Mach‘ mit bei der Wappenzeremonie

Seit zwei Jahren gibt es die Wappenzeremonie. Wir laden Dich zum Mitmachen ein. Du kannst die Aufwärmphase von der Haupttribüne verfolgen und bist für einige Minuten im Zentrum des Geschehens.

Zwei Wappen, das Gründungswappen und unser aktuelles Wappen werden von 6 bis 8 Mitgliedern am Ende der Aufwärmphase mit den Klängen der Rapid-Hymne auf das Spielfeld getragen. Beim Shakehands nach der Aufstellung geht es wieder Richtung Cornerfahne und dann zurück zum Sitzplatz.

Man trifft sich eine Stunde vor Spielbeginn links neben der Röhre beim Eingang zu West 1. Man bekommt eine Akkreditierungskarte, mit der man berechtigt ist, das Spielfeld zu betreten. Lukas oder Barbara vom Klubservice geben eine kurze Einschulung, dann geht es – etwa am Beginn der Aufwärmphase – Richtung Nord-West-Ecke. Dort werden die Banner vorbereitet. Die Aufwärmphase verfolgen wir von der ersten Reihe auf der West-Tribüne. Wenn die Rapid-Hymne angestimmt wird, geht es los. Das neue Wappen ist rechts, das alte links von der Mittelauflage (gesehen von der Haupttribüne). So schaut das am Spielfeld aus:

Während der Hymne werden die Wappen geschwenkt, danach abgelegt. Wenn die Mannschaften aufs Spielfeld kommen, werden die Wappen geschwenkt, beim Shakehands geht es zurück zur Cornerfahne. Dann gibt man die Akkreditierungskarte ab und geht zum Sitzplatz. (Die Karte kann man sich nach dem Spiel von Kassa 1 als Erinnerung abholen.)

Voraussetzung

  • Du bist Rapid-Mitglied
  • Du bist Mitglied beim „Klub der Freunde des S.C. Rapid“
  • Du hast unser Klubtrikot. Wenn nicht, kannst Du es bei Erich bestellen (20 Euro Logo vorne, 30 Euro Logo vorne und hinten)
  • Melde Dich! (0677-1899-5070, Franz).

Wir führen eine Interessentenliste und geben diese an Lukas vom Klubservice weiter.

Und so schaut es aus, wenn wir uns für die Zeremonie bereit machen. (Foto Barbara)

Links

Mitgliedertreffen 2019

Das Mitgliedertreffen 2019 war auch eines mit Bedeutung. Es musste ja das Wahlkomitee bestimmt werden, das eine Vorauswahl über das neue Präsidium treffen soll, das dann bei der Hauptversammlung im November von den Mitgliedern gewählt werden wird.

Das Wahlkomitee

Das Wahlkomitee besteht aus 6 Personen; aus zwei Mitgliedern des Kuratoriums, einem Mitglied des Präsidiums und drei Vereinsmitgliedern.

Die beiden Mitglieder des Kuratoriums wurden schon nominiert. Es sind Dr. Susanne Schicker, derzeit Leiterin der Koordinationsstelle von „WienBeethoven2020“ und Mag. Werner Muhm, ehemals langjähriger Direktor der Arbeiterkammer Wien. Das Präsidium wird von Michael Krammer vertreten, weil er als einziger nicht mehr kandidieren kann. Drei Vereinsmitglieder wurden beim heutigen Mitgliedertreffen gewählt.

Es gab sechs Kandidaten:

  • Leopold Franz Brodik
  • Mag. (FH) Jürgen Hampel BA
  • Mag. (FH) Herbert Kretz
  • Mag. Helmut Mitter
  • Gerhard Stangl
  • Gerhard Weihs

Fast 600 Stimmen wurden abgegeben. Die Wahl fiel auf die fett gedruckten Mitglieder. Die Vorstellung der Kandidaten findet Ihr bei den Links.

Es geht bei der kommenden Wahl im November nicht nur um einen neuen Präsidenten, sondern auch gleichzeitig um das Team rund um diesen Präsidenten. Das können sowohl die bereits bekannten und in diese Materie bestens eingearbeiteten Präsidiumsmitglieder sein aber auch neue Personen, die ein Präsidentschaftskandidat nominiert. Für das Amt des Präsidenten wurden schon viele Namen genannt:

Die in der Presse genannten Kandidaten

Im Vorfeld haben wir über Presseberichte auch gehört, dass die betuchten Kandidaten ziemlich umrühren würden im Verein. Schon die Nominierung von Zoki als Sportdirektor war nicht unbedingt nach deren Geschmack.

Ob das Testspiel von Rapid gegen Klosterneuburg zufällig in der Heimatstadt von Roland Schmid und der ebenfalls von ihm gesponserten IMMO United Arena organisiert wurde, oder ob es sich dabei schon um ein Signal auf die Anwartschaft auf das Amt des Präsidenten handelt, können wir nur mutmaßen.

Warum jemand, dem der Weltkulturerbestatus der Stadt weniger bedeutet als der eigene Gewinn überhaupt in dieser Liste genannt wird und wir das eventuell gar nicht ablehnen können, wenn sich kein anderer Kandidat anbietet, zeigt, wie sich das ursprüngliche Verständnis eines Arbeitervereins wandelt.

Pikanterweise stehen einander Doskozil und Tojner in einem Gerichtsverfahren gegenüber. Es geht um den Vorwurf der strafbaren Aneignung von Steuergeldern durch Tojner, das wieder durch Gutachten entkräftet werden soll. Es gibt auch im Gegenzug eine Amtshaftungsklage.

Egal, wer schließlich zum Präsidenten gewählt werden wird, eine Lektion sollte er aus der Präsidentschaft Krammer mitbekommen haben, dass man nämlich Erfolg in der Wirtschaft besser kalkulieren kann als Erfolg im Fußball. Ob Präsident, Trainer oder einfacher Anhänger: ob ein Tor gelingt, ein Schiedsrichter ein Handspiel sieht oder nicht sehen will, das hat nichts mit den eingesetzten Geldmitteln zu tun. In diesen Situationen sitzen wir alle im selben fragilen und zufallsgesteuerten Fußball-Boot.

Links

Fußball-Kalender

Der Kalender wurde neu überarbeitet und kann als http://ewkil.at/kalender.htm?m=bas benutzt werden. Es gibt auch eine aktuelle Beschreibung. Der folgende Text trifft nicht mehr zu.

Unser Fußball-Kalender wurde neu programmiert.

http://ewkil.at/kalender.htm

Grundeinstellung

Der Kalender zeigt Ereignisse zwischen 1900 bis 2020 (Ende der jeweils kommenden Saison) an. Die Grundeinstellung zeigt Spiele von Rapid, Rapid II und der österreichischen Nationalmannschaft sowie Rapid-Termine. Da die häufigste Nutzung eines Kalenders die einer Vorschau ist, ist das auch die Grundeinstellung. Beim Aufruf sieht man die laufende Woche. Mit den gelben Navigationspfeilen kann man blättern.

Die Farbe der zukünftigen Termine ist ein helleres Grün, die Farbe der Vergangenheit, der Chronik ist ein dunkleres Grün. Bei Ereignissen der Vergangenheit gibt es Zusatzinformationen und Links.

Das Symbol schaltet die Darstellung auf den heutigen Tag zurück, das Symbol aktiviert den Expertenmodus.

Bestimmtes Datum anzeigen

Man kann über den Parameter d auch ein konkretes Datum direkt aufrufen, zum Beispiel die letzten Saisonwoche meines Geburtsjahres 1948:

http://ewkil.at/kalender.htm?d=1948-06-01

Bei Spielen den Kampfmannschaft wird auch die Aufstellung eingeblendet. Mit einem Unentschieden gegen die Austria wurde Rapid zum 16. Mal österreichischer Fußballmeister.

Die Navigationspfeile werden immer am Montag (erste Zeile) und bei einem Monatswechsel auch am ersten des Folgemonats.

Kalender verknüpfen

Wer sich die Mühe ersparen will, die Rapid-Termine händisch in seinem Handy-Kalender einzutragen, kann den Kalender auch verknüpfen, weil die Daten auch im ics-Format abrufbar sind. Diese Verknüpfung wird im eigenen Webkalender (calendar.google.com, calendar.live.com oder Outlook-Desktop) angelegt und dann werden die Termine automatisch am eigenen PC und/oder Handy sichtbar. Die zu verknüpfende Adresse ist

http://ewkil.at/kalender.aspx?out=ics

Wenn Du mit dem Handling der Verknüpfungen nicht vertraut bist, kann ich Dir das für ein Android-Handy mit Google-Konto gerne zeigen.

Expertenmodus

Die eigentliche Aufgabe des Kalenders ist aber die Darstellung einer Chronik. Um alle Möglichkeiten des Kalenders zu aktivieren, ruft man ihn über den Parameter m=expert im Experten-Modus auf:

http://ewkil.at/kalender.htm?m=expert

(oder aktiviert diesen Modus über das Symbol ). In diesem Modus kann man in 120 Jahren Fußballgeschichte navigieren und kann Informationen aus derzeit 10 Datenquellen ein- oder ausblenden. Zur Illustration dient die ereignisreiche Woche des heurigen Saisonendes.

Ganz oben sieht man die dreizeilige, grüne Datumsnavigation (Dezenium, Jahr, Monat) und darunter die abschaltbaren Chroniken. Jeder Tag beginnt mit einem Link zum Archiv des Standard, gefolgt von den beiden Links zum Pressearchiv (schwarz=Sportmeldungen, grün= Meldungen über Rapid), danach berichte aus dem Tagebuch, falls vorhanden.

Der nächste Eintrag ist aus der Österreichchronik, falls etwas Bemerkenswertes aufgetreten ist. In diesem Beispiel sind es das Misstrauensvotum gegen die Regierung. Die Spiele und sonstigen Ereignisse sind mit Informatioen und vor allem mit Links angereichert.

Menü

Im Menü kann man den gesuchten Zeitpunkt über Dezenium, Jahr, Monat auswählen. Angezeigt wird die erste Woche in diesem Monat. Die angezeigten Datenquellen können ein- oder ausgeschaltet werden. Über den Button „Details“ kann man eventuell verfügbare Details zu den Einträgen ausblenden, über den Button „Woche“ kann man zu einer Monatsansicht wechseln.

Hilfe

Über den „Hilfe“-Button werden die im Kalender integrierten Datenquellen angezeigt.

 K von     bis      Anzahl Kanal
 1 1900-07 2020-05    4048 Rapid I (Spiele der Kampfmannschaft)
 2 2014-08 2019-06     149 Rapid II (Spiele von Rapid II)
 3 1902-10 2019-11     783 Österreich (Spiele der österreichischen Nationalmanschaft)
 4 1900-10 2019-06    1644 Dokumente (Stadionzeitungen, Eintrittskarten, Vereinspost...)
 5 1881-01 2017-04    1030 Geburtstage (von Rapid-Spielern und - Funktionären sowie von Fanklubmitgliedern)
 6 1897-07 2019-09    1312 Rapid (Termine rund um den grün-weißen Fußball)
 7 2019-01 2019-12     229 Jahrestage (Erinnerung an besondere Ereignisse der Rapid-Geschichte)
 8 2003-02 2019-06    2113 Presse (Links zu einem Archiv mit Pressespiegel)
       -       -    637925 Presselinks (Kurzfassungen von Sportberichten mit Links zur jeweiligen Medium)
   1945-08 1989-04   15944 Arbeiterzeitung (Links zu den Ausgaben der Arbeiterzeitung [Archiv der Arbeiterzeitung])
   1919-00 1938-09    7224 Sporttagblatt  (Links zu den Ausgaben des Wiener Sporttagblatts [anno]) 
   1905-01 1944-09   14487 Kronenzeitung  (Links zu den Ausgaben der Illustrierten Kronenzeitung [anno]) 
   2007-01 2019-05    4512 DerStandard (Links zu den Ausgaben des Standard [Standard-Archiv])
 9 2007-07 2019-06    1111 EwkiL (Links zu den Berichten des "Rapid-Tagebuchs")
10 1900-01 2019-05    5505 Chronik (Ereignisse in Österreich und Wien [Wikipedia-Chronik])
 Σ 1881-01 2020-05  698016 Einträge und Links 

Rohdaten

Bei einem Aufruf des Kalenders werden alle Daten des aktuellen Monats geladen. Bewegt man sich über die Navigationspfeile über die Monatsgrenzen hinaus werden die Daten durch die des jeweils nächsten Monats ersetzt. Über den Button „Rohdaten“ kann man die JSON-Daten kontrollieren.

Zur Technik

Der Vorläufer dieses Artikels hat bei jedem Aufruf alle diese Datenbanken geöffnet und war daher sehr langsam. In dieser Version werden die Datenbankinhalte in einem Cache aufbereitet. Die Kalender-Daten werden als JSON-Daten zum Client geschickt und durch ein JavaScript-Programm dargestellt. Als Formatierungshilfe kommen jQuery und Bootstrap 4 zur Anwendung.

Vorschau

Der Kalender soll nach Fertigstellung ein Bild von der Zeit geben, in dem die Spiele stattgefunden haben. Dazu werden chronikale Ereignisse aus Wien und Österreich erfasst werden.

Ereignisse rund um Rapid, die in der Publikation „Grünzeug“ von Gerhard Niederhuber dokumentiert sind werden bis 2021, zum 70-jährigen Jubiläum im Kalender aufgenommen.

Mit dem Erscheinen des neuen Ergänzungsbandes der Rapid-Chronik werden auch alle Freundschaftsspiele in die Fußball-Chronik aufgenommen.

Nachträge

Erweiterter Datumsbereich (2019-06-11)

Die Geschichte von Rapid beginnt ja nicht um 1900 sondern schon 1897, als der erste Wiener Arbeiter Fußballklub gegründet wurde. Daher wurde der Beginn des Kalenders auf 1.1.1880 zurückversetzt.

Erweiterung chronikaler Daten (2019-06-12)

Ursprünglich wurden in den chronikalen Ereignissen nur solche aus Österreich und Wien aufgenommen. Diese Einschränkung wurde fallen gelassen. Man findet daher – grau hinterlegt – mehr als 150.000 Daten im Kalender. Eine große Zahl davon sind Geburts- und Sterbetage. Im Expertenmodus können die chronikalen Daten ausgeblendet werden.

GRÜNZEUG-604

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / Mai 2019 / Nr. 604 / Versand 27.5.2019

Gerhard Niederhubers „Grünzeug“

WIEDER KEIN CUPSIEG!
ERSTER DER QUALIGRUPPE!
BARISIC IST SPORTVORSTAND!

Am 16.5. wurde Zoran Barisic per 20.5. zu Rapids Geschäftsführer Sport bestellt und mit einem Vertrag bis Sommer 2022 ausgestattet. Als Cheftrainer war der Erzgreane von April 2013 bis Juni 2016 tätig, wurde mit seinem Herzensklub dreimal en suite Zweiter (Josef Hickersberger: „Hinter Salzburg ist das wie ein Meistertitel“) und kam mit ihm zweimal in die EL-Gruppenphase. An dieser Stelle zwei Zitate: „Ich habe alle meine Buben lieb“ (Zoran Barisic, Trainer) und „Er war wie ein Vater zu uns“ (Christopher Dibon nach Barisics überraschender Verabschiedung zu Ihrem Chronisten). Nun lenkt Zoki, wie der dem SCR-Nachwuchs entstammende Barisic allgemein genannt wird, also gemeinsam mit seinem alten Kumpel Didi Kühbauer die sportlichen Geschicke des Rekordmeisters; und dass die beiden einander so freundschaftlich verbunden sind, kann nur von Vorteil sein. Außerdem haben wir Differenzen zwischen Trainer und Sportdirektor eh schon zur Genüge miterleben müssen.

Dass wir den Zoki hocherfreut begrüßen, wird wohl niemanden wundem. Auch nicht, dass wir seinen scheidenden Vorgänger Fredy Bickel, den wir als kompetenten Fachmann und liebenswerten Menschen kennen gelernt haben, mit der gleichen Herzlichkeit für seine Arbeit danken, wie wir ihm alles Gute für die Zukunft wünschen.

Abschließend zu Michael Krammer: Es gibt nicht sehr viel größere Gesten, als einen eigenen Irrtum im Nachhinein nicht nur zuzugeben, sondern auch zu korrigieren!

Bezüglich der in obiger Schlagzeile angeführten Ereignisse, also das verlorene Cupfinale sowie den souveränen ersten Platz in der Qualifikationsgruppe der Bundesliga verweisen wir hier nur auf „Spiele, Tore, Kommentare“.

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, QUALIGRUPPE, 4.RUNDE (20.4.): ALTACH (A) 2:2 (0:0).

Das Altach-Syndrom bleibt trotz des tollen Schlussspurts der lange Zeit stark feldüberlegenen Rapidler (70 Prozent Ballbesitz in Hälfte 1) aufrecht, die ohne Bolingoli kurioserweise nicht gewinnen können. Auch unglaublich: Hofmann köpfelte an die Innenstange und einen Lidschlag später knallte Zech den Abpraller an die Lattenunterkante (48.), kurz bevor den Vorarlberger Fußballverhinderem das erste Kacktor gelang. Dem dann das zweite folgte. Im absoluten Finish sorgten Murg auf Pavlovics Idealpass und Letzterer nach einem weiten Dibon-Zuspiel aus dem Halbfeld per Kopf wenigstens für das mehr als verdiente Remis – in diesem Stadion offenbar das höchste der Gefühle.

SCR: Strebinger; Müldür, Dibon, Hofmann, Potzmann; D.Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (60.Thurnwald), Schobesberger (82.Alar); Badji (60.Pavlovic).- Tore: M.Berisha (52.), Meilinger (79.); Murg (89.), Pavlovic (90./+2).- Gelbe Karten: Schreiner; Dibon, Hofmann.- Cashpoint-Arena, Drachta, 6.000.

Mit dem Rad zum Stags Head

BL, QUALIGRUPPE, 5.RUNDE (23.4.): HARTBERG (A) 4:2 (1:1).

45 Minuten grünweiße Peinlichkeiten in Serie, bei denen auch der bis dahin gute Strebinger keine Ausnahme
machte, als er einen 32-Meter-Freistoß passieren ließ; eine 1:0-Pausenführung wäre aber auch geradezu eine „Frechheit“ gewesen. Nun trat der angefressene Didi in Aktion, worauf eine völlig andere Rapid aus der Kabine kam. Plötzlich sah man Lauffreudigkeit, gelungene Offensivkombinationen und herrliche Tore, vor allem dank dem erneut herausragenden Murg. Nun wäre ein 5 oder 6:1 durchaus möglich gewesen, den Schlusspunkt setzte allerdings ein Hartberger, der nach einem schweren Foul an Sonnleitner eigentlich gar nicht mehr auf dem regennassen Platz hätte stehen dürfen.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli; Grahovac, Schwab; Murg, Knasmüllner (46.D.Ljubicic), Ivan (71 .Schobesberger); Pavlovic (78.Badji).- Tore: Rep (28., Freistoß), Cancola (83.); Swete (14., Eigentor), Murg (48.), Bolingoli (62.), Pavlovic (74.).-Gelbe Karten: Kainz, Cancola; Bolingoli.- Profertil-Arena, Gishamer, 3.919.

Christine, Arnold, Mario, Florian, Pepi, Andy, Klarissa

BL, QUALIGRUPPE, 6.RUNDE (27.4.): HARTBERG (H) 3:4 (2:2)

Gegen Ende der Eigentor-, Foul- und Fehlpfifforgie gab die Vidiwall ihren Geist auf; der Referee hatte das offenbar schon längst getan. Einige Beispiele dafür: Beide Elfmeter waren keine, Foul an Murg ohne Verwarnung, dafür wenig später eines von ihm und nick, zuck die Ampelkarte für ihn, weil er sich mit erhobenem Daumen höhnisch bedankte, schließlich kein Ausschluss Sanogos, nachdem er Bolingoli „zusammengeschnitten“ hatte – quasi zur Belohnung durfte er dann das 2:4, ein halbes Eigentor, weil von Hofmann unhaltbar abgefälscht, erzielen. Ausschlüsse gibt’s bekanntlich nur für aufmuckende Rapidler, nicht aber selbst bei schwersten Fouls an diesen wie z.B. von Torschütze Jeggo an Murg im 1:6-Derby, Michorl wieder am gern gefoulten Murg, Cancola in Hartberg an Sonnleitner, nun Torschütze Sanogo an Bolingoli. Wie auch immer, diese Niederlage gegen die „aufgezuckerten“ Hartberger hat sich unsere auch noch in Unterzahl beherzt stürmende Mannschaft wahrlich nicht verdient!

SCR: Strebinger; Potzmann, Müldür, Hofmann, Bolingoli (75.Auer); Martic (46.Schwab), D.Ljubicic; Thumwald (61.Murg), Knasmüllner, Schobesberger; Badji.- Tore: Rotter (30., Eigentor), Huber (35., Eigentor), Badji (84.); Knasmüllner (3., Eigentor), Tadic (14., Elfer), Cancola (65., Elfer), Sanogo (80.).- Gelbe Karten: Strebinger, Hofmann, Potzmann, Schobesberger; Heil, Sanogo.- Gelb-Rote Karte: Murg (71., Unsportlichkeit).- AllianzStadion, Jäger, 13.100.

Bundesligaschiedsrichter i Vergleich

ÖFB-CUP, FINALE (1.5.): RED BULL SALZBURG (A) 0:2 (0:2)

Die vorbildlich kämpfenden Hütteldorfer hatten die favorisierten Bullen mit etwa 20.000 Fans im Rücken nahezu die ganze Spielzeit über gut unter Kontrolle und auch eigene Chancen: Ungeahndetes Elferfoul an Sonnleitner (45./+3), toller Müldür-Kopfball an die Latte (60.) oder etwa Sonnleitners wegen Knasmüllners Gerangel mit einem Gegner annullierter Kopfballtreffer (74.), um von einigen „halben“ Torgelegenheiten nicht zu reden. Aber da waren leider die Unachtsamkeiten in den Minuten 37 und 39, die die Salzburger prompt mit einem glücklichen Doppelschlag bestraften (ausgerechnet Comebacker Farkas traf mit einem Spitz zwischen Strebingers Beine, und Dabbur nutzte eine Flanke des ungestörten Junuzovic ebenfalls ungestört per Kopf). Dazu kamen noch Riesenchancen Gulbrandsens (41.) und Dakas (79.). Bei aller Anerkennung der Leistung des SCR muss man zähneknirschend zugeben, dass der Serienmeister aufgrund seiner größeren Cleverness und Effizienz den sechsten Cupgewinn nicht unverdient errang. Und Rapid darf ein weiteres Jahr auf den großen Coup bzw. irgendeinen Titel warten…

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner (86.Ivan), Hofmann, Bolingoli; Grahovac, D.Ljubicic (64.Knasmüllner); Murg, Schwab, Schobesberger; Pavlovic (70.Badji).- Tore: Farkas (37.), Dabbur (39.).- Gelbe Karten: Gulbrandsen, Walke, Dabbur; Müldür, Hofmann.- Gelb-Rote Karte: Farkas (82., Unsportlichkeit).- Wörthersee-Stadion, Schüttengruber, 24.200.

Rapid-Choreografie

BL, QUALIGRUPPE, 7.RUNDE (5.5.): ADMIRA (A) 4:3 (3:0)

Murg (gesperrt) und Hofmann (blessiert) sahen von der Tribüne aus das nächste für Herz- und Nervenkranke ungeeignete Match. In der ersten Halbzeit machten ihre fitten Kollegen mit dem faktisch wehrlosen Gegner, was sie wollten, erzielten nach dem Lattentreffer des wenig später verletzten Ivan (19.) binnen fünf Minuten drei schöne Tore und schienen vor einem Kantersieg zu stehen. Schienen! Aus den Kabinen kamen jedoch zwei total veränderte Mannschaften,.und plötzlich gelangen den nun dominierenden Südstädtem in neun Minuten ebenfalls drei Tore, eines davon per 40-Meter-Freistoß. Zum Glück fand die Truppe um den starken Doppelpack-Aliou (Assist zum 4:3) wieder so halbwegs in die Spur, stand Dibi dort, wo er zu stehen hatte und hielt Strebinger den letztlich verdienten wie aber auch erzitterten Sieg fest (90./+3). Didi nachher: „Das ist nicht gesund.“ Wem sagte er das?!

SCR: Strebinger; Auer (75.Müldür), Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; D.Ljubicic, Schwab; Schobesberger, Knasmüllner (86.Grahovac), Ivan (27.Potzmann); Badji.– Tore: Kalajdzic (53.), Maier (59., Freistoß), Spasic (62.); Badji (37., 42.), Sonnleitner (40.), Dibon (67.) -Gelbe Karten: Hjulmand; Potzmann.- BSFZ-Arena, Altmann, 3.800.

Sitzplatzschweine

BL, QUALIGRUPPE, 8.RUNDE (11.5.): INNSBRUCK (H) 1:0 (0:0)

Hinten hielt Strebinger-Vertreter Knoflach gut wie immer, wenn er mitspielen darf, vorne war Goldtorschütze Badji nur schwer zu kontrollieren, und die Kollegen der beiden zelebrierten lange Zeit sehenswerten Offensivfußball, aber relativ wenig Torgefahr. Das hätte sich just in der Schlussviertelstunde eventuell rächen können, denn man weiß ja: Schießt du’s nicht, so kriegst du’s. Wie auch immer: Der begehrte erste Platz in dieser Gruppe war hiemit fix.

SCR: Knoflach; Auer (67.Müldür), Dibon, Hofmann, Bolingoli; Grahovac, D.Ljubicic (62.Knasmüllner); Murg, Schwab, Schobesberger; Badji (81.Pavlovic).- Tor: Badji (64.).-Gelbe Karten: Kerschbaum, Hupfauf.- Allianz-Stadion, Harkam, 13.800.

Blick von der Nord- zur Süd-Tribüne

BL, QUALIGRUPPE, 9.RUNDE (18.5.): MATTERSBURG (A) 0:1 (0:1)

Ein Triumph des Unfußballs! Knasmüllner hätte schon nach wenigen Sekunden das Führungstor erzielen können, ja müssen. Dafür hieß es bald darauf 0:1, wobei es nicht nur nach Sonnleitners Lattenkopfball (14.) blieb. Dabei war Rapid besonders in der zweiten Hälfte drückend überlegen, kam aber mit der Überhärte und dem 10-0-0-„System“ der burgenländischen Kleiderschränke nur schwer zurecht. Dass es die darauf angelegt hatten, für die wesentlich wichtigeren Play-off-Spiele mehr Rapidler als „nur“ Grahovac aus dem Verkehr zu ziehen, wollen wir ihnen nicht unterstellen. Den Rapidlern in den traditionellen Unglücksfarben Rot-Blau aber auch nicht, dass sie die für den Gruppensieg schon längst unwichtige Partie auf die leichte Schulter genommen hätten. Einziger Vorwurf: Gegen diese mit zunehmender Dauer immer dichter gewordene Abwehrmauer hätten sie etwas zielstrebiger angreifen müssen, aber das ist natürlich leichter gesagt als getan. Hoffentlich gibt es im Play-off die passende Antwort auf Mattersburgs Antikick!

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Grahovac (46.D.Ljubicic), Schwab; Murg, Knasmüllner (74.Thumwald), Schobesberger; Badji.- Tor: Pusic (8.).- Gelbe Karten: Gruber, Kuen, Höller, Malic, Mährer.- Pappel-Stadion, Ciochirca, 4.200.

Reihenfolge der Sektoren

tipico-Bundesliga, Qualifikationsgruppe (Stand vom 18.5.):

1. Rapid       31/32 (47:42)
2. Mattersburg 31/28 (41:44) 
3. Altach      31/25 (46:43)

„MR. GRÜNZEUG NR. 604″: MAXIMILIAN HOFMANN

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
In Altach gut, gegen Hartberg zweimal Durchschnitt, im Cupfinale gut, gegen Innsbruck wiederum Durchschnitt, insgesamt also sehr solide, und das brachte den von manchen immer noch ein bisschen unterschätzten Eigenbauspieler Maximilian Hofmann für uns auf den ersten Platz in dieser sieben Partien umfassenden Zeitspanne, von denen er aus gesundheitlichen Grünen zwei versäumte. Ganz knapp hinter dem vielleicht stolzesten aller Rapidler rangieren übrigens dessen Innenverteidigerkollegen Mario Sonnleitner (seine beste Saison für den SCR!) und Christopher Dibon (großartiges Comeback!).

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele

Besondere Gratulationen an Mario Sonnleitner, der in Mattersburg zum 250. Mal auf dem Feld stand, Stefan Schwab für sein 150. Spiel (Admira) sowie Christopher Dibon und Richard Strebinger, die jeweils zum 100. Mal mit dabei waren (beide in Altach).-Weiters: Dejan Ljubicic 50. (Hartberg, A), Boli Bolingoli 50. (Hartberg, H), Christoph Knasmüllner 25. (Hartberg, A), Manuel Thurnwald 25. (Hartberg, H), Mert Müldür 25. (SVM).

BL-Tor

Thomas Murg 20. (Altach).

EIN BLICK ZU RAPID II

RUNDE (18.4.): NEUSIEDL (A) 0:3 (0:1)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Leovac (60.Gobara); Schuster, Felber, Wunsch (60.Tomasevic); Kirim, Markl, Ibrahimoglu (69.Nader).- Tore: Bangura (23.), Bozkurt (64.), Oravec (87.).- Gelb-Rote Karte: Kirim (40., Foul).- Bes.Vorkommnisse: Ibrahimoglus Elfer gehalten (22.), Hedl hält Elfer (90.).-Neusiedl, Pottendorfer, 400.

RUNDE (26.4.) TRAISKIRCHEN (H) 0:1 (0:0)

Hedl; Greiml, Gobara (61.Nader), Obermüller; Sulzbacher, Schuster, Felber, Wunsch, Moormann; Tomasevic (46.Ibrahimoglu), Markl (61.Binder).- Tor: Jusic (82.).- Allianz-Stadion, West 1, Wisak, 150.

RUNDE (4.5.) LEOBENDORF (A) 1:1 (0:0).

Gartler; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Moormann; Schuster, Felber, Velimirovic, Ibrahimoglu (86.Leovac); Wunsch (79.Nader), Markl (75.Kirim).- Tore: Kayhan (89., Elfer); Moormann (65., Freistoß).- Leobendorf, Heiner, 387.

RUNDE (10.5.) MATTERSBURG AM. (H) 2:0 (0:0)

Gartler; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Leovac (67.Kirim); Schuster, Martic, Felber, Ibrahimoglu; Wunsch (75.Velimirovic), Strunz (18.Markl).- Tore: Markl (18.), Ibrahimoglu (90./+3, Elfer).-Allianz-Stadion, Karner, 150.

RUNDE (17.5.): MAUERWERK (A) 0:2 (0:1)

Gartler; Sulzbacher, Greiml, Velimirovic (66.Binder), Obermüller, Moormann; Schuster, Felber, Wunsch (66.Tomasevic), Ibrahimoglu; Markl (82.Nader).- Tore: Papadimitriou (35.), Kara (79., Elfer).- Gelb-Rote Karte: Greiml (78., Unsportlichkeit).- Schwechat, Jandl, 100.

Die Sonne trügt, es ist kalt

RESÜMEE

Nach drei Siegen en suite mussten die jungen Hütteldorfer beim Mittelständler Neusiedl einen herben Dämpfer hinnehmen, der die Hoffnungen auf den möglichen Aufstiegsplatz 2 kleiner machte. Eventuell wäre es anders gekommen, hätte Ibrahimoglu bei 0:0 seinen Penalty genutzt und Kirim keine zwei „Gelb“-Fouls begangen.— Mit dem kläglichen 0:1 gegen Traiskirchen (Kontertorschütze: ein Ex-Rapidler) war der vage Aufstiegstraum wohl endgültig ausgeträumt.

Beim Tabellenvierten Leobendorf erreichte der SCR II wie im herbstlichen Heimspiel immerhin ein 1:1, wobei der Ausgleich für die Gastgeber aus dem Penalty eines (schon wieder!) Ex-Rapidlers erst kurz vor Schluss hingenommen werden musste.

Nach ansprechendem Start wurden die Jungrapidler immer schwächer, steigerten sich nach Seitenwechsel aber zusehends und gewannen die insgesamt
mittelprächtige Partie gegen Mattersburgs Amateure letztlich verdient. Auch weil der Gartler-Pauli den „Auftrag“ des Chronisten erfüllte, keinen reinzulassen.

Nach nur 16 Punkten in den bisherigen elf Frühjahrspartien und dem 0:2 beim Zweiten Mauerwerk, der ebenso wie Leader Ebreichsdorf und weitere Klubs nicht aufsteigen will bzw. kann, hat sich die nun aber wirklich aller-allerletzte Hoffnung des lizenzfähigen SCR II auf Aufstiegsplatz 2 endgültig in Luft aufgelöst. So weh das auch tut: In der Form der letzten Wochen (Ausnahme: das 4:1 über Bruck/Leitha) hätte unsere unerfahrene Mannschaft in der 2. Liga ohnehin nichts verloren gehabt. In diesem Sinne: Auf ein Neues, Burschen!

RLO-Stand vom 19.5.

1. Ebreichsdorf 27/63 (80:19)
2. Mauerwerk    27/56 (52:26)
6. Rapid II     27/45 (50:32)

IN DEN LETZTEN SPIELEN FIEL AUF, DASS…

Richard Strebinger, ohne den Rapids Saison 2018/19 gewiss noch durchwachsener verlaufen wäre, an seine glanzvolle Dauerform seit einigen Wochen nicht mehr anschließen konnte und immer wieder rätselhafte Patzer machte – beschäftigten ihn die vielen Transfergerüchte zu sehr, welche sich um seine Person ranken?

… Sein „Back-up“ (wie die so gerne Denglisch sprechenden Zeitgenossen zu einem Ersatzmann sagen) Tobias Knoflach gegen Innsbruck einmal mehr bewies, dass er ja gar nicht so lange ohne Wettkampfpraxis sein kann, wie er auf Anhieb mit guten Leistungen immer wieder eindrucksvoll aufzeigt.

… Die Vorstellungen Aliou Badjis (21) hätten unterschiedlicher gar nicht sein können; insgesamt wirkte er aber immer besser integriert.

… Herr Ebenbauer, der BL-Vorstand mit Vorgeschichte als SCR-Nachwuchskicker, darüber nachdenken sollte: Rapid spielte nur in der Qualigruppe und hatte trotz (erwartungsgemäßem) Publikumsschwund immer noch mehr Zuschauer als die „Schlager“ der Meistergruppe – ist die Reform also gar keine so tolle Sache, wie man es uns vormachen will?

SPLITTER

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Einmal mehr hatte eine „Grünzeug“-Ausgabe einen Tag vor einer Versammlung Redaktionsschluss (am 19.5.), daher können wir über die „GV“ vom 20.5. erst in der nächsten Nummer berichten.

Über die „MV“ vom 15.4. hingegen an dieser Stelle: Vier Siege in Folge und der sich in rhetorischer Topform präsentierende Rapid-Pfarrer (sowie -Psychologe) Christoph Pelczar sorgten für die beste Stimmung seit Jahren. Der bullige Geistliche schob eine Wuchtei nach der anderen, sodass sich die vielen Mitglieder schier zerwutzelten, dennoch sorgte er natürlich auch für besinnliche Momente. Mit ihm gekommen waren seine Lieblinge Stefan Schwab („Lasse mich von ihm im Juni kirchlich trauen“) und Dejan Ljubicic („Egal, wie lange ich in einem Match eingesetzt werde, ich will immer alles geben“), die – falls sie zu Wort kamen – für den sportlichen Touch sorgten und sich für das Cupfinale durchaus optimistisch zeigten. Der kirchliche Beistand war ihnen jedenfalls gewiss!

Auch heuer dürfen wir uns bei unserem Langzeitmitglied und Inserenten, Herrn KR Peter Frigo, für eine großzügige Spende herzlichst bedanken.

Und Frau Helga Aigner, 1120 Wien, dürfen wir als „Neuzugang“ ebenso herzlich begrüßen.

Vom SKN St.Pölten holte Rapid Kühbauers Wunschspieler Taxiarchis Fountas, einen 23jährigen griechischen Flügelflitzer ablösefrei. Der 170-Zentimeter-Mann unterschrieb bis Sommer 2022.

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
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Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
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„Grünzeug“ im Tagebuch

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Rapid II – Admira Juniors

1:1 (0:0)

Startaufstellung mit vielen neuen Spielern aus der U18

Da passiert 90 Minuten lang nichts, die Zuschauer meinen: „na ja, das übliche Gekicke, wenn’s um nichts mehr geht“, doch dann, einer der weniger Angriffe der Juniors und die Gäste gingen in Führung. Eigentlich eine Aufforderung zum Nachhausegehen, doch wie wir wissen, endet das Spiel nicht nach 90 Minuten, sondern erst, wenn es der Schiedsrichter es beendet. Und nach einem klaren Foul beim Gegenangriff zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, und Daniel Markl verwandelte souverän.

Aber es waren die jungen Spieler aus der U18 auf die man an diesem Abend besonders achten sollte, denn sie werden in der kommenden Saison zu Rapid II aufrücken.

Ein prominenter Gast war Ivica Vastic, denn sein jüngerer Sohn Tin war in der Startelf der Admira Juniors.

Dass die Punkteausbeute unter Trainer Akagündüz eine höhere war, wurde bei einem der vorigen Berichte schon dargestellt. Dass aber der schöne 2:1-Sieg gegen den Sportklub am grünen Tisch zu einer 0:3-Niederlage umgewandelt wurde, ist ärgerlich. Als Grund gilt der unberechtigte Einsatz eines Spielers. Steffen Hofmann meinte, dass Rapid in diesem Punkt im Recht wäre und die Strafverifizierung bekämpft werden würde. Nun ist es in der heurigen Saison egal, ob man fünfter oder sechster in der Tabelle ist, aber in einer knapperen Endabrechnung spielt jeder Punkt eine große Rolle und man sollte bei formalen Aufstellungsfragen doch etwas sorgfältiger vorgehen. Drei Punkte werden derart noch viel leichtfertiger vergeben als es Spieler bei schlampigen Torschüssen auf dem Feld tun können.

Wir können gespannt sein, ob der Langzeitverletzte Ivan Mocinic bei der Saisonvorbereitung dabei sein wird. Er war bei diesem Spiel – wie zuletzt auch gegen den Sportklub – in der Startelf und spielte erstmals durch. Vielleicht gibt es ja noch eine Hoffnung, ihn bei der Kampfmannschaft zu sehen.

Ambiente

Nicht nur die Zuschauerzahlen im Stadion sind auf Talfahrt, auch die Verantwortlichen für die Rekordmeisterbar müssen reagieren. Man schließt ab sofort auch an Freitagen schon um 18:00 – wie wir diversen Anschlägen entnehmen konnten.

Links

Sturm-Rapid

0:1 (0:1)

Über das Spiel muss nicht viel gesagt werden. In knappen Spielen entscheiden Kleinigkeiten. Dass beim Hinspiel ein Schubser zu einem Elfer wird, ein Abpraller zu einem Tor und beim Rückspiel ein mit der Hand abgewehrter Ball keinen Elfmeter zur Folge hat, sind das diese tragischen Dinge, die das Fußballspiel so unberechenbar machen. Was nützt schon die klare Überlegenheit, wenn man am Ende mit leeren Händen dasteht.

Und es gab trotz dieser gegebenen und nicht-gegebenen Elfer weitere Chancen auf das 2:0. Zum Beispiel in der zweiten Halbzeit eine Maßflanke von Thomas Murg zu Mitte, die Andrija Pavlovic nicht annehmen konnte. Als ich die Szene sah, dachte ich:, dass es einfach so sein muss. Hätte er den Ball erreicht und eingeschossen, dann wäre er nicht bei Rapid, dann wäre er anderswo. So müssen wir aber mit allen diesen Unzulänglichkeiten leben.

Es war ja keineswegs nur diese – und andere – vergebenen Chancen. Es gab eine große Zahl völlig unerklärlicher Pässe ins Nichts. Unbedrängt. Unverständlich. Wie sich die Spieler und Trainer so etwas erklären, ist mir unklar. Da spielt man tolle Kombinationen, arbeitet sich nach vorne – und dann spielt man einen Ball dorthin, wo niemand steht. Wahrscheinlich sind diese Situation einstudiert, und wahrscheinlich sollte ja dort jemand in den leeren Raum hinsprinten, doch der hat entweder bei der letzten Übungseinheit gefehlt.

Mit der Fehlerquote in Graz hätte man man drei Spiele füllen können.

Ursachenforschung

Während im vorigen Sommer die Qualifikation für den Europacup geschafft wurde und auch die Gruppenphase auf Platz zwei beendet werden konnte, klappte es in der Meisterschaft nicht so recht. In neun Spielen setzte es vier Niederlagen und die letzte – gegen St. Pölten – besiegelte die Ära Gogo unter dem Druck des Blocks. Vergessen waren die Erfolge desselben Teams in Europa. Man hat den Eindruck, als würde sich unfaires Verhalten nicht bezahlt machen. Wie im Märchen. Und so war es auch.

Der Trainer konnte das Problem nicht sein. So etwas wie einen Trainereffekt konnte man nicht beobachten, es ging munter weiter mit den Niederlagen. In den nächsten neun Spielen gab es neuerlich vier Niederlagen. Das Tagebuch hat alle diese Ergebnisse verglichen; Verbesserung gab es keine.

Meine Schlussfolgerung ist die, dass nicht der Trainer die Ursache gewesen sein kann. Es waren vielmehr ungeeignete Nachfolger für den ausgeschiedenen Kvilitaia, der uns in der vorigen Saison durch viele Tore in der Schlussphase der Saison geholfen hat, den dritten Tabellenplatz zu erobern.

Wir haben Didi, die anderen den Erfolg!

Der unbestreitbare Pluspunkt von Didi auf der Trainerbank ist die Ruhe, die eingekehrt ist, eine Ruhe, die auch Gogo bei seiner Arbeit gut getan hätte. Dafür bekamen wir von Didi den Sager zu hören. dass wir im Frühjahr „eine ganz andere Rapid-Elf“ sehen würden. Na, da haben wir aber geschaut! Es ist ja schön, wenn Spiele gewonnen werden – zum Beispiel in der Qualifikationsgruppe, was aber letztlich allein zählt, ist der Erfolg, und der hat sich in keinem der Etappenziele eingestellt.

  • Ein historisches 1:6 gegen die Austria leitete die Serie der Misserfolge ein
  • Ein spektakuläres Ausscheiden aus dem Europacup startet die Frühjahrssaison
  • Die Meistergruppe wurde nach einer Niederlage in Mattersburg verpasst
  • Der erste Matchball ging in der Niederlage im Cup-Finale verloren
  • Der zweite Matchball im heutigen Spiel beschert uns eine Saison zu Hause: kein internationaler Platz für die kommende Saison

Was denkt sich „der Block“ nach der vorliegenden Schlussbilanz zu der von ihm erzwungenen Entscheidung? Gar nichts, denn die Scherben müssen andere zusammenkehren. Statt konsequenter Aufbauarbeit, ein ständiger Neubeginn ohne irgendwelche Ansätze zu Verbesserungen.

Gemessen an der Erwartungshaltung des Vereins und des Anhangs wäre an dieser Stelle wohl wieder ein Trainerwechsel fällig, wenn aber die Chance besteht, dass ein Trainer kontinuierlich arbeiten kann, weil er Rückendeckung des Blocks genießt, dann wollen wir wenigstens diesen Vorteil in die nächste Saison mitnehmen.

Links

Rapidviertelstunde-192

Inhalt

  • Stimmen zum Liga-Showdown (Thomas Murg, Didi Kühbauer, Richard Strebinger); Wiedersehen mit Louis Schaub
  • Vorschau U9 und SNT-Turnier (Mert Müldür)
  • Bewerbungen fürs Wahlkomitee
  • Neue Rapid-Literatur (Thomas Lanz)
  • Markus Heikkinen im Wordrap

Link zum Video

Alle Folgen

Sportklub – Rapid II

1:2 (0:1)

Der Sportklub ist das „Rapid der Regionalliga“. Für die Spieler von Rapid II ist es das Spiel der Saison, wenn am Sportklub-Platz gespielt wird. Mehr als 2.000 Zuschauer gaben eine prächtige Kulisse an einem milden Frühlingsabend in Dornbach. Schon am Nachmittag kann man sich dem Treiben in der Alszeile in den Bierzelten hingeben, und auch beim Spiel selbst sieht man, dass hier auf die Zuschauer geschaut wird. Es gibt nicht nur die Klassiker wie Schnitzelsemmel oder Käsekrainer, es gibt auch Knoblauchstangerln und Fleischlaberln.

Die Stadtplaner des 19. Jahrhunderts wussten noch nicht um die Abmessungen späterer Fußballfelder, und damals, als die Vorstädte am Reißbrett geplant wurden, hat die Breite der Häuserblöcke für damalige Spielfelder genügt. Jetzt gibt es schon Entwürfe für ein neues Gewand für den Traditionsplatz, aber die Spielfläche soll für wichtige Spiele und vielleicht auch schon für die zweite Liga zu schmal sein.

Beim Sportklub besteht eine seltene Übereinstimmung in der Auffassung der Funktion des Sports zwischen Vereinsführung und Fangruppen. Man tritt gemeinsam gegen Rassismus und Intoleranz auf, veranstaltet den Ute-Bock-Cup, wirbt für den Augustin.

Unsere Welt erfährt derzeit einen vorher nicht für denkbar gehaltenen Rechtsruck. Menschliches Handeln, das eigentlich keiner politischen Richtung zugeordnet werden kann, wird als „Gutmenschentum“ tituliert. Links beginnt heute schon dort, wenn man nicht à priori gegen andere ist. Ich vermisse solche klaren Positionierungen bei den Rapid-Fangruppierungen.

Wenn mich wer fragt, wer nun die bessere der beiden Mannschaften war – ich weiß es nicht. Rapid II hat einfach ein Tor mehr geschossen. Und wir konnten sogar erstmals den Jungstar Yusuf Demir ab der 66. Minute beobachten, er kam für Ivan Mocinic. Yusuf Demir gehört trotz seiner erst 15 Jahre (er wird am 2.Juni 16) bereits zum Kader von Rapid II und nicht mehr zur U18, eine erstaunliche Begabung!

Interessant ist auch der Einsatz von Ivan Mocinic. Ivan war nicht nur in diesem Spiel sondern auch schon in den letzten Spielen bei Rapid II im Einsatz. Und wie mir die ständigen Besucher von Rapid II erklärten, wird Ivan oft eingesetzt und meist in der zweiten Halbzeit getauscht. Einerseits haben wird gehört, dass man mit Ivans Einsatz in der Kampfmannschaft nicht mehr rechnet, anderseits spielt er regelmäßig bei Rapid II. Warum macht man das, wenn man ihn abgeben will? Vielleicht schafft er ja doch das Comeback in die Kampfmannschaft? Investiert hat man ja genug in den Spieler. Und er fällt im Spiel durchaus durch gutes Zweikampfverhalten und Übersicht auf.

Sensationell war der Torjubel von Roland Spöttling nach dem kurzen Ausgleich für den Wiener Sportklub. Dann gaben die Jung-Grünen wieder Gas und schafften in einer Drangperiode den Führungstreffer. Auch Yusuf Demir war in der Vorarbeit beteiligt.

Ein Besuch in Dornbach ist ein Highlight in der Regionalliga-Saison, man sollte sich das nicht entgehen lassen. Bei den Bildern auch die Dornbacher Tradition des Schlüsselklimperns zu sehen.

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