Altach-Rapid
10. März 2018
Stammtisch
16. März 2018

GRÜNZEUG INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 46. JAHRGANG/MÄRZ 2018/Nr.591/Versand 12.3.2018

Unsere 250. MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am
MONTAG, dem 26. MÄRZ 2018, um 19 Uhr statt.

Mitgliederversammlung am 11.3.2019 mit:
Stephan Auer, Andrei Ivan, Tobias Knoflach, Manuel Martic
Gäste sind willkommen, Voranmeldungen erbeten. Wenn Du als Nichtmitglied teilnehmen möchtest, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Christopher DIBON,
  • Stefan SCHWAB und
  • Mario SONNLEITNER

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen! 

TEURE UND TREUE FANS

Nach den indiskutablen Ereignissen beim 325. Derby wurden der SK Rapid und seine Entscheidungsträger mit den Krawallmachern einmal mehr in einen Topf geworfen. Dazu Michael Krammer in der „Rapid-Viertelstunde“ (W 24): „Wir haben die beste Fanbetreuung, während andere Klubs ihre Stadien rückbauen müssen“, womit er die trotz aller Erfolge vom eigenen Anhang (so ein solcher überhaupt existiert) im Stich gelassenen Bullen meinte, deren über 30.000 Zuschauer fassende Arena für nur mehr 19.000 geöffnet werden soll. Gewiss, der SK Rapid kümmert sich wie kein anderer Verein um seine Fans und auch um die sogenannten „Fans“, deren Aktionen ihn bereits ein gar nicht so kleines Vermögen gekostet haben, erst recht nach dem letzten Derby: 100.000 Euro bedeuten die höchste jemals in Österreich verhängte Geldstrafe; dazu kommt noch die Sperre beider Hintertortribünen für ein Spiel (gegen den WAC am 17.3.?) plus ein weiteres bedingt auf zwölf Monate. Der SCR spricht von einem Gesamtschaden über mehr als 250.000 Euro – so was nennen wir wahrlich teure „Fans“! Ob der am 2.3. eingebrachte Rekurs Erfolg haben wird?

Wie es sein sollte, das demonstrierten jene 7.200, die trotz Kältegraden im zweistelligen Bereich zum Cup-Viertelfmalmatch gegen Ried gekommen waren und ihre Mannschaft bis zum im wahrsten Sinn des Wortes glücklichen Ende beispielhaft anfeuerten, obwohl die über weite Strecken keine sonderlich gute Figur machte. Diese tolle Unterstützung durch die Treuesten der Treuen war übrigens auch in Salzburg trotz sich abzeichnender Niederlage zu verzeichnen – super, ihr Damen und Herren in den Fansektoren! Fast noch superer wäre jener Selbstreinigungsprozess, von dem Goran Djuricin nach dem FAK-Desaster sprach, doch scheint fraglich, ob die guten Fans in der Lage und willens sind, die oft ja direkt neben ihnen stehenden „bösen Fans“ an Dingen zu hindern, die dem SK Rapid nur teuer kommen.

Apropos „teuer“: Hätte der bei allen so unbeliebte FAK-Kapitän Holzhauser zum Schiedsrichter nicht gesagt, weiterspielen zu wollen, nachdem er von einem Gegenstand (eh nur minimal) getroffen worden war, hätte das einen Abbruch plus Sanktionen inklusive 0:3 mit „Stemderl“ nach sich gezogen. So gesehen musste man dem Ex-SCR-Nachwuchskicker sogar noch dankbar sein! Was jene natürlich anders sahen, die ihn eine Woche später in der Südstadt mit einem homophoben Plakat beleidigten…

Treue, aber nicht teuer kommende Schlachtenbummler werden am 17. oder 18.3. gefragt sein, wenn Rapid im Cup-Semifinale bei Sturm Graz antreten muss. Keine „g’mahte Wies’n“, aber auch noch keine bereits feststehende Niederlage, was all jenen gesagt sei, die sowieso permanent schwarzsehen!

Das gilt selbstverständlich auch für die Verteidigung eines Europacupplatzes in der in dieser Zone sehr engen Tabelle.

tipico-BundesIiga (Stand vom 4.3.2018): 1.Salzburg 25/58 (52:17).- 2.Sturm 25/48 (44:31).-3.Admira 25/40 (45:42).- 4.Rapid 25/39 (40:29).- 5.LASK 25/36 (32:29).- 6.Mattersburg 25/34 (36:37).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 21.RUNDE (4.2.): AUSTRIA (H) 1:1 (0:0)

Just „Volksfeind“ Holzhauser bewahrte Rapid vor einem Abbruch und dem logischen 0:3! Als er vor dem „Block West“ einen Eckball treten wollte, traf ihn ein Feuerzeug am Schlüsselbein, aber er spielte trotzdem weiter (5.), bevor Pires an der anderen Comerfahne Ähnliches widerfuhr (27.). Nun schickte Eisner beide Teams für neun Minuten in die Kabinen, und Andy Marek appellierte verzweifelt an die Vernunft der Vereinsschädlinge. Was kurz vor dem Ende nicht mehr half: Zwei Typen stürmten aufs Feld, unterbanden so einen gefährlichen Austria-Angriff und bewiesen, dass es nicht nur im „Block West“ Idioten gibt. Polizei und Ordner? Fehlanzeige! Mit dem Schlusspfiff war das letzte Wort über dieses 325. Derby natürlich längst noch nicht gesprochen… Zum eigentlichen Match: Nach der unfreiwilligen Pause und ohne Schwab (Innenbandverletzung) agierte der SCR lange Zeit verunsichert und konfus, steigerte sich jedoch nach Ljubicics schnellem Ausgleich beachtlich. Nun vergaben Joe (Kopfball an die Innenstange, 66.) und Schobi (Pentz parierte per Fuß, 74.) den möglichen ersten Sieg über die Violetten im trotz „Block West“ & Co. von keinen Gegnern gefürchteten Allianz-Stadion.

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab (28.Petsos); Vet.Berisha (71.Schaub), Murg (87.Kvilitaia), Schobesberger; Joelinton.- Tore: Ljubicic (64.); Monschein (62.).- Gelbe Karten: Galvao, Ljubicic, Joelinton; Serbest.- AllianzStadion, Eisner, 25.600.

BL, 22.RUNDE (11.2.): ADMIRA (A) 1:2 (0:0)

Im Derby hatte Rapid nicht nur einen weiteren Imageschaden erlitten, sondern auch drei wichtige Spieler (Schwab, Schaub, Bolingoli) mit Langzeitverletzungen verloren. Was aber keine Entschuldigung für diese erbärmliche erste Halbzeit in Grün-Weiß sein konnte, denn der wesentlich bescheideneren Admira fehlten ja noch mehr Stützen. Im Unterschied zu ihr nahm der SCR erst ab der 50. Minute (Großchance Vet.Berishas) auch am Spiel teil, bevor Nobody Kalajdzic, von vier tatenlosen Hütteldorfem umzingelt, Nobody und Debütant Hausjell in Szene setzte, der cool wie ein Alter ins lange Eck traf. Aber nun ging’s erst so richtig los: Murgs Heber wird vor der Linie abgewehrt (73.), Joelinton schießt über den vor ihm liegenden Zweiergoalie Kuttin und auch das Tor (77.), Murg schießt aus elf Metern ebenfalls drüber (80.), Schobesberger, dem Einzigen, der sich nach dem Wechsel hundertprozentig steigern konnte, gelingt ein 20-Meter-Traumtor (86.), Joelinton vergibt am Fünfer per Kopf den SCR-Sieg (90./+1) und Pavelic ermöglicht den der Gastgeber, indem er Grozureks Freistoßflanke auch per Kopf ins eigene Tor verlängert (90./+3). So zu verlieren, das muss Rapid erst einmal eine andere Mannschaft nachmachen!

SCR: Strebinger; Pavelic, M.Hofmann, Galvao, Auer; Ljubicic, Petsos (82.Kvilitaia); Vet.Berisha (66.Szanto), Murg, Schobesberger; Joelinton.- Tore: Hausjell (70.), Pavelic (90./+3, Eigentor); Schobesberger (86.).- Gelbe Karte: Pavelic.- BSFZ-Arena, Heiß, 3.200.

BL, 23.RUNDE (17.2.): STURM GRAZ (H) 1:1 (0:1)

Nach Thomas Schrammels Verabschiedung und der Trauerminute für BL-Boss Hans Rinner (54) startete Rapid gut und verzeichnete durch Murg einen Innenstangenschuss (3.), bevor Szanto später die Latte traf (83.). Leider servierte Strebinger den Grazern per krassem Fehlpass das Führungstor, womit er seine sensationellen Rettungstaten gegen die Ex-Rapidler Alar (9.) und P.Zulj (90./+2) etwas konterkarierte. Im Gegensatz zu Sturm kam der ehrgeizige, jedoch konzeptlos angreifende SCR kaum zu echten Möglichkeiten, wurde zum Glück aber von „Bolingoalis“ linkem Hammer gerettet. Trotzdem: Fünf Heimspiele in diesem (verhexten?) Stadion ohne Sieg und Rückfall auf Platz 4 hinter der unglaublichen Admira sowie punktegleich mit dem Fünften LASK – höchst enttäuschend!

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Petsos (55.Szanto); Murg, Joelinton, Vet.Berisha (62.Kvilitaia); Schobesberger.- Tore: Bolingoli (88.); Röcher (20.).-Gelbe Karten: Galvao, Petsos, Joelinton; Schrammel, Spendlhofer, Koch.- Allianz-Stadion, Drachta, 20.200.

BL, 24.RUNDE (24.2.): LASK (H) 2:0 (1:0)

Der Abend des Giorgi Kvilitaia! Der lauf-, kampf-, spiel- und schussfreudige georgische Teamstürmer eröffnete den rassigen, tempogeladenen Fight gegen die oft überharten, zuvor dreimal in Folge siegreich gewesenen Linzer mit Rapids 16. Alutreffer (Ligahöchstwert), verwertete Murgs Idealflanke kurz vor der Pause per Kopf bzw. mit den Haarspitzen und krönte seine überragende Vorstellung mit einem 20-Meter-Traumtor genau ins Kreuzeck, zu dem wieder Murg die Vorarbeit lieferte. Hätte sich der auch sonst schwache Referee bei Hands- und Foul vergehen im LASK-Straffaum nicht blind gestellt, wäre Rapids starke Leistung höchstwahrscheinlich mit einem noch deutlicheren Score belohnt worden. Immerhin war es der erste Heimsieg seit dem 1:0 über die Admira am 28.10. 2017 und fünf Fehlversuchen sowie der erste Dreier im neuen Jahr.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, M.Hofmann, Bolingoli; Ljubicic, Petsos; Murg (82.Vet.Berisha), Joelinton, Schobesberger (86.St.Hofmann); Kvilitaia (80.Mujakic).- Tore: Kvilitaia (45., 69.).- Gelbe Karten: Petsos, Mujakic; Wiesinger, Trauner, Luckeneder, Ramsebner, Holland, Tetteh.- Allianz-Stadion, Jäger, 14.800.

ÖFB-CUP, VIERTELFINALE (28.2.): RIED (H) 2:1 (0:1)

Die 45. Minute als Konzentrat der bisherigen Ereignisse in der Hütteldorfer Tiefkühltruhe: Einer der vielen Ballverluste, eines der vielen Fouls, diesmal vom sonst guten Strebinger im Strafraum an Chabbi – hochverdientes 0:1! Das entscheidend auszubauen just die Ex-Rapidler Fröschl (zweimal) und Prosenik zu unserem Glück verabsäumten. Andernfalls hätten die lange Zeit überragend pressenden und konternden Rieder vielleicht einen sensationell hohen Sieg feiern können. Doch da waren bei Bolis Schuss Wießmeiers Hände und der den fälligen Penalty verwandelnde beste Rapidler, Joelinton, und gleich darauf bei Murgis abgefälschter Flanke Giorgis Goldköpfchen. Allzu souverän wirkte der SCR auch nach diesem ziemlich überraschenden Doppelpack zwar nicht, aber das interessierte die 7.200 Kältefesten nach dem ersten Cup-Aufstieg gegen Ried im vierten Versuch überhaupt nicht.

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann (46. Sonnleitner), Galvao, Bolingoli; Ljubicic (58.Szanto), Petsos; Murg, Joelinton, Schobesberger; Kvilitaia (90.Mujakic).- Tore: Joelinton (75., Elfer), Kvilitaia (77.); Wießmeier (45./+1, Elfer).- Gelbe Karten: Petsos, M.Hofmann.- Allianz-Stadion, Hameter, 7.200.

BL, 25.RUNDE (4.3.): SALZBURG (A) 0:1 (0:0)

Nachdem Murg Rapids Alu-Rekord auf 17 geschraubt hatte (9.), boten er und seine Kollegen dem Serienmeister mutig die Stirn, freilich ohne wirklich torgefahrlich zu werden. Doch als Kvilitaia bei 0:0 alleine auf Walke zulief, wurde er trotz Nicht-Abseits zurückgepfiffen. Um von Joelintons Knieverletzung nicht zu reden. Außerdem ermöglichte der alles in allem trotzdem gut agierende SCR den Bullen durch etliche Ballverluste die eine oder andere Großchance, so auch die zum Treffer des falschen Berisha führende. Da war sogar der überragende Strebinger machtlos. Schade, denn diesmal wären die Salzburger gewiss zu erwischen gewesen!

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Petsos; Murg, Joelinton (79.Szanto), Vet.Berisha (76.Schaub); Kvilitaia (58.Schobesberger).- Tor: Val.Berisha (73.).- Gelbe Karten: Vet.Berisha, Petsos.- Red-Bull-Arena, Harkam, 11.981.

„MR. GRÜNZEUG NR. 591“: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Also sprach Goran Djuricic nach dem Salzburg-Match über seinen Tormann: „Eine teamreife Leistung! Jetzt müsste er endlich einen Anruf kriegen.“ Dem haben wir nur hinzuzufügen, dass Richard Strebinger nicht erst gegen die Bullen mit sensationellen Paraden aufgewartet hatte. Bitte das zu berücksichtigen, Herr Foda!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiel: Louis Schaub 150. (FAK).- ÖFB-Cupspiel: Philipp Schobesberger 10. (Ried).-BL-Tor: Giorgi Kvilitaia 10. (LASK).

LOUIS SCHAUB ERNEUT „GEKRÖNT“!

Wir können unserem Louis Schaub wie schon vor Jahresfrist zum Gewinn der traditionellen Kronen-Zeitung-Wahl des „Fußballers des Jahres“ herzlichst gratulieren: Mit 125.896 Stimmen verwies Rapids Edeltechniker Marko Amautovic (aktuell West Ham/112.652) und den Admiraner Markus Wostry (75.097) auf die Ehrenplätze. Mit den Einstufungen der anderen Rapidler können wir nicht wirklich etwas anfangen: 16.Schrammel (4.529), 18.St.Hofmann (3.542), 24. Schobesberger (2.127), 27.Schwab (1.954),
34.Sonnleitner (1.218), 37.Joelinton (1.006), 98.Strebinger (168), 101.Ljubicic (162), 121.Wöber (aktuell Ajax/105); Dibon beispielsweise erhielt ein einziges Stimmchen (!).

Die Klubwertung: 1. Rapid (140.985), 2. das Ein-Mann-Team West Ham (112.652), 3. Admira (107.302), 4. Mattersburg (71.730), 5. Austria (62.741), 6. Salzburg (36.900).

Die Trainerwertung: 1. Peter Stöger (Köln/Dortmund) mit 102.616 Stimmen, 2. Franco Foda (Sturm/ÖFB) 94.111, 3. Goran Djuricin 89.775.

Noch Obskureres als in den Jahren zuvor war über die Ergebnisse der vom relativ wenig gelesenen „Österreich“ durchgeführten Wahl in Erfahrung zu bringen. Aber nicht etwa, weil dort sieben (!) der acht Kategorien vom FAK gewonnen wurden, sondern weil es nur höchst vage Resultate gab. Sicher ist nur, dass Raphael Holzhäuser vor Louis Schaub und Marko Amautovic siegte und Mario Sonnleitner immerhin zum besten Verteidiger gekürt wurde. Stefan Schwab hingegen wurde von (welchen?) Rapid-Fans vor Dejan Ljubicic, Steffen Hofmann, Louis Schaub, Philipp Schobesberger und Richard Strebinger zum besten Rapidler des Jahres 2017 gewählt.

Wie man sieht sind Gusto und Ohrfeigen eben auch bei Wahlen immer verschieden…

EIN BLICK ZU RAPID II

Nach dem (heuer verspäteten) Ende der Transferzeit am 6.2. ergaben sich auch für Rapid II einige Veränderungen im Kader: Abgesehen von aus der Ul8 aufgestiegenen Spielern, die sich in den Testmatches (siehe unten) bereits erste Sporen verdienen konnten, wurde mit dem aus Liefering gekommenen Flügelflitzer Kenan Kirim (18) lediglich ein Neuer verpflichtet. An Abgängen waren zu verzeichnen: Nach Denis Bosnjak, über dessen Profivertrag und Kooperations-Leihe nach Wr.Neustadt wir schon in der Jänner-Nummer berichtet haben, wurde auch Ivan Leovac nach Unterzeichnung eines Profikontraktes bis 2020 Kooperationsspieler, er allerdings beim FAC; Florian Prirsch kehrte nach Vorarlberg (Altach?) zurück; und Aleksandar Skrbic wechselte nach Stadlau.

Tests auf dem Trainingsgelände des Happel-Stadions

Nach dem 4:1 gegen STOCKERAU und dem 5:0 gegen RETZ (siehe Nr. 590) am 27.1. 2:2 (1:2) gegen SZEKESFEHERVAR II (Jusic, Nader; Jenciragic hielt einen Elfer) sowie am 3.2. 2:3 (0:3) gegen den tschechischen Zweitligisten ZNOJMO (Kirim, Heinicker).

Zwischendurch kam uns Osarenren Okungbowas erneutes Verletzungspech zu Ohren: Als er nach seinem vorjährigen Kreuzbandriss endlich wieder mit dem Ball üben durfte, erlitt er einen Meniskuseinriss – gib trotzdem weiterhin nicht auf, „Osa“!

Es folgte zwischen 5. und 12.2. ein Trainingslager im spanischen Santa Susanna, in dessen Rahmen zwei Probegalopps hätten stattfinden sollen, doch wurde der gegen NORBY IF abgesagt, während ILAGOSTERA B mit 6:0 (4:0) geschlagen wurde (Tüccar 2, Kostic, Strunz, Nader, Heinicker).

Vom 14. bis 17.2. wurde die Vorbereitung in Schielleiten abgeschlossen, wo es am 16.2. ein 1:4 (1:2) gegen den RLM-Klub BAD GLEICHENBERG gab (Tor: Mujakic).

  1. RUNDE (24.2.): BRUCK/LEITHA (A) wurde wie auch alle anderen Spiele dieser Runde wegen des Wintereinbruchs abgesagt. Dafür bestritt Rapid II auf dem Trainingsgelände des Happel-Stadions einen Test gegen den SPORTKLUB, in dem auch Comebacker Mocinic mitwirkte: 5:2 (0:2), Tore: Thumwald (51.), Heinicker (53., 78., 86.), Ehmhofer (69., Elfer); Pecirep (4., 32.).

  2. RUNDE (4.3.): MANNSDORF (H) abermals wie die gesamte Runde abgesagt. Ersatzweise gab es schon am 2.3. wieder beim Happel-Stadion einen weiteren Test: 4:3 (3:1) gegen KARABAKH, Tore: Jusic (13., 44.), Tüccar (23.), Heinicker (58); Salkic (11.), Sen (53.), Erkan Kara (78.); abermals kam Mocinic zum Einsatz (bis 54.).

„MV“ VOM 26.2.: NUR FÜR KÄLTEFESTE

Angesichts der arktischen Außentemperaturen zogen es viele Mitglieder offenbar vor, ihre warmen Wohnungen nicht zu verlassen, obwohl unser Klublokal natürlich auch gut geheizt ist (danke, fast wieder genesener Peter Nowotny!). Nicht so zum Glück die Herren Fredy Bickel, Goran „Gogo“ Djuricin und Thomas Hickersberger, weshalb die Abwesenden eine gleichermaßen informative wie unterhaltsame Veranstaltung versäumten. Die nur zu Beginn ein klein wenig unfriedlich verlief, weil da und dort statt Frost der Frust über die ziemlich vielen Punkteverluste des SCR hörbar wurde.

Obmann-Moderator Niederhubers Bemühungen um Harmonie und mehr noch die Ausführungen der Ehrengäste sorgten allmählich aber für gespannte Aufmerksamkeit und positive Diskussionsbeiträge. Da schwirrten Wörter und Namen wie etwa Scouting, Transfers, Mentaltrainer oder Petsos, Bolingoli, Strebinger, Barisic und sogar Baumeister durch den Saal. Und weil Niederhuber wie immer darauf Wert legte, das Auditorium auch mit den menschlich-privaten Seiten der grün-weißen Promis vertraut zu machen, erfuhren wir von Cheftrainer Djuricin beispielsweise, dass er das jüngste von insgesamt elf (!) Kindern ist, eine schwierige Pubertät hinter sich hat (bei Sohn Marko, derzeit Profi in der Schweiz, sei das nicht so extrem gewesen) und auch als Jungkicker bei Polizei, Rapid und der Austria so seine Probleme mit der Disziplin hatte. Ähnliches verriet sein „Co“ Hickersberger, der sein großes Talent in zwölf Jahren im SCR-Nachwuchs nur unzureichend ausreizte, was ihn nun jedoch nicht daran hinderte, mit reifen 44 als Fußballweiser bekannt zu sein, der sich auf Standards besonders spezialisiert hat, aber nur ungern in den Vordergrund drängt.

Mit dem sich sein Chef, Sport-Geschäftsführer Bickel, ebenso zufrieden zeigte wie mit dem gesamten Betreuerstab und seinem Anführer „Gogo“, dessen Vertrags Verlängerung offenbar sehr zu erwarten ist, sobald man die Zeit für abschließende Gespräche hierüber gefunden haben wird.

Übrigens: „Hicke jun.“ lehnte es – irgendwie typisch für ihn – ab, ein Mikrofon zu benützen; trotzdem war kein einziges „Lauter!“ zu hören – auch ein Beweis dafür, wie interessant diese Versammlung war. Unübersehbar auch für Bickel & Co.

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Unser immergrünes Ehrenmitglied Thomas Schrammel (von Kindesbeinen an Rapidler mit 184 Profi-Pflichtspieleinsätzen und vier Toren) verließ das Trainingslager in Benidorm, um sein Glück bei Sturm Graz zu suchen, wo er auf mehr Einsätze hofft als zuletzt bei seinem Herzensklub. Danke, Thomas, alles Gute und – bleib‘ uns treu!— In besagtem Trainingslager ging am 22.1. der Test gegen Rumäniens Tabellenführer CFK CLUJ mit 1:3 (0:1) verloren (Tor: M.Hofmann), bevor der für den 24.1. abgesetzte gegen Borussia Mönchengladbach II abgesagt wurde. Zurück in Wien, remisierte man am 28.1. im Trainingszentrum HappelStadion mit dem tschechischen Erstligisten FC SLOVACKO 1:1 (0:1), wobei Kapitän Schwab das Tor gelang, bevor er wenige Tage später vom Austrianer Monschein brutal für längere Zeit aus dem Verkehr gezogen wurde.

Ins grün-weiße Lazarett musste sich auch Kelvin Arase begeben (Knochenmarködem im linken Sprunggelenk sowie Außenbandriss).— Der offenbar einigen „linken“ Beratern in die Hände gefallene Eren Keles, der noch bei der Nachwuchsweihnachtsfeier kundtat, bei Rapid „Großes“ vorzuhaben, übersiedelte nach längerem Hin und Her zum SKN St.Pölten, welchen Alex Sobczyk (bis 2020 an Rapid gebunden) hingegen verlassen musste, um nun als Kooperationsspieler in Wr.Neustadt zu agieren.

Josef Hickersberger wurde Mitglied im Beirat der SK Rapid GmbH., welche seit 2016 der sportlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Rapids dient, auch wenn das manche selbst ernannte Proletarier (oder Proleten?) ohne Sinn für die Realität, aber mit Gier nach Siegen nicht wahrhaben wollen, was auch ein Plakat im „Block West“ beim LASK-Match bewies: „GmbH, gegen Rapid 1:0“. „Hicke sen.“ freute sich sehr, künftig ehrenamtlich für den Klub tätig zu sein, bei dem er als Spieler und Trainer großartige Zeiten erleben durfte. Wir freuen uns auch, Herr Meistertrainer!

Der vielen von uns richtiggehend ans Herz gewachsene Jan Novota (zuletzt Debrecen) leidet laut einer „Kurier“-Meldung vom 6.2. an einem Aorta-Aneurysma und musste auf ärztliches Anraten seine Karriere beenden. Wir können dem Goalie, der noch sympathischer als lang ist, nur alles Gute wünschen!

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
Telefonservice: 01-8170035
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
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Homepage-Autor: Franz Fiala · franz @ ewkil.at · 0677-1899 5070

„Grünzeug“ im Tagebuch

Bisher sind im Tagebuch folgende Ausgaben des „Grünzeug“ erschienen:

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