Hauptversammlung

Kurzfassung

  • Präsident Krammer kandidiert bei der nächsten Generalversammlung Ende November 2019 nicht mehr.
  • Die Rückzahlung des Stadionkredits geht voran. Es wurden bereits 10 Millionen zurückgezahlt, also verbleiben noch 25 Millionen.
  • Die Organisationsform des Rapid-Sportbetriebs bleibt eine GesmbH.
  • Das Projekt “Trainingszentrum” ist auf Schiene. Das Projekt wird im Bereich der Trainingsplätze des Happel-Stadions unter Einbeziehung des Elektra-Geländes umgesetzt und teilt sich das Gelände mit dem Sportklub Elektra.
  • Ab 2021 wird es zusätzlich zu den bestehenden internationalen Bewerben CL und EL auch einen neuen Bewerb geben. Rapid vertritt bei den Vorbereitungen dazu die “Mid Size Clubs”.
  • Die Plätze beim Allianz-Stadion werden modernisiert, dazu gehört eine Drainage auf dem Nord-Platz und eine Rasenheizung sowie die Überdachung der Sitztribünen auf West 1.
  • Zum Gedenken an die Gründung des SK Rapid von 120 Jahren wird in jedem Monat des nächsten Jahres eine Aktivität daran erinnern und es wird auch ein Gedenkspiel am 13/14. Juli stattfinden. Außerdem wird in jedem Monat ein Merchandising-Artikel zu Kauf angeboten. 
  • Ein (nicht unproblematischer) Antrag zweier Mitglieder sieht vor, dass es zukünftig im Präsidium einen Sport-Fachmann aus dem Kreis der Vereinslegenden geben soll.
  • Unter dem Motto “Ich habe einen Traum…” hat ein Mitglied einen offenen Brief an den Präsidenten gerichtet, der zum Ausdruck bringt, dass der legendäre “Rapid-Geist” in den letzten Jahren abhanden gekommen ist. 

Mehr als 1200 Mitglieder waren bei der Hauptversammlung anwesend, ein Zeichen, dass es sportliche Probleme gibt. Der allgemeine Unmut über die Situation wurde denn auch an einigen Stellen durch die Mitglieder geäußert. 

Die Redner wollten – wie immer – Optimismus verbreiten aber so ganz ist das nicht gelungen. Man will mit durchaus beeindruckenden Zahlen den finanziellen Erfolg darstellen, doch dann stellt sich heraus, dass das Transferbudget 2017/18 eigentlich nur 2 Millionen Euro betragen hat und das wieder zeigt, wie gering eigentlich die Ausstattung des Sportdirektors für Neuverpflichtungen ist.

Ich habe einen Traum…

Rapid-Mitglied Jochen Thoma hat in einem Brief an Michael Krammer folgende Vision verfasst, die wir eigentlich für Rapid als gegeben angenommen haben, die aber in den letzten Wochen, Monaten und sogar Jahren abhanden gekommen sind;

Ich habe einen Traum…

  • …dass ich voller Vorfreude unseren Spielen entgegenfiebere, weil ich die Gewissheit habe, dass die elf an diesem Spieltag Auserwählten alles geben werden, um zu siegen;
  • …dass unsere Mannschaft in jedem Spiel an ihre Leistungsgrenzen geht und uns mit ihrer Einsatzbereitschaft, ihrer Laufstärke und ihrem unbedingten Siegeswillen begeistert. “Magischer SCR”
  • …dass unsere Mannschaft in jeder Spielminute uns Fans das Gefühl vermittelt, alles für unseren Verein, für unsere Farben und unser Wappen zu geben. “Rapid Wien Lebenssinn!”
  • …dass unsere Mannschaft unseren Gegnern in der Meisterschaft läuferisch, kämpferisch und als Einheit überlegen ist. “Gemeinsam! Kämpfen! Siegen!”
  • …dass unsere Mannschaft auch bei ungünstigen Spelverläufen unerschütterlich niemals den Glauben in die eigenen Fähigkeiten verliert und immer weiter macht. “Immer vorwärts Rapid Wien!”
  • …dass unsere Mannschaft uns begeistert mit ihrer Dynamik, ihrem Spieltempo und dem Zug zu Tor,
  • …dass unsere Mannschaft unsere Rapid-Tugenden in jedem Spiel und in zumindest 80% der Spielminuten einhält
  • …dass unsere Mannschaft für ihre Sieger-Mentalität und dem unbändigen Siegeswillen berühmt ist und bewundert wird.

Sportzentrum im Prater

Das bestehende Elektra-Gelände wird mit den Trainingsplätzen bei Happel-Stadion vereinigt. Es wird Plätze mit denselben Abmessungen wie im Allianz-Stadion geben. Rasenheitung wird vorhanden sein. Das bestehende Geböude wird über der gesamten Länge des Geländes erweitert und bietet den Jugendlichen die notwendige Infrastruktur und auch ein Internat. Alle derzeitigen Büros und Trainingseinrichtungen im Dusika-Stadion und im Happel-Stadion übersiedeln in die neue Anlage. Es wird eine Kooperation mit dem ASK Elektra angestrebt, mit dem Ziel, dass die Elektra in die Regionalliga und Rapid II in die zweite Leistungsklasse aufsteigen.

Nicht vergessen sollen die unübertroffenen Schnitzelsemmeln aus der Essbar werden!

Das Rapid-Trainingszentum soll bis 2021 fertiggestellt sein. 

Trainingsplätze in Hütteldorf

Auch die Plätze in Hütteldorf sollen ausgebaut werden West 1 bekommt eine Rasenheizung und eine Tribüne, der Nord-Platz eine Drainage.

Es sollte nicht darauf vergessen werden, die auf Betonsockeln ruhenden Sprecherkabinen auf beiden Längsseiten von West 1 abzutragen, weil sie eine gravierende Sichtbehinderung für die Zuschauer darstellen.

Jubiläumsjahr 2019, “120 Jahre SK Rapid”

Jeden Monat wird es eine oder mehrere Aktivitäten sowie einen speziellen Fanartikel geben.

Jänner

  • Stolperstein für Wilhelm Goldschmidt
  • Kransziederlegung bei Dionys Schönecker
  • Rapid bin ich und sag es…- Der Geburstagsabend
  • Generationenbild
  • Mitgliedskarte im Retro-Stil
  • Fanartikel: Leibchen “Retro Trikot 1906”

Februar

  • Ticketrohling für Alle Matchkarten
  • Fanartikel: Nostalgieball

März

  • Sonderausstellung “Mythos-Rapid – Die Ursprünge des SK Rapid”
  • Fanartikel: Das Notizbuch mit nostalgischem Holzumschlag

April

  • Enthüllung Gedenkstätte 1 – Rudolfsheimer Sportplatz
  • Fanartikel

Mai

  • Legendenabend
  • Fanartikel

Juni

  • Neues Heimtrikot
  • Grün-Weiß sind unsere Farben – Die Trikots des SK Rapid
  • Fanartikel

Juli

  • Jubiläumsspiel (13/14. Juli)
  • Enthüllung Gedenkstätte 2 – Schmelz
  • Fanartikel

August

  • Chronik Teil III
  • Fanartikel

September

  • Sonderausstellung “Mythos Rapid – Wir sind Rapid!”
  • Enthüllung Gedenkstätte 3  Gerhard-Hanappi-Stadion
  • Fanartikel

Oktober

  • Hallo of Fame (Galaabend)
  • Fanartikel

November

  •  Enthüllung Gedenkstätte 4 – Ernst Happel Stadion
  • Legendenabend
  • Fanartikel

Dezember

  • Weihnachten im Stadion
  • Fanartikel

Ausgewählte Bilder

Viktor hat die Lacher auf seiner Seite
Ehrenpräsident Rudi Edlinger und Alfred Körner mit Jürgen Hartmann , Maria Alt (beide Rapid Wien Lebenssinn) und (? Grün-Weiße Distel)

Links

…immer gebn…

Optimistisch – wie Rapidler sind – hatte ich bei allen anderen dieser Dezenien das Gefühl, eine Etappe absolviert zu haben, der noch viele folgen würden.  Und da das Leben wie ein Fußballspiel zu sein scheint, dass man nämlich nie weiß, wie die nächste Etappe/das nächste Spiel ausgeht, hier zunächst ein Blick auf die nüchternen Zahlen:


Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit siebzig das Gesicht, das er verdient. (Albert Schweizer)


Todesfälle pro 1.000

Es gibt ein ziemlich unumstößliches Gesetz, dass nämlich dieses Abenteuer “Mensch” noch niemand überlebt hat. Und einer dieser Menschen, ein  gewisser Gomperz, hat im 19. Jahrhundert für die Sterberate folgendes herausgefunden: Beginnend beim 30. Lebensjahr verdoppelt sich alle 8 bis 9 Jahre die Sterbewahrscheinlichkeit, etwa wie in der folgenden Tabelle:

Alter   Todesfälle auf 1000 Menschen
30 0,7
40 1
50 3
60 9
70 15
80 40
90 200
100 500

Es ist wie russisches Roulette, bei dem immer mehr Kammern mit Munition gefüllt sind. 15 von 1000 70-jährigen erleben den 71er nicht. Und wenn es dann jemand bis 100 schafft, dann überlebt die Hälfte aller 100-jährigen das 100. Lebensjahr nicht. Nur Otto Filipsky weiß, wie man den Zippe-Zappe überlistet!

Wenn man also die verbleibenden Jahre schon auf den zehn Fingern ablesen kann, bekommen die Begegnungen mit Freunden einen ganz besonderen Wert. Geschenke werden fast wieder wie in der Kindheit
wahrgenommen. Dass ich von Peter einen Whisky bekommen habe oder von Friederike einen Rapid-Wein, das hat schon was, eine neue Familie ist entstanden!


Wenn die Jugend wüsste und das Alter könnte… (unbekannt)


Blumensymbolik

Es kommt nicht oft vor, dass einem Oldie Blumen geschenkt werden, aber ich habe welche bekommen (Danke Andrea, Merlin & Helmut).

7 weiße Rosen am 17.11.

Diese Blumen waren eine Woche lang eine Pracht, doch heute plötzlich…


Die selben 7 weißen Rosen am 26.11.

…schauen sie so aus. Diese Blumen symbolisieren irgendwie unser Dasein. Sie strahlen einige Tage lang eine große Schönheit aus, sind aber auch gleichzeitig ein Signal für die Vergänglichkeit von allem, auch der von Rapid, so traurig das auch sein mag. 

Und auch dieses Gomperz-Gesetz lässt sich an den Blumen gut veranschaulichen, denn einige der Blüten halten noch tapfer aus, während andere schon den Kopf hängen lassen.


Für angenehme Erinnerungen muss man im voraus sorgen. (Paul Hörbiger)


Idealismus

Fußball hat es an sich, dass es sehr viele Menschen gibt, die ihre Arbeitszeit einem Verein unentgeltlich zur Verfügung stellen. Die unteren Ligen könnten gar nicht anders existieren, aber auch Rapid hat – trotz aller Größe – etwas davon bewahrt.

Das Präsidium agiert ohne Bezahlung, viele Fanklubs verbreiten die Botschaft “Rapid” durch “Missionierung von Ungläubigen”, und sie tun es aus Begeisterung für diese Idee. Rapid dankt ihnen durch eine eigene Weihnachtsfeier und ein informatives Treffen vor Saisonbeginn.

Einige Schreibtischtäter verwenden ihre Zeit, um sich schreibend dem Phänomen “Fußball” anzunähern. Dazu gehören

  • Gerhard Niederhuber, Obmann des Anhängervereins “Klub der Freunde des S.C. Rapid”, der seit etwa 45 Jahren die Zeitschrift “Grünzeug” herstellt; wir nähern uns der 600- Ausgabe
  • Christian Bruckner, mit seinem Blog http://brucki.blogspot.com/, der praktisch kein Rapid-Spiel auslässt. und dazu zählen nicht nur die Pflichtspiele. Brucki reist auch zu den Rapid-Trainingslagern und berichtet dort über Begegnungen der dortigen Ligen. Lesenswert! Besonders bemerkenswert ist, dass Brucki das neben einem Vollzeitjob absolviert! 
  • Franz Fiala, der Autor dieses Tagebuchs, der sich vor 20 Jahren nicht hätte vorstellen können, dass er es einmal mit Fußball zu tun bekäme, der sich aber diesem Phänomen immer mehr angenähert hat, sodass es mittlerweile aus dem Alltag nicht wegzudenken ist. In manchen intensiven Wochen habe ich das Gefühl, ein Rapid-Mitarbeiter zu sein, aber eben einer dieser Idealisten.
  • uvam.

Rapid schätzt die Arbeit, die andere in Rapid investieren. Genauer gesagt sind es immer Menschen, die es für diese Idee “Rapid” tun. In diesem Fall sind es die Mitglieder des Präsidiums, immer das Leitbild vor Augen, die dafür sorgen, dass Rapid sich so präsentiert, wie man das von Rapid erwartet. Und Andy Marek, der die einzige Konstante in der bewegten jüngeren Geschichte von Rapid geworden ist und der seine Rapidler so wie seine eigene Familie behandelt. 


Älter werden ist, wie auf einen Berg steigen; je höher man kommt, umso mehr Kräfte sind verbraucht; aber umso weiter sieht man. (Ingmar Bergman)


Rapid gratuliert!

So geschah es, dass ich einen Anruf von Andy Marek bekam, mit dem Hinweis, dass ein Geschenk auf mich wartet, weil ich eben nunmehr 70 Jahre alt geworden bin. Am nächsten Tag kam tatsächlich mit der Post ein Paket und in diesem Paket war ein Flasche Gin, im Rapid-Stil verpackt. Ich lernte, dass man Gin nicht pur genießt und praktisch immer mit anderen Getränken mixt und kann daher schon Gin-Fizz und Gin-Tonic herstellen. Andere können das schon in einem früheren Lebensalter, ich habe es eben jetzt mit 70 gelernt. Danke Andy, danke Rapid!

Nach etwa einer Woche war ich im Fanshop, um eine neue Jacke und eine Umhängetasche zu kaufen. Am Weg zurück durch die Keißlergasse kam plötzlich ein Anruf. Es war Andy Marek. Ich solle einige Meter zurück gehen und da war er dann auch im ersten Stock der Röhre an seinem Schreibtisch.

Andy hat den Eingangsbereich zum Stadion immer in seinem Blickfeld.

Ich bedankte mich für den Gin, doch der kam gar nicht von ihm, sein Geschenk war noch im Fancorner und ich solle mir das holen. Hier ist es:

Rapid-Trikot “Franz Fiala 70”

Das war ein so besonderes Erlebnis, dass ich Euch das unbedingt erzählen wollte. Ich habe mir vorgenommen, dieses Trikot bei jedem der kommenden Spiele, die ich noch besuchen kann, zu tragen.

Happy Birthday Franz! Bleib gesund! Herzlichst, Andy

Mit zwanzig regiert der Wille, mit vierzig der Verstand und mit siebzig das Urteilsvermögen. (Benjamin Franklin)


Von wem war der Gin?

Da ist jetzt die Frage, denn als ich die toll verpackte Flasche bekam, dachte ich, sie sei von Andy und vielleicht war irgendwo in der Schachtel eine Botschaft, die unbeachtet blieb. Danke daher an den unbekannten Gratulanten bei Rapid!


Memento mori

Ein Mensch, von Arbeit überhäuft,
indes die Zeit von dannen läuft,
hat zu erledigen eine Menge,
und kommt, so sagt man, ins Gedränge.

Inmitten all der Zappelnot
trifft ihn der Schlag, und er ist tot.
Was grad so wichtig noch erschienen,
fällt hin: Was bleibt von den Terminen?
Nur dieser einzige zuletzt:
Am Mittwoch wird er beigesetzt –
und schau, den hält er pünktlich ein,
denn er hat Zeit jetzt, es zu sein.

(Eugen Roth)

Rapid-LASK

0:1 (0:0)

Ein Spiel von der Sorte “déjà vu”. Rapid glücklos vor dem Tor. Murg, Alar, Pavlovic und Potzmann, alle hatten sie gute Einschussmöglichkeiten gehabt, aber gelungen ist es nicht, das Tor.

Und wäre es gelungen, wir würden die Dinge gleich viel entspannter sehen! 

Dass nach dem 1:0 – ich denke der Schuss war haltbar, vielleicht war dem Tormann etwas die Sicht verstellt – die Linzer mehr Räume vorgefunden haben, ist nicht weiter verwunderlich, und das war nicht einmal so sehr eine Schwäche, sondern mehr eine Folge der Reaktion auf das Gegentor.

Während also die Mannschaft ziemlich unschön ausgepfiffen wird, gibt es für Richard Strebinger einen Abgangsapplaus.

Richie, man of the lost match

Florian hat es auf den Punkt gebracht: Noch nie seit wir Spiele von Rapid besuchen, haben wir eine so erfolgsarme Phase erleben müssen. Der Canadi-Effekt von vor zwei Jahren scheint sich zu wiederholen, dass nämlich auch der als “Messias” geholte Retter, nichts bewegen kann und sich mit Durchhalteparolen über die Pressekonferenzen retten muss.

Gogo und Didi

10 Spiele unter Didi sind gespielt, und was hat das gebracht?

1,1 0   N   Didi  lask
0 N Didi wolfsberg
1 U Didi villarreal
1 U Didi scraltach
3 S Didi wolfsberg
3 S Didi admira
0 N Didi villarreal
0 N Didi hartberg
3 S Didi mattersburg
0 N Didi glasgowrangers
1,3 0 N Gogo stpölten
3 S Gogo mattersburg
0 N Gogo redbullsalzburg
3 S Gogo spartakmoskau
0 N Gogo austria
1 U Gogo sturmgraz
0 N Gogo fcsb
3 S Gogo innsbruck
3 S Gogo fcsb
0 N Gogo lask

Didi liegt mit 1,1 Punkten noch hinter den 1,3 Punkten von Gogo. Nicht einmal einen kleinen Ruck kann man verspüren. Der Trainerwechsel hat gar nichts gebracht, liebe Mitregenten vom Block-West! Er hat nur viel, viel Geld gekostet. Religiös motivierte Entscheidungen sind ziemlich irrational. Grünes Blut allein dürfte also auch nicht genügen, denn wenn der frühere Trainer einen negativen Einfluss auf das Spiel von Rapid gehabt hätte, müsste man das heute sehen. Aber man sieht es nicht, im Gegenteil!

Der Trainerwechsel hat uns also nur gezeigt, dass Gogo nicht der Schuldige für den geringen Erfolg gewesen sein kann. Sollte es Didi gelingen, das Ruder herumzureißen – etwas, das immer unwahrscheinlicher wird – dann wollen wir ihm das wirklich wünschen. Aber das hätte Gogo bei etwas mehr Geduld auch geschafft. Jetzt müssen wir sie ja auch haben, die Geduld.

Und Druck auf jemanden auszuüben (wie es der Block auf das Präsidium getan hat), verleitet leich zu unüberlegten Entscheidungen. Das ist ja auch bei den Spielern so. Spielzüge, die im Training traumwandlerisch sicher gelingen, tun selbiges unter Druck eines Gegners. Ich selbst hätte nicht gedacht, dass das Präsidium diesem Druck des Blocks nachgeben würde und beim Spiel gegen St Pölten Gogo kündigt. Genauso gut könnte man Didi kündigen, weil er gegen den LASK verloren hat, es ist eine identische Situation (Heimspiel gegen einen der Top-Drei-Mannschaften).

Wieder einmal hat man einen verdienstvollen Trainer abserviert! Überlegt einmal, was Gogo dem Verein gebracht hat! Die Teilnahme am internationalen Bewerb, nach einem Katastrophenjahr, den Einzug in die Gruppenphase und wir sind noch im Cup-Bewerb. 

Dass es also in der Liga nicht gut läuft, das liegt – wie wir soeben erleben – nicht am Trainer. Das Publikum hat den nächsten Schuldigen rasch ausgemacht – wie man an den Pfiffen nach dem Spiel hören konnte: die Spieler sind schuld – außer einem, dem Tormann, nein der nicht, der sei OK. 

Wir wollen alle mehr, aber leider scheint nicht mehr möglich zu sein. Auch, wenn man als nächsten Schuldigen an der sportlichen Misere den Sportdirektor nennt. Schauen wir doch einmal auf seine Transferbilanz der vorigen Saison. Weit konnte er mit den Einkäufen nicht hüpfen, denn das erwirtschaftete Geld wurde nicht in Spieler, sondern in das System Rapid gepumpt, um eine positive Bilanz zu ermöglichen. Leider kennen wir solche Zahlen der anderen Vereinen nicht, aber man hat den Eindruck, als würden kleinere Vereine eine fast bessere Transferbeweglichkeit haben als es Rapid hat. Rapid bietet hohe Gehälter, scheint sich aber bei den Transfers am Niveau eines “Dorfklubs” zu bewegen. 

Was kann man tun?

Man kann pflegen, für das Rapid steht: für Gemeinschaft und für Kampf. 

Das gilt nicht für den Block, denn der steht eher für Separatismus. Separiert vom Verein, separiert von der Realität. Der Block ist gut für Gemeinschaft im Block, weniger gut für eine Gemeinschaft mit der Mannschaft und schon gar nicht für eine Solidargemeinschaft mit dem Verein. Fast eine Art Abbild der heutigen politischen Verhältnisse. Reichsbürger, das neue Sozialmodell.

11 Freunde sollt ihr sein ist der Titel eines berühmten Jugendbuchs und ebenso viele wären an diesem Nachmittag fast am Lackner-Tisch erschienen: 

Friedrike, Gregor (Grün-Weiße-Distel), Dieter, Franz, Peter, Janine, Arnold, Florian, Hannes.  Entschuldigt: Christoph, kam später: Christian

Unser Kampf gilt der Vernichtung des Alkohols, sowohl vor und mehr noch nach dem Spiel zu empfehlen:

Vernichtungsfeldzug
Vereinigte Fußballkompetenz: Viktor, Christian und Karl

Links

Rapid-Finanzen

Der Geschäftsbericht ist einerseits sehr erfreulich, weil er insgesamt einen Gewinn ausweist, allerdings ist dieser Gewinn mit sehr viel Mühe und auch Einschränkungen, insbesondere im Sportbereich erzielt worden.

Ohne Transfers, wäre es düster

Rapid braucht in Jahren ohne internationale Spiele Überschüsse aus den Transfers, um positiv bilanzieren zu können; zumindest lese ich die Zahlen so. In der Saison 2017/18 ist das Geschäftsergebnis -5 Millionen. Gleichzeitig gibt es ein Transferplus von 7,5 Millionen, was eben insgesamt das Jahresergebnis von +2,3 Millionen erklärt. Wäre der Wöber-Transfer nicht zustande gekommen, hätte wohl der Sparstift gewütet.

Internationaler Bewerb

Dass durch die fehlenden internationalen Spiele sowohl das Ticketing als auch das Merchandising rückläufige Zahlen aufweisen, ist nicht weiter verwunderlich. 

Umso erfreulicher ist, das sowohl Hospitality und auch Sponsoring den Vorjahreswert fast halten konnten. 

Schwankungen

An den ziemlich schwankenden Zahlen der letzten Jahre kann man auch eine Besonderheit des Fußballgeschäft ausmachen, und das ist der große Einfluss von Zufälligkeiten aus dem Spielbetrieb.

Man könnte sich gut vorstellen, dass zum Beispiel die Transfers ein sich selbst finanzierender Teilbetrieb wären, dass also die Beträge, die der Sportdirektor durch Spielerverkäufe lukriert, ihm auch gleichzeitig für Neuverpflichtungen zur Verfügung stehen. 

Die aktuelle Situation ist aber die, dass der Entscheidungsspielraum des Sportdirektors sehr eingeschränkt ist und die Kompromisse, die er eingehen muss, durch den Finanzbedarf für Gehälter & Co. gegeben sind. 

Wie ist das Gehalt von Rapid-Mitarbeitern?

Es wird gerne darüber gesprochen, dass die Spieler sehr viel Geld bekämen und dass der Erfolg der Mannschaft mit diesen Gehältern nicht in Einklang ist. Der Personalaufwand bei Rapid (4,5+14 Mio) ist etwa so hoch wies der gesamte Umsatz von Sturm Graz (fast 19 Mio).

Bei verschiedenen Veranstaltungen wurde die Zahl der Mitarbeiter bei Rapid mit etwa 160 genannt. Wahrscheinlich sind das alle zusammen, also die Mitarbeiter für den Sportbereich die für “die Röhre”. Nehmen wir an, dass die beiden Teile etwa gleich groß sind. Wenn man annimmt, dass die Aufwendungen für einen Beschäftigten etwa dem doppelten Bruttogehalt entsprechen, bekommt ein durchschnittlicher Rapid-Mitarbeiter ca. 2.000,- Euro brutto, 14x im Jahr. (4,5E6 / (80*14)) = 4018,- Euro. 

Ob die Spielergehälter denselben Mechanismen folgen wie die für einen Angestellten, ist nicht bekannt, wenn es aber so ist, dann würde ein Beschäftigter im Bereich “Sport” im Schnitt 7291,- Euro brutto 12x im Jahr verdienen.

Achtung: beachte die Annahmen (die nicht genau so stimmen müssen) und beachte vor allem “Durchschnitt”, denn es wird genug Personen in beiden Bereichen geben, die mit diesem Durchschnitt sehr zufrieden wären.

Wir können durchaus annehmen, dass der Personalstand für den Sportbetrieb in einem Top-Bundesliga-Verein etwa gleich groß sein wird. Es ist also für die Akteure durchaus erstrebenswert, für Rapid Tore zu schießen, besser gesagt: bei Rapid beschäftigt zu sein, denn das Vermögen, Tore zu schießen, scheint bei Rapid in Vergessenheit zu geraten (Beispiele: Joelinton, Alar, Knasmüllner). 

Vergleich 2014 bis 2018

Da uns auch die Geschäftsberichte der vergangenen Jahre zur Verfügung stehen, können wir die Entwicklung an Hand der Gewinn- und Verlustrechnung darstellen. Hier eine interaktive Tabelle:

Eine Sparkline-Grafik zeigt den Verlauf der einzelnen Zahlen grafisch. Diese Grafiken werden vollautomatisch erstellt und zeigen jeweils den Zuwachs (grün) oder die Abnahme (rot) und setzen dabei den geringsten Wert der Reihe auf Null (dünner Strich). 

Die Strafen zeigen in dieser Grafik eine steigende Tendenz. 

Mein Eindruck

Rapid braucht den internationalen Bewerb dringend. Einzelne Jahre kann man kompensieren, aber auf Dauer ginge das nicht.

Geschäftsberichte (auszugsweise Finanzteil)

Rapidviertelstunde-173

Andy Marek besuchte den Christkindlmarkt am Hof und führte durch die Sendung.

Andy Marek am vorweihnachtlichen Christkindlmarkt am Hof

Die Zeugwart-Legenden Teil 1

Vroni und Johnny Ramphapp im Gesrpäch mit Andy Marek

So viel Gewinn macht Rapid

Die genauen Zahlen über die Saison 2017/18 stehen im Jahresbericht

Alle Infos zur Hauptversammlung

Am Montag ist unsere alljährliche Hauptversammlung

Steinbichler wieder Athleticcoach

Alexander Steinbichler leitet wieder die Trainings bei Rapid

Die Zeugwart-Legenden Teil 2

30 Jahre lang stand das Ehepaar Ramhapp im Dienste von Rapid

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MV Kühbauer, Nastl

An diesem sehr gut besuchten Abend empfingen wir das neue Rapid-Trainerteam Didi Kühbauer und Manfred Nastl. Die beiden sind schon seht viele Stationen gemeinsam gegangen, was für eine reibungsfreie Weiterführung des Rapid-Trainingsbetrieb sorgt. 

Man muss ausdrücklich betonen, dass sich keiner der beiden Ehrengäste und auch keines der anwesenden Mitglieder auch nur ansatzweise gegen den Trainigsbetrieb in der Ära Gogo ausgesprochen hätte. Der Wechsel ist so passiert wie es eben passiert ist, und jeder, der an der Stelle von Didi gestanden wäre, hätte diesen Job angenommen. Das war auch als eine Replik gegen Äußerungen des Paraderapidlers Hans Krankl in dessen Rolle als Kolumnist gegen den Neo-Rapid-Trainer Didi. Krankl meinte sinngemäß, dass Didi den Job eigentlich hätte ablehnen müssen. Da wir aber wissen, wie sich die Dinge entwickelt haben, sollte es eben nicht früher als eben in diesem Herbst gewesen sein, dass “zusammengefügt wird, was zusammen gehört”. Wir können also gespannt sein, wie sich die Dinge nach der ersten Wintervorbereitung entwickeln werden.

Immer wieder wurde im Interview und in der Diskussion angesprochen, dass das Trainerteam wegen der englischen Wochen praktisch nur mit Regenerativtraining beschäft ist und weniger mit fordernden und selektiven Trainingseinheiten. Didi bat zu bedenken, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, ob Rapid im Ligabetrieb von einem herausfordernden EL-Spiel kommt und gegen eine ausgeruhte Mannschaft antreten muss. Zwar betonen die Akteure, dass sie alle Profis seien und dass ihnen das nicht ausmache (und es wird schon stimmen, dass sie das so empfinden). Wenn man aber dann die vergleichsweise langsamen Reaktionen am Spielfeld sieht, dann gibt es eben einen Unterschied zwischen dem Wollen und den Möglichkeiten. International zu spielen, ist eben doch sehr belastend.

Wir, die Stammgäste bei Spielen von Rapid II, sind oft von den jungen Talenten begeistert und wir würden uns wünschen, mehr von ihnen in der Kampfmannschaft zu sehen. Diesem Wunsch hat Didi einen Dämpfer verpasst. Man dürfe nicht vergessen, dass es zwar im Einzelfall passieren kann, dass Spieler schon sehr jung in der Kampfmannschaft eingesetzt werden, aber im Regelfall brauchen diese jungen Spieler Zeit, um sich auch körperlich ausreichend zu entwickeln. Würde man sie vorzeitig in den Spielbetrieb der Kampfmannschaft einbauen, könnte das ihre Entwicklung wegen der zu erwartenden Misserfolge eher bremsen. Ein Beispiel dafür könnte Arase sein. Wenn dieser Flitzer durchbricht, dann ist er natürlich dahin, aber in der Regel wird er von robusten Verteidigern in die Schranken verwiesen und daher ist es besser, wenn er seine Erfahrungen in einer niedrigeren Liga sammelt wie etwa derzeit in Horn. 

Didi ist übrigens ein sehr guter Tennisspieler (er war zwei Mal burgenländischer Jugendmeister), doch leider lässt es seine derzeitige Tätigkeit nicht zu, ein persönliches Trainingsprogramm zu bestreiten. Sein letztes Tennisspiel läge auch schon vier Monate zurück. Die Besucher konnten sich einen kleinen Seitenhieb auf den etwas weniger fitten und sogar während des Trainings qualmenden Andi Ogris nicht verkneifen, doch stellte sich heraus, dass auch unser Manfred Nastl ein Freund des blauen Rauchs ist. 

Wir bedanken uns bei Gernot Heigl, dass er uns die beiden Ehrengäste gebracht hat. Martin Reiser bedanke sich bei Manfred und Didi mit einem Geschenkkorb.

Didi fühlt sich sichtlich wohl im Kreise seiner Fans

Bitte vormerken

Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am 25. Februar statt. Das ist der Montag nach dem Heimspiel gegen Red Bull, also leicht zu merken. Die Ehrengäste werden noch bekannt gegeben.

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Rapidviertelstunde-172

Stadion-Hochzeit in Grün-Weiß

Grün-Weiße Hochzeit im Allianz-Stadion

Dejan Ljubicic bleibt Rapid treu

Didi Kühbauer, Dejan LJubicic und Fredy Bickel beim Vertragsabschluss

Benefizspiel für Heinz Fischer

Heinz Fischer und Alfred Körner 

Vorschau Kicken ohne Grenzen

Steffen Hofmann im Kreise der seiner Schützlinge

Christopher Dibon im Interview

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WAC-Rapid

3:1 (0:1)

Sonnenuntergang über der Saualpe, Rapid-Untergang am Spielfeld

Nach diesem Heimsieg liegt der WAC auf Platz 3 und Rapid rutscht auf den Platz 8 in der Tabelle zurück; eine Talfahrt,ohne absehbares Ende. Zu dürftig waren die Darbietungen des “Rekordmeisters” aus Wien und die Häme des Publikums gar nicht so ungerechtfertigt.

Gut besuchtes Spiel in Wolfsberg

Das Erfreulichste an diesem Spieltag war wohl der erste Einsatz von Schobi nach langer Verletzungspause. Wir, das Publikum, haben Schobi geradezu als messianischen Retter erwartet, doch auch er konnte in den 20 Minuten keine entscheidenden Impulse setzen.

Dass das Cup-Spiel und das Liga-Spiel so unterschiedlich verlaufen sind, liegt an der Bedeutung, die wir in diese Spiele setzen. Für den WAC ist das Weiterkommen im Cup von geringerer Bedeutung, viel wichtiger ist die Lage in der Liga. Das hat der WAC klar vor Augen, Rapid aber nicht. Für Rapid ist das Weiterkommen im Cup das Wahren der einzigen Titelchance. 

Warum nun Rapid im Lavanttal so unentschlossen und fehleranfällig auftritt, ist eine längere Geschichte, und dieses heutige Spiel hat diese lange Reihe von Nicht-Erfolgen nur fortgesetzt. Hier ist sie, diese erfolglose Serie:

2018-11-11 1:3 5400 Kühbauer  
2018-05-27 0:0 4639 Djuricin
2017-12-02 0:0 3028 Djuricin
2017-02-25 1:2 4350 Canadi
2016-08-21 1:1 5728 Büskens
2016-04-09 2:2 6250 Barisic
2015-10-18 1:2 4800 Barisic
2015-05-31 5:0 5250 Barisic
2014-12-07 1:1 5250 Barisic
2013-12-08 1:2 4100 Barisic
2013-07-20 2:2 6800 Barisic
2013-03-03 1:2 5150 Schöttel
2012-08-26 0:1 7300 Schöttel

Der einzige Sieg, ein 5:0, war ein Spiel, bei dem das Ergebnis keine Rolle mehr spielte. Hier konnten sich die technisch besser selektierten Rapidler beweisen; allerdings nur, weil die Wolfsberger vom Kampfmodus in einen Spielmodus  umgeschaltet haben. An diesem Spiel konnte man eventuell ablesen, dass eben Siege im Fußball nicht nur auf der Qualität der Einzelspieler beruhen, sondern auch und vielleicht in einem größeren Maß in dem kollektiven Willen. Und wenn dieser einer Mannschaft nicht eigen ist, dann wird sie auch bei ansonsten guten Einzelspielern nicht erfolgreich sein. 

Hier wären wir wieder bei der Frage nach dem “Warum”.

Die abgedroschene Antwort nach dem “Ruhekissen Rapid” kann vielleicht ein Aspekt sein aber nicht die ganze Antwort.

Dass die Spieler nach dem Achtungserfolg gegen Villarreal erschöpft und etwas erleichtert sind und daher nicht mehr die erforderliche Spritzigkeit in den beinen haben, wäre auch so ein Aspekt.

Allerdings sollte diese Überspielt-sein nach der Länderspiel-Pause wieder verschwunden sein. Bei den beiden letzten derartigen Pause im September und Oktober folgten im jeweils ausgeruhten Zustand zwei Niederlagen (0:1 gegen Austria und 0:3 gegen Hartberg). Wie sich die Pause im Spiel gegen den LASK auswirken wird, werden wir ja sehen.

Man könnte also meinen, dass diese Randbedingungen ziemlich egal sind, Rapid spielt schlecht, wenn eine größere Belastung vorangegangen ist und ebenso schlecht, wenn eine Länderspielpause voranging. 

Dass aktuelle Unsicherheit und Fehleranfälligkeit des Kapitäns auf das Spiel der Mitspieler auswirkt, ist auch eine Ursache mit Folgewirkungen. Viele meinen, man sollte Schwabi Pausen gönnen und Sonni wieder in die Rolle des Kapitäns heben. 

Aber eine Sache können wir wohl ausschließen, und das ist der ungeeignete Trainer, denn die Ergebnisse seit dem Trainerwechsel hätte Gogo auch geschafft und mit Unterstützung seitens des Anhangs und des Präsidiums wohl noch mehr. Das soll nun keineswegs gegen Didi gerichtet sein, denn dieses Amt war für Gogo ein schwieriges und ist auch für Didi schweirig. Er sichtet sich eher gegen die Damen und Herren Mitregenten auf der Fantribüne. 

Der neue Trainer muss also an vielen Stellen “drehen” und wer weiß, vielleicht hat er zur entscheidenden Schraube, der Spielerauswahl, keinen Zugang, weil der finanzielle Spielraum einfach sehr gering ist.

Papierschlangen-Choreografie der Kärntner

“Super Publikum”, “Scheiß Spreha” war der lustigste Dialog an diesem Nachmittag und eine Lektion “Lafentalerisch”. Die nächste war dann schon der Chor “Schiaba”, wenn eine Entscheidung des Unparteiischen gegen den WAC gefallen ist.

Rauchtöpfe aus dem Rapid-Fanblock führten zu einer kurzen Unterbrechung des Spiels
Pause bei einem Asfinag-Parkplatz (Arnold, Florian)

Links

Rapidviertelstunde-171

Europa League Vorbereitung Teil 1

Internationale Beflaggung im Allianz-Stadion

Mario Sonnleitner als Goal Getter

Mario Sonnleitner und Christopher Dibon nach einm Torerfolg

Rapid brennt auf Cup Revanche

Spielszene aus der 3:0-Auswärtsniederlage in Hartberg

Virtuelle Panorama Stadion-Tour

Über 100 solcher Panorama-Szenen sind im Internet abrufbar

https://www.skrapid.at/panorama

Europa League Vorbereitung Teil 2

Didi Kühbauer kommentiert die Vorbereitungen zu, EL-Spiel gegen Villarreal

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GRÜNZEUG-598

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951); 46. JAHRGANG/NOVEMBER 2018 / Nr. 598 / Versand 5.11.2018, Postamt 1120

Mitgliederversammlung

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am MONTAG, dem 19. November 2018, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Dietmar KÜHBAUER (Cheftrainer des SK Rapid) und
  • Manfred Nastl (Co-Trainer des SK-Rapid).

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

NATÜRLICH AUCH HEUER WIEDER: AKTION „WEIHNACHTSFEIER FÜR DEN NACHWUCHS“

Dass es uns Rapidfreunde trotz der (oft hyper)aktiven Fanszene immer noch gibt, liegt auch an der jahrzehntelangen, ganz besonderen Verbundenheit mit dem Stammklub und dessen Nachwuchsabteilung, der immer wieder Spieler für die grün-weißen Männermannschaften Rapid I und II entwachsen wie zuletzt etwa Dejan Ljubicic oder die derzeit verletzten Manuel Thurnwald und Tamas Szanto, um nur drei zu nennen. Genau diese Nachwuchsabteilung mehr als nur ideell zu unterstützen, also auch materiell, ist in unseren Statuten festgehalten.

Und dass wir das zur Weihnachtszeit besonders effizient und gerne tun, beweisen die bisherigen 41 Sammelaktionen „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“, dem heuer also die bereits 42. folgt.

Mit ein Grund für den Besuch unserer Versammlungen von Profispielern, Trainern oder Funktionären (Mitglied Edlinger war ebenso in jeder unserer Generalversammlungen ähnlich wie sein Nachfolger Krammer plus Begleitung unser Ehrengast) ist sicher auch unsere (weihnachtliche) Spendenfreudigkeit zugunsten der jungen und jüngsten SCR-Kicker.

Damit es noch möglichst lange so bleibt, bitten wir unsere Mitglieder bzw. Leser(innen), sich auch an der 42. Weihnachts-Sammlung zu beteiligen, natürlich wieder mit einer Spende nach Selbsteinschätzung und mit anschließender Namensnennung in der Liste der treuen (und neuen?) Jugend-Sponsor(innen). Verwenden Sie also bitte den beiliegenden Zahlschein, worauf Ihnen der Dank des SK Rapid sowie unseres Vorstands gewiss ist.

ZUSAMMENGEFÜGT, WAS ZUSAMMENGEHÖRT: DIETMAR KÜHBAUER IST CHEFTRAINER!

Von 1992 bis 1997 hieß der absolute Publikumsliebling in Hütteldorf Dietmar („Didi“) Kühbauer, und das blieb der 55-fache Nationalspieler, Meister, Cupsieger und EC-Finalist auch, als er für San Sebastian, Wolfsburg und Mattersburg kämpfte und kickte. Daran änderte sich auch nichts für den Trainer Kühbauer, der mit der Admira, dem WAC und zuletzt St.Pölten sehr beachtliche Erfolge feierte. Trotzdem machte er nie ein Hehl aus seiner ungebrochenen Liebe zu diesem SCR.

Nachdem sein Busenfreund Zoki unerwartet beurlaubt worden war, wurden ihm Mike Büskens, Damir Canadi und Goran Djuricin vorgezogen, aber als es mit dem von vielen Seiten angefeindeten Gogo einfach nicht mehr weitergehen konnte, fügte Sportchef Bickel endlich zusammen, was schon seit Jahrzehnten zusammengehört: Er transferierte Kühbauer für etwas mehr als 400.000 Euro aus St.Pölten nach Hütteldorf und gab ihm einen Vertrag bis Sommer 2021 – gewiss ein Zeichen der Wertschätzung, die die Legende Didi nicht nur in Anhängerkreisen genießt.

Dessen „Co“ heißt Manfred Nastl. Für Michael Bernhard sollte eine andere Funktion gefunden werden, während Hickersberger und Payer dem Trainerteam auch weiterhin angehören, „Butre” hat ein diesbezügliches Angebot aber abgelehnt. Schade!

Nun können wir dem Didi und seinem Staff nur viele Siege und einen Titel wünschen, auch wenn das zurzeit ziemlich vermessen klingt.

Didi und Manfred beim Training

Wer persönlichen Kontakt mit Didi & Manfred sucht, die oder der sollte am 19.11. ins Klublokal kommen!

BL: NOCH IMMER UNTERM STRICH • EL: TROTZDEM AUFSTIEGS- CHANCEN • ÖFB-CUP?

BUNDESLIGA

Didis Einstand in der Meisterschaft gelang gegen seinen Ex-Klub SVM vom Resultat her auf jeden Fall, was in Anbetracht der Umstände natürlich das Wichtigste war. Doch das 1:0 brachte nach der Länderspielpause keine Spur von Selbstvertrauen, um nicht zu sagen von Qualität. Jedenfalls wurde beim Aufsteiger Hartberg geradezu ein fußballerischer Offenbarungseid abgelegt. Dabei musste man sich um die Steirer im Sommer schwere Sorgen machen, nachdem sie viele Stammspieler sowie den Erfolgstrainer Ilzer verloren hatten – und nun das! Die sensationelle Form dieser eilig zusammengestoppelten Truppe musste hernach auch Vizemeister und Cupsieger Sturm mit 0:2 zur Kenntnis nehmen – unglaublich!

Nach Rapids Blamagen in Hartberg und dann Villarreal (siehe unten sowie „Spiele, Tore, Kommentare“) stellte ein empörter Präsident Krammer der gesamten Mannschaft unter dem von ihr nicht befolgten Motto „Gemeinsam. Kämpfen. Siegen.“ die Rute ins Fenster und allen Spielern, die sich nicht ins System fügen wollen, ungeachtet ihres Namens plus Transferbetrags einen Tribünenplatz in Aussicht. Trainer und Sportdirektor ließ Krammer hingegen unangetastet. Nach diesen deutlichen Worten war im wichtigen Duell mit dem Letzten Admira ein verbessertes Miteinander zu beobachten. Dass das 2:0 vor allem einem Spieler, dem unverwüstlichen Sonnleitner, zu verdanken war, störte sicher weder den Präsidenten noch die sportliche Leitung.

Nun war Rapid noch immer nicht unter den ersten Sechs, der Kontakt zu den vorderen Tabellenplätzen – von Salzburg natürlich abgesehen – wurde aber wiederhergestellt.

Außerdem darf nicht vergessen werden, dass es nach 22 Runden eine Halbierung der Punktestände geben wird. Übrigens: Es wurden schon bange Stimmen laut, wie sich ein eventuelles Fehlen des Zuschauerbringers Rapid auf die Attraktivität der Meisterrunde auswirken würde. Ein Wort zur Admira: Nach deren Niederlage in Hütteldorf wurde Trainer Baumeister umgehend beurlaubt – eine Frechheit, wenn berücksichtigt wird, wie viele Stützen ihm weggenommen bzw. weggekauft wurden, auch vom SCR übrigens.

tipico-Bundesliga (Stand vom 28.10.2018)

1. Salzburg  12/32 (30:12)
2. LASK 12/22 (17:10)
3. St.Pölten 12/21 (16:10)
6. Hartberg 12/15 (18:19)
7. Rapid 12/15 (12:13)

EUROPA LEAGUE

Mordsgedränge in Rapids Gruppe G:

l. Villarreal 3/5 (10:5)
2. Rangers 3/5 ( 5:3)
3. Rapid 3/3 ( 3:8)
4. Spartak 3/2 ( 3:5)

Obwohl es gerade nach dem Fiasko in Villarreal utopisch klingt, würden zwei Heimsiege (Villarreal am 8.11. und Rangers am 13.12.) dem SCR die Möglichkeit eröffnen, in die K.o.- Phase aufzusteigen. Immerhin ist Grün ja die Farbe der Hoffnung…

ÖFB-CUP

Am 31.10., also nach Redaktionsschluss, hatte Rapid die Achtelfinalpartie beim Wolfsberger AC bestreiten müssen. Wenn man weiß, wie erfolglos er gerade dort mit einer Ausnahme (5:0 am 31.5.2015 mit drei Beric– und zwei Schaub-Toren) Jahr für Jahr blieb, dann musste Kühbauers nicht unbedingt stabil auftretende Truppe auch hier auf das Prinzip Hoffnung bauen, um im Cup-Rennen bleiben zu können. Bei Erscheinen dieser Nummer werden wir ja wissen, ob es das „Wunder“ vom Lavanttal gegeben hat…

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, GRUPPE G, 2.RUNDE (4.10.): GLASGOW RANGERS (A) 1:3 (1:1)

Der beinharte Fight gegen den Weltrekordmeister in dessen Hexenkessel hatte einige Knackpunkte zu Rapids Ungunsten: Barac, ihr bis dahin bester Akteur, musste nach Morelos‘ rücksichtsloser Attacke blutüberströmt (acht Nähte über dem Auge) Dibon Platz machen, der so zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz seit dem Cupfinale 2017 kam; nach dem eher überraschenden Führungstor, vor dem Ivan abseits war, ging es leider nicht mit 1:0 in die Kabine; unter dem ständig zunehmenden Druck der fanatisierten Schotten war an eine SCR-Offensive nicht mehr zu denken, vielmehr häuften sich die Ballverluste, von denen der Ljubicics vor Sonnleitners Strafraumfoul der entscheidendste war, weil vor dem von Potzmann zum 1:3 die Messe eh schon gelesen war. Mit dieser sozusagen x-ten „Anti-Rapid-Viertelstunde“ brachten sich die lange Zeit mit den Hausherren mithaltenden Hütteldorfer um die Früchte ihrer Anstrengungen und den Didi um einen gelungenen Einstand. Trotz allem meinte dessen Widerpart Gerrard, Rapid sei die beste Mannschaft gegen die die Rangers heuer in Europa bisher gespielt hatten – danke, ganz lieb!

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Barac (33. Dibon), Potzmann; D.Ljubicic, Schwab; Ivan (58. Alar) Murg, Berisha (72. Bolingoli); Pavlovic.- Tore: Morelos (43., 90./+4), Tavemier (84., Elfer); Berisha (42.).- Gelbe Karten: McGregor; Berisha, Ivan, Müldür, Schwab, Pavlovic.- Ibrox-Park, Buquet (Frankreich), 47.543.

Wappen der beiden Teams Rangers und Rapid

Tagebucheintrag über das Spiel, die Stadt und das Reisebüro Rapid

BL, 10.RUNDE (7.10.): MATTERSBURG (H) 1:0 (1:0)

Bei Kühbauers BL-Premiere als Rapid-Trainer gab es im neuen 4-4-2 mit variabler Raute einen sehr wichtigen, schwer erkämpften Sieg über einen ausgeruhten, natürlich topmotivierten Gegner, die eigene Nervosität und Müdigkeit sowie die unveränderte Abschlussschwäche. Auch positiv: Dibons gute Leistung(en) nach fast anderthalbjähriger Verletzungspause.

SCR: Strebinger; Potzmann (63.Müldür), Sonnleitner, Dibon, Bolingoli (88.Auer); Murg, D.Ljubicic, Schwab, Knasmüllner (75.Martic); Pavlovic, Alar.- Tor: Knasmüllner (11.).- Gelbe Karte: Bolingoli.- Allianz-Stadion, Hameter, 18.200.

Christoph Knasmüllner freut sich über sein erstes Liga-Tor

Tagebucheintrag

BL, ll.RUNDE (20.10.): HARTBERG (A) 0:3 (0:2)

Erstmals in der 46-jährigen „Grünzeug“-Historie verzichtet der Chronist freundschaftlicherweise auf einen Kommentar, um nicht in Verbalinjurien zu verfallen. Von denen nur Strebinger ausgenommen wäre.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Murg, D.Ljubicic, Knasmüllner (46.Ivan), Schwab; Pavlovic (72.Thurnwald), Alar.- Tore: Sittsam (9.), Tadic (17.), Flecker (65.).- Gelbe Karten: Ljubicic; Schwab.- Hartberg, Muckenhammer, 5.024.

Ziemlich vornehme Plätze, auf denen wir da gelandet sind. Franco Foda neben Florian

Tagebucheintrag

EL, GRUPPE G, 3.RUNDE (25.10.): VILLARREAL (A) 0:5 (0:3)

Vorverlegtes Halloween mit ausschließlich Saurem! Villarreal vor dem Gastspiel des Hütteldorfer Gruselteams: Kein Heimsieg seit Monaten, mit neun Punkten und 7:8 Toren aus neun Ligamatches der Abstiegszone sehr nahe – aber dann kamen ja die noch weniger selbstbewussten grünweißen „Ministranten“ (Copyright Peter Pacult) und ließen sich vom „gelben U-Boot“ so gut wie widerstandslos versenken. Mit Rapid hatte diese zusammenhanglose „Mannschaft“ fast noch weniger zu tun als jene, die sich in Hartberg hatte deklassieren lassen…

SCR: Strebinger; Potzmann (46.Ivan), Müldür, Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Murg (77.Knasmüllner), D.Ljubicic, Schwab, Berisha (59.Thurnwald); Alar.- Tore: Fomals (26.), Ekambi (30.), Barac (45., Eigentor), Raba (63.), Moreno (85.).- Gelbe Karten: Trigueros, Caseres; Murg.- Gelb-Rote Karte: Costa (79., Unsportlichkeit).- Estadio de la Ceramica, Villarreal, Özkahya (Türkei), 16.000.

Niederlage in der angenehmen Atmosphäre der Rekordmeisterbar

Tagebucheintrag

BL, 12.RUNDE (28.10.): ADMIRA (H) 2:0 (1:0)

Mario Sonnleitner, die Inkarnation eines unbeugsamen SCR-Evergreens à la Steffen Hofmann, hielt im Verbund mit Christopher Dibon hinten den Laden souverän dicht und demonstrierte vorne seinen offensiven Kollegen, wie man Tore schießt. Obwohl es „nur“ gegen das harmlose Schlusslicht ging, bleibt fraglich, ob Rapid die kleine Wiedergutmachung für das Debakel in Villarreal ohne Sonnis Galavorstellung gelungen wäre.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Martic, Schwab (72.D.Ljubicic); Murg, Knasmüllner, Ivan (89.Guillemenot); Pavlovic (77.Alar).- Tore: Sonnleitner (30., 62.).- Gelbe Karten: Paintsil, Soiri, L.Malicsek.- Allianz-Stadion, Harkam, 14.600.

Szenen vom Spiel Rapid-Admira

Tagebucheintrag

„MR. GRÜNZEUG NR. 598“: MARIO SONNLEITNER UND RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Über Richard Strebingers herausragende Dauerform braucht man wohl nicht zu diskutieren, aber dank seiner Glanzleistung gegen die Admira (er selbst würde sie vielleicht „europäische Weltklasse“ nennen) zog Super-Mario Sonnleitner mit dem Supergoalie in unserer Gesamt Wertung gleich.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Stephan Auer und Thomas Murg jeweils 75. (SVM).- EC-Spiel: Stefan Schwab 25. (Rangers).- „Runde“ Tore: Fehlanzeige.

„MV“ VOM 29.10.: NUR SCHOBI WAR NICHT DA

Just der an den letzten Enttäuschungen absolut unschuldige Philipp Schobesberger hatte für unsere Oktober-Mitgliederversammlung aus privaten Gründen abgesagt. Noch mehr als uns aber fehlt(e) er mit seinen ganz speziellen Qualitäten der Mannschaft, wie Christopher Dibon betonte. Der wie gewohnt auch an diesem Abend Klartext redete, was seine eigenen

Leistungen wie die der gesamten Truppe betraf. Im Vergleich mit ihm wirkten die Rosasgasse-Debütanten Boli Bolingoli, obwohl ein ausgesprochenes Sprachtalent (Französisch, Englisch, Flämisch, schon erstaunlich gutes Deutsch, außerdem von unserer Dolmetscherin Jasmin Wallner perfekt unterstützt), sowie der Esslinger Christoph Knasmüllner, der sich an seine Jugendjahre beim FAK nicht erinnern konnte oder wollte, verhältnismäßig schweigsam. Aber was nicht war, kann ja noch kommen, haben die beiden doch Langzeitverträge.

Zurück zum Dibi, dessen Ding vorgestanzte Worthülsen nicht sind: Zwar betonte er, während seiner viel zu langen (Hüft-)Verletzungspause nicht große Reden geschwungen zu haben, nun aber monierte er die mangelnde Mentalität und Motivation sowie das teilweise Fehlen einer gewissen Hierarchie innerhalb der Gruppe („Steffen hat aufgehört, Sonni wurde über Jahre demontiert“).

Und, als Kenner des Trainers Kühbauer aus gemeinsamen Admira-Zeiten: „Wir hatten ja erst fünf Einheiten, aber wenn der Didi die Spieler erst auch noch charakterlich kennen gelernt hat, werden sich noch so manche wundem…“

Warten wir’s ab; Bei uns wurde jedenfalls – und trotz allem – keinem der Kopf abgerissen, weder dem Boli, der ja sowieso schon längst ein Publikumsliebling ist, noch dem Knasi, der hoffentlich noch einer werden wird. Und dem Dibi schon gar nicht.

Kommunikation zwischen Spieler und Anhänger beim “Klub der Freunde”

Tagebucheintrag

EIN BLICK ZU RAPID II

10. RUNDE (5.10.): LEOBENDORF (H) 1:1 (1:1)

Polster; Sahanek, Greiml, Obermüller, Leovac; Wunsch, Felber, Kostic (71.Jusic), Ibrahimoglu; Tomasevic, Guillemenot (46.Markl).

Tore: Kostic (32.); Konrad (35.).- Allianz-Stadion, West 1, Florian Jäger (Salzburg), 250.

Arnold und Florian vor dem Rapid-Werbeplakat

Tagebucheintrag

11. RUNDE (12.10.): MATTERSBURG AM. (A)

Das Spiel wurde wegen Teamabstellungen auf 6.11. verschoben.

12. RUNDE (21.10.): MAUERWERK (H) 1:2 (0:1)

Haas; Sahanek, Greiml, Obermüller, Leovac; Wunsch, Mocinic (46.Markl), Felber, P.Malicsek (46.Jusic), Ibrahimoglu (75.Schuster); Tomasevic. Tore: Markl (63.); Sen (33.), Stefanovic (55.). Allianz-Stadion, West 1, Mag.Pfister (Tirol), 200.

Ümit Korkmaz, Jasmin und Friederike

Tagebucheintrag

13. RUNDE (27.10.): STADLAU (A) 2:2 (2:1)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Gobara, Moormann; Wunsch, Mocinic (59.Schuster), Felber, Ibrahimoglu (70.Hofer); Markl, Jusic (59.Tomasevic).- Tore: Bayer (42.), Topcic (55.); Markl (22., 40.).- Stadlau, Hromalic, 120.

Niklas Hedl schaut ungläubig auf seinen Schuh, der an dem Gegentor auch seinen Anteil hatte

Tagebucheintrag

RESÜMEE

Im K(r)ampf gegen das routiniertere Ebreichsdorf verlor Hütteldorf zwei wichtige Punkte, weil sich der hochtalentierte, ansonsten tadellos haltende RLO-Debütant Niklas Polster (17) im Fünfer auf ein Dribbling gegen den mehr als doppelt so alten Ex- Rapidler Mario Konrad (35) einließ, ungestraft gefoult wurde und das unnötige 1:1 kassierte.-

Weil das Punktespiel bei Mattersburgs Amateuren verschoben wurde, konnten Greiml, Obermüller, Felber, Tomasevic und Jusic am 12.10. mit den Profis in Horn (1:0) antreten.

Das 1:2 gegen den vor allem punkto Zweikampfstärke deutlich besseren Titelanwärter Nr.1, also Mauerwerk, setzte den Schlusspunkt unter ein aus unserer Sicht völlig missglücktes Wochenende. Dazu „passend“: Die U16 und U15 verloren in Tirol, lediglich Radovics U18 gewann dort und blieb Tabellenführer vor den Jungbullen.

So erweckt man „Tote“ wieder zum Leben! Kaum war Markl das verdiente und scheinbar ungefährdete 2:0 gelungen, da wurde dem unbedarften, sieglosen Vorletzten Stadlau ein Geschenk nach dem anderen aufgedrängt: Zuerst profitierte er von der zu kurzen Abwehr einer Flanke und dann von Hedls Tiefschlaf bei einem Rückpass. Daraufhin wirkte Rapid II wie paralysiert und musste am Ende froh sein, nicht noch verloren zu haben.

Fazit: Wenig lustige Wochen für uns alle, auch in der Regionalliga.

RLO-Stand vom 28.10.

l.Ebreichsdorf 13/31 (39:11)
2.Mauerwerk 13/30 (27:12)
3.Leobendorf 13/27 (28:11)
6.Rapid II 12/20 (22:12).

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“- „Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Den Hofmann-Maxi hat’s einmal mehr erwischt: Bänderriss im Knie und mehrwöchige Pause…

Am 9.9.erreichte uns die betrübliche Nachricht vom Tod des Herrn Dkfm. Helmut Nussbaum, der seit 25 Jahren zu uns gehörte und überdies auch Rechnungsprüfer das SK Rapid war. Wir trauern mit seiner Witwe, Frau Dr. Monika Nussbaum.

Für den 30-Mann-Platzsturm nach dem letzten Derby gab es eh „nur“ eine 30.000-Euro-Strafe, dennoch wurde dagegen Einspruch erhoben. Ferner will sich der SCR an den Verursachern der diversen finanziellen Schäden schadlos halten und fordert von ihnen ca. 110.000 Euro. Aber wie sagte Max Merkel einst: „An Nockatn kaunnsd ned in Sock greifn!“ Also abwarten…

Am Länderspieltag 12.10. gastierte ein Mix SCR I/SCR II bei Carsten Janckers SV HORN (2.Liga) und gewann durch ein Tor von Tomasevic mit 1:0 (1:0). Erfreulich: Ivan Mocinic gab ein gelungenes 45-Minuten-Comeback, außerdem war Manuel Thumwald nach fast zweimonatiger Pause auch wieder mit dabei.

Länderspiele am 12. und 16.10.: In der Nations League gab’s in Wien ein 1:0 (0:0) gegen Nordirland (Tor: Arnautovic, Ersatz: Strebinger) und in Dänemark einen 0:2 (O:l)-Test, bei dem Strebinger endlich ein gelungenes Debüt feiern durfte, Potzmann hingegen auf der Bank blieb; der U21 gelang hingegen ein bemerkenswerter Erfolg in der EM-Quali: Dem 0:0 beim souveränen Gruppensieger Serbien (D.Ljubicic kam in Minute 78) folgte in St.Pölten vor beschämender Kulisse ein dramatisches 3:2 (1:1) über Russland (Tore: Grbic, Wolf, Jakupovic; D.Ljubicic ging zur Pause), wodurch Österreich als einer der vier besten Gruppenzweiten Mitte November im Play-off um die Teilnahme an der Endrunde antreten kann.

Außer Rapid sind alle BL-Klubs für Punkteabzüge als letzte Konsequenz nach Zuschauerausschreitungen ab der nächsten Saison; SCR-Geschäftsführer Peschek nannte diese „populistischen“ Kollektivstrafen falsch. Und wir hoffen, dass sie eines Tages jenen auf den Kopf fallen, die sich so begeistert dafür einsetzen…

Herr Ernst Säckl sen., seit fünf Jahren unser Mitglied, ist am 28.10. verstorben. Wir trauern mit seinem gleichnamigen Sohn.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: klubderfreundef @ aon.at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
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Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

Rapid-Villarreal

0:0

Das Spiel begann so, wie es in Spanien geendet hat, mit einer Dominanz der Spanier und einigen Heldentaten unseres Tormanns. Doch im Verlaufe des Spiels dürfte der konstante Spielstand das Selbstvertrauen unserer Burschen ausreichend in die Höhe getrieben haben, sodass sie nach der Pause phasenweise mutig und mit deutlich weniger Fehlern aufgetreten sind. Eine Großchance von Pavlovic ging knapp daneben, gegen Spielende konnten wir einem Gegentor durch eine Abwehr auf der Linie gerade noch entgehen.

Es war ein gutes Spiel, bei dem man aber gesehen hat, dass die Spanier die Position ihrer Mitspieler besser kennen als das bei Rapid der Fall ist. Rapid braucht für Konteraktionen viel zu lang und Spieler sind oft unentschlossen, drehen ab und vergeben damit gute Chancen.

Sehr auffällig ist, dass unsere Stürmer nicht auf ihre Abseitsstellung achten. (7:1 Abseitsstellungen) Nicht nur, dass eine meist sehr gute Chance vertan wird, verliert man dabei auch gleich den Ball. 

Spielstatistik zur Halbzeit
Spielstiatistik bei Spielende

Die Einwechslung von Boli brachte große Dynamik ins Spiel auf der linken Seite, auch Knasmüllner belebte das Spiel vor dem Strafraum. 

Choreografie

“Sie beißen auf Granit, wie einst Real Madrid”, lautete der Begrüßungstext. Die Choreografie erinnerte an den Aufstieg von Rapid im Achtelfinale der Meistercups durch das Auswärtstor von Jörn Bjerregaard, der auch im Stadion anwesend war. 

Rapid steigt 1968 durch das Auwärtstor von Jörn Bjerregaard auf

Die von den vier großen Fangruppen Lions, Lord, Ultras und TOrnados gemeinsam inszenierte Choreografie war großartig! Wir rätselten, wie man wohl  diese riesige Tageszeitung mit der Schlagzeile “Rapid steigt auf” drucktechnisch herstellt.

Seltsamer Ordnungssinn

Während es beim Spartak-Spiel kein Problem war, einen Banner in der Nord-West-Ecke des Stadions zu befestigen, war das bei diesem Spiel nicht möglich, denn irgendein Supervisor sagte “njet”. Ein ebensolcher hat es aber beim letzten Spiel ausdrücklich erlaubt.

Hier, in der Nord-West-Ecke dürfen keine Banner hängen

Mein Einwand, dass es in der gegenüberliegenden Süd-Ost-Ecke, die noch dazu den Fernsehkameras zugewendet ist, offenbar kein Problem damit gibt, half auch nichts.

Hier, in der Süd-Ost-Ecke sind die Banner der Fanklubs kein Problem

Vielleicht könnten die Herren am anderen Ende der Telefone eine einheitlichere Linie fahren?

Wer hilft Ján?

Ich bewundere das Engagement von Ján, der seine Umgebung mit seinen Plakaten zum Spenden aufruft. Aber Ján ist nur eines von vielen Beispielen.

Ján verkauft den Augustin – mit mäßigem Erfolg.

Damit uns geholfen wird, wenn es uns schlecht geht, müssen wir das Glück haben, zu den Empfängern der passenden Sammelaktionen zu zählen, also dem “Licht ins Dunkel” oder dem “Wiener helfen Wienern”. Bist Du da nicht dabei, dann hast Du Pech gehabt. 

Ich habe nicht den Eindruck, als würden wir in einem Staat leben, in dem man nicht auf die Kinder achtet. Also warum es notwendig ist, etwa für das St. Anna Kinderspital zu spenden, erschließt sich mir nicht. Aber ich weiß, dass Ján Hilfe brauchen könnte.

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Altach-Rapid

Neuer Trainer, alte Schwächen

Bei Rapid war die Tugend des Kämpfens, besonders in der Schlussphase eines Spiels ein ganz charakteristisches Element. Die Betonung liegt auf “war”, denn genau das lässt Grün-Weiß zurzeit vermissen. Und dieses Spiel gegen Altach war ganz typisch für die Spiele dieser Saison. Es wäre wichtig, dass das Rapid-Betreuer-Team, den Ursachen für diesen Mangel auf den Grund geht. Bei der Diagnose sind wir gern behilflich. (Siehe weiter unten.)

So hoffnungsvoll die Partie begann, bekam das ohnehin noch nicht ausreichend gefestigte Selbstvertrauen schon einen leichten Knick als ein reguläres Tor wieder einmal nicht anerkannt wurde.

Dazu eine Anmerkung: Eine Szene, die so knapp ist, dass man erst in der Fernsehwiederholung mit Standbild erkennen kann, wer da den Fuß vorne gehabt hat, kann nicht gegen den Stürmer ausgelegt werden, weil der Linienrichter diese Sichtweise gar nicht hat und wegen dieser Unsicherheit immer für den Angreifer entscheiden müsste. Beim Treffen bei Rapid-Wirt Charly Wendtner kam dieser Umstand der tendenziell gegen Rapid gerichteten Entscheidungen zur Sprache und wurde durch Spieler bestätigt.

Wer genau den entscheidenden Fehler zum Ausgleich gemacht hat, ist eher eine theoretische Frage, denn es sind immer Fehler, die zu Toren führen und Fehler wären immer zu vermeiden gewesen. Schließlich hätte sich ja auch der Verteidiger (Sonnleitner war es) gegen den Altacher Stürmer durchsetzen können. Hat er aber nicht. So bleibt dieser entscheidende Fehler an Stefan Schwab hängen, der den an sich genauen Pass von Thomas Murg nicht hat annehmen konnte. Dieser Ballverlust führte in weiterer Folge zum Ausgleich.

Dann wieder der Führungstreffer von Rapid und auch nach der Pause eine dominante Rapid-Mannschaft und eine vergebene Riesenchance, die im Gegenzug zum Ausgleich durch Altach führte. Guter Pass, unerreichbar für Boli, Strebinger geht etwas zu wenig entschlossen zum Ball, daher kommt der Stürmer etwas früher dran, und schon ist es passiert.

Dieser dem Spielverlauf so gar nicht entsprechende Ausgleich passierte auch Rapid II beim Spiel gegen Stadlau. Und da wie dort dieselbe Wirkung: Der Gegner wittert Morgenluft und geht in die Offensive und das Selbstvertrauen ist dahin. Bis dahin unerklärliche Fehler machen den Gegner stark. 

Ob es nun die Psyche war, dass man nach einer sehr guten ersten Halbzeit, den Vorsprung verspielt hat oder die zu geringe Kondition, die den Altacher ein selbstbewusstes Auftreten ermöglichten. Jedenfalls rettete Rapid das Unentschieden über die Spielzeit und hatte sogar noch eine Chance auf den Führungstreffer, allerdings nicht den passenden Stürmer zu der Situation. Deni Alar schoss den Tormann an und nicht ins Tor; aus aussichtsreicher Position.

Die Homepage von Altach spricht von einer “bärenstarken zweiten Halbzeit”, allerdings ist die Stärke des einen immer auch die Schwäche des anderen, hier Rapid und diese Schwäche zieht sich wie ein roter Faden durch alle Ligaspiele. Und dafür ist typisch, dass wir die erste Halbzeit 2:1 gewonnen hätten, die zweite aber 0:1 verloren.

Ganz besonders erwähnenswert ist das fehlerhafte Spiel von Stefan Schwab, und ich glaube, dass es mehr die zu große Verantwortung und die zu große Zahl der Spiele ist als das, was unsere Sitzumgebung im Stags Head vermutete und das ich hier besser nicht erwähne.

Statistisch gesehen…

…entspricht das Ergebnis des heutigen Spiels den Erwartungen, nicht den Hoffnungen. Die letzten sechs Auswärtsspiele in Altach wurden nicht gewonnen. Es gab drei Unentschieden und drei Niederlagen. Dieses heutige Unentschieden war das dritte in Folge. Der letzte siegreiche Rapid-Trainer in Altach war Zoki

Die verflixte zweite Halbzeit

Die aktuelle Tabelle ist nicht einmal so hoffnungslos. 

Aktuelle Tabelle nach dem Altach-Spiel (Libe Ticker)

Die beiden Wiener Vereine dümpeln nebeneinander dahin. Auch das Torverhältnis und die dürftige Torausbeute sprechen für sich. Aber es sollte für Rapid kein Problem sein, den Sprung in die Gruppe der ersten sechs zu schaffen.

Die Seite Live Ticker wertet nun die Tabelle nach dem Verlauf der ersten und zweiten Halbzeit aus, und daraus ergibt sich:

Tabelle nach dem Ergebnis der ersten Halbzeit
Tabelle nach dem Ergebnis der zweiten Halbzeit

Würde also über die 90 Minuten eine eben solche Bilanz wie in der ersten Halbzeit vorweisen können, wäre die Unruhe unter den Gästen im Stags Head weit geringer. Einen dritten Platz zur Halbzeit des ersten Durchgangs würden wir nehmen.

Tore pro 15 Minuten

Noch schlimmer wird es, wenn man die Torfolge im Laufe der 90 Minuten, aufgeteilt auf sechs Viertelstunden-Minuten-Intervalle betrachtet:

Tore-Rapid und Tore-Gegner pro 15 Minuten-Spielabschnitt

Es sind erst 14 Rapid-Ligatore gefallen aber die Verteilung ist so, dass nur die ersten zwei der sechs Viertelstunden eine positive und die anderen Viertelstunden eine negative Tordifferenz haben.

Das mit Fortdauer des Spiels schwächer werdende Team von Rapid ist ein charakteristisches Merkmal in dieser Saison.

Ambiente

Die Rekordmeisterbar hatte an diesem Tag geschlossen und daher freute sich das Stags Head über ein volles Haus:

Rundimblick im Nichtraucherbereich des Stags-Head

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Rapid II-Sportklub

4:2 (1:0)

Mit diesem Sieg wahrt Rapid II einen Platz im oberen Tabellendrittel und könnte mit einem Erfolg im Nachtragspiel am kommenden Dienstag gegen die Mattersburg Amateure auch noch zum Führungstrio aufschließen.

Die Mannschaften bei Spielbeginn

Rapid II zeigte die fast schon gewohnte spielerische Überlegenheit, konnte aber in der ersten Halbzeit nur einen Treffer erzielen. Die zweite Halbzeit war dann mit insgesamt fünf Treffern ziemlich abwechslungsreich, und auch diese Halbzeit ging schließlich an Rapid II.

Die beachtliche Zuschauerzahl von 550 kommt nur bei Spielen gegen den Lokalrivalen zustande. Ein schöner Besuch aber doch zu gering, um das Spiel auf das Hauptfeld zu verlagern.

Christian, Florian, Arnold, Raphael, Karl und Roman

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Rapidviertelstunde-170

Das Rapideum Depot

Laurin Rosenberg zeigt den am besten geschützten Raum im Stadion, das Rapideum Depot

Rapid Hack Weekend

Kinderzukunft

Du kannst den Einsatz für den Trinkbecher für das Projekt “Kinderzukunft” spenden

Special Needs Training

Interessenten an einem Probetraining beim Special Needs Team können sich bei Rapid melden

Rasen Licht-Therapie

Belichtungsmaschine, die den Rasen auch in der kalten Jahreszeit fit hält

W24 Rapid-Viertelstunde im Tagebuch

https://www.w24.at/Sendungen-A-Z/Rapid-Viertelstunde/Uebersicht?video=12830

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Wolfsberg-Rapid

0:3 (0:2)

Ein erhofftes aber statistisch völlig unerwartetes Ergebnis.

Mit wenigen Hoffnungen reisten wir an, aber mit dem Einzug ins Viertelfinale kamen wir heim

Einerseits, weil Rapid normalerweise im Lavanttal nicht gewinnt und anderseits, weil sich der WAC im bisherigen Verlauf der Meisterschaft besser präsentiert hat als in diesem Spiel. Oder sahen wir gar schon ein neue Handschrift im Spiel von Rapid? Fast könnte man das vermuten, denn die Spielzüge machten phasenweise einen recht harmonischen Eindruck, in einer Art, wie sie schon lange nicht gesehen wurden und die Hoffnung aufkommen lässt.

Dann das erste Tor von Pavlovic, und gleich darauf das zweite! (Das Tor im Elfmeterschießen gegen Mattersburg zählen wir nicht mit.)

Torjubel nach dem ersten Tor durch Pavlovic
Endlich ein klarer Sieg und das Gefühl von einem Aufwärtstrend

Es waren deutlich weniger Rapidler in Wolfsberg als an anderen Tagen, denn der Zeitpunkt war nicht so günstig. 

Novembernebel

Es war eine wolkenlose Nach an diesem Halloween-Tag in Wolfsberg und die für Allerheiligen typischen Nebel waren nicht vorhanden. Es war fast windstill und sehr klar. Bestes Fußballwetter. 

Wahrscheinlich war es der Umstand, dass die Cup-Spiele unter der Patronanz des ÖFB veranstaltet werden, dass sich wahrscheinlich alle Pyro-Spezialisten so richtig ausgetobt haben. sie haben aus der sternenklaren Nacht eine richtige November-Stimmung gezaubert. Das volle Pyro-Programm wurde abgebrannt und an einer Stelle musste sogar das Spiel für einige Minuten unterbrochen werden. 

Wenn die Novembernebel nicht kommen wollen, machen wir halt welche

Es für einen Nicht-Block-Steher nicht leicht verständlich, wo genau der Reiz der Rauchschwaden liegt. Man sieht vielmehr die Gefahr, dass einmal ein Schiedsrichter, dem es zu bunt wird, das Spiel abbricht und das eine Strafverifizierung die Folge ist. Und das könnte dann passieren, wenn es witterungsbedingt ohnehin nebelig ist und sich dazu noch der Pyro-Rauch mischt und wegen der geringen Luftbewegung diese Suppe die Sicht zu stark und zu lange beeinträchtigt. 

Bequeme Busfahrt

Wir wählten als Transportmittel den praktischen Rapid-Bus, der von den Jandas und den Hartmans vorbildlich kulinarisch und organisatorisch geleitet wurde.

Vor der Abfahrt war noch Gelegenheit die neuen tollen Stadionjacken für die kalte Jahreszeit zu bewundern. Gekauft wird am Freitag!

Arnold, Florian, Maria, Jürgen

Empfehlung 

Für die Auswärtsspiele am 11. November 14:30 nach Wolfsberg und am 2. Dezember 14:30 nach Innsbruck sind wieder Busse geplant. Allerdings müssen sich für Innsbruck mindestens 35 Rapidler anmelden.  Es lohnt sich! Kein Stress, Wurstsemmeln von Jürgen persönlich konfektioniert, Bier & mehr immer dabei!

Der Block wünscht dem erkrankten Häuptling Oliver “Baldige Genesung”

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