Vorweihnachtliches Rapideum
8. Dezember 2017
Inspirierende Stadionführung
16. Dezember 2017

2:2 (0:0)

Mitgliederversammlung am 15.4.2019 mit:
Christoph Pelczar, Dejan Ljubicic, Stefan Schwab
Gäste sind willkommen, Voranmeldungen erbeten. Wenn Du als Nichtmitglied teilnehmen möchtest, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

Die Ausgangssituation ist klar, drei Punkte mussten her, und Gogo hat bereits unmissverständlich klar gemacht, dass das Ziel, den dritten Platz zu halten, bis zur Winterpause erreicht werden muss, immerhin lauert die Admira nur zwei Punkte hinter Rapid. Soweit das Wunschkonzert. Die allgemeine Erwartungshaltung war groß, wie man an den Quoten sieht. Der Rapid-Anhang hungert nach Siegen!

Anders als das sonstige Publikum im Stadion habe ich nicht gesehen, dass Rapid in irgendeiner Art schlecht gespielt hätte. Die Statistik spricht eine klare Sprache.

Es gab zum Teil sehenswerte Kombinationen, eine hohe Ballsicherheit (eine Statistik nennt 80% Passquote) und Einsatzbereitschaft, Dinge also, die man trainieren kann. Dass bei Spielern und Zuschauern die Enttäuschung am Ende groß war, kann man an der allgemeinen Erschöpfung der bis zu letzt toll kämpfenden Rapidler sehen. Für mich war es hingegen eine sehenswerte Partie.

Dass die fehlenden Tore den Spielern als „Unvermögen“ angelastet werden, empfinde ich als völlig verfehlt, weil hier eine Verwechslung von Leistung und Können mit Erfolg und Glück vorliegt. Ersteres ist klar trainierbar, und das konnte man auch erkennen. Zweiteres unterliegt Unwägbarkeiten, deren Gründe schwer bis gar nicht fassbar sind. Es kann an der Team-Psyche liegen, an der besonderen Stellung der Spieler von Rapid liegen, die speziell in der Vorweihnachtszeit von Kirtag zu Kirtag herumgereicht werden und aufgrund der großen Zuwendung der Rapid-Familie glauben, bereits dort zu sein, wo sie sich erst hinkämpfen müssen.  Es kann also schon sein, dass es eine Ursache dafür gibt, aber klar erkannt und angesprochen wurde diese noch von niemandem. An fehlendem Können liegt es ganz sicher nicht!

Zudem muss man bedenken, dass der Gegner klar weiß, dass er in Hütteldorf die defensive Rolle übernehmen muss und dass ihn nur Konter und Zufall retten können. Und wie schwer eine Festung auch mit einer Übermacht einzunehmen ist, weiß man ja aus der Geschichte – spätestens seit den Türkenbelagerungen.

Es ist bemerkenswert, dass Rapid in den letzten Jahren damit aufgefallen ist, keinen markanten Torschützen in seinen Reihen zu haben.  In der Liste der Torschützen rangiert kein Rapidler unter den ersten acht.

Dass man im Publikum meint, es müsse doch möglich sein, bei so vielen Chancen, mehr Tore zu erzielen, dem kann man durchaus beipflichten, aber die Betonung liegt auf „möglich“.  Doch dass es ebenso passieren kann, dass es diese Tore eben nicht gibt, das kann man dem Zufallscharakter des Geschehens anlasten. Wir haben uns ja auch nicht beschwert, als wir vier Spiele mit einem knappen 1:0 gewonnen haben, was ebenso ein Masl war wie es jetzt eben ein Pech ist.

Mehr über die Rolle des Zufalls in den Weihnachtsferien.

Gogos Wunsch nach einem dritten Platz zur Winterpause wurde beim Fußballgott erhört, denn der LASK hält mit einem Heimsieg die Admira auf einem Drei-Punkte-Abstand zu Rapid und ist zurzeit selbst drei Punkte vor der Austria. Danke LASK!

Ambiente

Der Block erscheint immer gut gefüllt, auch wenn nur 13.000 Zuschauer im Stadion sind. Das ist der Vorteil der Stehplatztribüne.

Das Highlight des Nachmittags kam in der Pause mit der Übergabe von 65.000,- Euro an die Aktion Kinderhospiz Netz durch eine Abordnung der Ultras in der Aktion „Wiener helfen Wienern“. Ein beachtliche soziale und vor allem auch organisatorische Leistung des Blocks!

Erwähnen sollte man auch, dass es bis 22.00 45 Meldungen über dieses Spiel gegeben hat aber keine diese doch ziemlich einmalige Aktion erwähnt hat; zumindest nicht in den ersten Sätzen.
Nachtrag: Weltfußball berichtet: „Rapid-Fans spenden ein Vermögen.“

Julians Hauptberuf ist Fan.

Und als hauptberuflicher Fan braucht man mehr als nur ein Eisen im Feuer. Julians Eisen sind die Edlseer, der Circus Safari – und Rapid. Dass Julian heute doch zu Rapid gekommen ist, liegt daran, dass die Edlseer in Bad Tatzmannsdorf spielen.

Bei Heimspielen werden üblicherweise an der Osttribüne Fahnen der beiden Vereine und Fahnen der Bundesländer gehisst. Sehr konsequent wird das heuer nicht durchgezogen:

Manchmal sind sie da, manchmal nicht. Vielleicht hängt das vom Wind ab?

Links

Rapidviertelstunde vom 8.12.

  • Forza Rapid über Ultras Rapid
  • Schönecker Statue gewandert
  • Neues vom Green White Walk
  • Peter Pacult Wordrap
  • Link zum Video

Nachtrag

Die besinnliche Rapideumführung ist bereits ausgebucht.

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