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In einer ausgebuchten Rekordmeisterbar…

Mitgliederversammlung am 15.4.2019 mit:
Christoph Pelczar, Dejan Ljubicic, Stefan Schwab
Gäste sind willkommen, Voranmeldungen erbeten. Wenn Du als Nichtmitglied teilnehmen möchtest, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

…begrüßte Andy Marek Sportdirektor Fredy Bickel, Cheftrainer Goran Djuricin, Tamás Szántó, Veton Berisha und Kapitän Stefan Schwab zu einer Podiumsdiskussion mit anschließender Fragerunde.

Die bisherigen Stammtisch-Runden im neuen Stadion hatten aufgrund der vielschichtigen Probleme in der vergangenen Saison alle eine eher pessimistische Grundstimmung. Diesmal war es ganz anders. Eine bemerkenswerte Serie liegt hinter uns und ein Spitzespiel vor uns. Alle Akteure erscheinen topmotiviert; man fiebert voll Zuversicht dem Sonntagsspiel entgegen.

Fast noch bemerkenswerter als die Tabellensituation war aber der Bericht von Fredy Bickel über die Vertragsverlängerung mit Philipp Schobesberger und dessen klarer Absage in Richtung des Ligakrösus. Ebenso überraschend und erfreulich war auch die für morgen angekündigte Vertragsverlängerung mit Stefan Auer. Auch die Rückholaktion von Thomas Hickersberger wurde als eine wertvolle Ergänzung für das Trainerteam beschrieben.

Dass man sich im April für Goran Djuricin als Cheftrainer und nicht für Martin Bernhard entschieden hat, dürfte an den verschiedenartigen Persönlichkeiten liegen und man dem eher extrovertierten Gogo diese Rolle eher zugetraut hat als Butre.

Noch ein Mann im Hintergrund wurde erwähnt: Maurizio Zoccola, über den im Abschnitt Sport-Management einfach „Videoanalyse“ steht, doch betonte Gogo, dass diese Arbeit weit mehr umfasst als man hinter dem Arbeitstitel „Videoanalyse“ vermuten würde. Etwa gibt es im Stadion exponierte Video-Kameras, die das Spiel aus ganz besonderen Blickwinkeln zeigen. In der Anfangsphase eines Spiels analysiert Maurizio das Spiel und gibt dem Trainer nach etwa 20 Minuten Hinweise über bestehende Mängel im eigenen Spiel und im Spiel des Gegners, die der Cheftrainer aus seiner Position am Spielfeldrand nicht so gut erkennen kann.

Tamás Szántó erzählte über seinen behutsamen Einstieg bei den Profis, seine derzeitige Verletzung und seinen Traum, ein fester Bestandteil der Kampfmannschaft werden zu können.

Veton Berisha zeigte sich sehr vielseitig einsetzbar und alle hoffen, dass sich die Torsperre der Stürmer durch das wachsende Selbstvertrauen von alleine lösen wird.

Kapitän Stefan Schwab zeigt in allen seinen Interviews, dass er zurecht diese Rolle übertragen bekommen hat und dass er sich zu einem wirklichen Motor im Team entwickelt und sich in einer Phase kräftiger Formsteigerung befindet, die auch der Mannschaft gut tut.

Ligareform

In einem zweiten Teil präsentierte Andy Marek das Video zur Ligareform und erklärte, dass über die zukünftigen Abopreise erst im März berichtet werden wird, weil derzeit noch in Arbeitsgruppen eine zweckmäßige Variante erarbeitet wird. Immerhin steht die Zahl der Spiele nur für Meister und Vizemeister mit 32 fest, aber der dann noch zu besetzende internationale Startplatz wird in einer Reihe von Entscheidungsspielen erkämpft, die auch ihren Platz im Abo finden sollen.

Die Leser dieses Tagebuchs können sich auf zwei Arten über die Ligareform informieren: einmal über ein Video (Kurzvariante) oder über ein ausführlicheres Dokument, in dem auch auf Details eingegangen wird.

Am interessantesten ist die Situation am Ende des Grunddurchgangs, bei dem die Punktezahl halbiert werden soll. Ein nicht ganz unrichtiger Einwand kam von einem Besucher, der sagte, dass in diesem Fall der tüchtigere Spitzenreiter bestraft wird, weil sich der Abstand zu den Verfolgern halbiert.

Allerdings kann man argumentieren, dass dieser Vorsprung auch mit Spielen gegen vergleichsweise schwächere Gegner herausgespielt wurde. Dieses Argument gilt allerdings nur für die Meistergruppe aber nicht für die Qualifikationsgruppe. Würde man dasselbe Argument auf die Qualifikationsgruppe anwenden, müsste man bei dieser die Punktezahl verdoppeln, weil ab der Saisonmitte gegen vergleichsweise schwächere Gegner gespielt wird und die bestehenden Punkte gegen vergleichsweise stärkere Gegner erspielt wurden.

Unser Moderator war nicht ganz „Reform-Fit“, meinte er doch auf die Frage, was bei der Punktehalbierung nach 22 Spielen mit halben Punkte passieren würde, dass diese aufgerundet werden. Doch das ist nicht der Fall, diese werden abgerundet. Wenn es nach dem Schlussdurchgang zu Punktegleichheit kommen sollte, wird überprüft, ob eventuell bei einer der beiden Mannschaften eine solche Abrundung erfolgt ist und diese würde dann in einer Endabrechnung vorgereiht werden. Diese unübersichtliche Vorgangsweise haben wir von Gregor erklärt bekommen und das kann man auch in dem PDF-Dokument nachlesen.

Diesen etwas komplizierten Modus musste man offenbar wählen, weil die tabellarischen Darstellungen in Tageszeitungen oder Webseiten nicht sehr flexibel sind und mit gebrochenen Dezimalzahlen nicht umgehen können. Dann ohne diese kosmetische Abrundung könnte es zum Beispiel einen Meister mit 71,5 Punkten geben.

Was aber einfacher gewesen wäre, ist die Vergabe der doppelten Punktezahl im Schlussdurchgang, dann würde man die unsichtbaren Rundungsfehler bei ungeraden Punkteständen nicht brauchen und eine Vorreihung in der Schlussabrechnung wäre hinfällig.

Ambiente

Hervorheben wollen wir die Freundlichkeit, mit der uns die Damen und Herren des Rekordmeister-Teams immer wieder bewirten; man fühlt sich wirklich gern gesehen. Dass es aber keinen Toast gibt, Schnitzel natürlich auch nicht, dafür können sie nichts aber das könnte man schon noch optimieren, auch die Speisenauswahl.

Unsere gemütliche und fanklubübergreifende Runde, fotografiert von unserer charmanten Serviererin, vlnr: Franz, Arnold, Gregor, Gerhard, Christoph, Florian, Thomas und Christian. Christine (aus Facebook) merkt an, dass wir eine reine Herrenrunde sind. Ich hoffe, dass sie meinen Kommentar richtig gedeutet hat und unsere Runde beim nächsten Stammtisch verstärken wird.

Nach der Veranstaltung wurden Championsleague-Spiele gezeigt. Aber ohne nationale Beteiligung ist das alles eher enttäuschend und daher sind dann auch nicht all zu viele geblieben.

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