Nationalmannschaft

Wenn uns Rapid während der Saison im Atem hält, gibt es wenig Zeit, anderen interessanten Dingen nachzugehen. Die Weihnachtszeit mach eine Ausnahme und ich möchte den Lesern des Tagebuchs einerseits Gesundheit und einen sportlichen Aufschwung wünschen, gleichzeitig verweise ich auf einen neu gestalteten Bereich der Homepage des „Klub der Freunde“, den über die Nationalmannschaft. 

Viele von uns besuchen auch Spiele der österreichischen Nationalmannschaft, und man kann sich einem Vergleich mit den Spielen von Rapid nicht entziehen. Es gab Zeiten, als wir das Spielniveau bei Rapid höher eingeschätzt haben als jenes beim Nationalteam, aber diese Zeiten sind vorbei. 

Wie gut spielt also das Nationalteam? Wie erscheinen die heutigen Erfolge im historischen Vergleich?

Die Seite „Nationalteam“ erlaubt es, dass sich jeder diese Antworten selbst geben kann. Man kann die Daten zu jedem einzelnen Spiel anzeigen lassen, aber man kann die Spiele auch nach vorgegebenen Kriterien gruppieren und eine dazu passende Statistik anzeigen lassen.

Erfolgsverlauf

Verlauf des Punktemittels über 10 Spiele

Hier sieht man alle 773 Spiele der österreichischen Nationalmannschaft auf einer Punkteskala von 0 bis 3. Dargestellt ist der Punktemittelwert von 10 aufeinanderfolgenden Spielen nach der Dreipunkteregel. Die horizontalen Linien sind die Leistungsmittelwerte jener Trainer, die mehr als 10 Spiele geleitet haben. Die leicht fallende Trendlinie zeigt einen langfristigen Rückgang des Erfolgs. Die beiden letzten Maxima sind den Erfolgen von Marcel Koller und Franco Foda zu danken.

Rapid und Nationalmannschaft

Wenn wir schon alle Spiele von Rapid und der Nationalmannschaft verfügbar haben, vergleichen wir sie doch. Hier ist eine Statistik aller Bewerbpiele von Rapid (seit 1911) und der Nationalmannschaft (seit 1902):

Spiele   S   U   N PpS
773 319 168 286 1.5 Nationalmannschaft
3970 2185 797 988 1.9 Rapid

Dieser „ewige“ Vergleich spricht deutlich für Rapid, doch im Auf-und-Ab des Fußballs empfinden wir das derzeit nicht ganz so. Nehmen wir zum Beispiel nur die Spiele des Jahres 2018:

Spiele   S   U   N PpS
11 7 1 3 2.0 Nationalmannschaft
49 22 10 17 1.6 Rapid

Diese 2.0 Punkte pro Spiel sind ein sensationeller Höchststand, der wegen des Nicht-Aufstiegs in der Nations-League nur nicht ausreichend gewürdigt worden ist.

Fragen und Antworten

Die Datenbank kann uns Fragen über die Nationalmannschaft gut beantworten.

Wie viele Spiele hat die Nationalmannschaft 2018 bestritten?

Spiele -> Jahr -> 2018

Es waren 11 Spiele mit einem sensationellen Punkteschnitt von 2.0!

Die wievielte Saison spielt die Nationalmannschaft?

Spiele -> Saison -> 2018/19

Die Nationalmannschaft spielt in der 117. Saison.

Wie viele Spiele hat die Nationalmannschaft absolviert?

Statistik -> Jahr (oder Saison…)

Es gab insgesamt 773 Spiele mit 1,5 Punkten pro Spiel. Das ist um 0,2 Punkte besser als eine Mannschaft, die gleich viele Siege, Unentschieden und Niederlagen hat.

Welche war die erfolgreichste Saison?

Statistik -> Saison -> Sortieren nach „Punkte“

Es gab 16 Saisonen mit mehr als 2 Punkten/Spiel, die beste war 1980/81, mit 2,6.

Dreht man die Sortierung um, findet man zwei Saisonen ohne Punktgewinn: 1946/47 und 1918/19.

Was waren die Spiel in der erfolgreichsten Saison?

Statistik -> Saison -> Sortieren nach „Punkte“ -> Klick auf den Link zu den Spielen

Der Trainer war Karl Stotz. Nur ein Spiel gegen Deutschland wurde verloren, alle anderen (gegen Finnland, Ungarn, Albanien 2x, Bulgarien und Finnland) wurden gewonnen. Außer dem Spiel gegen Ungarn waren alle WM-Qualifikationsspiele und qualifizierten die Nationalmannschaft zur Teilnahme an der WM in Spanien. Die Spiele der WM wurden von Felix Latzke geleitet.

In welcher Saison wurden die meisten Spiele absolviert?

Statistik -> Saison ->Sortieren nach „Spiele“

Die meisten Spiele wurden mit je 14 in den Saisonen 2077/78 und 2007/08 absolviert.

In welchem Bewerb war die Nationalmannschaft am erfolgreichsten?

Statistik -> Bewerb ->Sortieren nach Punkten

Die zuletzt gespielte Nations-League war mit 1,8 Punkten pro Spiel der erfolgreichste Bewerb, gefolgt von WM-Qualifikationsspielen mit 1,7 Punkten. Interessanterweise war man in Freundschaftsspielen mit 1,4 Punkten weniger erfolgreich.

In welchen Saisonen wurden die meisten Tore pro Spiel erzielt?

Statistik -> Saison -> Sortieren nach „Tore/Spiel“

Die torreichsten Saisonen liegen schon weit zurück: In der Saison 1931/32 erzielte das Wunderteam unter Hugo Meisl 4,3 Tore pro Spiel. Die wenigsten Tore (0,3 pro Spiel) erzielte man 1973/74. Allerdings muss man bedenken, dass die Spiele damals generell torreicher waren.

Betrachten wir daher die Relation zwischen geschossenen Toren und Gegentoren:

Statistik -> Saison -> Sortieren nach „T%“

Hier führt die Saison 1980/81 mit 82%. Man hat zwar weniger Tore geschossen aber auch viel weniger Tore bekommen.

Was war die höchste Niederlage/der höchste Sieg?

Statistik -> Ergebnis

Die höchste Niederlage 1:11 gab es 1908 gegen England. Die höchsten Siege 9:1 (Portugal 1953), 9:0 (Malta 1976), 8:2 (Ungarn 1932).

Welches ist das häufigste Ergebnis?

Statistik -> Ergebnis -> Sortieren nach „Spiele“

Die häufigsten Ergebnisse sind 1:1 (70 Spiele), 2:1 (57 Spiele), 0:1 (52 Spiele) und 1:0 (52 Spiele).

Welche sind die Lieblingsgegner?

Statistik -> Gegner -> Sortieren nach „Spiele“

Der unangefochtene Spitzenreiter ist Ungarn mit 137 Spielen, gefolgt von der Schweiz (42), Deutschland (40), Italien (37), Tschechien (36) und Schweden (36). Nur gegen die Schweiz und gegen Schweden gibt es eine positive Bilanz.

Wer waren die erfolgreichsten Trainer?

Statistik -> Trainer -> Sortieren nach „Punkte“

Hier muss man ganz besonders auf die Anzahl der absolvierten Spiele achten. Ein Trainer, der nur ein Spiel geleitet hat und dieses gewonnen hat, ist klarer Spitzenreiter mit 3 Punkten pro Spiel. Und es gibt ihn auch, es ist Robert Lang (1926). Bezieht man aber nur jene Trainer ein, die mindestens 10 Spiele geleitet haben, ergibt sich folgende Reihung: Franco Foda (2,1), Karl Stotz (1,9), Hugo Meisl (1,8), Helmut Senekowitsch (1,8), Marcel Koller (1,6), Walter Nausch (1,6) und Herbert Prohaska (1,6).

In dieser Reihe nimmt aber Hugo Meisl eine Sonderstellung ein, weil er die mit Abstand meisten Spiele (132) geleitet hat. Außerdem muss man beachten, gegen welche Gegner das damalige Wunderteam seine Erfolge gefeiert hat, etwas, das in die Bewertung der Siegen nicht eingeht, das aber sehr wohl in der FIFA-Weltrangliste berücksichtigt wird.

Die Ergebnisse der Ära Franco Foda können sich daher auch vor einem historischen Hintergrund sehen lassen.

Welche Spieler absolvierten die meisten Spiele?

Statistik -> Spieler -> sortieren nach „Spiele“

Das Spitzentrio ist Andi Herzog (103), Toni Polster (95) und Gerhard Hanappi (93). Auch Marco Arnautovic (76) oder David Alaba (67) kann man es zutrauen, in dieser Reihung noch ganz nach vorne zu kommen.

Welcher Spieler erlebte die meisten Tore?

Statistik -> Spieler -> Sortieren nach T+

Achtung: die Frage meint nicht, dass der Spieler selbst diese Tore geschossen hat, sondern, dass in den Spielen, bei denen er beteiligt war, die meisten Tore gefallen sind. In dieser Wertung führt Gerhard Hanappi (212 Tore).

Wer schoss die meisten Tore?

Statistik -> Tore

Hier führt Toni Polster (44) vor Hans Krankl (34). Marc Janko (29) ist am vierten Platz und Marco Arnautovic (20) im Aufwärtstrend.

Über den Link ⚽ gelangt man zu den Spielen, mit den erzielten Toren und mit dem Link ☺ zu allen Spielen des Spielers.

Die Frage nach den meisten Toren hängt aber stark mit der Anzahl der Spiele ab, die ein Spieler für die Nationalmannschaft absolviert hat. Daher wurde auch die Anzahl der Spiele und die Tore pro Spiel mit in die Tabelle aufgenommen, und diese Auswertung zeigt ein anderes Bild, denn mit 0,5 Toren pro Spiel ist Toni Polster nicht mehr der Spitzenreiter und wird etwa von Matthias Sindelar (0,6) oder Erich Hof (0,8) und anderen übertroffen.

Sensationell sind die Torquoten von 1,2 (Wesselik) und 1,0 (Schall) in der Ära von Hugo Meisl. Es gibt auch Spieler mit der Torquote 2,0, allerdings kamen die meist nur in einem Spiel zum Einsatz.

Links

Herstellung der Datenbank
http://d.pcnews.at/_pdf/n1390005.pdf

Eine Dokumentation im PDF-Format findet man über den Link „Doku“.

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Andy Mareks Weihnachtsshow

Bereits zum fünften Mal lud Andy Marek zur seiner Weihnachtsshow in die Sporthalle in Waidhofen an der Thaya. Der Stadtsaal ist für dieses Megaevent längst zu klein geworden. Mit einer bis dicht an die Wände der Halle reichenden Extrembestuhlung fanden 1400 Waldviertler und wir Platz.

Für 21 Euro erlebten wir vier Stunden lang und ohne Pause ein Highlight nach dem anderen. Die ganze Familie Marek war im Einsatz. Lukas leitete das Spektakel gekonnt ein, es gab eine schöne Version von „I am from Austria“, gesunden von Andy, Lukas und Toni Marek. Ein zweites Lied hat Andy seiner Tochter Katherina abgerungen, die ihre Bühnenscheu überwinden musste.

Die Veranstaltung ist eigentlich eine riesige Charity-Veranstaltung für Waldviertler, denen es nicht ganz so gut geht. Andy zeigte zahlreiche Beispiele dafür wie die Gelder im Vorjahr verwendet worden sind und forderte die Besucher auf, sich bei den vielen Köstlichkeiten, die von der örtlichen Wirtschaft gespendet wurden, gegen eine Spende zu bedienen.

Andy bestreitet keine Veranstaltung ohne eine mehrfache Erwähnung von Rapid. Die Rapidfans kommen ja keineswegs nur aus Wien, und Veranstaltungen wie diese bieten die Gelegenheit auf Rapid hinzuweisen. Anders aber als vorgefertigte Werbung stimmt Andy seine Ansage gekonnt auf die jeweilige sportliche Situation ab und findet auch für die aktuelle Berg- und Talfahrt die richtigen Worte.

Die Kartenbeschaffung für dieses Event ähnelt schon ein bisschen der Rapid-Weihnachtsfeier. Da der Verkaufsbeginn für die Eintrittskarten in allen Sparkassemfilialen gleichzeitig am Freitag, dem 16. November erfolgt ist, fand ich mich am pünktlich um 9:00 in der Filiale am Kepletplatz ein. Doch ich bekam nur mehr Karten in der letzten Reihe. Der Grund: die Waldviertler Sparkassen öffnen schon um 7:45 und in diesen 75 Minuten war der Saal praktisch ausverkauft. In Waidhofen standen die Menschen schon um 6:00 früh in der Warteschlange. Die Lehre für das nächste Jahr: Auf ins Waldviertel zum Kartenkauf!

Unsere „Rapid-Delegation“

Arnold, Florian, Franz, Janine, Silvia. Leider sind Gerti und Peter erkrankt und konnten nicht mitfahren. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung!

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EwkiL-Bilder · EwkiL-Bericht

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Sechs Punsch und Rapid Wien

Die Tornados luden bereits zum 6. Mal zum Punsch für den guten Zweck und kreierten dazu das griffige Motto „Sechs Punsch und Rapid Wien“. Heuer wird der Reinerlös dem Projekt der Diakonie ’s Häferl gespendet.

Florian, Dominik, Arnold und zwei der Eingekesselten

Von unseren beiden Stehnachbarn aus dem Burgenland haben wir Details über die Warterei zur Personenkontrolle bei der Anhaltung durch die Polizei erfahren.

Nach dem dritten Punsch erinnert man sich gerne an das Wiener Punschgedicht. Hier ein Auszug:

So trink ich mich durch den Advent,
ein Wahnsinn, was man dafür brennt!
Doch ist das letzte Geld auch weg:
„Ich tu´s für einen guten Zweck.

Gut besucht war der Punsch-Stand der Tornados
Die Häferln sind bereits Teil unserer Sammlung geworden.

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Rapidviertelstunde-177

Rapid-Weihnachtsfeier

Hofmann als Zuckerbäcker

Hoppalas aus dem Herbst

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Termine bis zur Gruppenteilung

 
2. Woche
Di 08.Jän 10:00 Stolperstein für Wilhelm Goldschmidt
Di 08.Jän 16:00 Kranzniederlegung am Grab von Dionys Schönecker
Di 08.Jän 19:00 120 Jahre Rapid

3. Woche
Di 15.Jän 15:00 Testspiel Rapid-Horn
Sa 19.Jän 14:00 Testspiel Rapid-FAC

4. Woche
Fr 25.Jän 16:00 Testspiel Rapid-Aarau (14:00 Wien)

5. Woche
Di 29.Jän 15:00 Testspiel Rapid-Odensee (13:00 Wien)
Fr 01.Feb Testspiel Rapid-Horsens

6. Woche
Fr 08.Feb Testspiel (geplant)

7. Woche
Do 14.Feb 16:55 Rapid - Inter Mailand
So 17.Feb 17:15 Rapid - TSV Hartberg

8. Woche
Do 21.Feb 21:00 Inter Mailand - Rapid
So 24.Feb 17:00 Rapid - Red Bull Salzburg

9. Woche
Mo 25.Feb 19:00 Mitgliederversammlung
Sa 02.Mär 17:00 SKN St. Pölten - Rapid

10. Woche
Do 07.Mär Europa-League, 1/8-Finale
Fr 08.Mär 19:00 Rapid II - SKN St. Pölten A
So 10.Mär 17:00 SV Mattersburg - Rapid

11. Woche
Do 14.Mär Europa-League, 1/8-Finale
Fr 15.Mär 19:30 SC Mannsdorf - Rapid II
So 17.Mär 17:00 Rapid - TSV Hartberg

Hinweis zu den Fanreisen nach Mailand

Alle Angebote für die Reise nach Mailand werden am 11. Jänner von Rapid bekanntgegeben. Auch die VIP-Reise wird von Rapid abgewickelt werden.

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Kinderzukunft Rapid

Im Rahmen der Weihnachtsfeier für die Fanklubs stellte Herbert Reithmeyr das Projekt Kinderzukunft von. Herbert und die Volkshilfe suchen einerseits Spenden aber auch Kinder, deren Verhältnisse besser sein könnten. Insbesondere dieses zweite Anliegen ist es, bei dem mitgeholfen werden soll, indem wir alle von Armut Betroffenen die Möglichkeit aufzeigen, bei der Kinderzukunft ihren Bedarf für Unterstützung anzumelden.

Kontakt

Flyer

Links

http://skrapid.at/kinderzukunft

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Fanklub-Weihnachtsfeier

Die Rekordmeisterbar war bis auf den letzten Platz gefüllt. Für je zwei Vertreter eines Fanklubs gab es ein tolles Buffet und zwei Gratisgetränke.

Panoramabild um ca. 18:45

Interviews

Andy Marek sprach mit Präsident Krammer, den beiden Geschäftsführern Christoph Peschek und Fredy Bickel. Er stellte das Team des Klubservice vor. Abschließend berichtete Norbert Reitmeyr über das Projekt „Kinderzukunft“, über das an dieser Stelle noch berichtet werden wird. 

Dankesworte an das Team des Rapid-Klubservice

Rasenverbesserung

Um für die wichtigen Spiele im Februar einen herzeigbaren Rasen aufbieten zu können, werden 6 weitere Wachstumslampen und eine Spezialmaschine aus Barcelona angeschafft. Diese Maschine soll Luft unter die Oberfläche pumpen und den Unterboden auflockern.

Neuverpflichtungen

Bereits in der Winterpause wird es zwei neue Offensivspieler geben.

Cupspiel gegen Hartberg am 17.2.2019

Dieser verflixte Cup. Hat man ein Ausscheiden früher noch mit einem Achselzucken weggesteckt, wurde in den letzten Jahren immer deutlicher, dass eigentlich der Cup als die einzige realistische Titelchance verbleibt. Und daher wird auch alles unternommen, den Anhängern von Rapid die Bedeutung dieses so wichtigen Viertelfinales zu vermitteln. 

Obwohl es in dieser Zeit noch sehr kalt sein kann, wird alles versucht werden, möglichst viele Besucher ins Stadion zu locken. Unterstrichen werden die Bemühungen durch den einheitlichen Sitzplatzpreis von 12,- Euro symbolisch für den 12. Mann.

Unser Tisch

Das Diskussionsthema Nummer eins an diesem Abend war natürlich die Polizeiaktion am Sonntag. Wir hatten das Glück, mit Christoph einen Juristen am Tisch gehabt zu haben, der uns einige Hintergründe und Motivationen der Polizei erklärt hat. 

Florian, Arnold (EwkiL:Rapid und Klub der Freunde), Gregor und Christoph (Grün weiße Distel)

Zum Abschluss gab es als Weihnachtsgeschenk für jeden Besucher einen Kalender und einen sehr schönen Rapid-Schal, überreicht von Fredy Bickel, Christoph Peschek, Andy Marek und Michael Krammer.

Bei Rapid wird viel dafür gemacht, um der Familie „Rapid“ dieses Familiengefühl zu vermitteln. Wir bedanken uns beim Team-Rapid für den aufopfernden Einsatz und verpflichten uns, für unsere gemeinsamen Ziele einzutreten.  

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Weihnachtsfeier

Immer, wenn ich Andy Marek „bei der Arbeit“ sehe, frage ich mich, wann genau er all diese Vorbereitungen zu den Veranstaltungen macht. Die Stunden der Tage reichen dazu nicht aus. Des Rätsels Lösung erzählte uns einmal Marcel Prawy auf die Frage, wie lange er sich auf eine seiner populären Fernsehsendungen vorbereite, und er sagte: „50 Jahre und eine Stunde“. Und so wird das auch bei Andy sein.

Als ich gefragt wurde, ob es nicht langweilig werde, sich all diese Weihnachtsfeiern anzuschauen, habe ich festgestellt, dass diese Weihnachtsfeiern nie langweilig werden. Seit nunmehr 14 Jahren besuchen wir sie und haben keine ausgelassen. Das Programm und die Dramaturgie des Abends ist immer auf die jeweilige sportliche Situation angepasst. Ich erinnere mich an eine Weihnachtsfeier, bei der die meistgebrauchten Worte „Herbstmeister“ und „Winterkönig“ waren, aber auch an eine an der die Mannschaft sich sozusagen als Wiedergutmachung für den damals vorletzten Tabellenplatz als Kellner beweisen musste.

Wir waren es zum Beispiel schon gewohnt, dass die Mannschaft einen Teil des Abends mit Gesängen und Spielen zum Gaudium des Publikums bestreitet. Es wäre vielleicht auch in diesem Jahr am Plan gestanden, doch waren das Spiel am Verteilerkreis und die Vorkommnisse rund um das Spiel nicht dazu angetan, allzu übermütig zu sein. Daher war die heurige Weihnachtsfeier nicht ganz so euphorisch wie frühere, doch empfand man das Absingen der alten Hymne mit Fredi Körner sowohl als Höhepunkt als auch Schlusspunkt des Fests.

Blick au den halben Saal

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Austria-Rapid

6:1 (4:1) 

Wir haben gesagt, die Vorzeichen wären gut, weil wir motiviert mit dem Rückenwind vom Sieg gegen die Rangers nach Favoriten gekommen sind. 

Man hätte auch der Meinung sein können, dass wir nach einer Europacuprunde nie gut abgeschnitten haben.

Dass sich gerade die zweite Prognose durchsetzen würde, konnte man am Spiel bis zur 35. Minute nicht ablesen. Nach meinem Eindruck spielte Rapid selbstsicher und gut nach vorne orientiert. Die Austria lauerte nur auf Konter!

Dass gerade der Matchwinner vom Glasgow-Spiel zum Match-Looser im Derby wird, hätte wohl niemand gedacht!

Aber nicht nur dieses, auch andere Spiele erleiden einen Kippeffekt nach Schlüsselszenen, die so nicht hätten unbedingt passieren müssen. Bei demselben Spiel gab es eine Szene in der dritten Minute, in der Jeggo ziemlich rotverdächtig in den Gegner hineingeflogen ist. Es gab aber nur Gelb. Nach meiner Einschätzung wäre das ein halbe Stunde später wohl Rot gewesen. In der Anfangsphase geben Schiedsrichter nicht gerne spielentscheidende Karten. In der Schlüsselszene, der Notbremse von Dejan, hätte man auch der Meinung sein können, dass der rechts mitlaufende Dibon sich noch vor dem Stürmer befunden habe und daher hätte man auch hier Gelb geben können, leider war es aber Rot. Warum ein Ball, der direkt auf die Mauer zufliegt, durch eben diese hindurchfliegen kann (in der Elektronik nennt man das Tunneleffekt), lässt einen  Zuschauer an der Sinnhaftigkeit der Maßnahme „Mauer“ zweifeln, weil der Tormann noch dazu den Ball erst sehr verspätet und dann noch abgelenkt wahrnimmt. Warum der Ball nach der Abwehr nicht neben das Tor gehen kann, sondern genau auf die Stange gehen muss, das weiß auch nur der Ball. 

Ich will sagen, dass nicht von dem was wir bis zu dieser Szene so hat passieren müssen und dass es ohne jemandes Zutun auch hätte anders kommen können. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte man von einer Überlegenheit der Austria ja keineswegs sprechen. 

Dass ein Ausschluss das Selbstvertrauen der einen Mannschaft so aufbauen und das der anderen so zerstören kann, das kennen wir vom früheren Rapid nicht. Wir erinnern uns an das erste Spiel von Max Hofmann, damals gegen Sturm Graz auswärts, in dem dieser in der 4. Minute ausgeschlossen wurde und Rapid das Spiel dennoch mit 4:2 gewonnen hat. Wo sind diese Zeiten geblieben?

Der Fluch nach dem Rauswurf von Zoki hält unvermindert an, vielleicht sollten wir einmal mit dem Rapid-Pfarrer nach Mariazell pilgern oder dem Fußballheiligen Luigi Scrosoppi ein anderes Opfer bringen? 

Historisch

Im Frühjahr sprachen wir von einem historischen 4:0-Auswärtssieg von Rapid, ein halbes Jahr später von einer historischen Niederlage.

Schon während des Spiels kramten die im Hintergrund arbeitenden Redakteure in ihren Datenbanken und vermeldeten einen historischen Sieg der Austria.

Wie historisch der Sieg wirklich war, zeigt die folgende Tabelle, die alle Spiele zeigt, bei denen Rapid sechs oder mehr Tore kassiert hat: 

2018-12-16 Liga Austria Wien A 1:6
2016-02-18 EL FC Valencia (E) A 0:6
2014-07-19 Liga Red Bull Salzburg A 1:6
2014-03-02 Liga Red Bull Salzburg A 3:6
2002-04-28 Liga Austria Salzburg A 1:6
1990-04-14 Liga FC Wacker Innsbruck A 1:6
1986-05-06 Cup Austria Wien H 4:6
1974-04-17 Cup Austria Wien H 2:6
1969-10-11 Liga Austria Wien H 0:6
1961-11-22 EC-Cup AC Fiorentina (I) H 2:6
1956-08-04 Mitropa Cup Vasas Budapest (H) A 2:9
1956-02-12 EC-Meister AC Milan (I) A 2:7
1943-10-24 Liga Vienna A 2:10
1943-05-23 Cup (Dt) Kapfenberger SV A 3:6
1943-02-28 Liga Vienna A 4:6
1943-02-21 Liga FC Wien H 4:6
1943-02-14 Liga FAC A 1:7
1942-12-06 Liga Austria Wien H 2:6
1936-02-16 Liga Admira A 5:6
1934-07-01 Mitropa Cup AC Bologna (I) A 1:6
1934-05-10 Cup Admira A 0:8
1933-02-19 Cup Austria Wien H 4:6
1931-01-11 Cup Admira A 2:6
1930-03-02 Liga Austria Wien H 4:8
1928-10-28 Mitropa Cup Ferencvaros (H) A 1:7
1927-10-30 Mitropa Cup Sparta Prag (CZ) A 2:6
1922-10-15 Liga Austria Wien H 3:7

Amüsiert hat mich, dass auch in der Spielzeit des Rudi Flögel (er feierte beim Spiel gegen die Rangers seinen 79. Geburtstag und ich habe ihn damals als Schüler bewundert) ein 6:0 der Austria am 11.10.1969 aufscheint, wo wir doch immer wieder gerne aus seinem Mund hören, dass man damals doch deutlich mehr Spiele gegen den Stadtrivalen gewonnen als verloren habe. Die damalige sehr prominente Aufstellung: Jørn Bjerregaard, Erich Fak, Rudolf Flögel, Anton Fritsch, Gerald Fuchsbichler, Geza Gallos, Gebhardt, Walter Glechner, Helmut Redl, Josef Reisinger, Ewald Ullmann, Werner Walzer, Christoph Wirth

Hier ein historischer Vergleich der Spiele heute und gestern gegen die Austria:

       Anzahl  S   U   N    
2007-2016 40 38% 30% 33%
1960-1969 27 37% 19% 44%

Man sieht, dass man geneigt ist, die Vergangenheit positiver zu sehen als sie tatsächlich war. Es ist das Gegenteil der Fall. Man hat damals mehr Spiele als heute verloren! Wer hätte das gedacht!

Wir werden eine andere Mannschaft sehen!

Das waren die Worte von Didi schon bei unserer Mitgliederversammlung. Er meinte damals das nächste Spiel gegen den LASK nach der Länderspielpause. Ja, wir haben damals eine andere Mannschaft gegen den LASK gesehen, eine, die klar unterlegen war, ohne Hoffnung auf einen Punkt. Danach folgte der sensationelle Auswärtserfolg gegen Spartak. Und diese Worte sind auch jetzt vor der Winterpause gefallen, man werde im Frühjahr eine andere Mannschaft sehen….

Dieser Satz ist nichts anderes als eine Durchhalteparole des Trainers (mir würde auch nichts besseres einfallen). Dass sich der Punkteschnitt nicht und nicht nach oben bewegen will, spricht für Gogo, spricht auch nicht gegen Didi. Es ist einfach nicht mehr drin. Beide Trainer dürfte so ihre Qualitäten haben. 

Rapid-2018

Jürgen Hartmanns 2250. Spiel

Es wäre Jürgens 2250. Spiel gewesen, doch dieses runde Jubiläum wird er – ja nach Zählweise – bei einem winterlichen Trainingsspiel oder dann beim ersten Bewerbspiel im 1/16-tel-Finale erleben,

Jürgen hat bereits von dem Spiel auf sein rundes Jubiläum hingewiesen und ich dachte, er hätte es durch die Polizeiaktion versäumt, doch er war nicht beim Corteo mit dabei, wie er in Facebook mitteilt, und wurde daher Augenzeuge vom 6:1-Heimsieg der Austria.

Der Fanblock wurde bei seinem Marsch zum Stadion von der Polizei ein paar Stunden lang „aufgehalten“. Dabei wurde auch über eine eigenartige Route über einen extrem schmalen Weg unmittelbar neben der Autobahn berichtet. 

90minuten.at berichtet über die Ereignisse vor, während und nach dem Spiel. Es wird berichtet, das die „Eingekesselten“ (Indianer?) fünf Stunden in der Kälte stehen mussten und nichts zu trinken bekamen und auch nicht auf eine Toilette gehen konnten. 

Außenstehende müssen den Eindruck haben, als würden bei Rapid 2.000 Schwerverbrecher durch die Lande ziehen. 

Ich deute das Vorgehen der Polizei nach der Lektüre der Berichte so, dass es gar nicht ihre Absicht war, die Fangruppe bis ins Stadion zu begleiten, sondern dass man es dem Fanblock einfach einmal „zeigen“ wollte. Sie in „freier Wildbahn“ wie in einem Indianerfilm „einkesseln“. Eine Art Rache gegen furchteinflößenden Aufschriften wie „1312“, nach deren Anblick die Damen und Herren von der Polizei psychologische Hilfe und einen freien Tag brauchen, um sich von dem Trauma nach dem Dienst bei einem Rapid-Spiel zu erholen.

Man kann diese neue Dimension der Polizeigewalt gegen Fußballfans durchaus auch als die Handschrift des neuen Herrn Innenministers deuten, denn dieser Marsch zum Stadion wird ja schon seit vielen Jahren in derselben Art durchgeführt und die Block-Verantwortlichen haben Erfahrung damit. Warum also bei diesem Marsch so brutal gegen die Gruppe vorgegangen wurde, könnte durchaus am neuen Wind aus dem Innenministerium liegen. 

Wem immer ich begegne, der Fußball aus der Zeitung kennt, berichtet mir von Horror-Szenarien, die sich auf den Plätzen abspielen sollten, wo auch ich zu Gast bin und die ich selbst noch nie erlebt habe. Nicht, dass es keine Vorfälle gibt, aber man muss sie in Relation mit den Menschenmassen sehen, die eben bei Großveranstaltungen teilnehmen. Leider spielt das von der Presse gezeichnete Bild der Rapid-Fans der Behörde in die Hände. 

Die Hetze gegen die Rapid-Fans hat einen Gang zugelegt. Ist es nicht praktisch, dass man eine Minderheit in die Enge treiben kann, ohne dass jemand dagegen protestiert, weil die Presse die Öffentlichkeit schon entsprechend präpariert hat und sozusagen die große Masse hinter sich weiß?

Ambiente

Wir gehen seit dem 4:1-Auswärterfolg im Prater nicht mehr zu den Spielen bei der Austria, weil die damals miterlebten Übergriffe auf den Familiensektor nicht besonders motivierend waren. Wir zogen die freundliche Rekordmeisterbar dem Stadionbesuch vor. 

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Dürfen’s denn des?

Vor genau 170 Jahren protestierte die Bevölkerung von Wien gegen den Metternich’schen Polizeistaat. Eigentlich sollte dem damaligen Kaiser Ferdinand eine Petition überbracht werden, doch es wurde ein Feuerbefehl gegeben, dem zahlreiche Demonstranten zum Opfer fielen. Dem Kaiser wird zugeschrieben, in diesen Tagen die Frage „Dürfen’s denn des?“  gestellt zu haben. 

Seither wurden nach und nach, mit dramatischen Unterbrechungen, letztlich aber doch in der Verfassung verankerte Bürgerrechte etabliert, an prominenter Stelle die Meinungsfreiheit. 

1312

Die Rechtshilfe Rapid berichtet über Anzeigen der Polizei und Urteile der Justiz gegen einzelne Rapid-Anhänger. Es ging um Doppelhalter mit der Aufschrift „A.C.A.B“. Die Verurteilung erfolgte wegen „Verletzung des öffentlichen Anstands (WLSG §1 Abs.1 Z1)“. Vor diesem Hintergrund muss man die Choreografie beim gestrigen Spiel gegen die Rangers sehen.  Die Rechtshilfe bekämpft das Urteil und ich plädiere dafür, sie in diesem Vorhaben zu unterstützen.

Offene Gesellschaft

Dass wir in diese österreichische Welt hineingeboren wurden, gilt schlechthin als eine Art existenzieller 10fach-Jackpot. Dass es sich hier gut leben lässt, haben wir vielen Generationen zu verdanken, die uns vorangegangen sind. Aber es ist nicht nur das materielle Gut, auf dem wir aufbauen, es ist vielmehr ein ziemlich zerbrechliches Etwas, dessen wir uns immer wieder aufs Neue bewusst werden müssen, eine Art Wanderpokal, den man nur dann besitzt, wenn man daran arbeitet. Und dieses komplexe Ding nennen wir Demokratie und als idealisiertes Ziel darf die von Sir Karl Popper definierte „Offene Gesellschaft“ dienen.

Es ist eine Gesellschaft, die eine Koexistenz verschiedenster Ideen ermöglicht und die Anhängern dieser Ideen durch die Meinungsfreiheit sowohl die Artikulierung ihrer eigenen Position als auch die Kritik der jeweils anderen ermöglicht. 

Diesem Modell stehen Gesellschaften gegenüber, die genau definieren, was in ihrem Staat geduldet wird und was nicht. Ein Paradies für die Follower solcher Staaten; für Andersdenkende ist es die Hölle bis hin zur Auslöschung. Wir, in Österreich kennen solche Zustände nur aus den Zeitungsberichten. Damit das so bleibt, müssen wir ständig Ereignisse im Auge behalten, die unser Gesellschaftsmodell infrage stellen könnten.  

Toleranz- und Kritikfähigkeit

Jeder Einzelne muss die Existenz von Ideen aushalten, die so gar nicht nach seinem Geschmack sind, er muss sie tolerieren. Ganz schön schwer für einen Rapidler, den Anblick eines Nicht-Grün-Weißen zu ertragen!

Der Preis für die Bürde der Toleranz der jeweils anderen ist, dass alle diese Ideen sich Kritik gefallen lassen müssen und diese Kritik im Rahmen der Meinungsfreiheit ausdrücklich erlaubt ist. Wenn also „Scheiß-Rapid“ (oder umgekehrt) gerufen oder geschrieben wird, dann ist das zwar nicht sehr freundlich, aber es hat keine weiteren Folgen, weil solche pauschalierenden Aussagen die Gruppe oder die Idee betreffend nicht einklagbar sind – Meinungsfreiheit eben. 

Der Preis für die Nicht-Einschränkung von Ideen, beginnend bei archaischen Religionen, modernen Parteien bis hin zu Fußballvereinen sind Toleranz der einen und Kritikfähigkeit der anderen. 

Person und Gruppe

Wir leben in einer Gesellschaft, die dem Einzelnen Schutz vor Übergriffen durch andere gewährt. Beleidigungen Einzelner wird nicht toleriert. 

Wir gehören persönlich immer auch Gruppen an; einer Religion (oder keiner Religion), einer Volksgruppe, einem Berufsstand, einer Schicht, einem Fußballverein usw. In dieser Rolle der Zugehörigkeit zu einer Gruppe sind wir der Kritik durch andere ausgesetzt und eine solche Kritik unserer Gruppe müssen wir tolerieren.

Den Schutz, den wir als Einzelpersonen genießen, können wir nicht auf die Gruppe ausdehnen. Die Gruppe genießt keinen besonderen Schutz  Kritik der anderen an unserer Gruppe ist es, die wir im Sinne der Funktion des Staates ertragen müssen.

Wenn es also heißt „Alle Politiker sind Arschlöcher“, „Bauernschweine“, „ACAB“… oder wenn Mohamedkarrikaturen gemalt werden, dann muss eine solche Kritik von der jeweiligen Gruppe ausgehalten werden. Es wird nicht ein einzelner ihrer Vertreter verunglimpft, sondern die Idee. 

Angriffe auf einzelne Personen, egal ob Polizisten oder Privatpersonen sind aber tabu. Ob ein amikales „Oida“ gegenüber einem Polizisten einen Tatbestand darstellt, kann man schwer beurteilen, die Variationen und Bedeutungsunterschiede von „Oida“ sind ja mannigfaltig.

Dürfen’s denn des?

Da in unserem Land das Obrigkeitsdenken noch immer stark verwurzelt ist, werden sich auch Zuschaer in einem Stadion beim Anblick von „1323“ die Frage stellen: „Dürfen’s denn des?“. Unsere Antwort sollte sein: „Ja, sie dürfen das! Und wir müssen sie sogar dabei unterstützen!“

Was, ich soll gegen die Polizei sein?

Natürlich nicht!

Ich persönlich habe alle Hochachtung vor den Damen und Herren der Polizei, die für uns Dinge erledigen, die alles andere als angenehm sind, und ich bedanke mich sicher nicht zu Unrecht auch im Namen der Leser dieses Tagebuchs für die Arbeit der Polizei im Allgemeinen und bei unseren Fußballveranstaltungen im Besonderen. 

Aber das ist nicht der Punkt. Es geht darum, ob jemand seine persönliche Aversion gegen die Polizei durch ein „Scheiß-Polizei“ zum Ausdruck bringen darf und ob er ein einschlägiges T-Shirt tragen darf und ob er einen Doppelhalter mit der Aufschrift „ACAB“ hochhalten darf und schließlich, ob er auch eine Choreografie mit einem überdimensionalen „1312“ gestalten darf. 

Und ganz unabhängig davon, was es an Gesetzen und juristischen Auslegungen gibt, sollten wir dafür sein, dass das sein darf. Es geht nicht um die Verunglimpfung eines einzelnen Polizisten, sondern um die Meinung einer Gruppe über eine andere. 

Kein Schutz für Ideen, jeder Schutz für den Einzelnen. Man kann einzelne Personen beleidigen, aber wer bitte soll konkret beleidigt sein, wenn gesagt wird „Scheiß Polizei!“? Doch wohl niemand! 

Freiheit in Krähwinkel

Leider ist unsere Gesellschaft nicht so „offen“ wie sich das Sir Karl Popper idealerweise vorgestellt hat. Die katholische Kirche hat in einem bedeutenden Teil des österreichischen Schulwesens das Sagen, wer eine Religion beleidigt, kann wegen des Blasphemieparagrafen („Herabwürdigung religiöser Lehren“) belangt werden, das politische Pendel ist dabei, die bereits ziemlich offene Tür zu einer offenen Gesellschaft wieder ein bisschen zugehen zu lassen. Und  gerade weil das so ist, muss Kritik möglich sein, auch wenn sie uns nicht unbedingt gefällt und auch wenn die Gründe für die vorgetragene Aversion gegen die Staatsgewalt immer irgendwo an den Grenzen der Legalität zu suchen sind. Aber das ist eine andere Geschichte. 

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Rapidviertelstunde-176

Wiener Derby für Didi Kühbauer

XMas-Fanartikel für Grün-Weiße

Ferienspiel im Vereinsmuseum

Fredy Bickel verlängert Vertrag

25 Jahre Philipp Schobesberger

Vorschau aufs neue Rapid-Jahr

Steffen Hofmann und das Derby

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Rapid-Rangers

1:0 (0:0)

Der überall kolportierte Sager, dem ich mich auch gleich anschließe, dass Rapid verdient gewonnen habe, zeigt uns, wie viel Zufall hier im Spiel ist. In dieser Aussage steckt ja, dass es ziemlich oft auch genau umgekehrt ist, dass man nämlich gut spielt und am Ende als Verlierer vom Platz geht.

Aufgrund der ausgeglichenen Spielanteile kann man sagen, dass beide Teams ähnlich fehleranfällig waren. In der ersten Halbzeit war Rapid deutlicher überlegen, in der zweiten Halbzeit nutzte man den Druck der Schotten aus und setzte auf Konter – und hatte Erfolg.  

Siegen zu müssen, ist eine schwierige Sache, weil man dann konteranfällig wird. Und so war es dann auch, und die taktischen Einwechslungen von Didi waren gut vorbereitet und waren erfolgreich.

Support

Es ist ein Armutszeugnis für die heimischen Großvereine, dass es ihnen nicht gelingt, den Auswärtssektor in Hütteldorf voll zu kriegen. Eine Mannschaft aus Schottland muss kommen, um Rapid erstmals ein wirklich ausverkauftes Stadion zu bescheren. Tolle Gäste, die wir da empfangen haben!

Anfangs waren die Rangers-Fans auch recht laut, doch mit Fortgang des Spiels übernahm nicht nur die grün-weiße Mannschaft am Spielfeld sondern auch das Publikum das Kommando. Unter der Leitung der Vorsänger des Blocks stimmte das ganze Stadion in die Gesänge mit ein. Ein magischer Abend, wie wir ihn so noch nicht erlebt haben. 

Die Choreografie des Block war wieder eine Augenweide. Nach ein paar Nachdenksekunden wurde das abstrakte 1312 erkannt und fotografiert, hier eine Ganzstadionsicht mit beiden Choreografien:

In der Pause wurde das Ergebnis der Spendensammelaktion „Wiener helfen Wienern“ verlautbart: 82.300 Euro! 

Die große organisatorische und soziale Leistung des Blocks wurde von Andy Marek hervorgehoben. Vergessen wir in diesem Moment einmal unseren Unmut gegenüber anderen Aktionen des Blocks und gratulieren dem Block für das Engagement und dem Empfänger des Geldes für die tollen „Hawara“, was schon zum nächsten Spruchband überleite, in dem es um „keine Hawara“ geht:

Das Spruchband nach der Pause verdient Erwähnung: „Ans, Drei, Ans, Zwa, A Kiwara is ka Hawara.“

Noch beim Stand von 0:0 hisste der Block typische englische Fahnen – aber auf den Kopf gestellt. Extra angefertigt? Erbeutet?

Die Freude auf den Rängen man dem 1:0 war grenzenlos, hier „die Gärtner“.

Mein Facebook-Freund Alastair McMillan schreibt: „Poor match, great result for you guys, good luck in next round.“ Es bekommt eine Stadionzeitung, denn die sammelt er. Und meinem belgischen Ticketsammler Pascal habe ich einige Tickets von der Straße aufgehoben.

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Wie geht es weiter

UEFA-Klubranking

Ein kleiner Lichtblick für die leidgeplagten Rapidler ist der nunmehrige Rang 63 im Club-Ranking. Es wird schon Losglück brauchen, um auch noch die nächsten Runden zu überstehen.

UEFA-Landesranking

Im Landesranking sind wir mit den zwei Siegen von RB und Rapid und 30.45 Punkten den Niederländern (30.633) schon sehr nahe gekommen. Die eventuell noch in der nächsten Runde erzielten Punkte werden für die beiden österreichischen Vertreter mit 2/5 (zwei verbleibende Teams) und bei den Holländern nur mit 1/5 (ein verbleibendes Team) gewichtet. Wir haben also durchaus eine Chance, die Holländer zu überholen und eine bessere Zuteilung der Startplätze auch für 2020 zu bekommen.

Nächster Gegner

Rapid mit seinen 23.5 Punkten nicht gesetzt und trifft daher auf Mannschaften ab UEFA-Platz 50 und darunter. Hier sind die möglichen Gegner des 16tel-Finales:

Bayer Leverkusen, FC Salzburg, Zenit St. Petersburg, Dinamo Zagreb, Arsenal, Real Betis, Villarreal, Eintracht Frankfurt, Racing Genk, Sevilla, Dinamo Kiev, Chelsea, Napoli, Valencia, Internazionale, Benfica

Ab dem 8tel-Finale gibt dann keine Setzlisten mehr. 

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Rapid-Sturm

o:o

Die Buchmacher sahen keinen klaren Favoriten und boten die Quoten 2,1 : 3,3 : 3,0.

Strum titelt „Punktegewinn in Wien“; für Rapid sind es verlorene 2 Punkte, aber es waren insgesamt keine besonderen Chancen vorhanden, denen man hätte nachweinen müssen. 

Viele Stammgäste waren ohnehin mit einem Unentschieden zufrieden – bedenkt man die Darbietung in Innsbruck und während der ganzen Saison. 

Unsere Bilanz gegen Sturm ist ausgeglichen, wenn es also reim diese beiden Begegnungen ginge, könnte man sich nicht beklagen. Es geht aber um die ersten sechs Startplätze und in diesem Wettbewerb hat uns Sturm um 3 Punkte distanziert. Noch kann man alles aufholen, aber in jeder folgenden Runde muss mehr und mehr ein Muss-Sieg her.

Man fragt sich schon, wer sich mehr vor „Rapid im unteren PlayOff“ fürchtet: Rapid oder die Bundesliga. Wobei, abgesehen von den dann wahrscheinlich fehlenden internationalen Begegnungen im folgenden Jahr, würde eine interessantes Abstiegs-Playoff die sich durch die Art der Meisterschaft verstärkende Zwei-Klassen-Vereins-Gesellschaft etwas ausgleichen. 

Wenn es aber Rapid doch noch gelingen sollte, oben mitzuspielen, wird es um die Zuschauerzahlen und damit auch um die Einnahmen im unteren Playoff düster ausschauen. Die Großen werden reicher werden und die Kleinen ärmer. Warum soll es im Fußball anders sein? 

Berisha statt Alar

Also wir, auf der Tribüne hätten bei der Auswechslung von Schobesberger Berisha statt Alar gewählt. Einfach, weil man Berisha mit einer solchen Belohung vielleicht mehr aufbauen kann als der Trainer denkt. Dass er ein braver Kämpfer ist, wissen wir. Man könnte darauf setzen, dass er sich mit dem Torerfolg in Innsbruck jetzt mehr zutraut.

Wo waren die Flaggen?

Möglicherweise war es die Sorge um den Wind: dem aufmerksamen Julian ist nicht entgangen,…

Julian mit der neuen Ausgabe „Tornados Special“

…dass die sonst üblichen Landes- und Vereinswappen von Rapid und Sturm am Dach der Osttribüne gefehlt haben. 

Was nicht gefehlt hat, war die Autogrammstunde auf der Nord-Tribüne. 


Marvin Portzmann und Jeremy Guillemnot mit Speedy und einem Autogrammjäger

Choreografie der Lions

Eine gewaltige Inszenierung, die die Lions aus Anlass ihres 15-jährigen Bestehens von Stapel laufen ließen. „Aufgewärmt“ wurde mit dem Spruchband „15 Jahre Green Lions und alles beim Alten“

Spruchband der Lions, gesehen von der Nordtribüne

Unmittelbar vor Spielbeginn eine Flaggen- und Schalparade. 

Es folgte ein tribünengroßes Transparent „Teil der Kultur, die Überholspur gehalten“

Das Zentrum des Transparents war ein dem Metro Goldwyn Mayer nachempfundes Logo „Green Lions 2003“.

Spielbeginn

Pixelchoreografie „2003“

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst ein Spruchband „Seit 15 Jahren sind wir am Eskalieren –  ob wir gewinnen oder verlieren“

…gefolgt von einer Pyro-Show.

Die Auswärtsfahrer von Sturm beeindruckten durch ihre große Zahl und den sehr gut organisierte Auftritt. Abwechselnd drei Reihen fomten mit weißen und schwarzen Umhängen eine streifenartige Choreografie mit einem großen Logo und einem langen schwarz-weißen Randstreifen. 

Sturm-Choreografie

Gogo und Didi

Stellen wir uns vor, Gogo wäre bei diesem Spiel auf der Betreuerbank gesessen. Ob sich wohl der Block ebenso artig von der Mannschaft verabschiedet hätte?

Ein Spiel fehlt zwar noch in der Herbstrunde, doch wir können heute schon sagen, dass Gogo mehr Erfolg hatte als sein Nachfolger Didi. Genau um 0,14 Punkte mehr; aber auch nur dann, wenn das Derby am kommenden Sonntag gewonnen wird. Wenn nicht, ja dann schaut’s ohnehin schlecht aus mit dem oberen PlayOff und in der Tabelle ergibt das folgenden Punkteschnitt für beide Trainer:

Derby    S    U    N
Didi   1,50 1,36 1,29
Gogo 1,64

Der Punkte-Abstand nach dem letzten Spiel, dem Derby wird zwischen 0,14 und 0,35 Punkten zugunsten von Gogo liegen.

1,29..  ?   =   Didi    austria
1,36.. 1 U Didi sturmgraz
1,50 3 S Didi innsbruck
3 S Didi spartakmoskau
0 N Didi lask
0 N Didi wolfsberg
1 U Didi villarreal
1 U Didi scraltach
3 S Didi wolfsberg
3 S Didi admira
0 N Didi villarreal
0 N Didi hartberg
3 S Didi mattersburg
0 N Didi glasgowrangers
1,54 0 N Gogo stpölten
3 S Gogo mattersburg
0 N Gogo redbullsalzburg
3 S Gogo spartakmoskau
0 N Gogo austria
1 U Gogo sturmgraz
0 N Gogo fcsb
3 S Gogo innsbruck
3 S Gogo fcsb
0 N Gogo lask
3 S Gogo slovan
1 U Gogo altach
3 S Gogo admira
3 S Gogo kufstein

Beide Trainer haben 14 Spiele absolviert. Von einem Trainereffekt kann man nicht sprechen. Es ist einfach nicht mehr herauszuholen aus dem Team. Vielleicht ergibt die Wintervorbereitung einen Umschwung. Dass wir eine andere Rapid-Efl sehen werden, das wurde auch schon für die letzten Spiel versprochen, aber es war nicht mehr als ein Wunschdenken à la Paul Watzlawick. 

Wir müssen davon ausgehen, dass es die Einkaufspolitik war, die uns brave Spieler aber letztlich doch nicht solche mit jener Qualität gebracht hat, die wir brauchen, um in der Liga vorne dabei sein zu können. Und wie schon beim Trainer dürfte es ebenso verfehlt sein, allein den Sportdirektor verantwortlich zu machen, muss er doch durch die ziemlich positive Transferbilanz zur Konsolidierung der Bilanz beitragen. Und für den ihm verbleibenden finanziellen Spielraum darf man offenbar nicht viel mehr erwarten. 

Diese 30-40 Millionen erwirtschaften zu müssen, um als Großverein überleben zu können, scheint ein ebenso hartes Brot zu sein wie die Sorge eines Dorfklubs um die Errichtung einer Überdachung für die Fantribüne. Hartberg dürfe das mit der zirkuszelt-artigen Plane über der Fantribüne ziemlich preisgünstig geschafft haben.

So schön die Choreografien des BlockWest anzuschauen sind, so teuer kommt Rapid „der Spaß“ zu stehen. Rechnen wir einmal nicht die Strafen, rechnen wir einmal, dass der Block einen (im Nachhinein) unnötigen Trainerwechsel mitentschieden hat. der dem Verein ein Mehrfaches der sonstigen Strafen gekostet hat. 

Die Ursache für die mäßigen Erfolge war nicht der Trainer, die Ursache war und ist das Geld, war die Notwendigkeit positiv bilanzieren zu müssen, um für das kommende Großprojekt des Trainingszentrums ausreichen kreditwürdig zu sein. Und auch das soll kein Vorwurf sein, denn das Trainingszentrum ist eine wichtige Investition, und das Spiel der Mannschaft ist ein Resultat aller dieser Randbedingungen. Das Präsidium handelt aus meiner Sicht ziemlich uneigennützig für das langfristige Wohl des Vereins und es werden – anders als bei den heutigen Politikern – Entscheidungen für die Zukunft getroffen, deren positive Auswirkungen andere ernten werden. Leider müssen wir wegen dieser enormen Belastungen Saisonen wie diese in Kauf nehmen, mit der Hoffnung auf bessere Zeiten.

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Rapidviertelstunde-175

Rapid Weihnachtsfeier Vorverkauf

Roman hat seinen eigenen Rekord gebrochen. 26 Stunden für die besten Plätze.

Das Buch des Rapid-Pfarrers

„Glaube,. Liebe. Rapid.“ ist der Titel des Buchs von Rapid-Pfarrer Christoph Pelczar

Rapid-eBundesliga Kader steht fest

Es ist leise bei den Kämpfen der eBundesliga aber die Spannung ist groß.

Vor dem letzten Liga-Heimspiel

Es geht schon irgendwie „um die Wurst“ beim Schlager gegen Sturm

Rapid Europacup Spezialführung

Ein Fan-Plakat von einem Spiel gegen die Rangers aus den Anfängen der Fanszene

Rangers FC-Fan im Interview

Franz Berger, der Obmann des Wiener Fanklubs „Vienna true Blues“ im Gespräch mit Andy Marek

Wir wissen, dass etwa 2.000 Rangers-Fans im Stadion sein werden. Franz berichtet aber, dass darüberhinaus insgesamt bis zu 9.000 Fans in Wien erwartet werden, sogar aus Kanada uns Australien. Die können zwar das Spiel nicht live sehen, werden aber in der Stadt und auf den Christkindlmärkten nicht zu übersehen sein und zur Spielzeit die Pubs frequentieren. Endlich wird einmal der Auswärts-Fanblock so richtig voll. Es wird das erste wirklich ausverkaufte Spiel werden. 

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GRÜNZEUG-599

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 46. JAHRGANG/DEZEMBER 2018 / Nr. 599 / Versand 3.12.2018, Postamt 1120

IN EIGENER SACHE

Nach einem leider nicht sehr weihnachtlich stimmenden Herbst stehen wir einmal mehr vor dem großen Fest und einem zu neuen Hoffnungen Anlass gebenden Jahreswechsel. Zu beiden Ereignissen wünscht der Vorstand allen Leser(innen) sowie unserem traditionsreichen Anhängerklub nur das Allerbeste. Gleichzeitig erlaubt er sich die Erinnerung an die 42. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“, an der sich auch heuer wieder möglichst viele von Ihnen beteiligen sollten; Zahlscheine können bei uns angefordert werden (siehe Impressum). In diesem Sinne alles Gute und herzlichen Dank, auch im Namen der SCR-Jugendleitung!

DURCH MEINE BRILLE: EIN NACHRUF AUF KARL REIF

Als ich 1968 dem Klub der Freunde des S.C. Rapid beitrat, gehörte Karl Reif bereits dessen Vorstand an, und als ich vier Jahre später in diesen gewählt wurde, war das der Beginn einer wundervollen Freundschaft, die noch enger wurde, nachdem ich 1973 das „Grünzeug“ sozusagen erfunden hatte. Denn der Karl, damals knackige 42, war neben fast unzähligen anderen Tätigkeiten für dessen Vervielfältigung mittels Matrizen sowie den Versand zuständig (es gab über längere Zeit hinweg zwei Ausgaben im Monat und das bei mehr Seiten Umfang als jetzt).

Am 29.6.1979 wurde unser Klublokal mit einem Tag der offenen Tür eröffnet, was vier Vorstandsmitglieder in jahrelanger Wochenendarbeit selbst bei unbeheizten Kellerräumlichkeiten im Winter (brrr!) möglich gemacht hatten: mein Vorgänger als Obmann, Reinhard Willrader, der inzwischen längst verstorbene Helmut Stadler, meine für derartige Tätigkeiten grandios unbegabte Wenigkeit und – Karl Reif, eh klar. In diesen Zeiten und auch noch später hatten er und ich reichlich Gelegenheit, uns in Sachen Klubprojekte bei dem einen oder auch anderen Krügerl oder Vierterl die Köpfe heiß zu reden.

Typisch für den Karl: Als ich ihn nach seinem Schlaganfall im Herbst 1998 im Spital besuchte, war sein Bett mit zu bearbeitenden Zahlscheinen übersät, denn er war ja auch Kassierstellvertreter.

Nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand arbeitete Karl für das „Grünzeug“ weiter, bis er im Mai 2002 seiner gesundheitlichen Verfassung Tribut sollen musste und mit dem (PCschreiben unseres bescheidenen Klubblättchens dankenswerterweise von Christine Ibesich abgelöst wurde, die mit der Nr.438 „debütierte“. Für die Vervielfältigung durch Kopiergerät ist seither Stefan Rakousky, gelegentlich von seiner Gattin Sarah unterstützt, verantwortlich und für den Versand der nimmermüde Klublokalchef Peter Nowotny. Dass aktuell vier Personen jene „Grünzeug“-Arbeiten verrichten, die Karl Reif einst ganz alleine bewerkstelligt hatte, sagt wohl alles über die Leistungen dieses „Arbeitstieres“ aus.

Leider riss die persönliche Verbindung zwischen uns und ihm, dem Ehrenmitglied, in den letzten Jahren ab, teils wegen seiner Krankheit, teils aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen.

Kurz vor unserer „MV“ vom 22.10. erhielt ich vom Kollegen Nowotny die betrübliche Mitteilung, das am 8.10. versendete „Grünzeug“ sei mit einem postalischen Vermerk retourniert worden, laut dem Karl Reif verstorben sei. Daraufhin bemühte sich der Vorstand natürlich um genauere Informationen, doch erhielten wir weder eine Parte noch konnte Nowotny die Witwe des Verstorbenen telefonisch erreichen. Wir fanden im Internet lediglich das Datum der Trauerfeier: 6.11., Hernalser Friedhof.

Am 31.10. besuchte ich das Grab meiner Mutter auf dem Baumgartner Friedhof und erfuhr in der dortigen Verwaltung, dass Karl Reif bereits am 12.8. (!) verstorben sei; mehr konnte mir die Beamtin aber nicht sagen, auch was die ungewöhnlich lange Zeitspanne zwischen Tod und Bestattung betrifft.

Die Gründe hiefür kann und will ich mir ebenso wie die Art, auf die der Karl verstarb, gar nicht vorstellen. Ich kann ihm nur zurufen: Was Du für unseren traditionsreichen Verein alles getan hast, wird für immer unvergessen bleiben, jedenfalls bei jenen, die ihm lange genug und mit dem Herzen angehören.

Danke, alter Freund, und ruhe in Frieden!

VIEL GELD, WENIGE PUNKTE – QUALIFIKATIONSRUNDE, WIR KOMMEN?

Beginnen wir mit dem mit Abstand Positivsten (ob es den Vereinsgewaltigen in der Hauptversammlung vom 26.11.viel geholfen hat, werden wir ja erfahren haben): Der SK Rapid konnte für das Geschäftsjahr 2017/18 trotz internationaler Absenz einen Gewinn von 2,372.210 Euro bei einem Umsatzerlös von 41,7 Millionen, dem dritthöchsten der Klubgeschichte, vermelden; das ist das sechste positive Ergebnis en suite. Nicht zuletzt dank o.a. Gewinn sollte die Finanzierung der (überfälligen) Nachwuchs-Akademie auf dem Gelände des Wien-Energie-Zentrums (Elektra-Platz) gesichert sein.

Zu alldem muss man dem SCR, der in der Vergangenheit nur allzu oft am finanziellen Hungertuch genagt hat, fraglos gratulieren.

Das Podium bei der Hauptversammlung

Aber, aber, aber…

Was Rapids Arbeitnehmer in den kurzen Hosen in den letzten Wochen und Monaten auf den diversen Fußballfeldem veranstalteten, war leider, leider überwiegend so unerfreulich, dass wir uns über die Teilnahme an der Meisterrunde ernsthafte Sorgen machen müssen. Während Teams wie St.Pölten, Wolfsberg und auch Hartberg wesentlich bessere diesbezügliche Chancen haben – unglaublich!!!

Apropos Wolfsberg: Dort gewann Rapid zuerst überraschend glatt mit 3:0 und das im „Lieblingsbewerb“ Cup, in dem es am 16. oder 17.2.2019 daheim gegen Hartberg gehen wird – beste Gelegenheit, sich für die 0:3-Blamage in der Meisterschaft zu revanchieren?

Jedenfalls gelang dem WAC nur elf Tage nach der Schlappe im Pokal die Rehabilitation mit einem gewiss hochverdienten 3:1 über Rapid, die gegenüber der tollen Leistung gegen Villarreal (0:0, drei Tage zuvor) nicht wieder zu erkennen war. Außerdem wurden die offensichtlich hundsmüden Grün-Weißen vom Schiedsrichter zuerst vor- und schließlich spielentscheidend benachteiligt: Ein Foul des bereits verwarnt gewesenen, nachmaligen Zweifach-Torschützen Liendl an Potzmann hätte ihm Gelb-Rot einbringen müssen, und für Potzmanns Foul eindeutig vor dem Sechzehner in der Nachspielzeit auf Penalty zu erkennen, war schlichtweg skandalös! So schlecht Rapid auch spielte, den einen Punkt hätte sie bestimmt gerne mitgenommen. Genauso wie zwei weitere aus Altach, wo Sonnleitners garantiert reguläres 2:0 wegen eines von Schüttengruber & Co. erfundenen Abseits annulliert wurde, was den Vorarlbergern ein 2:2 ermöglichte. Das am Ende auch ein Sieg hätte werden können. Rapid aber wurde in diesen beiden Spielen um drei Punkte geprellt.

Für das LASK-Match hatte Didi Kühbauer in unserer Mitgliederversammlung vom 19.11. angekündigt, man würde „eine andere Rapid“ sehen. Da waren wir guter Hoffnung, zumal die Mannschaft zwei Wochen hatte regenerieren und frische Kräfte tanken können. Davon war bedauerlicherweise bestenfalls vor der Pause etwas zu bemerken. Doch spätestens nach dem Tor des Abends agierten die Mannen vor dem wie so oft starken Strebinger zusehends schwächer, ja vogelwilder. Am Ende war es kaum mehr mit anzusehen und das am Tag vor der Hauptversammlung!

tipico-Bundesliga (Stand vom 25.11.2018)

1. Salzburg  15/41 (38:13)
2. LASK 15/29 (25:13)
3. St.Pölten 15/26 (20:12)
6. Hartberg 15/21 (23:26)
8. Rapid 15/16 (15:19)

Lediglich Schlusslicht Admira hat mit 13 Toren noch weniger erzielt als Rapid, die man in grauer Vorzeit die „Kanoniere“ nannte…

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

ÖFB-CUP, ACHTELFINALE (31.10.): WAC (A) 3:0 (2:0)

Souveräner Sieg beim Auswärts-Angstgegner, noch dazu im Pokalbewerb, wer hätte das gedacht! Die spiel- und lauffreudigen Hütteldorfer dominierten die gesamte Partie, während die erstaunlich harmlosen Wolfsberger gegen ihre kompakte Abwehr kaum zu Möglichkeiten kamen. Pavlovics doppelte Tor-Premiere kam nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen zustande bzw. nach einem fatalen Fehlpass Ritzmaiers. Knasmüllners schlitzohrigem 3:0 folgte ein mehr als halbstündiges Schaulaufen des SCR mit etlichen netten Ballstafetten, aber auch kleinen Schlampigkeiten in der Offensive. Wermutstropfen: die Verletzungen Dibons (Gehirnerschütterung schon in Minute 10!) und D.Ljubicics (Muskel). Alar (Fleischwunde) und Berisha (Rücken) waren überhaupt in Wien geblieben.

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon (46.Barac), Bolingoli; D.Ljubicic (79.P.Malicsek), Schwab; Murg, Knasmüllner, Ivan; Pavlovic (67.Guillemenot)- Tore: Pavlovic (22., 45./+2), Knasmüllner (54.).- Gelbe Karten: Göllner, Ritzmaier; Müldür.-Lavanttal-Arena, Drachta, 3.755.

Verabschiedung nach dem Spiel WAC-Rapid

BL, 13.RUNDE (4.11.): ALTACH (A) 2:2 (2:1)

Vor der Pause spielte Rapid über weite Strecken groß auf, hatte Pech, dass Sonnleitners zweites Kopftor zu Unrecht aberkannt wurde (22.) und vergab neben den schönen Toren, die Knasmüllner mit seinen Assists Nr. 6 und 7 optimal vorbereitete, etliche weitere Chancen. Doch selbst in diesen guten 45 Minuten schlich sich schon der eine oder andere Patzer ein wie z.B. Schwabs Stoppfehler vorm zwischenzeitlichen 1:1. Nach dem Wechsel hätte es durch Martics 25-Meter-Hammer oder Knasmüllners Nachschuss 3:1 für Rapid heißen können, aber dann lief bei dieser vorne überhaupt nichts mehr zusammen, weil die Bälle bereits im Mittelfeld verloren gingen. Am Ende musste man mit dem Remis sogar noch hochzufrieden sein, obwohl Alar in letzter Sekunde die Siegeschance vergab.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Barac (61.Müldür), Bolingoli; Martic, Schwab; Murg, Knasmüllner (80.D.Ljubicic), Berisha; Pavlovic (73.Alar).- Tore: Fischer (32., 48); Sonnleitner (9.), Murg (42.).- Gelbe Karte: Martic.- Cashpoint-Arena, Schüttengruber, 5.038.

Ziemliche Enttäuschung im Stags Head nach dem Unentschieden in Altach

EL, GRUPPE G, 4.RUNDE (8.11.): VILLARREAL (H) 0:0

Strebinger sorgte in der Anfangsphase, als seine Vorderleute vor den Spaniern noch zu viel Respekt zeigten (eine Folge des Hinspiel-Debakels?), für das Zu-Null und Potzmann in der Nachspielzeit mit einer tollen Rettungsaktion auf der Torlinie ebenfalls. Und die anderen? Die lieferten dem starken Gegner einen großen Kampf und fanden nun selbst gute Chancen vor, nachdem sie ihre Scheu vor ihm abgelegt hatten. Eigentlich unglaublich, dass diese Partie torlos endete. Jedenfalls sah das begeistert mitgehende Publikum ein 0:0 der allerbesten Sorte. Frage: Wo in Österreich
gibt es eine dermaßen super Europacup-Stimmung wie in Hütteldorf, in „stieren“ Zeiten erst recht?

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon (75.Bolingoli), Potzmann; D.Ljubicic, Schwab; Berisha, Murg (46.Knasmüllner), Ivan; Pavlovic (90./—1 Martic).- Gelbe Karten: Schwab, Berisha, Sonnleitner; Caseres, Layun, Pedraza, Fomals.- Allianz-Stadion, Jovanovic (Serbien), 22.100.

Statistik nach dem Spiel Rapid-Villarreal

BL, 14.RUNDE (11.11.): WAC (A) 1:3 (1:0)

Trister Faschingsbeginn drei Tage nach dem Hit gegen Villarreal! Ohne den erkrankten Sonnleitner war der müde grün-weiße Haufen den revanchelüsternen, naturgemäß frischeren Kärntnern in vielen Belangen deutlich unterlegen, woran auch die überraschende, nur bis zur 23. Sekunde der zweiten Halbzeit währende Führung nichts änderte. Trotzdem hätte Rapid den (unverdienten) Punkt über die Distanz gezittert, doch erfand der Schiri nach Potzmanns Foul an Ritzmaier (falls es überhaupt eines war) klar außerhalb des Strafraums einen Penalty und das in Minute 93! Liendls zweites Tor war für den Ausgang der Partie ebenso wenig ohne Belang wie Schobesbergers durchaus passables Comeback.

SCR: Strebinger; Potzmann, Müldür, Dibon, Bolingoli; D.Ljubicic, Schwab; Murg (69.Schobesberger), Knasmüllner (82.Martic), Ivan (27.Berisha); Pavlovic.- Tore: Orgill (46.), Liendl (90./+3, Elfer, 90./+5); Murg (37.).- Gelbe Karten: Liendl; Müldür.- LavanttalArena, Ciochirca, 5.444.

Rapid-Untergang im Lavanttal

BL, 15.RUNDE (25.11.): LASK (H) 0:1 (0:0)

Die erste Heimniederlage gegen die Linzer seit 27.5.2000 ging leider absolut in Ordnung, vielmehr hätte sie durchaus höher ausfallen können. Denn nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit und den verletzungsbedingten Austäuschen von Dibon und auch Pavlovic konnte Rapid den schnelleren, zweikampfstärkeren und balltechnisch besseren Gästen kaum mehr Paroli bieten, und nach dem 0:1 artete die Partie sogar fast zu einer von Strebinger im Alleingang gegen den LASK aus. Wie dessen offensiven Vorderleute mit den eigenen, nicht gerade zahlreichen Einschussmöglichkeiten umsprangen? Kein Kommentar! Nur der absente Knasmüllner erlebte einen schönen Sonntag: Seine Tochter kam zur Welt.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Dibon (46.Barac), Bolingoli; D.Ljubicic, Schwab; Murg, Alar, Schobesberger (72.Martic); Pavlovic (33.Berisha).- Tor: Holland (54.).-Gelbe Karten: Sonnleitner, Barac.- Allianz-Stadion, Gishammer, 17.600.

Diskussionen vor dem Spiel Rapid-LASK

In der Europa League Gruppe G, der engsten aller 48, sah es bei Redaktionsschluss (25.11.) vier Tage vor Rapids Gastspiel in Moskau zumindest theoretisch relativ gut aus:

1.Villarreal 4/6 (10:5)
2.Rangers 4/5 (8:7)
3.Spartak 4/5 (7:8)
4.Rapid 4/4 (3:8)

Um weiterzukommen, müsste Rapid „nur“ in der russischen Hauptstadt und dann in Hütteldorf gegen die Schotten gewinnen…

„MR. GRÜNZEUG NR. 599“: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Abgesehen von der folgenlosen Slapstick-Einlage zu Beginn des BL-Spiels in Wolfsberg thronte Rapids frisch gebackener Teamkeeper punkto Langzeit- wie Tagesform turmhoch über seinen Vorderleuten, vom Dauerbrenner Mario Sonnleitner vielleicht abgesehen. Zuletzt gegen den LASK etwa verhinderte Richie fast im Alleingang ein Debakel, nicht zum ersten Mal übrigens…

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

ÖFB-Cupspiele: Christopher Dibon und Richard Strebinger jeweils 10. (WAC).

BL-Tor: Mario Sonnleitner 20. (Altach).

„MV“ VOM 19.11.: VIELE KAMEN

Um den beliebten Didi (Kühbauer) zu sehen und hören, der schon als Jugendlicher nur zu gerne Rapidler sein wollte. Gekommen war auch Manfred Nastl, sein „Co“ seit gemeinsamen Admira-Trainer-Zeiten. Beide erschienen schon um 18.45 Uhr im Klublokal, verließen es nach unermüdlichem Autogrammeschreiben und freundschaftlichen Small Talks aber erst um 21.15 Uhr. Dazwischen hatte sich vor allem der Chefcoach dem bestens besetzten Auditorium (mit den neuen Mitgliedern Frau Ingrid Wibmer, 1140 Wien, und Herrn David Galko, 1220 Wien) nach einem ausführlichem Interview durch den Obmann einer nicht minder ausführlichen Diskussion gestellt. Unter „Spiele, Tore, Kommentare“ ist nachzulesen, ob die Mannschaft Kühbauers Ankündigung in die Tat umgesetzt hatte: „Gegen den LASK wird man eine andere Rapid sehen!“ Doch erst die etwas fernere Zukunft wird zeigen, was Didi ebenfalls verkündete: „Nachdem ich so richtig Gelegenheit gehabt habe, mit den Jungs zu trainieren (speziell vor der Frühjahrssaison, Anm.d.Red.), nehme ich keine Rücksicht auf Namen, und wer nicht mitzieht, der kann sich neben mich setzen.“ Also auf die Bank, wenn nicht gar auf die Tribüne, wollte er damit sagen. Wer den ehrgeizigen, wenn auch um keinen Schmäh verlegenen „Ex-Dalton“ kennt, darf ihm das getrost glauben. Die vielen Mitglieder und sonstigen Gäste, welche zu unserer letzten diesjährigen Mitgliederversammlung erschienen waren, erst recht.

Didi, der Liebling der Fans

EIN BLICK ZU RAPID II

RUNDE (2.11.): SPORTCLUB (H) 4:2 (1:0)

Rapid II: Hedl; Ehrnhofer, Greiml, Obermüller, Leovac; Felber, Mocinic (53.Schuster); Markl (77.Jusic), Wunsch, Ibrahimoglu; Tomasevic (53.Hofer).- Tore: Markl (24., 56.), Schuster (65.), Jusic (89.); Küssler (50.), Hirschhofer (70.).- Gelb-Rot: Hayden (79., Unsportlichkeit).- Allianz-Stadion, West 1, Gajic, 600.

Stammgäste bei Rapid II

NACHTRAG ZUR 11.RUNDE (6.11.): MATTERSBURG AM. (A) 1:2 (0:2)

Rapid II: Hedl; Ehrnhofer, Greiml, Obermüller, Moormann (46.Sahanek); Wunsch, Felber, Schuster, Ibrahimoglu; Hofer (53.Tomasevic), Markl (65.Jusic).- Tore: Bürger (19., 31.); Ibrahimoglu (70.).- Akademie Burgenland, Fluch.

RUNDE (11.11.): ADMIRA JUN. (A) 6:0 (4:0)

Rapid II: Hedl; Thurnwald (77.Sahanek), Schuster, Obermüller, Leovac; P.Malicsek, Felber, Wunsch; Kostic (67.Markl), Guillemenot (68.Hofer), Ibrahimoglu.- Tore: P.Malicsek (23., Elfer), Guillemenot (25., 36., 54.), Ibrahimoglu (27., Elfer, 76.).- BSFZ-Arena, Trainingsplatz, Untergasser (OÖ), 120.

RUNDE (17.11.): PARNDORF (A) 2:1 (1:1)

Rapid II: Hedl; Thurnwald, Greiml, Gobara, Auer (86.Sahanek); Wunsch, P.Malicsek, Felber, Kostic (69.Markl); Tomasevic (90.Schuster), Ibrahimoglu.- Tore: Dilic (42.); Tomasevic (20.), Markl (88.).- Pamdorf, Daubeck, 350.

RESÜMEE

Dank der vielen WSC-Fans gab es eine ungewohnt große Kulisse, aber keinen echten Heimvorteil. Was kümmerte es die Jungrapidler! Die lieferten den starken Dornbachern einen großen Kampf auf phasenweise hohem Niveau, der verdientermaßen mit dem ersten Dreier nach vier sieglosen Partien endete. Übrigens: Ivan Mocinic wirkte körperlich wieder ein Stück weit verbessert, und das war auch ein Positivum dieses packenden Fights.

Längst nicht so gut sah unsere Truppe in Mattersburg aus. Dort gelang ihr nach mieser ersten Halbzeit nur der Anschlusstreffer, aber auch im zweiten Abschnitt hatten die Heimischen mehr Chancen. Bescheidene Ausbeute in den bis hierher letzten sechs Spielen: fünf Punkte, 10:11 Tore.

Nach zwei Alutreffem der Admira Juniors spielte SCR II mit drei Profis, darunter der unwiderstehliche Guillemenot, groß auf und gewann unangefochten mit 6:0.

Mit dem späten 2:1 in Parndorf sicherten sich Rapids Fohlen vor der fast viermonatigen Winterpause den zufrieden stellenden vierten Rang. Hätten jugendlicher Leichtsinn gegen Leobendorf (1:1) und in Stadlau (2:2) nicht vier Punkte gekostet, wäre es der dritte geworden.

Von den 32 eingesetzten Spielern teilten sich diese die zweitmeisten Tore der Liga: Markl (7), Ibrahimoglu (5), Jusic und Wunsch (je 4), Guillemenot und Kirim (je 3), Arase und Tomasevic (je 2) sowie Felber, Kostic, P.Malicsek, Schuster und Weyermayr (je 1).

RLO-Stand zur Winterpause

1.Mauerwerk    16/39 (34:15)
2.Ebreichsdorf 16/37 (48:14)
3.Leobendorf 16/33 (32:14)
4.Rapid II 16/29 (35:17)
5.WSC 16/29 (28:27)

SPLITTER

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Didi Kühbauer über Dejan Ljubicic: „Willensstark und auf sehr gutem Weg.“ Nicht zuletzt deswegen wurde der Vertrag des U21-Teamspielers vorzeitig bis Sommer 2021 verlängert.

Der zuletzt bei der 2. Mannschaft tätig gewesene Fitnesstrainer Alexander Steinbichler ist nun wieder für die körperliche Verfassung der Profis zuständig, ganz so wie in der „guten alten Zoki-Zeit“.

Länderspiel-Erfolge zwischen 15. und 18.11.!

Nations League: Bosnien 0:0 in Wien und 2:1 (0:0) in Nordirland (X.Schlager, Lazaro; Strebinger jeweils Ersatz);

Endstand der Gruppe B3

Bosnien    4/10 (5:1) Aufsteiger
Österreich 4/7 (3:2)
Nordirland 4/0 (2:7) Absteiger

U21 im EM-Play-off gegen Griechenland: 1:0 (0:0) in Saloniki (Posch) und 1:0 (0:0) in St.Pölten (Ex-SCR-Nachwuchsstürmer Grbic per Freistoß). Aktuelle Rapidler waren nicht dabei). Somit hat sich die U21 erstmals für eine Endrunde qualifiziert (2019 in Italien und San Marino) – Gratulation!

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