Rapidviertelstunde-167
12. Oktober 2018
Stammtisch
19. Oktober 2018

GRÜNZEUG
INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/SEPTEMBER 2018/Nr.597/Versand 8.10.2018, Postamt 1120

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am MONTAG, dem 22. Oktober 2018, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Ankündigung: Mitgliederversammlung am 25.2.2019. Die Ehrengäste: werden noch bekanntgegeben.
Gäste sind willkommen! Wenn Du teilnehmen möchtest und nicht ortskundig bist, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

Eingeladen haben wir diesmal

die Herren

  • Boli BOLINGOLI,
  • Christopher DIBON,
  • Christoph KNASMÜLLNER und
  • Philipp SCHOBESBERGER.

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

DAS ENDE EINER MENSCHENJAGD: GORAN DJURICIN IST BEURLAUBT!

Als der Chronist vor Jahren seinen leider längst verstorbenen Freund Peter Persidis zwecks gemeinsamen Essens beim Peschta vom Training abholte, warteten dort auch einige damalige „Ultras“, aber auf Cheftrainer Heri Weber, von denen einer, den Tschick wie weiland Humphrey Bogart, also irgendwie aggressiv wirkend, an den Mund führte und dabei zischte: „Wo is er denn, die Ratte?“ Jahre später wurde die halbe Keisslergasse mit „Pacult raus!“ beschmiert, warum auch immer. Und auf der Mauer hinter der Tankstelle neben dem Auer-Welsbach-Park ist noch immer groß und deutlich zu lesen: „Schöttel raus!“ Außerdem erinnert man sich, dass Josef Hickersberger, ebenfalls ein nachmaliger Meistertrainer des SCR, von den offenbar allerwichtigsten aller Fans und Anhänger seinerzeit keineswegs freundlich begrüßt worden war…

Warum wir diese alten Geschichten aufwärmen? Weil sie in der Gegenwart immer noch passieren, in Szene gesetzt von den Nachkommen der einstigen Krakeeler.

Wie dem auch sei, gegen die Unfreundlichkeiten gewisser Fans/„Fans“ dem bedauernswerten Goran „Gogo“ Djuricin gegenüber, sind jene, die seine oben aufgezählten Vorgänger hinnehmen mussten, kaum mehr als Lercherlschase. Ohne es mit rationalen Motiven zu wollen oder können, trieben die „Ultras“ diesen Trainer seit Monaten wie die letzte Sau durchs (Hüttel-)Dorf, worauf wir aus gegebenem Anlass gar nicht mehr näher eingehen wollen. Ja, die Leistungen wurden in letzter Zeit immer schwächer und erreichten gegen die von Selbstvertrauen strotzenden St. Pöltner, die im letzten Sommer nur dank einem juristischen Dreh in der Liga bleiben durften, den absoluten Tiefpunkt. Worauf die hartnäckigen „Gogo raus!“-Schreier sicher nur gewartet hatten und jene Journalisten, die deren Treiben kritiklos, ja geradezu wohlwollend kommentiert hatten, wohl auch.

Gogo konnte tun oder lassen, was er wollte oder nicht wollte, es wurde besonders von Herrn Bortenschlager (Kronen Zeitung) genüsslich breitgetreten, siehe das Glatzenkratzen jüngst in Mattersburg, wo man ihm auf der dortigen VIP-Tribüne schwerstens beleidigt hatte. Nicht auszudenken, wie etwa der heißblütige Starek-Gustl in Gogos Situation reagiert hätte! Der jedenfalls sagte zu den Feindseligkeiten, in einer Demokratie habe jeder das Recht, seine Meinung zu äußern.
Natürlich auch im Internet, unter dem Schutz der Anonymität schlug Djuricin sogar rassistischer Hass entgegen. Im „Block West“ genießen sie diesen Schutz ja auch weitgehend, andernfalls wären noch viel mehr Vereinsschädlinge ausgeforscht und bestraft worden. Zwischenbemerkung: Das unnötigerweise verloren gegangene Derby fand mit dem Platzsturm von zirka 30, teilweise vermummten Idioten sein „krönendes“ Ende, und die (x-te) Geldstrafe hiefür ist noch ausständig. Vielleicht sollten die „Ultras“ einmal nicht nur für – was selbstverständlich höchst lobenswert ist! – kranke Kinder sammeln, sondern auch für die Begleichung jener Schäden, die sie in unschöner Regelmäßigkeit zu Lasten des SK Rapid anrichten.

Apropos Medien: Der bekannt rührig-umtriebige Rapidffeund, Herr Dipl.Ing. Franz Fiala, hat auf eigene Kosten Pro-Gogo-Banner anfertigen lassen…

…und vor der Allianztribüne platziert (zwischenzeitlich war eines gestohlen worden), aber darum kümmerte sich nur der „Kurier“ vom 29.9. Offenbar ist, zumindest im Zusammenhang mit Rapid, Negatives wesentlich attraktiver als Positives. Natürlich auch im Internet. An dieser Stelle muss man die Ex- Volkstheater-Direktorin Emmy Werner zitieren: „Meine ganze Aversion gilt den sozialen Medien, die ich für asozial halte. Der Pöbel hat ein Sprachrohr und damit auch Macht bekommen.“

Apropos Pöbel: Nach dem 327. Derby erhielten FAK-Goalie Pentz und seine Familie (sicher via Internet) Morddrohungen; und auf dem Stammersdorfer Friedhof wurde das Umengrab eines 2010 ermordeten Rapidfans mit „Viola“- und Hakenkreuzgeschmiere in Lila geschändet – verdammt nochmal, was sind denn das für „Menschen“, die so etwas tun?

Goran Djuricin wurde nach dem Desaster gegen St.Pölten beurlaubt, womit die gnadenlose Hetze gegen ihn hoffentlich zu Ende ist. Nicht aber unser Dank an den Gogo für die Rettung aus der Abstiegsgefahr, das Erreichen des Cupfinales und die Qualifikation zur EL- Gruppenphase. Wofür er als Cheftrainer natürlich ebenso verantwortlich war wie für die augenblickliche Misere, das können wir gar nicht schönreden. Wir können aber darauf hinweisen, dass Rapids Fußballer ja auch nur Menschen sind, an denen die Anti-Gogo-Kampagne nicht spurlos vorbei gehen konnte.

tipico-Bundesliga (Stand vom 30.9.2018)

1. Salzburg      9/27 (24:7)
2. St.Pölten (!) 9/20 (16:7)
3. LASK          9/20 (13:5)
8. Rapid (!)     9/9  (9:10).

ÖFB-Cup, Achtelfinale (30./31.10.)

Wolfsberger AC – Rapid. Ob wir da bessere Chancen auf einen internationalen Platz haben, bleibe dahingestellt…

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 7. RUNDE (16.9.): AUSTRIA (H) 0:1 (0:0)

Von wegen „hätti, wari“: Hätte der wie aus der Pistole geschossen startende SCR seine frühen Topchancen (Knasmüllner, Ivan) verwertet, wäre im zusehends hitziger werdenden 327. Derby der erste Sieg über die Austria im gar nicht mehr so neuen Allianz-Stadion gut möglich gewesen. Und auch als sich die zu vielen Provokationen (Pentz, Monschein) neigenden Gäste besser auf Rapid eingestellt hatten, gab es so manche gute grün-weiße Torgelegenheit. Es traf aber nur der lustigerweise „Grüni“ genannte violette Kapitän, dem die Kugel zufällig vors Schussbein gesprungen war. Noch blöder als die vermeidbare Niederlage war wieder einmal ein Auftritt einiger SCR-Chaoten, die nach Spielschluss zum FAK-Sektor marschieren wollten, wobei zwei Polizisten schwer verletzt und zwei Personen festgenommen wurden.

SCR: Strebinger; Müldür (58.Auer), Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (68.Pavlovic), Ivan (73.Berisha); Alar.- Tor: Grünwald (57.).- Gelbe Karten: Müldür, Barac, Knoflach (auf der Bank), Schwab, Berisha; Friesenbichler, Schoissengeyr, Igor, Ewandro, Monschein, Madl.- Allianz-Stadion, Weinberger, 26.000.

EL, GRUPPE G, l.RUNDE (20.9.): SPARTAK MOSKAU (H) 2:0 (0:0)

Das Duell mit Russlands Rekordmeister brachte einen verdienten Sieg des österreichischen. Die ersten 45 Minuten verliefen in etwa ausgeglichen und relativ chancenarm, bevor Müldür, Rapids 19-jähriger türkischer Nationalspieler in spe, nach vorherigen Problemen mit den flinken gegnerischen Angreifern die wichtige Führung einleitete, indem der Murgs Corner per Kopf auf den Spartak-Goalie wuchtete, von dem der Ball via Vordermann ins eigene Netz hoppelte. Nun folgten großartige Szenen des SCR, die Dribblanski Murg auf Schwabs Superpass cool mit dem 2:0 krönte. Dass den Russen kein Tor gelang, lag nicht nur, aber ganz besonders am Dauerbrenner Sonnleitner. Der sich von Ex-Sportchef zum Glück nicht aus Hütteldorf hatte vertreiben lassen.

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (86.Martic), Ivan (76.Berisha); Alar (71.Pavlovic).- Tore: Timofejew (50., Eigentor), Murg (68.).- Gelbe Karten: Ljubicic; Ze Luis, Lomowitski.- Allianz-Stadion, Bieri (Schweiz), 21.400.

BL, 8.RUNDE (23.9.): SALZBURG (A) 1:2 (0:1)

Djuricin rotierte geradezu todesmutig, indem er drei Tage nach dem Spartak-Match und drei Tage vor dem Cup-Gastspiel in Mattersburg gleich acht Mann aus Ersterem draußen ließ. Von ihnen fehlte ausgerechnet der überragende Strebinger am allerwenigsten, denn Knoflach, nach dem Derby wegen seiner Auseinandersetzung mit dem FAK-Dauergrinser Pentz noch der Buhmann für die Medien, vertrat den Richie nicht minder überragend, wie immer eigentlich, wenn er nach einer langen Pause aufgestellt wird – bravo, Knofi! Seine Vorderleute kamen in offensiver Hinsicht allerdings erst nach den Einwechslungen von Murg, Ivan und Alar einigermaßen auf Touren. Ärgerlich: Schwab bedachte offenbar nicht, dass sich die Bullen immer auf jemanden stürzen, der irgendwo auf dem Feld einen Ball führt, und verlor diesen an Wolf, dessen Pass Dabbur zum letztlich entscheidenen 2:0 nutzte, und das wohl unnötige Foul Marties an Samassekou vor Alars vermeintlichem 2:2 (90./+4), welches den großen Kampfgeist von „Rapid B“ belohnt hätte. Allerdings hatte der Sieg der Gastgeber trotzdem und trotz Pavlovics Stangenschuss (57.) seine Berechtigung.

SCR: Knoflach; Müldür, Sonnleitner, Hofmann, Auer; Martic, Schwab; Guillemenot (46.Ivan), Malicsek (46.Murg), Berisha; Pavlovic (68.Alar).- Tore: Minamino (36.), Dabbur (77.); Hofmann (89.).- Gelbe Karten: keine.- Red-Bull-Arena, Harkam, 15.973.

ÖFB-CUP, 2.RUNDE (26.9.): MATTERSBURG (A) 1:1 (1:1) n.V., Elferschießen 5:4.

Rapid wollte Fußball spielen, die robuste MSV-Abwehrmauer ließ das aber nur einmal wirklich erfolgreich zu, nämlich bei der schönen Coproduktion Potzmann/Knasmüllner. Die burgenländischen Offensivbemühungen profitierten von den zu vielen Ballverlusten der Gäste und waren dann keineswegs ungefährlich; besonders kritisch wurde es, wenn einige riskante Rückpässe den guten Richie zu bizarren Slapstickeinlagen zwangen. Wäre Murgs abgefälschter Weitschuss im Tor statt an der Latte gelandet (119.), hätte es den wahren Höhepunkt der untermittelprächtigen Partie nicht gegeben: das dramatische Penaltyschießen.

Und just nach Strebingers entscheidender Großtat begab sich der Hütteldorfer Fanblock auf das Niveau der vorherigen 120 Minuten: „Gogo raus! Gogo raus!“ Naja.

SCR: Strebinger; Auer (100.Müldür), Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (66.Pavlovic), Berisha (46.Ivan); Alar.- Tore: Kvasina (45./+1, Elfer); Knasmüllner (38.).- Gelbe Karten: Gruber; Alar.- Elferschießen: Schwab 1:0, Pusic 1:1, Pavlovic 2:1, Hart 2:2, Barac 3:2, Renner 3:3, Murg gehalten, Jano 3:4, Alar 4:4, Kerschbaumer Latte, Ljubicic 5:4, Rath gehalten.- Pappelstadion, Chiochirca, 5.300.

BL, 9.RUNDE (29.9.): ST.PÖLTEN (H) 0:2 (0:1)

Schlusspunkt unter die menschenverachtende Dauer-Treibjagd auf Goran Djuricin! Seine nervlich sichtlich mitgenommene Mannschaft war deutlich schlechter als Kühbauers vorjährige Fast-Absteiger, heuer aber von Sensationserfolg zu Sensationserfolg eilende Truppe und bot eine schockierend schwache Gesamtleistung. Wonach der „Gogo“ prompt beurlaubt wurde – Gratulation „Block West“ & befreundete Medien!

SCR: Strebinger; Müldür (86.Berisha), Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner (58.Pavlovic), Ivan; Alar (72.Kostic).- Tore: Gartier (44.), Balic (64.).- Gelbe Karten: Müldür, Ljubicic; Haas, Drescher.- Gelb-Rote-Karte: Ivan (59., Foul).- Allianz-Stadion, Schörgenhofer, 15.800.

„MR. GRÜNZEUG NR. 597“: MARIO SONNLEITNER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Für das Duo Müller/Büskens seinerzeit untragbar gewesen, gehört Mario Sonnleitner, das SCR-Mitglied auf Lebenszeit, aktuell wieder zu den wichtigsten und besten Spielern, auch wenn die Mannschaft – wie z.B. zuletzt gegen St.Pölten tief in der Scheiße steckt. Tja, Steirerblut ist halt kein Himbeersaft. Souwiesou, „Sonni“!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

EC-Spiel: Deni Alar 20. (Spartak Moskau).- ÖFB-Cupspiele: Mario Sonnleitner 25. (SVM); Deni Alar 10. (SVM).- BL-Spiel: Deni Alar 125. (St.Pölten).- „Runde“ Tore: Fehlanzeige, was auch sonst!

„MV“ VOM 24.9.: EIN „(FUSSBALL-)GÖTTLICHER“ ABEND

Steffen Hofmann, Rapids „Fußballgott“ und Inhaber eines „Abo-Sitzes“ in unserem Klublokal, war „als ganz besonderer Ehrengast“ unserer ersten Mitgliederversammlung in diesem Herbst angekündigt, und sehr viele kamen, um ihre Verbundenheit mit ihm zu dokumentieren.

Nach Obmann-Moderator Niederhubers Rückblick auf die Karriere dieses ganz besonderen Fußballspielers und Menschen stand er Ersterem und dem Auditorium gerne Rede und Antwort, gelegentlich in der für ihn spitzzüngigen, aber stets freundlichen Manier.

„Danke für 16 unvergessliche Jahre“ steht auf dem ihm, dem im Lauf der Jahre von allen möglichen Seiten hochdekorierten Rekordrapidler aus Franken, überreichten Ehrenteller.

In der darauf folgenden Diskussion ging es vorerst um seine aktuelle Position beim SCR: Als Talentmanager ist Steffen, der seinem Autogramm ins Gästebuch noch immer die Nummer 11 hinzufügt, die erst in elf Jahren wieder vergeben werden kann, für die Entwicklung der hoffnungsvollsten Jungkicker von der U15 bis zur U18 mitverantwortlich. Er fuhrt Gespräche mit ihnen, beobachtet zahlreiche Spiele, ist bei den Trainings anwesend und hat nun „weniger Zeit als früher“ für seine Familie. Deren fränkischen Teil er ebenso gerne besucht, wie er dann wieder nach Wien zurückkommt. Wo er sich wohl fühlt, als hätte er längst die österreichische Staatsbürgerschaft, welche ihm wegen diverser Versäumnisse des ÖFB nach wie vor fehlt. Doch was soil’s, ist Steffen Hofmann doch quasi ein Hütteldorfer Ehrenbürger! Apropos Familie: Steffens aufgeweckter Filius Moritz (6) ist am Fußball kurioserweise desinteressiert, was vermutlich daran liegt, dass ihn seine älteren Schwestern beim Gartenkickerl ziemlich rau attackiert haben. Erzählte jedenfalls der auf seinen Nachwuchs trotzdem hörbar stolze Herr Papa.

Natürlich wurde auch über Rapids momentan wieder einmal nicht durchwegs rosige sportliche Situation gesprochen. Dennoch: Als Talentmanager lemt(e) Steffen zahlreiche überaus begabte Spieler kennen, sodass er und wir auf eine schönere Zukunft hoffen dürfen, um nicht zu sagen, auf eine „göttliche“. So oder so, weitere Besuche unserer Versammlungen sind für Steffen Hofmann sicher eine Gewissheit. Daher dürfen wir zu Recht auf neue „(Fußball-)göttliche“ Abende hoffen.

EIN BLICK ZU RAPID II

6. RUNDE (7.9.): WR.LINIEN (H) wegen Teamabstellungen auf 18.9. verschoben; stattdessen stand am 6.9. ein Test in WR.NEUSTADT auf dem Programm, der 1:1 (0:0) endete. Tore: Reiter (53.); Ehmhofer (63., Freistoß). Dibon und Debütant Pavlovic spielten mit, während Marie verletzt ausschied und von Hedl vertreten wurde (19.).

7. RUNDE (14.9.): BRUCK/LEITHA (A) 0:1 (0:0)

Haas; Sulzbacher, Greiml (46.Sahanek), Obermüller, Hajdari; Wunsch, Felber, Ibrahimoglu, Schuster (67.Jusic); Weyermayr, Tomasevic (49.Kirim).- Tor: Majtan (47.).- Bruck/Leitha, Heiner, 300.

NACHTRAG ZUR 6.RUNDE (18.9.)

WR.LINIEN (H) 3:0 (1:0).- Haas; Hajdari, Dibon, Obermüller, Leovac; Weyermayr (67.Kirim), Wunsch (80.Nader), Felber, Ibrahimoglu; Jusic, Markl (70.Sahanek).- Tore: Weyermayr (25.), Jusic (49., 90./+4).- Allianz-Stadion, West 1, Hasanovic, 150.

8. RUNDE (22.9.): NEUSIEDL (H) 3:1 (2:0)

Hedl; Ehmhofer (54.Sahanek), Dibon, Gobara, Moormann; Wunsch, Felber, Ibrahimoglu; Markl, Tomasevic (59.Weyermayr), Jusic (78.Kirim).- Tore: Jusic (35.), Wunsch (44.), Markl (63.); Enguelle (87.).- Allianz-Stadion, West 1, Weiß, 155.

9. RUNDE (28.9.): TRAISKIRCHEN (A) 1:2 (0:2)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Moormann (64.Leovac); Wunsch, Felber, Ibrahimoglu; Weyermayr (25. Schuster), Guillemenot, Jusic (57.Tomasevic).- Tore: Fucik (8.), Stojiljkovic (30.); Wunsch (70.).- Traiskirchen, Kouba, 250.

RESÜMEE

Die erste Auswärtsniederlage fiel mit 0:1 in Bruck/Leitha denkbar unglücklich aus: Das Verlusttor entsprang einem misslungenen Rückpass, andererseits fehlte – wie bei Hajdaris Stangenfreistoß – das Abschlussglück.— Es war keine Glanzleistung gegen die nicht ungefährlichen „Tramwayer“, aber das Resultat stimmte, weil Dibon, Obermüller & Co. weitestgehend sattelfest agierten und vorne einer traf wie einst sein Vater Nermin, die SCR- Amateure-Legende: Eddi Jusic gelangen zwei tolle Tore und obendrein ein nicht minder schöner Schuss ans Lattenkreuz (82.).

Mit dem ungefährdeten 3:1 über Neusiedl setzte sich Rapid II auch ohne Stützen wie etwa Obermüller oder Leovac an die zweite Stelle der Tabelle, punktegleich mit Leader Ebreichsdorf.

Gegen den nun von Oliver Lederer trainierten FCM Traiskirchen verpassten die Hütteldorfer den möglichen Sieg in der deutlich schwächeren ersten Hälfte (Lattenschuss Sulzbacher, 22.). Die spätere Drangperiode brachte leider nur einen Treffer.

RLO-Stand vom 29.9.

l. Ebreichsdorf 9/21 (31:7)
2. Mauerwerk    9/21 (19:7)
3. Rapid II     9/18 (18:7)
4. WSC          9/18 (18:20)

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“->„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Bruno-Gala vom 3.9.: Steffen Hofmann erhielt den Ehrenpreis der Saison und Dauer-Pechvogel Andi Kuen (nun SVM) jenen für das Comeback der Saison.

Zoran Barisic steht nun bis Mai 2021 beim slowenischen Doublegewinner Olimpija Ljubljana unter Vertrag.

Länderspiele ohne SCR-Beteiligung (Strebinger wurde von Foda zweimal als Bankdrücker getestet, Ljubicic hatte für die U21 abgesagt) zwischen 6. und 11.9.: A-Team: Freundschaftliches 2:0 (1:0) gegen Schweden in der violetten Generali-Arena (Eigentor, Alaba), aber ernüchterndes 0:1 (0:0) in Bosnien in der neuen Nations League, deren Modus nur für Gehirnakrobaten verständlich ist; U-21 in der EM-Quali in Ritzing gegen Armenien 2:1 (1:0) und in Gibraltar 5:0 (1:0), Tore: Kvasina, Ullmann bzw. Honsak (3), Ullmann und Ex-Rapidler Lienhart.

Herr Viktor Czaharnicki, 2371 Hinterbrühl, ließ sich in der „MV“ vom 24.9. einschreiben – herzlich willkommen bei den Rapidfreunden, „Vickerl“ (wie Ehrengast Steffen Hofmann ihn immer nannte)!

Unseren Glückwunsch, Herr und Frau Schwab! Rapids Kapitän heiratete am 24.9. in seiner Heimat Salzburg seine Chiara.

Zwei weitere ausnahmsweise positive Meldungen: Boli Bolingoli verlängerte seinen Vertrag vorzeitig und ohne Ausstiegsklausel bis Sommer 2021,und Christoph Peschek, der junge wie clevere Geschäftsführer Sport, bestritt dezidiert, mit Noch-SPÖ-Chef Kern von Hütteidorf nach Brüssel zu wechseln, denn bei Rapid gebe es (wie wahr!) „noch sehr viel zu tun“ (Stichwort: Akademie).

… und noch eine Vertragsverlängerung: Thomas Murg prolongierte seine Tätigkeit in Hütteldorf bis Sommer 2022.

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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
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