Vortrag „Kreislaufwirtschaft“
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Grüße aus Belek…
7. Februar 2019

Elektronische Texte – so wie dieser – haben mit Links kein Problem. Alles, was unterstrichen (oder sonstwie auffällig hervorgehoben ist) ist ein Link und mit einem Klick auf diesen Link gelangt man zur angebotenen Information.

Wenn wir also in einem Text auf Rapid verweisen, versteckt sich hinter dem unterstrichenen „Rapid“ ein Link zur Homepage: https://www.skrapid.at/. Soweit, so unspektakulär.

Mitgliederversammlung am 20.5.2019 mit:
Präsident Michael Krammer, Geschäftsführer Christoph Peschek und Präsidiumsmitglied Josef Kamper
Nur für Mitglieder!

Wenn wir aber diesen Text ausdrucken, dann sehen wir zwar, dass sich hinter „Rapid“ ein Link verbirgt, aber das Anklicken funktioniert bei gedruckten Texten nicht. Wenn also in gedruckten Texten auf Links verwiesen wird, muss man diese Links ausschreiben. Leider bliebt es einem Leser nicht erspart, diesen Text abzutippen.

Eine Hilfe kann es aber sein, wenn man die Links in einen grafischen QR-Code verwandelt und das schaut dann für die Rapid-Homepage so aus:

https://www.skrapid.at

Na, das hätte man durch Abtippen von www.skrapid.at auch ohne diesen Code geschafft! Ja, das war aber auch nur ein einfaches Beispiel.

„QR“ bedeutet übrigens nicht „Quick Rapid“ sondern „Quick Response“. Man kann über solche Muster ohne großen Aufwand kurze, komplexe Texte fehlerfrei übermitteln. Artikelnummern, Adressen, Visitenkarten, Termine und beliebige Texte. Durch diese Fähigkeit, beliebige Texte kodieren zu können, sind QR-Codes den einfachen Strich-Codes (EAN) überlegen, die nur Zahlen verarbeiten können.

Wie kann man diesen Code in die Webseitendarstellung bringen? Das geht am Handy ganz einfach mit einer App zum Scannen von QR-Codes. Neuerdings sind diese bereits Teil der Kamera-App geworden, und man braucht gar keine eigene App dazu. Bei meinem Handy ist das Scannen Teil des (Microsoft)-Launchers. Auch die App „QR Scanner“ (uva.) kann man installieren.

Wichtig ist, dass bei der Darstellung des QR-Code rund um den Codebereich ein ausreichend breiter weißer Rand ist. (Genauer gesagt, im Farbton der Hintergrundfarbe.)

Wenn wir auf einen ganz bestimmten Artikel der Rapid-Homepage verweisen wollen, zum Beispiel auf die Seite, auf der die Vorteile einer Rapid-Mitgliedschaft hingewiesen wird, dann ist das Abtippen nicht mehr ganz so einfach: https://www.skrapid.at/de/startseite/mitgliedschaft/werde-mitglied/vollmitgliedschaft/. Hier zeigt sich der Vorteil des QR-Code, weil man nichts mehr abtippt sondern es nur mehr einscannt, egal wie lang der URL ist:

https://www.skrapid.at/de/startseite/mitgliedschaft/werde-mitglied/vollmitgliedschaft/

Eine Schwierigkeit dieses Codes ist, dass man nicht erkennen kann, worum es hier geht. Im Kleingedruckten steht zwar ein Link aber auch da muss man überlegen.

Dieser QR-Code ist redundant. Das bedeutet, dass nicht alle schwarzen Pixel zur Dechiffrierung der Botschaft erforderlich sind. Und vor allem: man kann selbst bestimmen, wie viel Redundanz die Grafik haben soll und zwar in den Stufen L. M. Q und H. Die Adresse https://www.skrapid.at wurde im allerersten Bild oben mit der Redundanzstufe L (Low) hergestellt. Das folgende Bild zeigt denselben Inhalt in der Redundanzstufe H (High).

https;//www.skrapit.at (Redundanz H)

Wenn man die beiden Bilder vergleicht, sieht man dass im ersten Bild 9 Spalten zwischen den beiden Positionsmarkierungen zu liegen kommen aber deren 13 im Bild mit der Redundanzstufe H.

Das zweite Bild kann also auch unter schlechteren Bedingungen dekodiert werden. Das können schlechtere Lichtverhältnisse mit Spiegelungen sein oder auch ein zerknittertes oder verschmutztes Papier.

Daher kann man ein paar Pixel an einer geeigneten Stelle entfernen und zum Beispiel durch ein Logo oder – im Falle von Rapid – durch ein Wappen ersetzen. Das ist wie „Erdbeeren im Zaubertrank“. Brauchen tut man sie nicht, aber mit den Erdbeeren schmeckt er besser.


https;//www.skrapit.at (Redundanz H) mit Rapid-Wappen

Genau genommen sind diese mit Bildern „verunstalteten“ QR-Codes nicht im „Sinne des Erfinders“, dann die Redundanz dient ja ursprünglich nicht zu absichtlichen Verfälschung des Codes sondern zu dessen Absicherung. Aber an solchen Stellen setzt sich das Marketing durch.

Wie nützlich diese QR-Codes sein können, sieht man besonders bei der Weitergabe kryptischer URLs, wie zum Beispiel Adressen eines Cloud-Space. Nehmen wir an, Du möchtest wissen, wo der Klub der Freunde seine Bilder von Rapid-Veranstaltungen, Spielen der Kampfmannschaft und Spielen von Rapid II gespeichert hat, dann ist das hier: https://1drv.ms/f/s!AikZwmy7gTLqw9kPeLYuPpwhbRStiw  Mühsam zu tippen, einfach zu scannen.

https://1drv.ms/f/s!AikZwmy7gTLqw9kPeLYuPpwhbRStiw

Zum Abschluss unseres Rundgangs durch Rapid-QR-Codes stellte ich an den Coder die Aufgabe, den Text der Rapid-Hymne zu kodieren. Das sind bereits etwa 900 Zeichen und daher schon eine gewisse Herausforderung. Hier das Ergebnis:


Gibts a nu so vüle Tiefn. Rapidler wird es immer gebn.
Und des is net nur a Verein fuer mi. Rapid is mei Prinzip im Lebn.
Wann noch an Sieg die grüne Fahne – im Hütteldorfer Westwind waht,
Daunn waas a jeda wos Rapid is, ders net vasteht, der tuat ma lad.

Rapid, Rapid des is mei Maunnschoft.
Rapid, Rapid des is mei Lebn.
Für mi gibts nur Rapid und sunst nix aunders,
Denn i bin stoiz – dabei zu sein.

Wenn wir am Wochenend a Spü habn, wolln wir die Gegner bekehrn,
Dass nix scheners gibt im Fuaßboi, ois Rapidler sein, Rapidler zwern
Als Meister hoitn wir Rekorde. Im Auslaund uns jeda kennt.
Bekaunnt san wir ois vabissne Horde, de sie stoiz Rapidler nennt.

Rapid, Rapid wir san a Einheit
Rapid, Rapid wir hoitn zsaumm
Egal wos kummt iLebn, Rapid wirds immer gebn
Mei Herz is stoiz, a Greaner zu sein.

Achtung: bei diesem Beispiel beginnen die ersten Scanner zu versagen. Der im Microsoft-Launcher eingebaute Scanner hat versagt, die App „QR Scanner“ hat funktioniert.

Eine praktische Anwendung

Damit wir auch auf unserer Webseite etwas von dieser QR-Technologie haben, wurde im Fußbereich einer jeden Seite die Adresse dieser Seite auf zwei Arten kodiert:

  • (1) als URL mit einem Link-Button
  • (2) als QR-Code
Fußzeile der Homepage klubderfreunde.at

Mit einem Klick auf den Link-Button (1) wird die Adresse in die Zwischenablage kopiert und kann danach in einem anderen Zusammenhang weiterverwendet werden. Man kann zum Beispiel dem Autor zurückschreiben, dass sich – wieder einmal – ein gravierender Fehler auf der Seite eingeschlichen hat.

Den QR-Code (2) kann man mit einem Handy scannen und kann danach den Artikel am Handy weiterlesen, ohne seine Adresse abtippen zu müssen.

QR-Codes am Stand-PC

Man installiert die PC-App „QR Code for Windows 10“ aus dem Microsoft Store und kann danach mit der Webcam die QR-Codes genau so wie am Handy scannen. Man kann auch als Bidler gespeicherte QR-Codes dekodieren. Wenn man die Werbeeinblendungen loswerden will, muss man 3,- Euro bezahlen.

Wie wurden die QR-Codes dieser Seite erzeugt?

Die Codes auf dieser Seite wurden durch die Webanwendung http://wapps.clubcomputer.at/qr/ erzeugt. Dort kann man auch die gewünschte Redundanz einstellen.

Der Code auf jeder Webseite wurden durch Verwendung der Google-APIs erzeugt, die man so aufruft:

http://chart.apis.google.com/chart?cht=qr&chs=200x200&chld==H&chl=xyz

Dieser Aufruf generiert ein Bild mit dem Text xyz. Für xyz ist die Adresse der aktuellen Seite einzusetzen. Dieser Aufruf wird in den Code eines Bildes im src-Attribut eingebettet, zum Beispiel

<img src="..." width="200" height="200" />

Leider kann auch der schönste QR-Code unsere Frage nach einem neuen Stürmer nicht beantworten und die Beschäftigung mit solchen Dingen zeigt außerdem, dass es endlich losgehen soll – und sei es ein blamabler Untergang, egal. Ach ja, das Marketing sagt, wir würden eine neue Mannschaft sehen. Bald kommen die Tage der Wahrheit!

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