Spielorte Regionalliga
11. September 2018
Sündenbock Gogo
16. September 2018

GRÜNZEUG
INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/SEPTEMBER 2018/Nr.5965/Versand 10.9.2018, Postamt 1120

Unsere nächste

Ankündigung: Mitgliederversammlung am 19.11.2018. Unsere Ehrengäste: Didi Kühbauer und Manfred Nastl
Gäste sind willkommen! Wenn Du teilnehmen möchtest und nicht ortskundig bist, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

findet am

MONTAG, dem 24. September 2018, um 19 Uhr in unserem KLUBLOKAL statt.

Eingeladen haben wir diesmal einen ganz besonderen Ehrengast

  • Steffen Hofmann.


Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

EURO LEAGUE, WIR KOMMEN – UND DER DAFÜR VERANTWORTLICHE SOLLTE GEHEN?

Nach der Trennung von Spielerversteher und Dauer-Zweitem Zoran Barisic im Sommer ’16 sowie den floppenden Mike Büskens und, noch mehr, Damir Canadi, rückte dessen „namenloser“ Assistent Goran „Gogo“ Djuricin als (vorerst interimistischer) Cheftrainer auf und das in einer ziemlich verfahrenen Situation: Nach 28 Runden lag Rapid mit bescheidenen 31 Punkten um nur fünf Zähler vor Schlusslicht Ried, dem man an Canadis letztem Arbeitstag glatt mit 0:3 unterlag – chapeau en flamme, der Hut brannte! Doch siehe da, dieser „Gogo“, Cheftrainer bis dahin nur beim Ostligisten Ebreichsdorf gewesen, debütierte mit einem 3:0 über Altach, führte den SCR nicht nur auf den sicheren 5. Tabellenplatz, sondern auch ins Cupfinale 2017, das in Klagenfurt gegen die Bullen höchst unglücklich verloren wurde.

Weiter ging’s: Unter Djuricin wurde Rapid zuletzt Dritter und qualifizierte sich jüngst gegen den gewiss nicht schwachen rumänischen Vertreter FCSB (früher Steaua Bukarest) zum bereits siebenten Mal für die Europa-League-Gruppenphase – schlecht? Genauso wenig wie Djuricins Punkteausbeute in der Liga: Wie die Medien errechneten (und nicht der „Schönfärber“ Niederhuber!) hatte in diesem Jahrtausend noch kein SCR-Trainer einen höheren Schnitt und in den letzten 30 Jahren überhaupt nur Heribert Weber. Aber den wollten die offenbar allerwichtigsten „Fans“, also die vom damals wirklich im Westen angesiedelten „Block West“, ja auch nicht. Wie ihnen Herren wie etwa Edlinger oder Kuhn oder weiß der Teufel wer noch aller doch ebenfalls nicht immer zu Gesicht gestanden sind.

Zurück zum fleißigen, (oft zu?) ehrlichen, aber bei der Mannschaft gut ankommenden (Quelle: Kapitän Stefan Schwab) „Gogo“! Wie dankten und danken ihm die mit ihren zugegeben überragenden Choreographien nicht nur bei Andy Marek Begeisterung erregenden, aber auch für unzählige Geldstrafen zuständigen „Ultras“ plus Gesinnungsgenossinnen seine nur für Laien nicht erkennbar gute Arbeit? Die Antwort erhielt der arglose „normale“ Anhänger just fünf Minuten nach dem wichtigen 2:0 im Heimspiel gegen FCSB und zuletzt wieder bei Rapids Auftritt in Graz, hier wie dort war zu lesen und zu hören: Gogo raus!“, „Gogo raus!“

Warum, zum Teufel? Weil Rapid zehn titellose Jahre hinter sich hat, von denen Djuricin aber nur knappe anderthalb zu verantworten hat, und weil er unlängst gemeint hatte, er könne von der Mannschaft nicht immer Siege verlangen. Natürlich hätte er „erwarten“ oder sonst was besser gesagt. Aber der „Block West“ ist in seiner Wortwahl ja auch nicht so zimperlich, der singt sogar: „Rapid, Rapid, mia san a Einheit, Rapid, Rapid, mia hoidn z’saumm“ – eigentlich ein Witz angesichts diverser Vorgänge, nicht erst um Goran Djuricin; zutreffender wäre eigentlich, auf gut Wienerisch gesagt, es selber „z’sammzuhoidn“.

So oder so, sollte der SK Rapid vor den ewigen Unruhestiftern (aktuell in der Causa Gogo) in die Knie gehen, begäbe er sich vollends in deren Geiselhaft (Maximilian Entrup lässt grüßen) und würde darüber hinaus bei den meisten der sich nicht für den Nabel der Hütteldorfer Fußballwelt haltenden Anhänger auf totales Unverständnis stoßen. Keine leichte Situation für Krammer & Co., ist doch der „Block West“ für die tolle Stimmung im Stadion zuständig. Aber: Wenn man dieser jene finanziellen Schäden gegenüberstellt, die er seit 1988 (Gründungsjahr der sich deswegen euphorisch selbst feiernden „Ultras“) verursacht hat, schaut die G’schicht‘ schon ein bisserl anders aus…

tipico-BundesIiga (Stand vom 2.9.2018)

1.Salzburg   6/18 (15:4)
2.St.Pölten  6/14 (10:4) (!)
3.LASK       6/13  (7:4)
5.Rapid      6/9   (8:5)

P.S.: Der tragische Fall Robert Enke ist bedauerlicherweise an zu vielen Leuten spurlos vorbeigegangen.

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, 3. QUALI-RUNDE (9.8.): SLOVAN BRATISLAVA (A) 1:2 (1:1)

Gute erste Halbzeit in der Südstadt, miserable zweite gegen Altach und nun nur mehr 25 starke Minuten -Teilzeitarbeit beim SK Rapid? Spätestens nach Knasmüllners genialem 45-Meter-Lattenheber(27.) ging’s gegen die zunehmend gefährlicheren Slowaken immer mehr bergab: Unnötiger Corner, unorganisierte blau-rote Abwehr, 1:1 statt 2:0; Jung-Goalie Greif bei Bepshas Hammer auf dem Posten (48.); wieder zwei Minuten später Baracs Eigentor nach Stanglpass; und als beim Hütteldorfer Panikorchester schon längst gar nichts mehr ging, wurde Alar im Strafraum gefoult (83.), scheiterte, als hätte man es nicht geahnt, mit seinem Penalty aber an diesem Greif sowie im Nachsetzen per Kopf am Schiri, der nicht sah, dass die Kugel hinter der Linie weggedroschen wurde. Einziger Trost: Ein 1:2 war keine sooo schlechte Ausgangsposition für das Rückspiel im (von allen Gegnern gefürchteten?) Allianz-Stadion. Und dass die Slovan-Hooligans weitgehend ruhig blieben.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Murg
(78.Guillemenot), Knasmüllner (68.Ivan), Berisha; Alar.– Tore: Bozhikov (29.), Barac (50., Eigentor); Schwab (12.).- Gelbe Karten: Moha, Nono, Salata, Holosko (auf der Bank); Murg, Potzmann, Bolingoli.- Pasienky-Stadion, Raczkowski, Polen, 9.563.

BL, 3.RUNDE (12.8.): WAC (H) 0:0

Das muss einer auch einmal ohne Folgeschäden durchstehen: „Edelfan“ Jürgen Hartmann wurde für sein 2.222. (!) Rapid-Spiel geehrt. Ebenfalls geehrt wurde die in Dortmund so erfolgreiche U19 vulgo Rapid II. Positiv weiters: der schöne neue Rasen. Desaströs allerdings die Darbietung des Zusammenhang- und willenlosen Haufens in Grün-Weiß gegen die in allen Belangen besseren Wolfsberger. Da waren die wüsten Pfiffe von den Rängen und der Unmut des Präsidenten nur allzu verständlich. Aber auch das muss man durchstehen, wenn man Rapidler ist und bleiben will.

SCR: Strebinger; Auer, Müldür, Barac, Potzmann; Martic, Schwab (46.Ljubicic); Ivan (46.Murg), Knasmüllner, Berisha; Alar (64.Guillemenot).- Gelbe Karten: Martic; Nowak, Gollner, Kigbu.- Allianz-Stadion, Heiß, 14.800.

EL, 3. QUALI-RUNDE (16.8.): SLOVAN BRATISLAVA (H) 4:0 (1:0)

Sensationelle Stimmung, sensationelle Leistung des „Krisen-SCR“, sensationeller Sieg gegen einen lange Zeit starken Gegner! Je länger der zeitweise giftige Fight dauerte, desto dominanter wurden die von einem großartigen Knasmüllner (Triplepack, Assist, Lattenschuss) angeführten
Kämpfer und Spieler vor dem wie sein junges Gegenüber Greif ebenfalls großartigen Strebinger. Obendrein gelang dem zuvor so geschmähten „Gogo“ ein geradezu genialer Griff: Ivan kam und bereitete das so wichtige 2:0 in Weltklassemanier vor. Ab da wurde es im Gästesektor immer ruhiger, zumal die größten slowakischen Idioten gar nicht ins Stadion hatten kommen dürfen und sich daher mit dem Lahmlegen der „Öffis“ und dem Überfall auf eine Tankstelle begnügen mussten.

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Ljubicic, Schwab (87.Müldür); Murg (90.Kostic), Knasmüllner, Berisha; Alar (78.Ivan).- Tore: Knasmüllner (3., 79., 90./+4), Murg (85.).- Gelbe Karten: Schwab, Bolingoli, Alar, Potzmann; Bozhikov, Salata, Bajric, Nono.- Allianz-Stadion, Massa (Italien), 17.800.

BL, 4.RUNDE (19.8.): LASK (A) 1:2 (0:0)

Im Telegrammstil: Rapid verliert, weil sie (notgedrungen) rotiert. Schwab (Oberschenkel und Knie blessiert) unersetzlich. Ersatzkapitän Strebinger hält offensivschwachen SCR lange im Spiel. Knasmüllner trifft schon wieder Alu (21.), Ramsebner per Distanzgranate hingegen unhaltbar. Irres Finish: Superfreistoß Murgs super abgewehrt (83.). Knasmüllners geschenkter Handselfer ebenfalls (84.). Berisha schafft aus 22 Metern das 1:1. Abwehr verliert LASK-Verteidiger Wiesinger aus Augen – 1:2 und erster, hochverdienter LASK-Sieg gegen Rapid unter Glasner.

SCR: Strebinger; Thumwald (46.Potzmann), Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Martic (69.Alar), Ljubicic; Kostic (57.Murg), Knasmüllner, Berisha; Ivan.– Tore: Ramsebner (66.), Wiesinger (89.); Berisha (85.).- Gelbe Karten: Wiesinger; Martic.- Pasching, TGW-Arena, Hameter, 5.864.

EL, PLAY-OFF (23.8.): FCSB (H) 3:1 (2:0)

Worum es wirklich ging: Dank dem erneut überragenden Strebinger, aber auch dank Knasmüllners nächsten Blitz-Tor sowie der prompten Antwort des mit echtem Rapidherz auf seine Blessuren reagierenden Schwab auf das 2:1 bezwang Rapid in einem an Kräften und Nerven zehrenden Schlagabtausch einen sehr schweren Gegner, der am Ende, in Überzahl spielend, nicht nur am Super-Richie sondern auch an der Latte scheiterte. Zu den gleich nach dem 2:0 präsentierten Transparenten gegen das „schweigende“ Präsidium und den ehrlichen Arbeiter Djuricin: Ned amoi ignorieren! Und: Welcher Trainer wäre den (von den „gewöhnlichen“ Zuschauern ausgepfiffenen) Herrschaften eigentlich genehm und vor allem für wie lange?

SCR: Strebinger; Potzmann, Sonnleitner, Barac, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Murg (90.Müldür), Knasmüllner (86.Kostic), Berisha; Alar (69.Ivan).- Tore: Knasmüllner (4.), Sonnleitner (39.), Schwab (49.); Gnohere (47.).- Gelbe Karten: Sonnleitner; Popescu, Pintilii.– Gelb-Rote Karte: Berisha (84., Foul).- Allianz-Stadion, Collum (Schottland), 19.300.

BL, 5.RUNDE (26.8.): INNSBRUCK (H) 2:1 (1:0)

Der ambitionierte SCR verdarb sich zu viele Offensivaktionen durch Fehlpässe und Stolperer, und die trotzdem zahlreichen Chancen wurden oft geradezu fahrlässig vergeben (allein der eingewechselte EL-Topscorer Knasmüllner ließ zwei „Hunderter“ aus). Daher musste bis in die Nachspielzeit hinein um den verdienten Sieg gezittert werden, den es gegen den wackeren, niemals nachlassenden Aufsteiger ohne Strebinger und auch Potzmann (tolle Rettungstat vor der Torlinie bei 1:0) freilich kaum gegeben hätte. Weil die „Ultras“ (30.Geburtstag) in Feierlaune waren, verschonten sie das übrige Publikum und den Trainer mit Unruhe stiftenden Sprüchen.

SCR: Strebinger; Auer, Müldür, Hofmann, Potzmann (66.Bolingoli); Malicsek, Schwab; Murg (77.Kostic), Alar, Berisha; Ivan (69.Knasmüllner).- Tore: Schwab (18.), Alar (69.); Freitag (89.).- Gelbe Karten: Hofmann, Auer, Bolingoli; Maak, Dieng.– Allianz-Stadion, Schörgenhofer, 17.400.

EL, PLAY-OFF (30.8.): FCSB (A) 1:2 (0:2)

In der ersten Hälfte kamen die ohne den verletzten Bolingoli und den gesperrten Berisha spielenden Rapidler mit dem Bukarester Krautacker nicht zurecht, begingen ungewohnte technische Fehler und kassierten unglückliche Tore (zuerst Abseits plus Stürmerfoul, dann halbes Eigengoal in der
Nachspielzeit). Nach der Pause verlegten sie sich auf verstärkte Defensive und lange Bälle statt Kombinationsversuchen. Prompt kamen sie zu einigen Großchancen, von denen aber nur „FCSB-Killer“ Sonnleitner eine nutzte. Dass „Super-Richie“ auch in diesem Match enormen Anteil am siebenten Aufstieg in die Gruppenphase hatte, braucht ja gar nicht mehr extra betont zu werden!

SCR: Strebinger; Müldür (65.Auer), Sonnleitner, Barac, Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg (90/+2 Martic), Knasmüllner (76.Hofmann), Ivan; Alar.- Tore: Gnohere (11.), Roman (45/+2); Sonnleitner (63.).- Gelbe Karten: Benzar, Roman, Texeira; Potzmann, Barac, Müldür.- Rote Karte: Balasa (90/+1, Unsportlichkeit).- Arena Nationala, Oliver (England), 31.274.

BL, 6.RUNDE (2.9.): STURM (A) 1:1 (0:1)

Nachdem Djuricin (43) am Vortag Opa geworden war, musste er für den heiklen Auftritt in Graz neben Bolingoli (mit Muskelverletzung für einige Wochen out) und Barac nach einer Stunde auch auf Hofmann (Knie) verzichten. Zuvor hatte es aus Hütteldorfer Sicht nur je einen Höhe- bzw. Tiefpunkt gegeben: Schwabs Lattenpendler (7.) stand Schüttengrubers Elfergeschenk an Sturm gegenüber (Hofmann hatte Huspek, der wenig später die Stange traf, klar außerhalb des Strafraums gefoult). Doch Rapid zeigte drei Tage nach Bukarest enorme Kraft und Moral und hätte in der dominant geführten Schlussphase sogar noch gewinnen können. Alles kein Grund für gewisse Hohlköpfe, schon wieder „Gogos“ Rauswurf zu fordern – ja, geht’s denn noch? Das könnte man auch die Grazer Alar-Hasser fragen!

SCR: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Hofmann (60.Auer), Potzmann; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner, Berisha (63.Ivan); Alar.- Tore: Zulj (37., Elfer); Alar (78.).- Gelbe Karten: Maresic; Schwab, Auer.- Merkur-Arena, Schüttengruber, 14.487.

„MR. GRÜNZEUG NR. 596“: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Warum Rapids Tormann den Einser für uns nicht nur auf seinem Leiberl hatte, dürfte wohl jedem(r) klar sein. Jedes weitere Wort wäre Papierverschwendung.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

Mario Sonnleitner feierte zwei Jubiläen: 300. Pflichtspiel gegen Bratislava (A) sowie 50. EC-Spiel gegen FCSB (A), und er tat es auf seine Art, indem er in beiden EL-Play-Off-Spielen je ein Tor erzielte – Gratulation, „Sonni“, und danke schön!- EC-Spiele: Stefan Schwab 20. (Bratislava, A), Thomas Murg, Richard Strebinger, Stephan Auer je 10. (Bratislava, FCSB).-„Runde“ Tore: Fehlanzeige.

„MV“ VOM 27.8.: DENI & CO., CHRISTIAN & CO.

Deni? Natürlich Alar, zum ersten Mal seit 20.4.2015 wieder bei uns. Co.? Natürlich seine Kollegen Marvin Potzmann, Dejan Ljubicic und Christoph Haas, alle erstmals Gäste in der Rosasgasse.

Christian? Natürlich Csandl, Vater des Ex-SCR-Nach wuchs- und Amateurkickers Jürgen. Erneut Co.? Neben Herrn Csandl konnten wir in unserer bestens besuchten ersten Versammlung nach diesem heißen Sommer mit Frau Uschi Kratzer, wie er aus 1230 Wien, sowie Herrn Erich Weiser, 2352 Gumpoldskirchen, zwei weitere neue Mitglieder begrüßen. Die sich in unserer Mitte auf Anhieb optimal integriert zeigten.

Was auch für die anderen Debütanten im Klublokal gilt: Marvin, im Gegensatz zum zweifachen Vater Deni für eine französische Bulldogge „erziehungsberechtigt“, Dejan, wie Letzterer gebürtiger Wiener und älterer Bruder des St.Pöltners Robert („Den haben sie bei Rapid nicht gewollt“) sowie Hobbygolfer Christoph, der Neo-Stadlauer.

Klarerweise wurden unseren vier – gell, Haasi! – pünktlichst erschienenen Ehrengäste nicht nur private Details „aus den Nasen gezogen“, sondern auch ihre Ansichten über die momentane und auch künftige Situation beim SCR und das wenige Tage vor den überaus heiklen Partien in Bukarest und Graz.
Wie berechtigt ihr Optimismus und des gesamten Auditoriums gewesen war, lesen Sie an anderer Stelle dieser Nummer…

  • Tagebucheintrag

EIN BLICK ZU RAPID II

1. RUNDE (7.8.): PARNDORF (H)

wegen Teamabstellungen auf 28.8. verschoben.

2. RUNDE (10.8.): ST.PÖLTEN JUN. (A) 4:0 (1:0)

Marie; Sulzbacher (80.Ehrnhofer), Sahanek, Obermüller, Leovac; Wunsch (80.Jusic), Felber, Schuster, Ibrahimoglu; Arase, Markl (73.Kirim).- Tore: Ibrahimoglu (22.), Wunsch (69.), Kirim (75.), Arase (77.).- Ober-Grafendorf, Luef, 150.

3. RUNDE (17.8.): MANNSDORF (H) 0:2 (0:0)

Marie; Sulzbacher (82.Hofer), Sahanek, Obermüller, Leovac; Schuster, Wunsch, Felber, Ibrahimoglu; Arase, Markl (72.Kirim).-Tore: Gradinger (63.), Mulahailovic (78.).- Allianz-Stadion, West 1, Wandl, 150.

4. RUNDE (24.8.): SCHWECHAT (A) 3:0 (1:0)

Hedl; Schuster, Greiml, Obermüller, Moormann; Ibrahimoglu, Felber, Wunsch; Arase (81.Markl), Weyermayr (63.Sulzbacher), Kirim (72.Hofer).- Tore: Felber (23., Freistoß), Ibrahimoglu (47.), Arase (51.).- Schwechat-Rannersdorf, Koscielnicki, 150.

NACHTRAG ZUR 1. RUNDE (28.8.): PARNDORF (H) 2:0 (2:0)

Hedl; Sulzbacher, Greiml, Obermüller, Moormann; Hofer (53.Markl), Hajdari, Schuster; Wunsch, Kirim (71.Weyermayr), Ibrahimoglu (81.Sahanek).- Tore: Kirim (14., 30.).- Allianz-Stadion, Mayrhofer, 150.

5. RUNDE (31.8.): EBREICHSDORF (H) 2:1 (1:1)

Haas; Ehmhofer (62.Hajdari), Dibon, Obermüller, Leovac; Schuster, Wunsch, Felber, Ibrahimoglu (79.Sahanek); Weyermayr, Markl (62.Tomasevic).- Tore: Wunsch (28.), Tomasevic (67.); Pomer (36.).- Allianz-Stadion, West 1, Boskovski, 150.

RESÜMEE

Zweimal gewannen St.Pöltens Juniors im Vorjahr gegen Rapid II mit jeweils 2:1, aber diesmal hatten sie gegen die mit vier Kickern aus der Ul8 agierenden Hütteldorfer gar nichts zu bestellen, zumal die in der Vorbereitung viel Selbstvertrauen getankt hatten (vier Spiele, vier Siege, 9:3 Tore plus sensationellem Triumph beim international topbesetzten U19-Tumier Borussia Dortmunds).

„Aka“ ließ gegen Mannsdorf dieselbe Mannschaft wie gegen die St.Pölten Juniors einlaufen, aber diesmal bereitete ihm diese plus Jokern eine herbe Enttäuschung. Allerdings: Wer weiß, wie die Partie gegen die viel robusteren Marchfelder Routiniers ausgegangen wäre, hätte Markl seine Volleychance genutzt (60.).— Positiv verlief hingegen das Gastspiel in Schwechat, wo die Ex-St.Pöltner Greiml, Moormann und Weyermayr erstmals einsatzberechtigt waren.

Rapid II (ohne den erkrankten Kapitän Felber) demonstrierte ihre fußballerische Überlegenheit mit zwei herrlich vorbereiteten Toren (Passgeber: Hajdari, Schuster), verzettelte sich gegen die biederen Pamdorfer Kämpfer dann aber immer wieder und vergab etliche Topchancen. Am Ende verdankte sie den verdienten Sieg vor allem dem überragenden Hedl.

Nach dem kampfbetonten, spannenden Hit gegen den Tabellenführer Ebreichsdorf thronten die wieselflinken Jungrapidler erstmals seit 26.8.2016 selbst an der Spitze, wenn auch nur mit hauchdünnem Vorsprung. Auch erfreulich: Dibons gelungenes Comeback und Tomasevics ebenfalls gelungenes Debüt.

RLO-Stand vom 31.8.

1.Rapid II  5/12 (11:3)
2.Mauerwerk 5/12 (9:4)
3.WSC       5/12 (12:8)

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“ -„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

(Leider) unbestritten: Red Bull Salzburg wandelte in den letzten Jahren mehr oder weniger souverän auf der Erfolgsspur, was sich höchstwahrscheinlich auch nicht so bald ändern wird. Trotzdem ebenso unbestritten: Laut einer neutralen Studie ist der seit zehn Jahren titellose SK Rapid punkto Beliebtheit mit 23 Prozent Österreichs klare Nummer 1 vor der Dosenfirma (18) und Sturm Graz (14); sogar 1,73 Millionen Menschen sympathisieren hierzulande mit ihm – undenkbar, würde der SCR auch noch Meister und/oder Cupsieger werden!

Seit der Vorbereitung auf das verunglückte Altach-Match musste Rapid wochenlang auf Maxi Hofmann (Muskelfasereinriss in der rechten Wade) verzichten – beileibe nicht der einzige Langzeitausfall, aber für wen sind das schon mildernde Umstände?!

Rekordnationalspieler Andi Herzog wurde zum israelischen Teamchef bestellt. Massel tov!

Andy Heraf, sein Freund aus gemeinsamen Rapid-Jugendjahren, hingegen wurde kurze Zeit zuvor aus dem neuseeländischen Verband bzw. dessen Damenteam gemobbt.

Albin Gashi (Vertrag beim SCR bis 2020) wurde nach seiner Rückkehr vom FAC für ein Jahr nach Den Bosch in die 2. niederländische Liga verliehen.

Unser nächster Langzeit verletzter heißt Manuel Thumwald, der gegen den LASK einen Muskeleinriss im linken Oberschenkel erlitt und mehrere Wochen pausieren muss.

Und der nächste Verliehene ist Kelvin Arase, der unter Carsten Jancker beim SV Horn auf Kooperationsbasis in Liga 2 spielen wird.

Das kann nur einem krankhaften Rapid-Hasser einfallen: Weil Steffen Hofmann nach seinem großartigen Abschiedsspiel (22.7.) einen Bengalen entzündete, wurde er von einem Polizisten angezeigt und kassierte vorerst eine 500-Euro-Geldstrafe, während manche Medien sogar von einem Stadionverbot faselten. Als der Chronist das las, wäre er vor Lachen fast vom Sessel gefallen. Vor Empörung aber auch!

Es gibt eben viele Rapid-Hasser, auch in den Reihen der Polizei. Was überhaupt all jene, die dem SCR alles Mögliche vorwerfen, ein bisserl bedenken sollten: Unter Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek (auch er wird „natürlich“ von manchen Leuten „angefault“) führt der Rekordmeister alljährlich gut 20 Millionen an Steuern ab und ist für 688 Arbeitsplätze (mit)verantwortlich. Das zum vom „Block West“ abgelehnten Kommerz.

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Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: klubderfreundef @ aon.at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
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Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

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