Karabakh-Rapid II

0:0

Es war ein Multikulti-Spiel. Die meisten Spieler von Karabakh haben die österreichische Staatsbürgerschaft, folgt man aber dem Klang der Namen, wird man sie überwiegend als türkisch-stämmig einschätzen. Karabakh wurde durch die Exrapidler Ümit Korkmaz und Christian Thonhofer verstärkt. Karabakh hat mit Hans Kleer einen österreichischen Trainer. Den zu Karabakh passenden Trainer hätte aber mit Muhammet Akagündüz Rapid II:-)

Die Seiten von Transfermarkt verraten uns das Durchschnittsalter der Spieler. 

24,9 Karabakh
20,6 Rapid II

Die Aufstellung zu Beginn des Spiels zeigt etwa ein 4-2-3-1 bei beiden Mannschaften:

Die Kaiserebersdorfer hatten mehr Spielanteile, doch die besseren Chancen hatte – mit einem Lattenschuss und einigen sehenswerten aber leider nicht erfolgreichen Konteraktionen – Rapid II. Es blieb beim 0:0, immerhin ein kleiner Erfolg für beide Mannschaften nach den zuletzt verlorenen Spielen. Die Teams belegen die Mittelfeldplätze 8 (Rapid II) und 9 (Karabakh).

Ein Insider unter den Besuchern warnte uns bei Spielbeginn vor dem türkisch-stämmigen Schiedsrichter Serkan Keser, und wir beobachten ihn aufmerksam. Doch alle seine Entscheidungen waren korrekt, keine Spur parteiischer Entscheidungen! Bemerkenswert ist auch der Einsatz der Linienrichterin Sara Telek. Das Bild zeigt das Schiedsrichterteam mit den beiden Kapitänen bei der Begrüßung:

Ambiente

Zwar wird in Kaiserebersdorf nichts umgebaut – jedenfalls ist nichts davon zu sehen, wie uns ein Zuschauer erzählt hat, der auf die falschen Angaben über den Spielort hereingefallen war – dennoch fand das Heimspiel des FC Karabakh im Rudolf-Tonn-Stadion in Schwechat statt. 

Karabakh verfügt über einen treuen Anhang. Mit 300 Zuschauern verzeichnete man einen guten Besuch. Es gibt sogar Auflaufkinder aus dem Karabakh-Nachwuchs…

…die weniger aktiven Kinder werden zum Fahnenschwingen ermuntert,

Im Bild Arnold und Florian

… und die Eintrittskarten:

Links

156. Rapid-Viertelstunde vom 30.3.2018

  • Veton Berisha im Wordrap
  • Andi Dober hat Geburtstag
  • Anmeldung Jugendcamps
  • Mitglieder bekennen Farbe
  • Rapid geht unter die Haut
  • Link zum Video

Mitgliederversammlung

Unsere Mitgliederversammlung war sehr gut besucht, auch einige neue Gesichter waren mit dabei. 

Wir begrüßten an diesem Abend

  • Christopher Dibon,
  • Stefan Schwab und
  • Mario Sonnleitner

Für alle Daheimgebliebenen

…gibt es etwas Besonderes. Du kannst die Interviews dieses Abends nachhören.

Wenn man die Seite öffnet, wird man eingeladen, sich bei OneDrive anzumelden. Diesen Dialog kann man ruhig wegklicken. Danach kann man die Datei anhören oder über einen Link in der Menüzeile downloaden und archivieren.

Wenn Du nicht soviel Zeit hast, gibt es hier eine kleine Auswahl von…

Highlights

  • Christopher Dibon verbrachte fünf Monate in der Kraftkammer und betreibt derzeit eher einen Muskelrückbau
  • Georgi haut jetzt die Tore rein; hinten und vorn!
  • Wenn man 3:0 führt und dann 3:5 verliert, dann können einem schon die Sicherungen durchgehen (Anspielung auf die rote Karte von Andi Dober in der letzten Spiel der Amateure gegen Parndorf).
  • Christoph Schösswendter und Stefan Schwab stammen aus demselben Ort in Salzburg.
  • Mario Sonnleitner beschreibt die Anfeindungen seitens der Sturm-Fans nach seinem Abgang und dass sich das erst gebessert hat, als Robert Beric und Florian Kainz zu Rapid gewechselt sind.
  • Frau Baar hat nur einen, den sie in der Luft zerreisen könnte! (Sie meint den Trainer)
  • … alle Trainer und auch der Vytlacil (mit mehreren Meistertiteln) waren aus der Sicht des Publikums “Trottel”
  • Gerhard Niederhuber würde das Amt des Trainers ebenso wenig gern ausüben wie jedes des Vereinsobmanns.
  • Wusstet Ihr, dass Mario Sonnleitner die Ursache dafür war – damals als Sturm-Verteidiger – dass Stefan Maierhofer für einige Spiele ein Maske verpasst bekommen hat.
  • Der Erfolg der Admira hat Ursachen, die bei Rapid in dieser Form nicht umsetzbar sind. Hinter allem steckt auch der große Druck des Großvereins Rapid.

Herbert feierte an diesem Tag seinen 68. Geburtstag und bewirtete unseren Tisch mit Sekt und Kuchen.

vlnr.: Christian, Florian, Arnold, Walter, Hannes, Janine, Herbert

Links

Die nächste Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung am Montag, 7. Mai sind nur Mitglieder geladen, weil gleichzeitig die Generalversammlung abgehalten wird. Wir begrüßen Michael Krammer, Werner Kuhn und Christopher Peschek

Korrektur

Beim Bericht über das Spiel von Rapid II gegen Parndorf steht bei der Beschriftung eines Bildes, dass “Armin Mujakic” in die Höhe springt. Ein aufmerksamer Leser (Gerhard) stellt das richtig, denn es ist Kapitän “Stefan Pfeifer”, der da springt. (In der Webversion wurde das korrigiert.) 

Rapid II-Parndorf

3:5 (3:1)

Bei Spielbeginn war schon bekannt, dass Rapid in Wiener Neustadt knapp verloren hat und bei diesem Testspiel die Quote der Lattentreffer weiter in die Höhe geschraubt wurde.

Rapid II wollte das am Abend natürlich besser machen. Im Bild kommen beide Mannschaften aus der Kabine. Kapitän Stefan Pfeifer springt noch einmal mächtig in die Höhe.

Und man begann furios und führte bis kurz vor der Pause mit 3:0. Doch das Spiel nahm nach der Pause eine ganz unerwartete Wendung.

Die klassische Begründung für ein so kurioses Spiel ist, dass die Mannschaft nach der Pause “aufgehört habe, Fußball zu spielen”. Gut, aber wie kann es zu einem solchen kollektiven Einbruch kommen? Rapid II präsentierte sich ja vor der Pause als die klar bessere Mannschaft.

Was, wenn es den Spielern in der Kabine ebenso erging wie uns Zuschauern in der Pause:“des Spü is gwunan”, meinten wir und doch sollte uns der Gegentreffer aus einem Strafstoß kurz vor der Pause zur Vorsicht gemahnt haben – hat er aber nicht. 

Natürlich kann es auch sein, dass die Parndorfer in der Pause eine taktische Umstellung vorgenommen haben, die ich als Taktik-Laie nicht erkannt habe und die junge Mannschaft von Rapid II auf diese Umstellung nicht ausreichend rasch reagieren konnte.

Und so schlitterte Rapid II – möglicherweise aus einer völligen Fehleinschätzung der Lage – in eine Niederlage, die in wenigen Minuten besiegelt war. Unser Sprecher Leo Gartler war wegen der Entwicklung des Spielverlaufs nach der Pause so erzürnt, dass er mehrmals seine Kabinentür öffnete und die Spieler ob ihrer Spielweise ziemlich heftig tadelte. 

Das Spiel wurde auch von Carsten Jancker beobachtet, denn Rapid II ist am 6.4. zu Gast in Horn. 

Rekordmeisterbar im Dienste von EwkiL:Rapid

Wir verbringen die Freitag-Nachmittage in Form einer Jour Fixe meist in einer kleinen Runde in der Rekordmeisterbar.

An diesem Freitag waren es Arnold, Florian, Franz und Hannes; und der Abend war besonders lang. Es begann um 17:00 mit einem Abendessen, danach folgte das Heimspiel von Rapid II und als Ausklang des Abends erlebten wir das Länderspiel gegen Slowenien in einer exklusiven Umgebung, betreut von Steffi und Alex, bei Bier, Wein und Kuchen. Der Autor hat sich einen Affenzeller spendiert. Wir bedanken uns für den sehr angenehmen und außergewöhnlich langen Abend.  

Dass die Nationalmannschaft mit einer bisher nicht bekannten Spielfreude aufgetreten ist, ließ den Abend nach den zwei Niederlagen von Rapid und Rapid II doch noch versöhnlich ausklingen. 

Das Geheimnis des Fensters

Seit 14 Tagen gibt es in der Rekordmeisterbar ein Fenster zur Küche.

Das Fenster erfüllt eine formale Anforderung der Bauordnung und hat sonst keinen Zweck. Eigentlich sollte das Fenster mit einer Folie beklebt sein, sodass man aus der Küche nach außen sehen kann aber nicht umgekehrt vom Gastraum in die Küche. Also etwa so, wie man es bei Verhören bei einem Krimi oder bei Kassen im Supermarkt sieht. Aber was in diesen Fällen funktioniert, funktioniert bei Rapid nicht. Damit nämlich eine einseitige Durchsicht möglich ist, muss der Kontrollraum abgedunkelt und der andere Raum beleuchtet sein. Aber in der Rekordmeisterbar sind beide Räume beleuchtet, und es gibt keine Durchsicht durch die Folie. Daher ist das Fenster nunmehr mit einer klassischen Innenjalousie versehen. 

Wieder was gelernt, danke Hannes

Rapid-Viertelstunde

Wollte man bei allen Rapid-Events dabei sein, kann ein Tag mit Rapid ganz schön stressig sein. So etwa entging uns die Erstausstrahlung der 155. Folge Rapid-Viertelstunde um 19:15.

Folge 155 vom 23.3.2018

  • Neue Kooperation mit Schule
  • Das neue Mannschaftsposter
  • Hans Hierath, der vergessene Funktionär
  • Rapid-Spieler im Nationalteam
  • Christopher Dibon beim Zahnarzt
  • Zum Video
  • Link zum Mannschaftsfoto

Tomanntraining

Bei der Suche nach der Online-Version wurde ein W24-Video außerhalb der Reihe entdeckt, das sich mit dem Rapid-Tomanntraining befasst. Hier ist es:

Rapid wirbt

Früher ist man gestorben – und wusste nicht immer warum; heute stirbt man auch – und im Unterschied zu früher wissen wir oft sehr genau, warum. Am Weg dorthin schickt mich meine Hausärztin von Zeit zu Zeit zu den Vampiren ins Labor und die finden auch tatsächlich Anomalien, denen nachgegangen werden muss. Wie gesagt, heute weiß man die Gründe, ändern tut’s aber auch nichts am letzten Weg mit dem 71er. Doch im Warteraum der Vampire (in dem übrigens nicht fotografiert werden darf) sah ich folgenden Zeitungsstapel:

Man sieht, dass sich Rapid bemüht, neue Interessentenschichten zu erschließen. Das Foto ist aber illegal! Dieses Rapid macht mich noch zum Hooligan – wie es meine Nachbarn immer schon gewusst haben. 

Rapid-WAC

5:1 (3:0)

6 Stürmertore von Rapid und ein 5:1, wann hat es das zuletzt gegeben? In dieser Form wahrscheinlich noch nie.

Die Freude ist groß! Boli stemmt Valon vor dem Fanblock in die Höhe.

Allein das 3:0 zur Pause war für das nach Toren lechzende Publikum schon eine kleine Sensation. Und so häufig ist das tatsächlich nicht. Zuletzt 2016 gegen Ried im ersten Bewerbspiel im Allianz-Stadion und dann erst wieder 2012 auswärts gegen Mattersburg.

Eine 3:0-Pausenführung ist was Seltenes. Es kam bisher in der Meisterschaft genau 107 mal vor. Diese Spiele wurden auch gewonnen, mit zwei Ausnahmen:

  • am 10.4.1999 gab es im Spiel gegen Vorwärts Steyr zwar ein 3:0 zur Pause aber das Spiel ging 3:3 aus. 
  • am 24.9.1911 gab es im Spiel gegen den WAC (Wiener Athletic Club) auch ein 3:0 zur Pause aber das Spiel ging 3:4 verloren. 

Wenn man raten sollte, wen dieser Sieg am meisten gefreut hat, dann würde ich auf Fredy Bickel tippen. Er hat nicht aufgehört, uns zu erklären, dass alles für einen Erfolg angerichtet ist, dass wir gute Stürmer haben und dass wir die Früchte der harten Vorbereitungsarbeit werden ernten können. Und heute war es soweit, die Mannschaft hat sich endlich belohnt und Schüsse sind endlich im gegnerischen Tor gelandet. Ganz besonders erfreulich ist, dass es die oft kritisierten Stürmer Giorgi Kvilitaia und Valon Berisha waren, die den Bann gebrochen haben.

Aber ob Rapid wirklich so gut gespielt hat oder der WAC so schlecht, wird wohl erst das letzte Meisterschafts-Viertel zeigen. 

Viele Kapitäne und noch kein Häuptling.

Weil unser hauptamtlicher Kapitän noch im Aufbau steckt, wechselten sich die jeweiligen Mannschaftsführer in den letzten Spielen ab. Gegen Altach war Max Hofmann der Kapitän, heute bekam Louis Schub die Kapitänsschleife. In der Schlussphase des Spiels kamen auch noch Stefan Schwab und Steffen Hofmann auf das Spielfeld, und beim Schlusspfiff waren es vier Kapitäne. Vielleicht war es das, was der Mannschaft in den letzten Spielen gefehlt hat, und es ist schon höchste Zeit, dass Stefan wieder in diese Rolle schlüpfen kann, um der Mannschaft Stabilität zu verleihen. 

Choreografie

“Raucherbereich Block West”

Um die Choreografie besser zu verstehen, empfiehlt sich die Lektüre der Aussendung der aktiven Gruppen des Block West: “Rauchen und Rauchen lassen”. In dem Text wird auf die heuchlerische Argumentation des Innenministerium Bezug genommen und bei aller sonstigen Kritik an den Aktivitäten des Block, schließe ich mich dem Text vollinhaltlich an. Eine Regierung, die einerseits Rauchen in der Öffentlichkeit nicht zu verhindern sucht und gleichzeitig vorgibt, sich um die Gesundheit von einer Handvoll Fußballfans sorgt, die ein paar Fackeln zünden, kann man nicht anders bezeichnen als heuchlerisch. 

Ja, der Rauch stört mich auch. Aber ich toleriere diese Aktionen, weil sie insgesamt – sogar unter Berücksichtigung der Strafgelder – Rapid mehr nützen als schaden; weil auch wir von den oft großartigen Choreografien begeistert sind. Begeistert über die Ideen und auch darüber, dass sie bei Rapid inszeniert werden. 

Aber nicht nur das. Wer schätzt schon Menschen, die ohne Sachkenntnis urteilen. (Die vielen Teamchefs am Fußballplatz nehmen wir einmal aus, das gehört zum Spiel.) Aber im Falle von Werner Amon und Karl Mahrer sind es Schreibtischpolitiker, die keine Ahnung vom Fußball haben und sich nicht einmal die Mühe machen, die eigentlich Betroffenen, die Vereine und die Bundesliga anzuhören. In diesem konkreten Fall waren die Vertreter der Bundesliga und der drei großen Vereine, Rapid, Sturm und Austria in sonst seltener Übereinstimmung, nämlich auf der Seite ihrer Fangruppen. Aber genützt hat es nichts.

Vor dem Spiel

Eigentlich erschien uns ohnehin jedes der vergangenen Spiele als ein Spiel der letzten Chancen. Dass aber erst dieses Spiel gegen den WAC eine gewisse Erleichterung bringen sollte, war schon eine bittere Durststrecke.

Vor dem Spiel gaben Christian Keglevits und Christopher Dibon Autogramme im Mitglieder-Zelt. 

Während der Aufwärmphase ist der Lautsprecher der Ost-Tribüne ausgefallen und wir verständigten Andy Marek. Es hat nicht lange gedauert, war die Verständlichkeit wieder auf 100 Prozent! Danke!

Ausnahmsweise trafen die Einschätzungen des Publikums zu:

Freitag Vormittag:

Freitag Abend:

Quoten:

Das Wetter hat sich punktgenau für dieses Wochenende dem Spielbeginn angepasst und seit Mittag setzte Schneeregen ein.

Die “Podersdorfer Störche” gehörten diesmal zu den Wappenträgern, hier im Bild:

Links

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Stammtisch

Sachlich

Nach Rapid-Hymne und Einleitung sprach Andy Marek mit Laurin Rosenberg. Laurin berichtete über die guten Besucherzahlen im Rapideum und die besonderen Fürmen von Führungen. Die Vitrinen in der Aula wurden neu gestaltet und mit Highlights aus dem Nachlas von Hans Hierath (Funktionär seit 1914). Darunter befindet sich eine Medaille von Dionys Schönecker, eines von zwei Andenken an den Mister Rapid.

Lustig

Praktisch zeitgleich mit Andy Marek kam Wolfgang Frey zu Rapid. Er war vorher bei der Vienna. Hörenswert seine Anekdoten über Dejan Savicevic. Heute wären die Spieler eher Einzelgänger. Wolfgang erklärt, dass die Fluktuationen heut viel größer sind als in der Zeit als er zu Rapi kam. “Die Daltons” = Kühbauer, Marasek, Kühbauer, Mandreko. Geschichten über die Daltons und dem damaligen Teamarzt Dr. Lugscheider.

Die Aufgabe des Teammanagers Kurt Deringer ist die Betreuung aller Teamspieler im Alltag, natürlich auch die organisatorische Abwicklung aller Auswärtsfahrten.

Ehrlich

Stefan Auer ist ein Fixpunkt in unserer Mannschaftsaufstellung. Was in dem Interview besonders auffiel, dass auch die betroffenen Spieler das wenig entschlossene Spiel in der zweitan Halbzeit gegen Altach nicht erklären können, weil die Vereinbarungen in der Kabine ja ganz andere sind als es sich dann während des Spiels ergibt. Wichtig ist aber doch, dass es grundsätzlich schwierig ist, gegen eine gut stehende Abwehr zu einem vollen Erfolg zu kommen, und dass auch Salzburg damit seine Schwierigkeiten hat.

Selbstkritisch

Ginge es nach dem Publikum, müsste bei Rapid eigentlich alles ausgetauscht werden, beginnend bei den Spielern bis hinauf zum Präsidenten. Und es gibt natürlich Situationen der kollektiven Ratlosigkeit, in denen man tatsächlich eine Notbremse ziehen muss. Das Interview mit Frey Bickel zeigte, dass der Gestaltungsspielraum eines Sportdirektors von Rapid nicht so groß ist, wie das Publikum es sich wünschen würde. Fredy sagte an einer Stelle, dass es eine seiner liebsten Aufgaben ist, Spieler zu verpflichten, die dann so richtig “einschlagen”. Doch sein Alltag besteht darin, die Rahmenbedingungen der Vereinsführung zu erfüllen und die lauten, dass das Kader nicht mehr als 25 Spieler umfassen darf und das auch nur, wenn international gespielt wird. Wie falsch das Publikum Spieler einschätzt, merkt man daran, dass ein Teil des Publikums mit einem Spieler unzufrieden ist, der aber gleichzeitig von Interessenten umworben wird (Boli).

In der Frage, ob Steffen Hofmann eingesetzt werden soll, besteht bei einem Teil des Publikums Realitätsverweigerung. Was vielleicht verabsäumt wurde, ist der Aufbau von Führungsspielern, die Steffen nachfolgen können. Vielleicht ist ja schon die unglückliche Verletzung von Stefan Schwab beim Derby mit ein Grund, warum die Mannschaft wegen der verschiedenen Ersatzkapitäne im Spiel nach einer Leitfigur sucht, die mit Steffen abhanden gekommen ist.

Trotz aller positiven Einschätzungen der Konstellation der Mannschaft und des Trainerteams werden doch alle an den Ergebnissen, also am Erfolg und nicht an der Leistung*) gemessen. Die Ergebnisse des letzten Meisterschaftsviertels und der ausständigen Cup-Begegnungen werden wohl über die Zukunft unseres Trainers entscheiden.

*) Die Leistung wird bei Heimspielen mit GPS-Systemen am Rücken der Spieler gemessen und diese Werte sind sher zufriedenstellen.

Ambiente

VIelleicht sollte auch einmal erwähnt werden, warum sich ein Besuch in der Rekordmeisterbar lohnt: Alex und Brigitte:

 

GRÜNZEUG-591

GRÜNZEUG INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 46. JAHRGANG/MÄRZ 2018/Nr.591/Versand 12.3.2018

Unsere 250. MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am
MONTAG, dem 26. MÄRZ 2018, um 19 Uhr statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Christopher DIBON,
  • Stefan SCHWAB und
  • Mario SONNLEITNER

Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen! 

TEURE UND TREUE FANS

Nach den indiskutablen Ereignissen beim 325. Derby wurden der SK Rapid und seine Entscheidungsträger mit den Krawallmachern einmal mehr in einen Topf geworfen. Dazu Michael Krammer in der „Rapid-Viertelstunde“ (W 24): „Wir haben die beste Fanbetreuung, während andere Klubs ihre Stadien rückbauen müssen“, womit er die trotz aller Erfolge vom eigenen Anhang (so ein solcher überhaupt existiert) im Stich gelassenen Bullen meinte, deren über 30.000 Zuschauer fassende Arena für nur mehr 19.000 geöffnet werden soll. Gewiss, der SK Rapid kümmert sich wie kein anderer Verein um seine Fans und auch um die sogenannten „Fans“, deren Aktionen ihn bereits ein gar nicht so kleines Vermögen gekostet haben, erst recht nach dem letzten Derby: 100.000 Euro bedeuten die höchste jemals in Österreich verhängte Geldstrafe; dazu kommt noch die Sperre beider Hintertortribünen für ein Spiel (gegen den WAC am 17.3.?) plus ein weiteres bedingt auf zwölf Monate. Der SCR spricht von einem Gesamtschaden über mehr als 250.000 Euro – so was nennen wir wahrlich teure „Fans“! Ob der am 2.3. eingebrachte Rekurs Erfolg haben wird?

Wie es sein sollte, das demonstrierten jene 7.200, die trotz Kältegraden im zweistelligen Bereich zum Cup-Viertelfmalmatch gegen Ried gekommen waren und ihre Mannschaft bis zum im wahrsten Sinn des Wortes glücklichen Ende beispielhaft anfeuerten, obwohl die über weite Strecken keine sonderlich gute Figur machte. Diese tolle Unterstützung durch die Treuesten der Treuen war übrigens auch in Salzburg trotz sich abzeichnender Niederlage zu verzeichnen – super, ihr Damen und Herren in den Fansektoren! Fast noch superer wäre jener Selbstreinigungsprozess, von dem Goran Djuricin nach dem FAK-Desaster sprach, doch scheint fraglich, ob die guten Fans in der Lage und willens sind, die oft ja direkt neben ihnen stehenden „bösen Fans“ an Dingen zu hindern, die dem SK Rapid nur teuer kommen.

Apropos „teuer“: Hätte der bei allen so unbeliebte FAK-Kapitän Holzhauser zum Schiedsrichter nicht gesagt, weiterspielen zu wollen, nachdem er von einem Gegenstand (eh nur minimal) getroffen worden war, hätte das einen Abbruch plus Sanktionen inklusive 0:3 mit „Stemderl“ nach sich gezogen. So gesehen musste man dem Ex-SCR-Nachwuchskicker sogar noch dankbar sein! Was jene natürlich anders sahen, die ihn eine Woche später in der Südstadt mit einem homophoben Plakat beleidigten…

Treue, aber nicht teuer kommende Schlachtenbummler werden am 17. oder 18.3. gefragt sein, wenn Rapid im Cup-Semifinale bei Sturm Graz antreten muss. Keine „g’mahte Wies’n“, aber auch noch keine bereits feststehende Niederlage, was all jenen gesagt sei, die sowieso permanent schwarzsehen!

Das gilt selbstverständlich auch für die Verteidigung eines Europacupplatzes in der in dieser Zone sehr engen Tabelle.

tipico-BundesIiga (Stand vom 4.3.2018): 1.Salzburg 25/58 (52:17).- 2.Sturm 25/48 (44:31).-3.Admira 25/40 (45:42).- 4.Rapid 25/39 (40:29).- 5.LASK 25/36 (32:29).- 6.Mattersburg 25/34 (36:37).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 21.RUNDE (4.2.): AUSTRIA (H) 1:1 (0:0)

Just „Volksfeind“ Holzhauser bewahrte Rapid vor einem Abbruch und dem logischen 0:3! Als er vor dem „Block West“ einen Eckball treten wollte, traf ihn ein Feuerzeug am Schlüsselbein, aber er spielte trotzdem weiter (5.), bevor Pires an der anderen Comerfahne Ähnliches widerfuhr (27.). Nun schickte Eisner beide Teams für neun Minuten in die Kabinen, und Andy Marek appellierte verzweifelt an die Vernunft der Vereinsschädlinge. Was kurz vor dem Ende nicht mehr half: Zwei Typen stürmten aufs Feld, unterbanden so einen gefährlichen Austria-Angriff und bewiesen, dass es nicht nur im „Block West“ Idioten gibt. Polizei und Ordner? Fehlanzeige! Mit dem Schlusspfiff war das letzte Wort über dieses 325. Derby natürlich längst noch nicht gesprochen… Zum eigentlichen Match: Nach der unfreiwilligen Pause und ohne Schwab (Innenbandverletzung) agierte der SCR lange Zeit verunsichert und konfus, steigerte sich jedoch nach Ljubicics schnellem Ausgleich beachtlich. Nun vergaben Joe (Kopfball an die Innenstange, 66.) und Schobi (Pentz parierte per Fuß, 74.) den möglichen ersten Sieg über die Violetten im trotz „Block West“ & Co. von keinen Gegnern gefürchteten Allianz-Stadion.

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab (28.Petsos); Vet.Berisha (71.Schaub), Murg (87.Kvilitaia), Schobesberger; Joelinton.- Tore: Ljubicic (64.); Monschein (62.).- Gelbe Karten: Galvao, Ljubicic, Joelinton; Serbest.- AllianzStadion, Eisner, 25.600.

BL, 22.RUNDE (11.2.): ADMIRA (A) 1:2 (0:0)

Im Derby hatte Rapid nicht nur einen weiteren Imageschaden erlitten, sondern auch drei wichtige Spieler (Schwab, Schaub, Bolingoli) mit Langzeitverletzungen verloren. Was aber keine Entschuldigung für diese erbärmliche erste Halbzeit in Grün-Weiß sein konnte, denn der wesentlich bescheideneren Admira fehlten ja noch mehr Stützen. Im Unterschied zu ihr nahm der SCR erst ab der 50. Minute (Großchance Vet.Berishas) auch am Spiel teil, bevor Nobody Kalajdzic, von vier tatenlosen Hütteldorfem umzingelt, Nobody und Debütant Hausjell in Szene setzte, der cool wie ein Alter ins lange Eck traf. Aber nun ging’s erst so richtig los: Murgs Heber wird vor der Linie abgewehrt (73.), Joelinton schießt über den vor ihm liegenden Zweiergoalie Kuttin und auch das Tor (77.), Murg schießt aus elf Metern ebenfalls drüber (80.), Schobesberger, dem Einzigen, der sich nach dem Wechsel hundertprozentig steigern konnte, gelingt ein 20-Meter-Traumtor (86.), Joelinton vergibt am Fünfer per Kopf den SCR-Sieg (90./+1) und Pavelic ermöglicht den der Gastgeber, indem er Grozureks Freistoßflanke auch per Kopf ins eigene Tor verlängert (90./+3). So zu verlieren, das muss Rapid erst einmal eine andere Mannschaft nachmachen!

SCR: Strebinger; Pavelic, M.Hofmann, Galvao, Auer; Ljubicic, Petsos (82.Kvilitaia); Vet.Berisha (66.Szanto), Murg, Schobesberger; Joelinton.- Tore: Hausjell (70.), Pavelic (90./+3, Eigentor); Schobesberger (86.).- Gelbe Karte: Pavelic.- BSFZ-Arena, Heiß, 3.200.

BL, 23.RUNDE (17.2.): STURM GRAZ (H) 1:1 (0:1)

Nach Thomas Schrammels Verabschiedung und der Trauerminute für BL-Boss Hans Rinner (54) startete Rapid gut und verzeichnete durch Murg einen Innenstangenschuss (3.), bevor Szanto später die Latte traf (83.). Leider servierte Strebinger den Grazern per krassem Fehlpass das Führungstor, womit er seine sensationellen Rettungstaten gegen die Ex-Rapidler Alar (9.) und P.Zulj (90./+2) etwas konterkarierte. Im Gegensatz zu Sturm kam der ehrgeizige, jedoch konzeptlos angreifende SCR kaum zu echten Möglichkeiten, wurde zum Glück aber von „Bolingoalis“ linkem Hammer gerettet. Trotzdem: Fünf Heimspiele in diesem (verhexten?) Stadion ohne Sieg und Rückfall auf Platz 4 hinter der unglaublichen Admira sowie punktegleich mit dem Fünften LASK – höchst enttäuschend!

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Petsos (55.Szanto); Murg, Joelinton, Vet.Berisha (62.Kvilitaia); Schobesberger.- Tore: Bolingoli (88.); Röcher (20.).-Gelbe Karten: Galvao, Petsos, Joelinton; Schrammel, Spendlhofer, Koch.- Allianz-Stadion, Drachta, 20.200.

BL, 24.RUNDE (24.2.): LASK (H) 2:0 (1:0)

Der Abend des Giorgi Kvilitaia! Der lauf-, kampf-, spiel- und schussfreudige georgische Teamstürmer eröffnete den rassigen, tempogeladenen Fight gegen die oft überharten, zuvor dreimal in Folge siegreich gewesenen Linzer mit Rapids 16. Alutreffer (Ligahöchstwert), verwertete Murgs Idealflanke kurz vor der Pause per Kopf bzw. mit den Haarspitzen und krönte seine überragende Vorstellung mit einem 20-Meter-Traumtor genau ins Kreuzeck, zu dem wieder Murg die Vorarbeit lieferte. Hätte sich der auch sonst schwache Referee bei Hands- und Foul vergehen im LASK-Straffaum nicht blind gestellt, wäre Rapids starke Leistung höchstwahrscheinlich mit einem noch deutlicheren Score belohnt worden. Immerhin war es der erste Heimsieg seit dem 1:0 über die Admira am 28.10. 2017 und fünf Fehlversuchen sowie der erste Dreier im neuen Jahr.

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, M.Hofmann, Bolingoli; Ljubicic, Petsos; Murg (82.Vet.Berisha), Joelinton, Schobesberger (86.St.Hofmann); Kvilitaia (80.Mujakic).- Tore: Kvilitaia (45., 69.).- Gelbe Karten: Petsos, Mujakic; Wiesinger, Trauner, Luckeneder, Ramsebner, Holland, Tetteh.- Allianz-Stadion, Jäger, 14.800.

ÖFB-CUP, VIERTELFINALE (28.2.): RIED (H) 2:1 (0:1)

Die 45. Minute als Konzentrat der bisherigen Ereignisse in der Hütteldorfer Tiefkühltruhe: Einer der vielen Ballverluste, eines der vielen Fouls, diesmal vom sonst guten Strebinger im Strafraum an Chabbi – hochverdientes 0:1! Das entscheidend auszubauen just die Ex-Rapidler Fröschl (zweimal) und Prosenik zu unserem Glück verabsäumten. Andernfalls hätten die lange Zeit überragend pressenden und konternden Rieder vielleicht einen sensationell hohen Sieg feiern können. Doch da waren bei Bolis Schuss Wießmeiers Hände und der den fälligen Penalty verwandelnde beste Rapidler, Joelinton, und gleich darauf bei Murgis abgefälschter Flanke Giorgis Goldköpfchen. Allzu souverän wirkte der SCR auch nach diesem ziemlich überraschenden Doppelpack zwar nicht, aber das interessierte die 7.200 Kältefesten nach dem ersten Cup-Aufstieg gegen Ried im vierten Versuch überhaupt nicht.

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann (46. Sonnleitner), Galvao, Bolingoli; Ljubicic (58.Szanto), Petsos; Murg, Joelinton, Schobesberger; Kvilitaia (90.Mujakic).- Tore: Joelinton (75., Elfer), Kvilitaia (77.); Wießmeier (45./+1, Elfer).- Gelbe Karten: Petsos, M.Hofmann.- Allianz-Stadion, Hameter, 7.200.

BL, 25.RUNDE (4.3.): SALZBURG (A) 0:1 (0:0)

Nachdem Murg Rapids Alu-Rekord auf 17 geschraubt hatte (9.), boten er und seine Kollegen dem Serienmeister mutig die Stirn, freilich ohne wirklich torgefahrlich zu werden. Doch als Kvilitaia bei 0:0 alleine auf Walke zulief, wurde er trotz Nicht-Abseits zurückgepfiffen. Um von Joelintons Knieverletzung nicht zu reden. Außerdem ermöglichte der alles in allem trotzdem gut agierende SCR den Bullen durch etliche Ballverluste die eine oder andere Großchance, so auch die zum Treffer des falschen Berisha führende. Da war sogar der überragende Strebinger machtlos. Schade, denn diesmal wären die Salzburger gewiss zu erwischen gewesen!

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Petsos; Murg, Joelinton (79.Szanto), Vet.Berisha (76.Schaub); Kvilitaia (58.Schobesberger).- Tor: Val.Berisha (73.).- Gelbe Karten: Vet.Berisha, Petsos.- Red-Bull-Arena, Harkam, 11.981.

„MR. GRÜNZEUG NR. 591“: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Also sprach Goran Djuricic nach dem Salzburg-Match über seinen Tormann: „Eine teamreife Leistung! Jetzt müsste er endlich einen Anruf kriegen.“ Dem haben wir nur hinzuzufügen, dass Richard Strebinger nicht erst gegen die Bullen mit sensationellen Paraden aufgewartet hatte. Bitte das zu berücksichtigen, Herr Foda!

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiel: Louis Schaub 150. (FAK).- ÖFB-Cupspiel: Philipp Schobesberger 10. (Ried).-BL-Tor: Giorgi Kvilitaia 10. (LASK).

LOUIS SCHAUB ERNEUT „GEKRÖNT“!

Wir können unserem Louis Schaub wie schon vor Jahresfrist zum Gewinn der traditionellen Kronen-Zeitung-Wahl des „Fußballers des Jahres“ herzlichst gratulieren: Mit 125.896 Stimmen verwies Rapids Edeltechniker Marko Amautovic (aktuell West Ham/112.652) und den Admiraner Markus Wostry (75.097) auf die Ehrenplätze. Mit den Einstufungen der anderen Rapidler können wir nicht wirklich etwas anfangen: 16.Schrammel (4.529), 18.St.Hofmann (3.542), 24. Schobesberger (2.127), 27.Schwab (1.954),
34.Sonnleitner (1.218), 37.Joelinton (1.006), 98.Strebinger (168), 101.Ljubicic (162), 121.Wöber (aktuell Ajax/105); Dibon beispielsweise erhielt ein einziges Stimmchen (!).

Die Klubwertung: 1. Rapid (140.985), 2. das Ein-Mann-Team West Ham (112.652), 3. Admira (107.302), 4. Mattersburg (71.730), 5. Austria (62.741), 6. Salzburg (36.900).

Die Trainerwertung: 1. Peter Stöger (Köln/Dortmund) mit 102.616 Stimmen, 2. Franco Foda (Sturm/ÖFB) 94.111, 3. Goran Djuricin 89.775.

Noch Obskureres als in den Jahren zuvor war über die Ergebnisse der vom relativ wenig gelesenen „Österreich“ durchgeführten Wahl in Erfahrung zu bringen. Aber nicht etwa, weil dort sieben (!) der acht Kategorien vom FAK gewonnen wurden, sondern weil es nur höchst vage Resultate gab. Sicher ist nur, dass Raphael Holzhäuser vor Louis Schaub und Marko Amautovic siegte und Mario Sonnleitner immerhin zum besten Verteidiger gekürt wurde. Stefan Schwab hingegen wurde von (welchen?) Rapid-Fans vor Dejan Ljubicic, Steffen Hofmann, Louis Schaub, Philipp Schobesberger und Richard Strebinger zum besten Rapidler des Jahres 2017 gewählt.

Wie man sieht sind Gusto und Ohrfeigen eben auch bei Wahlen immer verschieden…

EIN BLICK ZU RAPID II

Nach dem (heuer verspäteten) Ende der Transferzeit am 6.2. ergaben sich auch für Rapid II einige Veränderungen im Kader: Abgesehen von aus der Ul8 aufgestiegenen Spielern, die sich in den Testmatches (siehe unten) bereits erste Sporen verdienen konnten, wurde mit dem aus Liefering gekommenen Flügelflitzer Kenan Kirim (18) lediglich ein Neuer verpflichtet. An Abgängen waren zu verzeichnen: Nach Denis Bosnjak, über dessen Profivertrag und Kooperations-Leihe nach Wr.Neustadt wir schon in der Jänner-Nummer berichtet haben, wurde auch Ivan Leovac nach Unterzeichnung eines Profikontraktes bis 2020 Kooperationsspieler, er allerdings beim FAC; Florian Prirsch kehrte nach Vorarlberg (Altach?) zurück; und Aleksandar Skrbic wechselte nach Stadlau.

Tests auf dem Trainingsgelände des Happel-Stadions

Nach dem 4:1 gegen STOCKERAU und dem 5:0 gegen RETZ (siehe Nr. 590) am 27.1. 2:2 (1:2) gegen SZEKESFEHERVAR II (Jusic, Nader; Jenciragic hielt einen Elfer) sowie am 3.2. 2:3 (0:3) gegen den tschechischen Zweitligisten ZNOJMO (Kirim, Heinicker).

Zwischendurch kam uns Osarenren Okungbowas erneutes Verletzungspech zu Ohren: Als er nach seinem vorjährigen Kreuzbandriss endlich wieder mit dem Ball üben durfte, erlitt er einen Meniskuseinriss – gib trotzdem weiterhin nicht auf, „Osa“!

Es folgte zwischen 5. und 12.2. ein Trainingslager im spanischen Santa Susanna, in dessen Rahmen zwei Probegalopps hätten stattfinden sollen, doch wurde der gegen NORBY IF abgesagt, während ILAGOSTERA B mit 6:0 (4:0) geschlagen wurde (Tüccar 2, Kostic, Strunz, Nader, Heinicker).

Vom 14. bis 17.2. wurde die Vorbereitung in Schielleiten abgeschlossen, wo es am 16.2. ein 1:4 (1:2) gegen den RLM-Klub BAD GLEICHENBERG gab (Tor: Mujakic).

  1. RUNDE (24.2.): BRUCK/LEITHA (A) wurde wie auch alle anderen Spiele dieser Runde wegen des Wintereinbruchs abgesagt. Dafür bestritt Rapid II auf dem Trainingsgelände des Happel-Stadions einen Test gegen den SPORTKLUB, in dem auch Comebacker Mocinic mitwirkte: 5:2 (0:2), Tore: Thumwald (51.), Heinicker (53., 78., 86.), Ehmhofer (69., Elfer); Pecirep (4., 32.).

  2. RUNDE (4.3.): MANNSDORF (H) abermals wie die gesamte Runde abgesagt. Ersatzweise gab es schon am 2.3. wieder beim Happel-Stadion einen weiteren Test: 4:3 (3:1) gegen KARABAKH, Tore: Jusic (13., 44.), Tüccar (23.), Heinicker (58); Salkic (11.), Sen (53.), Erkan Kara (78.); abermals kam Mocinic zum Einsatz (bis 54.).

„MV“ VOM 26.2.: NUR FÜR KÄLTEFESTE

Angesichts der arktischen Außentemperaturen zogen es viele Mitglieder offenbar vor, ihre warmen Wohnungen nicht zu verlassen, obwohl unser Klublokal natürlich auch gut geheizt ist (danke, fast wieder genesener Peter Nowotny!). Nicht so zum Glück die Herren Fredy Bickel, Goran „Gogo“ Djuricin und Thomas Hickersberger, weshalb die Abwesenden eine gleichermaßen informative wie unterhaltsame Veranstaltung versäumten. Die nur zu Beginn ein klein wenig unfriedlich verlief, weil da und dort statt Frost der Frust über die ziemlich vielen Punkteverluste des SCR hörbar wurde.

Obmann-Moderator Niederhubers Bemühungen um Harmonie und mehr noch die Ausführungen der Ehrengäste sorgten allmählich aber für gespannte Aufmerksamkeit und positive Diskussionsbeiträge. Da schwirrten Wörter und Namen wie etwa Scouting, Transfers, Mentaltrainer oder Petsos, Bolingoli, Strebinger, Barisic und sogar Baumeister durch den Saal. Und weil Niederhuber wie immer darauf Wert legte, das Auditorium auch mit den menschlich-privaten Seiten der grün-weißen Promis vertraut zu machen, erfuhren wir von Cheftrainer Djuricin beispielsweise, dass er das jüngste von insgesamt elf (!) Kindern ist, eine schwierige Pubertät hinter sich hat (bei Sohn Marko, derzeit Profi in der Schweiz, sei das nicht so extrem gewesen) und auch als Jungkicker bei Polizei, Rapid und der Austria so seine Probleme mit der Disziplin hatte. Ähnliches verriet sein „Co“ Hickersberger, der sein großes Talent in zwölf Jahren im SCR-Nachwuchs nur unzureichend ausreizte, was ihn nun jedoch nicht daran hinderte, mit reifen 44 als Fußballweiser bekannt zu sein, der sich auf Standards besonders spezialisiert hat, aber nur ungern in den Vordergrund drängt.

Mit dem sich sein Chef, Sport-Geschäftsführer Bickel, ebenso zufrieden zeigte wie mit dem gesamten Betreuerstab und seinem Anführer „Gogo“, dessen Vertrags Verlängerung offenbar sehr zu erwarten ist, sobald man die Zeit für abschließende Gespräche hierüber gefunden haben wird.

Übrigens: „Hicke jun.“ lehnte es – irgendwie typisch für ihn – ab, ein Mikrofon zu benützen; trotzdem war kein einziges „Lauter!“ zu hören – auch ein Beweis dafür, wie interessant diese Versammlung war. Unübersehbar auch für Bickel & Co.

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

Unser immergrünes Ehrenmitglied Thomas Schrammel (von Kindesbeinen an Rapidler mit 184 Profi-Pflichtspieleinsätzen und vier Toren) verließ das Trainingslager in Benidorm, um sein Glück bei Sturm Graz zu suchen, wo er auf mehr Einsätze hofft als zuletzt bei seinem Herzensklub. Danke, Thomas, alles Gute und – bleib‘ uns treu!— In besagtem Trainingslager ging am 22.1. der Test gegen Rumäniens Tabellenführer CFK CLUJ mit 1:3 (0:1) verloren (Tor: M.Hofmann), bevor der für den 24.1. abgesetzte gegen Borussia Mönchengladbach II abgesagt wurde. Zurück in Wien, remisierte man am 28.1. im Trainingszentrum HappelStadion mit dem tschechischen Erstligisten FC SLOVACKO 1:1 (0:1), wobei Kapitän Schwab das Tor gelang, bevor er wenige Tage später vom Austrianer Monschein brutal für längere Zeit aus dem Verkehr gezogen wurde.

Ins grün-weiße Lazarett musste sich auch Kelvin Arase begeben (Knochenmarködem im linken Sprunggelenk sowie Außenbandriss).— Der offenbar einigen „linken“ Beratern in die Hände gefallene Eren Keles, der noch bei der Nachwuchsweihnachtsfeier kundtat, bei Rapid „Großes“ vorzuhaben, übersiedelte nach längerem Hin und Her zum SKN St.Pölten, welchen Alex Sobczyk (bis 2020 an Rapid gebunden) hingegen verlassen musste, um nun als Kooperationsspieler in Wr.Neustadt zu agieren.

Josef Hickersberger wurde Mitglied im Beirat der SK Rapid GmbH., welche seit 2016 der sportlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Rapids dient, auch wenn das manche selbst ernannte Proletarier (oder Proleten?) ohne Sinn für die Realität, aber mit Gier nach Siegen nicht wahrhaben wollen, was auch ein Plakat im „Block West“ beim LASK-Match bewies: „GmbH, gegen Rapid 1:0“. „Hicke sen.“ freute sich sehr, künftig ehrenamtlich für den Klub tätig zu sein, bei dem er als Spieler und Trainer großartige Zeiten erleben durfte. Wir freuen uns auch, Herr Meistertrainer!

Der vielen von uns richtiggehend ans Herz gewachsene Jan Novota (zuletzt Debrecen) leidet laut einer „Kurier“-Meldung vom 6.2. an einem Aorta-Aneurysma und musste auf ärztliches Anraten seine Karriere beenden. Wir können dem Goalie, der noch sympathischer als lang ist, nur alles Gute wünschen!

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

KLUB DER FREUNDE DES S.C.RAPID, 1120 Wien
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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
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“Grünzeug” im Tagebuch

Bisher sind im Tagebuch folgende Ausgaben des “Grünzeug” erschienen:

Altach-Rapid

0:0

Es war nicht das befreiende Spiel, das wir schon seit vielen Runden sehnlichst erwarten.

Zur Frustaufbau von Rapid tragen bei Aluminiumtreffer (Freistoß Murg), nicht gesehene Elfer (in der zweiten Halbzeit Foul gegen Schobesberger) und nicht gegebene Fouls (2.HZ gegen Joelinton), nicht gegebene gelbe Karte gegen Zwischenbrugger (es wäre die zweite gewesen). Natürlich wäre das alles kein Problem, würde man 3:0 in Führung liegen; so aber… Altach stellt sich auch nicht – so wie zuletzt Salzburg – in einer Art “offenen Schlacht”, sondern hat eine starke Defensive kultiviert, um im Reigen der Großen bestehen zu können. Und sie können das perfekt, die Altacher. Auch Salzburg hat in Schnabelholz nur durch einen Last-Minute-Sieg durch einen abgefälschten Schuss gewonnen; man sieht daher: es ist nicht leicht.

Und schon hagelt es Verurteilungen für das Trainerteam, doch sollte man damit vorsichtig sein und sich besinnen auf das, was auch vermeintlich bessere Trainer bisher aus Vorarlberg mitgebracht haben.

Altach-Auswärtsbilanz

Insgesamt gab es gegen Altach bisher 14 Auswärtsspiele unter Pacult, Barisic, Büskens, Canadi und Djuricin, die allesamt eine negative Bilanz zeichnen:

Punkte pro Trainer

Punkte Trainer
1,2    Pacult
1,0    Barisic
1,0    Djuricin
0,0    Büskens
0,0    Pacult

Es besteht kein besonderer Grund zur Aufregung, denn die Mannschaft setzt nur etwas fort, was man in Hütteldorf gerne hat: Tradition. Und bei Auswärtsspielen gegen Altach besteht diese darin, dass man nur sehr selten gewinnt. Insgesamt gesehen, ist also die ausgeglichene Bilanz von Goran gar nicht so übel. Denn “es geht auch anders”, wie man an den Details aller Spiele sieht:

2017/18 26. Runde U 0:0 Djuricin
2017/18 8. Runde U 2:2 Djuricin
2016/17 20. Runde N 1:3 Canadi
2016/17 2. Runde N 0:1 Büskens
2015/16 26. Runde U 0:0 Barisic
2015/16 8. Runde N 0:2 Barisic
2014/15 32. Runde S 3:1 Barisic
2014/15 14. Runde N 0:2 Barisic
2008/09 30. Runde U 1:1 Pacult
2008/09 6. Runde S 7:2 Pacult
2007/08 25. Runde N 1:2 Pacult
2007/08 3. Runde S 1:0 Pacult
2006/07 32. Runde N 1:2 Pacult
2006/07 14. Runde N 1:3 Pacult

3 Siege, 4 Unentschieden und 7 Niederlagen sprechen eine deutliche Sprache. Und es liegt nicht am Trainerteam oder an einzelnen Spielern. Es ist einfach nicht leicht, in Altach zu punkten – auch im historischen Vergleich.

Natürlich fragt man sich, was mit Schobi los ist und warum ein so unauffälliger Spieler wie Berisha es in die Startelf schafft. Aber man fragt sich das alles nur, weil eben nicht gewonnen wurde. Sonst wäre das alles viel weniger wichtig. 

Ambiente

Es war der erste Frühlingstag des Jahres; in Favoriten hat ein neuer “Gefrorenen”-Salon geöffnet und war überraschenderweise sehr gut besucht. Wir besuchten mit Fußballfreunden den Flughafen und erlebten dort eine fast ganztägige Führung, die uns viel Wissenswertes aus dem Alltag eines Flughafens offenbarte, inklusive eines Besuchs der Besucherplattform im Tower und der Multimediashow für Besucher. Bildersammlung (143). Danke an Andy!

Das Spiels selbst sahen Arnold, Florian, Franz und Hannes im Stags Head (weil die Rekordmeisterbar wegen Umbaus geschlossen hatte).

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Wappen-Projektor

Es kommt nicht selten vor, dass die Chefin des Hauses Aufkleber und Poster nicht so gern sieht.

Für diesen Fall gibt es eine Projektionslampe für das Wappen des Lieblingsvereins “Rapid”.

Man kann die Lampe in jede klassische Glühlampenfassung schrauben und wegen des Schwanenhalses auch in beliebige Richtungen drehen, sodass man das Logo auf den Boden und auch an die Wand projizieren kann. 

Und so wird die Lampe geliefert:

Die Projektionslampe kostet 24,- Euro und kann mit Kreditkarte oder PayPal bezahlt werden. Lieferzeit ca. 15 Tage. 

RB-Rapid

1:0 (0:0)

Wenn man gegen einen stärkeren Gegner Fußball spielt, heißt das ja noch lange nicht, dass man verlieren muss; aber eine etwas größere Portion Glück ist schon nötig. Ein Punkt wäre möglich gewesen, einige Kommentatoren hätten es als gerecht erachtet. Und es wäre sogar mehr möglich gewesen, ja, etwa wenn nicht der 17. Aluminiumtreffer, diesmal von Murg, in der Anfangsphase gewesen oder wenn nicht ein sehr erfolgversprechender Angriff in der zweiten Halbzeit zu unrecht wegen Abseits abgepfiffen worden wäre.

Ungleiche Gegner

Wäre es nicht Fußball, wäre man gegen einen finanziell so hoch dotierten Gegner wir RB ohnehin chancenlos. Umgekehrt könnten die “Dorfklubs” der Liga dasselbe auch von Rapid behaupten. Während aber der budgetäre Abstand von Rapid zu RB noch größer ist als es die Zahlen vermuten lassen, ist umgekehrt der Abstand von Rapid zu den “Dorfklubs” nicht ganz so groß. 

Rapid hat – mit Ausnahme von RB mit 40 Millionen den höchsten Umsatz der Liga. Aber Rapid muss dieses Geld aus eigener Kraft, mit eigenem Personal erwirtschaften und daher muss man von diesen vielen Millionen die erheblichen Aufwendungen für den hohen Personalstand und die Verwaltung in Abzug bringen, ganz abgesehen von dem Kraftakt der Kreditrückzahlung für das Stadion (siehe Geschäftsbericht 2016/17, Seite 44). Der verbleibende Spielraum für die Anhebung der spielerischen Qualität durch Transfers ist überraschend gering. 

Nehmen wir an, dass bei RB ein ähnlicher Verein wir Rapid wäre, mit einem ähnlichen Personalstand wie Rapid, dann blieben RB satte 60 Millionen für sportliche Experimente. Und es sind in Wahrheit mehr, weil eben nichts zu erwirtschaften ist. Es wird nur Geld verbraucht, das anderswo verdient wurde. 

Der Abstand zu den “Dorfklubs” ist – gemessen am Umsatz – ebenfalls beachtlich, aber misst man es an den Transfersummen, bewegen sich Rapid und die “Dorfklubs” auf einem durchaus vergleichbaren Niveau. Nur die Gehälter dürften den Unterschied ausmachen, die einem Spieler Rapid als Arbeitgeber schmackhaft machen; natürlich auch die prominentere Auslage. Aber Umsätze allein schießen keine Tore und es verbleibt davon (noch) nicht so viel “im Börserl” wie man es brauchen würde. 

Ambiente

Wenn es schon keine Auswärtsfahrt sein konnte an diesem Wochenende – so eine Konzert-Matinee am Sonntag ist auch was Schönes – so trifft man sich in der Rekordmeisterbar in freundlicher Umgebung.

Links

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Rapid-Ried

2:1 (0:1)

Sehr optimistisch waren wir nach der ersten Halbzeit nicht, wirkte doch Ried deutlich motivierter. Doch die Rieder Serie der Cup-Erfolge gegen Rapid sollte nicht halten. 

Doch es begann mit einem Rückstand kurz vor der Pause als Strebinger einen Rieder Stürmer im Strafraum zu Fall brachte. 

Im Bild beide Elfer de Spiels auf das Süd-Tor.

Rapid baute dann in der zweiten Halbzeit mehr Druck auf. Aber hätte ein Rieder nicht den Ball mit der Hand abgewehrt, so ganz klar war es nicht, ob es Rapid gelungen wäre, den Anschlusstreffer zu schaffen. Die Aufregung in unseren Reihen war groß, als sich Joelinton zum Elfmeterpunkt begab, hat er doch in der ersten Halbzeit zwei Schüsse in die Wolken abgegeben. Aber die Aufregung war umsonst, der Elfer wurde sicher verwandelt, und der gelungen Ausgleich beflügelte die Mannschaft sichtlich, sodass der befreiende Siegestreffer schon zwei Minuten später durch Georgi Kvilitaia fiel. 

Rückblickend würde ich sagen, dass die Rapidler anfangs mit den Bedingungen so gar keine Freude hatten und man das auch am Spiel ablesen konnte. Natürlich waren die Bedingungen für die Rieder dieselben aber wie es bei einem Underdog so ist, die einmalige Chance auf eine Sensation dürfte den Frust über die Kälte besiegen. Der deprimierende Rückstand zum Pausenpfiff ließ aber dann doch Kräfte frei werden, die sich phasenweise in einem Powerplay niederschlug und letztlich den Sieg irgendwie erzwangen – wie es Christoph gerne sieht. Denn die abwehrende Hand kommt ja nur in höchster Not zu Hilfe und deshalb auch ein durchaus herausgespielter Elfer.

Wir haben nicht gegen irgendwen gewonnen. Es war eine stark auftretende Rieder Formation, die genug Chancen auf weitere Tore hatte, die dann nicht mehr so leicht aufzuholen gewesen wären. Trainer Chabbi wurde bei der PK gefragt, woher das kommt, dass man gegen Rapid einen viel besseren Eindruck gemacht hat als im letzten Spiel gegen den FAC. Der Trainer wies darauf hin, dass es für die Spieler einfach ein Highlight ist, in Hütteldorf zu spielen, umso mehr als jeder weiß, dass eine Menge Scouts anwesend sind, und jede Spieler sich in einer Auslage präsentieren kann. 

Wir freuen uns auf die nächste Cup-Begegnung im April und hoffentlich einen Aufstieg ins Cupfinale.

Kleinigkeiten

Wieder einmal gab es eine neue Besetzung bei der Eingangskontrolle und wieder einmal war mein Fotoapparat ein Problem. Zu meinem Pech konnte ich die “Kameraerlaubnis” von Harry Gartler nicht vorweisen, weil ein Download misslungen ist, doch der freundlichen Dame hat dann der Dateiname genügt. Danke!

Die Lautsprecher unter der Ost-Tribüne wurden lauter gedreht und man hört jetzt den Stadionsprecher und auch das Gespräch bei den Pressekonferenzen. Auch dafür danke!

Links

Meldungen des Tages nach dem Spiel

2018-02-28

ASB-Rapid

SK Rapid Wien – SV Ried: nachdems niemand aufmacht, mache ich es auf ….. zu 100% nicht so qualitativ wie es sonst passiert…..von anderen usern (19:32)

ASB-Rapid

SK Rapid Wien – SV Ried 2:1 (0:1): RAPID + Aufstieg! + Stürmertore + 7000 Besucher + Endlich mal ein richtig dreckiger Sieg + Ein Schlag ins Gesicht der ewigen Suderanten und Kritiker! – Die Temparatur! – Die Gesamtleistung (wobei – siehe unten) – Mit Hofmann zumindest einen verletzten, bei Boli wars hoffentlich nur ein Krampf Großer Respekt vor Ried! Wenn die den Kader und ihr Spiel halten, werden die sich rasch in der neuen Liga … Weiterlesen (21:27)

DerStandard

DerStandard

Live – Rapid dreht das Spiel gegen Ried: Innviertler hatten alle Chancen das Match vorzeitig zu entscheiden (22:55)

DerStandard

ÖFB-Cup – 2:1 gegen Ried: Rapid in 87 Sekunden ins Cup-Halfinale: 1:0-Führung der Gäste durch Wießmeier-Elfmeter – Doppelschlag mit Beginn der Rapid-Viertelstunde – Ried vergab zuvor sehr gute Chancen (22:47)

DerStandard

Cup Live – ÖFB-Cup: Starke SV Ried führt 1:0 bei Rapid: Das Viertelfinale im ÖFB-Cup: Ried will in Wien bestehen und an frühere Bundesliga-Zeiten anknüpfen. Rapid ist hingegen Favorit (20:04)

DerStandard

Cup Live – ÖFB-Cup: Rapid vs. Ried 0:0: Das Viertelfinale im ÖFB-Cup: Ried will in Wien bestehen und an frühere Bundesliga-Zeiten anknüpfen. Rapid ist hingegen Favorit (20:04)

DiePresse

-12 Grad! Rapid hob erst im Finish gegen Ried ab: ÖFB-Cup. Rapid rettete einen 2:1-Sieg gegen Ried, im Halbfinale warten Sturm Graz, Salzburg oder Mattersburg. Das fehlende Kältelimit erklärte manch leere Tribüne. (21:24)

Heute

Auch Sturm, Salzburg weiter: 2:1! Eiskalter Doppelschlag bringt Rapid den Zittersieg: Rapid steht im Halbfinale des ÖFB Cups. Im “Gefrierschrank” Allianz Stadion präsentierten sich die Hütteldorfer gegen Ried als die “Cooleren”. (21:28)

Heute

Zittersieg im ÖFB Cup: Djuricins Sieg-Rezept: “Hab Moral angesprochen”: Mit einem hart erkämpften 2:1-Heiemrfolg gegen Ried zog Rapid Wien ins Halbfinale des ÖFB Cups ein. Erst die Pausenansprache wecke Grün-Weiß auf. (22:07)

Heute

Live-Ticker: LIVE: Eiskalter Schock! Ried führt bei Rapid 1:0: Rapid Wien kämpft um den ersten Cup-Titel seit 23 Jahren! Im “Eiskasten” von Hütteldorf geht es gegen Erste-Liga-Spitzenreiter SV Ried. (20:21)

Heute

Live-Ticker: ÖFB Cup live: Rapid gegen Ried um Halbfinal-Einzug: Rapid Wien kämpft um den ersten Cup-Titel seit 23 Jahren! Im “Eiskasten” von Hütteldorf geht es gegen Erste-Liga-Spitzenreiter SV Ried. (18:36)

Heute

Live-Ticker: ÖFB Cup live: So läuft Rapid gegen Ried auf: Rapid Wien kämpft um den ersten Cup-Titel seit 23 Jahren! Im “Eiskasten” von Hütteldorf geht es gegen Erste-Liga-Spitzenreiter SV Ried. (18:36)

Kleine Zeitung

Salzburg und Rapid ziehen ins Cup-Halbfinale ein: Die Favoriten haben sich am Ende durchgesetzt: Salzburg feierte zu Hause einen 7:0-Sieg über Austria Klagenfurt und steht damit im Cup-Halbfinale. Rapid besiegt Ried mit 2:1. (21:36)

Krone

Rapid – Ried: Das Spiel, das nie steigen sollte!: Die Spieler, Betreuer und Fans müssen sich bei den heutigen Cup-Partien auf eisige Temperaturen gefasst machen. Lukas Brandner, Sport-Chirurg und Knie-Experte, spricht im Studio-Talk mit sportkrone.at-Chef Max Mahdalik über den heutigen Hit zwischen Rapid und Ried. Ihm vertrauen die Sport-Stars, er ist unter anderem Teamarzt des ÖSV, der Vienna Capitals und des Beachvolleyball-Nationalteams. Bei diesen Temperaturen hält Brandner ein Fußballspiel für nicht sinnvoll – mehr dazu oben im Video! (15:32)

Krone

Ab 20.30 Uhr LIVE: Rapid will ins Cup-Halbfinale: In 40 Liga-Heimspielen gegen Ried noch ungeschlagen, dafür bisher alle Cup-Duelle verloren – Rapid ist im Viertelfinale gegen den Erstligisten gewarnt. Anpfiff ist um 2030 Uhr im Allianz-Stadion, wir berichten ab dann live. (18:25)

Laola1

Cup LIVE: So spielt Rapid gegen Ried: Der SK Rapid und die SV Ried ermitteln am Mittwochabend im Allianz-Stadion in Wien den letzten Teilnehmer des Halbfinales im ÖFB-Cup (JETZT IM LIVE-Ticker). Die Hütteldorfer bieten folgende Startelf auf: Strebinger; Auer, Hofmann, Galvao, Bolingoli; Murg, Ljubicic, Petsos, Schobesberger; Joelinton, Kvilitaia. Der Erste-Liga-Klub aus dem Innviertel beginnt mit folgender Formation: Gebauer; Kerhe, Boateng, Haring, Marcos; Walch, Wiessmeier, Grabher, Durmus; Fröschl, Chabbi. (20:13)

Laola1

Cup LIVE: Ried führt gegen Rapid: Der SK Rapid und die SV Ried ermitteln am Mittwochabend im Allianz-Stadion in Wien den letzten Teilnehmer des Halbfinales im ÖFB-Cup (JETZT IM LIVE-Ticker). Die Hütteldorfer bieten folgende Startelf auf: Strebinger; Auer, Hofmann, Galvao, Bolingoli; Murg, Ljubicic, Petsos, Schobesberger; Joelinton, Kvilitaia. Der Erste-Liga-Klub aus dem Innviertel beginnt mit folgender Formation: Gebauer; Kerhe, Boateng, Haring, Marcos; Walch, Wiessmeier, Grabher, Durmus; Fröschl, Chabbi. (20:13)

Laola1

Rapid müht sich ins Cup-Halbfinale: Der SK Rapid müht sich mit einem knappen 2:1-Heimsieg über Erste-Liga-Klub SV Ried ins Halbfinale des ÖFB-Cups. Kurz vor dem Halbzeitpfiff geht der Außenseiter nach einem Elfmeter-Tor von Julian Wiessmeier in Führung (45+1). Goalie Richard Strebinger holt zuvor den alleine aufs Tor stürmenden Chabbi von den Beinen. Nach Seitenwechsel vergeben die Innviertler zahlreiche Top-Chancen. Ein von Wiessmeier verursachter und von Joelinton verwandelter Foul-Elfmeter bringt Rapid allerdings zurück ins Spiel. Zwei Minuten später gelingt Georgi Kvilitaia per Kopf nach Murg-Flanke der Siegtreffer. (22:26)

OÖ-Nachrichten

Rapid zitterte sich mit 2:1 gegen Ried ins Cup-Halbfinale: WIEN. Nach Mattersburg haben sich auch in den weiteren drei Cup-Viertelfinalspielen die favorisierten Fuball-Bundesligisten vor Heimpublikum durchgesetzt. (22:31)

SN

Salzburg, Rapid und Sturm zogen ins Cup-Halbfinale ein: Nach Mattersburg haben sich auch in den weiteren drei Cup-Viertelfinalspielen die favorisierten Fußball-Bundesligisten vor Heimpublikum durchgesetzt. Während aber Titelverteidiger Salzburg beim 7:0-(4:0)-Kantersieg gegen Regionalligist Klagenfurt glänzte und auch Sturm Graz beim 3:0 (1:0) gegen Landesligist SV Wimpassing nichts anbrennen ließ, mühte sich Rapid zu einem 2:1 (0:1) gegen Ried. (20:02)

SportLive

Rapid, Salzburg und Sturm weiter: Am Mittwoch fanden drei Spiele im UNIQA ÖFB Cup Viertelfinale statt. SK Puntigamer Sturm Graz feiert einen ungefährdeten 4:0 Sieg, FC Red Bull Salzburg sichert sich durch einen 7:0 Kantersieg ein Ticket im Semifinale. Komplettiert wird das Halbfinale im heimischen Cupbewerb durch die Mannschaft des SK Rapid, die sich im vierten Cupspiel mit 2:1 gegen die SV Guntamtatic Ried durchsetzen konnte. Bereits am Dienstag zog SV Bauwelt Koch Mattersburg durch einen 4:1 Erfolg gegen TSV Prolactal Hartberg in das Semifinale des UNIQA ÖFB Cup ein. Am Sonntag, 4. März, werden die beiden Halbfinalduelle im Rahmen der Sendung Sport am Sonntag, ab 18.30 Uhr, ausgelost. (PM/RED) (21:53)

sportreport.biz

Glücklicher Arbeitssieg – Rapid Wien besiegt die SV Ried im Cup-Viertelfinale: © Sportreport Im ÖFB-Cup Viertelfinale stand im Allianz-Stadion das Spiel Rapid Wien vs. SV Ried auf dem Programm. Vor 7.200 Zuschauern feiern die Hütteldorfer einen glücklichen 2:1-Arbeitssieg. Besonders zu Beginn der zweiten Halbzeit hätten die Gäste für klare Verhältnisse sorgen müssen! Bei äußerst kalten Temperaturen begannen beide Teams temporeich und durchaus offensiv ausgerichtet. Beide Teams fanden auch in der ersten halben Stunde durch Joelinton (9., 39.), Galvao (22., 29.) bzw. Chabbi (9.) gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer vor. Gelingen sollte […] Der Beitrag Glücklicher Arbeitssieg – Rapid Wien besiegt die SV Ried im Cup-Viertelfinale erschien zuerst auf Sportreport . (22:08)

sportreport.biz

Die Bilder vom ÖFB Cup Spiel SK Rapid Wien gegen SV Ried:   »» zum Artikel »» zu weiteren Fotos   *) bei Problemen mit der Ansicht der Bildergalerie bitte diesem Link folgen Wir zeigen die Bilder vom ÖFB Cup Spiel SK Rapid Wien gegen SV Ried aus dem aus dem Allianz Stadion. Im aus dem Allianz Stadion trafen im Rahmen der ÖFB Cup die Teams von SK Rapid Wien und SV Ried aufeinander. Sehen sie die Bilder vom Spiel SK Rapid Wien gegen SV Ried im Rahmen der ÖFB Cup. Wir […] Der Beitrag Die Bilder vom ÖFB Cup Spiel SK Rapid Wien gegen SV Ried erschien zuerst auf Sportreport . (21:39)

sportreport.biz

LIVE: Rapid Wien vs. SV Ried: © Sportreport Im Viertelfinale des ÖFB Cup steht das Duell Rapid Wien vs. SV Ried auf dem Programm. Beide Teams wollen im „Eiskasten“ Allianz Stadion den nächsten Schritt in Richtung Endspiel in Klagenfurt unternehmen. Der kürzeste Weg in die Europa League (Qualifikation) führt über den ÖFB Cup. Für Rapid Wien und die SV Ried steht die drittletzte Hürde auf dem Programm. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Teams im Allianz Stadion gegenüber. Dabei könnte auch die Kältewelle ein Faktor werden. […] Der Beitrag LIVE: Rapid Wien vs. SV Ried erschien zuerst auf Sportreport . (19:01)

Spox-Media

ÖFB-Cup: Doppelschlag beschert Rapid den Einzug ins Semifinale: Der SK Rapid Wien dreht das Cup-Viertelfinale gegen Ried nach 0:1-Rückstand und stößt unter die Runde der letzten vier vor. (22:32)

Tiroler Tageszeitung

Salzburg, Sturm und Rapid stehen im Cup-Halbfinale: Die Grazer setzten sich dank frühen Toren in der ersten bzw. zweiten Spielhälfte mit 3:0 (1:0) durch. (21:34)

Weltfußball

Rapid macht es im Viertelfinale spannend: Die Hütteldorfer gewannen gegen die SV Ried nach einem Doppelschlag binnen 87 Sekunden mit 2:1. Dabei sahen die Innviertler zuvor wie der Sieger aus (21:38)

Weltfußball

2:1 – Rapid dreht gegen Ried das Spiel: Tropische Temperaturen hat es in Wien-Hütteldorf nicht gerade. Der SK Rapid fordert daheim die SV Ried – und macht es dabei spannend (18:06)

Weltfußball

LIVE: Ried führt im Hütteldorfer Eiskasten: Tropische Temperaturen hat es in Wien-Hütteldorf nicht gerade. Der SK Rapid fordert daheim die SV Ried – und die Innviertler haben dabei das 1:0 erzielt (18:06)

Weltfußball

LIVE: Eishockey-Match Rapid gegen Ried: Tropische Temperaturen hat es in Wien-Hütteldorf nicht gerade. Der SK Rapid fordert daheim die SV Ried. Werden die Grün-Weißen der Favoritenrolle gerecht? (18:06)

WienerZeitung

Favoritensiege im Cup: Wien. (art) Rapid, Salzburg, Sturm und Mattersburg, so lauten die Halbfinalisten im ÖFB-Cup. Nachdem Mattersburg sich am Dienstag gegen Hartberg mit 4:1 durchgesetzt hatte, gaben sich die Favoriten auch am Mittwoch keine Blöße: Sturm setzte sich gegen Wimpassing mit 3:0 durch, Rapid feierte einen 2:1-Erfolg gegen Ried, und Salzburg zelebrierte gar ein 7:0-Schützenfest gegen Austria Klagenfurt. Salzburg fehlen damit nur noch zwei Siege zum zum fünften Fußball-Cup-Triumph en suite… (21:33)

2018-02-27

DerStandard

SCR – Rapid will Aufwärtstrend im Cup gegen Ried fortsetzen: Maximilian Hofmann: “Wir wissen alle, wie geil es im Vorjahr im Cupfinale war” – Erste-Liga-Spitzenreiter Ried in ungewohnter, aber angenehmer Außenseiterrolle (15:03)