wortgewandten Filius kann man dem Andy ebenfalls nur gratulieren.

Fazit der gelungenen Veranstaltung: Neben vielen guten Wünschen, köstlichem Essen und den Geschenken erinnerte auch der am Rand der Bühne stehende Christbaum an Weihnachten. Jedenfalls ein bisschen.

15.12., ALLIANZ-STADION: GREEN-WHITE CHRISTMAS

Rund 6.200 Anhänger(innen) jeder Altersstufe waren der weihnachtlichen Einladung ihres Herzensklubs gefolgt, mit ihm und seinen Protagonisten bei Speis und Trank zu feiern. Was kurz nach dem Feststehen des Vorrückens Rapids auf den dritten Tabellenplatz natürlich umso mehr Laune machte. Zumal Chorleiter und Vorsänger Andy Marek eine stimmkräftige Truppe zusammengestellt hatte, nämlich die Mannschaft samt Trainern, Betreuern und sonstigen Offiziellen, zu denen der neue wie der alte Präsident gehörten. Die weihnachtlich kostümierten Spieler waren mit sicht- und hörbarer Freude bei der Sache, sogar die naturgemäß nicht ganz textsicheren Taxi Fountas und Koya Kitawaga. Zum Solo-Gesangsstar avancierte Nici Wunsch, dessen Version von „I Can’t Stop Loving You“ jene des Kings (fast) vergessen machte.

Den Rest der gelungenen, mit weiteren Showblocks und einer Tombola garnierten, Veranstaltung moderierte Andys Stammhalter Lukas – auch so eine talentierte Nachwuchshoffnung Rapids.

Bühne am Rasen

„MV“ VOM 2.12.: RAUCHEN VERBOTEN, GUTE LAUNE ERLAUBT, ABER…

Nachdem Vizeobmann Martin Reiser sich bei der Kammer der gewerblichen Wirtschaft erkundigt hatte, mussten wir die Besucher unserer letzten diesjährigen Versammlung dringend um die Einhaltung des Rauchverbots ersuchen. Erfreulicherweise hielten sich sogar die passioniertesten Qualmer (innen) an diese Bitte – danke!

Nach einer Sitzung des neuen SCR-Präsidiums erschienen Zoran Barisic und Christoph Peschek, die beiden Geschäftsführer, mit einer verständlichen, 45-minütigen Verspätung im rauchfreien Klublokal. Ebenso verständlich war die allgemeine Fröhlichkeit, hatte unsere Mannschaft doch tags zuvor den sieggewohnten LASK mit 4:0 aus der Paschinger Raiffeisen-Arena gekontert.

Christoph, einst eine große Hoffnung der Wiener SPÖ, hat seinen Wechsel vom Rathaus nach Hütteldorf niemals bereut, und sein Freund Zoki wurde ja schon als Knirps mit dem grünweißen Virus infiziert. So blieb es auch in den drei Jahren nach seinem vorübergehenden, von Michael Krammer offiziell bereuten, Abschied im Sommer 2016. Zokis zwischenzeitliche Tätigkeit in der Türkei und Slowenien sei nicht erfolglos gewesen, aber es habe weder mit der Bezahlung noch mit dem Einhalten gemachter Versprechungen so richtig geklappt. An Angeboten (auch aus Österreich) habe es nicht gemangelt. Da fiel sogar der Name „Austria“, man stelle sich das einmal vor! Egal, seit dem heurigen Mai ist Zoran Barisic zum Glück wieder dort, wohin er gehört, obendrein an der Seite seines alten Spezis Didi Kühbauer. Falls dieses erzgrüne Duo den SCR sportlich nicht so weit bringt, wie es der Ex-Westtribünler Christoph Peschek in wirtschaftlicher Hinsicht bereits geschafft hat, will der Verfasser einen Besen fressen, dieses Risiko geht er ein.

Die allgemeine Hochstimmung erhielt aber einen herben Dämpfer, als die Rede auf Andy Marek kam. Auch an dieser Stelle rufen wir dem Tausendsassa zu: „Lieber Andy, ein echter Greaner geht net unter! Und du schon gar nicht, wetten?!“

EIN BLICK ZU RAPID II

Mercedes-Benz Junior Cup in Sindelfingen (4./5.1.): Dieses traditionsreiche Turnier, welches Rapid am 6.1.2016 durch Ljubicics Last-Minute-1:0 gegen Hoffenheim gewonnen hatte, ist bekanntlich für U19-Teams ausgeschrieben. Weil es in Österreich ja keine U19-Meisterschaft gibt, trat Rapid erneut mit Spielern von SCR II und der Ul8 an. Betreut wurde diese Auswahl von Patrick Jovanovic (spielte 1992 als Jungspund dort mit) und Steffen Hofrnann, der mit den größten Talenten arbeitet und mit dem von ihnen Gebotenen sicher auch hochzufrieden war. Weil Yusuf Demir (der erst 16-Jährige wurde auch heuer zum besten Spieler des gesamten, wieder sehr prominent besetzten Turniers gewählt) und dessen kongeniale Kameraden nicht nur zauberten, sondern sich auch bestens auf die oft überharte Gangart der Konkurrenten einstellen konnten. Daher triumphierten Kapitän Martin Moormann & Co. dermaßen, dass sich sogar die deutschen TV-Kommentatoren daran ergötzten. Apropos Moormann: Der schoss als Verteidiger vier tolle Tore und stand dem kleinen Supertechniker Demir insgesamt kaum nach. Jedenfalls ist der ganzen Truppe zu diesem Erfolg nur zu gratulieren!

Gruppe A

3:0 (1:0) gegen die GLASGOW RANGERS (Fallmann, Tobias Hedi, Dijakovic); 3:1 (1:1) gegen RB LEIPZIG (Demir, Strasser, Dijakovic); 2:2 (2:0) gegen EINTRACHT FRANKFURT (Moormann, Demir) – Gruppensieger vor den Rangers, Frankfurt und Leipzig.

Zwischenrunde

2:2 (0:1) gegen MANCHESTER UNITED (Tepecek, ein Neuzugang aus St.Pölten, sowie Moormann per Ferserl); 1:1 (0:0) gegen BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH (Goalie Polster mit einem Weitschuss in letzter Sekunde).

Semifinale

4:0 (2:0) gegen die RANGERS (Moormann 2, Fallmann, Kocyigit)

Finale

4:0 (1:0) gegen LEIPZIG (Demir 2, Kocyigit, Tobias Hedl).- Spiel um Platz 3: VfB STUTTGART – RANGERS 3:0 (3:0).

Testspiele

14.1,: Bei WIENERBERG 3:2 (1:1, wobei Kapitän Gobara in seinem ersten Match seit 13.9. einen Penalty verwertete und „Testpilot“

17.1.: Auf „Happel“-Trainingsplatz 2:2 (1:1) gegen ZWETTL (Fuchshofer, Kocyigit)

21.1.: Auf „Happel“-Trainingsplatz 2:1 (1:0) gegen STADL-PAURA (Fuchshofer, Savic).

24.1.: In NEUSIEDL 2:3 (0:3), wobei mit Bosnjak und Strunz (Elfer) zwei sehr lange verletzt gewesene Comebacker das einigermaßen peinliche Resultat verschönerten.

Im Unterschied zu den Profis gab die „Zweite“ bereits drei Transfers bekannt: Eigenbaudribblanski Samuel Oppong kehrte von Kapfenberg zurück, und Stürmer Tobias Kerschl kam von RB Salzburg. Ob der am 23.1. erst 16 gewordene Teenager überhaupt in Radovics Truppe zum Einsatz kommen wird oder vorerst nur in der U18, werden wir sehen. Fix ist hingegen Deniz Pehlivans Wechsel in die U19 des deutschen BL-Klubs Mainz 05. Ob man ihn dazu beglückwünschen kann, wird auch erst die Zukunft zeigen.

WAS 2020 BEREITS AUCH NOCH GESCHAH

Im bisherigen neuen Jahr war nur ein Transfer fix: Aliou Badji übersiedelte für kolportierte drei Millionen Euro zum ägyptischen Meister Al Ahly, womit sein höchst überflüssig gewesener Gag, sich in einem Red-Bull-Salzburg-Trikot fotografieren zu lassen, Geschichte wurde. Möge sich der Senegalese in Ägypten und vor den dortigen Toren wohler fühlen als hierzulande!

Und sonst? Von den mit Spannung erwarteten Vertragsverlängerungen (Schwab, Dibon, Arase) war zumindest bis Redaktionsschluss weiterhin nichts zu hören, und die Darbietungen unserer oft bunt zusammengewürfelten Truppe in den bisherigen Tests hauten einen auch nicht vom Hocker: 4:1 (2:1) beim – von der Austria mit 9:0 deklassierten – Ostligisten WR.NEUSTADT am 18.1. (Schuster, Knasmüllner, Ibrahimoglu, Grahovac) und gar nur 2:2 (0:1) nach 0:2 gegen den vom Abstieg aus der 2. Liga bedrohten FAC am 25.1. Während Okungbowa, Felber & Co. der Austria mit 2:7 unterlegen waren, konnten für Rapid nur Murg und in letzter Minute Savic scoren. Das aber nur so ganz nebenbei, denn wichtig wird’s ja erst ab 16.1. Wenn Rapid auf die WSG Tirol trifft, die sich mit den Ex-Rapidlem Thanos Petsos und Stefan Maierhofer verstärkt hat. Zur Vorbereitung darauf und die weiteren Ereignisse bestritt die grün-weiße Equipe von 27.1. bis 5.2. ein Trainingslager im türkischen Belek.

Lukas kommentiert für RapidTV

SPLITTER

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„Grünzeug“ im Tagebuch

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