100 Jahre Rapid im Cup

Es heißt zwar „100 Jahre ÖFB-Cup“, aber der Cup wird heuer erst zum 84. Mal ausgetragen. Insgesamt wurden von Rapid im Cup 334 Spiele absolviert. Rapid erreichte folgende 83 Platzierungen:

14 Rapid Cupsieger
14 Rapid im Finale
13 Rapid im Halbfinale
16 Rapid im Viertelfinale
14 Rapid im Sechzehntelfinale
3 Teilgenommen
9 Erstrunden-Aus
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16 Nicht ausgetragen (1938/39-1944/45, 1949/50-1957/58, 2007/08)
1 2018/19 in Klagenfurt
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100 Jahre

Die Bilanz ist insofern interessant, als Rapid fast in jeder der möglichen Runden auf etwa gleich viele Platzierungen verweisen kann. In den Finalspielen ist die Bilanz ausgeglichen. 28 Mal hat Rapid das Finale erreicht, 14 Mal hat Rapid gewonnen, 14 Mal ist Rapid als Verlierer vom Platz gegangen. In den folgenden Tabellen gilt:

*) Finale als Summe von Hin- und Rückspiel mit Auswärtstorregel
**) Im Elferschießen ausgeschieden

Finale als Sieger

  1: 1918/19 3:0 Sportclub
2: 1919/20 5:2 Austria
3: 1926/27 3:0 Austria
4: 1945/46 2:1 Vienna
5: 1960/61 3:1 Vienna
6: 1967/68 2:0 GAK
7: 1968/69 2:1 Sportclub
8: 1971/72 4:3 Sportclub *)
9: 1975/76 2:2 Innsbruck *)
10: 1982/83 8:0 Innsbruck *)
11: 1983/84 3:3 Austria *)
12: 1984/85 3:3 Austria **)
13: 1986/87 4:2 Innsbruck *)
14: 1994/95 1:0 Leoben

Finale als Verlierer

 1928/29 2:3 Vienna
1933/34 0:8 Admira
1958/59 0:2 WAC
1959/60 2:4 Austria
1965/66 0:1 Admira
1970/71 1:2 Austria
1972/73 2:2 Innsbruck *)
1985/86 4:6 Austria
1989/90 1:3 Austria
1990/91 1:2 Stockerau
1992/93 1:3 Innsbruck
2004/05 1:3 Austria
2016/17 1:2 RB

Erstrunden-Aus

1920/21 4:5 Amateure *)
1921/22 1:2 Red Star
1924/25 4:5 Hakoah
1925/26 0:3 Brigittenau
1996/97 1:2 Kottingbrunn
1999/00 1:1 Ranshofen **)
2001/02 1:2 A.Salzburg
2006/07 1:1 Vienna **)
2013/14 0:0 LASK **)

Alle 100 Saisonen

 1 Rapid Cupsieger
2 Rapid im Finale
4 Rapid im Halbfinale
8 Rapid im Viertelfinale
16 Rapid im Sechzehntelfinale
32 Teilgenommen
- nicht ausgetragen

1918/19 1
1919/20 1
1920/21 (Amateure)
1921/22 (Red Star)
1922/23 4
1923/24 16
1924/25 (Hakoah)
1925/26 (Brigittenau)
1926/27 1
1927/28 8
1928/29 2
1929/30 4
1930/31 8
1931/32 4
1932/33 16
1933/34 2
1934/35 4
1935/36 16
1936/37 4
1937/38 16
1938/39 -
1939/40 -
1940/41 -
1941/42 -
1942/43 -
1943/44 -
1944/45 -
1945/46 1
1946/47 8
1947/48 8
1948/49 16
1949/50 -
1951/52 -
1952/53 -
1953/54 -
1954/55 -
1955/56 -
1956/57 -
1957/58 -
1958/59 2
1959/60 2
1960/61 1
1961/62 8
1962/63 8
1963/64 4
1964/65 4
1965/66 2
1966/67 4
1967/68 1
1968/69 1
1969/70 16
1970/71 2
1971/72 1
1972/73 2
1973/74 4
1974/75 8
1975/76 1
1976/77 32
1977/78 8
1978/79 4
1979/80 16
1980/81 8
1981/82 16
1982/83 1
1983/84 1
1984/85 1
1985/86 2
1986/87 1
1987/88 16
1988/89 16
1989/90 2
1990/91 2
1991/92 16
1992/93 2
1993/94 16
1994/95 1
1995/96 32
1996/97 (Kottingbrunn)
1997/98 8
1998/99 4
1999/00 (Ranshofen)
2000/01 4
2001/02 (A.Salzburg)
2002/03 32
2003/04 8
2004/05 2
2005/06 8
2006/07 (Vienna)
2007/08 -
2008/09 16
2009/10 8
2010/11 4
2011/12 16
2012/13 8
2013/14 (LASK)
2014/15 8
2015/16 8
2016/17 2
2017/18 4
2018/19
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Rapidviertelstunde-187

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Rapid-Hartberg

3:4 (2:2)

Dieses Spiel wirft für einen Zuschauer gleich mehrere fundamentale Fragen auf:

  1. Warum fielen die Schiedsrichterentscheidungen so eklatant gegen Rapid aus? Hat das Methode?
  2. Warum wird ein von einem Verteidiger abgelenkter Schuss nicht als Eigentor gewertet?
  3. Warum werden die Attacken, die zu schweren Verletzungen führen, nicht dem Täter in irgendeiner Form angelastet?
  4. Warum wird ein falsch ausgeführter Elfmeter wiederholt aber ein falsch ausgeführter Einwurf dem Gegner zugesprochen?

1. Schiedsrichterentscheidungen

Wie es wirklich ist, weiß natürlich niemand. Mein Tipp ist folgender:

Wenn mich jemand vor dem Spiel gefragt hätte, welchen Schiedsrichter ich mir für das Spiel wünsche, hätte ich die aktuelle Schiedsrichterstatistik bei Rapid-Spielen zu Rate gezogen und die schaut so aus:

Ergebnisse pro Schiedsrichter bei Rapid-Spielen

Es ist evident, dass Rapid mit Schiedsrichter Christopher Jäger bisher gut gefahren sind. Von 13 Spielen unter seiner Leitung wurden 11 gewonnen, eines war unentschieden und eines wurde verloren. Dieter Muckenhammer ist der einzige Schiedsrichter, bei dem die von ihm geleiteten Spiele keine positive sondern eine nur ausgeglichene Bilanz haben. Ihn hätte ich nicht gewählt.

Ganz sicher hat die Bundesliga ähnliche Statistiken, die sich auch auf die anderen Mannschaften und auch auf alle Spiele beziehen. Wenn man nun die Ergebnisanteile aller Schiedsrichter betrachtet (und dabei annimmt, dass der Schwierigkeitsgrad der Spielleitung derselbe ist), dann müssten eigentlich alle Schiedsrichter am Ende eines Beobachtungszeitraum ähnliche Ergebnischarakteristiken haben.

Christopher Jäger hat aber eine auffallend positive Bilanz bei Rapid-Spielen, und das ändert sich auch nicht gleich durch die heute sehr fragwürdige Spielleitung. Und es kann sein, dass meine Aufzeichnungen, die zeigen, dass seine Spiele tendenziell rapid-freundlich sind, auch bei der Bundesliga aufgefallen sind. Und da die Schiedsrichter sicher der einen oder anderen Bewertung ausgesetzt sind, könnte das auffällige tendenziöse Bewerten einzelner Situationen in diesem Spiel ihre Ursachen in solchen Bewertungen haben.

Gleich bei Spielbeginn wurde ein kurz ausgeführter Freistoß ziemlich kleinlich einige Meter zurück versetzt, so als wäre man bei einer Schiedsrichterausbildung bei der viele Dinge sicher noch genauer genommen werden. Schon an dieser Stelle dachte ich, das bei diesem Spiel etwas anders läuft.

Die ganz grundsätzliche Tendenz bei einem starken Support für eine Mannschaft, Entscheidungen bewusst (oder instinktiv) gegen die unterstütze Mannschaft zu treffen, sind bekannt. Und hier ist nicht eine einzelne Entscheidung gemeint, sondern das Mittel vieler solcher Entscheidungen. Das ist ein Problem, mit dem Rapid eben leben muss.

2. Abgelenkte Bälle

Beim Tor zum 2:4 lenkte Max Hofmann den Schuss unhaltbar für den Tormann ab; als Torschütze gilt aber der Hartberg-Spieler. Wäre an dieser Stelle ein Stürmer von Hartberg gestanden (und wäre dieser nicht im Abseits gestanden), dann wäre das Tor für denjenigen gewertet worden, der den Ball abgelenkt hat. Folgerichtig müsste im Falle von Max Hofmann, der den Ball als letzter berührt hat, er als Torschütze gelten.

Es irritiert, dass Tore, die zuletzt von einem Spieler der verteidigenden Mannschaft berührt worden sind, nicht als Eigentore gewertet werden.

3. Verletzungen

„Da kann ma halt nichts machen“, eine gelbe Karte ist alles, was der Hartberger Spieler nach dem (eigentlich) taktischen Foul gegen Boli zu befürchten hat. Rapid verliert einen wertvollen Spieler für Wochen. Warum muss der attackierende Spieler (oder dessen Verein) nicht mit einer angemessenen Strafe rechnen? Man wird einwenden, dass so etwas ja unabsichtlich passieren kann, und daher eine solche Bestrafung unfair wäre. Ja, aber so ist das Leben halt einmal! Es ist ja auch fatal, dass jemand unabsichtlich einen Schuss ablenkt und das Tor trotzdem zählt, auch wenn es unabsichtlich war. Ich finde, dass im Falle von Konsequenzen bei gravierenden Verletzungen man etwas mehr Spiel und weniger körperliche Attacken sehen würde.

4. Falsche Ausführung von Strafstößen, Freistößen und Einwürfen

Es kommt gar nicht so selten vor, dass Details der Ausführung eines Einwurfs nicht den Regeln entsprechen und danach die Durchführung des Einwurfs dem Gegner zugesprochen wird.

Beim heutigen Spiel führte der Schütze zum 2:0 den Elfmeter falsch aus (er blieb vor dem Schuss stehen). Nach meiner Ansicht hat er Pech gehabt, der Elfer sollte nach meiner Ansicht abgebrochen werden. So ist es aber nicht, der Schütze durfte den Elfer wiederholen.

Ist das nicht sonderbar, dass formale Fehler eines Spielers beim Outeinwurf zu einem Ballbesitzwechsel zum Gegner führen und beim Elfer der Schütze den Schuss wiederholen darf? Was passiert dann eigentlich, wenn er auch bei der Wiederholung denselben Regelverstoß begeht? Kann er das an libitum fortsetzen?


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Halbe Liga, halbes Interesse

Jeder Verein spielt seit fünf Runden nur mehr in einer Sechser-Liga. Und es dürfte egal sein, in welcher der beiden Gruppen, der Meistergruppe oder der Qualifikationsgruppe sich die eigene Mannschaft befindet: das Interesse an den Spielen der Runde ist einfach halb so groß.

Heute zum Beispiel finden die drei Spiele der Meistergruppe statt, und die interessieren die Anhängern eines Vereins der Qualifikationsgruppe nicht. Kein Ergebnis der Meistergruppe ist von irgendeiner Bedeutung.

Im klassischen Ligabewerb war das keineswegs so. Auch wenn die eigene Mannschaft schon am Samstag gespielt hat, waren die Sonntagsspiele fast immer wichtig, weil sie die gesamte Tabellensituation betrafen. Man hätte sich also früher auch ein „fremdes“ Sonntagsspiel im Fernsehen angeschaut. Aber heute? Uninteressant!

Bundesliga im Fernsehen

Dazu kommt, dass die Bundesliga praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielt wird. Die frühere Präsenz im ORF mit Zuschauerzahlen um 400.000 für das Sonntagsspiel wurde den Mehreinnahmen durch das Privatfernsehen geopfert, allerdings um den Preis, dass der durchschnittlich interessierte Fußball-Anhänger, der weder ins Stadion geht und der auch nicht bereit ist, das Sky-Abo zu bezahlen, überhaupt kein Spiel mehr sieht. Das wird einen einzelnen Verein wegen der Mehreinnahmen kurzfristig nicht stören, sollte aber wenigstens beim ÖFB die Alarmklingeln schrillen lassen, weil der Fußball insgesamt darunter leidet.

Zuschauerzahlen

Vergleichen wir die Besucherzahlen der aktuellen 27.Runde des Vorjahres und des heurigen Jahres. Die gesamte Zuschauerzahl heuer ist 28.400 (6 Spiele, Rapid auswärts, 4.733 pro Spiel) , im Vorjahr waren es 34.650 (5 Spiele, Rapid heim, 6.930 pro Spiel); in der Runde danach 22.575 (5 Spiele, Rapid auswärts, 4.515 pro Spiel).

Einen genaueren Vergleich über alle Runden wird uns die Bundesliga berechnen, aber eine auffällige Zunahme der Zuschauerzahlen kann man nicht erkennen. Im Vorjahr wurden darüber hinaus noch vier weitere Runden gespielt, die die gesamte Zuschauerzahl noch weiter erhöhen.

27. Runde 2018/19 (Rapid auswärts)

Meistergruppe

8.000 Austria-St.Pölten
6.200 Salzburg-WAC
5.800 LASK-Sturm
6.666 pro Spiel, 20.000 gesamt

Qualifikationsgruppe

4.000 Hartberg-Rapid
2.800 Innsbruck-Altach
1.600 Admira-Mattersburg
2.800 pro Spiel 8.400 gesamt

6.666 Meistergruppe pro Spiel
2.800 Qualifikationsgruppe pro Spiel
4.733 pro Spiel, 28.400 gesamt

27. Runde 2017/18 (Rapid heim)

15.414 Rapid-WAC
7.154 Sturm-Altach
6.826 RB-Austria
3.993 LASK-Mattersburg
1.267 St.Pölten-Admira
6.930 pro Spiel 34.650 gesamt

28. Runde 2017/18 (Rapid auswärts)

7.182 Mattersburg-Rapid 
6.017 Austria-Altach
4.828 Salzburg-Wolfsberg
2.300 Admira-LASK
2.248 St.Pölten-Sturm
4.515 pro Spiel 22.575 gesamt

Mir gefällt die Zweiteilung nicht so gut, denn

  • dadurch unterscheidet sich unsere Liga von den Ligen, die wir gerne als Vorbild sehen;
  • reduziert sich das Interesse am Fußball von vorher fünf auf heute drei Spiele pro Woche.
  • die Zuschauerzahlen sind nach einer Stichprobe nicht deutlich höher.
  • der Abstiegskampf hat es in sich*)

Für Rapid ist die Situation dabei gar nicht so schlecht, haben wir doch trotz Qualifikationsgruppe immer noch zwei reelle Chancen auf einen internationalen Platz, und wer weiß, ob wir diese Chance in der Meistergruppe gehabt hätten (die Chancen auf einen internationalen Platz für den Stadtrivalen schwinden von Runde zu Runde).

*) je mehr Mannschaften in einem Bewerb sind, desto geringer ist die Abstiegswahrscheinlichkeit für ein Team.

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Grün-weißes Darts-Turnier

Die Grün-Weißen Hornissen veranstalten ein Benefiz-Darts-Turnier; Details im folgenden Bild:

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Hartberg-Rapid

2:4 (1:1)

Der Fußball überrascht uns mit jedem Spiel aufs Neue. Waren es noch vor kurzer Zeit die schwachen zweiten Halbzeiten, so beginnt sich dieses Bild zu wenden. Unsere Mannschaft schnuppert in der ersten Halbzeit in das Spiel hinein und dreht dann bei Bedarf in der zweiten Halbzeit auf. So könnte man das Spiel in Hartberg charakterisieren.

Man fühlte sich in der ersten Halbzeit wieder in Zeiten zurückversetzt, die man eigentlich so nicht mehr erleben will und meinte nach dem Patzer von Strebinger zum Ausgleich, dass das Spiel aufgrund des Dauerdrucks von Hartberg verloren wäre; immerhin steht Hartberg hart am Abgrund des Abstiegs.

Dann gab’s iner Pause möglicherweise eine Kabinenpredigt von Didi, und wir sahen nach den beiden Eiertoren der ersten Halbzeit drei sehenswerte Treffer von Rapid:

  • ein wunderschön herausgespieltes und perfekt abgeschlossenes Tor von Thomas Murg
  • einen prächtigen Kopfball von Boli (er hat sich sichtlich über seinen zweiten Treffer gefreut) und
  • – als Tor der Runde (oder noch mehr) – einen hochklassigen Heber von Andrija Pavlovic

Den Schlusspunkt setzte wieder einmal unser Tormann, indem er einen Ball vor die Füße des gegnerischen Stürmers abwehrte. Ich gebe zu, er hatte nicht viel Zeit sich das zu überlegen, aber ein Tormann muss solche Bälle ohne weiteres Nachdenken aus der Gefahrenzone bringen; das muss ein Reflex sein, keine Überlegung.

Das Auf und Ab des Torerfolgs der Stürmer ließ uns Zuschauer einmal Badji als den zukünftigen Nummer-1-Stürmer sehen, doch nach diesem wunderschönen und überlegten Tor von Pavlovic schaut die Sache schon wieder ganz anders aus. Wir schwanken wie ein „Candle In The Wind“.

In der Tormannfrage schwanken wir nicht. Dass nach solchen Patzern gegen Altach und Hartberg nicht auch einmal Tobias eine Chance bekommen kann, das verstehen wir nicht. Muss sich erst ein Tormann verletzen, dass wir draufkommen, dass wir auch einen zweiten sehr guten haben?

Halbzeit in der Qualigruppe

In der Meistergruppe wäre Rapid jetzt auf Rang drei. Mattersburg bleibt aber Rapid auf den Fersen, nachlassen darf man nicht. Rapid hat in dieser Gruppe mit 34 Gegentoren die beste Abwehr, doch im Sturm muss noch mehr gemacht werden, Altach, Mattersburg und Hartberg schossen auch um die 29 Tore.

Die Leistungskurve zeigt nach oben, klar, so viele Runden ohne Niederlage gab es schon lange nicht. Man ist leicht geneigt zu glauben, das Trainerteam hätte die Probleme der Mannschaft in den Griff bekommen, doch es könnte auch sein, dass man – wie einst die Römer in Asterix – meint, den „Zaubertrank“ zu besitzen, aber es sind halt nur „kleine Steine“, die man stemmt. Dass Hartberg im Basisdurchgang Rapid mit 3:0 nach Hause geschickt hat, kann man durchaus auch mit dem Adrenalin des Liganeulings und der Überlastung der Rapid-Mannschaft erklären.

Ambiente

Wir sahen das Spiel in der freundlichen Atmosphäre der Rekordmeisterbar.

Christine, Arnold, Mario, Florian, Pepi, Andy, Klarissa

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Altach-Rapid

2:2 (0:0)

Natürlich sind alle enttäuscht, die wegen dreier Liga-Siege in Folge bereits gemeint haben, Rapid würde einem Höhenflug erleben.

Der letzte Auswärtssieg in Altach stammt vom 10.5.2015 unter Zoran Barisic. Seither gab es in Schnabelholz 3 Niederlagen und 5 Unentschieden. Mit dem heutigen 2:2 gab es also ein durchaus erwartbares Ergebnis.

Betrachten wir dieses Spiel als eine Übung dafür, eine defensiv orientierte Mannschaft zu besiegen, dann ist diese Übung nicht gelungen.
Die Enge der Räume im gegnerischen Strafraum machte es dem Rapid-Sturm wirklich schwer. der Doppel-Blechtreffer von Rapid in der 2.HZ war von der Sorte „Großes Pech“. Natürlich kann man gerne die Last-Minute-Tore bejubeln (Esoteriker werden vom Geist der Rapid-Viertelstunde sprechen), aber nicht Rapid hat über die 90 Minuten die Akzente gesetzt sondern Altach war es (7:3 Torschüsse für Altach).

Rapid hatte mehr Ballbesitz (68%), eine bessere Passquote (84:67%), mehr Eckbälle (8:1) aber viel davon war den defensiven Altachern zu verdanken. Die Rapid-Hälfte des Spielfeldes wurde von dern Altachern praktisch kampflos aufgegeben, die Konzentration galt allein der Abwehr. Und das ist praktisch über 90 Minuten sehr gut gelungen. Umgekehrt wurde die Rapid-Abwehr durch die vordergründige Dominanz des Gegners lange Zeit wenig gefordert. Und der Gegner weiß, dass man nicht viele Chancen für ein Tor braucht, eine genügt! Dass es sogar zwei geworden sind, verdankt Altach auch einer nicht besonders glücklichen Abwehr unseres immer-gesetzt-seienden Tormanns. Dass sich da nicht auch einmal ein Feldspieler für einen Wechsel ausspricht! Aber Fußball scheint ein sehr autoritäres System zu sein und Stimmen von unten dürften nicht viel zählen.

Ein solcher Wechsel hat schließlich dem Rapid-Sturm gut getan – wie wir gesehen haben.

Ambiente

Während die Immer-Fahrer noch im Autobus sitzen, darf ich bereits in meine Tastatur hämmern. Wir waren im gut besuchten Stag’s Head zu Gast. Anreise mit dem Fahrrad, perfektes Wetter.

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Rapidviertelstunde-186

  • Wuzeln mit dem Weltmeister (Chris Marks, Steffen Hofmann, Mario Sonnleitner, Vladimir Drabik, Christoph Peschek)
  • Liga Lizenz ohne Auflagen (Christoph Peschek)
  • Rapid beim eSoccer Cup
  • Ostercamp für Torhüter
  • Der neue Rapid II-Trainer (Zeljko Radovic)

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Vortrag „Office 365“

Wir laden alle Leser dieses Tagebuchs zu einem Nicht-Fußball-Thema ein; zu einem Vortrag über ein Programmpaket, das die meisten von uns im Büroalltag verwenden. Wer etwas mehr über sein Office wissen möchte, erfährt es von Roman Korecky

Office 365 ist vielen vor allem als Lizensierungs- und Mietmodell für die Office-Applikationen bekannt. Office 365 für Unternehmen bietet aber vieles mehr: professionelle E-Mail-Dienste, riesigen Dateispeicher, Apps für die Zusammenarbeit in Teams, Online-Konferenzen uvm.

An diesem Abend werdet ihr erfahren, wie man in Office 365 für Unternehmen einsteigt, wie man es lizenziert, welche Funktionen es bietet und wie man diese nutzt, und wie auch Privatanwender davon profitieren können. Auch die laufende Administration wird Thema sein.

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MV Ljubicic, Pelczar, Schwab

Eine Mitgliederversammlung der Sonderklasse erlebten wir mit dem Mittelfeld-Duo Stefan Schwab und Dejan Ljubicic in Begleitung des Rapid-Pfarrers und „Inspirationstrainers“ Christoph Pelczar,

Der Abend fand ausnahmsweise nicht nach einer Niederlage sondern – im Gegenteil – nach einer Serie von vier Siegen statt, etwas, das wir schon lange nicht erlebt haben und das vielleicht auch für den guten Besuch – wir zählten etwa 60 Besucher – beigetragen hat.

Die verschiedenen Aspekte der letzten Spiele, des kommenden Cup-Finales, der Rolle des Rapid-Pfarrers in der Vorbereitung zu den Spielen. das alles wurde unter souveräner Leitung von Gerhard Niederhuber diskutiert. Die Besucher nahmen diese Eindrücke mit nach Hause und ausnahmsweise können wir auch mit einer gewissen Zuversicht den nächsten Spielen entgegen sehen.

Es hat mir sehr imponiert, dass die Spieler dem Cup-Finale geradezu entgegenfiebern und sich bessere Chancen als noch vor zwei Jahren ausrechnen. Der Spielort Klagenfurt ist für die Spieler in Ordnung, die Art und Weise, wie es zu der Wahl kam eher weniger. Die Spieler wollen sich die drei Finalspiele nach der 32. Runde ersparen und mit einem Cup-Sieg aus Klagenfurt heimkehren. Wir wünschen uns und ihnen, dass diese Vorhaben gelingen möge.

Wir können zur Rolle Gottes stehen wie wir wollen, wenn ein so charismatischer Mensch wie Pfarrer Pelczar Teil eines Teams ist, dann ist das für alle Beteiligten ein Gewinn. Da er auch ausgebildeter Psychologe ist, spielt es für ihn keine Rolle, welcher Glaubensrichtung die Spieler angehören.

Wir haben erfahren, dass die Statue des Luigi Scrosoppi, die sich im Besitz von Rapid befindet, tatsächlich das Original ist und aus Kärnten den Weg nach Wien gefunden hat. Dass der Name des Fußballheiligen mit den Buchstaben „SCR“ beginnt, kann dazu den Ausschlag gegeben haben und dieser Umstand ist für Pfarrer Pelczar keineswegs ein Zufall.

Wir begrüßten zum ersten Mal Christine Hörstlhofer und Mario Bittermann in unserer Runde, und freuen uns, dass es ihnen gefallen hat.

Erich Weiser schenkte Christoph Pelczar das erste selbst gefertigte Trikot mit dem Logo des Klubs der Freunde. Wer übrigens auch ein solches Trikot (20,- €) haben möchte, schreibt bitte an rapid{at}klubderfreunde.at, ich leite die Bestellung gerne an Erich weiter.

Christoph Pelczar hat sich anerkennend über unser Tagebuch ausgesprochen. Er hat bereits über 700 Aussendungen erhalten. Wir bekamen auch ein Geschenk, ein seltenes Mannschaftsfoto in Jubelpose mit unserem Pfarrer in der Mitte.

Es gibt von der Mitgliederversammlung insgesamt 170 Fotos (siehe Links). Dort können die Bilder in Originalauflösung downgeloadet werden.

Wir danken unseren Gästen für Ihren Besuch, die interessanten Gespräche und ihre Geduld bei den vielen Autogrammwünschen und Fotos, die wir machen durften.

Links

Ankündigung

Die nächste Mitgliederversammlung ist auch gleichzeitig die Generalversammlung, und findet am Montag, 20.5.2019 um 18:30 statt. Eingeladen sind Mitglieder des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“. Die Gäste werden Präsident Michael Krammer, Geschäftsführer Christoph Peschek und Präsidiumsmitglied Josef Kamper sein.

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Cup-Finale Verkaufsstart


Für das Cupspiel am 1. Mai wurden am Samstag, den ersten Verkaufstag mehr als 5000 Karten für die Rapid-Sektoren verkauft.

Der Verkaufsstart war für 10 Uhr angekündigt. Bereits um 8:30 warteten vor dem Platz vor dem Fancorner etwa 10 Kartenkäufer und das Rapid-Klubservice begann mit dem Strukturieren der Anstellzone. Zuerst wollten sie die Wartereihen wie im Supermarkt anordnen (Bild 1) – und ich wollte schon protestieren – doch Gernot hat das Problem gleich beseitigt und aus den einzelnen Schlangen eine einzige Warteschlange umgestaltet (Bild 2), die in der Regel von den Wartenden als fair*) empfunden wird.

Da man die Karten auch online erwerben konnte, stellten sich offenbar nur jene an, die – so wie ich – einige Sonderwünsche hatten, die von Martina & Co unbürokratisch abgearbeitet wurden.

Ein Viertelstunde vor dem offiziellen Verkaufsstart öffneten gleichzeitig 8 Schalter (vier im Fancorner, vier bei den Kassen draußen), und die Wartezeit war eigentlich sehr kurz.

Nachdem wir die Karten in den Händen hatten, war ein Kaffee angesagt. Rekordmeisterbar und Stags Head waren geschlossen, also ging’s zum nächsten Mac. Wir staunten nicht schlecht, als uns eine Dame im Rapid-Trikot bediente. Es stellte sich heraus, dass wir eine der Filialen des Rapid-Partners Harald Marschalek besucht haben, der alle seine MitarbeiterInnen im Rapid-Look ausstattet.

Wer eine solche Filiale sucht, hier sind sie:

McDonalds Filialen im Rapid-Look

1140 Wien, Albert-Schweitzer-Gasse 6
1130 Wien, Hietzinger Kai 137
1150 Wien, Hütteldorfer Strasse 81B/4
1110 Wien, Kaiserebersdorfer Strasse 320
1110 Wien, huma eleven, Landwehr Strasse 6/S014

*) Zur Warteschlange

Eigentlich sind die langen Anstellzeiten, die wir von früher bei Rapid kennen, vorbei. Einerseits durch die elektronischen Buchungssysteme, anderseits durch immer besser angepasste organisatorische Maßnahmen (wie man am Beispiel der Single-Warteschlange) aber auch durch perfekte Vorbereitung der Mitarbeiter und Geräte sieht.

Wir empfinden eine einzige Warteschlange zu einem System mit mehreren Schaltern als sehr fair. Man bekommt als Wartender immer den nächsten freien Schalter, egal, wie lang sich jemand anstellt. Vorbildlich wurde dieses Wartesystem schon sehr früh bei der Bank-Austria und bei den ÖBB, später auch bei der Post eingeführt. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ oder wie die Techniker sagen: first in, first out (FIFO).

Warten ist aber doch ein lästiger Vorgang und alles, was zur Verkürzung von Wartezeiten beitragen kann, sollte mitgedacht werden. Fairness allein ist dabei nur ein Aspekt. Utilitaristen denken weniger an die Wartezeit eines einzelnen Kunden, sie denken an die Gesamtwartezeit, die es gilt, gering zu halten. Es kann in einem zunächst als „unfair“ empfundenen System so sein, dass man selbst als Erstankömmling vielleicht länger braucht als in einem fairen System, aber die Summe aller Wartezeiten trotzdem geringer ist.

Und das geht nur, indem man nicht die Reihenfolge des Eintreffens als Kriterium verwendet, sondern einer übergeordnete Instanz die Entscheidung überlässt, wer als Nächster drankommt. Überraschenderweise stellt sich heraus, dass schon allein die zufällige Auswahl des jeweils nächsten Kunden die gesamte Wartezeit verringert und wenn man die Abarbeitungsreihenfolge umkehrt und mit dem letzten Ankömmling beginnt, sich die Gesamtwartezeit weiter reduziert. Nachzulesen hier: „Kein Vorteil mehr für Frühaufsteher“ (ORF). Im Artikel wird auch erklärt, warum die Umkehrung der Abarbeitungsreihenfolge in der Praxis einer realen Warteschlange nur schwer durchzusetzen ist, sehr wohl aber bei Call-Centern erfolgreich angewendet werden kann.

Noch effizienter kann die Gesamtwartezeit reduziert werden, wenn man weiß, wie viel Zeit ein Client am Schalter brauchen wird. Das wäre beim Supermarkt etwa an der Anzahl der Artikel abzulesen, die jemand eingekauft hat. Derzeit gibt es dazu eventuell bei großen Märkten eine Schnellkassa, die eine Vorreihung der Wenigkäufer ermöglicht. Effizienter wird es aber erst werden, wenn das Verkaufssystem von vornherein weiß, wie viele Artikel jemand im Einkaufskorb hat. Dann nämlich könnte das System die einzelnen Kunden von sich aus in der effizientesten Art aufrufen. Wer also viel einkauft, muss etwas länger warten, aber die vielen Wenigkäufer empfinden ein solches System als bedeutend effizienter als wenn sie hinter dem Vielkäufer warten müssen, obwohl sie selbst nur eine Kleinigkeit gekauft haben.

Wie es auch immer ist, bei Rapid ist das Anstellen praktisch kein Problem mehr, weil durch die organisatorische Vorarbeit alles wie am Schnürchen abläuft. Und für diese vielen und für uns praktisch unsichtbaren Maßnahmen bedanken wir uns bei Andy und seinem Rapid-Klubservice.Team.

LInks

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Rapid II-Bruck/Leitha

4:1 (3:1)

Rapid II feierte in dieser 22. Runde einen ungefährdeten Sieg gegen Bruck/Leitha.

Dieser Sieg war aber noch ohne weitere Auswirkungen auf den Tabellenplatz, die Abstände zu den Nachbarn bleiben unverändert, weil auch Mannsdorf und der Wiener Sportklub punkteten. Aber diese Verfolgergruppe Mannsdorf, Rapid II und Sportklub konnte zwei Punkte auf Leobendorf und drei auf Mauerwerk gut machen. Ohne die fatale 5:1-Niederlage von Rapid II in Mannsdorf wäre die Situation deutlich besser. Aber es gibt ja noch 8 Runden und da ist noch viel möglich.

1 53 Ebreichsdorf (kein Aufsteiger)
2 45 Mauerwerk (keine Lizenz)
3 43 Leobendorf
4 42 Mannsdorf
5 41 Rapid II
6 40 Sportklub

Wie sich die Randbedingungen, etwa der Umstand, dass der überlegene Tabellenführer Ebreichsdorf nicht aufsteigen will, und der Zweitplatzierte Mauerwerk keine Lizenz bekommt und daher nicht aufsteigen kann, auf die Aufstiegschancen eines Drittplatzierten auswirkt, weiß derzeit nur das Regelwerk und hängt wahrscheinlich auch noch von den Ergebnissen der anderen Regionalligen ab.

Bei ungewöhnlich kühlem Wetter, verirren sich nur etwa 100 Zuschauer ins Allianz-Stadion, mit dabei das „Fähnlein der 7 Aufrechten“ + Fotograf.

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Rapidviertelstunde-185

  • Der kleine Prinz mit Steffen Hofmann
  • Ein torreiches Comeback
  • Liga-Vorschau Mattersburg
  • Dein Schultag beim SK Rapid
  • Interview mit Heinrich Himmer

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Rapid-Mattersburg

2:1 (0:0)

Euphorie und Besucherzustrom halten sich derzeit in Grenzen. Aber der fußballerische Erfolg schließt sich diesem Rückgang an Interesse nicht an, denn Rapid setzt die Siegesserie fort und wäre nach Punkten derzeit auf Platz 3 in der Meistergruppe. Gering schätzen müssen wir diesen augenblicklichen Erfolg nicht, denn es waren gerade die vermeintlichen „Dorfklubs“, die uns in der Vergangenheit wertvolle Punkte gekostet haben. Die Spiele in der Qualifikationsgruppe bieten unerwartete Vorteile, weil Rapid nun verstärkt gerade jene Spielzüge ausprobieren kann, die geeignet sind, diese Abwehr der stark defensive Mannschaften zu knacken.

Und es gab auch in der ersten torlosen Hälfte sehenswerte Chancen, vor allem jene durch Aliou Badji, als er den Mattersburger Tormann sehr geschickt überhoben hat aber das Tor durch eine Rettungsaktion auf der Linie noch vereitelt werden konnte. Überhaupt ist Badji ein wirklicher Gewinn im Sturm und der Trainer bestätigt unsere Beobachtungen indem er Badji erstmals vom Beginn weg eingesetzt hat.

Es gab aber auch sehenswerte Hoppalas seitens unseres gesetzten Einsertormanns, und als ungelernter Fußballer fragt man sich, wie ein Trainerteam so inkonsequent bei der Besetzung des Tormannpostens sein kann. Ein Feldspieler muss um seinen Einsatz bis eine Stunde vor dem Spiel bangen, der Tormann ist gesetzt, er kann praktisch nach Belieben patzen, wie auch Strebinger in diesem Spiel. Etwas mehr Anspannung würde ihm doch auch in diesem Fall mehr Konzentration abverlangen.

Ambiente

Etwa 50 Mattersburger Anhänger verirrten sich nach Wien. Es ist offenbar einfacher, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen, als Fußball zu popularisieren.

Die ziemlich unqualifizierte Wortwahl des Herrn ÖFB-Präsidenten in Richtung Rapid-Anhang blieb nicht ohne Reaktion. In einem „Aufwischen“ wurde er gemeinsam mit der Austria-Szene – wie ich meine – fast ein bisschen zu sanft angesprochen: „Kraetschmer, Pürstl, Windtner: Eure Sorgen möchten wir haben!“ gefolgt von einer Botschaft nach Favoriten: „Dank Ostblock und Polizei bleibt Favoriten stimmungsfrei.“

Außerdem verweist der Block wieder darauf, dass Fußball für die Menschen da ist, die ihn brauchen, nicht für die, die ihn eventuell missbrauchen: „Football ist for rui and me, not for fucking industry – free Pinto“. Allerdings wissen wir nicht, wer „rui“ ist. Die Wikipedia sagt uns, dass es eine Koseform des portugiesischen „Rodrigo“ wäre, aber damit wissen wir auch nicht mehr. Der Spruch ist bekannt und griffig und reimt sich halt. Ob er allerdings eine genauere Prüfung besteht, ist eine andere Frage.

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Busfahrt nach Klagenfurt

Soeben wurde der zweitbeste Austragungsort festgelegt. Klagenfurt, wir kommen!

Herbert, ein alter Fußball-Haudegen, organisiert eine Bus! Dafür schon einmal herzlichen Dank!

  • Die Busfahrt musste fegen fehlender Anmeldungen abgesagt werden (2019-04-11)

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Stadionplan

Eintritskarten

Für den Fansektor (SÜD) gibt es die Karten nur bei Rapid, die Details folgen Donnerstag, 11.4..

Für die neutralen Sektoren gibt es die Karten beim ÖFB-Ticket-Shop. Der Verkauf startet am Samstag 13. April um 10:00.

Erster österreichischer Cupbewerb 1919

Große Fußballnationen lassen es sich nicht nehmen, das Cupfinale im jeweiligen Nationalstadion auszutragen, wie zum Beispiel England im Wembley in London und Deutschland im Olympiastadion in London.

Wie es den Anschein hat, hat der österreichische Cup diese Würde nicht verdient oder wollte man bei ÖFB dem Wunsch des Krösus nach einem neutralen Ort entsprechen. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen gelingt es dem ÖFB immer wieder, den Cupbewerb nicht ausreichend zu präsentieren und – Immerhin feiern wir heute das 100-Jahr-Jubiläum und der Andrang im Happel-Stadion wäre sicher sehr groß gewesen. Rapid wäre im Happel mit einem Fanverhältnis von 40:1 aufgetreten, so werden es wohl nur 20:1 sein.

Damals, vor 100 Jahren war Rapid der Cupsieger mit folgenden Siegen:

1919-02-23 11:0 Wiener Bewegung (Pfarrwiese)
1919-03-16 2:0 WAF (Pfarrwiese)
1919-04-27 6:2 Rudolfshügel (WAC-Platz)
1919-07-06 3:0 Sportclub (WAC-Platz)

Der Trainer war Dionys Schönecker.

Die Mannschaft im Finale: Bauer Eduard, Brandstetter Josef, Dittrich Vinzenz, Kuthan Richard, Nemes Károly, Nitsch Leopold, Putzendopler Gustav, Schediwy Franz, Swatosch Ferdinand, Uridil Josef, Wieser Gustav

Darunter mit Edi Bauer, Leopold Nitsch und Josef Uridil drei spätere Trainer sowie mit Franz Schedivy einer der vier Schedivy-Brüder und Rigo Kuthan als Kapitän.

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