Rapid-Sturm

1:2 (0:0)

Dass dieses Ergebnis keine gute Ausgangslage für das Rückspiel am Sonntag darstellt, ist klar, aber es gab in der Rapid-Geschichte schon schwierigere Aufgaben zu bewältigen. Allerdings kennen wir nur die weniger erfolgreichen Rückspiele wie zum Beispiel die gegen Dresden, Kasan oder Birmingham. Über die anderen breiten wir unbewusst den Mantel des Schweigens – oder besser Verdrängens – wie zum Beispiel jenes gegen Famagusta, das uns ein Jahr mit vielen Stammtischen bescherte. Es steht uns möglicherweise wieder so ein Jahr ins Haus.

Tragischer Held, Leo Greiml!

Mich erinnerte diese Niederlage an ein Spiel in Graz, als der damalige Maxi Hofmann sein Debüt feierte. In der vierten Minute musste er die Notbremse ziehen und nicht nur, dass er mit einer Roten Karte vom Feld musste, gas es auch noch einen Elfmeter und Rapid war 0:1 im Rückstand. Details zu diesem Spiel.

Leider war Max Hofmann an diesem heutigen Tag verletzt (siehe Bild mit Andy Marek), Mario Sonnleitner musste verletzt vom Feld und Patrick Obermüller wird wahrscheinlich morgen bei Rapid II gegen den Sportklub antreten, sodass Leo Greiml die logische Wahl war.

Der noch 17-jährige Leo Greiml (im Juli wird er 18) spielte eigentlich sehr gut. Und doch verschuldete er – natürlich nicht mit Absicht – beide Gegentore. Sein Spiel hat gar nicht so gewirkt, dass man sagen könnte, er wäre nervös gewesen. Aber eines zeigte er indirekt mit diesen ungewollten Aktionen, dass er nämlich genau dort steht, wo es Probleme gibt, und das ist für einen Verteidiger eine sehr gute Eigenschaft.

Aber an noch etwas erinnern wir uns, wenn wir an das Debüt-Spiel von Maxi Hofmann denken, nämlich, dass wir dieses Spiel nicht etwa in Unterzahl verloren haben, nein, das damalige Spiel wurde 4:2 gewonnen! Und das ist symptomatisch für die damalige Spielphilosophie des Ballbesitzfußballs in der Zoki-Ära und auch für die heutige Suche nach Stabilität.

Solidarität und Hilfsbereitschaft

Eine eindrucksvolle Szene zu Spielbeginn zeigte, wie ähnlich und im Grunde verbunden Fangruppen sind, auch wenn es am Spielfeld heiß hergeht. Die Ultras Rapid übergaben unter anhaltendem Applaus des Publikums eine Spende an die Familie eines verstorbenen Capo der Grazer Fanszene und hissten dazu das Spruchband “Ruhe in Frieden, Heimo”.

Wappenträger

Eine 12-köpfige Delegation des “Klub der Freunde des S.C. Rapid” meldete sich als Wappenträger an: Arnold, Erich, Florian, Franz, Franz, Franz, Gabriele, Hannes, Herbert, Janine, Jasmin-Luise, Robert. Der einheitliche Auftritt wurde sogar von Andy Marek angekündigt als “Vertreter des ältesten Rapid-Fanklubs”.

Wir bedanken uns bei Erich, der uns die feschen grünen Trikots mit dem Klub-Wappen besorgt hat. Wir bedanken und bei Barbara, die uns eingeschult und betreut hat und auch sehr viele Bilder für uns gemacht hat, sowie bei Lukas, der unsere Anmeldung administriert hat.

Bildersammlung

Alle 300 Bilder

Links

Rapid-Mattersburg

2:0 (2:0)

Wie oft hat unsere Mannschaft schon stark begonnen, konnte aber die Chancen nicht verwerten und stand dann am Ende mit leeren Händen da. Bei diesem Entscheidungsspiel lief aber alles nach Plan: zwei schnelle Tore in der 8. und 13. Minute, und das Spiel fühlte sich gleich viel besser an.

Natürlich versuchte Mattersburg in der zweiten Hälfte seinerseits Tore zu erzielen, ermöglichte aber dadurch einige Konter. Wir konnten die vernebelten Chancen gnädig vergeben, stand es doch schon 2:0.

Negativrekord

Mit 10.601 Zuschauern erlebten wir einen Negativrekord bei einem der wichtigsten Spiele der Saison. Sogar beim Cup-Viertelfinale im Februar gegen Hartberg waren mit 12.700 mehr Zuschauer gekommen.

Schade, dass der Rapid-Anhang die Qualifikationsgruppe und das Playoff nicht so ernst nimmt. Am Donnerstag werden wir sicher besser besucht sein, das konnte man schon an den Schlangen an den Kassen ablesen.

Bildergalerie

Links

Saison 2018/19

Ausgewertet wurden die Spiel der Meisterschaft.

Spieler

Rapid hat in der Meisterschaft in der abgelaufenen Saison 29 Spieler eingesetzt, davon 8 Legionäre. Das Durchschnittsalter war 24,1 Jahre. Der jüngste eingesetzte Spieler war Nicholas Wunsch 18,2, der älteste Mario Sonnleitner 32,2 Jahre alt. Im Schnitt spielte ein Spieler 72 Minuten pro Spiel.

In der Liga erreichte Rapid 32 Punkte (von 96), der Meister 52, der Absteiger 20.

29 Einsätze hatten Murg, Knasmüllner, Schwab, Strebinger, 27 Ljubicic, 25 Bolingoli, 23 Müldür, Sonnleitner, 22 Ívan und 20 Potzmann.

Die meisten Einsatzminuten pro Spiel hatten – neben den Torleuten – 87 Hofmann, 86 Dibon, 85 Schwab, 84 Sonnleitner, 83 Bolingoli. 82 Murg, 80 Potzmann.

Als Joker kamen am häufigsten zum Einsatz 10 Berisha, 9 Ljubicic und Ivan, 8 Alar, 6 Müldür , Pavlovic und Badji.

Die meisten Tore erzielten mit 7 Murg, 5 Badji und Sonnleitner und 4 Alar, Pavlovic, Knasmüllner, 3 Berisha und Schwab.

Die Goalgetter waren Badji mit 147, Pavlovic mit 260 und Alar mit 276 Minuten pro Tor.

Die beiden Tormänner sind sehr ähnlich, denn sie kassieren alle 67 Minuten (Knoflach) und 65 Minuten (Strebinger) ein Tor.

Karten

Die meisten Gelben Karten bekamen mit 6 Boli, Schwab und Martic, 5 Hofmann und je 4 Potzmann, Müldür und Auer.

Es gab zwei Gelb-Rote Karten gegen Ivan und Murg.

Es gab keine Rote Karte.

Zuschauer

Die durchschnittliche Zuschauerzahl bei Heimspielen was 16.188. Das bedeutet einen ziemlichen Rückgang:

Zuschauer Tore  S  U  N Saison
   16.188   20  7  4  5 2018/19 
   19.276   37  9  5  4 2017/18
   21.128   29  9  4  5 2016/17

Punkte pro Gegner

Sp S U N PPS    Gegner
 4 4       3    Admira 
 4 4       3    Innsbruck 
 2 1   1   1,5  RB 
 2 1   1   1,5  St. Pölten 
 4 2   2   1,5  Mattersburg 
 4   2     1    Sturm Graz 
 4 1 1 2   1    Hartberg 
 4   3 1   0,75 Altach 
 2   1 1   0,5  WAC 
 2     2   0    Austria 
 2     2   0    LASK

Trainer

Es waren zwei Trainer am Werk, Gogo und Didi. Gogo erreichte in der Liga in 9 Spielen einen Punkteschnitt von nur 1.0. Didi 1,61. Allerdings muss man einberechnen, dass unter Gogo die Gruppenphase erreicht wurde und dass die 1,6 Punkte von Didi überwiegend aus den in der Qualifikationsgruppe erzielten Punkte erzielt wurden. Im Vergleich über alle Spiele sehen wir folgendes Bild:

Sp  S  U  N  PPS Trainer
34 16  5 13 1,56 Kühbauer
67 34 14 19 1,73 Djuricin

Wir sollten uns daher immer daran erinnern, dass Gogo mit den weniger geglückten Einkäufen in dieser Saison zu kämpfen hatte, und dass seine Ablöse eher zur Beruhigung der Zuschauer diente. Weder Gogo noch Didi können Wunder wirken und uns Knipser schenken. Mit Didi haben wir aber einen Trainer, der hoffentlich die Chance bekommt, länger arbeiten und daher wieder mehr Stabilität ins Team bringen zu können.

Grafische Darstellung

Gefühlter Erfolgsverlauf 2018/19

Beachtet im Saisonverlauf die blau strichlierte Linie, die genau bei 50 % liegt. Für einen Meistertitel müsste diese Linie (der Mittelwert aller Spiele) bei 0,7 liegen.

Rückblick

Die Saison 2018/19 gehört zu den 6 schlechtesten Saisonen der Vereinsgeschichte, die aber noch durch den Spielmodus und das erreichte PlayOff einigermaßen glimpflich verlaufen kann. Hier die schlechtesten Platzierungen der Rapid-Geschichte.

6 1942/32 
7 1943/44
6 1960/61
6 1969/70
8 2001/02
8 2018/19

Würde man die beiden Gruppen zusammenlegen und die erzielte Punktezahl betrachten, wäre Rapid mit 32 Punkten immerhin am dritten Platz, noch vor dem WAC.

Warum ist also die Saison so schlecht verlaufen?

Eine Erklärung ist folgende: Rapid hat heute gute Spieler, aber es fehlt die Torgefahr. Dass Murg mit 7 Toren auch schon der beste Torschütze ist, sagt alles.

Blenden wir 10 Jahre zurück in die Saison 2008/09. Es war die Saison nach der Meistersaison und Rapid belegte in der Meisterschaft den 2. Rang. Nikica Jelavic hatte 7 Tore am Konto und noch war uns damals nicht bewusst, dass er unser zukünftiger Top-Stürmer werden würde, denn er stand im Schatten von Jimmy Hoffer (27 Tore) und Stefan Maierhofer (23 Tore). Als diese beiden Spieler zu Rapid kamen, wusste niemand um ihre Fähigkeiten; sie waren Transfers wie viele andere vorher und nachher. Aber sie haben eingeschlagen, besonders als Duo. Niemand weiß heute noch, wer das “glückliche Händchen” hatte, diese beiden Spieler zu verpflichten. Wir wissen heute nur, dass es Fredy Bickel nicht gelungen ist.

Und wenn wir die viel bejubelte 1996-er-Generation hernehmen? Was war die Jahre vorher und die Jahre nachher? Genau nichts.

Die großen Erfolge sind nicht weiter planbare Glücksfälle, die eine Mannschaft wie Rapid zum Titel führen.

Links

Von Optimisten und Pessimisten

Einen fußballerischen Terminkalender zu erstellen, ist – wie das Fußballspiel selbst – ein ziemlich unsicheres Unterfangen. Kommt man ins PlayOff und wenn ja, übersteht man die erste Runde gegen Mattersburg und wenn ja, kann man im Hin- und Rückspiel gegen Sturm bestehen? Und von all dem hängt ab, ob man ins internationale Geschäft einsteigen kann. Und ob man dann in die Gruppenphase kommt, hängt wieder von insgesamt drei Qualifikationsrunden im Sommer mit Hin- und Rückspiel ab.

Die Optimisten sagen, “wir schaffen das”, die Pessimisten, “wir schaffen das nicht”! Aber was genau? Die folgende Tabelle zeigt den Terminplan für den optimistischen Fall, dass Rapid das Bundesliga-Play-Off erfolgreich übersteht und daher auch in den Qualifikationsrunden im Sommer wird antreten können. Die Gruppenphase lassen wir noch beiseite, das wäre fast zuviel des Optimismus. (Die ausdruckbare Version befindet sich weiter hinten.)

2019

22. Woche
Mo 27.Mai Club 2x11 Podiumsdiskussion
Di 28.Mai Liga H Mattersburg
Do 30.Mai Finale H Sturm
Fr 31.Mai Sportklub-Rapid II 
Sa 01 Jun Rechtshilfe GV
So 02.Jun Finale A Sturm

23. Woche
Fr 07.Jun Rapid II-Admira A.
          Österreich-Slowenien

24. Woche
Mo 10.Jun Mazedonien-Österreich

25. Woche
Sa 22.Jun Klosterneuburg-Rapid

26. Woche
Mo 24.Jun Mitgliedertreffen 2019
Di 25.Jun Leobendorf-Rapid 

28. Woche
Fr 12.Jul Open House
Sa 13.Jul Jubiläumsspiel "120 Jahre Rapid"

29. Woche
Di 16.Jul Pinkafeld-Rapid 
Sa 20.Jul Cup: 1. Runde

30. Woche
Do 25.Jul EL: 2. Runde
Sa 27.Jul Liga: 1. Runde

31. Woche
Do 01.Aug EL: 2. Runde
Sa 03.Aug Liga: 2. Runde

32. Woche
Do 08.Aug EL: 3. Runde
Sa 10.Aug Liga: 3. Runde

33. Woche
Do 15.Aug EL: 3. Runde 
Sa 17.Aug Liga: 4. Runde

34. Woche
Do 22.Aug EL: 4. Runde
Sa 24.Aug Liga: 5. Runde

35. Woche
Do 29.Aug EL: 4. Runde
Sa 31.Aug Liga: 6. Runde

36. Woche
Fr 07.Sep Österreich-Lettland
Sa 07.Sep Feier "15 Jahre Lords Rapid"
So 09.Sep Polen-Österreich

37. Woche
Sa 14.Sep Liga: 7. Runde

38. Woche
Sa 21.Sep Liga: 8. Runde

39. Woche
Di 24.Sep Cup: 2. Runde
Sa 28.Sep Liga: 9. Runde

40. Woche
Sa 05.Okt Liga: 10. Runde

41. Woche
Do 10.Okt Österreich-Israel
So 13.Okt Slowenien-Österreich

42. Woche
Sa 19.Okt Liga: 11. Runde

43. Woche
Sa 26.Okt Liga: 12. Runde

44. Woche
Di 29.Okt Cup: Achtelfinale
Sa 02.Nov Liga: 13. Runde

45. Woche
Sa 09.Nov Liga: 14. Runde

45. Woche
Sa 16.Nov Österreich-Mazedonien

46. Woche
Di 19.Nov Lettland-Österreich

47. Woche
Sa 23.Nov Liga: 15. Runde

48. Woche
Sa 30.Nov Liga: 16. Runde

49. Woche
Sa 07.Dez Liga: 17. Runde

50. Woche
Sa 14.Dez Liga: 18. Runde

2020

6. Woche
Sa 08.Feb Cup: Viertelfinale

7. Woche
Sa 15.Feb Liga: 19. Runde

9. Woche
Di 25.Feb Liga: 20. Runde
Sa 29.Feb Liga: 21. Runde

10. Woche
Di 03.Mär Cup: Halbfinale
Sa 07.Mär Liga: 22. Runde

11. Woche
Sa 14.Mär Liga: 1. Runde

12. Woche
Sa 21.Mär Liga: 2. Runde

14. Woche
Sa 04.Apr Liga: 3. Runde

15. Woche
Sa 11.Apr Liga: 4. Runde

16. Woche
Sa 18.Apr Liga: 5. Runde

17. Woche
Di 21.Apr Liga: 6. Runde
Sa 25.Apr Liga: 7. Runde

18. Woche
Fr 01.Mai Cup: Finale
Sa 02.Mai Liga: 8. Runde

19. Woche
Sa 09.Mai Liga: 9. Runde

21. Woche
Mo 18.Mai Liga: 10. Runde
Mi 20.Mai Liga: Halbfinale
Sa 23.Mai Liga: Finale H

22. Woche
Di 26.Mai Liga: Finale R

Eine aktuelle Version aller Rapid-Termine inklusive Beginnzeiten findest Du laufend aktualisiert auf http://klubderfreunde.at/rapid/alle-termine/

Rahmenterminplan als PDF-Dokument

Terminkalender am Handy

Natürlich könnte man diese Termine in einen Handy-Kalender übertragen; viel einfacher ist es, die Web-Version dieses Kalenders mit einem Google- oder Microsoft-Online-Kalender zu verknüpfen, dann sind alle diese Fußball-Termine am Handy eingeblendet. Auch spätere Fixierungen und die Namen der Gegner werden nach Bekanntwerden automatisch aktualisiert. Wie das funktioniert, kannst Du hier nachlesen.

Rapid-Altach

1:2 (0:0)

Es ist nicht untypisch für Fußball, dass nach Erreichen eines Ziels, der letzte Nachdruck fehlt und Spiele nicht mehr gewonnen werden. Ein Nebeneffekt kann sein, dass dann diese Spiele mit geringerer Aufmerksamkeit die Meisterschaft verfälschen.

Eine solche Unsportlichkeit hat Didi Kühbauer aber vermieden. Wir Zuschauer hätten uns schon in Mattersburg den Einsatz der Nachwuchsspieler erwartet und waren sogar etwas enttäuscht, sie nicht eingesetzt zu sehen. Wenn man aber die Optik gegenüber Altach, das auch noch die Chance gehabt hätte, das Halbfinale am Dienstag zu erreichen, bedenkt, war diese Entscheidung sehr fair.

In diesem letzten und bedeutungslosen Meisterschaftsspiel konnten wir mit Kelvin Arase, Patrick Obermüller und Nicholas Wunsch gleich drei Rapid-Hoffnungsträger sehen. Es war mit Leo Greiml sogar ein vierter Debütant vorgesehen, doch dieser war nach der gelb-roten Karte beim Spiel gegen Mauerwerk gesperrt.

Kelvin Arase hat die Saison bei Horn sichtlich gut getan und es war kein Zufall, dass Gogo ihn nach Linz holen wollte. Besonders in der zweiten Halbzeit war Kelvin sehr auffällig und hat im Zusammenspiel mit Nicholas Wunsch sogar den Elfmeter herausgeholt, der schließlich zum Anschlusstreffer durch Andrija Pavlovic geführt hat. Auch Patrick Obermüller hat seine Sache an der Seite von Max Hofmann gut gemacht, wurde aber nach dem 0:2 durch Mario Sonnleitner ersetzt. Es könnte sein, dass der Trainer nach dem 2:0 durch Altach wieder mehr Stabilität in die Abwehr bringen wollte.

Eigentlich hat man sich nach dem 0:0 zur Pause schon auf dasselbe Ergebnis am Ende des Spiels vorbereitet, doch es sollte anders kommen. Gut, das erste Gegentor war sehenswert und wohl nicht zu halten, aber für das zweite Tor kann man Tobias schon mitverantwortlich machen. Auch seine Ausschüsse ins Out sind verbesserungsfähig.

Nach drei Unentschieden gegen Altach gab es nun sogar eine Heim-Niederlage. Wie kann man das erklären? Didis Antwort aus den letzten Interviews kennen wir schon: “Wir haben einfach mehr Tore bekommen, als wir selbst geschossen haben.”

Zuschauermotivation

Beobachten wir doch einfach uns selbst. Bei dem Spiel ging es um nichts, und wie ist es um unsere eigene Motivation bestellt? 13.500 waren wir, ein ziemlich schlecht besuchtes Saisonende. Man kann auf die Saisonauswertungen der Bundesliga gespannt, ob sich denn der Aufwand für das neue Spielschema insgesamt gelohnt hat. Meine Schätzung ist “nein”, denn ein eventuelles Zuschauerplus wäre in erster Linie durch Spiele in Hütteldorf zustande gekommen. Aber in diesen 5 Heimspiele in der Qualifikationsgruppe kamen deutlich weniger Zuschauer als früher:

  • Letzte 5 Heimspiele 2018/19: 11.600, 12.300, 13.100, 13.801, 13.500
  • Letzte 5 Heimspiele 2017/18: 15.000, 10.000, 18.000, 22.300, 21.600
  • Letzte 5 Heimspiele im Hanappi-Stadion 2013/14. 13.00, 15.800, 15.500, 17200 und 17200.

Und woher kam die Motivation von Altach? Für Altach war die Ausgangslage gleich, aber die Altacher hatten eine weite Anreise – für nichts. Und möglicherweise ist dieser Aufwand und die Gelegenheit, bei toller Kulisse zu spielen, eben jenes Quäntchen mehr, das zum Sieg gereicht hat.

Gladiatoren

Als die Mannschaft in der Pause und auch nach dem Spiel ausgepfiffen wurde, dachte ich ein bisschen an die Gladiatoren-Kämpfe in der Antike. Es gab damals auch einen Schiedsrichter, der auf die Einhaltung der Regeln zu achten hatte. Insbesondere musste er darauf achten, dass der Unterlegene von Sieger nicht einfach getötet wurde, denn dazu waren Gladiatoren zu wertvoll. Diese Entscheidung oblag dem Kaiser und da er sich der Gunst des Volkes versichern wollte, überließ er meist dem Volk die Entscheidung. Dass die damalige Geste für eine negative Entscheidung der nach unten gestreckte Daumen gewesen war, ist historisch nicht belegt, es könnte auch genau umgekehrt gewesen sein.

Was das mit einem Fußballspiel zu tun hat? Sehr viel, denn auch heutzutage nimmt sich das Publikum das Recht, die Darbietung der eigenen Mannschaft durch Pfiffe zu kritisieren. Aber angebracht waren die Pfiffe nicht, Applaus wäre für die Motivation der neuen Spieler die bessere Reaktion gewesen.

Anti-Böller-Aktion

Der Block-West hat eine sehr erfreuliche Aktion gegen Böller gestartet und man darf erwarten, dass die neue Haltung mehr Wirkung zeigen wird als frühere Ermahnungen. Die Aktion wurde über das Block-West-Echo (siehe EwkiL-Bilder) bekannt gegeben. Damit aber auch wirklich alle informiert sind, wurde eine vergrößerte Version des BW-Echo an den Bäumen in der Keisslergasse angeschlagen.

Kleinkrieg mit Herbert

Dass sich Rechts mangels eigener Größe gerne auf Minderheiten einschießt, ist bekannt; dass der frühere Innenminister Herbert die Minderheit der Fußballfans auserwählt hat, war wohl einer von vielen Einzelfällen, über die er – sehr zum Gaudium unseres Blocks – gestolpert ist, und man nicht ohne eine gewisse Genugtuung titelte: “Heast Herbert, bist haas?”

Wappenträger

Der “Klub der Freund des S.C. Rapid” ist optimistisch, dass Rapid das Halbfinale am kommenden Dienstag gewinnt und dann am Donnerstag, 30.5. zu Hause gegen den Fünften in der Meistergruppe antreten wird. Daher haben wir uns bei Andy Marek als Wappenträger für diesen Donnerstag gemeldet. Und in einer Art Generalprobe waren Erich und der Autor Franz schon bei diesem Spiel gegen Altach eingeteilt.

Treffpunkt war eine Stunde von Spielbeginn bei der Röhre. Jeder Wappenträger bekam von einer freundlichen Dame des Klubservice eine Akkreditierungskarte und durfte damit das Spielfeld betreten. Die Karte wurde nach der Zeremonie einbehalten, wir konnten uns aber die Karte als Andenken bei Kassa 1 abholen.

Die Wappenträger können das Aufwärmen und die diversen Interviews am Spielfeldrand aus der Nähe beobachten. Zum Beispiel hat Lukas Marek für Rapid-TV ein Interview mit unseren Präsidenten geführt und kamen Zoki Barisic und Georg Zellhofer zu einem Interview bei Sky.

Bildergalerie

Links

Rapidviertelstunde-191

Inhalt

  • Rapid-Legende Christian Stumpf (Carsten Jancker, Michael Konsel)
  • Vorverkauf Rapid-Abo gestartet; Rapid & Kronehit machen Schule
  • Zoran Barisic zurück in Hütteldorf
  • Das Schönste vom Greenie-Tag

Link zum Video

Alle Folgen

MV Krammer, Peschek

Es war der letzte Besuch von Michael Krammer beim “Klub der Freunde des S.C: Rapid” in seiner Funktion als Rapid-Präsident, doch können wir jetzt schon sagen, dass er uns auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt wieder in unserer “Höhle” besuchen wird. Und darauf freuen wir uns jetzt schon, denn die Abende mit ihm und Christoph Peschek sind nicht nur kurzweilig, sondern auch sehr informativ, weil in diesem intimen Kreis von Rapid-Freunden Geschichten erzählt werden, die man bei anderen Gelegenheiten nicht zu hören bekommt.

Gerhard Niederhuber hat nicht ohne berechtigten Stolz auf die enge Verbindung zwischen
Rapid. und dem “Klub der Freunde” hingewiesen und einige Geschichten aus der fast schon 70-jährigen gemeinsamen Geschichte zum Besten gegeben. Geschichten, die auch die momentane Lage des Vereins, die von vielen Fans als katastrophal bezeichnet wird, ist einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Etwa hat der “Klub der Freunde” einem ehemaligen Sportchef von Rapid durch eine großzügige Spende die Bezahlung der Trainergehälter ermöglicht; etwa war und ist der “Klub der Freunde” Mitveranstalter der Weihnachtsfeier für den Nachwuchs und selbstverständlich spendet der Verein alle Überschüsse für die Nachwuchsmannschaften von Rapid und das seit 42 Jahren. Es gab diese Spenden auch schon vor dieser Zeit, diese sind aber nicht dokumentiert wie später in der Zeit des “Grünzeug” (erste Ausgabe April 1973).

Michael Krammer hat daran erinnert, dass Rapid sowohl sportlich als auch finanziell oft am Abgrund stand. Sportlich zum Beispiel unter der Leitung der Legende Hans Krankl am 30.4.1991 als man das Cup-Finale gegen Stockerau 1:2 verloren hat oder in den Jahren danach, als nach der Spekulation mit der Rapid-Aktie durch Intervention des damaligen Bürgermeisters Helmut Zilk ein Konkurs von Rapid abgewendet werden konnte, von Ideen für eine Fusion mit der Austria ganz zu schweigen. Solche Szenarien gibt es heute nicht, der Verein steht auf einem stabilen finanziellen Fundament und hat eine tolle Fanbasis, alles eine Folge unermüdicher Bemühungen des Vereins unter der Leitung von Michael Krammer.

Der Präsident appellierte an die Anwesenden, als Multiplikatoren eine positive Stimmung im Stadion zu verbreiten, denn so schlecht wie das Klima auf den Trinünen oft ist, sei die Lage von Rapid sicher nicht.

Diesen Aufruf geben wir gerne weiter, denn wenn wir was aus unserer Zeit mit Rapid gelernt haben, dann das, dass es in einer Gemeinschaft wie Rapid, nicht auf das Siegen, sondern vielmehr auf den Zusammenhalt ankommt. Michael Krammer hat das “Rapidler-Sein” in einer Geschichte illustriert. Er war als kleiner Bub erstmals 1968 mit seinem Vater auf der Pfarrwiese und damals ist er Rapid-Anhänger geworden. Rapid hat in diesem Jahr das Double geholt. Die Jahre vergingen aber Meistertitel stellten sich 14 Jahre lang nicht ein, und er fragte seinen Vater: “Warum, sind wir eigentlich Rapidler, wenn wir dauernd verlieren?” Und sein Vater antwortete: “Zu Rapid zu halten, wenn’s Erfolge gibt, ist leicht. Wir unterstützen Rapid, auch, wenn verloren wird.”

Christoph Peschek schilderte die finanzielle Situation des Vereins und dass auch für die kommende Saison, ohne Einberechnung einer Gruppenphase ein 30-Millionen-Euro-Budget erstellt werden wird.

Haydnbräu

Wappen des Haydnbräu

Wir begrüßten ein neues prominentes Mitglied. Jochen Lehner, der Eigentümer des Haydnbräu in Eisenstadt und Sponsor von Rapid II, hat sich beim “Klub der Freunde” als Mitglied eingetragen.

Jochen Lehner, Zeichnung im Haydnbräu

Für Rapidler, die nach Eisenstadt kommen, ist ein Besuch des Haydnbräu ein ein Muss. Als Besucher der Spiele von Rapid II kennen wir den Schriftzug “Haydnbräu” von den Spielertrikots und wir haben uns schon länger vorgenommen, das Lokal zu besuchen und haben das auch in der Osterwoche in die Tat umgesetzt. Ihr findet hier einige Bilder aus Eisenstadt und dem Haydnbräu. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Einladung

Dieser Bericht ist natürlich nur skizzenhaft und zeigt weder alle diskutierten Themen und auch nicht die sehr freundschaftliche Atmosphäre der Diskussionen. Dazu beigetragen hat unser Obmann Gerhard Niederhuber, der mit seiner profunden Kenntnis aller Geschichten und G’schichtln rund um Rapid wie immer treffende Fragen gestellt hat und durch den zweistündigen launigen Abend geführt hat.

Wir laden die Leser dieses Newsletters ein, uns auch einmal zu besuchen. Die nächste Gelegenheit dazu wird im August sein. Bis dahin gibt es die Sommerpause und erst, wenn die ersten Spiele der neuen Saison absolviert sind, wird es wieder ausreichend Gesprächsstoff für unsere nächste Mitgliederversammlung geben.

Schönen Sommer!

Links

Mattersburg-Rapid

1:0 (1:0)

Die Bedeutung des Spiels für Rapid konnte man gut an den Zuschauerzahlen ablesen. Sind am 10. März bei der 1:2 Niederlage noch mehr als 10.000 Zuschauer gekommen, waren es heute nur mehr 4.200. Die beiden Spiele hatten eine gewisse Ähnlichkeit. In beiden Spielen gingen die Mattersburger in der Anfangsphase durch ein eigenartiges Tor in Führung und brachten diesen Vorsprung über die Runden. Mit diesem Sieg ist Mattersburg fix im Halbfinale am 28.5.

Nach meinem Empfinden ist das einzige Tor des Spiels etwas überraschend zustande gekommen, denn der Ball war abgelenkt und Schobersberger, der den Ball hätte abfangen können, stand zu nah am Stürmer, als dass er hätte reagieren können.

Rapid hatte aber im sonstigen Spielverlauf und besonders in der zweiten Halbzeit deutlich mehr vom Spiel, etwas Ballpech und viele unplatzierte Torschüsse, die kein wirkliches Problem für den gegnerischen Torhüter darstellten. Man hätte das Spiel fast wie ein Trainingsspiel interpretieren können, dem der letzte Nachdruck gefehlt hat.

Im Matchcenter der Bundesliga kann man die Überlegenheit von Rapid deutlich erkennen. Bezeichnend ist der Vergleich der Gelben Karten 5:0 für Mattersburg und die vielen spielzeitverkürzenden Behandlungspausen der Mattersburger.

Wir können nur hoffen, dass solche Zufallstore beim entscheidenden Halbfinale am 28.5. nicht ebenso spielentscheidend sein werden wie heute.

3.000. / 3.008. Ligaspiel

Das Spiel gegen Mattersburg wurde in der Vorankündigung als das 3.000. Ligaspiel und daher als eine Art Jubiläumsspiel angekündigt. In der Statistik 123.ewkil.at steht aber der Zählerstand 3.008 und das will erklärt werden.

In den vielen Jahrzehnten gab es fallweise Spielwiederholungen. Und als die Daten erfasst wurden, erschien das dem Datensammler egal zu sein, Spiel ist Spiel. Doch Chronisten wie zum Beispiel das Rapidarchiv zählen nur die anerkannten Spiele und nicht die anullierten. Daher sind die Zählerstände unterschiedlich. Bei einer Revision der Seite wird dieser Fehler behoben werden.

Von diesen Spielen wurden 55,4% gewonnen. Die Anzahl der Siege in der heurigen Saison liegt überraschender Weise genau in diesem Schnitt, aber es gab heuer etwas mehr Niederlagen und daher eben das Abrutschen auf den 7. Platz. Hier der grafische Vergleich der Saisonen seit 2010.

Spiele und Ergebnisse seit 2019/11

Kartenkauf in Mattersburg

In Mattersburg Karten zu kaufen, war immer schon ein Erlebnis! Nachdem man beim SVM heuer vom früheren System der vorgedruckten Karten zu einem Online-Buchungssystem übergegangen ist, hatten wir schon das Gefühl, dass sich die Lage für die Wiener Kartenkäufer verbessern würde, doch dem war nicht so.

Beim ersten Auswärtsspiel, am 10. März konnte ich über das Buchungssystem noch gute Karten in Tribünenmitte (Sektoren D und E) erwerben (Siehe Bilder), aber vor dem heutigen Spiel war alles anders.

14 Tage vor dem Spiel konnte man noch gar keine Karten kaufen, dann, am Montag vor dem Spiel wurden die zwei Sektoren F und G zum Verkauf freigeschaltet. Nach einer Urgenz beim Ticketsystem erklärte man, dass es einen technischen Fehler gebe, doch es blieb zunächst bei diesen beiden Sektoren. Am Nachmittag wurden auch die Sektoren B und C freigegeben, doch die Mittelsektoren E und D konnte man weiterhin nicht kaufen. Ein Anruf beim SVM ergab, dass es sich um eine Policy der Vereinsführung handelt, um offenbar den am Matchtag kaufenden Tagesgästen die besten Plätze bieten zu können.

Man bestellt so früh es eben geht – und bekommt nur Randplätze. Eigentlich ist das ärgerlich; nicht nur für Wiener, auch für alle anderen, die sich rechtzeitig mit Karten versorgen wollen. Man kann aber aus der Not eine Tugend machen. In diesem Fall war es ein Tagesausflug zur Commerzbank in Mattersburg, kombiniert mit einer Wanderung rund um die Stadt.

Plan und Wirklichkeit

Im Bild kann man sehen, wie einem Besucher des Ticketsystems der Stadionplan präsentiert wird. Die grünen Sektoren sind buchbar, die grauen nicht. Die besten Plätze verspricht der Plan in den Sektoren D und E, und da diese nicht freigeschaltet waren, haben wir sie bereits am Donnerstag vor dem Spiel in der Commerzbank gekauft. Den Sektor E haben wir gewählt.

Nach dem Stadionplan, müsste der Sektor E links von der Mittelauflage sein (vom Spielfeld betrachtet). Tatsächlich saßen wir aber rechts davon, was man am Bild vom Spielbeginn gut sehen kann.

Wo liegt der Fehler?

Der Plan ist falsch gezeichnet und der Grund ist, dass der Sektor A sich nicht im Bereich des Spielfeldes befindet, sondern außerhalb des Spielfeldes liegt. Innerhalb der Spielfeldlänge liegen die Sektoren B-H. Die Mittelauflage befindet sich also nicht zwischen den Sektoren D und E – wie das der Plan darstellt – sondern zwischen den Sektoren E und F.

Tipp

Wenn Du also in Mattersburg bei einem der sicher noch vielen Auswärtsspiele einen Platz in der Mitte haben willst, dann wähle entweder Sitz 20 aus dem Sektor E oder Sitz 1 aus dem Sektor F.

Ausgewählte Bilder

Links

Mauerwerk-Rapid II

2:0 (1:0)

Allzu oft hat sich unsere Mannschaft nicht vor das gegnerische Tor verirrt. Gefahr für Mauerwerk drohte eigentlich nur bei zwei Freistößen und zwei Weitschüssen. Ansonsten war Mauerwerk überlegen, konnte aber nicht mehr als einen Treffer aus dem Spiel erzielen. Das zweite Tor war ein Elfer.

“Azubis gegen Kampfmannschaft”; so kann man verkürzt diese Spiele beschreiben. Gefälliges Spiel von Rapid, die Entschlossenheit zum Sieg fehlt.

Der Spieler Mendy von Mauerwerk hat es den mitgereisten Rapid-Anhängen besonders angetan. Seine Strategie, sich nach einem Zweikampf theatralisch fallen zu lassen, hatte beim Schiedsrichter nur beim ersten Mal Erfolg.

Mendy fällt durch Theaterspiel auf

Normalerweise sind bei Spielen gegen Kampfmannschaften deutlich mehr Zuschauer als bei Heimspielen auf West 1, doch zu diesem Spiel sind auch nicht mehr als 100 Zuschauer gekommen. Zieht man die noch die berufsbedingt Anwesenden ab, zu denen auch der fleißige Steffen Hofmann zählte, war es eine triste Kulisse, obwohl man hätte vermuten können, das die Migranten-Community mehr Zuschauer anlockt. Ein Grund könnte der entlegene Spielort sein, der nur mit dem Autobus 217 zu erreichen ist, wobei man mit dem Autobus zwar zum Stadion kommt, aber nach dem Spiel fast eine Stunde auf den allerletzten Bus warten muss.

Das sonnige Wetter am Nachmittag war eine Täuschung, kurze Hosen waren etwas zu optimistisch. Der Abend war ziemlich kalt.

Aka <-> Zeljko

Ein Gedanke in dieser Kälte war, dass unter Aka besser gespielt wurde. Das wollte ich überprüfen. Hier ein Vergleich der Ergebnisse des heurigen Jahres zwischen Zeljko und Aka:

Spiele  S U N Punkte (2018/19)
    18 10 2 6 1,8 Aka
     9  4 1 4 1,4 Zeljko

Das Gefühl der Zuschauer ist trotz der Kälte richtig. Unter Aka wurden mehr Punkte geholt, wenn auch die Anzahl der beobachteten Spiele nicht besonders groß ist.

Links

Rapidviertelstunde-190

Inhalt

  • Rapidmatch statt Ruhestand
  • Rapid hilft Brandopfern
  • Rapid fixiert Quali-Spiel
  • Neuer Stürmer für Rapid
  • Hans Krankl beim Legendenabend
  • Die Highlights vom Rapidlauf

Alle Folgen

Legendenabend

Mit großer Freude über diesen sensationellen Abend darf ich Euch hier einige Eindrücke zusammenfassen. Wer keine Gelegenheit hatte, diesen Abend mitzuerleben, kann einen fast kompletten Audio-Mitschnitt nachhören (siehe Links).(Die ersten Sätze von Hans Krankl habe ich verschlafen.)

[In diesen Beitrag wurden auch viele Korrekturen eingearbeitet, für die ich mich bei Gerald Pichler (Rapidarchiv) bedanke. Solltest Du Fehler im Tagebuch finden, bitte schreibe mir, Du kannst dazu beitragen, die Qualität zu verbessern.]

Ehrengast, und in den Interviews oft genannt, war der 93jährige Alfred Körner. Was werden wir wohl mit 93 machen? Ob wir uns einen so langen Abend werden konzentrieren können?

Die Gäste waren (in dieser Reihenfolge) Christoph Peschek, Hans Krankl, Michael Konsel, Michael und Hardy Hanappi (Söhne von Gerhard Hanappi), Christian Stumpf, Carsten Jancker, Thomas Lanz, Helge Payer und Steffen Hofmann.

Der Abend startete – nach einem Gespräch mit Christoph Peschek – mit einer Sensation, denn es hat genau 10 Jahre gedauert, bis Hans Krankl wieder bei einem Gespräch bei Rapid anwesend war. Sein letzter Auftritt war im Parkhotel Schönbrunn am 23.4.2009 anlässlich des 110-Jahr-Jubiläums. 2008 ist Rapid blamabel gegen Famagusta ausgeschieden und die ganze Saison war geprägt von einer Serie von Stammtischen im Stags Head, die über die fehlenden internationalen Spiele hinwegtrösten sollten. Es war damals der erste von zwei geplanten Legendenabenden, doch zum zweiten im Herbst ist es nicht gekommen, weil Rapid im Sommer sensationell gegen Aston Villa aufgestiegen war und der zweite Legendenabend nicht mehr zustande kam. Und heute war es wieder soweit, dass sich die Spielerlegende Krankl zu seinen Fans begab.

Die 1970er- und 1980er-Jahre

Hans Krankl

Wer Krankl nur von seiner Kolumne in der Zeitschrift Österreich kennt und ihm wegen seiner kritische gegenübersteht, der hat an diesem Abend einen ganz anderen Krankl kennen gelernt, einen der sich sichtlich wohl gefühlt hat unter Freunden und wo man niemandem etwas beweisen muss.

Hommage an die Trainer seiner Jugendjahre

Schon die Einleitung zu diesen Erzählungen war berührend, denn sie begann damit, dass er alle seine späteren Erfolge auf der Förderung und das Training seiner ersten Lehrer zurückführte; auf seinen Vater, der ihm nicht nur die Freude zum Fußballspiel, sondern auch die damaligen Spielerlegenden näher gebracht hat, seinen Trainern Robert Körner und
Seppi Pecanka.

Aber es begann nicht bei Rapid, es begann am Rax-Platz bei “Straßenbahn”, dem Vorgänger des heutigen Vereins “Wiener Linien” und es begann bei Spielen im Park und nicht als Mittelstürmer sondern im Tor. Ins Tor hat man ihn abkommandiert, weil er noch zu den kleineren Buben gezählt hat. Ein damaliger Beobachter/Scout sah, dass der Bub sich furchtlos auf den Beton geschmissen hat, was auf einigen Mut hingedeutet hat. Der Bub fiel auf und wechselte zu Rapid. Der “Kaufpreis” war ein Satz Dressen und 10 Bälle, ein Einsatz, der sich ganz besonders verzinst hat.

Andy Marek zählt unter Publikumsapplaus die ganz besonderen Leistungen in den 1970er Jahren auf.

Hans erzählt über sein “erstes Wohnzimmer”, das nach dem Sunderland-Stadion nachgebaute Stadion der Pfarrwiese.

Barcelona

Dann kommt die Erzählung über den Transfer des 25jährigen nach Barcelona um 13 Millionen Schilling. Allein seine Vorstellung in Barcelona muss für den jungen Spieler eine Sensation gewesen sein. Vor Tausenden Zuschauern im Stadion, mit vielen anwesenden Fernsehstationen, und das alles ohne Sprachkenntnisse. Aber mit Erfolg ist alles leichter. Hans schießt gleich im ersten Spiel ein Tor und diese Goalgetterqualitäten haben alles sehr erleichtert.

Unfall vor dem Europacup-Finale

Seine Frau lag nach einem Autounfall auf der Intensivstation, drängte aber darauf, dass Hans beim kommenden Europacup-Finale spielen soll. Hans schoss das Siegestor und der Pokal wurde von seinem Kapitän Asensi Frau Krankl gewidmet. Durch diesen tragischen Unfall ist die Freundschaft zu den Spielern und Funktionären von Barcelona besonders innig geworden.

Achtelfinale gegen Celtic

Dramatisch waren die Ereignisse im Achtelfinale des Europacups der Cupsieger, als Rapid gegen Celtic nach einem 3:1 Heimerfolg auswärts 0:3 unterlag, ein Spiel, das aber nach der Verletzung von Rudi Weinhofer durch einen Flaschenwurf in Manchester wiederholt werden musste. Bei diesem Wiederholungsspiel – erzählt Hans – hätte er erstmals bei einem Spiel Angst um sein Leben gehabt.

Europacup-Finale 1984/85

Unter großer Anteilnahme der Zuhörer wird ein Video vom sensationellen 5:0 1984/85 gegen Dynamo Dresden nach der 0:3 Auswärtsniederlage gezeigt. Ebenso wird das Finale gegen Everton gezeigt. Everton hatte in diesen Jahren die beste Mannschaft in England. ( Übrigens war Everton damals wohl die beste Mannschaft Europas (überlegen englischer Meister und wohl besser als Liverpool, dass im Meistercupfinale des gleichen Jahres bei der Heysel-Tragödie Juventus knapp unterlegen ist. Wegen der Vorfälle und der darauffolgenden Sperre der englischen Klubs konnte Everton auch im Jahr darauf nicht am Meistercup teilnehmen )

Interessant ist, dass die Verehrung des Hans Krankl so groß war, dass man ihm unmittelbar nach seiner aktiven Karriere als Spieler von Rapid als Trainer verpflichtet hat, so, als wären die Goalgetterqualitäten auch ein Garant für Erfolge als Trainer. Hans verweist selbstkritisch auf die Schwierigkeiten, mit denen ein Trainer kämpfen muss und auf den Anteil des Zufalls am gesamten Fußballgeschehen, der wesentlich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Die 1990er Jahre

Michael Konsel, Christian “Büffel” Stumpf, Carsten Jancker

Bei den Erzählungen rund um dieses Europacup-Finale kommt auch Michael Konsel zum Interview, weil er der einzige Spieler ist, der sowohl 1984/85 im Kader war und auch später 1995/96 und damit gehört er zu den Spielern mit den meisten Einsätzen.

Michael Konsel hat auch mit kleineren Verletzungen gespielt, weil es sich bei kleinen Verletzungen durch seinen Beruf als Bandagist kleine Behelfe angefertigt hat, die es ihm erlaubt haben zu spielen.

Christian Stumpf kam aus Oberösterreich und erzielte gleich im ersten Derby ein Tor.

Die wichtigsten Spiele auf dem Weg ins Europacup-Finale werden in Video gezeigt. Viele spaßige Erzählungen betreffen den einzigartigen Trifon Ivanov als genialen Spaßvogel. Christian Stumpf: Trifon war ein Spieler, der sich am Vormittag rasierte und am Nachmittag wieder einen Vollbart hatte.”

Immer wieder wurde betont, dass diese Erfolgsserie ohne eine große Portion Glück nicht hätte zustande kommen könnte.

Wenn’s gut gelaufen ist, wurde seitens des Trainers Dokupil auf taktische Hinweise verzichtet und es hieß “Gehts raus und spielts Fußball”.

Interessant auch die weiteren Karrieren einzelner Spieler. Die Jahre bei Rapid waren die erfolgreichsten von Christian. Obwohl schon 36 Jahre alt, ging Michael Konsel zu AS Roma. Es gelingt ihm dort, von den Journalisten zum Spieler des Jahres gewählt zu werden. Die Fans des AS Roma wählen ihn ins Allstar-Team. Carsten Jancker geht zu Bayern München und wird dort Deutscher Meister und Champions-League-Sieger.

Wie sich Andy Marek eine Taxirechnung erspart hat

Die foglgende Begebenheit illustriert die Popularität von Michael Konsel in Italien: Andy kam mit seiner Frau am Flughafen in Rom an. Es stellt sich heraus, dass das Taxi sehr teuer sein würde. Da sieht Andy den Wimpel von AS Roma im Taxi hängen und der Fahrer gibt in Englisch zu verstehen, dass er ein begeistertet Fan von Michael Konsel ist. Andy zückt das Handy und ruft Michael Konsel an und übergibt das Telefon dem Fahrer und der beginnt gleich ein Gespräch mit seinem Idol – in Italienisch natürlich. Bei der Ankunft revanchiert sich der Fahrer: “No, You don’t have to pay.”

Die 2000er Jahre

Steffen Hofmann und Helge Payer

Gemeinsam für beide Spieler war die herausragende Funktion von Josef Hickersberger für ihre Entwicklung als Spieler. Es war in einem Trainingscamp in Gars am Kamp als Hickersberger Steffen, den 22jährigen “Piefke”*) (Steffens eigene Worte). Nach einem Telefonat mit dem Papa hat dann Steffen natürlich zugestimmt. Steffens Worte: “des gibt’s jo net”*). Helge: “Steffen war der beste Spieler, mit ich je zusammengespielt habe.” (Für Steffen ist Kulo “der” Rapid-Spieler schlechthin.)

Viel Raum wird auch dem legendären 7:0 gewidmet: Steffen: “Jeder weiß, wo er an dem Tag des 7:0 war – und von dieser Qualität gibt es nicht allzu viele Tage.”

Peter Pacult war als Trainer nicht immer einfach aber vielleicht hat er – bewusst oder unbewusst – die Mannschaft so zusammengeschweißt. Steffen bei der Heimfahrt vom 7:0 zum Trainer: “Trainer, des woa guat heit” Zustimmendes “Mhmm.” Steffen: “Heut’ und morgen wird gefeiert aber am Dienstag trittst uns wieder in Oarsch, dann wer ma Meister.”

Andy an Steffen: “Torleute sind ein bisschen seltsam. Ist das bei Helge auch der Fall gewesen?” Steffen: “Die Leute schießen dem Tormann einen Ball aus 5 Metern mit 100 kmh in die Schauze. So ein Tormann kann nicht ganz dicht sein! Funki ist eine Ausnahme, er war kein Tormann, er war und wird immer ein Künstler sein.”

Über Funki Feurer: Funki ging am Weg durch die Garage zu allen Spielern, die für das Training nicht aufgestellt worden sind und er wandte sich zu jedem einzelnen und sagte freundschaftlich “Buarli, bei mir hättest g’spielt”.

Dankesworte an Andy Marek

Steffen erzählt, wie sie die oft vielen Termine genervt haben, für die sie Andy Marek eingeteilt hat, doch jetzt, da man die Früchte dieser Fanarbeit an dem Zuschauerzuspruch erkennen kann, sind sie ihm dafür dankbar. Danke Andy! Standing Ovations für Andy!

Ausgewählte Bilder

Buchpräsentation

“Fußballer und Architekt Gerhard Hanappi“, Brüder Hardy und Michael Hanappi

Dieses Buch wurde wie von einer “Fußballmannschaft”, nämlich von 11 Autoren verfasst, darunter die Brüder und eine Enkelin von Gerhard Hanappi. Es zeichnet den Fußballer, den Architekten und den Menschen Hanappi nach. Besonders der Umstand, dass er zur Finanzierung seines Studiums das Einkommen aus dem Fußball genutzt hat, ist beeindruckend.

Noch ohne das frisch erworbene Buch selbst gelesen zu haben, las ich eine Rezension in Profil und die war durchaus erstaunlich:

Das Nachfolgestadion der Pfarrwiese sollte nach Wunsch der Vereinsführung von Rapid auch einen VIP-Bereich haben, doch Hanappi, der Architekt mit Arbeiterklassenbewusstsein, sah keinen Grund, einen Unterschied zwischen Fußballfans zu machen. Aus Ärger über diesen Konflikt mit Rapid ließ er in der Saison 1977/78 seinen Sohn Michael sogar bei der Austria spielen, wie Weltfußball und das Austria-Archiv zu berichten wissen. Gebaut wurde das Stadion – wie wir wissen – nach seinen Plänen, ohne VIP-Bereich.

Diese damalige Entscheidung hatte aber weitreichende Folgen für die Gebarung des Vereins und war mit ein Grund, warum ein Neubau nicht nur wegen der Baumängel so wichtig geworden ist, denn Rapid hat im Laufe der Jahre im Hanappi-Stadion wegen dieser fehlenden VIP-Räumlichkeiten den Anschluss an die internationalen Gepflogenheiten verloren.

Wir alle haben große Hochachtung vor diesem Spielermonument Gerhard Hanappi. Aber seine damalige Opposition gegen die einsetzende Kommerzialisierung erinnert an den heutige Tendenz eines Teils des Blocks zum “Football old style”. Hanappi konnte bei Rapid den Kommerzfußball durch das Stadionkonzept für etwa 35 Jahre zurückdrängen und hat damit möglicherweise die wirtschaftliche Entwicklung von Rapid erschwert. Vielleicht war aber das Fehlen eines größeren VIP-Bereichs ein Grund, dass sich die Fanszene bei Rapid nach dem Vorstellungen Hanappis bodenständiger entwickeln konnte und heute zur außergewöhnlichen Popularität von Rapid wesentlich beiträgt; wer weiß das schon.

Buchpräsentation “SK Rapid Wien”

Thomas Lanz

Rapid aus der Sicht eines Anhängers. Bitte bei Interesse das Buch im Fanshop kaufen oder auch die Veranstaltung in der Hauptbibliothek besuchen:

Links

*) “Piefke” Steffen

Steffen unterscheidet sich von anderen gebürtigen Deutschen, die Österreich zur Wahlheimat gemacht haben wie zum Beispiel Carsten Jancker oder der Kabarettist Dirk Stermann. Steffen hat eine sympathische Mischung aus seiner Muttersprache und österreichischen Sprachelementen entwickelt. Es wäre also höchst an der Zeit, dieses Attribut “Piefke”, das er sich an diesem Abend selbst scherzhaft verpasst hat, nur mehr bei solchen Veranstaltungen als Erinnerung an die Zeit zu verwenden, bei der alles begann.

Für uns alle hier eine Erinnerung an die Entstehung dieser ambivalenten Bezeichnung “Piefke” für unsere Lieblingsnachbarn und Lieblingsmigranten.

Es war 1866 und Österreich verlor nach der Schlacht bei Königgrätz seinen Platz im Deutschen Bund – mit schwerwiegenden Folgen für den weiteren Verlauf der europäischen Geschichte. Die damaligen hegemonialen Bestrebungen von Preußen zeichneten für den negativen Beigeschmack des Begriffs “Piefke”. Die Geringschätzung des Kameraden “Schnürschuh” – wie die späteren österreichischen Verbündeten im Ersten Weltkrieg von den Deutschen bezeichnet wurden – tat sein Übriges, um den negativen Charakter des Beinamens “Piefke” für die Preußen zu verstärken.

Entstanden ist dieser Beiname wahrscheinlich als Erinnerung an das Bruderpaar Johann-Gottfried und Rudolf Piefke, beide Kapellmeister in der preußischen Armee, die im Anschluss an die Schlacht bei Königgrätz vor den Toren Wiens in Gänserndorf bei Wien aufmarschiert sind und dort spektakulär aufgespielt haben. Unter den herbeigeeilten Wienern soll sich der Ruf „Die Piefkes kommen“ verbreitet haben und so zum Sinnbild für 50.000 marschierende Preußen geworden sein. Dieser Begebenheit hat man in Gänserndorf eine Klanginstallation gewidmet.

Aber in unserem nunmehr vereinigten Europa ist dieser ursprünglich negativ besetze Begriff fast zu einem Kosewort mutiert. Steffen ist zu einem echten “Beutewiener” geworden – wie ihn Ehrenpräsident Rudolf Edlinger nach der Rückholaktion von 1860 München seinerzeit genannt hat.

Fans schreiben für Fans

Der Club 2×11, bestehend aus der Abteilung “Fußball” der Hauptbibiothek, ballesterer, fairplay und tipp3 stellen regelmäßig Fußballliteratur im Rahmen von Podiumsdiskussionen vor. Bei der folgenden Veranstaltung geht es gleich um vier Bücher, jedes für einen der vier großen Wiener Traditionsvereine Austria, Rapid, Sporklub und Vienna. Hier der unveränderte Einladungstext von Thomas Pöltl, dem Leiter der Fußballbibliohtek:

Einladungstext

Liebe Freundinnen und Freunde gepflegter Fußballkultur,

Anfang Mai erscheinen in der neuen Buchreihe “Bibliothek des österreichischen Fußballs” – Fans schreiben für Fans, die ersten vier Bände mit den Wiener Traditionsvereinen FK Austria Wien, First Vienna FC, Wiener Sport-Club und SK Rapid Wien.

Am 27.05.2019 findet in der Hauptbücherei am Gürtel die Präsentation der Bücher in Anwesenheit der Autoren statt:

“Austria, Rapid, Sport-Club & Vienna – Die Bibliothek des österreichischen Fußballs startet”

“Fans schreiben für Fans” – Unter diesem Motto erscheinen seit 2015 die Fußballfibeln im Berliner Verlag Culturcon. Mit diesem subjektiven Zugang werden fernab der klassischen Vereinschroniken Fußballklubs unter anderen Perspektiven porträtiert. Mittlerweile umfasst die “Bibliothek des deutschen Fußballs” 22 Klubgeschichten – vom FC Bayern über Borussia Dortmund bis zu Wismut Gera und Waldhof Mannheim.

2017 trafen sich Herausgeber Frank Willmann und Thomas Pöltl bei einem internationalen Autorenfußballturnier auf Nordzypern und beschlossen bei einem Getränk nach dem Spiel, die Fußballfibeln auch in Österreich herauszugeben. Nach zwei Jahren Arbeit sind nun die ersten vier Bände der “Bibliothek des österreichischen Fußballs” erschienen: Sie widmen sich der Austria, Rapid, dem Sport-Club und der Vienna. Im Club 2 × 11 Spezial werden die Bücher erstmals präsentiert. Die Autoren sprechen dabei mit ballesterer-Chefredakteur Jakob Rosenberg über vier unterschiedliche Herangehensweisen an den Wiener Fußball – und natürlich auch über die Vereine selbst, die den österreichischen Fußball prägten, sich international großes Ansehen erspielten und wieder verspielten.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Pöltl

Am Podium

  • Christian Bunke, Autor “Wiener Sport-Club”
  • Alexander Juraske, Autor “First Vienna FC”
  • Thomas Lanz, Autor “SK Rapid Wien”
  • Clemens Zavarsky, Autor “FK Austria Wien

Moderation

  • Jakob Rosenberg, ballesterer

Wann und wo?

  • 27. Mai 2019 19:00
  • Hauptbibliothek, Urban Loritzplatz, 1070 Wien 3. Stock

Links

Rapid-Innsbruck

Prognosen

Die Wettanbieter sind nach der überraschenden Heimniederlage gegen Hartberg vorsichtiger geworden. Waren die Quoten gegen Hartberg noch 1,15:10, hat man bei Tipp 3 mit 1,3:7 die Euphorie etwas gebremst. Sogar mit einem Rückstand traut man Rapid noch einen Sieg zu, aber ein 2-Tore-Rückstand ist den Buchmachern dann doch zuviel, das etwa das Ergebnis des Spiels gegen Hartberg widerspiegelt.

Und so wirklich kann sich ein Rapid-Anhänger auch nicht vorstellen, dass man gegen Innsbruck verlieren könnte. Mit einem Sieg wäre man sicher im Halbfinale und wenn die kommenden Ergebnisse nicht total daneben geben, auch auf Platz 1 der Qualifikationsgruppe und könnte das Halbfinale als Heimspiel austragen. Der Zuschauerschwund der letzten Spiele könnte mit diesen zwei zusätzlichen Heimspielen wieder kompensiert werden.

1:0 (0:0)

Dass spielerische Überlegenheit nicht gleich auch Tore zur Folge hat, zeigte uns die erste Halbzeit. Rapid mit deutlich mehr Spielanteilen, gefälligen Kombinationen die aber kaum Gefahr erzeugten, weil Innsbruck gut verteidigt hat und sich nur ausnahmsweise in die gegnerische Hälfte gewagt hat. Der Halbzeitstand 0:0 ist daher nicht weiter überraschend; auch vor einem historischen Hintergrund. Von den 4036 Pflichtspielen, die Rapid bisher bestritten hat, war der Pausenstand bei 823 Spielen 0:0, also bei 20% aller Spiele.

Anzahl Pause (von 4036 Pflichtspielen)
823 0:0
677 1:0
500 0:1
370 1:1
197 2:1
113 1:2
65 2:2

Wenn man also einen Tipp abgeben soll, wie ein Spiel zur Pause steht, dann sollte man sich für 0:0 entscheiden, damit hat man die größten Chancen.

Nach der Pause hatte man den Eindruck, als hätten die Innsbrucker die Hoffnung auf mehr als nur einen Punktgewinn verspürt und intensivierten ihre Angriffe, doch nach einigen Großchancen gelang es dann unserem Stürmer doch, das erlösende Tor zu erzielen, die Vorlage kam übrigens von Boli, der sich auch sonst – sprachbedingt, beide sprechen französisch – sehr gut mit Aliou versteht.

Nach dem 1:0 hatte man den Eindruck, als würde Rapid das Ergebnis über die Runden bringen wollen, was auch prompt den Druck der Innsbrucker erhöht hat.

Badji – Pavlovic

Warum das Sound-Team beim Tor von Aliou seine ganz persönliche Tormelodie
“Baci baci tambo chiki chiki chikita” nicht gespielt hat, widerspiegelt die “Euphorie”, die derzeit bei Rapid herrscht. Für andere Vereine wäre es in dieser Situation ein Fest, die Qualifikationsrunde für sich entschieden zu haben, bei Rapid herrscht Frust, egal, wie die Spiele ausgehen. Das ganze Lied bei YoutTube.

Alious Torquote ist höher als die von Andrija:

Spiele  Min  Min/ Tore Min/
Spiel Tor
14 720 51 5 144 Badji
27 1545 57 8 193 Pavlovic

Spielercharakter

Der subjektive Eindruck ist, dass sich Badji auffälliger und mannschaftsdienlicher ins Spiel einbringt – aber vielleicht ist es nur seine markante Frisur die ihn gut erkennbar macht.

Woran erkennt man jemandes Charakter? Ich würde sagen, daran, wie er was macht. Wobei sprachbegabte Menschen sich eine zeitlang hinter Worten verstecken zu können; Fußballer können das nicht. Sie können nicht überlegen, ob sie sich in der einen oder anderen Situation besser in Szene setzen könnten. Alles geht viel zu schnell, verstellen gibt es nicht.

Schobi weiß, dass er gut ist, vielleicht ist der davon etwas zuviel überzeugt. Beim heutigen Spiel war es nicht so ausgeprägt, weil ihm seine Gegenspieler mehr Raum gegeben haben, aber es gab Spiele, da konnte man spüren, dass er gar nicht genug Gegner vor sich haben konnte, gegen die er sich durchsetzen wollte. Das Ergebnis war: Ballverlust und Frust beim Publikum: “hätte er doch den Ball rechtzeitig abgegeben”: Schobi ist ein “Mann der Tat”. Beim Treffen im Klub der Freunde war er eher wortkarg.

Unser Kapitän Stefan ist dagegen recht redefreudig und vielleicht war dieses Talent auch mit ein Grund, dass er die Kapitänsrolle übernehmen musste. Was für uns irritierend ist, sind die völlig unverständlichen Fehlpässe,
oft ohne Bedrängnis. Ist es Schlamperei, ist es Nervosität? Keiner weiß!

Tormannfrage

Den Tormann beim Innsbruck-Spiel zu wechseln mag genau nach unserem Geschmack sein – das hätten wir dem Trainerteam schon viel früher vorgeschlagen. Allerdings wird man den Eindruck nicht los, dass man diesen Wechsel wegen der geringeren Bedeutung des Spiels vorgenommen hat, so ähnlich, wie man früher den Zweier-Tormann bei den damals als weniger wichtig eingestuften Cup-Spielen eingesetzt hat.

Bei diesem ersten Einsatz nach dem Salzburg-Auswärts-Spiel im Vorjahr machte Tobias einen ähnlich souveränen Eindruck wie damals. Er hat großes Selbstvertrauen, dirigiert seine Vorderleute und strahlte Sicherheit aus. Ich plädiere dafür, Tobias mehr als nur dieses eine Spiel zeigen zu lassen, was er drauf hat oder zumindest die beiden Torleute abwechselnd einzusetzen.

Ambiente

Während unser Block-West einen Spar-Support veranstaltet, kamen die Innsbrucker in beachtlicher Zahl zum Spiel. Nach dem Führungstor von Rapid entrollte man das Spruchband “FC Wacker Innsbruck, keinen Schritt zurück”. Ob sie wohl für den gegenteiligen Spielverlauf einen anderen Spruch mitgeführt hätten?

Zuschauerzahlen

Die Zuschauerzahl der letzten Heimspiele zeigt leicht steigende Tendenz.
Beim letzten Spiel der Vorrunde sind gegen Hartberg noch 19.200 Besucher ins Stadion gekommen. Danach gab es aber einen deutlichen Einbruch auf 11.600 (Admira). Seither nimmt das Zuschauerinteresse wieder langsam zu:

13.801 Innsbruck (11.5.)
13.100 Hartberg (23.4.)
12.300 Mattersburg (13.4.)
11.600 Admira (30.3.)

Das Zünglein an der Waage

Rapid hat sich in die Qualifikationsgruppe “verirrt”. Aus der Sicht des Publikums sind alle Spiele eigentlich Pflichtsiege und daher ist auch das Interesse geringer. Doch als aufmerksame Zuschauer wissen wir, dass kein Spiel ein “Pflichtsieg” ist, und die Ergebnisse bestätigen das.

Unsere Mannschaft hat aber die Rolle gut angenommen und den erwarteten “Spitzenplatz 7” erreicht. Da aber Rapid nicht alle Spiele gewonnen hat, spielen die punktuellen Niederlagen und Unentschieden von Rapid eine wichtige Rolle im Abstiegskampf. Die schiedsrichterbedingte Niederlage gegen Hartberg könnte in der Schlussabrechnung für den späteren Absteiger wichtig werden.

Auch den Verfolger, also jene Mannschaft, gegen die Rapid im Halbfinale bestehen muss, bestimmen wir selbst durch die Ergebnisse mit. Würden wir zum Beispiel das kommende Auswärtsspiel gegen Mattersburg gewinnen und das Heimspiel gegen Altach verlieren, könnte aus dem derzeit wahrscheinlichen Halbfinal-Gegner Mattersburg auch Altach werden.

Cup-Meisterschaft

Es steht ab heute fest, dass Rapid am Dienstag, 28.5. das Halbfinale gegen den dann Achtplatzierten absolviert.

Ob diese Reform nun tatsächlich nach dem Geschmack des Publikums ist, werden uns die Analysen zeigen, bei Rapid ist es sicher nicht der Fall und eventuelle Erwartungen nach höheren Zuschauerzahlen kann man nciht beobachten. Wozu dann also das Ganze? Da Ziel war doch: höhere Einnahmen durch größeres Interesse.

Für Rapid ist die Situation ein einziger Frust. Schwere aber unattraktive Gegner. Ein Cup-System entscheidet über eine allfällige Teilnahme an einem internationalen Bewerb.

Eine Meisterschaft ist ein Jeder-gegen-Jeden-Spielsystem mit einer Schlussabrechnung. Jedes Spiel zählt gleich viel. Die große Zahl der Spiele gleicht eventuelle Zufälligkeiten aus.

Ein Cup ist ein KO-System, wer verliert, scheidet aus. Wegen des (viel) größeren Zufallsanteils wird ein Cup-Bewerb als geingerwertig angesehen.

Rapid hatte historisch Vorteile im Meisterschaftssystem, offenbar, weil die Leistungsfähigkeit des Vereins, getrieben durch den immer schon starken Anhang diesen Spielmodus begünstigt hat. Eventuelle Schwankungen in den Ergebnissen konnte der Verein langfristig wieder gut machen und das ergab eben die stolze Zahl von 32 Meistertitel.

In einem Cup-System ist der Zufallscharakter der Ergebnisse ungleich höher. Ausrutscher haben das sofortige Aus zur Folge.

Rapid steht an einem für eine Meisterschaft außergewöhnlichen Punkt, nämlich vor einem Halbfinalspiel am Dienstag, 28.5., wahrscheinlich gegen Mattersburg, bei dem es völlig gleichgültig ist, wie viele Punkte man gegenüber seinem Gegner voraus ist. Ein einziges Spiel entscheidet, ob man weiter kommt oder nicht. Ein Cup in der Meisterschaft. Es mag spannend sein, belohnt aber den Glücklichen, nicht den Tüchtigen.

Wenn wir uns an das Spiel gegen Hartberg erinnern und an die damaligen Schiedsrichter-Entscheidungen, dann kann so etwas wieder passieren, und nicht unbedingt spielerische Qualitäten entscheiden, sondern allein die Zufälligkeiten, die in einem Spiel halt so passieren können.

Wir können gespannt sein, wie lange es diese “Meisterschafts”-Modus geben wird.

Links




Rapidviertelstunde-189

Inhalt

  • Die Sonderschau Mythos Rapid (Thorsten Leitgeb, Christoph Peschek, Michael Krammer, Gerald Netzl, Stefan Schwab, Robert Lugscheider, Steffen Hofmann, Gerold Rudle, Pauli Österreicher)
  • Kamingespräch mit Steffen Hofmann
  • Vorschau auf Legendenabend
  • Liga-Vorschau auf Innsbruck
  • Christopher Dibon im Interview

Alle Folgen

GRÜNZEUG-603

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / April/Mai 2019 / Nr. 603 / Versand 29.4.2019

EINLADUNG zur GENERALVERSAMMLUNG

am MONTAG, dem 20. MAI 2019, um 18.30 Uhr in unserem KLUBLOKAL

TAGESORDNUNG

  • Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung
  • Tätigkeitsbericht durch den Obmann
  • Verlesung des Kassaberichts
  • Bericht der Rechnungsprüfer u. Entlastung des Vorstands
  • Festsetzung des Mitgliedsbeitrags
  • Allfälliges

Die Generalversammlung beginnt um 18.30 Uhr. Sollte sie zu dieser Zeit nicht beschlussfähig sein, findet eine halbe Stunde später unter allen Umständen eine Generalversammlung statt. Anträge an die Generalversammlung müssen schriftlich gestellt werden und spätestens acht Tage vor derselben beim Vorstand eingetroffen sein.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren Michael KRAMMER (Präsident des SK Rapid), Josef Andreas KAMPER (Mitglied des SCR-Präsidiums und seit 1991 der Rapidfreunde) sowie Christoph PESCHEK (Geschäftsführer Wirtschaft des SK Rapid).

Der Vorstand

RAPID IM CUPFINALE! GUTER START IN DIE BL-QUALIGRUPPE

Als krasser Außenseiter reiste Rapid zum seit langem enorm erfolgreichen LASK, um sich dennoch für das Endspiel im ÖFB-Pokalbewerb zu qualifizieren. Viele hatten nur über die Höhe ihrer Niederlage diskutiert und sahen sich geraume Zeit in ihrem Pessimismus bestätigt, und als nicht Michorl, sondern Hofmann ausgeschlossen wurde (der inferiore Hameter hatte, um der Walirheit die Ehre zu geben, auch beim Auer-Strafraumhands einen Augenfehler), sah es ganz finster aus. Nun kämpften die restlichen zehn Hütteldorfer, gestützt auf eine grandiose Defensive, wie weiland der unermüdliche Rackerer Didi Kühbauer, hielten das 1:1 bis zum Ende der Verlängerung und gewannen obendrein auch noch das nervenreißende Elfmeterschießen, wer hätte das gedacht?!

Somit trifft der SCR am 1. Mai auf Red Bull Salzburg, das es auf dem Weg nach Klagenfurt ausnahmslos mit Niederklassigeren zu tun hatte, während Rapid vier Bundesligisten eliminieren musste, drei davon auswärts – kann es einen würdigeren Finalisten geben?

Über die unwürdige Posse um den Austragungsort des Finales wollen wir nicht mehr viele Worte verlieren. Vorgesehen war, aus welchen Gründen auch immer, Austrias Generali-Arena, die wegen des Cupsponsors Uniqua obendrein auch noch „Viola Park“ hätte heißen müssen. Die violette Arena fanden und finden auch so schon viele Rapidler zum Kotzen, der Chronist schließt sich da gar nicht aus. Doch nach den „Aktionen“ der FAK-„Fans“ fanden die Gegner dieser Spielstätte immer mehr Zustimmung: In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde der einstige Horr-Platz mit Ketten versperrt und „Unbefugten“ wie den „grünen Parasiten“ der Zutritt verwehrt (die eigene Mannschaft hatte sich ohnehin schon als „unbefugt“ erwiesen), außerdem wurde sogar den harmlosen Bullen-Fans gedroht, „paniert“ zu werden. Weil auch die Polizei im Angedenken an die Vorfälle vom 16.12. immer ernsthaftere Bedenken anmeldete, wurde das Endspiel endlich nach Klagenfurt verlegt. Eine Verwüstung der Allianz-Arena durch verblödete grün-weiße Randalierer ist somit ausgeschlossen. Wenigstens für den 1. Mai. Fortsetzung folgt bei den nächsten Derbys. Übrigens wurde der Austria die Austragung aller Cupfinals bis einschließlich 2022 vertraglich zugesagt. Naja.

Wie auch immer, wir hoffen, dass unser SCR am 1.5. mehr Glück hat als vor zwei Jahren, als er diesen verflixten Bullen am Wörthersee mit 1:2 unterlag.
Die sogenannte Qualifikationsgruppe der sechs Letzten des Liga-Grunddurchgangs war für Rapid vom Start weg keine Qual, sieht man von der Unzahl vergebener Torchancen vielleicht einmal ab: 3:0 gegen die Admira, 2:0 in Innsbruck und dann ein ebenfalls viel zu niedriges 2:1 gegen den Hauptrivalen Mattersburg.

tipico-Bundesliga, Qualifikationsgruppe (Stand vom 13.4.):

1.Rapid       25/22 (33:30)
2.Mattersburg 25/17 (33:40)
3.Altach 25/16 (34:34)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 22.RUNDE (17.3.): HARTBERG (H) 2:2 (2:0)

Anfangs Jubel, am Ende Pfiffe, denn Rapid spielte mit dem 2:0 im Rücken eine miserable zweite Halbzeit. Dafür konnte auch das Pech keine Entschuldigung sein: Hofmann wurde ein reguläres Kopfballtor gestohlen (23.), darüber hinaus unterlief ihm schuldlos ein unglückliches Eigentor, und in der Nachspielzeit bombardierte Ivan die Latte. Da war es nur ein schwacher Trost, dass angesichts der anderen Resultate (Sturm – FAK 1:0, WAC – Admira 2:2) selbst ein Kantersieg die Top 6 unmöglich gemacht hätte.

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli; Grahovac, Schwab; Murg (77.Berisha), Knasmüllner (58.,Ivan), Schobesberger; Pavlovic (58.Badji).- Tore: Schwab (5., Elfer), Murg (29.); Hofmann (54., Eigentor), Huber (57.).- Gelbe Karten: Bolingoli, Sonnleitner, Badji; Swete, Cancola.- Allianz-Stadion, Schüttengruber, 19.200.

Die Auswärtsfans

BL-QUALIGRUPPE, l.RUNDE (30.3.): ADMIRA (H) 3:0 (1:0)

Schwacher Besuch. Miese Stimmung, bis jene, welche es ihrer selbstgefälligen Ansicht nach als Einzige verdient haben, das Rapid-Trikot zu tragen, in der Halbzeit ihre „Westtribüne“ hinaufgekrochen waren. Leichtfertig drübergeschossener Penalty nach Foul am besonders starken Murg (Pavlovic, 25.). Trotz allem ließ Rapid die Kugel sehenswert in den eigenen Reihen
zirkulieren, der Lohn dafür waren drei schön erspielte wie erzielte Tore. Und ein Schlussapplaus, der ebenso verdient war wie der (zu niedrige) Sieg über den diesjährigen Lieblingsgegner (3:0, 2:0, nun erneut 3:0).

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Müldür, Bolingoli; Grahovac, Schwab; Murg, Knasmüllner (79.D.Ljubicic), Schobesberger (69.Ivan); Pavlovic (46.Badji).- Tore: Knasmüllner (38.), Schobesberger (53.), Badji (80.).- Gelbe Karte: Bauer.- Allianz-Stadion, Eisner, 11.600.

Alliou, Tor zum 3:0

ÖFB-CUP, SEMIFINALE (3.4.): LASK (A) 1:1 (0:1) n.V., 4:3 i.E.

Angesichts der oft drückenden Überlegenheit und des Chancenreichtums der Linzer musste einem vor allem in den ersten 45 Minuten Angst und Bange werden. Als Rapid die Verlängerung ungerechterweise – Michorl hatte Murg im Raubmörderstil gefoult und dafür nur Gelb gesehen, was Hofmann derart aufregte, dass er des Feldes verwiesen wurde – in Unterzahl bestreiten musste, war es nicht ganz so arg, denn Sonnleitner & Co. lieferten eine heroische Abwehrschlacht, bevor der von den wenigsten erwartete Aufstieg ins Finale geschafft wurde, indem Rapid die Penaltylotterie gewann. So wurde es in der Tat ein tolles Geburtstagsgeschenk für Didi Kühbauer (tags darauf feierte der seinen Achtundvierziger).

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Hofmann, Auer; Grahovac, D.Ljubicic (65.Knasmüllner, 91.Barac); Murg, Schwab, Schobesberger (100.Potzmann); Badji (82.Pavlovic).- Tore: Goiginger (16.); Hofmann (54.).- Elferschießen: Goiginger, Holland daneben, Tetteh drüber, Frieser, Ullmann; Murg, Schwab, Grahovac drüber, Pavlovic, Barac zum 4:3!- Gelbe Karten: Ramsebner, Michorl; Pavlovic, Auer.- Rote Karten: Hofmann (90./+4, Kritik), Ranftl (nach Matchende, Kritik).- TGW-Arena, Pasching, Hameter, 6.087.

BL-QUALIGRUPPE, 2.RUNDE (6.4.): INNSBRUCK (A) 2:0 (1:0)

Sonnleitner und Pavlovic krank, Hofmann gesperrt – da mussten Comebacker Dibon und Barac, der leider bald verletzte Cup-Elfmeterheld, ran. Zwischen Dibis 1:0 und Joker Alars von diesem äußerst verhalten „gefeiertem“ 2:0 gab es neben Müldürs nicht ganz zu Recht aberkanntem Kopftor und Murgs Oberlattentreffer eine Unzahl verjuxter SCR-Topchancen zu bestaunen, einige davon in Slapstickmanier mit Knasi als Haupt- und Badji als Nebendarsteller. Daher kamen die hinten wie vorne unterlegenen Tiroler mit diesem Resultat noch sehr glimpflich davon.

SCR: Strebinger; Müldür, Dibon, Barac (23.Potzmann), Bolingoli; D.Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner, Ivan (68.Schobesberger); Badji (83.Alar).- Tore: Dibon (7.), Alar (88.).-Gelbe Karten: Kerschbaum; D.Ljubicic, Bolingoli.- Tivoli, Schörgenhofer, 7.413.

BL-QUALIGRUPPE, 3.RUNDE (13.4.): MATTERSBURG (H) 2:1 (0:0)

In der eher zähen ersten Häldte hatte Rapid auch schon die eine oder andere Chance, ansonsten aber agierte sie wiederholt unkonzentriert und tempoarm. Da änderte sich nach der Pause radikal, und nun bekamen die trotz der tollen Vorwoche wieder spärlich erschienenen Zuschauer viele schöne Aktionen zu sehen, aber erneut zu wenige Tore. Im Bewusstsein ihrer technischen Überlegenheit gefielen sich manche Hütteldorfer in Ferslern und anderen Tricksereien, was ihnen das späte Verlusttor eintrug und Boli die fünfte „Gelbe“.
SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Grahovac, Schwab (73.D.Ljubicic); Murg, Knasmüllner (77.Alar), Schobesberger; Badji (84.Pavlovic).- Tore: Knasmüllner (53.), Murg (60.); Höller (89.).- Gelbe Karten: Schwab, Bolingoli; Mährer, Renner, Gruber.- Allianz-Stadion, Ciochirca, 12.300.

Janine trägt das Rapid-Wappen

„MR. GRÜNZEUG NR. 603“: MATEO BARAC und ANDRIJA PAVLOVIC

Seit Jahrzehnten werden hier jene Spieler, welche die unseres Erachtens besten
Dauerleistungen geboten haben, aber diesmal machen wir eine bzw. zwei Ausnahmen, denn besondere Umstände erfordern eben besondere Maßnahmen.
Viele meinen, es sei keine Kunst, einen Elfer zu verwandeln, aber: Gegen die Admira hatte Andrija Pavlovic einen geradezu stümperhaft verschossen. Und Mateo Barac musste wieder einmal zuschauen. Vier Tage später erzwang die dezimierte Rapid im Cupsemifinale beim hoch favorisierten LASK dank heroischem Abwehrkampf ein Elfmeterschießen. Zu dem bei 2:2 und dann 3:3 der „Penalty-Versager“ Pavlovic bzw. der „Transferflop“ Barac antraten. Zur Freude von ganz Hütteldorf und Umgebung erwiesen sich ausgerechnet diese beiden als nervenstarke wie ausgezeichnete Schützen, was Rapid den erst zweiten Einzug ins Cupfinale seit 1995 bescherte. Wofür wir nicht nur, aber ganz besonders dem Andrija und dem Mateo applaudieren. Typisch für diese Saison des Letzteren: Eine schwere Knöchelverletzung aus dem Innsbruck-Match verwehrt ihm die Teilnahme an „seinem“ Endspiel…

EIN BLICK ZU RAPID II

18.RUNDE (15.3.): MANNSDORF (A) 1:5 (0:2)

Gartier; Sulzbacher, Greimel, Obermüller, Moormann (71.Leovac); Schuster (46.Markl), Felber, Wunsch; Kirim (64.Tomasevic), Strunz, Ibrahimoglu.- Tore: Gökcek (11.), Panic (40., 60.), Buljic (54.), Mirvic (75.); Markl (89.).- Mannsdorf, Katava, 200.

Freundliche Verabschiedung

RUNDE (29.3.): EBREICHSDORF (A) 1:2 (0:1)

Hedl; Sulzbacher, Gobara, Obermüller, Leovac; Schuster, Felber, Wunsch, Ibrahimoglu (75.Kirim); Markl, Tomasevic (57.Strunz).- Tore: Pomer (40., Freistoß), Mademer (64.); Strunz (72.).- Ebreichsdorf, Paukovits, 700.

NACHTRAG ZUR 19.RUNDE (2.4.): SCHWECHAT (H) 2:0 (1:0)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Leovac (46.Moormann); Wunsch, Schuster, Ibrahimoglu; Markl, Strunz (66.Tomasevic), Kirim (76.Nader).- Tore: Markl (12.), Schuster (70.).- Gelb-Rote Karte: Schuster (88., Unsportlichkeit).- Allianz-Stadion, West 1, Hromalic, 120.

RUNDE (6.4.): WR.LINIEN (A) 1:0 (1:0)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Moormann; Felber, Mocinic (46.Kirim), Wunsch, Ibrahimoglu; Markl (76.Nader), Tomasevic (56.Gobara).- Tor: Wunsch (41.).- Rax-Platz, Pilar, 200.

RUNDE (12.4.): BRUCK/LEITHA (H) 4:1 (3:1)

Hedl; Thurnwald, Greiml, Obermüller, Moormann; Schuster, Felber (68.Gobara), Ibrahimoglu; Kirim (76.Mocinic), Wunsch, Markl (66.Tomasevic).- Tore: Kirim (7., 25.), Markl (27.), Mocinic (89.); Kautz (44.).- Allianz-Stadion, West 1, Mag.Jandl, 100.

Christian, Florian, Arnold, Julian, Roman, Raphael und Andy

RESÜMEE

Bei strömendem Regen musste „Akas“ mutlose, in der Abwehr ungewohnt fehlerhafte Truppe gegen die in puncto Routine klar überlegenen Mannsdorfer einen herben Rückschlag hinnehmen.

Nach diesem Spiel trennte Rapid sich von Trainer Muhammet Akügündüz, der laut Nachwuchschef Willi Schuldes höhere Ambitionen hat, und machte den UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber Zeljko Radovic, der viele U18-Talente trainiert hat und dessen Vertrag um drei Jahre verlängert wurde, zu seinem Nachfolger. Viel Erfolg, „Rado“, und vielen Dank, „Aka“!

Unter dem für die meisten Jungrapidler von der U18 her gar nicht neuen Trainer erlitt SCR II beim Leader Ebreichsdorf eine knappe Niederlage, die aufgrund der Leistungen Hoffnungen auf die Zukunft weckten. Vorentscheidend für den Ausgang des ausgeglichenen Spiels war wohl der fragwürdige Freistoß zum 0:1.

Zum Un-Spiel auf UnRasen gegen den Stockletzten Schwechat, in dem Ideengeber Felber (Gelbsperre) deutlich fehlte, sagen wir nur: Hauptsache drei Punkte.

Ohne Schuster (gesperrt) und Strunz (verletzt) gab es auch gegen den Viertletzten, die Wr.Linien, keinen Kantersieg, aber Fußball ist halt kein Wunschkonzert, obwohl dem jungen Mann dieses Namens immerhin das Goldtor gelang. Der 18-jährige fehlte bisher übrigens ebenso wie der gleichaltrige Ibrahimoglu in keinem Spiel – behalten Sie diese beiden Teenies im Auge!

Nach einer enorm starken ersten Hälfte kam Rapid II gegen Bruck/Leitha plötzlich nicht mehr so richtig in die Gänge, bis der gute Joker Tomasevic Mocinic zum allerersten Pflichtspieltor in Grün-Weiß assistierte.

RLO-Stand vom 14.4.

l.Ebreichsdorf 22/53 (65:16)
2.Mauerwerk 22/45 (40:21)
5.Rapid II 22/41 (47:25)

AKTION „WEIHNACHTSFEIER FÜR DEN NACHWUCHS“: 3.780,26 EURO

Für obigen Gesamtbetrag (Stand 28.2.2019) bedanken wir uns stellvertretend für die SCR-Jugendleitung und die Jungkicker herzlichst bei nachstehenden Damen und Herren:

  • Albrecht Patrick, Andrich Eduard.
  • Baar Friederike, Bachmayer Christian Oliver und Clemens, Bauer Mag.Helmuth, Berger Johannes, Berger Dr. Wolfgang, Busina Hermann.
  • Edlinger Rudolf, Einfalt Christian, Engelberger Erich.
  • Fabsits Dominik, Fabsits Günter, Fiala Florian und Dipl.Ing.Franz, Foller Gerhard,, Foller Jasmin, Frigo KR Peter, Fröhlich Ilse, Fürst Jenny, Stefan und Wolfgang.
  • Gager Elfriede, Gelles Margit, Grassmann Gernot, Grassmugg Heinz, Gugerell Fachinsp.Franz.
  • Haider Herbert, Hajos Andreas und Lukas, Hechenblaikner Michael, Hobecker Franz und Gabriela, Hollenthoner Walter.
  • Jagosits Leopold,, Jaros Peter.
  • Kahler Alfred, Kalabsa Heinrich, Kämper Josef Andreas, Kapalik Kurt, Klafl-Schuster Peter, Koller Johann, König Matthias, Krammer Franz, Kronfuss Bernhard, Kubin Ludwig und Margaretha, Kunz Brigitte.
  • Lackner Peter, Larisch Thomas, Lenz Konrad, Linke Philipp.— Moser Mag.Christoph, Muschik Mag.Mario, Muzik Heinz.
  • Nesetril Gerhard, Niederhuber Gerhard, Niedl Dr.Johann, Nirschl Edwin, Nowotny Christa und Peter.
  • Österreicher Peter.
  • Pammer Ing.Johann, Plutnar Günter, Praschl Prof.Mag.Peter.
  • Rausch Dkfm.Karl, Reckendorfer Erwin, Reiser Heide-Marie und Martin, Rempelsberger Johannes, Resch DI Markus, Ruppert Bernhard.
  • Salzmann KR Josef Schatz Herbert, Schneider Herbert, Schneider Josef, Seewald Walter, Sieder Martin, Sigl KarlHeinz, Skocik Walter, Sobolak Peter, Sorna Friedrich, Strommer Christian, Syrowatka Ernst.
  • Tasch Johannes, Trinko Susanne, Trpkos Franz.
  • Vincourek Karl, Vohsalo Peter, Vranovitz Karl-Martin, Vytesnik Kurt.
  • Weiser Erich, Weiss Gerhard,, Wilhelm Franz, Willrader Franz, Wladasch Hannes, Wojtysiak Michael, Würz Johann, Würzl Franz.
  • Ziniel Josef, Zwickl Wilhelm..

Selbstverständlich werden nachträglich eingegangene Spenden ebenso der Jugend zugute kommen, wie die Namen der Spender(innen) im „Grünzeug“ veröffentlicht werden!

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

„MV“ vom 11.3.

Zuerst brachte Martin Reisers Tochter Nina die Lautsprecheranlage im telefonischen Einvernehmen mit ihrem in London weilenden Vater in Schuss, dann bewährte sich Jasmin Wallner erneut als Englisch-Dolmetscherin, diesmal für den zwölfmaligen rumänischen Nationalspieler Andrei Ivan, und am Ende hatte Peter Nowotny den exakt 13.039. Gast im Klublokal bewirtet – ein Dankeschön an dieses Trio! Aber auch an das Quartett Stephan Auer/Andrei Ivan/Tobias Knoflach/Manuel Martic, mit dem natürlich über die vortägige Pleite in Mattersburg sowie die (Mini-)Chance auf die Top 6 diskutiert wurde. Zwei Spielern durften wir trotz allem gratulieren: Der „Schneckeri“ wurde vor zwei Monaten stolzer Papa eines Moritz, der „Knofi“ vor fünf Wochen der eines Luca. Niederhuber zu den beiden: „Hoffentlich könnt ihr den Buben einmal erzählen, mit Rapid Meister geworden zu sein…“

Das Landesverwaltungsgericht bestätigte Steffen Hofmanns 500-Euro-Strafe, nachdem er bei seinem Abschiedsspiel im Juli eine bengalische Fackel gezündet hatte. Dazu fällt einem nichts mehr ein.

Krone-Wahl

Knappe „Niederlagen“ bei der traditionellen „Krone“-Wahl für Richard Strebinger und Dietmar Kühbauer, der sie als Aktiver sechsmal gewonnen hatte: „Fußballer des Jahres“ wurde Marko Amautovic (West Ham/133.456 Stimmen) vor dem Richie (129.120) und Markus Küster (SVM/60.529), während die nach Strebinger besten Rapidler Boli Bolingoli (1.124) 45. sowie Kapitän Stefan Schwab (801) 56. wurden; noch viel befremdender, dass der herausragende Mario Sonnleitner keine einzige (!) Stimme erhielt. Bei den Trainern gewann Marco Rose (RBS/105.845) vor unserem Didi (101.676) und Roman Mählich (Sturm/64.309). Wirklich gratulieren konnte man Mert Müldür, der zum „LotterienJungstar des Jahres“ gewählt wurde. Wäre noch schöner, würde der „Tapfere“ mit seinem SCR ein noch größeres Los ziehen!

EM-Quali

Ersatzkeeper Strebinger musste zusehen, wie Österreichs EM-Quali-Chancen schon jetzt gegen null schrumpften: Am 21.3. gab es in Wien ein 0:1 (0:0) gegen Serbien und am 24.3. in Haifa ein 2:4 (1:2) gegen die von „unserem“ Andi Herzog gecoachten Israelis (Amautovic 2).

Das U21-Team mit D.Ljubicic erreichte am 21.3. in Triest ein Test-0:0 gegen Italien.— Zwei Tage später bestritt Rapid auf einem „Happel“-Trainingsplatz ohne zahlreiche Stammspieler einen Probegalopp gegen WR.NEUSTADT und gewann 3:0 (1:0), Tore: Murg, Alar, Schobesberger.

Noch ein U21-Test: 0:3 (0:0) am 25.3. in Algeciras gegen Spanien (D.Ljubicic bis 90.+/1).

Präsidentenfrage

Brigitte Annerl (Hartberg-Präsidentin)? Martin Bruckner (SCR-Finanzreferent)? Roland Schmid (Immobiliensektor-Macher mit grünem Blut)? Wer wird Michael Krammer als Rapids Boss nachfolgen? Am besten, wir warten auf die Wahl im November.

Der vorbildliche Kämpfer Veton Berisha (58 Pflichtspiele/9 Tore) wechselte kürzlich in seine norwegische Heimat zu Brann Bergen. Danke, Veton, und alles Gute!

Gleiches ist Werner Kuhn für seine Tätigkeit als Aufsichtsratvorsitzender der Österreichischen Sport GmbH zu wünschen; beim SCR wirkt er weiterhin als Konsulent.

Nach seiner inferioren Leistung im Cupthriller in Pasching wurde Schiri Hameter, dem Auslöser des Skandals eine BL- Zwangspause verordnet, unserem Maxi Hofmann für sein Vogel-Zeigen sogar eine für zwei Spiele, so berechtigt sein Zorn auf den Pfeifenmann aus dem Hütteldorf-nahen Tullnerfeld auch war.

Diesmal gibt es weder „runde Spiele“ noch „runde Tore“ zu vermerken.

Auch die „MV“ vom 15.4. fand nach einem Redaktionsschluss statt – Bericht demnächst!

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
Homepage: http://klubderfreunde.at

Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

  • Vorige Ausgabe: GRÜNZEUG-602 
  • Hier findest Du alle GRÜNZEUG-Ausgaben, die im Rapid-Tagebuch erschienen sind (seit Ausgabe 577) 
  • Alle Ausgaben des GRÜNZEUG seit den 1970er Jahren stehen unseren Mitgliedern oder Fußballhistorikern auf Anfrage im PDF- Format zur Verfügung

Tagebucheinträge per Mail zugesendet bekommen. Zur Anmeldung