Grünzeug-590 – Rapid-Tagebuch
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Stammtisch
1. Februar 2018
Mit Gogo und Schneckerl…
3. Februar 2018

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951)
46. JAHRGANG/JÄNNER 2018/Nr.590/Versand 29.1.2018

Ankündigung: Mitgliederversammlung am 27.8.2018. Unsere Gäste: Deni Alar, Christoph Haas, Dejan Ljubicic, Marvin Potzmann. Gäste sind willkommen! Wenn Du teilnehmen möchtest und nicht ortskundig bist, rufe bitte 0677- 1899 5070 (Franz).

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am
MONTAG, dem 26. FEBRUAR 2018, um 19 Uhr statt.

Eingeladen haben wir diesmal die Herren

  • Fredy BICKEL (GF Sport des SK Rapid),
  • Goran DJURICIN (Cheftrainer des SK Rapid) und
  • Thomas HICKERSBERGER (Co-Trainer des SK Rapid).

 

Einlass um 18.30, Gäste herzlich willkommen! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! 

ALTES, ABER WAHRES WIENERLIED: „NUA A GÖHD, NUA A GÖHD…

… is des Häxte auf da Wöhd. Waumma’s aa ned fressn kau, umso leichta bringt ma’s au!“ Sehr richtig, in unserem speziellen Fall zum Beispiel für Klublokalmiete, Heizung, „Grünzeug“- Versand und, und, und den Nachwuchs des SK Rapid. Daher erstens: Um all diesen finanziellen Verpflichtungen trotz, gelinde gesagt, stagnierender Mitgliederzahl auch weiterhin nachkommen zu können, ersuchen wir hiemit alle am Fortbestand unseres uralten Anhängervereins Interessierte um Beachtung des dieser Nummer beiliegenden Zahlscheins bzw. um möglichst umgehende Begleichung ihres Mitgliedsbeitrags plus etwaigem Rückstand. Für Ihre Klubtreue bedankt sich neben dem Kassier der gesamte Vorstand!

Zweitens: Danke außerdem auch für Ihre bereits bisherige bzw. noch folgende Teilnahme an unserer 41. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“! Dafür nehmen wir natürlich weiterhin Spenden in beliebiger Höhe entgegen, die selbstverständlich bis auf den letzten Cent an die SCR-Jugend weitergeleitet werden. Fehlende Zahlscheine fordern Sie bitte bei uns an (siehe Impressum). Die Liste mit den Namen sämtlicher Spender(innen) erscheint voraussichtlich in der April-Nummer.

HERBST 2017: FAMOS IN DER FREMDE, ABER ALLIANZ-ALLERGIE

Ob mit Star-Protagonisten wie Krankl, Savicevic und auch schon Steffen Hofmann oder unter den Meistermachem Baric, Hickersberger und Pacult — seit die oberste österreichische Spielklasse „Bundesliga“ heißt, und das ist bereits seit 1974/75 der Fall, hat Rapid noch nie mit so vielen Auswärts-Punkten wie heuer überwintert (unter Berücksichtigung der Drei-Punkte-Regel, versteht sich). Und das unter einem Cheftrainer, den noch vor anderthalb Jahren nur Regionalliga-Freaks kannten, und mit einer Mannschaft, die nicht nur von Nichtsympathisanten bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit durch den Kakao gezogen wurde („Eiergoalie, kein torgefährlicher Stürmer, Krise, Krise, Krise“ usw. usf. blablabla). Trotzdem kann sich diese famose Bilanz in fremden Stadien sehen lassen: 10 Spiele, 5 Siege, 4 Unentschieden, 1 Niederlage (in der Südstadt, siehe unten), 19 Punkte, 18:9

Tore

Überhaupt eroberte Rapid in ihrer BL-Historie bis zur Winterpause nur ein einziges Mal (2014) auswärts mehr Zähler als daheim, damals waren es aber nur 15 aus zehn Partien.

Auch wenn den Grün-Weißen das Happel-Stadion, die Stätte zweier Derbysiege binnen vier Tagen (was seit der Gründung der Austria noch nie da war), nicht wirklich fremd ist, muss positiv herausgestrichen werden, dass sie nicht einmal zur „Halbzeit“ ihrer BL-Meisterjahre (1982, 1983, 1987, 1988, 1996, 2005, 2008) auswärts so erfolgreich waren wie heuer.

Wie aber schaute das daheim, in diesem tollen Stadion und mit diesem überragenden Anhang im Rücken, aus? 10 Spiele, 4 Siege, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen, 15 Punkte, 17:15 Tore- das mutet vergleichsweise ziemlich besch..eiden an.

Und da gibt es noch diese Admira mit einer durch regelmäßige Abgänge scheinbar geschwächten Truppe, die sicher nicht besser ist als die Rapids, und mit einem Stadion, in das sich zu sämtlichen Heimspielen kaum mehr als zu einem einzigen des SCR verirrten. Trotzdem gewannen die geradezu bewundernswerten Burschen des urigen Emst Baumeister sieben ihrer zehn Heimspiele (eines davon gegen Rapid) und verloren lediglich eines, was bei 21:10 Toren sensationelle 23 Zähler ergab. Ist die Unterstützung durch die Fans also wirklich sooo wichtig?

Vielleicht gibt es für die Hütteldorfer Heimschwäche nur eine medizinische Erklärung: Die Mannschaft reagiert auf das volle Allianz-Stadion womöglich noch allergischer als der (im Süden angesiedelte) Block West auf diesen Namen der Arena. Was wäre da zu machen? Eine neuerliche Abrissparty ist bestimmt kein Thema, eine Verlegung sämtlicher Matches in irgendein fernab von Hütteidorf liegendes Stadion ebenfalls nicht. Also warten und darauf hoffen, dass sich vielleicht ja schon im Frühjahr alles ändert! Aber nur das mit den Heimspielen, bitte sehr!

Ein P.S. zu Rapids eher magerer Heimbilanz: Als Richard Strebinger am 21.8.2017 unser Gast war, verneinte er die Frage, ob sich der Erwartungsdruck durch die vielen, nach Erfolgen lechzenden Anhänger für die Mannschaft nicht zu hoch wäre. Ob das aber auch stimmte, bleibe dahingestellt…

tipico-Tabelle zur Winterpause

1.Sturm 20/44 (39:24)
2.Salzburg 20/43 (40:14).
3.Rapid 20/34 (35:24)

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 16.RUNDE (26.11.): SALZBURG (H) 2:3 (1:1)

In Minute 7 riss Miranda alleine auf weiter Flur den ihm enteilenden Schobesberger nieder, sah aber nur „Gelb“. Schade, denn wir hätten gerne gesehen, ob die Bullen ihre unbestreitbaren Vorzüge, speziell im unangenehmen Pressing auf dem gesamten Feld, zu zehnt auch so überzeugend hätten ausspielen können, wie sie es gegen die niemals aufsteckenden Rapidler nun taten. Der SCR leistete sich rund um den Pausenpfiff (mit dem der „unbesiegbare“ Torschütze Ljubicic mit Gehirnerschütterung w.o. geben musste) einen bedauerlichen Blackout, der letztendlich die Entscheidung in diesem tempogeladenen, hochbrisanten Topspiel bedeutete. Leider gelang Kvilitaia das vermeintliche 3:3 nicht per Kopf, sondern nur mi der „Hand Giorgis“ (81.).

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic (46.Petsos), Schwab; Murg, Joelinton (67.Kvilitaia), Keles (56.Schaub); Schobesberger.– Tore: Ljubicic (28.), Kvilitaia (76.); Hwang (45./+2), Ulmer (46.), Yabo (51.).Gelbe Karten: M.Hofmann, Galvao, Auer, Joelinton, Kvilitaia; Miranda, X.Schlager, Hwang, Ulmer.- Allianz-Stadion, Hameter, 25.300.

BL, 17.RUNDE (30.11.): ALT ACH (H) 1:2 (0:0)

Heimvorteil im schönsten und bestbesuchten Stadion Österreichs? Schon wieder nicht, auch nicht gegen die biedere Altacher Maurerpartie. Viele Ausfälle (Auer und M.Hofmann gelbgesperrt, Schobesberger, Veton Berisha und Ljubicic verletzt)? Der Kader ist doch groß und stark. Drückende Überlegenheit, besonders vor der Pause? Ja, aber fast alle Topchancen wurden wieder einmal verhaut. Rapid-Viertelstunde? Geschichte. Berechtigte Elfmeter und Ausschlüsse? Dazu Djuricin ergrimmt: „Unsere Chancenverwertung war wieder einmal katastrophal, wir sind selbst schuld.“ Das alles an Emst Happels 92. Geburtstag und vor den Augen seiner Enkelin. Hoffentlich hat da das werdende Leben in ihr keinen pränatalen Schaden genommen!

SCR: Strebinger; Pavelic, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Petsos, Schwab; Schaub, Joelinton, Murg (90.Szanto); Kvilitaia (84.St.Hofmann).- Tore: Schaub (72.); Aigner (76., Elfer, 90./+1, Elfer).– Gelbe Karten: Kvilitaia; Salomon, Netzer.– Rote Karten: Petsos (76., Strafraum-Hands mit der Achsel), Bolingoli (90./+1, Torraub).- Allianz-Stadion, Schüttengruber, 13.400.

BL, 18.RUNDE (2.12.): WAC (A) 0:0

Nach diesem Un-Kick im Lavanttaler Eiskasten etwas für unverbesserliche Schönfärber: Keine weitere Niederlage in Wolfsberg, Rapid (ohne die für eine Partie gesperrten Bolingoli und Petsos) blieb im achten Auswärts-Pflichtspiel hintereinander ungeschlagen (vier Siege, vier Remis, 10:6 Tore), und es wurde auch kein Rapidler ausgeschlossen. Ob ein Sieg verdient gewesen wäre, hätte Schobi die mit Abstand größte der spärlichst gesäten Chancen genutzt (74.), bleibe dahingestellt, genommen hätten wir ihn trotzdem gerne…

SCR: Strebinger; Auer, M.Hofmnn, Galvao, Schrammel; Ljubicic, Schwab; Schaub (84.Prosenik), Joelinton, Murg (75.Keles); Kvilitaia (62.Schobesberger).- Gelbe Karte: Auer.- Lavanttal-Arena, Eisner, 3.028.

BL, 19.RUNDE (9.12.): MATTERSBURG (H) 2:2 (0:0)

Djuricin: „Wir hatten 33 Torschüsse, da hätten wir vier Spiele gewinnen können. Es war 90 Minuten wie auf einer schiefen Ebene. Die Leistung war sehr gut, aber die Chancenverwertung und das Ergebnis waren katastrophal.“ Schwab: „Der Punkt fühlt sich wie eine Niederlage an.“ Dem ist nur hinzuzufügen: Berisha (60.) und Schaub (90.) schraubten Rapids Alutreffer-Ligahöchstwert auf letztendlich zwölf Stück.

SCR: Strebinger, Auer, Sonnleitner (65.Kvilitaia), Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Schaub, Vet.Berisha (86.Prosenik), Schobesberger; Joelinton.- Tore: Joelinton (71.), Prosenik (87.); Okugawa (58.), Perlak (61.).- Gelbe Karte: Schobesberger.- Allianz-Stadion, Gishamer, 14.400.

BL, 20.RUNDE (16.12.): ST.PÖLTEN (A) 5:0 (2:0)

Joelinton und Schwab nahmen zwei Weihnachtsgeschenke der Gastgeber (missglückter Einwurf, tölpelhaftes Strafraumfoul an Schobesberger) dankend an, und zwischendurch verhinderte Strebinger das mögliche 1:1. Nach Vet.Berishas Torpremiere aus „unmöglichem“ Winkel ließ Rapid die Kugel besonders schön zirkulieren, vergaß aber sehr oft auf den Endzweck, sogar bei einem weiteren Penalty (79.; Joe hätte sich daran erinnern sollen, dass dieser Riegler bereits am 14.10. einen Murg– Elfmeter pariert hatte). Trotz der vielen verjuxten Chancen gab es doch noch zwei weitere Treffer, von denen Schwabs 5:0 auf Steffen Hofrnanns Idealflanke ein echtes Gustostückerl war (siehe „Mr.Grünzeug Nr. 590“).

SCR: Strebinger; Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Schaub (86. Steffen Hofmann), Joelinton (87.Kvilitaia), Schobesberger; Vet.Berisha (76.Murg).- Tore: Joelinton (32., 86.), Schwab (35., Elfer, 90.), Veton Berisha (55.).- Gelbe Karten: Stec; Strebinger.- Gelb-Rote Karte: Rasner (81., Foul).- NV-Arena, Jäger, 3.669.

„MR. GRÜNZEUG NR. 590“: STEFAN SCHWAB

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Italienfan „Schwabellos“ persönliche Form litt auch unter den vier Partien ohne Sieg nicht, und zum Jahresabschluss in St.Pölten krönte er sie mit einem Doppelpack, dessen zweiter Teil überragend anzusehen war: Steffen Hofmanns Maßflanke von der breiten Brust abtropfen lassen und per Drehschuss mit rechts unhaltbar vollstreckt, ohne dass die Kugel den Boden berührt hätte – sein 7. Saisontor, womit er Rapids Topscorer ist.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele

Mario Pavelic 100. (Altach); Joelinton und Thomas Murg jeweils 50. (St.Pölten)

BL-Tor

Stefan Schwab 25. (das 2:0 in St.Pölten)

TRAININGS, TRANSFERS, TESTS UND TORE

Trainings, Tests und Tore

Am 3.1. begann das neue Jahr mit den üblichen Leistungstests auf der Schmelz; das eigentliche Training für das wieder um Thomas Hickersberger erweiterte Betreuerteam und die Spieler aber am 8.1. Schon fünf Tage später gab es im Trainingszentrum Happel-Stadion den ersten Probegalopp, der gegen den zeitweise ruppigen tschechischen Cupsieger FC FASTAV ZLIN ein 1:1 (0:1) erbrachte, Tor: Armin Mujakic per Kopf auf Szantos Corner. Am 15.1. ging es auch heuer wieder ins Trainingslager nach Benidorm (Spanien), wo es am 18.1. nach Toren von Kvilitaia, Murg, Schobesberger und Joelinton und einer zufrieden stellenden Leistung ein 4:2 (3:2) über den ebenfalls nicht zimperlichen chinesischen Erstligisten BEIJING RENHE gab. Nach Redaktionsschluss fand am 22.1. ein Test gegen CFR CLUJ (Rumänien) statt, bevor Benidorm drei Tage später verlassen wurde, um am 28.1. in Wien gegen den FC SLOVÁCKO die Form für den Meisterschaftsstart (Derby!) ein letztes Mal zu überprüfen.

Transfers

Bei Redaktionsschluss (21.1.) gab es drei Abgänge: Amor Ingvi Traustason wechselte nach verlorenen sechs Monaten bei AEK Athen fix zum schwedischen Meister Malmö FF; der Vertrag mit Philipp Prosenik wurde einvernehmlich gelöst, weshalb der „Prosi“ einen über zweieinhalb Jahre beim SV Ried unterzeichnen konnte. Damit kann er am 28.2. im Cup-Viertelfmalmatch bei Rapid für die Innviertler antreten – wer denkt da nicht an seine Tore für den WAC gegen den SCR…?! Keinen Schaden wird Philipp Malicsek hoffentlich anrichten, wenn er für den SKN St.Pölten auf Rapid trifft! An den wurde er nämlich bis zum Sommer verliehen, um zu mehr Spielpraxis zu gelangen, nachdem er so lange verletzt war. Viel Glück und Erfolg, Amor, Philipp und – mit gewissen Einschränkungen – „Prosi“! Und sonst? Die grün-weißen Spekulationsobjekte von Medien und Publikum hießen hauptsächlich Keles, Kuen und selbstverständlich Schrammel. Letzterer hat bei Rapid nur mehr bis Sommer Vertrag, daher die sich im Kreise drehenden Fragen: Zu Sturm? Kann bzw. will Sturm was bezahlen? Ist dieser Transfer gestorben? Verlängert Schrammel beim SCR? Will er unbedingt zu Sturm? Wer sollte sich da noch auskennen? Aber vielleicht endet der „Fall Schrammel“ ja wie der unseres „lieben violetten Freundes“, Ex-Rapidler Holzhauser also, der war laut Medien ja schon mit etwa 190 seiner 194 Zentimeter in der Türkei, aber nun beglückt er uns alle mit seiner Anwesenheit noch bis zum Vertragsende im Sommer, erstmals wieder am 4.2., hurra!

EIN BLICK ZU RAPID II

2017 Meister der Regionalliga Ost und im darauf folgenden Winter wegen ihres finanziellen Desasters in die 2. Landesliga strafversetzt – so erging es der einst so ruhmreichen Vienna! Weswegen alle ihre herbstlichen Resultate gestrichen wurden und die Tabelle nun so aussieht:

l. Horn 16/36 (35:13)
2. Ebreichsdorf (das nur einen Zähler verlor) 16/34 (29:9)
5. Rapid II 16/28 (33:26).

Der Herbst 2017 wurde in Schielleiten mit einem 3:4 (1:2) gegen die STURM AMATEURE beendet (Justic, Ehmhofer, Küssler). Des Weiteren können wir wegen des Redaktionsschlusses nur zwei Testspielergebnisse vermelden: 4:1 (2:0) am 13.1. (zur fast selben Zeit wie 500 Meter entfernt die „Erste“ gegen Zlin) gegen STOCKERAU (Testspieler Kirim 2, Kostic, Jusic) und am 20.1. 5:0 (3:0) gegen RETZ (Wunsch 2, Tüccar, Schuster, Markl). Die uns bisher bekannt gewordenen – weiteren Termine: Videoton Szekesvehervar II (27.1.), Znojmo (3.2.), Trainingslager in Santa Susanna (5.-12.2.) und Schielleiten (14.-17.2.), wo auch ein Match ausgetragen wird (16.2., Gegner noch unbekannt).

Kapitän Denis Bosnjak wandelt auf den Spuren seines Vorgängers Dejan Ljubicic: Wie der wurde er bis Saisonende als Kooperationsspieler nach Wr.Neustadt verliehen, nachdem er vom SCR einen Profivertrag bis 2020 erhielt. Echte Verluste für Trainer Akagündüz sind Kelvin Arase (Profikontrakt bis 2020), Armin Mujakic sowie Mert Müldür natürlich nicht, denn sie rückten zum Kollegen Djuricin auf. Dafür erhielt „Aka“ den nächsten „Schwung“ an U18-Talenten, von denen sich einige schon in den Testspielen bemerkbar machten (siehe oben).
Über „richtige“ Transfers können wir – wie bei den Profis – erst nach dem 6.2. berichten.

27.11.2017: RAPIDS ORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNG

Trainingszentrum

Hiefür müsste Rapid knappe 10 Millionen investieren, sei es nun im 2. Bezirk (Prater oder Elektra-Arena) oder im Tullnerfeld (!).

Sponsor-Logo

Zum Verdruss gewisser Fans ist es unterhalb des Klubwappens zu sehen, soll aber ab 2018/19 von dort verschwinden. Dafür bekäme „Wien Energie“ andere Sponsorleistungen. Vorstand Peschek verhandelt letzte Details. Dazu die persönliche Meinung des Verfassers, eines in vielen Punkten und nicht nur beim Fußball der Tradition verbundenen Rapidfreundes seit 1954: Alle Fans und Anhänger wollen eine starke Hütteldorfer Mannschaft, aber viele von ihnen hassen Sponsoren geradezu. Ohne freilich sagen zu können, wie man diese starke Mannschaft sonst finanzieren könnte. Hier sollten drei dicke Fragezeichen folgen!

FAK(E)

Bekanntlich hören unsere Sportsfreunde vom Verteilerkreis nicht ums Verrecken auf damit, die Fußballöffentlichkeit mit ihrem Traum vom „wahren Rekordmeister“ Austria Wien zu nerven. Die Bundesliga kündigte ein historisches Gutachten an; Rapid hatte das schon in die Wege geleitet: Drei Historiker kamen zum Schluss, dieser Titel würde nur Rapid zustehen, weil der ÖFB schon 1978 offiziell erklärt habe, es sei fachlich richtig, Rapids frühere Titel als solche in einer österreichischen Meisterschaft zu deklarieren. Sollte es dabei bleiben, hätte die Austria beim kindischen Buhlen um einen dritten Stern sogar einen kapitalen gerissen…

Salzburg-Jäger

Sport-Vorstand Bickel habe schon frühzeitig betont, Rapid sei nach der letzten Saison noch nicht in der Lage, der große Jäger der Dosenkicker zu sein. Was sich einen Tag vor der Hauptversammlung leider bestätigte.

Aktion Kinderzukunft

In Zusammenarbeit mit der Volkshilfe sollen armutsgefährdete Kinder unterstützt werden, was ja auch Rapids Leitbild entspricht.

Steffen Hofmann

Rapids „Fußballgott“ und Rekordspieler, von Christoph Palaschke in Albrecht-Dürer-Manier meisterhaft für die Jahrhundertelf porträtiert, wurde feierlich die Ehrenkapitänschleife überreicht. Gratulation!

5.12.2017: RAPIDS NACHWUCHSWEIHNACHTSFEIER

Meistermoderator Andy Marek begrüßte in der „Röhre“ des Allianz-Stadions jede Menge Jungkicker bis hin zum SCR II samt Betreuerteams sowie eine ganze Reihe von Ehrengästen: Präsidium mit Michael Krammer an der Spitze, beide Geschäftsführer, Ehrenpräsident Rudi Edlinger (nach Gallen-OP auf dem Weg der Besserung), Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer, Steffen Hofmann, Richard Strebinger, Eren Keles, die Nachwuchsbosse Willi Schuldes und Peter Grechtshammer, Präsidiumsmitglied und Sponsor Andi Kamper, der mit der Finanzierung der Greenie-Mitgliedsbeiträge für die U7 bis Ul 4 ein Überraschungsgeschenk mitbrachte, und, und, und…

… und unser Obmannduo Gerhard Niederhuber/Martin Reiser mit dem traditionellen 2.500- Euro-Akontoscheck sowie der Zusage, dem Nachwuchs eine weitere Summe bis hin zur endgültigen Gesamthöhe unserer Sammlung zufließen zu lassen, denn die 41. Aktion „Weihnachtsfeier für den Nachwuchs“ sei ja noch im vollen Gang.

Rapids Jugendleitung revanchierte sich wieder mit einem repräsentativen Bild sämtlicher Nachwuchsteams für unser Klublokal und Danijel, der Kapitän des Special Needs Teams, mit einem weiteren beim auch heuer anonym bleiben wollenden 1 .000-Euro-Spender aus dem Vorstand der Rapidfreunde.

Interviews, Ansprachen, künstlerisch-akrobatische Darbietungen und eine tolle Tombola umrahmten das grün-weiße Familienfest bis hin zur Bescherung.

SPLITTER

Auch 2018 wieder

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“- „Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

 Vertragsverlängerungen

Philipp Schobesberger bis 2022 (eine auch für Rapid lukrative Ausstiegsklausel würde erst ab Jänner 2019 schlagend), Stephan Auer bis 2020 und Richard Strebinger bis ebenfalls 2022.

Unser Mitglied Peter Stöger wurde am 3.12. vom l.FC Köln nach mehr als vier überwiegend erfolgreichen Jahren auf unschöne Art abserviert, doch schon eine Woche später unterschrieb er (vorerst bis Saisonende) in Dortmund. Viel Erfolg, Peter!

Die Weihnachtsfeier des SCR (18.12., Allianz-Stadion, rund 1.100 Gäste) war einmal mehr ein Superevent, wofür neben Andy Marek Rollschuhakrobaten, eine frappierende Sandmalerin u.a. auch die „Sangeskünste“ von Schwab, Bolingoli & Kollegen sorgten.

Tagebucheintrag

Wahl des „Fußballers des Jahres“ durch die BL-Trainer:

1. Sabitzer (Leipzig)
2. Burgstaller (Schalke)
3. Ulmer, Valon Berisha (beide Salzburg) und unser Schwab.

Auf den Schobi mit seinem sensationellen Comeback wurde bedauerlicherweise total vergessen.

Mario Sonnleitner wurde kurz vor Weihnachten in Barcelona auf offener Straße ausgeraubt und so verletzt, dass er Antibiotika nehmen und den Trainingsauftakt verschieben musste.

In den frühen Morgenstunden des 28.12. leistete sich Dejan Ljubicic, uns eigentlich als durchaus artiger Jüngling bekannt, zusammen mit einem gewissen Danijel Sudar (Ex-SCR-Nachwuchskicker) in Kiseljak (Bosnien) einen Fauxpas, der von den Medien so ausgeschlachtet wurde, als hätte er die Kaaba geschändet: Die beiden bewarfen (in nüchternem Zustand?) die örtliche Moschee mit Glasflaschen, was natürlich wenig später im Internet verbreitet wurde. Jedenfalls entschuldigten sich die bösen Buben beim Imam und leisteten auch Geldspenden als Schadenersatz. Rapids Sportchef Bickel reagierte natürlich erbost und wies auf die Vorbildwirkung gerade eines Rapidlers hin. Wir sind überzeugt, dass der Dejan aus diesem Blödsinn gelernt hat!

Am 8.1. feierte Rapid mit Legenden wie Körner, Bjerregaard, Josef Hickersberger oder Kühbauer und den Fans ihren 119. Geburtstag. Schade nur, dass wir Rapidfreunde den Rekordmeister nun schon seit mehr als 66 Jahren nicht nur begleiten, sondern auch (in naturgemäß bescheidenem) Rahmen finanziell unterstützen, ohne in einer breiteren Öffentlichkeit oder wenigstens im „Rapid-Magazin“ erwähnt zu werden…

Noch in Wien kam Ritchie Strebinger bei einem Trainingscrash mit Thomas Schrammel zum Glück mit dem Schrecken und einem Brummschädel davon, über den er sich anschließend sicherheitshalber einen Kopfschutz a là Cech stülpte. Was Strebinger (nomen est omen!) nicht daran hindern konnte, sich fürs Frühjahr enorm viel vorzunehmen. Dabei hatte er im Herbst schon acht der 20 Ligaspiele ohne Gegentor absolviert, immerhin.

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller

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Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
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Homepage-Autor: Franz Fiala

„Grünzeug“ im Tagebuch

Bisher sind im Tagebuch folgende Ausgaben des „Grünzeug“ erschienen:

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