Rapidviertelstunde-199

Inhalt

  • Charity Golfturnier
  • Rapid-Legenden plaudern über das Wiener Derby (Steffen Hofmann, Christoph Peschek, Günter Kaltenbrunner, Christian Keglevits, Branko Milanovic, Thomas Murg)
  • Das LASK-Spiel hinterlässt Spuren
  • Kelvin Arase kehrt zurück
  • Reinhard Nowak Star-Kabarettist und Rapidfan im Interview

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Rapid II – Leobendorf

3:0 (2:0)

Die Serie der souveränen Auftritte von Rapid II geht weiter. Und beim Spiel gegen Leobendorf konnten wir nicht nur eine Feldüberlegenheit, sondern auch die dazugehörigen Tore bewundern. Der Star des Abends war der 19-jährige Melih Ibrahimoglu, der die ersten beiden Tore erzielt hat. Aber nicht nur die Tore, sondern auch die Übersicht im Mittelfeld zeichnen ihn aus. „Melih“ heißt „schön, anmutig, liebenswürdig“. Ich traf zufällig seine sichtlich stolzen Eltern vor dem Spiel und erfuhr, dass Melih noch einen jüngeren Bruder hat, der auch im Rapid-Nachwuchs spielt. Das dritte Tor erzielte der erst 18-jährige Raphael Strasser.

Raphaels Tor zum 3:0 wird bejubelt.

Der ebenfalls erst 18-jährige Dalibor Velimirovic war nicht im Kader, denn er rückt in den Kader der Kampfmannschaft für das Derby am Sonntag auf.

Tabelle

Aktuelle Tabelle aus fussballoesterreich.at

Der höchst erfreuliche Zwischenstand zeigt Rapid II auf dem zweiten Platz, punktegleich mit Ebreichsdorf aber mit der besseren Tordifferenz. Gemeinsam mit dem Wiener Sportklub hat Rapid die meisten Tore erzielt.

Kommentare der Rapid II-Anhänger

Der Besuch der Spiele von Rapid II ist eine kleine Entschädigung für die derzeit ziemlich erfolgsbefreiten Auftritte der Kampfmannschaft. Das erfrischende Spiel der jungen Rapidler lässt uns Zuschauer glauben, dass es möglich wäre, Rapid II statt der Kampfmannschaft – etwa im Derby – antreten zu lassen. Das ist zwar sicher nicht der Fall, weil wir die Spielstärke des Gegners unberücksichtigt lassen, aber für ein gesundes Selbstvertrauen der jungen Spieler ist so ein Mix aus Siegen aber auch Niederlagen gar nicht so schlecht. Ob diese Mannschaft dann aber auch in der 2. Liga ohne Verstärkungen bestehen könnte? Wahrscheinlich nicht ohne zusätzliche Verstärkung! Man kann das vom Punktestand der Young Violets ablesen, die sich nach 6 Runden mit 0 Punkten am Tabellenende der 2. Liga wiederfinden.

Prominente Gäste auf West 1

Zoki Barisic, Didi Kühbauer, Manfred Nastl, Jürgen Macho, Raimund Hedl, Gerhard Niederhuber, Gerhard Höckner, Rudi Edlinger, Leo Gartler

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Rapid II – Admira Amateure

2:1 (1:1)

Die Macht war mit uns! Heute trafen zwei sehr ähnliche Mannschaften aufeinander und es hätte daher auch anders ausgehen können. Dass die jungen Rapidler die drei Punkte holen konnten, lag auch an Schiedsrichterentscheidungen.

Trotz anfänglicher Überlegenheit der Admira Amateure ging Rapid II nach einer prächtigen Kombination und einem präzisen Schuss von Marco Fuchshofer ins Kreuzeck in Führung. Damit erzielte Marco sein viertes Tor im vierten Spiel, und natürlich ist das auch den häufigen Spielbeobachtern der Kampfmannschaft nicht entgangen. Aber sie dämpfen unsere Erwartungen (Didi hat darüber bei der gestrigen Mitgliederversammlung in diesem Sinne berichtet), denn sie meinen, dass es einen großen Unterschied ausmache, ob man sich in der Regionalliga oder eben in der Bundesliga duelliert, und daher müsse man Geduld haben. Die Admira Amateure konnten nach einem perfekten Konter ausgleichen und das war auch der Pausenstand.

Nach der Pause spielten auch die Schiedsrichterentscheidungen eine gewisse Rolle. Nach der Notbremse eines Admiraners konnte ein Rapidler ein Tor erzielen, doch ließ der Schiedsrichter den Vorteil nicht gelten und entschied auf Ausschluss des Admiraners und Freistoß, der aber nichts einbrachte.

Den schönen Führungstreffer für Rapid II steuerte Dragoljub Savic bei. Die Admira Juniors hatten nichts zu verlieren und drückten auf den Ausgleich. Bei einer regelwidrigen Abwehr von Niklas Hedl entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, doch der Linienrichter hat schon Augenblicke davor auf Abseits des Stürmers entschieden, also blieb es beim 2:1. Glück für Rapid II, das kann man sagen.

“Mörder!”

Diesen lauten Ruf hörte man nach einem Foul an einem Rapidler. Bei einem Spiel im vollbesetzten Stadion hätte man das nie gehört, hier aber auf West I bei 300 Zuschauern schallte der Ruf energisch über das nächtliche Spielfeld.

Dieser dritte Sieg in Folge brachte uns in der Tabelle der Ostliga den dritten Platz, zwei Punkte hinter dem Spitzenduo Ebreichsdorf und Mannsdorf und einen Punkt vor dem Wiener Sportklub, Ein guter Saisonstart ist gelungen! Am Freitag geht es gegen Leobendorf. Die Spiele gegen Leobendorf im Vorjahr gingen beide 1:1 aus.

“Und der Sportklub ist schon wieder hinter uns…”

Das sind die kleinen Freuden der Fußballfans, wenn es für größere gerade nicht reicht. Vielleicht können wir das beim kommenden Derby auch anstimmen? Ausschauen tut’s ja nicht danach, aber nach diesen Zittersiegen gegen Sturm und gegen Altach könnte man sich sogar einen eben solchen Zittersieg im Derby vorstellen.

Karrieren junger Talente

Gerade beim Vergleich der beiden Nachwuchsteams von Rapid und Admira kommt man ins Grübeln. Hätte man einen Sohn und der strebte eine Fußballerlaufbahn an, welchen Verein sollte man ihm empfehlen? Rapid oder Admira? Ich denke, dass Spieler ähnlicher Entwicklung bei der Admira viel früher den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen, einfach, weil dort kein Geld für Spielerkäufe da ist. Und natürlich fallen dann diese Talente in der Admira-Kampfmannschaft auf und kommen auf diesem Weg möglicherweise auch früher zu anderen Bundesligaklubs – auch zu Rapid – als ein Spieler der bei Rapid seine Karriere beginnt.

Rapid könnte dringend eine Mannschaft in der zweiten Liga brauchen. So muss Rapid seine Spiele “auf Wanderschaft” schicken, wie zuletzt Elias Felber und Kelvin Arase. Eigentlich dachte ich, dass man Kelvin als Druckmittel gegen einen derzeit um seine Form ringenden Philipp Schobesberger einsetzten könnte, doch es kam zu dieser Leihe nach Ried. Und wegen der Verletzung von Thorsten Schick muss man die Leihe bei Ried auch schon unterbrechen, denn Kelvin trainiert wieder bei der Kampfmannschaft mit und könnte am Sonntag im Derby dabei sein.

Ambiente

Viele meinen, der Ausguck für den Stadionsprecher wäre so etwas wie ein Mini-Vip und in gewisser Weise ist er das ja. Die Stammgäste dort sind Rudi Edlinger, Peter Elstner, Gerhard Höckner und Gerhard Niederhuber. In Wahrheit ist es aber vielleicht auch eine Art “Raucherkammerl” zum Schutz der umstehenden Sportler vor den Nikotinschwaden der passionierten Raucher.

Die Spiele von Rapid II verführen uns regelmäßig zu einem Besuch der Rekordmeisterbar. In dieser wunderschönen Umgebung kann man auch einmal etwas anderes essen als Käsekrainer und befindet sich in freundlicher Umgebung, betreut von Alex, Denise und Steffi.

Nächsten Freitag: Rekordmeisterbar, offen bis 18:00.

Wir sahen Steffen Hofmann, Ivica Vastic, der seinen Sohn Tin beobachtete und Martin Hiden unseren neuen Chefscout. Auch Leo Gartler war dabei.

Ausgewählte Bilder

Links

MV Kühbauer, Macho

65 Mitglieder und Gäste erlebten zwei Stunden interessanter Plaudereien über Fußball bei Rapid mit unserem neuen Tormanntrainer Jürgen Macho und dem Cheftrainer Didi Kühbauer. Der ebenfalls eingeladene Zoki Barisic war durch eine Präsidiumssitzung verhindert, aber er wird unser Gast in der Mitgliederversammlung im Oktober sein. Nach der Diskussion gab es die Gelegenheit, Autogramme und Fotos von unseren Gästen zu bekommen. Hier eine kleine Kostprobe. Mehr bei den Bildern zu diesem Beitrag.

Fotoshooting mit unseren Gästen

Von den vielen Erzählungen möchte ich eine herausgreifen, die von einem Großteil des Publikums beim LASK-Spiel ganz anders empfunden wurde als es Didi geschildert hat. Es geht um die schwere Verletzung von Thorsten Schick. Natürlich war Marwin Potzman an dem Zweikampf beteiligt, aber dass dieser eine solche Verletzung absichtlich herbeiführen wollte, stellte Didi entschieden in Abrede. Aber gleichzeitig stellte Didi den Spielern des LASK und auch dem Schiedsrichter ein schlechtes Zeugnis aus. Es hätte einige Szenen mit Verletzungsgefahr von Rapid-Spielern gegeben, auf die der Schiedsrichter nicht ausreichend energisch reagiert hätte.

Ich möchte dazu ergänzen, dass es einen großen Unterschied macht, was man im Gespräch oder vor dem Mikrofon sagt und wie man seinem Gegenspieler auf dem Spielfeld entgegentritt. Im Gespräch regiert der Verstand, man ist kontrolliert und versucht das Gesagte der Situation anzupassen. Wenn aber im Zweikampf Entscheidungen im Bereich von Zehntelsekunden getroffen werden, dann haben Gedanken Pause, denn so schnell sind sie nicht. Was dann der Spieler entscheidet, ist nicht rational sondern in höchstem Maße emotional. Und das LASK-Spiel war das erste Spiel von Marwin bei seinem neuen Arbeitgeber und ausgerechnet gegen seinen vorigen Arbeitgeber, den er nicht in ganz so guter Erinnerung hatte, verbrachte er doch alle bisherigen Spiele in dieser Saison auf der Bank und nicht am Spielfeld. Dass also diese besondere Situation auf die Spielweise so gar keinen Einfluss hätte, da glaube ich einfach nicht.

Gedenkminute

Vor den Interviews mit den Gästen wurde des kürzlich verstorbenen Erwin Reckendorfer gedacht. Reckendorfer war seit 1966 Mitglied beim Klub der Freunde und in mehreren Funktionen aktiv. Zuletzt war er Vorstandsmitglied und Chefredakteur bei FC A11 Rapid.Oberlaa.

Vorschau

Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am Montag, 23. September, 19:00 statt. Unsere Gäste werden sein:

  • Taxiarchis Fountas,
  • Thorsten Schick,
  • Richard Strebinger,
  • Maximilian Ullmann.

Wir würden uns freuen, Dich als Gast begrüßen zu dürfen!

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Rapid-Schani

Rapid-Schani ist ein Versuchsprojekt – zunächst auf der Nord-Tribüne, mit dem der Stadionbesucher sich das Anstellen ersparen kann. Essen und Getränke werden an den Platz geliefert. Es erinnert an das Service von MacDonald’s, bei dem die Bestellung ebenfalls an den Tisch serviert wird und tatsächlich ist beim Mäc die Konsumation tatsächlich relativ entspannt. Kein Warten in der Schlange, kein Sich-anstellen am Schalter mit der längsten Warteschlange, und alles ohne Mehrpreis.

Aus dem Werbeprospekt

Was ist der Rapid Schani?

Der Rapid-Schani ist ein neues Service, das seit dem LASK-Spiel im Testbetrieb befindet. Mit dem Rapid Schani kannst du dir zwischen der 5. und 35. bzw. zwischen der 50. und 80. Minute dein Essen und deine Getränke direkt zu deinem Sitzplatz liefern lassen. Die Bestellung erfolgt einfach und intuitiv über eine mobile Webseite.

Was kostet der Rapid Schani?

Im Testbetrieb fallen keinerlei Gebühren oder Produktaufschläge an. Die Preise sind somit mit jenen an den Kiosken ident.

Wie kann ich bezahlen?

Die Bezahlung erfolgt im Zuge des Bestellvorgangs per Kreditkarte. Sobald der Bestellvorgang erfolgreich abgeschlossen ist, werden deine Getränke und Speisen zu deinem Sitzplatz gebracht.

Wie bekomme ich meinen Becherpfand zurück?

Wie an den Kiosken erheben wir auch beim Rapid Schani für Getränke einen Becherpfand von jeweils € 2. Du kannst deine Becher später wie gewohnt an den Kiosken zurückgeben. Der Pfand wird dir entweder auf deine Rapid Mari€ gebucht oder du bekommst eine neue Karte mit einem Guthaben in Höhe deines Pfandes. Alternativ kannst du den Becherpfand wie gewohnt an das Projekt “Kinderzukunft Rapid” spenden, indem du deinen Becher an den Fanshop-Kiosken in der Promenade abgibst!

Noch Fragen?

Besuche rapidschani.bringsta.com

Dort erfährt man, dass

  • das System bei ausgewählten Spielen verfügbar sein wird,
  • man die Bestellungen bis zur 70. Minute abgeben kann
  • es sich um einen Testbetreb ausschließlich auf der Nordtribüne handelt
  • es beim nächsten Heimspiel gegen die Admira am 15. September wieder in Betrieb sein wird.

Anleitung

Heute testen wir den Rapid Schani – ein kostenloses Catering-Lieferservice direkt zu deinem Sitzplatz:!

Scanne den QR Code oder rufe rapidschani.bringsta.com auf.

  1. Wähle deinen Sitzplatz aus.
  2. Bestelle Essen & Getränke direkt zu deinem Sitzplatz.
  3. Der Rapid Schani steht im Testbetrieb nur auf dieser Tribüne zur Verfügung.

Anmerkungen

Grundsätzlich wäre ein solches System nicht unpraktisch, man erspart das Anstellen und kann auch während des Spiels Speis und Trank bestellen.

Dass es aber nicht gelungen ist, das Bestellsystem mit der Rapid-Marie zu verbinden, ist ein ziemlicher Mangel, denn damit ist Rapid wieder einmal Spitzenreiter, nämlich in der Disziplin: “Anzahl der bargeldlosen Zahlungssysteme im Stadion”. Die Zahlungssysteme werden leider nicht überall angenommen, sondern hier das eine und dort das andere: Kreditkarte (Schani) + Rapid-Marie (Kiosk) + Bankomat/Kreditkarte (Rapid-Shop).

Die Rapid-Marie hat zwei Vorteile: der Zahlungsvorgang ist schneller, und Rapid hat das Geld aller im Voraus aufgebuchten Beträge am Konto. Was wir nicht wissen, wie groß dieser zweite Vorteil wirklich ist, dass dafür die Besucher viele Nachteile in Kauf nehmen müssen, denn es ist leider kein echtes “Rapid-Geld” sondern nur ein “Kiosk-Geld”. Vielleicht wartet man die Ergebnisse des Probebetriebs ab und vereinheitlicht danach die Zahlungssysteme. Wenn das aber angedacht wird, dann könnte man auch einige andere Grundsatzfragen der Bezahlung klären:

  • Rapid-Marie ja, aber überall! Warum kann man mit der Rapid-Marie nicht auch anderswo, also im Shop oder im Internet bezahlen? Es ist klar, dass das tatsächlich unüberwindliche technische Hürden bedeuten könnte, aber es ist jedenfalls kein Vorteil für den Besucher.
  • Kreditkarte/Debitcard statt Rapid-Marie? Da der “Rapid-Schani” ohnehin nur mit Kreditkarte zu funktionieren scheint, könnte man die Kredikartenzahlung auch gleichzeitig für die Kioske anwenden und statt Rapid-Marie-Karten Prepaid-Karten von Visa/MasterCard einsetzen, womit man eine vereinheitlichte Bezahlmöglichkeit geschaffen hätte, die auch anderswo genutzt werden kann. Der Vorteil der Rapid-Marie, die schnellere Bezahlung wäre mit Kreditkarten genau so gegeben, Bleibt eben die Frage, wie vorteilhaft für Rapid der “zinsenlose Kredit” durch die auf die Rapid-Marie-Karten aufgebuchten Beträge ist. Die Mitgliedskarte von Rapid könnte zu einer Kreditkarte/Prepaid-Kreditkarte aufgewertet werden.

Rapid-LASK

1:2 (0:1)

Der fulminante Start von Rapid war viel versprechend, doch es kam anders.

Hier der Kommentar meines erfahrenen Sitznachbarn nach der ziemlich rüden Gangart der LASK-Spieler, die allesamt ohne Folgen geblieben sind: “Wiast sehn, die erste Gelbe kriegen wir”. Und so war es, in der 64. Minute wurde Christopher Dibon mit Gelb verwarnt, und die zahllosen gravierenden Vergehen der ersten Halbzeit, die den Spielfluss von Rapid unterbrochen haben, blieben gänzlich ohne Folgen.

Sitznachbarn

Das “einleitende” Foul von Marwin Potzmann erinnerte an so etwas wie an eine erste “Heldentat”, mit der man sich in der neuen Gemeinschaft als zugehörig anmelden will.

Es gibt Spiele – so wie dieses – in dem man den Eindruck nicht los wird, dass der Schiedsrichter eine Spielweise einreißen lässt, die im Fußball unüblich ist und die wir nicht sehen wollen. Und wenn eine Mannschaft wie heute der LASK versucht, auf diese Weise zum Erfolg zu kommen, wäre es am Schiedsrichter, das zu unterbinden.

Am besten gefiel mir der esoterische Kommentar unseres Trainers, der meinte, dass wir zu elft nicht verloren hätten. Man kommt mit solchen Aussagen ins Fantasieren, denn da fielen uns allen viele gute Entscheidungsalternativen ein, für die niemand einen Wahrheitsbeweis antreten muss. Im Kaffeesudlesen sind wir stark!

Flaggenparade

Fans Im Sektor 12 versuchen, mit National-Flaggen, die Legionäre zu motivieren. Als Badji einen Ball behauptet und einen Corner herausgeholt hat, schwenkt man Flaggen des Senegal. Der Sektor 13 begrüßt Koya Kitagawa mit der japanischen Militärflagge (Kyokujitsuki).

Choreografie

Die Lords feiern in diesen Tagen ihr 15-jähriges Bestandsjubiläum und sie wählten das LASK-Spiel für eine großartige Show. In einem Facebook-Kommentar meinte ein Insider, das Spektakel hätte mehrere Zehntausend Euro gekostet. Mit diesen Choreografien ist Rapid national einsame Spitze und auch international muss man keinen Vergleich scheuen. Und der Verein weiß, was er an diesen Organisationstalenten im Block hat.

Ich besuchte die Nord-Tribüne, um ein Transparent abzumontieren. Die vielen Familien haben einen prächtigen Blick auf die West und die Kinder, die dort noch in der Obhut ihrer Eltern das Spiel verfolgen, sind – das kann man an ihrer Begeisterung ablesen – wohl die nächste Generation, die die Reihen des Block- West füllen wird.

Botschaften

“Wer die traditionellen Vereinsfarben ignoriert, überschreitet eine rosa Linie. Da gibt es keine Toleranz! Wir sind ja nicht der LASK!” (Tornados)

“Pudl Di ned auf Grubinettenbärm Du Heisl bist jo irgendwer!” (Lords)

“Wer feig mit Polizei direkt zum Gästesektor fährt, weiß wohl nicht: Wien ist stets empfehlenswert!” (Lords)

“Al tardini solo il Parma!” (Tornados)

Links

Rapidviertelstunde-198

Inhalt

  • Fanklub Außenstelle St. Hanappi
  • Schwab-Treffer gegen SK Sturm
  • Potzmann wechselt zum LASK
  • Müldür-Transfer in die Serie A
  • Rapideum-Führung fürs Team
  • Koya Kitagawa im Interview

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Alle Folgen

Rapid II – Wiener Viktoria

3:0 (1:0)

Spielbeginn

Ein Duell mit einer Überraschungsmannschaft stellt man sich schwierig vor, immerhin hat die Wiener Viktoria die einzige Sensation im Cup geliefert und einen Bundesligisten eliminiert. Großgewachsene, routinierte Gegenspieler warteten auf unsere Mannschaft, aber diese zeigte keinerlei Respekt und stellte nach wenigen Spielminuten nach einer sehr schönen Kombination auf 1:0. Dann begannen für uns Zuschauer bange 80 Minuten, weil trotz zahlreicher Chancen das 2:0 nicht und nicht gelingen wollte. Natürlich steigerte der Gegner in der zweiten Halbzeit das Tempo, doch unsere Verteidigung und der sehr sichere Paul Gartler verhinderten einen Gegentreffer. Schließlich gab’s aber die Erlösung und Marco Fuchsbichler erzielte den zweiten Treffer und wurde unter kräftigem Beifall gegen Yusuf Demir getauscht. Der wollte natürlich auch zeigen, was er kann und erzielte in der 92. Minute das sehenswerte 3:0.

Die Spielweise kann man kurz zusammenfassen: souverän! Es wird uns ein Vergnügen sein, den einen oder anderen Spieler bald bei der Kampfmannschaft begrüßen zu dürfen, wie zum Beispiel die beiden Torschützen, Marco Fuchsbichler und Yusuf Demir, Marco Bozic (6) oder Dragoljub Savic (7) oder
Melih Ibrahimoglu (61).

Prominenz

Das Spiel war mit 350 Besuchern für Rapid-II-Verhältnisse sehr gut besucht. Grund dürfte der mitgereiste engagierte Anhang der Meidlinger unter der Leitung von Toni Polster und Roman Gregory gewesen sein.

Vielleicht sollte man einmal erwähnen, dass der älteste Fanklub auch bei den Spielen von Rapid II sehr gut repräsentiert ist. Nicht nur unser Obmann Gerhard Niederhuber, der bei jedem Heimspiel dabei ist, auf der Längsseite sind Friederike, Hannes, Arnold, Florian, Ingrid, David, Mario und Christian dabei, auf der Hintertorseite Gerhard und Christian. Auch einige andere, mir persönlich nicht bekannte Mitglieder sind regelmäßig anwesend.

Delegation des “Klub der Freunde”

Das gesamte Trainerteam mit Didi Kühbauer, Zoki Barisic, Jürgen Macho, Thomas Hickersberger und Manfred Nastl, dazu Raimund Hedl, Ehrenpräsident Rudi Edlinger, Rapid II Hauptsponsor Gerhard Höckner, Rapid II Medien-Coach Peter Elstner beobachteten die solide Darbietung von Rapid II.

Die “VIP-Loge”

Vorprogramm

Wenn sich eine Gelegenheit dazu ergibt, besuchen wir das Rapideum, es ist jedesmal ein Erlebnis. Der Anlass war diesmal ein Besuch aus Holland. Für eine Vorbereitung habe ich schon Anfang des Monats einen Fototermin im Rapideum absolviert und in einem kleinen Bericht zusammengefasst. Unser Führer war Thorsten. Er erzählt sehr engagiert und man hat nach seinen Ausführungen Lust auf mehr und nimmt sich vor, sich die vielen Schaustücke noch einmal bei einem nächsten Besuch in Ruhe zu betrachten.

Thorsten beginnt die Führung mit den ersten Jahren von Rapid

Im Anschluss an die Museumsführung besuchten wir noch die wichtigsten Räume in der Röhre und schlossen unseren Rundgang bei einem Roten Zwickl in der Rekordmeisterbar ab.

Links

Hoe kan Ajax verliezen van Rapid Wien?

Aufschrift auf einer Vitrine des Rapideums.

Mythos Rapid

Das Rapideum bietet derzeit die Sonderausstellung “Mythos Rapid”, bei der das Museumsteam versucht, dem Geheimnis der Anziehungskraft von Rapid auf die Spur zu kommen. Hier sollen diese vielen Schaustücke nicht beschrieben werden, vielmehr möchte ich mit einer einzelnen Vitrine die Philosophie des Museums beschreiben und Dich zu einem Besuch der Sonderausstellung einladen, die noch bis zum 30. August zu besichtigen ist. Nimm Dir Zeit!

Rapideum

Gemessen an der Zahl der verfügbaren Schaustücke ist das Rapideum – wie wahrscheinlich alle Museen dieser Welt – trotz deutlich vergrößerter Fläche zu klein. Mit einem Trick schaffte man es, trotz der Kleinheit, dem Besucher mehr zu bieten, als es der Platz eigentlich erlaubt. Man versteckte die Schaustücke in ausziehbaren Schubladen. Damit kommen die sichtbaren Vitrinen besonders klar zum Ausdruck und die Räume wirken aufgeräumt. Das Museum ist in die Abschnitte “Gemeinsam”, “Kämpfen”, “Siegen” gegliedert und man durchwandert vier Räume im Uhrzeigersinn.

Rapid gegen holländische Mannschaften

Ich darf am kommenden Freitag mit Freunden und Gästen aus Holland die Ausstellung besuchen und dieser Text sollte sie an die fußballerische Beziehung zwischen Rapid und holländischen Mannschaften hinweisen.

Rapid spielte zwischen 1955 und 2015 zwölfmal gegen holländische Mannschaften (Eindhoven (8), Feyenoord Rotterdam (2) Ajax Amsterdam (2)). In dieser Bilanz führt Holland. Für Rapid gab es: 4 Siege, 2 Unentschieden und 6 Niederlagen. Im Schnitt besuchten 32.850 Zuschauer ein Spiel. Daran sieht man die Beliebtheit dieser Begegnungen in beiden Ländern.

Wie kann Ajax gegen Rapid Wien verlieren?

Nun muss man wissen, dass Ajax derzeit auf Platz 21 der UEFA-Klubrangliste steht und Rapid auf Platz 63. Es spielt also David gegen Goliath. Wenn Rapid eine solche entscheidende Begegnung für sich entscheidet, dann ist das etwas Besonderes und praktisch alle Rapidler haben diesen Tag in bester Erinnerung. Eine der zahlreichen Vitrinen im Rapideum ist diesem Spiel in der Qualifikation zur Champions-League in der Saison 2015/16 gewidmet. Am 4. August 2015 siegte Rapid gegen Ajax 3:2 durch Tore von Robert Beric und Louis Schaub (2) und stieg in das CL-Playoff auf.

Eine holländische Zeitschrift stellte sich die Frage, wie denn das passieren konnte, und in dieser Schlagzeile ist ein nicht ganz unwichtiges Detail implizit enthalten: die Unterschätzung des Gegners, die ein nicht unwichtiger Vorteil für den Underdog darstellt. Diese Zeile ist der Titel dieses Beitrags und er steht auch auf dieser Vitrine. Das war damals für die Fachleute unerklärlich und wiederholte sich heuer beim Duell Basel-LASK, bei dem der ehemalige Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel sich – ganz entgegen seiner fußballerischen Erfahrung – ziemlich aus dem Fenster gelehnt hat und meinte, dass der LASK gegen Basel kein Chance haben werde. Und damals wir heute passierte das Unerwartete, der Underdog besiegte den klaren Favoriten.

Der Matchwinner dieses sensationellen Auswärtserfolges gegen Ajax war Louis Schaub, damals ein junger Spieler, der zwischen 2007 und 2018 für Rapid gespielt hat und dessen Marktwert in dieser Zeit bis auf 4 Millionen gestiegen ist und der derzeit beim 1. FC Köln aktiv ist. Mit diesem Spieler wird auch das Konzept von Rapid verdeutlicht: hohe Ausbildungsqualität mit dem Ziel, ehrgeizige Spieler fit für höhere Aufgaben in den großen Ligen zu machen. Nicht nur Louis Schaub, auch viele andere ehemalige Rapidler haben diesen Weg erfolgreich beschritten. Der Verkauf der jungen und erfolgreichen Spieler ist ein Teil des Geschäftsmodells von Rapid. Die Vitrine zeigt das Trikot und die Schuhe, die Louis Schaub bei diesem Spiel getragen hat.

Am Bild ist rund um die Vitrine eine strukturierte weiße Fläche zu sehen. Einige dieser weißen Flächen sind mit Grifflöchern (im Bild rot gekennzeichnet) ausgestattet und der Besucher wird ermuntert, diese Laden zu öffnen und die vielen verborgenen Schaustücke zu diesem Thema ganz nah zu betrachten und – wo das möglich ist – auch herauszunehmen.

Rundgang durch das Rapideum

Was also ist dieser “Mythos Rapid”?

Die Grundlage dieses Mythos besteht in der sogar im europäischen Kontext ziemlich einmaligen Kontinuität mit der Fußball bei Rapid im Westen Wiens betrieben wird. Und diese lange Dauer und die ständige Präsenz in der jeweils höchsten Spielklasse brachte Titel und ganz besondere Spiele mit sich, die sich aus den vielen unerwähnten Spielen herausheben und die es bei dieser Sonderausstellung bis in eine Vitrine schaffen.

Im Grunde machen das alle Fußballvereine; es gibt keinen prinzipiellen Unterschied. Der einzige Unterschied ist, dass Rapid eben unser Verein ist und unser Bild von Rapid ein sehr verklärtes und ziemlich irreales ist, ein Bild, das auch durch solche Ausstellungen geformt wird. Aber wir Rapidler wollen das so.

Der Mythos entsteht durch Verdrängung der historischen Realität, die aus einer großen Zahl unbedeutender Ereignisse, ja sogar peinlicher Niederlagen besteht aber eben auch aus punktuellen Heldentaten, die allein dem Rapidler wichtig sind.

Links

Sturm-Rapid

0:1 (0:1)

Es war schon wieder ein Sieg von der Sorte, bei der man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Aber die Mitfahrer im Rapid-Bus waren sich darüber einig, dass die drei Punkte das Wesentliche sind. Doch mit zufälligen Siegen wird es nicht leicht sein, sich an der Spitze zu halten.

Spielbeginn bei 33 Grad

Wir Zuschauer wollen natürlich immer mehr – oder besser weniger, nämlich weniger Fehlpässe. Und dabei meinen wir nicht jene, die in einer Situation der Bedrängnis zustande kommen oder dadurch, dass ein gut gemeinter Pass von einem schnell schaltenden Gegenspieler abgefangen wird, etwas, das sehr schwer vorauszusehen ist. Es sind Situationen, in denen Zeit genug wäre, den nächsten Spielzug zu überlegen. Warum in solchen Situationen Bälle auffällig oft genau zum Gegner gespielt werden, ist ein Rätsel, mit dem sich Psychologen beschäftigen sollten. Es kann ja sein, dass wir uns zu wenig in die Fußballer hineinversetzen können, denn immerhin rinnt uns das Wasser eher nur die Kehle hinunter und nicht am ganzen Körper.

Warum es schon wieder einreißt, dass die zweite Spielhälfte zu einer gefühlten Zitterpartie wird und dass man die Stärken einer guten Kondition nicht ausspielen kann, macht Rapidler, die die Rapid-Viertelstunde einklatschen etwas ratlos, liegt aber vielleicht auch an den extremen Temperaturen.

War die erste Spielhälfte etwas ereignisarm, hätte die zweite ruhig auch so verlaufen können. In der Schlussphase ist noch dazu die Stadionuhr ausgefallen und die gefährlichen Angriffe der Sturmler machten uns ziemlich nervös.

Ambiente

Das Spiel in Graz hat doppelt so viele Zuschauer angelockt wie das Spiel am Verteilerkreis, nämlich 14.500. Der Sturm-Fanblock gab sich alle Mühe, eine Glanzleistung zu präsentieren, und das ist auch gelungen.

Der Sturm-Fanclub “Brigata” feierte mit großem Aufwand sein 25-jähriges Jubiläum. Wir konnten von unseren schattigen Plätzen den dicht besetzen Stehplatzsektor gut beobachten. Das Motto: “Wir sind die schwarz-weißen Brigaden”. *)

In Graz ist der einzige Fanblock, den man mit unserem Block-West vergleichen kann. Großes Engagement, viele Aktivisten. An einer Stelle meinte man in einem Transparent sogar: “Woits tauschen?” Man war sich des Eindrucks der Darbietung durchaus bewusst. Herzlichen Glückwunsch zu 25 Jahren Brigata.

Ein Glückwunsch kam auch von der Nord-Tribüne: “1994 begannen Eure Taten, auf viele weitere Jahre, ahoi Piraten” und “25 Jahre die Hände am Steuer, Seite an Seite gemeinsam durch jedes Abenteuer.”

Nach der Pause titelte man: “Im Übrigen sind wir der Meinung, dass Liebenau das Sturmstadion werden muss.”

Fahrt

Die Fahrt mit dem Rapid-Bus war wie immer – bestens organisiert, Reiseleiter war Hans. Die “Kerntruppe” bildet sein Fanklub “Speising”, aber es waren auch “Rapid Wien Lebenssinn”, “Stehtisch Grün-Weiß”, versprengte “Ultras” und auch der “Klub der Freunde” vertreten. Maria versorgte uns mit Wurstsemmeln, Knacker und Getränken.

Die Fahrt stand unter dem Motto “40 Jahre ‘Panzer rollen…'”, denn etwa vor 40 Jahren betätigte sich Jürgen bei einer seiner ersten Auswärtsfahrten – es war am 12.10.1979 nach Linz – als (trauriger) Dichter. Auch damals wurde nicht alles gewonnen. Es war die 9. Runde der Meisterschaft, man spielte gegen VOeSt Linz – und verlor 4:0. Jürgen musste damals die Nacht in Linz verbringen und diese Nach bescherte und das “Panzer rollen…”

Wer sie noch nicht hat, die neue Ausgabe von Forza Rapid, sollte sich den 6-seitigen Artikel über Jürgen Hartmann nicht entgehen lassen. Verkauf vor und nach dem Spiel gegen den LASK vor dem Stadion.

Links

*) Es fällt auf, dass die zur Großschrift neigenden Texter statt des Großen ß (ẞ) immer noch “SS” schreiben. Das Große ß erzeugt man mit der Tastenkombination Umschalt + Alt Gr + ß und man erhält: . Dieses relativ neue Zeichen erlaubt die eindeutige Umwandlung von Klein- in Großschreibweise durch einen Computer und vermeidet die mehrdeutigen Umschreibungen mit “ss” oder “sz” (Schweiz).

GRÜNZEUG-606

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / Juni 2019 / Nr. 606 / Versand 12.8.2019

Einladung zur Mitgliederversammlung

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am

MONTAG, dem 26. AUGUST 2019, um 19 Uhr

in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Zoran BARISIC (Geschäftsführer Sport des SK Rapid),
  • Dietmar KÜHBAUER (Cheftrainer des SK Rapid) und
  • Jürgen MACHO (Torrnanntrainer des SK Rapid).
Didi Kühbauer, Zoki Barisic und Jürgen Macho

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

IN EIGENER SACHE

Bitte um Beachtung: Manchen Exemplaren dieser Nummer liegt ein Zahlschein über eventuell noch offene Mitgliedsbeiträge bei, für deren umgehende Begleichung sich unser Kassier herzlichst bedankt. Sollte der jeweilige Rückstand bereits bezahlt worden sein, möge der Zahlschein als gegenstandslos betrachtet werden.

STOLPERSTART!

Das schön anzuschauende Cup-9:1 gegen den Regionalligaklub Allerheiligen war natürlich kein echter Maßstab.

Gegen Salzburg, Österreichs unverändert starke Menschen-Import-Export-Leasing-Firma Nr. 1 (da war unser Kapitän Schwab der einzige Vertreter dieses Bundeslandes auf dem Platz), kann man ja auch als Rekord- und schön langsam Altmeister verlieren, aber der Auftritt beim bescheidenen SKN St.Pölten mit all den Fehlern speziell nach gegnerischen Cornern machte nur wenig Hoffnung auf eine bessere Zukunft, sprich auf eine erfolgreiche Saison 2019/20. Jedoch: Zu einem so frühen Zeitpunkt kann man natürlich keine zuverlässigen Prognosen erstellen! Zumal in Niederösterreichs Hauptstadt etliche Verletzte und Rekonvaleszente wie z.B. Sonnleitner und Strebinger, die besten Rapidler der Vorsaison, sowie Neuzugang Kitagawa, dessen Arbeitsgenehmigung noch fehlte, ersetzt werden mussten.

Apropos Vorsaison: Die hatte mit einem 3:0 in der Südstadt und immerhin einem 1:1 beim SCR Altach (Gegner am 10.8.) begonnen, also mit immerhin vier Punkten. Und heuer? Siehe unten stehende Tabelle. Hochrechnungen sollte man ebenfalls noch nicht anstellten…

tipico-Bundesliga (Stand vom 4.8.):

1.Salzburg 2/6 (6:1)
2.LASK     2/6 (5:0)
3.Sturm    2/6 (4:0)
9.Rapid    2/l (2:4)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

ÖFB-CUP, 1.RUNDE (21.7.) ALLERHEILIGEN (A) 9:1 (3:0)

Auch wenn der sensationslüsterne steirische Regionalligist auf seinem kleinen Platz keine ernsthaften Prüfstein darstellte, war es doch erfreulich zu sehen, wie konzentriert und torgeil Rapid zu Werke ging. Individuell positiv: Debütant Fountas‘ und Joker Wunschs Darbietungen. Um nur zwei Namen zu nennen.

SCR: Strebinger; Hofmann, Dibon, Barac; Schick, Murg (74.Arase), Grahovac, Schwab (69.Wunsch), Auer; Schobesberger, Fountas (61. Knasmüllner).- Tore: Bemsteiner (80.); Murg (3., 73.), Hofmann (28.), Dibon (38.), Fountas (54.), Knasmüllner (63.), Schwab (67.), Barac (88.), Arase (90./+2).- Gelbe Karte: Hofmann.- Allerheiligen, Muckenhammer, 2.100.

Eindrücke von der Homepage von Allerheiligen

BL, 1.RUNDE (26.7.): RB SALZBURG (H) 0:2 (0:1)

Herber Dämpfer bereits am Beginn der neuen Punktejagd, denn der Geist war zwar willig, aber das Fleisch zu oft zu schwach. Speziell im Vorwärtsspiel, bei dem man mit dem Pressing des Serienmeisters nur selten zurande kam. Und weil die Bullen auch nach dem Verlust etlicher Stars mit ihren Chancen geschickter umgingen, gewannen sie den Auftakt-Schlager leider verdient. Erster Schock in Minute 35: Strebinger erlitt beim Zusammenprall mit Torschützen Minamino eine Gehirnerschütterung und musste die Nacht im Spital verbringen. Sein wie immer zuverlässiger Vertreter Knoflach war gegen den Schock Nr. 2, dem Treffer des zweiten Salzburger Japaners Okugawa, machtlos. Immerhin war der Ex-Linzer Ullmann schon mit dabei und bot eine solide Leistung.

SCR: Strebinger (38.Knoflach); Müldür, Dibon, Hofmann; Schick, Murg, Grahovac (76.Knasmüllner), Schwab, Ullmann; Badji (63.Schobesberger), Fountas.- Tore: Minamino (35.), Okugawa (82.).- Gelbe Karten: keine.- Allianz-Stadion, Harkam, 24.200.

Choreografie der Tornados

BL, 2.RUNDE (4.8.): ST.PÖLTEN (A) 2:2 (1:1)

In Graz hatten die Niederösterreicher ein 0:3 kassiert, doch gegen Rapid traten sie „natürlich“ viel bissiger und abwehrstärker auf. Weil dem Ex-Rapidler Luxbacher ein Rückpass total misslang, erzielte der Ex-St.Pöltner Fountas das Hütteldorfer 1:0. Aber bald darauf gelang dem „falschen“, ungedeckten Ljubicic nach nicht optimal abgewehrtem Corner der nicht minder dumme Ausgleich. Ähnliches beim 2:2, als sich die SCR-Abwehr bei einem Eckball wieder ungeschickt verhielt – zweimal in Führung, trotzdem nur ein Punkt, das konnte nicht nur dem Didi keineswegs gefallen.

SCR: Knoflach; Greiml (75.Auer), Dibon, Hofmann; Müldür, Murg, Grahovac, Schwab, Ullmann; Fountas (70.Knasmüllner), Badji (46.Schobesberger).- Tore: R.Ljubicic (43.), Luan (69.); Fountas (39.), Müldür (47).- Gelbe Karten: Ingolitsch, Rasner, Haas; Hofmann, Grahovac, Schwab, Müldür.- NV-Arena, Jäger, 7.582.

Spielbeginn

„MR. GRÜNZEUG NR. 606“: THOMAS MURG

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten,, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Rapids Zehner war der mit einigem Abstand ausgeglichenste bzw. beste Akteur, auch in St.Pölten, wo er sein 100. BL-Match im SCR-Dress bestritt. Sollte das tatsächlich sein letztes gewesen sein, wie immer wieder kolportiert wurde, wird es sehr schwer sein, ihn gleichwertig zu ersetzen. Wie dem auch sei: Gratulation zum Jubiläum, Murgi!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

ÖFB-Cupspiel: Srdjan Grahovac 10. (Allerheiligen).- BL-Spiel: Thomas Murg 100. (St.Pölten).

„Runde“ Tore: Fehlanzeige.

WAS BIS REDAKTIONSSCHLUSS (4.8.) NOCH GESCHAH

10.6.: Trainingsstart

22.6.10:0 (5:0) in KLOSTERNEUBURG (Murg 3, Bolingoli 2, Knasmüllner, Badji, Pavlovic, Wunsch, Thumwald)

24.6.: Mitgliedstreffen mit durchaus optimistischen Ausführungen Michael Krammers, Didi Kühbauers, Zoki Barisics, Christoph Pescheks und Peter Grechtshammers sowie der Wahl der drei Mitgliedervertreter im sechsköpfigen Komitee für die Präsidiumswahlen im November: Mag.Helmut Mitter, Mag.Jürgen Hampel, Mag.Herbert Kretz; dazu kommen Michael Krammer vom Präsidium sowie Werner Muhm und Susanne Schicker vom Kuratorium. Am selben Abend verkündete der Michael nicht ohne Stolz, dass Rapid trotz der durchwachsenen Saison ‘18/19 laut einer von der Bundesliga in Auftrag gegebenen Umfrage weiterhin Österreichs beliebtester Verein ist (33%, RBS 24%, Sturm 15%, FAK 12%), bei den zukunftsträchtigen 16- bis 29-Jährigen sogar mit 38%, während die Violetten hier nur auf 2% (!) kamen. Gleichzeitig ist Rapid „natürlich“ auch der bei den Nicht-Sympathisanten unbeliebteste Klub (47%, FAK 23%) – so soll es ja auch sein, denn: Solange sie uns hassen, fürchten sie uns!

Wahlkomitee: Helmut Mitter, Jürgen Hampel, Herbert Kretz

25.6.: 3:0 (1:0) in LEOBENDORF (Schobesberger 2, Arase)

26.6.: Deni Alar, im Sommer 2018 zur Freude vieler zurückgekehrt, wurde nach einer enttäuschenden Saison an Levski Sofia (Kaufoption) verliehen.

28.6.: Der Vertrag mit dem von arger Verletzungstragik gepeinigten Ivan Mocinic wurde aufgelöst; Patrick Obermüller absolviert ein Leihjahr in (ausgerechnet!) Hartberg.

29.6.: 2:3 (0:1) gegen BOHEMIANS PRAG in Melk (Schwab, Knasmüllner)

3.7.: Boli Bolingoli wechselte für kolportierte 3,3 Millionen Euro zu Celtic Glasgow.

5.7.: Andrija Pavlovic für ein Jahr plus Kaufoption an Apoel Nikosia verliehen.

6.7.: 2:1 (1:1) gegen JABLONEC (Müldür, Murg), womit das Trainingslager in Bad Zell (ab 29.6.) beendet wurde.

6.7.: Josef Andi Kämper, im Übrigen seit 1991 unser Mitglied, beendete wegen „organisatorischer Neuausrichtung“ bei VW seine Sponsorentätigkeit nach 25-jähriger Zusammenarbeit; Rapids neuer Partner: AV-Group (Mercedes).

12.7.: Laut Verwaltungsgerichtshof war die siebenstündige Anhaltung von mehr als 1.300 SCR-Fans bei Eiseskälte (16.12.2018) rechtswidrig.

12.7.: Tag der offenen Tür mit Präsentation der Mannschaft in den neuen, quer gestreiften Heimdressen sowie einem Match der Legenden um St.Hofmann, das mit 4:1 (1:1) gegen die Kombination WSC/VIENNA gewonnen wurde (Katzer 2, Willfurth, R.Wagner).

Doppelconférence

14.7.: 2:1 (1:1) gegen die nun von Damir Canadi trainierten Sportsfreunde vom 1 .FC NÜRNBERG im Allianz-Stadion (Murg, Knasmüllner).

Eindrucksvolles Kollektiv zweier Fankulturen

16.7.: 9:0 (3:0) in PINKAFELD (Knasmüllner 3, Fountas 2, Arase, Murg, von Sturm Graz II für Rapid II geholter Doppelpack-Fuchshofer; mit dem bosnischen Nachwuchsauswahlspieler Savic war ein weiterer neuer SCR-II-Kicker dabei).

18.7.: LASK-Stammspieler Maximilian Ullmann (23, U21-Internationaler) wurde für die nächsten drei Jahre als Bolingoli-Nachfolger verpflichtet.

22.7.: Nach 16 (!) Jahren bei Rapid unterschrieb Manuel Thumwald (21) für zwei Jahre mit Option auf ein drittes in Altach. Und: In Fredi Körners (93) Beisein Enthüllung einer Gedenktafel auf der Schmelz, wo sich Rapids (1.Wiener Arbeiter Fußball Club) erste Spielstätte befand.

23.7.: Hoffenheim verkaufte Joelinton für kolportierte ca. 44 Millionen Euro nach Newcastle, wovon Rapid etwa 400.000 Euro als Solidaritätszahlung erhält. Und: Martin Hiden wurde für Rapids Scoutingabteilung gewonnen.

30.8.: Stürmer Koya Kitagawa (23, 8xA für Japan, 140 Pflichtspiele mit 39 Treffern für Shimizu S-Pulse), laut Barisic eine echte Verstärkung, erhielt einen Vertrag bis Juni 2023.

Erste Bilder mit unserem neuen Stürmer

EIN BLICK ZU RAPID II

Transfers: Zugänge: Fabian Eggenfellner (Hom), Marco Fuchshofer (Sturm Graz II), Marko Bozic (zurück von Stadlau), Dragoljub Savic (Vojvodina), Jungprofi Denis Bosnjak (zurück vom FAC) und aus der eigenen U18: Keeper Haberl, Strasser, Kocyigit, Velimirovic sowie Demir.- Abgänge: Elias Felber (FAC/Leihe), Kenan Kirim (Amstetten/Leihe), Jungprofi Patrick Obermüller (Hartberg), David Nader und Christoph Weyermayr (beide WSC), Ivan Leovac (Oedt), Nemjana Tomasevic (Rudar Velenje), Albin Gashi (FAC), Petar Marie (unbekannt).

6.7.: 1:2 (0:1) in SCHEIBLINGKIRCHEN (Ibrahimoglu), dann ab ins Ollersdorfer Trainingslager.

13.7.: Ende des Camps mit 4:3 (3:3) gegen STURM GRAZ II (Bozic 2, Velimirovic, Markl).

19.7.: 4:1 (1:1) in Hütteldorf gegen FAV.AC (Bozic 2, Velimirovic, Savic).

23.7.: 2:1 (1:1) in Hütteldorf gegen VIENNA (Strasser, Pehlivan).

26.7.: 3:0 (2:0) in Schrattenthal gegen ZWETTL (Savic, Velimirovic, Binder).

1.- 4.8.: EMKA-U19-Cup im Raum Dortmund: Titelverteidiger Rapid erreichte den beachtlichen dritten Rang, wobei es nur gegen den Tumiersieger eine Niederlage setzte. Gruppenspiele: 0:0 gegen FC SEVILLA; 2:0 (0:0) gegen PREUSSEN MÜNSTER (Binder, Kocyigit); 2:2 (0:1) gegen BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH (Kanuric, Fuchshofer), 2:0 (2:0) gegen FC PORTO (Fuchshofer, Strasser).- Semifinale: 0:3 (0:2) gegen MONACO.-Spiel um Platz 3: 5:0 (3:0) gegen RW ESSEN (Pehlivan 2, Binder 2, Kocyigit).- Finale: MONACO – MÖNCHENGLADBACH 1:0.

Wegen der ehrenvollen Teilnahme am EMKA-U19-Cup musste der Start in die Meisterschaft (Heimspiel gegen die ADMIRA JUN.) vom 2. auf den 27.8. verschoben werden.

DURCH MEINE BRILLE : RAPID – EINE ECHTE FAMILIE!

Am 12.7. fand vor dem Allianz-Stadion der Tag der offenen Tür statt, an dem u.a. die Mannschaft und die neuen Dressen präsentiert wurden. Davon kriegte ich leider aber nichts mehr mit, weil mein Körper nach zwei lärmigen Stunden in der prallen Sonne w.o. gab. Zum Glück sprangen mir sofort zahlreiche Rapidler(innen) hilfreich zur Seite, bevor ich im Sanitätszimmer mit einigen Bechern Wasser dermaßen aufgepäppelt wurde, dass ich dann das Legendenspiel gegen die Kombination WSC/Vienna anstandslos verfolgen konnte, übrigens an der Seite eines langjährigen Weggenossen, der grün-weißen Nachwuchstrainerlegende Adi Köstenberger.

Elf Tage später besuchte ich die Partie „meiner“ „Zweiten“ gegen die Freunde bei der Vienna (Katzer, Korkmaz, Konrad, Trainer Hlinka & Co.) und stand, durch Schaden keineswegs klüger geworden, erneut zwei Stunden in der noch heißeren Sonne, bis ich just hinter der Betreuerbank der Jungrapidler, plumps, auf dem Allerwertesten saß, ohne mich von alleine wieder aufrichten zu können. Erneut wurde ich von vielen Samaritern umringt, darunter Masseur Rene Kerschl, der mir eine Trinkflasche reichte, bevor mich die alarmierte Rettung ins Krankenhaus Hietzing brachte, wo man diverse Untersuchungen machte, mir eine Infusion verpasste und mich mit der Diagnose „Dehydration“ sowie dem Rat, das pralle Sonnenlicht zu meiden (als wäre das in diesem Sommer so leicht) nach wenigen Stunden nach Hause entließ. Schon am nächsten Vormittag erreichte mich der Anruf eines offenbar umgehend informierten Andy Marek, der sich besorgt nach meinem Befinden erkundigte und mir für den Fall des Falles eine Ersatzkarte auf der Haupttribüne in Aussicht stellte, wo es im Unterschied zu Allianztribüne schattige Plätze gibt.

‘tschuldigung, ich will niemanden mit meinen Hitzeproblemen langweilen, finde aber, dass unsere bzw. meine Leser(innen) unbedingt wissen sollten, dass das ständige Gerede von der „Rapidfamilie“ alles andere als Larifari ist, davon konnte ich mich am 12., 23. und 24.7.2019 persönlich überzeugen. Was in (seelen- und gefühllos gewordenen?) Zeiten wie diesen besonders erfreulich ist, finde wenigstens ich.

Und: Auch an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle, die mir aus der Bredouille geholfen haben – und an den Marek-Andy für seinen mitfühlenden Anruf, obwohl der ja kaum über Unterbeschäftigung zu klagen braucht.

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

U21-EM in Italien und San Marino: 2:0 (1:0) gegen Serbien am 17.6. in Triest (Wolf, Horvath; D.Ljubicic, der „letzte Hütteldorfer Mohikaner“ in einem ÖFB-Erwachsenenteam, ab 77.); 1:3 (0:1) gegen Dänemark am 20.6. in Udine (Ex-Rapidler Lienhart; D.Ljubicic auf der Bank); 1:1 (1:1) gegen Deutschland am 23.6. in Udine (Danso; D.Ljubicic bis 54.). Finale: Spanien -Deutschland 2:1 (1:0).

Manchmal hat der ÖFB doch gute Ideen: Am 21.6. wurde der Vertrag mit der Austria, laut dem das Cupfinale bis 2022 in deren Arena hätte stattfinden sollen, aufgrund der Sicherheitsbedenken einvernehmlich gelöst, weshalb die Endspiele neu ausgeschrieben werden. Apropos Sicherheitsbedenken: Auf das Derby am 8.12. in Hütteldorf darf man sich schon jetzt „freuen“…

IN EIGENER SACHE

Das war’s dann wohl mit dem leider zu großen Teilen nicht geraden super verlaufenen Spieljahr 2018/19! Umso herzlicher wünscht allen, dem Klub der Freunde des S.C. Rapid hoffentlich treu bleibenden, Leserinnen und Lesern einen schönen, für die angegriffenen Nerven erholsamen Sommer bis zum Wiederlesen und -sehen im August der stets bemühte Vorstand!

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
Homepage: http://klubderfreunde.at

Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-605 
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF- Format zur Verfügung

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Rapid II-Neusiedl

1:0 (0:0)

Nach dem fulminanten Saisonstart von Neusiedl war man gewarnt, aber Rapid II löste die Aufgabe souverän, lediglich am Ende des Spiels hat man sich zu sehr einschnüren lassen. Schließlich brachte man den Vorsprung über die Ziellinie. Der Torschütze war wie im ersten Spiel gegen Traiskirchen der Neuzugang, die Nummer 19, Marco Fuchshofer.

Aufstellung der Mannschaft bei Spielbeginn

Prominenz

Nicht nur Andy Marek, auch Steffen Hofmann, Manfred Nastl und Jürgen Macho fanden den Weg zum Spiel von Rapid II. Viele Eltern der aktiven Spieler waren dabei und interessierten sich für den Einsatz ihrer Söhne. Bei einem Fotoshooting von Koya Kitagwa haben wir uns eingemischt.

Koya Kitagawa

Man hat das Gefühl, dass der junge Mann aus Japan gerade eine riesige Umstellung mitmacht und es noch einige Zeit dauern wird, bis er einigermaßen Fuß gefasst hat.

Kleinigkeiten

Dass die Registrierkassenpflicht auch vor der Tombola von Rapid II nicht halt macht, ist zwar irgendwie logisch, hat aber zur Folge, dass es die Tombola erst wieder gibt, wenn dieses Problem gelöst ist.

Christian, Florian, Arnold, Hannes, Friederike

Links

Rapidviertelstunde-197

Inhalt

  • Andy gegen Mario Teil 1 (Mario Sonnleitner)
  • Christopher Dibon Debüt
  • Rapid Fanartikel-Katalog
  • Wien Energie verlängert (Christoph Peschek)
  • Im Cup kommt Salzburg
  • Andy gegen Mario Teil 2
  • Gustl Starek im Wordrap

Link zum Video

Alle Folgen

Christian 48

Christian, den viele als “Pumuckl” kennen, wird heute 48!

Christian steht im Block-West und ist ein Multi-Fanklub-Mitglied; bei Grün-weiß-Favoriten, Klub der Freunde, Spirits und EwkiL:Rapid, Natürlich ist er regelmäßiger Besucher aller einschlägigen Klubveranstaltungen. Aber wir kennen Christian auch als einen Alles-Fahrer und das nicht nur mit Rapid, sondern auch mit Rapid II. Und Christian fährt nicht nur zu den “leichten” Auswärtsfahrten, also etwa in die Südstadt, er fährt auch nach Altach und auf so manche Auslandsfahrt.

Szenen mit Christian

Einmal haben wir das an dieser Stelle schon erwähnt, dass es nicht allzu viele so treue Rapid-Anhänger gibt wie es Christian ist. Rapid wurde anscheinend für Christian geschaffen und Christian für Rapid. Er leistet sehr viel für seinen Herzensklub. Er plant die Teilnahme an den Rapid-Spielen und -veranstaltungen Monate im Voraus.

Wir wünschen Christian alles Gute zu seinem Geburtstag und viel Freude mit seinem neuen Freund, einem jungen Berner Sennenhund.

Rapid-Altach

2:1 (2:1)

“Wieder eine dieser unnötigen Niederlagen, viel Ballbesitz, engagiertes Spiel nach vorne, der Gegner wurde geradezu eingeschnürt. Dennoch, eine Niederlage.” So etwa könnte ein solches Spiel in der Ära Zoki kommentiert worden sein, wenn es Rapid damals verloren hätte. Aber die Rollen waren heute genau umgekehrt, die spielbestimmende Mannschaft war Altach (61% Ballbesitz), Rapid konnte phasenweise nur mehr reagieren und die Bälle wegdreschen. Wären da nicht die zwei “Taxi”-Tore zu Spielbeginn gewesen…

Ja, wenn wir dasselbe Spiel – sagen wir – gegen Salzburg abgeliefert hätten, also alles auf Defensive und auf Konter ausgerichtet, dann hätte es heute nach Spielende wohl eine gewaltige Verabschiedung gegeben. Da aber der Gegner “nur” Altach war, von dem man sich hat wie ein Abstiegskandidat hineindrängen lassen (das kann ja noch kommen), gab es am Ende wenig Freude.

Das heutige TItelbild haben wir daher den einzigen gewidmet, die sich nach dem Spiel gefreut haben (mit ihrer Erlaubnis).

Der Normalfall der bisherigen Spiele gegen Altach war eine überlegene Rapid-Mannschaft, die sich aber gegen eine starke der Defensive der Altacher nur selten durchsetzen konnte. Hier ein Vergleich der Ära Zoki mit den danach folgenden Spielen:

Sp S U N Pkte
13 3 6 4 1,15 Büskens, Canadi, Djuricin, Kühbauer
 8 3 2 3 1,38 Zoki

Diese Zahlen entsprechen unserer eigenen Empfindung. Wir hatten damals unter Zoki – auch wenn wir als Verlierer vom Platz gingen – den Eindruck der Feldüberlegenheit und nicht nur einmal dachte ich damals, dass uns die Gegner einfach das Feld überlassen, um dann umso fokussierter verteidigen zu können.

Heute sind wir als gefühlt schlechtere Mannschaft vom Feld gegangen und so war auch die Reaktion des Publikums nach dem Spiel. –

Wir können alle miträtseln, was der Grund dafür ist, dass gute Einzelspieler durch das System “Rapid” irgendwie korrumpiert werden. Wo ist der frühere Spielwitz von Schobi (wegen dem er zu Rapid geholt wurde), wo sind die Tore des Knasi (wegen derer er zu Rapid geholt wurde)? Unserem “Marketing-Kapitän” (wie er in einem Forum genannt wurde) blieb das heutige Spiel erspart und daher auch die 101. Erklärung, warum alles so war wie es war.

Ist das jetzt die Veränderung, die Didi (erstmals im vergangenen Dezember) angekündigt hat? Ich glaube, er hat von einer “anderen” Mannschaft gesprochen, nicht von einer “besseren” Mannschaft. Na, und damit hatte es nicht Unrecht! So eine Rapid-Elf haben wir wirklich noch nie gesehen! Die Frage ist nur, ob das so gewollt ist und wir uns un Zukunft daran werden gewöhnen müssen.

Wir hätten den richtigen Mann, allein er sitzt am falschen Posten. Wir kennen Zoki als integrativen Trainer, für den die Mannschaft spielt und nicht gegen den sie spielt. Die “Mannschaft” ist eine Instanz ohne Sprecher. Die Mannschaft drückt durch ihr Spiel das Klima im Team aus. Und aus unserer Zuschauersicht ist es nicht gut – dieses Klima.

Schiedsrichter scheinen sich ihre Karrierebewertung ganz besonders in Hütteldorf zu holen, indem sie ihre Unparteilichkeit gegenüber einem fordernden Publikum demonstrieren, indem sie tendenziell gegen die Heimmannschaft entscheiden. In diesem Spiel waren es das Gegentor nach einem Foul an Strebinger, ein nicht gegebener Elfer gegen Spielende nach einem Foul an Badji.

Links

Als Werbung für den “Klub der Freunde” wurden an diesem Spieltag 1000 Visitenkarten mit aufgedrucktem Kader auf der Nord- und Ost-Tribüne verteilt.