Sprechen statt wischen

Hast Du schon einmal die Spracheingabe auf Deinem Handy probiert? Auf meinem Android-Handy ist es der „Google Assistant“

Google Assistant

Eine tolle Sache! Es konkurrieren OK Google, Alexa, Cortana und Siri. Da ich ein Android-Handy besitze, ist der Google Assistant vorinstalliert und nach der Aktivierung (siehe weiter hinten) genügt es nach einem kleinen Sprachtraining „Ok Google“ zu sagen oder auf das Mikrofon-Symbol zu klicken. Danach spricht man eine Frage und bekommt bei einfachen Fragen eine akustische Antwort. Gleichzeitig werden Links mit Seiten angezeigt, die mit der Frage in Zusammenhang stehen. Bei komplexeren Antworten wird eine (Wikipedia-)Seite mit der Antwort angezeigt.

In Rezensionen hat der Google Assistant Vorteile gegenüber den Konkurrenten. Beispielsweise funktioniert Cortana auf Android derzeit nur in Englisch. Man kann den Google Assistant auch auf iPhones installieren. Gegenüber der Heimversion Alexa haben wir mit dem Google Assistant ein Tool, das wir immer mit uns führen.

Hier ein paar Beispiele im Zusammenhang mit „Rapid“

„S K Rapid“ (oder ein anderer Vereinsname) und man erfährt das letzte Ergebnis, heute leider etwas betrüblich: „SK Rapid WIen hat gestern 2 zu 4 gegen Sturm Graz verloren“.

„Wie macht sich S K Rapid“ „Rapid Wien ist Vierter in der Tabelle.“

„Bei welchem Verein spielt Christopher Drazan?“ „SC Austria Lutenau“

„Wann ist das nächste Spiel von S K Rapid?“ „SK Rapid spiel Samstag um 16:00 gegen LASK Linz“

Das funktioniert auch mit Rapid II, allerdings muss man statt „zwei“ zwei Mal den Buchstaben „i“ aussprechen:

„Wann ist das nächste Spiel von SK Rapid I I?“ „SK Rapid spiel morgen um 18:30 gegen Ebreichsdorf“

„Kader von S K Rapid?“ „Steffen Hofmann, Louis Schaub, Joelinton und weitere“ Die weiteren Spieler erfährt man durch horizontales Scrollen. Tippt man einen Spieler an, gibt es weitere Informationen zu diesem Spieler. 

„Öffne die Homepage von S K Rapid Wien“ zeigt eine Linkliste mit der Homepage an erster Stelle. Muss man nur noch anklicken.

Funktioniert auch mit dem „Klub der Freunde“ und zwar so:

„Homepage des Klub der Freunde des S C Rapid“ (hier muss man auf das „C“ achten, sonst landet man bei der Rapid-Homepage.

„Wann wurde der S K Rapid gegründet?“ „8. Januar 1899“

„Wer war Dionys Schönecker?“ öffnet die Wikipedia-Seite und antwortet akustisch mit dem ersten Satz „Dionys Schönecker ‚Mister Rapid‘ war ein österreichischer Fußballspieler, Trainer und Funktionär beim SK Rapid“, gefolgt vom Wikipedia-Eintrag, den man anklicken kann.

„Wer ist der Trainer des S K Rapid?“ „Goran Djuricin“

Nun mögen uns diese Antworten trivial vorkommen, man muss aber bedenken, dass man statt „SK Rapid“ irgendeinen Verein einsetzen kann ist das schon beachtlich. Kein Tastendruck, kein Wischen, nur fragen!

Handybedienung

Lasst Euch durch diese „Rapid“-Spielereien nicht irritieren, denn die Spracheingabe kann das Handy insgesamt bedienen, ohne dass man dazu etwas tun muss. Hier ein paar Beispiele: „Rufe Andy Marek“, „Rufe Christian“ (gibt es mehrere ‚Christian‘ wird eine Auswahl angeboten), „Sende eine SMS an Silvia Fiala“ Jetzt gibt man die Nachricht ein, kann sie in einem Sprachdialog ändern oder absenden, fertig. „Wie spät ist es?“,  „Wie ist das Wetter in Oslo?“, „Was bedeutet Adipositas?“, „Schreibe E-Mail an Herwig Gatterwe!“, „Wo ist der nächste Supermarkt?“, „Spiel Spiel mir das Lief vom Tod!“ (mit vorgeschalteter Werbung), „Ein Euro in tschechischen Kronen„, „Öffne Einstellungen“, „Starte Qando“ uvam.

Man muss auch bedenken, dass wir hier eigentlich erst an einem technologischen Anfang stehen und dass sich die Spracherkennung unter dem Wettbewerbsdruck sehr rasch weiterentwickeln wird. Beispielsweise wird schon berichtet, dass man in zukünftigen Versionen das Kommando „OK Google“ wird personalisieren können. 

Bitte probieren!

Einrichtung

Um den Google-Assistenten einzurichten, klickt man auf das Google-Symbol und im dortigen Bildschirm auf die Einstellungen (drei waagrechte Striche).

Dort wählt man „Google Assistent“ und wieder „Einstellungen“. 

Bei „Smartphone“ im Untermenü „Geräte“ aktiviert man das Feature systemweit.

Links

Sturm-Rapid

4:2 (2:1)

Beim Derby ging’s um die Vorherrschaft in Wien. Diese wurde eindrucksvoll bestätigt.

Beim Admira-Spiel ging’s um den Charakter der Mannschaft nach dem Cup-Aus, und auch das wurde bravourös gemeistert.

Im heutigen Sturm-Spiel ging’s um einen Angriff auf Platz zwei, und dieser Angriff ist misslungen. Man muss eingestehen, dass die Grazer derzeit für Rapid nicht in Reichweite sind. Aber wer weiß, wie sehr uns Boli und Galvao bei diesem Spiel gefehlt haben. Immerhin kann man zumindest ein Tor auf das Konto der Innenverteidigung  buchen.

Choreografie

Wir sehen eine eindrucksvolle Choreografie der Lords im Rapid-Sektor: „Rapid rollt ein und der Wahnsinn regiert“

Man legt nach und zündet orange-weiß-grüne Rauchtöpfe. Auf diesem Bild schaut das noch harmlos aus,

aber hier sieht man, dass der Rauch sich bis zu Rapid-Tor hinzieht und in weiterer Folge Strebinger immer weiter nach links ausweicht, um nicht in der Wolke zu stehen.

Genau in dieser Phase fällt das erste Tor für Graz. Aus unserer Sicht war das Spiel in dieser Phase durch die Rauchschwaden beeinflusst und ich stelle mir vor, dass das Los ergeben hätte, dass dort der Sturm-Tormann hätte stehen müssen. Ich an seiner Stelle hätte wegen des behindernden Rauchs protestiert. Vielleicht hätte das auch Strebinger tun können/sollen. Aber wahrscheinlich wirkt der Rauch aus großer Distanz dichter als für die Akteure am Feld.

Auch die Tornados melden sich zu Wort:

Die Sturm-Fans verabschieden Steffen Hofmann mit „Trotz Allem: Zum Abschied Respekt für Steffen Hofmann“.

Eine ziemlich einmalige Aktion der schwarz-weißen Fanszene für die wir uns als Rapidler bedanken!

Auswärtsfahrt

11:37 ab Hauptbahnhof S80, Arnold, Florian, Franz
12:00 an Hütteldorf, Imbiss am Bahnhof
12:30 an Allianz-Stadion
13:00 Abfahrt dem dem Rapid-Fanbus, Leitung Eva, Maria, Jürgen und Hans.

14:00 an Loipersdorf, Rauchpause
15:30 an Graz, zum Sektor 7 in der Nord-West-Ecke

vlnr.: Ulrich (unser Grazer Gast), Arnold, Florian
16:30 Spielbeginn

18:30 zum Auswärtssektor in der Nord-Ost-Ecke
19:00 Abfahrt mit Gregor
20:30 Ankunft Neulaa, U1
20:45 Laxenburgerstraße, Gavaz: das beste Eis weit und breit

Danke, Gregor fürs Mitnehmen, damit sind wir den verballen Hasspostings im Autobus entkommen. Mir fällt dazu das Lied „Glücklich ist, wer vergisst..“ aus der Fledermaus von Johann Strauß ein. In diesem Sinne freuen wir uns auf ein erfolgreiche Arbeitswoche, in der das Vergessen leichter fällt.

Links

Gedenken an Frau Paula

Frau Paula war Mitglied und Privatsponsorin des SK Rapid aber auch Mitglied beim Fanklub Grün-Weiße Distel. Der Fanklub hat sich liebevoll um sein ältestes Mitglied gekümmert und Frau Paula zum und vom Stadion chauffiert und ihr auf die immer steiler werdenden Stufen der Tribüne geholfen. Das Engagement von Christoph, Gregor und Franz vom Fanklub ist bemerkenswert.

Bei einem ihrer Geburtstage hat Andy Marek erwähnt, dass Frau Paula jährlich erhebliche Summen für den Rapid-Nachwuchs ohne weitere Gegenleistung gespendet hat. 

Frau Paula hat sich ihr Engagement für Rapid bis zuletzt bewahrt und das hat ihr sowohl Rapid als auch die Grün-Weiße Distel gedankt, wie man auf dem folgenden Bild sieht:

Letztes Bild von Frau Paula

Beim 4. Rapid-Lauf, am 23. Mai 2015 durfte ich folgendes tolle Bild machen, das Frau Paula im Kreis ihrer (und unserer) Idole zeigt:

vlnr.: Alfred Körner, Stefan Schwab, Paula Neiss, Michael Krammer

Grabbesuch am 1. Mai

Am 1. Mai wäre Frau Paula 95 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass besucht der Fanklub Grün-Weiße Distel ihr Grab am Zentralfriedhof und lädt alle ein, die dabei sein wollen.

  • 1. Mai 2018, 12:30
  • Feuerhalle Simmering
  • Simmeringer Hauptstraße 337, 1110 Wien
  • Abteilung 7, Ring 2, Gruppe 6, Nummer 83


Liebe Freunde!

Wolfi mit dem Fahrrad von Ober St. Veit kommend, Franz und ich mit den WL nach Simmering anreisend  –  wie Ihr den Aufnahmen entnehmen könnt, haben wir drei SCR-Fanklubangehörige den 1. Mai 2018 unter anderem auch dazu genutzt, mittags unserer lieben, vor etwa einem halben Jahr verstorbenen Paula (Neiss) an ihrer Grabstätte am Wiener Zentralfriedhof zu gedenken.

Mithilfe der wertvollen Grab-Information unserer Stadion-Abo-Kollegin Lucia, deren Familie zu Paula ebenfalls ein freundschaftliches Verhältnis gepflogen hatte, fanden wir heute tatsächlich die letzte Ruhestätte von Paula (und ihrem schon vor Längerem vorverstorbenen Gatten Johann, den wir als langjährigen Abonnenten ebenfalls noch in guter Erinnerung haben). Die Lokalisierung des Grabes im schier endlosen Grünbereich des sogenannten „Urnenhains” gemahnte an eine (mir bekanntlich durchaus vertraute) militärische Erkundung  –  dessen Unterteilung in Abteilungen/Ringe und Gruppen klingt ziemlich einschlägig, ohne Lageplan wären wir jedenfalls bald sehr alleine in der nahezu unberührten Botanik gestanden…

Paula hätte heute ihren 95. Geburtstag gefeiert, aus diesem Grund legten wir einen Bund (grün-weißer) Maiglöckchen vor die von Lucia zurückgelassene SHFG-Kerze und dankten in Stille für die vielen in drei Jahrzehnten mit Paula zugebrachten humorvollen Stunden sowie für ihre hintergründigen Zeitzeuge-Schilderungen (die schwierigen Jahre 1934 bis 1955 erlebte sie als Jugendliche/junge Frau zwischen ihrem 11. und 32. Lebensjahr…).

Mit einem gemeinsamen Mittagessen rundeten wir Drei unsere aktuelle Fanklub-Aktivität dann würdig ab und fuhren danach zufrieden wieder in Richtung Hütteldorf heim.

Liebe Grüße, Christoph

 

Rapid II – Sportklub

3:0 (1:0)

Rapid II ging schon in der 7. Minute durch Ceyhun Tüccar in Führung, doch war das Spiel danach lange offen und nach der Pause hatte der Sportklub mit einem Stangenschuss eine Riesenmöglichkeit für den Ausgleich, doch es sollte nicht sein. Pünktlich zu Beginn der Rapid-Viertelstunde in der 76. Minute erhöhte Kelvin Arase zum 2:0 und in der 77. Minute stellte schließlich Aleksandar Kostic mit einem herrlichen Tiefflugkopfball den Endstand zum 3:0 her. 

Im Bild die Mannschaftsaufstellung mit Schiedsrichter Wolfgang Pitar, Linienrichterin Sara Telek und Linienrichter Stefan Petrik-Hanke

Osarenren Okungbowa kam in der zweiten Halbzeit zum Einsatz. Beachtlich ist der rasante Aufstieg von Elias Felber in nur einer halben Saison zum Kapitän der Mannschaft. 

„Christian, der Siebener steht schon wieder ganz frei…“ schrie ein aufgebrachter Leo Gartler in seiner frei gewählten Rolle als Hilfs-Trainer auf das Spielfeld als sein „Liebling“ Christian Ehrenhofer seinen sehr variabel spielenden Gegenspieler Martin Kraus wieder einmal aus den Augen verloren hat. Irgendwie erinnert diese Kritik an Zeiten der Manndeckung, die aber wohl nicht der Auftrag des Trainers gewesen sein wird. 

Zwei beleuchtete Drohnen wurden gegen Spielende über dem Spielfeld gesichtet.

Das Spiel wurde auch von Steffen Hofmann, Martin Bernhard und Thomas Hickersberger beobachtet. 

Tombola

Leider darf ich die beiden jungen Damen, die sich im Winter bei großer Kälte und auf bei sommerlicher Hitze in den Dienst von Rapid II stellen und die Tombola organisieren, nicht fotografieren. Beim heutigen Spiel durfte ich den Hauptgewinn der Tombola, einen riesigen Geschekkorb, mit nach Hause nehmen. 

Ambiente

Für uns, Besucher von Spielen von Rapid II, sind diese Regionalligaspiele ein Höhepunkt ganz anderer Art. Entweder bei Auswärtsspielen als interessante Ausflüge in die Region oder ein echtes VIP-Spiel zu Hause. Wir starten mit einer Visite im Fanshop kaufen im Fancorner die Eintrittskarten. Bei einem Imbiss in der Rekordmeisterbar, die bei Heimspielen der Kampfmannschaft ja nur den Besuchern der Ebene II vorbehalten ist, wird das Wochenende geplant. Es folgt der Höhepunkt des Abends, das Spiel auf West 1, abgerundet durch ein Fluchtachterl/krügerl in der Rekordmeisterbar, bis zur Abfahrt der Schnellbahn. 

Im Bild Arnold und Karl beim Abschiedstrunk.

Links

EwkiL: Bericht · Bilder
Fußballösterreich: Spielbericht
Sportklub: Bericht
Weltfußball: Spielbericht

Rapid-Viertelstunde vom 27. 4. 2018

  • Spielerpässe Ratespiel
  • Thurnwalds erstes Tor
  • Max Hofmann verlängert
  • 130 Jahre Schönecker
  • 77-Chancen Führung
  • Link zum Video

Stammtisch Hainburg

Hier, in Hainburg, soll Etzel der Hunnenkönig, nach seiner Hochzeit mit Kriemhild in Wien, auf der Fahrt nach seiner Burg in Buda, übernachtet haben. Die heutige Burgruine wird in den Abendstunden geheimnisvoll beleuchtet. Hier ein Blick von der ebenfalls geschichtsträchtigen Stopfenreuther Au auf Hainburg mit dem imposanten Burghügel:

Von http://hdl.loc.gov/loc.pnp/ppmsc.09181, Gemeinfrei, Link

Hier, in Hainburg, fand am 26.4. im Saal der Arbeiterkammer in der Oppitzgasse 1 der April-Stammtisch von Rapid statt. 

Man erlebt bei einem solchen Besuch gleich selbst hautnah, welche Mühen die Anhänger aus den Bundesländern auf sich nehmen, um regelmäßig die Spiele und Veranstaltungen in Wien zu besuchen, denn die Rapid-Delegation verspätete sich wegen eines Staus bei Fischamend.

Rapid bedankt sich mit dieser Veranstaltung bei seinen treuen Fans, indem man mit der perfekt inszenierten Show des „Rapid-Stammtisch“ durch die Bundesländer tourt. Martina, Gernot und Robert waren die Vorhut und bereiteten des Festsaal, die Leinwand zur Filmprojektion und die Ton-Anlage perfekt vor,

Andy kam mit den Spielern Berisha, Ljubicic, Schaub und Schwab.

   

Als Überraschungsgast kam auch Präsident Michael Krammer

Der Präsident betonte die wichtige Rolle der Mitglieder für den Nachwuchs. Alle Mitgliedsbeiträge werden ungekürzt dem Nachwuchs zur Verfügung gestellt und klarerweise bedeutet dann: mehr Mitglieder, mehr Geld für den Nachwuchs.

Anhänger, die sagen, man könne wegen der Vorkommnisse beim Derby nicht mehr ins Stadion gehen, lud der Präsident ein, sich das zu überlegen, weil man seitens des Vereins alles unternehme, um einzelne Unruhestifter herauszufinden und zur Verantwortung zu ziehen.

Die Trainerfrage wird bei der Präsidiumssitzung am Montag entschieden werden und Präsident Krammer skizzierte die Gesichtspunkte, die dabei berücksichtigt werden. Er nannte sie „Kopf- und Bauchargumente“, die überwiegend auf eine Vertragsverlängerung von Gogo hindeuten. 

Bei der Diskussion mit dem Spielern wurden einige interessante Details bekannt, etwa der, dass die besten FIFA-Spieler Louis Schaub und Thomas Murg sind, und dass die Entscheidung um einen Vereinswechsel von Louis Schaub noch nicht gefallen ist. Einerseits ist es sehr verlockend, den Spuren seines Vater in Deutschland zu folgen, dabei aber auch das Risiko bei einem Zweitligisten auf sich zu nehmen. In dieser Frage müssen wir uns noch gedulden.

Souverän war die Vorstellung von Kapitän Stefan Schwab, der die aktuelle Situation selbstbewusst aber auch realistisch nach vorne schauend, analysierte. Er sieht das kommende Spiel gegen Sturm als Schlüssel zur Frage, ob man noch um den zweiten Platz mitspielen wird können. Ohne einen Sieg in Graz wird es wohl nichts mit diesem Platz. Die schwere Verletzung von Boli macht die Aufgabe wohl noch etwas schwieriger. Auch die Frage nach einem Mittelstürmer habe nicht mehr den Stellenwert wie noch im Herbst, weil Giorgi durch seine jüngsten Torerfolge diese Lücke auch ohne große Transfers schließt.

Die Zusammenarbeit mit dem Trainer beschreibt Stefan Schwab sehr positiv und die Spielweise und die Ergebnisse der letzten Spiele unterstreichen diesen Teamgeist. 

Arnold, Christian, Florian und Franz waren wahrscheinlich die einzigen Wiener, die der Einladung zum Stammtisch in Hainburg gefolgt sind, und wir haben die kleine Reise nicht bereut. Beste Verbindung mit der Schnellbahn im Halbstundentakt, man muss sich nicht das RB-Spiel anschauen und wird vom lokalen Fanklub „Rapid-Freunde Hainburg“ und ihrem Obmann Christian Bauer sehr freundlich begrüßt.

Es gab Schnitzel in allen Variationen, Würstel und Toast, dazu Murauer Bier. Wir freuen uns schon auf den nächsten Stammtisch in Hainburg!

Die Autogramm- und Fotostunde mussten wird wegen des Zugfahrplans auslassen. Wir verließen Hainburg durch einen Durchbruch in der Stadtmauer beim Ungar-Tor…

…und erreichten noch den Zug um 21:03.

Optimistischer Rapid-Kalender 2018/19

59 Spiele (21 International + 6 Cup + 32 Liga), jedenfalls mehr als Bayern München, würde Rapid 2018/19 brauchen, um das Triple zu erreichen! Im folgenden Übersichtskalender sind alle bisher bekannten Termine für die Kampfmannschaft bereits eingetragen. Die Beschreibung der Termine kommt in einer Tabelle weiter hinten.

braun: ÖFB-Cup, grün: Liga, blau: Europa-Bewerb, rot Nationalmannschaft

Seit dem Spiel gegen die Admira steht fest, dass Rapid international spielen wird und mit einem Sieg am Sonntag gäbe es sogar noch eine Chance auf den 2. Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigen würde. So schaut das Rest-Programm von Rapid, Sturm und LASK aus. Der Kampf um den zweiten Platz bleibt also spannend bis zuletzt:

          RAPID      STURM       LASK
32. Runde A Sturm    H Rapid     A Altach
33. Runde A LASK     A RB        H Rapid
34. Runde H RB       H LASK      A Sturm
35. Runde H Altach   H Admira    H WAC 
36. Runde A WAC      A Altach    A Mattersburg

Wenn es also gelingen würde, Sturm zu überholen, wäre das erste internationale Spiel unmittelbar nach dem Cup-Spiel, Die Terminfestlegung geht daher davon aus, dass Rapid in der CL-Quali und daher am Di/Mi spielt. Eingetragen ist jeweils der Dienstag. Sollte es doch nur die EL-Quali werden, verschieben sich diese Termine auf den Donnerstag derselben Woche. Bei einem dritten Platz in der Liga wäre das erste internationale Spiel erst in der dritten Qualirunde, also in der 32. Woche.

Quellen

Termine 

Die folgende Tabelle aller bisher bekannten Termine rund um Rapid und die Nationalmannschaft sind natürlich nur eine Momentaufnahme. Die jeweils aktualisierten Daten findet man immer auf der Seite http://klubderfreunde.at/rapid/alle-termine/. Dort findet man auch die Beginnzeiten und weitere Details zu den Terminen. Mehr noch, es ist nicht notwendig, diese Termine nachzuschauen, man kann sie auch abonnieren und hat sie dann jeweils aktualisiert am Handy und am PC. Die dazu erforderliche Adresse ist http://ewkil.at/kalender.aspx?out=ics. Es gab schon Berichte über die genaue Vorgangsweise:

Wenn es Rapid dann doch nicht in die CL-Quali und bis in die jeweiligen Finalspiele schaffen sollte, werden die Termine im Online-Kalender natürlich korrigiert.

Alle Termine ab heute

Mi 25.Apr Training
Do 26.Apr Stammtisch (Hainburg)

Fr 27.Apr Rapid II - Sportklub · Rapidviertelstunde

So 29.Apr Sturm Graz - Rapid 

18

Di 01.Mai Ebreichsdorf - Rapid II 
Fr 04.Mai Rapidviertelstunde

Sa 05.Mai LASK - Rapid 

So 06.Mai Rapid II - Austria Wien A 

19

Mo 07.Mai Käfig Tour · Mitgliederversammlung (Klub der Freunde)
Fr 11.Mai Rapidviertelstunde

Sa 12.Mai Stadlau - Rapid II 

So 13.Mai Rapid - Red Bull Salzburg 

20

Fr 18.Mai Rapidlauf · Neusiedl - Rapid II · Rapidviertelstunde
So 20.Mai Rapid - SCR Altach 

21

Di 22.Mai Greenietag mit Autogrammstunde
Fr 25.Mai Rapidviertelstunde · SKU Amstetten - Rapid II 

So 27.Mai RZ Pellets WAC/St. Andrä - Rapid 

22

Mi 30.Mai Österreich - Russland 
Sa 02.Jun Österreich - Deutschland 

23

So 10.Jun Österreich - Brasilien 

25

Mo 18.Jun Mitgliederversammlung (Rapid)
Di 19.Jun Auslosung 1. und 2. Runde CL/EL-Quali

29

Fr 20.Jul Cup, 1. Runde

30

Mo 23.Jul Auslosung 3. Runde CL/EL-Quali
Di 24.Jul Champions-League, 2. Runde(Quali

Sa 28.Jul Liga, 1. Runde

31

Di 31.Jul Champions-League, 2. Runde(Quali
Sa 04.Aug Liga, 2. Runde

32

Mo 06.Aug Auslosung 4. Runde CL/EL-Quali
Di 07.Aug Champions-League, 3. Runde(Quali

Sa 11.Aug Liga, 3. Runde

33

Di 14.Aug Champions-League, 3. Runde(Quali
Sa 18.Aug Liga, 4. Runde

34

Di 21.Aug Champions-League, 4. Runde(Quali
Sa 25.Aug Liga, 5. Runde

35

Di 28.Aug Champions-League, 4. Runde(Quali
Do 30.Aug Auslosung CL/EL-Gruppenphase

Sa 01.Sep Liga, 6. Runde

36

Do 06.Sep Österreich - Schweden 

37

Di 11.Sep Bosnien - Österreich 
Sa 15.Sep Liga, 7. Runde

38

Di 18.Sep Champions-League, 1. Runde
Sa 22.Sep Liga, 8. Runde

39

Di 25.Sep Cup, 2. Runde
Sa 29.Sep Liga, 9. Runde

40

Di 02.Okt Champions-League, 2. Runde
Sa 06.Okt Liga, 10. Runde

41

Fr 12.Okt Österreich - Nordirland 

42

Sa 20.Okt Liga, 11. Runde

43

Di 23.Okt Champions-League, 3. Runde
Sa 27.Okt Liga, 12. Runde

44

Di 30.Okt Cup, Achtelfinale
Sa 03.Nov Liga, 13. Runde

45

Di 06.Nov Champions-League, 4. Runde
Sa 10.Nov Liga, 14. Runde

46

Do 15.Nov Österreich - Bosnien 
So 18.Nov Nordirland - Österreich 

47

Sa 24.Nov Liga, 15. Runde

48

Di 27.Nov Champions-League, 5. Runde
Sa 01.Dez Liga, 16. Runde

49

Sa 08.Dez Liga, 17. Runde

50

Di 11.Dez Champions-League, 6. Runde
Sa 15.Dez Liga, 18. Runde

51

Mo 17.Dez Auslosung CL/EL-Ko-Phase

7

Di 12.Feb Champions-League, 1/16-Finale
Sa 16.Feb Cup, Viertelfinale

8

Di 19.Feb Champions-League, 1/16-Finale
Sa 23.Feb Liga, 19. Runde

9

Sa 02.Mär Liga, 20. Runde

10

Di 05.Mär Champions-League, 1/8-Finale
Sa 09.Mär Liga, 21. Runde

11

Di 12.Mär Champions-League, 1/8-Finale
Sa 16.Mär Liga, 22. Runde

13

Sa 30.Mär Liga, 23. Runde

14

Di 02.Apr Cup, Halbfinale
Sa 06.Apr Liga, 24. Runde

15

Di 09.Apr Champions-League, 1/4-Finale
Sa 13.Apr Liga, 25. Runde

16

Di 16.Apr Champions-League, 1/4-Finale
Sa 20.Apr Liga, 26. Runde

17

Di 23.Apr Liga, 27. Runde
Sa 27.Apr Liga, 28. Runde

18

Di 30.Apr Champions-League, 1/2-Finale
Mi 01.Mai Cup, Finale

Sa 04.Mai Liga, 29. Runde

19

Di 07.Mai Champions-League, 1/2-Finale
Sa 11.Mai Liga, 30. Runde

20

Sa 18.Mai Liga, 31. Runde

21

Sa 25.Mai Liga, 32. Runde

22

Sa 01.Jun Champions-League, Finale

Dokumente erfassen

Unser Rapid-Alltag erzeugt Erinnerungen an Spiele, Veranstaltungen und Begegnungen. Immer wieder kommt es vor, dass man Dokumente fotografiert. Meist sind die Umstände so, dass man das Objekt nicht genau ausrichten kann und daher ist das Bild größer als das eigentliche Objekt.

Office Lens

Office Lens ist ein praktisches Programm zur Digitalisierung von Dokumenten, Rechnungen, Notizen, Plakaten, Tafelbildern oder Ausstellungsobjekten. Es ist nicht nötig, dass man das gewünschte Dokument formatfüllend vor die Kamera bekommt oder dass es verzerrungsfrei dargestellt wird. Um alles das kümmert sich Office Lens. Office Lens ist auf allen gängigen Plattformen kostenlos erhältlich.

Hier sieht man, wie Office Lens erkennt, dass es sich um ein Dokument handelt und rahmt den erfassten Bereich rot ein:

Im rechten Navigationsbereich sieht man, dass man zwischen „Whiteboard“, „Dokument“, „Visitenkarte“ und „Foto“ umschalten kann.

Beispiel Rechnungen

Das folgende Bild zeigt links einen Stapel Rechnungen und im Bild rechts, wie ein einzelne Rechnung korrekt ausgerichtet erfasst wird.

Beispiel Ausstellungsobjekte

Am 1, Mai 2017 wäre Walter Zeman 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass arrangierte das Rapideum eine Sonderschau „Walter Zeman“ in der Aula des Allianz-Stadions. In zwei Vitrinen sah man Erinnerungsstücke. In den beiden folgenden Bildern sieht man, wie das Blatt mit dem Reisepass von Walter Zeman ausgesehen hat (links) und wie Office Lens dieses Bild zu einem korrekten Dokument umgeformt hat (rechts).

Hier die gesamte Dokumentensammlung, die auf diese Weise entstanden ist:

Beispiele für die erfassten Dokumente

Rapid-Admira

4:1 (2:0)

Der Spielanfang war noch sehr ausgeglichen, Rapid spielbestimmend aber ohne besondere Chancen. Wenn es also nicht mit einem konzertierten Angriff klappt, dann eben mit einem Konter im eigenen Stadion. Und wie das gleich zwei Mal am Ende der ersten Halbzeit geklappt hat. Vielleicht hat man sich früher einfach zu sehr in der Spielmacherrolle verzettelt und zu selten auf die Methode der Gegner, das Kontern, zurückgegriffen.

Dann nach der Pause, ein mutiger Weitschuss von Manuel Thurnwald! Ja, auch das Glück kehrt wieder zurück, dorthin wohin es gehört, nach Hütteldorf! Wäre der Ball nicht abgelenkt worden, hätte ihn wohl Tormann Leitner gehalten. Kapitän Stefan Schwab ist in einer besonderen Form. Er hat in jedem der letzten Spiel getroffen oder eine Vorlage geleistet. In diesem Spiel gegen die Admira waren es zwei Vorlagen und ein Tor. Die Vorlage zu dem prächtigen Kopfballtor leistete übrigens Ehrenkapitän Steffen Hofmann.

Rapid kommt in Fahrt!  Beeindruckende Spiele und meist auch beeindruckende Siege. Ein lang vermisstes Selbstverständnis im Kombinationsspiel kehrt zurück; man beginnt sich immer besser zu verstehen; die Anzahl der erzielten Tore steigt.

Bei einem so komplexen Spiel kann sehr viel eine Rolle spielen, gleichbleibende Rituale geben Sicherheit. Hier eine Beobachtung: Das Ritual der Rapid-Spieler zu Spielbeginn ist kein Siegesbeschwörungskreis (das gab es kurz zu Canadis Zeiten) sondern eine Art Jeder-Mit-Jedem-Abklatschen.

Soll der Trainer bleiben?

Eigentlich geht’s nur mehr um den Trainer, denn das Saisonziel, der internationale Platz ist praktisch erreicht und die Frage der konkreten Platzierung wird in den nächsten Wochen geklärt. Aber in der Frage der Vertragsverlängerung ist man sowohl bei der Vereinsführung als auch bei den Fans in einem Dilemma, denn einen noch schlechteren Tabellenplatz, der zu einer Ablöse führen würde, will niemand, aber ebenso will ein ziemlicher Teil der Anhänger, dass Gogo nicht verlängert wird. Ich kann nicht erkennen, woran man es festmachen wollte, Trainer Djuricin nicht zu verlängern. Ich kenne die Wortmeldungen aus Facebook, deren Schreiber sich meist nur an zwei Kriterien orientieren:

  • am der fußballerischen Karriere, also am“grünen Blut“
  • an der Farbe der Kleidung (siehe Krankl-Spruchband „Hansi: farbenblind und frustriert bei Sky philosophieren; so wirst Du Deinen Ruf als Legende weiter ruinieren!“)
     

Schon die Zahl der Punkte/Tore/Siege kann diese beiden Kriterien nicht wettmachen. Nicht einmal der Derby-Sieg konnte die Wogen glätten und wird als ein weiterer Schritt zur (unerwünschten) Verlängerung des Vertrags von Gogo gesehen. Werfen wir daher auf einen Blick auf die letzten Jahre und den jeweiligen Punktestand nach 31 Runden: 

Punkte und Platzierung von Rapid nach 31 Runden

55 3 2017/18 Djuricin
34 7 2016/17 Büskens, Canadi, Djuricin
55 2 2015/16 Barisic
54 2 2014/15 Barisic
51 2 2013/14 Barisic
47 3 2012/13 Schöttel, Barisic
50 2 2011/12 Pacult, Schöttel
48 5 2010/11 Pacult
63 2 2009/10 Pacult
61 2 2008/09 Pacult
54 1 2007/08 Pacult

Man sieht, dass die in der Meistersaison erreichten Punkte heute gerade einmal zum dritten Platz reichen. Rapid wurde also damals durch die Schwäche seiner Kontrahenten Meister und nicht durch eigene Stärke. Auch sieht man, dass es mit den Punkten in den Saisonen 2008/2009 und 2009/2010 zu einem Meistertitel hätte reichen können, wäre da nicht die schwer einzuholende Dominanz von Salzburg. Sofern man einen Trainer arbeiten lässt, können wir stabile Verhältnisse mit etwa 1.77 Punkten pro Runde erwarten. 

An besten beschreibt die Mentalität mancher Rapid-Anhänger der Titel des neuen Programms von Adi Hirschall „Wiener und andere Menschenfresser“. Aber auch die Farbsichtigkeit der Wiener ist ziemlich gestört, spricht man doch gerne vom „Goldenen Wienerherz“ oder von der „Blauen Donau“, und von beiden Farben wissen wir, dass es sich um reines Wunschdenken handelt. Weder ist das Herz golden, noch ist die Donau blau, und der „Menschenfresser“ trifft die Realität, nämlich den Charakter der Wiener, schon besser. 

Es ist schwer, ohne grüne Vergangenheit Vertrauen in der Rapid-Community zu gewinnen. Es müsste ein Titel sein oder sonst ein Husarenstück, das dieses „Fremdeln“ gegenüber dem Trainers beenden könnte. Zitate aus den Foren zu wiederholen, erspare ich mir, allein der Titel eines Threads im Forum rapidfans.at sagt alles: „Man weiß nicht, was Gogo ist“. Es würde genügen, jemandem, der Rapid aus einem bisher nicht gekannten Tief herausgeführt hat, mit etwas mehr Respekt zu begegnen. Undankbarkeit scheint sich überhaupt wie eine Modeerscheinung durch Entscheidungsprozesse zu ziehen. Die beiden abgelaufenen Jahre haben uns gezeigt, wie falsch Expertenmeinungen (und auch die eigenen) sein können; sowohl bei der Ablöse von Barisic durch Büskens, als auch bei der Ablöse von Büskens durch Canadi, und dass der Wert von Kontinuität unterschätzt wird und bei einem kleinen Tief gleich die Reißleine gezogen wird. 

Wie sagen wir gerne, bei Rapid? Wir holen keine Stars, wir machen Stars! Und warum soll das nicht auch auf einen Trainer zutreffen?

Wenn ein Trainer nicht verlängert wird, bedeutet das in der Regel auch, dass der gesamte Trainerstab gekündigt wird. Diese 20 Monate Gogo sind eine Investition in ein Team, bestehend aus Spielern und Betreuern, Investitionen in Vertrauen, in Beziehungen, in Freundschaften. Mit einem Trainerwechsel verliert man nicht nur den Trainer, man verliert all dieses aufgebaute Kapital, das wir dann im Spiel sehen in etwas, was wir Spielverständnis bezeichnen, das man aber nicht einfach hat; dieses Verständnis baut sich erst im Laufe der Monate und Jahre auf. Wenn also ein Trainer bei einem Wechsel sagt, er beginne „bei Null“, dann erscheint es etwas geringschätzig gegenüber dem Vorgänger zu sein, der ja auch mit den Spielern hart gearbeitet hat. Bei einem Trainerwechsel gehen alle Erfahrungen mit dem Umgang mit den Spielern verloren und das muss man tatsächlich ganz von vorne wieder aufbauen.

Ich plädiere sehr dafür, Gogo zu verlängern. 

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Schwechat – Rapid II

1:2 (1:0)

Das Spiel stand unter klarer Dominanz von Rapid II, allein das Führungstor gelang den Schwechatern. Die Situation war nicht untypisch für eine spielbestimmende, hoch aufgerückte  Mannschaft. Bei einem Konter steht hinten einfach nicht ein konsequenter Abwehrriegel und ein geschickter Pass in den Rückraum war die Vorarbeit, die das 1:0 für Schwechat einleitete. So ging es dann auch in die Pause.

Nach der Pause erzielte dann Tüccar den hochverdienten Ausgleich. Das Führungstor war ein Elfer aber die Entscheidung dazu war eigenartig: Bei einem Angriff von Rapid landete das Ball im Tor und der Schiedsrichter zeigte schon auf die Mittelauflage, also „Tor für Rapid“. Doch im Zuge der Flanke in den Strafraum berührte ein Schwechater Spieler den Ball mit der Hand. Warum der Schiedsrichter seine Entscheidung änderte, wissen wir nicht. Statt auf Vorteil zu entscheiden und das Tor anzuerkennen, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, den Lukas Heinicker sicher verwandelte.

Ambiente

Die Anfahrt mit dem Rad über den Böhmischen Prater, den Verschiebebahnhof, den Liesingbachweg bis nach Rannersdorf war ein echtes Highlight. Hier ein Blick von der Liesingbrücke in Kledering auf das Rudolf-Tonn-Stadion. Zurück ging’s dann in der Nacht über Simmering.

Der Klub der Freunde des S.C. Rapid war prominent vertreten: Arnold, Christian, Franz, Friederike, Gerhard, Leo. Nur Andi konnten wir noch nicht von einer Mitgliedschaft überzeugen. 

Auf der Tribüne sahen wir auch Armin Mujakic und Martin Bernhard (siehe Bilder).

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Rapid-Viertelstunde vom 20.4.2018

  • Interviews zum Cup-Aus
  • Infos zum Stadionbesuch
  • Die Stadionzeitung digital
  • Ein historischer Derbysieg
  • Rapid unterm Hakenkreuz
  • Link zum Video
 
 

Videos archivieren

Ich beobachte Spiele und Events von Rapid und verfolge auch Videos, die in diesem Zusammenhang publiziert werden. Wer ein Sammler ist, legt sich ein Video-Archiv an und kopiert auch das eine oder andere Video auf den PC. Doch dabei treten manchmal auch Schwierigkeiten auf.

Rapid präsentiert sich in der wöchentlichen Sendung „Rapid-Viertelstunde“ auf W24. Bis vor einigen Monaten war es ganz einfach möglich, eine solche Folge zu archivieren, man musste nur den Link zum Video aus der HTML-Datei herauslesen und die mp4-Datei speichern.

Dann kam aber ein Redesign des Portals und jetzt ist alles anders. Wahrscheinlich gibt es den Link immer noch, doch ist alles derart in JavaScript verklausuliert, dass einem ein bisschen der Plan fehlt, wo die richtige Adresse der Datei zu finden ist.

Bei einer „Hausaufgabe“, die mir von einem unserer Mitglieder gestellt wurde, benutzte ich zum Zuschneiden eines Videos den AVS Video Editor und dieser Editor hat eine interessante Funktion: man kann damit jedes Video, das am PC abgespielt wird, in einer Datei speichern.  Man wählt nach dem Start des Programms die Option „Bildschirm aufnehmen“,  im Bild die dritte Option:

Jetzt kann man alles aufzeichnen, was sich innerhalb eines definierbaren Rahmens befindet. Das folgende Bild zeigt die geöffnete Seite von W24. Man sieht den Beginn der Folge 158 der Rapid-Viertelstunde mit dem Moderator Andy Marek. Der strichlierte Rahmen rund um das Bild wird auf das richtige Maß gezogen, mit den Bedienleiste unterhalb des Bildes startet man die Aufnahme und beendet sie. Während der Aufnahme darf man natürlich kein weiteres Fenster über das Video legen.

Schließlich wählt man in AVS die Option „Film erstellen…“, wählt die Filmqualität und wartet ein bisschen. Diese Viertelstunde erzeugt ein Video mit ca. 128 MB. Wem das zu groß ist, kann entweder in „Film erstellen…“ ein anderes Ausgabeformat wählen oder die Datei etwa mit dem Programm „Handbrake“ verkleinern. Die Dateigröße reduzierte sich dabei auf 55 MB.

Ob man das darf?

Für den Privatgebrauch gibt es da vermutlich kein Problem, speziell, wenn man kein Jurist ist:-) Weiterverbreiten darf man die Aufzeichnung aber nicht. 

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Doppelpass mit Markus Hengstschläger

Doppelpass ist eine Veranstaltung des Business-Club zum der auch die Investoren geladen waren, und in dieser Eigenschaft durften wir an dieser illustren Veranstaltung teilnehmen. Das Ziel der Veranstaltung ist es, den Sponsoren abseits der Spieltage die Gelegenheit zum Gedankenaustausch zu bieten. Dieser Doppelpass fand am Donnerstag, 19.4., einen Tag nach dem Cup-Halbfinale statt.

Der Ablauf

Für eine Einstimmung zum Abend und auch für einen stimmungsvollen Ausklang sorgte „Max The Sax“, im Bild im Kreis der anwesenden Spieler.

Der Abend begann mit der Vorstellung des Abendsponsors sowie des Teams „Sales“. Danach folgen Interviews mit Christoph Peschek und Fredy Bickel. Den Beteiligten war das Ausscheiden im Halbfinale noch deutlich anzumerken. Es gab aber keine Angriffe auf den Trainer und sein Team, im Gegenteil, die Anerkennung der großen Leistung beim Spiel in Graz durch die mitgereisten Fans wurde hervorgehoben. Alle sind auf das Spiel am Sonntag fokussiert und versuchen, eventuell vorhandenen Depressionen in der Kabine entgegenzuwirken.

Nach dem Impulsvortrag von Markus Hengstschläger folgte ein reichhaltiges Abendessen mit einer Wein- und Whiskyverkostung, sowie der Gelegenheit zu gemeinsamen Fotos. Hier im Bild Florian im Kreise von Christopher Dibon, Giorgi Kvilitaia, Boli Bolingoli, Thomas Murg und Stefan Schwab

…und hier mit Goran Djuricin:

Impulsvortrag „Die Durchschnittsfalle. Gene – Talente – Chancen“

Für mich war der Star des Abends ausnahmsweise einmal nicht der Trainer und seine Spieler sondern der Gastvortragende Markus Hengstschläger. Diesen Vortrag zusammenzufassen ist nicht ganz leicht. Der Vortrag über die genetisch nicht verortbare Eigenschaft des „Talents“ entfaltete eine unglaubliche Dynamik und zeigte die eigentlichen Talente des Universitätsprofessors als Vermittler zwischen Wissenschaft und Publikum. Die meisten werden ihn als Moderator verschiedener Sendungen in Ö1 kennen („Radiodoktor“). 

Markus Hengstschläger zeigte, dass alle unsere Bemühungen, der jeweils nächsten Generation durch schulischen Unterricht etwas beizubringen, darin mündet, dass das Ergebnis, nämlich die ausgebildeten Schüler, keine Spitzenleistungen erbringen, sondern bestenfalls Durchschnitt sind. Was nicht gut gekonnt wird, muss geübt werden; erreicht wird bestenfalls Durchschnitt. Was aber gut gekonnt wird, wird selten vertieft und auch dort bleibt es beim Durchschnitt. 

Fußballsuperstar Lionel Messi scheint in allen seinen körperlichen Anlagen nicht gerade zum Fußballer geboren zu sein, geradezu ein Antitalent; ebenso ist es, wenn man sie Qualitäten von Herbert Grönemeyer als Sänger bewertet. Diese Beispiele zeigen, dass wir gerne Superstars als „talentiert“ bezeichnen aber damit den Willen, die Motivation und die harte Arbeit, die dazu notwendig sind, zu gering schätzen.

Die Kunst der Ausbildung (und auch eines Fußballtrainers) dürfte es sein, die Qualitäten des Einzelnen zu erkennen, sie zu fördern und dann diesen Spezialisten dort einzusetzen, wo er seine Fähigkeiten am besten entfalten kann.  Im Abschlussstatement wurde hervorgehoben, dass Fußballspieler mutig sein müssen, um dem ständigen Druck seitens des fordernden Publikums zu widerstehen.

Diese Zeilen können den Witz, die vielen Facetten und den durch alle Episoden und Geschichten sich ziehenden Faden des „Talents“ in keiner Weise zusammenfassen und ich rate allen, die das Thema interessiert, sich das Buch „Die Durchschnittsfalle. Gene – Talente – Chancen“ von Markus Hengstschläger zu besorgen. 

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GRÜNZEUG-592

GRÜNZEUG, INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46.JAHRGANG/APRIL 2018(/Nr.592/Versand 16.4.2018, Postamt 1120

EINLADUNG
zur
GENERALVERSAMMLUNG

am MONTAG, 7. MAI 2018, um 18.30 Uhr in unserem KLUBLOKAL

TAGESORDNUNG

1. Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung
2. Tätigkeitsbericht durch den Obmann
3. Verlesung des Kassaberichts
4. Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung des Vorstands
5. Wahl des neuen Vorstands unter der Aufsicht des Leiters des Wahlkomitees
6. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
7. Allfälliges

Die Generalversammlung beginnt um 18.30 Uhr. Sollte sie zu dieser Zeit nicht beschlussfähig sein, findet eine halbe Stunde später unter allen Umständen eine Generalversammlung statt. Anträge zur Generalversammlung müssen schriftlich gestellt werden und spätestens acht Tage vor derselben beim Vorstand eingetroffen sein.

Eingeladen haben wir diesmal diese Entscheidungsträger des SK Rapid:

  • Herrn Michael KRAMMER (Präsident),
     
  • Herrn Christoph PESCHEK (Geschäftsführer Wirtschaft) und
  • Herrn Werner KUHN, MBA (Director Business Development, Marketing & Sales)

Achtung: An diesem Abend können nur Mitglieder teilnehmen!

Der Vorstand

UN-SPIELE, SCHÜTZENFEST, „LINKER“ SIEG UND EINE WETTE

Die Nullnummer in Altach wurde so kommentiert, als wäre es nicht schon längst (unliebsame) Tradition, sondern überraschend, dass Rapid dort einen Topfen zusammenspielt, mit welchen Kickern, unter welchem Trainer und warum auch immer. Gegen den SKN St.Pölten mit dessen neuem Coach Didi Kühbauer gab es zwar einen Sieg, aber die Darbietung des SCR war sogar noch schwächer, und am Ende wäre aus einem 2:0 fast noch ein 2:2 geworden – unglaublich!

Großes Echo widerfuhr dieser Maßnahme des SK Rapid: Nach den Vorfällen im letzten Derby wurde gegen die an sich schlechteste Mannschaft der Liga die Sperre der Hintertortribünen schlagend, welches Urteil er umging, indem er 2.300 quasi handverlesene Fans vom „Block West“ in den Gästesektor umquartierte, denn das sei im Urteil nicht verboten („Sie sollen es selber lesen“), und was nicht verboten sei, sei erlaubt. Alles klar? Jedenfalls erwartet Rapid keine weiteren Sanktionen seitens der Bundesliga. Fortsetzung folgt. Oder doch nicht?
Gegen den Wolfsberger AC boten „Allesmacher“ Kvilitaia & Co. bis zur 49. Minute, in der das 4:0 fiel, eine überragende Leistung, der eine erst in Minute 89 (5:1) endende Kunstpause folgte – dieses Phänomen war und ist bei Rapid immer wieder zu beobachten, nicht erst unter Djuricin. Warum, zum Teufel?

In Mattersburg erinnerte vorerst sehr vieles an das legendäre 7:0 am Ostersonntag 2008 in Salzburg, aber dann kam zum Durchbruch, dass genau zehn Jahre später der Ostersonntag auf einen 1. April fiel. Die daher an einen müden Aprilscherz gemahnende Darbietung unserer Truppe in Halbzeit 2 verdarb nicht nur dem guten Fredy Bickel die Laune. Der Verfasser, immer geil auf möglichst hohe Siege sowie bekanntlich passionierter Schönfärber, möchte aber zu bedenken geben: Die bis zu diesem 1.4.2018 letzte Heimniederlage hatte der SVM am 30.9.2017 erlitten – 0:1 gegen, genau, Rapid und die „Hand Schwabis“, anschließend feierte er im Pappelstadion sieben Siege, ein Remis und 16:7 Tore – bis wieder diese Hütteldorfer hier aufkreuzten. Die nach 44 Minuten Hochglanzfußball im wahrsten Sinn des Wortes mit links gewannen, verfügen doch die Torschützen Murg, Schaub und Schwab durchwegs über begnadete linke Füßchen.

Übrigens: Der Verfasser hat mit einem alles andere denn schönfärberisch veranlagten Freund um 100 Euro gewettet, dass Rapid am Saisonende in die Europa League kommen würde, bei welcher Überzeugung er auch nach der Partie gegen St.Pölten und eine Woche vor dem nächsten Derby blieb. Und auch weiterhin bleiben wird, LASK hin, Admira her.

tipico-Bundesliga (Stand vom 8.4.2018)

1.Salzburg 29/65 (61:20)
2.Sturm 29/57 (54:36)
3.Rapid 29/49 (51:33)
4.LASK 29/48 (40:30)
5.Admira 29/46 (51:49)
6.Austria 29/39 (44:43)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 26.RUNDE (10.3.): ALTACH (A) 0:0

The same procedure as (nearly) every match: Schon wieder ein Alu-Treffer (diesmal durch Murgs tollen Innenstangenfreistoß, 18.) und schon wieder eine mehr als schwache Chancenverwertung. And the same procedure as (nearly) every year: So schlecht konnten die Vorarlberger ja gar nicht spielen, dass ihnen die leider kaum besseren Hütteldorfer Remiskönige endlich eine Heimniederlage hätten zufugen können. Fazit: Eine nur schwer verdauliche Partie. Wie so oft in Altach.

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Szanto, Petsos; Murg (79.Vet.Berisha), Joelinton, Schobesberger (66.Schaub); Kvilitaia (72.Mujakic).– Gelbe Karten: Zwischenbrugger, Zech, Schreiner; M.Hofmann, Joelinton.- Cashpoint-Arena, Heiß, 5.193.

BL, 27.RUNDE (17.3.): WAC (H) 5:1 (3:0)

Mieses Wetter, Joelinton gelbgesperrt, Schobesberger nur Ersatz, Comebacks von Thumwald und schließlich auch Schwab und Kvilitaia in allen Gassen: Vome erzielte er seinen ersten Triplepack in Österreich, hinten konnte nur er den Richie bezwingen. Deswegen und wegen einer längeren schöpferischen Pause ließ Rapid die überforderten Gäste relativ glimpflich davonkommen, deren Trainer Pfeifenberger gleich nach Spielschluss beurlaubt wurde. Auch bemerkenswert: Spezialist Murg schraubte Rapids Ligarekord an Stangenschüssen per Freistoß (39.) auf unglaubliche 19, dafür traf Veton Berisha erstmals doppelt.

SCR: Strebinger; Thumwald, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic (77.St.Hofmann), Petsos (86.Schwab); Schaub, Murg (74.Szanto), Vet.Berisha; Kvilitaia .- Tore: Kvilitaia (8., Elfer, 49., 89.), Vet.Berisha (25., 29.); Kvilitaia (79., Eigentor).– Gelbe Karten: M.Hofmann, Bolingoli; Sollbauer, Palla, Offenbacher, Ashimeru, Jovanovic.- Allianz-Arena, Gishammer, 12.700.

BL, 28.RUNDE (1.4.): MATTERSBURG (A) 4:2 (4:1)

Flink, kombinationssicher und, man lese und staune, effizient im Abschluss – das alles 44 Minuten lang, bis zum Ballverlust bei eigenem Freistoß tief in der burgenländischen Hälfte und dem anschließenden Kontertor. Ab nun war von einer Rapid-Gala keine Rede mehr, was Djuricin „Überheblichkeit“ nannte. Je unkonzentrierter seine zuvor so toll aufspielende Truppe agierte, desto fouler wurden die Heimischen, wovon besonders Joelinton ein Lied singen konnte. Ganz am Ende hätte Okugawa sogar noch das 4:3 köpfeln können. Ah ja: Der 20. Pfostenschuss des SCR war Joker Kuen gelungen (80.).

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Schaub, Murg, Vet.Berisha (70.Schobesberger); Kvilitaia (66.Joelinton, 78.Kuen).– Tore: Pink (45.), Okugawa (85.); Schaub (17.), Murg (21., 37.), Schwab (28.).– Gelbe Karten: Seidl, Prevljak, Höher, Malic; Ljubicic, Galvao.- Pappelstadion, Jäger, 7.100.

BL, 29.RUNDE (7.4.): ST.PÖLTEN (H) 2:1 (1:0).

Als treuer, in diesem Fall peinlich berührter Rapidfreund verzichtet der Chronist besser darauf, das fürchterliche Gemurkse seiner Lieblingsmannschaft gegen den nun von Didi Kühbauer betreuten Letzten weiter zu kommentieren. Nur das: Ohne die beiden Elfmeter (Schwab musste den seinen wiederholten) hätte es kaum zum letztlich erzitterten, vom aus bekannten Gründen spärlich anwesenden Anhang mit nicht unverständlichen Pfiffen quittierten Sieg gereicht.

SCR: Strebinger; Thumwald, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Petsos, Schwab; Schaub (90./+1 St.Hofmann), Murg (82.Kuen), Schobesberger (63.Vet.Berisha); Kvilitaia.– Tore: Kvilitaia (6., Elfer), Schwab (67., Elfer); Vucenovic (75.).– Gelbe Karten: keine.– Allianz-Stadion, Eisner, 9.200.

„MR. GRÜNZEUG NR. 592“: DEJAN LJUBICIC UND THOMAS MURG

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Thomas Murg verdiente sich den Titel ohne Mittel speziell durch seine überragende Performance in Mattersburg, muss ihn allerdings mit Youngster Dejan Ljubicic teilen – vielleicht, weil dieser das „Glück“ hatte, die Un-Kicks in Altach und gegen St.Pölten versäumen zu müssen?

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Giorgi Kvilitaia 50. (SVM); Boli Bolingoli 25. (SVM).- BL-Tore: Louis Schaub und Stefan Schwab beide 25. (SVM bzw. SKN), Thomas Murg 10. (SVM); Giorgi Kvilitaia gelang gegen den SKN Rapids 50. Meisterschaftstor in dieser Saison.

EIN BLICK ZU RAPID II

21. RUNDE: SPIELFREI!

22. RUNDE (16.3.): TRAISKIRCHEN (H) 1:2 (1:1)

Hinten fehlten die Gelbsünder Dober und Müldür, vorne effiziente Verwerter der nicht gerade wenigen Torchancen. Daran konnten auch der gute Comebacker Dibon und Pechvogel Mocinic (kurioses Eigentor) nichts ändern.

SCR II: Jenciragic; Ehmhofer, Dibon, Pfeifer, Krenn; Mocinic (90.Obermüller); Tüccar, Wunsch, Kostic, Jusic (71.Kirim); Arase (71.Heinicker).– Tore: Wunsch (31.); Mocinic (17.), Dubec (74.).-Allianz-Stadion, West 1, Braunschmidt, 150.

NACHTRAG zur 20.RUNDE: MANNSDORF (H) vom 20.3. auf 10.4. verschoben.

VORGEZOGENE 25.RUNDE (23.3.): PARNDORF (H) 3:5 (3:1)

Jusic eröffnete den grünen Torregen mit einem herrlichen Schlenzer, und noch kurz vor der Pause stand es 3:0. Doch was nach
dem fragwürdigen Elfmeterpfiff des über die volle Distanz schlechten Schiedsrichters passierte, war leider eine einzige Schande.

SCR II: Haas; Ehmhofer, Dober, Pfeifer, Krenn (39.Sahanek); Felber; Tüccar, Nader (56.Wunsch), Kostic, Jusic; Mujakic (64.Heinicker).– Tore: Jusic (6.), Mujakic (36.), Nader (41.); Jusits (45./+1, Elfer), Karner (48.), M.Wendelin (51., 54.), Dilic (89.).– Rote Karte: Dober (90./+1, Beleidigung).-Allianz-Stadion, West 1, Obritzberger, 100.

24.RUNDE (30.3.): KARABAKH (A) 0:0

Ungewohntes Resultat für die nach der Pamdorf-Pleite mehrfach umgestellte „Zweite“ (das letzte 0:0 hatte es am 6.5.2016 in Oberwart gegeben)! Die Abwehr hielt auch ohne ihren gesperrten Chef Dober (wurde tags darauf 32), zumal Haas gegen den gefährlichen Hünen Salkic mehrfach glänzte. Trotz Überlegenheit: So werden die Karabakh-Stars um Korkmaz, Thonhofer und Kayan den angestrebten Aufstieg in die neue 2. Liga nicht schaffen, SCR II leider auch kaum.

SCR II: Haas; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Sahanek (85.Pfeifer); Felber, Kostic, Wunsch; Arase, Strunz (70.Heinicker), Kirim (74.Nader).- Schwechat-Rannersdorf, Keser, 300.

26.RUNDE (6.4.): HORN (A) 1:3 (0:1)

Weiterhin ohne den gesperrten Dober war Rapid II beim Titelanwärter Nr. 1 bis knapp vor der Pause die bessere Mannschaft und verzeichnete durch Kostics Freistoß einen Lattenkreuztreffer. Dann fiel durch einen Doppelschlag eine wichtige Vorentscheidung zugunsten der Jancker-Truppe, die im Herbst in Hütteidorf noch 1:4 verloren hatte.

SCR II: Haas; Ehmhofer, Müldür, Obermüller, Krenn (88.Nader); Kostic, Felber, Wunsch; Tüccar (65.Kirim), Strunz, Arase (84.Heinicker).– Tore: Milosevic (4L), Havenaar (58.), Paukner (60.); Wunsch (76.).- Gelb-Rot: Kostic (82., Foul).- Horn, Radi, 900.

RESÜMEE

Die „kleine“ Rapid überwinterte mit 28 Punkten und 33:26 Toren aus 16 Spielen als Fünfter. Dann wurden mit Kapitän Bosnjak (Wr.Neustadt) und Außenbahnspieler Leovac (FAC) zwei weitere nicht ganz unwichtige Akteure verliehen, ohne dass sie bei ihren Kooperationsklubs bisher echte Spielpraxis erhalten konnten, uns aber fehlen sie unübersehbar. Inwieweit das mit der miserablen „Frühjahrs“-Bilanz zu tun hat, mögen Berufenere beurteilen: 4 Spiele, 1 Punkt, 5:10 Tore, Rückfall auf Platz 9 und so gut wie keine Aufstiegschance mehr. Falls eine solche jemals wirklich ernsthaft ins Auge gefasst worden wäre.

RLO-Stand vom 8.4.

l. Hom 21/48 (44:16)
2. Amstetten 22/43 (46:24)
3. Ebreichsdorf 21/43 (36:15)
9. Rapid II 20/29 (38:36).

250. „MV“ VOM 26.3.: VOLLES HAUS, GUTE STIMMUNG

Obmann Niederhuber moderierte die Jubiläums-Mitgliederversammlung ohne jedes Brimborium, aber vor – nach dem Kälteschock am 26.2. – wieder blendend besuchtem Haus und mit rhetorisch perfekten, bestens gelaunten Ehrengästen: Mario Sonnleitner (seit acht Jahren beim SCR, Vertrag bis 2019, Vater eines bereits vierjährigen, rechtsfüßigen Buben) ist sowieso ein Liebling vieler Anhänger, und die nicht minder populären, nach mehr oder weniger langen Verletzungspausen Stefan Schwab, seines Zeichens Mannschaftskapitän, sowie Christopher Dibon schau(t)en entsprechend positiv in die nähere wie fernere Zukunft. Fazit: Das kompetente Trio gewährte uns viele Einblicke sowohl in fußballerische als auch private Gebiete, wobei es ihm auch nicht am nötigen Schmäh mangelte. Durchaus möglich, dass sich da so manches der erfreulich zahlreich erschienenen Nicht-Mitglieder gedacht haben könnte: „Bei den Rapidfreunden ist’s echt leiwand, denen trete ich bei!“ Schön wär’s jedenfalls…

Neben der Gesprächsrunde mit Schwab & Co wurde das Wahlkomitee für die Neuwahl des Vorstands am 7.5. ermittelt: Friederike Baar (Vorsitzende), Susanne Trinko und Franz Gugerell als Vertreter der Mitglieder sowie Elfriede Gager und Günter Fabsits vom Vorstand.

41. AKTION „WEIHNACHTSFEIER FÜR DEN NACHWUCHS“: 4.099,99 EURO

Für diesen Betrag (Stand 28.2.), der den vorjährigen um immerhin 364,67 Euro übertrifft, bedanken wir uns namens der SCR-Jugendleitung bei nachstehenden Damen und Herren:

  • Albrecht Patrick, Andrich Eduard.
  • Baar Friederike, Bachmayer Christian Oliver und Clemens, Bauer Mag.Helmuth, Berger Andreas, Berger Ernst, Berger Johannes, Berger Dr.Wolfgang, Busina Hermann.
  • Diem Roman.
  • Edlinger Ehrenpräsident Rudolf.
  • Fabsits Dominik, Fabsits Günter, Fiala Florian und Dipl.Ing.Franz, Frigo KR Peter, Fröhlich Ilse, Fürst Jenny (Hund), Stefan und Wolfgang.
  • Gager Elfriede, Gansberger Karl, Gaspari Dr.Peter, Gelles Margit, Gonter Andreas, Grassmann Gemot, Grassmugg Heinz, Gugerell Fachinsp.Franz.
  • Haider Herbert, Hajos Andreas und Lukas, Hechenblaikner Michael, Hobecker Franz und Gabriela, Hohenecker Ernest, Hollenthoner Walter, Huber Erich, Huber Eva.
  • Jagosits Leopold, Jaros Peter.
  • Kahler Alfred, Kalabsa Heinrich, Kamper Josef Andreas, Kapalik Kurt, Kirchmayer Rudolf, Klafl-Schuster Peter, Klampfer Rene, Kleindl Stefan, Klinglmüller Peter, Koller Johann und Moritz, König Matthias, Krammer Franz, Kroll Matthias, Kronfuss Bernhard, Kubin Ludwig und Margaretha.
  • Lackner Peter, Larisch Thomas, Lenz Konrad, Linke Philipp.
  • Moser Mag.Christoph, Muschik Mag.Mario, Muzik Heinz.
  • Nagy Andreas, Nesetril Gerhard, Niederhuber Gerhard, Niedl Dr.Johann, Nirschl Edwin, Nowotny Christa und Peter.— Österreicher Peter.
  • Pammer Ing.Johann, Pavelec Heinz, Plutnar Günter, Praschl Prof.Mag.Peter.
  • Reckendorfer Erwin, Reif Karl und Margarete, Reiser Heide-Marie und Martin, Rempelsberger Johannes, Resch DI Markus, Rieger Christiane, Rothmayer Walter.
  • Säckl Emst sen., Salzmann KR Josef, Schatz Herbert, Schmidt Roland, Schneider Josef, Schwab Walter, Sedy Brigitta, Seewald Walter, Sieder Martin, Sigl Karl-Heinz, Skocik Walter, Sobolak Peter, Soma Friedrich, Strommer Christian, Syrowatka Emst.
  • Tasch Johannes, Trinkl Franz, Trinko Susanne, Trötzmüller Walter, Trpkos Franz.
  • Vincourek Karl, Vosahlo Peter, Vranovitz Karl-Martin, Vytesnik Kurt.
  • Weiss Gerhard, Wilhelm Franz, Willrader Franz, Wladasch Hannes, Wojtysiak Michael, Würz Johann.
  • Ziniel Josef, Zwickl Wilhelm.

Weitere Spenden werden, selbstverständlich gegen nachträgliche Namensnennung, gerne und dankend entgegengenommen!

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Franz Wolny (lx Meister mit Rapid, sogar 3x plus Cupsieger mit Innsbruck, dazu 8x A-Team) verstarb im März einen Monat vor seinem 78. Geburtstag.— Von den 15 nach den Derby-Vorfällen ausgesprochenen Hausverboten musste der SCR vier aufheben, weil diesen Herrschaften trotz Videoaufnahmen eine Schuld nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte.

Nochmals zum Derby: 100.000 Euro Geldstrafe, Sperre der Hintertortribünen definitiv für das St.Pölten-Spiel sowie für ein weiteres auf ein Jahr bedingt – all das bestätigte das BL-Protestkomitee und wurde vom SCR auch akzeptiert.

Tamas Szanto wurde wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie operiert, wie lange der eventuelle Neo-Österreicher ausfällt, war bei Redaktionsschluss unbekannt.

Der Test in WR.NEUSTADT ging am 23.3. mit 0:1 (0:1) verloren. Dabei gab Christopher Dibon sein Profiteam-Comeback und debütierte Raimund Hedls Filius Niklas im Finish im Tor, wo auch sonst.

Österreichs Nationalmannschaft feierte zwei freundschaftliche Siege: Am 23.3. in Klagenfurt 3:0 (2:0) gegen Slowenien (eine Halbzeit mit Beric), Tore: Alaba (Freistoß), Amautovic (2); Schaub, im Herbst der Torschütze vom Dienst, durfte ab der 86. Minute mitspielen; und am 27.3. 4:0 (2:0) in Luxemburg, wo Teamchef Foda den „Quotenrapidler“ Schwab „schon“ in der 62. Minute (für Kainz) brachte, dem prompt das 4:0 gelang, nachdem Amautovic, Grillitsch und Gregoritsch gescort hatten.

Die U21-Auswahl war am 22. und 27.3. in Aktion: Der Test gegen Dänemark endete in Wr.Neustadt mit 0:5 (0:2), während in der EM-Quali Mazedonien in der Südstadt mit 2:0 (0:0) besiegt wurde, Tore: Honsak (2). Rapidler wurde keiner gesichtet, nachdem der verletzte Ljubicic ausgefallen war.

Just Mattersburgs Ex-SCR-Nachwuchsspieler foulte Joelinton so schwer, dass der wegen eines Außenbandeinrisses im rechten Knie mehrere Wochen pausieren muss. Bleibt nur zu hoffen, dass wir den sympathischen, kampfstarken und technisch guten Brasilianer noch Wiedersehen können, bevor er vermutlich nach Hoffenheim zurückkehren muss!

Wir sehnen uns auch nach einem (dauerhaften) Wiedersehen mit Christopher Dibon, der nach seiner langen Verletzungspause zuletzt einen kleinen Rückschlag erlitten hat, was angeblich normal ist.

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: klubderfreundef @ aon.at
Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
Medieninhaber: KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID (Vorstand: Obmann: Gerhard Niederhuber, Obmannstellvertreter: Martin Reiser, Kassier: Clemens Bachmayer).
Homepage: http://klubderfreunde.at
Newsletter: http://klubderfreunde.at/newsletter-anmeldung/
Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

Podiumsdiskussion

Am Montag, 16.4. lud ballesterer zur Podiumsdiskussion

„Fußball und Nationalismus in Europa“

mit

  • KidPex – Journalist (KOSMO Magazin) und Rapper, u.a. Hymne für das Frauennationalteam bei der EM 2017, aktiv gegen Nationalismus
  • Dario Brentin – Wissenschaftler, forscht zu Fußball und Nationalismus
  • Bernhard Wastyn – Obmann und Vorsänger der Hurricanes – Fanklub des Österreichischen Nationalteams

Moderation: Georg Spitaler – ballesterer, Politologe, Historiker

„Das einzige, das Europa vereint, ist der Fußball“, das war ein Zitat aus den einleitenden Worten von Georg Spitaler. Und tatsächlich ist es ein ganz wesentlicher Unterschied zu den USA, dass es in Europa nicht nur einen Klubbewerb sondern auch einen Nationenwettbewerb gibt. Eine Abschaffung der Nationen hätte zur Folge, dass es ein Europa-Team aber keine einzelnen Nationalmannschaften mehr gäbe. Interessant ist daher der Umstand, dass Fußball Gegnerschaft braucht und dass aus diesem Grund die FIFA-Länderliste länger ist als jene der UNO. 

Die beiden Diskussionsteilnehmer mit Migrationshintergrund zeigten, wie rasch eigentlich eine solche Integration über die Bühne gehen kann. Praktisch kann das eine Generation bewältigen. Bemerkenswert war, dass Dario, der Forscher, bei einer Begegnung zwischen Kroatien und Österreich seinen Kroaten die Daumen hält, obwohl er mit allen anderen Aspekten des Alltags in Österreich verwurzelt ist. KidPex wieder, der als 9-jähriger nach Österreich kam, ist schon mehr Anhänger von Österreich als Anhänger seiner alten Heimat; das vor allem deshalb, weil er den Fußball als starken Integrationsfaktor sieht. Als Beispiel wurde angeführt, dass insbesondere die Spieler mit Migrationshintergrund (Arnautovic, Harnik, Alaba…) eine starke Identifikationsmöglichkeit für Migranten darstellen, jedenfalls eine stärkere als es in der Zusammensetzung von Vertretungsgremien der Fall ist. 

Bernhard, der Obmann und Vorsänger der Hurricanes beschreibt die Philosophie seiner Fangruppierung als eine klar Pro-Österreich orientierte und dass es keine Statements gäbe, die gegen den jeweiligen Gegner gerichtet sind. Obwohl man einzelne Aktionen des ÖFB kritisch betrachtet (zum Beispiel Kartenpreise), wird Aktivismus gegen den ÖFB eher vermieden. Interessant ist der Umstand, dass die Fanszene des österreichischen Nationalteams etwa 40 Gruppierungen umfasst, die sogar im internationalen Vergleich einzigartig ist. 

Wer sich mit diesem Thema näher beschäftigen möchte, der kann sich die Diskussion über den Link „EwkiL-Tonaufzeichnung“ in voller Länge nachhören. (1h 54′, 52 MB).

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Bisherige Diskussionen im club 2×11

Austria-Rapid

0:4 (0:2)

Ein letzter Blick ins Happel-Oval bei einem Derby:

Dass das Spiel im Happel-Stadion stattfand, war kein schlechtes Omen, hat man doch dort die zwei letzten Derbys gewonnen. So lange man in Hütteldorf noch nicht so wirklich angewachsen ist, muss man wenigstens auswärts punkten. Und so war es auch. 

Violett war unter stärkerem Zugzwang als Rapid. Es gilt für die Veilchen, den Fünften, die Admira, zu überholen. Dazu fehlten vor dem Derby 7 Punkte und nach dem Derby ebenso, weil auch die Admira verloren hat. 

Unter diesem Zugzwang baute man auch Druck auf, der aber nicht von Erfolg begleitet war, vielmehr kassierte man im Gegenzug ein Tor durch Stefan Schwab. Aber dieses erste Tor war noch nicht typisch für die Konterstrategie, die Goran der Mannschaft mitgegeben hat. Die Sturmspitze Philipp Schobesberger sollte mit langen Bällen versorgt werden und seine Schnelligkeit ausnutzen. Das hat auch einige Male sehr gut funktioniert. Und wenn es auch nur ein solches Tor gab, bot doch das Spiel weitere gleichartige für die Zukunft vielversprechende Übungsszenarien. Die weiteren Tore durch Murg, durch Schobesberger und schließlich durch Kvilitaia. markierten den höchsten Sieg in einem Derby seit 1981 und – beschränkt man sich auf Auswärtssiege seit 1946.

Was mich aber sehr beeindruckt hat, war dieses Pressing auf allen Positionen, kombiniert mit einem starken Kollektiv. Drei gelbe Karten für Rapid und keine für die Austria zeigen das recht deutlich. 

Wir können gespannt sein, wie das Trainerteam an die schwierigere Aufgabe in Graz herangehen wird.

Ambiente

Als der neue Stadionsprecher der Austria Wolfgang Slavik die Legende Thomas Parits zum Mikrofon bat und das Publikum zu einen Begrüßungsapplaus aufforderte, was es still im Stadion, ganz still. Viel Arbeit wartet auf Wolfgang, je nachdem, wie er oder sein neuer Arbeitgeber seine Rolle definiert. (Stadion-Moderation)

Die Transparente und Spruchbänder im ersten Rang CD waren fast zu groß für das vergleichsweise klein Häuflein jener, die es hochhalten sollten. Der Text war an Peinlichkeit kaum zu überbieten, denn wer von uns weiß schon, wie so ein Spiel ausgeht. Hoffen tun wir alle, wissen tun wir nichts. Wir haben schon zu oft verlieren gelernt, als dass wir einen Start-Ziel-Sieg prognostizieren würden. Der gegnerische Anhang ist noch nicht so weit in der Einsicht, dass man ja auch verlieren kann. Und daher titelte man naiverweise: „Hütteldorf zerstören“ und „Unsere Nachricht gibt Euch zu verstehen, der Feind muss heute kläglich untergehen.“ 

Was dieses Wien alles aushalten muss: „Wien sind wir“, meinte die gegnerische Fantribüne:

Aber nur die VIP-Tribüne war gut gefüllt. Und das zeigt, wie man Fußball beim Stadtrivalen sieht: es genügt, die betuchten Fußballbegeisterten zu betreuen, die sonstigen Anhänger speist man mit einer außerordentlichen Mitgliedschaft ab. 

Auch der Umstand, dass man bei diesem Spiel an Besucher von der Straße keine Karte verkauft, sondern nur an eigene Mitglieder und Abonnenten, unterstreicht die Tendenz zu einem Fußballspiel mit angepassten Zuschauern und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Fan als unerwünschter Störfaktor. 

Dass aber viele Fans Grund zur Freude sein können. das weiß man bei den großen Klubs in der ganzen Welt; dass diese Fans auch Probleme machen können, auch. Und das ist auch bei Rapid bekannt auch der Grund, warum der Rapid-Fanblock immer sehr gut betreut wird. Nicht nur von den Profis der Securitas in gelb sondern von fast noch mehr grünen Mitarbeitern des Rapid-Klubservice unter der Leitung von Andy, Robert und Gernot.

Genau die Konflikte mit den Fans sind es, die Fußballvereine zu lösen haben, daran müssen sie arbeiten. Und das geschieht nicht durch Aussperren sondern durch Aufsperren und durch Einladen aller, die zu dem Geschehen beitragen wollen. Genau das macht Rapid und genau das versteht man anderswo anders. 

Steffens letztes Derby

Die Einwechslung von Steffen Hofmann wurde heftig eingefordert und durch den Spielstand begünstigt. Nach dem Spiel wurden die Mannschaft mit „Wir wollen Rapid sehen“ noch auf das Spielfeld gerufen und Steffen wurde von seinen Kollegen auf den Schultern getragen. Ein starker Abgang! 

Nachdenklicher Feldherr

Der Normalfall wird sein, dass der Geschäftsführer sich im Bereich des VIP mit den Kollegen des jeweiligen Gegners austauscht. Bei diesem Spiel war er aber im Kreise der Fans auf F2. Christophs Anwesenheit ist ziemlich bemerkenswert,  könnte aber auch aufgrund der doch recht eigenartigen Reaktionen des Gastgebers erfolgt sein. Die geplante gemeinsame Pressekonferenz der beiden Trainer vor dem Spiel wurde seitens der Austria abgesagt. Auch eine Art Sippenhaftung. „Mit einem Verein, der solche (tollen) Fans hat, setzen wir uns nicht an einen Tisch.“ könnte es geheißen haben. Wir haben uns jedenfalls sehr über diese Wertschätzung der Fans gefreut. 

Und die Stimmung, die von F3 auf F3 überschwappte, war wirklich bemerkenswert. Anfangs hat mich der Geräuschpegel noch irritiert, weil man vom Spielgeschehen ziemlich abgelenkt wird. Aber es gibt ein gutes Mittel dagegen: mitklatschen und – sofern man textkundig ist – mitsingen. 

Die Haltung von Verein, Liga und Polizei zur pyrotechnischen Folklore im Fanblock ist noch völlig unklar. Derzeit herrscht eine Art „Beibehaltung des Status Quo“. 

Historisch

Wir haben tatsächlich einen historisches Sieg erlebt, denn man muss ganz schön alt werden, um zwei solcher Sensationen mitzuerleben. Einen Auswärtssieg in dieser Höhe (Tordifferenz 4) gegen die Austria gab es nur am 25.5.1946 (5:1) und am 5.12.1915 (4:0). Ein 10:1 im Kriegsjahr 1941 blenden wir hier aus. Bei Heimspielen schaut es etwas besser aus, da war es 1981 (5:1), 1974 (4:0), 1966 (4:0), 1957 (4:0), 1947 (7:2), 1938 (5:1), 1917 (6:1), 1915 (9:0), 1913 (4:0). Also tatsächlich eine fußballerische Rarität.

Für die Fans spielen

Die Worte der Spieler nach dem Spiel zeigten, wie wichtig es ihnen ist, dass die sich freuen, den Fans etwas zurück zu geben. Dass man für jemanden gewinnen will, scheint mir ein wichtigeres Motiv zu sein als der eigene Kontostand. Und umso mehr hat man den Eindruck, dass die Arbeit des Trainerteams eine sehr nachhaltige ist und man beginnt, die Ernte der mühsamen Trainings einzufahren. 

Anfahrt

Eigentlich haben wir dem Besuch von Austria-Heimspielen schon eine Absage erteilt, allerdings aus genau den umgekehrten Gründen, die Markus Kretschmer anführt, wenn er sagt, er müsse seine Schäfchen vor den Übergriffen der Grün-Weißen schützen. Schon seit dem Spiel am 7. August 2016 (4:1 für Rapid)  haben wir kein einziges dieser Auswärts-Spiele besucht, weil wir uns im Sektor E des Happel-Stadions von violetten Fans angegriffen gefühlt haben, die vom Sektor C über die Zäune  geklettert sind und völlig unbeteiligte Besucher attackiert haben. Aber da es nunmehr das letzte Derby im Happel-Stadion sein wird, und Andy Marek für die Längsseitensitzer einen zusätzlichen Sektor ausverhandelt hat, sind wir doch im Sektor F2 dabei. (Danke Andy Marek!) 

Die Anfahrt erfolgt wetterbegünstigt mit dem Rad. Ausklang im Gasthof „Zur goldenene Möwe“ in der Favoritenstraße und einem Eis beim Gavaz. Favoritner Highlights eben. 

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Rapid II-Admira Juniors

0:1 (0:1)

Die jungen Admiraner haben sich auf ihre gleichaltrigen Rapidler sehr gut eingestellt. Trotz unermüdlichen Aufbauspiels gab es auf den entscheidenden letzten Metern kein Durchkommen für unsere Stürmer. Das Lauern der Admiraner auf einen Konter war erfolgreich. Nach einer ersten Unachtsamkeit in der Abwehr konnte Haas noch abwehren aber beim zweiten Konter in der 42. Minute wurde er bezwungen. 

Nach der Pause war der Tenor von den Sitzreihen, dass man noch Stunden spielen könne, ohne dass den Rapidlern dabei ein Tor gelingt. Leider war es dann auch so. 

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Jour Fixe

Florian, Raphael, Andy, Florian

…und…

Christian.

Rapid-Viertelstunde vom 13.04.2018

  • Giorgi Kvilitaia im Wordrap
  • Ankündigung Greenietag
  • Hofmanns letztes Derby?
  • Joelinton verletzt
  • Rapid-Trikotsponsoren
  • Link zum Video