Admira-Rapid

3:1 (1:0)

Was für ein Debakel; und es hätte noch schlimmer kommen können!

Nächste Mitgliederversammlung 26.August. Eingeladen wurde die sportliche Führung Didi, Jürgen und Zoki. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

Überraschungsangriff

Das Tor in der ersten Minute erinnert schwer an ein Deppenmatt:

Mir ist das Tor eingeübt vorgekommen, ein geplanter Blitzangriff, nach dem sich die Admira zurückgezogen hat und es danach kein Durchkommen für Rapid gab.

Vor zwei Jahren hätten wir ein 0:1 zur Pause in der zweiten Halbzeit noch aufgeholt aber heute? Der Admira-Tormann musste sich nicht besonders anstrengen, er hatte kaum etwas zu tun. Natürlich spielt es sich mit einem Führungstreffer im Rücken leichter, aber Rapid kann man sogar zwei Tore vorgeben, wie wir wissen. Und warum? Weil Rapid nicht nachsetzt. Die Admira hat uns gezeigt, wie man das macht. Man hatte insgesamt den Eindruck, dass die Admira einsatzfreudiger ans Werk ging.

Die beiden Wechsel in der 78. Minute brachten Schwung in den Angriff aber auch extrem gefährliche Situationen vor dem eigenen Tor.

Es läuft nicht rund, das sieht man an den vielen Verwarnungen und an der geringen Punktezahl:

  • 4 Spiele
  • 2 Sonntagsspiele*)
  • 3 Rote Karten **)
  • 9 Gelbe Karten
  • 2 Spielunterbrechungen
  • 5 Punkte

**) Rote Karten pro Saison

  • 4 2013/14 18 Spiele
  • 2 2014/15 18 Spiele 
  • 1 2015/16 18 Spiele 
  • 2 2016/17 18 Spiele 
  • 3 2017/18  4 Spiele

Rapid ist nicht so souverän, wie man es dem Aufwand nach erwarten könnte. Die Erwartungshaltung eilt der spielerischen Entwicklung voraus und daher fliegen Becher. Rapid ist vorerst dazu verdammt, in diesem Spannungsfeld zwischen überzogener Erwartungshaltung der Fans und mäßigem Erfolg zu navigieren. Kaum wird ein Spiel gewonnen (wie jenes in St.Pölten) werden die Akteure in den Himmel gehoben, gelingt es nicht (wie heute) kommt der Liebesentzug.

Ein Schritt vor, zwei zurück.

Preispolitik

Die Karte für einen Sitzplatz am oberen Rang kostet bei der Admira bei einem Top-Spiel 36,- Euro. „Top“ bedeutet, dass der Gegner Rapid, Austria, Sturm oder LASK ist (aber nicht RB). Aber bei einem sonstigen Spiel kostet die Karte nur 9,- Euro. Siehe Preisliste Admira. Gut, wer die sonstigen Zuschauerzahlen in der Südstadt kennt, kann das sogar ein bisschen verstehen. Aber auch bei Spielen gegen Rapid waren schon mehr Zuschauer als 4700-

Apropos Zuschauer: Wir saßen eingekeilt in eine Gruppe von Rapid-„Fans“, die man eher als Rapid-Feinde hätte verstehen können. So viele Kündigungen wie an diesem Nachmittag wurden schon lange nicht ausgesprochen. Eine Besucherin wusste genau, was zu tun wäre: Wasserwerfer, Polizeieinsatz („die tuan jo nix“), alle raus! So ist sie, die Volksseele!

Neue Regel

Der ÖFB führt auf Grund der Vorkommnisse bei Rapid-Spielen einen neue Regel ein, eine Lex-Rapid, um die vielen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter zu rechtfertigen: bei strittigen Situation muss gegen Rapid entschieden werden. Gut, beim Admira-Spiel war es dann doch nicht ganz so arg.

Ambiente

Eindrucksvolle Roller-Parade von einem ungünstigen Standort fotografiert

Vor dem Spiel

Tolle Choreografie der „Sektion Auswärtsfahrer“

Hannes, Janine, Peter

Peter und Alfred Körner

Junge Optimisten

Links

*) Sonntagsspiele

Rapid hat in manchen Saisonen sehr viele Sonntagsspiele (z.B. 2015/16 „Bundesliga im ORF“) . Und das ist (statistisch) ebenso ungünstig wie der zweite Schütze bei einem Elferschießen zu sein. Bei der FIFA hat man eine große Zahl solcher Entscheidungen per Elferschießen untersucht und festgestellt, dass die Mannschaft, die den ersten Schuss hat, statistisch deutlich erfolgreicher ist, obwohl die landläufige Meinung eher dahin tendiert, dass es sich um eine 50:50-Entscheidung handelt. Daher wird die Regel beim Elferschießen dahingehend geändert, dass nach jeder Runde die jeweils andere als erste an die Reihe kommt.

In einer Bundesliga-Runde legen die Mannschaften der Samstag-Spiele vor, die Mannschaft vom Sonntag muss bezüglich ihrer Tabellennachbarn nachziehen – wie beim Elferschießen.

Rapid wird wegen seiner Popularität sehr oft am Sonntag „eingeteilt“. Es gibt keine Regel, die auf die faire Verteilung der Termine auf alle Mannschaften achtet.

Nach meiner Ansicht erfolgt durch eine solche nicht zufällige Auswahl der Spieltermine eine Beeinflussung der Ergebnisse. Natürlich nicht im Einzelfall, denn Rapid gewinnt auch an Sonntagen; aber es sollte nicht sein. Ganz abgesehen davon, dass es auch eine größere Belastung der zahlenden Zuschauer ist, wenn vermehrt Sonntage durch Spiele für andere Aktivitäten blockiert sind.

Rapid-Viertelstunde vom 11.8.

  • Vom Ur-Derby bis heute
  • Rapid mag man eben
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