Restprogramm-21

Trotzdem nur mehr zwei Runden anstehen und Rapid mit den beiden Siegen gegen RB und St.Pölten gute Voraussetzungen für einen Platz unter den ersten sechs geschaffen hat, ist noch nichts entschieden, Voraussagen sind schwierig; immer noch ist Rapid nur auf Platz 7.

6 Mannschaften für 4 Plätze

Sechs Mannschaften befinden sich im Wettbewerb um eine Top-6-Platzierung: St. Pölten, WAC, Sturm, Austria, Hartberg und Rapid. LASK und Salzburg sind unbeteiligt. Nach den heutigen Siegen von Austria und Mattersburg hat sich einerseits die Austria abgesetzt und anderseits müsste man sogar Mattersburg berücksichtigen, da Mattersburg bei zwei Siegen in den kommenden Runden auf 29 Punkte kommen könnte. Weil dieses Ergebnis aber erst spät feststand, wird es hier nicht berücksichtigt.

Derzeit sind der WAC und Sturm die Mannschaften, die überholt werden könnten.

Tabelle            21. Runde     22. Runde
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3. 30 +4 Austria H-Altach A-Sturm
4. 30 -1 Pölten A-Admira H-Mattersburg
5. 28 +1 WAC A-Hartberg H-Admira
6. 27 +2 Sturm A-Salzburg H-Austria
-----------------------------------------------
7. 26 -2 Rapid A-Mattersburg H-Hartberg
8. 24 -10 Hartberg H-WAC A-Rapid

Aus allen möglichen 283 Ergebniskombinationen*) der 21. Runde für die Plätze 3 bis 8 ergeben sich für Rapid folgende Platzierungsmöglichkeiten: (die zugehörige Excel-Tabelle wird wegen ihrer Größe hier nicht dargestellt)

Rapid nach der 21. Runde

Platz Anzahl Erwartungswert 
5 18 7%
6 45 19%
7 126 52%
8 54 22%

Aus der Menge der möglichen Spielergebnisse bliebe es also auch in der nächsten Runde beim 7. Platz. Es ist egal, wie die Austria und St.Pölten spielen, weil sie in dieser kommenden Runde zu weit vorne liegen als dass sich in der Reihung etwa ändern könnte. Für die verbleibenden vier Mannschaften gibt folgende Szenarien:

Rapid verliert in Mattersburg

Es ist dann zwar noch nicht alles verloren, aber dann sollte Sturm in Salzburg nicht gewinnen, um in Schlagdistanz zu bleiben, sollte Hartberg nicht gewinnen, um Rapid nicht wieder zu überholen, sollte auch der WAC nicht gewinnen, weil dann noch weniger Mannschaften in Schlagdistanz wären. Da Hartberg gegen den WAC spielen wird, sieht man, wie diese Ergebnisse voneinander abhängig sind. Ein Sieg von Hartberg schiene mir aber besser als ein Sieg des WAC, denn Hartberg könnte man aus eigener Kraft in der letzten Runde überholen und den WAC, der nicht gepunktet hätte, dazu.

Rapid remisiert in Mattersburg

Wenn uns Sturm die Freude macht, in Salzburg zu verlieren, wären wir dann zwar punktegleich mit Sturm, doch wegen der schlechteren Tordifferenz doch noch hinter Sturm.

Rapid gewinnt in Mattersburg

Ein Sieg gegen Mattersburg würde die Wahrscheinlichkeit für eine Top-6-Platzierung weiter erhöhen, aber der schließlich erreichte Platz hängt von den Ergebnissen der Mitbewerber ab. Wenn also in Runde 21 gleichzeitig Sturm (gegen Salzburg) und der WAC (gegen Hartberg) gewinnen, bleibt es auch bei einem Sieg in Mattersburg immer noch bei Platz 7. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit für einen Auswärtssieg von Sturm in Salzburg nicht sehr groß, aber grundsätzlich ist ja bei einem Spiel alles möglich.

Auch wenn also Rapid in Mattersburg gewinnt, kommt Rapid nur in 19% aller (gleichwahrscheinlichen) Spielausgänge auf Platz 6.

Rapid auf Platz 5?

Rapid und Hartberg müssen gewinnen, Sturm muss in Salzburg verlieren. Dann läge Rapid nach der 21. Runde sogar auf Platz 5. Das ist aber nur in 7% aller möglichen Spielausgänge der Fall. Wenn Sturm in Salzburg remisiert, fällt Rapid trotz Punktegleichheit wegen der schlechteren Tordifferenz auf Platz 6 zurück, außer Rapid gewinnt in Mattersburg mit 5:0.

22. Runde

Am kommenden Sonntag um 19:00 sind wir gescheiter, dann stehen uns nur mehr überschaubare 81 verschiedene Spielausgänge bevor, und man wird die möglichen Szenarien für die 22. Runde genauer beschreiben können.

*) Ergebniskombinationen

Betrachtet man sechs Mannschaften, die alle 0, 1 oder 3 Punkte bekommen können, gibt es 3^6 = 729 verschiedene Ergebniskombinationen. Da es noch zwei Runden gibt, gibt es für jede diese 729 Ergebniskombinationen der Runde 21 ebensoviele der Runde 22, also insgesamt 729×729 = 531.441 mögliche Kombinationen.

In Runde 21 spielen aber zwei dieser Mannschaften gegeneinander (WAC – Hartberg), daher reduziert sich die Anzahl der Ergebniskombinationen um den Faktor 3 auf 243; in Runde 22 sogar um den Faktor 9, weil es zwei solcher Paarungen gibt (Rapid – Hartberg und Austria – Sturm) auf 81.

Und daher ist die Anzahl der Ergebniskombinationen in den verbleibenden Runden statt 531.441 nurmehr 19.683, was die Sache zwar einfacher aber auch nicht wirklich übersichtlich macht. Mehr als eine Runde kann man praktisch nicht vorausschauen.

Problem Tordifferenz

Um die Platzierung einer Mannschaft voraussagen zu können, müssen die Punktezahlen verschieden sein. Sind die Punktezahlen gleich, hängt die Platzierung von der Tordifferenz ab. Daher kann es bei diesen Einschätzungen des Tabellenplatzes zu Fehlern kommen, Es können also zwei Mannschaften auf Platz 4 und 5 liegen, dabei aber dieselbe Punktezahl haben. Durch die Tordifferenz kann aber die Reihenfolge aber verschieden sein..

St.Pölten-Rapid

0:4 (0:2)

Aus welch unmöglicher Position Tore erzielt werden, zeigt die Szene zum ersten Tor. Der am weitesten vom Tor weg stehende Pavlovic (springt eigentlich verkehrt) erzielte das Tor. Er ist am höchsten gesprungen.

Nach einem Corner spring Pavlovic am höchsten – und trifft zum 0:1

So klar das Ergebnis war, es gab ein aberkanntes Tor durch St.Pölten und das Tor zum 2:0 entstand aus einem Freistoß für Rapid, der eigentlich ein Freistoß für St.Pölten hätte sein sollen. Mit ’nem kleinen Pech…

Im etwas eigenartigen Fußballer-Deutsch titelt die SKN-Homepage „Niederlage durch ruhende Bälle“; so, als könnte sich ein ruhender Ball durch eine spontane Ortsverlagerung durch Teleportation ins Tor begeben. Wir wissen zwar, was gemeint ist…

Fan-Botschaften

Die St.Pöltner Fan-Szene wendet sich gegen den Sponsor „spusu“ im Wappen.

„Vereinswappen unverhandelbar“

Die Choreografie von Rapid konnten wir nur von der Seite sehen, sie bestand aus einem eindrucksvollen „Tornados“-Transparent mit einem Pyro-Feuerwerk in der Mitte.

Die Ultras titelten „Herbert, Deine Dopingsünder ruinieren den Sport“ und die St.Pöltner Fans „Kickl und Beuth, Feinde des Rechtsstaats WB04“, wofür sie von den Rapid-Fans Szenenapplaus bekommen haben.

„Kickl und Beuth, Feinde des Rechtsstaats“

Dieses zweite Transparent bezieht sich auf eine umstrittene Polizei-Aktion des Hessischen Innenministeriums, bei dem zwei Fans schwer verletzt worden sind. In Hessen ging es – nicht ganz unähnlich zu Wien – um Inhalte von Transparenten, die die Polizei eventuell gekränkt hätten, wären sie gehisst worden. Link

Rapid-Viertelstunde

Egger-Bier-Corner

Der Egger-Bier-Corner ist ein „VIP für Arme“. Es erspart das Aufladen der Stadion-Card. Um pauschal 20 Euro kann man seinen Tageskalorien-Bedarf mehr als decken.

Florian und Arnold versuchen 20 Euro in Kalorien umzusetzen
Didi beim Interview. Beim Egger-Bier-Corner kann man dem Kameramann über die Schulter schauen.
Gut besuchte NV-Arena (bester Besuch seit dem 1.4.2017, damals auch gegen Rapid 1:1)

Da der Rapid-Fansektor restlos ausverkauft war, gab es wahrscheinlich überall im Stadion versprengte Ultras-Kleingruppen, so auch in unserem Fan-Corner. Wir, die gewöhnt sind, uns auf das Spiel zu konzentrieren, bekamen daher eine Kostprobe von der Intensität des Fan-Supports. Die Kleingruppe neben uns hat „Vollgas“ gegeben und die vom Block vorgegebenen Gesänge mitgegröhlt und in den Pausen noch kreative Kontrapunkte gesetzt. Was für sie sicher ganz normal war, nämlich sich weniger auf das Spiel und mehr auf die Lautstärke zu konzentrieren, war für uns ziemlich neu bis störend. Das Pausen-Bier und der Spielstand dürfte sie dann doch beruhigt haben.

Links

GRÜNZEUG-601

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 47. JAHRGANG / FEBRUAR 2019 / Nr. 601 / Versand 25.2.2019, Postamt 1120

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am
MONTAG, dem 11. MÄRZ 2019, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Stephan AUER,
  • Andrei IVAN,
  • Tobias KNOFLACH und
  • Manuel MARTIC.

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

WIRD’S EIN SCHÖNER FUSSBALL-FRÜHLING?

SCR-Cheftrainer Kühbauer ist kein Wetterfrosch, aber für das heurige Frühjahr hatte er eine „ganz andere Rapid“ angekündigt; und wer neben den Tests die ersten beiden Pflichtspiele gesehen hat, der könnte durchaus zur Meinung gelangen, dass der gute Didi das nicht einfach so dahergeplappert hat. Auch wenn es Nörgler und Besserwisser natürlich immer geben wird…

Jedenfalls ging es zuerst ohne Pflichtspielpraxis gegen Italiens bekannt abwehrstarken Dritten Inter Mailand (16 Verlusttore in bis dahin 23 Serie-A-Partien), dessen Offensive natürlich auch nicht mit Nieten besetzt ist. Daher verordnete Didi seinen krassen Außenseitern vorerst einmal strikte Defensive, ohne sie mit Hallo in ein Debakel ä la Valencia stürmen zu lassen. Am Ende hätte es mit ziemlicher Sicherheit 0:0 geheißen – ein Punkt fürs Prestige und die UEFA-Wertung. Das missfiel dem deutschen Referee offenbar, und er entschied die Sache mit einem Elfmeterpfiff, den er sich hätte verkneifen müssen. Wie alle Welt sah.

Nach Redaktionsschluss gab es das Rückspiel, dem rund 5.000 Rapidfans beigewohnt haben dürften. Es wäre eine schöne Belohnung für ihre unverbrüchliche Treue gewesen, wären sie Zeugen eines Fußball-Wunders geworden. Mehr hierüber demnächst…

Gegen den TSV Hartberg agierte der revanchelüsterne SCR speziell nach Seitenwechsel extrem offensiv und torhungrig. Am Ende sahen sich die wackeren Steirer mit 2:5 aus dem Stadion geschossen und damit sogar noch relativ gut bedient. Unsere Begeisterung über dieses Torfestival kühlte dann parallel zur Temperatur allmählich ab, denn die noch im Stadion verkündete Auslosung des Halbfinales bescherte uns den starken LASK (tags zuvor 6:0 gegen St.Pölten!) am 2. oder 3.4. als Auswärtsgegner. Halten wir uns aber an den Schwabi: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken oder vor ihnen Angst zu haben. Wir sind immer noch Rapid.“

Sollte der Kapitän recht behalten, könnte es tatsächlich ein schöner Fußball-Frühling werden. Um von einer Europa-League-Sensation gar nicht zu reden…

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, SECHZEHNTELFINALE (14.2.): INTER MAILAND (H) 0:1 (0:1)

Nach vorne hin lief lange wenig bis nichts, aber hinten ließen „Turban-Sonni“ (tiefes Cut kurz vorm 0:1) und seine Nebenleute auch wenig bis nichts zu. Hätte der Deutsche mit der Pfeife genauer hingeschaut, wäre ihm Perisics Stürmerfoul an Potzmann aufgefallen, weshalb er Thurnwalds anschließendes Elferfoul an Martinez gar nicht hätte ahnden können. Besser passten er und sein Assistent mit dem Fähnchen bei Ivans Volleygoal auf und merkten daher D.Ljubicics vorherige Abseitsstellung (45./+3). Nach der Pause agierte der haushohe Favorit aus Mailand eher im Verwaltungsmodus und der Hütteldorfer Außenseiter wesentlich mutiger, minimierte die Zahl der (oft zu leichten) Ballverluste und hatte etliche gute Strafraumszenen wie bei Knasmüllners Schuss, den Handanovic mit tollem Reflex entschärfte (65.). Da kannst nix machen! Und zum Schämen war Rapids Leistung tatsächlich nicht.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli; Grahovac (64.Knasmüllner), D.Ljubicic; Thurnwald (53.Schobesberger), Schwab, Ivan; Berisha (82.Murg).- Tor: Martinez (39., Elfer).- Gelbe Karten: Sonnleitner, Hofmann, Berisha, Potzmann; Martinez, Cedric, D’Ambrosio, Candreva.- Weststadion, Stieler (Deutschland), 23.850 (ausverkauft).

ÖFB-CUP, VIERTELFINALE (17.2.): HARTBERG (H) 5:2 (1:0)

Bis zum 1:0 des überragenden Murg kurz vor Ende der irgendwie zachen ersten Halbzeit deutete wenig auf einen so torreichen zweiten Abschnitt hin. Doch Rapid sauste wie aufgezuckert aus der Kabine und überfiel die Steirer regelrecht. Weil ihre Konzentration dann deutlich nachließ, kam Hartberg um eine wesentlich deftigere Revanche für das herbstliche 3:0 hinweg, während Rapids Aufstieg ins Semifinale natürlich niemals in Frage stand. Zumal Cup-Spezialist Pavlovic (drei Einsätze, vier Tore) und Murg per Doppelpacks für Hochstimmung auf Rasen und Rängen sorgten.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli (68.Müldür); Martic, Schwab; Murg, Knasmüllner, Schobesberger (68.Ivan); Pavlovic (77.Alar).- Tore: Murg (42., 90./+1), Pavlovic (50., 74.), Hofmann (52.); Martic (69., Eigentor), Rasswalder (82.).- Gelbe Karten: Murg, Müldür; Rasswalder, Rep.- Allianz-Stadion, Jäger, 12.700.

Panorama

„MR. GRÜNZEUG NR. 601″: MAXIMILIAN HOFMANN UND MARIO SONNLEITNER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat:.

Mit einem schicken Turban auf dem schon ein bisserl spärlich behaarten, dafür aber umso blutigeren Kopf sagte Mario Sonnleitner nach dem Inter-Match mit dem ihm eigenen Humor: „Schöner werd‘ ich nimmer.“ Davon gehen auch wir aus, außerdem rechnen wir auch kaum damit, dass der 32-jährige Ex-Grazer besser wird. Denn seine bereits neunte Saison in Hütteldorf ist die absolut beste (nicht nur, aber auch wegen seiner Torgefährlichkeit). Das bewies er trotz Behinderung sogar gegen Inters Stars einmal mehr. Zur Schande jener „Experten“, die ihn schon längst hätten wegekeln wollen. Gegen Hartberg hörte man „Fußballgott“-Rufe!
In „Sonnis“ Schatten blühte einer auf, der ebenfalls viel zu selten richtige Anerkennung erfährt, obwohl er, der seit seinem 10. Lebensjahr ein echter Rapidler ist, Jahr für Jahr solide seinen Dienst versieht, so er fit sein sollte: Maxi Hofmann überzeugte gegen Inter wie gegen Hartberg (vorentscheidendes Kopftor) und verdiente sich sein so die diesmalige ex-aequo-Poleposition.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

EC-Spiele: Gegen Inter absolvierte Stefan Schwab sein 30.; im selben Match waren Veton Berisha, Andrei Ivan, Christoph Knasmüllner und Marvin Potzmann zum jeweils 10. Mal mit dabei.- ÖFB-Cup-Spiel: Stefan Schwab 20. (Hartberg). – „Runde“ Tore: Fehlanzeige.

WAS IM WINTER SO GESCHAH

Tests und Trainings

Nach den Probegalopps vor dem Abflug nach Belek (siehe unsere Nummer 600, „Splitter“) herrschte dort zeitweise Katastrophenwetter mit Wirbelstürmen und Hagelschauern, dennoch gab es zwischen 25.1. und 1.2. drei Tests: 5:2 (2:1) gegen AARAU (Ivan, Alar, Dibon, Müldür, Pavlovic; für die Schweizer scorte Oldie Maierhofer), 2:5 (1:4) gegen ODENSE (Knasmüllner, Schwab), 1:1 (0:1) gegen HORSENS (Knasmüllner). Zurück in Wien, absolvierte der SCR am 8.2. auf dem „Happel“-Gelände die Generalprobe für den EL-Schlager gegen Inter Mailand: 5:2 (1:1) gegen TRIGLAV KRANJ, Tore: Schwab (Elfer), Murg, Knasmüllner (Elfer-Nachschuss), Sonnleitner, Pavlovic (Elfer).

Transfers

Bayo? Zu teuer! Maurides? Unfit! Kalajdzic? Stark überhöhte Forderungen der Admira! Aber am letztmöglichen Tag (heuer der 6.2.) wurde der so dringend gesuchte, kopfballstarke Stoßstürmer doch noch verpflichtet: Aliou Badji, 21, 1,88 Meter, kam für offiziell nicht bestätigte 1,5 Millionen Euro vom schwedischen Oberhausklub Djurgardens (54 Spiele, 15 Tore) und unterschrieb bis Sommer 2022. Wie gemeldet, wurde Srdjan Grahovac schon vor dem jungen Senegalesen zurückgeholt. Abgegeben wurden hingegen Jeremy Guillemenot (St.Gallen), Christoph Haas (Horn), Philipp Malicsek (FAC), Aleksandar Kostic (Radnicki Nis) sowie Albin Gashi (Horn) – wir wünschen diesen Abgängen ebenso herzlich alles Gute wie den beiden Neuzugängen!

EINBLICK ZU RAPID II

Transfers

Sahanek (Meuselwitz), Ehrnhofer (Vienna) und Jusic (Traiskirchen) verließen Hütteldorf— macht es gut, Pauli, Christian und Eddi! Erneut rückten einige ganz junge Kicker in „Akas“ Kader auf, darunter z.B. der 15-jährige Yusuf Demir.

Tests

Dem 2:0 gegen SPRATZERN (siehe Nr. 600) folgten am 25.1. ein beachtliches 0:0 gegen BW LINZ in Ober-Grafendorf sowie am 31.1. auf einem Trainingsplatz des Happel-Stadions ein turbulentes 2:4 (1:0) gegen WR.NEUSTADT (Schuster, Kirim; Hedl hielt zu Beginn einen Elfer, nach einem weiteren für die Gäste wurden in den letzten 20 Minuten vier Treffer kassiert). Bevor es zwei Tage später nach Side ging, wo bis 8.2. trainiert wurde. Zum Abschluss gab es dort ein 1:2 gegen BRÜHL ST.GALLEN (Moormann). Gegen den FAV.AC gerieten die Burschen am 16.2. auf einem „Happel“-Trainingsplatz vor allem zwischen Minute 23 und 36 (fünf Treffer) und zwischen Minute 58 und 64 (immerhin drei Goals) in einen regelrechten Torrausch: Moormann (2), Strunz, Wunsch, Kirim, Schuster, Markl, Ibrahimoglu sowie Demir sorgten für das 9:1 (5:0).

„MV“ VOM 11.2.: SO MANCHE(S) FEHLTE, AUCH DIE RICHTIGE STIMMUNG

Im Auditorium vermisste man relativ viele bekannte Gesichter, am Ehrentisch auch eines: Richard Strebinger, von den Fans mit klarem Vorsprung auf Steffen und Sonni zum Rapidler des Jahres gewählt (Gratulation!), blieb wegen seiner kranken Kinder daheim. Neben dem wieder topfitten Philipp Schobesberger waren die Langzeitrapidler Maxi Hofmann (lechzte geradezu nach einer Revanche für das schändliche Derby-1:6) und Mert („der Tapfere“) Müldür, inzwischen bereits zweimaliger türkischer A-Nationalspieler, erschienen. Dennoch war die Stimmung vor wie hinter besagtem Ehrentisch irgendwie gedrückt – Folge des blamablem Liga-Herbstes? Oder schon die teils freudige, teils bange Konzentration auf die unmittelbar bevorstehenden, wegweisenden Partien gegen Inter (14.2.) und Hartberg (17.2.)? Wie auch immer, von Jubel, Trubel, Heiterkeit konnte diesmal leider nicht die Rede sein. Im Unterschied zur nächsten Mitgliederversammlung in genau einem Monat?

Max, Mert, Gerhard, Philipp beim Klub der Freunde

AUS UNSERER POSTMAPPE

Herr Peter Österreicher moniert Rapids neues Trainingszentrum im Prater („Entwurzelung unseres Vereins aus dem Westen von Wien“), zudem missfällt ihm, „dass sich eine politische Partei immer mehr beim SK Rapid einbringt“ (Brief vom 3.2.). Hiezu nur soviel: Herr Österreicher sei hiemit zum Besuch unserer Generalversammlung eingeladen, in der er diese seine Ansichten mit den Ehrengästen – wir erwarten SCR-Präsident Michael Krammer und Geschäftsführer Christoph Peschek – diskutieren kann. Näheres zur „GV“ demnächst!

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubdeffreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Unfassbar

Rekord-Pechvogel Christopher Dibon erlitt im Abschlusstraining für das Inter-Match einen Seitenbandriss im Knie und fällt bis zu sechs Wochen aus. Da fehlen einem die Worte…

Entgegen den abfälligen Äußerungen des Inter-Trainers Spalletti präsentierte sich der Rasen des Allianz-, im Europacup Weststadions gegen die Italiener nach der winterlichen Sanierung in durchaus gutem Zustand – teuer genug ist Rapid diese eh gekommen!

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: rapid @ klubderfreunde . at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
Homepage: http://klubderfreunde.at

Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

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Didi & Steffen


Steffen, der eher Zurückhaltende, Didi, der Extrovertierte, den man nicht erst zum Plaudern einladen muss, waren die Gäste von Alex, Christoph Florian, Franz, Gregor und Martin in der Rekordmeisterbar.

Ein solches Treffen ist ein Erlebnis der Extraklasse. Wir durften zwei Stunden lang in die uns Zuschauern scheinbar so vertraute Fußball-Welt eintauchen und nach diesen zwei Stunden wurde mir bewusst, dass – so sehr wir uns bemühen, alles zu verstehen – wir akzeptieren müssen, dass es eine völlig andere Welt ist, in die wir da hineinschnuppern.

Gregor, Robert, Alex, Steffen, Florian, Franz, Didi, Martin, Christoph

Dass die Pfiffe der Schiedsrichter nicht nur für uns Zuschauer manchmal ein Rätsel sind, wurde von unseren Gästen bestätigt. Dass der Spielort und die Kulisse einen Einfluss auf die Schiedsrichterentscheidungen haben, ebenso. Interessant war die gute Bewertung von Steffen für Fritz Stuchlik wegen seiner Berechenbarkeit und auch für Thomas Steiner wegen seiner objektiven Spielleitung.

Wir haben bei der 120-Jahr-Feier die „glorreichen“ Spiele von Rapid gegen Inter gesehen. Man ist damals auch ausgeschieden, aber denkbar knapp. DIdi erklärt, dass in diesen 30 Jahren sich die Kluft zwischen Klubs in den Top-Ligen und dem Rest der Fußballwelt immer mehr verbreitert hat und daher Vergleiche mit früher nicht angebracht sind.

Rapid müsse sind verstärkt um das Spiel „gegen den Ball“ bemühen, weil die vermeintlich schwächeren Klubs gerade das gut beherrschen und es für Rapid immer schwerer wird, diese Abwehrriegel zu knacken.

Aussagen, denen ich gar nicht zustimmen kann, sind solche, dass die Spieler ja gut bezahlt wären und man sie daher nach Belieben – schon fast so wie Automaten – einsetzen kann. Etwa, dass Didi darauf keine Rücksicht nehmen kann, ob Stefan Schwab in Mailand in der Startelf sein wollte, spielt in den seinen Überlegungen keine Rolle. Die Befürchtung, dass hier ein Feldherr Zinnsoldaten verschiebt, ohne auf die Befindlichkeit seiner Soldaten zu achten, hat sich bedauerlicherweise bestätigt.

Ich habe unseren Gästen eine persönliche Datensammlung, die alle Spiele, Tore und Mitspieler enthält. Es handelt sich dabei um alle Spiele, die sie persönlich bestritten haben. Ich habe übersehen, eine Liste der Gelben und Roten Karten anzuhängen. Da aber Didi für diese Verwarnungen allen in Erinnerung ist, hole ich das hier nach und sende Ergänzungsblätter zu dieser Datensammlung.

In diesem „Karten-Ranking“ kann Steffen auf 46 Karten in 540 Spielen, also in 12 Spielen eine Karte und Didi auf 147 Karten in 177 Spielen zurückblicken, also praktisch in jedem Spiel eine Karte. Anders gesagt, wenn Steffen eine Karte bekam, dann bekam Didi deren 12! Je nach Temperament kann man nun ein Fairness-Ranking veranstalten, dann wäre Steffen der klare Sieger oder ein „Böser-Buben“-Ranking, dann ist Didi klar voran. Chacun à son goût!

Wir können froh sein, dass in der heutigen Zeit der Helikopter-Eltern, die die Schritte ihrer Sprösslinge genau verfolgen, Steffen sich um den Nachwuchs kümmert, weil diese Elterngeneration eher dazu neigt, den Kindern Probleme aus dem Weg zu räumen (Rasenmähereltern) und sie die härtere Gangart eines Didi abschrecken könnte.

Didi erwähnt, dass die „MTTLFT (Mean Time To Live For Trainers)“ nur mehr 13 Monate beträgt, weil der Kampf um den Abstieg und um die besten Plätze wegen der hohen zu erwartenden Gewinne/Verluste immer größer geworden ist. Wir wünschen natürlich ihm und uns allen, dass er uns länger erhalten bleiben möge und sich der Erfolg in Hütteldorf wieder einstellt.

Weil die Gespräche mit Didi so amüsant wie lehrreich sind, war es für ihn schwer, den Fragen zu entkommen.

Martin, Alex, Christoph, Gregor, Florian, Didi

Wir bedanken uns bei Alex, Denisa und Steffi für die freundliche Bewirtung, bei Robert für die Organisation und bei Andy Marek, der nach einem Spitalsaufenthalt statt nach Hause zu fahren, unser Treffen noch in die Wege geleitet hat.

Links

Kartensammlung fehlt noch in den Datensammlungen.

Rapidviertelstunde-180

  • Wer hat den härtesten Schuss? (Deni Alar, Boli Bolingoli, Stefan Schwab, Thomas Murg, Max Hofmann, Christoph Peschek);
  • Rapidfans spenden Wärme; Cup-Halbfinale-Termin fixiert; Liga:
  • Rapid bleibt im Rennen (Fredy Bickel, Didi Kühbauer);
  • Richard Strebinger im Interview
  • Link zum Video

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