Mögliche EL-Quali-Gegner

In diesem Text geht es in erster Linie um die Gegner in der 3. Runde, in der Rapid in den Bewerb startet.

1. / 2. Runde EL-Quali

2018-06-12 Auslosung
2018-06-28 Hinrunde (1.Runde)
2018-07-05 Rückrunde (1.Runde)
2018-07-26 Hinrunde (2.Runde)
2018-08-02 Rückrunde (2.Runde)

Diese Begegnungen haben auch Auswirkungen auf unsere Gegner in Runde 3. Die Tabelle der Gegner in Runde 3 geht davon aus, dass sich in den Runden 1 und 2 der jeweils stärker eingestufte Gegner durchsetzt. Wenn aber die punktemäßig schwächere Mannschaft das Duell gewinnt, kann das die Position von Rapid, speziell in der 4. Runde positiv beeinflussen. Halten wir also den schwächeren Teams die Daumen!

Die Benutzer des EwkiL-Kalenders müssen die folgenden Termine nicht abschreiben, der Online-Kalender zeigt die Termine am der dritten Runde automatisch an.

3. Runde EL-Quali

2018-07-23 Auslosung
2018-08-09 Hinrunde
2018-08-16 Rückrunde

52 Teams steigen in die dritte Qualifikationsrunde ein. Rapid hat ein Punktekonto von 21.5 und gehört in dieser Runde zu den gesetzten Teams. Unter der Annahme, dass sich in den ersten KO-Runden die Mannschaft mit der höheren Punktezahl durchsetzt, wären folgende unsere möglichen Gegner in dieser dritten Runde, gereiht nach dem Land:

Azb 1 Gabala FK
Bls 1 Dinamo Minsk
Cro 2 Hajduk Split
Cro 1 NK Osijek
Cze 3 Sigma Olomouc
Den 3 Brøndby IF
Den 1 FC Nordsjælland
Gre 2 Asteras Tripolis
Gre 2 Atromitos FC
Irl 1 Dundalk
Isl 1 FH Hafnarfjardar
Lit 1 Zalgiris Vilnius
Mac 1 Vardar Skopje
Ned 2 Vitesse Arnhem
Pol 1 Lech Poznan
Por 2 Rio Ave
Rom 3 Universitatea Craiova
Sui 3 FC Luzern
Sui 2 FC Sankt Gallen
Svk 1 AS Trencín
Svk 1 Slovan Bratislava
Tur 3 Istanbul Basaksehir
Ukr 3 Zorya Luhansk
Ukr 2 FC Mariupol

Die Zahl in der zweiten Spalte gibt an, in welcher Runde die Mannschaft eingestiegen ist. In dieser Runde entgehen wir noch Kalibern wie Sevilla, St. Petersburg, Besiktas oder Olympiakos. Viele Reiseziele im Dreieck Island, Portugal und Aserbaidschan finden sich. Alte Bekannte wie Slovan, Trencin, Dynamo Minsk aber auch Atromitos, der Klub von Damir Canadi sind dabei.

Die gesetzten und ungesetzten Mannschaften werden am 23. Juli wahrscheinlich in Gruppen unterteilt, wodurch sich die Zahl der Möglichkeiten auf einige wenige Gegner reduziert. Das ist notwendig, weil es nicht sein soll, dass Mannschaften desselben Landes zufällig gegeneinander antreten müssen. In dieser dritten Runde sind auch Admira Wacker und der LASK als ungesetzte Mannschaften vertreten, wurden aber wegen diesem Ausschließungsgrund nicht in der Tabelle aufgenommen.

Diese Liste kann sich noch verändern, wenn einer der in Runde 1 und 2 als Favorit eingestiegenen Vereine scheitert. Wenn also Atromitos als gesetzter Verein die zweite Runde nicht schafft, tritt der Sieger aus dieser Begegnung an diese Stelle, und aus der Begegnung mit Canadi wird nichts, was wahrscheinlich ohnehin nicht sehr wünschenswert wäre.

4. Runde EL-Quali

2018-08-06 Auslosung
2018-08-23 Hinrunde
2018-08-30 Rückrunde

Denken wir positiv und hoffen auf ein Weiterkommen in Runde 3, dann brauchen wir in Runde 4 wieder einmal Losglück, denn derzeit liegen wir mit unseren 21,5 Punkten unter den nicht gesetzten Teams. Es könnte aber sein, dass sich in Runde 3 einige der Underdogs durchsetzen. Diese hätten dann eventuell noch weniger Punkte als Rapid und könnten uns dabei helfen, in die Ränge der gesetzten Teams aufzurücken. Aber das sind noch viele “Wenns”.

Derzeit sind unsere möglichen Gegner folgende:

Esp 2 113.000 Sevilla
Rus 3 78.000 Zenit St. Petersburg
Tur 2 57.000 Besiktas
Gre 3 54.000 Olympiakos Piraeus
Cze 2 34.500 Sparta Praha
Den 1 34.000 FC København
Por 3 30.500 Sporting Braga
Gre 2 29.500 PAOK Thessaloniki
Rom 2 27.500 FCSB
Bel 3 27.000 AA Gent
Bel 2 27.000 Racing Genk
Ned 2 25.000 AZ Alkmaar
Slo 1 22.500 NK Maribor

Isr 1 22.500 Maccabi Tel-Aviv
Ned 3 21.500 Feyenoord
Aut 3 21.500 Rapid Wien
Ger 2 17.000 RB Leipzig
Srb 1 17.000 Partizan Belgrade
Eng 2 15.921 Burnley FC
Cro 3 15.500 NK Rijeka
Ita 2 15.249 Atalanta
Nor 1 12.500 Molde FK
Fra 2 11.283 Girondins Bordeaux
Rus 2 10.676 FC Ufa
Cyp 1 10.000 Apollon Limassol
Aut 2 6.570 Sturm Graz

In dieser Tabelle sind alle Teams enthalten. Rapid liegt unterhalb der Mitte liegt und wird daher derzeit gegen ein Team der oberen Hälfte gelost. Ob wir in diesem Ranking nach oben, in die erste Hälfte der Tabelle  rutschen können, hängt eben von dem Ergebnis der Qualifikationen in den Vorrunden ab. Es wäre nicht unpraktisch, wenn Rapid durch Aufrücken in die Liste der gesetzten Teams oder wenigstens durch Losglück die großen Kaliber vermeiden könnte.

Links

Stadium

Eine bunt zusammengewürfelte Truppe von 10 Rapidlern war Teil des Theaterstücks “Stadium” von Mohamed El Khatib. Begonnen hat alles schon Anfang April, bei Interviews im Allianz Stadion.

Ein Einführung in das Geschehen gibt der Autor im folgenden Video:


2018-05-28 Generalprobe

Zehn Rapidler treten in jenem Theater an der Wien auf, das von Emanuel Schikaneder aus den Einnahmen aus der Zauberflöte erbaut wurde und in dem auch Beethovens Fidelio uraufgeführt wurde.

“Stadium” ist der Name eines Theaterstück über Fußballkultur von Mohamed El Khatib. 53 Fans des nordfranzösischen Zweitligisten RC Lens (Lens ist eine norfranzösische Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern) zeigen das Stück im Rahmen der Wiener Festwochen am 29. und 30.5. im Theater an der Wien. Sie haben es schon 30 Mal aufgeführt, Wien ist die erste Auslandsstation, danach geht es nach Hamburg. Und so wird das Stück in einem Plakat angekündigt:

Damit es einen Bezug zu Wien gibt, suchte man einen Wiener Fußballklub mit Wurzeln im Arbeitermilieu und fand den SK Rapid. Laurin Rosenberg suchte und fand 10 zur Mitarbeit bereite Rapid-Fans. Ich staunte nicht schlecht, als ich in der Besetzungsliste (unter dem Bild) meinen Namen und den eines Rapid-Mitkämpfers gefunden habe:

Interviews

Zwei Ergänzungen sind es, die dem Stück einen Wienerischen Anstrich geben. Bereits im April wurden vom Autor gemeinsam mit Iris von den Wiener Festwochen Interviews mit den Rapidlern gedreht. Im Artikel “Vorbereitungen” wurde darüber berichtet.

Ein solches Interview im April hat ca. 20 Minuten gedauert, das sind insgesamt 200 Minuten für die 10 Akteure. Aus diesen 200 Minuten wurden etwa 5 Minuten ausgewählt, aufgeteilt auf zwei Kurzvideos. Ich kam in beiden vor, und ich sage Euch, die haben auf ein Hoppala gewartet und ich habe ihnen das geliefert. Nach dem Interview sagte ich, man könne das ja herausschneiden. “Ja, ja”, haben sie freundlich genickt – und genau diese Stellen haben sie dann ausgewählt. Ich kenne ja den Text der alten Hymne, habe aber in der ersten Strophe den Text der ersten mit dem Text der zweiten vertauscht und wusste prompt nicht weiter, weil die Melodie zu dem Textgemisch nicht gepasst hat – und genau das wurde ausgewählt.

Cool war das Interview eines zweiten Franz, der erzählt hat, wie er als Kind im Garten Rapid gegen die Austria gespielt hat und die Austria bei diesem Spiel nur dann die Chance auf ein Unentschieden hatte, wenn ihn seine Mutter während des Spiels zum Essen gerufen hat.

Ebenso originell war das Interview einen FanIn, die sich zuerst in einen Rapid-Fan verliebt hat und als diese Beziehung nach einem Jahr zu Ende ging, blieb die Liebe zu Rapid bestehen.

Der zweite Ausschnitt betraf die Frage nach dem Unterschied zwischen Theater und Fußball. Einer der Interviewten hat das auf den Punkt gebracht: beim Theater ist man passiver Konsument, beim Fußball ist man Akteur, der durch seinen oft beachtlichen Aufwand einen Teil zum Gesamtergebnis beiträgt. Meine Passage diente als Überleitung zum Interview mit dem Rapid-Pfarrer, weil ich den Unterschied daran festgemacht habe, dass bei einer Theateraufführung oder auch bei einer Messe der Ausgang eines Stücks feststeht und die Handlung vorgezeichnet ist, während beim Fußball das Ergebnis eines Spiels den Weg für den weiteren Weg einer Mannschaft zeichnet und niemand vor dem Spiel weiß, wohin dieser Weg führt.

Unser Herr Pfarrer ist in dem Dilemma, dass er uns sein Produkt “Gott” verkaufen will und er einerseits meint, alles komme von Gott und anderseits dann Gott doch nicht den Fuß des Fußballspielers lenkt. Oder doch lenkt? Er positioniert sich in dieser Frage nicht ganz klar. Das ist aber auch egal, Hauptsache wir (Rapid) haben die erste Statue von Aloisius Scrosoppi, den Fußballheiligen, bei uns im Stadion.

Generalprobe

Am 28.5. wurde es ernst und die zehn Rapidler hatten ihre erste Probe in den Räumen des Theater an der Wien. (Am 29.5. folgt noch eine allerletzte Probe vor der Premiere.) Blick auf die Probenräume.

Wir bekommen jeder 200,- Euro und füllen dafür einen Dienstzettel für eine geringfügige Anstellung aus. Dann wird noch eine Einverständniserklärung für die Vermarktung der Bilder abgegeben.

Mohamed, der Autor (rechts) und der Übersetzer erklären uns das Stück.

Hier ein Blick auf die Bühne. Man sieht eine Video-Projektion, einen Würstelstand und eine Tribüne. In den Zuschauerreihen sieht man den Autor, der die Probe beobachtet.

Ganz egal, ob Startenor oder Statist, alle bereiten sich auf ihren Auftritt hinter der Bühne vor. Man beobachtet in einem Monitor den Ablauf auf der Bühne. Eine Inspizientin weist die Akteure an, sich auf den Auftritt vorzubereiten.

Unser Auftritt beginnt in der Mitte der “ersten Halbzeit”.

Wir kommen langsam auf die Bühne und skandieren dabei “Hurra, hurra, die Wiener, die sind da!”. Wie sich das im Ernstfall anhört, kann man von einer Aufnahme aus der Linzer Gugl vom  14.8.2007  hier nachhören. Es folgt ein Interview des Autors mit den Rapidlern, die dann die alte Rapid-Hymne singen.

Jetzt kommen die französischen Fans und es erfolgt eine Art Verbrüderung mit Bussi-Bussi und Bier, Ottakringer, versteht sich. Bierkonsum wird als wichtiges gemeinsames Merkmal von Fußballfans angesehen, wie man an den eingeblendeten Kiosk-Preisen sieht, wo Wasser eine Vielfaches von Bier kostet.

Danach malen wir hinter der Tribüne ein Transparent, das nach einer Soloeinlage einer Französin auf der Tribüne angebracht wird.

Mit einem gemeinsamen Schlusslied verlassen wir die Bühne.

In der Pause sind wir das, war wir sind, Fans, und mischen uns unters Publikum.

In der zweiten Hälfte beobachten wir die Aufführung von der Tribüne. Hier einige Eindrücke davon:

Links

Cheer Leader

Fahnenschwinger George

Pfarrer

Trommler


2015-05-29 Premiere

Wir sollten noch an einer anderen Stelle des Stücks dabei sein und dazu mussten wir die Text zweier Lieder lernen. Wir haben uns bemüht, aber ein “la-la-la” ist in solchen Fällen der immer angebrachte Text.

Dans le malheur ou la gloire nus on est la

deutsch

Wir sind da, wir sind da,
wie im Pech und auch im Glück ja sind wir da.
Für die Liebe zum Trikot, das ihr auf dem Körper trägt,
wie im Pech und auch im Glück sind wir da.

französisch

Nous on est là, nous on est là,
même si vous ne le méritez pas nous on est là!
Pour l’amour du maillot,
que vous portez sur le dos,
même si vous ne le méritez pas nous on est là!

Was uns aber abgeht, ist ein Lied, das die Gegend beschreibt, von der wir kommen und das hat der RC Lens über seine Vergangenheit als Bergbaustadt. Das “Wir sind Wiener, asoziale Wiener…” ist zwar selbstironisch aber etwas zu derb und viel zu weit in deutschen Stadien bekannt.

Le Corons (Pierre Bachelet)

deutsch

Im Norden war die Bergarbeitersiedlung
Die Erde war Kohle
Der Himmel war der Horizont
Die Männer Minenarbeiter
...

französisch

Au nord, c'étaient les corons
La terre c'était le charbon
Le ciel c'était l'horizon
Les hommes des mineurs de fond

Nos fenêtres donnaient sur des fenêtres semblables
Et la pluie mouillait mon cartable
Et mon père en rentrant avait les yeux si bleus
Que je croyais voir le ciel bleu
J'apprenais mes leçons, la joue contre son bras
Je crois qu'il était fier de moi
Il était généreux comme ceux du pays
Et je lui dois ce que je suis

Au nord, c'étaient les corons
La terre c'était le charbon
Le ciel c'était l'horizon
Les hommes des mineurs de fond

Et c'était mon enfance, et elle était heureuse
Dans la buée des lessiveuses
Et j'avais des terrils à défaut de montagnes
D'en haut je voyais la campagne
Mon père était "gueule noire" comme l'étaient ses parents
Ma mère avait les cheveux blancs
Ils étaient de la fosse, comme on est d'un pays
Grâce à eux je sais qui je suis

Au nord, c'étaient les corons
La terre c'était le charbon
Le ciel c'était l'horizon
Les hommes des mineurs de fond

Y avait à la mairie le jour de la kermesse
Une photo de Jean Jaurès
Et chaque verre de vin était un diamant rose
Posé sur fond de silicose
Ils parlaient de 36 et des coups de grisou
Des accidents du fond du trou
Ils aimaient leur métier comme on aime un pays
C'est avec eux que j'ai compris

Au nord, c'étaient les corons
La terre c'était le charbon
Le ciel c'était l'horizon
Les hommes des mineurs de fond
Le ciel c'était l'horizon
Les hommes des mineurs de fond

Wir, hinter der Bühne bekommen den eigentlichen Inhalt trotz der Übertragung über einen Monitor nicht mit. Welchen Eindruck die kaleidoskopartig aneinander gereihten Sequenzen auf das Publikum haben, sieht man nicht. Was mich daher am meisten beeindruckt hat, war die positive Aufnahme durch das Publikum. Siehe ORF-Bericht bei den Links.

Das einladenden Transparent der ersten Hälfte des Stücks sagt “Fans dringend gesucht” und in der Pause ist das Publikum eingeladen, sich mit Getränken und Pommes von der Frittenbude auf der Bühne zu versorgen. Und das gelingt auch gut, die Zuschauer strömen auf die Bühne und mischen sich unter die Fußballfans.

10 Rapidler singen die alte Rapid-Hymne

vlnr: Kurosch, Lukas, Lilo, Franz I, Jürgen, Clara, Thomas, Franz

Stadion-Stimmung in der Pause auf der Bühne

vlnr: Ursula, Jürgen, Clara, Franz I, Franz II, Thomas, Gert, Lilo

Das Stück endet damit, dass alle Darsteller, den Trommlern und dem Trompeter folgen und sich vor dem Theater versammeln und dort populäre Fußballlieder singen und dazu tanzen; auch die Marseillaise.


Links


2018-05-30







(Aufnahme Clara)

2018-06-01

Heimfahrt der Fans des RC Lens im Bus

Saison 2017/18

In der Saison 2017/18 kamen 30 Spieler zum Einsatz, davon 9 Legionäre. Das Durchschnittsalter war 24,8 Jahre, der jüngste Spieler 19 (Müldür), der älteste 37 (Steffen Hofmann). Die durchschnittliche Anzahl der Einsätze war 18, bei den Legionären 21. Die durchschnittliche Spielzeit betrug 71 Minuten, die der Legionäre 65 Minuten.

Von den 108 maximal erzielbaren Punkten erreichte RB 83 (77%), Rapid 62 (57%).

Liga – Endergebnis

Liga – nur Heimspiele

Liga – nur Auswärtsspiele

Liga – nur erste Halbzeit

Liga – nur zweite Halbzeit

Nach diesen Tabellen von Live-Ticker.com ist Rapid in der heurigen Saison die zweitbeste Auswärtsmannschaft nach RB und überhaupt die beste Mannschaft, wenn man nur die Ergebnisse der ersten Halbzeit betrachten würde. Man kann beides als eine Laune des Zufalls abtun, aber es kann auch anders sein. Die Motivation der Gegner im neuen Stadion kann größer sein als der eigene Vorteil. Dass man in der zweiten Halbzeit weniger gut abschneidet, könnte vordergründig eine konditionelle Schwäche bedeuten aber natürlich genau so gut eine Einstellungssache sein, weil man meint, ein Spiel schon gewonnen zu haben, was den Gegner stärker macht als er ist.

Die folgenden Auswertungen beziehen sich auf die 36 Spiele in der Bundesliga.

Gesamteindruck

Die folgende Grafik soll einen Gesamteindruck über das Auf und Ab des Erfolgs geben:

Erfolgskurve (grün, rot): Mittel über die letzten 10 Spiele mit abfallender Gewichtung
Spielausgang: Quadrat auf Mittellinie grün: Sieg, gelb: Unentschieden, rot: Niederlage
Tore: grün, oben: Tore Rapid, schwarz, unten: Tore Gegner
Mittlere Leistung (blau strichliert): +20%
Grüne Balken: Zuschauerzahl Heimspiele, braune Balken: Zuschauerzahl Auswärtsspiele

Statistik

Statistik Gesamt Heim Auswärts
Zeitraum von 22.07.2017 22.07.2017 29.07.2017
bis 27.05.2018 20.05.2018 27.05.2018
Spiele 36 18 18
Ergebnis Siege 17 9 8
Unentschieden 11 5 6
Niederlagen 8 4 4
Siege Anteil 47% 50% 44%
Unentschieden Anteil 31% 28% 33%
Niederlagen Anteil 22% 22% 22%
Serien keine Niederlage 10 7 8
Siege 5 4 2
(17.03.2018-22.04.2018) (24.02.2018-22.04.2018) (01.04.2018-15.04.2018)
Unentschieden 2 3 2
(02.12.2017-09.12.2017) (09.12.2017-17.02.2018) (10.09.2017-16.09.2017)
Niederlagen 2 2 2
(26.11.2017-29.11.2017) (26.11.2017-29.11.2017) (11.02.2018-04.03.2018)
kein Sieg 4 5 3
(26.11.2017-09.12.2017) (26.11.2017-17.02.2018) (11.02.2018-10.03.2018)
Tore erzielt 68 37 31
erhalten 43 25 18
erzielt pro Spiel 1,9ø 2,1ø 1,7ø
erhalten pro Spiel 1,2ø 1,4ø 1,0ø
erzielt Minimum 0 1 0
erzielt Maximum 5 5 5
erhalten Minimum 0 0 0
erhalten Maximum 4 4 4
Zuschauer Summe 489.986 346.974 143.012
pro Spiel 13.611ø 19.276ø 7.945ø
Minimum 3028 10000 3028
Maximum 26000 26000 15500

Es ist bemerkenswert, dass

Unsere Gegner

Punkte S U N
RB 1 1 3
Sturm 2 2 2
Altach 5 1 2 1
Admira 6 2 2
Austria 8 2 2
WAC 8 2 2
Mattersburg 8 2 2
LASK 12 4
St. Pölten 12 4

Diese Tabelle orientiert sich an den erreichten Punkten für jeden Gegner. In diesem Ranking besiegen uns RB, Sturm und Altach, gegen die Admira erreichen wir die durchschnittliche Punktezahl von 6, gegen alle anderen Vereine haben wir eine positive Bilanz.

Meiste Einsätze

35 Strebinger
33 Murg
32 Auer
31 Schwab
30 Schobersberger
29 Boli, Kvilitaia, Schaub

Wenigste Einsätze

1 Arase, Sobcyk, Kostic, Knoflach
2 Müldür
4 Mujakic, Prosenik
5 Wöber, Schrammel

Längste Spieldauer pro Spiel (Minuten)

90 Strebinger, Schrammel, Wöber, Knoflach
86 Galvao, Hofmann M.
84 Schwab, Ljubicic
83 Auer
82 Murg, Boli

Joker

11 Schobesberger, Kvilitaia
 9 Steffen Hofmann
 8 Joelinton
 7 Berisha
 6 Schaub, Petsos
 5 Keles, Szanto

Tore

12 Schwab
10 Kvilitaia, Murg
 7 Joelinton
 5 Schobesberger, Schaub
 4 Berisha
 3 Ljubicic

Gelbe Karten

 9 Hofmann M.
 7 Ljubicic
 6 Joelinton, Auer
 4 Murg, Galvao, Kvilitaia, Schwab, Schobesberger, Petsos
 3 Sonnleitner
 2 Pavelic, Berisha, Schaub, Boli

Statistik der Ergebnisse

5 14% 1:0 2:2
4 11% 0:0
3  8% 1:2 4:1
2 6% 4:2 2:0 2:1 1:1
1 3% 0:1 1:3 1:4 5:0 5:1 2:3 2:4 4:0

Statistik der Tore

Tordifferenz Spiele Prozent
0 11 30,6
1 7 19,4
-1 5 13,9
2 4 11,1
3 3 8,3
4 2 5,6
-2 2 5,6
-3 1 2,8
5 1 2,8
Tore Gesamt Spiele Prozent
4 7 19,4
5 6 16,7
1 6 16,7
3 5 13,9
0 4 11,1
2 4 11,1
6 4 11,1
Tore Rapid Spiele Prozent
1 12 33,3
2 11 30,6
4 6 16,7
0 5 13,9
5 2 5,6
Tore Gegner Spiele Prozent
0 13 36,1
2 10 27,8
1 9 25
3 2 5,6
4 2 5,6

Tore pro Viertelstunde

Die blau strichlierten Linien zeigen den natürlich Trend von Fußballspielen, dass die Anzahl der Tore mit dem Spielverlauf zunimmt. Die Rapid-Viertelstunde gibt es in dieser Saison nicht sehr ausgeprägt. Lediglich die Gesamtzahl der Tore ist in der letzten Viertelstunde maximal (rot).

Ewige Platzierungen

107 Saisonen, davon 
 32 auf Platz 1
 27 auf Platz 2
 23 auf Platz 3
  9 auf Platz 4
 10 auf Platz 5
  3 auf Platz 6
  1 auf Platz 7
  1 auf Platz 8
  1 nicht gewertet

(Herzlichen Dank an Gerald Pichler für die Berichtigung von Zählfehlern.)

Wolfsberg-Rapid

0:0

Es gibt natürlich letzte Spieltage, wo noch letzte Entscheidungen fallen und es etwa noch darum geht, wer Meister wird. Doch heuer waren die Abstände bereits zu groß und so war die Abschlussrunde beschaulich. Und es gab Gelegenheit, junge Spieler einzusetzten.

Das Spiel war nicht ohne Chancen, die Kärntner schürten uns in der ersten Halbzeit gehörig ein, und dennoch hatten wird mit einem Durchbruch von Valon Berisha die bessere Gelegenheit; leider daneben. Nach der Pause kam Aleksandar Kostic statt Thanos Petsos und er brachte wegen seiner offensiveren Spielanlage Schwung ins Spiel. Während vor der Pause Ljubicic der offensive der beiden Mittelfeldspieler war, war es nach der Pause Kostic. Und der hatte auch die größte Chance im Spiel nach einem Überwinden mehrerer Abwehrspieler zog er flankiert von zwei weiteren Rapidlern aufs Tor und entschied sich für den Abschluss, daneben. Dennoch, eine guter Auftritt des jungen Spielers. Leider ist er kein Österreicher und wird daher unter stärkerer Konkurrenz beim Einsatz stehen. Auch Valon hatte nach der Pause zwei Abschlussmöglichkeiten, die aber zu zentral auf das Tor gerichtet waren. Zu einer Schrecksekunde kam es noch in der letzten Minute als ein abgefälschter Schuss Anstalten machte, genau ins Tor zu fallen, doch eine Parate von Tobias verhinderte die Entscheidung zugunsten des WAC. Rapid hat im Tor ein Luxusproblem.

Dass wir Joelinton nicht halten können, ist ein Jammer. Er war zwar in diesem Spiel als Sturmspitze vorgesehen aber seine Stärke, die er immer wieder unter Beweis stellt ist die Ballsicherung hinter der Spitze. Das hat er im ganzen Spiel immer wieder demonstriert. Er wird uns sehr abgehen.

Reise

Unter der routinierten Leitung von Eva und Hans sowie Maria und Jürgen starten um 12:00 vom Kik-Parkplatz in der Keisslergasse.

In Loipersdorf wird ein 50er gefeiert:

Auf der Pack trafen wir den Bus von Grün-Weiß-Favoriten, die uns am Pack-Parkplatz freundlich begrüßt haben.

“Sie müssen schon sehr viel Pech haben, wenn Sie am Wochenende in einen Regen geraten”, hat der Sprecher am Freitag verkündet. Oder man muss ins Lavanttal fahren, dort scheint sich der Regen wohl zu fühlen. Über der Pack hing ein Gewitter, das wir durchqueren. In Wolfsberg, beim Stadion war es dann noch trocken. Doch das Gewitter holte uns ein, denn es hatte sich entschlossen, nach Süden zu ziehen. Eine Gewitterzelle nach der anderen begleitete das Spiel mit mehr oder weniger starkem Regen. Die Rapid-Fans im Auswärts-Block muss man ob ihrer Standhaftigkeit besonders bewundern. Sie trotzten dem nasskalten Wetter bravourös. Wir, Arnold, Christoph, Florian und Franz waren auf der Holztribüne im Trockenen.

Der Sprecher versuchte wie immer Stimmung zu erzeugen, wo keine ist. “Super Publikum”, “Scheiß Spreha” . Wenigstens verstehen sie Spaß, die Lafentaler.

Nicht ganz schlau wurde ich aus  den Abbildungen auf den Doppelhaltern. Möglicherweise symbolisiert das den Ärger über die vergeigte Cup-Chance.

Die Rapid-Pressestelle und auch andere aufmerksame Leser klärten mich über das gezeichnete Symbol auf, das natürlich einen Tornado darstellen soll, aber ich als praktisch “Frischgfangter” habe den Zusammenhang nicht richtig hergestellt.

Die Polizei filmt den Fanblock.

Die Heimfahrt wurde von Wolfgang lautstark mit Schlachtgesängen untermalt. Wir verabschiedeten uns in Schönbrunn. 13 Stunden dauert eine solche Fahrt.

Eine auch für Zuschauer anstrengende Saison geht zu Ende, und wir bedanken uns beim Team des Rapid-Bus für die Organisation.

Links

 

WM-Spiele am Handy

Meine Fußballzeitschrift “ballesterer” hat mir zwar einen Wandkalender mit allen Terminen zur Fußball-WM geschenkt und der Kalender hängt auch schon an der Wand. Und was ist unterwegs? Ja, es gibt unzählige Seiten, die alle diese Termine als Tabelle oder als Bild anbieten, aber ich möchte diese Spieltermine am Handy-Kalender haben, gemischt mit den sonstigen privaten Terminen. In den bestehenden Rapid/ÖFB-Fußballkalender (siehe Links) möchte ich die WM-Spiele nicht einblenden, weil sie mit Rapid und ÖFB nichts zu tun haben. Also muss man sich einen eigenen WM-Kalender aufs Handy holen. Und das geht auf einem Android-Handy so:

WM-Kalender am PC

Ausgangspunkt ist der PC und die Seite https://calendar.google.com. Einloggen mit dem Google-Konto, das man auch für das Handy verwendet. Man kann weitere Kalender anlegen und kann deren Inhalt auch am Handy anzeigen.

1. Linke Menü-Spalte -> “Weitere Kalender hinzufügen” -> Neuer Kalender

Als Name wählt man “WM 2018”, damit erscheint in der Spalte der Kalender der mit der roten Kalenderfarbe (kann man ändern)

 

-> Kalender erstellen

2. Linke Menü-Spalte -> “Weitere Kalender hinzufügen” -> Importieren

Hier wählt man die Datei WM-2018.ics, die man über diesen Link auf den eigenen Rechner downloadet:

“Zum Kalender hinzufügen”: Und als Kalender wählt man den soeben angelegten Kalender WM 2018. Dieser Punkt ist wichtig, denn damit ist man in der Lage, den Kalender auszublenden und diesen Fußballterminen eine eigene Farbe zu geben, was nicht der Fall ist, wenn man ihn in den persönlichen Kalender hineinkopiert.

“Importieren” klicken.

Jetzt sieht man im Google-Kalender die roten Termine. Im folgenden Bild sieht man die Finalwoche der WM mit dem Finale am Sonntag, 15.7.

WM-Kalender am Handy

Am Handy ist nichts weiter zu tun. Der Kalender erscheint auch am Handy, man muss nur etwas bis zu nächsten automatischen Aktualisierung warten oder über die Einstellungen auf “Aktualisieren” klicken. Damit werden die Termine auch am Handy sichtbar und man kann – wenn sie störend wären – über die färbige Schaltfläche ausblenden.

Im folgenden Bild sieht man, dass der Kalender “WM 2018” am Handy ebenfalls in roter Farbe sichtbar ist und man ihn ein- oder ausschalten kann.

Die Kalenderansicht der ersten Spielwoche mit dem Eröffnungsspiel Russland-Saudi Arabien am 14.6.

Die Kalenderansicht der letzten Spielwoche mit dem Finale am 15.7. Am 14.7. ist das internationale Testspiel von Rapid (noch nicht fixiert).

Bereits publizierte Kalenderbeschreibungen

Podiumsdiskussion: Russland und die WM 2018

Die neueste Ausgabe Nr. 132 des ballesterer hat das Thema “WM in Russland” und bietet konzentrierte Information über das Großereignis inklusive einem Reiseführer und einem tollen Spielplan im A2-Format.

Als bereits langjähriger Abonnent des ballesterer werde ich zu den Podiumsdiskussionen in der Hauptbibliothek am Urban-Loritz-Platz mit einem Newsletter eingeladen. Diese Veranstaltung wurde von ORF Sport + live übertragen und ist noch bis Dienstag in der TvThek verfügbar (siehe Links).

Georg Spitaler – ballestererfm, Politologe, Historiker diskutierte mit

  • Felix Jaitner (Politologe, Universität Wien)
  • Evgenij Milevskij (ehemaliger Fußballprofi u.a. Spartak Moskau, Austria Wien. Managing Director Russia, Ukraine & Baltic States bei Soravia Real Estate Ltd.)
  • Ingo Petz (Autor, Journalist und Russlandexperte, Fan-Projekt fankurve-ost.de, Berlin)
  • Alfred Tatar (ehemaliger Fußballspieler und –trainer, u.a. Co-Trainer bei Lokomotive Moskau und Amkar Perm, Experte bei Sky-Sport-Austria)
  • Hans Peter Trost (ORF Sportchef)

darüber, was von der Fußball-WM 2018 in Russland zu erwarten ist.

Nun, ich habe mir nicht alle Details der interessanten Diskussion gemerkt. Für einen gelegentlichen Zuschauer mag das Spiel am grünen Rasen den Eindruck erwecken, als wären die Randbedingungen für alle Teams gleich. Die Diskussion hat aber gezeigt, dass die Art, wie Fußball gespielt wird und die Chancen, die ein Team dabei hat, von den Bedingungen des jeweiligen Landes abhängig ist. Länder mit wenigen Legionären zeigen den Fußball ihres Landes mehr als Länder mit einem hohen Anteil an Spielern im Ausland. Typische Länder mit einem sehr geringen Legionärsanteil sind Russland und England. In beiden Ländern verdient man in der obersten Spielklasse sehr gut, daher gibt es eine geringe Motivation, ins Ausland zu wechseln.

Anders ist es im klassischen Fußballland Brasilien. Wer etwa erwartet, dass Brasilien typisch brasilianischen Fußball demonstrieren wird, wird enttäuscht sein, denn die wichtigsten Spieler dieses Teams wurden in Europa zu den Stars, die sie jetzt sind und haben diesen europäischen Fußball-Stil übernommen.

Der russische Fußball kann nicht verstanden werden ohne seine Vergangenheit in der Sowjetunion, nicht ohne die Zeit nach der Wende 1989, nicht ohne die Oligarchen, den Ölreichtum der Nuller-Jahre und den Rückgang der Einnahmen durch der Ölpreisverfall, aber auch nicht ohne die riesigen Räume des Landes und die klimatischen Bedingungen mitzudenken.

Fußball ist in Russland Volkssport aber erst die Nummer zwei, nach dem Eishockey. Was in allen Nachfolgestaaten der Sowjetunion und wahrscheinlich auch des Ostblocks fehlt, ist eine Gesellschaft, die Dinge wie die Organisation von Fußball (und natürlich auch vieler anderer Belange des täglichen Lebens) selbst übernimmt. Ingo Petz aus Berlin berichtete über Projekte, die russische Fußballenthusiasten nach Deutschland bringen, um dort zu lernen, wie in Westeuropa Fußball gelebt wird, sowohl auf Vereinsebene als auch auf der Ebene der Fans. Mich hat das etwas an den Film der Ultras Nürnberg Großer Bruder erinnert, der einen solchen Lernprozess auf der Ebene der Fankuven dokumentiert.

Die finanzielle Grundausstattung der höchsten Spielklasse wird durch Geldgeber sicher gestellt, allerdings gilt das nicht unbedingt für die darunter liegenden Ligen und dort gäbe es noch großen Aufholbedarf.

Was in Russland nur im Ballungsraum Moskau funktioniert, sind Fans, die mit ihrer Mannschaft mitreisen; dazu sind die Entfernungen einfach zu groß. Es bedeutet auch, dass der Osten Russlands um Wladiwostok mit mehr als 7 Stunden Flugzeit vom Ligabetrieb ausgeschlossen ist und dortige Spieler – sofern sie sich als Fußballprofis betätigen wollen – als Legionäre im eigenen Land ins europäische Russland übersiedeln müssen.

Die Besucherzahlen reichen nicht an die der großen westeuropäischen Ligen heran, und (rechts-)radikale Gruppen von Hooligans machen sich unter den Besuchern unangenehm bemerkbar. Man ist sich aber bei den Diskutanten einig, dass die Veranstaltung sicher ablaufen wird, weil die Behörden diese Gruppen von den Stadien fernhalten wird.

Etwas ins ideologische Abseits hat sich Alfred Tatar gestellt, als er die “Parteienlandschaft” in Russland als den nach seiner Meinung “fragwürdigen westlichen Demokratien” gleichwertig gegenüber gestellt hat. Was aber seine sonstigen sehr fachkundigen Kommentare zum Fußball in Russland nicht abwerten soll, war er doch selbst Trainer in Russland und hat dadurch eine andere Sichtweise auf dieses uns eher fremde und ferne Land.

Hans Peter Trost beruhigte die Fragesteller, dass die bisherigen Vorarbeiten des ORF in den Spielorten in keiner Weise durch bürokratische oder polizeiliche Tätigkeiten behindert wurde. Er erwartet daher, dass die WM reibungslos über die Bühne gehen werde.

Den Optimismus von Evgenij Milevskij, dass Russland die Gruppenphase und das Achtelfinale überstehen werde, teilten die anderen Diskussionsteilnehmer nicht, man ortet eher einen Rückstand der Russen hinsichtlich der Ausbildung.

Natürlich hatte die Diskussion auch noch viele weitere Facetten, die ich Euch bitte in der TvThek oder im Audio-Mitschnitt (siehe Link EwkiL:Bilder) nachzuhören. Die nächste Podiumsdiskussion wird im Herbst stattfinden. Der Termin wird im EwkiL:Kalender zu finden sein. Es erwartet Euch eine Fußball-Diskussion auf hohem Niveau und ein Freigetränk, gespendet von der Hauptbibliothek – und viele Gleichgesinnte.

Links

Rapid-Viertelstunde-164

  • Kelvin Arase testet alte Fußballschuhe
  • Fünf Rapid-Spieler verabschieden sich
  • Der neue Fanartikel-Katalog
  • Rapid beim Wrestling
  • Special Needs- und Nachwuchsturniere
  • Rapid & die Lange Nacht der Kirchen
  • Die Prinzenrolle beim Greenie-Tag
  • Rapidlauf 2018 (EwkiL-Bericht)
  • Link zum Video

Bei diesem Titelbild aus dem Video fällt mir ein: “Wer nachhaltig erfolgreich sein will, muss in die Jugend investieren.” In dieser Disziplin ist Fußball gut aufgestellt, und ganz besonders wird diese Tugend bei Rapid nicht nur in den Nachwuchsmannschaften, sondern auch bei der Förderung der Zuschauer von morgen gefördert. Die Greenie-Tage sind sehr geschickt an einen schulfreien Tag gelegt. Die Greenie- und Jugend-Mitgliedschaften binden die zukünftigen Zuschauergenerationen schon früh an den Verein. Warum mich das alles an die beliebte Erstkommunion erinnert? Es ist kein Zufall, wenn man vom “Treffen zweier Weltreligionen” spricht, wenn Rapid zu einer Papstaudienz nach Rom fährt.

Amstetten-Rapid II

1:2 (0:2)

Die Ausgangslage war keineswegs günstig für Rapid II. Fur Rapid war das Ergebnis bedeutungslos aber wie man am Spielverlauf gesehen hat, nahm man das Spiel ernst wie jedes andere auch. Leistungsträger wie Kelvin Arase, Aleksandar Kostic und Elias Felber fehlten, und Amstetten hätte bei einem Sieg und gleichzeitiger Schützenhilfe seitens der Austria Amateure und der Admira Juniors noch Meister werden können. Aber alle drei “Wenn” gingen nicht auf, weder gewann man gegen Rapid II noch leistete jemand Schützenhilfe. Für Amstetten war’s schließlich nicht ganz so wichtig, denn der Aufstieg war so oder so fixiert.

Aber umso bemerkenswerter war doch dieser Auswärtserfolg von Rapid II gegen einen starken Gegner. Überhaupt konnte man in der Saison – gemessen an den Ergebnissen einzelner Spiele gegen starke Gegner – durchaus mithalten und wäre da nicht eine gewisse Inkonstanz bei den Ergebnissen, wäre auch eine bessere Platzierung als der nunmehr erreichte 6. Platz und sogar der Aufstieg möglich gewesen.

Abgesehen vom vergrößerten finanziellen Aufwand bringt ein solcher Aufstieg in die Zweite Liga keineswegs nur den Vorteil der stärkeren Gegner. Was ist nämlich für die Entwicklung junger Spieler besser, ein Platz im Mittelfeld mit einer Mischung aus Siegen und Niederlagen in der Regionalliga oder ein Platz am Ende mit Spielen um den Abstieg in der Zweiten Liga? Möglicherweise könnte Rapid eine dritte Mannschaft brauchen, eine Art “Hütteldorfer Liefering”, die sich in der Zweiten Liga behaupten kann und die aus Spielern besteht, die man derzeit bei anderen Mannschaften durch eine Leihe unterbringt und deren Zukunft oft sehr ungewiss ist, weil sie selten zum Einsatz kommen und in der Entwicklung stecken bleiben. Aber dazu bedarf es wahrscheinlich einer bedeutenden Steigerung der Mittel.

Das Spiel

Die erste Halbzeit kann man kurz so charakterisieren: rollende Angriffe der Hausherrn und ein überragender Christoph Haas, dazu zwei Konter von Rapid II und zwei Tore, das erste aus einem abgefälschten Schuss, aber egal, man muss überhaupt erst einmal zum Schießen kommen. In der zweite Halbzeit gelang Amstetten aus einem Corner der Anschlusstreffer und nach und nach konnte sich unsere Mannschaft durch sehenswerte Entlastungsangriffe auch etwas Luft verschaffen. Wie so oft hat es am Abschluss gemangelt, dass man nicht auch noch ein Tor hätte erzielen können.

Erstmals führt Osa die Mannschaft als Kapitän aufs Feld.

Feldherrnhügel

Durch unsere guten Plätze konnte ich unseren Trainer bei seiner Arbeit gut beobachten. Daraus entstand die folgende Collage.

Ambiente

Mit auch nur einer kleinen Gruppe von Support-Fans eröffnet man das Spiel mit einer hübschen Choreografie:

Dass hier eine Mannschaft des Großklubs Rapid unterwegs ist, merkt man nicht gerade. Es gibt nur kleine versprengte Gruppen von mitgereisten Fans und einige Rapid-Fans aus der Gegend.

Die Rapid-Delegation im VIP. Im Bild Gernot Lechner, Friederike Baar (Foto Hannes).

Reisegruppe Fiala: Christian, Arnold, Florian

Und dann gibt es noch auf der Gegengeraden die Gruppe der Rapid-II-“Ultras”.

Links

Krawall-Ranking der Krone

In einem Artikel der Krone vom 23.5.2018 titelt man; “Krawall-Klub Rapid: Anzeigen haben sich verdoppelt”.

Es kommt halt immer drauf an, wie man die Zahlen liest und wie man sie dem Leser vorbereitet. Versuchen wir also, die Zahlen der Krone mit der Realität in Einklang zu bringen. Im Krone Artikel werden die Saisonen 2015/16 und 2016/17 dargestellt. Die erste Saison war die letzte im Happel-Stadion und die zweite Saison war die erste im Allianz-Stadion.

Die Darstellung suggeriert, dass die Vorfälle bei Rapid “explodiert” wären. Man sieht das am langen roten Balken und der Zahl 193. Daraus folgert also die Krone, dass Rapid ein “Krawall-Klub” ist.

Ebenso wahr wie die Zahl der Vorfälle kolportiert durch die Krone ist, dass bei Rapid im Schnitt mehr Zuschauer anwesend sind als bei Sturm und Austria zusammen. Und jedes Kind weiß, dass 100 Einsätze der Sanität/Polizei an einem Sommertag im Gänsehäufel viel aber 100 Einsätze am Donauinselfest wenig sind. Der Grund ist einfach die Zahl der Besucher. Je mehr Besucher, desto mehr Vorfälle.

Außerdem wissen wir, dass bei den Vorfällen bei Rapid sehr genau geschaut wird, weil Krone & Co. damit die Auflagenzahlen in die Höhe treiben können – wenn dort etwas los ist. Wenn das anderswo ist, zum Beispiel

  • beim Südstadtspiel der Violetten lagen vor dem Fanblock eine Unmenge an Gegeständen am Spielfeld, aber gekümmert hat das niemanden.
  • bei Auswärtsspiel von Rapid beim LASK flogen ebenfalls Feuerzeuge gegen Strebinger aber das hat dort niemanden interessiert
  • ist die Haltung gegenüber Pyro-Shows alles andere als klar. Mal ist es in gewissen Bereichen toleriert, mal ist es wieder ein Verbrechen. Und da solche Pyro-Shows bei Rapid gerne verwendet werden, kann es da schon einmal zu einem Überschießen der Zahl der Vorfälle vorkommen, denn fast wie am Spielfeld sind diese Zahlen von “Vorfällen” sehr stark vom zufälligen Verlauf der Spiele und der Saison abhängig.
  • beim Umzug vom Happel-Stadion ins Allianz-Stadion ist wahrscheinlich die Aufmerksamkeit gestiegen, vielleicht gibt es auch bessere Video-Überwachung
  • müssen wir bedenken, dass durch die große Nähe der Zuschauer zum Spielfeld auch die Möglichkeit für Vorfälle größer geworden ist.

Aber ganz unabhängig von dieser Einseitigkeit der Beobachtungen, die sich dann auch in der Zahl der Vorfälle niederschlägt, schlage ich vor, die Anzahl der Vorfälle auf die Anzahl der Zuschauer zu beziehen, denn absolute Zahlen haben bei verschieden großen Menschenmassen wenig Sinn.

Beispiel: Es ist einleuchtend, dass es im Burgenland aufgrund der Flächenverhältnisse weniger Verkehrsunfälle gibt als in Niederösterreich, dennoch könnte es gefährlicher sein im Burgenland zu fahren, wenn man die Unfälle auf die Anzahl der Fahrzeuge oder auf die gefahrenen Kilometer bezieht.

Normiert man also die Anzahl der Vorfälle auf die Zuschauerzahl, dann kommt man auf ein ganz anderes Ergebnis wie die Krone:

Zuschauer Vorfälle relativer Anteil
(Bundesliga) (Krone) %
2015/16
Rapid 18860 86 0,46%
Sturm 8495 84 0,99%
Austria 7163 87 1,21%
2016/17
Sturm 10530 93 0,88%
Rapid 21033 193 0,92%
Austria 7921 79 1,00%

In der letzten Happel-Saison 2015/16 war es so, dass die Vorfälle bei Rapid bezogen auf die Zuschauerzahl weniger als halb so viele waren als bei den beiden anderen Vergleichsvereinen.

In der ersten Allianz-Saison 016/17 hat Sturm Rapid in dieser Krawall-Disziplin knapp geschlagen.

Ist es aber nicht sonderbar, dass sowohl in der vorigen als auch in der heurigen Saison die Austria dieses Krawall-Ranking anführt?

Aber klar, Rapid ist ein Krawall-Klub und daher ist ebenso klar ist, dass die Krone ein Krawall-Blatt ist. Sie vermutet Krawall, wo keiner ist.

Hier ein tolles Bild vom “Krawall-Klub” Rapid beim Abschiedsspiel von Steffen Hofmann. Vorfall oder nicht?.

Links

Treffen der Weltreligionen

Das ist ein Tagebuch und wenn man wo nicht dabei war, kann man auch schwer darüber berichten. Aber man entkommt auch diesen Events nicht. Fast wäre also dieses Mega-Event vorbei gegangen, wäre da nicht die Begegnung in der S-Bahn gewesen:

Szene 1

Anfahrt zum Altach-Spiel mit der S80. Thema: Fußball. Mario meint, “Was dieser Papstbesuch gekostet kostet hat, man solle doch dafür besser Spieler kaufen.”

Man fragt sich, was Jugendliche in der Schule über Wirtschaft lernen, und wieso überhaupt so wenig darüber gewusst wird, wie Firmen funktionieren.

In so komplexen Apparaten wie es Firmen oder auch Fußballvereine sind, gilt wohl immer der humorige aber eben immer auch richtige Satz von Eugen Roth: “Ein Mensch sieht ein und das ist wichtig: Nichts ist ganz falsch, nichts ist ganz richtig.”

Egal, ob es um Trainer- Spieler- oder Präsidenten-Bestellungen, ob um Marketingmaßnahmen, Greenietage, Mitgliederversammlungen oder was auch immer geht, immer gibt es Alternativen und die – das muss man zugeben – müssen keineswegs falsch sein.

Aber wie Christoph Peschek immer betont: “Die Rapid-Führung unternimmt alles, um Geld für die sportliche Führung bereitzustellen und damit die Wahrscheinlichkeit für Erfolge zu erhöhen.” [Dieses Wort “Wahrscheinlichkeit” ist mir erstmals bei der letzten Mitgliederversammlung des Klub der Freunde aufgefallen und es beschreibt etwas besser, dass niemand, auch nicht die europäischen Spitzenklubs, die Ereignisse bei Spielen im Detail kontrollieren können und daher der Zufall eine wesentliche Rolle spielt. Niemand kann 23 Stangenschüsse ohne Punkteverluste verkraften; wenn Sturm vier Spiele in der Nachspielzeit knapp gewinnt, ist das auch kaum aufholbar, es sei denn, man hätte selbst auch dieses letzte Glück.]

Rapid ist ein Mitgliederverein. Aktionen, die geeignet sind, aus Fußball-Interessierten Rapid-Anhänger und aus Rapid-Anhängern Rapid-Mitglieder zu machen, sind gefragt. Was auch immer man unternimmt, es kostet Geld. Aber am wenigsten kostet es, wenn es so interessant ist, dass die Medien darüber (gratis) berichten.

Betrachten wir die Kosten einer solchen Reise. Nehmen wir an, dass Rapid alles bezahlt hat. Sagen wir es waren 30 Personen, Flug, Übernachtung und Verpflegung um 500 Euro pro Person. Daher kostete die Reise geschätzt und gerundet, sagen wir 20.000,- Euro.

Aber so einfach ist es nicht, denn auch wenn Du oder ich diese 20.000 Euro haben würden, können wir damit keine Privataudienz beim Papst bekommen. Dazu bedarf es viel mehr. Dazu braucht man zum Beispiel einen charismatischen Pfarrer wie es Christoph Pelczar ist, der seinen Chef, den Herrn Kardinal Schönborn wahrscheinlich schon seit der Stadioneröffung mit diesem Wunsch nach einer Papstreise des SK Rapid bombardiert hat (Siehe Inspirierende Stadionführung); dazu braucht es den zufälligen Umstand, dass der Schutzheilige des Fußballs, Aloisius Scrosoppi, in Kärnten zu Hause ist und der Andachtsraum im Allianz-Stadion der erste Ort in der Welt ist, in dem eine Statue des Heiligen aufgestellt wurde. Dazu braucht es aber auch die Einsicht des Vereins, dass trotz der Vielschichtigkeit des Rapid-Publikums die kulturelle Basis eine christlich-katholische ist. Leitbild: “Der SK Rapid ist offen.”] Es muss aber auch zufällig ein Papst “bei der Hand” sein, der sich für Fußball interessiert. Würden alle Vereine in der Größenordnung von Rapid aufwärts um eine solche Audienz ansuchen, bräuchte der Papst einen Doppelgänger, um dieses Arbeitspensum abarbeiten zu können. Man sieht, dieser Besuch war schon etwas Einmaliges in der Fußballwelt, denn auf eine solche Idee hätten ja Tausende andere Vereine auch kommen können. Der Umstand, dass der Papst lebenslanges Mitglied bei Rapid wird, ist ein fast ebenso kitschiger Höhepunkt wie das Tor zum 4:1 beim Abschiedsspiel durch den scheidenden Steffen Hofmann.

Was hier passiert ist, ist also nicht einfach eine Reise, es ist das Ergebnis von allergrößtem Engagement, das durch eine Synergie zwischen Rapid und den Fußballsympathisanten in der Kirche ermöglicht wurde. Die Christen haben sich immer schon dadurch ausgezeichnet, andere Ideen, jetzt eben den Fußball, in ihr spirituelles Selbstverständnis einzubeziehen.

Betrachten wir nun den Gegenwert, der sich durch diese Investition von 20.000 Euro ergeben hat.

Es gibt kein Medium im Land, das diesem Ereignis nicht einen Artikel, oft auch eine Schlagzeile gewidmet hätte. Kein Fernsehkanal, der nicht in der Hauptsendezeit auf diese spektakuläre Aktion hingewiesen hätte. Rapid in aller Munde. Werbeprofis können es sicher berechnen, welchen Gegenwert diese positive Botschaft an Wert repräsentiert. Unbezahlbar, würde ich sagen, jedenfalls für Rapid nicht bezahlbar. Die Linkliste zu diesem Besuch findet sich im Anhang an diesen Text.

Szene 2

Wer es in eine Satiresendung schafft, hat schon Aufmerksamkeit erregt. Die Frage ist, wie er bei der Sendung wegkommt, ob der Eindruck beim Publikum insgesamt ein sympathischer ist. Nach den Reaktionen des Publikums und dem Gesamteindruck: klarer Sieg von Grün-Weiß gegen Violett bei…

…Willkommen Österreich am 22.5. im Abschnitt “Begrüßung”.

Hellhörig wurde ich bei der Aussage “Danach (nach der Hochzeit des Jahres) das spektakuläre Spiel St. Pölten gegen die Austria. Die Austria verliert nur 2:0 in St. Pölten, mit der Austria geht es aufwärts! Aber auch für Rapid läuft es, 4:1 gegen den Weltverein Altach!”

Aber alles Folgende dreht sich nur um die beiden “Weltreligionen”. Rapid steigt auch in der Satire gut aus, das Publikum ist begeistert.

“Aber für Rapid läuft es wirklich, nicht nur am Fußballplatz, sondern auch ganz Rapid, mit Vorstand und Management waren bei einer Papst-Audienz. Wirklich, sie waren eingeladen beim Papst. Hier das Beweisfoto:”

Bild aus Archiv presse.skrapid.com, vom ORF kopier’ ich das lieber nicht.

“Der Mann mit dem sportlichen Gesicht ist nicht der Sportminister und auch nicht Franz Wohlfahrt, das ist der Rapid-Geistliche. ” Dann eine Anmerkung über unseren Ersatztormann: “Der Mann gehört sofort exorziert und aus dem Kader geschmissen.” (Er hatte die Hände in der Hosentasche. Das ist nur im ORF-Bild zu sehen.) …”Das ist ja das Gipfeltreffen zweier Weltreligionen. Rapid und Katholizismus. Das ist doch toll, oder?” “Djuricin hätte das Treffen mit dem Heiligen Vater inspiriert und er überlegt, von Viererkette auf Rosenkranz umzustellen.” “Der Heilige Vater war begeistert und hat sich gleich zwei Karten für das Spiel gegen Altach sichern lassen. Zwei, er wollte mit seinem Sohn kommen, offensichtlich. Und Rapid hat ihm ein komplett grün-weißes Rapid-Outfit verpasst und so sah dann der Heilige Vater beim Spiel gegen Altach in der Fankuve aus: “

Das Originalbild aus der Fernsehbeitrag konnte ich nicht verwenden, da steht überall “copyright” drauf, daher habe ich das Bild nachempfunden aus einem selbstgemachten Bild und einem Ausschnitt aus einem der Bilder aus dem Medienarchiv von Rapid.

“St. Hanappi! Er hat den Fußballgott Steffen Hofmann heilig gesprochen und verabschiedet. Allah, wir wissen wo Dein Auto steht!” “Das ist halt der Unterschied: Rapid ist ist beim Papst und die deutschen Nationalspieler Gündogan und Özil waren bei Recep Erdogan. In London haben sie eine Privataudienz bekommen…”

Satire-Sendungen und Kabarett-Aufführungen bedienen sich gerne der Metapher “Fußball”. Manchmal sind sie ausgewogen, also es bekommen Grün und Violett gleichermaßen ihre Kritik ab, wie zum Beispiel in dem Kabarett “Ballverlust” von und mit Florian Scheuba (grün) und Alfred Dorfer (violett). Manchmal zielt die Kritik einseitig auf Rapid, wie in den ersten Folgen der Sitcom “MA 2412” in der Rolle des Herrn Weber, dargestellt von Alfred Dorfer. Manchmal ist aber die Schieflage auch zu Gunsten von Rapid wie in der hier erwähnten Folge von “Willkommen Österreich”. Noch unsymmetrischer war die Darstellung im Rateklamauk “Was gibt es Neues”, wo mit Gerold Rudle und Florian Scheuba  gleich zwei Rapid-Protagonisten recht heftig gegen Violett ins Feld gezogen sind, aber das wurde offenbar von den Sendungsverantwortlichen bereinigt.

Links

Programm der Langen Nacht der Kirchen

Um jeweils 18:00, 19:00, 20:00 & 21:00 wird im Rapideum über die Verbindungen zwischen Rapid und Religion gesprochen.
Um jeweils 18:20, 19:20, 20:20, 21:20 wird im Andachtsraum von Rapid-Pfarrer Christoph Pelczar über den Themenkomplex „Fußball und Glaube“ referiert.Um jeweils 18:40, 19:40, 20:40, 21:40 wird im Pressekonferenzraum des Allianz Stadions mit ausgewählten Vertretern des SK Rapid über ihren persönlichen Bezug zu Glauben gesprochen.

Links zum Papsbesuch

2018-05-15

DerStandard

Rapid Wien – Rapid: Eine Religion geht zum Papst: Privataudienz bei Franziskus – Auch Kardinal Schönborn dabei (11:04)

DiePresse

Rapid holt sich den Segen von Papst Franziskus: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. (08:53)

Heute

Fußballgott im Vatikan: Letzte Ölung? Papst gibt Rapid eine Privataudienz: Im Kampf um Platz drei holt sich Rapid im Saisonfinish Unterstützung von ganz oben. Der Papst empfängt den Boss, Sportliche Leitung, Hofmann und Schwab. (08:34)

Laola1

Rapid reist zur Papstaudienz nach Rom: Dem SK Rapid wird eine ganz besondere Ehre zuteil. Eine Delegation der Grün-Weißen reist nach Rom und wird in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. Vertreten wird Rapid durch Präsident Michael Krammer, die Geschäftsführer Christoph Peschek und Fredy Bickel, Cheftrainer Goran Djuricin und zahlreiche Spieler um Kapitän Stefan Schwab und Ehrenkapitän Steffen Hofmann. Geht es mit dem göttlichen Segen für Rapid in Zukunft wieder bergauf? (10:16)

OÖ-Nachrichten

Rapid erhält Privataudienz beim Papst: WIEN.sterreichs Fuball-Rekordmeister, der SK Rapid Wien, holt sich am Mittwoch den Segen an hchster irdischer Stelle: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. (12:03)

Österreich

Rapid reist zum Papst nach Rom: Rapid erhält am Mittwoch Privataudienz bei Papst und Fußballfan Franziskus. Österreichs Fußball-Rekordmeister, der SK Rapid Wien, holt sich am Mittwoch den Segen an höchster irdischer Stelle: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. (10:47)

Plinden

Ist Thomas Letsch der richtige Trainer für Austria?: Wenn schon nicht durch einen Sieg über Meister Red Bull Salzburg versteht es Rapid auf andere Art für Schlagzeilen zu sorgen: Durch eine Privataudienz bei Papst Franziskus Mittwoch Vormittag in Rom. Kardinal Christoph Schönborn und „Rapid-Pfarrer“ Christoph Pelczar begleiten die grün.weiße Delegation um Präsident Michael Krammer, die Vorstände Fredy Bickel und Christoph Peschek, Trainer Goran […] … Weiterlesen(13:36)

Rapid

Privataudienz bei Papst Franziskus: Die Statue von Luigi Scrosoppi, dem Schutzpatron aller Fußballer. Eine auergewhnliche Ehre wird einer Delegation des SK Rapid am Mittwoch erwiesen. Frhmorgens wird eine Abordnung der Grn-Weien, darunter Prsident Michael Krammer , die Geschftsfhrer Fredy Bickel und Christoph Peschek , Cheftrainer Goran Djuricin und zahlreiche Spieler um Kapitn Stefan Schwab und Ehrenkapitn Steffen Hofmann von Wien … Weiterlesen (19:21)

SkySportAustria

Rapid Wien: Privataudienz bei Papst Franziskus: Wien (APA) – Österreichs Fußball-Rekordmeister, der SK Rapid Wien, holt sich am Mittwoch den Segen an höchster irdischer Stelle: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. Die Abordnung der Hütteldorfer wird angeführt von Präsident Michael Krammer, den […] (08:14)

SN

Rapid erhält am Mittwoch Privataudienz bei Papst Franziskus: Österreichs Fußball-Rekordmeister, der SK Rapid Wien, holt sich am Mittwoch den Segen an höchster irdischer Stelle: Eine Delegation der Wiener wird am Mittwoch nach Rom reisen und am Vormittag im Vatikan, in der Audienzhalle Paul VI. von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. (11:18)

 

2018-05-16

DiePresse

“Großer Moment”: Rapid bekam Privataudienz beim Papst: Eine Rapid-Delegation begegnete auf Vermittlung des Vereins-Seelsorgers und von Kardinal Schönborn in Rom Papst Franziskus. Ein besonderer Moment für viele. (18:11)

Heute

Treffen im Vatikan: Hier posieren die Rapid-Stars mit Papst Franziskus: Die Führungsetage und die Mannschaft von Rapid Wien wurden im Vatikan bei Papst Franziskus vorstellig. Die Bilder: (11:53)

Heute

Ehrenmitglied der Wiener: Der Papst ist jetzt ein lebenslanger Rapidler: Rapid war zu Gast bei Papst Franziskus im Vatikan. Das Kirchenoberhaupt ist jetzt ein lebenslanges Mitglied. (14:49)

Krone

Papst führte Rapid exklusiv durch den Petersdom: Auf einen besonderen Ausflug hat sich eine Delegation des SK Rapid Wien begeben. Die Grün-Weißen waren am Mittwoch zu einer Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan und durften anschließend noch den zu dieser Zeit eigentlich gesperrten Petersdom besichtigen. (13:04)

Kurier

Papst Franziskus empfing die Rapid-Delegation: Das Kirchenoberhaupt begrüßte die Hütteldorfer Delegation am Mittwochvormittag. (11:35)

Laola1

Papst empfing Rapid im Vatikan: Eine Delegation des SK Rapid wurde am Mittwoch-Vormittag von Papst Franziskus im Vatikan empfangen. Allerdings nicht wie geplant in der Audienzhalle Paul VI., sondern aufgrund organistorischer Notwendigkeiten “nur” bei der Generalaudienz vor zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz. Mit dem Flugzeug ging es für Präsident Michael Krammer, Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek, Sportchef Fredy Bickel, Trainer Goran Duricin sowie zahlreiche Spieler inklusive Rapids “Fußballgott” Steffen Hofmann und Kapitän Stefan Schwab nach Rom. Rapid ist damit das erste Bundesliga-Team aus Österreich, dem diese Ehre zuteil wird. (15:27)

OÖ-Nachrichten

Rapidler holten sich Segen des Papstes: ROM.Auf einen besonderen Ausflug hat sich eine Delegation des Fuball-Rekordmeisters SK Rapid Wien begeben. Die Grn-Weien waren am Mittwoch zu einer Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan.(15:06)

Österreich

Rapid holte sich Segen vom Papst: Die Hütteldorfer wurden auch von Kardinal Schönborn begleitet.  (13:31)

Plinden

Goiginger ist der einzige, der als Schaubs „Nachfolger“ bei Rapid in Frage kommt: Stresstage für Louis  Schaub. Dienstag war er in Köln zur sportmedizinischen Untersuchung, Mittwoch flog er mit der Rapid-Delegation zur Papstaudienz nach Rom. Als er im Vatikan war, kam die offizielle Vollzugsmeldung vom 1.FC Köln und Rapid: Der Wechsel des 24jährigen Kreativspielers in die Domstadt zum Zweitligisten ist nach  elf Jahren bei Grün-Weiß in trockenen Tüchern. […] Der Beitrag Goiging… Weiterlesen (13:11)

Rapid

“Ein Erlebnis, das man nie wieder vergessen wird”: Ab sofort Lebenlanges Mitglied: Papst Franziskus bekam eine Mitgliedschaft als Gastgeschenk überreicht. So etwas hat man nicht alle Tage und ist umso hher vom Stellenwert her einzustufen: Am Mittwoch in der Frh reiste eine Delegation des SK Rapid nach Rom, bestehend aus Prsident Michael Krammer , Vizeprsident Nikolaus Rosenauer , unsere beiden Geschftsfhrer Christoph Peschek und Fredy Bickel , And… Weiterlesen (16:18)

SkySportAustria

Papst wird lebenslanges Rapid-Mitglied: Auf einen besonderen Ausflug hat sich eine Delegation des Fußball-Rekordmeisters SK Rapid Wien begeben. Die Grün-Weißen waren am Mittwoch zu einer Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan und durften anschließend noch den zu dieser Zeit eigentlich gesperrten Petersdom besichtigen. Präsident Michael Krammer, die Geschäftsführer Fredy Bickel und Christoph Peschek, Cheftrainer Goran Djuricin und viele Spieler […] (

SN

Rapid Wien zu Gast beim Papst – Exklusive Führung durch Petersdom: Auf einen besonderen Ausflug hat sich eine Delegation des Fußball-Rekordmeisters SK Rapid Wien begeben. Die Grün-Weißen waren am Mittwoch zu einer Audienz bei Papst Franziskus im Vatikan und durften anschließend noch den zu dieser Zeit eigentlich gesperrten Petersdom besichtigen. (15:53)

Weltfußball

Papst ist nun lebenslanges Rapid-Mitglied: Eine große Delegation der Grün-Weißen wurde vom Oberhaupt der katholischen Kirche vor dem Petersdom empfangen. “Das ist unbeschreiblich”, strahlte Lucas Galvão (13:23)

 

2018-05-17

abseits.at

Grün-Weiße Papst-Audienz: Eine Abordnung des SK Rapid hatte gestern Nachmittag eine Privataudienz bei Papst Franziskus in Rom. Die Instagram-Accounts der Spieler glühten danach. Wir haben einige Eindrücke zusammengesammelt. ⛪️🙏🏽 Ein Beitrag geteilt von joelinton (@joelinton34) am Mai 16, 2018 um 3:11 PDT Unvergessliche Momente mit Papst #Franziskus #SCR2018 Ein Beitrag geteilt von… (05:00)

Plinden

Steffens Abschiedstränen: Es schaut nach schlechtem Rapid-Gewissen aus!: Mittwoch, bei der Privataudienz beim Papst in Rom, stand der grün-weiße Fußballgott meistens in der zweiten Reihe. Ganz bescheiden, wie es nun einmal seine Art ist. 24 Stunden später gehörte Steffen Hofmann die Bühne allein, als er das Ende seiner Karriere mit Saisonende verkündete. Keine große Überraschung mehr. Der noble Rahmen, den ihm Rapid dafür […] Der Beitrag Steffens Abschiedstränen: Es sc… Weiterlesen (20:52)

 

Rapid-Altach

4:1 (2:1)

Ein Hochamt für Steffen, zelebriert von Rapid

natürlich auch für Louis, Mario, Joe und Andreas

Prächtiges Wetter empfängt uns am Pfingstsonntag und bereits wenige Minuten nach Einlass um 15:00 ist der Block-West voll und das Transparent “Steffen Hofmann Fußballgott” ist an seinem Platz.

90 Minuten später, bei Spielbeginn präsentiert sich die Choreografie so:

Fast 400 Bilder finden sich im EwkiL-Bildarchiv.

Trotz Verletzungspechs und eines alles überschattenden Abschiedsspektakels war das Spiel eine klare Sache für Rapid. Der Ball zirkulierte und daraus ergab sich Chance um Chance. Nachdem gleich eine erste in der ersten Minute durch Joelinton vergeben wurde, traf dieser Nun-leider-nicht-mehr-Rapidler gleich zwei Mal und erhöhte damit seine Trefferzahl bei Rapid auf 21.

Es wurde zwar nicht viel darüber gesagt aber wahrscheinlich scheiterte eine Übernahme einfach am Geld. Spieler, die in Deutschland unter Vertrag stehen, sind für Rapid einfach unbezahlbar. Joelintons Marktwert ist bei seinem Wechsel zu Rapid auf 1,25 Mio gestiegen und ist seither konstant.  Der Marktwert von Louis Schaub ist seit 2012 kontinuierlich gestiegen und beträgt derzeit etwa 4 Mio Euro.

Der Anschlusstreffer fielt zu einem unangenehmen Zeitpunkt in der 45. Minute. Daher hieß es nach der Pause: nicht nachlassen und der Druck seitens Rapid hoch gehalten und Altach konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Als dann das Kopfballtor zum 3:1 durch den Kapitän fiel, war alles klar, der letzte Einsatz von Steffen konnte stattfinden. Eine schöne Geste von Stefan war, dass er nach dem 3:1 ein Trikot von der Nummer 13, Giorgi Kvilitaia in die Höhe hielt!

Dieses Spiel in Richtung Fanblock kombiniert mit den Rufen “Wir wollen Steffen sehen” dürfte alle Spieler beflügelt haben. Als es dann in der 66. Minute soweit war, wurde aus dem West/Allianz-Stadion endgültig ein Tollhaus. Jede Ballberührung des “Fußballgottes” wurde mit tosendem Applaus begleitet. Steffen schoss in seiner kurzen Einsatzzeit insgesamt drei Eckbälle, und es war genau 18:08  im Jahre des Herrn 2018 am 20.5. als er seinen letzten Eckball von der linken Seite vors Tor beförderte. Dass Steffen in der 73. Minute auch noch ein Tor gelang, war der fast schon kitschige Gipfel des Tages.

Man sieht, eigentlich fand an diesem Tag eines jener Feste statt, für die Rapid berühmt ist. Der Tag stand ganz im Zeichen der tränenreichen Abschiede. Der letzte derartige Tag ist mir vom Abschied von Jimmy Hoffer in Erinnerung. Heute war Jimmy anwesend, und wurden ebenso heftig mit Applaus begrüßt wie Josef Hickersberger, dem zum 70. Geburtstag gratuliert wurde.

Wie sehr man die kleinen Details bei Rapid liebt, zeigt, dass als die Nummer 10, Louis Schaub auf der Anzeigetafel gezeigt wurde, auch zwei Blumensträuße im Bild eingeblendet wurden. Es wird nicht vielen aufgefallen sein aber es war schön zu sehen, dass sich wirklich alle bis zum Akteur am Regiepult Gedanken machen um eine würdige Inszenierung diese Abschiedstages.

Und es begann mit einer Überraschung für Steffen: als er beim Aufwärmen auf das Spielfeld kam, überraschten ihn die Spieler mit einem Spalier. Er umarmte jeden einzelnen von ihnen, eine eindrucksvolle Szene, begleitet von Sprechchören des Block West.

Ausnahmsweise folgte das Ergebnis des Spiels den Erwartungen der Buchmacher (1,25 . 4,5 : 7). Wenn man aber die Erwartungen von dem letzten Heimspiel gegen Altach am 29.11.2017 vergleicht, waren die damals ganz ähnlich (1,4 : 4 : 6,5) und was das damals für ein Katastrophenspiel war. Ich selbst tippe nicht, auch nicht nach der jetzt laufenden Werbung mit Franco Foda für Tipp 3, aber eine sehr nervenschonende Wett-Strategie muss ich unbedingt anbringen: man setze bei einem Derby 100 Euro auf Violett. Wäre nächste Woche ein Derby, wären die Quoten sicher etwa 1,5 : 10. Verliert Rapid, dann gibt’s jede Menge Cash, eine Art Trostpflaster für die Niederlage; gewinnt Rapid, tun die verlorenen 100 Euro nicht so weh, denn es war ja ein Derby!

An diesem Tag wurde wieder einmal zelebriert, wozu Fußball da ist: für die Zuschauer. Wir bekommen zwar Jahr für Jahr vorgeführt, dass man mit viel Geld auch etwas Ähnliches auf die Beine stellen kann, was man aber auch mit viel Geld nicht kann, ist Begeisterung erzeugen, das gibt’s nur bei Rapid, vielleicht noch bei Sturm. Natürlich steigt mit jedem höheren Tabellenplatz auch die Zahl der Zuschauer, die eben nur deshalb kommen, aber bei einem Spiel gegen Altach fast 22.000 Zuschauer anzulocken, das ist schon eine tolle Leistung. Es war am 20.4.2008 als das Heimspiel gegen Altach den 32. Meistertitel fixierte, damals mit Toren von Branko Boskivic, Stefan Maierhofer und Jimmy Hoffer. Es kamen 18.400 Zuschauer in Erwartung des Meistertellers, eigentlich mehr, als im Hanappi-Stadion zugelassen waren. Diese Zuschauerzahl von damals wurde heute weit überboten.

Verabschiedung der Mannschaft mit “Danke für Eure Unterstützung in dieser Saison”

Ein vorbildlicher Block

Den Aufrufen, pünktlich ins Stadion zu kommen, wurde Folge geleistet und der Block war schon lange vor Spielbeginn bis auf den letzten Platz besetzt. Während auf der Ost-Tribüne die ersten Zuschauer den Heimweg antraten, blieben die Fans im Block-West (und natürlich auch wir auf der Ost) am Platz, um die Verabschiedung der Mannschaft und danach die Ovationen für den scheidenden Ehrenkapitän mitzuerleben. Es war eine großartige, disziplinierte Vorstellung, die man nur mit großer Bewunderung beobachten kann. Die freundschaftliche Verbindung zwischen den Capos der Ultras, Tornados, Lords und Steffen wurde in Ansprachen deutlich gemacht.

Als dann doch irgendwann alles vorbei war, wurde wieder “Wir wollen Steffen sehen” gerufen und Steffen kam mit seiner Familie noch einmal aufs Spielfeld und absolvierte noch eine letzten Ehrenrunde. Und noch immer war nicht Schluss, denn eine heftige Umarmung dreier Generationen erklärte uns Andy Marek, denn es war Steffens Vater, der nach Wien angereist war und der seinem Sohn ebenso beglückwünschte wie vorher die Fans.

Aber es ist ja nicht vorbei…

…denn Steffen setzt seine Tätigkeit als Talente Manager fort und wir können nur allen raten, die ihren Steffen wiedersehen wollen, die Spiele von Rapid II zu besuchen, denn das wird seine zukünftige Wirkungsstätte sein.

Zum Abschluss kam Steffen noch einmal aufs Spielfeld und hisste einen Doppelhalter. Ein kleines ideologisches Hoppala, denn da es heißt “Rapid wird’s immer gebn”, ist der Spruch auf dem Doppelhalter “Lang lebe Rapid” entbehrlich, aber was soll’s, wir wissen, wie’s gemeint ist: die viel Mühe, die hinter allem steckt, soll nicht umsonst gewesen sein, Rapid soll wieder mit vereinten Kräften ganz oben stehen.

Ein stimmungvoller, trauriger, imposanter Tag geht zu Ende. “Imposant” wegen dieser Geschlossenheit des Fanblocks. Es braucht solche Momente, die man mit dem Ort in Verbindung bringt, wo man sie erlabt hat, in dem Fall im West/Allianz-Stadion. ein wirklich großer Moment, vielleicht ein Beginn für weitere ähnlich eindrucksvolle Erlebnisse, sodass wir schließlich im neuen Zuhause so heimisch sein werden wie im alten.

Ein letztes…

…Spiel

Die letzte Einwechslung

Der letzte Corner um 18:08

Das letzte Tor in der 73. Minute

Ein Spalier der Mannschaft bei Spielbeginn

Das letzte Einlaufen zu einem Bewerbspiel im Heimstadion.

Drei Hofmänner, Steffen mit Vater und Sohn

Die letzte Auswechslung, Steffen übergibt Stefan die Kapitänsscheife. Zu diesem Zeitpunkt sind nur mehr 9 Rapidler am Feld, weil das Wechselkontingent erschöpft ist und Steffen und Louis das Feld stürmisch bejubelt verlassen.

Ein Fußballgott mit Familie

Steffen mit Doppelhalter “Lang lebe Rapid”

Unklar bleibt das weitere Schicksal von Thanos Petsos, der eigentlich auch hätte zu den zu Verabschiedenden gehören sollen. Wir erwarteten Andys Ansage mit einer gewissen Sorge, weil sich der Block aus wenig sachlichen Gründen gegen Thanos eingeschworen hat. Dazu zitiere ich aus dem letzten Grünzeug: “Thanos hat im Spiel gegen den LASK beide Tore mit öffnenden Pässen eingeleitet und kanonierte in der 28. Minute aus über 30 Metern an die Latte.” 

Links

7. Rapidlauf


1. Reihe (vlnr): Start zum 1,8 km Lauf, Andy Marek, Christoph und Florian, Franz und Gabriele Hobecker;
2. Reihe (vlnr): Christian Keglevits, Anita Rohschitz und Andy, Rapid-Wirt Charly Wendtner

Teilnehmerzahl

Ideales Laufwetter für den 7. Rapidlauf, viele Kinder, doch irgendwie hatten wir den Eindruck, als wären beim diesjährigen Alfred-Körner-Lauf weniger Läufer am Start als noch in den vergangenen Jahren. Ein Blick auf das Starterfeld auf der Seite von Pentek-Timing bestätigt das:

Jahr Anzahl der Läufer
2014  880
2015 1099
2016 1097
2017 1078
2018  765

Seit Pentek-Timing die Ergebnisse dokumentiert (2014), verzeichneten wir heuer mit 765 Läuferinnen und Läufern die geringste Teilnehmerzahl. Aber warum?


Am Samstag ist bei uns um 7:00 Schwimmen angesagt; im schönsten Hallenbad der Welt in Wien, im Amalienbad. Heute empfing uns folgende Schrift: “Während der Pfingstfeiertage bleibt dieses Bad geschlossen!”


Das könnte auch einen Einfluss auf das Starterfeld gehabt haben. Wir haben Startnummern bis über 1000 gesehen, und daher kann man vermuten, dass viele angemeldete Läufer das längere Wochenende zu einem Kurzurlaub genutzt haben.

Organisation

Nach meinem subjektiven Eindruck verbessert sich die Organisation von Jahr zu Jahr, sind viele Helferinnen und Helfer bemüht, für einen reibungslosen Ablauf des Rapid-Laufs zu sorgen.

Martina und Christian

Man kennt sich aus Facebook!

Für uns war der Rapid-Lauf nur eine kurze Fahrt; vielleicht 6 Kilometer. Für die Rapid-Anhänger aus Niederösterreich, zum Beispiel für unseren Rapid-Wirt, bedeutet aber die Teilnahme am Rapid-Lauf eine beachtliche Reise. Wenn aber jemand wegen des Rapid-Laufs und wegen des Sonntagsspiels gegen Altach aus dem Ländle angereist kommt, dann ist das schon bemerkenswert. Martina aus Lech am Arlberg kommt wegen dieser Rapid-Veranstaltungen nach Wien, übernachtet im Motel One am Hauptbahnhof und fährt nach dem Sonntagsspiel wieder nach Hause. Das letzte Mal trafen wir Martina als sie als Wappenträgerin zum Heimspiel gegen St. Pölten nach Wien angereist war (Siehe auch Bericht über das Heimspiel gegen St. Pölten).

Er spielte zu einer Zeit als ich noch nicht wusste, was Fußball alles kann. Zum Beispiel, dass durch Fußball einander so unterschiedliche Menschen wie Martina, Christian und wir einander näher kommen. Bei unserem ersten Besuch bei Rapid war mir Christian mehr als GAK-Trainer denn als Rapid-Spieler bekannt. Gemeint ist Christian Keglevits, und ich bin sicher, dass ich ihm nie bei einem Event persönlich begegnet bin. Christian war ebenfalls Teilnehmer beim Rapid-Lauf und nach dem Lauf, am Weg zum Verpflegungs-Standl, schüttelte er jedem von uns die Hand. Das hat mich echt überrascht. Noch im Weggehen löste Christian das Rätsel auf: “Du bist doch der, mit den Geschichten über Rapid!”

Es ist schön, wenn schon nicht als Aktiver, dann wenigstens als Beobachter etwas zu diesem “Rapid” beitragen zu können.

Links

Neusiedl-Rapid II

3:2 (2:0)

Bild: Hannes

Links

Rapid-Viertelstunde vom 18.5.2018

  • Steffen Hofmann beendet Karriere
  • Der Ehrenkapitän im Interview
  • Steffen Hofmann im Zusammenschnitt
  • Link zum Video

GRÜNZEUG-593

GRÜNZEUG
INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/MAI 2018/Nr.593/Versand 14.5.2018, Postamt 1120

IN EIGENER SACHE

Unsere diesjährige Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstands fand bekanntlich am 7.5. statt, leider also 24 Stunden nach Redaktionsschluss. Daher können wir über sie erst in der nächsten Nummer berichten. Diese wird aber ohnehin schon am 4.6. versendet werden. Um Verständnis wird ersucht. Ein Bild und einen Tagebucheintrag von der Generalversammlung können wir aber bieten, der Bericht folgt in der kommenden Ausgabe des GRÜNZEUG.

NOCH (MINDESTENS) EIN JAHR: GO, GOGO, GO!

Pünktlich vor dem 326. Derby begannen die Medien wieder einmal Transfergerüchte zu streuen (Galvao zum VfB Stuttgart? Bolingoli überall hin? Schaub zum l.FC Köln? Und, und, und). Aber unsere Mannschaft ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und schoss die heuer so armselige Austria mit 4:0 aus dem von ihr und ihren Fans ungeliebten Happel-Stadion – der höchste Sieg über den FAK seit dem 5:1 vom 28.3.1981!

Auch im packenden Cup-Semifinale in Graz bot Rapid eine alles in allem beachtliche Leistung, kassierte aber drei mehr oder weniger läppische Kontertore, sodass sie mit 2:3 unglücklich wie unnötig aus dem Bewerb flog. Ja, ja, dieser „ewige“ Cup-Fluch…

Nur vier Tage später rehabilitierte sich der SCR mit einem glatten 4:1 über die heuer so sensationelle Admira. Bedauerlicherweise verletzten sich in dieser letztlich einseitigen Partie mit Galvao und Bolingoli zwei wichtige Abwehrspieler.

Was sich auf den Ausgang des nächsten Auftritts in Graz bedeutungsschwer auswirkte. Nach Sturms 1:2 in Wolfsberg hatte sich für uns plötzlich eine Chance auf den Champions-League-trächtigen zweiten Tabellenplatz ergeben, die von einer schwächlichen Rapid-Defensive geprägte Auseinandersetzung endete jedoch 2:4; obendrein verloren die Hütteldorfer mit M.Hofmann (neunte „Gelbe“ und von unseren „geliebten“ Medien wie ein Raubmörder hingestellt) einen weiteren Verteidiger.

Trotzdem wurde Goran Djuricin (plus Staff, wie er sein Trainerteam vorzugsweise zu nennen pflegt) wenig überraschend für ein weiteres Jahr mit Option auf noch eines im Amt bestätigt. Wie richtig das war und ist, bewies Taktiker Djuricin schon im nächsten Auswärtsmatch, das beim zuvor siebenmal enorm auftrumpfenden LASK (bis dahin um zwei Zähler vor Rapid auf dem auch nicht unwichtigen dritten Rang) mit einem schwer erkämpften 2:0 endete, was freilich vor allem an Strebingers erneuter Hochform lag.

Zum Thema „Fluch“: LASK-Coach Oliver Glasner wurde und wird ausgerechnet gegen Rapid von einem solchen geradezu verfolgt. Als er vor Jahren für Ried spielte, erlitt er in St.Hanappi eine so schwere Kopfverletzung, dass er seine aktive Laufbahn beenden musste, und seit er als Trainer arbeitet, konnte er in nunmehr insgesamt acht Duellen mit dem SCR (vier mit Ried, vier mit dem LASK) keinen einzigen Punkt ergattern.

Unserem Cheftrainer aber können wir nur zurufen: Go, Gogo, go! Und: Sollte Sturm am 6.6. in Salzburg verloren haben, könnte sich für ihn und seine Truppe vielleicht doch noch eine Champions-League-Chance eröffnen, zumal immerhin noch neun Punkte zu vergeben sind. Das Ergebnis der Partie Red Bull gegen Sturm Graz ist in unten stehender Tabelle berücksichtigt.

tipico-Bundesliga (Stand vom 6.5.2018):

1.Salzburg 33/77 (76:24)
2.Sturm    33/63 (63:44)
3.Rapid    33/58 (63:38)
4.LASK     33/57 (46:33)
5.Admira   33/50 (58:61)
7.Austria  33/40 (46:51)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 30.RUNDE (15.4.): AUSTRIA (A) 4:0 (2:0)

Der zuletzt (warum?) kritisierte Djuricin hatte einen klugen Matchplan: Er setzte auf die pfeilschnellen Schobesberger (ein Tor, ein Assist) und Veton Berisha (zwei Assists) sowie die technischen Fähigkeiten seiner wuseligen, nicht gerade hünenhaften Techniker. Die ohne „Standardkönig“ Holzhauser, Defensivorganisator Serbest und einige Verletzte, darunter der in Violett nicht gerade glückliche Stangl, agierende Austria presste zwar gewaltig, herauskamen aber nur fußballerische Fürze, während Rapid im Konter so viele weitere Möglichkeiten ausließ, dass FAK-Trainer Letsch nachher zugeben musste: „Wir hätten auch sieben Stück kriegen können.“ Da hatten die Hütteldorfer Mannschaft und Fans ihren „Fußballgott“ schon längst gefeiert, dessen 48. Derby (Klubrekord) leider sein wohl letztes war – berührend!

SCR: Strebinger; Pavelic, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab (76.Petsos); Schaub, Murg (76.St.Hofmann), Vet.Berisha; Schobesberger (72.Kvilitaia).- Tore: Schwab (8.), Murg (42.), Schobesberger (51.), Kvilitaia (73.).- Gelbe Karten: M.Hofmann, Murg, Schwab.- Bes.Vorkommnis: Der FAK hatte die Längstribünen nur für seine (bekanntlich nicht sehr vielen) Mitglieder und Abonnenten freigegeben, daher die niedrige Zuschauerzahl.-Happel-Stadion, Grobelnik, 11.267.

ÖFB-CUP, SEMIFINALE (18.4.): STURM GRAZ (A) 2:3 n.V. (0:1, 2:2)

Im über weite Strecken hochklassigen Cupkrimi bewies Rapid hohe Moral und war den Grazern absolut gleichwertig, aber am Ende war’s doch nur eine weitere Folge der Pleiten-Pech-und-Pannen-Endlosserie „Rapid und der Cup“. Denn: Bei allen Gegentoren, zwei davon sogar nach eigenen Standards (Corner, Freistoß) am Sturm-Strafraum, wie eine Schülermannschaft ausgekontert; außerdem durch Schaub (89.) den sicheren Matchball und Kvilitaia zu Beginn der Verlängerung den möglichen vergeben (bei Male reagierte Siebenhandl gut).

SCR: Strebinger; Auer (68.Thumwald), M.Hofmann, Galvao, Bolingoli (117.Sonnleitner); Ljubicic, Schwab; Schaub, Murg, Vet.Berisha (53.Kvilitaia); Schobesberger (104.Mujakic).- Tore: Edomwonyi (24., 62.), Eze (102.); Schaub (58.), Kvilitaia (84.).-Gelbe Karten: Röcher, Hierländer, P.Zulj, Eze; Schwab, Thumwald.– Gelb-Rote Karte: M.Hofmann (120/4-2, Foul).- Merkur-Arena, Schörgenhofer, 15.750.

BL, 31.RUNDE (22.4.): ADMIRA (H) 4:1 (2:0)

Erst verhinderte „Eins-gegen-eins-Torminator“ Strebinger das 0:1 (9.), dann zogen seine Vorderleute, angetrieben von den überragenden Schwab und Murg, ein chancenreiches Powerplay auf. Die Tore gelangen kurioserweise aber aus Kontern, wobei Thumwalds erstes in der Meisterschaft einem abgefälschten Weitschuss entsprang. Die im Endeffekt glimpflich davongekommenen Gäste verzeichneten auch eine Premiere, nämlich das erste Tor im Allianz-Stadion. Dass es abseits war, konnte Rapids fünften Liga-Sieg in Folge natürlich nicht gefährden. Wermutstropfen: Bolingolis Sprunggelenksverletzung.

SCR: Strebinger; Thurnwald, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli (40.Auer); Ljubicic, Schwab; Schaub, Murg (70.St.Hofmann), Vet.Berisha; Kvilitaia (59.Schobesberger).- Tore: Murg (39., 45./+1), Thumwald (62.), Schwab (79.); Hausjell (81.).- Gelbe Karten: Thumwald; Leitner.- Allianz-Stadion, Drachta, 18.600.

BL, 32.RUNDE (29.4.): STURM GRAZ (A) 2:4 (1:2)

Wer 59 Prozent der Zweikämpfe und nicht nur deswegen viele Bälle verliert, hat es gegen so topmotivierte und effiziente Grazer (in jeder Halbzeit mit dem ersten Schuss erfolgreich) natürlich überaus schwer. Zumal eine gute Phase nach dem 0:1 ungenutzt blieb. Dass Galvao und Bolingoli leider nicht ersetzt werden konnten und Mujakic nur die Stange traf (90.), verdiente am Ende nur mehr eine Randnotiz. Auch wenn Letzteres schon zum 22.(!) Mal passierte.

SCR: Strebinger; Thumwald, Sonnleitner, M.Hofmann, Auer; Ljubicic, Schwab; Schaub (71.Mujakic), Murg, Vet.Berisha (46.Schobesberger); Kvilitaia.– Tore: Eze (3., 26.), P.Zulj (62.), Jeggo (72.); Kvilitaia (40.), Murg (76.).- Gelbe Karte: M.Hofmann.– Merkur-Arena, Schüttengruber, 14.573.

BL, 33.RUNDE (5.5.): LASK (A) 2:0 (1:0)

M.Hofrnann gelbgesperrt, Galvao und Bolingoli verletzt, somit musste Djuricin eine total neu formierte Abwehr aufbieten und das gegen den zuletzt so erfolgreichen Sensationsaufsteiger (sieben Siege und 14:2 Tore), der anfangs den Eindruck machte, nicht nur elf, sondern mindestens 13 Spieler auf dem Feld zu haben. Dementsprechend schwach liest sich die Zweikampfquote Rapids: diesmal sogar nur 39 Prozent gewonnen; und die Passquote war mit 71 Prozent ebenfalls nicht allzu berauschend. Trotz allem feierte Rapid im Kampf um Platz drei einen gar nicht einmal so unverdienten Sieg, denn die Verteidigung um Sonnleitner & Ljubicic ließ selbst in der starken ersten Halbzeit des LASK nicht allzu viele echte Torchancen zu; was aber dennoch auf sein Gehäuse kam, wurde von Strebinger in einmal mehr überragender Manier entschärft (ob Zuschauer Foda das realisierte, wissen wir nicht). Überdies und außerdem hat der SCR ja auch noch einen alles andere denn auf den Glatzkopf gefallenen Trainer: Wenige Tage nach seiner definitiven Vertrags Verlängerung funktionierte Djuricin den Sechser Ljubicic erfolgreich zum Innenverteidiger um, noch in der ersten Halbzeit ließ er die Außenverteidiger erfolgreich die Plätze tauschen (Thumwald legte Kvilitaia das Führungstor auf), und nachdem Kvilitaia mit einer Großchance an Pervan gescheitert war, brachte Gogo Kuen, als hätte er geahnt, dass ausgerechnet dem der entscheidende Treffer gelingen würde, übrigens aus schrägem Winkel via Innenstange. Apropos Aluminium: Petsos, der beide Treffer mit öffnenden Pässen einleitete bzw. direkt vorbereitete, kanonierte in Minute 28 aus über 30 Metern an die Latte – ein weiterer Beweis, dass Rapids Arbeitssieg in Ordnung ging.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Ljubicic, Thumwald; Petsos, Schwab; Murg (90./+2 Mujakic), Schobesberger (69.Schaub), Vet.Berisha; Kvilitaia (88.Kuen).- Tore: Kvilitaia (41), Kuen (90./+3).- Gelbe Karten: Pogatetz; Ljubicic, Kvilitaia, Auer.– Gelb-Rote Karte: Ramsebner (90./+1, Foul).- TGW-Arena, Pasching, Eisner, 6.100 (ausverkauft).

“MR. GRÜNZEUG NR. 593”: THOMAS MURG

Hier soll jener Spieler heraus gestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Okay, im Cupmatch in Graz und auch beim LASK legte Thomas Murg keine Glanzpartien hin, aber was er im Derby, beim Sieg über die Admira inklusive Doppelpack sowie sogar bei der erneuten Niederlage gegen Sturm auf den Rasen zauberte, war aller Ehren wert. Wie übrigens schon zuletzt (siehe Nr. 592).

“RUNDE” SPIELE, “RUNDE” TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Mario Sonnleitner 225. (Sturm); Lucas Galvao 25. (Admira); Dejan Ljubicic 25. (LASK).- BL-Tor: Philipp Schobesbergers 3:0 gegen den FAK war das insgesamt 425. Tor in der laufenden Meisterschaft.

EIN BLICK ZU RAPID II

20. RUNDE MANNSDORF (H) 5:0 (1:0) NACHTRAG (10.4.)

Jenciragic; Ehrnhofer, Müldür, Obermüller, Krenn; Felber (73.Sahanek); Tüccar, Wunsch /(78.Kirim), Jusic; Arase (58.Nader), Heinicker.– Tore: Ehrnhofer (30.), Jusic (61.), Wunsch (62.), Heinicker (66.), Kirim (79.).- Allianz-Stadion, West 1, Kazanci, 150.

27.RUNDE (Freitag, der 13.4.): ADMIRA JUN. (H) 0:1 (0:1)

Haas; Pfeifer (83.Nader), Müldür, Obermüller, Sahanek; Felber; Arase, Kostic, Wunsch, Jusic (59.Tüccar); Heinicker (67.Kirim).- Tor: Buljubasic (43.).- Allianz-Stadion, West 1, Kouba, 100.

19.RUNDE (17.4.): BRUCK/LEITHA (A) 2:1 (2:0) (Nachtrag)

Haas; Ehrnhofer, Müldür, Obermüller, Krenn; Nader (84.Sahanek), Felber, Kostic; Tüccar (74.Kirim), Küssler (88.Heinicker), Arase.– Tore: Felix (58.); Arase (16.), Tüccar (20.).- Rote Karte: Juric (90., Tätlichkeit).- Bruckneudorf, Dintar, 200.

28. RUNDE (20.4.): SCHWECHAT (A) 2:1 (0:1)

Haas; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Sahanek; Tüccar, Felber, Kostic (82.Okungbowa); Jusic (55.Küssler), Heinicker, Arase (90.Pfeifer).- Tore: Saliji (38.); Tüccar (60.), Heinicker (71., Elfer).-. Bes.Vorkommnis: Siehe „Resümee“.- Schwechat-Rannersdorf, Trunner, 150.

29. RUNDE (27.4.): SPORTCLUB (H) 3:0 (1:0)

Jenciragic; Ehmhofer, Pfeifer, Obermüller, Sahanek; Wunsch (86.Kirim), Felber, Kostic; Tüccar (65.Okungbowa), Küssler, Arase (83.Nader).- Tore: Tüccar (7.), Arase (76.), Kostic (78.).- Allianz-Stadion, West 1, Pilar, 500.

30. RUNDE (1.5.): EBREICHSDORF (A) 1:4 (0:3)

Jenciragic; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Sahanek; Nader (41.0kungbowa), Felber, Wunsch (67.Küssler); Tüccar (41.Arase), Heinicker, Kostic.- Tore: Balzer (19.), Aue (26.), Gusic (37.), Ibser (83.); Ehrhofer (61.).- Ebreichsdorf, Paukovits, 500.

31. RUNDE (6.5.): AUSTRIA AM. (H) 1:1 (0:1)

Jenciragic; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Krenn (6O.Sahanek); Felber; Tüccar, Wunsch, Kostic, Arase (84.Küssler); Mujakic (46.Okungbowa).- Tore: Stark (Eigentor, 52.); Frank (7.).- Allianz-Stadion, Sadikovski, 400.

RESÜMEE

Gegen die Gager-Truppe lief die grüne Angriffsmaschinerie nach zerfahrenen 60 Minuten mit Ehmhofers tollem 1:0 und Jenciragics Superparaden plötzlich wie geschmiert – höchster Sieg seit 21.4.2016 (auch 5:0 in Neusiedl)!

Die Kugel flog oder hoppelte wild hin und her und landete viel zu oft bei den kampfstärkeren Jung-Admiranem. An den Kantersieg der Hütteldorfer drei Tage zuvor erinnerte leider gar nichts.

Das Frühjahr bis 17.4.: 1:2 gegen Traiskirchen, 3:5 (nach 3:0) gegen Pamdorf, 0:0 beim Aufstiegs an wärter Karabakh, 1:3 beim Leader Hom, 5:0 gegen Mannsdorf, mattes 0:1 gegen die Admira Juniors, dann Auswärts-2:1 gegen Bruck/Leitha, dem man am 11.8.2017 daheim mit 3:6 (nach 1:6) unterlag – Rapid II, die Wundertüte, in der alles drin war!

Beim letzten Schwechat gab es ein glanzloses 2:1, somit das Vorrücken auf Tabellenplatz 6 sowie ein schiedsrichterliches Fehlurteil: Arase traf ins Tor, was unter Missachtung der Vorteilsregel plötzlich annulliert wurde, weil der Schiri ein vorheriges Schwechater Hands mit Penalty sanktionierte, den Heinicker (Stangenschuss vor der Pause) zum Glück sicher verwandelte. Fast noch erfreulicher als der Sieg: das Kurz-Comeback des ebenso leidgeprüften wie beliebten Osarenren Okungbowa. Was man nicht übersehen sollte: Es war das fünfte Spiel unserer „Zweiten“ binnen 14 Tagen (drei Siege, zwei Niederlagen)!

Küssler, der den beim Aufwärmen an der Ferse verletzten Heinicker kurzfristig vertrat, bereitete Tüccars frühes 1:0 vor, doch dann gab es einen rasanten, auch bei den Stangenschüssen weitgehend ausgeglichenen Fight. Bis sich „Akas Wundertüte“ weit öffnete, sodass der von seinen zahlreichen Anhängern permanent beispielhaft unterstützte Sportclub keine Chance mehr hatte. Kostics Kopfballtorpedo auf Rasenniveau nach Ehmhofers Superflanke war das 50. Saisontor der technisch besseren Jungrapidler, bei denen Okungbowa (Vertragsende im Sommer) nun schon fast eine halbe Stunde gut durchhielt.

0:1 und 1:2 hieß es für Rapid II bisher in Ebreichsdorf, daher kam das jüngste 1:4 höchstens wegen der Deutlichkeit überraschen (Ebreichsdorf 1:0 erzielte übrigens der Sohn des SCR-Klubarztes). Zumal die Industrieviertier aktueller Erster in der „Regionalliga Niederösterreich“ waren (oder bei Redaktionsschluss immer noch sind?). In die neue 2. Liga wollen sie aber trotzdem nicht aufsteigen, warum auch immer.

Im kleinen Derby wurde Rapid II nach dem frühen 0:1 immer besser und war nach der Pause klar überlegen, brauchte für das 1:1 aber ein Eigentor, auch weil Mujakics Handspenalty leider so schwach geschossen war, dass der gute Kos relativ mühelos parieren konnte. Auch wenn der FAK ebenso die Latte traf (26.) wie vorher Kostic aus 20 Metern (13.), hätten die Jungrapidler den Erzrivalen diesmal ohne weiteres besiegen können, wenn nicht müssen.

RLO-Stand vom 6.5.

l.Hom          26/58 (51:17)
2.Ebreichsdorf 27/58 (51:21)
3.Amstetten    27/55 (59:27)
4.Austria Am.  27/51 (52:33)
ö.Rapid II     27/42 (52:44)

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“ -„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Am Erlös unserer 41. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“ (4.099,99 Euro) hat sich zumindest bis 3.4. nichts verändert. Die SCR-Jugendleitung und unser Vorstand danken allen bereits veröffentlichten Spenderinnen und Spendern nochmals herzlich!— Nachdem gegen St.Pölten 2.300 SCR-Fans im Gästesektor Platz gefunden hatten, musste die Bundesliga drei Tage später (zähneknirschend?) zu- und bekanntgeben, dass der SK Rapid das Urteil – Sperre der Hintertortribünen, aber nicht des Gästesektors – korrekt umgesetzt habe. Ärgerlich, gell, Herr Mag.Kraetschmer?

Der, bekanntlich (aktuell total verzweifelter) FAK- und BL-Kapazunder in Personalunion, hatte nach den verblödeten Vorfällen im 325. Derby ja schwerste Sanktionen gegen den SCR gefordert und größtenteils durchgesetzt: 55.000 Euro wegen des Feuerzeug-Wündchens auf Holzhausers Schlüsselbein plus 45.000 wegen des Platzsturms zweier Idioten (übrigens Besitzer von Freikarten eines Austriaspielers). Nachdem ein ganz anderer, weil violetter und im wie immer spärlich besetzten FAK-Fanblock sofort ausgeforschter Idiot im 326. Derby einer Pressefotografin mit einem leeren Rauchtopf einen fünf Zentimeter großen, einen Spitalsbesuch erfordernden Cut auf dem Kopf zugefügt hatte, schäumte der Herr Magister bei weitem nicht so sehr und seine Bundesliga auch nicht: 40.000 Euro, missbräuchliche Pyro-Anwendung inbegriffen, für die Austria. Ist ein männliches bzw. violettes Schlüsselbein also wertvoller als ein weiblicher, neutraler Kopf? Dass dem SCR wegen der Zündeleien seiner Fans oder „Fans“ immerhin 20.000 Euro aufgebrummt wurden, passt wieder einmal ins schräge Bild, das diese merkwürdige, im Grunde auf den SK Rapid (Zuschauerzahlen! Geldstrafen!) angewiesene Liga immer wieder abgibt. Oder, Herr Mag. Kraetschmer?

Der Vertrag des „sehr stolzen Rapidlers durch und durch“ Maximilian Hofmann wurde vorzeitig um drei weitere Jahre, also bis Sommer 2022, verlängert. Ob sein Herzenswunsch bis dahin erfüllt worden ist, mit Rapid einen (oder mehrere?) Titel gewonnen zu haben, wird sich erweisen…

Zuwächse für das mit Christopher Dibon, Joelinton, Ivan Mocinic und Tamas Szanto gut gefüllte grün-weiße Lazarett bzw. Rehazentrum: Boli Bolingoli fällt wegen eines Risses des Sydemosebandes im rechten Sprunggelenk bis Saisonende aus, wie er gegen die Admira zog sich Lucas Galvao eine Kapselverletzung zu.

Am 27.4. wurde Josef Hickersberger, Rapids ExMeisterkicker und -trainer, aktueller Beirat und Vater des Co-Trainers Thomas 70 Jahre. Typisch cooler „Hicke“-Sager dazu: „Ich feiere nicht, dass ich älter werde.“ Wir gratulieren trotzdem, zumal wir ihn eh nicht als Krautesser einschätzen.

Ende April wurden zwei bis drei Neuerwerbungen bekannt: Mit Andrija Pavlovic (24, 1,89 Meter, 5×4 für Serbien) kommt nun Zoki Barisics WunschMittelstürmer für kolportierte 1,3 Millionen Euro vom FC Kopenhagen und unterschrieb bis Sommer 2021; Marvin Potzmann, ebenfalls 24-jähriger Defensivallrounder (Sturm Graz) wird voraussichtlich zum SCR übersiedeln; und der auch von ausländischen Klubs beobachtete U17-Teamverteidiger Martin Moormann (AKA St.Pölten) erhielt einen Zweijahreskontrakt und soll sich bei SCR II profilieren.

Noch waren das nur Gerüchte, aber Louis Schaub scheint seine Ausstiegsklausel tatsächlich zu nutzen und zum deutschen Traditionsklub 1. FC Köln zu übersiedeln, obwohl der aus der Bundesliga abgestiegen ist. In Bälde werden wir Konkreteres wissen.

Im Lizenzierungsverfahren erhielt der SK Rapid für sein 32-Millionen-Budget grünes Licht und das ohne EC-Einnahmen in der ablaufenden Saison. Glückwunsch an Rapids Wirtschaftsabteilung!

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„Grünzeug“ im Tagebuch

Abschied von Steffen

Stellvertreter

Wir kämpfen nicht, wir lassen kämpfen. Wir haben unsere Stellvertreter.

Wir können es nicht (Zitat Steffen: “Du kannst nicht Fußballspielen, Andy”), andere, stärkere machen das für uns. Der Beste unter ihnen, Steffen, tat das 16 Jahre lang. Kaum vorstellbar, dass sich das nach ihm noch einmal ereignen könnte. Vielleicht aber doch, fesche Madln zum Festhalten gibt es ja überall. Also Mädels, hier ist Rapid, Euer Betätigungsfeld!

Immer, wenn ich die Bilder der Royals über die kommende Superhochzeit sehe, meine ich, dass mich das nicht betrifft, dass ich gegen so etwas immun wäre. Und jetzt sitze ich da, im Kursalon Hübner (übrigens das erste Mal in meinem Leben) und ertappe mich dabei, bei einem höchst emotionalen Ereignis dabei zu sein, dass die Anwesenden, mich eingeschlossen, ebenso bewegt wie andere das Ja-Wort des Königspaares auf Schloss Windsor. Da wie dort Ereignisse, wie sie uns allen im Alltag genau so passieren können, aber es ist etwas Besonderes, einen Abschied eines unserer Stellvertreter am Fußballparkett verabschieden zu müssen; eine Fernbeziehung zu jemandem, der uns etwas auf einem Niveau vorlebt, das wir selbst nicht erreichen können.

Etwa 150 Menschen waren anwesend. Die Familie, Verwandte, die Mannschaften, der Trainerstab, Legenden, das Präsidium, der Ehrenpräsident, Pressevertreter und auch eine Direktübertragung über den Kanal ORF Sport Plus fand statt. Dazu kam eine Gruppe von Fans. Wir sahen: Sabine, Oliver, Markus, Jakob (Ultras), Martin, Dominik, Brucki (Tornados) , Charly (Rapid-Wirt), Gernot (Grün-Weiß Winklarn), Hans (Speising), Jürgen (Sinn des Lebens). Mit dabei waren Florian und Franz (Klub der Freunde). Lest den genauen Bericht auf der Rapid-Homepage “Kein Abschied für immer, sondern ein Neubeginn”.

Wir haben uns von Steffen schon im Vorjahr verabschiedet. “EwkiL-Treffen mit Helge und Steffen” (4.8.2017) Die damals übergebene Datensammlung werden wir aktualisieren und ihm in einer Finalfassung übergeben.

Wie schwer dieser Abschied auch den Fans fällt, sieht man an dem Umstand, dass sie meinen, Steffen wäre bei den letzten Spielen so etwas wie eine Wunderwaffe gegen Niederlagen gewesen. In einem Kurier-Interview erzählt aber Steffen, dass er schon im Vorjahr aufgehört hätte, wäre das Cupfinale zu unseren Gunsten ausgefallen. Immer diese Hätti-Wari…

Im Bild Steffen im Interview…

… und mit Familie

16 Jahre bei Rapid

Symbolisch die 16 Jahre bei Rapid standen Steffens Trikots auf der Bühne, jeweils eines für zwei Jahre, zusammengestellt im folgenden Bild:

Hier eine Liste der längst dienenden Rapidler:

19 1930-1948 Binder Franz Binder Franz
19 1911-1929 Kuthan Richard Kuthan Richard
19 1931-1949 Wagner Franz Wagner Franz
18 1986-2003 Herzog Andreas Herzog Andreas
17 1943-1959 Happel Ernst Happel Ernst
17 2002-2018 Hofmann Steffen Hofmann Steffen
17 1937-1953 Merkel Max Merkel Max
17 1943-1959 Körner Alfred Körner Alfred
16 1942-1957 Körner Robert Körner Robert
16 1970-1985 Krankl Hans Krankl Hans
16 1898-1913 Schediwy Karl Schediwy Karl
16 1929-1944 Kaburek Matthias Kaburek Matthias
16 1979-1994 Garger Kurt Garger Kurt
16 1939-1954 Gernhardt Leopold Gernhardt Leopold
16 1949-1964 Gießer Karl Gießer Karl
16 1912-1927 Bauer Eduard Bauer Eduard
16 1986-2001 Schöttel Peter Schöttel Peter
16 1945-1960 Zeman Walter Zeman Walter
15 1914-1928 Wondrak Karl Wondrak Karl
15 1899-1913 Schediwy Josef Schediwy Josef
15 1911-1925 Brandstetter Josef Brandstetter Josef
15 1958-1972 Flögel Rudolf Flögel Rudolf
15 1985-1999 Heraf Andreas Heraf Andreas
15 1997-2011 Hedl Raimund Hedl Raimund
15 1938-1952 Musil Josef Musil Josef
15 1978-1992 Kienast Reinhard Kienast Reinh

Die meisten Spiele für Rapid

Da in den früheren Jahrzehnten weniger Spiele absolviert wurden, kommt keiner seiner Vorgänger an die Anzahl der Spiele für Rapid an Steffen Hofmann heran. In dieser Wertung ist Steffen wohl uneinholbar.

Spieler T. Sp. Rapidler
Flagge Hofmann S. 128 539 2002-2018
Flagge Schöttel P. 7 526 1986-2001
Flagge Kienast R. 76 499 1978-1992
Flagge Konsel M. -578 486 1985-1997
Flagge Krankl H. 339 450 1970-1985
Flagge Flögel R. 195 432 1958-1972
Flagge Weber H. 51 411 1978-1989
Flagge Hanappi G. 124 394 1951-1964
Flagge Feurer H. -394 361 1976-1988
Flagge Halla P. 44 360 1953-1965
Flagge Pregesbauer J. 17 350 1975-1986
Flagge Glechner W. 13 334 1959-1971
Flagge Garger K. 7 332 1979-1994
Flagge Brauneder K. 26 332 1983-1994
Flagge Körner A. 180 327 1943-1959
Flagge Walzer W. 20 326 1969-1979
Flagge Dienst R. 322 324 1949-1961
Flagge Höltl J. 1 324 1955-1967
Flagge Pajenk E. 21 322 1970-1979
Flagge Binder F. 397 318 1930-1948
Flagge Wagner F. 4 304 1931-1949

Liste aller Trainer von Steffen

Barisic Zoran
Büskens Mike
Canadi Damir
Djuricin Goran
Hickersberger Josef
Pacult Peter
Schöttel Peter
Zellhofer Georg

Liste aller Mitspieler mit Steffen

Adamski Marcin
Akagündüz Muhammet
Alar Deni
Arase Kelvin
Auer Stephan
Bajrami Eldis
Bazina Mario
Behrendt Brian
Bejbl Radek
Berič Robert
Berisha Veton
Bilic Mate
Bolingoli Boli
Bošković Branko
Boyd Terrence
Breitenfelder Fritz
Burgstaller Thomas
Burgstaller Guido
Cehajic Salmin
Denner Lukas
Dibon Christopher
Dober Andreas
Dobras Kristijan
Dollinger Matthias
Došek Tomáš
Drazan Christopher
Eder Hannes
Entrup Maximilian
Erbay Ümit
Fabiano de Lima Campos Maria
Fath Saoud
Feldhofer Ferdinand
Galvão Lucas
Garics György
Gartler Rene
Gerson Guimarães Ferreira Junior
Grahovac Srdjan
Grozurek Lukas
Harding Georg
Haring Peter
Harrauer Michael
Hedl Raimund
Heikkinen Markus
Herzog Andreas
Hiden Martin
Hiden Markus
Hinum Thomas
Hlinka Peter
Hoffer Erwin
Hofmann Maximilian
Hofmann Steffen
Huspek Philipp
Ildiz Muhammed
Ivanschitz Andreas
Jadoua Adel
Jazić Ante
Jelavić Nikica
Jelić Matej
Joelinton Cassio Apolinário de Lira
Jovanović Milan
Kainz Florian
Katzer Markus
Kavlak Veli
Kayhan Tanju
Keles Eren
Ketelaer Marcel
Kienast Roman
Kincl Marek
Knez Iván
Knoflach Tobias
Koch Georg
Königshofer Lukas
Konrad Mario
Korkmaz Ümit
Korsos György
Kostic Alexandar
Kovačec Dino
Kuen Andreas
Kuleski Vasil
Kulovits Stefan
Kvilitaia Giorgi
Labant Vladimír
Laursen Jacob
Lawarée Axel
Lenko Jirí
Ljubicic Dejan
Lukse Andreas
Macho Jürgen
Maier Ladislav
Maierhofer Stefan
Malicsek Philipp
Maric Marko
Martinez Sebastian
Močinić Ivan
Mujakic Armin
Murg Thomas
Novota Ján
Nuhiu Atdhe
Nutz Stefan
Okungbowa Osarenren
Palla Stephan
Pashazadeh Mehdi
Patocka Jürgen
Pavelic Mario
Payer Helge
Pehlivan Yasin
Petsos Thanos
Pichler Harald
Plassnegger Gernot
Prager Thomas
Prenner Helmut
Prisc Mario
Prokopič Boris
Prosenik Philipp
Radlinger Samuel
Sabitzer Marcel
Saler Jürgen
Salihi Hamdi
Sara Mario
Saurer Christoph
Schaub Louis
Schießwald Günter
Schimpelsberger Michael
Schobesberger Philipp
Schösswendter Christoph
Schrammel Thomas
Schreiner Daniel
Schwab Stefan
Sobczyk Alex
Sobotzik Thomas
Soma Ragnvald
Sonnleitner Mario
Stangl Stefan
Starkl Dominik
Strebinger Richard
Sturm Florian
Szalai Attila
Szántó Tamás
Thonhofer Christian
Thurnwald Manuel
Tokić Mario
Correa Tomi
Topić Eldar
Tosun Cemil
Traustason Arnór Ingvi
Trimmel Christopher
Valachovič Jozef
Vennegoor of Hesselink Jan
Vico Jovica
Voříšek Petr
Wagner René
Wallner Roman
Weinwurm Ferdinand
Wöber Maximilian
Wydra Dominik

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