Rapid II-Stripfing/Angern

1:0 (0:0)

Das war wieder so ein Spiel, bei dem man den Eindruck hat, dass nicht der Bessere gewinnt, sondern der Glücklichere. Natürlich war es sehr erfreulich für uns und auch der fehlerfrei zu Ende gespielte Konter in Unterzahl war ein Gustostückerl, aber in den sonstigen Spielphasen hatte es Rapid II schwer, die Zweikämpfe für sich zu entscheiden. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

Als die erste Halbzeit torlos zu Ende ging, dachte man schon wegen der geringen Chancenzahl an nur einen Punkt, als dann in der zweiten Halbzeit Srdjan Grahovac mit Rot vom Platz musste, sahen wir auch diesen Punkt wackeln, doch es kam anders. Während einer Druckphase von Stripfing gelang ausnahmsweise ein Konter mit dem nötigen Ballglück – auch der Ball war nicht zu weit vorgelegt – und Nicholas Wunsch traf zum 1:0.

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Die Schlüsselszene des Spiels war eine Folge von zwei Ereignissen in der zweiten Halbzeit. Ein Angriff von Rapid II misslang, der Ball wurde von der gegnerischen Verteidigung nach vorne gespielt und ein Stripfinger nahm den Ball mit der Hand mit. Alle sahen es, nur nicht der Schiedsrichter und der ließ weiterspielen. Danach kam es zu einem Foul von Marko Dijakovic, der den Angriff zunächst gestoppt hat. In der Diskussion rund um diese Szenenfolge dürfte Srdjan Grahovac den Schiedsrichter etwas zu heftig auf das vorangegangene Handspiel hingewiesen haben (im Spielbericht steht „Beleidigung“), was eine rote Karte zur Folge hatte. Dass die Deutschlehrerin von Srdjan gleich in den ersten Lektionen die Schimpfwörter unterrichtet hätte, kann ich mir nicht vorstellen. Die Erklärung dürfte sein, dass der Schiedsrichter Jozo Katava Kroate ist (zumindest deutet Google Translate den Namen „Jozo“ als kroatisch) und man hat sich möglicherweise muttersprachlich die Meinung gesagt.

An dieser Stelle fürchteten wir schon, dass das Spiel verloren gehen würde, doch – wie gesagt – es kam anders. In den Schlussminuten boten die Stripfinger Roman Kienast auf, der bis dahin auf der Bank saß, doch reichte die Restspielzeit nicht für den Ausgleich.

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