Kader 2019/20

Die heutige Bekanntgabe der Verpflichtung von Koya Kitigawa war der Anlass, diese Geldbörsenversion unseres Kaders heruzustellen.

Den aktuellen Kader finden wir natürlich auf der Rapid-Homepage. Auf der Homepage des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“ gibt es zwei weitere Versionen:

Seit einigen Jahren stelle ich auch einen „Ferdinand-Kader“ zusammen.

Unser Mitglied Ferdinand hat durch eine Zuckererkrankung eine eingeschränkte Sicht und orientiert sich ausschließlich an den Rückennummern der Spieler. Da sich diese Nummern manchmal ändern, hilft es ihm, einen nach Nummern geordneten Kader auszudrucken.

 1 Strebinger
 3 Müldür
 4 Barac
 6 Sonnleitner
 7 Schobesberger
 8 Schwab
 9 Fountas
10 Murg 13 Schick 14 Grahovac 15 Martic 17 Dibon 18 Szántó 19 Potzmann 20 Hofmann 21 Knoflach 24 Auer 25 Gartler 27 Badji 28 Knasmüllner 30 Greiml 31 Ullmann 32 Kitagawa 36 Arase 39 Ljubicic 48 Demir 49 Wunsch

Sollte es noch Veränderungen geben, wird dieses Bild in einer angepassten Version erzeugt. 

Mitglieder des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“ können sich das Bild bei der nächsten Mitgliederversammlung im August mitnehmen. Es ist geplant, diese Darstellung bei den Spielen gegen Altach und gegen den LASK auf der Ost- und Nord-Tribüne zu verteilen.

Herstellung

Wer diese Grafik händisch herstellen will, braucht Zeit. Und wenn er die nächste Version erstellt, braucht er wieder viel Zeit. Diese Zeit ist besser investiert, wenn man dazu ein Programm verwendet, das eine SVG-Datei automatisch aus einer CSV-Spielertabelle erstellt. Das folgende Archiv enthält alle Dateien, die zur Herstellung benötigt werden.

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Verschleierungstaktik

Betrachtet man die Entwicklung der Fußballregeln, bemerkt man, dass seitens der FIFA viel Wert darauf legt, dass das Publikum im Stadion und am Fernseher die Entscheidungen gut nachvollziehen kann. Klare Handzeichen von Schiedsrichter und Linienrichter zeigen den Grund von Entscheidungen gut an. Kartenvergehen werden mit deutlich sichtbaren gelben und roten Karten angezeigt. In der Zeit des Schwarz-Weiß-Fernsehens konnte der Zuschauer zu Hause die Farbe der Karte zwar nicht sehen aber je nachdem, ob sie der Schiedsrichter aus der Brusttasche oder Gesäßtasche gezogen hat, wusste man auch die Farbe der Karte.

Ankick oder Platzwahl? (Bild: Pixabay)

Los entscheidet über Ankick und Platzwahl

Zu Spielbeginn wirft der Schiedsrichter eine Münze und einer der beiden Mannschaftsführer entscheidet sich für Kopf oder Adler. Wenn er gewonnen hat konnte er die Spielrichtung bestimmen, die andere Mannschaft hatte den Ankick.

Als Zuschauer konnte man diesen Losentscheid zwar nicht mitverfolgen, aber wenn eine Mannschaft den Ankick hatte, dann war klar, dass die andere Mannschaft die Platzwahl gewonnen hat.

Wir wissen, dass Rapid bei einem Gewinn der Platzwahl sich normalerweise für das Spiel auf das Nord-Tor entscheidet, um in der wichtigen zweiten Halbzeit zum Block West spielen zu können.

Wichtig kann die Platzwahl bei ungünstiger Sonneneinstrahlung werden, wenn man dadurch vermeiden kann, dass der eigene Tormann gegen die Sonne spielen muss.

Das war bisher eindeutig und für den Zuschauer nachvollziehbar.

Alles neu 2019

Ab der laufenden Saison ist es mit dieser Klarheit aber vorbei, denn die Mannschaft, die das Los gewinnt, kann ab sofort zwischen Platzwahl und Ankick wählen. Wenn wir also beobachten, dass eine Mannschaft den Ankick vornimmt, wissen wir nicht, ob sie sich dafür entschieden hat, weil die den Losentscheid gewonnen hat und sich für den Ankick entschieden hat oder ob sie den Losentscheid verloren hat und die andere Mannschaft die Platzwahl beansprucht hat.

Dieser Umstand ist zwar für das spätere Ergebnis wahrscheinlich ohne Bedeutung, widerspricht aber der sonst üblichen Transparenz bei Entscheidungen.

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Spielzeitanzeige in der Nachspielzeit

Bei so manchem knappen Spiel, das man im Patschenkino verfolgt, blickt man in den Minuten der Nachspielzeit oft mehr auf die mitlaufende Uhr als auf das Spielgeschehen, entweder, weil man noch dringend ein Tor bräuchte oder, weil man keines mehr bekommen darf. Die Rapidviertelstunde wird in diesen letzten Minuten eines Spiels ihrem Namen voll gerecht.

Und im Bezug auf die Information am Ende eines Spiels ist die Fernsehdarbietung dem Stadionbesuch klar überlegen, was die Anzeige der Schlussminuten anlangt.

Was hat es mich schon geärgert, dass bei Rapid die Stadionuhr bei der 90. Minute einfach stehen bleibt, obwohl diese Schlussminuten sehr oft spielentscheidend sind und man bei der Ansage „Fünf Minuten Nachspielzeit“ kontrollieren möchte, wie viele bange Minuten noch zu überstehen sind.

Schon in den Zeiten des Hanappi-Stadions wandte ich mich an Andy Marek, ob man die Uhr nicht dahingehend umprogrammieren könnte. Weil es damals schon die letzten Jahre im Hanappi-Stadion waren, bin ich dieser Kleinigkeit nicht mehr nachgegangen, weil im neuen Stadion ja doch alles anders werden würde.

Dann kam die Zeit im Happel-Stadion, und dort gehen die Uhren anders, dort wird nämlich die Nachspielzeit angezeigt, so wie wir das von den Fernsehübertragungen gewöhnt sind.

Zurück im Allianz-Stadion ist es wieder wie früher, die Uhr bleibt mit der Anzeige der 90. Minute stehen.

Das Querlesen des Bundesliga-Handbuchs hat einen unscheinbaren Paragrafen ans Tageslicht gebracht, nämlich den Punkt „2.c.2.$12 Stadionuhren“. Dort steht: „Die Stadionuhren müssen nach Ablauf der regulären Spielzeit von 45 bzw. 90 Minuten angehalten werden.“ (Auch in Deutschland scheint das Anhalten der Uhr nach 45 bzw. 90 Minuten vorgeschrieben zu sein.)

Dieser Paragraf erklärt das Verhalten der Stadionuhr im Allianz-Stadion. Dass die Uhr stehen bleibt, ist also kein technischer Mangel, sondern eine Vorschrift der Liga.

International dürfte es aber üblich sein, die Zeit genau anzuzeigen, denn im Happel-Stadion finden vorzugsweise internationale Spiele statt. Genaugenommen müsste sich im Happel-Stadion die Uhr bei nationalen Spielen anders verhalten. Außerdem schert sich das Fernsehen offenbar überhaupt nicht um eine solche Regel und zeigt die Nachspielzeit an, was für den Zuschauer durchaus informativ ist. Ein Anhalten der Uhr im Fernsehen würde ganz sicher zahlreiche Proteste nach sich ziehen, die Stadionbesucher dürfte das weniger stören.

Die Nachspielzeit wird von den Stadionuhren nicht angezeigt, aber warum nicht?

Was könnte also der Grund für diese Bestimmung sein, sie Stadionuhr anzuhalten?

In den internationalen IFAB-Regeln wird darüber nichts ausgesagt, die Regel wird vom der Bundesliga festgelegt.

Im Grunde ist die Uhrzeit nach Ablauf der Spielzeit irrelevant, denn der Schiedsrichter bestimmt das Ende. Egal, wann genau der Schiedsrichter ein Spiel für beendet erklärt, bei knappen Partien wird es für die eine Partei zu früh, für die andere vielleicht schon zu spät sein. Unmut seitens des Publikums ist sicher und ohne Anzeige der genauen Uhrzeit gibt es den zusätzlichen Unmutsfaktor „Zeit“ nicht.

Eine in diesem Zusammenhang wichtige Regel besagt aber, dass der Schiedsrichter die angezeigte Nachspielzeit verlängern aber nicht verkürzen darf (siehe IFAB, Dauer des Spiels, Nachspielzeit). Nehmen wir nun an, die Uhrzeit würde auch nach der 90. Minute angezeigt, und der Schiedsrichter pfeift zu früh ab. Dann wäre das ein sichtbarer Regelverstoß des Schiedsrichters, und der unterlegene Verein könnte wegen diesem formalen Fehler eventuell erfolgreich Protest einlegen. Das könnte daher ein Grund für die Nicht-Anzeige der Nachspielzeit sein.

Allerdings bleibt die Frage, warum die Zuschauer am Fernseher etwas sehen können, was dem Stadionbesucher vorenthalten wird.

Links

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Rapidviertelstunde-194

Inhalt

  • Neue Saison, neuer Look, neue Spieler (Christoph Peschek, Zoran Barisic, Julian Schneps, Alfred Körner)
  • Neuer Rapid-Partner, neue Dachmarke
  • Gedenkstein-Enthüllung auf der Schmelz (Thorsten Leitgeb, Stefan Schwab)
  • Ältester Rapidfan verstorben (Otto Filipsky)
  • Neuzugang Max Ullmann im Interview

Link zum Video

Alle Folgen

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Bundesliga Handbuch 2019/20

Zeitgleich mit dem Bundesliga-Journal für Fans, das sich Rapid-Mitglieder kostenlos bei Fancorner abholen können, erschien das Buch „Bundesliga Handbuch 2019/20“. Viele Inhalte entsprechen den Inhalten der Seite https://www.oefbl.at/. Die mit dem Web korrespondierenden Abschnitte sind in dem folgenden Inhaltsverzeichnis verlinkt.

Bundesliga Handbuch 2019/20

1 ÖSTERREICHISCHE FUSSBALL- BUNDESLIGA… 
  a LEITBILD DER BUNDESLIGA
  b RAHMENTERMINPLAN 
  c GESCHÄFTSSTELLE DER BUNDESLIGA 
  d GREMIEN DER BUNDESLIGA 
  e STÄNDIGES NEUTRALES SCHIEDSGERICHT
  f BESTIMMUNGEN DER BUNDESLIGA 
2 TIPICO BUNDESLIGA 
  a SPIELPLAN 2019/20 TIPICO BUNDESLIGA 
  b KLUBS DER TIPICO BUNDESLIGA 
  c BESTIMMUNGEN DER TIPICO BUNDESLIGA 
    l STADIONBESTIMMUNGEN
        §1 Geltungsbereich
        §2 Allgemeines
        §3 Spielfeld / -bereich
        §4 Räumlichkeiten Spielbetrieb
        §5 Zuschauerbereich 
        §6 Sicherheit 
        §7 Technische Einrichtungen
        §8 Medien
        §9 TV-Produktion
        §10 Außenbereich
    2 SPIELBETRIEBSRICHTLINIEN
        §1 Geltungsbereich
        §2 Bewerb der höchsten Spielklasse der BL
        §3a Spielmodus Grunddurchgang
        §3b Spielmodus Finaldurchgang
        §3c Spielmodus Europa League-Play-off
        §4 Spieltermine
        §5 Spielverschiebungen
        §6 Spielabbruch / -absage aufgrund höherer Gewalt
        §7 Run-Down-Spielbetrieb
        §8 Bespielbarkeit des Spielfelds
        §9 Spielfeldbereich
        §10 Flutlicht
        §11 Stadionsprecher/Lautsprecherdurchsage
        §12 Stadionuhren
        §13 Medizinisches Personal
        §14 Schiedsrichter/-beobachter
        §15 Spielberechtigung
        §16 Online-Spielbericht
        §17 Spielorganisation
        §18 Eintrittskarten
        §19 Beglaubigung
        §20 Strafwesen
        §21 Fair-Play-Wertung
        §22 Dressen
        §23 Übertritte 
        §24 Kooperationsverträge für Spieler der BL
        §25 Ausbildungs- und Förderungsentschädigung 178
        §26 Unzulässige Sportwetten
        §27 Politische Aktionen 
    3 SICHERHEITSRICHTLINIEN
        §1 Geltungsbereich
        §2 Platz-/ Hausordnung
        §3 Sicherheitsverantwortlicher
        §4 Fanbeauftragter
        §5 Sicherheitstopf
        §6 Spielbeobachter 
        §7 Risikospiele und Beobachtungsspiele
        §8 Verpflichtungen des Gastklubs
        §9 Zuschauertrennung im Stadion
        §10 Maßnahmen in Verbindung mit Eintrittskarten
        §11 Maßnahmen im Stadion
        §12 Zuschauerkontrolle
        §13 Verbotene Gegenstände
        §14 Erlaubte Gegenstände
        §15 Ausnahmeregelung Pyrotechnik
        §16 Maßnahmen im Zusammenhang mit Anhängern
        §17 Fanchoreografien 
    4 ORDNERRICHTLINIEN
        §1 Geltungsbereich
        §2 Rechtsgrundlage
        §3 Bekleidung/Ausrüstung
        §4 Schulung
        §5 Allgemeines Verhalten 
        §6 Einsatzleiter
        §7 Durchsuchung von Personen bei der Einlasskontrolle
        §8 Abnahme verbotener Gegenstände
        §9 Kartenkontrolle
        §10 Vollzug von Stadionverboten
        §11 Eingreifen bei gerichtlich strafbaren Handlungen
        §12 Eingreifen bei Missbrauch von Pyrotechnik
        §13 Löschen von pyrotechnischen Gegenständen
        §14 Eingreifen bei sonstigen Verstößen gegen die Hausordnung
        §15 Auswärtsordner
        §16 Platzsturm
        §17 Schutz besonderer Einrichtungen 
        §18 Schutz der TV-Produktion
        §19 Auftragserteilung und Dokumentation
        §20 Ablaufschema/Situierungsplan
        §21 Aufgaben bei Evakuierung/Bombendrohung
        §22 Videoüberwachung
    5 FINANZRICHTLINIEN
        §1 Geltungsbereich
        §2 Zahlungsplan
        §3 Ab-/Verrechnungsmodalitäten 
        §4 Nenngelder
        §5 Verbandsabgaben
        §6 Anmelde- und Profibewerbsgebühr
        §7 Reise- und Verpflegungskosten 
        §8 Verfahrenskosten
        §9 Förderrichtlinien
        §10 Absteiger-Ausgleichszahlung
    6 MEDIENRICHTLINIEN
        § 1 Geltungsbereich
        §2 Medienverantwortlicher
        §3 Akkreditierungen
        §4 Zugangsbereiche 
        §5 Mannschaftsaufstellungen
        §6 Interviews
        §7 Interviewzonen
        §8 Pressekonferenzen
        §9 Haftung
        §10 Signalproduktion
        §11 Akkreditierungen für TV-Verwerter
        §12 Produktionspositionen/Arbeitsbereiche
        §13 Stadion-/Klub-TV
        §14 Hörfunk
        §15 Schreibende Presse
        §16 Fotografen
    7 MARKETINGRICHTLINIEN
        §1 Geltungsbereich
        §2 Bewerbslogo
        §3 Spielereinzelwerbung
        §4 Vidiwalls 
        §5 Sponsorenbank
        §6 Kommerzielle Rechte der BL
        §7 Marketingleistungen Bewerbssponsor
        §8 Marketingleistungen TV-Partner 
        §9 Klubeigene mediale Rechte
        §10 Public Viewing
        §11 Meisterfeier 
        §12 Meisterteller 3 HPYBET2.LIGA 
  a SPIELPLAN 2019/20 HPYBET2.LIGA 
  b KLUBS DER HPYBET 2. LIGA
  c BESTIMMUNGEN DER HPYBET 2.LIGA

Das Buch beschreibt Bestimmungen und Teilnehmer der beiden obersten Spielklassen in Österreich. Adressaten sind Profis im Fußballgeschäft wie Funktionäre, Journalisten, Exekutive. Viele Abschnitte sind aber auch für Capos der Fanblocks von Interesse. Interessierten Fans scheint das Buch nicht zugänglich zu sein.

Cover des Bundesliga-Handbuchs 2019/20

Unterschiede zur Webversion

Die meisten Inhalte sind auch im Internet auf der Seite https://www.oefbl.at/ verfügbar. Drüber hinaus findet man im Buch praktische Steckbriefe aller Vereine und einheitlich dargestellte Stadionpläne.

Verbesserungspotenzial

Was man nicht findet, sind Hinweise auf die Spielregeln. Die sucht man auch im Web vergebens. Auch die Seite des OeFB bietet nur das eigene Regulativ zum Donwnload an, nicht aber die Fußballregeln, die uns ja am meisten interessieren.

Hier kann man sich das aktuelle Regelwerk der IFAB downloaden: Regeln 2019/20 (PDF-Dokument). Die neuen Regeln ab 2019/20 wurden hier vorgestellt.

Es ist unklar, warum man sich dieses nützliche Werk nicht über die Internet-Seite als PDF-Dokument downloaden kann. Wenn Du als Leser dieses Tagebuchs Interesse an dieser Print-Version hast, wende Dich an rapid @ ewkil.at.

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Rapid-RB

0:2 (0:1)

Schlimmer als die Niederlage selbst ist wohl, dass die Karten bei Begegnungen mit Red Bull ziemlich gezinkt sind, dass Rapid lediglich zu einer tollen Kulisse beiträgt und Werbung für die Bundesliga und für den Fußball macht, am Spielfeld aber eine Statistenrolle einnimmt und wenig Chancen auf einen Erfolg hat. Siege sind möglich – wie wir im letzten Heimspiel erleben durften – aber ziemlich unwahrscheinlich.

Einzug der Mannschaften

Die Wahrscheinlichkeit, für einen Sieg gegen RB liegen bei 23%, hochgerechnet aus bisher 56 Bewerbspielen, und da sind die Spiele der ersten Jahre ab 2005 dabei, bei denen diese Bilanz noch freundlicher war. Betrachtet man aber nur die letzten 20 Begegnungen, wurden nur drei gewonnen, was einer Siegwahrscheinlichkeit von 15 % entspricht.

Dabei war alles angerichtet. Die Motivation der Spieler dürfte gut gewesen sein, der Trainer hat mutig aufgestellt, denn alle Neuen waren im Einsatz, das neue System schien man schon gut verinnerlicht zu haben, allein, der Effektivität des Gegners hatte man wenig entgegenzusetzen. Die Chancen waren da, wenn aber gegen einen so starken Gegner gespielt wird, muss auch das Glück mit von der Partie sein.

Publikum

Auch das Publikum war motiviert, man spürte die Chance auf einen Erfolg. Guter Besuch, 24.200 Besucher. Hier sind fünf Spiele mit den höchsten Zuschauerzahlen der bisher 26 Heimspiele gegen Red Bull:

1. 26.800 3:3 2016-04-12 Ernst-Happel-Stadion
2. 25.300 2:3 2017-11-26 Allianz-Stadion
3. 25.300 0:0 2016-08-28 Allianz-Stadion 
4. 25.300 1:2 2014-09-28 Ernst-Happel-Stadion
5. 24.200 0:2 2019-07-26 Allianz-Stadion 

Das Spiel war eine gute Werbung für Fußball, das Publikum stand geschlossen hinter Rapid. Die Gäste konnten zwar drei Punkte mitnehmen, aber eine vergleichbare Atmosphäre können sie bestenfalls kopieren.

Die Mannschaft wurde nach Spielende von Block freundlich verabschiedet, etwas, das die Burschen dringend brauchen, um diese Niederlage zu verarbeiten.

Spruchbänder

Manche Spruchbänder erfordern Erklärung. Ich bin nicht sicher, ob alle Stadionbesucher das Spruchband „Art. 10 EMRK – ACAB für immer!“ verstanden haben. Also das „ACAB“ war ja klar, aber wusstest Du, was mit „EMRK“ gemeint war? Für Nicht-Juristen: es heißt „Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention“ und dieser Artikel 10 liest sich im Original so:

(1) Jedermann hat Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Freiheit der Meinung und die Freiheit zum Empfang und zur Mitteilung von Nachrichten oder Ideen ohne Eingriffe öffentlicher Behörden und ohne Rücksicht auf Landesgrenzen ein. Dieser Artikel schließt nicht aus, dass die Staaten Rundfunk-, Lichtspiel- oder Fernsehunternehmen einem Genehmigungsverfahren unterwerfen.

(2) Da die Ausübung dieser Freiheiten Pflichten und Verantwortung mit sich bringt, kann sie bestimmten, vom Gesetz vorgesehenen Formvorschriften, Bedingungen, Einschränkungen oder Strafdrohungen unterworfen werden, wie sie in einer demokratischen Gesellschaft im Interesse der nationalen Sicherheit, der territorialen Unversehrtheit oder der öffentlichen Sicherheit, der Aufrechterhaltung der Ordnung und der Verbrechensverhütung, des Schutzes der Gesundheit und der Moral, des Schutzes des guten Rufes oder der Rechte anderer unentbehrlich sind, um die Verbreitung von vertraulichen Nachrichten zu verhindern oder das Ansehen und die Unparteilichkeit der Rechtsprechung zu gewährleisten.

https://www.jusline.at/gesetz/emrk/paragraf/artikel10

Choreografie

Die Tornados benutzten dieses Top-Spiel als Demonstration der historischen Dimension eines Traditionsvereins. Aufwändige Bilder der berühmten Pokale der Rapid-Vergangenheit wurden in den Ecken der Tribüne präsentiert. Was im Stadion nur einen kurzer Moment lang auf die Zuschauer einwirkt, verdient eine genauere Beschreibung.

Ein bisschen erinnern diese Choreografien an die Kreationen eines Haubenkochs; die Herstellung verläuft höchst aufwändig, die Speisen werden aber von den Gästen in wenigen Minuten aufgegessen, meist ohne den Aufwand dahinter auch nur zu erahnen.

Dem staunenden und fotografierenden Publikum ist weitgehend unbekannt, wie diese Darstellungen entstehen. Lasst uns daher etwas hinter die Kulissen blicken.

Für keinen Gegner würde sich eine Hommage an den „Traditionsfußball“ besser eignen als für die Gäste aus Salzburg, und die Objekte dazu fand man im Rapideum. Gemeinsam mit dem Museumsteam wählte Dominik – bekannt als Chronist der Choreografien des Block West, bei diesem Spiel aber auch Gestalter der Choreografie – die berühmtesten Pokale der Rapid-Geschichte aus und fertigte davon eine Fotomontage. Wer nun glaubt, man würde mit dem Bild in eine Druckerei gehen, die dann daraus ein großformatiges Bild erzeugt, der irrt. Die Bilder entstehen als eine überdimensionale Handmalerei in mehreren Wochen Arbeit. Mit bis zu acht verschiedenen Farben werden die Pokale nachgezeichnet.

Erinnert Euch daher an diese Mühen und Kosten und vergesst nicht, nach jedem Heimspiel den Becher für die Herstellung der Choreografien zu spenden!

Für einen Rundgang durch die Inszenierungen aller Spiele besucht die Homepages der Ultras Rapid und der Tornados.

Wappenzeremonie

Wieder war eine stattliche Delegation des Klub der Freunde des S.C. Rapid bei der Wappenzeremonie beteiligt. Insbesondere danken wir unserem Herbert und Erich, dass sie unsere Mitglieder motivieren, dabei zu sein.

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Enthüllung Gedenktafel Schmelz

Geschichte der Schmelz

Vor der Ringstraßenzeit, als noch die Stadtmauer stand, benutze die Armee das Glacis als weitläufigen Exerzierplatz. Im Zuge der Umgestaltung der Innenstadt wurde der Armee das Gebiet der Schmelz als Übungsgelände zugewiesen. In den übungsfreien Zeiten konnten Sportvereine das Gelände nutzen. Um 1892 hat das Gelände etwa so ausgeschaut:

Landkarte von Fünfhaus 1892

Diese Landkarte befindet sich im Eingangsbereich zur U-Bahnstation Johnstraße. Sie zeigt die Gegend um die Schmelz um 1892, denn der Linienwall (gezackte Mauer entlang des heutigen Gürtels) war noch intakt (Abriss 1894). Die Häuserzeile in der Selzergasse bestand noch nicht. Auf dem Gebiet der heutigen Stadthalle befand sich der Schmelzer Friedhof. Man erkennt die Planungsgebiete rund um die Schmelz, die Schmelz selbst blieb naturbelassen. Der Weg westlich vom Buchstaben „S“ des Schriftzugs „SCHMELZ“ ist genau der Weg, an dem heute die Enthüllung der Gedenktafel stattfand.

Anfänge

Am 22. Juli 1897 wurde der „1. Wiener Arbeiterfußballklub“ gegründet und nutzte das Gebiet der Schmelz für die ersten Spiele. Dabei mussten die Spieler selbst die Spielfelder abstecken und durch den Verkauf einfacher Stadionzeitungen, auf die damals noch die Spielregeln aufgedruckt waren, für die ersten Einnahmen sorgen. Das können wir einer solchen Stadionzeitung aus dem Jahr 1900 entnehmen, einer der wenigen Belege für die Zeit auf der Schmelz:

Programm für ein Fußballspiel am 14. Oktober 1900 auf dem Schmelzer Exerzierfeld mit Spielregeln, die noch mit den englischen Fachbegriffen wie Forwarder, Gpalkeeper, Half-Back, Back und Football-Match abgefasst sind. Rapid spielte in rot-blau. Beachte die alte Rechtschreibung.

Damals, also in der Monarchie, hatten es Organisationen mit den Beinamen „Arbeiter“ oder „sozialistisch“ nicht leicht. Und neben den sportlichen Misserfolgen war auch das ein Grund, warum man schon zwei Jahre nach der Gründung eine Namensänderung anstrebte.

Es ging damals – wie heute auch – ums Geld. Eintritt konnte man nur verlangen, wenn das Gelände abgezäunt und uneinsichtig war. Daher strebte Rapid nach den ersten Jahren auf der Schmelz einen solchen eigenen Platz an und fand ihn 1903 auf dem abschüssigen Grundstück in der nahe gelegenen Selzergasse. Die folgenden Bilder zeigen die Selzergasse im Jahre 1907 und die heutigen Ansicht derselben Häuser.

1912 erfolgte dann die Übersiedlung nach Hütteldorf.

Tschechen bei Rapid

Der Kader war von den vielen tschechischen Migranten geprägt. Markant waren die vier Brüder Schediwy (eingedeutscht von „Šedivý“ = „Grau“). Karl und Alois spielten bereits zu Zeiten des Arbeiter FC für Rapid, Josef scheint 1900 erstmals im Kader auf. Josef stirbt im Ersten Weltkrieg in russischer Gefangenschaft. Es gibt einen Nachruf in der Chronik- 1919 „20 Jahre Rapid“. Franz war 10 Jahre jünger und spielte noch bis in die 1920er-Jahre. Karl war später als Funktionär noch jahrzehntelang tätig. (im „Neuen Rapid Buch“ aus den 1970er-Jahren von Günther Allinger kommt er zu Beginn vor). Karl und Franz sind am Baumgartner Friedhof begraben.

Gedenktafel

An diese Anfänge von Rapid erinnert die heute enthüllte Gedenktafel, und der dafür gewählte Tag, der 22. Juli, ist der Gründungstag des 1. Wiener Arbeiterfußballclubs.

Auf der Tafel werden die damaligen Umstände so geschildert:

Die Schmelz

An dieser Stelle befand sich das Schmelzer Exerzierfeld, die erste Heimstätte des SK Rapid. Der damalige 1. Wiener Arbeiter Fußball-Club spielte hier von 1897 bis 1903.

Als Ersatz für die innerstädtischen Übungsplätze, die im Zuge der Errichtung der Ringstraße verbaut wurden,; erhält die Habsburger Armee die Schmelz als Truppenübungs- und Exerzierfeld, das auch bei Staatsempfängen für Paraden genutzt wurde. lm Dezember 1897 bekommt der am 22; Juli 1897 gegründete 1. Wiener Arbeiter Fußball-Club die Genehmigung, hier seine Übungen und Spiele abzuhalten. Auch nach der am 8. Jänner 1899 erfolgten Umbenennung in Sportclub „Rapid“ bleibt der zu diesem Zeitpunkt noch in der Farbkombination Blau-Rot spielende Verein für einige Jahre auf der Schmelz. 1903 wird schließlich auf den ums Eck liegenden Rudolfsheimer Sportplatz übersiedelt.

Auch abseits des 1. Wiener Arbeiter Fußball-Clubs ist die Schmelz ein Zentrum der proletarischen Sportbewegung und der Arbeiterbewegung insgesamt. Rund um das Schmelzer Exerzierfeld leben in erster Linie aus Böhmen und Mähren zugewanderte Arbeiter und Arbeiterinnen, die sich in ihren Betrieben und vielen anderen Lebensbereichen zu Gewerkschaften und Vereinen zusammenschließen. Gemeinsam wollen sie das Elend, in dem sie leben und arbeiten müssen, bekämpfen. Neben politischen Zielen spielt aber auch die Gestaltung der eigenen Freizeit eine große Rolle. Solidarität soll nicht nur am Arbeitsplatz, sondern in jedem Lebensbereich eine Rolle spielen. In Folge entsteht ein einmaliges Soziotop des Zusammenhalts.

Viele der hier entstandenen Vereine gehen später in der ASKÖ beziehungsweise dem WAT auf. Zwei Verbände, die hier bis heute Sport betreiben und mit Ihrer Infrastruktur einen wesentlichen Beitrag für den Breitensport leisten.

Text der Gedenktafel

Die Tafel zeigt daneben auf einer historischen Landkarte Spielorte, Wohnorte der Funktionäre und Spieler sowie Versammlungsorte im Bezirk, die zeigen, dass viele der prominenten Vertreter in Fünfhaus, dem Gebiet südöstlich von der Schmelz gewohnt haben. Auch lange nach der Übersiedlung nach Hütteldorf fanden Veranstaltungen in Fünfhaus statt.

Arbeiterfußball

Auch wenn man „Rapid“ und nicht mehr „Arbeiterfußballclub“ hieß, war es klar, dass Spieler, Funktionäre und das Publikum aus dem Arbeitermilieu stammten oder sich mit den sozialistischen Idealen identifizierten. Während diese Ideologie in der Monarchie unterdrückt wurde, konnte sie sich in der jungen Ersten Republik in den Zeiten des Roten Wien frei entfalten. 1919 wurde der WAT (Wiener Arbeiter Turn- und Sportverband) gegründet und feiert heuer sein 100jähriges Bestandsjubiläum. Bereits 1889 wurde der Vorläufer der heute als ASKÖ bekannte „Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich“ gegründet.

Eigentlich wäre es nahe liegend gewesen, dass Rapid als immer noch Arbeiterfußballklub Teil dieser Organisationen der Arbeiterschaft wird. Tatsächlich war auch beim 20jährigen Jubiläum von Rapid, bei der Generalversammlung 1919 einer der Tagesordnungspunkte ein Antrag für die Aufnahme in der späteren ASKÖ. Doch aus organisatorischen Gründen wurde dieser Punkt auf die nächste Hauptversammlung vertagt.

Gleichzeitig wurde in diesen Jahren die Gründung einer Profiliga in Österreich vorangetrieben. Österreich war das erste Land in Kontinentaleuropa, das eine solche Profiliga realisiert hat. Da sich auch Rapid an dieser Liga beteiligte, waren damit weitere Verbindungen zum ASKÖ nicht mehr möglich und Rapid wurde einer der Vereine der Profiliga.

Festakt

Der Standort der Tafel, „Auf der Schmelz 10“ ist so ziemlich genau die Mitte der Schmelz, und man erreicht diesen Ort nur zu Fuß. Schon ein ziemlich mühsames Unterfangen für den 93jährigen Alfred Körner, der ebenso wie Stefan Schwab zu der Enthüllung „beordert“ wurde. Christian, der einen Kleingarten auf der Schmelz besitzt, hat der betagten Legende einen bequemen Stuhl aus seinem Garten gebracht.

Für das Arrangement sorge Robert, das Fernsehteam von w24, Gunther und Alex drehten für die Rapidviertelstunde-194 am kommenden Freitag.

Weiters waren anwesend: das Team des Rapideums, das auch die Gedenktafel gestaltet hat, Christoph Peschek, Peter Klinglmüller, Präsident und Geschäftsführer des ASKÖ und der Präsident des WAT. Im Zuge der von Andy Marek moderierten Interviews erfuhren wir von Michael Maurer (Geschäftsführer des ASKÖ) das interessante Detail, warum Rapid 1919 fast Mitglied des ASKÖ geworden wäre, das Vorhaben aber durch einen Zufall nicht zustande kam und später wegen der Gründung der Profiliga nicht mehr möglich war.

Es waren auch zahlreiche Mitglieder anwesend, allen voran Oliver mit einer Ultras-Delegation, Brucki, Julian, Christian, Thomas, Florian und Franz und sicher noch einige weitere.

Schließlich wurde die Gedenktafel mit vereinten Kräften enthüllt und bot den Hintergrund für zahlreiche Erinnerungsfotos. (siehe EwkiL Bilder).

Die Tafel ist vorläufig am Zaun der Anlage des ASKÖ angebracht. Bei der geplanten Neugestaltung wird die Tafel ihren endgültigen Platz bekommen.

Ausgewählte Bilder

Hinweis: dieser Beitrag wird möglicherweise durch einen Zeitungsausschnitt aus 1919 ergänzt werden, der den geplanten Beitritt von Rapid zum damaligen ASKÖ dokumentiert.

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Allerheiligen-Rapid (Cup)

1:9 (0:3)

Die Torlaune einiger Bundesliga-Mannschaften – darunter auch Rapid – lässt für die kommende Saison gute Spiele erwarten. Wir erinnern uns an Erstrunden-Spiele der letzten Jahre, die weniger spektakulär waren – bei durchaus vergleichbaren Gegnern: Schwaz (2:0), Karabakh (3:1), Amstetten (1:0), LASK (0:0), Parndorf (3:2).

In der ewigen Bestenliste der 82 Erstrunden-Cup-Begegnungen liegt dieses 9:1 gegen Allerheiligen auf

  • Platz 5 der meisten erzielten Tore (9)
  • Platz 7 der Tordifferenz (8)

Die Liste der höchsten Siege in eine ersten Cup-Runde, gereiht nach den erzielten Toren:

Saison   Gegner          Ergebnis TORE -TORE Diff
1929/30  neubau          17:0     17   0     17
1932/33  neubau          17:2     17   2     15
1928/29  libertas        14:0     14   0     14
1918/19  wienerbewegung  11:0     11   0     11
1947/48  gaswerk         11:5     11   5     6
1965/66  villachersv     10:1     10   1     9
1933/34  rudolfsheimersv 10:1     10   1     9
1983/84  redstar         10:0     10   0     10
2019/20  allerheiligen   9:1      9    1     8
1980/81  scwr.neustadt   8:1      8    1     7
1998/99  oberndorf       8:0      8    0     8
1927/28  viktoriaxxi     8:0      8    0     8
1923/24  svst.veit       8:0      8    0     8 

Daher verdient dieser Sieg auch vor dem historischen Hintergrund großen Respekt.

Das Erfreulichste bei dieser Begegnung aber war die Bereitschaft aller Spieler, ein Tor erzielen zu wollen. Dass das auch 8 verschiedenen Spielern gelang, ist sehr erfreulich. Die Mannschaft ist nicht von einem einzelnen Spieler abhängig, jeder ist für ein Tor gut, wenn es auch In der Liga nicht so oft vorkommen wird, dass alle drei Verteidiger ein Tor erzielen.

Sehr erfreulich war auch, Helge Payer wieder in seiner Rolle als ORF-Analytiker erleben zu können. Verglichen mit seinem Trainerjob hat er im Fernsehen eine viel größere Öffentlichkeit und ist als Parade-Grüner ein wichtiges Aushängeschild für Rapid und die Tormannakademie.

Prognose

Nach jeder Runde nähern wir uns dem Ziel am Ende der Meisterschaft an. Am Anfang der Saison ist die Streuung einer Voraussage enorm und Prognosen sind noch keine wirklichen. Aber was wäre, wenn wir dennoch eine Prognose machen müssten?

Wir machen folgendes: wir reihen die Ergebnisse der Bundesliga-Vereine nach Cup-Runde 1 nach der Tordifferenz und schreiben bei jedem Verein die jeweilige Leistungsstufe beim Gegner dazu. Die stärksten Gegner kommen aus der Regionalliga (Leistungsstufe 3). Gegner der Leistungsstufe 4 und 5 werden schwächer eingeschätzt. Wir berücksichtigen das so, indem wir eine korrigierte Tordifferenz bilden, bei der wird pro geringerer Leistungsstufe 2 Tore abziehen, also -2 Tore wenn der Gegner aus der Leistungsstufe 4 kommt und -4 Tore, wenn er aus der Leistungsstufe 5 kommt. Daraus ergibt sich folgende Reihung nach der korrigierten Tordifferenz (Diff-korr):

Liga  Gegner         BuLi        Ergebnis   Diff Diff-korr
3    Allerheiligen   Rapid       1:9 (0:3)  8    8
4    Pinkafeld       Mattersburg 0:10 (0:3) 10   8
4    SAK Klagenfurt  WAC         0:9 (0:4)  9    7
4    Köttmannsdorf   Austria     0:9 (0:4)  9    7
3    Parndorf        RB          1:7 (0:3)  6    6
3    Kufstein        Altach      1:6 (1:2)  5    5
3    Vöcklamarkt     LASK        2:6 (1:1)  4    4
4    Edelweiß Linz   Admira      0:5 (0:3)  5    3
3    Anif            Sturm       1:4 (1:2)  3    3
3    Wiener Viktoria Hartberg    2:2 (0:1)  0    0
4    Treibach        Tirol       1:2 (0:0)  1   -1
5    Gloggnitz       St. Pölten  1:2 (0:1)  1   -3

Müsste man nun eine Prognose auf die Halbzeit der Meisterschaft abgeben, könnte man die Meistergruppe voraussagen mit: Rapid, Mattersburg, WAC, Austria, RB, Altach und eine Qualifikationsgruppe mit LASK, Admira, Sturm, Hartberg, Tirol und St. Pölten. Das relativ schwache Abschneiden von Hartberg, Tirol und St.Pölten würde diese Teams als Abstiegskandidaten voraussagen.

Blick auf das Stadion (von der Homepage von Allerheiligen) und auf das Ziel, der ÖFB-Cup, Mission 15.

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Einladung

Zur nächsten Mitgliederversammlung am 

26. August 2019 19:00 (Einlass ab 18:30)

hat der „Klub der Freunde“ die sportliche Führung der Kampfmannschaft eingeladen:

  • Didi Kühbauer,
  • Zoki Barisic und
  • Jürgen Macho.

Merk‘ Dir diesen Termin vor und bring‘ Deine Freunde mit, Gäste sind willkommen!

(Auskunft: rapid{at}ewkil.at oder 0677-1899-5070, Franz)

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Herwig, 1953-2019

Herwig war Fußballer, zuerst selbst aktiv in allen Jugendmannschaften bis in die Kampfmannschaft des SC Nagelberg, dann „Multifunktionär“ in Nagelberg, in der NÖ-Landesliga und der Bundesliga. Er erhielt vom NÖFV das Ehrenzeichen in Gold. Er war Buchautor und Chronist. Das Erscheinen seines zweiten Buches im August hat er nicht mehr erlebt.

Herwig war Rapidler und als solchen kannte ich ihn seit 10. April 2010. Der Kontakt kam durch die Arbeiten rund um das Rapideum und Domenicos Buch „Religion Rapid“ zustande. Damals besuchte ich ihn in Alt-Nagelberg und bewunderte seine große Sammlung von Fußball-Literatur und -Devotionalien. Schon mit 15 war Herwig Mitglied beim „Klub der Freunde des S.C. Rapid“. Später gründete er den Fanklub „Grün/Weiß Nagelberg und Umgebung“ und organisierte für seine Mitglieder Fahrten zu Heimspielen von Rapid, war selbst auch bei vielen Auswärtsfahrten dabei.

Herwig hatte ein einmaliges fußballerisches Wissen, und man fragt sich, wie man sich so viel Wissen aneignen kann. Dieses Geheimnis darf ich lüften: Herwig führte seit seiner Jugend exakte Aufzeichnungen über alle Spiele der beiden höchsten Spielklassen in Österreich. Dieses Fachwissen blieb nicht unbemerkt. Herwig wurde Mitglied einer Arbeitsgruppe von Historikern der Bundesliga und dabei durfte ich einige seiner Projekte begleiten. Unser letztes Treffen war am 9. April im „Cafe am Heumarkt“.

Der jüngere Teil seiner Aufzeichnungen ist auf der Homepage unseres gemeinsamen Projekts „Virtuelles Fußballmuseum“ publiziert. Ein zweites Projekt, das ich für Herwig umsetzen durfte, war die Digitalisierung von Tonträgern über Fußball. Man sieht, dass diese digitale Technik viel Wissen bewahren kann, das ansonsten verloren geht. Man muss nur rechtzeitig darauf schauen…

Wer Herwig auf seiner letzten Fahrt begleiten kann:

Freitag den 19.07.2019, um 14:30 Uhr in der Pfarrkirche in Alt-Nagelberg.

Erinnerungen

2019-07-19 Begräbnis

Ich traf Herwig zwei bis drei Mal jährlich bei der Bundesliga zu einem Gedankenaustausch in Sachen Geschichte des Fußballs und selbstverständlich bei Rapid-Heim- und -auswärtsspielen. Während ich einfach eine halbe Stunde im 62er fuhr, musste Herwig für diese Treffen vier Stunden im Auto verbringen. Es war mir ein Bedürfnis, mich von meinem überaus fleißigen Rapid-Lehrmeister zu verabschieden.

Eine Tafel am Straßenrand von Alt-Nagelberg zeigt es an: am 2. und 3. August wird im Rahmen der 100-Jahr-Feier des SC Nagelberg die Vereinschronik vorgestellt werden, zu der auch die Historiker-Kollegen im Bundesliga-Arbeitskreis eingeladen waren. An dieser Vereinschronik hatte Herwig erheblichen Anteil. Herwig war schon Mitherausgeber der 80-Jahr-Chronik gewesen.

Der ganze Ort war auf den Beinen, die Kirche war voll, die Anteilnahme war beeindruckend. Mitglieder des Fanclubs Grün-weiß Nagelberg und der Wandergruppe kamen in ihren Trikots. Schön fand ich die Geste des Pfarrers, dass er sich bei der Familie für das Verständnis bedankte, das die Familie für Herwig Zeiteinsatz in seinen vielen Funktionen zeigte. Festreden des Obmanns des Fußballvereins und des Präsidenten des Niederösterreichischen Fußballverbandes folgten der Predigt des Pfarrers. Am Weg zum nahe gelegenen Friedhof waren mehrere Hundert Menschen beteiligt. Alle warteten geduldig, um sich von Herwig verabschieden zu können.

Wir warfen einen Schal mit der alten Rapid-Hymne ins Grab. Einem Schmetterling haben die Farben am Rapid-Schriftzug im Schal sehr gut gefallen, während wir in der Reihe warteten.

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Rapid-Nürnberg

2:1 (1:1)

Das Tor zum 0:1 für Nürnberg erinnerte fatal an jenes im Heimspiel gegen Sturm. Es wurde zwar der Nürnberger Margreiter als Torschütze angegeben, doch die Nürnberger Homepage berichtet, dass Margreiter den Ball gar nicht berührt habe und der Ball vom Rücken von Barac ins Tor gefallen ist. Folgt man aber dem Spielverlauf, war das Tor durchaus verdient, Nürnberg hatte die besseren Gelegenheiten und beherrschte das Umschaltspiel besser als Rapid. Bei Rapid hat man oft das Gefühl, dass das Nachdenken, was mit dem Ball zu tun sei, erst einsetzt, wenn sich ein Spieler den Ball hergerichtet hat.

Doch ein prächtiger Freistoß von Murg egalisierte den Vorsprung. Gefühlte Ewigkeiten ist es her, dass Rapid einen direkten Freistoß verwandelt hat.

Ob sich Niki Wunsch nach seinen gelungenen Aktionen in der zweiten Halbzeit für einen Platz in der Startelf anbietet? Für uns Zuschauer schon, denn die Aktionen von Philipp Schobesberger leiden zunehmend unter den schlechten Abschlüssen nach durchaus gekonntem Dribbling.

Wir müssen befürchten, dass Spieler und Trainer zwischen zwei Systemen schwanken. Das neue 3-5-2 ist noch zu wenig eingespielt, als dass man es gegen Salzburg zum Einsatz bringen könnte. Möglicherweise kehrt man zum 4-2-3-1 zurück, hat sich dann aber schon zu weit von dem alten System entfernt. Wie wohl der Trainer diese Zwickmühle auflöst?

Rückkehr des erfolglosen Trainers

Wer hätte gedacht, dass die Darbietung von Lothar Matthäus (Punkteschnitt 1,13) noch unterboten werden kann? Noch dazu so deutlich? Zunächst durch Georg Zellhofer mit einem Punkteschnitt von 1,09, doch da war wirklich viel Pech dabei, denn sein Star, Steffen Hofmann war sehr lange verletzt und die Mannschaft war damals von ihrem Kapitän mehr abhängig als das heute der Fall ist. Dann kam Damir Canadi als vermeintlicher Retter nach dessen respektablen Leistungen bei Altach. Er erreichte aber nur einen Punkteschnitt von 0,88 ein Wert für einen Abstiegskandidaten. Niemand weiß genau, was die Ursache für diese Pleite war. Dass sich alle Trainer vor und nach Canadi schwer getan haben, entlastet ihn, dass aber sowohl sein Vorgänger Büskens (1,64) als auch sein Nachfolger Djuricin (1,73) mehr als doppelt so viele Punkte eingefahren haben, spricht schon sehr deutlich gegen ihn.

Wir Zuschauer erinnern uns nicht so gerne an diese trostlose Zeit und diese Erinnerung wird durch das gerade wiedereingeführte 3-5-2-System wachgehalten. Jetzt kommt dieser Trainer wieder nach Hütteldorf; ein Zufall, aber eine Niederlage gegen Canadi, das wäre etwas gewesen, was uns gar nicht geschmeckt hätte. Glücklicherweise konnte Rapid den Rückstand drehen und zeigen, dass auch hier in Wien passabel gespielt wird.

Kapitäne, wohin man schaut

Ich seh‘ nicht mehr so gut wie früher und dachte zuerst, dass Stefan Schwab einen riesigen Aktionsradius hat, weil mir immer wieder ein rosa Band am Ärmel aufgefallen ist. Dann stellte sich heraus, dass es keine Kapitänsschleife ist, sondern Werbung für „Magenta“.

Es ist erfreulich, neue Partner zu gewinnen. Läutet das aber eventuell das Ende von Rapid-Mobil ein? Denn es wurde immer wieder betont, dass von einer Sparte nur jeweils ein Premium-Partner angenommen wird. Bei der Sparte „Automobil“ gab es einen Wechsel von VW zu Mercedes, weil – so wurde kolportiert – VW seine Werbestrategie geändert habe. Mag sein, aber wie ist das mit dem Mobilfunkbetreiber?

Da Rapid-Mobil ein Wiederverkäufer des Magenta-Netzes (früher T-Mobile) ist, macht diese Partnerschaft im Sinne einer Konkurrenz keine Probleme.

…schreibt Peter Klinglmüller

Abschied von Otto

Wer im Stadion würde sich nicht wünschen, dass er selbst im Alter von 100 Jahren – so wie Otto – ganz ohne Lift in Ebene 1 der Röhre hinaufmarschieren könnte. Oft hat Andy Marek den Retzer Otto Filipsky eingeladen und das ganze Stadion hat ihn mit Applaus begrüßt. Heute bekam Otto seinen letzten Applaus. „Rapid ist eine große Familie“, das könnte ein Marketing-Slogan sein, doch bei Rapid ist es gelebte Realität!

Eindrücke

Historisches

Rapid und Nürnberg bestritten in ihre langen Geschichte zwei Pflichtspiele, je eines in der Saison 1938/49 und 1939/40, beide Spiele im Deutschen Cup.

  • 1938/29 H 2:0 Deutscher Cup, Semifinale, Praterstadion, 20.000, Rapid wurde später gegen Frankfurt im Olympiastadion von Berlin Deutscher Cupsieger
  • 1939/40 H 0:1 Deutscher Cup, Semifinale, Praterstadion, 40.000, Semifinale, Rapid schied aus dem Bewerb aus

Das letzte Testspiel gegen Nürnberg fand am 7.9.2013 statt. Rapid verlor 1:3. Es gab ein Nachspiel nach einer Schlägerei mit der Polizei. Selbige hat sich bei dem heutigen Spiel sehr im Hintergrund gehalten. Aufgefallen ist ein Fahrzeug mit zwei Dachkameras, aber das Kennzeichen am Auto war zivil.

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1899fm Heinz‘ Rapid Podcast

Seit gestern gibt es einen neuen Rapid-Nachrichtendienst der besonderen Art. Er ist für Freunde von Podcasts. Man liest nicht, man hört.

Homepage von 1899FM

Bezugsmöglichkeiten

Du kannst den Podcast hören über

Leser des Tagebuchs, die auch die Pressemeldungen abonniert haben, werden über neue Folgen des Podcasts nach Erscheinen informiert. In der heutigen Folge der Pressemeldungen (Versand nach dem Nürnberg-Spiel), wird stehen:

Beispiel für den Eintrag im Rapid-Pressespiegel des Tagebuchs

Um zu erfahren, welche Kanäle dieser Pressespiegel „anzapft“, schau auf die Seite „Rapid-Berichterstattung„.

Autor

Autor des Podcasts 1899FM, Heinz

Autor Heinz ist ein Rapid-Urgestein im Block-West, Mitglied beim „Hütteldorfer Xindl“. Wer mehr über Heinz erfahren will:

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Historische Rapid-Tondokumente

In der österreichischen Mediathek gibt es einige Tondokumente, die sich auf Rapid beziehen. Links zu diesen Tondokumenten wurden in der Rapid-Kalender aufgenommen. Solltest Du also dort stöbern, kannst Du auf Links zu folgenden Dokumenten stoßen:

1922-01-01„Heute spielt der Uridil“. Der erste österreichische Fußballstar
1949-04-28Fußballreportage vom Meisterschaftsspiel zwischen den beiden Wiener Vereinen Rapid und Admira.
Meisel, Heribert // Rot-Weiß-Rot
1949-09-25Österreich : Tschechoslowakei. Fußballreportage vom Länderspiel aus dem Wiener Praterstadion.
Heribert Meisel
1951-09-23Fußballreportage vom Länderspiel Österreich gegen Deutschland. [Ausschnitt]
Meisel, Heribert // Rot-Weiß-Rot // ORF Radio Wien // RAVAG
1952-02-01Fußballreportage vom Städtespiel Berlin gegen Wien aus Berlin.
Heribert Meisel // Rot-Weiß-Rot
1991-08-29Mittagsjournal „Sportclub Rapid geht an die Börse“
Einblendung: Benya, Fani, Krankl, Margules
1993-10-27Mittagssjournal „Fußball-Rekordmeister Rapid in Existenznöten“
Wenn nicht bis zum Jahresende ein neuer Geldgeber gefunden wird, droht dem Traditionsverein das Aus. Der Schuldenstand steht bei 40 Millionen Schilling, teilweise konnten die Gehälter der Spieler nicht ausbezahlt werden.
1994-08-01Mittagsjournal „Gespräch mit Michael Margules nach seiner Untersuchungshaft“
Der ehemalige Aktienguru Michael Lielacher und sein Kompagnon Michael Margules landeten nach ihrem kometenhaften Aufstieg im Gefängnis. Vor 2 Wochen hat sich der 34-jährige Rapid-Aktien-Erfinder Margules in Florida schuldig bekannt und konnte auf Gru
1996-05-08Mittagsjournal „Ankunft der Rapid-Fans in Brüssel“
Brüssel ist für das große Europacupfinale gerüstet. Ein Höchstmaß an Sicherheitsvorkehrungen ist getroffen. Die Mannschaft von Rapid Wien spielt im Endspiel gegen Paris Saint Germain. Die meisten Rapidfans sind bereits in Belgien eingetroffen. Einble
1997-11-07Mittagsjournal „Auslosung für den Europacup“
In Genf wurde die Europacup-Auslosung vorgenommen. Rapid trifft auf Lazio Rom. Hinspiel am 25. November in Rom, Rückspiel am 9. Dezember in Wien. Einblendung: Rapid-Trainer Ernst Dokupil
1999-01-11Mittagsjournal „Trailer Panorama: 100 Jahre SK Rapid“
1999-05-08Mittagsjournal „Big-Business Fußball“
Bericht von Michael Kaspar mit Einblendung von Hannes Kartnig (Sturm-Graz), Günter Kaltenbrunner (Rapid-Wien) und ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig
1999-05-11Mittagsjournal „100 Jahre Rapid – Die wirtschafliche Seite“
Bericht von Michael Kaspar mit Einblendungen von Rapid-Präsident Günter Kaltenbrunner
1999-05-11Mittagsjournal „100 Jahre Rapid – Eine Geschichte“
Bericht von Michael Kaspar mit Einblendungen von Karl-Heinz Schwind, Toni Huemer, Franz Binder, kurzen Ausschnitten aus Spiel-Reportagen, Hans Krankl, Andi Marek, Peter Schöttel.
2018-07-08Frühstück bei mir mit Steffen Hofmann (das ORF-Archiv ist leider unzugänglich – obwohl wir das über die Gebühr eigentlich gezahlt haben)

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Youngsters und Oldies

Die Aufnahme des erst 16-jährigen Yusuf Demir in den Kader der Rapid-Kampfmannschaft wirft die Frage auf, ob Yusuf der jüngste Spieler ist, der das geschafft hat oder ob es auch früher solche Ausnahmekicker gab.

Youngsters

Um das festzustellen, notieren wir das Geburtsdatum sowie das Datum des ersten Bewerbspiels eines Spielers, bilden die Differenz in Tagen und dividieren durch 365. Dann erhalten wir das Alter des Spielers bei seinem ersten Einsatz. Die Auswertung ist nicht ganz vollständig, denn besonders bei den Spielern der ersten Jahre um 1900 sind nicht alle Geburtstage bekannt, dazu kommt ein Mangel von Excel, Datumsangaben vor dem Jahr 1900 nicht ohne weitere Hilfsmittel berechnen zu können. Es fehlen also einige Spieler, aber insgesamt wurden die Daten von immerhin 550 Spielern ausgewertet.

Yusuf wäre in diesem Ranking eigentlich noch gar nicht enthalten, denn sein erster Einsatz steht noch bevor. aber nehmen wir an, er wäre schon eingesetzt worden, dann wäre er – nach Andi Ivanschitz – der viertjüngste Spieler der Rapid-Geschichte, wenn er etwa bis 24. August erstmals eingesetzt werden würde oder der fünftjüngste Spieler, wenn er bis etwa Ende November eingesetzt werden würde. Die ewige Liste der jüngsten Spieler ist wie folgt:

AlterNameVornameGebDatErster Einsatz
14,77PaschingHans17.01.19031917-10-21
15,45DomnanichKarl12.01.19251940-06-23
16,04IvanschitzAndreas15.10.19831999-10-26
16,09DemirYusuf02.06.2003(2019-07-01)
16,21BauerJohann22.06.19291945-09-02
16,43DvoracekHermann04.05.19201936-10-04
16,56KavlakVeli03.11.19882005-05-22
16,97BreitenfelderFritz16.06.19801997-05-31
16,99PregesbauerJohann08.06.19581975-05-30
17,01KörnerAlfred14.02.19261943-02-14
17,12EmrovicEdin30.03.19741991-05-08
17,15SchöbingerGerald01.01.19261943-02-21
17,24HappelErnst29.11.19251943-02-21
17,24VugaAlfred01.06.19351952-08-24
17,32CehajicSalmin07.05.19842001-08-26
17,39ProbstWalter17.04.19181935-09-01
17,45PrakFranz13.09.19251943-02-21
17,48JovanovićPatrick17.12.19731991-06-08
17,51StrasserMichael03.12.19731991-06-02
17,56NuskeRudolf08.10.19421960-04-24
17,57LedererOliver02.01.19781995-07-26
17,60AurednikLukas20.02.19181935-09-22
17,61PfeifferMartin24.10.19791997-05-31
17,63MusilJosef07.08.19201938-03-20
17,65SchaubLouis29.12.19942012-08-18
17,69AraseKelvin15.01.19992016-09-18
17,72WeißHeinz06.08.19591977-04-22
17,73WallnerRoman04.02.19821999-10-26
17,80WiedermannRudolf01.01.19261943-10-17
17,82KranklHans14.02.19531970-12-08
17,85DrazanChristopher02.10.19902008-08-02
17,87HoffmannJohann05.01.19081925-11-15
17,92GreimlLeo03.07.20012019-05-30
17,96BicanJosef25.09.19131931-09-06
18,01WydraDominik21.03.19942012-03-21
18,02KörnerRobert21.08.19241942-08-23
18,02HerzogAndreas10.09.19681986-09-13

Oldies

Dreht man die Sortierreihenfolge der Spieler um, erhält man die bei ihrem ersten Einsatz ältesten Spieler:

AlterNameVornameGebDatErster Einsatz
36,45KochGeorg03.02.19722008-07-08
33,65FuchsbergerFranz28.09.19101944-05-13
33,55GartlerHarry17.10.19641998-04-29
33,33SturmbergerGerhard01.05.19401973-08-22
32,92BejblRadek19.08.19722005-07-13
32,83SavićevićDejan15.09.19661999-07-07
32,71JerkanNikola08.12.19641997-08-15
32,60MaierLadislav04.01.19661998-08-02
32,49QueckPeter04.03.19111943-08-22
32,32HickersbergerJosef27.04.19481980-08-14
32,24PanenkaAntonín02.12.19481981-02-21
32,24BuzekHans22.05.19381970-08-08
32,07PoschnerGerhard23.09.19692001-10-10
32,02TokićMario23.07.19752007-07-21
31,87Vennegoor of HesselinkJan07.11.19782010-09-12
31,86HassmannJosef21.05.19101942-03-22
31,72KovarHans26.06.19111943-03-07
31,58SintschenkoAnatoli08.08.19491981-02-28
31,42LaursenJacob06.10.19712003-03-01
31,30KinclMarek03.04.19732004-07-14
31,28LabantVladimír08.06.19742005-09-10
31,12DoweJens01.06.19681999-07-07
30,95SchawloSergej04.09.19561987-08-11
30,92CorreaTomi05.12.19842015-10-28
30,76KetelaerMarcel03.11.19772008-07-30
30,74GrigaStanislav04.11.19611992-07-24
30,70AntrichAdolf08.12.19401971-08-15
30,47BazinaMario08.09.19752006-02-18
30,39LawaréeAxel09.10.19732004-02-22

Nach Veröffentlichung diese Beitrags in Facebook hat dort ein aufmerksamer Leser herausgefunden, dass mein ältester Oldie Georg Koch nicht der älteste Spieler war, der erstmals eingesetzt wurde. Warum dieser Fehler passiert ist, lag daran, dass zuerst eigentlich nur die jüngsten Spieler im Fokus waren und durch die sich ergebende umgekehrte Sortierung auch die ältesten zu Vorschein kamen. Leider war die Datenbank-Abfrage nicht ganz korrekt und es mischten sich Trainer unter die Spieler. Der jüngste Trainer war Hans Krankl und der war etwa 36 Jahre alt als er als Trainer erstmals zum Einsatz kam. Um die Trainer wegzufiltern, wurde die Grenze „36 Jahre“ bei Georg Koch eingezogen. Und dabei ging der Spieler František Veselý  verloren. Seine Daten sind:

František Veselý: Geboren: 07.12.1943, Erstes Spiel: 14.08.1980 und daher war er bei seinem ersten Einsatz bei Rapid schon 36,71 Jahre alt.

Danke an Günther P. (Facebook) für die Berichtigung!

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Tag der offenen Tür

Ambiente

Das Wetter hatte Einsicht, der Regen hat sich zurückgehalten, die Temperatur war angenehm, die Stimmung war perfekt, Andy Marek lief zur Höchstform auf.

Meisterwerk Mannschaftsfoto

Immer wieder wurde auf der Video-Wand das Mannschaftsfoto mit dem neuen Trikot angezeigt. Das Bild hat aber ein kleines Geheimnis, das erst sichtbar wird, wenn man es mit dem Bild von 1907 vergleicht:

Mannschaftsbild 1907 und 2019 (Bildmontage aus Facebook „Erich H.“, Danke!)

Das Mannschaftsbild 2019 ist mit sehr viel Aufmerksamkeit für Details entstanden, die Spieler nehmen dieselbe Pose ein wie ihre historischen Vorläufer aus 1907. Das Bild ist eine Reminiszenz an die Pioniere des Wiener Fußballs, damals vor dem Hintergrund der Häuserzeile in der Selzergasse, heute irgendwo in der Ottakringer Brauerei.

Details

Die Crew um Andy Marek ist auch sonst sehr aufmerksam. Es ist ihnen aufgefallen, dass die Video-Wand im Vorjahr vom Publikum nicht gut zu sehen war, weil sie am Boden der Bühne stand. Heuer hat man sie etwa einen Meter höher gestellt!

Die hohe Kunst, Menschen zu begeistern

Was ist schon so besonders an einem Tag der offenen Tür? Nun, es ist die Kunst, den vielen Fans zu vermitteln, warum sie weiterhin Rapid die Treue halten sollen. Wir alle spüren, wie schwer es dem Team in den letzten Jahren gefallen ist, seine „PS“ auf den Rasen zu bringen und wir alle die Last von Fehleinschätzungen in Form schlechter Ergebnisse ertragen mussten.

Eine erfolgreiche Mannschaft zu verkaufen, das ist ein Selbstläufer. Aber eine Saison, bei der praktisch alle Saisonziele trotz Trainerwechsels verfehlt wurden, kann dazu führen, dass die Fans die Motivation verlieren und die tollen Fanartikel zu einem Ladenhüter werden.

Aber Anhängerschaft zu Rapid ist etwas anderes als der Kauf einer Marke, die man je nach Laune wechselt, und daher fanden sich wieder alle Rapid-Verehrer am Stadionvorplatz ein, und ich hatte den Eindruck, als wären es noch mehr als im Vorjahr gewesen.

Integration durch Fußball

Ist es nicht ein großartiges Zeichen der Integrationskraft von Fußball, wie Spieler aus dem Ausland und Spieler mit Migrationshintergrund ohne irgendein rassistisches Ressentiment vom Publikum akzeptiert werden und hier zu wahren Publikumslieblingen werden – wie man am Beispiel von Aliou Badji sehen kann? Ich erinnere mich noch an unsere ersten Besuche bei Rapid vor etwa 20 Jahren, als das keineswegs so war, und dass wir hier eine gute Entwicklung erleben.

Ebenso erfreulich war die Anwesenheit muslimischer Eltern in der Umgebung der Hüpf- und Rutschburgen, die ebenfalls Fußballvereine als Orte der Integration ausweist.

Doppelmoderation

Erstmals – so scheint mit – erlebten wir eine Vater-und-Sohn-Moderation mit genau verteilten Rollen. Mit Lukas und Andy haben wir sogar schon zwei „Stimmen Rapids“, die nicht müde werden, uns jedes Jahr das beste Team aller Zeiten vorzustellen. Und sie lügen nicht; es ist natürlich nicht das absolut beste Team – das wissen wir – aber es ist das beste, das mit dem gegebenen Budget möglich war. Und dafür danken wir!

Die Stimme Rapids

Was wir als selbstverständlich empfinden – die Ansage von Andy Marek – ist ein Meisterwerk, das auf vielen Jahren Erfahrung beruht. Alle Sätze sind entweder minutiös geplant oder perfekt der Situation angepasst. Das betrifft auch die Vorstellung aller Spieler. Nicht alle Spieler sind gleich populär, aber die Ankündigung nimmt auf das alles Rücksicht.

Es gab zum Beispiel einen Unterschied im Publikumszuspruch bei der Vorstellung von Didi und Zoki. Beide sind beliebt, aber natürlich ist allen Anhängern auch bewusst, dass es Zoki war, der Erfolge gebracht hat, etwas, das wir natürlich auch Didi für die kommende Saison wünschen. Aber genau diesen Unterschied hat das Publikum durch die Lautstärke zum Ausdruck gebracht und nach dem Stagediving der neuen Spieler hätte das Publikum spontan Zoki den Vorzug vor dem Trainer gegeben. Andy hat an dieser Stelle die Reihenfolge geschickt korrigiert und Didi als ersten auf die Publikums-Reise geschickt, und der hat es sichtlich genossen:

Didi wird von den Anhängern auf Händen getragen (Foto: Rapid-Homepage)

Kleinigkeiten

Es mag eine Kleinigkeit sein, aber viel fehlt ja unserer Mannschaft nicht zu einem Spitzenplatz. Und diese Geister der Vergangenheit lasten immer noch auf dem Team. Bei der Spieler-Präsentation wurde uns wieder bewusst gemacht, dass Mario Sonnleitner nicht einmal Kapitän-Stellvertreter ist, das kann man als Außenstehender nicht verstehen. Es ist doch offensichtlich, das seine Demontage durch Andy Müller eine Aktion war, die mit dem Auftreten von Mario am Spielfeld in keinerlei Zusammenhang steht. Offenbar eine schwer wiedergutzumachende Fehlentscheidung.

Leider sind noch 8 Wochen bis zum Transferschluss und ziemlich sicher ist das nicht genau der Kader, der dem Trainer ab September zur Verfügung stehen wird. Es wird von einem Zugang gemunkelt, und auch Abgänge sind nicht ausgeschlossen.

Jusuf Demir

Ein Spieler ließ bei der Vorstellung aufhorchen: Jusuf Demir! Er wird zwar derzeit auf der Rapid-Homepage noch im Kader von Rapid II geführt – und wahrscheinlich wird er dort auch zu sehen sein – aber dass Jusuf trotz verlockender Angebote bei Rapid geblieben ist, muss belohnt werden und die Aufnahme in den Kader der Kampfmannschaft und dieser Tag der offenen Tür waren solche Zuckerln für ihn.

Jusuf ist erst im Juni 16 Jahre alt geworden. Und seit 1.7.2019 ist er – laut Transfermarkt – im Rapid-Kader. Wohl nicht unbedingt, um ihn gleich gegen Salzburg auflaufen zu lassen, sondern eher, um ihn zu „vergolden“. Wenn also ein Interessent seine Fühler nach ihm ausstreckt, dann hat er es mit keinen U16-Spieler sondern mit einem Spieler der Kampfmannschaft zu tun.

PS: „Jusuf“ ist das arabische „Josef“ (und der Namensgeber war auch ein islamischer Prophet) und „Demir“ heißt „Das Eisen“. Beide Namen kommen als Vor- und Familienname vor.

Eindrücke

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