Altach-Rapid

2:2 (0:0)

Natürlich sind alle enttäuscht, die wegen dreier Liga-Siege in Folge bereits gemeint haben, Rapid würde einem Höhenflug erleben.

Der letzte Auswärtssieg in Altach stammt vom 10.5.2015 unter Zoran Barisic. Seither gab es in Schnabelholz 3 Niederlagen und 5 Unentschieden. Mit dem heutigen 2:2 gab es also ein durchaus erwartbares Ergebnis.

Nächste Mitgliederversammlung Ende August. Details werden hier bekanntgegeben. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

Betrachten wir dieses Spiel als eine Übung dafür, eine defensiv orientierte Mannschaft zu besiegen, dann ist diese Übung nicht gelungen.
Die Enge der Räume im gegnerischen Strafraum machte es dem Rapid-Sturm wirklich schwer. der Doppel-Blechtreffer von Rapid in der 2.HZ war von der Sorte „Großes Pech“. Natürlich kann man gerne die Last-Minute-Tore bejubeln (Esoteriker werden vom Geist der Rapid-Viertelstunde sprechen), aber nicht Rapid hat über die 90 Minuten die Akzente gesetzt sondern Altach war es (7:3 Torschüsse für Altach).

Rapid hatte mehr Ballbesitz (68%), eine bessere Passquote (84:67%), mehr Eckbälle (8:1) aber viel davon war den defensiven Altachern zu verdanken. Die Rapid-Hälfte des Spielfeldes wurde von dern Altachern praktisch kampflos aufgegeben, die Konzentration galt allein der Abwehr. Und das ist praktisch über 90 Minuten sehr gut gelungen. Umgekehrt wurde die Rapid-Abwehr durch die vordergründige Dominanz des Gegners lange Zeit wenig gefordert. Und der Gegner weiß, dass man nicht viele Chancen für ein Tor braucht, eine genügt! Dass es sogar zwei geworden sind, verdankt Altach auch einer nicht besonders glücklichen Abwehr unseres immer-gesetzt-seienden Tormanns. Dass sich da nicht auch einmal ein Feldspieler für einen Wechsel ausspricht! Aber Fußball scheint ein sehr autoritäres System zu sein und Stimmen von unten dürften nicht viel zählen.

Ein solcher Wechsel hat schließlich dem Rapid-Sturm gut getan – wie wir gesehen haben.

Ambiente

Während die Immer-Fahrer noch im Autobus sitzen, darf ich bereits in meine Tastatur hämmern. Wir waren im gut besuchten Stag’s Head zu Gast. Anreise mit dem Fahrrad, perfektes Wetter.

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