Rapid II – Admira Amateure

2:1 (1:1)

Die Macht war mit uns! Heute trafen zwei sehr ähnliche Mannschaften aufeinander und es hätte daher auch anders ausgehen können. Dass die jungen Rapidler die drei Punkte holen konnten, lag auch an Schiedsrichterentscheidungen.

Nächste Mitgliederversammlung 23.September. Eingeladen wurden Fountas, Schick, Strebinger, Ullmann. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

Trotz anfänglicher Überlegenheit der Admira Amateure ging Rapid II nach einer prächtigen Kombination und einem präzisen Schuss von Marco Fuchshofer ins Kreuzeck in Führung. Damit erzielte Marco sein viertes Tor im vierten Spiel, und natürlich ist das auch den häufigen Spielbeobachtern der Kampfmannschaft nicht entgangen. Aber sie dämpfen unsere Erwartungen (Didi hat darüber bei der gestrigen Mitgliederversammlung in diesem Sinne berichtet), denn sie meinen, dass es einen großen Unterschied ausmache, ob man sich in der Regionalliga oder eben in der Bundesliga duelliert, und daher müsse man Geduld haben. Die Admira Amateure konnten nach einem perfekten Konter ausgleichen und das war auch der Pausenstand.

Nach der Pause spielten auch die Schiedsrichterentscheidungen eine gewisse Rolle. Nach der Notbremse eines Admiraners konnte ein Rapidler ein Tor erzielen, doch ließ der Schiedsrichter den Vorteil nicht gelten und entschied auf Ausschluss des Admiraners und Freistoß, der aber nichts einbrachte.

Den schönen Führungstreffer für Rapid II steuerte Dragoljub Savic bei. Die Admira Juniors hatten nichts zu verlieren und drückten auf den Ausgleich. Bei einer regelwidrigen Abwehr von Niklas Hedl entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, doch der Linienrichter hat schon Augenblicke davor auf Abseits des Stürmers entschieden, also blieb es beim 2:1. Glück für Rapid II, das kann man sagen.

„Mörder!“

Diesen lauten Ruf hörte man nach einem Foul an einem Rapidler. Bei einem Spiel im vollbesetzten Stadion hätte man das nie gehört, hier aber auf West I bei 300 Zuschauern schallte der Ruf energisch über das nächtliche Spielfeld.

Dieser dritte Sieg in Folge brachte uns in der Tabelle der Ostliga den dritten Platz, zwei Punkte hinter dem Spitzenduo Ebreichsdorf und Mannsdorf und einen Punkt vor dem Wiener Sportklub, Ein guter Saisonstart ist gelungen! Am Freitag geht es gegen Leobendorf. Die Spiele gegen Leobendorf im Vorjahr gingen beide 1:1 aus.

„Und der Sportklub ist schon wieder hinter uns…“

Das sind die kleinen Freuden der Fußballfans, wenn es für größere gerade nicht reicht. Vielleicht können wir das beim kommenden Derby auch anstimmen? Ausschauen tut’s ja nicht danach, aber nach diesen Zittersiegen gegen Sturm und gegen Altach könnte man sich sogar einen eben solchen Zittersieg im Derby vorstellen.

Karrieren junger Talente

Gerade beim Vergleich der beiden Nachwuchsteams von Rapid und Admira kommt man ins Grübeln. Hätte man einen Sohn und der strebte eine Fußballerlaufbahn an, welchen Verein sollte man ihm empfehlen? Rapid oder Admira? Ich denke, dass Spieler ähnlicher Entwicklung bei der Admira viel früher den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen, einfach, weil dort kein Geld für Spielerkäufe da ist. Und natürlich fallen dann diese Talente in der Admira-Kampfmannschaft auf und kommen auf diesem Weg möglicherweise auch früher zu anderen Bundesligaklubs – auch zu Rapid – als ein Spieler der bei Rapid seine Karriere beginnt.

Rapid könnte dringend eine Mannschaft in der zweiten Liga brauchen. So muss Rapid seine Spiele „auf Wanderschaft“ schicken, wie zuletzt Elias Felber und Kelvin Arase. Eigentlich dachte ich, dass man Kelvin als Druckmittel gegen einen derzeit um seine Form ringenden Philipp Schobesberger einsetzten könnte, doch es kam zu dieser Leihe nach Ried. Und wegen der Verletzung von Thorsten Schick muss man die Leihe bei Ried auch schon unterbrechen, denn Kelvin trainiert wieder bei der Kampfmannschaft mit und könnte am Sonntag im Derby dabei sein.

Ambiente

Viele meinen, der Ausguck für den Stadionsprecher wäre so etwas wie ein Mini-Vip und in gewisser Weise ist er das ja. Die Stammgäste dort sind Rudi Edlinger, Peter Elstner, Gerhard Höckner und Gerhard Niederhuber. In Wahrheit ist es aber vielleicht auch eine Art „Raucherkammerl“ zum Schutz der umstehenden Sportler vor den Nikotinschwaden der passionierten Raucher.

Die Spiele von Rapid II verführen uns regelmäßig zu einem Besuch der Rekordmeisterbar. In dieser wunderschönen Umgebung kann man auch einmal etwas anderes essen als Käsekrainer und befindet sich in freundlicher Umgebung, betreut von Alex, Denise und Steffi.

Nächsten Freitag: Rekordmeisterbar, offen bis 18:00.

Wir sahen Steffen Hofmann, Ivica Vastic, der seinen Sohn Tin beobachtete und Martin Hiden unseren neuen Chefscout. Auch Leo Gartler war dabei.

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